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NBA-Team Sacramento Kings nutzt Blockchain für Basketball-Tippspiel

Das amerikanische Basketballteam Sacramento Kings führt Blockchain-Belohnungen für ein Tippspiel innerhalb der teameigenen Smartphone-App ein.

Zusammenarbeit mit Blockchain-Startup

Wie es in einer offiziellen Pressemitteilung vom 7. Oktober heißt, hat sich das NBA Team der Sacramento Kings mit dem in New Jersey ansässigen Blockchain-Startup Blockparty zusammengetan, um ein Belohnungssystem innerhalb des Tippspiels „Call the Shot“ einzuführen, das wiederum Teil der Kings App ist. Die Blockchain-Belohnungen sollen ab der bevorstehenden Basketballsaison 2019/2020 zur Verfügung stehen.

Die Kings Fans können innerhalb des Tippspiels, darauf wetten, wie einzelne Spieler abschneiden und dadurch Punkte erzielen, die wiederum für entsprechende Belohnungen eingelöst werden können.

Blockchain-Belohnungen für Preise einlösen

Die Teilnahme an der Belohnungsaktion ist freiwillig, allerdings winken den Fans Preise wie beispielsweise signierte Fanartikel oder Sitzplätze direkt am Spielfeldrand. Dahingehend betont das Basketballteam jedoch, dass die gesammelten Punkte keinerlei Geldwert besitzen und auch nicht übertragen werden können.

Vivek Ranadivé, der Geschäftsführer und Besitzer der Sacramento Kings, ist sich sicher, dass sein Team auch in Zukunft verstärkt auf die Blockchain-Technologie setzen wird, da diese „weltweit die Art und Weise wie Geld verdient werden kann, grundlegend verändert“.

Kings mausern sich zum Blockchain-Vorreiter

Die Sacramento Kings kommen nicht das erste Mal mit Blockchain und Kryptowährungen in Berührung, ganz im Gegenteil. Bereits im Jahr 2014 hatte sich das Basketballteam als einer der ersten professionellen Sportvereine dazu entschieden, Bitcoin (BTC) als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Im Juni 2018 waren die Kings dann wiederum eine Partnerschaft mit dem Mining-Unternehmen MiningStore eingegangen, um im eigenen Basketballstadion entsprechende Hardware aufzustellen, deren Erlöse an einen guten Zweck gespendet werden.

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John McAfee bekräftigt Bitcoin-Kursprognose von 1 Mio. US-Dollar bis 2020

Der bekannte Bitcoin-Fürsprecher, Informatiker und Millionär John McAfee hat seine gewagte Kursprognose von 1 Mio. US-Dollar pro Bitcoin erneut bekräftigt.

Knappheit führt langfristig zu Kursanstieg?

McAfee, der im vergangenen Jahr bereits mit einer Kursprognose von 500.000 US-Dollar für Aufsehen gesorgt hatte, hatte seine Erwartung in diesem Jahr wiederum auf 1 Mio. US-Dollar hochgeschraubt. In einem Forbes Interview vom 30. September bestätigt der Erfinder von einem der führenden Anti-Virusprogramme nun, dass er im Jahr 2020 mit einem Bitcoin-Kurs von 1 Mio. US-Dollar rechnet.

Im Rahmen des Interviews begründete McAfee seine waghalsige Prognose hauptsächlich mit der begrenzten Umlaufmenge von Bitcoin und der daraus resultierenden Knappheit, die dessen Kurs langfristig nach oben treiben müsste. So hält McAfee seine Prognose für „reine Logik”:

„Es gibt nur 21 Mio. Bitcoins, wovon allein schon 7 Mio. für immer verloren sind, während mehrere Millionen weitere Bitcoin wahrscheinlich auch verloren sind, falls Erfinder Satoshi Nakamoto bereits verstorben sein sollte.“

85% aller Bitcoins bereits im Umlauf

Wie Cointelegraph jüngst berichtet hat, hat die Umlaufmenge von Bitcoin am 1. August die Marke von 17.850.000 Einheiten erreicht.

Dies bedeutet wiederum, dass sich 85% der insgesamt verfügbaren Menge bereits im Umlauf befinden. Es können in den nächsten 120 Jahren also nur noch 3,15 Mio. weitere Bitcoins produziert werden.

Seit Anfang August sind mehr als 100.000 weitere Einheiten hinzugekommen, denn wie die Daten von Blockchain.com zeigen, beträgt die Umlaufmenge derzeit 17.968.000 Bitcoins.

