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Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Santander: Ausweitung von Ripple-Zahlungssystem nach Mexiko

Die spanische Großbank Santander plant, im Jahr 2020 ihr Ripple-betriebenes internationales Zahlungssystem One Pay FX in Mexiko einzuführen.

Im Formular 20-F, das am 6. März bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde, gab die Bank bekannt, dass Mexiko diese Dienstleistung ab Anfang 2020 anbieten werde.

Zahlungssystem One Pay FX

One Pay FX basiert auf der RippleNet-Technologie von Ripple und ist unabhängig vom XRP. Das System benötigt die digitale Währung nicht, um zu funktionieren, wie ein Santander-Sprecher zuvor gegenüber Cointelegraph erklärte

Dieses Formular ist ein Jahresbericht, der von allen ausländischen privaten Emittenten mit an der US-Börse notierten Aktien bei der SEC eingereicht werden muss. Santander beschreibt die Lösung so:

„Internationale mehrkanalige Blockchain-Lösung für Einzelpersonen und KMU [kleine bis mittlere Unternehmen].“

One Pay FX wurde erstmals in vier Santander-Bankfilialen in Spanien, Brasilien, Polen und Großbritannien im Jahr 2018 lanciert. Santander Portugal und Chile haben die Lösung im Jahr darauf eingeführt.

Die Vorteile des Blockchain-Systems, so Santander, seien Transparenz, Vorhersehbarkeit, wettbewerbsfähige Kosten und eine bessere Geschwindigkeit. Das soll der aktuellen Kundenkritik entgegenkommen, laut der die Dienstleistungen als „suboptimal“ und „starr“ gelten.

Jahre der Zusammenarbeit

Wie bereits berichtet, haben Santander und Ripple über mehrere Jahre hinweg One PayFX entwickelt. Schon frühe Versuche deuteten darauf hin, dass die Lösung bereits im Jahr 2016 Verbesserungen gegenüber traditionellen Zahlungen bringen könnte. Im Jahr 2015 steuerte der Kapitalzweig von Santander InnoVentures 4 Mio. US-Dollar zur Finanzierungsrunde der Serie A von Ripple bei. Im Rahmen von dieser brachte das Projekt 32 Mio. US-Dollar auf.

RippleNet wurde im Jahr 2012 entwickelt und es wird weiterhin technisch daran gearbeitet. Darunter sind auch „Kernkonsens-Verbesserungen“, wie der technologische Leiter von Ripple David Schwartz kommentierte. Schwartz hat auch erklärt, er wolle Dritten die Möglichkeit bieten, andere Kryptowährungen von Dritten, auch Stablecoins, im XRP-Ledger einzuführen.

Letzte Woche berichtete Cointelegraph über neue Änderungen in einer Sammelklage gegen Brad Garlinghouse, den CEO von Ripple. Dabei geht es um Behauptungen, dass Ripple bei seinem Initial Coin Offering für den XRP Coin im Jahr 2013 gegen US-Wertpapiergesetze verstoßen haben soll.

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Vermeintliche XRP-Geschenke: Ripple warnt vor Giveaway Scams

Reich werden über Nacht oder doch lieber 100.000 Euro im Monat? Die Entscheidung, von welchen unseriösen Angeboten man sich über den Tisch ziehen lassen will, fällt manchmal nicht leicht. Meist genügt aber schon ein Klick auf einen sich aufdrängenden Link und das Unheil nimmt seinen Lauf. Da dort, wo Geld draufsteht, meist Abzocke drin ist, gibt Ripple ein paar Ratschläge auf den Weg, wie man sich vor Betrügern schützen kann. Aber Vorsicht: Scammer werden Sie für diesen Trick hassen.

Ripple verschenkt keine XRP

Betrüger sind nicht nur die schwarzen Schafe im Krypto-Space, sondern auch oftmals für das ungeübte Auge schwer als solche zu erkennen. Meist hüllen sich die – vorsichtig ausgedrückt – fragwürdigen Anbieter hinter vermeintlich authentischen Firmenlogos, legen sich Fake-Profile an oder werben mit bekannten Gesichtern der Boulevard-Prominenz.

Ripple hat bereits eine Vielzahl sogenannter Giveaway Scams in der Vergangenheit ausgemacht, bei denen vermeintlich XRP verschenkt wurden. Das FinTech stellt in einem Blogeintrag nun klar, dass das Unternehmen niemals „kostenlose Werbegeschenke für digitale Vermögenswerte angeboten hat oder jemals anbieten wird“. Um sich vor den Betrugsmaschen zu schützen, hat Ripple eine kleine Verbraucheranleitung zusammengestellt.

Augen auf bei ominösen Angeboten

Wenn ein Werbegeschenk echt aussieht, sollte man zunächst die Homepage des Unternehmens überprüfen sowie ein Blick auf die sozialen Kanäle werfen. Ist die Anzeige echt, sollten die entsprechenden Firmenwebsites diese auch aufführen. Außerdem kann man den Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen, um sicherzugehen, dass die Giveaways vom selbigen autorisiert sind. Dies alles unter dem Vorbehalt, dass es sich bei dem Unternehmen selbst um keinen Scam mit Briefkastensitz auf den Seychellen handelt.

Ein beliebtes Mittel der Betrüger ist außerdem die Präsenz in sozialen Netzwerken. So zieren die ominösen Gewinnaktionen oftmals Kommentare der Art: „Kann ich nur weiterempfehlen“ oder „Meine Nachbarin hat es auch schon ausprobiert und ist begeistert“. Wem solche Kommentare nicht schon verdächtig genug vorkommen, sollte die Profile genauer unter die Lupe nehmen. Oftmals verursachen schon die Namensgebungen oder Bilder der Profile Bauchschmerzen.

Letztlich muss man sich aber auch auf seine Intuition verlassen und lieber Vorsicht anstatt Nachsicht walten lassen. Generell gleicht die Verfolgung solcher Betrüger ohnehin einem Kampf gegen Windmühlen. Für jeden aufgedeckten Scam sprießen neue Scams pilzartig aus dem Internet-Boden. Um zumindest einige von ihnen aus dem Internet zu verbannen, können verdächtige Aktivitäten direkt bei Ripple gemeldet werden.

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Gerichtsurteil gegen Ripple und XRP öffnet neuen Rechtsweg für Krypto-Anleger

Ein Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien hat im Rahmen des Prozesses um Ripple entschieden, dass solche Kryptowährungen, die nicht als Wertpapiere eingestuft werden, womöglich unter das Bundesgesetz für unfaire und unlautere Geschäftspraktiken (UDAAP Law) fallen.

In der entsprechenden Anhörung zur Sammelklage gegen Ripple, den Betreiber der Kryptowährung XRP, hat das Gericht am 26. Februar entschieden, dass Transaktionen, die solche Kryptowährungen betreffen, die nicht unter das Wertpapierrecht fallen, ggf. den UDAAP Gesetzen unterliegen. Dies ist ein herber Schlag für Krypto-Unternehmen, die eine Einstufung nach dem Wertpapierrecht ablehnen und sich dadurch größere rechtliche Freiheiten erhoffen, da ihnen nun andere rechtliche Auflagen drohen.

Allerdings sind die UDAAP Gesetze schwer zu fassen, da die genaue rechtliche Definition „unfairer“ Geschäftspraktiken bisher durchaus fließend ist.

Gericht eröffnet neuen Rechtsweg für Krypto-Anleger

Im Rahmen des Prozesses will das Gericht nun zunächst entscheiden, ob das Krypto-Unternehmen Ripple gegen das kalifornische Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UCL) verstoßen hat, das unfaire, unlautere und betrügerische Geschäftspraktiken rechtswidrig macht. 

