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Paukenschlag – Türkei spricht Verbot für Krypto-Zahlungen aus

Die Türkei hat ein neues Verbot erlassen, dass Krypto-Nutzern zukünftig untersagt, Zahlungen in Form von Kryptowährungen zu tätigen. Auch Zahlungsdienstleister dürfen demnach keine Zahlungen mehr abwickeln, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen.

Wie am heutigen Freitag aus einer entsprechenden Ankündigung der türkischen Zentralbank hervorgeht, wird dieses Verbot ab dem 30. April in Kraft treten. In dem Schreiben heißt es, dass „jegliche direkte oder indirekte Nutzung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel“ verboten wird.

Demnach ist es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt, Güter und Dienstleistungen mit Kryptowährungen zu bezahlen. Was für die türkischen Krypto-Anleger jedoch noch schlimmer ist, ist dass auch Einzahlungen und Auszahlungen von Türkischen Lira auf Kryptobörsen über Zahlungsdienstleister dann nicht länger rechtens sind. Immerhin sind Banken von dieser Regelung ausgenommen, weshalb Banküberweisungen an und von Krypto-Handelsplattformen weiterhin möglich sind.

In der Türkei werden jedoch allen voran Zahlungsdienstleister und Wallets genutzt, um die heimische Landeswährung in Kryptowährungen anzulegen und wieder auszubuchen. Dementsprechend hatte sich zum Beispiel die marktführende Kryptobörse Binance beim Eintritt in den türkischen Markt mit dem lokalen Zahlungsdienstleister Papara zusammengetan.

Die baldige Umsetzung des neuen Verbots gibt türkischen Krypto-Anlegern noch genau zwei Wochen Zeit, um ihre Krypto-Vermögen über Zahlungsdienstleister auszubuchen.

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EILMELDUNG: Türkei verbieten Bezahlungen mittels Bitcoin und Krytowährungen

Nachdem Bitcoin und andere Kryptowährungen in der Türkei aufgrund der steigenden Inflation immer beliebter werden, hat die Zentralbank nun beschlossen, die Bezahlungen mittels Kryptowährungen zu verbieten.

Türkei verbietet Bezahlungen mittels Kryptowährungen

Laut der offiziellen Zeitung der türkischen Regierung Resmi Gazetethe hat die Zentralbank der Republik Türkei die Verwendung von Kryptowährungen für Zahlungen verboten. Dieses Verbot wird ab dem 30. April 2021 wirksam.

Dem Bericht zufolge ist es ab diesem Zeitpunkt Zahlungsdienstleistern auch untersagt, digitale Vermögenswerte direkt oder indirekt in ihre Geschäftsmodelle aufzunehmen.

Dies geschah kurz nachdem PayPal angekündigt hatte, Kryptokäufe für Millionen Händlern weltweit zu ermöglichen.

Selbst ohne das Verbot könnten türkische Händler die neue Funktionalität nicht nutzen, da PayPal in den USA sitzt und aufgrund von Lizenzhürden seine Dienste nicht in der Türkei anbieten darf.

Die neuen Beschränkungen beziehen sich nur auf den Kauf von Waren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen, was heißt, dass der Kryptohandel in der Türkei weiterhin legal ist.

Die Türkei befindet sich derzeit in einer starken Währungskrise, nachdem Präsident Tayyip Erdogan Naci Agbal, den Gouverneur der türkischen Zentralbank entlassen hat, wie wir berichtet haben.

Die Google-Suchanfragen nach Bitcoin sind im letzten Monat um über 500% gestiegen, da die türkische Lira um 17% eingebrochen ist.

Die hohe Inflation des Landes führt dazu, dass die Türkei eines der führenden Länder bei der Einführung von Kryptowährungen bleibt.

Das neue Verbot könnte eventuell auch eine neue Interessenswelle auslösen.


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Türkische Zentralbank will Zahlungen mit Bitcoin verbieten

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Die Bitcoin-Adaption schreitet weiter voran. Alle Privatkunden der AXA haben nun die Möglichkeit, Versicherungsprämien für alle Sachversicherungsprodukte in Bitcoin zu entrichten.

