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Paxful CEO schlägt vor, Satoshi Nakamotos Bitcoin zu verbrennen

Für den CEO von Paxful würde die Verbrennung von Satoshi Nakamotos Bitcoin ein paar Sorgen und vor allem auch nicht enden wollende Diskussionen beenden.

Sollten Satoshi Nakamotos Bitcoin verbrannt werden?

Der CEO des Peer-to-Peer-Marktplatzes Paxful, Ray Youssef hat einen etwas eigenartigen Vorschlag gemacht, mit dem er die Diskussionen rund um Satoshi Nakatomotos Bitcoin ein Ende setzen möchte. Er denkt, dass die Kryptogemeinschaft sich mit dem Vorschlag einig werden sollte, die 980.000 BTC, die Satoshi in den frühen Tagen geschürft hat, zu verbrennen.

“Lasst uns alle Bitcoin von Satoshi verbrennen. Es wird zwar ein Softfork werden, aber falls sich niemand meldet, sind diese genauso verloren wie Satoshi. Lasst es uns beenden mit einem Abschlussfeuer. Wenn man dafür ist, einfach mit “burn” antworten.

Wir können uns für nur eine Liste von Adressen entscheiden. Diejenigen, bei denen Coins betroffen sind, können dies nach dem Signieren der Adresse mitteilen, und diese Adressen werden aus der Liste entfernt.”

Youssef machte diesen Vorschlag, nach dem sich ein anderer selbsternannter Bitcoin-Schöpfer der Welt zeigte. James Caan (alias Bilal Khalid) behauptete in einer Reihe von Blog-Posts, dass er Bitcoin erschaffen habe. Allerdings legte er dazu keine konkreten Beweise vor.

Youssef argumentiert, dass durch das Verbrennen der Bitcoin, die Sorgen darüber, wer die Bitcoin kontrolliert und diese möglicherweise verkaufen könnte, zusammen mit dem Auftauchen verschiedener Satoshis, verschwinden würden.

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Für viele Bitcoin-Beführtworter steht klar der zensurresistente Wertspeicher im Vordergrund, der von niemanden kontrolliert werden kann, selbst nicht von Regierungen. Auch kann nichts manipuliert oder gestoppt werden. Youssefs Vorschlag stellt jedoch alles infrage, denn sollte man diesem zustimmen, fallen diese Punkte weg.

Als Antwort auf den Vorschlag verwiesen viele auf die Integrität der Blockchain und den Zweck der Unveränderlichkeit.

Mehr als die Hälfte der Miner, die das Bitcoin-Netzwerk bedienen, müssten diesen Vorschlag akzeptieren, und müssten alles sozusagen so verändern, damit niemand auf diesen Bitcoin-Bestand zugreifen kann, der zum jetzigen Zeitpunkt etwa 10,39 Milliarden US-Dollar beträgt.

Quellenangaben: Dailyhodl
Bildquelle: Pixabay

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Warum Bitcoin wichtig ist: Ghana Finanzkrise bindet 1,6 Milliarden Dollar für 70.000 Menschen

Seit geraumer Zeit wird Bitcoin (BTC) als etwas ohne Eigenwert bezeichnet. Im Gegensatz zu traditionellen Aktien und Vermögenswerten bietet Bitcoin keine feste Rendite, keine Dividende und keinen Cash Flow. Und im Vergleich zu traditionellen und modernen Fiat-Währungen wird BTC nicht durch die Macht einer Regierung oder die Knappheit eines Basiswertes gestützt.

Aber eine Reihe von makroökonomischen und geopolitischen Ereignissen weltweit beweisen in jüngster Zeit, dass Bitcoin benötigt wird – ob es Regierungen, Wall Street, Silicon Valley oder Zentralbanker mögen oder nicht.

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Bitcoin wird benötigt – und zwar jetzt

Bloomberg zufolge befindet sich Ghana inmitten einer Finanzkrise. Der an diesem Wochenende veröffentlichte Bericht legt nahe: 70.000 ghanaische Investoren sind von einer „Säuberung“ des Bankensektors des Landes betroffen.

