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Kryptobörse Gemini führt Depotdienstleistungen ein

Die Kryptowährungsbörse Gemini aus New York, die im Jahr 2014 von den Zwillingsbrüdern Cameron und Tyler Winklevoss gegründet wurde, hat einen eigenen Depotdienst namens Gemini Custody eingeführt.

In einer Pressemitteilung, die Cointelegraph am 10. September vorlag, erklärte Gemini, dass die neu eingeführte Depotlösung es Kunden ermöglichen würde, ihre Salden zu überprüfen, Kontoauszüge herunterzuladen, Auszahlungen zu tätigen und Wirtschaftsprüfern einen Zugang nur zur Sichtung zur Bestätigung von Salden, Transaktionen und Aktivitäten zu gewähren. 

Kunden können ihre deponierten Vermögenswerte auf Gemini handeln, ohne darauf warten zu müssen, dass diese aus dem Cold-Depot überwiesen werden.

18 Vermögenswerte unterstützt

Gemini Custody unterstützt 18 Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ether (ETH), Litecoin (LTC), Zcash sowie die folgenden ERC-20-Token: 0x (ZRX), Augur (REP), Basic Attention Token (BAT), Bread (BRD), Dai (DAI), Decentraland (MANA), Enjin (ENJ), Flexacoin (FXC), Gemini Dollar (GUSD), Kyber Network (KNC), Loom Network (LOOM), Maker (MKR) und OmiseGo (OMG).

Der CEO von Gemini Tyler Winklevoss sagte, dass eine Depotsicherheit nötig sei, um Krypto als Anlageklasse zu fördern. Er fügte hinzu: 

„Vom ersten Tag an erkannte Gemini, dass eine erstklassige Depotlösung notwendig ist, die sicher, konform und für Einzelpersonen und Institutionen auf der ganzen Welt einfach zu bedienen ist.“

Jeanine Hightower-Sellitto, die Geschäftsführerin für den Betrieb bei Gemini, erklärte, dass es eine klare und steigende Nachfrage seitens der institutionellen Investoren nach Krypto gebe. Einige hätten dabei allerdings Schwierigkeiten, eine Lösung zu finden, die den komplexen, regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen voll und ganz gerecht wird.

Tyler und Cameron Winklevoss erklärten kürzlich, dass sie offen für eine Partnerschaft mit Mark Zuckerberg an Facebooks Stablecoin-Projekt Libra seien. Cameron behauptete, dass Libra ein Schritt in Richtung Massenakzeptanz für Kryptowährungen darstelle.

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Rückschlag für Bitfinex: Gericht bestätigt Zuständigkeit

Im Gerichtsdrama um die Untersuchungen der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft gegen Bitfinex und Tether steht es 1:0 für die Staatsanwaltschaft. Am 19. August urteilte ein Richter, dass die Unternehmen mit der New Yorker Justiz kooperieren müssen. Dies geht aus entsprechenden Gerichtsdokumenten hervor.

Zuvor hatten die Anwälte von Bitfinex und Tether versucht, die Ermittlungen mit dem Verweis auf Nicht-Zuständigkeit zu verhindern. Schließlich hätten beide Firmen nachweislich niemals in New York operiert. Zudem schlossen die internen Statuten US-Bürger explizit von den Dienstleistungen der Krypto-Unternehmen aus.

Der oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York hat nun entschieden, dass dieses Argument nicht stichhaltig ist. Denn eine Kontrolle der Ausschluss-Regelung erfolgte einerseits überhaupt nicht. Folglich gab es sehr wohl Geschäfte mit New Yorker Kunden, was die Staatsanwaltschaft nachweisen konnte. Des Weiteren soll ein Bitfinex-Manager zeitweise in New York gearbeitet haben. Die Anwälte von Bitfinex und Tether entgegnen, dass man auf bestimmte Umgehungsstrategien der Kunden wie etwa Geo-Blocking keinen Einfluss habe.

Bitfinex und Tether wehren sich weiter

Bei dem Verfahren in New York geht es um einen umstrittenen Kredit, den Tether Bitfinex im November 2018 gewährte. Dieser umfasste etwa 650 Millionen US-Dollar und diente dazu, Liquiditätsprobleme bei der Bitcoin-Börse auszugleichen. Darüber informierten die Verantwortlichen allerdings weder ihre Kunden noch die Öffentlichkeit. Außerdem besitzen Bitfinex und Tether dieselbe Unternehmensstruktur, was eine Kreditvergabe unter Umständen unzulässig macht. Deshalb wirft die New Yorker Staatsanwaltschaft den Firmen Verschleierung und absichtliche Täuschung vor.