Europas zweitgrößter Versicherungskonzern AXA bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, ihre Rechnungen mit Bitcoin (BTC) zu bezahlen. Ermöglicht wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem etablierten Krypto-Broker Bitcoin Suisse. AXA akzeptiert Bitcoin-Zahlungen für fast alle seine Produkte. Eine Ausnahme stellen allerdings Lebensversicherungen dar, was an regulatorischen Anforderungen liegt. Der Schweizer Versicherungskonzern Atupri hat als erstes Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, ist jedoch rein auf Krankenversicherungen spezialisiert.

AXA hat die beschleunigte digitale Transformation der globalen Wirtschaft während der Coronavirus-Pandemie als Schlüsselfaktor für die Entscheidung angeführt, Kryptowährung in ihre Zahlungsprozesse zu integrieren. Der Versicherer merkt jedoch an, dass er bereits 2019 eine Marktforschung zu dieser Thematik durchgeführt hatte. Deren Ergebnis war, dass etwa ein Drittel der Befragten im Alter zwischen 18 und 55 Jahren entweder bereits Kryptowährungen besaß oder an einem entsprechenden Investment interessiert war.

[die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen ist] die Antwort der AXA auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach alternativen Zahlungslösungen, wobei neue Technologien eine immer größere Rolle spielen,

so Claudia Bienentreu, Leiterin Open Innovation bei AXA Schweiz. 

Axa berechnet keine Gebühren für Bitcoin-Zahlung

Die Kunden haben bei der Zahlung leichtes Spiel. Eine Online-Überweisung mit Referenznummer genügt. Der in Schweizer Franken geschuldete Betrag wird in Bitcoin umgerechnet. Der angegebene Wechselkurs bleibt für eine bestimmte Zeit gültig. Während dieses Zeitfensters tragen die Kunden also kein Wechselkursrisiko. AXA erhebt auch keine zusätzlichen Gebühren für Bitcoin-Zahlungen. 

Diese Zahlungen werden an den Krypto-Händler Bitcoin Suisse gehen. Dieser behält allerdings eine Kommission von 1,75 Prozent ein, wenn er die Wechselkurse für AXA-Kunden berechnet.

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Rekordspende: Die Grünen erhalten 1 Million Euro aus Bitcoin-Gewinnen

Ein ITler aus Greifswald hat 1 Million Euro an die Grünen gespendet. Das Geld stammt dabei aus Bitcoin-Gewinnen.

Das Superwahljahr 2021 läuft. Und obwohl bereits in einigen Bundesländern die Bürger zu den Wahlurnen gebeten wurden, wird die wichtigste Frage erst im September beantwortet werden können: Wer wird die Bundesrepublik in den kommenden vier Jahren regieren? Die CDU leidet nach wie vor unter den Nachwirkungen von Impfstoffpanne und Maskenaffäre, während die Grünen in den vergangenen Monaten immer mehr zulegen konnten. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage liegt die Partei mit 23 Prozent nur vier Prozentpunkte hinter der Union.

Nun erhält Bündnis 90 Unterstützung aus der Krypto-Szene. Wie aus dem Spendenregister des Bundestags hervorgeht, erhielten die Grünen eine Rekordspende in Höhe von 1 Million Euro. Beim Finanzier handelt es sich dabei um einen Programmierer aus Greifswald. Gegenüber der dpa sagte eine Parteisprecherin, dass die Mittel aus Bitcoin-Gewinnen geflossen seien. Mit den Zuwendungen wolle der Geldgeber ein Zeichen für einen Politikwechsel hin zu mehr Klima- und Umweltschutz setzen.

Der Partei habe der Donator erklärt, dass er die Gewinne als “unverdienten Reichtum” ansehe und diese lieber gesellschaftlich für etwas einsetzten wolle, das eher seiner Überzeugung entspreche. Mittlerweile stünde der ITler Bitcoin, aufgrund des hohen Stromverbrauchs während des Miningprozesses, kritisch gegenüber.

