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SEC-Chef soll Generalstaatsanwalt von New York werden, Kryptobranche horcht auf

William Barr, der Justizminister der USA, hat offengelegt, dass Präsident Trump höchstwahrscheinlich Jay Clayton, den aktuellen Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht, zum Generalstaatsanwalt für den südlichen Verwaltungsbezirk von New York machen will.

So heißt es am 19. Juni in einer offiziellen Mitteilung des amerikanischen Finanzministeriums:

„Ich freue mich, bekanntgeben zu dürfen, dass Präsident Trump beabsichtigt, Jay Clayton, derzeit Vorsitzender der SEC (Börsenaufsicht), zum nächsten Generalstaatsanwalt von Süd-New York zu ernennen.“

Wichtige Front für Krypto-Regulierung

Die geplante Ernennung von Clayton könnte für die Kryptobranche von immenser Bedeutung sein, denn das globale Finanzmekka New York hat sich für Krypto-Unternehmen bisher als hartes Pflaster erwiesen. Die regionale Finanzdienstleistungsaufsicht hat 2015 die sogenannte BitLicense eingeführt, die Krypto-Firmen zwar einen Weg zum legalen Betrieb ebnet, diesen aber zugleich die Einhaltung strenger Auflagen abverlangt.  

Der südliche Verwaltungsbezirk von New York ist dabei zuletzt immer wieder in die Schlagzeilen geraten, da hier gleich mehrere wichtige Gerichtsprozesse der Kryptobranche verhandelt wurden und werden. Dabei umfassen die Fälle eine große Bandbreite an verschiedenen Tatbeständen, darunter zum Beispiel der Prozess um die „Silk Road“, in dem Kryptowährungen als Zahlungsmittel für illegale Geschäfte genutzt wurden.

Finanzminister Barr lobt Clayton als beste Wahl für den Posten des Generalstaatsanwalts von Süd-New York, da dessen „Erfahrung und Expertise in der Finanzregulierung die idealen Voraussetzungen für die Leitung der Generalstaatsanwaltschaft sind“.

Krypto-Kritiker Clayton

Clayton ist in der Kryptobranche ein bekanntes Gesicht, denn als Vorsitzender der amerikanischen Börsenaufsicht wurde seine Haltung zur Regulierung von Kryptowährungen viel beachtet. In einer seiner jüngsten Mitteilungen sprach er zuletzt sogar positiv über die Blockchain-Technologie, die auch für Kryptowährungen als Grundlage dient.

Nichtsdestotrotz hatte er noch im August 2019 seine ablehnende Haltung bekräftigt.

So gab er damals im Interview mit Bloomberg an:

„Ich glaube viele Leute haben gehofft, dass wir die rechtlichen Vorgaben anpassen würden, um die Krypto-Technologie zu fördern. Sie haben viel Zeit und Mühe investiert, in der Hoffnung, dass es so kommt. […] Ich hatte aber von Anfang an gesagt, dass wir das nicht machen werden.“

Im September 2019 hatte Clayton dann wiederum betont, dass es eine strengere Regulierung von Bitcoin braucht, damit die Kryptowährung eines Tages auch auf großen Börsen notiert werden kann.

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Riot Blockchain will in New York Bitcoin minen

Die Association of Chartered Certified Accountants (ACCA) und der Südostasiatische Arm von Tezos haben verkündet, dass sie gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten der Tezos-Blockchain in der Buchhaltung erkunden wollen.

Aus einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, geht hervor, dass die beiden Unternehmen die (Tezos-)Blockchain mit diesem Schritt in der Geschäftswelt verankern wollen. Wie die Unternehmen am 13. April mitteilten, haben sie dazu ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet.

Tezos in der Buchhaltung

Durch die Partnerschaft soll das Wissen von ACCA dazu beitragen, gemeinsam mit dem Blockchain-Unternehmen die organisatorischen Schwierigkeiten in der Welt der Buchhaltung anzugehen. Ferner planen die Unternehmen, entsprechende Bildungsangebote einzurichten, um die Mitarbeiter der Organisation über die Vorteile eines Blockchain-Einsatzes zu unterrichten.

