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Prozess gegen Beteiligten des betrügerischen Krypto-Projekts OneCoin wird verlängert

Das Bezirksgericht von Süd-New York hat einer Verlängerung des Gerichtsprozesses um David Pike, einem vermeintlichen Mitwisser des betrügerischen Krypto-Projekts OneCoin, zugestimmt.

Wie das Nachrichtenportal FinanceFeeds am 21. Dezember berichtet, wurde die Verhandlung des Falles dementsprechend bis auf den 12. Januar 2020 verlängert. Dies geht aus offiziellen Gerichtsdokumenten vom 20. Dezember hervor.

Mitwisser macht falsche Angaben

Wie Staatsanwalt Nicholas Folly erklärt, verhandeln beide Seiten derzeit noch über eine außergerichtliche Befragung von Pike, weshalb der Verlängerung des Verfahrens zugestimmt wurde.

David Pike soll der operative Geschäftsführer der sogenannten „Fenero Funds“ gewesen sein. Die privaten Fonds wurden dazu genutzt, um die illegalen Gelder des betrügerischen Schneeballsystems OneCoin zu waschen.

Was dies betrifft, soll Pike gegenüber Vertretern der amerikanischen Behörden Bundeskriminalamt (FBI), Finanzamt (IRS) und Staatsanwaltschaft von Süd-New York falsche Angaben gemacht haben.

OneCoin-Spuk neigt sich dem Ende zu

Demnach hatte Pike angegeben, nicht gewusst zu haben, dass die knapp 400 Mio. US-Dollar, die in die oben genannten Fonds geflossen waren, vom betrügerischen Krypto-Projekt OneCoin stammen bzw. deren Gründerin Ruja Ignatova gehörten.

Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtet hatte, ist die Webseite von OneCoin endlich offline genommen worden. Obwohl die amerikanischen Justizbehörden schon mehrere Monate gegen die Drahtzieher des Pyramidensystems prozessieren, bei dem Krypto-Anlegern ein Schaden von insgesamt 4 Mrd. US-Dollar entstanden ist, war die Webseite des Projekts lange Zeit weiterhin erreichbar.

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Fireblocks ist von Ernst & Young als sicher eingestuft

Fireblocks, ein in New York ansässige Unternehmen für die Sicherheit digitaler Assets, hat eine umfangreiche Prüfung der Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) erfolgreich abgeschlossen.

Fireblocks, die eine institutionelle Plattform für die sichere Übertragung von blockchain-basierten digitalen Assets bieten, wurden von EY nach SOC 2 Type II zertifiziert, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit, die am 19. Dezember mit Cointelegraph geteilt wurde.

Nach mehreren EY-Inspektionen, die Berichten zufolge mehr als sechs Monate gedauert haben, ist Fireblocks nun als ein Unternehmen anerkannt, das Technologien und Dienstleistungen anbietet, die den weltweit geltenden strengen Sicherheits- und Datenschutzgesetzen entsprechen. Auf diese Weise können Fireblocks-Kunden auf der ganzen Welt sicher sein, dass ihre Daten geschützt sind und den Kontrollen, Richtlinien und behördlichen Anforderungen des Unternehmens entsprechen, so das Unternehmen in der Ankündigung.

Fireblocks führt Gespräche mit Finanzakteuren an der Wall Street

Die neue Zertifizierung soll es Fireblocks ermöglichen, mehr Finanzakteure anzuziehen, da Fireblocks bereits Gespräche mit Wall Street-Firmen aufgenommen hat, wie gegenüber Cointelegraph bestätigt wurde. Die Namen der neuen potenziellen Partner konnten nicht bekannt gegeben werden, da diese Gespräche im vollen Gange sind, sagte der Sprecher.

Michael Shaulov, CEO und Mitbegründer von Fireblocks, betonte, wie wichtig es sei, dass das Unternehmen von Dritten geprüft werde, um zu beweisen, dass Fireblocks „über den höchsten Industriestandard hinaus“ stehe. Der SOC-Bericht wird jährlich nachverfolgt , um sicherzustellen, dass die Plattform in Übereinstimmung mit Richtlinien betrieben wird, die die Technologie-Architektur, Entwicklung und andere Abläufe umfassen, so die Pressemitteilungen.