Grünen-Wahlprogramm ist Krypto-kritisch

Der Spender gibt sich also geläutert. Aus umweltpolitischem Blickwinkel ist die Zuwendung natürlich nachvollziehbar. Im Wahlprogramm der Grünen ist von “Grünen Finanzmärkten” die Rede, wonach der Bund Investitionen in fossile Energien zurückstellen solle. Auch soll ein “Nachhaltigkeitsrating” für alle möglichen Anlagen eingeführt werden.

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Darüber hinaus vertritt die Umwelt-Partei auch eine kritische Meinung gegenüber Kryptowährungen. Im Wahlprogramm heißt es dazu:

Eine Aushöhlung des Geld- und Währungsmonopols durch private Währungen lehnen wir strikt ab. Bei allen digitalen Zahlungen
und Kryptowährungen müssen die tatsächlichen wirtschaftlich Berechtigten analog zu Regelungen beim Bargeld ab einer gewissen Schwelle ermittelt werden.

Wahlprogramm 2021, Bündnis 90 / Die Grünen.

Vielmehr setzt sich die Partei für einen digitalen Euro ein. Die Einführung des E-Euro gewährleiste dabei Daten- und Rechtssicherheit für Verbraucher und Unternehmen. Gegenüber BTC-ECHO meinte Grünen Bundestagsabgeordneter Dr. Danyal Bayaz:

Wir fordern und unterstützen die Entwicklung eines Digitalen Euros über die Zentralbanken. Auf dieser monetären Infrastruktur können Unternehmen aus Real- und Finanzwirtschaft ihre Produkte und Apps aufbauen. Das Geld- und Währungsmonopols sollte auch weiterhin beim Staat liegen.

Dr. Danyal Bayaz, Bündnis 90 / Die Grünen.

Nicht nur für Krypto-Enthusiasten bedeutet das Wahlprogramm Nachteile, sondern auch für Anleger konventioneller Assets, wie Aktien oder Anleihen. So heißt es im Dokument der Grünen:

Spekulation und Kurzfristorientierung werden wir, unter anderem durch eine europäische Finanztransaktionssteuer mit breiter Bemessungsgrundlage, unattraktiv machen.

Wahlprogramm 2021, Bündnis 90 / Die Grünen.

Die “Finanztransaktionssteuer” soll laut Wahlprogramm zwar vornehmlich für Spekulanten gelten und langfristige Sparer nicht treffen, jedoch ist damit nicht ausgeschlossen, dass durch so einen Schritt Aktien, Anleihen und Derivate trotzdem unattraktiv für Kleinanleger werden könnten. Wie die übrigen Bundestagsparteien zum Thema Kryptowährungen und Blockchain stehen, könnt ihr in unserer aktuellen Ausgabe des Kryptokompass nachlesen.

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Gary Gensler: Bewilligt neuer SEC-Chef den ersten Bitcoin ETF?

Nun ist es amtlich: Gary Gensler wird Jay Clayton an der Spitze der SEC ablösen. Dieser war nicht gerade für einen kryptofreundlichen Kurs bekannt. Schlägt Gensler eine andere Richtung ein?

Der US-Senat hat am Mittwoch erwartungsgemäß Gary Gensler als Vorsitzenden der Securities and Exchange Commission (SEC) bestätigt. Von ihm hängen viele wichtige Entscheidungen für den Krypto-Markt ab. Dazu zählen nicht nur die Anträge auf Bitcoin ETFs, die sich auf seinem neuen Schreibtisch geradezu türmen dürften.

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Aber auch mit den Nachwirkungen des Trubels um die GameStop-Aktie wird Gary Gensler sich beschäftigen müssen. Die Causa Wall Street Bets hat zu zahlreichen Forderungen nach Untersuchungen über eine mögliche Marktmanipulation geführt – und darüber, wie sich diese in Zukunft verhindern lässt. Eine Frage ist beispielsweise, ob es machbar ist, von der derzeitigen zweitägigen Abrechnungsperiode für Aktien auf einen Tag umzustellen.