Ripple wollte die Sammelklage eigentlich mit dem Argument entkräften, dass die Kläger die firmeneigene Kryptowährung XRP nicht im Zuge der einführenden Herausgabe gekauft hätten und zudem könnten sie nicht beweisen, dass Ripple Labs gemäß geltendem US-Recht als „Verkäufer“ aufgetreten ist. Allerdings stimmt das Gericht den Klägern nicht zu, dass das Krypto-Unternehmen seine

Das Gericht lehnte dies jedoch ab und gibt den Klägern Recht, dass Ripple in der Tat als Verkäufer von XRP auftritt. Allerdings stimmt das Gericht nicht zu, dass das Krypto-Unternehmen vorsätzliche Täuschung gemäß dem kalifornischen Unternehmensrecht betrieben hat. Die Klägerseite hat nun 28 Tage Zeit, ihre Anklage entsprechend zu ändern.

Die Diskussion um die Anwendbarkeit der kalifornischen UDAAP Gesetze auf Wertpapiere wird in den USA schon länger geführt. So wurde 2004 im Fall Bowen gegen Ziasun Technologies geurteilt, dass das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb nicht auf Wertpapiertransaktionen anwendbar ist.

Krypto-Unternehmen müssen transparenter werden

Wenn die UDAAP Gesetze nun tatsächlich auf alle Krypto-Unternehmen angewendet werden können, die ihre Kryptowährungen nicht als Wertpapier verstehen, dann müssen sich diese zukünftig an eine Vielzahl an Auflagen des Wettbewerbsrechts und Verbraucherschutzes halten.

Sollte ein Unternehmen seine Geschäftspraktiken, Preisstrukturen und sonstige Geschäftsinformationen nicht ausreichend transparent gestalten, dann drohen Klagen nach dem UDAAP Gesetz.

Unternehmen, die entsprechende Anklagen vermeiden wollen, sollten ihre Geschäftsbedingungen dahingehend anpassen.

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Whale Watching: Wale bewegen große Mengen XRP

Ripples XRP-Verkäufe sind immer wieder Zielscheibe von Kritik. Dass das FinTech monatlich eine Milliarde XRP aus seinen Treuhandkonten freischaltet und dadurch den XRP-Kurs drücken könnte, hat dem Unternehmen des öfteren den Vorwurf der Marktmanipulation eingehandelt.

Wale verschieben große XRP-Mengen

Whale Alert hat eine beträchtliche Menge an transferierten XRP nachverfolgt. Knapp 25 Millionen XRP im aktuellen Gegenwert von 5,2 Millionen US-Dollar sind am 10. März von einer unbekannten Wallet auf die Krypto-Börse Bitstamp geschoben worden:

Der Vorgang beflügelt die Spekulationen im Kryptoversum. Die Vermutung, dass Ripple als größter XRP-Wal hinter der Coin-Bewegung steckt. Die Transaktion könnte darauf hindeuten, dass Ripple den programmatic sale, also den Verkauf von XRP an Börsen, wieder aufgenommen hat.

Diese hatte das Unternehmen im vierten Quartal pausiert und lediglich außerbörsliche Direktverkäufe (Over the counter, OTC) vorgenommen. Dies führte zu einem Rückgang verkaufter XRP um 80 Prozent. Ob der Verkauf an Bitstamp auf das Konto von Ripple geht – oder anders: von Ripples Konto aus erfolgte – und Ripple somit seine OTC-Verkäufe wieder aufgenommen hat, wird der nächste Quartalsbericht offenlegen.

Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass außerhalb der monatlichen Treuhand-Transaktionen große XRP-Mengen verschoben wurden. Bereits im Januar hat Whale Alert eine Transaktion von knapp 50 Millionen XRP registriert, die ebenfalls von einer unbekannten Wallet auf Bitstamp geschoben wurden:

Dass der Verdacht auf Ripple fallen kann, ist auch der Partnerschaft zwischen Ripple und Bitstamp bei der Zahlungsabwicklung der On-Demand-Liquidity-Lösung (ODL) geschuldet. Die XRP ließen sich demnach nutzen, um die Liquiditätskonten der Bitcoin-Börse aufzufüllen.

Vorwurf der Marktmanipulation

Das XRP-Kontingent ist auf eine Milliarde Einheiten begrenzt. Von diesen befinden sich 55 Prozent bzw. 55 Milliarden XRP in Treuhandkonten von Ripple. Eine Milliarde XRP werden jeweils monatlich aus diesen Konten freigeschaltet, die Ripple an Märkten veräußern kann. Die verbleibenden XRP werden wieder auf die Treuhandkonten zurück transferiert.

Durch diesen Vorgang sieht sich Ripple den Vorwurf der Kursmanipulation ausgesetzt. Zu diesem Schluss kommt auch das Investment-Unternehmen Grayscale in einem XRP-Bericht von November 2019. Dem Bericht nach bestehe die Gefahr, „dass große und/oder anhaltende periodische Verkäufe den Preis von XRP unter Druck setzen könnten“. Zudem gehe ein Risiko von der „Konzentration der digitalen Assets in einer kleinen Anzahl von Wallets“ aus.

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Kursanalyse, 6. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Etwa 42 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots haben sich in den letzten zwei Jahren nicht bewegt. Das zeigt, dass Investoren an ihren Bitcoins festhalten, da sie eine weitere Kurserholung erwarten. Eine geringere Bitcoin-Umlaufmenge erhöht die Knappheit. Mit der bevorstehenden Halbierung wird das Angebot nur noch weiter abnehmen, was die Kurs in die Höhe treiben könnte.

PlanB, der Schöpfer des Bitcoin-Kursprognosemodells Stock-to-Flow, glaubt, „Bitcoin wird wahrscheinlich vor Dezember 2021 auf über 100.000 US-Dollar steigen“. PlanB setzt auf die Halbierung, die die Kurs ankurbeln soll. Max Keiser vom Keiser Report glaubt hingegen, dass die Finanzmärkte aufgrund der Coronavirus-Epidemie einbrechen werden. Das könnte zu einer globalen Finanzkrise führen, die Bitcoin auf „100.000 US-Dollar und darüber hinaus“ steigen lassen könne. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Krypto-Investoren sind von den Zukunftsaussichten von Bitcoin zwar begeistert sind, doch der nächste Gouverneur der Bank von England hat Investoren vor einem Kauf gewarnt. Er sagte: „Wenn Sie Bitcoin kaufen wollen, machen Sie sich darauf gefasst, all Ihr Geld zu verlieren. Bitcoin hat keinen inneren Wert.“

Zuvor war einer der größten Kritikpunkte seitens der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden, dass Bitcoin hauptsächlich auf Darknet-Märkten verwendet wurde. Laut Chainanalysis wurden im Jahr 2019 jedoch nur 1,1 Prozent der Kryptowährungstransaktionen im Wert von insgesamt 1 Bio. US-Dollar zu illegalen Zwecken verwendet. Das zeigt, dass die Anlageklasse nun in besseren Händen liegt.

BTC/USD

Bitcoin (BTC) ist aus der engen Spanne zwischen 8.400 US-Dollar und 9.000 US-Dollar ausgebrochen. Er stößt aber am 20-Tages-EMA bei 9.135 US-Dollar auf leichten Widerstand. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA steigen lassen können, ist eine Rallye auf 10.000 US-Dollar und darüber auf 10.500 US-Dollar möglich.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA flacht allmählich ab und der RSI ist fast bis zur Mitte angestiegen, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings von den derzeitigen Niveaus aus nach unten abknickt und unter 8.400 US-Dollar fällt, wäre das ein enormes Minus. Die nächste große Unterstützung liegt bei 7.856,76 US-Dollar. Wir gehen davon aus, dass die Bullen diese Unterstützung aggressiv verteidigen werden.

ETH/USD

Die Bullen versuchen, Ether (ETH) über den Überkopfwiderstand bei 235,70 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Anstieg auf 277,091 US-Dollar und anschließend eine Rallye auf 288,599 US-Dollar möglich. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das ETH/USD-Paar allerdings von den derzeitigen Niveaus aus nach unten abknickt oder sich nicht über 235,70 US-Dollar halten kann, wird es ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Der flache 20-Tages-EMA und der RSI, der bei knapp 50 liegt, deuten ebenfalls auf ein Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern hin.

