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Einspruch abgelehnt – Verfahren gegen Bitfinex und Tether wird fortgesetzt

Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York hat entschieden, dass die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft (NYAG) Zuständigkeit für die Kryptobörse Bitfinex besitzt.

Laut Gerichtsdokumenten vom 19. August ist die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft somit in der Lage, ihre Untersuchungen gegen die Kryptobörse fortzusetzen, in der es um den vorsätzlichen Betrug an Anlegern geht.

So heißt es in den Dokumenten, dass Richter Joel Cohen den Einspruch von Bitfinex abgelehnt hat. Die Kryptobörse hatte behauptet, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keinerlei Zuständigkeit besitzt, weshalb das laufende Verfahren einzustellen sei. Die NYAG wirft Bitfinex vor, gemeinsam mit deren Schwesterfirma Tether Verluste in Höhe von 850 Mio. US-Dollar verschleiert zu haben, wodurch auch Anleger aus dem Bundesstaat New York absichtlich getäuscht worden sein sollen.

Die Vorwürfe haben ein Gerichtsverfahren ausgelöst, dass sich nun schon eine ganze Weile zieht, wobei die Kryptobörse behauptet, dass sie bereits 500.000 US-Dollar ausgeben musste, allein um die bisherigen Prozesskosten zu decken.

Die Frage nach der Zuständigkeit war zuletzt in den Mittelpunkt gerückt, nachdem sowohl die Anwälte von Bitfinex als auch die Anwälte von Tether Dokumente eingereicht hatten, aus denen hervorgehen soll, dass keine der beiden Firmen jemals in New York operiert hat.

Des Weiteren hatten die Anwälte der beiden zusammengehörigen Unternehmen argumentiert, dass allein die Feststellung eines Geschäftsbetriebes im Staat New York nicht ausreichend sei, da vielmehr nachzuweisen sei, dass Anleger durch das Vorgehen der Firmen zu Schaden gekommen sind.

Mit der heutigen Entscheidung von Richter Cohen wird der Einwand, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keine Zuständigkeit besitzt, jedoch aufgehoben, weshalb die Strafverfolgungsbehörde ihre Untersuchungen nun fortsetzen kann.

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Coinbase nimmt Kryptowährung Tezos (XTZ) ins Angebot

Die große Kryptobörse Coinbase hat bekanntgegeben, dass sie ab sofort Tezos (XTZ) ins Angebot nimmt. Der Altcoin wird sowohl auf der eigenen Webseite als auch auf den Smartphone-Apps für Android und iOS verfügbar sein.

Tezos-Kurs wird durch Meldungen beflügelt

Die entsprechende Nachricht hatte Coinbase am 8. August in einem Blogeintrag mitgeteilt. Die Notierung von XTZ kommt damit nur wenige Tage nachdem Coinbase Pro den Coin am 5. August zum Handel freigegeben hatte. Daraufhin war der XTZ-Kurs deutlich angestiegen.

Laut CoinMarketCap verzeichnet der Kurs von Tezos heute ein Plus von 11,9%, was womöglich auf die neue Meldung von Coinbase zurückzuführen ist.

Chart courtesy of CoinMarketCap

Tezos-Kursverlauf. Quelle: CoinMarketCap

Wie es in der Mitteilung heißt, kann XTZ auf der Coinbase Plattform nun frei gekauft, verkauft, konvertiert, verschickt, empfangen und verwahrt werden, einzige Ausnahme sind Kunden im US-Bundesstaat New York, da sich das Unternehmen hier momentan noch im Rechtsstreit befindet. Coinbase Custody, der Depotservice der Kryptobörse, hat heute wiederum zwei ehemalige leitende Mitglieder der New Yorker Aufsichtsbehörden in seinen Aufsichtsrat berufen.

Während Coinbase Pro sich speziell an professionelle Investoren richtet, ist die Hautplattform von Coinbase auch für Privatanleger zugänglich.

Coinbase erweitert Angebot

Neben der Meldung von Coinbase Pro hatte Coinbase am 5. August ebenfalls bekanntgegeben, dass ab sofort auch die kleineren Kryptowährungen Algorand (ALGO), Cosmos (ATOM), Dash (DASH), Decred (DCR), Matic (MATIC), Harmony (ONE), Ontology (ONT) und Waves (WAVES) auf der Hauptplattform verfügbar sein werden. Allerdings behielt sich die Kryptobörse vor, dass diese Coins womöglich nicht überall verfügbar sein werden.  

