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Ripple-Währung XRP im Steigflug: Anleger quittieren SEC-Schlappe

Beim Anblick der XRP-Performance könnte man meinen, dass Ripple den Rechtsstreit mit der SEC bereits gewonnen hat. Während sich die Anlegerhoffnungen auf einen versöhnlichen Ausgang einpreisen, schmiedet man in der Chefetage Zukunftspläne – zur Not auch abseits des US-Markts.

Wie groß das Wespennest ist, in das die US-Börsenaufsichtsbehörde im Ripple-Fall stieß, hätte vor vier Monaten wohl niemand ahnen können. Die Sache schien eigentlich klar: Das kalifornische FinTech soll über Jahre nicht-registrierte Wertpapiere ausgegeben und dabei die Taschen der Chefetage ordentlich gefüllt haben. Zahlreiche Partner und Handelsplätze sind seit der XRP-Einstufung als Security Token abgesprungen, der “Banken-Coin” schien auf US-Boden keine Zukunft mehr zu haben. Doch einige Anhörungen später entwickelt sich die Causa Ripple zum Bumerang für die SEC. Vor Gericht musste die Behörde bereits einige Schlappen einstecken – zur Freude der XRP-Investoren.

Anleger schöpfen Hoffnung

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Auch wenn sich Bitcoin mit einem frisch ausgebildeten Rekordhoch mal wieder ins Rampenlicht gerückt hat, muss sich die XRP Performance nicht hinter der der Krypto-Leitwährung verstecken. 85 Prozent in sieben Tagen sprechen Bände: XRP hat einen Run. Allein in den letzten 24 Stunden ist die Ripple-Währung um 21 Prozent gestiegen. Mit aktuell 1,69 US-Dollar hat XRP ein Dreijahreshoch erreicht. Zuletzt wurde XRP Anfang 2018 auf einem ähnlichen Niveau gehandelt.

Den einen Auslöser für die momentane Rallye sucht man jedoch vergebens. Vielmehr ist die Kurssteigerung das Ergebnis eines bislang konfusen Rechtsstreits, der sich für Ripple zum ungewollten Glücksfall und für die SEC zum ebenso ungewollten Gesichtsverlust entwickeln könnte.

Gleich zwei Pleiten musste die SEC kürzlich einstecken. Dabei geht es um Einsichten in wichtige Unterlagen, die den Prozess entscheidend beeinflussen könnten. So hat das zuständige Gericht interne Dokumente der SEC zur Einsicht freigegeben, die beweisen könnten, dass die Behörde über Jahre hinweg – entgegen ihrer öffentlichen Haltung – XRP eben doch als Kryptowährung der Art Bitcoin oder Ethereum und nicht als Wertpapier klassifiziert hat.

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Auf anderer Seite wurde der Behörde die Einsicht in die privaten Finanzunterlagen von Ripple CEO Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen zudem gerichtlich verweigert. Damit gerät auch ein weiterer Angriffspunkt ins Wanken. Die SEC hat ihre Haltung stets an den Vorwurf geknüpft, Garlinghouse und Larsen hätten sich persönlich an der XRP-Ausgabe bereichert. Die Beweislast liegt nun wieder bei der Aufsichtsbehörde.

Ripple erfindet sich neu

Auch wenn ein Urteil noch lange nicht spruchreif ist, scheint Ripple doch allmählich die Oberhand zu gewinnen – zumindest in der Außenwahrnehmung. Und die genügt Anlegern, um XRP zu alter Formstärke zu verhelfen. Dazu tragen auch Relisting-Gerüchte großer Börsen bei. CoinGate machte vor wenigen Tagen den Anfang. Dass Coinbase und Binance folgen und den XRP-Handel ebenfalls wieder aufnehmen könnten, hat die aktuelle Kursrallye mit ausgelöst.

Zudem positioniert sich Ripple ungeachtet der Prozessquerelen weiterhin in wichtigen Schlüsselmärkten. Insbesondere beim digitalen Zentralbankengeld (CBDC) soll XRP künftig eine wichtige Funktion als Brückenwährung einnehmen. Auch für den Bereich dezentraler Finanzen öffnet sich Ripple. Die Zusammenarbeit mit den chinesischen Cross-Chain-Entwicklern Wanchain kommt nicht zufällig. Garlinghouse hat den asiatisch-pazifischen Raum zum wichtigen Knotenpunkt für die strategische Ausrichtung des Unternehmens erklärt. Die Botschaft ist eindeutig: Ripple kann mit oder auch ohne den Segen der SEC. Auch eine alternative US-XRP-Version schließt der Ripple-Geschäftsführer nicht aus.

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Überbewertet oder unterbewertet? – Was steckt wirklich hinter dem Aufschwung von XRP?

Das Eigenkapital des Krypto-Zahlungsdienstleisters Ripple, dem Herausgeber der kontroversen Kryptowährung XRP, wird auf dem Sekundärmarkt derzeit zu einem Gesamtwert von 2 Mrd. bis 3 Mrd. US-Dollar gehandelt. Dieser ergibt sich aus der Gesamtheit der Firmenanteile (Aktien) des Unternehmens, das allerdings nicht an der Börse notiert ist, weshalb der tatsächliche Marktwert nur auf indirektem Weg bestimmt werden kann.