Der Trend wird sich bei einem Fall unter 209,95 US-Dollar zu Gunsten der Bären wenden. Wenn dieses Niveau nach unten durchbrochen wird, liegt die nächste Unterstützung bei 197,75 US-Dollar.

XRP/USD

Der XRP-Kurs ist über das absteigende Dreieck ausgebrochen, aber die Bullen stoßen bei den gleitenden Durchschnitten bei 0,25 US-Dollar auf einen starren Widerstand. Über diesem Niveau liegt der nächste Widerstand beim Halsausschnitt des Kopf- und Schultermusters bei 0,26362 US-Dollar.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XRP/USD-Paar vom Überkopfwiderstand aus nach unten abknickt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über 0,26362 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 0,28550 US-Dollar und darüber auf 0,31503 US-Dollar möglich. Da das Paar eine unterdurchschnittliche Entwicklung aufweist, warten wir ab, bis der Kurs sich über 0,26362 US-Dollar hält, bevor wir eine positive Haltung einnehmen.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) ist über den absteigenden Kanal ausgebrochen. Die Tatsache, dass der Kurs nicht unter 306,78 US-Dollar gefallen ist, zieht also Käufer an. Allerdings könnten die Bullen am 20-Tages-EMA auf eine Barriere stoßen. Dieser liegt knapp unter dem horizontalen Widerstand bei 360 US-Dollar.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das BCH/USD-Paar von 360 US-Dollar aus nach unten abknicken, könnte es ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Das Paar wird bei einem Fall unter 306,78 US-Dollar negativ.

Wenn die Bullen den Kurs über 360 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 400 US-Dollar und darüber auf 428,57 US-Dollar möglich. Händler können bei einem Schluss (UTC) über 360 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss bei 306 US-Dollar setzen. Die Stopps können höher gesetzt werden, wenn der Kurs weiter steigt.

BSV/USD

Obwohl Bitcoin SV (BSV) am 4. März unter die Unterstützung bei 236 US-Dollar fiel, konnten die Bären daraus keinen weiteren Nutzen ziehen. Das zeigt, dass es ein paar Käufer auf den niedrigeren Niveaus gibt. Aktuell versuchen die Bullen, den Kurs über den 20-Tages-EMA zu treiben.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das gelingt, kann das BSV/USD-Paar bis auf 337,80 US-Dollar klettern. Dabei gibt es einen geringen Widerstand bei 301,43 US-Dollar. Wir erwarten, dass die Bären das Niveau bei 337,80 US-Dollar aggressiv verteidigen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar wahrscheinlich einige Tage lang in einer Spanne verbleiben.

Sollte das Paar jedoch unter den 20-Tages-EMA rutschen und erneut unter 236 US-Dollar fallen, würde das auf Verkäufer auf den höheren Niveaus hinweisen. Ein Fall unter die Unterstützung bei 200 US-Dollar wäre ein sehr negatives Signal.

LTC/USD

Litecoin (LTC) konnte sich am 4. März bei der Unterstützung am 200-Tages-SMA halten. Das hat einige Käufer angezogen. Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar steigen zu lassen. Aber wir erwarten, dass die Bären auf diesem Niveau einen starren Widerstand leisten werden.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LTC/USD-Paar von 66,1486 US-Dollar aus nach unten abknickt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben. Weiter unten würde ein Fall unter 56,243 US-Dollar ein sehr negatives Signal bedeuten.

Wenn die Bullen das Paar jedoch über die Marke von 66,1486 US-Dollar klettern lassen können, ist eine Rallye auf 80,2741 US-Dollar wahrscheinlich. Händler können bei einem Schluss (UTC) über 66,1486 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss zunächst bei 56 US-Dollar setzen.

EOS/USD

EOS ist über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen. Das deutet darauf hin, dass die Käufer allmählich wieder aktiv werden. Das wird jedoch nicht einfach, da die Bären den Überkopfwiderstand bei 4 US-Dollar aggressiv verteidigen.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das EOS/USD-Paar von 4 US-Dollar aus nach unten abknicken, könnte es auf den 200-Tages-SMA bei 3,3 US-Dollar fallen und sich für einige Tage zwischen den beiden Niveaus konsolidieren. Ein Fall unter den 200-Tages-SMA wäre sehr negativ für die Kryptowährung.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über 4 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye auf 4,4124 US-Dollar und darüber auf 4,8719 US-Dollar möglich. Die Bullen können bei einem Schluss (UTC) über 4 US-Dollar Long-Positionen eröffnen und die Stopps bei 3,3 US-Dollar setzen.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist über den absteigenden Kanal und auch über den 20-Tages-EMA ausgebrochen, was ein positives Zeichen ist. Wir erwarten jedoch, dass die Bären einen starken Widerstand bei 21,80 US-Dollar und darüber bei 23,5213 US-Dollar leisten werden.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das BNB/USD-Paar von einem der beiden Überkopfwiderstände aus nach unten abknicken, könnte es sich für einige Tage konsolidieren.

Ein Ausbruch über 23,5213 US-Dollar, kann den Kurs auf 27,1905 US-Dollar und darüber auf 32 US-Dollar bringen. Ein Fall unter das jüngste Tief bei 17,7051 US-Dollar wäre hingegen ein großes Minus. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) ist über den Überkopfwiderstand bei 3,011 US-Dollar am 4. März ausgebrochen und konnte darüber schließen. Das hat unsere Kaufempfehlung aus der vorherigen Analyse ausgelöst. Die Bären versuchten, den Kurs am 5. März wieder unter die Marke von 3,011 US-Dollar sinken zu lassen, aber die Bullen verteidigten die Ausbruchsniveaus.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über 3,3367 US-Dollar heben können, ist ein Anstieg auf 3,585 US-Dollar und darüber auf 3,9499 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach oben und der RSI ist in den positiven Bereich geklettert, was darauf hindeutet, dass die Bullen die Oberhand haben.

Daher können Trader die Stop-Loss-Limits bei ihren übrigen Long-Positionen bei 2,70 US-Dollar belassen. Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn die Bären das XTZ/USD-Paar unter die kritische Unterstützung bei 3,011 US-Dollar sinken lassen und darunter halten können.

LINK/USD

Die Bullen stoßen auf dem psychologisch wichtigen Niveau von 5 US-Dollar auf starken Widerstand. Das Positive daran ist jedoch, dass die Käufer ihre Positionen nicht überstürzt schließen. Wenn sich Chainlink (LINK) bei seinen Allzeithochs konsolidiert, erhöht das die Möglichkeit eines Ausbruchs auf neue Hochs.

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über 5 US-Dollar katapultieren, liegt das nächste Niveau, das man im Auge behalten sollte, bei 5,6934 US-Dollar und darüber bei 7,3101 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendieren nach oben und der RSI liegt im positiven Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Bullen die Oberhand haben.

Sollten die Bären jedoch das LINK/USD-Paar unter 4,50 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf den 20-Tages-EMA bei 4,16 US-Dollar möglich. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Kursanalyse: Ethereum, Ripple und IOTA – Baldige Rallye möglich

Ethereum (ETH): Doppelboden bei 210 US-Dollar

Kursanalyse Ethereum KW10

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Kurs: 237,62 US-Dollar (Vorwoche: 221,42 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 245 US-Dollar, 255 US-Dollar, 261 US-Dollar, 267 US-Dollar, 289 US-Dollar,

Unterstützungen: 217 US-Dollar, 210 US-Dollar, 202 US-Dollar, 192 US-Dollar, 183 US-Dollar

  • 210 US-Dollar als Support für den ETH-Preis.
  • Ethereum hat den EMA20 nach oben gebrochen.
  • 191 US-Dollar als bearishes Kursziel bei Bruch der 210 US-Dollar aktiviert.

