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Digital Asset Management: METACO geht Partnerschaft mit Unbound ein

Coinbase hat beschlossen, mindestens zwei Krypto-Core Entwicklern, die Teil der Crypto Community sind, Zuschüsse zu sponsern. Die Suche nach Stipendiaten begann am 15. Oktober 2020.

Am 15. Oktober 2020 gab die Krypto-Handelsplattform Coinbase bekannt, mindestens zwei Bitcoin-Entwickler, die direkt zur Bitcoin Core-Codebasis oder zu eng verbundenen Bitcoin-Projekten beitragen zu fördern. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, „ein offenes Finanzsystem“ für alle zu schaffen.

Wir glauben, dass die Unterstützung bei der Vernetzung und dem Wachstum der Krypto-Ökonomie für den Aufbau eines offenen Finanzsystems für die Welt von entscheidender Bedeutung ist. Unser Crypto Community Fund zielt darauf ab, die gesamte Krypto-Industrie zu vergrößern und zu verbessern und gleichzeitig die Verwendung für alle einfacher und sicherer zu machen. Bei Erfolg beabsichtigen wir, das Programm auf andere Arten von Projekten und Krypto-Communities auszudehnen.

Im Folgendem wandte sich Coinbase an die Community. Man könne nun Bitcoin-Kernentwickler für das Sponsoring bewerben oder nominieren. Die eingehenden Vorschläge würden dann von aktuellen Bitcoin Core-Entwicklern und wichtigen Community-Mitgliedern beurteilt werden. Die finale Entscheidung treffe jedoch Coinbase selbst. Der Aufruf wurde von Coinbase wie folgt kommentiert:

Wir freuen uns, Projekte fast überall auf der Welt zu finanzieren. Während wir uns auf einjährige Entwicklerzuschüsse konzentrieren möchten, ermutigen wir auch Personen oder Teams mit kürzeren Projekten, sich zu bewerben. Bei Erfolg hoffen wir, den Crypto Community Fund im Laufe der Zeit zu vergrößern.

„Offenheit“ von Coinbase in der Diskussion

Am 27. September 2020 äußerte sich Brian Armstrong, Chief Executive Officer von Coinbase zu den internen Unternehmenswerten. Dabei sprach er sich quasi für eine Art politisches Diskussionsverbot aus. BTC ECHO berichtete damals. Armstrong Arsagte, dass man darauf achten müsse, das eigene Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Schließlich sei Coinbase ein gewinnorientiertes Unternehmen. Außerdem wolle er, dass seine Mitarbeiter Abstand von politischen und gesellschaftlichen Diskussionen nehmen und sich explizit auf eigene Produkte und Kunden konzentrieren.

Ich möchte, dass Coinbase sich auf das Erreichen seiner Mission konzentriert, weil ich glaube, dass wir auf diese Weise den größten Einfluss auf die Welt haben können.

Jack Dorsey, Mitbegründer des Zahlungsunternehmens Square kritisierte die Aussagen Armstrongs. Seine firmenpolitischen Ansichten, nicht über Politik bei der Arbeit zu debattieren, würden dem Zweck von Kryptowährung wie Bitcoin von Grund auf widersprechen. Indes begrüßte Dorsey via Twitter für die Förderung der Bitcoin Core-Entwickler aus.

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Die drei vielversprechendsten NFT-Krypto-Projekte

Non Fungible Token (NFT) brechen in den letzten Wochen einen Meilenstein nach dem anderen. Das Gesamtvolumen hat bereits die 100.000.000-US-Dollar-Marke überschritten und so wagen immer mehr Investoren und Unternehmen den Schritt in den NFT-Sektor.

Viele NFTs sind leicht über Metamask auf NFT-Marktplätzen wie beispielsweise OpenSea oder Enjin handelbar. Einige der NFTs erreichen aufgrund ihrer Knappheit oder der Funktion in Spielen sehr hohe Preise.

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Zudem kann man den NFT-Sektor in verschiedene Kategorien einteilen. Die fünf größten NFT-Industrien bilden momentan Digitale Kunstwerke, Sammlerstücke, Spielgegenstände, Metaversen und Sport-NFTs.

