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Samsung lanciert Blockchain-Smartphone mit Quantenchip

Jenseits der Blockchain verspricht die Quantentechnik in Sachen Datensicherheit und Kryptographie ebenfalls höchst Interessante Anwendungsmöglichkeiten. Ein neues Blockchain-Smartphone aus Südkorea versucht sich an der Vereinigung dieser kryptographischen Ansätze.

Der südkoreanische Mobilfunkanbieter SK Telecom hat gemeinsam mit Samsung ein neues Blockchain-Smartphone lanciert. Als Kernfeature verfügt das auf den Namen Galaxy A Quantum getaufte Gerät über einen Quanten-Zufallszahlengenerator-Chipsatz. Damit ist es das weltweit erste 5G-fähige Gerät, das Quantenverschlüsselung verwenden kann. Die beiden Konzerne entwickelten den Quantenchip gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen ID Quantique.

Laut einer Pressemeldung setzt das neue Blockchain-Smartphone auf „quantenverstärkte Kryptographie.“ Das Gerät ist bereits vorbestellbar. Als offiziellen Verkaufsstart für Südkorea gibt SK Telecom den 22. Mai an. Der Kostenpunkt beläuft sich dabei auf 649,000 Südkoreanische Won, was umgerechnet etwa 488 Euro entspricht.

Blockchain meets Quantentech: Eine interessante Kombo

Das wesentliche Feature des Galaxy A Quantum ist eine Zwei-Faktor-Authentisierung, die auf Quanten-generierte Zufallszahlen zurückgreift. Das Gerät nutzt diese Sicherheitsfunktion einerseits bei der Anmeldung für vielfältige SK-Telecom-Dienste sowie dem Bezahlsystem SK Pay. Daneben findet sie auch bei dem Blockchain-basierten Authentifizierungsdienst Initial Verwendung. Der Dienst wird von einem Konsortium verschiedener südkoreanischer Unternehmen betrieben, die mit ihm eine Blockchain-Plattform für die dezentrale Speicherung von Identitätsdaten schaffen wollen.

Mit Hilfe der Quantentechnologie lässt sich auf dem Galaxy A Quantum eine „Quantum Wallet“ für Initial erstellen. Dadurch kann der Nutzer etwa seinen Personalausweis oder Versicherungsdokumente in sicherer Form auf dem Blockchain Smartphone abspeichern. SK Telecom verspricht, dass die Nutzung der Quantenverschlüsselung, den Dokumentenaustausch über die Initial-Plattform vereinfachen soll. Das Unternehmen kündigte ferner an, die Anzahl der Dokumente zu erhöhen, die vom Authentifizierungsdienst unterstützt werden.

Blockchain-Smartphones im Trend?

Zumindest für Samsung ist das Galaxy A Quantum indes nicht der erste Ausflug in die Blockchain-Welt. Denn der südkoreanische Multimediakonzern setzt bei seinen Spitzen-Geräten bereits seit einiger Zeit auf Blockchain-Kompatibilität. Demgemäß verfügt auch das neue Samsung Galaxy S20 über den Blockchain Key Store. Nutzer des Blockchain Smartphones können dort ihre Schlüssel für Assets auf Basis von Ethereum, Bitcoin, Klaytn, Tron und Stellar verwahren.

Andere Smartphone-Hersteller haben ihre Geräte jedoch ebenfalls für die Krypto-Welt geöffnet. Die taiwanische Handyschmiede HTC stattete ihr HTC Exodus 1S beispielsweise mit der Funktion aus, eine eigene Bitcoin Full Node zu betreiben. Seit kurzem lässt sich dieses Blockchain–Smartphone zudem sogar für das Mining von Monero nutzbar machen.

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„Narrenspiel“: Ethereum-Mitbegründer kritisiert Krypto-Mining auf Smartphones

Vitalik Buterin, einer der Mitbegründer von Ethereum, äußerte sich abwertend zum Krypto-Mining über Mobiltelefone.

Buterin twitterte am 13. April, dass das Mining auf Mobiltelefonen „ein Narrenspiel“ sei. Damit bezog er sich auf die Ankündigung des Smartphone-Riesen HTC, der Benutzern die Möglichkeit geben will, Monero (XMR) über sein Blockchain-Handy Exodus zu minen.

