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Einfach HODLen! Bitcoin- und Ethereum-Entwicklung besser als bei risikoarmen Krypto-Indexfonds

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich Index- und börsengehandelte Fonds (ETFs) zu einer der beliebtesten Anlageformen entwickelt, da sie Anlegern eine passive Möglichkeit bieten, sich an einem Aktienkorb zu beteiligen. Diese bilden eine Alternative zu Investitionen in einzelne Aktien, die das Verlustrisiko erhöhen. 

Seit 2018 weitet sich dieser Trend auch auf den Krypto-Sektor aus. Produkte wie der Bitwise 10 Large Cap Crypto Index (BITX) verfolgen den Gesamtzuwachs von Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Cardano (ADA), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), Solana (SOL), Chainlink (LINK), Polygon (MATIC), Stellar (XLM) und Uniswap (UNI).

Die Möglichkeit, über einen gewichteten durchschnittlichen Marktkapitalisierungsindex auf mehrere Top-Projekte zuzugreifen, ist eine großartige Möglichkeit, das Risiko zu streuen und in viel mehr Vermögenswerte zu investieren. Aber bieten diese Produkte den Anlegern eine bessere Rendite in Bezug auf den Gewinn und den Schutz vor Volatilität im Vergleich zu den Top-Kryptowährungen?

Hodlen versus Krypto-Körbe

Delphi Digital hat sich die Entwicklung des Bitwise 10 genauer angesehen und sie mit der Entwicklung von Bitcoin nach dem Markttief im Dezember 2018 verglichen. Aus den Ergebnissen wird ersichtlich, dass die Investition in BTC eine profitablere Strategie war, auch wenn der BITX etwas weniger volatil war.

Bitcoin-Kurs versus Bitwise 10. Quelle: Delphi Digital

In dem Bericht heißt es, „Indizes sind nicht dazu gedacht, einzelne Vermögenswerte zu übertreffen, sondern sie sollen Portfolios mit geringerem Risiko im Vergleich zum Halten eines einzelnen Vermögenswerts sein“, daher ist es nicht überraschend, dass BTC sich im Hinblick auf den Kurs besser als BITX entwickelt hat.

Der Index bot zwar weniger Abwärtsrisiko für Investoren, als der Markt im Mai einbrach, aber der Unterschied war „trivial“, da „der maximale Rückgang von BTC 53 Prozent und der von Bitwise 50 Prozent betrug“.

Insgesamt sind die Vorteile einer Investition in einen Index gegenüber Bitcoin nicht so groß, da die volatile Natur des Kryptomarktes und häufige große Einbrüche oft einen größeren Effekt auf Altcoins haben.

Delphi Digital erklärte dazu:

„Krypto-Indexe sind immer noch ausbaufähig. Die Auswahl von Vermögenswerten, Allokationen und Schwellenwerten für eine erneute Ausbalancierung ist eine schwierige Aufgabe für eine aufstrebende Anlageklasse wie Krypto. Aber die Branche wird reifer, darum erwarten wir, dass effizientere Indizes aufkommen und an Zugkraft gewinnen.“

Ethereum übertrifft auch DeFi-Körbe

Das dezentrale Finanzwesen (DeFi) war einer der Krypto-Sektoren im Jahr 2021, die sich am besten entwickelt haben. Dezentrale Börsen wie Uniswap (UNI) und SushiSwap (SUSHI) und Kreditplattformen wie AAVE und Compound (COMP) haben die Branche dabei angeführt.

Der DeFi Pulse Index (DPI) soll dieses rasante Wachstum anzapfen und der DPI-Token hat Allokationen bestehend aus 14 der Top-DeFi-Token, darunter UNI, SUSHI, AAVE, COMP, Maker (MKR), Synthetic (SNX) und Yearn.finance (YFI).

Vergleicht man die Entwicklung von DPI und Ether seit der Einführung des Index hat Ether in Bezug auf Rentabilität und Volatilität deutlich besser abgeschnitten. Das wird durch einen Rückgang von 57 Prozent bei Ether gegenüber 65 Prozent bei DPI deutlich.

Ether-Kurs versus DeFi Pulse Index. Quelle: Delphi Digital

Obwohl das laut Delphi Digital ein „unvollkommener Vergleich“ ist, da „das Risiko und die Volatilität von DeFi-Token höher sind als die von Ether“, unterstreicht es dennoch die Tatsache, dass die traditionellen Vorteile von Indizes bei kryptobasierten Körben nicht zwangsläufig auch vorhanden sind.

Delphi Digital erklärte dazu:

„Man hätte für ein besseres Risiko-Ertrags-Profil einfach ETH HODLen können.“

Bitcoin und Ether haben sich als risikoärmere Kryptowährungen erwiesen im Vergleich zu Krypto-Indexfonds, die eine Investition in viel mehr Vermögenswerten bieten.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Stellar: Insider berichten von geplanter Übernahme von MoneyGram

Die Stellar Foundation erwägt gemeinsam mit der Private-Equity-Firma Advent eine Übernahme des Zahlungsdienstleisters MoneyGram. Die Rivalität zwischen Ripple und Stellar bekommt dadurch weiteren Zündstoff.

Die Stellar Development Foundation arbeitet Medienberichten zufolge mit der globalen Private-Equity-Firma Advent International zusammen, um das führende Geldtransfer-Unternehmen MoneyGram zu übernehmen. Ein Bericht von Bloomberg beruft sich auf Quellen, die Kenntnisse über die Absichten der Non-Profit-Organisation besitzen. Aus dem Bericht geht gleichwohl noch nicht klar hervor, wie sich die Übernahmegespräche genau entwickeln werden.