Allerdings scheint sich die „Logik” von McAfee momentan noch nicht auf den aktuellen Kurs auszuwirken, ganz im Gegenteil. So hat die marktführende Kryptowährung jüngst mehr als 1.500 US-Dollar an nur einem Tag verloren, woraufhin sich vorübergehend sogar ein mehrmonatiges Tief von weniger als 7.800 US-Dollar eingestellt hatte.

Bei Redaktionsschluss liegt der Bitcoin-Kurs jedoch schon wieder bei 8.268 US-Dollar, was einem leichten Tagesverlust von 1,1% entspricht, wie Coin360 zeigt.

Nichtsdestotrotz ist die These des Exzentrikers damit noch nicht ganz von der Hand gewiesen, da Bitcoin im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 27% erzielt. Vor einem Jahr um diese Zeit lag der Bitcoin-Kurs nämlich nur bei 6.500 US-Dollar. Dies könnte als unterstützender Beleg für McAfees Behauptung gesehen werden, dass Bitcoin langfristig „nur noch nach oben geht“.

Bitcoin one-year price chart. Source: Coin360

Bitcoin-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Bitcoin ist ein Wertaufbewahrungsmittel

Im Rahmen des Interviews ging der Informatiker auch auf die hauptsächliche Funktion von Bitcoin ein. McAfee sieht die marktführende Kryptowährung nicht mehr als Zahlungsmittel oder Investitionswerkzeug, sondern vielmehr ein Wertaufbewahrungsmittel. Diese Vermutung wurde zuletzt auch häufiger von anderen Experten geäußert.

Laut McAfee eignen sich sogenannte Stablecoins, also Kryptowährungen, die zum Zwecke der namensgebenden Stabilität an andere Vermögenswerte angebunden sind, und Privacy Coins, also Kryptowährungen, die ein besonderes Augenmerk auf Datenschutz legen, besser als Zahlungsmittel und haben Bitcoin dementsprechend bereits in dieser Hinsicht den Rang abgelaufen.

Die Bayerische Landesbank stützte gestern wiederum indirekt die McAfee These, dass es sich bei Bitcoin um ein Wertaufbewahrungsmittel handelt. So zog die BayernLB in einer neuen Studie einen Vergleich zwischen Bitcoin und Gold, woraus die Bank schlussfolgert, dass der Bitcoin-Kurs bis 2020 auf 90.000 US-Dollar klettern wird.

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Tim Draper: „Bitcoin-Kursprognose von 250.000 US-Dollar könnte noch zu niedrig sein“

Der bekannte Bitcoin (BTC) Fürsprecher Tim Draper vermutet, dass seine eigene Kursprognose von 250.000 US-Dollar wahrscheinlich noch zu niedrig ist.

„Potenzial von Bitcoin liegt höher“

Zu der entsprechenden Einschätzung gelangte der amerikanische Großinvestor am 13. September im Interview mit dem Krypto-Nachrichtenportal Blocktv. Hier bekräftigte er erneut seine Überzeugung von der marktführenden Kryptowährung und prognostizierte, dass die Annahme durch den Mainstream den Bitcoin-Kurs unweigerlich noch viel höher heben wird.

So meinte Draper wortwörtlich:

„Ein Kurs von 250.000 US-Dollar würde bedeuten, dass Bitcoin ca. 5% Marktanteil unter allen Währungen der Welt haben würde, aber ich vermute, dass das Potenzial von Bitcoin noch höher liegt.“

Massentauglichkeit ist der Schlüssel

Laut Draper liegen Fiatwährungen weiterhin in der Gunst der Menschen, da sie sich viel leichter als Zahlungsmittel eignen. In diesem Zusammenhang bemängelte der Großinvestor, dass die Benutzerfreundlichkeit von Bitcoin die große Hürde zur Massentauglichkeit sei, da „die Entwickler es nicht leicht genug gemacht haben, dass jeder Bitcoin nutzen kann“.

Langfristig wird Bitcoin allerdings die Nase vorn haben, da Fiatwährungen zwangsläufig unter dem Einfluss von Regierungen und deren politischen Entscheidungen stehen, was Draper als Gefahr sieht. Gleichsam würden Fiatwährungen wohl oder übel zunehmend entwertet, da die Geldmenge nicht begrenzt ist, wie es bei Bitcoin der Fall ist.