Der Ethereum-Mitbegründer kommentierte die Ankündigung:

„Das widerspricht allem, was wir über Größenvorteile bei Hardware wissen. Dabei werden Benutzer eher mit falscher Hoffnung getäuscht, als dass es ihnen hilft.“

Er fügte außerdem hinzu, „das Staken auf Smartphones“ sei hingegen „recht vielversprechend“.

Gemischte Reaktionen auf Buterin-Tweet

Auf sozialen Netzwerken gab es unterschiedliche Reaktionen auf den Kommentar von Buterin. Einige meinten, dass er das Konzept des mobilen Krypto-Mining kleinrede. Dabei spielten die Kommentatoren auf Ardor an, den man über Android-Smartphones minen kann. Andere gaben ihm wiederum recht.

Der Ethereum-Mitbegründer antwortete auf den Kommentar eines Nutzers. Dieser fragte, inwiefern der Einsatz von CPU-Leistung für das Mining „schlimmer ist, als wenn reiche Leute aufgrund ihrer größeren Taschen reicher werden“:

„Als ob der PoW ein tugendhafter Akt wäre, bei man mit Blut und Schweiß arbeitet und nicht überwiegend nur herumsitzt und darauf wartet, dass Hardware (die man kaufen konnte, weil man reich ist) einen noch reicher macht.“

HTC: Kosten und Energieverbrauch beim Mining „reduzieren“

Wie Cointelegraph am 10. April berichtete hat HTC diese Möglichkeit angekündigt, nachdem das Unternehmen eine Partnerschaft mit der ASIC-Chipdesignfirma Midas Labs geschlossen hatte.

HTC erklärte, dass der hohe Energieverbrauch und die hohen Kosten durch die Verlagerung der Arbeit auf mobile Geräte „reduziert“ werden könnten.

In der Ankündigung betonte das Unternehmen auch, dass die App automatisch nicht mehr minen würde, wenn das Smartphone benutzt werde oder das Ladegerät nicht angeschlossen sei.

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Blockchain-Abstimmungs-App: App bei Abstimmung in Iowa keine mobile Abstimmung

Vor kurzem wurde in der demokratischen Fraktion in Iowa abgestimmt. Dies sei „keine mobile Abstimmung“ gewesen, so das große Unternehmen für Blockchain-Abstimmungen Voatz.

Die mobile Software zur Stimmzählung in der demokratischen Fraktion in Iowa am 3. Februar ist nun zum Gegenstand einer Diskussion geworden. Zuvor hatte ein mutmaßlicher Fehler in der Smartphone-App dazu geführt, dass die Demokraten die öffentliche Bekanntgabe Ergebnisse der Abstimmungen vom Montag verschoben haben.

Laut einem Bericht der Associated Press schrieben Parteimitglieder in Iowa den Fehler daraufhin einem unbekannten „Programmierfehler“ in der Software zu. Das habe zu nur „teilweisen und unzuverlässigen Ergebnissen“ geführt. Wie berichtet wurde, soll die Anwendung von einer kaum bekannten Firma namens Shadow erstellt worden sein, die von Führungskräften der erfolglosen Präsidentschaftskampagne um Hillary Clinton gegründet wurde.

Von Voatz, der großen App für Blockchain-Abstimmungen, hieß es, „eine App zur tabellarischen Erfassung der Stimmen der Fraktionssitzungen ist keine mobile Abstimmung“.

Online wurde auf mehreren Seiten berichtet, dass es Sicherheitsbedenken bei der verwendeten Software gebe. Apps für Blockchain-Abstimmungen haben sich daraufhin eingeschaltet und erklärt, dass die Abstimmung der demokratischen Fraktion in Iowa keine wirklich mobile Abstimmung gewesen sei.