Die Übernahme ist nicht zuletzt insofern interessant, als MoneyGram zuletzt seine wichtige Partnerschaft mit dem Stellar-Rivalen Ripple beendet hatte. Als Auslöser dafür gelten die Streitigkeiten mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC), die Ripple wegen seiner angeblich illegalen XRP-Verkäufe vor Gericht gestellt hat. Daraufhin ging Ripple her und veräußerte sofort seine gesamte Beteiligung an MoneyGram, wie einer Veröffentlichung der SEC zu entnehmen ist. Die Ironie der Geschichte will es, dass Stellar von Ripple-Mitbegründer Jed McCaleb im Jahr 2014 ins Leben gerufen wurde. Dieser hatte Ripple nach Streitigkeiten mit seinen ehemaligen Kollegen den Rücken gekehrt.

Nicht nur, aber auch wegen zum Teil immer noch anhaltender Querelen um ihren Mitgründer liegen Ripple und Stellar schon seit Jahren im Clinch. Ein Vergleich endete er in einem Sieben-Jahres-Vereinbarung mit Ripple Labs. Mittlerweile darf McCaleb pro Tag 1,5 Prozent des gesamten XRP-Tagesvolumens verkaufen. Stellar und Ripple sind aber auch deswegen Rivalen, weil sie viele Gemeinsamkeiten haben. Die Nachricht um die MoneyGram-Übernahme dürfte jedenfalls keinen Anlass für die beiden Unternehmen bieten, die Friedenspfeife zu rauchen.

Western Union auch an MoneyGram-Übernahme interessiert

Stellar betreibt mit dem Stellar Network eine Blockchain-basierte Plattform, die Verbrauchern und Institutionen den Geldtransfer erleichtert. Das in San Francisco ansässige Unternehmen zeigte schon im Mai Expansionsbestrebungen. Es investierte 15 Millionen US-Dollar in AirTM, eine digitale Geldbörse und Peer-to-Peer-Tauschplattform mit Sitz in Mexiko. 

Dabei ist Stellar beileibe nicht der erste Zahlungsdienstleister, dessen Interesse MoneyGram auf sich gezogen hat. Gerüchte über eine mögliche Übernahme des 81-jährigen Geldtransferriesen kursieren schon seit Jahren. Der direkte Konkurrent Western Union hat Berichten zufolge letztes Jahr ein Übernahmeangebot gemacht. Die zu Alibaba gehörende Ant Group hatte im Jahr 2017 einen Versuch gestartet, MoneyGram zu übernehmen. Das Unternehmen unter der Fittiche von Jack Ma bot seinerzeit 1,2 Milliarden US-Dollar für den Zahlungsdienstleister. Weil die US-Regulierungsbehörden aber eine drohende Monopolstellung des fusionierten Unternehmens fürchteten, blockierten sie den Deal.

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Überraschende Umfrage? Amerikaner kennen häufig eher Dogecoin als Ethereum

In etwas mehr als fünf Jahren seit seinem Start hat Ethereum der Welt Smart Contracts, DeFi, Yield Farming und nicht fungible Token vorgestellt und steht seit langer Zeit knapp hinter Bitcoin als das zweitgrößte Blockchain-Projekt nach Marktkapitalisierung.

Dogecoin (DOGE) ist eine Meme-Kryptowährung, die keine Innovation geliefert hat, keine wirkliche Daseinsberechtigung hat und nur beliebt ist, weil sie in den letzten 12 Monaten zum Spielball eines berühmten Multimilliardärs wurde.

Daher weiß ein Durchschnittsbürger, wie zu erwarten, eher von Dogecoin als von Ethereum. Das geht aus einer Umfrage hervor, die von Harris Poll in Zusammenarbeit mit CouponCabin durchgeführt wurde und an der über 2.000 Erwachsene in den USA teilnahmen und zu ihren Gedanken über Kryptowährungen befragt wurden.

Laut den Ergebnissen der Umfrage gaben 29 Prozent der Befragten an, dass sie Dogecoin kennen. Nur 21 Prozent hingegen kennen Ethereum.

Von den insgesamt 2.063 Befragten gaben 89 Prozent an, dass sie zumindest bereits von Kryptowährungen gehört haben. Bitcoin war der Mehrheit (71 Prozent) der Befragten bereits bekannt, Dogecoin war der zweitbekannteste Coin.

Andere digitale Vermögenswerten, die die Amerikaner nach eigenen Angaben kennen, sind etwa der von Coinbase und Circle lancierte Stablecoin USD Coin (USDC). Von diesem haben 21 Prozent der Befragten gehört. Etwa 18 Prozent der Befragten gaben an, Litecoin (LTC) zu kennen und 10 Prozent sagten, Stellar (XLM) sei ihnen bekannt.

Auf die Frage, ob sie glauben, dass Kryptowährungen die Zukunft des Geldes werden, antworteten 31 Prozent mit „Ja“ und 30 Prozent sagten, dass sie Krypto als „innovativ“ betrachten. Gleichzeitig gaben 23 Prozent der Befragten an, dass sie Kryptowährungen als Mittel betrachten, um schnell reich zu werden. 19 Prozent halten die Technologie als zwielichtig oder ruchlos. Fast die Hälfte (44 Prozent) der Befragten gab an, dass sie offen dafür wären, Kryptowährungen als Online-Cashback-Belohnung zu bekommen.

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Juristische Siege und mögliche Relistings: XRP-Kurs steigt auf neue Hochs

Der XRP-Kurs erreichte am 13. April ein neues Mehrjahreshoch. Das Handelsvolumen steigt bei dem Token immer weiter. 

Aus Daten von Cointelegraph Markets und TradingView geht hervor, dass XRP ein Tief von 1,42 US-Dollar verzeichnete. Daraufhin legte er eine Rallye auf 1,88 US-Dollar hin.

XRP/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Auch Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) erreichten neue Allzeithochs. Die Mainstream-Begeisterung für den Kryptowährungssektor wurde immer stärker im Vorfeld vom Börsengang von Coinbase am 14. April.

XRP konnte in den letzten Wochen dank einer Reihe von juristischen Erfolgen für Ripple in seinem Kampf mit der US-Wertpapieraufsicht SEC ordentlich Schwung holen. Es gan zudem auch Gerüchte, dass der Token an mehreren Börsen wieder gelistet werden könnte.