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Coinbase Custody stellt zwei ehemalige leitende Beamte der New Yorker Aufsichtsbehörde ein

Der Krypto-Depotservice Coinbase Custody hat zwei ehemalige Mitglieder der New Yorker Aufsichtsbehörden für das Bankenwesen und für das Finanzwesen in seinen Aufsichtsrat berufen.

Laut einem Blogeintrag, der am 8. August auf der firmeneigenen Webseite veröffentlicht wurde, wurden Richard Neiman und Robert Easton als Experten für regulatorische Angelegenheiten in den Aufsichtsrat von Coinbase Custody aufgenommen. Dabei betont das Unternehmen explizit die Wichtigkeit dieser beiden Personalentscheidungen, da Coinbase Custody der Aufsicht der New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (NYDFS) untersteht. Neiman und Easton sollen neben ihren Fachkenntnissen in dem Bereich wohl auch ihre engen Verbindungen zur Behörde miteinbringen.

Neiman war vor seiner neuen Aufgabe bei Coinbase in verschiedenen leitenden Funktionen der New Yorker Aufsichtsbehörde für das Bankenwesen tätig. Nach seiner Amtszeit war er Präsident der TD Bank USA und Vize-Vorsitzender für regulatorische Angelegenheiten im Finanzbereich bei der renommierten Wirtschaftsberatung PwC. Momentan hält er gleichzeitig eine Position als Cheflobbyist beim Kreditinstitut Lending Club.

Easton war derweil hauptsächlich in den Bereichen Risikomanagement und Compliance aktiv, wobei er für mehr als 15 Jahre leitende Positionen bei verschiedenen New Yorker Finanzbehörden bekleidet hat. Momentan ist er beim großen Versicherungsmakler Marsh LLC als Oberster Leiter für Compliance Angelegenheiten zuständig.  

Enge Zusammenarbeit mit der NYDFS

Die große amerikanische Kryptobörse Coinbase hat ihren Depotservice Coinbase Custody im Juli an den Start gebracht, wobei sich die Plattform in erster Linie an institutionelle Investoren richtet, die große Mengen an Kryptowährungen deponieren wollen.

Im Oktober 2018 hatte die New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen Coinbase Custody eine Zulassung für Depotservices bestimmter Kryptowährungen erteilt, darunter Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ether (ETH), Ethereum Classic (ETC), XRP und Litecoin (LTC).

Im Mai hatte die New Yorker Börse bei der amerikanischen Börsenaufsicht beantragt, einen Bitcoin-Trust in ihre Notierung aufnehmen zu dürfen. Die Aufsichtsbehörde beauftragte daraufhin Coinbase Custody mit der Verwahrung der dazugehörigen Kryptowährungen.

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Bitfinex-Mutterfirma muss für Rechtsstreit tief in die Tasche greifen

Anwälte von Bitfinex, Tether und der Muttergesellschaft iFinex Inc. haben erklärt, dass die Beklagten bereits über 500.000 US-Dollar für die Beantwortung von Dokumentenanfragen für einen laufenden Rechtsstreit ausgegeben haben.

Das Schreiben der Anwälte – das am 30. Juli bei Richter Joel M. Cohen eingereicht und vom CIO des Altana Digital Currency Funds über Twitter am selben Tag geteilt wurde – zeigt, wie teuer und komplex die Einhaltung von Dokumentenanforderungen für die staatliche Untersuchung ist.

Wie zuvor berichtet, begann das Verfahren gegen die Befragten am 24. April, als das Büro des Generalstaatsanwalts von New York (NY OAG) Bitfinex beschuldigte, 850 Millionen US-Dollar an Geldern verloren zu haben. Diese wären für die Entschädigung von Nutzern benötigt worden und seien von der Tochtergesellschaft Tether abgezweigt worden, um den Fehlbetrag heimlich zu decken.

Sehr kostspieliger Rechtsstreit

Wie die Anwälte des Unternehmen hervorheben, habe das Gericht in einer früheren Entscheidung aufgrund des großen Aufwands einen Aufschub hinsichtlich der Bereitstellung von Dokumenten zu dem von Theter gegenüber Bitfinex gemachten Darlehen gewährt.