Das Gerichtsverfahren zieht sich bereits seit April 2019. Die Muttergesellschaft von Bitfinex, iFinex Inc., gab für den Rechtsstreit laut eigener Aussage bereits über 500.000 US-Dollar aus. Da Richter Joel Cohen nun auch den Einspruch von Bitfinex abgelehnt hat, ist das Verfahren offiziell legitim. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen fortsetzen darf und Bitfinex und Tether zur Herausgabe der relevanten Dokumente verpflichtet sind.

Offenbar wird die Klage für Bitfinex und Tether größere Konsequenzen haben, als die beiden Firmen anfangs hofften. Obwohl sich die Verantwortlichen weiterhin kämpferisch geben, droht im schlimmsten Fall eine Schließung der Unternehmen.

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Einspruch abgelehnt – Verfahren gegen Bitfinex und Tether wird fortgesetzt

Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York hat entschieden, dass die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft (NYAG) Zuständigkeit für die Kryptobörse Bitfinex besitzt.

Laut Gerichtsdokumenten vom 19. August ist die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft somit in der Lage, ihre Untersuchungen gegen die Kryptobörse fortzusetzen, in der es um den vorsätzlichen Betrug an Anlegern geht.

So heißt es in den Dokumenten, dass Richter Joel Cohen den Einspruch von Bitfinex abgelehnt hat. Die Kryptobörse hatte behauptet, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keinerlei Zuständigkeit besitzt, weshalb das laufende Verfahren einzustellen sei. Die NYAG wirft Bitfinex vor, gemeinsam mit deren Schwesterfirma Tether Verluste in Höhe von 850 Mio. US-Dollar verschleiert zu haben, wodurch auch Anleger aus dem Bundesstaat New York absichtlich getäuscht worden sein sollen.

Die Vorwürfe haben ein Gerichtsverfahren ausgelöst, dass sich nun schon eine ganze Weile zieht, wobei die Kryptobörse behauptet, dass sie bereits 500.000 US-Dollar ausgeben musste, allein um die bisherigen Prozesskosten zu decken.

Die Frage nach der Zuständigkeit war zuletzt in den Mittelpunkt gerückt, nachdem sowohl die Anwälte von Bitfinex als auch die Anwälte von Tether Dokumente eingereicht hatten, aus denen hervorgehen soll, dass keine der beiden Firmen jemals in New York operiert hat.

Des Weiteren hatten die Anwälte der beiden zusammengehörigen Unternehmen argumentiert, dass allein die Feststellung eines Geschäftsbetriebes im Staat New York nicht ausreichend sei, da vielmehr nachzuweisen sei, dass Anleger durch das Vorgehen der Firmen zu Schaden gekommen sind.

Mit der heutigen Entscheidung von Richter Cohen wird der Einwand, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keine Zuständigkeit besitzt, jedoch aufgehoben, weshalb die Strafverfolgungsbehörde ihre Untersuchungen nun fortsetzen kann.

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Coinbase nimmt Kryptowährung Tezos (XTZ) ins Angebot

Die große Kryptobörse Coinbase hat bekanntgegeben, dass sie ab sofort Tezos (XTZ) ins Angebot nimmt. Der Altcoin wird sowohl auf der eigenen Webseite als auch auf den Smartphone-Apps für Android und iOS verfügbar sein.

Tezos-Kurs wird durch Meldungen beflügelt

Die entsprechende Nachricht hatte Coinbase am 8. August in einem Blogeintrag mitgeteilt. Die Notierung von XTZ kommt damit nur wenige Tage nachdem Coinbase Pro den Coin am 5. August zum Handel freigegeben hatte. Daraufhin war der XTZ-Kurs deutlich angestiegen.

Laut CoinMarketCap verzeichnet der Kurs von Tezos heute ein Plus von 11,9%, was womöglich auf die neue Meldung von Coinbase zurückzuführen ist.

Chart courtesy of CoinMarketCap

Tezos-Kursverlauf. Quelle: CoinMarketCap

Wie es in der Mitteilung heißt, kann XTZ auf der Coinbase Plattform nun frei gekauft, verkauft, konvertiert, verschickt, empfangen und verwahrt werden, einzige Ausnahme sind Kunden im US-Bundesstaat New York, da sich das Unternehmen hier momentan noch im Rechtsstreit befindet. Coinbase Custody, der Depotservice der Kryptobörse, hat heute wiederum zwei ehemalige leitende Mitglieder der New Yorker Aufsichtsbehörden in seinen Aufsichtsrat berufen.