Integration in mindestens 20 Kryptobörsen, einschließlich OKEx und HitBTC

Nach Angaben von Fireblocks CTO und Mitbegründer Idan Ofrat hat Fireblocks seit seiner Einführung im Juni 2019 digitale Vermögenswerte im Wert von über 9 Milliarden US-Dollar transferiert.

Wie Cointelegraph berichtete, wurde das Unternehmen aus dem Stealth-Modus heraus gegründet, wobei 16 Millionen US-Dollar von renommierten Investoren wie Eight Roads, dem Investment-Zweig der großen Investment-Management-Firma Fidelity International, bereitgestellt wurden. Die Plattform von Fireblocks war ab September 2019 in 20 Kryptowährungsbörsen wie OKEx und HitBTC integriert und soll die Kryptohandelsbank Galaxy Digital als einen ihrer Kunden haben.

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Neue Stelle bei Anwaltskanzlei: Ehemaliger CFTC-Vorsitzender unterstützt Blockchain weiter

Der ehemalige Vorsitzende der US-Regulierungsbehörde CFTC Chris Giancarlo arbeitet nun als leitender Rechtsberater bei der New Yorker Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher.

US-Dollar digitalisieren und Zentralbanken die Macht nehmen

Am 2. Dezember berichtete Reuters, dass sich Giancarlo in seiner neuen Position bei Willkie Farr & Gallagher weiterhin auf digitale Innovationen in Bereichen wie Kryptowährung und Blockchain konzentrieren wolle. Giancarlo, der auch als „Crypto Dad“ bekannt ist, kommentierte seine neue Stelle:

„Ich werde mir meine Zeit aufteilen, dass ich Willkie-Kunden bei ihren weltweiten kommerziellen Vorhaben unterstütze und mich auf wichtige Fragen von öffentlichem Interesse konzentriere… Und unter anderem werde ich mich auch weiterhin für die Entwicklung eines Blockchain-basierten digitalen US-Dollars und einer neuen amerikanischen Kreditbenchmark als Ersatz für Libor einsetzen.“

Giancarlo ist zu einem führender Verfechter innovativer Technologien, wie etwa Blockchain, und eine Art Twitter-Berühmtheit geworden, als er erklärte, dass Regierungen den US-Dollar digitalisieren und den Zentralbanken die Macht nehmen müssten.

In einem weiteren öffentlich gefeierten Kommentar von Giancarlo hieß es, dass die Blockchain-Technologie im Hinblick auf die Finanzkrise 2008 eine „viel schnellere, besser informierte und koordiniertere regulatorische Intervention“ ermöglicht hätte.

Während Giancarlos Zeit als Vorsitzender der CFTC wurden die ersten Bitcoin-Futures-Produkte in den USA zugelassen. Er äußerte auch seine Überzeugung, dass Ether (ETH) ein Handelsgut sei und dass es den ETH-Future-Handel bald tatsächlich geben wird.

CFTC will Innovationen nicht ersticken

Der derzeitige Vorsitzende der CFTC Heath Tarbert hat sich für eine „auf Prinzipien basierende Regulierung“ von Kryptowährungen ausgesprochen. Nach Ansicht des Vorsitzenden sollten die Regulierungsbehörden zunächst die Folgen und potenziellen Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten vollständig identifizieren, bevor sie Regeln aufsetzen. „Wir wollen sicherlich nicht zu streng sein und Innovationen im Keim ersticken“, so Tarbert. Der Vorsitzende fügte hinzu, dass man die Bereitschaft der CFTC, die Entwicklung von Innovationen zuzulassen, nicht mit einer Toleranz für betrügerisches Verhalten oder einer oberflächlichen Herangehensweise verwechseln sollte.

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Tassat bekommt Genehmigung der CFTC für Bitcoin-Derivate

Das in New York ansässige Finanztechnologieunternehmen Tassat – früher bekannt als trueDigital – hat die erste Hürde bei der Einführung einer vollständig regulierten Börse für Krypto-Derivate überwunden.

Laut einer Mitteilung der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) vom 7. November hat die Aufsichtsbehörde die Übertragung einer SEF-Registrierung (Swap Execution Facility) des in New York ansässigen Finanzdienstleistungsunternehmens trueEX auf Tassat genehmigt.