Ob Gensler als die erste Person an der Spitze der SEC in die Geschichte eingeht, die einen Bitcoin ETF zulässt, ist bereits jetzt Gegenstand vieler Diskussionen. Der Druck, der auf ihm lastet, ist immens. Immer lauter tönen die Rufe nach einem Kurswechsel, sogar von innerhalb der SEC selbst. Denn die Behörde hat in den letzten acht Jahren immer wieder Anträge auf einen Bitcoin ETF abgelehnt. Dabei wurden stets Bedenken wegen Betrug, Verwahrung und übermäßiger Volatilität als Contra-Argumente angeführt.

Gensler besitzt Ruf als Blockchain-Experte

Gary Gensler wird sich wahrscheinlich weiterhin auf die Sicherheit digitaler Vermögenswerte konzentrieren. In der Tat haben die Prüfungsprioritäten der SEC Kryptowerte und die “Sicherheit von Kundengeldern und Vermögenswerten” als eine der höchsten Prioritäten genannt. Die Krypto-Investoren sind optimistisch in Bezug auf Gensler, da er als Professor am MIT Forschungen und Lehrveranstaltungen zu den Themen Blockchain und digitale Währungen leitete.

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Während seiner Bestätigungsanhörung vor dem Bankenausschuss des Senats im letzten Monat äußerte Gensler sich noch sehr diplomatisch. Er antwortete eher ausweichend auf die Frage, ob er Änderungen an der Politik seiner Vorgänger an der Spitze der SEC in Bezug auf Krypto umsetzen würde. Bei dieser Gelegenheit sagte er allerdings, dass er einige der früheren Entscheidungen des Gremiums unterstützt. Dazu zählte der den Ausschluss von Bitcoin (BTC) aus dem regulatorischen Bereich der Kommission.

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben ein neues Denken in die Finanzplanung und die Einbeziehung von Anlegern gebracht. Ich würde mit meinen Kommissionskollegen zusammenarbeiten, um die neue Innovation zu fördern, aber im Kern auch den Anlegerschutz zu gewährleisten. Wenn etwas zum Beispiel ein Wertpapier wäre, fiele es ganz eindeutig unter die Wertpapierregulierung der SEC

, so seine Aussage.

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Ehemaliger CIA-Director: Bitcoin ist zu transparent für Kriminelle

Der ehemalige CIA-Director, Michael Morell bestätigt in einem Bericht, was die Krypto-Community seit Jahren schon sagt. Geldwäscher und andere Kriminelle nutzen das Bitcoin-Netzwerk nicht, da Transaktionen zu offen und transparent sind.

Bitcoin ist zu transparent

Dies ist eine Schlussfolgerung des Crypto Council for Innovation (CCI). Dabei handelt es sich um eine neue Lobbygruppe, die daran arbeitet, über die regulatorischen Maßnahmen im aufstrebenden Krypto-Sektor zu informieren und diese zu beeinflussen. Die Gruppe möchte auch Fehlinformationen für politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden und Bürger weltweit zerstreuen. Der Bericht wurde vom ehemaliten Central Intelligence Agency Acting Director (CIA), Michael Morell verfasst.

Im Bericht steht:

“Da immer mehr Beschlagnahmen und Verhaftungen vorgenommen werden, glauben wir, dass illegale Akteure – die technologieunabhängig sind – Bitcoin weiterhin nicht mehr für Geldwäschezwecke verwenden, sondern andere Wege beschreiten, die es ihnen erleichtern, ihre Aktivitäten zu verbergen.”

“CCI konzentriert seine Bemühungen auf die drei Bereiche, die das größte Potenzial haben, um das Leben und Lebensgrundlagen zu verbessern und zu verändern, indem ein stärkeres Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätze, ein integratives, zugänglicheres Finanzsystem sowie mehr Privatsphäre und Sicherheit geschaffen werden.”

Der Bericht stellt fest, dass die Transparenz bei Krypto für Kriminelle abschreckend wirkt, die Bargeld waschen oder Terroristen finanzieren möchten.

Gus Coldebella, Chief Policy Maker bei Paradigm, der jetzt als Leiter der Organisation tätigt ist, möchte feststellen, ob die konventionelle Sichtweise, dass Bitcoin und Kryptos zur Geldwäsche und Steuerhinterziehung genutzt werden, objektiv zutreffend ist.