Während Coinbase Pro sich speziell an professionelle Investoren richtet, ist die Hautplattform von Coinbase auch für Privatanleger zugänglich.

Coinbase erweitert Angebot

Neben der Meldung von Coinbase Pro hatte Coinbase am 5. August ebenfalls bekanntgegeben, dass ab sofort auch die kleineren Kryptowährungen Algorand (ALGO), Cosmos (ATOM), Dash (DASH), Decred (DCR), Matic (MATIC), Harmony (ONE), Ontology (ONT) und Waves (WAVES) auf der Hauptplattform verfügbar sein werden. Allerdings behielt sich die Kryptobörse vor, dass diese Coins womöglich nicht überall verfügbar sein werden.  

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Coinbase Custody stellt zwei ehemalige leitende Beamte der New Yorker Aufsichtsbehörde ein

Der Krypto-Depotservice Coinbase Custody hat zwei ehemalige Mitglieder der New Yorker Aufsichtsbehörden für das Bankenwesen und für das Finanzwesen in seinen Aufsichtsrat berufen.

Laut einem Blogeintrag, der am 8. August auf der firmeneigenen Webseite veröffentlicht wurde, wurden Richard Neiman und Robert Easton als Experten für regulatorische Angelegenheiten in den Aufsichtsrat von Coinbase Custody aufgenommen. Dabei betont das Unternehmen explizit die Wichtigkeit dieser beiden Personalentscheidungen, da Coinbase Custody der Aufsicht der New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (NYDFS) untersteht. Neiman und Easton sollen neben ihren Fachkenntnissen in dem Bereich wohl auch ihre engen Verbindungen zur Behörde miteinbringen.

Neiman war vor seiner neuen Aufgabe bei Coinbase in verschiedenen leitenden Funktionen der New Yorker Aufsichtsbehörde für das Bankenwesen tätig. Nach seiner Amtszeit war er Präsident der TD Bank USA und Vize-Vorsitzender für regulatorische Angelegenheiten im Finanzbereich bei der renommierten Wirtschaftsberatung PwC. Momentan hält er gleichzeitig eine Position als Cheflobbyist beim Kreditinstitut Lending Club.

Easton war derweil hauptsächlich in den Bereichen Risikomanagement und Compliance aktiv, wobei er für mehr als 15 Jahre leitende Positionen bei verschiedenen New Yorker Finanzbehörden bekleidet hat. Momentan ist er beim großen Versicherungsmakler Marsh LLC als Oberster Leiter für Compliance Angelegenheiten zuständig.  

Enge Zusammenarbeit mit der NYDFS

Die große amerikanische Kryptobörse Coinbase hat ihren Depotservice Coinbase Custody im Juli an den Start gebracht, wobei sich die Plattform in erster Linie an institutionelle Investoren richtet, die große Mengen an Kryptowährungen deponieren wollen.

Im Oktober 2018 hatte die New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen Coinbase Custody eine Zulassung für Depotservices bestimmter Kryptowährungen erteilt, darunter Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ether (ETH), Ethereum Classic (ETC), XRP und Litecoin (LTC).

Im Mai hatte die New Yorker Börse bei der amerikanischen Börsenaufsicht beantragt, einen Bitcoin-Trust in ihre Notierung aufnehmen zu dürfen. Die Aufsichtsbehörde beauftragte daraufhin Coinbase Custody mit der Verwahrung der dazugehörigen Kryptowährungen.

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Bitfinex-Mutterfirma muss für Rechtsstreit tief in die Tasche greifen

Anwälte von Bitfinex, Tether und der Muttergesellschaft iFinex Inc. haben erklärt, dass die Beklagten bereits über 500.000 US-Dollar für die Beantwortung von Dokumentenanfragen für einen laufenden Rechtsstreit ausgegeben haben.

Das Schreiben der Anwälte – das am 30. Juli bei Richter Joel M. Cohen eingereicht und vom CIO des Altana Digital Currency Funds über Twitter am selben Tag geteilt wurde – zeigt, wie teuer und komplex die Einhaltung von Dokumentenanforderungen für die staatliche Untersuchung ist.

