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XRP verliert Marktführung in Japan – Ist eine Rückkehr an die Spitze möglich?

Die japanischen Krypto-Anleger sind für ihr großes Interesse an XRP bekannt. Zwischenzeitlich war die Kryptowährung von Ripple in Japan sogar beliebter als Bitcoin. Wie offizielle Daten des japanischen Verbandes der Kryptobörsen (JVCEA) zeigen, lässt die Zugkraft von XRP im Land der aufgehenden Sonne jedoch mehr und mehr nach.

Im Westen ist die Anhängerschaft von XRP in den letzten Jahren bereits deutlich geschrumpft und dank eines stagnierenden Kurses zeichnet sich in Japan inzwischen ein ähnliches Bild ab.  

Yuya Hasegawa, ein Marktforscher der japanischen Kryptobörse BitBank, hat am 20. Juni analysiert, ob XRP trotzdem noch das Potenzial hat, im japanischen Raum zurück auf den Thron zu steigen.

Marktanteil von XRP im Sinkflug

Als Beleg für das rückläufige Interesse führt er zunächst die Entwicklung des Marktanteils von XRP an (siehe unten), was Krypto-Vermögen betrifft, die in japanischen Yen gehandelt werden.

Monthly Dominance Chart of User Cryptocurrency Holdings (in JPY)

Marktanteil der größten Kryptowährungen in Japan. Quelle: BitBank, JVCEA

Hierbei kam XRP im Dezember 2018 noch auf einen Anteil von 51,36 %, was die Kryptowährung zum damaligen Marktführer machte. Selbst der eigentliche Klassenprimus Bitcoin konnte zu diesem Zeitpunkt mit 34,5 % Marktanteil auf den zweiten Platz verwiesen werden. Im Laufe der vergangenen Monate hat sich das Blatt allerdings gewendet, denn wie die neuesten Daten aus dem Februar 2020 zeigen, liegt der Marktanteil von XRP nur noch bei 27,54 %, während Bitcoin in Japan mit 51,74 % die Marktherrschaft zurückgewonnen hat.

Andere Kryptos im Rampenlicht

Als Hauptgrund für das Wiedererstarken von Bitcoin und den zeitgleichen Abfall von XRP sieht Hasegawa den deutlichen Unterschied in der Kursentwicklung der beiden Kryptowährungen. Seit Januar 2019 ging es für Bitcoin insgesamt um 152,79 % nach oben, wohingegen XRP lediglich 16,81 % zulegen konnte.

Aber es gibt noch weitere Gründe für den Negativtrend von XRP, wobei Hasegawa als einen der entscheidenden Faktoren ausmacht, dass es der Kryptowährung des Blockchain-Zahlungsdienstleisters Ripple an einem Narrativ mangelt, das die Begeisterung der japanischen Krypto-Anleger aufrechterhält:

„Der Aufschwung des Kryptomarktes im Jahr 2019 war hauptsächlich durch das Wertaufbewahrungsmittel-Narrativ bedingt, das in erster Linie mit Bitcoin assoziiert wird. Der Aufwärtstrend im Januar 2020 entstand wiederum dadurch, dass Kryptowährungen als Absicherung gegen die erhitzte Lage in der Weltpolitik gesehen wurden, zusätzlich spielten die bevorstehenden Halvings eine entscheidende Rolle (allen voran das Bitcoin-Halving). Ethereum konnte in dieser Zeit ebenfalls deutlich nach oben klettern, was wohl mit der traditionellen Korrelation zu Bitcoin zusammenhängt. Außerdem sorgt das wichtige Ethereum-Upgrade auf Version 2.0, das noch im dritten Quartal 2020 erfolgen soll, für zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Narrativen, die den Kryptomarkt in den letzten Monaten angetrieben haben, haben das Rampenlicht also von XRP weggelenkt.“  

Rückkehr auf den Thron möglich?

Dementsprechend befürchtet Hasegawa, dass XRP es auch in den nächsten Monaten schwer haben wird, denn „die Aufmerksamkeit des Marktes liegt wegen der aktuellen weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage sowie dem Upgrade auf ETH 2.0 vorwiegend bei Bitcoin und Ethereum“. Langfristig ist er jedoch optimistisch, dass die Nachfrage nach XRP ein „neues Normallevel“ erreichen wird. Die Corona-Krise, die trotz der Lockerungen wohl noch lange nachwirken wird, sieht er dabei als etwaige Chance für XRP:

„Wenn Bewegungen über Landesgrenzen Restriktionen unterliegen, kann die Nachfrage nach grenzübergreifenden Zahlungen potenziell steigen. Ripple, der Herausgeber von XRP, hat dafür bereits eine Infrastruktur geschaffen, die schnelle und kostengünstige Zahlungen über Landesgrenzen ermöglicht. In vielen Ländern der Welt steigt der Bedarf bereits.“ 

Cointelegraph hatte zuletzt berichtet, dass Ripple eine Open Payments Coalition und ein universelles Zahlungssystem namens PayID ins Leben gerufen hat.