Voatz, ein US-Startup für Blockchain-Abstimmungen, das nach eigenen Angaben über 50 Wahlen durchgeführt habe. Darunter sei auch die Abstimmung in West Virginia im Jahr 2018 gewesen. Das Unternehmen erklärte, dass es sich bei der von Shadow entwickelten App lediglich um eine Anwendung zur tabellarischen Erfassung der persönlichen Stimmen der Fraktionsmitglieder handle. Das Unternehmen betonte, es sei nicht an den Abstimmungen in Iowa beteiligt gewesen, und erklärte:

„Wir können nichts über die Technologie sagen, die von der demokratischen Partei in Iowa verwendet wurde. Wir haben noch nie von der Technologie oder dem Unternehmen dahinter gehört. Wir möchten jedoch klarstellen, dass Voatz nicht an den Abstimmungen in Iowa beteiligt war, und die Verwendung einer App zur tabellarischen Erfassung der persönlichen Stimmen in den Abstimmungen ist keine mobile Abstimmung.“

Votem, ein weiteres großes Unternehmen für Blockchain-Abstimmungen aus Ohio, hat Voatz zugestimmt und ebenfalls darauf hingewiesen, dass noch immer nicht ganz klar sei, welche Funktion die App bei der Abstimmung in Iowa hatte. Pete Martin, der CEO von Votem, sagte in einer E-Mail an Cointelegraph:

„Unsere Einschätzung ist, dass das keine wirkliche mobile Abstimmung war, bei der ein nachweislich authentifizierter Wähler einen nachweisbaren und überprüfbaren elektronischen verschlüsselten Stimmzettel abgibt, der gemischt und dann öffentlich ausgezählt wird. Die Abstimmung ist einzigartig, weil die Identität des Wählers bekannt ist. Aber in den meisten Fällen wird die Identität des Wählers von seinem Stimmzettel getrennt, um seine Identität zu schützen. Das wird in unserem Protokoll „Beweis der Stimmabgabe“ ausführlich beschrieben.

Votem: Blockchain löst Probleme mit der Shadow-App nicht

Auf die Frage, ob Blockchain-Technologie das Fiasko in Iowa hätte verhindern können, antwortete Martin, dass die Blockchain-Technologie selbst keine Abhilfe schaffe. Dennoch biete die Technologie eine Reihe wichtiger Funktionen:

„Blockchain an und für sich behebt nicht die Probleme, von denen wir bei der Shadow-App hören. Aber sie bietet einen Grad an unabhängiger Nachweisbarkeit, Überprüfbarkeit und mathematischer Korrektheit, der möglicherweise dazu hätte beigetragen können, das Problem überhaupt zu identifizieren und die Ergebnisse zu verifizieren.“ 

Die Branche für Blockchain-Abstimmungen gewinnt in den letzten Jahren an Bedeutung. Einige wichtige politische Persönlichkeiten haben der Blockchain-Technologie eine potentiell disruptierende Rolle für die Transparenz und Demokratie von Wahlen eingeräumt, da sie unveränderliche Aufzeichnungen bietet.

Der demokratische Kandidat Andrew Yang hat im August 2019 erklärt, dass er, wenn er bei den Präsidentschaftswahlen 2020 in den Vereinigten Staaten gewinnt, eine auf Blockchain-basierende mobile Abstimmung einführen werde. Wie Cointelegraph Anfang Januar 2020 berichtete, hat der US-Bundesstaat Virginia in Betracht gezogen, Blockchain-Technologie einzuführen, um Wahlen und Abstimmungen zu verbessern.

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Apple: Entfernung von Coinbase-DApp-Browser aus App Store möglich

Nachdem Google MetaMask, einen Browser für Ethereum-basierte, dezentrale Anwendungen (DApp), aus seinem Android Playstore entfernt hatte, könnte Apple Coinbase nun auch zwingen, die DApp-Browser-Funktion aus seiner Krypto-Wallet-Anwendung zu entfernen.

Einem Reddit-Post vom 28. Dezember zufolge warnte die US-Börse Coinbase seine Benutzer, dass sie gezwungen sein könnte, die DApp-Browser-Funktion aus seiner Wallet-Anwendung zu entfernen, um die Richtlinien des mobilen App Store von Apple einzuhalten. Der Coinbase-CEO Brian Armstrong kommentierte dazu:

„Hier der Coinbase-CEO. Das ist wirklich unglücklich. Apple will offenbar Dapps aus dem App Store vollständig entfernen. […] Das wird vermutlich auch anderen Wallets (Trust, Argent, Metamask) drohen. Das geht über Coinbase hinaus und ich finde, das ist eine sehr große Bedrohung für das Ökosystem.“

Armstrong sagte auch, dass Nutzer, die DApps auf mobile Geräte von Apple verwenden wollen, möglicherweise Apple darum bitten müssen, solche Anwendungen zuzulassen. Er erklärte weiter:

„Das ist ein wichtiger Bereich der Innovation im Finanzbereich, und viele Entwickler und frühe Anwender dieser Technologie haben Millionen von Dollar in Krypto in diese Finanzanwendungen gesteckt. Diese können sie nicht mehr auf den mobilen Geräten von Apple nutzen, wenn diese App Store-Richtlinie weitergeführt wird“.

