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Zusammentreffen dreier wichtiger Kennzahlen deutet für Bitcoin Aufwärtstrend an

Obwohl Bitcoin (BTC) sich zurzeit schwer tut, die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Marke zu knacken, deuten drei Kennzahlen gemeinsam darauf hin, dass es für die marktführende Kryptowährung bald wieder kräftig nach oben geht.

Dies meint zumindest Timothy Peterson, Asset-Manager bei Cane Island Alternative Advisors, der unter Betrachtung seiner drei Lieblingskennzahlen am 21. Mai zu dem Schluss kommt, dass Bitcoin momentan stark ist.

3 Kennzahlen treffen sich erst zum vierten Mal

„Ich beobachte hauptsächlich diese 3 Kennzahlen für #Bitcoin: Den Metcalfe-Wert, den niedrigsten zukünftigen Kurs und den 200-Tage-MA“, wie Peterson auf Twitter schreibt.

„Am 29. April sind sie erst zum dritten Mal in der Geschichte von Bitcoin zusammengefallen und die letzten drei Male gab es anschließend jeweils einen bedeutsamen Aufwärtstrend.“

Und tatsächlich, beim Blick auf die Kennzahlen wird deutlich, dass sie das letzte Mal kurz vor dem Bitcoin-Aufwärtstrend vom April 2019 zusammengefallen waren.

Das 200-Tage-MA, also der Gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage, ist die wohl meist zitierte Kennzahl, wenn es um die langfristige Kursentwicklung von Bitcoin geht. Wie Cointelegraph berichtet, liegt diese derzeit bei knapp 8.000 US-Dollar.

Der Metcalfe-Wert ist hingegen eine etwas komplexere Kennzahl, die sich unter anderem aus den Netzwerkeffekten hinter der marktführenden Kryptowährung ableiten lässt. Zur genauen Berechnung hat Peterson bereits eine eigene Abhandlung veröffentlicht.

„Die Kursentwicklung von Bitcoin zeigt uns ziemlich gut auf, wie das Gesetz von Metcalfe funktioniert“, wie er in diesem Zusammenhang in seiner Erklärung schreibt.

Der niedrigste zukünftige Kurs, auch bekannt als „Never Look Back“, prognostiziert einen Minimalwert für den Bitcoin-Kurs zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft. Schon im April hatte Peterson darauf hingewiesen, dass für den 31. Dezember 2020 ein Minimumkurs von 10.400 US-Dollar vorhergesagt wird, was sich wiederum mit dem Metcalfe-Wert deckt.

Das Zusammentreffen dieser drei Kennzahlen Ende April (siehe Grafik) dürfte darauf hindeuten, dass es für die marktführende Kryptowährung bald wieder deutlich nach oben geht.

Bitcoin price, Metcalfe value, lowest price forward and 200DMA chart

Bitcoin-Kurs, Metcalfe-Wert, niedrigster zukünftiger Kurs und 200-Tage-MA. Quelle: Timothy Peterson/ Twitter

Läuft alles nach PlanB?

Die Krypto-Analysten wehren sich vehement gegen die Annahme, dass Bitcoin durch das Halving, das erst in diesem Monat stattgefunden hat, nach unten gezogen wird.

Kurz vor der namensgebenden „Halbierung“ der Anstiegsrate der Umlaufmenge war der Kurs deutlich gefallen und erholte sich anschließend, nur um dann im Laufe dieser Woche langsam wieder an Boden zu verlieren.

Nichtsdestotrotz liegt Bitcoin weiterhin im Soll, was die Kursentwicklung nach Prognose des Stock-To-Flow Berechnungsmodells angeht. Das Modell, bei dem die vorhandene Umlaufmenge (Stock) mit der Anstiegsrate der Umlaufmenge (Flow) ins Verhältnis gesetzt wird, genießt in der Krypto-Community großer Popularität und kann deshalb als einer der wichtigsten Gradmesser gesehen werden.