Laut den Anwälten habe sich das Gericht angesichts des noch unbeantworteten Antrags auf Verfahrenseinstellung für den Aufschub entschieden, weil es verhindern wollte, dass die Befragten ein kleines Vermögen für die Erstellung von Dokumenten ausgeben hätten müssen, die sich später möglicherweise als unnötig erweisen könnten.

Wie die Anwälte bestätigen, habe das Gericht mit seiner Erwartung hoher Kosten zur Dokumenteerstellung richtig gelegen. Die nur für einen kleinen Teil der angefragten Dokumente ausgegebenen Gelder beliefen sich bereits auf über 500.000 US-Dollar. In dem Schreiben der Anwälte heißt es:

„Die teilweise Beantwortung der Anfrage des Gerichts ist eine der größten und komplexesten Bemühungen zur Sammlung und Überprüfung von Dokumenten, an der der unterzeichnende Anwalt jemals teilgenommen hat, und an der insgesamt über 60 Anwälte beteiligt waren.“

Lediglich ein Aufschub

Die Anwälte weisen in ihrem Schreiben an Richter Cohen darauf hin, dass die durch den Aufschub für den Staatsanwalt entstehenden Unannehmlichkeiten durch den durch Kosten entstehenden irreparablen Schaden für die Beklagten bei weitem überwiegt.

Sie stellen auch fest, dass der Aufschub in keiner Weise als Verzögerung ausgelegt ist, da die Befragten ihrem Antrag auf Ablehnung des Verfahrens und gegebenenfalls bei dessen Zurückweisung einer Beschwerde nachgehen würden. Darüber hinaus bringen sie ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass sie letztendlich eine erfolgreiche Anfechtung des Falles erreichen werden. 

Bei der Gerichtsverhandlung Anfang dieser Woche gewährte Richter Cohen eine 90-Tage-Verlängerung für den Fall, so dass die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen fortsetzen kann.

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Bakkt soll in Q3 starten: Warten auf grünes Licht von Regulierungsbehörde

Bakkt, eine Bitcoin (BTC) Futures-Plattform, die sich noch in der Entwicklung befindet, will einen Starttermin im dritten Quartal ansetzen.

Eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens soll dies der Blockchain- und Krypto-Nachrichtenplattform The Block mitgeteilt haben, so ein Bericht vom 26. Juli.

The Block sagt jedoch, dass die Plattform auch eine Kopie eines Slide-Decks erhalten habe, aus der hervorgeht, dass Bakkt noch immer auf grünes Licht von der Finanzdienstleistungsbehörde New York Department of Financial Services warte. Die Behörde muss seine Lagerdienstleistung erst noch genehmigen. Das Unternehmen schlug dabei eine Cold-Depot-Lösung für die sichere Aufbewahrung privater Schlüssel vor. Dem Bericht zufolge würde diese Genehmigung Bakkt ermöglichen, als Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu agieren. 

Auf Bitten von Cointelegraph um eine Stellungnahme durch den Betreiber von Bakkt Intercontinental Exchange wurde bis Redaktionsschluss noch nicht reagiert.

Bakkt-Roadmap: Prognosen und Verzögerungen

Wie Cointelegraph bereits berichtete, veröffentlichte der Geschäftsführer und Quantenstratege von Fundstrat am 19. Juli auch einen Twitter-Post, in dem es hieß, dass das Unternehmen einen Start in Q3 anpeile. Im Post heißt es, das Unternehmen glaube, dass es eine Menge Hype und Interesse im Hinblick auf die Akzeptanz geben würde, sobald Bakkt startet.

„Es scheint eine kritische Masse von Anwendern zu geben, die schon am ersten Tag des Starts von Bakkt an Bord kommen wollen. Das Vertriebsteam gewinnt auch unter Brokern, Market Makern, Requisiteuren und Liquiditätsanbietern an Bedeutung.“

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, hat Bakkt, wie erwartet, am 22. Juli mit Tests für seine Plattform begonnen. 

Bakkt hat seinen Start auch bereits mehrfach verschoben. Die US-Regulierungsbehörde CFTC soll Verzögerungen verursacht haben, da sie eine Untersuchung zur Einhaltung von Vorschriften und zu möglichen Marktauswirkungen durchführte.