Koordiniertes Vorgehen gegen Krypto

Wie bereits erwähnt, hat Google kurz zuvor die Ethereum-Wallet und DApp-Browser MetaMask auf seiner Android-App-Plattform Google Play verboten.

Das Projektteam erklärte, dass der Grund für die Entfernung der App eine Richtlinie gegen mobiles Mining sei. Die betreffende Software ermögliche so etwas allerdings nicht.

MetaMask ging gegen die Entscheidung in Berufung. Diese wurde allerdings abgewiesen. Die Firma erklärte damals in einem Tweet:

„Unsere Berufung wurde aus dem selben Grund abgewiesen: Kein Mining auf @Android. Wir tun das nicht.“

Der Kryptowährungs-Influencer Omar Bham vermutet, dass derartige Schritte die Firmengeschäfte vor potentiellen dezentralisierten Konkurrenten schützen sollen. In einem Tweet am 28. Dezember erklärte er:

„Web3 steht in direkter Konkurrenz zu Google & Apple. Wir erwarten weiterhin, dass auch MetaMask, Coinbase und andere Dapp-Browser zensiert werden.“

Am 23. Dezember behaupteten Kryptowährungs-Influencer, dass die Video-Streaming-Plattform YouTube ihre Inhalte zensiere. Nachdem wichtige Persönlichkeiten aus der Branche sich dazu geäußert haben, ließ die Plattform einige Inhalte wieder zu. Aber viele der betroffenen YouTuber erklärten, dass ihre Videos nicht wiederhergestellt worden seien.

Zwei Tage später ließ YouTube weitere Inhalte wieder zu und das Team der Firma sagte in einem Tweet, dass das Problem ursprünglich ein Fehler im Überprüfungsprozess gewesen sei.

Ein Krypto-Influencer bestätigte, dass Warnungen, die er auf seinem YouTube-Konto erhalten habe, entfernt worden seien. Auch bei den meisten anderen zensierten Influencern soll das geschehen sein. Wie Cointelegraph berichtete, sind viele der Influencer nach dem Vorfall auf dezentrale Content-Sharing-Plattformen ausgewichen.

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HTC: Neues Smartphone-Modell unterstützt Binance Chain (BNB)

In diesem Jahr hat HTC mit dem Exodus 1s bereits ein Smartphone auf den Markt gebracht, das als Bitcoin-Netzwerkknoten agieren kann. Dadurch können Benutzer ihr Krypto-Vermögen unterwegs kontrollieren. Für ausreichende Speicherkapazität benötigen die Benutzer jedoch eine zusätzliche SD-Karte.

Phil Chen, Chief Officer bei HTC, teilte mit:

Wir haben den Benutzern die Möglichkeit gegeben, ihre eigenen Keys zu besitzen, und jetzt sind wir einen Schritt weiter gegangen, damit Benutzer ihren eigenen vollständigen Bitcoin-Full-Node betreiben können. Full Nodes sind der wichtigste Bestandteil der Widerstandsfähigkeit des Bitcoin-Netzwerks. Wir haben die Eintrittsbarriere für jede Person gesenkt, einen Node zu betreiben, der einfach ein Computer ist, der in unserem Fall mobil ist und an dem globalen Bitcoin-Netzwerk teilnimmt, das Transaktionen und Blöcke überall verbreitet, was die Grundlage und grundlegende Definition eines Peer-to-Peer-Cash-Systems ist.

Die integrierte „Zion Vault“ des Smartphones verwendet die Trusted Execution Environment (TEE), um Private Keys und vertrauliche Daten zu schützen. Laut Unternehmensangaben isoliert die TEE das Betriebssystem beim Signieren von Transaktionen, wodurch alle Daten immer geschützt seien.