Nach einem erfolgreichen Abpraller nach oben am grünen Supportbereich bei 210 US-Dollar zieht der Ether-Kurs stark an und notiert zur Stunde bei 239 US-Dollar. Aktuell scheint die Kurskorrektur beendet, Ethereum kann von einem steigenden Kurs der Leitwährung Bitcoin profitieren und auf Wochensicht um 14 Prozentpunkte zulegen. Die Bullen werten den Retest des Ausbruchsniveaus vorerst bullish, ein Anstieg in Richtung 255 US-Dollar ist durchaus wahrscheinlich. Das Verhalten an der roten Abwärtstrendlinie dürfte darüber entscheiden, ob Ethereum es schafft, nochmals gen Jahreshoch anzusteigen.

Bullishe Variante (Ethereum):

Ethereum performt weiterhin stärker als viele andere Altcoins. Während Ripple und IOTA unterhalb ihres exponentiell gleitenden Mittelwerts der letzten 200 Tage (EMA200) handeln, steht der Kurs von Ethererum deutlich oberhalb dieses relevanten Supports. Auch dass der Kurs oberhalb des EMA20 aus dem Wochenchart gedreht ist, darf bullish gewertet werden. Schafft es Ethereum per Tagesschlusskurs, oberhalb der 245 US-Dollar zu schließen, ist ein Anstieg in Richtung der 255 bis 261 US-Dollar wahrscheinlich. Diese Marken stellen kurzfristig das maximale Kursziel auf der Oberseite dar. Wichtig für den Ether-Kurs ist es nun, sich oberhalb des EMA20 (rot) zu stabilisieren. Erst bei einem Bruch der vom Jahreshoch kommenden roten Abwärtstrendlinie wären die Kursziele bei 267 US-Dollar sowie oberhalb bei 289 US-Dollar einzuplanen. Insbesondere die 289 US-Dollar stellt dabei das maximal zu erreichende Kursziel in den kommenden Tagen dar.

Bearishe Variante (Ethereum)

Fällt der Kurs hingegen zurück unter die 217 US-Dollar und das Wochentief bei 210 US-Dollar gibt keinen Halt, ist mit weiteren Kursrücksetzern in Richtung der 202 US-Dollar zu rechnen. Kann auch das 50er-Fibonacci-Retracement bei 202 US-Dollar keinen Support geben, droht ein weiteres Abrutschen des Kurses in Richtung des EMA200 (blau) bei 192 US-Dollar. Von diesem Niveau aus dürften die Bullen erneut versuchen, den Kurs zurück in Richtung der 235 US-Dollar ansteigen zu lassen. Schaffen es die Bären, den Kurs hingegen unter den EMA200 zu drücken, käme dieses einem erneuten potentiellen Eintritt in einen Bärenmarkt gleich. Das Ziel wäre sodann der Bereich um 183 US-Dollar. Die grüne Aufwärtstrendlinie in diesem Bereich stellt die letzte Chance für die Bullen dar, das Ruder noch einmal herumzureißen und einen erneuten Bärenmarkt abzuwenden.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI schafft es, ein Shortsignal zu verhindern und läuft aktuell wieder in Richtung der 55. Bricht er diesen Schwellenwert nach oben, wäre dieses ein neues Kaufsignal auf Tagesbasis. Der MACD-Indikator weist indes noch ein Shortsignal auf, dürfte dieses aber bei höheren Hochs und Tiefs des Ether-Kurses wieder negieren. Auf Wochensicht haben beide Indikatoren weiterhin ein Kaufsignal anliegen. Die Situation bei den Indikatoren favorisiert somit mittelfristig höhere Ether-Kurse.

Ripple (XRP): Aufwärtstrendlinie stabilisiert den Kurs

Kursanalyse Ripple KW10

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

Kurs: 0,244 US-Dollar (Vorwoche: 0,233 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 0,253 US-Dollar, 0,263 US-Dollar, 0,281 US-Dollar, 0,311 US-Dollar, 0,330 US-Dollar

Unterstützungen: 0,223 US-Dollar, 0,216 US-Dollar, 0,202 US-Dollar, 0,185 US-Dollar, 0,175 US-Dollar

  • Ripple-Kurs zeigt erste Umkehrtendenzen.
  • EMA200 fungiert weiterhin als zentraler Widerstand.
  • Bruch der 0,223 US-Dollar nach unten würde neue Verkaufswelle auslösen.

Der Kurs von Ripple kann sich diese Woche stabilisieren und ein höheres Hoch als in der Vorwoche ausbilden. Die grüne Aufwärtstrendlinie gibt dem XRP-Kurs weiterhin Support und lässt auf einen Retest des EMA200 hoffen. Hier wird sich kurzfristig entscheiden, ob die Bullen nochmals einen Angriff in Richtung des Jahreshochs bei 0,346 US-Dollar starten können oder doch mit mittelfristig tieferen Kursen zu rechnen ist.

Bullishe Variante (Ripple)

Der mehrfache Konsistenztest der grünen Aufwärtstrendlinie ließ den Kurs von Ripple in den vergangenen Tagen über den EMA10 (gelb) ansteigen und ein neues Wochenhoch ausbilden. Schafft es der XRP-Kurs, sich wieder im grünen Widerstandsbereich zu festigen, dürfte der Test des EMA200 (blau) bei 0,263 US-Dollar die zukünftige Richtung bestimmen. Können die Bullen diesen Widerstand nachhaltig überwinden, hellt sich das Chartbild bei Ripple deutlich auf. Ein Anlaufen des 61er-Fibonacci-Retracements bei 0,281 US-Dollar wäre die Folge. In diesem Bereich verläuft auch die Oberkante des blauen Trendkanals. Schaffen es die Bullen, den Kurs nach oben ausbrechen zu lassen, aktiviert dieses das 78er-Fibonacci-Retracement bei 0,311 US-Dollar als vorerst maximales Kursziel auf der Oberseite.

Bearishe Variante (Ripple)

Prallt der Kurs von Ripple bereits am ersten Widerstand bei 0,253 US-Dollar nach unten ab und fällt auch per Tagesschlusskurs wieder unter den EMA10 (gelb) zurück, rückt die grüne Aufwärtstrendlinie erneut in den Fokus. Ein Bruch dieser wird darüber entscheiden, ob die Bären die Chance sehen, den Kurs zurück in Richtung des 23er-Fibonacci-Retracements abzuverkaufen. Die 0,216 US-Dollar dürfte dann nur kurzfristig Support geben. Ein Anlaufen der Unterkante der grauen Unterstützungszone bei 0,202 US-Dollar wäre dann sehr wahrscheinlich. Gleichsam wäre es auch ein Retest der roten Abwärtstrendlinie von oben, womöglich die letzte Chance für die Bullen, den Kurs von Ripple zu stabilisieren. Unterhalb der 0,202 US-Dollar ist ein Anlaufen der grünen horizontalen Unterstützungslinie bei 0,185 US-Dollar fest einzuplanen. Da dieses bereits wieder bearishes Territorium darstellt, würde auch ein Retest des Verlaufstiefs bei 0,175 US-Dollar nicht verwundern.

Indikatoren (Ripple)

Der RSI auf Tagessicht versucht aktuell, wieder in die neutrale Zone oberhalb der 45 zu gelangen. Der XRP-Kurs dürfte sich in der Folge weiter stabilisieren und höhere Hochs ausbilden. Der MACD-Indikator liefert indes weiterhin Verkaufssignale. Auf Wochensicht hellt sich das Bild gerade wieder etwas auf, der RSI scheint die Kurve zu bekommen und dreht aktuell an der 45 nach oben. Auch der MACD hat im Wochenvergleich noch ein leichtes Kaufsignal anliegen, welches mit höheren XRP-Kursen zunehmend gefestigt werden dürfte.

IOTA (mIOTA): Ankündigung des Tangle-Neustarts wirkt positiv auf den Kurs  

Kursanalyse IOTA KW10

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

Kurs: 0,231 US-Dollar (Vorwoche: 0,212 US-Dollar)

Widerstände/Ziele: 0,241 US-Dollar, 0,263 US-Dollar, 0,281 US-Dollar, 0,301 US-Dollar, 0,352 US-Dollar

Unterstützungen: 0,221 US-Dollar 0,202 US-Dollar, 0,187 US-Dollar, 0,174 US-Dollar, 0,161 US-Dollar

  • IOTA-Kurs stabilisiert sich oberhalb der 0,221 US-Dollar.
  • Erstes Kursziel von IOTA bei 0,263 US-Dollar.
  • Unter 0,19 US-Dollar darf der Kurs nun nicht mehr fallen.

