Beiträge

Bitcoin ATM: LibertyX bietet Bargeld für Bitcoin

Ende September 2020 äußerte sich Coinbase bezüglich der neuen internen Unternehmenspolitik. Brad Garlinghouse machte nun seinem Unmut gegenüber der umstrittenen Politik Luft und kritisierte in diesem Zusammenhang auch Online-Plattformen wie YouTube.

Erst vor Kurzem sorgte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, für Aufsehen als er seine Mitarbeiter dazu aufrief, sich keinerlei politischen Diskussionen zu widmen. Stattdessen sollten sie sich ausschließlich auf die unternehmensinternen Ziele fokussieren. Nun meldet sich Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, diesbezüglich zu Wort. Er ist mit Armstrongs Ansichten nicht einverstanden.

Garlinghouse ist der Meinung, dass Unternehmen dazu verpflichtet sind, gesellschaftliche Probleme wahrzunehmen und selbstständig nach einer Lösung zu suchen. In seinen Augen hätten einige Technologieunternehmen dazu beigetragen, gesellschaftliche Probleme zu verschärfen. Weiter lässt er sich zitieren:

Wir sehen unsere Mission darin, ein Internet of Value zu ermöglichen, aber wir streben positive Ergebnisse für die Gesellschaft an.

Garlinghouse prangert Online-Plattformen an

Ein Teil des Problems sei, dass Online-Plattformen wie YouTube oder Facebook für politische Diskurse missbraucht werden. Garlinghouse und sein Unternehmen Ripple verklagten YouTube indes, da ein XRP-Werbegeschenkbetrug nicht entfernt wurde. Garlinghouse machte deutlich, dass es die Aufgabe der Online-Plattformen sei, Probleme zu lösen, die sie selber verantworten.

Coinbase hält an Unternehmenskultur fest

Zur Kritik von Garlinghouse äußerte sich Coinbase indes nicht. Im Gegenteil – Das Unternehmen scheint an seiner Philosophie festzugalten. Armstrong sagte, dass die Mitarbeiter nicht so tun sollten, als gäbe es im Unternehmen keinen ausreichenden Diskurs.

Wir erkennen an, dass die Linie verschwommen ist, und bitten die Mitarbeiter um gutes Urteilsvermögen. Unser Ziel ist es nicht, nach Verstößen zu suchen, sondern die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, sich auf diese geklärten Erwartungen einzustellen.

So bot Coinbase Mitarbeitern, die das Unternehmen auf Grund der Arbeitskultur verlassen wollten, ein Abfindungspaketan. Ungefähr fünf Prozent der Mitarbeiter gingen auf das Angebot ein – darunter auch einige hochrangige Führungskräfte.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Regulierungs-ECHO: Wann kommt der digitale Euro?

Während der weltweite Wettlauf auf digitale Zentralbankwährungen längst entbrannt ist, schien es lange Zeit so, als sehe Europa tatenlos zu. Ein digitaler Euro wurde von Beobachtern wie Entscheidern lange als ferne Zukunftsvision abgetan. Derweil die Welt fleißig an CBDCs bastelt, wird dieser Tage auch der Ruf nach einem digitalen Pendant für die Eurozone immer lauter.

Digitaler Euro? Finnland trifft vorsichtige Aussage

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird Mitte des kommenden Jahres entscheiden, ob sie einen E-Euro ausgeben wird oder nicht. Derweil ist sich Olli Rehn, Gouverneur der Zentralbank Finnlands, schon sicher: Seiner Einschätzung nach werde der digitale Euro noch in diesem Jahrzehnt erscheinen. Wichtig sei dabei jedoch, dass „[der digitale Euro] kein Ersatz für Bargeld sein wird, sondern eine Ergänzung“, so der Zentralbanker gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Ob der digitale Euro Gestalt annimmt, wird jedoch auch von der Haltung von Bürgern und Unternehmen abhängen – diese holt sich die EZB in einer zur Stunde laufenden Umfrage ein.

CBDC in Europa – Deutsche Bundesbank diskutiert digitalen Euro

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

Und auch hierzulande brodelt die Debatte. Sich anpassen, um glücklich zu bleiben – so hat Burkhard Balz Konfuzius zitiert, um die Überlegungen für eine mögliche digitale Zentralbankwährung in der Eurozone zu rechtfertigen. Das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank sieht gerade in Pandemiezeiten die EZB in der Pflicht, auf die Trends der Zeit einzugehen. Entscheidend für die künftige Einführung eines digitalen Euros sei dabei jedoch, zuvor wegweisende Fragen, Risiken und Fallstricke aus dem Weg zu räumen. Bei einer Sache ist sich der Bundesbanker dabei sicher: Am Ende sei die Einführung einer europäischen CBDC vor allem eine politische, nicht aber eine rein geldwirtschaftliche Entscheidung.

BIZ-Innovationschef Benoît Cœuré lobt Potential von CBDCs

Ein weiteres Signal dafür, dass die Eurozone bald eine eigene Digitalwährung bekommen könnte, stammt vom ehemaligen EZB-Gouverneur Benoît Cœuré. Der Franzose hat mittlerweile als Innovationschef bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der „Zentralbank der Zentralbanken“ angeheuert. In einem Gastbeitrag für das Krypto-Nachrichtenortal Coindesk lobte Cœuré in der vergangenen Woche das breite Potential von CBDCs. Dabei schreibt er, digitale Zentralbankwährungen könnten „die Zahlungsvielfalt fördern, dazu beizutragen, dass grenzüberschreitende Zahlungen schneller und billiger werden, für finanzielle Inklusion sorgen und in Krisenzeiten, wie bei der aktuellen COVID-19-Pandemie, sogar Steuerüberweisungen erleichtern.” Cœurés Worte dürften nicht ungehört verhallen. Er gilt nicht nur als ausgemachter Digitalexperte, sondern wird zudem als künftiger Notenbankchef Frankreichs gehandelt.