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Krypto-App der Börse Stuttgart führt Handel mit Bitcoin Cash ein

Die Nutzer von Bison, der Krypto-App der Börse Stuttgart, können ab sofort neben Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Ripple (XRP) auch Bitcoin Cash (BCH) gebührenfrei handeln. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Litecoin aus einer privaten Wallet auf Bison zu übertragen.

Dr. Ulli Spankowski, der Geschäftsführer der Sowa Lab GmbH, einer Tochter der Börse Stuttgart Digital Ventures, die für die Entwicklung der Bison App verantwortlich ist, teilt mit, dass in Zukunft weitere Kryptowährungen aufgenommen werden:

„Wir sichten kontinuierlich, für welche Kryptowährungen wir Handel und Verwahrung im verlässlichen Set-up von Bison anbieten können. Der Handel mit Bitcoin Cash und die Einzahlungsmöglichkeit für Litecoin sind jetzt die nächsten Schritte. Weitere Kryptowährungen werden nach eingehender technischer und regulatorischer Prüfung folgen“.

Darüber hinaus läuft derzeit auch eine Testphase für die Desktop-Version von Bison, die den gleichen Funktionsumfang wie die App bieten wird und im Sommer veröffentlicht werden soll.

Zahl der aktiven Nutzer wächst 2020 um 110 Prozent

Die Bison-App, die am 31. Januar 2019 auf den Markt kam, hat seit Anfang 2020 ein Wachstum der aktiven Nutzer um 110 Prozent auf rund 155.000 verzeichnet. 

Die durch den Finanzdienstleister Euwax AG, einer Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart, betriebene Handelsplattform verdient ihr Geld über den Spread aus den in der App angebotenen Kauf- und Verkaufskursen. 

Die App ist im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und der Schweiz verfügbar. 

Deutsche Rechtssicherheit als Standortvorteil

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat seit dem 1. Januar 2020 neue Regulierungsvorschriften in Kraft gesetzt, die sich an den Vorgaben der fünften EU-Richtlinie zur Geldwäschebekämpfung (5AMLD) orientieren.

Die BaFin reguliert damit seit dem Jahreswechsel digitale Vermögenswerte. Ab sofort brauchen Unternehmen, die Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte anbieten, eine entsprechende behördliche Erlaubnis. 

Mit dieser Gesetzesänderung erhalten Banken und Fintech-Startups wie Bison fortan mehr Rechtssicherheit und Legitimität, wenn sie ihren Kunden Handel und Wallets für Kryptowährungen und Krypto-Assets anbieten. Gleichzeitig müssen sie mit einem hohen Kosten- und Verwaltungsaufwand rechnen.

Auch Verbraucher dürften von der Gesetzesänderung profitieren, können sie doch zukünftig ihre Krypto-Assets einem Anbieter anvertrauen, der unter der Aufsicht der BaFin steht.

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Umfrage zeigt: Krypto-Besitzer in Japan bevorzugen eher XRP als ETH

Obwohl Ether nach Marktkapitalisierung derzeit die zweitgrößte Kryptowährung ist, bevorzugen japanische Krypto-Besitzer eher XRP. 

Laut einer Umfrage vom 12. Juni von der japanischen Kryptowährungsbörse BITMAX auf Twitter, ist Bitcoin (BTC) bei Händlern in Japan fast genauso so beliebt wie der XRP. 25 Prozent der 1.498 befragten Leute gaben gegenüber BITMAX an, dass der XRP ihr Lieblings-Coin sei. Im Vergleich dazu gaben 26 Prozent an, dass sie BTC bevorzugen würden. An dritter Stelle lag Ethereum (ETH) mit 9 Prozent. 

Gold=BTC; Rot=ETH; Rosa=XRP; Blau=andere

„Welcher Coin ist Ihr Favorit?“ BITMAX-Umfrage. Gold=BTC; Rot=ETH; Rosa=XRP; Blau=andere

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Umfrage aufgrund der geringen Anzahl an Befragten nicht zwangsläufig repräsentativ ist.

Der japanische Verband für virtuelle Währungen JVCEA erzielte im Dezember 2019 allerdings ähnliche Ergebnisse. XRP lag im Bezug auf Bestände an digitalen Vermögenswerten in Yen an zweiter Stelle hinter BTC. ETH kam ebenfalls auf Platz drei.

XRP immer unbeliebter außerhalb Japans?

Cointelegraph berichtete im April, dass die Online-Aktivität im Zusammenhang mit XRP auf Twitter im 1. Quartal 2020 zurückging. Ripple musste einen großen Teil seiner Bestände verkaufen, um einen positiven Geldfluss aufrechtzuerhalten. Das Kryptoanalyse-Unternehmen Messari veröffentlichte Daten, laut denen XRP im Jahr 2019 unter den großen Token am schlechtesten abgeschnitten hat.