Nach zuletzt negativen News rund um den Hack der Trinity Wallet sowie dem Aussetzen des Tangle scheinen die Anleger vorerst etwas beruhigt zu sein und greifen wieder vermehrt zu Long-Käufen. Der Kurs kann nach dem erfolgreichen Abarbeiten des Kursziels bei 0,203 US-Dollar wieder an Stärke gewinnen und sich oberhalb des EMA10 (gelb) stabilisieren. Mittelfristig dürfte der Test des EMA200 (blau) darüber entscheiden, ob IOTA in Richtung der roten Abwärtstrendlinie ansteigen kann oder abermals in Richtung der Jahrestiefs aus 2020 abrutscht. Es ist bullish zu werten, dass die grüne Unterstützungszone bei 0,202 US-Dollar nun mehrfach von den Bullen gehalten werden konnte.

Bullishe Variante (IOTA)

Die Kursstabilisierung in dieser Woche scheint Früchte zu tragen. Wichtig für einen weiteren bullishen Kursverlauf wird das zeitnahe Überspringen der 0,241 US-Dollar per Tagesschlusskurs sein. Von diesem Niveau aus sollte der IOTA-Kurs in Richtung des EMA200 (blau) ansteigen. Schaffen es die Bullen, diesen wichtigen Widerstand zu überwinden, aktiviert dieses die Kursziele bei 0,281 US-Dollar sowie im Optimalfall bei 0,301 US-Dollar. Das 38er-Fibonacci-Retracement ist gleichsam auch das maximale Kursziel auf der Oberseite. Mittelfristig wäre bei Bruch der roten Abwärtstrendlinie auch ein erneuter Kursanstieg in Richtung des Jahreshochs bei 0,352 US-Dollar vorstellbar. Solange der Kurs jedoch den lila Widerstandsbereich nicht nachhaltig überwindet, ist es zu früh dafür, von einer wieder einsetzenden Kursrallye zu sprechen.

Bearishe Variante (IOTA)

Kann der Kurs von IOTA den ersten Widerstand bei 0,241 US-Dollar nicht überwinden, droht direkt ein Rückfall in Richtung des grünen Supportbereichs sowie womöglich der grünen Aufwärtstrendlinie bei 0,187 US-Dollar. Kann diese wichtige Unterstützung dem Kurs von IOTA keinen Halt geben, rückt die 0,174 US-Dollar wieder in den Fokus. Gibt dieses Kursniveau ebenfalls keinen Support, dürfte die Kreuzunterstützung aus roter Abwärtstrendlinie und blauer horizontaler Unterstützung bei 0,161 US-Dollar das maximale Kursziel auf der Unterseite darstellen. Dieses Kurslevel wäre erneut sehr nah am Allzeittief von IOTA bei 0,141 US-Dollar zu finden. Bei einem anhaltend schwachen Gesamtmarkt wäre es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis dieses Kursniveau ebenfalls angelaufen wird.

Indikatoren (IOTA)

Beide Indikatoren weisen aktuell noch Verkaufssignale auf. Der RSI strebt jedoch deutlich nach oben und könnte zeitnah wieder in die neutrale Zone ansteigen. Auch der MACD-Indikator ist kurz davor, ein frisches Kaufsignal zu generieren. Auf Wochensicht konnte der RSI zudem ein Verkaufssignal abwenden und an der 45 nach oben drehen. Da auch der MACD noch ein leichtes Kaufsignal anliegen hat, sind die Chancen für die Bullen mittelfristig als positiv anzusehen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,88 Euro.

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Kursanalyse, 4. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Der Geschäftsführer von Grayscale Investments Michael Sonnenschein sagte, „Bitcoin selbst hat seine Position als Wertaufbewahrungsmittel oder als digitales Gold gefestigt“. Im Gespräch mit institutionellen Anlegern, so Sonnenschein, habe er eine große Veränderung in der Art und Weise gesehen, wie sie Bitcoin betrachten. Laut ihm wollen nun mehrere institutionelle Anleger ihr Portfolio mit Kryptowährungen erweitern. Das sei vor 12 bis 18 Monaten noch nicht der Fall gewesen.

In einem Bericht hat KPMG erklärt, das institutionelle Akteure aufgrund der mangelhaften Verwahrung von Kryptowährungen besorgt seien. Sal Ternullo, der Co-Leiter der Krypto-Vermögenswertdienste bei KPMG, sagte dazu: 

„Vor allem institutionelle Anleger werden es nicht riskieren, Krypto-Vermögenswerte zu besitzen, wenn der Wert nicht genauso wie ihr Bargeld, Aktien und Anleihen gesichert werden kann.“ Um diese Lücke zu füllen, bieten nun mehrere traditionelle und Krypto-Akteure, Verwahrungsdienste an. Das ist ein lukratives Geschäft. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Der bekannte Analyst Willy Woo glaubt, dass Bitcoin seinen Bullenlauf begonnen hat, bei dem er mindestens 100.000 US-Dollar erreichen könne. Der Krypto-Skeptiker Peter Schiff hat jedoch eine völlig andere Ansicht zu Bitcoin. Schiff sagte: „Wenn Bitcoin nicht steigt, warum sollte man ihn besitzen? Die Antwort auf diese Frage ist ‚verkaufen‘  Vorsicht weiter unten!“

Man sollte beachten, dass die Tatsache, dass Bitcoin aufgrund eines bestimmten kurzfristigen Ereignisses nicht steigt, nicht der Grund für einen Verkauf sein sollte. In der letzten Finanzkrise sind sowohl der Gold- als auch der Aktienmarkt zwischen Mitte März und Mitte Oktober 2008 stark gefallen. Nachdem sich die Panik jedoch gelegt hatte, begannen die Goldmärkte einen starken Anstieg. Sehen wir uns die Charts an, um zu sehen, welche Kryptowährungen wahrscheinlich steigen oder fallen werden.

BTC/USD

Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat sich in den letzten Tagen zwischen 8.400 US-Dollar und 9.000 US-Dollar eingependelt. Das zeigt die Unsicherheit der Trader, da sie sich auf keine bestimmte Richtung festlegen können. Obwohl die Bullen bei etwa 8.400 US-Dollar kaufen, nehmen die Käufe auf den höheren Niveaus ab. Ähnlich verhält es sich bei den Bären, die einen starken Widerstand bei 9.000 US-Dollar leisten, aber keine aggressiven Verkäufe unter 8.400 US-Dollar machen.

BTC/USD Tageschart

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Infolgedessen hat sich das BTC/USD-Paar in den letzten Tagen am 200-Tages-SMA entlang bewegt. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI ist in der negativen Zone. Das deutet darauf hin, dass die Bären die Oberhand haben.

Wenn die Bären den Kurs unter 8.400 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf die nächste Unterstützung bei 7.856,76 US-Dollar möglich. Ein solcher Rückgang wäre ein großes Minus, da das den Kurs weiter unter den 200-Tages-SMA fallen lässt.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über den 20-Tages-EMA bei 9.153 US-Dollar steigen lassen können, würde das auf Stärke hindeuten. Wenn sich der Kurs über dem 20-Tages-EMA hält, kann das Paar bis auf 10.000 US-Dollar und darüber bis auf 10.500 US-Dollar klettern. 

Kurzfristige Trader können bei einem Ausbruch und Schluss über dem 20-Tages-EMA kaufen und das Stop-Loss bei 8.400 US-Dollar setzen. Dies ist ein riskanter Trader, daher empfehlen wir Tradern, nur etwa 40 Prozent der üblichen Positionsgröße aufzuwenden.