Mit digitalem Euro für finanzielle Unabhängigkeit in Europa

Angesichts solcher Visionen ist sich auch die Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) des Potentials digitaler Währungen sicher. Laut den Politikexperten könnte ein digitaler Euro künftig vor allem helfen, die Eurozone wirtschaftlich unabhängiger vom US-Finanzsystem zu machen. In ihren jüngst veröffentlichen Vorschlägen zum „Schutz Europas gegen Zwangsmaßnahmen“ geben sich die Berater überzeugt: Dabei könnte „ein digitaler Euro die Souveränität Europas im Punkt Zahlungsinfrastruktur steigern und dadurch die Abhängigkeit von ausländischen Zahlungsnetzwerken verringern.“ Europa wiederum könnte unter anderem Handelssanktionen trotzen. Realistisch sei eine zeitnahe Herausgabe des digitalen Euros jedoch nicht. Deshalb gelte es, dafür kurzfristig Privatanbieter mit ins Boot zu holen.

Russische Zentralbank will mit digitalem Rubel Sanktionen aushebeln

In ein ähnliches Horn stößt derweil die russische Regierung. Zuletzt sah man sich in Moskau in Reaktion auf die mutmaßliche Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny oder den Hacker-Angriff auf den deutschen Bundestag mit einer Vielzahl möglicher Sanktionen konfrontiert. Da scheint der Regierung das eingestaubte Projekt des Krypto-Rubels gerade richtig zu kommen. Im Gespräch mit der Zeitung Izvestiadeutete ein Vertreter der russischen Notenbank nun an, ein digitaler Rubel könnte Russland nicht helfen, unabhängiger vom US-Dollar zu werden. Zudem könnte die CBDC Risiken internationaler Sanktionen abfedern.

Sand Dollar: Bahamas lancieren digitale Staatswährung (CBDC)

Im Schatten der Weltwirtschaft feierten die Bahamas indes mit dem Sand Dollar die Weltpremiere ihrer eigenen digitalen Zentralbankwährung. Seit dem 20. Oktober ist die CBDC für alle 393.000 Einwohner der karibischen Inselgruppe verfügbar. Diese ist nun der erste Staat, der offiziell und umfassend mit der Herausgabe einer CBDC begonnen hat – noch vor China. Ausgemachtes Ziel der Währung soll es nun vor allem sein, der Bevölkerung auch in Krisenzeiten Zugang zu Finanzdienstleistungen zu schaffen.

Kollaboration: Hongkong geht mit Chinas CBDC auf Tuchfühlung

Der digitale Yuan Chinas als weltweiter Vorreiter von CBDCs sorgt derweil nicht nur für Nachahmer, sondern er hat auch immer mehr Nutzer. Wie die Finanzbehörden der offiziell autonomen Stadtverwaltung jüngst bekanntgaben, will auch Hong Kong sich dem Reich der Mitte weiter annähern und künftig die chinesische Zentralbankwährung nutzen. Dabei könnte der digitale Yuan vor allem bei grenzüberschreitenden Zahlungen zum Einsatz kommen, erklärt Hong Kongs Finanzminister Christopher Hui in einer Presserklärung. So könne die „gemeinsame Verbindung“ weiter ausgebaut werden. Auf diese werden große Teile der China-kritischen Bürger Hong Kongs derzeit wohl lieber verzichten.

Reisen trotz Corona: China setzt bei Grenzkontrollen auf Blockchain-Technologie

Dass das Reisen dieser Tage alles andere als eine Selbstverständigkeit ist, stellen alle jene fest, die zur Stunde ihren Sommerurlaub nachholen wollen. Doch nicht nur in Europa, überall auf der Welt werden Reisemöglichkeiten derzeit rigoros eingeschränkt. China hat nun bekanntgegeben, dass Reisen zwischen Macao und dem Festland wieder möglich sind. Unterstützend wirke dabei die Blockchain-Technologie, die für die Verifizierung von Gesundheitsdaten Verwendung findet.

Schweiz: Neue Gesetzgebung greift Krypto-Branche unter die Arme

Derweil tut die Schweiz viel, um sich weiter als sicherer Hafen für Blockchain– und Krypto-Unternehmen zu positionieren. Das Eidgenössische Finanzdepartement will seine bereits bestehenden Krypto-Gesetze nachbessern und hierzu nun Branchenunternehmen konsultieren. Hand in Hand sollen so die lokalen Geschäftsbedingungen weiter verbessert werden.

Aktenzeichen QQAAZZ: Europol gelingt Schlag gegen Krypto-Geldwäsche-Ring

Abseits der Krypto-Adaption gehen die weltweiten Ermittlungsbehörden weiter entschieden gegen den Missbrauch von Digitalwährungen vor. Dabei ist der europäischen Polizeibehörde Europol nun der nächste Coup gelungen. Im Zentrum der Ermittlungen stand dabei der international agierende Geldwäschering QQAAZZ. Bei ihren weltweiten Razzien konnten die Ermittler nun zahlreiche Verdächtige dingfest machen. Ihnen wird Geldwäsche im großen Stil unter anderem mithilfe von Kryptowährungen vorgeworfen.