PlanB, der Erfinder des Stock-To-Flow Modells, hat errechnet, dass nach dem Halving ein Kursanstieg bis auf 288.000 US-Dollar im Rahmen des Möglichen ist, wobei sich dieser Wert bis zur nächsten Halbierung sogar vervierfachen (!) könnte.

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Tuur Demeester: „Gar nicht mal so abwegig, dass Bitcoin über 50.000 US-Dollar klettert“

Der Krypto-Marktforscher Tuur Demeester ist der Überzeuung, dass Bitcoin (BTC) nach dem Halving niemals wieder unter 6.000 US-Dollar abrutschen wird und stattdessen bis auf 50.000 US-Dollar klettert.

In einem Video auf dem YouTube-Kanal des Krypto-Marktforschungsinstituts Messari meint Demeester am 18. Mai, dass Bitcoin sich inzwischen wieder „zurück im Aufwärtstrend” befindet, nachdem im März zwischenzeitlich ein bisheriges Jahrestief von nur noch 3.000 US-Dollar zu Buche stand.

In diesem Zusammenhang spekulierte der Analyst auch, inwiefern sich die inflationäre Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank auf die Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung auswirken könnte:

„Ich denke, ein Kurswert von 50.000 US-Dollar ist gar nicht mal so abwegig…Ich glaube sogar, dass 50.000 – 100.000 US-Dollar möglich ist.“

Was treibt den Kurs nach oben?

Dabei sieht Demeester allen voran das steigende Interesse institutioneller Investoren als treibende Kraft für den Kurs, denn da sich die Kryptowährung immer mehr von den traditionellen Märkten abkoppelt, wird es für Institutionen umso wichtiger, sich möglichst schnell einen Teil vom Bitcoin-Kuchen abzuschneiden.

Im Anschluss an das Interview unterstrich der Krypto-Marktforscher auf Twitter seine These, indem er meint, dass es zu einem parabolischen Aufschwung kommen wird, sobald die Großinvestoren eine kritische Menge an Bitcoin aufgekauft haben.

Vor 12 Monaten hat Bitcoin die Akkumulationsphase hinter sich gelassen und ist in die Re-Akkumulation eingetreten. Sobald diese Phase beendet ist, wird ein neuer parabolischer Aufschwung ausgelöst.https://t.co/uGbpqYs5s8 pic.twitter.com/T1jDZMeiNV

— Tuur Demeester (@TuurDemeester) 18. Mai 2020

Andere Stimmen der Kryptobranche sind derweil deutlich konservativer mit ihren Prognosen. So meint BitMEX-Geschäftsführer Arthur Hayes zum Beispiel, dass Bitcoin sehr wohl zurück auf 3.000 US-Dollar abrutschen kann. Nichtsdestotrotz ist er zuversichtlich, dass der Kurs bis Ende 2020 einen Wert von 20.000 US-Dollar erreicht.

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Andreessen Horowitz Bericht: Krypto nur auf dem ersten Blick chaotisch

Die Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz ist der Ansicht, dass das jüngste Wachstum in den Bereichen Social Media, Entwicklung, Preisen und Startups im Bezug auf Kryptowährungen einen Krypto-Zyklus darstellen könnte, der sich als positive für zukünftige Investoren herausstellen könnte.

Das in den USA ansässige Unternehmen veröffentlichte am 15. Mai einen Bericht, in dem Kryptowährungen in drei Zyklen analysiert wurden, die 2010, 2013 und 2017 ihren Höhepunkt erreichten. Nach Angaben des Unternehmens zeigen die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten (CAGR) von 2010 bis heute „unruhigen und dennoch konsistenten Wachstum allen Schlüsselbereichen.“

Andreessen Horowitz

Quelle: Andreessen Horowitz

„Der 2017er Zyklus brachte Dutzende spannender Projekte in einer Vielzahl von Bereichen hervor, darunter Zahlungen, Finanzen, Spiele, Infrastruktur und Web-Apps“, heißt es in dem Bericht. 