Die in der Blockchain gespeicherten Informationen liegen als gemeinsam genutzter und kontinuierlich abgeglichener Speicher, verteilt auf mehrere Computer, vor. Versuche, eine Aufzeichnung zu fälschen oder zu zerstören, würden einen immensen Aufwand erfordern, der auf globaler Ebene repliziert werden müsste, ein Kunststück, das in der Größenordnung wesentlich schwieriger zu koordinieren ist. Mit dieser unveränderlichen Standardisierung in der Buchhaltungspraxis werden Prüfer in der Lage sein, größere Datenmengen effizienter, mit weniger Papieraufwand und mit größerer Sicherheit zu überprüfen. Wir sind davon überzeugt, dass durch eine Partnerschaft mit ACCA ein gegenseitiges Verständnis entstehen kann, um Lösungen zu finden, […] und die Finanzfunktionen […] innerhalb des Buchhaltungssektors zu verbessern. […]

Caleb Kow, Präsident von Tezos Südostasien

Erst jüngst wurde bekannt, dass es eine neue Tezos-Lösung gibt, die das Projekt mit Bitcoin vereint.

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Chainalysis: Volle Transparenz ist für Kryptowährungen nicht gut

Chainalysis, ein großes globales Unternehmen, das bei der Bekämpfung illegaler kryptowährungsbezogener Aktivitäten hilft, hält Privatsphäre auf den Krypto-Märkten nicht zwangsläufig für schlecht.

Obwohl Chainalysis einer der Hauptlieferanten für Krypto-Transaktionsdaten für Bundesbehörden wie die US-Steuerbehörde (Internal Revenue Service) und das FBI ist, lehnt das Unternehmen Privatsphäre und Dezentralisierung von Krypto nicht grundsätzlich ab.

„Vollständige Transparenz ist nicht unbedingt ideal“

Jonathan Levin, Mitbegründer und CSO des Blockchain- und Kryptoanalyse-Unternehmens Chainalysis, bekräftigte seine Haltung zum Schutz der Privatsphäre im Kryptobereich. Vollständige Transparenz von Kryptowährungstransaktionen ist seiner Meinung nach nicht erstrebenswert.

In einem Interview mit Cointelegraph wies Levin jedoch darauf hin, dass die Fähigkeit von Regulierungsbehörden und Unternehmen, illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen überwachen zu können, noch unterstützt werden müsse. Er sagte in diesem Zusammenhang:

„Es wird technologische Erfindungen zur Verbesserung der Privatsphäre geben. Vollständige Transparenz ist auch nicht unbedingt ein Idealzustand, letztlich müssen Regulierungsbehörden und Unternehmen aber mit der entsprechenden rechtlichen Autorität und Aufsicht in der Lage sein, gegen die illegalen Aktivitäten vorzugehen, welche durch den Missbrauch der Systeme entstehen.“

In einem Gespräch mit Cointelegraph im Januar hatte Levin das Thema extremer Privatsphäre und Transparenz bereits umrissen:

„Die beiden Extreme der totalen Anonymität und der vollständigen Transparenz sind schlecht. Völlige Anonymität öffnet die Tür für illegale Aktivitäten, die per Definition dann nicht untersucht werden können. Das ist keine Welt, in der man leben möchte. Auf der anderen Seite bedeutet völlige Transparenz, dass es keinerlei Privatsphäre gibt. Das ist auch keine Welt, in der man leben möchte“.

Kettenanalyse kann manche Privacy Coins zurückverfolgen

Auch wenn Levin Privatsphäre im Krypto-Bereich in zu unterstützen scheint, gab der Mitbegründer von Chainalysis zu, dass das Unternehmen noch nicht in der Lage ist, datenschutzfokussierte Kryptowährungen vollständig zurückzuverfolgen:

„Wir sind vielleicht nicht unbedingt in der Lage, alle Gelder bei Privacy Coins zu verfolgen, aber wir führen dennoch Untersuchungen darüber durch, wofür sie verwendet werden. Manchmal finden wir Wege, um etwas davon zurückzuverfolgen.“

Levin wies darauf hin, dass die Mehrzahl der Kryptowährungstransaktionen bisher auf öffentlich nachvollziehbaren Blockchains wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) durchgeführt werden. Einige Kryptosicherheitsfirmen wie Elliptic sind jedoch der Meinung, Privacy Coins wie Monero (XMR) und Dash (DASH) würden trotz der im Darknet dominierenden Bitcoin-Transaktionen immer noch an Zugkraft und Benutzerfreundlichkeit dazugewinnen.