Die verbleibenden XRP-Vermögen, die Ripple derzeit noch hält, haben zurzeit allerdings einen Gegenwert von 70 Mrd. US-Dollar. Diese beträchtliche Diskrepanz wirft in der Kryptobranche nun die Frage auf, ob Ripple bzw. XRP grob unterbewertet oder überbewertet sind.

Der Krypto-Investor Michael Novogratz, der als Geschäftsführer von Galaxy Digital tätig ist, regte die entsprechende Debatte jüngst auf Twitter an:

„Das Eigenkapital von Ripple wird auf dem Sekundärmarkt für 2 – 3 Mrd. US-Dollar gehandelt. Das übrige XRP-Vermögen der Firma beläuft sich bei aktuellem Kurs hingegen auf knapp 70 Mrd. US-Dollar. Einer dieser beiden Werte kann also nicht stimmen. Wenn der Wert der XRP stimmt, dann ist das Eigenkapital verdammt unterbewertet, aber falls die Bewertung des Eigenkapitals richtig ist, dann ist der XRP-Kurs deutlich zu hoch. Wie seht ihr das?“

Überbewertet oder unterbewertet?

Der Krypto-Experte Leonidas Hadjiloizou gibt zu bedenken, dass die XRP-Vermögen von Ripple auf Treuhandkonten liegen, und deshalb wohl nicht als Eigenkapital berücksichtigt werden. Erst sobald bestimmte Konditionen erfüllt sind, werden diese Währungseinheiten automatisch und direkt für den Kryptomarkt freigegeben.

Dahingehend führt er aus:

„Knapp 62 Mrd. US-Dollar der XRP, die in der Bilanz von Ripple stehen, befinden sich in Treuhand. Zugleich ist der Verkauf von XRP Gegenstand der Klage der amerikanischen Börsenaufsicht gegen Ripple, was es wahrscheinlich macht, dass die XRP-Vermögen aus diesen Gründen nicht mit einberechnet wurden.“

In der Tat hatte Ripple im Dezember 2017 bekanntgegeben, dass die firmeneigenen XRP-Gelder auf Treuhandkonten eingelagert werden, die über 55 Monate automatisch jeweils monatlich eine Milliarde XRP für den Markt freigeben.

So hatte das Krypto-Unternehmen damals erklärt:

„Die treuhänderische Verwaltung geschieht über unabhängige Treuhandkonten, die über einen Zeitraum von 55 Monaten jeweils eine Milliarde XRP pro Monat freigeben. Dadurch gibt es eine feste Obergrenze für die verfügbare Umlaufmenge. Die tatsächlich zirkulierende Umlaufmenge wird wahrscheinlich viel geringer sind.“

Dieser Logik folgend wäre das Eigenkapital bzw. die Aktie von Ripple derzeit stark unterbewertet, sofern die betreffenden XRP aus den Treuhandkonten weiter in den Markt gespült werden, und der XRP-Kurs zumindest nicht sinkt.

Die Frage nach dem tatsächlichen Marktwert von Ripple kam in den jüngsten Wochen auf, als die firmeneigene Kryptowährung plötzlich eine unerwartete Kletterpartie weit über 1 US-Dollar hingelegt hat, obwohl die Klage der Börsenaufsicht SEC weiterhin andauert.

XRP-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView.com

Nichtsdestotrotz ist XRP seit dem 1. April von 0,57 US-Dollar auf ein zwischenzeitliches Hoch von 1,49 US-Dollar gestiegen, was einen satten Zuwachs von 160 % bedeutet.

Was steckt wirklich hinter dem Aufschwung?

Die Hauptursache für diese dramatische Kletterpartie sind wahrscheinlich die ersten Teilerfolge, die Ripple vor Gericht gegen die Börsenaufsicht erzielt hat. Einerseits haben die Ripple-Anwälte Zugang zu internen Dokumenten der SEC erhalten, was deren Vorgehen bei der Einstufung von Kryptowährungen angeht, andererseits wurde der Wunsch der Behörde abgelehnt, Einsicht in die privaten Finanzunterlagen von Geschäftsführer Garlinghouse und Mitgründer Larsen zu bekommen.

Ein weiterer Grund, der allerdings nichts mit diesen positiven Entwicklungen zu tun hat, könnte die allgemeine Wechselwirkung zwischen Bitcoin (BTC) und den alternativen Kryptowährungen (Altcoins) sein, zu denen auch XRP gehört. Besonders immer dann, wenn sich Bitcoin seitwärts bewegt, wie zuletzt über mehrere Wochen der Fall, weichen Investoren auf Altcoins aus, was diesen die Gelegenheit gibt, nachzuziehen.

Kelvin Koh von der Spartan Group, einer der größten asiatischen DeFi-Investmentfonds, erklärt in diesem Zusammenhang, dass allen voran große Investmentfonds, die auf Quantitatives Trading spezialisiert sind, oftmals die Wechselwirkung zwischen Bitcoin und führenden Altcoins für sich ausnutzen.