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New Yorker Finanzbehörde erhält neue Krypto-Abteilung

Technologische Innovationen im Finanzsektor verlangen auch von den Regulierungsbehörden neue Antworten. Um dergestalt am Zahn der Zeit zu bleiben, verkündete das New York State Department of Financial Services (NYDFS) die Schaffung einer neuen Abteilung. Mit der Research and Innovation Division (Abteilung für Forschung und Innovation) möchte der DFS dafür Sorge tragen, dass New York auch weiterhin die „Gerichtbarkeit der Wahl für Innovateure“ bleibt. Zum Aufgabenbereich der Abteilung gehört insbesondere auch die Regulierung und Lizenzierung von Unternehmen aus dem FinTech- und Krypto-Bereich.

Das DFS verkündete die geplanten Neuerungen in einer Pressemeldung. Linda. A. Lacewell, die Leiterin der New Yorker Behörde, betonte in ihrem Statement die Notwendigkeit einer derartigen Weiterentwicklung:

Die Regulierungslandschaft für Finanzdienstleistungen muss sich weiterentwickeln und anpassen, da die Innovation in den Bereichen Banken, Versicherungen und Regulierungstechnologien weiterwächst. Mit diesem neuen Arbeitsbereich und diesen Ernennungen positioniert sich die DFS als Regulierungsbehörde der Zukunft, wodurch die Abteilung in der Lage ist, die Verbraucher besser zu schützen, Best Practices zu entwickeln und Marktdaten zu analysieren, um die Position New Yorks als Zentrum für Finanzinnovationen zu stärken.

Zusätzlich zur Kontrolle des Krypto-Sektors, wird die neue Abteilung sich mit neuen technischen Möglichkeiten für den Kunden- und Datenschutz befassen.

Namhafte Verstärkung

Das DFS benennt in der Pressemeldung einige der Führungskader der neuen Abteilung. Ihr Kopf wird demnach Matthew Homer. Der Harvard-Absolvent war zuletzt für das FinTech-Unternehmen Plaid tätig. Zuvor arbeitete er für mehrere US-Behörden. Verstärkung erhält er unter anderem von Olivia Bumgardner, die schon davor als Forschungsleiterin für die New Yorker Finanzbehörde tätig war. In dieser Position leitete sie mehrere Projekte rund um Kryptowährungen und Cybersicherheit.

New Yorker BitLicenses nach wie vor knapp

Die Bedeutung der DFS für den Krypto-Sektor ergibt sich in erster Linie aus den Unternehmenslizenzen, die von der Behörde vergeben werden. Der Besitz einer sogenannten BitLicense ist notwendig, um Krypto-Geschäfte im Staat New York durchführen zu dürfen. Seit dem Jahr 2015 vergab die Behörde allerdings erst 20 der begehrten Genehmigungen. Zuletzt erhielten sie zwei Tochterunternehmen der Bitcoin-Börse Seed CX.

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New Yorker Finanzaufsicht richtet Krypto-Abteilung ein

Die New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (NYFDS), die für den gleichnamigen US-Bundesstaat zuständig ist, will eine neue Abteilung aufbauen, die speziell mit der Beaufsichtigung von Krypto-Unternehmen beauftragt werden soll.

In einer entsprechenden Mitteilung vom 23. Juli kündigt die NYDFS offiziell die Gründung der „Forschungs- und Innovationsabteilung“ an, die innerhalb der Aufsichtsbehörde „für die Zulassung und Beaufsichtigung von Virtuellen Währungen zuständig sein wird.“

Bisher hat die NYDFS für Unternehmen, die mit Digitalen Vermögenswerten handeln, eine gesonderte Zulassung ausgestellt, die den Namen „BitLicense“ trägt. Damit soll sichergestellt werden, dass Krypto-Unternehmen gewisse Standards im Hinblick auf Datenschutz und Offenlegung einhalten. Einige Stimmen der Kryptobranche empfinden die darin enthaltenen Vorschriften allerdings als restriktiv.

Mit der heutigen Ankündigung bestätigt die New Yorker Behörde jedoch immerhin ihre Fortschrittlichkeit und ihren Willen, auf neue Innovationen einzugehen. Im Zuge dessen wurden auch gleich die Besetzung der neuen Abteilung bekanntgegeben. So wurde Matthew Homer zum Abteilungsleiter ernannt. Homer war vor seiner bisherigen Tätigkeit bei der NYDFS bei einem FinTech-Unternehmen namens Quovo beschäftigt, was seine Erfahrung in der Branche unterstreicht.