Wie es heißt, hätten dadurch viele lokale Kreditgeber und Sparkassen ihre Geschäfte geschlossen, was „einen Ansturm auf Fondsmanager auslöste“, von denen die meisten nicht liquide genug gewesen seien, um den Anforderungen der Investoren nachzukommen.

Aus diesem Grund gibt es angeblich 70.000 ghanaische Investoren, die keinen Zugang zu ihren Investitionen im Wert von 1,6 Milliarden Dollar haben – das entspricht mehr als einem Drittel des privaten Fondssektors des afrikanischen Landes. Huch.

Laut dem Krypto-Kommentator Rhythm „behebt“ Bitcoin dieses Problem. Was er/sie zu meinen scheint: Bitcoin und andere dezentrale Technologien benötigen im Gegensatz zum traditionellen Fiat-System keine Zwischenhändler.

Wenn du in die richtigen Produkte und die richtige Infrastruktur investierst, solltest du der Einzige sein, der deine Bitcoin– und Kryptowährungsinvestitionen verwalten kann.

Diese Krise in Ghana erinnert ein wenig an das, was vor rund fünf Jahren in Zypern passiert ist: Die europäische Inselnation wurde verpflichtet, ihre Geschäftsbanken zu unterstützen, was dazu führte, dass Tausende ihren Reichtum verloren, ein Ansturm auf die Banken stattfand und die lokale Bitcoin-Nachfrage in der Folge stark anstieg.

Natürlich befindet sich Ghana in einer etwas anderen Situation, aber der zugrundeliegende Bitcoin-Bedarf ist damals und heute der gleiche – wenn nicht sogar größer. Bitcoin ist dezentralisiert, rar, unveränderlich, programmierbar und kann nicht beschlagnahmt werden.

Die Welt schreit nach einer alternativen Wirtschaft.

Diese Krise entsteht, weil die Welt nach etwas Neuem schreit, nach etwas anderem. Man muss sich nur Argentinien anschauen, wo der amtierende Präsident ein Rennen gegen jemanden verloren hat, von dem Analysten sagen, dass er die südamerikanische Wirtschaft in einen weiteren Chaos-Kampf stürzen wird. Dieses politische Ergebnis führte zu einem 20%igen Einbruch des Pesos gegenüber dem US-Dollar, einem 50%igen Einbruch an der lokalen Börse, einem geringen Anstieg der Bitcoin-Volumina und einer Prämie für Kryptowährungen.

Bitcoin ist einer wachsenden Anzahl von Analysten zufolge eine perfekte Absicherung gegen makroökonomische Turbulenzen, geopolitische Debakel, inflationäre Geldpolitik, unverantwortliche Finanzpolitik – und so weiter und so fort.

Textnachweis: newsbtc

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Bitcoin-Preis um 700 US-Dollar in wenigen Minuten gesunken

Die Bitcoin fiel heute schnell von 10.842 US-Dollar auf 10.082 US-Dollar, nachdem die 11.000 US-Dollar abgelehnt wurden, stürzte der Markt in Minuten um Hunderte von Dollar. 

Bitcoin-Risiko sinkt auf 9.500 USD, nachdem der Kurs plötzlich um 700 USD gefallen ist

BTC droht wieder auf die letzten Tiefststände unter 9.500 USD zurückzukehren, da der kurzfristige Abwärtstrend mit einem Rückgang von 700 USD am heutigen Tag verstärkt wurde.

Das Preisniveau rutschte am 13. August vierstellig ab und dehnte die Gewinne am Montag auf ein Niveau von über 10.900 US-Dollar aus. Damit erholte sich Bitcoin zum vierten Mal seit Anfang Juli schnell von einem Niveau von unter 10.000 US-Dollar.

