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OKExChain-Mainnet startet: 10 Millionen OKT-Token in „Genesis“-Phase

Die Krypto-Börsenplattform OKEx hat den Start ihres OKExChain-Mainnets angekündigt. Dabei stehen 10 Millionen OKT-Token für Frühanwender zur Verfügung.

Laut einer Ankündigung war das Projekt drei Jahre in der Entwicklung und umfasste 10 Testnet-Versionen.

Die Einführung des Mainnets wird in vier Phasen erfolgen. Aktuell läuft die Genesis-Phase, die zwei Wochen bis zum 13. Januar 2021 dauern soll. Im Rahmen der Genesis-Phase wird OKT, der firmeneigene Token der Chain, als Belohnung für das Staking auf der Blockchain angeboten.

Besitzer von OKB, dem OKEx Nutzungs-Coin, können ihre Token staken und in der Genesis-Phase OKT als Belohnung erhalten. Laut der Startankündigung werden in der Genesis-Phase 10 Millionen OKT gemint, um die Akzeptanz zu erhöhen.

Benutzer, die OKB staken, erhalten OKT proportional zu ihren Nutzungs-Coin-Beständen. OKEx erklärte, es gebe keine Mindest- oder Höchstgrenzen für das Staking.

Nach der Genesis-Phase werden in der zweiten und dritten Mainnet-Phase Stabilitätstest-Protokolle und die OKT-Auszahlungsfunktion eingeführt. Über die Auszahlungsfunktion werden die Validierer der Chain abstimmen.

In der vierten Mainnet-Epoche werden Smart-Contracts eingeführt, um eine vollständige Ethereum-Kompatibilität zu ermöglichen. Jay Hao, der CEO von OKEx, kommentierte den Start und sagte, dass OKExChain dazu beitragen soll, das Finanzsystem der Zukunft zu verbessern.

In einem Tweet am Montag sagte Hao: „Ich freue mich darauf, dass mehr Projekte zu uns migrieren. Der aktuelle ETH-Block-Space ist einfach noch nicht da.“

OKEx hatte in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 einige organisatorische Probleme und setzte im Oktober nach der mutmaßlichen Verhaftung des Gründers die Auszahlungen aus. Die Plattform nahm einen Monat später den normalen Betrieb wieder auf. Daraufhin gab es massive Auszahlungen von Benutzern, die zuvor in der Schwebe hingen.

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„Die Institutionen sind da“ – CME überholt OKEx als größter Markt für Bitcoin-Futures

Die CME Group ist aktuell der weltgrößte Markt für Bitcoin-Futures, nachdem die Derivatebörse im letzten Monat eine beträchtliche Steigerung erfahren hat.

In einem Tweet vom Freitag stellen die Krypto-Marktforscher von Arcane Research fest, dass die CME die Handelsplattform OKEx als führender Markt für Futures von Bitcoin (BTC) abgelöst hat. Unter Berufung auf Daten von Skew verweist Arcane auf das Open-Interest der CME Bitcoin-Futures, das zurzeit einen Wert von 1,16 Mrd. US-Dollar erreicht. Für OKEx liegt das „offene Interesse“ hingegen bei 1,07 Mrd. US-Dollar. Das Open-Interest ist eine Kennzahl, die den Gesamtwert aller „offenen“ Futures im Markt abbildet.

Die „institutionellen Investoren sind da“, wie Arcane aus den vorliegenden Daten schlussfolgert.

Diese Schlussfolgerung liegt wohl darin begründet, dass institutionelle Investoren größtenteils lieber in Krypto-Derivate investieren, anstatt direkt die Kryptowährung anzukaufen. Ein gesteigertes Open-Interest deutet also darauf hin, dass diese Investoren umso aktiver sind. Ein Umstand, der durch die Stärke der CME Group unterstrichen wird, denn die Derivatebörse gehört zu den führenden ihrer Zunft und ist dementsprechend umso attraktiver für Institutionen.

Der Markt der Bitcoin-Futures auf der CME hat sich im vergangenen Monat mehr als verdoppelt, was dadurch bedingt ist, dass viele Investoren am momentanen Höhenflug der Kryptowährung teilhaben wollen. Der Futures-Handel ist jedoch oftmals sehr volatil, besonders wenn die Kontrakte sich ihrem Auslaufdatum nähern.

Die November-Futures (BTCX20) laufen am Freitag aus, was ein zusätzlicher Grund für den sprunghaften Anstieg der CME sein könnte.