Der XRP-Token liegt bei Redaktionsschluss bei 0,19 US-Dollar. Das ist nur ein Bruchteil seines Allzeithochs von 2,28 US-Dollar, das er Ende 2017 erreicht hatte. Die Anzahl an XRP-Besitzern ist insgesamt zwar geschrumpft, aber in Japan ist er offenbar immer noch sehr beliebt.

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Japanische Krypto-Trader: Lieber Ripple (XRP) als Ethereum (ETH)

Craig Wright hat zwei weitere Bitcoin-Adressen für sich beansprucht und sich damit unfreiwillig mdem Hack der Bitcoin-Börse Mt.Gox in Verbindung gebracht.

In einem Brief an das Bitcoin Core Team erhebt Craig Wright Anspruch auf die Inhaberschaft von zwei Bitcoin-Adressen, auf denen insgesamt 110.000 BTC hinterlegt sind. Die beiden Adressen, so heißt es in dem Schreiben, seien Teil des Tulip Trust, einer Sammlung von Adressen mit insgesamt über einer Million Bitcoin-Einheiten, die Wright in der Anfangszeit von Bitcoin gemint haben will.

Kurios ist dabei, dass es sich bei einer beiden Adressen um eine Bitcoin Wallet handelt, die mit dem legendären Hack der Bitcoin-Börse Mt.Gox in Verbindung stehen. Rund 80.000 BTC an Hehlerware liegen auf besagter Adresse. Ein Umstand, den Szenegröße Riccardo Spagni aka Fluffypony nicht unkommentiert lassen wollte:

Nur damit das klar ist: Craig Wright hat gerade offen zugegeben (über seine Anwälte), derjenige zu sein, der 80.000 BTC von Mtgox gestohlen hat. Die Screenshots unten zeigen die Gerichtsdokumente, aus denen hervorgeht, dass die “1Feex”-Adresse die Adresse ist, an die die gestohlenen Mtgox-Gelder geschickt wurden.

In dem Brief weisen die Anwälte des selbsternannten Bitcoin-Erfinders das Bitcoin-Core-Team zudem darauf hin, dass sie mit dem Gebrauch des Namens und der Codebasis von Bitcoin gegen das Urheberrecht verstoßen.

Derweil versucht Craig Wright gleich in mehreren Gerichtsprozessen, seine Identität als Satoshi Nakomoto zu belegen. Zum einen streitet er sich in dem 1-Million-Bitcoin-Prozess mit Ira Kleiman, dem Bruder und Nachlassverwalter von Dave Kleiman. Dieser war ein Bitcoin-Entwickler und -Miner der ersten Stunde und gilt deshalb ebenfalls als möglicher Satoshi Nakamoto. Zum anderen hat Wright zahlreiche Szenegrößen, die ihn öffentlich einen Betrüger schimpften, mit Verleumdungsklagen überzogen.

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Ripple weist Vorwürfe der Investorentäuschung zurück

Am 1. Juni erfuhr die Krypto-Börse Coinbase einen Ausfall ihrer Autoskalierung genau in dem Moment als der Bitcoin 10.000 US-Dollar erreichte. Einzelheiten zu dem Vorfall stehen im folgenden Beitrag.

Am 6. Juni erklärte Coinbase auf seinem Blog, dass der Ausfall auf eine Serverüberlastung zurückzuführen sei. Um 16:05 Uhr Pazifischer Zeitzone verfünffachte sich der Traffic auf der Plattform über vier Minuten, als sich Bitcoin der 10.000 US-Dollar-Marke näherte. Das war zu viel für die Autoskalierung der größten Handelsplattform der USA. Sie fiel aus. Somit konnten sich User nicht mehr einloggen oder wurden in eine Warteschlange verdonnert. Coinbase-Software-Ingenieur de Hoog erklärt es in dem Blog-Eintrag wie folgt:

Die automatische Skalierung der Plattform konnte mit diesem dramatischen Anstieg des Datenverkehrs nicht Schritt halten. Der erhöhte Traffic verzögerte eine Reihe unserer internen Dienste und . Dies führte zu einer Überlastung der Webserver, die für unsere API [Programmierschnittstelle] zuständig sind, wo die Zahl der eingehenden Anfragen größer war als das System verarbeiten konnte. Unsere Fehlerquote bei den Anfragen stieg auf 50 Prozent und Kunden erlebten Fehler bei der Interaktion auf coinbase.com und unseren mobilen Anwendungen.