Dementsprechend verschieben diese Fonds in regelmäßigen Abständen Geld von Bitcoin in Altcoins und wieder zurück. So meint Koh:

„Der Grund, warum es für Bitcoin und die Altcoins in regelmäßigen Abständen hoch und wieder runter geht, ist dass es große Quant-Investmentfonds gibt, die die Wechselwirkung zwischen Bitcoin und bestimmten Altcoins ausnutzen. Jedes Mal, wenn diese Altcoins im Vergleich zu Bitcoin günstig sind, verschieben sie Geld in diese. Sobald die Altcoins dann wieder teuer sind, gehen sie zurück in Bitcoin. Die Fundamentaldaten spielen dabei gar keine Rolle, also sollte man nicht zu sehr versuchen, in diese Kursentwicklungen etwas hineinzuinterpretieren. Diese Strategie hat sich im Laufe der Zeit als effektiv erwiesen, weshalb viele Fondsmanager einfach wieder und wieder nach diesem Muster verfahren.“

Ob die rasante Rallye von XRP also wirklich nur das pure Resultat des sich wendenden Blatts im Streit mit der SEC ist, oder ob das Wechselspiel mit der längeren Seitwärtsbewegung von Bitcoin maßgeblichen Anteil daran hat, kann schlussendlich nicht genau beziffert werden. Es ist wohl davon auszugehen, dass beide Effekte für Auftrieb gesorgt haben. Wie nachhaltig dieser Höhenflug ist, bleibt abzuwarten.

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Nach Teilerfolgen gegen SEC – XRP springt am Wochenende 30 Prozent nach oben

Das Wochenende hat gleich mehrere Kryptowährungen in höhere Region gespült, wobei XRP die Kletterpartie mit einem satten Zugewinn von 30 % anführt. Der Push der Ripple-Kryptowährung stützt sich dabei auf die jüngsten Teilerfolge im Prozess gegen die US-Börsenaufsicht und Gerüchte um eine Wiederaufnahme bei einigen Kryptobörsen.

Während Bitcoin und Ethereum lediglich um 2,7 % bzw. 3,4 % zulegen können, ging es für XRP auf ein Hoch von 1,36 US-Dollar, das auch bei Redaktionsschluss noch steht. Damit kommt die viel gescholtene Kryptowährung über die letzten sieben Tage auf ein saftiges Plus von 111 %, während für das bisherige Jahr sogar ein massiver Kursgewinn von 544 % zu Buche steht. Durch diese regelrechte Auferstehung konnte sich XRP zurück in die Top-10 aller Kryptowährungen hieven, wobei sie nun schon wieder den vierten Platz einnimmt und nur hinter BTC, ETH und BNB liegt.

Der aktuelle Höhenflug ist eine regelrechte Ohrfeige für die amerikanische Börsenaufsicht SEC, die in ihrer Klage gegen Herausgeber Ripple behauptet, dass XRP „ein unrechtmäßiges Wertpapier“ darstellt. Allein dieser Vorwurf hatte zur Folge, dass mehrere Kryptobörsen die damals drittgrößte Kryptowährung aus dem Handel genommen haben.

Doch damit nicht genug, denn im März beendete auch noch Kooperationspartner Moneygram eine strategisch wichtige Partnerschaft, die in den vorherigen Monaten immer wieder als wichtiger Erfolg gefeiert wurde, da der etablierte Zahlungsdienstleister dabei helfen sollte, XRP zum neuen „Standard“ für Zahlungen und Settlements zu machen.

Die Krypto-Anleger scheinen von all diesen Hiobsbotschaften jedoch unbeeindruckt, weshalb sie schon bei den ersten positiven Meldungen um das Krypto-Projekt direkt wieder aufspringen. Grund zur Hoffnung geben dabei die ersten beiden Teilerfolge im Prozess gegen die SEC. Dadurch bekommt Ripple nun einerseits Einsicht in interne Dokumente der Börsenaufsicht, was deren Prozedere bei der rechtlichen Einstufung von Kryptowährungen angeht, und andererseits hat ein Gericht der Aufsichtsbehörde wiederum verweigert, Einsicht in die privaten Finanzunterlagen von Geschäftsführer Garlinghouse und Ripple-Mitgründer Larsen zu erhalten.

Gestärkt durch diese Meldungen traut sich nun auch ein anderes Mitglied der Ripple-Geschäftsführung aus der Deckung. So landet CTO David Schwartz im Exklusivinterview mit Cointelegraph einen Seitenhieb gegen die amerikanischen Behörden, die seiner Ansicht nach bei der Regulierung der Kryptobranche „abgehängt“ werden.

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CT Exklusiv: Ripple-CTO stellt US-Behörden schlechtes Zeugnis für Krypto-Regulierung aus

David Schwartz, der Technische Geschäftsführer (CTO) von Ripple Labs, ist zuversichtlich, dass die strenge Regulierung der amerikanischen Regierungsbehörden für etablierte Kryptowährungen wie XRP letztendlich zum Vorteil sein wird, doch für neue Krypto-Projekte sieht er darin einen beträchtlichen Nachteil.