Die Kryptobörsen Binance und Huobi haben sich in diesem Jahr ebenfalls als führende Player auf dem Futures-Markt hervorgetan. Im Hinblick auf das Open-Interest stellen sie den dritt- bzw. viertgrößten Markt für Bitcoin-Futures.

Die Handelsplattform Bybit, die ebenfalls in der Liste von Arcane geführt wird, hat in dieser Woche angekündigt, dass sie bald vierteljährliche Bitcoin-Futures einführen will.

Wie bereits erwähnt, nutzen allen voran institutionelle Investoren die Möglichkeit, über Derivate in Bitcoin zu investieren. Aus diesem Grund dient der Futures-Markt als guter Indikator für das steigende Interesse der Institutionen. Während der große Krypto-Hype von 2017 in erster Linie durch Privatanleger getragen wurde, ist der aktuelle Höhenflug deutlich stärker von institutionellen Investoren unterfüttert.

Die Vermögensverwaltung Wilshire Phoenix sieht besonders in der CME einen wichtigen Markt für die Preisfindung von Bitcoin.

So meint Wilshire, dass die Wichtigkeit der CME „nicht nur durch die Werte für Handelsvolumen und Open-Interest demonstriert wird“, sondern ebenso „durch ihren Einfluss auf die Preise auf dem Spotmarkt“. Der Spotmarkt ist der Markt, auf dem Bitcoin direkt gehandelt wird.

Aktuell bewegt sich der Bitcoin-Kurs in einer Preisspanne um die 16.500 US-Dollar seitwärts, nachdem am gestrigen Thanksgiving Day heftige Verluste eingefahren wurden.

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#1022 Bitcoin Rücksetzer, OKEx Auszahlungen & Paypal blockiert Nutzer nach Krypto Trading

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 1022. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Bitcoin fällt 11 Prozent, OKEx will Auszahlungen wieder aufnehmen & Paypal blockiert Nutzer nach Krypto Trading Aktivität.

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1.) Bitcoin price suddenly drops 11% as whales move BTC to exchanges
https://cointelegraph.com/news/bitcoin-price-suddenly-drops-11-as-whales-move-btc-to-exchanges

2.) OKEx set to reopen withdrawals on Thursday
https://www.theblockcrypto.com/linked/85821/okex-reopen-crypto-withdrawals-thursday

3.) PayPal suspends user for crypto trading using PayPal’s own service
https://cointelegraph.com/news/paypal-suspends-user-for-crypto-trading-using-paypal-s-own-service

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Top 10 Kryptowährungen am 26.11.20 um 9:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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OKEx Drama beendet: Ein- und Auszahlungen bald wieder möglich

Das Geschäft bei OKEx verläuft wieder in geregelten Bahnen. Nach unfreiwilliger Pausierung von Ein- und Auszahlungen sind die Nutzer der Krypto-Börse bald wieder in der Lage, ihre digitalen Vermögenswerte auszuzahlen.

In einer offiziellen Pressemitteilung berichtet OKEx, dass es bald wieder möglich sein wird, Ein- und Auszahlungen zu tätigen. Nach erfolgreicher Unterstützung der Behörden kann ein Private Key Holder, der eine wichtige Funktion im Sicherheitssystems von OKEx spielte, seine gewohnte geschäftliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Es bestätigte sich, dass die Krypto-Börse in keinerlei kriminelle Aktivitäten oder anderweitigem Fehlverhalten involviert war.

Deshalb wird OKEx jegliche Ein- und Auszahlungen bis zum 27. November 2020 freigeben. Dabei werden strikte Sicherheitskontrollen durchgeführt, um den normalen Betrieb der Wallets problemlos aufzunehmen. Jegliche Vermögen der Benutzer sind erhalten geblieben, es gab keinerlei Verluste. Gleichzeitig startet die Krypto–Börse eine Belohnungskampagne als Ausdruck der Dankbarkeit und Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Die Details veröffentlicht man innerhalb der nächsten Tage.

Seit seiner Gründung hat OKEx weltweite Gesetze und Vorschriften strikt eingehalten und führte strenge Know Your Customer- und Anti-Geldwäsche-Mechanismen ein. OKEx arbeitete stets mit Regulierungsbehörden zusammen und glaubt fest daran, dass in Zukunft die rechtliche Überwachung von Blockchain- und digitalen Vermögenswerten weltweit robuster werden, so dass Dienstleister innerhalb eines festen rechtlichen Rahmens wachsen und gedeihen können.