Chainalysis wurde ursprünglich 2013 in Dänemark gegründet und ist heute ein in New York ansässiger Anbieter von Know Your Transaction- und Anti-Geldwäsche-Lösungen für Finanzinstitute und Aufsichtsbehörden in der Kryptobranche.

Das Unternehmen hat sich zu einer der zuverlässigsten Quellen für analytische Daten über globale illegale Aktivitäten im Krypto-Bereich sowie der Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche sowie anderer Darknet-Aktivitäten entwickelt. Laut Levin arbeitet das Unternehmen derzeit weltweit mit 250 Agenturen und Firmen zusammen, wobei sich die Dienstleistungen auf 45 Länder erstrecken.

Am 12. Februar ging Chainalysis eine Kooperation mit dem großen, an den US-Dollar gebundenen Stablecoin-Projekt Tether ein, um risikoreiche Transaktionen in dessen Netzwerk zu identifizieren.

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Telegram Prozess: Gericht lehnt Offenlegung von Bankdaten zunächst ab

Das Bezirksgericht von Süd-New York hat zunächst einen Antrag der amerikanischen Börsenaufsicht SEC abgelehnt, der den Messenger-Dienst Telegram dazu zwingen sollte, seine Bankdaten offenzulegen.

Laut einem Gerichtsdokument vom 6. Januar lehnt Richter P. Kevin Caste den entsprechenden Antrag der SEC ab, der „den Angeklagten [Telegram] zur Offenlegung seiner Bankdaten zwingen sollte“. 

Offenlegung wird zunächst abgelehnt

Die Entscheidung des Gerichtes bezieht sich auf einen Antrag der US-Börsenaufsicht vom 2. Januar, indem diese Telegram dazu aufgefordert hatte, nachvollziehbar zu machen, wie das durch den Verkauf der firmeneigenen Kryptowährung eingenommene Investitionskapital in Höhe von 1,7 Mrd. US-Dollar verwendet worden ist. Am 4. Januar haben die Anwälte des Messenger-Dienstes das Gericht wiederum ersucht, diesen Antrag abzulehnen, da die Börsenaufsicht „im Trüben fischen“ würde.

Obwohl das Gericht zwar nun zu Gunsten von Telegram entschieden hat, ist der Messenger-Dienst damit noch nicht ganz aus dem Schneider, da die Offenlegung der Bankdaten zu einem späteren Zeitpunkt womöglich doch noch erforderlich wird. So heißt es im Gerichtsdokument:

„Das Gericht lehnt den Antrag des Klägers, dass der Angeklagte seine Bankdaten offenlegen muss, ab. Bis zum 9. Januar 2020 hat der Angeklagte jetzt einen Ablaufplan zur Prüfung der Bankdaten vorzulegen, damit sichergestellt werden kann, dass die Herausgabe dieser Dokumente mit geltenden Datenschutzbestimmungen vereinbar ist.“

Telegram veröffentlicht Klarstellung

Die Gerichtsentscheidung erfolgte am selben Tag an dem Telegram in einer öffentlichen Mitteilung mehrere Klarstellungen zu seiner Blockchain Telegram Open Network (TON) und der dazugehörigen Kryptowährung Gram abgegeben hat. Im Zuge dessen weist der Messenger-Dienst auch darauf hin, dass er zuvor absichtlich keine genaueren Details zu dem Projekt veröffentlicht hatte, um sicherzustellen, dass hinter den Kulissen störungsfrei an dessen Fertigstellung und Gesetzestreue gearbeitet werden kann:

„Telegram hat absichtlich nicht öffentlich über die kolportierten Gerüchte zur TON Blockchain gesprochen, um in aller Ruhe an der genauen Ausgestaltung des Projektes arbeiten zu können, damit sowohl die TON Blockchain als auch die Gram Kryptowährung so konzipiert sind, dass sie allen relevanten gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.“

Im gleichen Atemzug hat Telegram darüber hinaus betont, dass die firmeneigene Gram Kryptowährung kein Anlageprodukt ist und damit auch nicht in den Zuständigkeitsbereich der SEC fällt.