Interessanterweise schaut CCI über die Grenzen von den USA hinaus. Ihr Fokus liegt auf der Beratung und den Schritten der Regulierungen weltweit.

Coldebella erklärt dies, dass es daran liegt, dass die grenzenlose Natur von Kryptowährungen es irrelevant macht, politische Entscheidungsträger in einem Land anzusprechen und den Rest auszulassen.

Ihre Koordination würde bedeuten, sich für einen globalen Ansatz zur Bereitschaft zur Einführung von Kryptos zu entscheiden.

Coldebella sagte:

“Wenn wir uns nicht mit Regierungen als Industrie beschäftigen, werden die Regierungen immer noch das tun, was sie tun werden, ohne von Menschen zu hören, die sich mit Krypto auskennen und seit Jahren über diese Themen nachdenken.”


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Regulierungs-ECHO: SEC-Rückschläge, CBDC-Überwachung in China und Co.

Im neuesten Regulierungs-ECHO dreht sich alles um eine chinesische Regierung, die die Blockchain auch als Chance sieht, ihre Bevölkerung noch weiter zu überwachen. Auch melden sich die singapurische Zentralbank und der Star-Investor und Paypal-Gründer Peter Thiel zu Wort. Und auch in der Causa Ripple tut sich etwas: Ripple vermeldet einen Teilerfolg.

Überwachung 3.0 – Wie China die Blockchain nutzen möchte, um die Bevölkerung zu unterdrücken

Angesichts straffer Gesetze haben private Kryptowährungen in China alles andere als einen guten Stand. Um das Finanzmonopol auch im Digitalen zu wahren, setzt die Regierung in Peking seit geraumer Zeit vielmehr auf die hauseigene Zentralbankwährung, den digitalen Yuan. Beobachter mahnen nun jedoch den teuren Preis, den die Chinesen für die Vorzüge schneller und einfacher Geldgeschäfte zahlen. Warum die CBDC ein weiterer Schritt zur vollständigen Überwachung sein könnte, nimmt BTC-ECHO-Redakteur Daniel Hoppmann unter die Lupe.

Star-Investor Peter Thiel: China nutzt Bitcoin im Ringen um globale Vorherrschaft

Doch nicht nur für die Innenpolitik im Reich der Mitte spielt der digitale Yuan eine Rolle. Zuletzt rief die CBDC immer wieder auch skeptische US-Beobachter auf den Plan, die Digitalwährung könne die globale Poleposition US-Dollar als weltweit führende Reservewährung angreifen. Star-Investor Peter Thiel winkte solchen Prognosen nun ab. Seiner Ansicht nach müsse man aus geopolitischer Perspektive gerade beim Bitcoin genau hinschauen. Diesen – so der Paypal-Gründer – könne Peking als „Finanzwaffe“ nutzen, um die Vorherrschaft der USA zu unterwandern. Eigentlich gilt Thiel als ausgemachter Krypto-Freund. Mit seinen Äußerungen dürfte er die Skepsis der US-Behörden gegenüber Kryptowährungen jedoch weiter nähren.

Georgisches Autonomiegebiet Abchasien verbietet Krypto-Mining

Lange konnten Krypto-Miner in Abchasien auf einen Freifahrtsschein der Regierung zählen. Während die Wirtschaft in der georgischen Autonomieregion ächzte, waren Mining-Geschäfte für viele Bürger eine willkommene Aufbesserung der Haushaltskasse. Nun scheint die Regierung der abtrünnigen Region der Skepsis des großen Nachbarn und Fürsprechers Russland zu folgen. Angesichts einer anhaltenden Stromknappheit sind nach einem zuletzt verabschiedeten Gesetz ab sofort alle Mining-Aktivitäten im Land bis 2022 verboten. Nun müssen sich Schürfer aus der Schwarzregion auf empfindliche Strafen gefasst machen.

Digitale Geopolitik – Russische Zentralbank verkündet Prototyp für digitalen Rubel

Moskau nimmt derweil weiter die Potenziale staatlicher Blockchain-Anwendungen ins Visier. Wie China feilt die russische Regierung bereits seit Monaten an der eigenen Zentralbankwährung. Nun verkündete die russische Notenbank, einen Entwurf schon bald der Öffentlichkeit zu präsentieren zu wollen. Bereits im Dezember soll ein erster Protototyp des digitalen Rubels das Licht der Welt erblicken.