Ripple hat auch marketingtechnisch wieder für gute Nachrichten gesorgt und die verschiedenen Fähigkeiten von RippleNET angepreist. Darunter etwa die Vorteile der On-Demand-Liquidität, die eine Vorfinanzierung von Zielkonten überflüssig macht und die Betriebskosten reduziert.

Laut Daten von Coinatelegraph Markets Pro sind die Marktbedingungen für XRP schon seit einiger Zeit günstig.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus XRP-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie in der obigen Grafik zu sehen ist, stieg der VORTECS™ Score für XRP am 7. April allmählich an, als er in den grünen Bereich kletterte und ein Hoch von 68 erreichte. Der Kurs von XRP stieg dann ebenfalls allmählich.

Der VORTECS™ Score erreichte am 9. April erneut 68, etwa vier Stunden, bevor der Kurs in den nächsten drei Tagen um 83 Prozent anstieg. Der Höchststand belief sich nur sechs Stunden vor der Rallye am 13. April auf 87.

Der Lumen (XLM) von Stellar verzeichnete am 13. April einen Anstieg um 18 Prozent. Dabei stieg er von einem Tiefstand von 0,576 US-Dollar auf ein Intraday-Hoch von 0,678 US-Dollar an. Der XRP-Fork folgt weiterhin der Entwicklung seines Mutter-Token.

Aus Daten von südkoreanischen Kryptowährungsbörsen geht hervor, dass Trader allmählich von BTC und ETH auf attraktivere Altcoins wie XRP und XLM umschwenken. Das bedeutet, dass die Rallye gerade erst begonnen hat, da Kleinanleger wieder in den Kryptowährungsmarkt gelockt werden.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Österreich: Salamantex und Concardis starten Markteinführung für Krypto-Bezahlterminals

Der österreichische Anbieter von Krypto-Bezahllösungen Salamantex und der deutsche Bezahlterminalanbieter Concardis führen in Österreich flächendeckend eine Bezahloption für Kryptowährungen in Verkaufsstellen ein, so eine Pressemitteilung von Salamantex vom 25. März.

Flächendeckende Einführung

Händler, Dienstleister oder Gastronomen mit Bezahlterminals von Concardis können neben anderen klassischen Bezahlmethoden künftig auch Kryptowährungen annehmen. Salamantex übernimmt dabei den Echtzeit-Umtausch von digitalen Währungen wie Bitcoin, Ether, Litecoin, Ripple, Stellar, Dash in den entsprechenden aktuellen Kaufpreis.

Zur Integration der Krypto-Dienste von Salamatex in die Payment-Infrastruktur von Concardis sagt René Pomassl, CEO von Salamantex:

“Unser Anspruch, vertrauenswürdige und sichere Softwarelösungen zu entwickeln und dabei die regulatorischen Vorgaben in jedem Land fachgerecht umzusetzen, trägt wesentlich dazu bei, dass Krypto-Payment an der Kasse und online bald genauso selbstverständlich sein wird, wie wir das von der Kreditkarte seit Jahrzehnten gewohnt sind. Wir wollen das Bezahlen mit digitalen Assets – seien es Bitcoin, Ether oder in Zukunft der E-Euro – für die breite Masse verfügbar machen.“

Erprobung bereits seit 2019

Erprobt wurden die Krypto-Zahlungen mit Bezahlterminals bereits seit 2019 durch Österreichs größten Mobilfunkanbieter A1 Telekom Austria. Der Hersteller von Kassenlösungen Ingenico präsentierte 2020 gemeinsam mit Salamantex auf der Fachmesse EuroShop 2020 zudem ein Kassenterminal mit Bezahloption für Kryptowährungen.

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Deutscher Immobilienkonzern gibt Anleihe über Stellar-Blockchain aus

Vonovia, ein großer europäischer Immobilienkonzern, hat eine Anleihe in Höhe von 20 Mio. Euro über die Stellar-Blockchain ausgegeben.

Laut einer Ankündigung vom 13. Januar hat Vonovia die Stellar-Blockchain genutzt, um Wertpapier-Token für die Übertragung von Immobilienrechten auszugeben. Die Token wurden über einen Online-Marktplatz namens firstwire ausgegeben. Vonovia sagte, die Blockchain-Anleihe habe eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren.

Helene von Roeder, die Leiterin der Finanzabteilung bei Vonovia, sagte, dass die Blockchain-gestützte Digitalisierung von Anleihen es dem Unternehmen ermögliche, sich „schneller, einfacher und günstiger zu finanzieren“. 

„Die Ausgaben sind transparent und in Echtzeit nachvollziehbar, was einen professionellen Transaktionsstandard garantiert. Außerdem können wir so weltweit neue Investoren erreichen“, so Roeder. 

 Vonovia hat bereits im September 2019 ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 50 Mio. Euro auf der Plattform firstwire platziert.

Kurz vor Vonovias Einstieg in die Digitalisierung von Anleihen haben deutsche Aufsichtsbehörden die Ausgabe digitalisierter Wertpapiere Ende 2020 offiziell legalisiert. Mitte Dezember verabschiedete die deutsche Regierung ein Gesetz, das die Notwendigkeit eines Papierzertifikats für den Verkauf eines Wertpapiers aufhebt und den Weg für digitale Wertpapiere auf Basis von Blockchain-Technologie ebnet.

Das Stellar-Netzwerk hat in den letzten Monaten an Popularität gewonnen. Anfang Januar 2021 schloss die Ukrainische Regierung eine Partnerschaft mit der Stellar Development Foundation. Dabei wollen beide gemeinsam an einem neuen digitalen Vermögenswertökosystem und einer digitalen Zentralbankwährung arbeiten.

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XLM nach 30 Prozent Plus erneut in Top-10-Coins nach Marktkapitalisierung

Stellar Lumens (XLM) ist jetzt die neuntgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung und hat Chainlink (LINK) und Binance Coin (BNB) überholt, wie aus Daten der großen Krypto-Tracking-Webseite CoinGecko hervorgeht.