Auch die neue Binance-Edition des Smartphones soll zunächst nur über Kryptowährungen auf der Website von HTC erhältlich sein. Wie bei seinem Vorgänger, dürfte der Kauf des Handys aber auch bald mit traditionellem Geld möglich sein.

HTC Exodus: Wallet und Smartphone in einem

Das „Krypto-Phone“ soll die Benutzerfreundlichkeit des Smartphones und die Sicherheit einer Hardware-Wallet kombinieren. Das All-in-One-Gerät ermöglicht den Kauf und Verkauf von Bitcoin.

Mit der Binance-Version des Smartphones ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Binance ist mit einem täglichen Handelsvolumen von durchschnittlich über 1,5 Milliarden US-Dollar die mit Abstand größte Bitcoin-Börse der Welt. Daher könnte die neue Version auf großen Anklang bei Benutzern stoßen.

Der Vorteil eines Smartphones mit integrierter Wallet liegt auf der Hand: Benutzer können jederzeit schnell am digitalen Währungsverkehr teilnehmen. Bei Verlust des Handys geht damit aber auch das Risiko einher, den Zugriff auf ebenjene Kryptowährungen zu verlieren. Benutzer sollten also stets ein wachsames Auge auf ihr Wertobjekt haben.

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HTC kündigt Bitcoin Full Node auf Budget-Smartphone an

Während sich Samsung zunächst geniert hatte, eine Bitcoin Wallet auf dem Smartphone der neuesten Generation vorzuinstallieren, schreitet die Konkurrenz von HTC auf Bitcoin-maximalistischen Wegen. Denn wie der taiwanische Elektronikhersteller auf der Lightning Conference am Wochenende angekündigt hat, integriert das Exodus 1s eine Bitcoin Full Node. Das heißt, dass HTC Besitzern des Geräts die volle Kontrolle über ihr Krypto-Vermögen an die Hand gibt. Mit der Entscheidung dürfte der Hersteller der Resilienz des Bitcoin-Netzwerks einen großen Dienst erweisen. Schließlich ist das Betreiben einer Bitcoin Full Node in der Regel mit einigem Aufwand verbunden. Bitcoinern muss entweder eine geräumige Festplatte auf dem heimischen Rechner zur Verfügung stehen – die Bitcoin Blockchain ist bereits etwa 250GB groß – oder sie versorgen sich mit einer der zahlreichen, häufig kostspieligen Full-Node-Lösungen, die es auf dem Markt gibt.

Konkurrenzdruck unter Full-Node-Anbietern nimmt Fahrt auf

Anders der Ansatz von HTC: Wie Phil Chen, „Chief Decentralized Officer“ bei HTC, während einer Präsentation auf der Lightning Conference, die am 19. und 20. Oktober stattgefunden hat, preisgibt, wird das Exodus s1 bereits ab 219 Euro zu haben sein. Damit ist es günstiger als so manches Konkurrenzprodukt. Das Gerät läuft laut Hersteller mit einer Speicherkapazität von 63 GB sowie 4 GB RAM vom Stapel. Damit Nutzer ihre Full Node problemlos betreiben können, müssen sie den Speicher folglich mit einer SD-Karte aufrüsten. 400 GB und mehr seien kein Problem, so HTC. Neben der Full Node dürfen sich Besitzer auch auf eine eigene Bitcoin Wallet freuen.

Full Nodes sind der wichtigste Bestandteil der Resilienz des Bitcoin-Netzwerks und wir haben die Zugangsbarriere für jede Person, die einen Netzwerkknoten betreiben möchte, gesenkt,

so Chen auf der Lightning Conference.

Die Ankündigung hat in der Szene begeisterte Reaktionen ausgelöst. Schließlich ist die Dezentralität für „Bitcoiner“ eine der wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin.

Seine eigenen Private Keys auf dem Smartphone zu kontrollieren ist kein „Feature“ sondern ein fundamentales Prinzip.

Phil Chen auf der Lightning Conference.