Deshalb gehen einige Beobachter davon aus, dass der neue Stützpunkt bei 10.000 US-Dollar liegt und die Kryptowährung bald wieder von ihrem Tiefpunkt im April bei 4.050 US-Dollar an die Rallye anknüpfen könnte.

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Zwar klingt das logisch, jedoch mangelte es dem letzten Aufschwung von 9.467 US-Dollar an Unterstützung hinsichtlich des Volumens, mit der Erwartung, dass dies nur vorübergehend der Fall sein würde.

Der heutige Kursrückgang erweist sich daher als nicht überraschend und kann noch weiter ausgedehnt werden, da es sich hierbei um einen Abwärtstrend eines steigenden Keilmusters handelt. Dies deutet auf eine rückläufige Umkehrung hin, welche durch den kürzlichen Preisanstieg von 9.467 US-Dollar auf 10.956 US-Dollar ausgelöst wurde.

Die Perspektive wäre bullish, wenn die Kurse in den nächsten 24 Stunden über 11.000 US-Dollar steigen würden, auch wenn das zum Zeitpunkt des Schreibens unwahrscheinlich erscheint.

Trotz eines Kurses von mindestens 9.300 US-Dollar seit Mitte Juni änderte sich die Stimmung nach einigen Kennzahlen in den letzten Tagen dramatisch. Hierzu gehört der sogenannte Fear & Greed Index, der Kursschwankungen auf der Grundlage der Kauf- oder Verkaufsabsicht der Anleger verfolgt.

Der Index liegt derzeit auf einer Skala von 1 bis 100 bei 11, was extreme Angst darstellt und den Eindruck erweckt, dass die Märkte überverkauft sind.

Bei Bitcoin sinken die Erwartungen wieder auf einen vierstelligen Wert, sodass die langfristigen Prognosen immer weiter auseinander gehen.

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Depositphotos.com

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Pompliano: Bitcoin (BTC) wird in jedem institutionellen Portfolio vorhanden sein

Der Mitbegründer von Morgan Creek Digital Assets, Anthony Pompliano, einer der berühmten Analysten und amerikanischen Investoren, gab eine Stellungnahme zu Bitcoin. Anthony Pompliano sagte, Bitcoin wird im Portfolio jedes institutionellen Anlegers landen.

“Bitcoin ist hier, um zu bleiben”

In einem Interview mit CNBC, an dem er gestern teilnahm, sagte Pompliano, die Infrastruktur wird jede Woche um Bitcoin (BTC) und die Kryptomärkte herum ausgebaut.

Im Zusammenhang mit den bullishen Aussichten von Bitcoin verwies Pompliano auf die jüngsten Entwicklungen, wie beispielsweise die rekordverdächtige Hash-Rate des Coins in diesem Sommer, was auf eine stetige Verbesserung der Sicherheit des Netzwerks und seiner Unterstützung hindeutet.

Desweiteren nahm er eine Bilanz über die kürzliche Genehmigung der Regulierungsbehörden der mit großer Spannung erwarteten Plattform für Bitcoin-Futures mit physischer Abwicklung durch den New Yorker Börsenbetreiber Intercontinental Exchange vor.

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Aus all diesen Punkten argumentierte Pompliano:

“Je mehr Infrastruktur darauf aufbaut, desto wahrscheinlicher ist es, dass Bitcoin an einem Wendepunkt bleibt. Es wird in das Portfolio jedes institutionellen Anlegers aufgenommen.”  

Bis Ende 2021 soll Bitcoin 100.000 US-Dollar erreichen, hat Pompliano vor kurzem prognostiziert. Hierunter fallen auch überhebliche Regulierungen, mit denen, wie er zugab, Investoren zunächst abgeschreckt werden könnten.

Zum anderen stellt die Zahl der Menschen, die Bitcoin besitzen, nach wie vor einen sehr geringen Anteil an der Weltbevölkerung dar. Die meisten wissen noch nicht, was Bitcoin ist oder auf welche Weise das Netzwerk funktioniert.