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Dass die Entwicklung Fahrt aufnimmt und hinter der geplanten CBDC weitaus mehr als Experimentierfreude steckt, zeigen die jüngsten Warnungen aus dem Kreml. Hier ließ man zuletzt die Angst verlauten, das Land könne vom globalen Bezahlsystem SWIFT ausgeschlossen werden. Hinter dem digitalen Rubel könnten also ebenfalls handfeste strategische Interessen liegen. Entsprechend kommentierte der russische Außenminister Alexander Pankin die Situation in der vergangenen Woche, entsprechende Blockchain-Alternativen seien nicht nur die Antwort auf den gestiegenen Bedarf an Digitalzahlungen. Vielmehr stellten diese “eine Reaktion auf die derzeitige geopolitische Situation” dar.

Behörde unter Druck – Herber Rückschlag für die SEC

Abseits des Pokers der Großmächte nimmt die Achterbahnfahrt in der Causa Ripple die indes nächste Kurve. Im andauernden Rechtsstreit zwischen dem Unternehmen und der SEC muss die US-Börsenaufsicht dabei erneut einen Dämpfer verkraften. Die zuständige Richterin Sarah Netburn entschied zuletzt, die SEC müsse sämtliche Vergleichsdokumente zu Bitcoin und Ether offenlegen – ein potenzieller Rundensieg für Ripple, angesichts dessen sich der XRP-Kurs zuletzt verdoppelte. Derweil dürfte baldig auch eine Petition auf den Schreibtischen der SEC landen, mit der Ripple-Unterstützer Behördenleiter Gary Gensler zum Einlenken bewegen wollen. Ebenso wahrscheinlich ist jedoch, dass dieser zum Gegenangriff bläst und die Achterbahnfahrt weiter geht.

“Nichts für Retail-Kunden” – Singapurer Zentralbank warnt vor Kryptowährungen

Dass gebrannte Kinder das sprichwörtliche Feuer scheuen, scheint sich derweil in Singapur zu bewahrheiten. Nachdem sich Betrüger die Identität des Premierministers Lee Hsien Loong zu eigen gemacht hatten, um Token unters Volk zu bringen, reagierten die Behörden in der vergangenen Woche prompt. Zentralbankchef Tharman Shanmugaratnam warnte in entschieden vor der Volatilität von Kryptowährungen. Damit wären entsprechende Investitionen sich schlicht nichts für Ottonormal-Verbraucher. Mit der überaus kritischen Reaktion der Währungshüter wendet sich der Finanzplatz Singapur um ein Weiteres von Kryptowährungen ab.

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CT Exklusiv: Ripple-CTO stellt US-Behörden schlechtes Zeugnis für Krypto-Regulierung aus

David Schwartz, der Technische Geschäftsführer (CTO) von Ripple Labs, ist zuversichtlich, dass die strenge Regulierung der amerikanischen Regierungsbehörden für etablierte Kryptowährungen wie XRP letztendlich zum Vorteil sein wird, doch für neue Krypto-Projekte sieht er darin einen beträchtlichen Nachteil.

Der Ripple-CTO befürchtet im Exklusivinterview mit Cointelegraph dementsprechend, dass amerikanische Krypto-Unternehmen und Blockchain-Unternehmen bereits über eine Abwanderung ins Ausland nachdenken. Als eines der großen Probleme in den USA sieht er dabei „die sich überschneidende Zuständigkeit“ der verschiedenen Aufsichtsbehörden, denn Börsenaufsicht SEC, die Aufsichtsbehörde für Derivatehandel (CFTC) und die Behörde zur Bekämpfung von Finanzkriminalität (FinCEN) haben sich bisher noch nicht auf einen Konsens bei der Behandlung von Kryptowährungen geeinigt, sondern fahren jeweils eine ganz eigene Strategie.

