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IOTA und Horizen bringen IOTA-Oracles auf andere Blockchains

IOTA hat eine Kooperation mit dem Blockchain-Anbieter Horizen vereinbart, um die eigenen  Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auch für andere Blockchains nutzbar zu machen. Dies gab IOTA am 1. März in einem Blogbeitrag bekannt.

Horizen beschreibt sich selbst als eines der sichersten Blockchain-Ökosysteme mit einer der größten und dezentralen Knoteninfrastruktur der Branche. Mit seiner Sidechain-Technologie Zendoo biete Horizen alle notwendigen Komponenten für einen einfachen Einsatz von vollständig anpassbaren Blockchains an. Mit ZEN hat Horizen auch eine eigene Kryptowährung, dessen Kurs aktuell bei 42,97 US-Dollar liegt. 

IOTA zeigt sich offen für Blockchains

Im Rahmen der Partnerschaft wollen die Partner Expertise austauschen, “um in Bereiche zu expandieren, die für beide Ökosysteme von Vorteil sind”.

Erstes Ziel sei es, die IOTA Oracles-Funktionalität für Anwendungen auf den Horizen-Sidechains verfügbar zu machen. Geschehen solle dies in zwei Phasen. Als ersten Schritt plane man, den IOTA Oracles-Feed in einen Proof-of-Concept einer Horizen-Sidechain zu integrieren. Eine zweite Phase sieht die Integration der IOTA-Oracles direkt in das Horizen-Sidechains-SDK vor. Auf diesem Weg sollen die IOTA Oracles als eine Option “für jeden verfügbar machen, der eine Horizen-Sidechain startet”, schreibt IOTA.

IOTA-Oracles sollen Echtzeitdaten in Smart Contracts ermöglichen

IOTA hatte die eigenen Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auf dem Tangle-Netzwerk erst Anfang Februar angekündigt. Im Gegensatz zu vielen Blockchain-Oracles biete der Tangle bei den IOTA Oracles eine Reihe von Vorteilen, wie etwa kostenlose Transaktionen und Abwicklung nahezu in Echtzeit.

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Das nächste Level: IOTA Smart Contracts erreichen Alpha-Stadium

Die IOTA Foundation vermeldet Fortschritte bei der Implementierung von Smart Contracts in IOTA. Mit dem heutigen Release der Pre-Alpha Version erhalten Entwickler die Möglichkeit, Anwendungen für den Bereich der dezentralen Finanzdienstleistungen auch mit IOTA zu erproben.

Das Gedränge im Raum der Smart-Contract-Plattformen wird enger: Der bisherige Branchen-Primus Ethereum sieht sich einer wachsenden Zahl von Alternativen gegenüber, die von Polkadot über Cardano bis zum jüngsten Durchstarter, der Binance Smart Chain reichen. Auch die IOTA Foundation hat längst ein Auge auf den rasant wachsenden Sektor geworfen. Nachdem sie im Oktober 2020 eine erste Version des IOTA Smart Contract Protocol (ISCP) vorgestellt hat, verkündet die Foundation heute weitere Fortschritte. Smart Contracts für dezentrale Anwendungen, beispielsweise für die Boom-Sektoren Dezentralized Finance (DeFi) oder Non-fungible Token (NFT), sollen ab sofort auch mit IOTA erprobt werden können.

IOTA Smart Contracts: Der Weg zum Multi-chain-Netzwerk

Anders als Ethereum (1.0) setzt IOTA dabei auf einen Ansatz, bei dem nicht das gesamte Netzwerk jede einzelne Smart-Contract-Operation absegnen muss – einer der Gründe, warum Ethereum chronisch überlastet ist. Vielmehr verfolgt IOTA die Vision eines Multi-Chain-Netzwerks, bei dem mehrere Blockchains parallel zueinander laufen. Innerhalb dieser “Subnetzwerke” laufen die Smart Contracts.

Die Multi-Chain-Lösung im IOTA Smart Contract Protocol. Quelle: IOTA

Die Subnetzwerke, also Smart-Contract-Blockchains, die auf IOTA aufsetzen, bestimmen dafür ein Set an Validatoren (“Komitee”), um die Transaktionen zu bestätigen. Bei der Zusammensetzungen dieser Komitees gibt es mehrere Optionen, die sich unter anderem nach dem gewünschten Grad der Dezentralisierung richten.