Matthew Siegel und Olivia Baumgardner wurden als seine Stellvertreter bestimmt und unterstehen Homer direkt. Siegel war zuvor Staatsanwalt im Auftrag des Justizministeriums. Baumgardner ist derweil die bisherige Forschungsleiterin der NYDFS. Als Teil dieser Aufgabe hat sie bereits Projekte zu Themen wie Cybersicherheit und Digitalwährungen angeführt. Andrew Lucas wird der Abteilungsleitung in beratender Funktion zur Seite stehen.

Wie zuvor berichtet, hat die Fidelity Digital Asset Services, ein Ableger von Fidelity Investments, diese Woche eine BitLicense bei der New Yorker Aufsichtsbehörde beantragt. Sollte die Zulassung genehmigt werden, dürfte Fidelity damit in New York Verwahrungsdienstleistungen für Digitale Vermögenswerte anbieten.

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Bitcoin-Plattform Seed CX erhält New Yorker BitLicense

Zwei weitere Krypto-Unternehmen haben erfolgreich die strengen Auflagen des New York State Department of Financial Services (NYDFS) erfüllt.  Die örtliche Finanzbehörde gab am 15. Juli bekannt, dass sie zwei ihrer begehrten BitLicenses an Seed Digital Commodities Market LLC (SCXM) und Zero Hash LLC vergeben hat. Die Unternehmen dürfen nun Kryptowährungs-Dienste für institutionelle Investoren anbieten. Beide Unternehmen sind Tochtergesellschaften der Trading-Plattform Seed CX. Zero Hash LLC erhielt überdies eine Geldtransferlizenz.

Die BitLicense gestattet es SCXM als „matching engine“ für Käufer und Verkäufer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen aufzutreten. Darüber hinaus können Finanzinstitutionen und größere Trading-Firmen die Plattform für Krypto-Block-Trades nutzen. Block Trades sind außerbörsliche Geschäfte mit größeren Paketen an Assets. Zero Hash nimmt zudem bei den Aktivitäten von SXCM die Rolle des Geldübermittlers ein.

Seed CX will Gelegenheit nutzen

Edward Woodford, CEO von Seed CX, zeigte sich sichtlich erfreut angesichts der jüngsten Entwicklungen. Die Lizenzen markieren demgemäß den nächsten Schritt in den Bestrebungen von Seed CX, zu einem führenden Player im institutionellen Handel mit digitalen Assets aufzusteigen:

Als Inhaber von Lizenzen für virtuelle Währungen werden wir in der Lage sein, Handels- und Abwicklungsdienstleistungen für New Yorker Unternehmen über unsere institutionelle Plattform auszuweiten, die eine starke institutionelle Technologie, operative Unterstützung und die Einhaltung der von Institutionen geforderten Vorschriften bietet.

Seed CX wurde in Chicago gegründet. Die aufstrebende Plattform wird vom Finanzriesen Bain Capital unterstützt. Außerdem hofft sie auf eine baldige Lizenz für den Handel mit Krypto-Forwards.

BitLicenses sind heiß begehrt

Indessen sind die New Yorker BitLicenses nach wie vor ein seltenes Gut. Das  New York State Department of Financial Services vergab bis lang nur 20 von diesen Genehmigungen. In ihrem Statement zur Lizenzvergabe an Seed CX, betonte Linda A. Lacewell von der Finanzbehörde entsprechend den Zugewinn an Geschäftsmöglichkeiten:

Die Genehmigung dieser neuen Lizenzen durch das Department wird institutionellen Kunden mehr Auswahl bieten und gleichzeitig Verbraucher und Öffentlichkeit durch starke Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche, Cybersicherheit und anderen Compliance-Standards in einem sich ständig weiterentwickelnden globalen Finanzdienstleistungsmarkt schützen.

In der Praxis sind die BitLicenses ein wichtiger Schritt, um den eigenen Service an institutionelle Investoren zu vermarkten. Im Jahr 2019 erhielten neben Seed CX etwa die Bitcoin-Börse Bitstamp und die Tagomi Trading LLC eine der gefragten Genehmigungen.

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Reuters: Facebook beantragt Zulassung für Libra in New York

Der Social-Media Konzern Facebook hat im amerikanischen Bundesstaat New York eine Zulassung für seine Kryptowährung Libra beantragt. Dies geht am 28. Juni aus einem Bericht von Reuters hervor.