Wie Pompliano weiter anmerkte, ist der Kauf dieses Vermögenswertes immer noch recht schwierig zu handhaben. Es ist wichtig, dass diese Schwierigkeiten ausgeräumt werden, damit das Potenzial der Coins optimal zur Geltung kommt.

Des Weiteren nannte er die wachsende Legitimation des Krypto-Raums, den Zufluss von institutionellem Kapital, rekordhohe Handelsvolumina sowie die globale Instabilität, welche den Ruf von Bitcoin als sicheres Hafen fördert.

Quellenangaben: cointelegraph
Bildquelle: Pixabay

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EU-Kartellbehörden prüfen Facebooks „Kryptowährungs“-Projekt

Facebooks Libra-Projekt wird von den Kartellbehörden der Europäischen Union in Frage gestellt. Sie sind besorgt über das Projekt, das im Volksmund als Kryptowährung bezeichnet wird und den Wettbewerb einschränkt.

Libra wurde bereits von der globalen Politik und Gesetzgebern einer intensiven Prüfung unterzogen. Tatsächlich hat das Unternehmen kürzlich zugegeben, dass der regulatorische Druck es zwingen könnte, das Projekt zu verschieben oder sogar ganz abzusagen.

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Facebooks „Kryptowährung“-Ambitionen ziehen noch mehr regulatorische Aufmerksamkeit auf sich

Kaum hatte der Social-Networking-Gigant angekündigt, mit Libra in den Kryptowährungsraum vorzustoßen, stieß die Idee bei den globalen Regulierungsbehörden auf Ablehnung.

Politiker aus Frankreich, der EU, den USA und anderen Ländern zitierten eine umfangreiche Liste von Bedenken bezüglich des kryptowährungsähnlichen Projekts. Selbst US-Präsident Donald Trump erklärte, dass das Unternehmen Lizenzen beantragen müsse, wenn es Bankdienstleistungen anbieten wolle – genau wie jedes andere Finanzinstitut. Er sagte auch, dass Libra nie eine Herausforderung für die Macht des US-Dollars darstellen würde:

Laut einem heute in Bloomberg Law veröffentlichten Bericht wächst die Anzahl der Regulierungsbehörden, die Zweifel an den Kryptowährungsambitionen der Firma haben. Darin heißt es, dass die Kartellbehörden der EU befürchten, die digitale Währung könne den Wettbewerb unterdrücken. Der Bericht zitiert ein „Dokument, das von Bloomberg eingesehen wurde“ als Beweis.

Das Dokument scheint ein Fragebogen zu sein, der an Gruppen geschickt wurde, die in diesem frühen Stadium der Entwicklung mit Libra in Verbindung stehen. Ein solches Dokument ist auch in Anfragen der Europäischen Kommission Standard.

Der Fragebogen soll messen, wie der kryptowährungsähnliche Libra Konkurrenten ausschließen kann. Die Kartellbehörden der Europäischen Kommission sind der Ansicht, dass die Integration der digitalen Währung mit Anwendungen wie WhatsApp und Messenger es für konkurrierende Systeme fast unmöglich machen könnte, Traktion auf dem Markt zu finden.

Die ständig wachsende Liste der regulatorischen Bedenken gegen Libra könnte den avisierten Starttermin des Projekts 2020 gefährden. In einem bei der US Securities and Exchange Commission eingereichten Dokument räumte das Unternehmen ein, dass das in Kalifornien ansässige Social Media-Unternehmen gezwungen sein könnte, das kryptowährungsähnliche Projekt ganz aufzugeben.

Trotz der Tatsache, dass Libra als Kryptowährung verkauft wird, sehen die meisten Bitcoin-Anhänger es nicht als Konkurrenz. Denn: Libra wird nicht wie Bitcoin vom Markt bewertet werden. Vielmehr wird Libra durch nationale Währungen unterstützt. Die Währung verfügt daher nicht über die gleiche robuste Geldpolitik, die BTC zu einem Favoriten von Ökonomen der österreichischen Denkschule gemacht hat.