Andreessen Horowitz merkte an, dass die innovativen Ideen, die im letzten Zyklus vorangetrieben wurden, das Potenzial haben, einen „vierten Krypto-Zyklus“ zu schaffen. Falls dieser Konstanz zeigt, besteht die Möglichkeit eines vergleichbaren Anstiegs der Aktivitäten in den Bereichen Social Media, Entwicklung, Startups sowie des Bitcoin-Preis (BTC).

Obwohl Krypto-Zyklen chaotisch aussehen, haben sie langfristig zu einem stetigen Wachstum neuer Ideen, Codes, Projekte und Startups geführt – der Zündstoff für Software-Innovationen. Technologen und Unternehmer werden Krypto in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. Wir sind gespannt, was sie dadurch schaffen werden.

Nicht das erste Krypto-Rodeo

Cointelegraph berichtete am 14. Mai, dass Andreessen Horowitz Videos von seiner Online-Schule „Crypto Startup School“ veröffentlicht habe, einem siebenwöchigen Ausbildungskurs für Unternehmer aus der Industrie, der bis Mitte April lief. Das Unternehmen war auch eine der ersten Risikokapitalgesellschaften, die in Krypto-Unternehmen investierte, unter anderem in Libra, MakerDAO (MKR) und Coinbase.

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Raoul Pal: Bitcoin-Kurs von 1 Mio. US-Dollar wird immer wahrscheinlicher

Die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin (BTC) bis auf 40.000 US-Dollar oder sogar 1 Mio. US-Dollar klettern kann, hat sich „dramatisch erhöht“, nachdem die marktführende Kryptowährung erneut die 10.000 US-Dollar Marke geknackt hat.

Dies meint zumindest Raoul Pal, der Geschäftsführer des Investmentunternehmens Global Macro Investor. Am 8. Mai veröffentlichte Pal ein entsprechendes Kursdiagramm, aus dem die vermeintliche Entwicklung von Bitcoin hervorgeht.

Bitcoin bis auf 1 Mio. US-Dollar?

„Wie auch immer es nach dem Durchbruch der wichtigen 10.000 US-Dollar Marke weitergeht, die Wahrscheinlichkeit auf höhere Kurse hat sich damit dramatisch erhöht“, so der Krypto-Investor auf Twitter.

Pal, der vergangenen Monat noch die Vorteile von Bitcoin gegenüber Fiatwährungen betont hatte, kommt zu dem Schluss, dass sich allein aus der klassischen Chartanalyse nun ein zukünftiger Kurswert von mindestens 40.000 US-Dollar ableiten lässt.

So meint er:

„Damit ist potenziell (die Betonung liegt auf potenziell) ein Aufschwung bis 1 Mio. US-Dollar möglich.“

Die logarithmische Darstellung des Bitcoin-Kurses würde „durch eine Standardabweichung nach oben bis auf 40.000 US-Dollar ansteigen“, wobei eine doppelte Standardabweichung den Kurs sogar bis auf 1 Mio. US-Dollar katapultieren könnte, wie Pal erklärt.

Bitcoin price log chart showing $40,000 target

Logarithmische Darstellung der Kursentwicklung von Bitcoin. Quelle: Raoul Pal/ Twitter

Stock-To-Flow stützt Prognose

Die waghalsige Prognose wird auch vom Stock-To-Flow Modell gestützt, das die Kursentwicklung aufgrund des Verhältnisses von Umlaufmenge (Stock) und Anstiegsrate der Umlaufmenge (Flow) berechnet. Pal weist darauf hin, dass laut Stock-To-Flow ein durchschnittlicher Kurs von 288.000 US-Dollar von 2020 bis 2024 zu erwarten ist, wobei auch hier mindestens eine Verdoppelung möglich ist.

Am gestrigen Donnerstag hat die marktführende Kryptowährung für eine Überraschung gesorgt, als die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Marke geknackt werden konnte, nachdem über die Woche Zugewinne von 35 % erzielt wurden.