Dahingehend sieht er Argentinien als interessanten Feldversuch für Bitcoin, da viele kleine und mittelständische Unternehmen des südamerikanischen Landes bereits reale Verluste hinnehmen müssen, weil die Landeswährung immer weiter abgewertet wird. Hier könnte die marktführende Kryptowährung Abhilfe schaffen.

Selbst in stabilen Ländern wie der USA sieht Draper dennoch Platz für Bitcoin, da auch hier die Bevölkerung immer weniger Vertrauen in Politik und Zentralbank hat, weshalb das Interesse an einer dezentralisierten Währung zunimmt.

Seine neue Einschätzung, dass der Bitcoin-Kurs künftig noch viel stärker wachsen wird als bisher vermutet, widerspricht der letzten Prognose, die Draper abgegeben hat, denn zuletzt hatte er sich etwas vorsichtig gezeigt. Noch am 9. August hatte der Großinvestor seine Kursprognose von 250.000 US-Dollar korrigiert, indem er den Zeitpunkt dieser Marke auf das 1. Quartal 2023 verschob, während er zuvor immer wieder einen früheren Zeitraum genannt hatte.

Am 9. September ist Tim Draper in den Aufsichtsrat des auf EOS ausgerichteten DApp-Entwicklers MakeSense Labs eingetreten.

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Mining-Studie: Nachfrage übertrifft Angebot, Schwierigkeitsgrad könnte Bitcoin-Kurs beflügeln

Die Nachfrage nach Mining-Hardware hat im zweiten Quartal 2019 das vorhandene Angebot übertroffen und dass obwohl die Preise deutlich angestiegen sind.

Beliebte Modelle im Q2 ausverkauft

Wie eine Studie der Krypto-Marktforscher von TokenInsight belegt, ist die Nachfrage nach Mining-Geräten für Bitcoin (BTC) im Q2 2019 bedeutend nach oben gegangen, wodurch es bei vielen Hardware-Anbietern sogar zu Engpässen in der Lieferung kam.

So heißt es in der Studie, die am 13. September veröffentlicht wurde, dass der Markt für Mining-Hardware insgesamt sehr gute Zahlen für das zweite Quartal aufweist, obwohl es zu den oben genannten Lieferengpässen kam, was besonders beliebte Modelle wie den Antminer S17 betraf. Laut TokenInsight gibt es eine entsprechend große Anzahl an Vorbestellungen, die Lieferungen sollen allerdings erst im Oktober und November 2019 erfolgen.

Interesse an Cloud-Mining wächst

Gleichsam ist im selben Zeitraum das Interesse am sogenannten Cloud-Mining ebenfalls merkbar nach oben gegangen. Beim Cloud-Mining müssen Miner nicht selbst über die entsprechenden Geräte verfügen, sondern können die Rechenleistung bei externen Dienstleistern mieten, ähnlich wie bei anderen Cloud-Services. Dies ist besonders für Einzelpersonen, die minen wollen, interessant. Wie in Vorjahr sind weiterhin Bitdeer und VeryHash die marktführenden Anbieter auf diesem Gebiet.

Mining-Schwierigkeitsgrad könnte Bitcoin-Kurs hochtreiben

Laut TokenInsight wird sich der Schwierigkeitsgrad für das Mining von Bitcoin im zweiten Halbjahr 2019 noch um 48 – 72% steigern. Der Mining-Schwierigkeitsgrad beschreibt, wie schwierig es für die Miner ist, den nächsten Block zu errechnen. Ein erhöhter Schwierigkeitsgrad erfordert eine höhere Rechenleistung, was dieses Mal dazu führen könnte, dass relativ viele Miner mit schwächerer Hardware auf der Strecke bleiben.

Im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen dem Mining-Schwierigkeitsgrad und der Bitcoin-Kursentwicklung prognostiziert TokenInsight, dass der Bitcoin-Kurs bis 2020 auf einen Wert zwischen 17.077 – 23.276 US-Dollar steigen wird. Allerdings berücksichtigt diese Berechnung lediglich das Mining und keine sonstigen Faktoren.

Der Krypto-Analyst PlanB war am 10. September bereits zu einer vergleichbaren Einschätzung gekommen, so prognostiziert er im Hinblick auf den Mining-Schwierigkeitsgrad, dass der Bitcoin-Kurs bald bis auf 30.000 US-Dollar klettern wird.