ETH/USD

Ether (ETH) knickte am 3. März erneut vom Überkopfwiderstand bei 235,70 US-Dollar nach unten ab. Der 20-Tages-EMA liegt bei 234,7 US-Dollar und damit knapp unter dem horizontalen Widerstand. Deshalb erwarten wir, dass die Bären diesen Widerstand aggressiv verteidigen.

ETH/USD Tageschart

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Weiter unten bieten die Bullen eine Unterstützung bei 209,95 US-Dollar. Wir erwarten jedoch bald einen Ausbruch oder Rückgang aus dieser engen Spanne.

Wenn das ETH/USD-Paar unter die Marke von 209,95 US-Dollar fällt, kann es bis auf 197,75 US-Dollar zurückgehen. Das Niveau wird wahrscheinlich als starke Unterstützung fungieren. Bricht der Kurs hingegen über 235,70 US-Dollar aus, ist ein Anstieg auf 288,599 US-Dollar möglich. Daher können Trader bei einem Schluss (UTC) über 235,70 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss unter 208 US-Dollar setzen.

XRP/USD

Die Bullen konnten sich nicht stark von der Unterstützung bei 0,22250 US-Dollar aus erholen. Das zeigt, dass die Käufer noch nicht allzu viele Long-Positionen auf diesem Niveau eröffnen. XRP hat ein kleines absteigendes Dreiecksmuster gebildet, das sich bei einem Fall unter 0,22250 US-Dollar vervollständigt.

XRP/USD Tageschart

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bären den Kurs unter 0,22250 US-Dollar halten können, ist ein Rückgang auf 0,20 US-Dollar und darunter auf 0,17468 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI liegt im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären die Oberhand haben.

Unsere negative Einschätzung ist hinfällig, wenn das XRP/USD-Paar über die gleitenden Durchschnitte und den Überkopfwiderstand bei 0,26362 US-Dollar klettert.   

BCH/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin Cash (BCH) über den absteigenden Kanal klettern zu lassen. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Die Bären werden nun versuchen, den Altcoin unter 306,78 US-Dollar sinken zu lassen. 

BCH/USD Tageschart

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf 270,15 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

Sollte das BCH/USD-Paar sich hingegen erneut von der Unterstützung bei 306,78 US-Dollar aus erholen, werden die Bullen erneut versuchen, den Kurs über 360 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 400 US-Dollar und darüber auf 500 US-Dollar möglich. Es gibt einen geringfügigen Widerstand bei 430 US-Dollar, aber wir erwarten, dass dieser durchbrochen wird. Bei einem Schluss (UTC) über 360 US-Dollar erhalten wir ein positives Bild.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist erneut vom 20-Tages-EMA aus nach unten abgeknickt, was zeigt, dass die Bären diesen aggressiv verteidigen. Wenn sich der Kurs unter 236 US-Dollar hält, ist ein erneuter Test der jüngsten Tiefststände bei 204,310 US-Dollar wahrscheinlich.

BSV/USD Tageschart

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter 200 US-Dollar wäre ein großes Minus und kann das BSV/USD-Paar auf 173,660 US-Dollar und darunter auf den 200-Tages-SMA bei 157,15 US-Dollar sinken lassen.

Die Bullen werden allerdings erneut versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA klettern zu lassen, wenn das Paar sich von den aktuellen Niveaus oder von 204,310 US-Dollar aus erholt. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 301,43 US-Dollar und darüber auf 337,80 US-Dollar möglich. Bei einem Schluss (UTC) über dem 20-Tages-EMA erhalten wir ein positives Bild.  

LTC/USD

Obwohl Litecoin (LTC) in den vergangenen zwei Tagen über dem 200-Tages-SMA lag, konnten die Bullen ihn nicht auf 66,1486 US-Dollar steigen lassen. Das zeigt, dass es auf den höheren Niveaus immer weniger Käufer gibt.

LTC/USD Tageschart

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das LTC/USD-Paar wieder unter den 200-Tages-SMA fallen, kann es die jüngsten Tiefststände bei 56,2430 US-Dollar erneut testen. Sollte sich dieses Niveau halten, könnte das Paar noch einige Tage lang in einer engen Spanne verbleiben. Sollte das Niveau jedoch nach unten durchbrochen werden, ist ein Rückgang auf 50 US-Dollar wahrscheinlich.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar klettern lassen können, kann das Paar bis auf 80,2731 US-Dollar steigen. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

EOS/USD

EOS ist über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen, aber er hat nicht an Schwung gewonnen. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Der Kurs könnte ein paar Tage in der Spanne zwischen dem 200-Tages-SMA bei 3,36 US-Dollar und 4 US-Dollar verbleiben.

EOS/USD Tageschart

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben. Ein Fall unter den 200-Tages-SMA wäre ein großes Minus und könnte den Kurs auf 3 US-Dollar und darunter auf 2,4001 US-Dollar sinken lassen. 

Ein Anstieg auf 4,8719 US-Dollar ist hingegen möglich, wenn das EOS/USD-Paar über den Überkopfwiderstand bei 4 US-Dollar klettern kann. Wir sehen keine zuverlässige Kaufkonstellation auf den derzeitigen Niveaus. Daher empfehlen wir Tradern, noch abzuwarten.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) stößt an der Widerstandslinie des absteigenden Kanals auf Verkäufer. Das Positive daran ist jedoch, dass die Bullen nicht viel Boden verloren haben. Das erhöht die Möglichkeit eines Ausbruchs aus dem Kanal. 

BNB/USD Tageschart

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 20,64 US-Dollar klettern lassen können, ist ein Anstieg in die Widerstandszone zwischen 21,80 US-Dollar und 23,5213 US-Dollar wahrscheinlich. Über dieser Zone kann der Aufwärtstrend sich bis auf 27,1905 US-Dollar erstrecken.

Sollte das BNB/USD-Paar hingegen nicht über den 20-Tages-EMA klettern können, werden die Bären versuchen, es wieder unter das jüngste Tief von 17,7051 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, wäre das ein riesiges Minus und kann den Kurs auf 16,4288 US-Dollar zurückgehen lassen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) hat sich in den letzten Tagen zwischen 3,011 US-Dollar und 2,5263 US-Dollar konsolidiert. Ein Ausbruch aus dieser Spanne wäre ein positives Zeichen, da das die Möglichkeit eines Anstiegs auf 3,50 US-Dollar und darüber auf 3,9499 US-Dollar erhöht.

XTZ/USD Tageschart

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Wenn der Schwung das XTZ/USD-Paar auf neue Höchststände bringen kann, kann sich die Rallye bis auf 5,3735 US-Dollar erstrecken.

Wenn die Bullen das Paar allerdings nicht über 3,011 US-Dollar halten können, werden die Bären versuchen, es unter 2,5263 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf 1,83178720 US-Dollar wahrscheinlich.

LINK/USD

Chainlink (LINK) hat seinen Aufwärtstrend wieder aufgenommen und einen neuen Höchststand erreicht. Der 20-Tages-EMA tendiert nach oben und der RSI befindet sich im positiven Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bullen klar die Oberhand haben. 

LINK/USD Tageschart

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs in der Nähe der Höchststände halten können, würde das eine starke Nachfrage auch auf höheren Niveaus signalisieren. Das erste Ziel weiter oben liegt bei 5,6934 US-Dollar und darüber bei 7,3101 US-Dollar. 

Sollte das LINK/USD-Paar jedoch die Höchststände nicht halten, werden die Bären versuchen, es wieder auf den 20-Tages-EMA und darunter auf die Trendlinie sinken zu lassen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Kursanalyse, 2. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Nach den Abschwüngen der letzten Woche befinden sich die Finanzmärkte insgesamt wieder im Aufwind. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen konnte sich dadurch von ihrem zwischenzeitlichen Tief von 240,7 Mrd. US-Dollar zurück auf 251 Mrd. US-Dollar hochschrauben. Anhand der Stärke des Aufschwungs können wir ablesen, ob der jüngste Abschwung eine Bodenbildung war oder ob der Abwärtstrend schon bald wieder fortgesetzt wird.