Bei Redaktionsschluss beträgt die Marktkapitalisierung von Stellar 6,6 Mrd. US-Dollar. Die Marktkapitalisierungen von LINK und BNB liegen jeweils bei 6,1 Mrd. US-Dollar und 5,8 Mrd. US-Dollar.

Top-10 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Quelle: CoinGecko

Stellar kehrt inmitten des jüngsten parabolischen Anstiegs von XLM um 80 Prozent in den letzten sieben Tagen in die Top-10-Liste zurück, wie aus dem Cointelegraph Stellar Kursindex hervorgeht. Bei Redaktionsschluss liegt XLM bei 0,302 US-Dollar, was einem Anstieg von 27 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.

XLM verzeichnete im vergangenen Jahr ebenfalls ein großes Wachstum. Laut Daten von CoinGecko hat Stellar seit Jahresbeginn ein Plus von über 500 Prozent erzielt.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat Stellar vor kurzem den Kampf der Blockchain-Zahlungsnetzwerke gegen Ripple gewonnen, da es einen großen Stimmungsumschwung gab. Kurz zuvor hatte die Stellar Development Foundation am 4. Januar 2021 ein Abkommen mit der ukrainischen Regierung geschlossen, um gemeinsam an einem neuen digitalen Vermögenswert-Ökosystem, darunter auch eine digitale Zentralbankwährung, zu arbeiten. Die Partnerschaft hat sofort ein massives XLM-Wachstum nach sich gezogen, was zu einem Tagesplus von 30 Prozent am 5. Januar führte.

Trotz der derzeitigen Rallye ist Stellar noch weit von seinem Allzeithoch von 0,78 US-Dollar vom 3. Januar 2018 entfernt.

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Stellar schraubt an ukrainischer CBDC mit

CBDCs sind in aller Munde. Nun wird auch die ukrainische Zentralbank aktiv. Als Partner kann sie auf niemand geringeren als die Stellar Development Foundation zurückgreifen.

Am Dienstag gab die Stellar Development Foundation (SDF) per Pressemitteilung bekannt, dass sie einen Vertrag mit dem ukrainischen Ministerium für digitale Transformation unterzeichnet hat. Ziel der Vereinbarung ist sowohl die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (Central bank digital currency, CBDC) sowie der Aufbau einer Stablecoin- und Virtual-Asset-Infrastruktur.

Laut des stellvertretenden Ministers für digitale Transformation, Oleksandr Bornyakov, wolle sich die Ukraine mit diesem Projekt einreihen in die Riege der Länder, welche bereits ihre eigenen nationalen digitalen Währungen entwickeln. Die Nationalbank der Ukraine erforsche laut Bornyakov schon seit 2017 die Möglichkeit der Implementierung einer CBDC.

Das Projekt zeigt, dass sich die Ukraine auf einen der wichtigsten Finanztrends zubewegt. Im Ministerium streben wir danach, die Anpassung unseres Landes an technologische Innovationen und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Finanzmarkt in Osteuropa sicherzustellen.

Oleksandr Bornyakov

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Gleichwohl ist das Projekt nicht auf eine digitale Version der ukrainischen Landeswährung Griwna beschränkt. Es umfasst auch die Hilfestellung von Stellar bei der Entwicklung eines Marktes für virtuelle Vermögenswerte im Land. Die Unterstützung bei der Implementierung von Stablecoins unter Verwendung der Stellar-Blockchain gehört ebenfalls dazu.

Wir glauben, dass digitale Vermögenswerte und nationale digitale Währungen eine der wichtigsten Innovationen unseres aktuellen Lebens sind und wir freuen uns, eine Rolle bei der Schaffung der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte in der Ukraine zu spielen,

zitiert die Mitteilung Denelle Dixon, CEO und Executive Director der Stellar Development Foundation.

Stellar Foundation für Innovationen bekannt

Das Stellar-Protokoll hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach durch höchst innovative Projekte einen Namen gemacht. Was die weltweiten Bestrebungen um die Lancierung einer digitalen Zentralbankwährung angeht, liegt China derzeit sehr weit vorn. Dort konnte es man sich sogar bereits erlauben, 200 Millionen digitale Yuan unter der Bevölkerung zu verlosen

Dass sich die Zentralbanken bei ihren Projekten Krypto-Experten mit ins Boot holen, ist beileibe nichts Ungewöhnliches. Zahlreiche Unternehmen, zu denen neben Beratungsgesellschaften auch Blockchain-Anbieter zählen, konkurrieren um die Arbeit an CBDC-Projekten. Das Corda-Netzwerk von R3 hält ebenfalls eine CBDC-taugliche Lösung parat. Die US-Notenbank Federal Reserve arbeitet mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammen. Sogar Mastercard und Visa streben eine Beteiligung an. Die Organisation, die bisher die meisten Teilnehmer aufgenommen hat, ist die Banque de France, die acht Teams ausgewählt hat, von denen viele beachtliche Konsortien gebildet haben.

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Bitcoin beflügelt Altcoins – Die Tops und Flops am Krypto-Markt

Die vergangene Handelwoche sorgte am gesamtem Krypto-Markt für steigende Kurse. Der Ausbruch der Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) auf ein neues Allzeithoch jenseits der 24.000 US-Dollar sorgte auch bei den Altcoins für deutliche Kursaufschläge. Zu Beginn der Handelswoche kommt der Gesamtmarkt jedoch unter Druck und tendiert deutlicher gen Süden.

