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Kopplung an chinesischen Yuan: Tether will CNHT-Token herausbringen

Der Stablecoin-Betreiber Tether plant, einen Stablecoin herauszugeben, der am chinesischen Yuan gekoppelt ist, wie die lokale Branchenmedienplattform ChainNews am 21. August berichtete.

Tether will an Renminbi gekoppelten Stablecoin herausbringen

Der Bitfinex-Aktionär Zhao Dong teilte der Plattform mit, dass Tether – der Stablecoin-Betreiber hinter dem führenden Stablecoin USDT – plane, in naher Zukunft einen neuen Stablecoin herauszugeben. Der geplante Stablecoin soll an den chinesischen Yuan gekoppelt sein, die auf Offshore-Konten unter dem Ticker CNHT aufbewahrt werden.

Dong sagte auch, dass seine digitale Vermögensverwaltungsplattform RenrenBit die erste Organisation sein werde, die in das Projekt investiert. Der Plattform zufolge habe er auch erklärt, dass Tether und die Kryptowährungsbörse Bitfinex zusammenarbeiten würden und dass sie das gleiche Managementteam haben.

Tether hat auf die Anfrage von Cointelegraph nach einer offiziellen Bestätigung bis Redaktionsschluss nicht reagiert. 

Eine umstrittene Partnerschaft

Die Beziehung zwischen Bitfinex und Tether wurde mit Argwohn beäugt, als die New Yorker Staatsanwaltschaft im April eine Beschwerde gegen iFinex, Bitfinex und Tether eingereicht hatte. Die Staatsanwaltschaft behauptete, dass die Unternehmen New Yorker Investoren betrogen hätten, indem sie einen Verlust von 850 Mio. US-Dollar, den die Handelsplattform Bitfinex erlitten hatte, ausglichen.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete haben Bitfinex und Tether auf die jüngste Entscheidung von Richter Joel Cohen in der laufenden Klage der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen die Unternehmen reagiert und behauptet, dass diese Behauptungen haltlos seien.

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Europäische Kommission untersucht Monopolbildung durch Facebook Libra

Die Kartellaufsicht innerhalb der Europäischen Kommission hat einen Fragebogen verschickt, um herauszufinden, ob Facebooks Kryptowährung Libra gegen das Wettbewerbsrecht verstößt.

Laut einem Bericht vom 20. August will das Nachrichtenportal Bloomberg Einsicht in ein Dokument erhalten haben, das belegt, dass die EU-Kommission Anfang August einen Fragebogen an Facebook und die Mitglieder der Libra Association verschickt hat, durch den untersucht werden soll, ob die Kryptowährung des Social-Media-Konzerns überhaupt einen fairen Wettbewerb zulässt.

Die Kartellaufsicht befürchtet, dass Facebook und die beteiligten Unternehmen untereinander verschiedenste Kundendaten austauschen könnten, um sich einen gemeinsamen Vorteil zu verschaffen. In diesem Zusammenhang soll auch untersucht werden, inwiefern Libra in WhatsApp und den Facebook Messenger integriert werden soll.    

Des Weiteren bereiten die Mitgliederstruktur und die Machtverteilung innerhalb der Libra Association der Aufsichtsbehörde Sorge, da sich hier eine Art exklusiver Club herausbilden könnte, der nur ausgewählten großen Unternehmen eine Teilhabe ermöglicht und kleine Unternehmen vom Markt ausschließt.

Allerdings ist die Kartellaufsicht nicht die einzige Abteilung der EU-Kommission, die sich mit der Regulierung von Libra beschäftigt, so hat ein Sprecher der Abteilung für Finanzdienstleistungen bestätigt, dass diese „alle Entwicklungen im Bereich der Kryptowährungen und Zahlungsdienstleistungen verfolgt, darunter auch Libra“.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, sind auch andere Regierungen besorgt, dass Facebook die Zahlungsbranche komplett an sich reißen könnte. So hatte der US-Senator Sherrod Brown, der ein ranghohes Mitglied des parlamentarischen Bankenausschusses ist, schon im Juni davor gewarnt, dass Facebook sowohl für kleine Unternehmen als auch für die Verbraucher zur Bedrohung werden könnte:

„Was passiert, wenn Facebook die Unternehmen dazu zwingt, keine Kreditkarten oder Bankkarten mehr anzunehmen? Dann werden die Kunden dazu gezwungen, Facebooks neue Monopolwährung zu nutzen. Oder was geschieht mit kleineren Unternehmen, die gezwungen sind, Libra zu nutzen, da sie ansonsten den Zugang zu Millionen von Facebook Nutzern verlieren, sich so aber von Facebook abhängig machen?“

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US-Gesetzgeber tauschen sich mit der Schweiz über Facebooks Libra aus

Eine Delegation des US-Repräsentantenhauses wird die Schweiz wegen Bedenken hinsichtlich der Kryptowährung besuchen. Im Mittelpunkt steht dabei Facebooks noch nicht veröffentlichte Stablecoin Libra.