Anzeige

Krypto-Arbitrage: Geringes Risiko – Hohe Rendite

Verdienen Sie ein passives Einkommen mit der verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart und dem vollautomatischen Crypto Arbitrage-Handelssystem. Profitieren Sie von einer EU-lizenzierten und regulierten Plattform, die Anlagen mit einer Rendite zwischen 10,8% und 45% pro Jahr bietet.

Mehr erfahren

Anzeige

auf btc-echo lesen

Krypto-Regulierung: Bitkom lobt EU-Vorlage zu digitalen Werten

Einen Monat nach Veröffentlichung der geplanten Verordnung der Europäischen Kommission zu Krypto-Werten hat sich nun der deutsche Interessenvertreter Bitkom geäußert. Bei wenigen Überarbeitungsvorschlägen zog er eine positive Bilanz.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat am 16. Oktober sein Positionspapier zu einem EU-Krypto-Entwurf geäußert. Die Europäische Kommission hatte ihren „Markets-in-Crypto-Assets-Entwurf“ (MiCA) einen Monat zuvor veröffentlicht.

Wir sehen die MiCA als einen politischen Meilenstein für die Kryptoadoption [sic]. […] Wir schätzen daher den umfassenden Vorschlag der EU-Kommission als Ganzes sehr.

Besser kann eine Kritik wohl nicht beginnen. Der in Berlin sitzende Verband sieht den Regulierungsvorschlag in Verbindung mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Europäischen Union als vielversprechend an. Er könnte globale Standards setzen und international Krypto-Regulierungsvorhaben beeinflussen. Zudem ist absehbar, dass sich Marktteilnehmer weltweit von ihm angezogen fühlen werden. Der dreiseitige Bericht zu diesem Vorhaben ist jedoch nicht das letzte, was wir von dem Verband zu hören bekommen werden, so Bitkom.

Gesehen und für gut befunden: Krypto-Vorlage der EU

Trotz allen Lobes gab es auch etwas Kritik. So stehe etwa die Frage im Raum, wie MiCA mit der Finanzmarktrichtlinie von 2018 (MiFID II) interagiere, wenn sich deren Krypto-Zuständigkeitsbereiche überschneiden. Außerdem fehle noch eine genaue Definition von Utility Token. Den Unterschied zu Kryptowährungen müsse die Kommission noch herausarbeiten.

Auch im Bereich Stable Coins sei noch Verbesserungsbedarf. E-money (also Fiatgeld abbildende Stable Coins) unterscheiden sich zwar von Asset-referenced Token (die etwa den Goldpreis abbilden) – doch die Unterscheidung ist nicht immer offensichtlich. Bitkom gibt hier das Beispiel von Dai, dem Coin von MakerDAO. Dieser bildet zwar den US-Dollar ab, ist aber durch Werte auf der Ethereum Blockchain gedeckt. Je nach Interpretation könnte man ihn daher einen von beiden Stable-Coin-Arten zuordnen. Somit ist auch dies eine Schwachstelle des Krypto-Vorschlags.

Ebenso seien die Regulierungsanforderungen an Start-ups noch immer zu hoch. Die Europäische Union würde durch diese die Innovationskraft junger Unternehmen unterdrücken. Damit gelte es, die Richtlinien an die finanziellen Möglichkeiten der Krypto-Firmen anzupassen.

Bitkom hält Pilotprojekt für ausbaufähig

Auch in Bezug auf ein geplantes Pilotprojekt der EU hat sich Bitkom im gleichen Dokument geäußert. Dabei geht es um einen Vorschlag zu auf Distributed-Ledger-Technologien (DLT) aufbauenden Infrastrukturen. Zwar sieht Bitkom auch diese Vorlage als insgesamt gut, doch sind hier grundsätzliche Fragen im Mittelpunkt des ausgestellten Zeugnisses. So müsse noch beantwortet werden, was nach der vorläufigen sechsjährigen Laufzeit des Projekts passiere. Außerdem fehle eine gewisse Interoperabilität mit anderen Markt-Infrastrukturen. Ein Erfolg des Versuchsprojekts in der Praxis ist daher eher schwierig vorstellbar.

Hinter Bitkom als Interessenverband stehen etwa 2.700 Unternehmen. Der Lobbyist sieht sich daher als größtes deutsches Krypto-Netzwerk, das der EU für die weitere Entscheidungsfindung seine Hilfe anbietet.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Kik versus SEC: Finales Urteil für illegales ICO wurde gefällt

Nach langwierigem Rechtstreit wurde nun das finale Urteil im Fall SEC vs. Kik gefällt.

In einer Pressemitteilung vom 21. Oktober 2020 gibt die SEC (kurz für Securities and Exchange Comission) das finale Urteil im Fall des gesetzeswidrigen Token Sale der Firma Kik bekannt. Die kanadische Firma nahm im Jahr 2017, dem Jahr des ICO-Booms, durch den Verkauf ihres KIN Token satte 100 Millionen US-Dollar ein. Nun verlor sie den langwierigen Rechtstreit und wurde zu einer Geldstrafe sowie strenger Benachrichtigungspflicht verurteilt.

BTC-ECHO berichtete bereits darüber, dass Alvin Hellerstein, ein hochrangiger Richter des Bezirksgerichts der Vereinigten Staaten, am 30. September 2020 das Urteil gegen Kik aussprach. Dieses besagte, dass der KIN Token einem Wertpapier statt einer funktionellen Währung glich. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass dazugehörige Token Sale als Wertpapierausgabe einzustufen war.