So können die Erschaffer eines Subnetzwerkes beispielsweise ausschließlich selbst betriebene Nodes einsetzen, um den Status ihrer Chain zu validieren. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Gründung eines Konsortiums von (Unternehmens-)Partnern, die gemeinsam die Validator Nodes eines Subnetzwerks betreiben. Überdies soll es perspektivisch auch einen “offenen Markt” geben, aus dem Validatoren für die Bildung von Subnetzwerk-Komitees rekrutiert werden können.

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Die Komitees überwachen den Status der Subnetzwerke und kommunizieren ihn an das Basis-Layer, das Tangle von IOTA. Das Tangle – selbst keine Blockchain, sondern eine andere Form der Distributed-Ledger-Technologie – sorgt für die letzte Finalität aller Transaktionen, die in einem Subnetzwerk durchgeführt wurden.

IOTA Smart Contracts: Bislang nur im Testbetrieb

Die IOTA Foundation weist auf ihrem Blog darauf hin, dass sich ISCP noch in einem experimentellen Stadium befinde. Versuche mit dem ISCP sind bislang auf das Testnetzwerk “Pollen” beschränkt. Dort erprobt man bereits ein IOTA, das ohne das zentrale Steuerungs-Modul, den Coordinator, auskommt. IOTA arbeitet bereits seit geraumer Zeit an der Abschaffung des Coordinators, weshalb IOTA 2.0 den Namen “Coordicde” trägt. Bis zum Release von Coordicide erwartet die IOTA Foundation noch deutliche Verbesserungen bei ISCP und Wasm, der Node-Software, auf der ISCP letztlich laufen soll. In Pollen wird ISCP noch über GoShimmer Nodes integriert.

Ausblick: IOTA will Brücken bauen

Neben dem Marktplatz für Validatoren fokussiert sich die Entwicklung nun darauf, die Funktionalität von ISCP weiter auszubauen. So sollen Blockchain-übergreifende Brücken entstehen, die unter anderem Anwendungen im DeFi-Sektor ermöglichen. Dazu zählen dezentrale Exchanges (DEX) und automatisierte Market-Maker-Protokolle (AMM) wie Uniswap. Darüber hinaus soll die Programmierumgebung von Ethereum, die Ethereum Virtual Machine (EVM)vom ISCP unterstützt werden. Das würde erlauben, dass sich Smart Contracts in der Ethereum-Programmiersprache Solidity auch auf IOTA übertragen lassen.

Die Konkurrenz schläft nicht

Der Ansatz von IOTA erinnert an das geplante Ethereum 2.0, bei dem es ebenfalls um eine Ergänzung des Basis-Layers durch eine zweite Netzwerkebene geht. Dieses Aufsplittern des Netzwerks in mehrere, parallel laufende Blockchains (“Sharding”) ist auch der Grundgedanke von Polkadot. Die Subnetzwerke bei ISCP entsprechen dabei in etwa den Parachains von Polkadot, während Polkadots Relay Chain als Basis-Layer den Gesamtzustand des Netzwerks überwacht. Auch Cardano hat weitere Fortschritte auf dem Weg zur Smart-Contract-Plattform gemacht. Seit kurzem unterstützt Cardano die Möglichkeit, neben ADA auch andere Cardano-native Assets auf der Blockchain zu erstellen.

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IOTA: Mainnet-Release von IOTA 1.5 Chrysalis kommt im März

IOTA plant im März die Mainnet-Release von IOTA 1.5 mit dem Codenamen Chrysalis. Dies gab IOTA in einem Blogbeitrag am 18. Februar bekannt.

Auswirkungen auf das ganze IOTA-Ökosystem

Das Chrysalis-Upgrade geht mit einer Reihe von ineinandergreifenden Projekten einher, die das gesamte IOTA-Ökosystem umfassen und dazu dienen, die Einsatzmöglichkeiten von IOTA weiter zu erhöhen. 

Dazu gehören laut IOTA “gebührenfreie Mikropayments, unveränderliche und überprüfbare Daten, dezentrale und selbstbestimmte Identitäten, Smart Contracts für die vollständige Autonomie von Prozessen und die Tokenisierung von physischen und digitalen Assets”. Man baue all diese Komponenten im Moment auf.

Welche technischen Änderungen mit der Implementierung von Chrysalis auf dem Mainnet anstehen, beschreibt IOTA detailliert in einem gesonderten Blogbeitrag vom 16. Februar.