Zu Redaktionsschluss hat die NFT-Industrie laut NonFungible folgendes Handelsvolumen:

  • ein Allzeit Handelsvolumen von 116 Millionen USD-Dollar
  • ein durchschnittliches monatliches Handelsvolumen von 8 Millionen US-Dollar
  • einen Durchschnittspreis von 125 USD-Dollar pro gehandelten NFT

Welche Krypto-Projekte dominieren den NFT-Markt?

In letzter Zeit drehen sich die meisten Debatten im Bereich der NFTs um den Preis eines tokenisierten Kunstwerkes sowie den Preis anderer tokenisierter Objekte.

Doch was sind die größten Krypto-Projekte nach Marktkapitalisierung, die sich aktiv mit der Entwicklung der NFT-Infrastruktur beschäftigen und eine native Kryptowährung für ihre Plattform besitzen?

1. Enjin (ENJ): Marktkapitalisierung von 128 Millionen US-Dollar

Eines der bekanntesten Krypto-Projekte im NFT-Space ist Enjin. Das Team schafft ein auf der Blockchain-basierendes Ökosystem für virtuelle Welten und fokussiert sich dabei auf den Gaming-Bereich.

Außerdem unterstütz die Enjin-Plattform den neuen ERC-1155-Token Standard, der noch effektiver als der herkömmliche, für NFTs verwendete ERC-721-Tokenstandard sein soll. Dadurch kann der ENJ-Token einfach gesagt Gaming-Items auf der Blockchain in NFTs verwandeln.

Ebenfalls soll in Zukunft der ERC-1155-Token Standard auch reale Gegenstände auf der Blockchain tokeniserbar machen. Darüber hinaus ist ENJ als Zahlungsmittel für Items in einer Vielzahl von Spielen nutzbar.

2. Decentraland (MANA): Marktkapitalisierung von 114 Millionen US-Dollar

Decentraland ist eine auf der Ethereum basierende Virtuelle-Plattform, die es Benutzern ermöglicht, mit dem MANA Coin Virtuelle Objekte innerhalb einer Virtuellen Welt zu erwerben.

Des Weiteren können Nutzer in Decentraland für Spiele und andere Dienstleistungen MANA als Zahlungsmittel verwenden.

Zudem ist revolutionär, dass virtuelle Grundstücke oder Gegenstände als NFTs auf der Ethereum–Blockchain abgebildet werden. Der teuerste NFT, der je in Decentraland gehandelt wurde, kostete laut OpenSea zum damaligen Zeitpunkt 215.200 US-Dollar.

3. WAX (WAXP): Marktkapitaliseriung von 57 Millionen US-Dollar

Wax beschreibt sich selbst als Plattform, die es ohne Einschränkungen ermöglicht, NFTs auf der ganzen Welt zu kreieren, zu verkaufen und zu kaufen.

Der Plattform Token WAXP der auf der hauseigenen Blockchain von Wax läuft kann mit der EOS-Blockchain zusammenarbeiten. Die Kryptowährung WAX soll laut einem Medium-Post von Wax am 30. September bald als Brücke zwischen der EOS und Ethereum–Blockchain dienen.

Dadurch wäre es möglich, NFTs Blockchain-übergreifend zu handeln. Außerdem soll WAX auf der Plattform gestakt werden können, um einen Teil der Gebühren, die für den NFT-Handel auf der Wax-Platform verlangt werden, zu erhalten.

Wie geht es im NFT-Sektor weiter?

Ein bekannter Blogger und Investor des NFT-Sapces geht auf Twitter davon aus, dass die Zahl der NFT-Protokoll-Token in den nächsten drei bis sechs Monaten drastisch zunehmen wird.

Da viele NFT-Projekte in letzter Zeit ihre eigenen Plattform-Token auf den Markt bringen, kann mit Spannung beobachtet werden, wie sich diese Entwicklung auf den gesamten NFT-Markt auswirkt.