Tassat hatte bereits im Juli dieses Jahres die grundsätzliche Vereinbarung getroffen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die CFTC die SEF-Registrierung von trueEx zu erwerben.

Das Unternehmen wartet nun auf Neuigkeiten bezüglich der voraussichtlichen Übernahme der Designated Contract Market (DCM)-Registrierung von trueEx, die es ihm ermöglichen würde, ein Börsenlisting von Futures- oder Optionskontrakten mit Aufsicht der CFTC durchzuführen.

Physisch gelieferte BTC-Derivate für institutionelle Anleger

n ihrer Pressemitteilung erklärte die CFTC, dass trueEX und Tassat die Anforderung für die Übertragung einer SEF-Registrierung erfüllt haben, indem sie den Nachweis erbracht haben, dass Tassat in der Lage ist, in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des US-amerikanischen Commodity Exchange Act und den entsprechenden CFTC-Vorschriften zu arbeiten.

Die Behörde gab bekannt, dass es mittlerweile insgesamt 19 registrierte SEFs gibt, und stellte fest, dass TrueEX am 22. Januar 2016 von der CFTC die Registrierung als SEF erteilt wurde.

Mit der Registrierung rückt Tassat näher an den Start einer Börse für Krypto-Derivate, die von der CFTC reguliert wird. Dort sollen physisch gelieferte Bitcoin-Derivate (BTC) für institutionelle Anleger aufgelistet werden. Wie CEO Thomas Kim im Juli sagte, als die Pläne erstmals enthüllt wurden:

„Die Erweiterung unseres Ökosystems um ein umfassendes End-to-End-Angebot, das derzeit nicht verfügbar ist, umfasst Tokenisierung, Zahlungen, Marktdaten und Abrechnung zum Nutzen unserer Kunden und Partner.“

Regulierte Anbgebote

m März hatte Tassat – als es noch unter dem Namen trueDigital bekannt war – eine Partnerschaft mit dem Kryptodaten-Unternehmen Kaiko und dem Digital Assets Analytics-Unternehmen Inca Digital Securities geschlossen. Ziel war es, die Verteilung seiner außerbörslichen Referenzkurse für Bitcoin und Ethereum (ETH) auszuweiten. Darüber hinaus wurde dabei mit ConsenSys zusammengearbeitet.

TrueDigital wurde ursprünglich als Tochtergesellschaft von TrueEx gegründet, das seit langem im Krypto-Bereich tätig ist und bereits 2012 als erstes Unternehmen der Branche eine DCM-Registrierung für Bitcoin-Swaps von der CFTC erhalten hat.

In diesem Sommer hat eine weitere Krypto-Börse, ErisX, von der CFTC eine Lizenz für eine Derivate-Clearing-Organisation erworben, um im Laufe dieses Jahres Futures-Kontrakte auf digitale Vermögenswerte für den Handel auf dem regulierten Derivatemarkt zur Verfügung zu stellen.

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New Yorker Gericht: Veritaseum muss 8 Mio. US-Dollar zurückzahlen

Der CEO der in Delaware registrierten Blockchain-Firma Veritaseum LLC und der in New York registrierten Veritaseum Inc. Reggie Middleton muss einem Gerichtsbeschluss zufolge 8,4 Mio. US-Dollar an Gewinnen wieder angeben. Außerdem Middleton eine Strafe in Höhe von 1 Mio. US-Dollar zahlen, wie die Fintech-Nachrichtenplattform FinanceFeeds am 1. November unter Berufung auf eine Gerichtsentscheidung vom 31. Oktober berichtete.

Dem Bericht zufolge hat ein Richter am New Yorker Bezirksgericht Ost einen Antrag auf ein Zustimmungsurteil in einem Wertpapierbetrugsverfahren gegen mehrere Beklagte genehmigt, die mit Veritaseum im Zusammenhang stehen. Die Beklagten müssen insgesamt Gewinne in Höhe von 7.891.600 US-Dollar wieder abgeben. Diese wurden illegal erzielt und umfassen auch einen Vorzugszinsbetrag in Höhe von 582.535 US-Dollar.

Außerdem heißt es im Bericht, dass die Beklagten dem Gerichtsbeschluss zufolge keine digitalen Wertpapiere anbieten dürfen.