Tatsächlich scheinen die meisten Analysten der Meinung zu sein, dass Libra massenhaft User zu Bitcoin und anderen dezentralen digitalen Assets bringen kann. Theoretisch kommt man einfacher an Bitcoin, wenn man zuerst Libra kauft und dann tauscht – so ist man mit dem Vorgang und der Materie an sich vertraut und hat womöglich weniger Berührungsängste.

Textnachweis: newsbtc

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WhatsApp plant die Einführung eines digitalen Zahlungsverkehrs in Indonesien

WhatsApp soll sich in Vorgesprächen mit mehreren digitalen Zahlungsdienstleistern sowie einer staatlichen Bank befinden, um digitale Zahlungsdienste in Indonesien einzuführen.

WhatsApp plant die Einführung eines digitalen Zahlungsverkehrs in Indonesien

Indonesien könnte das zweite Land weltweit werden, in dem WhatsApp solche Dienste einführt, da es auf die behördliche Genehmigung durch Indien, seinen größten Markt, wartet, der aufgrund lokaler Datenspeicherregeln verzögert wurde.

Aber anders als in Indien, wo man plant, direkte Peer-to-Peer-Zahlungsdienste anzubieten, wird WhatsApp in Indonesien einfach als Plattform dienen und Zahlungen über lokale digitale Wallets aufgrund strenger Lizenzbestimmungen unterstützen, sagten die Quellen gegenüber Reuters.

Das indonesische Modell könnte zu einer Vorlage für Whatsapp in anderen Schwellenländern werden, um die Vorschriften für ausländische Akteure zu umgehen, die ihre eigenen digitalen Wallets erstellen, sagten die Quellen.

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WhatsApp plant für Indonesien, Zahlungen über digitale Wallets in der Region zu unterstützen, so Reuters’ Quellen. Der Bericht spekuliert weiter, dass die Geschäfte von Facebook in Indonesien zu einer Vorlage werden könnten, mit der sie später lokalen Vorschriften ausweichen könnten, die sich auf Verbote für ausländische digitale Wallets beziehen.

Ein Facebook-Sprecher bestätigte, dass WhatsApp mit den Finanzpartnern Indonesiens verhandelt, es aber ablehnt, Einzelheiten mitzuteilen:

“WhatsApp ist in Gesprächen mit Finanzpartnern in Indonesien für Zahlungsabwicklungen, aber die Gespräche sind in einem frühen Stadium und wir haben zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr zu teilen.”

Die Quellen berichteten jedoch, dass Facebook’s Vereinbarung mit den drei Zahlungsdienstleistern in Kürze abgeschlossen sein wird. Die Einführung dieser Dienste wird jedoch erst 2020 erwartet, da WhatsApp in Indien zur gleichen Zeit oder früher nach den Quellen starten will. Dem Bericht zufolge wartet Facebook immer noch auf die behördliche Genehmigung aus Indien, bevor sie WhatsApp-basierte Zahlungen starten können.

Quellenangaben: cointelegraph
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Bitcoin wird in der Finanzkrise auch zu kämpfen haben

Über den Bitcoin-Preis in einer Wirtschaftskrise scheiden sich die Geister, wie aktuell in Interviews und Umfragen zeigen. Allerdings sind sich bei einer Voraussetzung für einen Bitcoin-Preis-Anstieg alle einig.

Wird der Bitcoin-Preis in einer Wirtschaftskrise leiden?

Spencer Bogart, General Partner bei Blockchain Capital, ist der Ansicht, dass Bitcoin (BTC) auf lange Sicht ein sicherer Hafen sein wird. Allerdings sieht er es etwas anders, wie sich der BTC-Preis in Bezug auf verschiedene wirtschaftliche Ereignisse entwickeln wird.