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CryptoKitties-Erfinder schließen erfolgreichen Flow-Token Sale ab

Dapper Labs, Erfinder der KryptoKitties und Pioniere der Non Fungible Token (NFT), haben einen unfassbar erfolgreichen Token-Auktion abgeschlossen

Dapper Labs gründete die Flow-Blockchain, nachdem die CryptoKitties das Ethereum-Netzwerk 2017 überlastet hatten. Das Flow-Token ist das Herzstück des gesamten Ökosystems der Flow-Blockchain. Verbraucheranwendungen, wie Spiele, das Sammeln von NFTs sowie auch die Interaktion dieser untereinander, sind durch die Verwendung des Flow-Token möglich.

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Flow basiert auf einem neuartigen System, das Skalierbarkeit ermöglichen will, ohne die Dezentralisierung zu beinträchtigen oder das Netzwerk zu fragmentieren.

Die niederländische Auktion ermöglicht es Investoren, vor Beginn des Verkaufs Gebote abzugeben, bei denen sie bereit sind, Flow-Token zu kaufen. Besonders ist daran, dass der Eröffnungspreis so lange fällt bis alle Token verkauft sind und Anleger, am Ende, den gleichen endgültigen Verrechnungspreis zahlen.

Insgesamt sind zwei Prozent (25 Millionen), der Flow-Netzwerk Token, zu einem Kurs von 0,38 Dollar verkauft worden. Die Auktion ist der zweite Token-Sale von Flow. In der ersten Auktion konnten Teilnehmer, den Flow-Token für gerade einmal 0,10 Dollar erwerben. Noch nie haben so viele Investoren an einem Community Sale von Coinlist teilgenommen.

Auf Twitter gab das Flow-Projekt bekannt, das sich mehr als 12.000 Investoren aus über 100 verschiedenen Länder auf die Flow-Token stürzten.

Im Rahmen der Autkion, sind die verkauften Token 24-Monate nicht handelbar, wobei die Hälfte der Token innerhalb von 12 Monaten freigegeben werden. Die restlichen Flow-Token sollen, dann in den nächsten 12 Monaten linear auf den Markt gebracht werden.

Ungefähr einen Tag vor der Auktion hat Dapper Labs zudem zwei neue Sammlungen für das NFT-Game NBA Top Shot veröffentlicht. Die „Permium-Pack 2 Series“ war in unter einer Minute vollständig ausverkauft.

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Nach dem Corona-Börsencrash im März scheint sich der Sturm gelegt zu haben. Die V-Erholung an den Börsen ist geglückt, wenn auch nicht in der Realwirtschaft. Welche Anlagestrategien gilt es jetzt zu verfolgen und welch wichtige Rolle die Token-Ökonimie im Portfolio einnimmt, erörtern wir in der aktuellen Ausgabe.

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Dividende für Daten: Streamr will Daten-Handel demokratisieren

Streamr ist eine dezentrale Open-Source Plattform für Echtzeitdaten. In einem neuen Update ermöglicht Streamr Anwendern, Geld durch die Nutzung verschiedener Digitaler-Service zu verdienen.

Streamr ist 2017 mit dem Ziel gegründet worden, eine Plattform für den Handel und die Verteilung von Daten zu schaffen. Darüber hinaus soll den Menschen die Kontrolle, über die von ihnen produzierten Daten zurückgegeben werden.

Anstelle einer zentralisierten Partei ist das Streamr-Netzwerk von der Community betrieben und nutzt die Blockchain-Technologie. Streamr bezeichnet sich selbst als einen der führenden Marktplätze für den dezentralen Handel von Daten in Echtzeit.

Data-Union Update, Geld verdienen mit Daten

Streamrs neue Data-Unions bieten App-Entwicklern weitere Möglichkeiten, Nutzer für die Bereitstellung von Daten zu belohnen. Mit Hilfe der netzwerkeigenen Kryptowährung DATA, bezahlen Daten-Käufer die Daten-Produzenten. Die Kryptowährung DATA kann anschließend in Fiat Geld umgewandelt werden.

Dass Data-Union-Frameworks soll neue Möglichkeiten für die Monetarisierung von Nutzerdaten bieten. Beispielsweise können Nutzer für das Browsen im Web, das Nutzen von Smart-Devices oder auch Streamen Belohnungen erhalten. Außerdem können App-Entwickler Startfinanzierungen von Streamr beantragen, um Data-Union-Projekte zu finanzieren.