Wie die lokale Wochenzeitung NZZ am Sonntag am 17. August berichtete, wird eine sechsköpfige Delegation des House Financial Services Committee mit dem Datenschutz- und Informationskommissar (EDÖB) Adrian Lobsiger zusammentreffen, um sich über digitale Währungen auszutauschen.

Ein Sprecher sagte der NZZ am Sonntag, dass Libra im Mittelpunkt des Dialogs zwischen der Aufsichtsbehörde und dem US-amerikanischen Gesetzgeber stehen wird. Die Delegation wird von der Vorsitzenden des House Financial Services Committee, Maxine Waters, geleitet, die zuvor darum gebeten hatte, die Entwicklung von Facebook zu stoppen, bis die angeblichen Risiken, die damit verbunden sind, richtig verstanden werden.

Schweizer Verordnung

Der Besuch der US-Gesetzgeber zielt darauf ab, regulatorische Fragen im Zusammenhang mit Libra zu klären. In Anhörungen vor dem House Financial Services Committee im Juli äußerten einige Vertreter ihr Unbehagen darüber, dass die Coin von der Schweiz aus reguliert wird. 

In den Anhörungen versicherte David Marcus von Facebook dem Vertreter Bill Huizenga, dass Facebook mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht in Kontakt getreten sei.

Der Leiter der Kommunikation bei der EDÖB, Hugo Wyler, sagte anschließend, dass Facebook die Regulierungsbehörde bezüglich der Registrierung seines Kryptowährungsprojekts nicht kontaktiert habe. Die FINMA sandte daraufhin einen Brief an die Libra Association –das von der Stablecoin vorgeschlagene Leitungsgremium – mit der Bitte um Einzelheiten über Libra:

„Die EDÖB erklärte in einem Schreiben, dass die Libra Association sie über den aktuellen Stand des Projekts informieren sollte, damit sie beurteilen kann, inwieweit sie beratend und aufsichtsrechtlich kompetent ist, da sie keine Informationen darüber erhalten hat, welche persönlichen Daten verarbeitet werden und inwiefern sie als Berater und Aufsicht zuständig ist.“

Bei einer Anhörung vor dem US- Repräsentantenhaus Mitte Juli wurde Marcus die Frage gestellt, warum das Unternehmen entschieden hatte, seine Libra Association in der Schweiz und nicht in den USA zu registrieren. „Die Wahl der Schweiz“, so Marcus, „hatte nichts damit zu tun Umgehen von Vorschriften oder Versehen.“ Marcus argumentierte, dass die Gerichtsbarkeit ein internationaler Ort sei, der der Geschäftstätigkeit förderlich sei.

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Facebook Libra: Deutscher Bankenverband fordert strenge Kontrolle

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) Andreas Krautscheid hat in einem in den Zeitungen der Funke Mediengruppe veröffentlichten Interview vom 14. August eine strenge Regulierung von Facebooks Stablecoin Libra gefordert.

Schockwellen durch Libra-Ankündigung

Laut dem Verbandschef hat das von ihm gegenwärtig nur als “Idee” bezeichnete Projekt “im Finanzsektor eingeschlagen wie ein Meteorit”. Es sei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abzusehen, ob Libra zu einer Art globaler Währung in privater Hand oder eine Gefahr für das Geldsystem werde.

Sollte Libra jedoch auf den sozialen Plattformen angenommen werden, “dürfte sie im internationalen Geldsystem allein wegen der schieren Zahl von derzeit 2,4 Milliarden aktiven Facebook-Nutzern eine wichtige Rolle spielen”, sagt Krautscheid vorher.

Zu den Bedingungen einer möglichen Zulassung durch die Regulierungsbehörden sagte Krautscheid:

“Wenn man eine „Währung“ in privater Hand zulassen will, dann muss das gut kontrolliert und reguliert sein. Libra müsste die weltweit höchsten regulatorischen Standards erfüllen und einer sorgfältigen Aufsicht und Kontrolle unterliegen. Zudem spielt Prävention gegen Cyberangriffe eine riesige Rolle.”

Bankenverband präzisiert seine Kritik

Bereits im Juli hatte der Bankenverband in einem Positionspapier zu einer internen Veranstaltung eine Regulierung von Libra eingefordert. Mit dem Interview hat Krautscheid diese Position öffentlich bekräftigt.