Offizielle Pressemitteilung von OKEx

OKEx Private Key Holder konnte keine Transaktionen bestätigen

Ein- und Auszahlungen waren bei der Krypto–Börse bereits seit dem 16. Oktober blockiert. Grund für die damalige Schock-Meldung war, dass ein Private Key Holder nicht in der Lage gewesen ist, Transaktionen in dem ausgeklügelten Sicherheitssystems von OKEx zu bestätigen. Die besagte Person war aufgrund der Zusammenarbeit mit den Behörden nicht erreichbar. Das System war zwar auf jegliche technische Ausfälle vorbereitet, auf diesen jedoch nicht.

Die Krypto–Börse hat bereits viele Jahre Erfahrung im sicheren Umgang mit digitalen Wallets, Vermögenswerten und Transaktionen. Dabei sei es niemals zu größeren Vorfällen gekommen auf. OKEx besteht auch weiterhin darauf, eine transparente und glaubwürdige Firma im Bereich Blockchain-Technologie zu sein. In der Pressemitteilung entschuldigt sich die angeschlagene Krypto-Exchange bei ihren Nutzern:

Wir entschuldigen uns für alle Unannehmlichkeiten und wir werden uns bemühen, die internen Prozesse so schnell wie möglich zu verbessern, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern.

Offizielle Pressemitteilung von OKEx

Der Vorfall ist ein weiteres Menetekel dafür, dass nur Herr über seine Kryptowährungen ist, wer seine Private Keys besitzt.

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Konkurrenz für DeFi – Circle führt Geschäftskonten mit hohen Zinserträgen ein

Der Circle Business Account, das Geschäftskonto des Krypto-Zahlungsdienstleisters Circle, das ursprünglich dafür gedacht war, Internetunternehmen eine Alternative zu Bankkonten bei traditionellen, zentralisierten Finanzinstituten anzubieten, wird jetzt auch für die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) zur Konkurrenz.

Circle, das von Goldman Sachs unterstützt wird und selbst den Stablecoin USDC herausgibt, hatte den Circle Business Account am 10. März 2020 eingeführt. Die entsprechenden Geschäftskonten bieten Unternehmen eine Reihe von Möglichkeiten, den USDC möglichst unkompliziert als Zahlungs- und Transaktionsmittel nutzen zu können. So können sie darüber zum Beispiel den Stablecoin über eine API an traditionelle Zahlungssysteme anbinden, Zahlungen in US-Dollar als USDC empfangen oder bei verschiedenen Onlinehändlern mit diesem zahlen.

Die bisherige Crux war allerdings, dass Krypto-Vermögen in Form von Stablecoins wie dem USDC besser in DeFi-Projekte angelegt werden konnten, da hier höhere Zinserträge winkten. Laut den Daten des DeFi-Informationsportals DeFirate werden in Projekten wie Aave und Fulcrum derzeit 3,4 % bzw. 11,6 % Zinsen für den USDC angeboten.

Dem hat Circle nun entgegengewirkt, indem der Krypto-Zahlungsdienst am 5. November neue Geschäftskonten mit besonders hohen Zinssätzen vorgestellt hat. Damit soll erreicht werden, dass die Firmenkunden ihre Krypto-Gelder lieber bei Circle, und damit im System der „zentralisierten Finanzdienstleistungen“ (CeFi), parken. Wie es auf der Webseite des Unternehmens heißt, liegen die entsprechenden Zinssätze zwischen 8,5 % bis 10,75 % pro Jahr. Interessierte Kunden müssen sich zunächst allerdings auf einer Warteliste eintragen.

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OKEx dementiert „Gerüchte“ um Ermittlungen, doch Auszahlungen weiter abgeschaltet

Die in Malta ansässige Kryptobörse OKEx, die Mitte Oktober die Auszahlungen abgeschaltet hat, dementiert weiterhin, dass ein Ermittlungsverfahren gegen die Handelsplattform im Gange ist. Die entsprechenden Berichte werden von ihr vielmehr als „Gerüchte“ abgetan, nichtsdestotrotz bleiben die Auszahlungen auch drei Wochen später weiterhin abgeschaltet.

„Die Behauptung, dass eine Person, die mit der OKEx in Verbindung steht, in Untersuchungshaft sitzt, wurde widerlegt. Wir können bestätigen, dass dies ein Gerücht ist“, wie die Kryptobörse gestern in einem Statement schreibt.

Cointelegraph hat die OKEx um weitere Stellungnahme gebeten, bei Redaktionsschluss jedoch noch keine Antwort erhalten. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald eine Rückmeldung vorliegt.