Demokratisierung des Datenhandels

Swash, eine Data-Union, belohnt Nutzer bereits für das Browsen im Web. Die Streamr-Plattform zielt darauf ab, das Nutzer für die persönlichen Daten, die sie Amazon oder Facebook bereitstellen, belohnt werden. Data-Union-Mitglieder können so zum Beispiel ihre Google-Suchhistorie, was sie zuletzt bei Amazon gekauft haben oder welche Kaffeesorte ihre intelligente Kaffeemaschine gebrüht hat, zu Geld verwandeln.

All diese Daten sind äußerst wertvoll für Vermarkter, neue Marktteilnehmer, Hedge-Fond, Forscher und viele andere. Unterstützer Streamers glauben, dass die Gesellschaft besser ist, wenn der Wert unserer Daten und die Kontrolle über sie dezentralisiert ist.

Henri Pihkala, Streamers Erfinder und CEO kommentiert:

Wir freuen uns sehr über das Potenzial von Data-Unions und können es kaum erwarten, von Entwicklern zu hören, die Ambitionen haben, ihre eigenen zu schaffen. Eine solche Demokratisierung des Wertes unserer Daten trägt dazu bei, das Monopol einiger weniger Großkonzerne zu dezentralisieren. und die Kontrolle wieder in die Hände des einzelnen Nutzers zu legen. ”

Um den Start, der Data-Unions zu feiern, veranstaltet Streamr in Partnerschaft mit Lumos Labs den Hackathon „Data Challenge“. Dieser beginnt Ende des Monats in ganz Indien und dauert 16-Wochen. Dort treten hunderte von Entwickler gegeneinander an, um innovative Anwendungen rund um die Data-Union-Technologie zu entwickeln.

Noch zeigt sich der DATA-Kurs unbeeindruckt, es bleibt aber dennoch spannend wie sich der Hackathon in den folgenden Monaten auf das Streamr-Netzwerk auswirkt.

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Dapper Labs: Jetzt in Flow Token (FLOW) investieren

Neues von den CryptoKitties Machern

Dapper Labs haben ihren Flow Blockchain Token Sale gestartet. Einige der weltbesten Entwickler und große Marken sind bereits an Bord unter anderem (NBA TOP SHOT, UBISOFT, WARNER MUSIC GRUOP).

Zum Token Sale

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IOTA Streams steht auf neuen Beinen – und läuft 100 mal schneller

Vor einem Jahr verkündete die Regierung die „Blockchain-Strategie“. Ein Jahr später evaluiert der Bitkom den aktuellen Stand der Umsetzung. Während einige Punkte schon weit fortgeschritten seien, vernachlässigten die Ministerien andere bisher völlig.

Vor einem Jahr veröffentlichte die Bundesregierung die Blockchain-Strategie. Das Papier soll die Weichen für die Zukunft der Blockchain-Technologie stellen. Insgesamt gaben 158 Experten Stellungnahmen zur Technologie ab, woraufhin das Strategiepapier zustande kam. Insgesamt sind zehn Bundesministerien federführend an der Blockchain-Strategie beteiligt. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) gab nun, genau ein Jahr später, eine erste Jahresbilanz zur Umsetzung der gesteckten Ziele ab.

Der Interessenverband vertritt etwa 2.700 Unternehmen und versucht, günstige Rahmenbedingungen in der Politik und Wirtschaft für sie zu schaffen. Jede einzelne der 44 Ankündigungen zur Blockchain-Technologie der Regierung kommentierte der Verband daher knapp und fügte ein Ampelsystem hinzu, das diese Maßnahmen in die Bereiche ‚(so gut wie) abgeschlossen‘, ‚in Bearbeitung‘ und ‚noch nicht begonnen‘ einteilt.

Grün, gelb und rot: Die Blockchain-Fahrt ist holprig

Die Bearbeitung von einem guten Drittel (17) wäre sehr weit fortgeschritten, fast die Hälfte (20) sei derzeit in Bearbeitung. Wie bereits in seiner Stellungnahme hob der Verband die Fortschrittlichkeit des Gesetzentwurfs zu elektronischen Wertpapieren hervor. Der Interessenvertreter zeigte sich auch zufrieden in Bezug auf Forschung, Entwicklung und Förderung.