Angesichts des breiten Widerstands gegenüber Libra hat Facebook mittlerweile eine einflussreiche und gut in der US-Politik vernetzte Lobbyistin für das Projekt eingestellt. Unterdessen veröffentlichte der US-Einzelhandelsriese Walmart ebenfalls ein Patent für eine eigene Kryptowährung, welche nach der Meinung einiger Experten bessere Chancen haben könnte als Libra.

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Deutsche USDX Wallet erweitert Unterstützung auf Kryptobörse Alterdice

Die USDX Wallet der deutschen Stablecoin USDX unterstützt jetzt auch die Kryptobörse Alterdice, so ein Blogpost der Entwickler vom 7. August.

Auf Alterdice kann der für USDX als Sicherheit genutzte Lighthouse Token (LHT) ab sofort mit den Handelspaaren LHT/BTC, LHT/ETH und LHT/USD gehandelt werden. Die USDX Wallet konnte bislang nur zusammen mit den Kryptobörsen Exrates und Exmarkets genutzt werden.

Jetzt drei unterstützte Handelsplätze

Wie die hinter der Wallet stehende Lighthouse Blockchain Technology GmbH aus Frankfurt betont, handelt es sich bei Alterdice eine der Top 100 Kryptobörsen weltweit. Coinmarketcap führt den Handelsplatz aktuell in seiner globalen Liste auf Platz 77 nach Handelsvolumen.

Bei der durch das Unternehmen herausgegebenen Stablecoin USDX geht es sich um einen als Zahlungsmittel gedachten Token mit US-Dollar-Bindung, welche auf dem LHT-Token aufsetzt. Zur Funktionsweise dieses Konstrukts schreibt das Unternehmen:

“USDX ist ein Token, der auf der Lighthouse Blockchain ausgegeben wird. Smart Contract stellt sicher, dass jeder USDX-Token mit LHT-Münzen im Wert von mindestens 200% entsprechend dem aktuellen Marktpreis der LHT besichert ist. Mindestens 200% der USDX durch LHT sind stabil: Wenn der Preis von LHT sinkt, wird Lighthouse Blockchain mehr LHT hinzufügen, um die Bedingungen des Smart Contract zu erfüllen. Wenn der Preis der LHT steigt, bedeutet das, dass die Besicherung des USDX mehr als 200% beträgt.”

Stablecoins im Trend

Das Interesse an Stablecoins ist in der letzten Zeit durch die Bekanntgabe von Facebooks Plänen zum Libra-Projekt stark gewachsen. Diese Woche kündigte sogar die chinesische Zentralbank an, mit einer eigenen nationalen Digitalwährung auf Facebooks Libra reagieren zu wollen.

Die deutsche Bundesregierung forderte im Rahmen einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion im Juli die Erforschung von digitalem Zentralbankgeld durch die Notenbanken. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht Stablecoins bislang kritisch und warnte im Juni vor möglichen Risiken. 

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Chinas Digitalwährung – Was steckt hinter den Plänen?

Nachdem Bitcoin (BTC) Ende Juli einen kleineren Durchhänger hatte, liegt der Kurs nun schon wieder fast bei 12.000 US-Dollar, was unter den Anlegern neue Euphorie auslöst. Als hauptsächlichen Grund für den Kursanstieg der letzten Woche sehen die meisten Experten den Handelsstreit zwischen den USA und China. Dieser Streit wird nun um ein spannendes Kapital erweitert, da die chinesische Zentralbank, auch bekannt als Chinesische Volksbank (PBOC), angekündigt hat, eine eigene nationale Digitalwährung herausbringen zu wollen, die explizit als Antwort auf Facebook Libra gedacht ist.

China will auf Libra reagieren

Wie Cointelegraph zuvor schon berichtet hatte, erhält die Entwicklung der eigenen Digitalwährung bei der PBOC oberste Priorität. In einer Mitteilung vom 2. August bestätigt die Zentralbank, dass dieser Schritt eine direkte Order der chinesischen Regierung ist. Da es zuvor schon Planungen und erste Vorbereitungen zu einer solchen Digitalwährung gegeben hatte, sollen die Bemühungen von nun an intensiviert und konkretisiert werden.

Als Auslöser für das verstärkte Interesse an der Gestaltung eines „digitalen Yuans“ kann die Facebook Kryptowährung Libra gesehen werden, die kurz zuvor nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt hohe mediale Wellen geschlagen hatte. Obwohl die US-Politik ihre ganz eigenen Vorbehalte gegenüber dem Projekt des Social-Media Konzerns hat, reagierte auch das Ausland überwiegend kritisch.