Der Ripple-CTO befürchtet im Exklusivinterview mit Cointelegraph dementsprechend, dass amerikanische Krypto-Unternehmen und Blockchain-Unternehmen bereits über eine Abwanderung ins Ausland nachdenken. Als eines der großen Probleme in den USA sieht er dabei „die sich überschneidende Zuständigkeit“ der verschiedenen Aufsichtsbehörden, denn Börsenaufsicht SEC, die Aufsichtsbehörde für Derivatehandel (CFTC) und die Behörde zur Bekämpfung von Finanzkriminalität (FinCEN) haben sich bisher noch nicht auf einen Konsens bei der Behandlung von Kryptowährungen geeinigt, sondern fahren jeweils eine ganz eigene Strategie.

„Für Krypto-Unternehmen ist es ganz schwer zu verstehen, welche Gesetze zutreffen und wie sie auf innovative Neuerungen anzuwenden sind“, wie Schwartz dahingehend feststellt. Dahingehend ergänzt er: „So eine Situation gibt es in den meisten anderen Ländern nicht, denn da gibt es zumeist eine zuständige Behörde, die alle Regulierungsvorgaben aufstellt und alle Entscheidungen trifft, sodass man immer weiß, an wen man sich wenden muss.“

Weiter führt der Ripple-Chef aus:

„Darüber hinaus ist die USA eines der wenigen Länder, in denen es ein sehr reelles Risiko gibt, dass die Aufsichtsbehörden irgendwann ankommen und sagen: ‚Das, was du schon seit fünf Jahren in aller Öffentlichkeit und ganz unbehelligt machst, das ist eigentlich illegal, und das hättest du wissen müssen!’“

Der Seitenhieb gegen das amerikanische Regulierungssystem kommt wohl nicht von ungefähr, denn Ripple befindet sich derzeit in einem massiven Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC, die im Dezember 2020 Anklage gegen den Blockchain-Zahlungsdienstleister erhoben hatte. Allen voran CEO Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen werden dafür verantwortlich gemacht, dass die Herausgabe der firmeneigenen Kryptowährung XRP angeblich einen „unrechtmäßigen Wertpapierverkauf“ konstituiert. CTO Schwartz gibt an, dass er seine Firma immer wieder vor einem plötzlichen Schlag der Behörden gewarnt hatte, denn jedes Unternehmen der Kryptobranche wäre auf Grund der aktuellen Rechtslage der reinen Willkür der Regulierer ausgesetzt.

„Wenn wir eine Regulierung verabschieden, die Innovation im Keim erstickt, und wir zugleich etablierten Projekten einen Freifahrtschein geben, dann erschweren wir neuen Projekten den Konkurrenzkampf damit umso mehr“, wie Schwartz weiter feststellt. Und weiter: „Das ist zwar super für XRP, aber für mich als Mensch, der sich die bestmöglichen Lösungen für unsere Welt wünscht, ist das keine gute Herangehensweise.“

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Glassnode: „Bitcoin baut starken Support bei 58.000 US-Dollar auf“

Die Bitcoin-Abverkaufswelle ebbt allmählich ab. Die Gründer der Analyse-Plattform “Glassnode” sehen derweil einen neuen starken Support bei 58.000 US-Dollar. Gleichzeitig können sowohl XRP als auch IOTA im zweistelligen Prozentbereich zulegen.

Der Bitcoin-Abverkauf der vergangenen Handelstage scheint überwunden. So konnte sich der Branchenprimus vom Negativtrend lösen und steht nun zu Redaktionsschluss bei 58.336,79 US-Dollar. Das bedeutet ein Tagesplus von 2,28 Prozent. Damit kann die Krypto-Leitwährung im Sieben-Tage-Vergleich Boden gutmachen und den Wochenrückstand auf -2,42 Prozent verringern.

Ein Durchmarsch über die 60.000er-Schwelle scheint derweil immer wahrscheinlicher. Nachkäufe haben in den letzten Tagen einen “starken Support” bei 58.000 US-Dollar aufgebaut. Dies erklärten die Gründer der On-Chain-Analyse-Plattform Glassnode per Twitter.

Bitcoin-Adoption wächst

Gleichzeitig geht der Chef für digitale Assets des US-Vermögensverwalters Fidelity, Tom Jessop, weiterhin von einer “rapiden Beschleunigung” der Krypto-Adoption aus. Gegenüber dem US-Medium Marketwatch sagte Jessop in einem Interview, dass er immer mehr Investoren beobachte, die sich Bitcoin zuwendeten. Als Gründe für dieses Umdenken nannte der Manager das aktuelle Niedrigzinsumfeld in Kombination mit einer Geldpolitik, die durch “leichtes Geld” stimuliert würde. Dies habe dazu beigetragen, dass Bitcoin nun diesen Zulauf erfährt. Die Corona-Pandemie habe diesen Effekt sogar noch verstärkt:

Die Pandemie war, offen gesagt, ein Katalysator für die institutionelle Annahme und speziell für Bitcoin und das Narrativ oder den Use Case rund um digitales Gold. […] Insbesondere in einem Umfeld, in dem wir beispiellose geld- und fiskalpolitische Stimuli von Zentralbanken und Regierungen als Reaktion auf die Pandemie gesehen haben.