Der momentane Erfolg von Bitcoin steht dabei im Kontrast zu den schwächelnden Finanzmärkten, die auch im Mai noch stagnieren. In diesem Zusammenhang ergänzt Pal:

„Und dazu kommt, dass ALLE Zentralbanken der Welt entweder einen Zusammenbruch ihrer Währung erfahren (Brasilien, Türkei, Argentinien) oder wie VERRÜCKT Geld drucken. MASSIVE Quantitative Lockerungen stehen im krassen Gegensatz zu einer Währung, die automatisch knapper wird. Bitcoin geht als Sieger hervor.”

Bei Redaktionsschluss ist der Bitcoin-Kurs wieder auf 9.700 US-Dollar abgefallen.

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Wenn BTC-Kurs sechsstellig wird: Stock-to-Flow-Erfinder will untertauchen

Der Erfinder des Bitcoin (BTC)-Kursmodells, das für das BTC/USD-Paar bis 2024 einen Kurs von 288.000 US-Dollar prognostiziert, will untertauchen, wenn sich seine Vorhersagen bewahrheiten sollten.

In der neuen Folge des Stephan Livera-Podcasts vom 5. Mai warnte PlanB vor den Auswirkungen seines bullischen Bitcoin-Szenarios. 

PlanB: Welt mit 288.000 US-Dollar Bitcoin-Kurs wird „schlimm“ 

Die aktuellste Version des Stock-to-Flow-Modells namens S2FX wurde letzte Woche veröffentlicht. In dieser wurde Prognose für den durchschnittlichen Bitcoin-Kurs im Vergleich zur vorherigen Version um ein vielfaches erhöht.

Für PlanB wäre das Ergebnis, trotz der offensichtlichen Freude über einen beträchtlichen Anstieg des BTC/USD-Paares, nicht ganz unproblematisch.

„Ich werde untertauchen, wenn das Modell erfolgreich ist. Denn, wenn das Modell erfolgreich ist, wird es nicht schön werden“, sagte er.

Es wird schlimm, es wird vielleicht Krieg geben. Einige Leute haben dann Bitcoins, einige Leute haben keine Bitcoins. Einige Länder haben Bitcoins, einige haben keine Bitcoins. Der US-Dollar verliert seinen Reserve-Status verliert. Es wird geopolitische Auswirkungen haben, es wird militärische Auswirkungen haben.

Bitcoin Stock-to-Flow-Chart vom 6. Mai 2020

Bitcoin Stock-to-Flow-Chart vom 6. Mai 2020. Quelle: PlanB/ Digitalik

Neues Modell falls Stock-to-Flow nicht stimmt

PlanB fügte hinzu, dass er weiter auf sozialen Netzwerken präsent bleiben werde, wenn sein Modell nicht mehr stimmen sollte, auch wenn die Leute das Gegenteil erwarten. 

„Das wird nicht passieren. Ich bleibe dann, denn wir werden dann ein anderes Modell brauchen“, erklärte er.

Das Stock-to-Flow-Modell wird weiterhin stark kritisiert. Wie Cointelegraph berichtete haben unter anderem der Bitcoin-Wal J0E007 von Bitfinex, Vitalik Buterin und andere das Modell kritisiert. 

PlanB argumentierte, dass diejenigen, die das Modell diskreditieren wollen, das nicht beweisen konnten und keine alternative Theorie vorgelegt haben, die nachweislich zutreffend ist.

In fünf Tagen erfolgt die dritte Halbierung der Bitcoin-Blockbelohnung. Das Ereignis ist ein wichtiger Meilenstein im Zeitplan des Stock-to-Flow-Modells auf dem Weg zu 288.000 US-Dollar.

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Investmentbericht: Bitcoin kann in fünf Jahren bis auf 1 Mio. US-Dollar klettern

Ein Investmentexperte ist der Meinung, dass Bitcoin (BTC) in den nächsten fünf Jahren auf einen Kurswert von 1 Mio. US-Dollar klettern kann, während das alteingesessene Finanzsystem nach und nach zusammenbricht.

Dies geht aus einem Rundschreiben des Investmentunternehmens Global Macro Investor hervor, das bereits am 30. März veröffentlicht wurde. In dem Bericht namens „The Unfolding“ wird der titelgebende „Zusammenbruch“ des Finanzsystems beschrieben und wie sich dieser auf die Kryptomärkte auswirken könnte.