So fordert Wang Xin, der Leiter der Forschungsabteilung der PBOC, dass die chinesische Zentralbank nun die Arbeit an ihrer Digitalwährung vorantreiben müsse, um auf Libra zu reagieren. Wang befürchtet, dass die Aufsichtsbehörden vermutlich große Anstrengungen unternehmen müssen, um Libra regulieren zu können und selbst dann sieht er noch große Risiken, die von der Facebook Kryptowährung ausgehen könnten. Dahingehend wirft Wang eine entscheidende Frage auf:

„Wenn Libra im großen Stil als Zahlungsmittel genutzt wird, besonders für grenzübergreifende Zahlungen, wird sie dann wie Geld funktionieren und einen entsprechend großen Einfluss auf Geldpolitik, finanzielle Stabilität und das internationale Währungssystem haben?“

Was bei den Chinesen besonders für Unbehagen sorgt, ist die Frage, an welche Landeswährungen der Libra letztendlich angebunden sein wird und welche Rolle der US-Dollar dabei übernimmt. Dazu meint Wang:

„Wenn Libra eng an den US-Dollar angebunden ist, könnte daraus ein Szenario entstehen, in dem souveräne Nationalwährungen mit einer US-Dollar basierten Digitalwährung koexistieren müssten, aber im Endeffekt gibt es dann nur noch einen Chef im Ring und das ist der US-Dollar bzw. die USA. Daraus würde sich eine Reihe wirtschaftlicher, finanzieller und politischer Konsequenzen ergeben.“

Zhou Xiaochuan, ein ehemaliger Direktor der chinesischen Zentralbank, teilt diese Bedenken, da er vermutet, dass die Facebook Kryptowährung zur Bedrohung für das internationale Währungssystem werden könnte, da Nationalwährungen durch diese bedeutend abgeschwächt werden könnten.

Daher empfiehlt Zhou der chinesischen Regierung, die eigene Landeswährung zu stärken und nach dem Vorbild Hongkong eine digitale Version des Yuans zu schaffen. Dabei soll die Herausgabe einer solche Digitalwährung privatwirtschaftlichen Unternehmen unterliegen, ähnlich wie Facebook in den USA, die dann wiederum durch Zentralbank beaufsichtigt werden. Experten sehen die großen chinesischen Konzerne Alibaba und Tencent dementsprechend an vorderster Front. Dieser Vorschlag scheint in Chinas Wirtschaftswelt bereits auf Gegenliebe zu treffen, so kommentierte Ren Zhengfei, der Geschäftsführer von Huawei, dahingehend:

„China kann doch einfach eine eigene Version des Libra herausbringen. Warum sollten wir abwarten, bis andere uns zuvorkommen? Die gemeinsame Stärke eines Landes ist größer als die eines einzelnen Internetkonzerns.“

Stablecoin soll die heimische Wirtschaft stärken

Eine digitale Nationalwährung würde höchstwahrscheinlich in Form eines sogenannten Stablecoins auf den Markt gebracht werden, was wiederum ähnlich dem Konzept von Libra ist. Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, die an eine oder mehrere Landeswährungen angebunden ist, um damit für die namensgebende „Stabilität“ zu sorgen. Die chinesische Digitalwährung wäre folglich wohl an den Yuan angebunden.

Die chinesische Zentralbank hatte im vergangenen Oktober bereits eine Studie veröffentlicht, in der sie verschiedene Stablecoins untersucht hat. Dabei ist die Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass die meisten Projekte an den US-Dollar angebunden sind, wie zum Beispiel der Gemini Dollar (GUSD) oder der Paxos Standard (PAX). Dementsprechend gehen die Forscher davon aus, dass dadurch die Rolle des US-Dollars im globalen Währungssystem gestärkt wird, während andere Währungen dadurch an Einfluss verlieren. So heißt es in der Schlussfolgerung:

„Wenn sich die Stablecoins, die an den US-Dollar angebunden sind, auf dem Markt durchsetzen können und einen Mehrwert zur Wirtschaft beitragen, dann müssen wir unsere Anstrengungen in diese Richtung verdoppeln und die relevanten Fälle untersuchen. Dies ist wichtig, um unsere heimischen Unternehmen zu unterstützen und einen eigenen Stablecoin herauszugeben, der an den Yuan angebunden ist.“  

Allerdings weisen die Forscher gleichsam darauf hin, dass die bisherigen Stablecoins noch einen weiten Weg vor sich haben, ehe sie das Finanzsystem wirklich beeinflussen können. Nichtsdestotrotz warnt auch Star Xu, der Gründer der Kryptobörse OKCoin, vor den Folgen der US-Dollar Stablecoins:

„Die an den Dollar angebundenen Stablecoins, die von der US-Regierung beaufsichtigt werden, werden den Stellenwert des US-Dollars verhundertfachen.“  