Tom Jessop, Head of Fidelity Digital Assets gegenüber Marketwatch

IOTA und Ripple mit zweistelligen Kursgewinnen

Während Bitcoin wieder Boden gutmacht, können XRP und MIOTA jeweils zweistellig zulegen. Nach dem Vorgeplänkel im Zuge des Rechtsstreits mit der Securities and Exchange Commission (SEC) konnte das kalifornische Start-up einen ersten Teilerfolg verbuchen, als Richterin Sarah Netburn einem Antrag Ripples stattgab, der die Herausgabe bestimmter Dokumente forderte, die in den Archiven der SEC weilen. Daraufhin schoss der XRP-Kurs förmlich durch die Decke und erreichte erstmals seit 2018 wieder die 1-US-Dollar-Marke. Nach einem kurzen Rücksetzer auf 0,89 US-Dollar liegt der Kurs zu Redaktionsschluss bei 1,03 US-Dollar. Damit konnte Ripple im 24-Stunden-Vergleich etwas über 10 Prozent hinzugewinnen. Dank dieser Kursgewinne rangiert XRP aktuell wieder auf dem 4. Platz unter den Top-10-Coins.

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Seit dem Teilerfolg regt sich neuer Optimismus in den Reihen der Ripple-Community. So startete am 07. April eine Petition auf Change.org, die an SEC-Chef Gary Gensler adressiert war und die Rücknahme der Klage fordert. Zu Redaktionsschluss verzeichnet die Petition etwas mehr als 3.500 Unterschriften.

IOTA kann ebenfalls mit zweistelligen Kursgewinnen in den Handelstag starten. Momentan kratzt MIOTA an der 2-US-Dollar-Marke. Grund dafür dürfte die bevorstehende Umstellung auf “Chrysalis” sein, die ab dem 21. April starten soll. Dabei ist die dezentralisierte Wandlung des Mainnets ein wichtiger Einschnitt. Mit “Nectar” verkündet IOTA nun die erste erfolgreiche Implementierung in das neue Netzwerk. Das inkludiert auch den Einbau von “Mana” in das “Pollen”-Testnet, was den Entwicklern erlaubt, Angriffe unter realistischen Netzwerkbedingungen zu studieren.

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Ripple erhält Einsicht in SEC-Dokumente über Krypto-Vermögenswerte und Wertpapiere

Ripple Labs hat Einsicht in die Dokumente der US-Börsenaufsicht SEC erhalten, aus denen „die Interpretation oder Ansichten der Behörde“ zum Thema Krypto-Vermögenswerte hervorgehen.

Laut Law360 hat die US-Richterin Sarah Netburn dem Antrag der Beklagten „größtenteils“ stattgegeben und festgestellt, SEC-Protokolle oder Memos, die Krypto betreffen, wahrscheinlich auffindbar seien. Netburn erklärte auch, die E-Mail-Kommunikation von Mitarbeitern zu Mitarbeitern müsse nicht herausgegeben werden.

Netburn erlaubte auch der SEC und Ripple, die Entscheidung anzufechten.

Im Dezember reichte die SEC eine Klage ein, in der sie Ripple Labs, seinem CEO Brad Garlinghouse und dem Vorsitzenden Christian Larsen vorwarf, im August 2013 durch ein nicht genehmigtes Wertpapierangebot 1,38 Mrd. US-Dollar verdient zu haben.

Ripple hat die Vorwürfe der SEC angefochten und behauptet, dass XRP mit Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH) verwandt sei. Diese beiden seien von der SEC als Handelswaren klassifiziert worden. Außerdem wurde kritisiert, dass die Behörde ihre Klage erst nach 8 Jahren eingereicht habe.

Law360 berichtet, der Anwalt von Garlinghouse Matthew Solomon glaubt, die Klage der SEC könne abgewiesen werden, wenn sie Beweise dafür finden, dass die Regulierungsbehörde XRP als ähnlich wie BTC oder ETH erachtet hat. Außerdem sagte er, dass der regulatorische Zuständigkeitsbereich der SEC nicht über Wertpapiere hinausgehe.

Da die SEC acht Jahre gebraucht hat, um ihre Klage gegen Ripple einzureichen, glauben die Anwälte des Unternehmens auch, dass sie die Behauptungen der SEC widerlegen können, sollten sie in den Dokumenten widersprüchliche Feststellungen bezüglich der Klassifizierung von XRP durch die Regulierungsbehörde finden.

„Wir brauchen diese Entdeckung, um uns zu verteidigen“, erklärte Solomon.

Allerdings hat SEC-Anwalt Dugan Bliss die Angeklagten dafür kritisiert, dass sie versuchen, die Kommission „vor Gericht“ zu stellen, indem sie ihre internen Beratungen unter die Lupe nehmen, anstatt ihre mutmaßlich unerlaubten Handlungen zu verteidigen. Er erklärte dazu:

„Die Handlungen des Veranstalters müssen hier im Mittelpunkt stehen.“

Während der Verhandlung stellte Richterin Netburn ein großes öffentliches Interesse an der Anhörung fest: Mehr als 500 Personen hatten sich über eine öffentliche Telefonnummer eingewählt, um den Fall zu beobachten. Der Richter verwarnte auch eine Person, weil sie Audio-Mitschnitte der Anhörung weiterverbreitet und damit gegen New Yorker Gesetze verstoßen hatte.