Der massive Ausbruch über die 20.000 US-Dollar sorgte diese Woche für einen Anstieg des Bitcoin-Kurs auf ein neues Allzeithoch bei 24.226 US-Dollar. Diese Kursexplosion um mehr als 20 Prozentpunkte ließ auch die Kurse der meisten Altcoins deutlich zulegen. Neue Sorgen um eine Covid-19 Mutation belasten die weltweiten Finanzmärkte jedoch und sorgen auch am Krypto-Markt für deutliche Gewinnmitnahmen. Zum Zeitpunkt dieser Analyse notiert der BTC-Kurs im Bereich der 22.200 US-Dollar und damit auf Wochensicht noch rund 13 Prozent im Plus. Jedoch könnten die neuen Pandemie-Entwicklungen sowie die Abrechnung der Bitcoin-Futures am 24. Dezember dem BTC-Kurs zum Jahresende noch einen Strich durch die Rechnung machen. Als wichtige Supportmarke für Bitcoin ist nun der Bereich um 22.300 US-Dollar auf Tagesschlussbasis anzusehen. Unter dieser Chartmarke ist ein Retest des Ausbruchsniveaus bei 19.870 US-Dollar jederzeit einzuplanen.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins: Bitcoin Cash (BCH)

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  BCH/USD auf Bittrex

Bitcoin Cash kann nach einer langen Durststrecke in dieser Woche deutlich ansteigen und damit dem großen Bruder Bitcoin hinterhereilen. Der Ausbruch aus dem seit März ausgebildeten Seitwärtskanal ließ den Kurs seit 15. Dezember deutlich anspringen und am maximalen Kursziel bei 382 US-Dollar abarbeiten. In den letzten Handelsstunden korrigiert BCH jedoch ebenfalls deutlich und muss einen Teil der Vorwochengewinne wieder abgeben.  

Bullishe Variante (Bitcoin Cash) 

Für die Bullen ist es nun von großer Bedeutung, den Support im Bereich der 304 US-Dollar zu verteidigen. Kann sich der BCH-Kurs an dieser Chartmarke stabilisieren, lauten die ersten Kursziele 336 sowie 345 US-Dollar. Werden diese Resists überwunden, ist ein Kursanstieg in den grünen Widerstandsbereich zwischen 362 und 382 US-Dollar vorstellbar. Erst wenn der BCH-Kurs jedoch per Tagesschlusskurs über das Jahreshoch bei 383 US-Dollar springt, könnten Kursziele bei 403 US-Dollar (70er Fibonacci-Retracement) sowie 437 US-Dollar angesteuert werden. Sollte Bitcoin in den kommenden Wochen weiter gen Norden laufen und die 30.000 US-Dollar anvisieren, besteht die Chance für einen Durchmarsch in Richtung 495 US-Dollar sowie maximal 520 US-Dollar. Diese Widerstandsmarken stellen vorerst die maximalen bullishen Kursziele dar.

Bearishe Variante (Bitcoin Cash) 

Fällt der BCH-Kurs hingegen per Tagesschlusskurs unter den Support bei 304 US-Dollar, ist ein Kursrückgang bis an die Rangeoberkante bei 285 US-Dollar wahrscheinlich. Hier entscheidet sich, ob der Kurs von Bitcoin Cash abermals gen Norden ansteigen kann, oder erneut zurück in den Seitwärtskanal rutscht. Wird die 285 US-Dollar per Tagesschlusskurs aufgegeben, ist ein Retest des EMA200 (blau) bei 266 US-Dollar einzuplanen. Geben die Bullen diesen wichtigen Support nachhaltig auf, aktivieren sich Kursziele bei 251 US-Dollar sowie darunter bei 238 US-Dollar. Sollte der Gesamtmarkt erneut korrigieren und Bitcoin zurück unter die 20.000 US-Dollar rutschen, könnte der BCH-Kurs auch erneut gen 219 US-Dollar sowie maximal 206 US-Dollar korrigieren.  

Indikatoren: RSI tendiert schwächer, MACD mit Kaufsignal

Der RSI baut aktuell seinen überkauften Zustand ab und handelt mit einem Wert von 56 nur noch knapp oberhalb seiner neutralen Zone. Der MACD-Indikator hat hingegen ein Kaufsignal aktiviert, was den BCH-Kurs vorerst stützen dürfte. Auch auf Wochensicht zeigt sich ein ähnliches Bild. Beide Indikatoren haben aktive Kaufsignale anliegen, tendieren aber aktuell leicht gen Süden.

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins: Stellar (XLM) 

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  XLM/USD auf Poloniex    

Noch zu Beginn Woche sah es danach aus, als ob Stellar den Ausbruch über die rote Abwärtstrendlinie für einen neuen Angriff in Richtung des Jahreshochs bei 0,229 US-Dollar nutzen könnte. Ausgehend von 0,203 US-Dollar drehte der XLM-Kurs in den letzten fünf Handelstagen deutlich gen Süden und notiert aktuell am wichtigen Supportlevel bei 0,160 US-Dollar.

Bullishe Variante (Stellar) 

Solange die Bullen den Kurs von Stellar oberhalb des Vorwochentiefs bei 0,144 US-Dollar stabilisieren, könnte es nur ein Retest der Abwärtstrendlinie von oben sein. Ein erster Befreiungsschlag wäre ein Ausbruch über das Wochenhoch bei 0,203 US-Dollar. Steigt der XLM-Kurs per Tagesschluss über diesen Resist, ist ein erneuter Anstieg bis an das 261er Fibonacci-Extension bei 0,220 US-Dollar einzuplanen. Wird dieser Resist auch überwunden und der Kurs kann in der Folge ein neues Verlaufshoch oberhalb der 0,229 US-Dollar generieren, rückt das übergeordnete 23er Fibonacci-Retracement bei 0,238 US-Dollar als erstes Kursziel in den Blick.

Schaffen es die Anleger auch diesen Widerstand dynamisch zu durchbrechen, rückt die 0,283 US-Dollar (361er Fibonacci-Extension) in den Fokus. Wird auch diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs überwunden, ist ein Durchmarsch in Richtung 0,321 US-Dollar sowie mittelfristig 0,345 US-Dollar einzuplanen. Sollten auch diese Widerstandsmarken nachhaltig durchstoßen werden, ist mittelfristig ein Kursanstieg an das übergeordnete 38er Fibonacci-Retracement bei 0,370 US-Dollar vorstellbar. Mögliche Kursziele für das Jahr 2021 lauten 0,407 US-Dollar sowie 0,476 US-Dollar (50er Fibonacci-Retracement). Diese Widerstandsmarken sind als maximale bullishe Kursziele für die kommenden 6 Monate anzusehen.   