Als weniger erfolgreich betrachtete Bitkom die Kommunikation über die neue Technologie: Kein einziger geplanter Workshop ist tatsächlich durchgeführt worden. Dabei gebe es durchaus Interesse. Einer von Bitkom im Frühjahr durchgeführten Umfrage zufolge sprachen zwei Drittel der befragten Unternehmen (alle mit 20 oder mehr Mitarbeitern) der Blockchain-Technologie große Bedeutung zu. Doch nur sechs Prozent setzen sich in irgendeiner Form – theoretisch oder praktisch – mit ihr bereits auseinander.

Sieben Maßnahmen hätten allerdings noch keine Aufmerksamkeit erfahren. Mangelhaft ist die Anwendung der Blockchain-Technologie besonders im staatlichen Betrieb. Weder die angekündigte Nutzung für die Beweisführung noch für den Verbraucherschutz sind die zuständigen Ministerien (Justiz-, Innen- und Wirtschaftsministerium) angegangen, hob der Verband gesondert hervor.

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Dezentrale Identitäten: Der Weg zur Selbstbestimmung 4.0

Nicht zuletzt durch Corona verbringen mehr Menschen mehr Zeit im virtuellen Raum. Doch mit dem Digitalisierungsschub streckt auch die Datenkrake ihre Greifarme aus.

Die vielbeschworene digitale Wende blieb lange ein Allgemeinplatz. Dann kam ein Virus und von heute auf morgen haben sich Arbeitswelt und Privatleben in den Cyberspace verlagert. Digitalisierung ist keine Worthülse mehr, wir stecken mittendrin. Der Fingerabdruck, den wir dabei im Internet hinterlassen, wird zusehends größer, der Mensch immer gläserner und Big Data von Tag zu Tag „bigger“.

Ohne Gegenwehr wird das Tech-Quartett dieser Welt – Amazon, Facebook, Apple und Google – die digitalen Daumenschrauben nicht lockern. Der Umgang mit Daten als wichtigster Ressource im Informationszeitalter muss daher neu gedacht werden.

Das heikle Thema Datenspeicherung

Vor allem zwei Fragen brennen dabei auf den Nägeln, wie die Debatten um eine Vorratsdatenspeicherung und jüngst um die Corona-Warn-App gezeigt haben: Wie sollen Daten gespeichert und Nutzerrechte gestärkt werden? Zentrale Datensilos, von denen niemand weiß, wer auf welche Informationen und zu welchem Zweck Zugriff hat, ließen sich bei der Tracing-App noch gerade verhindern. Verbraucherschützer protestierten nicht grundlos: Je mehr Daten in wenigen Knotenpunkten zusammenlaufen, umso höher die Anfälligkeit für Datenmissbrauch.

Ein Riesenproblem, vor allem mit Blick auf Google und Co. So nennt auch die Bundesdruckerei den Umstand, dass sich die Internetkonzerne immer mehr Zugangsdaten durch ihre Plattformen und sozialen Netzwerke einverleiben, „eine kritische Entwicklung“. Kommen dann noch laxe Sicherheitsvorkehrungen hinzu, können schon mal Unmengen personenbezogener Daten in die Hände Dritter gelangen.

Zeig mir deine Knochen und ich sag dir wer du bist

Dass diese Bedrohung real ist, konnten Recherchen des Bayerischen Rundfunks vergangenes Jahr aufdecken. Mehrere Millionen Datensätze, darunter 13.000 aus Deutschland, lagen jahrelang frei zugänglich auf ungesicherten Servern – Name und Geburtstag sowie Röntgenbilder der Patienten inklusive. Damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, müssen Konzepte für digitale Identitäten entwickelt werden, die die Privatsphäre der Verbraucher schützen.