Bitcoin profitiert vom schwachen Yuan

Unterdessen sehen Experten einen Zusammenhang zwischen der momentanen Schwäche der chinesischen Nationalwährung und dem Aufschwung von Bitcoin. Der Kurs der marktführenden Kryptowährung ist letzte Woche stark angestiegen, nachdem der Yuan auf ein mehrjähriges Tief abgerutscht war.Correlation between yuan’s fall and Bitcoin’s surge

Korrelation zwischen den Kursen von Yuan (weiß) und Bitcoin (gelb)

 

US-Präsident Donald Trump warf der chinesischen Regierung daraufhin vor, den Währungskurs absichtlich manipuliert zu haben, um dadurch die auferlegten Strafzölle abzufedern:

„China hat den Kurs seiner Währung auf ein historisches Tief abgesenkt. Sowas nennt man auch Währungsmanipulation. Habt ihr das mitbekommen US-Zentralbank? Dieser Verstoß wird für China langfristig zum Nachteil sein.“

Finanzexperten vermuten allerdings, dass der Yuan durch die Angst der Anleger abgestürzt ist, da der Kursrückgang kurz nach Ankündigung neuer Strafzölle durch die USA eingetreten war. Durch die Abwertung werden amerikanische Güter für die chinesische Bevölkerung teurer, was wiederum dem Export der USA beträchtlich schaden könnte. Der amerikanische Aktienmarkt ist dementsprechend zuletzt abgefallen, was aber wiederum den Kryptomärkten in die Karten spielt.

Besonders den momentanen Anstieg von Bitcoin führen einige Experten darauf zurück, dass chinesische Anleger auf die Kryptowährung ausweichen, um ihre Sparvermögen zu schützen, die von der Schwäche des Yuans negativ beeinflusst werden. Diese These stützt auch Simon Peters, ein Analyst der Handelsplattform eToro:

„Im Hinblick auf die Tatsache, dass chinesische Anleger einen Großteil des Kryptomarktes ausmachen, ist es sehr wahrscheinlich, dass einige von ihnen nun auf Bitcoin ausweichen, um sich gegen den Yuan abzusichern.“

Peter Schiff, der Geschäftsführer der Brokerfirma Euro Pacific Capital, bestreitet diese Annahme jedoch und meint, dass der momentane Kursanstieg von Bitcoin vielmehr durch Spekulation bedingt ist:

„Die Chinesen kaufen Bitcoin noch gar nicht als Absicherung, sondern Spekulanten kaufen Bitcoin in der Hoffnung, dass die Chinesen darauf ausweichen wollen!“

Das Internet ist skeptisch

Einige Äußerungen der chinesischen Zentralbank bezüglich einer nationalen Kryptowährung haben im weltweiten Netz für heißen Diskussionsstoff gesorgt. Der Tenor ist dabei überwiegend negativ, da einige Nutzer davon ausgehen, dass sowohl die USA als auch China lediglich eine nationale Kryptowährung aufbauen wollen, um darüber ihre Bevölkerung zu kontrollieren. Der Krypto-Fürsprecher Richard Heart meint lapidar:

„Regierungen wollen Kontrolle über ihre Bevölkerungen ausüben. Das ist nicht neu…und auch nicht gut.“

Auf Los geht’s los!

Bisher ist noch unklar, wie lange die Umsetzung einer chinesischen Kryptowährung tatsächlich dauern wird. Letztendlich könnte es mehrere Jahre dauern, bis diese Idee Wirklichkeit wird, da zunächst erst ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden müsste, außerdem bräuchte es von jetzt auf gleich viel Know-how, um ein Projekt in diesem Maßstab zu realisieren.

Auch andere Länder haben bereits erste Anstrengungen für eine nationale Digitalwährung unternommen, darunter der Iran, die Türkei, Saudi-Arabien, Russland, Estland und Venezuela. Das südamerikanische Land konnte durch den Token-Verkauf seiner auf Öl gestützten Digitalwährung namens Petro angeblich bereits 1 Mrd. US-Dollar einnehmen. Die Banken des Landes zeigen die Guthaben ihrer Kunden bereits in Petro an, außerdem will Venezuela sich darum bemühen, dass dieser zur gemeinsamen Digitalwährung der OPEC wird.