Die Aufforderung der Börsenaufsicht zur Offenlegung der Bankdaten von Telegram ist Teil eines Verfahrens gegen den Messenger-Dienst, das im Oktober 2019 vor Gericht gegangen war. Eigentlich hätte die TON Blockchain nur wenig später in Betrieb genommen werden sollen.

Der Start der Blockchain wurde wegen des Gerichtsverfahrens zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Gegenstand des Verfahrens ist, ob die Gram Kryptowährung, wie von der SEC behauptet, ein Wertpapier darstellt oder nicht, denn davon hängt wiederum ab, ob Telegram mit deren Verkauf gegen das Wertpapierrecht verstoßen hat. Der Messenger-Dienst sieht in Gram lediglich eine Währung bzw. eine Handelsware und streitet dementsprechend einen möglichen Gesetzesverstoß ab.

Telegram Geschäftsführer Pavel Durov soll am 7. und 8. Januar 2020 in dem Fall aussagen, dies sieht zumindest der gerichtliche Terminplan aus dem November 2019 vor.

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Prozess gegen Beteiligten des betrügerischen Krypto-Projekts OneCoin wird verlängert

Das Bezirksgericht von Süd-New York hat einer Verlängerung des Gerichtsprozesses um David Pike, einem vermeintlichen Mitwisser des betrügerischen Krypto-Projekts OneCoin, zugestimmt.

Wie das Nachrichtenportal FinanceFeeds am 21. Dezember berichtet, wurde die Verhandlung des Falles dementsprechend bis auf den 12. Januar 2020 verlängert. Dies geht aus offiziellen Gerichtsdokumenten vom 20. Dezember hervor.

Mitwisser macht falsche Angaben

Wie Staatsanwalt Nicholas Folly erklärt, verhandeln beide Seiten derzeit noch über eine außergerichtliche Befragung von Pike, weshalb der Verlängerung des Verfahrens zugestimmt wurde.

David Pike soll der operative Geschäftsführer der sogenannten „Fenero Funds“ gewesen sein. Die privaten Fonds wurden dazu genutzt, um die illegalen Gelder des betrügerischen Schneeballsystems OneCoin zu waschen.

Was dies betrifft, soll Pike gegenüber Vertretern der amerikanischen Behörden Bundeskriminalamt (FBI), Finanzamt (IRS) und Staatsanwaltschaft von Süd-New York falsche Angaben gemacht haben.

OneCoin-Spuk neigt sich dem Ende zu

Demnach hatte Pike angegeben, nicht gewusst zu haben, dass die knapp 400 Mio. US-Dollar, die in die oben genannten Fonds geflossen waren, vom betrügerischen Krypto-Projekt OneCoin stammen bzw. deren Gründerin Ruja Ignatova gehörten.

Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtet hatte, ist die Webseite von OneCoin endlich offline genommen worden. Obwohl die amerikanischen Justizbehörden schon mehrere Monate gegen die Drahtzieher des Pyramidensystems prozessieren, bei dem Krypto-Anlegern ein Schaden von insgesamt 4 Mrd. US-Dollar entstanden ist, war die Webseite des Projekts lange Zeit weiterhin erreichbar.

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Fireblocks ist von Ernst & Young als sicher eingestuft

Fireblocks, ein in New York ansässige Unternehmen für die Sicherheit digitaler Assets, hat eine umfangreiche Prüfung der Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) erfolgreich abgeschlossen.

Fireblocks, die eine institutionelle Plattform für die sichere Übertragung von blockchain-basierten digitalen Assets bieten, wurden von EY nach SOC 2 Type II zertifiziert, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit, die am 19. Dezember mit Cointelegraph geteilt wurde.

Nach mehreren EY-Inspektionen, die Berichten zufolge mehr als sechs Monate gedauert haben, ist Fireblocks nun als ein Unternehmen anerkannt, das Technologien und Dienstleistungen anbietet, die den weltweit geltenden strengen Sicherheits- und Datenschutzgesetzen entsprechen. Auf diese Weise können Fireblocks-Kunden auf der ganzen Welt sicher sein, dass ihre Daten geschützt sind und den Kontrollen, Richtlinien und behördlichen Anforderungen des Unternehmens entsprechen, so das Unternehmen in der Ankündigung.