Selbstsouveräne Identitäten

Ein solches Schlüsselkonzept sind „Self Sovereign Identities“ (SSI). Selbstsouveräne Identitäten legen die Kontrolle über Identitätsdaten in die Hände der Benutzer, die entscheiden, wer wann zu welchen Informationen Zugang hat – und wer nicht. Wie auch bei der Corona-WarnApp heißt das Zauberwort: Dezentralität.

Daten liegen in dezentralen Netzwerken nicht bei einem Anbieter gebündelt, sondern verteilen sich auf beliebig viele IT-Systeme. Da Hacker nicht nur einen, sondern zig Rechner gleichzeitig angreifen müssten, sind die Daten manipulationsresistent.

Die Dringlichkeit solcher Identitätslösungen steigt mit dem raschen Wachstum der Digitalwirtschaft. Industrie 4.0, Internet der Dinge und E-Health sind nur einige zukünftige Technologien, in denen uns sichere Authentisierungsverfahren vor Identitätsdiebstahl schützen können. Das haben auch die Gesetzgeber erkannt, die allmählich die Weichen für SSI-Lösungen stellen.

Politik öffnet Türen für dezentrale Technologien

Die EU fördert im Rahmen der Initiative „European Blockchain Service Infrastructure“ (EBSI) bereits Identitätskonzepte, von denen die ersten 2022 marktreif sein sollen. Auch die Bundesregierung unterstützt entsprechende Pilotprojekte im Rahmen des Förderprojekts „Schaufenster Digitale Identitäten“. Doch sowohl auf technischer wie regulatorischer Ebene sind noch einige Hürden zu nehmen.

Eine der größten Herausforderung besteht dem Digitalverband Bitkom nach darin, „Interoperabilität zwischen verschiedenen Identitätsanbietern und – technologien zu erreichen“. Dass die Big Techs ihre Datenmonopole jedoch freiwillig aus der Hand geben, ist äußerst unwahrscheinlich. Daran führt aus Verbrauchersicht aber kein Weg vorbei. Nur wenn sich die Internetriesen an die kurze Leine nehmen lassen, erhalten wir Datensouveränität und somit Selbstbestimmung 4.0.

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IOTA 1.5: Chrysalis Phase 1 ist live auf dem Mainnet

Die Implementierung von Chrysalis Phase 1 bei IOTA ist erfolgreich abgeschlossen. Das Upgrade wird 1.000 Transaktionen pro Sekunde und eine durchschnittliche Bestätigungszeit für Transaktionen von zehn Sekunden bringen. Nun wartet die Krypto-Community auf das nächste große Ziel: IOTA 2.0.

IOTA hat eine entscheidende Zwischenstufe bei der technologischen Umgestaltung ihres Mainnets abgeschlossen. Wie vom Entwicklungsteam in einem Blogpost vom 19. August angekündigt, wurde die Einführung von Chrysalis Phase 1, auch bekannt unter dem Namen IOTA 1.5, erfolgreich abgeschlossen. Mit Chrysalis wird das Tanglenet deutlich leistungsfähiger und vorbereitet auf den großen Übergang zu IOTA 2.0.

Verbesserungen von Chrysalis

Die Phase 1 von Chrysalis bringt einige deutliche Verbesserungen mit sich. Wie die IOTA Foundation im jüngst veröffentlichten Blogpost erläutert, sei der wohl wichtigste Fortschritt die erhöhte Skalierbarkeit des Netzwerks. Nach dem ersten Update zu Chrysalis Phase 1 ist das Tangle nun in der Lage mehr als 1.000 Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten. Nur im Vergleich: zuvor lagen die Transaktionen pro Sekunde bei Maximal 20. Außerdem soll die durchschnittliche Bestätigungszeit für die Transaktionen mindestens 8-mal schneller sein als zuvor, so das Entwicklerteam in dem Bericht. Dazu erklärte die Foundation:

Durch die Ausgabe von Meilensteinen alle 10 Sekunden anstelle von etwa 80 Sekunden sollten die Tokens nun innerhalb von Sekunden statt Minuten von einer Wallet in die andere wandern.

Laut IOTA wurde diese entscheidende Verbesserung durch den Wechsel der Standard-Software für Nodes umsetzbar. Das bisher genutzte IRI wurde durch Hornet v0.5.0 ersetzt, das Node-Betreiber jetzt updaten müssen. Dem Entwicklern zufolge seien mit dem Hornet sogar 1.500 Transaktionen pro Sekunde ausführbar.