„Für Krypto-Unternehmen ist es ganz schwer zu verstehen, welche Gesetze zutreffen und wie sie auf innovative Neuerungen anzuwenden sind“, wie Schwartz dahingehend feststellt. Dahingehend ergänzt er: „So eine Situation gibt es in den meisten anderen Ländern nicht, denn da gibt es zumeist eine zuständige Behörde, die alle Regulierungsvorgaben aufstellt und alle Entscheidungen trifft, sodass man immer weiß, an wen man sich wenden muss.“

Weiter führt der Ripple-Chef aus:

„Darüber hinaus ist die USA eines der wenigen Länder, in denen es ein sehr reelles Risiko gibt, dass die Aufsichtsbehörden irgendwann ankommen und sagen: ‚Das, was du schon seit fünf Jahren in aller Öffentlichkeit und ganz unbehelligt machst, das ist eigentlich illegal, und das hättest du wissen müssen!’“

Der Seitenhieb gegen das amerikanische Regulierungssystem kommt wohl nicht von ungefähr, denn Ripple befindet sich derzeit in einem massiven Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC, die im Dezember 2020 Anklage gegen den Blockchain-Zahlungsdienstleister erhoben hatte. Allen voran CEO Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen werden dafür verantwortlich gemacht, dass die Herausgabe der firmeneigenen Kryptowährung XRP angeblich einen „unrechtmäßigen Wertpapierverkauf“ konstituiert. CTO Schwartz gibt an, dass er seine Firma immer wieder vor einem plötzlichen Schlag der Behörden gewarnt hatte, denn jedes Unternehmen der Kryptobranche wäre auf Grund der aktuellen Rechtslage der reinen Willkür der Regulierer ausgesetzt.

„Wenn wir eine Regulierung verabschieden, die Innovation im Keim erstickt, und wir zugleich etablierten Projekten einen Freifahrtschein geben, dann erschweren wir neuen Projekten den Konkurrenzkampf damit umso mehr“, wie Schwartz weiter feststellt. Und weiter: „Das ist zwar super für XRP, aber für mich als Mensch, der sich die bestmöglichen Lösungen für unsere Welt wünscht, ist das keine gute Herangehensweise.“

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Volles Pfund – Britische Digitalwährung soll London zu alter Stärke verhelfen

Ein Thinktank fordert, dass Großbritannien ein Digitales Pfund (GBP), also eine eigene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) entwickelt, um den Status von London als globales Finanzzentrum nach vollzogenem Brexit zu stärken. Die englische Hauptstadt gilt traditionell als Dreh- und Angelpunkt der europäischen Finanzwelt, doch diese Stellung wurde durch den Austritt aus der Europäischen Union (EU) zum Ablauf des Jahres 2020 massiv geschwächt.

Das britische Finanzministerium arbeitet deshalb bereits an Entwürfen, um die City of London wieder zum attraktiven Standort für Banken, Fintech-Unternehmen und Investmentfirmen zu machen, die nach dem Brexit mehrheitlich Amsterdam zur neuen europäischen Hauptschlagader auserkoren haben.

Eine Gruppe aus Europa-Skeptikern und Finanzexperten hat aus diesem Grund den Thinktank CityUnited ins Leben gerufen, der die Unabhängigkeit Großbritanniens stärken und für neue Wachstumschancen sorgen soll. Daniel Hodson, der Vorsitzende von CityUnited, lobt dementsprechend gegenüber Reuters zunächst die Bemühungen der Bank of England hinsichtlich einer eigenen Zentralbank-Digitalwährung, doch zugleich fordert er, diesen Prozess noch zu beschleunigen.

„Die englische Zentralbank redet bereits von einer CBDC, aber diese muss viel höhere Priorität haben, denn sie ist die Technologie der Zukunft, die eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringen würde, wie zum Beispiel drastisch reduzierte Kosten durch Regulierung in Echtzeit“, wie Hodson dahingehend erklärt.