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Experte bestätigt: Bitcoin ist Absicherungsinstrument für Anleger

Tom Lee, der Chef-Analyst der Wirtschaftsberatung Fundstrat Globald Advisors, bestätigt, dass Anleger Bitcoin (BTC) mittlerweile tatsächlich als Absicherungsinstrument sehen.

Die entsprechenden Äußerungen machte Lee am 15. August in einem Interview mit Fox Business, als ihn der Moderator explizit danach fragte, ob „Bitcoin eine tatsächliche Absicherung ist“, woraufhin der Analyst antwortete:

„Ja. Das kann man aus dem Markt ablesen. Immer wenn es Turbulenzen gibt, dann geht der Bitcoin-Kurs nach oben und wird sogar über Wert gehandelt, weil die Leute ihr Geld in Sicherheit bringen wollen, also ja.“

Bitcoin findet zur alten neuen Stärke zurück

Dem fügte Lee an, dass das Jahr für Bitcoin bisher sehr gut gelaufen ist, da der Kurs im Dezember noch bei 3.000 US-Dollar lag, woraufhin dieser mittlerweile wieder bis auf 10.000 – 12.000 US-Dollar angestiegen ist, ein klares Signal der Stärke. Außerdem ergänzte der Experte, dass Bitcon „eine geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen aufweist, was ihn zu einem guten Werkzeug für die Diversifikation macht“.

Den momentanen Kursstand bewertet Lee als eine Art „Ruhephase“, dem bis zum Ende 2019 noch ein weiter Aufschwung folgen wird. Dahingehend prognostizierte er:

„Ich denke, bis zum Ende des Jahres wird der Kurs deutlich höher liegen, vermutlich sogar auf einem neuen Rekordhoch. Ich finde, dass eine kleine Menge Bitcoin, so 1% oder 2%, eine gute Absicherung gegen alle möglichen Turbulenzen sein kann, das ist eine schlaue Strategie.“

Kürzlich hat Cointelegraph in einer Analyse erklärt, welche Faktoren konkret dafür verantwortlich sind, dass Bitcoin für Anleger immer mehr zur Absicherung wird.

Die Twitter-Community scheint Ether (ETH) ein ähnliches Potenzial zuzurechnen, so kam eine Twitter-Umfrage zuletzt zu dem Ergebnis, dass dessen Kurs wieder bis auf 1.000 US-Dollar klettern könnte.

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Experte: „Betrachten Sie das große Ganze, Bitcoin wird auf 100.000 US-Dollar klettern“

Murad Mahmudov, ein ehemaliger Analyst von Goldman Sachs, ist der Überzeugung, dass Bitcoin (BTC) langfristig auf einen Kurswert von 100.000 US-Dollar klettern wird.

„Herauszoomen, um das große Ganze im Bild zu haben“

Die gewagte Prognose machte Mahmudov, der momentan beim Krypto-Hedgefonds Adaptive Capital in leitender Position tätig ist, in einer Twitter-Mitteilung vom 13. August. Darin meint er im Hinblick auf den momentanen Kursstand:

„Zunächst sieht es danach aus, als ob es nächste Woche wieder bergab geht, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass Anleger solche Gelegenheiten nutzen, um stetig [Bitcoin] anzukaufen. Betrachten Sie nicht nur krampfhaft die kurzfristigen Entwicklungen, sondern zoomen Sie heraus, um das große Ganze im Bild zu haben. Meiner Meinung nach klettert BTC bis auf 100.000 US-Dollar pro Coin.“

BTC-USD technical analysis

Technische Analyse des Bitcoin-Kurses. Quelle: @MustStopMurad

Anschließt erklärt Mahmudov, dass alle wichtigen technischen Indikatoren darauf hindeuten, dass sich bei 10.800 US-Dollar ein wichtiger Support herausbilden wird, der zur Untergrenze für einen kurzfristigen Abschwung werden sollte. Auch die momentanen Tageskurse würden diese Vermutung stützen.

Im Zusammenspiel mit seiner steilen Kursprognose schlussfolgert Mahmudov:

„Wenn ich wetten müsste, würde ich geduldig bleiben und bei jedem wichtigen Support ein wenig [Bitcoin] dazukaufen.“  

Allerdings betont der Experte explizit, dass seine Äußerungen keinerlei Finanzberatung oder Investitionsempfehlung sind.

Top, die Wette gilt!