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OKEx wieder im Normalbetrieb: Nur Abhebungen nicht möglich

Die Kryptobörse OKEx gab bekannt, dass Fiat-Krypto-Käufe und das Peer-to-Peer-Geschäft wieder funktionieren. Abhebungen sind jedoch weiterhin nicht verfügbar.

„Die P2P-Plattform von OKEx wird am 21. Oktober um 12:00 Uhr (UTC) den Handel mit den Fiat-Paaren CNY, INR und VND wieder aufnehmen. Auch das Fiat-Gateway ‚Krypto kaufen‘ wird reaktiviert“, so OKEx am Mittwoch in einer Ankündigung. Außerdem hieß es: „Bitte beachten Sie, dass Abhebungen von Kryptowährungen vorübergehend immer noch ausgesetzt sind und die Option ‚Krypto verkaufen‘ nicht verfügbar ist.“

Die Börse erklärte in einem Tweet am Freitag nach der Aussetzung der Abhebungen, „andere Funktionen sind in Betrieb“. Auch der Kauf und Verkauf über das Fiat-Gateway von OKEx wurden ausgesetzt, wie aus der Mitteilung vom Mittwoch hervorging.

„Wie im OKEx-Protokoll festgelegt und im Interesse der Sicherheit der Benutzer wurde die OKEx-Funktion des P2P-Handels, die in Vietnam, Indien und China verfügbar ist, sowie Abhebungen am 16. Oktober vorübergehend ausgesetzt“, so ein OKEx-Vertreter am Mittwoch gegenüber Cointelegraph. Er fügte hinzu, dass bestimmte Bedingungen manchmal Gelegenheiten für Hackangriffe und Diebstahl durch Kriminelle bieten können. 

„Darum haben wir uns dafür entschieden, auch den P2P-Handel zu unterbrechen, solange wir die Situation überprüfen und Nutzer über die potentiellen Gefahren dieses Dienstes informieren. Wir freuen uns, dass unsere Nutzer in diesen Regionen die korrekten Praktiken zum sicheren Handel mit ihren Vermögenswerten kennen. Wir werden den P2P-Handel am Mittwoch, den 21. Oktober, um 12:00 Uhr UTC wieder aufnehmen.“

Die Unruhen bei OKEx begannen am Freitag, als die Börse bekanntgab, dass Abhebungen vorübergehend ausgesetzt werden. Die Situation in den folgenden Tagen war völlig unklar. Bei Kommentraen zu den Problemen war von einem privaten Schlüsselmanager der Börse und der Beteiligung an einer laufenden Ermittlung die Rede. Die chinesische Polizei soll auch gegen den Gründer der Börse ermitteln

OKEx lieferte zwar bestimmte Details, aber dennoch war die Gesamtsituation unklar. Die Börse hat wiederholt versichert, dass das Geld jedoch sicher sei.

„Andere Funktionen der Börse, wie Handel und Sparen, bleiben davon unberührt und die Vermögenswerte der Nutzer sind sicher“, so der Vertreter nach der Ankündigung am Mittwoch gegenüber Cointelegraph. „Der P2P-Handel wurde wieder aufgenommen, und wir notieren weiterhin neue Token und Vermögenswerte.“

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OKEx-Nutzer wegen ausgesetzten Auszahlungen frustriert

Die große Börse OKEx hat am 16. Oktober die Kryptoauszahlungen ausgesetzt. Da in der Zwischenzeit nur wenige Informationen von der Firma oder ihrem CEO Jay Hao kamen, fordern Nutzer nun Antworten über Twitter.

In einem Tweet vom CEO Hao vom 20. Oktober hieß es, es habe „keinen On-Chain-Outflow“ gegeben, seit die Börse am Freitag „vorübergehend die Auszahlungen ausgesetzt“ hatte.

„Ihr Geld ist sicher“, so Hao. „Wir tun unser Bestes, um Auszahlungen so schnell wie möglich wieder zu ermöglichen.“

Die Börse meldete am 16. Oktober, dass sie Kryptoauszahlungen vorübergehend ausgesetzt hatte, weil einer der privaten Schlüsselinhaber „mit einem Büro für öffentliche Sicherheit zusammenarbeitete“. Diese Zusammenarbeit steht mit einer laufenden Ermittlung im Zusammenhang. Damals sagte OKEx, es sei geplant, die Auszahlungen „sofort“ wieder zu ermöglichen, sobald solche Transaktionen mit dem Schlüsselinhaber autorisiert werden können.