Wie zuvor berichtet, begann das Verfahren gegen die Befragten am 24. April, als das Büro des Generalstaatsanwalts von New York (NY OAG) Bitfinex beschuldigte, 850 Millionen US-Dollar an Geldern verloren zu haben. Diese wären für die Entschädigung von Nutzern benötigt worden und seien von der Tochtergesellschaft Tether abgezweigt worden, um den Fehlbetrag heimlich zu decken.

Sehr kostspieliger Rechtsstreit

Wie die Anwälte des Unternehmen hervorheben, habe das Gericht in einer früheren Entscheidung aufgrund des großen Aufwands einen Aufschub hinsichtlich der Bereitstellung von Dokumenten zu dem von Theter gegenüber Bitfinex gemachten Darlehen gewährt.

Laut den Anwälten habe sich das Gericht angesichts des noch unbeantworteten Antrags auf Verfahrenseinstellung für den Aufschub entschieden, weil es verhindern wollte, dass die Befragten ein kleines Vermögen für die Erstellung von Dokumenten ausgeben hätten müssen, die sich später möglicherweise als unnötig erweisen könnten.

Wie die Anwälte bestätigen, habe das Gericht mit seiner Erwartung hoher Kosten zur Dokumenteerstellung richtig gelegen. Die nur für einen kleinen Teil der angefragten Dokumente ausgegebenen Gelder beliefen sich bereits auf über 500.000 US-Dollar. In dem Schreiben der Anwälte heißt es:

„Die teilweise Beantwortung der Anfrage des Gerichts ist eine der größten und komplexesten Bemühungen zur Sammlung und Überprüfung von Dokumenten, an der der unterzeichnende Anwalt jemals teilgenommen hat, und an der insgesamt über 60 Anwälte beteiligt waren.“

Lediglich ein Aufschub

Die Anwälte weisen in ihrem Schreiben an Richter Cohen darauf hin, dass die durch den Aufschub für den Staatsanwalt entstehenden Unannehmlichkeiten durch den durch Kosten entstehenden irreparablen Schaden für die Beklagten bei weitem überwiegt.

Sie stellen auch fest, dass der Aufschub in keiner Weise als Verzögerung ausgelegt ist, da die Befragten ihrem Antrag auf Ablehnung des Verfahrens und gegebenenfalls bei dessen Zurückweisung einer Beschwerde nachgehen würden. Darüber hinaus bringen sie ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass sie letztendlich eine erfolgreiche Anfechtung des Falles erreichen werden. 

Bei der Gerichtsverhandlung Anfang dieser Woche gewährte Richter Cohen eine 90-Tage-Verlängerung für den Fall, so dass die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen fortsetzen kann.

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Bakkt soll in Q3 starten: Warten auf grünes Licht von Regulierungsbehörde

Bakkt, eine Bitcoin (BTC) Futures-Plattform, die sich noch in der Entwicklung befindet, will einen Starttermin im dritten Quartal ansetzen.

Eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens soll dies der Blockchain- und Krypto-Nachrichtenplattform The Block mitgeteilt haben, so ein Bericht vom 26. Juli.

The Block sagt jedoch, dass die Plattform auch eine Kopie eines Slide-Decks erhalten habe, aus der hervorgeht, dass Bakkt noch immer auf grünes Licht von der Finanzdienstleistungsbehörde New York Department of Financial Services warte. Die Behörde muss seine Lagerdienstleistung erst noch genehmigen. Das Unternehmen schlug dabei eine Cold-Depot-Lösung für die sichere Aufbewahrung privater Schlüssel vor. Dem Bericht zufolge würde diese Genehmigung Bakkt ermöglichen, als Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu agieren. 

Auf Bitten von Cointelegraph um eine Stellungnahme durch den Betreiber von Bakkt Intercontinental Exchange wurde bis Redaktionsschluss noch nicht reagiert.

Bakkt-Roadmap: Prognosen und Verzögerungen

Wie Cointelegraph bereits berichtete, veröffentlichte der Geschäftsführer und Quantenstratege von Fundstrat am 19. Juli auch einen Twitter-Post, in dem es hieß, dass das Unternehmen einen Start in Q3 anpeile. Im Post heißt es, das Unternehmen glaube, dass es eine Menge Hype und Interesse im Hinblick auf die Akzeptanz geben würde, sobald Bakkt startet.

„Es scheint eine kritische Masse von Anwendern zu geben, die schon am ersten Tag des Starts von Bakkt an Bord kommen wollen. Das Vertriebsteam gewinnt auch unter Brokern, Market Makern, Requisiteuren und Liquiditätsanbietern an Bedeutung.“

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, hat Bakkt, wie erwartet, am 22. Juli mit Tests für seine Plattform begonnen. 