Durch den Abschwung ist der Bitcoin-Kurs wieder zurück auf den prognostizierten Wert des Stock-To-Flow Berechnungsmodells des Krypto-Experten PlanB abgefallen, was wiederum bedeutet, dass im Anschluss an das Halving im Mai weiterhin ein beträchtlicher Kursanstieg möglich ist. Es wäre interessant, zu beobachten, wie das Halving mit der Panik um das Coronavirus zusammenwirkt.

Daily cryptocurrency market performance. Source: Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Laut Daten von Skew ist das Handelsvolumen der CME Bitcoin-Futures von 1,1 Mrd. US-Dollar am 18. Februar auf nur noch 204 Mio. US-Dollar am 28. Februar abgefallen. Der Open-Interest ist derweil im gleichen Zeitraum von 329 Mio. US-Dollar auf 210 Mio. US-Dollar abgerutscht. Daran sehen wir, dass sich die Spekulanten aktuell aus dem Markt zurückziehen und dass kurzfristige Positionen geschlossen werden. Der übrige Open Interest zeigt aber auch, dass es nichtsdestotrotz Anleger gibt, die vom langfristigen Potenzial des Kryptomarktes überzeugt sind.

Können die Bullen aus dem jüngsten Aufschwung Kapital schlagen? Werfen wir einen Blick auf die Kurse, um es herauszufinden!

BTC/USD

Obwohl Bitcoin (BTC) am 28. Februar unter das 200-Tage-SMA abgerutscht ist, waren die Bären nicht in der Lage, dies auszunutzen. Die Tatsache, dass sie den Kurs nicht auch noch auf den Support-Bereich von 8.240,67 – 7.856,76 US-Dollar absenken konnten, zeigt, dass es in den unteren Regionen keinen Verkaufsdruck gibt.

BTC USD daily chart. Source: Tradingview

Bitcoin-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Dementsprechend versuchen die Bullen nun wieder, den Kurs über dem 200-Tage-SMA zu festigen und falls dies gelingt, ist damit bestätigt, dass es in den unteren Bereichen Kaufinteresse gibt.

Da das 20-Tage-EMA nach unten abfällt und der RSI in der negativen Zone liegt, sind die Bären weiterhin klar am Drücker. Wir gehen deshalb davon aus, dass der momentane Aufschwung am 20-Tage-EMA auf einen starken Widerstand treffen wird und falls er hier scheitert, werden die Bären erneut versuchen, das BTC/USD-Paar auf 7.856,76 US-Dollar abzusenken.

Falls die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Tage-EMA heben können, dann ist eine Kletterpartie bis auf 10.000 US-Dollar möglich. Sollte sich der Kurs mindestens für drei Tage über dem 200-Tage-SMA halten können, dann raten wir vorsichtig zum Kauf.

ETH/USD

Ether (ETH) konnte den Abwärtssog bei 209,95 US-Dollar stoppen und versucht nun wieder, einen Aufschwung einzuleiten. Wenn die Bullen den Kurs über das 20-Tage-EMA von 237,33 US-Dollar heben können, das sich über dem Widerstand von 235,70 US-Dollar befindet, dann ist damit bestätigt, dass es in den unteren Bereich Kaufinteresse gibt.

ETH USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Ether-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Solange sich das ETH/USD-Paar oberhalb des 20-Tage-EMAs halten kann, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Anstieg bis auf 288,599 US-Dollar. Dementsprechend raten wir vorsichtig zum Kauf, sobald sich der Kurs oberhalb von 237 US-Dollar etablieren kann.

Falls die Bullen den Kurs nicht über das 20-Tage-EMA heben können, werden die Bären erneut versuchen, ihn unter die 209,95 US-Dollar Marke abzusenken und wenn dies von Erfolg gekrönt ist, könnte ein Abschwung bis auf 197,75 US-Dollar das Resultat sein.

XRP/USD

Die Bullen konnten die 0,22 US-Dollar Marke in den letzten paar Tagen erfolgreich verteidigen, was neues Kaufinteresse ausgelöst hat. XRP wird jetzt wahrscheinlich zurück an die Gleitenden Mittel (MAs) heranklettern und darüber hinaus vielleicht sogar bis an den Halsbereich (Neckline) des Kopf-und-Schultern Musters. Wir gehen davon aus, dass die Bären jedoch mit aller Macht den 0,25 – 0,26362 US-Dollar Bereich verteidigen werden.

XRP USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

XRP-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Sollte der Altcoin am 20-Tage-EMA scheitern, dann werden die Bären versuchen, den jüngsten Abschwung fortzusetzen und den Kurs unter den Support bei 0,22 US-Dollar zu drücken, falls dies gelingt, könnte dadurch ein Abwärtssog bis auf 0,18043 US-Dollar entstehen.

Wenn die Bullen aber in der Lage sind, das XRP/USD-Paar über die Gleitenden Mittel und den Halsbereich bei 0,26362 US-Dollar zu heben, dann wäre der Abwärtstrend damit beendet. Sobald sich der Kurs also oberhalb dieser Marke festigen kann, empfehlen wir neue Käufe.

BCH/USD

Die Bären haben es nicht geschafft, Bitcoin Cash (BCH) unter den Support von 306,78 US-Dollar zu drücken, was aggressive Bullen auf den Plan rufen wird, die versuchen werden, die Kryptowährung wieder nach oben zu heben. Falls die Bullen den Kurs zurück über den absteigenden Kanal heben können, ist sogar ein weiterer Aufschwung bis auf 360 US-Dollar möglich.

BCH USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Bitcoin Cash Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Wir gehen davon aus, dass die Bären spätestens bei 360 US-Dollar kräftig dagegenhalten werden. Sollte das BCH/USD-Paar dementsprechend an der 360 US-Dollar Marke scheitern, dann ist ein Abschwung auf 306,78 US-Dollar wahrscheinlich. Solange diese Marke jedoch hält, wird sich der Kurs in einer Seitwärtsbewegung einpendeln.

Falls die Bullen das Paar aber tatsächlich über 360 US-Dollar tragen können, dann ist eine Kletterpartie bis auf 400 oder sogar 430 US-Dollar im Rahmen des Möglichen. Sollten diese Marken geknackt werden, liegt das nächste Kursziel bei 500 US-Dollar, weshalb wir eine Kaufempfehlung aussprechen, sobald sich das Paar über 360 US-Dollar festigen kann.

BSV/USD

Obwohl sich Bitcoin SV (BSV) die letzten vier Tage unterhalb des Supports von 236 US-Dollar aufgehalten hat, waren die Bären nicht in der Lage, die Kryptowährung auch noch unter die psychologisch wichtige Marke von 200 US-Dollar zu drücken. Daran erkennen wir, dass es in den niedrigeren Bereichen Kaufinteresse gibt. Die Bullen versuchen dies zu nutzen, um den Kurs wieder oberhalb der 236 US-Dollar Marke zu etablieren.

BSV USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Bitcoin SV Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Sollte dies gelingen, ist ein Aufschwung bis an das 20-Tage-EMA möglich, das aber wohl erneut als starker Widerstand wirken wird. Falls das BSV/USD-Paar an diesem scheitert, werden die Bären nochmals versuchen, den Kurs unter 200 US-Dollar abzusenken.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Tage-EMA heben können, dann ist eine Kletterpartie bis auf 301,43 oder sogar 337,80 US-Dollar denkbar. Wir warten zunächst ab, bis sich eine neue Kaufgelegenheit ergibt, ehe wir neue Trades empfehlen.

LTC/USD

Litecoin (LTC) hat sich in den letzten Tagen am 200-Tage-SMA entlang gehangelt. Die Bullen versuchen, den Kurs über das 200-Tage-SMA zu heben und falls dies gelingt, ist ein Aufschwung bis auf 66,1486 US-Dollar möglich.

LTC USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Litecoin-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Da das 20-Tage-EMA nach unten abfällt und der RSI im negativen Bereich liegt, ist der Vorteil ganz klar bei den Bären, weshalb wir davon ausgehen, dass die Bullen spätestens am 20-Tage-EMA von 67,25 US-Dollar scheitern werden. Sollte der Kurs daraufhin nach unten abrutschen, dann werden die Bären versuchen, das LTC/USD-Paar wieder unter das 200-Tage-SMA zu drücken.