Da Kik diese Ausgabe jedoch ohne jegliche Registrierung und ohne durchführte, bedeutet das, dass die Firma dabei das US-amerikanische Bundes-Wertpapiergesetz verletzt hat.

Genauer gesagt handelt es sich um Verletzungen des Abschnitts 5(a) und 5(c) des Wertpapiergesetzes von 1933. Abschnitt 5(a) sagt aus, dass jeglicher zwischenstaatlicher Handel sowie das Mitführen von nicht-registrierten Wertpapieren rechtswidrig ist. Abschnitt 5(c) verbietet Personen den indirekten oder direkten Verkauf von nicht-registrierten Wertpapieren im zwischenstaatlichen Handel. Gesetze, gegen die auch der Token Sale von Salt verstieß.

Kik verliert den Kampf

Wie viele andere Token Sales, war auch der von Kik in einen privaten und öffentlichen Verkauf aufgeteilt. Hier befand das Gericht, dass es sich um ein einziges integriertes Angebot handelt.

Herausgeber, die die öffentlichen Märkte zur Kapitalisierung ihrer Unternehmen nutzen wollen, dürfen sich den Registrierungsanforderungen der Bundes-Wertpapiergesetze nicht entziehen. Mit dieser Entscheidung legte das Gericht fest, dass Kik eine einzige, illegale Wertpapierausgabe durchführte.

Kristina Littman, Leiterin der Cyber-Einheit der SEC-Abteilung für Rechtsdurchsetzung

Hellerstein ordnete noch im September an, dass die SEC und Kik vor dem 20. Oktober 2020 einen gemeinsamen Urteilsvorschlag für eine einstweilige Verfügung und einen finanziellen Ausgleich vorlegen. Dieser gemeinsame Vorschlag wurde nun ausgearbeitet und ein endgültiges Urteil des Bundesbezirksgerichts gefällt.

Dabei wird Kik dazu verpflichtet, die Kommission (SEC) in den nächsten drei Jahren zu benachrichtigen, bevor sie sich an künftigen Emissionen, Angeboten, Verkäufen und Übertragungen digitaler Vermögenswerte beteiligt. Darüber hinaus wird Kik zu einer Strafe von fünf Millionen US-Dollar verordnet.

Das Urteil bedeutet einen herben Rückschlag für Kik. Die Firma möchte dennoch ihr Ziel weiter verfolgen, die meistgenutzte Kryptowährung der Welt zu kreieren.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Sand Dollar: Bahamas führen weltweit erste CBDC ein

Die Zentralbank der Bahamas hat bekanntgegeben, dass die staatliche virtuelle Währung „Sand Dollar“ nun landesweit verfügbar sei.

Laut einem Facebook-Post vom 20. Oktober von Project Sand Dollar wurde die digitale Währung der Zentralbank (CBDC) für alle 393.000 Einwohner der Bahamas ab etwa 22:00 Uhr UTC verfügbar gemacht. Damit sind die Bahamas das erste Land der Welt, das offiziell eine CBDC eingeführt hat.

In China läuft derzeit ein Pilotprogramm für den digitalen Yuan. Dazu gab es ein Werbegeschenk in Höhe von 1,5 Mio. US-Dollar. Kambodschas digitale Währung „Bakong“ soll nach dem Pilottest, der seit Juli 2019 läuft, in den kommenden Monaten offiziell herauskommen.

Sand-Dollar-Überweisungen können über das Handy getätigt werden. Im Jahr 2017 haben etwa 90 Prozent der Bevölkerung auf den Bahamas ein Handy.

Laut der Sand Dollar-Webseite können die Einwohner auf den Bahamas die digitale Währung bei jedem Händler „mit einer von der Zentralbank genehmigten e-Wallet auf ihrem Mobilgerät“ verwenden. Die Transaktionsgebühren seien dabei „vernachlässigbar“. Die Zentralbank wählte für ihre Lösung den Transaktionsanbieter NZIA, um die digitale Währung einzuführen.

Die Zentralbank der Bahamas bereitet sich schon seit einigen Jahren auf ihre CBDC vor. Im Jahr 2019 startete sie ein Pilotprogramm mit 48.000 digitalen Sand Dollar auf den Inseln Exuma und Abaco. Zusammen beläuft sich die Bevölkerung auf den Inseln auf weniger als 25.000 Menschen. Jeder Sand Dollar ist an den Bahama Dollar gebunden, der wiederum an den US-Dollar gekoppelt ist.

Der Sanddollar soll zu einer stärkeren finanziellen Integration im Archipelstaat mit mehr als 700 Inseln führen, von denen etwa 30 bewohnt sind. Cointelegraph berichtete im September, dass Chaozhen Chen, der stellvertretende eSolutions-Leiter bei der Zentralbank der Bahamas, sagte, die CBDC würde dabei helfen, „Zugang zur digitalen Zahlungsinfrastruktur oder zur Bankinfrastruktur“ für Einwohner mit und ohne Bankkonto zu bieten.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin Mixer Helix in Erklärungsnot: 60 Millionen US-Dollar Strafe festgesetzt

Schlechte Nachrichten für Liebhaber der finanziellen Privatsphäre: Die US-amerikanischen Behörden wollen den Krypto-Markt regulieren. Nun wurde der Betreiber des Bitcoin Mixers Helix zu einer satten Geldstrafe verurteilt.