Bakkt hat seinen Start auch bereits mehrfach verschoben. Die US-Regulierungsbehörde CFTC soll Verzögerungen verursacht haben, da sie eine Untersuchung zur Einhaltung von Vorschriften und zu möglichen Marktauswirkungen durchführte.

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New Yorker Finanzbehörde erhält neue Krypto-Abteilung

Technologische Innovationen im Finanzsektor verlangen auch von den Regulierungsbehörden neue Antworten. Um dergestalt am Zahn der Zeit zu bleiben, verkündete das New York State Department of Financial Services (NYDFS) die Schaffung einer neuen Abteilung. Mit der Research and Innovation Division (Abteilung für Forschung und Innovation) möchte der DFS dafür Sorge tragen, dass New York auch weiterhin die „Gerichtbarkeit der Wahl für Innovateure“ bleibt. Zum Aufgabenbereich der Abteilung gehört insbesondere auch die Regulierung und Lizenzierung von Unternehmen aus dem FinTech- und Krypto-Bereich.

Das DFS verkündete die geplanten Neuerungen in einer Pressemeldung. Linda. A. Lacewell, die Leiterin der New Yorker Behörde, betonte in ihrem Statement die Notwendigkeit einer derartigen Weiterentwicklung:

Die Regulierungslandschaft für Finanzdienstleistungen muss sich weiterentwickeln und anpassen, da die Innovation in den Bereichen Banken, Versicherungen und Regulierungstechnologien weiterwächst. Mit diesem neuen Arbeitsbereich und diesen Ernennungen positioniert sich die DFS als Regulierungsbehörde der Zukunft, wodurch die Abteilung in der Lage ist, die Verbraucher besser zu schützen, Best Practices zu entwickeln und Marktdaten zu analysieren, um die Position New Yorks als Zentrum für Finanzinnovationen zu stärken.

Zusätzlich zur Kontrolle des Krypto-Sektors, wird die neue Abteilung sich mit neuen technischen Möglichkeiten für den Kunden- und Datenschutz befassen.

Namhafte Verstärkung

Das DFS benennt in der Pressemeldung einige der Führungskader der neuen Abteilung. Ihr Kopf wird demnach Matthew Homer. Der Harvard-Absolvent war zuletzt für das FinTech-Unternehmen Plaid tätig. Zuvor arbeitete er für mehrere US-Behörden. Verstärkung erhält er unter anderem von Olivia Bumgardner, die schon davor als Forschungsleiterin für die New Yorker Finanzbehörde tätig war. In dieser Position leitete sie mehrere Projekte rund um Kryptowährungen und Cybersicherheit.

New Yorker BitLicenses nach wie vor knapp

Die Bedeutung der DFS für den Krypto-Sektor ergibt sich in erster Linie aus den Unternehmenslizenzen, die von der Behörde vergeben werden. Der Besitz einer sogenannten BitLicense ist notwendig, um Krypto-Geschäfte im Staat New York durchführen zu dürfen. Seit dem Jahr 2015 vergab die Behörde allerdings erst 20 der begehrten Genehmigungen. Zuletzt erhielten sie zwei Tochterunternehmen der Bitcoin-Börse Seed CX.

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New Yorker Finanzaufsicht richtet Krypto-Abteilung ein

Die New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (NYFDS), die für den gleichnamigen US-Bundesstaat zuständig ist, will eine neue Abteilung aufbauen, die speziell mit der Beaufsichtigung von Krypto-Unternehmen beauftragt werden soll.

In einer entsprechenden Mitteilung vom 23. Juli kündigt die NYDFS offiziell die Gründung der „Forschungs- und Innovationsabteilung“ an, die innerhalb der Aufsichtsbehörde „für die Zulassung und Beaufsichtigung von Virtuellen Währungen zuständig sein wird.“

Bisher hat die NYDFS für Unternehmen, die mit Digitalen Vermögenswerten handeln, eine gesonderte Zulassung ausgestellt, die den Namen „BitLicense“ trägt. Damit soll sichergestellt werden, dass Krypto-Unternehmen gewisse Standards im Hinblick auf Datenschutz und Offenlegung einhalten. Einige Stimmen der Kryptobranche empfinden die darin enthaltenen Vorschriften allerdings als restriktiv.