Bearishe Variante (Stellar) 

Sollte der XLM-Kurs hingegen unter das Verlaufstief bei 0,144 US-Dollar rutschen und damit auch zurück unter die Abwärtstrendlinie fallen, droht weiteres Abwärtspotential. Wird in der Folge auch der Supertrend bei 0,136 US-Dollar per Tagesschlusskurs unterboten, ist ein Retest des Ausbruchslevels bei 0,119 US-Dollar einzuplanen. Auch ein kurzer Rutsch bis an die Unterkante des grünen Supportbereichs bei 0,112 US-Dollar wäre vorstellbar. Spätestens an diesem Supportlevel dürften die Bullen versuchen, den XLM-Kurs zu stabilisieren. Fällt der XLM-Kurs hingegen dynamisch zurück in den Seitwärtskanal, ist dieses als Umkehrsignal zu interpretieren. Weitere Kursrückgänge an den EMA200 (blau) bei 0,104 US-Dollar sowie dem 50er Fibonacci-Retracement bei 0,088 US-Dollar sind vorstellbar. Solange Stellar jedoch oberhalb des Seitwärtskanals handelt, stehen die Chancen für mittelfristig steigende Kurse weiterhin gut.

Indikatoren: RSI tendiert schwächer, MACD-Indikator mit Verkaufssignal

Der RSI tendiert auf Tagesbasis weiter gen Süden und handelt aktuell in seiner neutralen Zone zwischen 45 und 55. Auch der MACD-Indikator hat ein Verkaufssignal generiert und wirkt aktuell kursbegrenzend. Auf Wochensicht weisen beide Indikatoren indes nach wie vor aktive Long-Signale auf.  

Stabilität der Top 10

Bitcoins Kursexplosion lässt auch die Kurse der Top 10 Altcoins wieder deutlich ansteigen. Die 10 größten Kryptowährungen weisen ein durchschnittliches Wochenplus von rund 12 Prozentpunkten auf. Die Kurse von Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) können jeweils rund 20 Prozent hinzugewinnen. Auch der Binance Coin (BNB) ist gefragt und weist einen Kursaufschlag von 15 Prozentpunkten auf. Der Highflyer der letzten Wochen Stellar (XLM) kann dieser bullishen Entwicklung aktuell nicht folgen und beendet die Handelswoche mit einem Kursabschlag von rund 9 Prozentpunkten. Auch Chainlink (LINK) notiert im Wochenvergleich rund 6 Prozent tiefer. Mit Blick auf die Rangliste der Top-10 Altcoins zeigt sich eine Veränderung. BNB kann durch seine bullishe Kursentwicklung in dieser Woche den Neuling Polkadot (DOT) von Platz 8 verdrängen.

Gewinner und Verlierer der Woche

Kaum kann die Krypto-Leitwährung Bitcoin ein neues Allzeithoch produzieren und bis zum ersten wichtigen Kursziel im Bereich 23.870 US-Dollar ansteigen, zeigen sich auch die Top-100 Altcoins mehrheitlich bullish. Mehr als 60 Prozent der Altcoins folgen Bitcoin und steigen im Wert an. Rund 15 Top 100 Altcoins weisen zudem einen Kursanstieg auf Wochensicht um mehr als 20 Prozentpunkte auf. Der Wochengewinner lautet Elrond (EGLD) mit einem Kursaufschlag von 58 Prozent, gefolgt von Dogecoin (DOGE) mit 46 Prozent Kurszuwachs. Auf dem dritten Platz folgt Zilliqa (ZIL) mit 46 Prozent Kursaufschlag. Auch der Neuling The Graph (GRT) kann mit 44 Prozent Kurszuwachs seit Erstlistung am 19. Dezember überzeugen. Damit steigt der GRT von 0 auf Platz 43 in die Top 100 Rangliste auf.

Die Liste der Wochenverlierer wird angeführt von Waves (WAVES), der nach mehreren starken Wochen um 21 Prozent korrigiert. Ebenfalls bearish zeigt sich Filecoin (FIL) mit einem Kursabschlag von 15 Prozent. Der Kurs des größten ICO‘s aus 2017, welches erst im November gelistet wurde, kann nach einem schwungvollen Anfang zuletzt nicht wirklich überzeugen. Auch Loopring (LRC) und Ampleforth (AMPL) konsolidieren weiter und verlieren jeweils rund 20 Prozentpunkte an Wert. Es gilt jedoch genau zu beobachten, wie sich die aktuell laufende Korrektur der letzten Handelsstunden entwickelt. Größere Kurskorrekturen dürfen nicht ausgeschlossen werden.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,83 Euro.

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Bitcoin-Steuer-Checkliste: Worauf du zum Jahresende achten musst!

Tipps zur Steueroptimierung, die jeder Bitcoiner unbedingt kennen sollte

Um das böse Erwachen bei der Steuererklärung in 2021 zu vermeiden, gilt es bereits jetzt Verluste zu realisieren, Liquidität zu sichern, Steuerschulden präventiv zu kontrollieren und einen prüfenden Blick auf das Portfolio zu werfen. Wie das funktioniert?

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Trendwende? Anleger nutzen Kursrücksetzer für Altcoin-Investments

Nach einer temporären Kursschwäche zur Wochenmitte kann sich die Leitwährung Bitcoin und mit ihr auch die Mehrheit der Altcoins in den letzten Tagen deutlich erholen. Ripple (XRP) kommt nach Beendingung des Spark-Token Airdrops am Samstag den 12. Dezember zunehmend unter Druck und bricht im Wochenvergleich um 18 Prozent ein.