Das englischsprachige Krypto-Newsportal Cointelegraph berichtete letzte Woche, dass die Plattform während großer Bitcoin-Kursbewegungen in den letzten drei Monaten insgesamt vier Mal abgestürzt sei. Somit hatten BenutzerInnen keinen Zugriff mehr auf ihre Portfolios. Kurseinbrüche am Krypto-Markt sind auch an anderen Bitcoin-Börsen wie beispielsweise der Krypto-Derivate-Plattfrom BitMEX nicht spurlos vorübergegangen. CryptoWhale veröffentlichte am 3. Juni ein Diagramm, aus dem hervorgeht, dass Coinbase in seiner Geschichte elf Mal während größerer BTC-Kursbewegungen ausfiel. Die Börse sagte, sie arbeite an Verbesserungen als Reaktion auf den Ausfall am 1. Juni. Sollte es noch einmal zu einem Absturz der Bitcoin-Börse kommen, schreibt de Hoog, dass „Pre-Scaling und -Caching” die negativen Auswirkungen verringern würden.

Längerfristig planen wir, unseren Einsatzprozess zu verbessern, um einige der Probleme der automatischen Skalierung zu verringern,

schreibt der Software-Ingenieur.

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Krypto-Köpfe: Brad Garlinghouse – der Mann hinter Ripple

Brad Garlinghouse gilt als einer der Köpfe hinter Ripple und dem „Bankencoin“ XRP. Ein Kurzportrait.

Brad Garlinghouse ist gebürtiger US-Amerikaner und seit 2016 Geschäftsführer des kalifornischen Krypto-Unternehmens Ripple. Zuvor war er beim Cloud-Service-Anbieter Hightail als Geschäftsführer zu Gange, seine Ausbildung erhielt er unter anderem an der renommierten Harvard Business School. Als Senior Vice President verdingte er sich von 2003-2008 zudem beim Suchmaschinenanbieter Yahoo.

Der Start bei Ripple verlief nicht ganz ohne Reibungen. Im Jahr 2015, als Brad Garlinghouse als COO zu Ripple kam, sah sich das Unternehmen einer 700.000 US-Dollar teuren Rüge gegenüber, da es als Finanzdienstleister aufgetreten war, ohne die entsprechende Zulassung der US-amerikanischen Antigeldwäschebehörde FinCEN zu haben. Im folgenden Jahr übernahm Garlinghouse die Rolle des CEO Chris Larsen, der fortan als Berater des Unternehmens auftreten sollte.

Brad Garlinghouse, Ripple und XRP

In der Öffentlichkeit machte und macht er sich stets für die Trennung zwischen dem Unternehmen Ripple und der Kryptowährung XRP stark. Letztere, so betonte er wiederholt, sei nicht direkt mit Ripple verbunden. Dennoch sieht er im XRP Coin ein Produkt, das die Zukunft des internationalen Geldverkehrs verändern kann:

Ich bin sehr optimistisch, dass wir hier ein Produkt haben, das ein tatsächliches Problem löst. Und ich freue mich über den Fortschritt, den wir machen. Ich bin eine ungeduldige Person, von mir aus könnte das alles schneller gehen. Aber wenn man ein tatsächliches Problem löst und Spannungen aus dem System entfernt, werden die Menschen das anerkennen.

Brad Garlinghouse in einem „Ask me Anything“

Neben seiner Vorliebe für Ripple und XRP trat Brad Garlinghouse in der Vergangenheit vermehrt in die Öffentlichkeit, um eine sinnvolle Krypto-Regulierung zu fordern. So sei ein klarer rechtlicher Rahmen dringend notwendig, um der Krypto-Branche zu Wachstum zu verhelfen. Das formulierte er im vergangenen Jahr in einem offenen Brief an den US-Kongress:

Zweifellos werden Blockchain und digitale Währungen für eine größere finanzielle Teilhabe und ein stärkeres Wirtschaftswachstum sorgen. Wie schon beim Internet haben die USA die Chance, eine Vorreiterrolle zu übernehmen, diese wirtschaftlichen Möglichkeiten zu nutzen und gleichzeitig die Privatsphäre und die [finanzielle] Stabilität weiter zu schützen.

Brad Garlinghouse

Zuletzt schlug Brad Garlinghouse Wellen, indem er keinen geringeren Konzern als die Video-Plattform Youtube verklagte. Diese habe es versäumt, angemessen gegen Betrügereien vorzugehen, die fälschlicherweise im Namen Ripples publiziert wurden. Dahingehend äußerte sich der Ripple-Geschäftsführer:

Heute haben Ripple und ich persönlich rechtliche Schritte gegen YouTube eingeleitet, weil die Plattform das Epizentrum für Betrugsversuche bereitstellt und so gut wie nichts unternommen hat, um auf unsere ständigen Anfragen zur Löschung [gefälschter Videos] zu reagieren. Die Trägheit von YouTube weist auf ein branchenweites Problem der mangelnden Rechenschaftspflicht hin,

Brad Garlinghouse

Ripple-CEO als Antifaschist

Auch politisch zeigte Garlinghouse jüngst Flagge. So erklärte er via Twitter in Bezug auf die Ermordung von George Floyd, dass es unabdingbar sei, sich gegen Rassismus einzusetzen. „Wir müssen proaktiv anti-rassistisch sein – sowohl jetzt als auch in der Zukunft“, betonte der Ripple–CEO seine Haltung, „und die Art und Weise ändern, wie wir Communities of Color sehen. Es geht um Leben und Tod.“

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IOTA und Ethereum bullish, Ripple kann Seitwärtsrange nicht verlassen

IOTA (mIOTA) und Ethereum (ETH) legen diese Woche eine starke Kursrallye hin und steigen deutlich im Wert. Ripple (XRP) kommt hingegen weiterhin nicht in den Tritt und tendiert seitwärts.