Die wagemutige Kursprognose von 100.000 US-Dollar wurde zuletzt auch von Anthony Pompliano, dem Gründer von Morgan Creek Digital Assets, getroffen, der die aktuelle Geldpolitik der Zentralbanken als Treibstoff für Bitcoin sieht.

Als weiteren wichtigen Faktor nannte Pompliano außerdem die bevorstehende „Halbierung“ von Bitcoin im Mai 2020. Hierbei wird die Belohnung für das Mining einer Einheit wortwörtlich halbiert, um zu erreichen, dass die Umlaufmenge weniger stark ansteigt. Durch diese Maßnahme wird der Kurs höchstwahrscheinlich nach oben klettern, was sich bei vorherigen Halbierungen bereits bewahrheitet hat.

Wie Cointelegraph im Juli berichtet hat, können Anleger bei der Krypto-Handelsplattform LedgerX in Form von Terminkontrakten darauf „wetten“, dass der Bitcoin-Kurs bis 2020 die 100.000 US-Dollar Marke erreicht.

Bei Redaktionsschluss ist Bitcoin heute bereits wieder unter 11.000 US-Dollar abgerutscht. Dementsprechend sollte sich bald zeigen, ob der von Mahmudov prognostizierte Support von 10.800 US-Dollar eintritt.

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Krypto-Investor: „Zentralbanken werden bald anfangen, Bitcoin zu kaufen“

Der Krypto-Fürsprecher Anthony Pompliano meint, dass Zentralbanken Bitcoin (BTC) kaufen werden, um sich damit gegen die Risiken des US-Dollars abzusichern.

In einer Twitter-Mitteilung vom 1. August ging Pompliano, der Mitgründer der Vermögensverwaltung Morgan Creek Digital Assets ist, auf die jüngste Meldung ein, dass Zentralbanken verstärkt in sichere Wertanlagen wie Gold investieren. Daraus schlussfolgert der Experte, dass auch Bitcoin bald von diesem Trend profitieren könnte.

Wie die Financial Times berichtet, haben die Zentralbanken der Welt allein im ersten Halbjahr 2019 bereits eine Rekordsumme von 15,7 Mrd. US-Dollar für Gold ausgegeben, um ihre eigenen Reserven gegen die drohende Schwäche des US-Dollars abzusichern. Damit sind die Zentralbanken für ein Sechstel der insgesamten Goldkäufe in diesem Zeitraum verantwortlich.

Bitcoin – Unabhängig, wertstabil und erfolgsversprechend

Die Lobbyorganisation World Gold Council geht davon aus, dass dieser Trend anhält, solange die geopolitischen Spannungen weiterhin die Unsicherheit der Anleger befeuern. Experte Pompliano vermutet allerdings, dass es zu einem Sinneswandel kommen wird, sobald die Zentralbanken Bitcoin als wertstabiles Anlagemittel für sich entdecken:

„Wartet mal ab, bis die Zentralbanken ein unabhängiges Wertaufbewahrungsmittel namens Bitcoin entdecken, das auch noch gute Ertragschancen aufweist.

Dann wird jede Zentralbank anfangen, Bitcoin zu kaufen.“

Die Prognose von Pompliano folgt seiner jüngsten Debatte mit dem Gold-Lobbyisten Peter Schiff. Cointelegraph hatte darüber heute berichtet. Schiff zeigte sich dabei allerdings weiterhin kritisch gegenüber Bitcoin, während Pompliano das positive Risiko-Ertrags-Verhältnis der Kryptowährung betonte.

Investmentexperte Tom Lee sprach heute ebenfalls von Bitcoin als Absicherung, allerdings sieht der Chef-Analyst von Fundstrat die marktführende Kryptowährung eher als Absicherung für Anleger. Nichtsdestotrotz ist seine Begründung der Argumentation von Pompliano ähnlich.

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CNBC-Moderator wird zum „Bitcoin-Jünger“, prognostiziert Aufschwung bis 55.000 US-Dollar

Der CNBC-Moderator Joe Kernen, der lange Zeit als Bitcoin (BTC) Kritiker bekannt war, hat prognostiziert, dass die marktführende Kryptowährung bis zur nächsten „Halbierung“ im Mai 2020 auf 55.000 US-Dollar klettern könnte.