Fireblocks führt Gespräche mit Finanzakteuren an der Wall Street

Die neue Zertifizierung soll es Fireblocks ermöglichen, mehr Finanzakteure anzuziehen, da Fireblocks bereits Gespräche mit Wall Street-Firmen aufgenommen hat, wie gegenüber Cointelegraph bestätigt wurde. Die Namen der neuen potenziellen Partner konnten nicht bekannt gegeben werden, da diese Gespräche im vollen Gange sind, sagte der Sprecher.

Michael Shaulov, CEO und Mitbegründer von Fireblocks, betonte, wie wichtig es sei, dass das Unternehmen von Dritten geprüft werde, um zu beweisen, dass Fireblocks „über den höchsten Industriestandard hinaus“ stehe. Der SOC-Bericht wird jährlich nachverfolgt , um sicherzustellen, dass die Plattform in Übereinstimmung mit Richtlinien betrieben wird, die die Technologie-Architektur, Entwicklung und andere Abläufe umfassen, so die Pressemitteilungen.

Integration in mindestens 20 Kryptobörsen, einschließlich OKEx und HitBTC

Nach Angaben von Fireblocks CTO und Mitbegründer Idan Ofrat hat Fireblocks seit seiner Einführung im Juni 2019 digitale Vermögenswerte im Wert von über 9 Milliarden US-Dollar transferiert.

Wie Cointelegraph berichtete, wurde das Unternehmen aus dem Stealth-Modus heraus gegründet, wobei 16 Millionen US-Dollar von renommierten Investoren wie Eight Roads, dem Investment-Zweig der großen Investment-Management-Firma Fidelity International, bereitgestellt wurden. Die Plattform von Fireblocks war ab September 2019 in 20 Kryptowährungsbörsen wie OKEx und HitBTC integriert und soll die Kryptohandelsbank Galaxy Digital als einen ihrer Kunden haben.

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Neue Stelle bei Anwaltskanzlei: Ehemaliger CFTC-Vorsitzender unterstützt Blockchain weiter

Der ehemalige Vorsitzende der US-Regulierungsbehörde CFTC Chris Giancarlo arbeitet nun als leitender Rechtsberater bei der New Yorker Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher.

US-Dollar digitalisieren und Zentralbanken die Macht nehmen

Am 2. Dezember berichtete Reuters, dass sich Giancarlo in seiner neuen Position bei Willkie Farr & Gallagher weiterhin auf digitale Innovationen in Bereichen wie Kryptowährung und Blockchain konzentrieren wolle. Giancarlo, der auch als „Crypto Dad“ bekannt ist, kommentierte seine neue Stelle:

„Ich werde mir meine Zeit aufteilen, dass ich Willkie-Kunden bei ihren weltweiten kommerziellen Vorhaben unterstütze und mich auf wichtige Fragen von öffentlichem Interesse konzentriere… Und unter anderem werde ich mich auch weiterhin für die Entwicklung eines Blockchain-basierten digitalen US-Dollars und einer neuen amerikanischen Kreditbenchmark als Ersatz für Libor einsetzen.“

Giancarlo ist zu einem führender Verfechter innovativer Technologien, wie etwa Blockchain, und eine Art Twitter-Berühmtheit geworden, als er erklärte, dass Regierungen den US-Dollar digitalisieren und den Zentralbanken die Macht nehmen müssten.

In einem weiteren öffentlich gefeierten Kommentar von Giancarlo hieß es, dass die Blockchain-Technologie im Hinblick auf die Finanzkrise 2008 eine „viel schnellere, besser informierte und koordiniertere regulatorische Intervention“ ermöglicht hätte.

Während Giancarlos Zeit als Vorsitzender der CFTC wurden die ersten Bitcoin-Futures-Produkte in den USA zugelassen. Er äußerte auch seine Überzeugung, dass Ether (ETH) ein Handelsgut sei und dass es den ETH-Future-Handel bald tatsächlich geben wird.