Ethereum (ETH): Nächste Aufwärtswelle in vollem Gange

Kursanalyse Ethereum (ETH) KW23

Kurs: 244,16 US-Dollar (Vorwoche: 220,98 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 245 US-Dollar, 260 US-Dollar, 288 US-Dollar, 320 US-Dollar, 341 US-Dollar, 370 US-Dollar

Unterstützungen: 228 US-Dollar, 211 US-Dollar, 203 US-Dollar, 191 US-Dollar, 185 US-Dollar, 175 US-Dollar

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

  • ETH-Kurs erreicht nächstes Kursziel bei 245 US-Dollar.
  • 228 US-Dollar wirkt als wichtige Supportmarke.
  • Ethereum könnte mittelfristig gen 320 US-Dollar ansteigen.

Die Kursschwäche bedingt durch den Abverkauf der Leitwährung Bitcoin währte nur kurz. Die Bullen greifen weiter an und schafften es, den Kurs von Ethereum bis in den lila Widerstandsbereich ansteigen zu lassen. Die Stärke dürfte den Kurs weiter beflügeln und über die 300 US-Dollar Marke steigen lassen.

Bullishe Variante (Ethereum):

Der Ether-Chart zeigt sich diese Woche weiter extrem stark. Die Bullen schafften es, den Kurs über den Widerstand bei 228 US-Dollar zu befördern und direkt bis an das anvisierte 78er Fibonacci-Retracement bei 245 US-Dollar ansteigen zu lassen. Kann der Ether-Kurs sich in diesem Bereich festsetzen, ist ein Test des zentralen Widerstands bei 260 US-Dollar (übergeordnetes 23er Fibonacci-Retracement) zeitnah einzuplanen. Geht den Bullen auch in diesem Widerstandsbereich nicht die Puste aus, ist das in der Vorwoche angesprochene maximale Kursziel bei 288 US-Dollar in der kommenden Woche erreichbar. Kann der Kurs von Ethereum zudem von einem weiter ansteigenden Gesamtmarkt profitieren, dürfte mittelfristig auch der Widerstand bei 320 US-Dollar erreicht werden.    

Bearishe Variante (Ethereum)

Solange der Ether-Kurs sich weiter oberhalb des EMA10 (gelb) und EMA20 (rot) behaupten kann, wird es schwer werden, für die Bären eine richtige Abwärtsdynamik aufzubauen. Erst wenn der Kurs per Tagesschluss unter den wichtigen Support bei 228 US-Dollar fällt, wäre dieses ein erstes Zeichen einer Kursschwäche. Unterhalb des gelben Unterstützungsbereichs ist ein Kursrückgang in Richtung des 61er Fibonacci-Retracements bei 211 US-Dollar vorstellbar. Richtig bearish wird das Chartbild hingegen erst, wenn der Ether-Kurs unter den Supertrend bei 203 US-Dollar rutscht. Erst dann kommt als Kursziel der Kreuzsupport aus horizontaler Unterstützung und EMA200 (blau) bei 191 US-Dollar in den Fokus. Gibt der EMA200 widererwartend keinen Halt, aktiviert dieses Kursziele bei 176 US-Dollar sowie maximal 170 US-Dollar.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD-Indikator weisen weiterhin Kaufsignale auf Tagesbasis auf. Diese bullishe Ausgangslage wird vom Kaufsignal im RSI auf Wochenbasis unterstützt und lässt höhere Kursziele bei Ethereum vermuten. Da auch der MACD-Indikator auf Wochensicht nun ein frisches Kaufsignal generiert hat, stehen die Ampeln weiterhin auf grün.

Ripple (XRP): Ripple kommt auch diese Woche nicht vom Fleck

Kursanalyse Ripple (XRP) KW23

Kurs: 0,205 US-Dollar (Vorwoche: 0,198 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 0,207 US-Dollar, 0,227 US-Dollar, 0,236 US-Dollar, 0,244 US-Dollar. 0,256 US-Dollar, 0,267 US-Dollar

Unterstützungen: 0,188 US-Dollar, 0,185 US-Dollar, 0,175 US-Dollar, 0,166 US-Dollar, 0,149 US-Dollar, 0,129 US-Dollar

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

  • Widerstand bei 0,207 US-Dollar verhindert Anstieg des XRP-Kurses.
  • Supertrend bei 0,188 US-Dollar als wichtiges Unterstützungsniveau.
  • Solange 0,222 nicht überwunden wird überwiegen weiterhin die Abwärtsrisiken.