Nur ein Zwischenschritt bis zum Coordicide

Mit IOTA 2.0 will IOTA den bisher zur Verifikation von Transaktionen genutzten Koordinator begraben und komplett dezentral werden. Das dafür entwickelte künftige Node-Reputationssystem Mana hatte IOTA Ende September vorgestellt. Im Januar 2020 veröffentlichte IOTA eine um bereits erreichte Fortschritte aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers.

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IOTA: Neue Partnerschaft bringt MIOTA-Token auf Verwahrlösung von Curv

IOTAs MIOTA-Token wird nach dem anstehenden Chrysalis-Update auch von dem Krypto-Verwahrer Curv unterstützt werden, so eine Mitteilung von IOTA vom 18. Februar.

Wichtiger Schritt für IOTA

Curv werde damit die erste “Multi-Party Computation” (MPC) Verwahrlösung mit MIOTA-Unterstützung sein, was diesen in anderen DeFi-Anwendungen leichter nutzbar machen wird. IOTA schreibt dazu:

“Durch unsere Integration mit Curv wird jede Anwendung, die Curvs institutionelle Verwahrungslösung nutzt, die Möglichkeit haben, den IOTA-Token zu unterstützen. Dazu gehören Börsen, aber auch dezentrale Finanzprodukte (DeFi) wie Celsius (IOTA Lending), Stakehound (Wrapping IOTA onto the Ethereum Network), Staked.Us (Staking IOTA) und Genesis Trading (Regulated Trading Platforms).”

Mit dem MPC-Ansatz verzichtet Curv als Wallet-Anbieter statt auf private Schlüssel zur Absicherung auf ein dezentralisiertes Zugangsverfahren mit erhöhter Sicherheit

Chrysalis-Update steht in den Startlöchern

Die Mainnet-Release von IOTA 1.5 mit dem Codenamen Chrysalis ist für März geplant. Als nächster großer Schritt steht danach die Abschaffung des Koordinators mit IOTA 2.0 an.

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IOTA 1.5: So gehen die MIOTA-Token beim nächsten Update nicht verloren

Die IOTA Foundation hat eine Anleitung zur Token-Migration für den Übergang zur zweiten Phase von Chrysalis bekannt gegeben. Der Abschnitt markiert die letzte Episode vor dem Coordicide.

Kaum ein Protokoll-Upgrade wird im Krypto-Space mit derart viel Spannung erwartet wie das Ende des Coordinators im IOTA-Netzwerk. Noch hält die zentrale Instanz die Fäden im Tangle zusammen. Bis Ende 2021 soll der Coordinator aber seinen Dienst getan haben und IOTA das Versprechen einer vollständig dezentral strukturierten Netzwerkumgebung endgültig einlösen. In einem Zwischenschritt passiert IOTA jedoch zunächst Chrysalis Phase 2 und läutet damit IOTA 1.5, die letzte Stufe vor der 2.0-Version, ein. Damit die MIOTA-Token beim Übergang nicht verloren gehen, gibt die IOTA Foundation Nutzern einen Leitfaden zur Migration an die Hand.

Auf dem Weg zum Coordicide

Mit dem Übergang zu IOTA 1.5 müssen Nutzer ihre Token in das neue Netzwerk migrieren. Das können sie vor oder auch nach dem Launch tun. Obwohl es laut dem Blogeintrag “keinen praktischen Unterschied zwischen diesen beiden Optionen” gibt, rät die Foundation jedoch zur Übertragung vor dem Start der zweiten Chrysalis-Phase.

Der Migrationsprozess soll sich in wenigen Schritten und so einfach wie möglich gestalten. Nutzer müssen lediglich ihren IOTA-Seed in die Firefly-Wallet eingeben. Firefly erstellt im Anschluss einen neuen Seed und generiert eine EdDSA-Adresse für die neue Netzwerkumgebung. Das Guthaben wird dann an eine Migrationsadresse im alten Netzwerk geschickt. Die Token sind dann in der EdDSA-Adresse im neuen Netzwerk verfügbar. Migrieren Nutzer ihre Token vor dem Chrysalis-Start, sind diese sofort nach dem Launch verfügbar.