In China wurden die Pläne um eine eigene Kryptowährung bereits seit Januar 2016 diskutiert. Schon damals hatte die Zentralbank angeregt, schnellstmöglich mit der Entwicklung zu beginnen. In diesem Zusammenhang hatte sie auch die Vorteile von Digitalwährungen gegenüber klassischen Währungen hervorgehoben:

„Der Betrieb von Digitalwährungen ist viel billiger als der Betrieb von Fiatwährungen, gleichsam fördern sie den Handel, sorgen für mehr Transparenz und reduzieren das Risiko von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Digitalwährungen können dabei helfen, eine neue finanzielle Infrastruktur aufzubauen, das chinesische Zahlungssystem zu stärken und die Modernisierung der Wirtschaft zu bewirken.“

Die PBOC beschäftigt sich schon lange mit den Entwicklungen der Kryptomärkte, so wurde bereits 2014 eine gesonderte Forschungsgruppe für diesen Sektor eingerichtet. Seit 2015 untersucht die chinesische Regierung, wie andere Länder die gesetzliche Handhabe von Kryptowährungen gestalten, um daraus Erkenntnisse für die eigenen Regulierungsbemühungen zu gewinnen.

Allerdings sollte darauf hingewiesen werden, dass in dem jüngsten Bericht der chinesischen Zentralbank nicht einmal das Wort „Bitcoin“ vorkommt, obwohl China einer der größten Player in der Kryptobranche ist. Außerdem wird darin auch nicht genau aufgeschlüsselt, wie eine eigene nationale Digitalwährung konzipiert wäre.

Dementsprechend wird die Blockchain-Technologie auch nur einmal erwähnt, aber immerhin als wichtige Errungenschaft der Informatik bezeichnet. Zwischen den Zeilen lässt sich jedoch herauslesen, dass die geplante Digitalwährung zumindest in technischer Hinsicht große Schnittmengen mit Bitcoin haben wird. Es würde sich also regelrecht um eine Kryptowährung handeln.

Wang Xin, der Forschungsleiter der PBOC, merkt außerdem an, dass sein Institut eine der ersten Zentralbanken war, die sich ernsthaft mit der Idee einer eigenen Digitalwährung beschäftigt hat. Allerdings bräuchte es jetzt die entsprechende Umsetzung, um diesen Vorsprung umzumünzen. Dahingehend bestätigt er, dass die Regierung bereits grünes Licht zur Entwicklung der Digitalwährung gegeben hat, jedoch ist unklar, in welcher Phase sich diese befindet. Huang Yiping, ein Professor der Universität Peking und der Leiter der Forschungsgruppe, sieht eine ähnliche Dringlichkeit wie sein Vorgesetzter:

„Noch ist nicht klar, ob Libra sich wirklich durchsetzen kann, […] aber selbst, wenn nicht, wird die Idee dahinter bestehen bleiben. Dies ist ein Warnschuss an China, dass unser Vorsprung in der Finanztechnologie nicht sicher ist.“

Gegenüber Cointelegraph hatte ein anonymes Mitglied der chinesischen Zentralbank betont, dass der digitale Yuan früher oder später kommen wird, wobei sich der Handelsstreit als entscheidender Anstoß herausstellen könnte:

„Digitalwährungen sind in der Zukunft ein sehr wichtiges Feld. Die Turbulenzen, die durch den Handelsstreit zwischen den USA und China entstanden sind, könnten noch lange nachwirken. Unter diesen Umständen müssen wir uns noch mehr mit Digitalwährungen beschäftigen, da sie sowohl Chancen als auch Risiken bergen. Ich bin davon überzeugt, dass China eines Tages eine eigene Digitalwährung herausbringen wird.“

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Facebook stellt einflussreiche Lobbyistin zur Förderung von Libra ein

Facebook hat Susan Stoner Zook, die ehemalige Assistentin des einflussreichen US-Senators Mike Crapo, als Lobbyistin für die firmeneigene Kryptowährung Libra eingestellt.

Facebook intensiviert Lobbyarbeit für Libra

Wie das Nachrichtenportal Politico am 5. August berichtet, wird Zook bei Facebook Teil eines größeren Lobbyismus-Teams, das sich speziell darum kümmern soll, in der amerikanischen Politik die Weichen für Libra zu stellen. In einer E-Mail soll Zook bereits angekündigt haben, dass sie in erster Linie auf Senatoren aus der Republikanischen Partei einwirken will.

Wie Cointelegraph im Juli berichtet hatte, hatte sich Mike Crapo, der ehemalige vorgesetzte Senator von Zook, besorgt zum Thema Datenschutz gezeigt, wobei er allerdings nicht allein Facebook ins Visier nahm, sondern alle Unternehmen, die ähnliche Vorhaben planen. Dahingehend meinte Crapo:

„Wir müssen uns anschauen, wie wir den Datenschutz in den USA regeln […]. Wir brauchen dafür einen ganzheitlichen Ansatz. Wie das genau auszusehen hat, kann ich aber noch nicht genau sagen.“

Die jüngste Anhörung im US-Senat, die sich allgemein mit den Themen Blockchain und Kryptowährungen befasst hat, warf neue Zweifel auf, wie mit der Technologie umzugehen ist. Neben harscher Kritik forderten einige Stimmen, dass die USA sich bemühen müsse, ein Vorreiter der Branche zu werden, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Senator Sherrod Brown betonte im Rahmen der Anhörung, dass Facebook in der Vergangenheit wiederholt bewiesen habe, dass dem Social-Media-Konzern nicht vertraut werden kann. Brown befürchtet vielmehr, dass Facebook anstrebt, den US-Dollar und die Zahlungsbranche zu unterwandern.