Entsprechend dem Motto „je dezentraler desto besser“, knüpft die Bitcoin-Szene große Erwartungen an den Launch des Geräts. Wer auf dem Smartphone einen eigenen Knotenpunkt betreibt, gewinnt dadurch einiges an Souveränität. Schließlich verifizieren Full Nodes Transaktionen und können so feststellen, dass es sich bei erhaltenen Krypto-Werten tatsächlich um BTC handelt. Das Motto der Bitcoin-Szene lautet daher „Don’t trust, verify“ – „Vertraue nicht, verifiziere“.

Die Präsentation findet ihr unter diesem Link; sie startet ab 4:30:20.

Laut Hersteller ist das Gerät bereits verfügbar – bezahlt werden kann passenderweise nur mit Kryptowährung.

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Reaktion auf Samsung: LG entwickelt Blockchain-Smartphone

Der südkoreanische Elektronikriese LG arbeitet mit Blockchain-Entwicklern zusammen, um ein Konkurrenzprodukt für das Samsung-Blockchain-Smartphone Klaytn herauszubringen, so Quellen.

LG im Gespräch mit Entwicklern

In einem Gespräch mit der lokalen Tageszeitung Chosun am 8. September sagte ein Brancheninsider, LG hätte bereits mit lokalen Entwicklern von dezentralen Anwendungen (DApps) gesprochen und ein Anwendungsszenario für sein zukünftiges Produkt ausgearbeitet.

„LG wird wahrscheinlich auf Samsungs Innovationsinitiative reagieren“, wie er gegenüber der Publikation erklärte. 

Eine Woche zuvor wurde berichtet berichtet, dass der koreanische Messaging-Dienst Kakao Corp. Blockchain-Funktionen für das geplante Samsung-Smartphone Galaxy Note 10 vorbereite.

Das Gerät namens Klaytn soll eine Wallet und einer Summe an KLAY auf den Markt kommen. KLAY ist ein Token, der von der Kakao-Tochter GroundX entwickelt wurde.

Immer mehr Blockchain-Smartphones auf dem Markt

Immer mehr Krypto-fähige Smartphones kommen auf den Markt. Das von Samsung könnte allerdings einen Dominoeffekt auslösen, wie eine weitere Quelle gegenüber Chosun vermutete. 

Eine Reaktion von LG in Form eines Produkts wäre auf dem hart umkämpften Verbrauchermarkt ein kluger Schritt.

„Ich denke, dass Samsung versucht, anders an den Blockchain-Bereich heranzugehen. Das ist wie damals, als LG mit einem Dual-Screen reagierte, als Samsung Galaxy ein faltbares Handy herausbrachte“, so die Quellen. 

Es ist nicht bekannt, ob das zukünftige Produkt von LG weltweit auf den Markt kommt. Wie Cointelegraph berichtete, soll Klaytn nur auf dem südkoreanischen Markt herauskommen. 

Am Wochenende kündigten die Entwickler von Finney, dem weltweit ersten Blockchain-Smartphone, an, dass das Gerät bald in Bangladesch auf den Marktkommen soll.

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Weltweit „erstes“ Blockchain-Smartphone kommt in Bangladesch auf den Markt

Finney, das wohl erste Blockchain-fähige Smartphone der Welt, wird in Kürze in Bangladesch auf den Markt kommen.

Laut einem Bericht der Lokalzeitung The Daily Star vom 9. September hat die Bangladescher Regulierungskommission für Telekommunikation das Telefon im August zum Import freigegeben. Es soll im Oktober auf den bangladeschischen Markt kommen.

Mobiltelefone in Bangladesch

Die Markteinführung von Finney in Bangladesch überschneidet sich mit einem wachsenden Besitz von Smartphones im Land. Laut einem Bericht des globalen Forschungsunternehmens GSMA Intelligence aus dem Jahr 2018 sollen bis 2025 75 Prozent der Bevölkerung (138 Millionen Menschen) Smartphones besitzen. 41 Prozent (73 Millionen Menschen) sollen bis dahin auch mobile Internetnutzer sein.