In einer offiziellen Pressemitteilung vom 19. Oktober berichtet FinCEN (kurz für Financial Crimes Enforcement Network) von einer Geldstrafe in Höhe von 60 Millionen US-Dollar sowie laufendem Strafverfahren gegen den Bitcoin Mixer Helix.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren

Dem Gründer, Verwalter und Hauptbetreiber der Plattform, Larry Dean Harmon, werden Geldwäsche und Betrieb eines nicht lizenzierten Geldgeschäfts vorgeworfen. Seine Projekte Helix (2014-2017) und Coin Ninja (2017-2020) anonymisierten über 311 Millionen US-Dollar durch mehr als eine Millionen verschiedene Bitcoin-Transaktionen und verstießen somit unter anderem gegen den sogenannten Bank Secrecy Act (kurz BSA).

Dieser besagt, dass finanzielle Institutionen dazu gezwungen sind, US-amerikanische Behörden bei der Aufdeckung und Verhinderung von Geldwäsche zu unterstützen. Dazu gehören eine gesetzeskonforme Legitimationsprüfung der Kunden, die Aufzeichnung von Transaktionen und das Melden von verdächtigen Aktivitäten. All das war aufgrund fehlender Lizenz seitens Helix und Coin Ninja nicht möglich.

Ordnung im Wilden Krypto-Westen

Mixer sind auch unter Namen wie Tumbler oder Blender bekannt. Diese ermöglichen es, die Spuren von Geldflüssen zu verschleiern und erhöhen somit die Privatsphäre. Dienste wie Helix sammeln Bitcoin-Überweisungen von verschiedenen Adressen und mischen sie. Danach werden diese in Kleinbeträge aufgeteilt und an Adressen gesendet, die der Einzahler davor angab.

Das ist per se nicht illegal. Wenn man sich jedoch zusammen mit Kriminellen daran beteiligt und Geldwäsche fördert oder ermöglicht, ändert sich ganz schnell die Lage. Denn amerikanische Behörden entscheiden, dass alle Dienstleistungen, die Transaktionen für Geldwäsche erledigen, illegal sind. Anschuldigungen, die man Larry Dean Harmon vorwirft und welche im Laufe des aktuellen Strafverfahren weiterhin untersucht werden.

Darknet-Werbung schafft Erklärungsnot

Dabei kann ihm seine aggressive PR-Strategie zum Verhängnis werden. Im Darknet präsentierte der Amerikaner seine Dienstleistungen als anonymen Zahlungsweg für den Erwerb von Waffen, Drogen und sogar Kinderpornographie. Es ist deshalb nicht ohne Grund, dass einige Krypto-Börsen alle Adressen, die mit Bitcoin Mixern in Verbindung stehen, blockieren.

Vor allem werden hier jedoch jegliche Behörden hellhörig. Diese sind immer entschlossener, Gesetz und Ordnung in den Wilden Krypto-Westen einzuführen. Erst vor kurzem beauftragte die IRS (kurz für Internal Revenue Service) die Firma Chainalysis, um den Code privater Kryptowährungen wie Monero zu knacken. Ein Vertrag, der die IRS 625.000 US-Dollar kostete.

Im Jahre 2020 trudelten auch die ersten Strafen gegen Gesetzeswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem ICO-Boom von 2017 ein. Unter anderem wurden hier Celebrities wie Steven Seagal und Rapper T.I. zu Geldstrafen verurteilt. Auch einige Firmen traf es. Aufgrund mangelnder Registrierungen von ICOs wurden Firmen wie Salt und BitClave dazu angewiesen, Rückerstattungen gegenüber ihren Investoren durchzuführen.

Anzeige

Krypto-Arbitrage: Geringes Risiko – Hohe Rendite

Verdienen Sie ein passives Einkommen mit der verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart und dem vollautomatischen Crypto Arbitrage-Handelssystem. Profitieren Sie von einer EU-lizenzierten und regulierten Plattform, die Anlagen mit einer Rendite zwischen 10,8% und 45% pro Jahr bietet.

Mehr erfahren

Anzeige

auf btc-echo lesen

Frankreich: Finanzminister kritisiert Krypto und lobt gleichzeitig Blockchain

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sagte einmal, der Libra von Facebook würde die „geldpolitische Souveränität der Staaten“ gefährden und kritisiert in diesem Sinne Kryptowährungen erneut.

In einem Tweet vom 19. Oktober behauptete Le Maire, dass einige Kryptowährungen neben Geldwäsche auch für den Kauf von Drogen und Waffen verwendet würden. Er schrieb jedoch auch, dass er „die Zuverlässigkeit und die Rückverfolgbarkeit der gesamten Blockchain-Technologie nicht in Frage“ stelle. 

Le Maire antwortete in seinem Tweet Cyril Paglino. Dieser ist ein Komplementär des Krypto-Fonds Starchain Capital und sagte über Blockchain-Transaktionen, diese hätten „kein Interesse an Terroristen“. Paglino verwies dazu auch auf den kürzlichen FinCEN-Leak, bei dem sich zeigte, dass viele Banken Geldwäsche unterstützten.

Der Artikel wird aktualisiert, sobald weitere Informationen dazu vorliegen.

auf cointelegraph lesen

Schweiz: Neue Gesetzgebung greift Krypto-Branche unter die Arme

Blockchain- und Distributed-Ledger-Unternehmen in der Schweiz dürfen frohlocken. Eine Gesetzesnovelle wird die Bedingungen weiter verbessern.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen in der Schweiz steigt. In diesem Jahr hat es gleich zwei Meldungen von Banken gegeben, die das Trading mit Bitcoin & Co. ermöglichen. Seit September akzeptiert auch das Versicherungsunternehmen Atupri Kryptowährungen. Nun lässt eine Meldung aufhorchen, wonach das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) ein Vernehmlassungsverfahren für eine Rahmenverordnung im Bereich der Blockchain– und Distributed-Ledger-Technologie eingeleitet hat. 