Die Polizei soll eine Woche vor der Ankündigung auch den Gründer der Börse Star Xu für eine Befragung mitgenommen haben. OKEx-Nutzer drücken ihre Frustrationen nun auf sozialen Netzwerken aus:

„Es ist ein bisschen seltsam, dass eine der größten Börsen der Welt uns so lange kein Geld abheben lässt“ so der Twitter-Nutzer Jojo.

Viele Nutzer beschwerten sich über die mangelnde Transparenz im Vergleich zu anderen Börsen: .

„Wo ist der CEO Jay Hao? Er muss sich doch zu Wort melden und aktuelle Informationen bieten. Wenn etwas bei Binance passiert, twittert CZ jede Stunde.“

„Die Milliarden und das Ansehen der Börse stehen auf dem Spiel. Warum gibt es nicht mehr Transparenz? fragte der Nutzer Douggie Clarke. „Zum Beispiel, wie es zu dieser Situation mit dem Schlüssel kam.“

Andere deuteten an, sie würden der Börse endgültig den Rücken kehren, sobald sie wieder Zugang zu ihrem Geld haben.

Cointelegraph bat OKEx um einen Kommentar, aber bis Redaktionsschluss lag noch keine Antwort vor.

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Bitcoin-Hodler packen die Koffer: Haben Börsen ausgedient?

Die Börsen kämpfen mit bröckelnden Rücklagen, während Anleger dem Sammlerinstinkt frönen. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) kommt mit einem 24-stündigen Plus 0,4 Prozent noch recht verschlafen aus dem Wochenende.

Zu Redaktionsschluss wird die Krypto-Leitwährung bei 11.469 US-Dollar gehandelt und umkurvt somit weiterhin den Schlüsselwiderstand bei 11.500 US-Dollar. Auf Wochensicht verbucht die größte Kryptowährung ein Plus von 0,8 Prozent.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Bitcoin-Bestand an Börsen schmilzt

Die BTC-Bestände an den Börsen schwinden seit Februar dieses Jahres. Mit rund 2,5 Millionen Bitcoin sind die von allen Börsen gehaltenen Reserven wie aus der Grafik von Glassnode hervorgeht auf ein Zweijahrestief gerutscht.

Bitcoin-Börsenreserven

Der Markttrend findet sein Gegengewicht beim gleichzeitigen Anstieg der Akkumulationsadressen. Immer mehr Anleger verwahren demnach ihre BTC und verfolgen langfristige Investmentstrategien. Bleibt der Trend bestehen, könnte dies den Nährboden für einen Bull Run bilden. Größeren Ausbruchversuchen des Bitcoin-Kurs haben vor allem Gewinnmitnahmen in jüngerer Vergangenheit einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Bitcoin-Akkumulationsadressen

Durch den Hodl-Trend wird die Angebotsmenge schließlich nicht durch Verkäufe von Anlegern aufgebläht, was bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage den Wechselkurs in die Höhe treiben dürfte. Akkumulationsadressen definiert Glassnode als solche, die mindestens zwei eingehende, aber keine ausgehenden Transaktionen verzeichnen.

Der Abzug der Börsenbestände könnte aber auch teilweise mit einem Vertrauensverlust in die Exchanges zusammenhängen. Das Krypto-Ökosystem wurde schließlich jüngst mehrmals von Unwidrigkeiten bei einigen Börsen überschattet.

Bitcoin-Börsen in Verruf

Ende September gelang es Hackern, Hot Wallets von Nutzern der Bitcoin-Börse KuCoin um schätzungsweise 150 bis 200 Millionen US-Dollar zu erleichtern. Die Börse bemühte sich zwar schnell um Schadensbegrenzung und konnte rasch einen Großteil der Hacker-Beute sicherstellen. Eine Narbe dürfte dennoch geblieben sein.

Nur wenige Tage später wurde bekannt, dass das US-Justizministerium sowie die Commodity Futures Trading-Commision (CFTC) gegen BitMEX ermitteln. Die Börse soll Compliance-Anforderungen wie Anti-Geldwäsche- (AML) und Know-Your-Customer-Richtlinien (KYC) konsequent missachtet haben. Gegen CEO Arthur Hayes wurde Anklage erhoben, während CTO Samuel Reed bereits in Gewahrsam genommen worden sei. Die Quittung der Anleger kam prompt: Binnen eines Tages wurden rund 44.000 Bitcoin von der Börse abgezogen.  