Der GSMA zufolge kauft die zunehmend urbanisierte Bevölkerung mehr Smartphones, da billigere Geräte auf den Markt kommen. Im Vergleich ist der Preis des Finney unter den in Bangladesch erhältlichen High-End-Handys angesiedelt. Finney kam letztes Jahr zum Preis von 999 US-Dollar auf den Markt. Das Samsung Galaxy S10 ist auf dem lokalen Handymarkt MobileDokan für 894 US-Dollar verfügbar

Eingebaute Blockchain und Wallet  

Das Schweizer Unternehmen Sirin Labs entwickelte das Telefon, nachdem es bei einem der fünf größten Initial Coin Offerings im Jahr 2017 157,8 Mio. US-Dollar aufbrachte. Das Telefon hat eine integrierte Cold-Wallet, die Kommunikation ist verschlüsselt und es verwendet ein dezentrales Anwendungsökosystem.

Der Sirin Labs-Mitbegründer und CEO Moshe Hogeg sagte, dass Finney, das vom Elektronikriesen Foxconn Technology Group hergestellt wird, mehrere Aspekte von Blockchain und Krypto in einem Gerät vereint:

„Vor dem Finney brauchten Sie einen Ledger, einen Computer, Wallet-Software und dann mussten Sie zu einer Börse gehen und dann erst konnten Sie konvertieren. Der Finney vereint das alles in einem Telefon.“  

Blockchain in Bangladesch

Letzten Monat beschloss die Bangladescher Regierung, Geld aus ihrem IT-Projektfonds zu verwenden, um Absolventen für ein Blockchain-Training nach Japan und Indien zu schicken. Das Projekt wird mit 208 Mio. US-Dollar finanziert. Die Regierung plant, 100 neue IT-Absolventen ins Ausland zu schicken, um die Expertise in den Bereichen Distributed-Ledger-Technologie, Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Cybersicherheit zu fördern.

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Samsung Galaxy S10 unterstützt nun TrueUSD, Maker und USD Coin

Nachdem das Unternehmen wichtige Kryptos integriert hat, erweitert der südkoreanische Technologieriese Samsung die vom Galaxy S10-Gerät unterstützten Coins um weitere drei Stablecoins.

Laut einem U.today-Bericht vom 30. August unterstützt Samsungs neues Flaggschiff-Smartphone nun drei Stablecoins, darunter TrueUSD (TUSD), Maker (MKR) und USD Coin (USDC).

33 Kryptos werden vollständig unterstützt

Darüber hinaus unterstützt das Samsung Galaxy S10 Berichten zufolge jetzt Basic Attention Token (BAT), ein systemeigenes Token des blockchain-basierten Internetbrowsers Brave, mit dem Benutzer für das Ansehen von Werbung belohnt werden.

In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass die digitale Wallet des neuen Samsung-Handys nun insgesamt 33 digitale Währungen unterstützt, darunter Bitcoin (BTC), Binance Coin (BNB) und Ether (ETH). 

Wie bereits von Cointelegraph berichtet, umfassen die unterstützten Währungen nach der Integration von Pundi X auch KuKoin Shares (KCS), NEM (XEM), Kyber Network (KNC), Qtum (QTUM) sowie die nativen Token des Krypto-Startups XWallet.

„Keine Kleinigkeit, oder?“

Changpeng Zhao, CEO von Binance, merkte an, dass der Umfang des Geschäfts erheblich ist und er ein aktiver Befürworter des neuen Samsung-Handys sein wird.

„Keine Kleinigkeit, oder? Ratet mal, welches Handy ich kaufen und all meinen Freunden empfehlen werde!  Es breitet sich aus.“

Am 27. August veröffentlichte der große Telefonbetreiber China Telecom ein Whitepaper zu Blockchain-fähigen Smartphones in der 5G-Ära, in dem ein Projekt eines auf SIM-Karten basierenden Blockchain-Digital-Asset-Management-Systems beschrieben wurde.

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Firma vertreibt Blockchain-Smartphone mit hochinnovativem Sprach-Protokoll

Ein Blockchain-Projekt, welches mit dem Versprechen eines „neuen Finanzzeitalters“ wirbt, bringt bald das weltweit erste Smartphone mit einem Voice-over-Blockchain-Protokoll (VOBP) auf den Markt.

Das IMpulse K1 macht laut KaratGold durch neue Technologie Drittanbieter und Dienstleistungen überflüssig. Diese ermögliche es den Nutzern komplett verschlüsselte Kommunikation und Texte, Dokumente, Videos und Aufzeichnungen jederzeit vollständig privat zu halten.