Pal: US-Rentensystem vor dem Zusammenbruch

Geschäftsführer Raoul Pal, der zugleich Autor des Berichts ist, sieht in der Corona-Krise den Brandbeschleuniger für diesen Zusammenbruch.

„Der immense Schaden, der dadurch am amerikanischen Rentensystem angerichtet wird, ist unvorstellbar groß. Die älteren Generationen werden jeden Aufschwung sofort wieder abverkaufen, um ihre letzte Bastion zu schützen“, wie er dementsprechend prognostiziert.

Die Baby-Boomer sind jetzt richtig in den Arsch gekniffen. Ich habe wieder und wieder davor gewarnt.

Seit der Veröffentlichung des Berichts haben sich die Aktienmärkte inzwischen wieder leicht erholt, wobei die Arbeitslosigkeit in den USA zugleich jedoch neue Rekordzahlen erreicht.

Bitcoin-Fürsprecher sehen dies als Bestätigung für die mangelnde Fairness im traditionellen Wirtschafts- und Finanzsystem, in dem Großkonzerne Gewinne einfahren, während Arbeitnehmer und kleine Unternehmen auf der Strecke bleiben. Russia Today Moderator Max Keiser bezeichnet diesen Zustand als eine Art „Neofeudalismus“.

Bitcoin bis auf 1 Mio. US-Dollar?

Raoul Pal sieht Bitcoin als besten Ausweg aus dieser steigenden Ungleichheit.

Während er prognostiziert, dass Gold in den nächsten fünf Jahren bis um das Fünffache an Wert zulegen wird, schreibt er Bitcoin ein noch viel größeres Potenzial zu.

Bitcoin vs. gold 3-month chart

Bitcoin im Vergleich zu Gold. Quelle: Skew

„Bitcoin ist nochmal eine ganz andere Geschichte“, wie es dementsprechend in seinem Bericht heißt.

„Ich denke, sie [die Kryptowährung] kann im gleichen Zeitraum bis auf 1 Mio. US-Dollar klettern. Ich denke, die Anlageklasse kann von einer 200 Mrd. US-Dollar Marktkapitalisierung bis auf 10 Bio. US-Dollar hochgehen.“

Dies begründet Pal abschließend mit der Feststellung, dass Bitcoin „mehr als eine Währung oder ein Wertaufbewahrungsmittel“ ist.

„Es handelt sich dabei vielmehr um ein vollumfängliches Finanzwertsystem, das niemals ohne einen kryptografischen Algorithmus existieren könnte. Es ist nichts Anderes als die Zukunft unseres gesamten Zahlungs- und Währungssystems.“

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Twitter-Frage: „Wird das Halving bereits im Kurs von Bitcoin berücksichtigt?“

Das Bitcoin-Halving, bei dem die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin halbiert wird, wird im Mai 2020 zum dritten Mal durchgeführt. Die Krypto-Experten sind mehrheitlich davon überzeugt, dass der Bitcoin-Kurs durch diesen Vorgang langfristig steigen wird, aber es ist fraglich, ob die Halbierung zum Teil bereits im momentanen Kurs inbegriffen ist. Der Twitter-Nutzer Crypto Dog hat seine Follower dahingehend nun um ihre Einschätzung gebeten.

So richtet er am 22. April an die Krypto-Community die Frage: „Glaubt ihr, dass das Halving bereits im Kurs berücksichtigt wird?“

Andere Voraussetzungen

Der Programmiercode von Bitcoin sieht vor, dass die sogenannte Block-Belohnung alle vier Jahre um 50 % reduziert wird. Bei der aktuellen „Halbierung” entspricht dies einem Rückgang von 12,5 BTC auf nur noch 6,25 BTC pro errechnetem Block. Durch diesen verringerten Anreiz für die Miner der Kryptowährung soll die Anstiegsrate der Umlaufmenge erreicht werden, was bei gleichbleibender Nachfrage einen Kursanstieg zur Folge haben müsste.