„Wer sich so verhält, kann strafrechtlich verfolgt werden“, so die Richter.

Außerhalb des Gerichts

Am Dienstag veröffentlichte der Anwalt Jeremy Hogan, der den Fall mitverfolgt, auf Twitter eine Unterlassungsverfügung aus dem Jahr 2016, die an einen damaligen Berater von Ripple Labs gerichtet war und die Firma als „Digitalwährungsunternehmen“ bezeichnete.

„Die SEC muss dem Gericht nun erklären, wie aus einer ‚Digitalwährung‘ ein ‚digitales Wertpapier‘ wurde“, so Hogan weiter.

Der XRP-Kurs ist diesen Monat trotz der SEC-Klage stark gestiegen. Der Token ist seit Anfang April um fast 100 Prozent gestiegen. XRP ist in den letzten 24 Stunden um etwa 20 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei 1,08 US-Dollar.

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Ripple (XRP) auf Höhenflug und herber Rückschlag für die SEC

Ein weiteres Justizdokument könnte für Ripple eine enorme Entlastung bedeuten, was die Vorwürfe der US-Börsenaufsicht SEC betrifft. Diese muss Dokumente über die Einstufung von Bitcoin und Ether vorlegen, entschied Richterin Sarah Netburn.

Im andauernden Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC muss die US-Börsenaufsicht erneut einen Dämpfer verkraften. Ripple CEO Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen hatten am 15. März einen gemeinsamen Antrag auf Zwangsvollstreckung eingereicht. Darin wurde die SEC beschuldigt, Beweise zurückzuhalten. Die Anwälte des Unternehmens argumentieren, dass XRP genau wie Bitcoin und Ethereum als Kryptowährung und nicht wie von der SEC behauptet als Wertpapier gelten soll.

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Jetzt hat die Richterin Sarah Netburn dem Antrag von Ripple stattgegeben. Dies schreiben mehrere Medien unter Berufung auf das Portal law360.com. Demnach müssen die Dokumente der SEC, die im Zusammenhang mit Bitcoin und Ethereum stehen, während der heutigen Konferenz vorgelegt werden. Das setzt die US-Börsenaufsicht nun gehörig unter Druck. Die Argumentation der Behörde hatte stets gelautet, dass die Dokumente für den Fall nicht relevant seien. Ihrer Auffassung nach seien Ripple und Bitcoin beziehungsweise Ethereum grundverschieden. Das sieht Ripple CEO Garlinghouse verständlicherweise ganz anders

Anwalt von Ripple bringt selbst SEC-Erfahrung mit

Law360 berichtet, dass sich der Anwalt von Garlinghouse, Matthew Solomon, von der neuen Enthüllung einiges verspricht. Die Klage der SEC würde im Sande verlaufen, wenn Beweise dafür auftauchen, dass die Aufsichtsbehörde XRP mit BTC oder Ether gleichgesetzt hat. Außerdem hält der Anwalt von Ripple fest, dass der regulatorische Zuständigkeitsbereich der SEC nicht über Wertpapiere hinausgeht. Er selbst muss es wissen, war er doch selbst drei Jahre lang in Diensten der Börsenaufsicht, und zwar sogar als Chefanwalt für Rechtsstreitigkeiten.

Während der Verhandlung stellte Richterin Netburn ein erhebliches öffentliches Interesse an der Anhörung fest, da sich mehr als 500 Personen über eine öffentliche Telefonnummer eingewählt hatten, um den Fall zu beobachten. Derweil steigt das Vertrauen der Anleger in Ripple und XRP wieder deutlich an. Notierte der Token am 1. April noch bei 0,5705 USD, stieg er innerhalb von nur fünf Tagen auf fast das doppelte. Aktuell steht XRP bei knapp einem US-Dollar, genauer 0,975 USD.

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Es gibt mehrere positive Signale für Ripple, nicht nur die Social Media-Kampagne, die treue XRP-Anhänger ins Leben gerufen haben. Aufgrund der Rechtsstreitigkeiten hatten viele Kryptobörsen XRP aus dem Programm genommen. Und dies, obwohl der Handel offiziell nach wie vor erlaubt war und ist. Nun gibt es allerdings handfeste Anzeichen dafür, dass Coinbase schon bald wieder ein Relisting vornimmt. 

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XRP klettert erstmals seit 2018 über 1 US-Dollar: Was hat die Rallye ausgelöst?

Der XRP-Kurs ist am Dienstag zum ersten Mal seit März 2018 über die Marke von 1 US-Dollar geklettert. Damit liegt seine Marktkapitalisierung bei rund 47 Mrd. US-Dollar.

Darüber hinaus ist die viertgrößte Kryptowährung auf dem globalen Markt gegenüber dem Bitcoin (BTC)-Paar ausgebrochen. Das führte zu einem beträchtlichen technischen Aufschwung. 