Mit der heutigen Ankündigung bestätigt die New Yorker Behörde jedoch immerhin ihre Fortschrittlichkeit und ihren Willen, auf neue Innovationen einzugehen. Im Zuge dessen wurden auch gleich die Besetzung der neuen Abteilung bekanntgegeben. So wurde Matthew Homer zum Abteilungsleiter ernannt. Homer war vor seiner bisherigen Tätigkeit bei der NYDFS bei einem FinTech-Unternehmen namens Quovo beschäftigt, was seine Erfahrung in der Branche unterstreicht.

Matthew Siegel und Olivia Baumgardner wurden als seine Stellvertreter bestimmt und unterstehen Homer direkt. Siegel war zuvor Staatsanwalt im Auftrag des Justizministeriums. Baumgardner ist derweil die bisherige Forschungsleiterin der NYDFS. Als Teil dieser Aufgabe hat sie bereits Projekte zu Themen wie Cybersicherheit und Digitalwährungen angeführt. Andrew Lucas wird der Abteilungsleitung in beratender Funktion zur Seite stehen.

Wie zuvor berichtet, hat die Fidelity Digital Asset Services, ein Ableger von Fidelity Investments, diese Woche eine BitLicense bei der New Yorker Aufsichtsbehörde beantragt. Sollte die Zulassung genehmigt werden, dürfte Fidelity damit in New York Verwahrungsdienstleistungen für Digitale Vermögenswerte anbieten.

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Bitcoin-Plattform Seed CX erhält New Yorker BitLicense

Zwei weitere Krypto-Unternehmen haben erfolgreich die strengen Auflagen des New York State Department of Financial Services (NYDFS) erfüllt.  Die örtliche Finanzbehörde gab am 15. Juli bekannt, dass sie zwei ihrer begehrten BitLicenses an Seed Digital Commodities Market LLC (SCXM) und Zero Hash LLC vergeben hat. Die Unternehmen dürfen nun Kryptowährungs-Dienste für institutionelle Investoren anbieten. Beide Unternehmen sind Tochtergesellschaften der Trading-Plattform Seed CX. Zero Hash LLC erhielt überdies eine Geldtransferlizenz.

Die BitLicense gestattet es SCXM als „matching engine“ für Käufer und Verkäufer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen aufzutreten. Darüber hinaus können Finanzinstitutionen und größere Trading-Firmen die Plattform für Krypto-Block-Trades nutzen. Block Trades sind außerbörsliche Geschäfte mit größeren Paketen an Assets. Zero Hash nimmt zudem bei den Aktivitäten von SXCM die Rolle des Geldübermittlers ein.

Seed CX will Gelegenheit nutzen

Edward Woodford, CEO von Seed CX, zeigte sich sichtlich erfreut angesichts der jüngsten Entwicklungen. Die Lizenzen markieren demgemäß den nächsten Schritt in den Bestrebungen von Seed CX, zu einem führenden Player im institutionellen Handel mit digitalen Assets aufzusteigen:

Als Inhaber von Lizenzen für virtuelle Währungen werden wir in der Lage sein, Handels- und Abwicklungsdienstleistungen für New Yorker Unternehmen über unsere institutionelle Plattform auszuweiten, die eine starke institutionelle Technologie, operative Unterstützung und die Einhaltung der von Institutionen geforderten Vorschriften bietet.

Seed CX wurde in Chicago gegründet. Die aufstrebende Plattform wird vom Finanzriesen Bain Capital unterstützt. Außerdem hofft sie auf eine baldige Lizenz für den Handel mit Krypto-Forwards.

BitLicenses sind heiß begehrt

Indessen sind die New Yorker BitLicenses nach wie vor ein seltenes Gut. Das  New York State Department of Financial Services vergab bis lang nur 20 von diesen Genehmigungen. In ihrem Statement zur Lizenzvergabe an Seed CX, betonte Linda A. Lacewell von der Finanzbehörde entsprechend den Zugewinn an Geschäftsmöglichkeiten:

Die Genehmigung dieser neuen Lizenzen durch das Department wird institutionellen Kunden mehr Auswahl bieten und gleichzeitig Verbraucher und Öffentlichkeit durch starke Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche, Cybersicherheit und anderen Compliance-Standards in einem sich ständig weiterentwickelnden globalen Finanzdienstleistungsmarkt schützen.

In der Praxis sind die BitLicenses ein wichtiger Schritt, um den eigenen Service an institutionelle Investoren zu vermarkten. Im Jahr 2019 erhielten neben Seed CX etwa die Bitcoin-Börse Bitstamp und die Tagomi Trading LLC eine der gefragten Genehmigungen.

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