Der Vorsprung der Chinesen beim Thema CBDC sollte die britische Regierung beunruhigen und unter Zugzwang setzen, wie der CityUnited-Chef meint, denn das Vereinigte Königreich könnte schnell ins Hintertreffen geraten:

„Eine Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) sollte als grundlegendes Fundament gesehen werden, um London wettbewerbsfähig zu machen, ansonsten gräbt China uns das Wasser ab.“

Obwohl China nicht das erste Land wäre, das eine Zentralbank-Digitalwährung herausgibt, diese Ehre haben sich bereits die Bahamas gesichert, würde sich das „Reich der Mitte“ unter den großen Industrienationen wohl den sogenannten First-Mover-Vorteil ergattern, der zu einem uneinholbaren Vorsprung werden könnte, denn die erste marktführende CBDC könnte technische Standards festlegen und bei der Adoption vorauseilen.

Der Digitale Yuan würde in China wohl direkt eine wichtige Rolle spielen, und soll einige Großstädte sogar komplett bargeldlos machen. Die CBDC soll auch schon im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zum Einsatz kommen.

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Analyst: US-SEC wird Bitcoin-ETFs wohl erst in ein oder 2 Jahren genehmigen

Laut einem Analysten von CFRA Research werden die börsengehandelten Bitcoin-Fonds von VanEck, Fidelity Investments und Valkyrie Digital Assets möglicherweise erst in zwei Jahren von den US-Regulierungsbehörden zugelassen.

In einem Interview in der CNBC-Sendung ETF Edge am Montag sprach Todd Rosenbluth, der Leiter für ETF- und Investmentfonds-Forschung bei CFRA, mit dem Moderator Bob Pisani. Er glaube, die US-Wertpapieraufsicht SEC würde die Frist für die Prüfung des Bitcoin-ETFs verlängern, der von der Investment-Management-Firma VanEck im Januar eingereicht wurde. Die SEC bestätigte offiziell den Erhalt des Bitcoin-ETF-Antrags am 15. März und hat eine Frist bis zum 29. April festgesetzt. Bis dahin soll eine Entscheidung getroffen oder die Frist verlängert werden.

„Wir haben mehrere Firmen, die entweder den Anmeldeprozess durchlaufen haben oder bereits einen Antrag gestellt haben und auf mehr Klarheit warten“, so Rosenbluth. „Wir glauben, dass die SEC eher weniger einen Gewinner wählen will. Ich denke, wir werden eher sehen, dass sie, wenn sie denn einen ETF genehmigen, mehrere Bitcoin-ETFs genehmigen werden.“

Er fügte hinzu:

„Wir haben hier mehrere Firmen, die sich angemeldet haben. Wir halten es für wahrscheinlich, dass wir in den nächsten ein oder zwei Jahren eine Genehmigung sehen werden. Aber wir haben keinen festen Zeitrahmen, wann das passieren wird.“

VanEck und Valkyrie reichten beide im Januar einen Antrag bei der SEC für einen Bitcoin-ETF ein. Fidelity folgte im März. Die Regulierungsbehörde keine Andeutungen gemacht, wie sie entscheiden wird. Aber angesichts ihrer Zurückhaltung bei der Genehmigung von Krypto-ETFs in der Vergangenheit, erwarten viele Experten keine baldige Entscheidung.

Die USA haben zwar noch keinen Krypto-ETF zugelassen, aber kanadische Firmen haben in Nordamerika bereits Erfolge verzeichnet. Purpose Investments aus Toronto hat im Februar einen Bitcoin-ETF aufgelegt und Ninepoint Partners plant, sein Bitcoin-Trust-Angebot ebenfalls in einen börsengehandelten Fonds umzuwandeln. Der Investmentfondsmanager 3iQ und die Evolve Funds Group gaben bekannt, dass sie bei den kanadischen Regulierungsbehörden einen Prospekt für den Handel mit Krypto-ETFs eingereicht haben.

Nach dem Fidelity-Antrag im letzten Monat sagte Rosenbluth, es sei „lediglich eine Frage der Zeit, wann die SEC einen Bitcoin-ETF genehmigen wird“. Am Montag erklärte er, dass die Genehmigung eines ETFs in den Vereinigten Staaten möglicherweise die Türen für Firmen öffnen könnte, die Krypto-ETFs auflegen wollen.

„Wenn sie einen genehmigen, werden sie alle genehmigen“, so Pisani.

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