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren

Dies kann man mit Fug und Recht als eine gute Nachricht für die Kryptobranche in der Schweiz betrachten. Denn konkret heißt das, dass zehn bereits bestehende Bundesgesetze punktuell angepasst wurden. Laut der Mitteilung des Finanzdepartments werden damit

die Voraussetzungen weiter verbessert, damit sich die Schweiz als ein führender, innovativer und nachhaltiger Standort für Blockchain- und DLT-Unternehmen weiterentwickeln kann.

Die Konsultation zur Schaffung besserer Gesetze für die Blockchain-Industrie erfolgte nur einen Monat, nachdem die Regierung mehrere andere bestehende Finanz- und Unternehmensgesetze geändert hat. In diesen hatten vorher die  Bestimmungen für die Blockchain und DLT gefehlt. Die neu getroffene Rahmenverordnung wird der Regierung helfen, diese Änderungen in Gesetze auf Bundesebene umzusetzen. Der Schweizer Bundesrat strebt an, diese Gesetze ab August 2021 in Kraft zu setzen.

Viel Action im “Crypto Valley”

Die unterstützenden Aktionen des Gesetzgebers sind in der Kryptobranche durchaus auf Resonanz gestoßen. Mehrere internationale Unternehmen haben ihren Hauptsitz mittlerweile bei den Eidgenossen. Mittlerweile sind in der Schweiz rund 900 Unternehmen mit insgesamt rund 4700 Mitarbeitern ansässig. So hat sich der Schweizer Kanton Zug mittlerweile gar einen Namen als „Crypto Valley“ gemacht.  Dort ist es den Einwohnern bereits erlaubt, Steuern in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zu zahlen. Sogar die staatlich geführte Basler Kantonalbank (BKB) plant angeblich die Einführung von Kryptowährungsdiensten.

Medienberichten zufolge möchte die BKB ab nächstem Jahr über eine Tochtergesellschaft Bitcoin-Anlagen anbieten. Sie ist der damit erste staatlich unterstützte Kreditgeber, der sich auf dem Terrain von Kryptowährungen bewegt. Die Schweizer Bank Cler, früher bekannt als Bank Coop, besitzt eine eigene, von der BKB getrennte Banklizenz. Im Laufe des nächsten Jahres möchte man dort ein Angebot für den Handel und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten an den Start bringen. Bis dato sind die Krypto-Banken Seba und Sygnum die Platzhirsche. Es fällt zudem auf, dass die traditionellen Kreditgeber wie Falcon und Maerki Baumann in Bezug auf digitale Assets einen etwas aufgeschlosseneren Kurs fahren als die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse.

Anzeige

Krypto-Arbitrage: Geringes Risiko – Hohe Rendite

Verdienen Sie ein passives Einkommen mit der verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart und dem vollautomatischen Crypto Arbitrage-Handelssystem. Profitieren Sie von einer EU-lizenzierten und regulierten Plattform, die Anlagen mit einer Rendite zwischen 10,8% und 45% pro Jahr bietet.

Mehr erfahren

Anzeige

auf btc-echo lesen

Stable Coins und CBDC: Weltwirtschaft pocht auf einheitliche Regulierung

Wer in die Schlagzeilen der vergangenen Woche blickt, dem wird eines unmittelbar bewusst: Sein es die Besteuerung von Kryptowährugen, digitale Zentralbankwährungen oder globale Stable Coins – die internationale Gemeinschaft scheint immer entschiedener auf einheitliche Regeln zu pochen. Derweil schreitet neben der staatlichen Blockchain-Adaption auch die Entwicklung von CBDCs weiter voran.

Financial Stability Board – 10-Punkteplan zur Stable-Coin-Regulierung

Private herausgegebene, weltweit nutzbare Stable Coins jenseits staatlicher Kontrolle sind wohl der größte Albtraum nahezu jedes Zentralbankers und Finanzministers. In seinem jüngsten Bericht zu solchen Stable-Coin-Projekten hat das Financial Stability Board (FSB) nun zehn Vorschläge ins Feld, die den Regierungen bei der Regulierung von Libra & Co. helfen sollen, ihre Finanzhoheit zu wahren. Tragende Säulen müssten dabei die internationale Zusammenarbeit zwischen Behörden und die Wahrung gemeinsamer Standards sein. Noch handelt es sich Bericht jedoch nur um Vorschläge. Für die Mitglieder des Rats, zu denen neben der EU, die G20 und auch die meisten wirtschaftlichen Schwellenländer zählen, sind die Richtlinien nicht bindend.  

Goodbye Libra? – G7 spricht sich geschlossen gegen Facebook Coin aus

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren

Ein weitaus direkteren Ton fanden in der vergangenen Woche die G7. Wohl ebenfalls mit Blick auf Facebooks umstrittenes Währungsprojekt klagt die Gruppe der Sieben in einem Positionspapier, dass „kein globales Stable-Coin-Projekt in Betrieb genommen werden sollte, solange es nicht die einschlägigen gesetzlichen, regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen“ erfüllt seien. Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) sieht die Staatengruppe naturgemäß weniger kritisch. Dies dürfte wohl auch an den Währungsexperimenten der eigenen Mitglieder liegen.