Beim aktuellen Halving sind die Umstände interessanter als je zuvor, da die marktführende Kryptowährung mittlerweile weit mehr im Mainstream angekommen ist, zugleich aktuell aber von der Corona-Krise gebeutelt wird. Umso mehr gehen derzeit die Meinungen auseinander, ob sich die Halbierung bereits im aktuellen Kurs niederschlägt.

Krypto-Community mit gemischten Gefühlen

Ein Twitter-Nutzer, der zwar mittelfristig optimistisch ist, schreibt als Antwort auf die Ausgangsfrage von Crypto Dog, dass Halbierungen im Vorfeld generell nicht berücksichtigt werden können. Ein anderer Nutzer meint gar, dass das Halving kurzfristig keine Auswirkung auf den Kurs haben wird und sich erst innerhalb der nächsten vier Jahre bemerkbar macht.

Eine optimistische Stimme prognostiziert wiederum einen Kursanstieg für Bitcoin, allerdings ebenfalls erst in den nächsten Jahren, wie es bei den vergangenen Halbierungen schon der Fall war. Die Hoffnung auf einen starken Zugewinn direkt im Anschluss an das Halving sei allerdings ein Wunschtraum.

Die Twitter-Frage hat inzwischen 662 Antworten bekommen, wobei die Nutzer insgesamt ein sehr gemischtes Meinungsbild abgeben, was die Kursentwicklung unmittelbar nach dem Halving angeht. Auch hier scheint also Unsicherheit zu herrschen, wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Allerdings scheint ein Konsens zu bestehen, dass die marktführende Kryptowährung mittel- bis langfristig im Wert steigen wird.

Wie Cointelegraph zuvor schon berichtet hatte, geben die Daten der letzten beiden Halbierungen keinen Aufschluss über die mögliche Auswirkung des bevorstehenden Halvings. Es ist lediglich festzustellen, dass es für Bitcoin langfristig jeweils deutlich nach oben ging.

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Analyst: Bitcoin-Kurs signalisiert Kaufgelegenheit

Laut Josh Olszewicz, einem Krypto-Analysten bei Brave New Coin, weist Bitcoin (BTC) bald ein Kaufsignal auf, zu dem es nur einmal pro Quartal kommt. 

In einem Tweet am 19. April machte Olszewicz einen Videokommentar zum unten stehenden Chart. Darin sprach er über eine BTC-„Handelsmöglichkeit, die einmal im Quartal, einmal pro Halbjahr vorkommt“. Der Analyst erklärte, dass der digitale Vermögenswert zum ersten Mal seit fünf Wochen kurz davor stehe, über die Ichimoku-Wolke zu klettern. Das könnte bedeuten, dass der Kurs deutlich über die 7.167 US-Dollar steigen könnte, wo er bei Redaktionsschluss lag.

Source: Twitter

„Das passiert nicht sehr oft“, so Olszewicz in dem Video. Er gibt darin zu, dass diese Analysemethode ihm Geld einbringe, indem er einfach nur kaufe und halte.

BTC-Kurs: 2019 Anstieg um 250 Prozent

Diese Wolke ist eine visuelle Interpretation von Kryptowährungstrends und dient außerdem dem Zweck, Unterstützungen und Widerstände zu definieren, die Trendrichtung zu erkennen, die Dynamik abzuschätzen und Handelssignale sichtbar zu machen. Mit bestimmten Durchschnittswerten können Analysten vorhersagen, ob der Kurs rückläufig oder bullisch werden könnte.

Diese Methode wurde bereits vorher zur Analyse von bullischen Trends bei BTC eingesetzt. Im Jahr 2019 hat der Anstieg über die rote Wolke eine Erholung des BTC-Kurses um 250 Prozent von 4.000 auf 14.000 US-Dollar signalisiert. 