Er teilte seine Ansichten während eines Interview mit Bloomberg, dass am 20. August 2019 geführt wurde. Für ihn könnte eine Geldentwertung den Bitcoin-Preis nach oben treiben. Er sagte dazu:

“Ich denke, dass der Bitcoin auf lange Sicht ein sicherer Hafen sein wird … ich denke, dass Bitcoin sehr attraktiv aussieht, wenn sich das Risiko einer Geldentwertung abzeichnet. Und ich denke, das war ein großer Antreiber für den jüngsten Preisanstieg.”

Allerdings sagte er, dass er nicht davon ausgeht, dass BTC im Falle einer schweren Wirtschaftskrise preislich gut abschneiden wird.

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“Wenn man wirklich an eine schwere Krise denkt, an eine Liquiditätskrise, eine weitere globale Finanzkrise, dann denke ich, dass der Bitcoin preislich nur schwer erfolgreich sein wird.”

Seiner Meinung nach ist dies aktuell nicht der Stand der Dinge. Er ist nicht davon überzeugt, dass wir eine vollständige Wirtschaftskrise noch nicht sehen.

Mike Novogratz, der bekannte Bitcoin Bulle stimmt Bogart darin zu, dass die Risiken einer Geldentwertung dem Bitcoin-Preis behilflich sind. Anfangs August sagte er dazu:

“Mit dem Yuan über 7,0, einem Forex-Krieg, Instabilität in Hongkong und den Anfängen der Kapitalflucht könnte die Rally $BTC bald echte Beine haben.”

Anthony Pompliano von Morgan Creek Digital sagte auf Twitter:

“UPDATE: Bitcoin verhält sich in Zeiten globaler Instabilität wie geplant.”

Auch der CEO von Circle, Jerermy Allair ist der Meinung, dass Bitcoin besonders attraktiv für Leute ist, die die Kontrolle über ihr Geld haben möchten.

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Pixabay

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Bitfinex muss sich dem New Yorker Generalstaatsanwalt in einer Betrugsklage stellen

Ein New Yorker Richter entschied: Bitfinex muss mit der Betrugsklage und der drohenden Untersuchung konfrontiert werden, die im April von der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James gegen sie angestrengt wurde. Der Antrag des Unternehmens, den Fall wegen mangelnder Gerichtsbarkeit abzuweisen, wurde daher abgelehnt, berichtet Bloomberg.

Richter Joel M. Cohen sagte am Montag, dass iFinex Inc., die in Hongkong ansässige Muttergesellschaft von Bitfinex und Tether, vor Gericht gestellt wird, weil sie Tether USDT-Reserven im Wert von 900 Millionen Dollar verwendet haben soll, um einen Verlust von 850 Millionen Dollar an „gemischten Kunden- und Unternehmensfonds“ zu decken.

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Gemäß der Entscheidung von Cohen wird die Generalstaatsanwaltschaft auch Zugang zu den Informationen haben, die durch eine einstweilige Verfügung blockiert werden, die iFinex im Mai gewonnen hat.

Gelöste Rechtsfragen

Das Urteil ist eine Entscheidung in einem monatelangen Rechtsstreit zwischen Bitfinex und dem „Office of the New York Attorney General“ (OAG), das das Unternehmen seit einer einstweiligen Verfügung im April nach dem New Yorker Martin Act verfolgt hat.

Nach dem Gesetz erhält der Generalstaatsanwalt „weitreichende Befugnisse“, um Gesetzesverstöße in der strengen Gerichtsbarkeit New York zu verfolgen.

Das OAG hat sich bemüht zu beweisen, dass Bitfinex „auf ihrem Rasen tätig“ war, und Anfang Juli 28 Beweise vorgelegt, wonach die Börse New Yorker Kunden zwischen 2017 und 2019 bedient hat.

Bitfinex hat Ende Juli mit einer Klage zurückgeschlagen, in der es hieß, dass die einzigen in New York ansässigen Kunden, die von der Börse bedient werden, über „ausländische Unternehmen“ getradet würden und dass die Ansprüche der OAG „irreführend“ seien.