Im Bundesstaat New York wird eine spezielle Genehmigung für Krypto-Unternehmen ausgestellt, die den Namen BitLicense trägt und von der New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (NYDFS) vergeben wird.

Laut Bericht hat Facebook auch schon Gespräche mit den Aufsichtsbehörden in England und der Schweiz aufgenommen, um eine etwaige Zulassung für Libra auszuloten.

Die Facebook Kryptowährung soll 2020 an den Start gehen, bis dahin müssen bestehende Bedenken also spätestens ausgeräumt sein. Ein Sprecher des Konzerns erklärt in diesem Zusammenhang:

„Wir haben dieses Maß an Skepsis erwartet und begrüßen es sogar…. Wir haben Libra bewusst so früh vorgestellt, damit wir diese Diskussion führen können und Feedback bekommen.“

Allerdings könnte der Umfang der möglichen Auflagen und Vorschriften mannigfaltig sein, da in jedem Land wohl andere Anforderungen gestellt werden könnten. Sean Park, der Gründer und Chef-Investor des Risikokapitalgebers Athemis, befürchtet deshalb:

„Sie werden nirgends einen Freibrief bekommen… Da Facebook weltweit agieren will, müssen sie wohl oder übel hunderte oder vielleicht sogar tausende verschiedene Genehmigungen von Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt einholen.“

Wie zuvor berichtet, haben sich die Politiker verschiedenster Länder bereits kritisch gegenüber den Plänen von Facebook geäußert. Der französische Finanzminister Le Maire gab sich dabei besonders harsch und will dem Konzern deshalb bestimmte „Zusagen abverlangen“.

Auch die amerikanische Abgeordnete Maxine Waters zeigte sich besorgt und forderte Facebook deshalb auf, das Libra zunächst zu stoppen, bis das Parlament ausreichend Gelegenheit hatte, den dazugehörigen Projektentwurf zu prüfen:

„Im Hinblick auf die problematische Vergangenheit des Konzerns fordere ich Facebook auf, einem vorübergehenden Stopp der eigenen Kryptowährung zuzustimmen, damit Parlament und Aufsichtsbehörden sich ein Bild machen und entsprechende Maßnahmen einleiten können.“

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Kodak enthüllt neues Blockchain-System für Dokumentenverwaltung

Die Unternehmenssparte von Kodak stellte im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in New York eine Blockchain-Plattform für die Dokumentenverwaltung vor, wie aus einer Mitteilung vom 5. Juni hervorgeht.

Das Unternehmen sagt, dass die Technologie es Unternehmen und Behörden ermögliche, sensible Dokumente besser zu verwalten und sicher zu verwahren. Dabei werden Workflows und die Archivierung automatisiert, um sicherzustellen, dass auf Datensätze in Echtzeit zugegriffen werden kann.

Laut Kodak kann dieses System Unternehmen dabei helfen, Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent zu erzielen, indem es die Produktivität verbessert und den Verlust von Informationen verhindert.

Weitere Produkte, die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt wurden, waren Scan Cloud, mit der Benutzer Daten überall verarbeiten können.

Über „Smart Cities“ wurde auf der Konferenz ebenfalls gesprochen. Das ist ein Konzept, bei dem modernste Technologien zur Verbesserung von Infrastruktur und Dienstleistungen in städtischen Gebieten eingesetzt werden.

Das Unternehmen hat bereits zuvor mit Hilfe von Blockchain Datenbanken aufgebaut. Kürzlich hat sie auch eine Partnerschaft mit RYDE Holding geschlossen, um eine Plattform für Bildrechte aufzubauen mit dem Zweck, das Urheberrecht zu schützen und Fotografen bei der Monetarisierung ihrer Werke zu unterstützen. Eine Betaversion, die unter dem Namen KodakONE läuft, konnte über 890.000 Euro an Lizenzansprüchen generieren.

Bereits im Februar 2018 war Kodak gezwungen, die Einführung seiner Kryptowährung KodakCOIN zu verschieben, um den Status potenzieller Investoren zu bewerten. Das geschah einen Tag vor dem geplanten Initial Coin Offering.

Im vergangenen Monat sicherte sich das polnisch-britische Fintech-Unternehmen Billon einen Zuschuss der Europäischen Kommission in Höhe von 1,9 Mio. Euro zur Förderung der Entwicklung eines eigenen Blockchain-Dokumentenmanagementsystems.

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