Kernen, der die Sendung Squawk Box bei CNBC moderiert, scheint nun endgültig die Seiten gewechselt zu haben und mittlerweile ein regelrechter Bitcoin-Fürsprecher zu sein. Mit seiner jüngsten Prognose, dass Bitcoin um mehr als 500% an Wert zulegen könnte, überraschte er am 29. Juli allerdings nicht nur seine TV-Kollegen.

Die nächste „Bitcoin-Halbierung“, bei der die Belohnungszahlungen für das Mining der Kryptowährung regelmäßig um die Hälfte reduziert werden, steht für den Mai 2020 an. Dadurch wird sich der Zuwachs der Umlaufmenge drastisch verlangsamen, was den Kurs wiederum in die Höhe treiben wird. Ein Effekt, der schon bei den vorherigen Halbierungen zu beobachten war.

Dahingehend begründet Kernen seine Prognose mit der simplen Tatsache, dass die Nachfrage relativ zum Angebot steigen wird, ein klassischer Mechanismus, der zum Beispiel auch bei den seltenen Edelmetallen Silber und Gold gilt. Der Moderator sieht keinen Grund, weshalb dieser nicht auch bei der Kryptowährung wirken sollte.

Experten sehen Halbierung als Preistreiber

Wie oben genannt, hat sich diese Vermutung schon in der Vergangenheit bewahrheitet. So war der Kurs auch nach der letzten Halbierung vom Juli 2016 merkbar angestiegen.

Die Experten vermuten, dass Bitcoin sich zunächst auf dem momentanen Stand einpendeln wird, ehe es im Vorlauf auf die Halbierung neuen Schwung geben wird, der den Kurs zurück auf 20.000 US-Dollar spülen könnte.

Anthony Pompliano, ein Mitgründer von Morgan Creek Digital Assets, ist der Überzeugung, dass die Halbierung im Zusammenspiel mit „einigen Trends, die sich bereits abzeichnen“, dafür sorgen könnte, dass Bitcoin bis Ende 2021 sogar auf 100.000 US-Dollar hochschießt. 

Libra löst Sinneswandel aus

TV-Moderator Joe Kernen scheint derweil Gefallen gefunden zu haben, Lobeshymnen auf Bitcoin zu singen, nachdem er mit seiner Kritik an Facebook Libra großen Zuspruch aus der Community erhalten hatte. Kernen wirft Libra vor, keine wahre Kryptowährung zu sein, da sie den Grundgedanken der Blockchain nicht wirklich umsetzen würde.  

In einem späteren Segment seiner heutigen Squawk Box Sendung zeigte Kernen sich weiterhin positiv gegenüber Bitcoin.

Bei Redaktionsschluss liegt der BTC-Kurs in der Nähe der 9.600 US-Dollar Marke, was einem Tageszuwachs von 0,6% entspricht, wie die Daten von Cointelegraph zeigen.

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Pompliano zu 75 Prozent sicher: Bitcoin klettert 2021 auf 100.000 US-Dollar

Anthony „Pomp“ Pompliano, Mitbegründer der Krypto-Vermögensverwaltungsgesellschaft Morgan Creek Digital Assets, prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) bis Ende 2021 100.000 US-Dollar erreichen werde. 

In einem Interview mit BloxLive.tv am 2. Juli sagte er, die Grundlage seiner Prognose sei das klassische Prinzip von Angebot und Nachfrage. Dieses gelte auch für die innovative digitale Anlageklasse. 

Einer der größten Treiber für ein anhaltendes Kurswachstum wird die Halbierung der Bitcoin-Belohnungen sein. Das ist ein Ereignis, bei die Mining-Belohnungen um die Hälfte reduziert werden. Die nächste Halbierung werde im Mai 2020 stattfinden, erklärte er.

Die meisten institutionellen Investoren seien sich dieser sich abzeichnenden Angebotsknappheit nicht einmal bewusst, wie er weiter sagte. Er glaube, dass eine „Fortsetzung der bereits sichtbaren Trends“ den Markt im Hinblick auf die Stimmung weiterhin vorantreiben werde. 

Dazu gehören die zunehmende Legalisierung der Branche, Kapitalzuflüsse von institutionellen Anlegern, Rekordhandelsvolumen und ein instabiles globales Klima, das die Bitcoin als sicheren Hafen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt.