CFTC will Innovationen nicht ersticken

Der derzeitige Vorsitzende der CFTC Heath Tarbert hat sich für eine „auf Prinzipien basierende Regulierung“ von Kryptowährungen ausgesprochen. Nach Ansicht des Vorsitzenden sollten die Regulierungsbehörden zunächst die Folgen und potenziellen Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten vollständig identifizieren, bevor sie Regeln aufsetzen. „Wir wollen sicherlich nicht zu streng sein und Innovationen im Keim ersticken“, so Tarbert. Der Vorsitzende fügte hinzu, dass man die Bereitschaft der CFTC, die Entwicklung von Innovationen zuzulassen, nicht mit einer Toleranz für betrügerisches Verhalten oder einer oberflächlichen Herangehensweise verwechseln sollte.

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Tassat bekommt Genehmigung der CFTC für Bitcoin-Derivate

Das in New York ansässige Finanztechnologieunternehmen Tassat – früher bekannt als trueDigital – hat die erste Hürde bei der Einführung einer vollständig regulierten Börse für Krypto-Derivate überwunden.

Laut einer Mitteilung der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) vom 7. November hat die Aufsichtsbehörde die Übertragung einer SEF-Registrierung (Swap Execution Facility) des in New York ansässigen Finanzdienstleistungsunternehmens trueEX auf Tassat genehmigt.

Tassat hatte bereits im Juli dieses Jahres die grundsätzliche Vereinbarung getroffen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die CFTC die SEF-Registrierung von trueEx zu erwerben.

Das Unternehmen wartet nun auf Neuigkeiten bezüglich der voraussichtlichen Übernahme der Designated Contract Market (DCM)-Registrierung von trueEx, die es ihm ermöglichen würde, ein Börsenlisting von Futures- oder Optionskontrakten mit Aufsicht der CFTC durchzuführen.

Physisch gelieferte BTC-Derivate für institutionelle Anleger

n ihrer Pressemitteilung erklärte die CFTC, dass trueEX und Tassat die Anforderung für die Übertragung einer SEF-Registrierung erfüllt haben, indem sie den Nachweis erbracht haben, dass Tassat in der Lage ist, in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des US-amerikanischen Commodity Exchange Act und den entsprechenden CFTC-Vorschriften zu arbeiten.

Die Behörde gab bekannt, dass es mittlerweile insgesamt 19 registrierte SEFs gibt, und stellte fest, dass TrueEX am 22. Januar 2016 von der CFTC die Registrierung als SEF erteilt wurde.

Mit der Registrierung rückt Tassat näher an den Start einer Börse für Krypto-Derivate, die von der CFTC reguliert wird. Dort sollen physisch gelieferte Bitcoin-Derivate (BTC) für institutionelle Anleger aufgelistet werden. Wie CEO Thomas Kim im Juli sagte, als die Pläne erstmals enthüllt wurden:

„Die Erweiterung unseres Ökosystems um ein umfassendes End-to-End-Angebot, das derzeit nicht verfügbar ist, umfasst Tokenisierung, Zahlungen, Marktdaten und Abrechnung zum Nutzen unserer Kunden und Partner.“

Regulierte Anbgebote

m März hatte Tassat – als es noch unter dem Namen trueDigital bekannt war – eine Partnerschaft mit dem Kryptodaten-Unternehmen Kaiko und dem Digital Assets Analytics-Unternehmen Inca Digital Securities geschlossen. Ziel war es, die Verteilung seiner außerbörslichen Referenzkurse für Bitcoin und Ethereum (ETH) auszuweiten. Darüber hinaus wurde dabei mit ConsenSys zusammengearbeitet.

TrueDigital wurde ursprünglich als Tochtergesellschaft von TrueEx gegründet, das seit langem im Krypto-Bereich tätig ist und bereits 2012 als erstes Unternehmen der Branche eine DCM-Registrierung für Bitcoin-Swaps von der CFTC erhalten hat.

In diesem Sommer hat eine weitere Krypto-Börse, ErisX, von der CFTC eine Lizenz für eine Derivate-Clearing-Organisation erworben, um im Laufe dieses Jahres Futures-Kontrakte auf digitale Vermögenswerte für den Handel auf dem regulierten Derivatemarkt zur Verfügung zu stellen.