BTC bewegt sich derzeit im Bereich von 7000 US-Dollar. Es sind noch drei Wochen bis zur Halbierung der Blockbelohnung. Für das Jahr 2020 machte Olszewicz keine zeitliche Prognose, wann die Kryptowährung bullisch werden könnte. Er betonte aber, dass die Wolke eine „Kaufgelegenheit in den nächsten Wochen“ anzeige.

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Damals wie heute? – Corona-Geldpolitik könnte Bitcoin zu neuem Aufwärtstrend verhelfen

Ein vergangener Aufwärtstrend von Bitcoin (BTC) ist mit damaligen geldpolitischen Maßnahmen zusammengefallen, was ein Fingerzeig für die Kursentwicklung nach der Corona-Krise sein könnte.  

In einer Twitter-Diskussion vom 18. April argumentiert der Krypto-Experte PlanB, der für die Anwendung des Stock-To-Flow Prognosemodells auf Bitcoin bekannt ist, dass die marktführende Kryptowährung davon profitiert, wenn die Zentralbanken „Geld drucken“.

Wiederholt sich das Spiel von 2013?

Allen voran die Quantitative Lockerung (QE) der amerikanischen Zentralbank hat sich in der Vergangenheit bereits merkbar auf den Bitcoin-Kurs ausgewirkt.

„Sehr interessant, dass die Quantitative Lockerung von 2013 (QE3), die einen Umfang von 1,5 Bio. US-Dollar hatte, mit dem damaligen Aufwärtstrend von Bitcoin zusammenfällt“, wie PlanB schreibt. 

Dabei bezieht sich der Krypto-Experte auf einen Tweet von Holger Zschäpitz, den leitenden Wirtschaftsredakteur der Welt, in dem dieser darauf hingewiesen hatte, dass die amerikanische Zentralbank mit ihren jüngsten Corona-Finanzspritzen fast 2 Bio. US-Dollar an neuem Geld gedruckt hat.  

Diese expansive Geldpolitik erntet heftige Kritik, da einige Stimmen befürchten, dass sie die Reichen immer reicher machen wird, während sie die Vermögen des Mittelstandes auffrisst und eine Zweiklassengesellschaft befördert.

Geldpolitische Maßnahmen der US-Zentralbank. QE3 löste Bitcoin-Aufwärtstrend aus.

Wird Trump der nächste Mugabe?

Für Bitcoin-Anleger könnte diese Vorgehensweise allerdings zum Vorteil werden, da die Kryptowährung dank ihrer begrenzten Umlaufmenge bei steigender Geldmenge automatisch an Wert gewinnt.

Genau wie sein Kollege Max Keiser verweist PlanB in diesem Zusammenhang darauf, dass die Geburtsstunde von Bitcoin mit der großen Finanzkrise von 2008 zusammenfällt, in der ebenfalls umfangreiche Hilfspakete geschnürt wurden, um die Banken zu retten.

Dabei hält er es für realistisch, dass der US-Präsident zukünftig vermehrt auf dieses Instrument der Geldpolitik setzen wird, um die Wirtschaft aus Krisensituationen zu befreien, sobald er erst einmal auf den Geschmack gekommen ist. Dementsprechend zieht PlanB eine Parallele, die wenig schmeichelhaft für Donald Trump ist

„Er wird alles auf eine Karte setzen genau wie Mugabe.“

Dies könnte schlimme Folgen haben und zu einer Hyperfinlation führen, die die amerikanische Landeswährung vollständig entwertet ähnlich wie im vom Diktator geführten Zimbabwe.

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Hiobsbotschaft? – Krypto-Interesse auf Twitter und Telegram hat nachgelassen

Die Anzahl der Twitter-Einträge mit Bezug zu Kryptowährungen und die Mitgliederzahl von Krypto-Chatgruppen im Messenger-Dienst Telegram nehmen seit 2018 jeweils kontinuierlich ab. Allerdings gibt es nichtsdestotrotz Hoffnung, dass das Krypto-Interesse in den sozialen Medien neuen Aufwind bekommt.