Dieser Ablauf ändert sich auch für Ledger-Nano-Benutzer nicht. Nachdem sie ihre Hardware-Wallet angeschlossen haben, führt Firefly durch den Migrationsprozess. Firefly ist jedoch zunächst nur auf Mac, Linux und Windows verfügbar. Derzeit arbeite die IOTA Foundation zudem mit den “wichtigsten Börsen” zusammen, um einen reibungslosen Transfer der Gelder auf das Chrysalis-Netzwerk zu ermöglichen. Der Migrationsprozess soll sieben Tage vor der Übertragung von Chrysalis Phase 2 beginnen. Ein Datum steht jedoch bislang nicht fest.

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Wo steht IOTA?

Obwohl die IOTA Foundation mit einer neuen Nomenklatur für Ordnung bei den Netzwerkabschnitten gesorgt hat, fällt der Überblick über den Status Quo der Sanierungsarbeiten nicht immer leicht. Mit der Übertragung von Crysalis Phase 1 auf das Mainnet im August 2020 ist das Tangle-Netzwerk noch einen Schritt von seiner 1.5-Version entfernt, die mit der Implementierung von Chrysalis Phase 2 eingeläutet wird und den letzten Abschnitt vor der Coo-freien Umgebung von IOTA 2.0 markiert.

Parallel dazu wird die 2.0-Version in einer Testnetumgebung auf Herz und Nieren geprüft. Pollen stellt das erste Testnet dar und ist in einer überarbeiteten Version seit Januar online. Phase Nectar ist für die zweite Hälfte 2021 geplant. Am Ende der dreistufigen Release-Phase steht Honey, das alle Module der neuen, Coo-freien Tangle-Architektur enthält. Angesichts der ausufernden To-do-Liste ist fraglich, ob die Foundation ihren Zeitplan in diesem Jahr einhalten kann. Dennoch geben die Zwischenergebnisse allmählich einen Vorgeschmack auf die sehnsüchtig erwartete 2.0-Version.

Die Zwischenstandsmeldungen und damit gepaarten Erwartungshaltungen preisen sich auch seit einigen Tagen beim MIOTA-Kurs ein. Am 11. Februar stieg MIOTA erstmals seit Juli 2018 wieder über einen US-Dollar. Zu Redaktionsschluss notiert MIOTA mit einem Wochenplus von 75 Prozent bei 1,32 US-Dollar.

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IOTA entwickelt eigene Oracles für Echtzeitdaten in Smart Contracts

Die IOTA Foundation plant die Einführung sogenannter Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auf dem Tangle-Netzwerk, so ein offizieller Blogbeitrag vom 8. Februar.

Tangle bietet Vorteile

Im Gegensatz zu vielen Blockchain-Oracles biete der Tangle bei den IOTA Oracles eine Reihe von Vorteilen, wie etwa kostenlose Transaktionen und Abwicklung nahezu in Echtzeit. Die von IOTA Oracles genutzten Daten stammen dabei nicht aus externen Datenquellen oder Zwischenparteien zur Übermittlung, sondern werden von ihren Herausgebern direkt in den IOTA Tangle geschrieben.

Die Funktionsweise der IOTA Oracles demonstriert die IOTA Foundation in einem kleinen Videobeitrag. Darin wird anhand eines Beispiels ein sogenanntes First Party Oracle gezeigt, welches einen Preis-Feed für digitale Assets von Kaiko erhält und diesen auf den IOTA Tangle streamt.

“Einmal übermittelt, können Anwendungen Kaikos Krypto-Asset-Marktdaten in Unternehmensqualität nutzen und sie in jede dezentrale Anwendung wie einen Automated Market Maker (AMM), eine Kreditplattform oder eine synthetische Asset-Börse auf dem IOTA Tangle einbinden”, erklärt IOTA.

IOTA lässt mehrjährigen Abwärtstrend hinter sich

Die Neuigkeit zu IOTA Oracles und anderen Fortschritten scheint auch dem Kurs der eigenen Kryptowährung MIOTA beflügeln, welche nach einer Bodenbildung von mehr als zwei Jahren nach oben ausbrechen konnte. Am 5. Februar hatte der Kurs noch bei nur 0,4367 US-Dollar gelegen und konnte in den vergangenen Tagen zwischenzeitlich bis auf 1,31 US-Dollar zulegen.