Die mittlerweile dritte Woche in Folge ist der Kurs von Ripple in einem Seitwärtskanal gefangen. Auf der Oberseite wirkt die 0,207 US-Dollar weiterhin als starker Kurswiderstand. Gestützt wird Ripple indes weiter vom Supertrend im Tageschart bei 0,188 US-Dollar. Für Anleger gilt es somit weiter abzuwarten und auf einen Bruch der Range per Tagesschlusskurs zu setzen.

Bullishe Variante (Ripple)

Der Gesamtmarkt zeigt sich in diesen Tagen weiter bullish, der Kurs von Ripple kann jedoch weiterhin nicht profitieren und tendiert weiter seitwärts. Solange der XRP-Kurs den Widerstand bei 0,207 nicht per Tagesschlusskurs überwinden kann, wird es schwer für Ripple werden eine nachhaltige Kursrallye zu entfachen. Erst ein deutliches Überwinden dieser Chartmarke würde den Weg in Richtung des EMA200 (blau) bei 0,222 US-Dollar ermöglichen. Schaffen es die Bullen sodann auch, den grauen Widerstandsbereich dynamisch nach oben zu durchbrechen, kommt es zu einer Aktivierung der Kursziele bei 0,236 US-Dollar und 0,247 US-Dollar. Weiterhin lautet das maximale Kursziel auf der Oberseite 0,268 US-Dollar. Erst an dieser Chartmarke findet eine mittelfristige Richtungsbestimmung und würde beim Überwinden ein starkes Kaufsignal generieren.  

Bearishe Variante (Ripple)

Unterschreitet der XRP-Kurs per Tagesschluss die blaue Seitwärtsrange und durchbricht den wichtigen Support bei 0,188 US-Dollar, steigen die Chancen für die Bären abermals in Richtung des Tiefs vom 10.Mai 2020 bei 0,175 US-Dollar zu konsolidieren. Gibt auch dieses Kursniveau keinen Halt, aktivieren sich Kursziele bei 0,166 US-Dollar (23er Fibonacci-Retracement) sowie 0,149 US-Dollar (Oberkante des grünen Supportbereichs). Mittelfristig wäre dann auch ein Anlaufen des maximalen bearishen Kursziels bei 0,129 US-Dollar einzuplanen.   

Indikatoren (Ripple)

Die Indikatoren geben weiterhin keine frischen Impulse. Der RSI-Indikator verläuft seitwärts innerhalb der neutralen Zone zwischen 45 und 55 und bildet die aktuelle Situation bei Ripple sehr gut ab. Der MACD verläuft ebenfalls weiter seitwärts und liefert keine neuen Erkenntnisse. Auch auf Wochensicht zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Seitwärtsrange bei Ripple in den letzten 20 Tagen lässt beide Indikatoren seitwärts tendieren.

IOTA (mIOTA): Ausbruch über Abwärtstrendlinie lässt Kurs deutlich anspringen

Kursanalyse IOTA (mIOTA) KW23

Kurs: 0,250 US-Dollar (Vorwoche: 0,198 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 0,258 US-Dollar, 0,267 US-Dollar, 0,280 US-Dollar, 0,307 US-Dollar, 0,357 US-Dollar, 0,370 US-Dollar

Unterstützungen: 0,243 US-Dollar, 0,227 US-Dollar, 0,212 US-Dollar, 0,181 US-Dollar, 0,174 US-Dollar, 0,164 US-Dollar

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • Bruch des Kreuzwiderstands bei 0,211 US-Dollar löst Kursfeuerwerk aus.
  • Erstes bullishes Kursziel bei 0,257 US-Dollar erreicht.
  • 0,216 US-Dollar fungiert nun als wichtiger Support.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, den multiplen Widerstand aus gelber Abwärtstrendlinie und EMA200 (blau) zu überwinden, gelang am 30. Mai ein dynamischer Ausbruch. Der mIOTA-Kurs schaffte es in den Folgetagen bis an das 61er Fibonacci-Retracement bei 0,257 US-Dollar anzusteigen und damit ein erstes wichtiges Kursziel abzuarbeiten.