Middleton: Mehr Zeit für Reaktion auf Klage

Der Fall wurde erstmals Mitte August 2019 von der US-Regulierungsbehörde SEC aufgerollt, als die Behörde Middleton sowie zwei seiner Unternehmen verklagte.

In der Klageschrift behauptete die SEC, dass die Unternehmen von Ende 2017 bis 2018 ein nicht registriertes Initial Coin Offering – bei dem 14,8 Mio. US-Dollar aufgebracht wurden – veranstaltet hätten. Die Behörde bat ein US-Bezirksgericht, das Vermögen der Beklagten einzufrieren.

Am 9. Oktober führte die SEC Vergleichsgespräche mit Veritaseum und verlegte das erste Treffen im New Yorker Bezirksgericht Ost auf den 14. November 2019. Seit dem 9. Oktober ist Veritaseum (VERI) bis Redaktionsschluss laut Coin360 um etwa 37 Prozent von 24 US-Dollar auf 15 US-Dollar pro Coin gefallen.

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Coinbase startet Handel mit Stellar Lumens (XLM) im US-Bundesstaat New York

Die in den USA ansässige Kryptowährungsbörse Coinbase hat den Handel mit Stellar Lumens (XLM) für Nutzer mit Wohnsitz in New York aufgenommen.

Dies teilte Coinbase am 25. September auf Twitter mit. Einwohner des Bundesstaates New York können nun Stellar Lumen über die offizielle Website des Dienstes und die mobile App handeln, speichern, senden und empfangen.

Das Unternehmen schreibt:

„Stellar Lumens (XLM) ist jetzt für Coinbase-Anwender verfügbar, die in New York ansässig sind. New Yorker können sich jetzt einloggen, um XLM auf Coinbase zu kaufen, zu verkaufen, zu konvertieren, zu senden, zu empfangen oder zu speichern oder unsere iOS- und Android-Apps zu nutzen.“

Strenge Krypto-Regulierung in New York

Der Bundesstaat New York ist nach der Einführung der „BitLicense“ im August 2015 für eine strenge Kryptowährungsregulierung bekannt.

Die Lizenzpflicht veranlasste verschiedene Kryptounternehmen, den Staat zu verlassen und den New Yorkern keine Dienstleistungen mehr anzubieten, was einige als „BitExodus“ bezeichneten.

Wie Cointelegraph vor kurzem berichtete, erwägt Coinbase, Unterstützung für Telegrams Gram und 16 zusätzliche digitale Assets hinzuzufügen. Allerdings räumte die Börse ein, dass der Handel mit diesen Vermögenswerten nicht überall gleichzeitig beginnen kann – was darauf hindeutet, dass Orte wie New York möglicherweise erneut warten müssen. Coinbase schreibt dazu:

„Wir werden neue Vermögenswerte auf der Grundlage der jeweiligen Rechtsprechung einführen, vorbehaltlich der entsprechenden Prüfungen und Genehmigungen.“

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Kryptobörse Gemini führt Depotdienstleistungen ein

Die Kryptowährungsbörse Gemini aus New York, die im Jahr 2014 von den Zwillingsbrüdern Cameron und Tyler Winklevoss gegründet wurde, hat einen eigenen Depotdienst namens Gemini Custody eingeführt.

In einer Pressemitteilung, die Cointelegraph am 10. September vorlag, erklärte Gemini, dass die neu eingeführte Depotlösung es Kunden ermöglichen würde, ihre Salden zu überprüfen, Kontoauszüge herunterzuladen, Auszahlungen zu tätigen und Wirtschaftsprüfern einen Zugang nur zur Sichtung zur Bestätigung von Salden, Transaktionen und Aktivitäten zu gewähren. 

Kunden können ihre deponierten Vermögenswerte auf Gemini handeln, ohne darauf warten zu müssen, dass diese aus dem Cold-Depot überwiesen werden.

18 Vermögenswerte unterstützt

Gemini Custody unterstützt 18 Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ether (ETH), Litecoin (LTC), Zcash sowie die folgenden ERC-20-Token: 0x (ZRX), Augur (REP), Basic Attention Token (BAT), Bread (BRD), Dai (DAI), Decentraland (MANA), Enjin (ENJ), Flexacoin (FXC), Gemini Dollar (GUSD), Kyber Network (KNC), Loom Network (LOOM), Maker (MKR) und OmiseGo (OMG).