In diesem Fall wäre ein Absturz bis auf 50 US-Dollar das mögliche Resultat. Wenn die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Tage-EMA heben können, wäre wiederum ein Aufschwung bis auf 80,2731 US-Dollar denkbar.

EOS/USD

Die Bullen konnten EOS die letzten paar Tage oberhalb des 200-Tage-SMA halten, was ein positives Zeichen ist, da wir daran sehen, dass es hier Kaufinteresse gibt. Falls die Bullen den Kurs über der Abwärtstrendlinie festigen können, ist eine Kletterpartie bis auf 4 US-Dollar machbar.

EOS USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

EOS-Kursverlauf. Quelle Tradingview

Spätestens hier erwarten wir jedoch heftigen Widerstand und falls das EOS/USD-Paar an der 4 US-Dollar Hürde scheitern sollte, werden die Bären versuchen, den Kurs zurück unter das 200-Tage-SMA zu drücken.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über 4 US-Dollar heben können, dann ist ein weiterer Aufschwung bis auf 4,5 oder sogar 4,8719 US-Dollar die wahrscheinliche Folge. Wir sprechen deshalb eine Kaufempfehlung aus, sobald sich die Kryptowährung für mindestens 3 Tage oberhalb von 4 US-Dollar halten kann.

BNB/USD

Am 200-Tage-SMA schenken sich die Bullen und die Bären keinen Zentimeter. Die Bullen versuchen momentan, den Aufschwung vom200-Tage-SMA mitzunehmen und falls dies gelingt, könnte der Binance Coin (BNB) bis an die Widerstandlinie des absteigenden Kanals klettern.

BNB USD daily chart. Source: Tradingview

Binance Coin Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Falls dann sogar ein Ausbruch aus dem Kanal geschafft werden kann, bestätigt sich daran, dass der Abwärtstrend vorbei ist. Dementsprechend wäre ein weiterer Aufschwung bis auf 21,80 US-Dollar möglich.

Sollte das BNB/USD-Paar dann auch noch über 21,80 US-Dollar steigen, dann könnte die Kletterpartie bis auf 23,5213 oder sogar 27,1905 US-Dollar ausgebaut werden. Falls der Kurs jedoch am oberseitigen Widerstand des absteigenden Kanals scheitert, dann werden die Bären wiederum versuchen, den Kurs unter 16,4288 US-Dollar abzusenken. Wir warten zunächst ab, ob sich das Paar tatsächlich aus dem Kanal befreien kann, ehe wir eine neue Kaufempfehlung abgeben.

XTZ/USD

Die Tatsache, dass die Bären nicht in der Lage waren, Tezos (XTZ) unter dem 50 % Retracement-Level des jüngsten Aufschwungs von 2,605 US-Dollar zu halten, zeigt, dass die Anleger in den niedrigeren Bereichen nicht verkaufen wollen. Wenn der Altcoin jetzt auch noch über die 3,011 US-Dollar Marke klettern kann, dann wird der vorherige Aufwärtstrend fortgesetzt.

XTZ USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

XTZ-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Das erste Kursziel würde dann bei 3,50 US-Dollar liegen und wenn diese Marke geknackt wird, könnte es sogar bis auf 3,9499 US-Dollar hochgehen. Falls es das XTZ/USD-Paar auf ein neues Rekordhoch schafft, dann könnte der Höhenflug bis auf 5,3735 US-Dollar führen. Wir raten oberhalb der 3,011 US-Dollar Marke zum Kauf, wobei die Stopps bei 2,50 US-Dollar gesetzt werden sollten.

Sollte der Kurs entgegen unserer Annahme am 20-Tage-EMA bei 2,88 US-Dollar oder an der 3 US-Dollar Marke scheitern und dadurch unter 2,50 US-Dollar abrutschen, dann ist ein weiterer Absturz bis auf 2,28451360 oder sogar 1,831 US-Dollar denkbar.

LINK/USD

Chainlink (LINK) ist am 29. Februar an der 4,3535 US-Dollar Marke gescheitert, woraufhin die Bullen jedoch den Abschwung auf das 20-Tage-EMA von 3,88 US-Dollar direkt wieder aufgekauft haben. Dies ist ein positives Zeichen, da wir daran sehen, dass die Bullen nicht erst niedrigere Kursstände abwarten, um sich einzukaufen.

LINK USD daily chart. Source: Tradingview

LINK-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Falls die Bullen den Kurs doch noch über die 4,3535 US-Dollar Marke heben können, ist ein Aufschwung bis auf das Hoch von 4,8671 US-Dollar möglich und wenn dies auch noch übersprungen werden kann, öffnet sich das Tor für eine Kletterpartie bis auf 5,6934 US-Dollar.

Falls die Bullen entgegen unserer Annahme nicht über den oberseitigen Widerstand klettern können, dann wird das XTZ/USD-Paar für die nächsten Tage in eine Seitwärtsbewegung übergehen. Obwohl wir momentan optimistisch gestimmt sind, sehen wir keine gute Kaufgelegenheit, weshalb wir zunächst von Trades abraten.

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MoneyGram hat Ripple Investitionen nach SEC-Beratung umdeklariert

Laut neuen Dokumenten der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hat das Blockchain-Unternehmen Ripple seit seiner ersten Investition aus dem Juni 2019 weitere beträchtliche Summen an den Zahlungsdienstleister MoneyGram getätigt.

Wie aus einem Bericht der Financial Times vom 28. Februar hervorgeht, hatte MoneyGram diese Gelder zunächst als Einnahme deklariert, ehe eine Beratung durch die SEC erfolgt ist.

Investitionsgelder wurden umdeklariert

Aus den jüngsten Dokumenten wird ersichtlich, dass Ripple im dritten und vierten Quartal 2019 insgesamt 11,9 Mio. US-Dollar in MoneyGram investiert hat, wobei diese Gelder als „Gebühr für die Marktentwicklung von Ripple“ gekennzeichnet sind.

Dementsprechend wurden die Gelder in den Umsatz des Zahlungsdienstleister eingerechnet, aber nachdem eine Beratung durch die SEC erfolgt ist, hat MoneyGram die 2,4 Mio. US-Dollar aus dem Q3 2019 und die 8,9 Mio. US-Dollar aus dem Q4 2019 umdeklariert. So heißt es:  

„Als das Unternehmen seinen vorläufigen Geschäftsbericht für das vierte Quartal eingereicht hatte, waren die von Ripple gezahlten Gelder als Umsatz gekennzeichnet, was schon im dritten Quartal so gehandhabt wurde. Durch die anschließende Änderung wurden die Begünstigungen von Ripple mit den Betriebskosten gegengerechnet und sind damit nicht länger als Einnahme erfasst.“

„Gebühr“ für die Marktentwicklung von Ripple

Cointelegraph hatte vergangene Woche erstmals von den Ripple Investitionen in MoneyGram berichtet. In einem anderen SEC-Dokument hatte MoneyGram in diesem Zusammenhang genauer erklärt, welche Absicht hinter der Investition steckt:

„MoneyGram wird von Ripple finanziell dabei unterstützt, Liquidität für den Fremdwährungshandel über die Ripple Blockchain zu schaffen. Wir gehen davon aus, dass diese Partnerschaft unsere Kapitalanforderungen deutlich verringern wird und dadurch für zusätzlichen Umsatz und Cash Flow sorgt.“

Brad Garlinghouse, der Geschäftsführer von Ripple, hatte zuvor in einem Interview eingestanden, dass Unternehmen durchaus mit Investitionsgeldern „geködert“ werden, um die Blockchain-Plattform für ihre Zahlungsabwicklungen zu nutzen.

Dahingehend bestätigte er auch, dass der Verkauf der firmeneigenen Kryptowährung XRP eine wichtige Voraussetzung für Ripple ist, um Profit machen zu können.

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