Bullishe Variante (IOTA)

Der Ausbruch über den EMA200 sorgte für ein Kursfeuerwerk bei IOTA. Genannte Kursziele bei 0,216 US-Dollar und 0,243 US-Dollar wurden förmlich pulverisiert. Der IOTA-Kurs stieg am gestrigen Donnerstag den 04. Juni bis an die bis Oberkante des gelben Aufwärtstrendkanals und erreichte das erste entscheidende Kursziel bei 0,258 US-Dollar (61er Fibonacci-Retracement). Schaffen es die Bullen, den Kurs nun oberhalb der pinken horizontalen Kursunterstützung zu stabilisieren, bestehen gute Chancen auf ein „Follow-Through“ in Richtung der 0,280 US-Dollar. Können die Bullen den Kaufdruck aufrechterhalten und nach oben aus dem Trendkanal ausbrechen, dürfte auch der Widerstand bei 0,300 US-Dollar zeitnah angelaufen werden. Damit rücken mittelfristig auch wieder höhere Kursmarken in den Blick der Anleger. Bei einem anhaltenden bullishen Gesamtmarkt wäre auch ein Anstieg in Richtung der Februarhochs bei 0,370 US-Dollar vorstellbar.

Bearishe Variante (IOTA)

Fällt der Kurs zurück unter den Support bei 0,227 US-Dollar, dürften die Bären wieder hellhöriger werden. Ein Unterschreiten dieses Unterstützungsniveaus würde zu einem Retest des EMA200 bei 0,212 US-Dollar führen. Wird dieser wichtige Support per Tagesschlusskurs unterboten wäre die aktuelle Kursrallye abrupt gestoppt. Kann auch der grüne Supportbereich bei 0,196 US-Dollar keinen Halt geben und der Kurs fällt nach unten aus dem Aufwärtstrendkanal raus, lautet das Kursziel 0,188 US-Dollar. Hier verläuft das 38er Fibonacci-Retracement welches in der Vergangenheit schon mehrfach kurzstützend wirkte. Schaffen es die Bären auch diese Chartmarke zu unterbieten, kommt es zu einer Aktivierung des Kursziels im Bereich der grauen Unterstützungszone zwischen 0,174 US-Dollar und 0,164 US-Dollar. Dieser Bereich ist augenblicklich als maximales bearishes Kursziel anzusehen.

Indikatoren (IOTA)

Der RSI schafft es diese Woche, die neutrale Zone nach oben zu verlassen und bis in den Bereich 75 anzusteigen. Damit wird die Luft für einen weiteren direkten Kursanstieg zunehmend dünner. Solange der RSI jedoch oberhalb der 55 konsolidiert, stehen die Chancen für mittelfristig höhere mIOTA-Kurse sehr gut. Das Kaufsignal beim RSI wird untermauert von einem frischen Kaufsignal des MACD-Indikators. Damit hat sich das Chartbild spürbar aufgehellt und unterstützt von Indikatorseite aus ebenfalls einen anhaltenden bullishen Kursverlauf. Der dynamische Kursausbruch in dieser Woche generierte zudem auch auf Wochensicht neue bullishe Kaufsignale, welche die bullishe Variante zusätzlich untermauern.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,88 Euro.

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US-Proteste: Ripple bekennt Farbe im Fall George Floyd

Die Bank verlange viel zu hohe Gebühren für Kryptowährungen. Das wollen einige Karteininhaber nicht hinnehmen.

Die größte Bank der Vereinigten Staaten, JP Morgan Chase & Co. hat infolge einer Sammelklage ein juristisches Verfahren mit 2,5 Millionen US-Dollar beigelegt. Dabei handelte es sich um den Vorwurf unangekündigte Änderungen an der Gebührenordnung für Krypto-Käufe mit Kreditkarten vorgenommen zu haben.

Brady Tucker, Ryan Hilton und Stanton Smith beschuldigten die sechstgrößte Bank der Welt vor dem Bundesgericht Manhattan, zu hohe Gebühren und Zinsen von Kunden zu verlangen, die mit ihrer JPMorgan-Kreditkarte auf Internetplattformen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum kaufen. Die Bank hatte seit 2018 auf einmal angefangen, Krypto-Einkäufe auf Internetplattformen als Bargeld-Auszahlungen zu verbuchen, statt als Onlinekäufe.

JPMorgan hatte die Vorwürfe zunächst zurückgewiesen. Nach zwei turbulenten Jahren und mehreren juristischen Verfahren gaben die Prozessparteien am 10. März bekannt, sich außergerichtlich auf die Vergleichssumme von 2,5 Millionen US-Dollar geeinigt zu haben. Am 26. Mai wurde das zuständige Gericht darum gebeten, die Vereinbarung zu bestätigen.

JPMorgan ist nicht das einzige Finanzinstitut, das für Krypto-Käufe hohe Gebühren erhebt. Weitere Karteninhaber klagten auch gegen Visa und Mastercard, die die Gebührenregeln mehrerer Krypto-Exchanges unerwartet änderten.

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Ripple-ODL-Netzwerk: Allzeithoch bei XRP/AUD-Paar auf BTC-Börsen

Die On-Demand-Liquidität (ODL) für XRP in Verbindung mit dem Australischen Dollar erreichte an den BTC-Börsen mit 15,6 Mio. AUD ein neues Allzeithoch.