Um sicherzustellen, dass die persönlichen Daten, Dateien und die Kryptowährung eines Benutzers bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts sicher bleiben, haben Besitzer die Möglichkeit, ihre verschlüsselten Informationen über die Blockchain abzurufen.

Laut KaratGold liegt beim IMpulse K1 der Schwerpunkt auf Privatsphäre und Sicherheit. Gleichzeitig wird ein Gerät angeboten, das hinsichtlich Kryptotransaktionen wirklich grenzenlos und kostenfrei ist. Das Smartphone bietet dabei die vom Anwender im Alltag gewohnten technischen Eigenschaften nach dem neuesten Stand der Technik. Mit einem 5,5-Zoll-AMOLED-Touchscreen, Dual-Nano-SIM und hochwertigen Kameras auf Vorder- und Rückseite erfüllt das Smartphone die im 21. Jahrhundert als selbstverständlich geltenden Alltagsfunktionen – und noch ein wenig mehr.

Händler sind willkommen

Der IMpulse K1 gehört zu einem Netzwerk von Produkten, die dazu beitragen sollen, eine „globale Infrastruktur“ zu schaffen und sinnvolle und dauerhafte Verbindungen zwischen Blockchain-basierten Finanzsystemen und konventionellen Netzwerken aufzubauen.

KARATGOLD IST hIER VERFÜGBAR

Zu diesem Zweck hat KaratGold K-Merchant entwickelt, eine Plattform mit einem sicheren Zahlungsportal für den Einzelhandel. Das System ermöglicht es großen und kleinen Unternehmen nicht nur, Einkäufe mit den besten digitalen Währungen wie Bitcoin und Ether sowie der nativen KaratGold Coin (KBC) zu akzeptieren. Dazu gehört ebenfalls ein intuitives Dashboard zur Anzeige von Daten, mit denen Unternehmer ihre Stärken und Schwächen erkennen, die Nachfrage steigern und neue Chancen aufspüren können. In dem Bewusstsein, dass die Umstellung auf neue Zahlungslösungen ein mühsamer Prozess sein kann, ermöglicht das Unternehmen eine „blitzschnelle Anmeldung“ über leicht verständliche Online-Formulare.

Laut KaratGold macht dies die Annahme von Zahlungen so einfach wie nie zuvor. Die Verbraucher können ihre Einkäufe ohne erneute Eingabe ihrer Kartendaten sofort abschließen. Händler können die Kaufabwicklung mit ihrem Logo und ihrem Branding personalisieren, mitsamt PCI-DSS-Compliance und 24/7-Betrugsüberwachung durch K-Merchant. Beliebte E-Commerce-Dienste wie Shopify lassen sich durch anpassbare Module ebenfalls integrieren. Als zusätzliches Extra hilft K-Merchant Einzelhändlern an wichtigen Verkaufstagen, wie etwa dem Black Friday, auch hohe Nachfrage zu befriedigen. K-Merchant lässt sich neben dem Online-Zahlungsverkehr auch an jedem Point of Sale integrieren und nutzen.

Ein Produktuniversum

KaratGold verfügt darüber hinaus über eine hybride Kryptowährungs- und Goldbörse mit dem Namen KaratBit, die Enthusiasten am Hochfrequenzhandel mit Coins und Edelmetallen partizipieren lässt. Die benutzerfreundliche Benutzeroberfläche ist ideal für Profis und Anfänger, und eine Reihe von Ordertypen stellen sicher, dass Händler sich unabhängig davon, was der Markt als nächstes bringen wird, positionieren können.

Im anderen Teil des Ökosystems entwickelt das Unternehmen ein Netzwerk von Geldautomaten für CashGold (CashGold Exchange Machines). Dabei handelt es sich um ein „benutzerfreundliches Zahlungssystem, bei dem kleine Goldbarren auf einem bestimmten Papiertyp, der einer Banknote ähnelt, dargestellt werden“, so dass die Verbraucher bei Bedarf auf die gewünschten Vermögenswerte zugreifen können.

Das Unternehmen ging aus Karatbars International in Stuttgart hervor und wurde von Harald Setz, einem deutschen Unternehmer mit mehr als 35 Jahren Erfahrung, gegründet.

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