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New Yorker Gericht: Veritaseum muss 8 Mio. US-Dollar zurückzahlen

Der CEO der in Delaware registrierten Blockchain-Firma Veritaseum LLC und der in New York registrierten Veritaseum Inc. Reggie Middleton muss einem Gerichtsbeschluss zufolge 8,4 Mio. US-Dollar an Gewinnen wieder angeben. Außerdem Middleton eine Strafe in Höhe von 1 Mio. US-Dollar zahlen, wie die Fintech-Nachrichtenplattform FinanceFeeds am 1. November unter Berufung auf eine Gerichtsentscheidung vom 31. Oktober berichtete.

Dem Bericht zufolge hat ein Richter am New Yorker Bezirksgericht Ost einen Antrag auf ein Zustimmungsurteil in einem Wertpapierbetrugsverfahren gegen mehrere Beklagte genehmigt, die mit Veritaseum im Zusammenhang stehen. Die Beklagten müssen insgesamt Gewinne in Höhe von 7.891.600 US-Dollar wieder abgeben. Diese wurden illegal erzielt und umfassen auch einen Vorzugszinsbetrag in Höhe von 582.535 US-Dollar.

Außerdem heißt es im Bericht, dass die Beklagten dem Gerichtsbeschluss zufolge keine digitalen Wertpapiere anbieten dürfen.

Middleton: Mehr Zeit für Reaktion auf Klage

Der Fall wurde erstmals Mitte August 2019 von der US-Regulierungsbehörde SEC aufgerollt, als die Behörde Middleton sowie zwei seiner Unternehmen verklagte.

In der Klageschrift behauptete die SEC, dass die Unternehmen von Ende 2017 bis 2018 ein nicht registriertes Initial Coin Offering – bei dem 14,8 Mio. US-Dollar aufgebracht wurden – veranstaltet hätten. Die Behörde bat ein US-Bezirksgericht, das Vermögen der Beklagten einzufrieren.

Am 9. Oktober führte die SEC Vergleichsgespräche mit Veritaseum und verlegte das erste Treffen im New Yorker Bezirksgericht Ost auf den 14. November 2019. Seit dem 9. Oktober ist Veritaseum (VERI) bis Redaktionsschluss laut Coin360 um etwa 37 Prozent von 24 US-Dollar auf 15 US-Dollar pro Coin gefallen.

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Coinbase startet Handel mit Stellar Lumens (XLM) im US-Bundesstaat New York

Die in den USA ansässige Kryptowährungsbörse Coinbase hat den Handel mit Stellar Lumens (XLM) für Nutzer mit Wohnsitz in New York aufgenommen.

Dies teilte Coinbase am 25. September auf Twitter mit. Einwohner des Bundesstaates New York können nun Stellar Lumen über die offizielle Website des Dienstes und die mobile App handeln, speichern, senden und empfangen.

Das Unternehmen schreibt:

„Stellar Lumens (XLM) ist jetzt für Coinbase-Anwender verfügbar, die in New York ansässig sind. New Yorker können sich jetzt einloggen, um XLM auf Coinbase zu kaufen, zu verkaufen, zu konvertieren, zu senden, zu empfangen oder zu speichern oder unsere iOS- und Android-Apps zu nutzen.“

Strenge Krypto-Regulierung in New York

Der Bundesstaat New York ist nach der Einführung der „BitLicense“ im August 2015 für eine strenge Kryptowährungsregulierung bekannt.

Die Lizenzpflicht veranlasste verschiedene Kryptounternehmen, den Staat zu verlassen und den New Yorkern keine Dienstleistungen mehr anzubieten, was einige als „BitExodus“ bezeichneten.

Wie Cointelegraph vor kurzem berichtete, erwägt Coinbase, Unterstützung für Telegrams Gram und 16 zusätzliche digitale Assets hinzuzufügen. Allerdings räumte die Börse ein, dass der Handel mit diesen Vermögenswerten nicht überall gleichzeitig beginnen kann – was darauf hindeutet, dass Orte wie New York möglicherweise erneut warten müssen. Coinbase schreibt dazu:

„Wir werden neue Vermögenswerte auf der Grundlage der jeweiligen Rechtsprechung einführen, vorbehaltlich der entsprechenden Prüfungen und Genehmigungen.“

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