XRP/BTC 1-Monats-Kurschart (Bitstamp). Quelle: TradingView.com

Hauptsächlich technische Rallye: Nicht allzu viele Fundamentaldaten

Als XRP bei etwa 0,75 US-Dollar lag, erklärten Kryptowährungshändler, dass die Marktstruktur von XRP bullisch sei.

Cantering Clark, ein Kryptowährungsderivate-Händler, sagte, XRP weise alle technischen Komponenten für eine Rallye auf. Seitdem hat der XRP eine Rallye von 0,75 US-Dollar auf über 1 US-Dollar hingelegt.

Am Dienstag sagte Clark:

„Nicht umsonst hat $XRP technisch alle notwendigen Schritte unternommen, um bullisch zu werden. Nach den Denotierungen an der Börse und der Abschreibung der meisten CTs war der Markt im Wesentlichen „short“ im Hinblick auf die Positionen. Das kann viel höher gehen.“

Der bekannte Trader Kaleo bemerkte, der Ausbruch von XRP gegenüber Bitcoin sei besonders optimistisch zu sehen.

Nach dem Ausbruch über 1 US-Dollar erklärte Kaleo, XRP stehe kurz davor, aus einem dreijährigen Abwärtstrend gegenüber Bitcoin auszubrechen. Er erklärte:

„$XRP / $BTC ist kurz davor, aus einem über 3 Jahre andauernden Abwärtstrend auszubrechen. Es wäre unverantwortlich, hier nicht einzusteigen. Wenn dieser Shitcoin steigt, macht er vertikale Bewegungen (auch genannt: alles auf einmal für einen Ausbruch). Es ist aber noch sehr früh.“

XRP/Bitcoin auf Poloniex. Quelle: Kaleo, TradingView.com

Soziales Volumen wächst

Ein weiterer Katalysator hinter dem technischen Aufschwung bei XRP ist sein wachsendes soziales Volumen gewesen.

Laut Santiment-Analysten, einer Datenanalyse-Plattform, ist das soziale Volumen von XRP im Tandem mit mehreren anderen Kryptowährungen schnell gewachsen.

Die Analysten sagten:

„Die meisten #Altcoins haben ihren Aufwärtstrend zu Beginn der Woche beibehalten. Es gab keinen größeren Anstieg unter den Top-100-Vermögenswerten als den von $STX. Dieser verzeichnete ein 5-Monats-Hoch im Hinblick auf das soziale Volumen. Weitere Spitzen gab es bei $XRP, $XTZ, $FTM und $BTG.“

Wenn die technische Struktur von XRP intakt bleibt und das soziale Volumen konstant hoch bleibt, könnte der Schwung von XRP die Kryptowährung potenziell zum nächsten großen Widerstand führen.

Technisch gesehen liegt der nächste Widerstand bei etwa 1,20 US-Dollar. Dabei gibt es eine Makro-Verkaufswand bei 2 US-Dollar, die noch vom Dezember 2017 stammt.

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Bitcoin kratzt an 60.000 USD während BNB ein neues Allzeithoch aufstellt

Während Bitcoin und Ethereum weiter bullish bleiben, erreicht der Binance Coin (BNB) ein neues Allzeithoch und festigt sich damit weiter als klare Nummer drei. Auch Ripples XRP kann ordentlich zulegen und verdrängt damit Cardano von Platz sechs.

Der Kryptomarkt bleibt weiterhin im Aufschwung. Erstmals in der Geschichte der Krypto-Assets durchbricht die Marktkapitalisierung aller Vermögenswerte die 2-Billionen-US-Dollar-Marke. Verantwortlich dafür ist unter anderem die Performance vieler Altcoins.

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Ethereum kann seit ein paar Tagen ein neues Allzeithoch nach dem anderen zelebrieren, liegt aktuell bei 2.108,03 US-Dollar. Der Branchenprimus Bitcoin scheint hingegen aktuell kurz vor der 60.000er Marke festzustecken. Zu Redaktionsschluss rangiert die Krypto-Leitwährung bei 58.790 US-Dollar und verbucht damit ein Handelsminus von 2,36 Prozent im 24-Stunden-Vergleich. Nichtsdestotrotz bleiben die Aussichten für Bitcoin weiterhin bullish.

Einerseits verkündete MicroStrategy CEO Michael Saylor per Twitter erneut ein Millionen-Investment in die Kryptowährung. So erwarb das Unternehmen 253 BTC für 15 Millionen US-Dollar. Andererseits zeigen Daten von der Analyse-Plattform Glassnode, dass Bitcoin-Miner vermehrt den Vermögenswert akkumulieren und so die Nachfrage nach dem Asset weiter nach oben treiben. Dieser Trend bedeutet eine Kehrtwende im Verhalten der Miner. Im Januar sah das noch anders aus, als digitale Schürfer den Großteil ihrer erzeugten BTC direkt verkauften.