Der CEO von Gemini Tyler Winklevoss sagte, dass eine Depotsicherheit nötig sei, um Krypto als Anlageklasse zu fördern. Er fügte hinzu: 

„Vom ersten Tag an erkannte Gemini, dass eine erstklassige Depotlösung notwendig ist, die sicher, konform und für Einzelpersonen und Institutionen auf der ganzen Welt einfach zu bedienen ist.“

Jeanine Hightower-Sellitto, die Geschäftsführerin für den Betrieb bei Gemini, erklärte, dass es eine klare und steigende Nachfrage seitens der institutionellen Investoren nach Krypto gebe. Einige hätten dabei allerdings Schwierigkeiten, eine Lösung zu finden, die den komplexen, regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen voll und ganz gerecht wird.

Tyler und Cameron Winklevoss erklärten kürzlich, dass sie offen für eine Partnerschaft mit Mark Zuckerberg an Facebooks Stablecoin-Projekt Libra seien. Cameron behauptete, dass Libra ein Schritt in Richtung Massenakzeptanz für Kryptowährungen darstelle.

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Rückschlag für Bitfinex: Gericht bestätigt Zuständigkeit

Im Gerichtsdrama um die Untersuchungen der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft gegen Bitfinex und Tether steht es 1:0 für die Staatsanwaltschaft. Am 19. August urteilte ein Richter, dass die Unternehmen mit der New Yorker Justiz kooperieren müssen. Dies geht aus entsprechenden Gerichtsdokumenten hervor.

Zuvor hatten die Anwälte von Bitfinex und Tether versucht, die Ermittlungen mit dem Verweis auf Nicht-Zuständigkeit zu verhindern. Schließlich hätten beide Firmen nachweislich niemals in New York operiert. Zudem schlossen die internen Statuten US-Bürger explizit von den Dienstleistungen der Krypto-Unternehmen aus.

Der oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York hat nun entschieden, dass dieses Argument nicht stichhaltig ist. Denn eine Kontrolle der Ausschluss-Regelung erfolgte einerseits überhaupt nicht. Folglich gab es sehr wohl Geschäfte mit New Yorker Kunden, was die Staatsanwaltschaft nachweisen konnte. Des Weiteren soll ein Bitfinex-Manager zeitweise in New York gearbeitet haben. Die Anwälte von Bitfinex und Tether entgegnen, dass man auf bestimmte Umgehungsstrategien der Kunden wie etwa Geo-Blocking keinen Einfluss habe.

Bitfinex und Tether wehren sich weiter

Bei dem Verfahren in New York geht es um einen umstrittenen Kredit, den Tether Bitfinex im November 2018 gewährte. Dieser umfasste etwa 650 Millionen US-Dollar und diente dazu, Liquiditätsprobleme bei der Bitcoin-Börse auszugleichen. Darüber informierten die Verantwortlichen allerdings weder ihre Kunden noch die Öffentlichkeit. Außerdem besitzen Bitfinex und Tether dieselbe Unternehmensstruktur, was eine Kreditvergabe unter Umständen unzulässig macht. Deshalb wirft die New Yorker Staatsanwaltschaft den Firmen Verschleierung und absichtliche Täuschung vor.

Das Gerichtsverfahren zieht sich bereits seit April 2019. Die Muttergesellschaft von Bitfinex, iFinex Inc., gab für den Rechtsstreit laut eigener Aussage bereits über 500.000 US-Dollar aus. Da Richter Joel Cohen nun auch den Einspruch von Bitfinex abgelehnt hat, ist das Verfahren offiziell legitim. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen fortsetzen darf und Bitfinex und Tether zur Herausgabe der relevanten Dokumente verpflichtet sind.

Offenbar wird die Klage für Bitfinex und Tether größere Konsequenzen haben, als die beiden Firmen anfangs hofften. Obwohl sich die Verantwortlichen weiterhin kämpferisch geben, droht im schlimmsten Fall eine Schließung der Unternehmen.

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Einspruch abgelehnt – Verfahren gegen Bitfinex und Tether wird fortgesetzt

Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York hat entschieden, dass die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft (NYAG) Zuständigkeit für die Kryptobörse Bitfinex besitzt.