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Experte: Walmart Kryptowährung hat bessere Chancen als Facebook Libra

Jaret Seibert, ein leitender Analyst der Investmentbank Cowen, ist der Ansicht, dass die geplante Kryptowährung des Lebensmittelhändlers Walmart nicht so viel Widerstand von den Aufsichtsbehörden bekommen würde wie Facebook Libra.

Über die entsprechenden Äußerungen von Seiberg hat Bloomberg am 5. August berichtet. Dabei vermutet der Experte, dass der Walmart Coin von der Demokratischen Partei eventuell sogar besonderen Zuspruch ernten könnte, da auch einkommensschwache Haushalte, denen seitens der Banken oftmals einige Finanzdienstleistungen verwehrt werden, in der Kryptowährung eine Alternative finden könnten.

Des Weiteren geht Seiberg davon aus, dass die Ansprüche von Walmart und Facebook weit auseinanderliegen. Während Facebook den Libra nahezu auf der ganzen Welt anbieten will, würde sich Walmart zunächst wohl nur auf den amerikanischen Markt beschränken.

Trotz guter Chancen zunächst keine konkreten Pläne

Allerdings würde dies nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Kryptowährung des Lebensmittelhändlers ohne Weiteres abgenickt wird. So könnte der Walmart Coin zum Beispiel zur echten Bedrohung für kleinere Banken und Kreditinstitute werden, die durch diesen wohl starke Konkurrenz bekommen würden. Nichtsdestotrotz rechnet Seiberg damit, dass Walmart letztendlich grünes Licht seitens der Behörden bekommen würde.

Hinsichtlich der Ausgestaltung der Walmart Kryptowährung vermutet der Experte, dass diese wahrscheinlich als eine Art Guthabenkarte an die Kunden gebracht wird. Das Guthaben könnte dementsprechend auf die Karte eingezahlt werden und ist wiederum an den US-Dollar angebunden, um für einen stabilen Wert zu sorgen.  

Wie Bloomberg berichtet, hat ein Walmart-Sprecher gegenüber dem Nachrichtenportal bestätigt, dass das Patent zur Kryptowährung zwar bereits angemeldet ist, allerdings plane der Lebensmittelhändler zunächst nicht, davon Gebrauch zu machen und den Coin einzuführen.

Walmart überrascht mit Krypto-Patent

Über das Patent, das Walmart am 1. August eingereicht hatte, hat Cointelegraph zuvor berichtet. Darin wurde klar, dass es sich tatsächlich um eine Art Kryptowährung handelt, da die Digitalwährung auf einer Blockchain liegen soll. So heißt es in der dazugehörigen Beschreibung:

„Eine Einheit der Digitalwährung wird an eine Einheit einer normalen Währung angebunden; die Informationen der Digitalwährung werden auf Blöcken einer Blockchain gespeichert; die Digitalwährung kann gekauft werden; mit der Digitalwährung kann bezahlt werden.“

Der Coin soll vornehmlich als Zahlungsmittel fungieren, weshalb er wiederum an den US-Dollar gebunden ist. Aus dem Patent wird gleichsam ersichtlich, dass Walmart aber auch Finanzdienstleistungen plant. Dieser Aspekt könnte gar zu einem neuen Trend werden, bei dem Konzerne zum Großangriff auf Banken blasen und in deren Branche vorstoßen.

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Internationale Behörden fordern Facebook zur Offenlegung des Datenschutzes von Libra auf

Die britische Datenschutzbehörde (ICO) hat Facebook nun dazu aufgefordert, genauere Details über die Verarbeitung von Nutzerdaten bei Libra offenzulegen.

Die Aufforderung der ICO stammt vom 5. August und ist gleichsam im Namen von verschiedenen Aufsichtsbehörden anderer Länder ergangen. Neben Facebook richtet sich das Schreiben auch an die 28 anderen Unternehmen, die bisher mit dem Libra Projekt in Verbindung gebracht werden. Die betreffenden Unternehmen werden darin gebeten, konkret darzustellen, wie Nutzerdaten gesammelt werden und welche Maßnahmen ergriffen werden, um geltende Datenschutzbestimmungen einzuhalten.    