Bitfinex gibt nicht ohne Kampf auf

Die jüngste Entscheidung bestätigt: Bitfinex wird mit einem der wohl imposantesten Rechtsgegner im Finanzbereich konfrontiert sein.

In einer Reaktion auf das Urteil beteuert die Börse im Bitfinex-Blog in jeder Hinsicht die Unschuld und hat die Klagen der Generalstaatsanwaltschaft als „wertlos“ abgewiesen.

Während wir von der Entscheidung über unseren Antrag auf Entlassung enttäuscht sind, werden wir uns weiterhin energisch gegen jede Klage der New Yorker Staatsanwaltschaft verteidigen. Wir freuen uns auf die Gelegenheit, diese Fragen weiter vor dem Berufungsgericht zu verfolgen.

Jede Behauptung, dass wir unsere Kunden über Tether (USDt), seine Unterstützung oder über die zwischen Bitfinex und Tether ausgehandelte Transaktion irregeführt haben, ist falsch. Wir setzen uns nach wie vor dafür ein, unsere Kunden, unser Unternehmen und unsere Gesellschaft vor den wertlosen Ansprüchen des Generalstaatsanwalts zu schützen.

Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit USDT, dem größten an USD gebundenen Stablecoin mit einer Marktkapitalisierung von 4 Milliarden US-Dollar, könnten katastrophale Auswirkungen auf die Kryptowährungsmärkte haben.

Weitere Maßnahmen gegen Bitfinex könnten auch den nativen Token der Börse gefährden, LEO, von dem der Generalstaatsanwalt erklärt hat, dass er ein nicht registriertes Wertpapier darstellen könnte.

Textnachweis: cryptoslate

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Blockchain-Geschenkkarten von Japans größten Geschenkkartenmarktplatz

Amaten, Japans größte Geschenkkarten-Plattform, wird in Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Netzwerkanbieter Aelf tokenisierte Geschenkkarten ausgeben.

Blockchain-Geschenkkarten von Japans größten Geschenkkartenmarktplatz

Amaten erreicht dies durch eine strategische Partnerschaft mit Aelf, einem Blockchain-Netzwerkanbieter und einem von nur 30 Unternehmen, das vom China Electronics Technology Standardization Insitute (CESI) im Rahmen seines Standard-Blockchain-System-Function-Test zertifiziert wurde.

Im Rahmen der Partnerschaft wird Amaten sein Blockchain-Framework aufbauen und Geschenkgutscheine in digitale Assets verwandeln, die auf dem Blockchain verwaltet und ausgetauscht werden können.

Auf diese Weise können sie leicht auf den ursprünglichen Emittenten zurückgeführt werden, um Betrug zu bekämpfen und gleichzeitig die Ausgabe und Rücknahme zu erleichtern.

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Das aktuelle Geschenkkartensystem hat sich nie an die heutige digitale Welt angepasst, sagt Amaten Chairman Tom Kanazawa. “Es leidet immer noch unter grundlegenden Mängeln und ist sehr unangenehm. Ich glaube, dass die Geschenkkartenindustrie ein perfekter Anwendungsbereich für Blockchain sein kann. Die beiden passen ganz natürlich zusammen.”

Verdict behauptet, dass die Geschenkkartenindustrie derzeit weltweit 340 Milliarden Dollar und in Japan 21 Milliarden Dollar wert ist. Während Amaten beabsichtigt, die Plattform zunächst in Japan einzuführen, plant das Unternehmen auch eine Expansion nach Übersee, zunächst in Korea und China, letztlich aber noch weiter.

Crunchbase behauptet, dass Amaten “der derzeit größte Marktplatz für Geschenkgutscheine in Japan ist mit 70 Prozent des Marktanteils Japans erster Geschenkgutschein-Marktplatz in Japan Mehr als 70.000 registrierte Nutzer”. Darüber hinaus behauptet Verdict auch, dass das Unternehmen einen Jahresumsatz von 110 Millionen US-Dollar hat.