Dezentral ist anders – Das CBDC-Ideal der Zentralbanken

Welche Gestalt CBDCs dabei wiederum annehmen sollten, das beleuchtet der jüngste Report der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Darin schildern die Zentralbanker beispielsweise, wie digitale Währungen aussehen müssten, um das gemeinsame Ziel der Finanzmarktstabilität zu wahren. Eines der von der Organisation ausgemachten grundlegenden Ziele sei es dabei, dass Digitalwährungen nicht in Konkurrenz zum heimischen Geld treten dürften. Darüber hinaus schreibt der Report weitere 14 Kerneigenschaften vor, die eine digitale Staatswährung erfülle sollte. Auch weniger aufmerksamen Beobachtern wird spätestens jetzt deutlich werden, dass die staatlichen Vorstellungen für Kryptowährungen mit der Bitcoin-Vision erster Stunde noch kaum etwas zu tun haben.

OECD will internationale Steuerstandards entwickeln

Während es sich bei globalen Stable Coins und den meisten CBCDs derweil allenfalls um Pläne und Ideen auf dem Reißbrett handelt, will die internationale Staatengemeinschaft auch die bereits bestehende Krypto-Ökonomie weiter in geordnete Bahnen lenken. Ein Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für die G20 bringt nun weltweite Richtlinien eines einheitlichen Steuerregimes für Kryptowährungen ins Spiel. Bis zum kommenden Jahr will die Organisation diese vorbereiten und der internationalen Gemeinschaft vorlegen.

10 Millionen Digitale Renminbi – 50.000 Gewinner: China spielt Lotto

Abseits des höchsten diplomatischen Parketts geht der weltweite Wettlauf auf digitale Zentralbankwährungen derweil munter weiter. In der vergangenen Woche sorgte dabei die chinesischen Volksbank PBoC für weitere Schlagzeilen, wenn auch mit ungewöhnlichen Neuigkeiten. Um für ihren digitalen Yuan zu werben, hat die Regierung in der chinesischen Stadt Shenzhen nun auf einen Marketing-Gag gesetzt und insgesamt 10 Millionen digitale Renminbi (knapp 1,3 Millionen Euro) per Lotterie verlost. Dies soll dem Zentralbank-Coin den Weg ebnen.

Dass es den chinesischen Notenbankern bis zum offiziellen Startschuss ihres digitalen Yuans dabei nicht schnell gehen kann, lassen indes Äußerungen eines hochrangigen Beamten der Bank vermuten. „Wir müssen die Forschung und Entwicklung unserer Währung noch weiter beschleunigen“, mahnt er den Staat zur Eile.

Japanische Notenbank will CBDC-Piloten im kommenden Jahr an den Start bringen

Nach China, Südkorea und Singapur will nun auch deren Nachbar Japan eine eigene Zentralbankwährung testen. Entsprechende Pläne verkündete die Bank of Japan in der vergangenen Woche. Bei einem Online-Seminar erklärte der Zentralbankchef Governor Haruhiko Kuroda, bereits im Frühling kommenden Jahrs wolle die Behörde das Potential eines digitalen Yen unter die Lupe nehmen.

Russische Notenbank will CBDC entwickeln

Gleichsam könnte bald auch die russische Notenbank dem lange diskutierten Krypto-Rubel Gestalt verleihen. Dies zumindest lässt der jüngste Bericht der Behörde vermuten. In diesem heißt es, die Zentralbank wolle bereits in Bälde mögliche Anwendungen, Risiken und Entwicklungsschritte mit Experten aus dem Finanzsektor diskutieren.

„Kein Potential“ für Zentralbankwährung – Australische Geldbehörden winken ab

Die australischen Geldhüter indes zeigen sich in der vergangenen Woche angesichts des weltweit anhaltenden Booms von CBDCs unbeeindruckt. Ein eigenes Coin-Projekt wolle man nicht an den Start bringen, heißt es von Seiten der Reserve Bank. Für eine Zentralbankwährung sehe er derzeit schlicht kein Potential, gibt sich Tony Richards, Leiter des Bankenreferats für Zahlungspolitik, in der vergangenen Woche betont realistisch.

Nigeria setzt auf nationale Blockchain-Strategie

Abseits digitaler Zentralbankwährungen setzen immer mehr Regierungen ebenfalls auf das Potentiale dezentraler Technologien. Jüngstes Mitglied im Kreise der Blockchain-Enthusiasten ist der westafrikanische Vielvölkerstaat Nigeria. Wie ein nun veröffentlichter Bericht aus Abuja aufzeigt, plant das Land mithilfe der Blockchain den Übergang in eine digitale Volkswirtschaft zu meistern. Dies stellt eine Kehrtwende der Behörden dar. Denn bis zuletzt hatte die Zentralbank des Landes vor Kryptowährungen gewarnt.

Energiewende – Deutsche Energie-Agentur erprobt Blockchain-Technologie

Hierzulande wiederum könnte die Blockchain künftig helfen, die längst erwartete Energiewende voranzutreiben. So zumindest sehen es die Pläne der Deutschen Energie-Agentur (dena) vor. Ihr Pilotprojekt einer dezentralen Datenbank für Energieressourcen (Distributed Energy Resources) soll testen, ob dezentrale Lösungen die Mammutaufgabe der Digitalisierung des Energiesektors stemmen kann.

Heimatschutzministerium – Blockchain-Unternehmen aus Dortmund erhält Förderung von US-Ministerium

Dass unsere heimischen Unternehmen bei der Entwicklung von Blockchain-Technologie im internationalen Vergleich dabei gar nicht schlecht dastehen, davon zeugt derweil das Dortmunder Unternehmen Spherity. Überzeugt haben die Dortmunder zuletzt niemand geringeres als das US-Heimatschutzministerium DHS. Nun erhält das Start-up eine Finanzspritze von insgesamt 145.000 US-Dollar (umgerechnet knapp 124.000 Euro) aus der US-amerikanischen Staatskasse. Der Auftrag: die Entwicklung von Tracking-Tools bei E-Commerce-Transaktionen.