Dabei betont das Schreiben, dass die Libra Association unweigerlich große Mengen sensibler Finanzdaten erheben wird, was in Verbindung mit der bisherigen Praxis des Social-Media-Konzerns umso besorgniserregender ist, so heißt es:

„Die damit einhergehenden Risiken beziehen sich allerdings nicht nur auf finanzielle Daten, da Facebook ohnehin dafür bekannt ist, hunderte Millionen Nutzerdaten verschiedenster Kategorien zu sammeln.“

Wie schon erwähnt, gehen diese Bedenken allerdings nicht nur von der britischen Datenschutzbehörde aus, sondern werden auch von verschiedenen Behörden anderer Länder geteilt, die sich an dem Brief beteiligt haben, darunter die Datenschutzbehörden aus Australien, Albanien, Burkina Faso, Kanada und der EU sowie die amerikanische Aufsichtsbehörde für Futures- und Optionsmärkte (CFTC). Die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham fasst die Bedenken der Behörden wie folgt zusammen:

„Wir sind uns bewusst, dass Libra bereits mit verschiedenen Aufsichtsbehörden in Dialog getreten ist, um zu kommunizieren, dass geltende Datenschutzbestimmungen eingehalten werden sollen. Angesichts der schnellvoranschreitenden Planungen um Libra sind wir jedoch besorgt, dass es wenig Informationen darüber gibt, welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, um für den Datenschutz der Nutzer zu garantieren.“

Im Juli hatten die beiden Kammern des amerikanischen Parlaments Facebook ausführlich zu Libra befragt, wobei der Großteil der Politiker harsche Kritik am Social-Media-Konzern äußerte, besonders was dessen Umgang mit Nutzerdaten angeht.

Kurz darauf hatte Facebook seine Aktionäre im neuen Quartalsbericht vorsorglich davor gewarnt, dass Libra womöglich nie auf den Markt kommen könnte, wenn die Bedenken seitens Politik und Aufsichtsbehörden nicht aufgelöst werden können.

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Britische Finanzmarktaufsicht sieht sich nicht für Bitcoin und Ether zuständig

Die britische Finanzmarktaufsicht FCA weist in ihrer neuen Richtlinie für Krypto-Vermögenswerte eine Beaufsichtigung von Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) zurück.

Am heutigen 31. Juli hat die FCA ein offizielles Dokument unter dem Namen „PS19/22: Richtlinie für Kryto-Vermögenswerte“ vorgelegt, in dem die Behörde ihre zukünftige Handhabung von Kryptowährungen regelt. Das Dokument war schon im Januar 2019 in einer vorläufigen Version herausgegeben worden und soll in Großbritannien für eine verbesserte rechtliche Klarheit hinsichtlich der Kryptobranche sorgen.

Die FCA bezeichnet Kryptowährungen nach dem Konzept von Bitcoin und Ether darin als „Zahlungs-Tokens“, deren primäre Funktion es sei „als Zahlungsmittel zu dienen“. Gleichsam wären solche Tokens dezentral konzipiert und würden dementsprechenden keiner zentralen Organisation (wie zum Beispiel einem Unternehmen) angehören. Daraus schlussfolgert die Behörde, dass sie für die Beaufsichtigung dieser Art von Kryptowährungen nicht zuständig ist.

Wertpapier-Tokens und E-Geld fallen in Zuständigkeitsbereich

Allerdings definiert die FCA in besagtem Dokument noch zwei weitere Formen der Kryptowährungen, die jeweils als „Nutzugs-Tokens“ und „Wertpapier-Tokens“ bezeichnet werden. In bestimmten Fällen würden diese wiederum in den Zuständigkeitsbereich der Behörde fallen.

Da „Wertpapier-Tokens” mehr oder weniger eine digitale Repräsentation eines Wertpapiers sind, mit denen die üblichen Rechte und Pflichten von Wertpapierbesitzern einhergehen, fallen diese, genau wie Aktien und ähnliche Finanzprodukte, unter die Beaufsichtigung der FCA. Die „Nutzungs-Tokens“ unterstehen hingegen nur der Beaufsichtigung der Behörde, wenn sie im jeweiligen Fall als Elektronisches Geld klassifiziert werden können.

In diesem Zusammenhang weist die FCA auch darauf hin, dass Stablecoins ggf. auch in die Zuständigkeit der Behörde fallen, allerdings nur, wenn sie entweder den Definitionen von E-Geld oder Wertpapier-Tokens entsprechen.

 Anfang des Monats hatte Cointelegraph berichtet, dass die FCA scheinbar ein Verbot für den Handel von Krypto-Derivaten (wie zum Beispiel Bitcoin-Futures) plant.

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