Laut Gerichtsdokumenten vom 19. August ist die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft somit in der Lage, ihre Untersuchungen gegen die Kryptobörse fortzusetzen, in der es um den vorsätzlichen Betrug an Anlegern geht.

So heißt es in den Dokumenten, dass Richter Joel Cohen den Einspruch von Bitfinex abgelehnt hat. Die Kryptobörse hatte behauptet, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keinerlei Zuständigkeit besitzt, weshalb das laufende Verfahren einzustellen sei. Die NYAG wirft Bitfinex vor, gemeinsam mit deren Schwesterfirma Tether Verluste in Höhe von 850 Mio. US-Dollar verschleiert zu haben, wodurch auch Anleger aus dem Bundesstaat New York absichtlich getäuscht worden sein sollen.

Die Vorwürfe haben ein Gerichtsverfahren ausgelöst, dass sich nun schon eine ganze Weile zieht, wobei die Kryptobörse behauptet, dass sie bereits 500.000 US-Dollar ausgeben musste, allein um die bisherigen Prozesskosten zu decken.

Die Frage nach der Zuständigkeit war zuletzt in den Mittelpunkt gerückt, nachdem sowohl die Anwälte von Bitfinex als auch die Anwälte von Tether Dokumente eingereicht hatten, aus denen hervorgehen soll, dass keine der beiden Firmen jemals in New York operiert hat.

Des Weiteren hatten die Anwälte der beiden zusammengehörigen Unternehmen argumentiert, dass allein die Feststellung eines Geschäftsbetriebes im Staat New York nicht ausreichend sei, da vielmehr nachzuweisen sei, dass Anleger durch das Vorgehen der Firmen zu Schaden gekommen sind.

Mit der heutigen Entscheidung von Richter Cohen wird der Einwand, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keine Zuständigkeit besitzt, jedoch aufgehoben, weshalb die Strafverfolgungsbehörde ihre Untersuchungen nun fortsetzen kann.

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Coinbase nimmt Kryptowährung Tezos (XTZ) ins Angebot

Die große Kryptobörse Coinbase hat bekanntgegeben, dass sie ab sofort Tezos (XTZ) ins Angebot nimmt. Der Altcoin wird sowohl auf der eigenen Webseite als auch auf den Smartphone-Apps für Android und iOS verfügbar sein.

Tezos-Kurs wird durch Meldungen beflügelt

Die entsprechende Nachricht hatte Coinbase am 8. August in einem Blogeintrag mitgeteilt. Die Notierung von XTZ kommt damit nur wenige Tage nachdem Coinbase Pro den Coin am 5. August zum Handel freigegeben hatte. Daraufhin war der XTZ-Kurs deutlich angestiegen.

Laut CoinMarketCap verzeichnet der Kurs von Tezos heute ein Plus von 11,9%, was womöglich auf die neue Meldung von Coinbase zurückzuführen ist.

Chart courtesy of CoinMarketCap

Tezos-Kursverlauf. Quelle: CoinMarketCap

Wie es in der Mitteilung heißt, kann XTZ auf der Coinbase Plattform nun frei gekauft, verkauft, konvertiert, verschickt, empfangen und verwahrt werden, einzige Ausnahme sind Kunden im US-Bundesstaat New York, da sich das Unternehmen hier momentan noch im Rechtsstreit befindet. Coinbase Custody, der Depotservice der Kryptobörse, hat heute wiederum zwei ehemalige leitende Mitglieder der New Yorker Aufsichtsbehörden in seinen Aufsichtsrat berufen.

Während Coinbase Pro sich speziell an professionelle Investoren richtet, ist die Hautplattform von Coinbase auch für Privatanleger zugänglich.

Coinbase erweitert Angebot

Neben der Meldung von Coinbase Pro hatte Coinbase am 5. August ebenfalls bekanntgegeben, dass ab sofort auch die kleineren Kryptowährungen Algorand (ALGO), Cosmos (ATOM), Dash (DASH), Decred (DCR), Matic (MATIC), Harmony (ONE), Ontology (ONT) und Waves (WAVES) auf der Hauptplattform verfügbar sein werden. Allerdings behielt sich die Kryptobörse vor, dass diese Coins womöglich nicht überall verfügbar sein werden.  

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