„Die Zeit ist Bitcoins größter Freund“, so Pomp. Wenn diese Trends so weitergehen, würde er an seiner Prognose, dass Bitcoin bis 2021 auf 100.000 US-Dollar klettert, von der er aktuell zu 70 bis 75 Prozent überzeugt ist, zu 90 Prozent festhalten:

„Im August letzten Jahres prognostizierte ich, dass Bitcoin auf 3.000 US-Dollar fallen und dann auf 10.000 US-Dollar zurückklettern würde. Es ist im Wesentlichen genau so gekommen […] Nun denke ich, dass es auf 100.000 US-Dollar zu geht, aber es wird mehr Volatilität geben: Es wird parabolische Läufe, wie den im Juni, geben und dann wird es Drawdowns von 20 bis 30 Prozent geben. Auf dem Weg dorthin werden viele Leute bei diese kurzzeitigen Hochs als das Maximum betrachten – aber sie werden damit falsch liegen.“

Pomp ging näher auf die Frage der Legalisierung ein und stimmte zu, dass der Eintritt von Facebooks Libra in diesen Raum ein optimistisches Zeichen sei. „Die Leute mögen Zuckerberg vielleicht nicht, aber niemand hält ihn für dumm“, scherzte er und prognostizierte:

„Bitcoin wird davon profitieren, dass Libra eine „Einstiegsdroge“ für Kryptowährungen ist.“

Es gehe nicht so sehr um den Token selbst, wie er erklärte, sondern um die digitale Wallet, die parallel dazu auf den Markt kommen werde. Diese werde nicht nur für Libra, sondern möglicherweise auch für andere Kryptowährungen, tokenisierte Wertpapiere und sogar Daten ein fantastischer Aufbewahrungsort sein.

Gestern hat der Krypto-Handelsbank-Gründer Mike Novogratz gesagt, dass er das nächste Mal, wenn Bitcoin 14.000 US-Dollar erreicht, nicht verkaufen würde. Er erwarte, dass die spektakuläre Rallye den Kurs noch viel höher klettern lassen werde.

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Krypto-Experte: „Bitcoin könnte bald auf 100.000 US-Dollar klettern“

Naeem Aslam, der Chef-Analyst von ThinkMarkets, prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) in seiner nächsten Hochphase auf einen Wert zwischen 60.000 – 100.000 US-Dollar klettern wird. Die entsprechenden Äußerungen machte er am 24. Juni gegenüber Fox Business.

Seine Treffergenauigkeit hatte Aslam zuletzt am 17. Juni unter Beweis gestellt, als vorhergesagt hatte, dass Bitcoin „in den nächsten Wochen“ bis auf 10.000 US-Dollar steigen wird. Die marktführende Kryptowährung hat diese Marke wenige Tage später geknackt, als sich der Kurs auf ein 15-monatiges Rekordhoch schwingen konnte.

Laut Aslam liegen die nächsten entscheidenden Hürden jeweils bei 20.000 US-Dollar und 50.000 US-Dollar. So argumentiert er, dass die 20.000 US-Dollar Marke psychologisch sehr wichtig ist, da eine Überschreitung des vorherigen Rekordwertes dazu führen könnte, dass sich Bitcoin bis auf 50.000 US-Dollar vorschiebt. Wenn auch diese Marke geknackt werden kann, wäre ein Kursziel von 100.000 US-Dollar die nächste logische Schlussfolgerung, so Aslam.

Des Weiteren ging der Experte auch auf Bitcoins Funktion als Wertaufbewahrungsmittel ein, wobei er diesen mit Gold vergleicht. Aslam sieht dahingehend sogar eine Verbindung zwischen den beiden Vermögenswerten, die zuletzt beide im Kurs gestiegen sind, was er wiederum auf einen Vertrauensverlust in die Aktienmärkte zurückführt, der wohl durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China bedingt ist.

Als wichtigsten geopolitischen Faktor sieht Aslam allerdings den drohenden Konflikt im Mittleren Osten, der Anleger wohl ebenfalls dazu veranlasst hat, auf Bitcoin und Gold auszuweichen. Demnach hätte sich der BTC mittlerweile schon einen Ruf als „sicherer Hafen“ zur Wertaufbewahrung erarbeitet. Aslam behauptet, dass Großinvestoren ihr Kapital zum Teil schon in der marktführenden Kryptowährung „parken“.  

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat der Krypto-Podcast Moderator Trace Mayer zuvor prognostiziert, dass Bitcoin bis Ende 2019 auf 21.000 US-Dollar klettern wird. Dies soll sich aus seinen eigenen Berechnungen ergeben haben.

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