Coordicide rückt näher

Wie IOTA bereits am 5. Februar mitteilte, gibt es für die Zwischenversion IOTA 1.5 Chrysalis jetzt eine Status-Seite. Auf dieser kann man den Fortschritt bis zum geplanten Coordicide-Release IOTA 2.0 anhand von Status-Updates detailliert nachverfolgen. Im Januar wurde zuletzt eine neue Version des sogenannten Pollen-Testnets für die kommende Version IOTA 2.0 veröffentlicht. Pollen ist die erste von insgesamt drei Phasen bis zum geplanten Coordicide mit IOTA 2.0, die in Anlehnung an Bienenvölker durch die zwei Phasen Nektar und Honig ergänzt werden wird.

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Alvarium: IOTA und Dell präsentieren Verifikationstechnologie für IoT-Datenquellen

Die IOTA Stiftung mit den IT-Konzernen Dell und Intel hat die Demonstration einer Verifikationstechnologie für von IoT-Geräten stammenden Daten angekündigt, so ein Blogbeitrag von IOTA vom 11. Februar.

Einbindbares Verifikations-Layer

Der Testlauf von Projekt Alvarium soll demonstrieren, wie von IoT-Geräten bereitgestellte Daten automatisch verifiziert werden können. Das Projekt setzt auf der ursprünglichen von Dell entwickelten “Data Confidence Fabric” auf, deren Funktionsweise später mit IOTAs Streams Framework von Grund auf neu umgesetzt wurde.

Die in Projekt Alvarium genutzte Technologie lässt sich als Zwischenebene in IoT-Netzwerken flexibel einbinden und steht nicht in direktem Zusammenhang mit IOTAs eigenem Tangle-Netzwerk.

IOTA wird die Technologie zusammen mit Dell und Intel im Rahmen eines Webinars am 24. Februar vorstellen. Durch die Zusammenarbeit mit führenden IT-Unternehmen erhofft sich IOTA eine künftig wichtige Rolle in der stark wachsende IoT-Branche.

Engagement für globale IoT-Standards

IOTAs breites Engagement für IoT-Technologie zeigt sich auch in der Mitarbeit der Foundation in der Object Management Group (OMG), einem Konsortium zur Entwicklung von IT-Standards. Wie IOTA Anfang Februar mitteilte, plant man noch in diesem Jahr die Einführung von zwei Standards für das Internet der Dinge, um diese später als globale Industriestandards zu etablieren.

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IOTA meldet Fortschritte bei der Ausarbeitung globaler IoT-Standards

Die IOTA Foundation hat Ende Januar ein Update zu ihrer Arbeit an neuen IT-Standards für das Internet der Dinge (IoT) veröffentlicht.

Darin fasst IOTA die Ergebnisse des letzten Treffens mit der Object Management Group (OMG) zusammen, einem Konsortium zur Entwicklung von IT-Standards.

Wichtige Schritte auf dem Weg zu globalen IoT-Standards

Als Teil der Blockchain Plattform Special Interest Group (Blockchain PSIG), deren Vorsitzenden IOTA stellt, habe man einen sogenannten Request for Comments (RFC) angekündigt sowie eine Ausschreibung in Form eines Requests for Proposal (RFP) veröffentlicht.

Mitte des Jahres wolle man einen RFC für formale Spezifikationen zur Tangle-Funktionsweise ohne Koordinator einreichen. Zudem habe man bei dem OMG-Treffen ein RFP für IOTA Streams vorgestellt, IOTAs Framework für verbundene, verschlüsselte Transaktions-Ströme (Linked Encrypted Transaction Streams, LETS). Das LETS-RFP wurde von der OMG angenommen, veröffentlicht und befinde sich aktuell in der Antwortphase. 

Für einen möglichen Standard zu digitalen Einweg-Identitäten habe man zudem eine Anfrage in Form eines Request for Information (FRI) eingereicht, dem später ein RFP folgen könnte. Auch dieser sei von den OMG-Mitgliedern angenommen worden.

Wie IOTAs OMG-Mitglied Mike Bennet betont, zahlt sich die Mitarbeit in dem Gremium bereits aus und dürfte zur allgemeinen Veröffentlichung der vorgeschlagenen Standards führen:

“IOTA ist auf einem guten Weg in Richtung Standardisierung. Neben unserem Standard für Coordicide werden wir in diesem Jahr auch IOTA Streams als Basis für einen Standard einreichen. Unsere Beteiligung an der Object Management Group zahlt sich weiterhin aus, da wir mit der Blockchain Special Interest Group der OMG zusammenarbeiten, um die gesamte Landschaft potenzieller Standards für die Distributed-Ledger-Technologie zu betrachten, was weiterhin Ideen für Dinge aufwirft, die wir sowohl innerhalb von IOTA als auch in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinschaften standardisieren können.”