DLT gegen Corona – China: Blockchain-basiertes Punktesystem zur Tourismusunterstützung

Die chinesische Provinz Hainan will die Blockchain dieser Tage weiter für sich nutzen, um ihrer von der Pandemie gebeutelte Tourismusbranche unter die Arme zu greifen. Dabei setzt der Staat auf eine dezentrale Plattform für Hotelbetreiber, den Nahverkehr und die Kulturindustrie. Anbietern soll die Plattform Austausch bieten, während sie Touristen das Reisen vereinfachen soll.  

Konrad Adenauer wird das Zitat zugeschrieben, Erfahrungen wären wie Samen, aus denen die Klugheit emporwüchse. Dies scheint sich auch das spanische Blockchain-Unternehmen Tutellus zu Herze genommen zu haben. Jedem spanischen Kongressabgeordneten vermachte die Lernplattform jüngst nun eine geringe Menge Bitcoin. Ziel der Aktion sei keinesfalls eine Spende, sondern vielmehr ein Bildungsauftrag. Bleibt abzuwarten, ob der Samen, tatsächliche Früchte trägt.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Bitcoin und Co: Die Top-News der Woche

Während ein Schiff zu einem schwimmenden Start-up-Paradies umgebaut wird, hat möglicherweise Satoshi Nakamoto persönlich ein Bitcoin-Vermögen an mehrere Adressen verteilt.

Uralte Bitcoin wurden verschoben – War Satoshi Nakamoto selbst am Werk?

Am 11. Oktober erregten Transaktionen den Bitcoin Space: Knapp Tausend Bitcoin wurden aus einer alten Wallet bewegt. Diese stammen noch aus der Zeit, als der sagenumwobene Entwickler Satoshi Nakamoto aktiv war. Sind es tatsächlich seine Bitcoin? Noch immer weiß man nicht, wer oder was sich hinter dem Namen verbirgt. Auffällig ist, dass diese Transaktionen bereits die dritte Aktion dieses Jahres darstellen, in denen über zehn Jahre alte Bitcoin bewegt wurden.

Auf einstigem Kreuzfahrtschiff entsteht ein schwimmender Krypto-Hub

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

Wenn auf dem Land kein Platz mehr ist, muss man eben auf das Wasser ausweichen. Der zukünftige Eigentümer des Schiffes, das Unternehmen Ocean Builders, will für Start-ups die perfekte Voraussetzung für ihren Erfolg schaffen: In diesem Sinne dürfen sich die Jungunternehmen ohne staatliche Regulierungen auf dem Schiff völlig frei ausprobieren. Es geht aber auch um die Frage, wie man nachhaltig auf See leben kann. Kajüten können Interessierte ab dem 5. November ersteigern: Dabei geht es nicht nur um Wirtschaftliches, es können nämlich auch ganze Familien auf dem Schiff Platz finden. Abgesehen von Kajüten als Schlaf- und Kinderzimmer wird es unter anderem auch Casinos, Wasserparks und Restaurants geben. Das Kreuzfahrtschiff „Satoshi“ liegt im Golf von Panama vor Anker.

Größtes ICO der Krypto-Geschichte: Filecoin startet Mainnet

257 Millionen US-Dollar hat Filecoin im Zuge seines Mainnet Launch eingesammelt. 205 Millionen davon gehen auf das Initial Coin Offering zurück, die übrigen stammen aus dem Pre Sale. Filecoin will die Datenspeicherung dezentralisieren: Ungenutzter Speicherplatz in Rechenzentren kann man nutzen, sodass Daten nicht auf einem einzigen zentralen Server liegen müssen. Die Daten sollen dadurch sicher und zugänglich bleiben, während die Kosten der Speicherung sinken. Aufmerksamkeit hat Filecoin im Bitcoin Space erhalten. Nun muss es zeigen, was es kann.

Fidelity-Report: Bitcoin besitzt enormes Potenzial

Bitcoin ist unterbewertet: Zu diesem Schluss kommt einer der weltweit größten Vermögensverwalter, Fidelity. Das Unternehmen vergleicht die Bewertung von Bitcoin mit der Investitionsangst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals warnten Staaten wie die USA Anleger davor, in Schwellenländer zu investieren. Volatilität und Liquidität der Aktien verhießen nichts Gutes – die kurzsichtige Sichtweise vertreten heute Fidelity zufolge noch immer zu viele Investoren. Der Bericht des Unternehmens sieht die Marktkapitalisierung von Bitcoin daher auf bis zu zwei Billionen US-Dollar steigen. Bisher liegt sie erst bei 210 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin-Börse BitBay geht für mehrere Stunden offline

… und dann wurde es dunkel: Die nach eigenen Angaben drittgrößte Bitcoin-Börse Europas war am 12. Oktober plötzlich offline. Einen Grund für den zweistündigen Ausfall hat der Handelsplatz auf Twitter nicht angegeben. Nur ein „Vielen Dank für Ihr Verständnis“ konnte man dort lesen. Bereits im März war BitBay für insgesamt 18 Stunden offline; damals waren angeblich Netzwerkprobleme der Grund für den Ausfall. Immerhin können die 800.000 Nutzer der Seite mittlerweile jedoch wieder wie gewohnt handeln.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren

auf btc-echo lesen