Joshua Frank vom Krypto-Marktforschungsinstitut The Tie bestätigt gegenüber Cointelegraph, dass das Volumen der Tweets zum Thema Kryptowährungen von Januar 2018 bis April 2020 auf dem absteigenden Ast ist:

„Im Januar 2018 lag das über 30 Tage gemessene durchschnittliche Volumen für Bitcoin-Tweets bei etwas mehr als 80.500 Tweets pro Tag. Seit diesem Rekordwert hat es um 66 % abgenommen. Allerdings wurde der größte Rückgang bereits 2018 verzeichnet und das Volumen der BTC Tweets ist aktuell auf demselben Stand wie im Oktober 2018.“

Dahingehend ergänzt Frank, dass es inzwischen wieder Grund zur Hoffnung gibt, denn „das erste Quartal war eigentlich sogar ganz gut, was das Interesse an Kryptowährungen angeht“.

Bitcoin’s 30-day average tweet volume vs. market cap

Volumen der Bitcoin-Tweets in Relation zur Bitocin-Marktkapitalisierung . Quelle: The Tie

Der Krypto-Trader Aztec hat am 15. April derweil Daten veröffentlicht, aus denen ersichtlich wird, dass die Anzahl der Mitglieder in Telegram Chatgruppen mit Krypto-Bezug ebenfalls stark rückläufig ist. So ist die Nutzerschaft großer Krypto-Chatgruppen wie @Decred, @CryptoAlert und @WhaleClub zwischen 25 – 75 % zurückgegangen. Die meisten Abmeldungen wurden hier wiederum bis vor dem November 2019 verzeichnet. Die Gruppe @StellarLumens hat hingegen 16 % Austritte vor diesem Zeitraum und 18 % danach festgestellt.

Entwicklung der Nutzerzahlen in Telegram Krypto-Chatgruppen. Quelle: Twitter

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Interesse und Kurs?

Der Bitcoin-Kurs konnte heute derweil um 10 % zulegen, wodurch zurück auf einen Wert um die 7.000 US-Dollar klettert. Einen ähnlichen Kursstand hatte die marktführende Kryptowährung im Juni 2018, wobei die Anzahl der Twitter-Einträge damals auf einem vergleichbaren Niveau war. Die großen Altcoins Ether (ETH) und XRP kommen inzwischen allerdings nur noch auf einen Bruchteil ihres damaligen Kurswertes, was mit einem deutlich nachlassenden Interesse an den beiden Kryptowährungen auf Twitter einhergeht. Die Telegram Chatgruppe @Ripple hat mittlerweile 63 % weniger Mitglieder als zu Hochzeiten.

ETH, XRP, BCH, LTC 30-day average tweet volume vs. market cap

Tweet-Volumen für ETH, XRP, BCH und LTC  in Relation zur Marktkapitalisierung. Quelle: The Tie

Obwohl es eine scheinbare Korrelation zwischen der Kursentwicklung und dem Krypto-Interesse in den sozialen Medien gibt, will Frank aus den schwachen Zahlen keinen Abgesang auf die Kryptobranche herleiten:

„Ich denke, insgesamt gesehen, gleichen sich die Auswirkungen auf die Kryptomärkte aus. So ist das Interesse an TRON im ersten Quartal um 41 % zurückgegangen, obwohl Geschäftsführer Justin Sun in dieser Zeit ein viel diskutiertes Mittagessen mit Warren Buffett hatte und das Krypto-Projekt Steemit aufgekauft wurde. Im Gleichschritt mit dem rückläufigen Interesse ist der Kurs von TRON um 13 % zurückgegangen. DASH, eine der zuletzt stärksten Kryptowährungen (+58 %), verzeichnet derweil einen Anstieg der Twitter-Einträge um 61 %.“

Q2 2020 könnte besser werden

Unter der Annahme, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Interesse an Kryptowährungen in den sozialen Medien und der Kursentwicklung gibt, könnte das zweite Quartal für Bitcoin noch rosig werden, obwohl der Marktführer derzeit unter heftigem Beschuss von den Bären ist. Denn wie Frank abschließend meint, „war das erste Quartal eigentlich sogar ganz gut, was das Interesse an Kryptowährungen angeht“.

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