Bleibt die Trinity Wallet bei IOTA die Schwachstelle?

Anfang dieses Jahres hatte ein koordinierter Angriff auf das Netzwerk der Kryptowährung zu gestohlenen Einlagen aus der Trinity Wallet geführt. Eine schwerwiegendes Sicherheitsdefizit, das die sofortige Stillegung des Tangle forderte. Mit ihrem Upgrade gibt die IOTAFoundation jedoch nun neue Sicherheitsvorkehrungen an die Hand. Daher sollten die Nutzer der Trinity Wallet auf dringende Empfehlung das bereitstehende Update namens v1.6.0 aktivieren. Dieses liegt allerdings bislang erst für die Desktop Version der Trinity Wallet vor, da das Team auf die Genehmigung von Apple und Google wartet. Für die Nutzer heißt das wohl: App sicherheitshalber erstmal unbenutzt lassen und auf die Desktop-Version wechseln.

Das IOTA Team erklärte dazu:

Starten Sie Hornet 0.5.0 einmal mit dem Befehl overwriteCooAddress neu. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Trinity Desktop-Version aktualisieren. Ein Trinity Mobile-Update ist ebenfalls erforderlich, aber wir warten noch auf die Freigabe von Apple und Google.

IOTA-Kurs nimmt Chrysalis-Schwung mit

Hoffnungsvolle Anleger hatten sich wahrscheinlich mit dem Übergang in die Zwischenphase von Chrysalis auch Kursgewinne der Kryptowährung versprochen. Der große Kurssprung blieb zwar aus. Immerhin klettert MIOTA aber mit einem 24-stündigen Plus von 3,6 Prozent auf aktuell 0,387 US-Dollar.

Gegen Ende dieses Jahres wird die Phase 2 von Chrysalis eingeläutet, die damit IOTA 1.5 komplettiert. Worauf die Community wahrscheinlich jedoch langfristiger wartet, ist der Übergang zum Coordicide im ersten Quartal 2021. Dabei soll der zentrale Koordinator bei IOTA abgeschafft und das Netzwerk final dezentral organisiert werden und letztlich IOTA 2.0 ins Leben gerufen werden.

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Europa am Scheideweg: Bekommt die Politik den E-Euro auf die Kette?

Das Frankfurt School Blockchain Center trägt in einem offenen Brief die Forderung nach einem E-Euro an die Bundesregierung.

Die Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Euro tritt auf der Stelle. Obwohl es an Konzepten und Plänen nicht mangelt, ist der E-Euro nach wie vor ein Traumgebilde. Mit einem offenen Brief wendet sich Prof. Dr. Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Center, an die Bundesregierung und erhofft sich, nötige Impulse zu setzen, um der Entwicklung eines E-Euro auf die Sprünge zu helfen.

Europa am Scheideweg

Mit einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft ändern sich auch die Anforderungen an unser Geldsystem. Doch während sich die Technisierung ganzer Wirtschaftszweige im stetigen Wandel befindet, hat der Euro den Übergang aus der analogen Welt nur in Teilen vollzogen.

Daher sei es jetzt an der Zeit, praktikable Konzepte zu erarbeiten, die auch zeitnah umgesetzt werden können. Wie sich dem offenen Brief entnehmen lässt, seien die nächsten Schritte entscheidend und richtungsweisend für die Zukunft der europäischen Ökonomie:

Heute stehen wir wieder an einem Scheideweg. Die Art und Weise, wie Verbraucher und Unternehmen miteinander interagieren, verändert sich aufgrund bestehender und künftiger technologischer Möglichkeiten rasch. Es entstehen neue Geschäftsmodelle, und bestehende Geschäftsmodelle sind oder werden digital umgewandelt. Es ist an der Zeit, dass wir unser Geldsystem aktualisieren und angemessene Formen des digitalen Geldes einführen, um sicherzustellen, dass es den Bedürfnissen von Verbrauchern und Unternehmen entspricht.