Noch letzte Woche sah es nach einer weiteren Konsolidierung am Krypto-Markt aus. Doch die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) zeigt sich in den letzten Handelstagen abermals bullish und kann erneut über die 19.000 US-Dollar ansteigen. In der Spitze fiel Bitcoin um rund 10 Prozent und ließ auch die Mehrheit der Altcoins korrigieren. Rechtzeitig kamen die Bullen jedoch zurück in den Markt und wehrten abermals sämtliche Korrekturbemühungen des Bärenlagers ab. Die größte Kryptowährung notiert damit im Wochenvergleich nur geringfügig niedriger bei aktuell 19.180 US-Dollar. Die Top-10 Altcoins zeigen sich nur unwesentlich schwächer, verlieren im Durchschnitt aber gut drei Prozentpunkte. Insbesondere Ripple (XRP) verliert im Zuge des durchgeführten Airdrops am gestrigen Samstag, den 12. Dezember, um 15 Prozentpunkte deutlich. Ein erneuter Angriff des BTC-Kurses auf das Allzeithoch dürfte die Kursentwicklung am Gesamtmarkt in den kommenden Handelstagen abermals positiv beeinflussen.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins: Stellar (XLM)

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  STR/USD auf Poloniex  

In der Vorwoche korrigierte der XLM-Kurs noch deutlich und fiel bis an den Supertrend bei 0,140 US-Dollar. Ausgehend von diesem Support stieg der Kurs von Stellar in den letzten Handelstagen erneut an und konnte am gestrigen Sonntag, den 13. Dezember, seine rote Abwärtstrendlinie per Tagesschlusskurs überwinden. Damit konnte der XLM-Kurs auch den EMA20 (rot) bei 0,158 US-Dollar zurückerobern.

Bullishe Variante (Stellar) 

Stabilisiert sich der Kurs von Stellar per Tagesschluss oberhalb der 0,162 US-Dollar, ist zunächst ein Anstieg an den Widerstand bei 0,189 US-Dollar wahrscheinlich. Hier verläuft ein wichtiger horizontaler Resist der mehrfach kursbegrenzend wirkte. Überwindet der XLM-Kurs diesen Widerstand dynamisch, ist ein Durchmarsch bis an das 261er Fibonacci-Extension bei 0,220 US-Dollar vorstellbar. Können die Bullen auch diesen Resist durchbrechen und auch das Jahreshoch bei 0,229 US-Dollar nachhaltig nach oben durchstoßen, aktiviert sich das Kursziel bei 0,238 US-Dollar. Hier verläuft das übergeordnete 23er Fibonacci-Retracement. Wird in der Folge auch dieser Resist überwunden, rückt das 361er Fibonacci-Extension bei 0,283 US-Dollar in den Blick. Kann auch diese Widerstandsmarke nachhaltig durchbrochen werden, ist ein Durchmarsch in Richtung 0,321 US-Dollar sowie 0,345 US-Dollar wahrscheinlich. Perspektivisch sollte eine anhaltende Kursrallye Stellar an das übergeordnete 38er Fibonacci-Retracement bei 0,370 US-Dollar führen. Mittelfristig könnte der XLM-Kurs bis an die 0,407 US-Dollar sowie maximal 0,476 US-Dollar (50er Fibonacci-Retracement) ansteigen.

Bearishe Variante (Stellar) 

Kommt es hingegen zu einem Fehlausbruch und der XLM-Kurs fällt zurück unter die Abwärtstrendlinie sowie den EMA20 (rot) bei 0,162 US-Dollar, werden die Bären abermals ihr Glück versuchen. Wird in der Folge auch das Verlaufstief bei 0,144 US-Dollar dynamisch unterboten, kommt der Kreuzsupport aus EMA50 (orange) und Supertrend bei 0,136 US-Dollar in den Blick. Sollte auch diese Unterstützung per Tagesschlusskurs unterboten werden, ist ein Retest des Ausbruchslevels bei 0,119 US-Dollar einzuplanen. Hier verläuft aktuell auch der EMA100 (gelb). Wird der grüne Supportbereich in der Folge nach unten verlassen, ist dieses als Verkaufssignal zu bewerten. Eine Korrektur zurück an den EMA200 (blau) bei 0,098 US-Dollar wäre wahrscheinlich. Solange der Kurs von Stellar jedoch oberhalb der 0,136 US-Dollar verläuft, sind Kursziele auf der Oberseite zu bevorzugen.

Indikatoren: RSI zeigt sich neutral, MACD mit aktivem Verkaufssignal

Der RSI kann seinen überkauften Zustand abbauen und handelt wieder in der neutralen Zone. Ein erneuter Anstieg über die 55 würde ein neues Kaufsignal aktivieren. Der MACD-Indikator tendiert hingegen weiter gen Süden und hat ein Verkaufssignal anliegen. Auf Wochensicht haben beide Indikatoren weiterhin ein Kaufsignal aktiviert, welches das Long-Szenario eines weiter ansteigenden XLM-Kurses favorisiert.  

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins: Ripple (XRP) 

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  XRP/USD auf Bitfinex    

Die Vorfreude der Ripple-Anleger auf den bevorstehenden Spark-Token Airdrop ließ den XRP-Kurs in der zweiten Novemberhälfte förmlich explodieren. In der Spitze legte Ripple um rund 180 Prozent im Wert zu. Seit Anfang Dezember befindet sich der XRP-Kurs jedoch in einer Konsolidierung. Ripple schaffte es seitdem nicht, die rote Abwärtstrendlinie zu überwinden und fiel in den letzten Handelstagen zurück unter den EMA20 (rot) bei 0,538 US-Dollar. Aktuell droht der XRP-Kurs, den wichtigen Support bei 0,510 US-Dollar aufzugeben und seine Korrektur der letzten 14 Tage auszubauen.  

Bullishe Variante (Ripple) 

Schafft das Bullenlager den XRP-Kurs oberhalb des Key-Supports bei 0,463 US-Dollar auf Tagesbasis zu stabilisieren, bestehen weiterhin Chancen für einen Anstieg in Richtung EMA20 bei 0,538 US-Dollar. Kann dieser gleitende Widerstand überwunden werden, ist ein Anstieg an die rote Abwärtstrendlinie bei aktuell 0,558 US-Dollar einzuplanen. Überwindet der XRP-Kurs diese begrenzende Widerstandslinie, ist ein Anstieg in Richtung des horizontalen Resists bei 0,682 US-Dollar sowie 0,705 US-Dollar vorstellbar. Kann auch dieser Widerstand nach oben durchbrochen werden, ist ein Durchmarsch bis an die 0,788 US-Dollar wahrscheinlich.