IOTA 2.0 rückt näher

Am 13. Januar veröffentlichte IOTA eine neue Version des sogenannten Pollen-Testnets für die kommende Version IOTA 2.0. Pollen ist die erste von insgesamt drei Phasen bis zum geplanten Coordicide mit IOTA 2.0, die in Anlehnung an Bienenvölker durch die zwei Phasen Nektar und Honig ergänzt werden wird. Die Roadmap für die geplante Abschaffung des Tangle-Koordinators hatte IOTA im Juli 2019 vorgestellt.

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IOTA startet neue Partnerschaft für Smart-City-Projekte in Südkorea

Die IOTA Foundation plant zusammen mit Tanglehub und der südkoreanischen Observer Stiftung eine Teilnahme an Smart-City-Projekten und hat zu diesem Zweck eine Partnerschaft vereinbart. Dies gab IOTA am 22. Januar in einem Blogbeitrag bekannt.

IoT-Wetterdaten für Smart City-Projekte

Die Observer Stiftung bringt Expertise bei der Auswertung von Wetterdaten mit, die von angebundenden Endgeräten im Internet der Dinge (IoT) wie Miniwetterstationen, Smartphones oder Fahrzeuge bereitgestellt werden. Deren Teilnahme an dem System wird aktuell über den Observer-Token (OBSR) der Observer Stiftung entlohnt.

Mit Tanglehub arbeitet IOTA bereits länger zusammen. Das von IOTA geförderte Startup aus den Niederlanden hat sich auf die Implementierung von IOTA im IoT spezialisiert, ist bislang aber vorwiegend innerhalb Europas tätig. 

Laut IOTA-Programmdirektor Holger Köther soll mit Hilfe von Tanglehub IOTAs Tangle-Netzwerk in von der Observer Stiftung ausgewertete Endgeräte implementiert werden. Erste Tests dazu hätten bereits begonnen.

Der Observer Foundation-CEO Tae IL Cho hält IOTAs Ansatz nach eigener Aussage besonders im Smart-City-Bereich für vielversprechend: “IOTA hat ein breites Anwendungsspektrum, um eine Vielzahl von Smart-City-relevanten Anwendungsfällen mit einem einzigen Protokoll abzudecken”. Beide Unternehmen wollen im Rahmen dieser Partnerschaft “den Entwurf und die Implementierung eines dienstleistungsorientierten Ökosystems unterstützen, und zwar durch die Erschließung innovativer Dienste für die Nutzung von DID-Diensten (Distributed ID) wie Objekten, Daten und Verträgen sowie neuer Dienste, die DLT/Blockchain-Dienste (Identitätsüberprüfung, Logistik, Zahlung) verknüpfen und nutzen, die durch das Blockchain Free Regulatory Zone Project aufgebaut wurden.”

Partnerschaften zur weiteren Verbreitung

IOTA engagiert sich mit zahlreichen Partnerschaften für die praktische Anwendung seiner Tangle-Technologie, insbesondere im IoT-Bereich. Dazu gehören etwa Kooperationen mit der Klimaforschungs-Gemeinschaft EIT Climate-KIC der EU, mit dem Blockchain- und IoT-Forschungslabor der TU Wien und mit Japans Regierung.

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IOTA vermeldet Fortschritte auf dem Weg zum IoT-Standard

Die IOTA Foundation will bis Mitte des Jahres mit gleich zwei globalen Standards für das Internet der Dinge aufwarten.

IOTA verfolgt nicht weniger, als der künftige Industrie-Standard für das Zeitalter des Internet der Dinge (IoT) zu werden. Um diesem Anspruch Zähne zu verleihen, ist die Foundation deshalb schon seit längerem Mitglied der Object Standardization Group (OMG), einem Konsortium, das sich mit der Entwicklung von IT-Standards befasst.