“Wir haben uns für eine Partnerschaft mit den besten Anbietern von Blockchain-Technologie in der Branche entschieden, weil sie die Skalierbarkeit, dedizierte Sidechains und intelligente Vertragsmodule bieten, die wir dringend benötigen, um unseren Service schnell und kostengünstig aufzubauen”, sagte Kanazawa.

Quellenangaben: cointelegraph
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Twitter-Handle @Bitcoin löscht Dutzende von Bitcoin Cash-Tweets

Das @Bitcoin Twitter-Konto hat Dutzende älterer Tweets gelöscht, in denen Bitcoin Cash erwähnt wurde. Viele glauben, dass dies darauf abzielt, das Unternehmen zu modernisieren, das gerade angekündigt hat, dass es eine neue Peer-to-Peer-Krypto-Börse einführen werde.

Bitcoin Cash – alle Spuren gelöscht

Die 2008 offiziell eingeführte Domain Bitcoin.com steht seit mehr als 10 Jahren an der Spitze der Bitcoin-Entwicklung. Im Jahr 2014 übernahm Roger Ver die Kontrolle über die Website, relaunchte sie 2015. Seitdem steht sie im Mittelpunkt vieler Kontroversen, da sie sich langsam dahin verlagerte, Bitcoin Cash (BCH) zu promoten anstelle des ursprünglichen Bitcoin.

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Der Twitter-Account @Bitcoin ist dem Drama nicht fremd. Viele haben das Profil kritisiert, sagen, der Support für Bitcoin Cash sei eine falsche Werbung und verstoße zudem gegen die Nutzungsbedingungen von Twitter.

Und selbst jetzt scheint das Drama um @Bitcoin nicht weniger zu werden. Alistair Milne, ein Kryptowährungsinvestor, weist aktuell darauf hin, dass das Bitcoin-Konto viele seiner Tweets von Anfang des Jahres „bereinigt“ hat.

„Crypto Deleted Tweets“ teilte Screengrabs einiger der Tweets, die durch das Konto gelöscht wurden. Dabei wird deutlich: Die meisten von ihnen erwähnen entweder das Lightning Network, kritisieren Twitter und seinen CEO Jack Dorsey oder loben Bitcoin Cash.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt es sich beim angepinnten Tweet, der noch gelöscht werden muss, um Bitcoin Cash.

Neuer CEO könnte an der Online-Präsenz arbeiten

Seit dem Schritt spekulieren viele über Absicht, so viele Tweets zu löschen. Einige Twitter-Nutzer glauben, dass die Tweets entfernt wurden, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Andere sind radikaler mit ihren Ideen und sagen, die Säuberung sei ein Zeichen dafür, dass Roger Ver endlich „kapituliere“.

Die Wahrheit scheint jedoch irgendwo dazwischen zu liegen. Bereits im August hatte das Unternehmen angekündigt, dass Ver als CEO des Unternehmens zurücktreten und die Position des Executive Chairman übernehmen werde.

Bitcoin.coms neu ernannter CEO Stefan Rust war zuvor als Director of Corporate and Business Development bei Bitcoin.com tätig. Während die Pressemitteilung des Unternehmens nicht ganz deutlich machte, was Vers neue Aufgaben sind, werde sich Rust Berichten zufolge auf die Entwicklung der „neuen Produkte und Dienstleistungen“ des Unternehmens konzentrieren.

Die „neuen Produkte und Dienstleistungen“”, auf die das Unternehmen in seiner Pressemitteilung verweist, sind eine Peer-to-Peer-Kryptobörse. Die Trading-Plattform wird so konzipiert sein, dass sie den Krypto-Wallet, das Casino und die Nachrichtenzentrale des Unternehmens ergänzt.

Allerdings wäre es nicht allzu weit hergeholt anzunehmen, dass Rust die Tweet-Spülung durchgeführt hat, um vor dem Start einer so hochkarätigen Plattform ordentlich reinegemacht zu haben.

Textnachweis: cryptoslate

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