Wird dieser Widerstand per Tagesschlusskurs ebenfalls durchbrochen, ist auch ein Anstieg an das 361er Fibonacci-Extension bei 0,969 US-Dollar in den kommenden Wochen nicht ausgeschlossen. Sollte im Zuge eines bullishen Gesamtmarkts auch die 1 US-Dollar nachhaltig nach oben durchstoßen werden, ist in den kommenden Monaten auch ein Kursanstieg bis an die 1,112 US-Dollar sowie maximal 1,204 US-Dollar möglich. Hier verläuft das 461er Fibonacci-Extension der seit dem 21. November 2020 laufenden Ausbruchsbewegung.  

Bearishe Variante (Ripple) 

Fällt der XRP-Kurs per Tagesschlusskurs unter das Wochentief bei 0,505 US-Dollar, ist eine Korrekturausweitung bis an die 0,461 US-Dollar einzuplanen. In diesem Bereich verläuft auch der EMA50 (orange). Ein Unterschreiten dieser Unterstützung dürfte zu einer weiteren Kursschwäche bei Ripple führen. Eine Korrektur bis in den grünen Supportbereich zwischen 0,437 und 0,413 US-Dollar dürfte folgen. Insbesondere der Supertrend bei 0,413 US-Dollar könnte von den Bullen abermals als Sprungbrett für einen neuen Rallyeversuch genutzt werden. Fällt der Kurs hingen per Tagesschlusskurs unter den grünen Supportbereich, ist mit einer weiteren Kurskorrektur in Richtung 0,346 bzw. 0,319 US-Dollar zu rechnen. Hier verläuft der gleitende Support EMA200 (blau).

Schaffen es die Bären auch diese Unterstützungen nach unten zu durchbrechen, wird sich die Konsolidierung zunächst bis an die 0,296 US-Dollar ausweiten. Als maximales bearishes Kursziel ist der Bereich 0,263 US-Dollar anzuführen. Der Retest des Ausbruchslevels an diesem Kurslevel dürfte erneut Bullen auf den Plan rufen und den Kurs erneut in Richtung 0,346 US-Dollar ansteigen lassen. Wird diese Supportmarke jedoch dynamisch unterboten, kommt dieses einem erneuten Bärenwinter gleich.

Indikatoren: RSI überkauft, MACD-Indikator mit aktivem Kaufsignal

Der RSI wie auch der MACD-Indikator tendieren im Tageschart deutlich gen Süden. Der MACD-Indikator hat seit 10 Tagen ein Verkaufssignal aktiviert, was kursbegrenzend wirkt. Der RSI droht bei einer anhaltenden Kursschwäche ebenfalls die neutrale Zone nach unten zu verlassen und ein Verkaufssignal zu generieren. Zwar weisen beide Indikatoren auf Wochensicht ein Kaufsignal auf, eine anhaltende Kursschwäche droht jedoch auch diese Long-Signale zu negieren.

Stabilität der Top 10

Die Kursentwicklungen bei den Top-10 Altcoins zeigten sich zum Wochenschluss mehrheitlich versöhnlich. Nach zwischenzeitlich deutlichen Kursabschlägen steigen die Kurse aktuell zurück in Richtung der Vorwochenniveaus. Im Durchschnitt geben die Top-10 Altcoins rund 3 Prozentpunkte nach. Neben Bitcoin kann lediglich Stellar (XLM) ein geringes Kursplus von knapp zwei Prozent aufweisen. Nach einer Kurskorrektur in der Vorwoche kann der Neuaufsteiger in die Top-10 sich diese Woche gut behaupten. Deutlicher korrigieren tut hingegen der Wochenverlierer Ripple (XRP), der nach einer zuletzt bullishen Kursentwicklung um 19 Prozentpunkte korrigiert. Erneut schwach zeigt auch Chainlink (LINK), der auf Wochensicht knapp acht Prozentpunkte nachgibt. Nach zuletzt deutlichen Veränderungen in der Top-10 Rangliste, können alle Top-10 Altcoins ihre Plätze aus der Vorwoche behaupten.  

Gewinner und Verlierer der Woche

Der Entwicklung am Gesamtmarkt korreliert weiter deutlich mit der Kursentwicklung der Krypto-Leitwährung Bitcoin. Viele Altcoins blicken auf eine durchwachsene Handelswoche zurück. Nach einer zwischenzeitlichen Kurskorrektur weisen rund 30 Top-100 Altcoins zum Wochenschluss einen Kursanstieg auf. Lediglich vier Altcoins steigen diese Woche zweistellig im Wert an. Der Wochengewinner Blockstack (STX) lässt sämtliche Konkurrenten hinter sich und steigt um 37 Prozent gen Norden. Wie bereits in der Vorwoche zeigen sich auch Elrond (EGLD) mit 29 Prozent Kursaufschlag gefolgt von Nexo (NEXO) mit 27 Prozent Kursplus erneut bullish.

Die volatilen Kursbewegungen bei den verschiedenen DeFi-Projekten halten vorerst weiter an, was sich auch mit Blick auf die Underperformer zeigt. Die Liste der Wochenverlierer wird abgesehen von Ripple mit 19 Prozent Kurseinbruch ebenfalls von DeFi-Projekten angeführt. Die Kursentwicklungen von Ampleforth (AMPL) mit 16 Prozent Kurskorrektur gefolgt vom Ocean Protocol (OCEAN) mit 14 Prozent Kursabschlag zeigen sich diese Woche bearish. Ebenfalls schwach zeigt sich das Krypto-Urgestein OMG Network (OMG) mit 13 Prozent Kursrückgang. Zwar verlieren rund 20 Kryptowährungen diese Woche zweistellig an Wert. Da der Gesamtmarkt seine Wochenverluste in den letzten 48 Handelsstunden jedoch mehrheitlich egalisieren kann, ist eine bullishe Fortsetzung jederzeit einzuplanen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,83 Euro.

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