Die OMG-Mitglieder treffen sich vierteljährlich, um eine Woche lang über Fragen der IT-Standardisierung zu diskutieren, Vorschläge einzureichen sowie Ausschreibungen (Request for Proposal, RFP) für konkrete programmiertechnische Fragestellungen zu machen. IOTA ist dabei Teil der „Blockchain Plattform Special Interest Group (Blockchain PSIG)“, einem Interessenverband, der sich Standardisierungsfragen im Bereich der Distributed-Ledger-Technologien widmet. IOTA stellt mit Mike Bennet den Vorsitzenden der Blockchain PSIG.

Auf dem IOTA-Blog hat Bennet nun ein Update über die Standardisierungsbestrebungen von IOTA gegeben. Konkret geht es dabei um das letzte Treffen der OMG, das im Dezember stattgefunden hat. Vier Themen rückt Bennet dabei in den Mittelpunkt.

IOTA will Coordicide-Spezifikationen liefern

Zum einen gibt es neues in Sachen IOTA 2.0 (aka Coordicide). Die Foundation hat mehrere formale Spezifikationen entwickelt, die das IOTA-Protokoll stabil genug machen sollen, um in das Post-Coordinator-Zeitalter überzugehen. Mitte des Jahres soll ein entsprechender Request for Comment (RFC) eingereicht werden. Das noch aus Zeiten des Internetvorgängers Arpanet stammende RFC-Verfahren wird unter anderem dazu eingesetzt, neue Internet-Standards festzulegen. Beispiele für RFC sind die Internet Protokolle IPv6, HTTP oder TCP. Man darf gespannt sein, ob es IOTA gelingen wird, mit seinen Spezifikationen in diese Liga aufzusteigen.

Verschlüsselte Transaktionsströme

Neben dem angekündigten RFC hat IOTA auch einem Vorschlag für einen in der OMG ausgeschriebenen RFP in petto. Bei der Ausschreibung geht es um einen Standard für verbundene, verschlüsselte Transaktions-Ströme (Linked Encrypted Transaction Streams, LETS). IOTA will hierfür seine Lösung IOTA Streams einreichen, ein Framework zum Versenden und Empfangen von Nachrichten und Datenströmen.

Digitale Einweg-Identität

Digitale Identität ist ein weiteres Steckenpferd von IOTA. Konkret geht es um Selbstbestimmte Identitäten, (Self-Sovereign Identity, SSI). Dabei handelt es sich um (digitale) Identitäten, die ohne Mittelsmann erstellt, kontrolliert und gemanagt werden können.

Innerhalb der OMG wird derzeit über eine Lösung für die Erstellung von Einweg-Identitäten nachgedacht – SSIs, die, wie Bennet erklärt, „für bestimmte Kontexte erstellt und anschließend entsorgt werden.“ Bis zum 31. März sammelt die OMG von ihren Mitgliedern im Rahmen eines RFI (Request for Information) Ideen und Informationen zu dem Thema ein. Die IOTA Foundation will ihre Expertise in die Konsultation einbringen.

Identifikatoren für Krypto-Assets

Ein letztes IOTA-relevantes Thema wurde schließlich von der OMG-internen Task Force für Finanzen (Finance Domain Task Force, FDTF) vorgebracht. Dabei geht es um die Ausweitung eines Standards, der zur Identifizierung von Finanzinstrumenten dient: FIGI (Financial Instrument Global Identifier). Der FIGI-Standard wird von zahlreichen Börsen, darunter die New Yorker Börse NYSE, verwendet. Er versieht Finanzinstrumente wie zum Beispiel Aktien, Derivate oder Staatsanleihen mit einer eindeutigen, 12-stelligen Kennnummer. Das französische Unternehmen Kaiko, ein Anbieter von Krypto-Finanzmarktdaten, ist künftig damit beauftragt, den FIDI-Standard auf den Krypto-Sektor auszudehnen.

IOTA: „Auf einem guten Weg“

Mike Bennet zeigt sich zuversichtlich, dass man in diesem Jahr wichtige Etappenziele in Sachen IoT-Standardisierung erreichen kann:

IOTA ist auf einem guten Weg in Richtung Standardisierung. Neben unserem Standard für Coordicide werden wir in diesem Jahr auch IOTA Streams als Basis für einen Standard einreichen. Unsere Beteiligung an der Object Management Group zahlt sich weiterhin aus,

resümiert Bennet abschließend. Sollte IOTA es tatsächlich schaffen, den Coordicide RFC fristgerecht einzureichen, könnte es ein heißer Sommer für das IoT-Projekt werden.

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