Vergangene Woche gesellte sich auch OKEx in die Runde der Problembörsen. Wie die OKEx mitteilen ließ, seien aktuell keine Auszahlungen möglich. Zur offiziellen Begründung hieß es, dass ein Key-Holder mit Polizeibehörden kooperiere und man deshalb zurzeit keine Transaktionen autorisieren könne. Alle weiteren Dienstleistungen seien davon zwar nicht betroffen. Anleger müssen sich aber nach wie vor gedulden, die Auszahlungsfunktion ist noch immer deaktiviert.

Skandalbörsen

Auch wenn Anlegern in allen Fällen stets die Sicherheit der Einlagen garantiert wird, kämpfen Börsen mit einem wachsenden Vertrauensverlust, dass durch eine Vielzahl von Vorfällen in der Bitcoin-Historie bestätigt wird. Seien es mangelnde Regularien oder Hackerbedrohungen: Börsenskandale gehören mittlerweile schon fast zum Bitcoin-Tagesgeschäft.

Die jüngsten Ereignisse sind dabei nur die Spitze des Eisbergs und gemessen am verursachten Schaden der einstigen Bitcoin-Börsen Mt.Gox und Quadriga vergleichsweise Lappalien. Neben den finanziellen Verlusten der verprellten Anleger hat das verbrecherische Treiben der zwei Skandalbörsen der Krypto-Branche einen bleibenden Imageschaden verpasst und das Bitcoin-Ökosystem möglicherweise um Jahre zurückgeworfen. Das Scam-Stigma blieb der Börsenlandschaft schließlich haften, während die zwei Schmuddel-Exchanges zu den Akten gelegt wurden.

Der mündige Hodler

Klar, aus Anlegersicht hat sich seitdem viel getan. Dass Behörden gegen BitMEX ermitteln zeigt, dass das Krypto-Ökosystem nicht nur nach eigenen Gesetzen operiert. Ermittler klopfen unseriösen Börsenbetreibern immer häufiger auf die Finger. Vorfälle wie bei Mt.Gox oder Quadriga dürften sich zumindest in der Größenordnung nicht mehr wiederholen, zumal das Börsenaufgebot seither diverser geworden ist.

Dennoch zeigt sich an der Abnahme der BTC-Rücklagen, dass Börsen auf breiter Front mit einem Vertrauensverlust kämpfen. Diese Entwicklung führt jedoch dazu, dass sich Anleger häufiger mit der Materie auseinandersetzen und schafft daher ein breites Bewusstsein für Investmentstrategien. Dass Anleger ihre BTC abziehen, ist somit der nächste Evolutionsschritt zum mündigen Hodler.

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Trotz Ermittlungsverfahren – Große Mengen an Bitcoin fließen auf die OKEx

Obwohl die Kryptobörse OKEx ihre Krypto-Auszahlungen vorübergehend gestoppt hat, wurden mehrere große Bitcoin (BTC) Transaktionen von der Handelsplattform Huobi zur OKEx getätigt.

Laut Daten des Krypto-Informationsdienstes Whale Alert wurden insgesamt 1.995 BTC, die einem Gegenwert von 22,5 Mio. US-Dollar entsprechen, von Huobi auf die OKEx gesendet, wobei diese Überweisung nur kurz nach der Ankündigung kam, dass die OKEx alle Krypto-Auszahlungen zunächst aussetzt.

Die Gelder wurden in zwei Transaktionen überwiesen, die jeweils 998 BTC (11,3 Mio. US-Dollar) und 997 BTC (11,3 Mio. US-Dollar) an Wert hatten.

Der Zeitpunkt der Transaktionen wirft dabei fragen auf, denn die entsprechenden 1.995 BTC sitzen nun auf der OKEx fest, da die Kryptobörse momentan keine Auszahlungen erlaubt. Während einige Stimmen dies als Zeichen für einen drohenden Kollaps der OKEx sehen, mutmaßen andere wiederum, dass es sich bei den Zahlungen lediglich um eine verzögerte Bitcoin-Transaktion handeln könnte.

Die Überweisungen der Huobi bringen eine stattliche Menge an Bitcoin in die Bücher der OKEx. Wie Daten des Ranking-Portals Chain.info zeigen, hält die Handelsplattform dadurch nun knapp 276.184 BTC in ihren Wallets. Bei Redaktionsschluss sind in den letzten 24 Stunden derweil 6.269 BTC von der OKEx abgeflossen.

Täglicher Zufluss von Kapital auf die OKEx. Quelle: Chain.infoauf cointelegraph lesen