Laut einem kürzlichen Tweet vom Liquiditätsindex-Bot kletterte der Liquiditätsindex für BTC Markets für XRP/AUD am 2. Juni auf 15,6 Mio. AUD. Das sind umgerechnet etwa 10,6 Mio. US-Dollar und damit wurde das vorherige Allzeithoch überholt. Die XRP-Liquidität auf den australischen Märkten ist seit Anfang 2020 ziemlich stetig gestiegen. Der Kurs liegt seit dem 10. Mai bei etwa 0,20 US-Dollar

Quelle: LiquidityB

ODL-Netzwerk beliebter denn je

Cointelegraph berichtete, dass das ODL-Zahlungsnetzwerk von Ripple sein Transaktionsvolumen im ersten Quartal 2020 verdreifachte. Die Summe in US-Dollar, die über ODL abgewickelt wurde, ist um mehr als 294 Prozent gestiegen. Ripple hat seinen XRP-Gesamtumsatz von 13,08 Mio. US-Dollar im vierten Quartal 2019 auf 1,75 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2020 reduziert.

Token-Inhaber beschreiben die XRP-Liquidität als „Lebenselixier der grenzüberschreitenden Zahlungen von Ripple“.

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WesternUnion will MoneyGram schlucken – was das für Bitcoin bedeutet

Western Union will MoneyGram übernehmen. Damit könnten sich zwei große Zahlungsdienstleister zusammenschließen. Was das für Bitcoin (BTC) und das Krypto-Ökosystem bedeutet.

Bitcoin (BTC) steht – und mit ihm fast das gesamte Krypto-Ökosystem – für eine Disruption der Finanzwelt. Ohne Zugangsbeschränkungen, Banken und sonstige Mittelsmänner sollen Kryptowährungen auch jenen einen Anschluss ans Finanzsystem bieten, die davon bislang weitestgehend ausgeschlossen waren. „Be your own Bank“ heißt das in diesem Zusammenhang vielzitierte Motto: Bitcoin soll die finanzielle Inklusion bringen.

Alte Häfen und neue Ufer

Doch die „alte Welt“ schläft nicht. Längst hat sich VISA ins Krypto-System eingewoben, selbst die Krypto-kritische Großbank JPMorgan streckt die Fühler Richtung Krypto aus. Auch MoneyGram, zweitgrößter Anbieter von Geldüberweisungen in der Welt, hat sich bereits ein Stückchen Krypto einverleibt. Mit Ripple und dem XRP-Coin, der drittgrößten Kryptowährung nach Bitcoin, hat sich das Unternehmen aus Texas unlängst einen Krypto-Akteur ins Boot geholt. Die alte Geldgarde, so scheint es bisweilen, lässt sich die Butter nicht so schnell vom Brot nehmen.

Im Gegenteil: Sie arbeitet nachdrücklich daran, das Zepter in der Hand zu behalten. So berichtet das US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg am 1. Juni, dass Bargeldtransferanbieter Western Union plant, MoneyGram zu übernehmen. Laut einer anonymen Quelle habe Western Union bereits ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Zu einer Einigung sei es jedoch noch nicht gekommen. Wie Bloomberg weiter berichtet, sei es für Western Union zuletzt nicht gut gelaufen, MoneyGram habe vor allem mit dem weltweiten Zuwachs an Online-Zahlungen zu kämpfen gehabt. Auch MoneyGram habe, mitunter durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, mit einem Wachstumsrückgang zu kämpfen gehabt.

Ein zweischneidiges Schwert für Bitcoin & Co.

Die geplante Fusion der beiden Zahlungsgiganten sendet letztlich zweierlei Signale an das Bitcoin-Ökosystem. Einerseits kann man die rückläufigen Zahlen und den daraus resultierenden möglichen Zusammenschluß als Hilferuf deuten – gibt die alte Garde langsam den Löffel ab? Falls ja, würde das einen Adaptionsschub für Bitcoin & Co. bedeuten; und damit das Wachstum im ganzen Ökosystem befeuern.

Andererseits könnte die Fusion – trotz der Integration von Ripple in MoneyGram – einen Rückschlag für die Bitcoin-Welt bedeuten. Schließlich hat sie sich mit dem etablierten Finanzsystem einen Player ausgesucht, der nicht so leicht aufgibt. Falls sich die alte Garde durch Fusionen wieder erholt, kann es gut sein, dass die Krypto-Welt wieder Schläge einstecken muss.

Dennoch stehen die Zeichen derzeit auf Sturm. Nach den Kursverwerfungen rund um den Corona-Crash konnte der Krypto-Markt längst wieder zu alter (volatilen) Stärke aufholen, der Bitcoin-Kurs konnte jüngst die 10.000-US-Dollar-Marke durchbrechen. Wie es um den Krypto-Markt insgesamt bestellt ist, verrät euch unser Marktupdate.

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