BNB klare Nummer drei hinter Bitcoin und ETH

Während Bitcoin weiter mit der 60.000-US-Dollar-Marke ringt, setzt sich die Rallye des Binance Coin (BNB) auch im April fort. Erst heute Morgen um 07:59 erreichte der native Token der größten Krypto-Börse der Welt ein neues Allzeithoch von 388,20 US-Dollar – ein Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zum gestrigen Handelstag. Im Wochenvergleich konnte der BNB-Kurs damit um 39 Prozent zulegen, was gleichzeitig einen Wertzugewinn von 70,8 Prozent zum Vormonat bedeutet. Damit festigt sich der Coin weiter als klare Nummer drei hinter Bitcoin und Ethereum.

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XRP verdrängt Cardano

Auch Ripple profitiert vom allgemein bullishen Krypto-Markt. Der “Banken-Coin” kann trotz des andauernden Rechtsstreits mit der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) enorme Kursgewinne verbuchen. Gestern Abend durchbrach der Coin erstmals seit 2018 wieder die 0,90 US-Dollar-Marke und erreichte bei 0,9399 seit Jahren wieder einen Höchststand nahe der 1-US-Dollar-Grenze. Zu Redaktionsschluss handelt XRP bei 0,91 US-Dollar. Das bedeutet ein Tagesplus von knapp 30 Prozent. Im Wochenvergleich konnte Ripple sogar noch weiter zulegen und ein Kursgewinn von 62,05 Prozent einfahren.

Mit dieser Performance schafft es Ripple damit, Cardano (ADA) im Ranking der Top-10-Coins auf Platz sechs abzulösen. XRP konnte mit einer Marktkapitalisierung von 40,24 Milliarden US-Dollar deutlich an ADA (38,73 Milliarden US-Dollar) vorbeiziehen.

Der Grund für die XRP-Rallye könnte von Ripples neuesten Plänen stammen, eine “finanziell inklusive und nachhaltige Zukunft” zu schaffen. Das Unternehmen teilte diesen Ausblick kürzlich in einem Blog-Beitrag mit, der detailliert beschreibt, wie das Projekt mit “missionsgetriebenen Finanztechnologieunternehmen, führenden Universitäten, NGOs, Stiftungen und sozialen Unternehmern” zusammenarbeiten will, um “mehr wirtschaftliche Fairness und Chancen für alle” zu schaffen. Darüber hinaus vermeldete das Start-up aus San Francisco vor Kurzem eine 40-prozentige Beteiligung an Tranglo, einem asiatischen Spezialisten für grenzüberschreitende Zahlungen. Diese Entwicklung dürfte als Zunder für die jetzige Kursexplosion gedient haben.

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Gerüchte um Coinbase-Relisting pumpen Ripple-Kurs (XRP)

Was haben Bitcoin, Flugmeilen und Treuepunkte gemeinsam? Wenn es nach Bakkt geht, sind das alles digitale Assets und die brauchen eine eigene App.

Bakkt hat den Start einer eigenen mobilen Wallet bekannt gegeben. Mit der Bakkt App können Benutzer verschiedenste Formen von digitalen Assets verwalten. Starbucks und diverse Einzelhandelsunternehmen unterstützen das Projekt.

An der Bakkt App sticht insbesondere die weite Definition von digitalen Assets ins Auge. Denn die Wallet des Unternehmens, das 2018 mit einer Bitcoin-Futures-Börse an den Start ging, unterstützt neben Kryptowährungen eine Vielzahl an Treuepunkten aus dem Einzelhandel, Geschenkkarten und sogar Flugmeilen. Kunden können so ihre gesammelten Punkte in US-Dollar umtauschen oder Bitcoin als Zahlungsmittel verwenden.

Die neue App soll dabei helfen, Transaktionskosten abzubauen. Ebenso wolle man Treueprogramme im Einzelhandel fördern und Konsumenten dabei helfen, den Wert ihrer digitalen Assets auszuschöpfen. In der Pressemitteilung heißt es dazu:

Das Ziel von Bakkt ist, alle digitalen Assets genauso liquide zu machen wie eine Fiat-Währung.

Starbucks-Kaffee bezahlen mit Bakkt

Die App ist für Apple und Google Smartphones verfügbar. An einer vorausgehenden Testphase beteiligten sich eine halbe Million eingeladener Benutzer. Zu den Unterstützern des Projekts zählen neben Starbucks die Handelskette für Unterhaltungselektronik Best Buy und GolfNow, ein Buchungsservice für Golfplätze.

Dank einer Verknüpfung mit der Starbucks App können Kunden die Wallet beispielsweise nutzen, um ihre Starbucks-Karte aufzuladen. Karl Herbert, Vizepräsident der Kaffeekette sagte:

Unsere Teams arbeiteten eng zusammen, als Bakkt Input für die Entwicklung einer einzigartigen und vertrauenswürdigen Zahlungserfahrung suchte, die es Kunden ermöglicht, den Wert ihrer digitalen Vermögenswerte in Form von US-Dollar freizusetzen. Wir freuen uns, dass Kunden jetzt die Möglichkeit haben, ihre Starbucks Card mit Bakkt in der Starbucks App aufzuladen und dann damit bei Starbucks zu bezahlen.

In den kommenden Monaten plant Bakkt zudem den Börsengang.

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