Die Anwendungsfelder für einen digitalen Euro seien demnach mannigfaltig. Industrie 4.0, zukünftige Mobilität und Logistik, das Internet der Dinge (IoT) und die Monetarisierung von Daten sind nur einige der Bereiche, in denen der E-Euro seine Stärken ausspielen könnte. Im gleichen Maße, wie diese Bereiche wachsen und Fortschritte erzielen, steigt auch die Dringlichkeit einer programmierbaren Währung.

Roadmap zum E-Euro

Um es nicht bei luftleeren Forderungen zu belassen, schlägt Sandner eine konkrete Roadmap vor, die die schrittweise Entwicklung und Einführung eines E-Euro festhält. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine für den Interbankenverkehr und den Großhandel bestimmte CBDC. Zielsetzung des offenen Briefs ist eine für „Verbraucher, Industrieunternehmen, Finanzorganisationen und Einzelhändler“ zugängliche Währung.

Daher soll die geforderte Währung auch nicht das Bargeld ablösen, sondern ergänzen. Auf Grundlage der Blockchain-Technologie bringt der E-Euro als Token demnach folgende Vorteile mit sich:

  • Erreichen einer weiten Zielgruppe von Einzelpersonen und Industrieunternehmen, über Finanzorganisationen bis Einzelhändlern
  • Programmierbarkeit durch Smart Contracts, um automatisierte Prozesse und Finanzdienstleistungen wie Zinszahlungen, Darlehen, Treuhandkonten oder Leasing zu ermöglichen
  • Interoperabilität des E-Euro in mehreren Ökosystemen
  • Machine-to-Machine-Zahlungen und Anwendungen im IoT-Bereich
  • Beschleunigung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs

Entsprechende Konzepte müssten sich zudem mit Datenschutzrichtlinien und hinsichtlich der Finanzstabilität mit der AML/CTF-Regulierung vereinbaren lassen. Sandner zufolge gelänge dies am besten, wenn der E-Euro im Austausch zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor entwickelt würde.

Ziel ist es, den privaten Sektor in die Lage zu versetzen, innovativ zu sein und intelligente Lösungen für Kunden zu entwickeln. Gleichzeitig sollte der öffentliche Sektor dafür sorgen, dass diese Innovation innerhalb eines regulierten Umfelds stattfindet, das finanzielle Stabilität und eine angemessene Aufsicht gewährleistet.

Die Entwicklung bis zur Einführung erstreckt sich in dem Modell über einen Zeitrahmen von knapp zweieinhalb Jahren. Bis Ende 2022 sei demnach die E-Euro-Einführung möglich, wenn zuvor die nötige Infrastruktur erarbeitet wird. Dazu müssten zunächst „Entscheidungsträger schnell auf einen Wissensstand“ gebracht werden. Im Anschluss ließe sich zunächst ein Standard für ein Zahlungssystem und abschließend ein entsprechender „Euro–Token-Standard“ entwickeln.

Wer sich dem Appell anschließen möchte, ist eingeladen, den offenen Brief zu unterzeichnen.

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Chainalysis legt Dash und Zcash auf den Seziertisch

Das Blockchain-Unternehmen Chainalysis erfasst künftig auch Dash- und Zcash-Transaktionen. Endet die Ära der Privacy Coins?

Kryptowährungen nutzen nur Verbrecher, die ihre illegalen Geschäfte im Dark Net verschleiern wollen: Dieser Vorwurf ist so alt, wie Bitcoin selbst und wird dem Krypto-Kosmos wohl auf ewig anhaften. Dass sich die wenigsten Coins für den schnellen Drogen- und Waffendeal im virtuellen Raum eignen, geht in der Debatte um Krypto-Regulierung meist unter. Wer Bitcoin und Co. für illegale Machenschaften nutzt, kann im Terminkalender einen Besuch der Strafverfolgungsbehörden einplanen. Längst haben sich sogenannte Privacy Coins wie Monero (XMR) und Dash (DASH) als das Mittel der Wahl etabliert. Doch auch hier ziehen sich die digitalen Daumenschrauben fester.

Brennglas auf Dash und Zcash

Das Unternehmen Chainalysis gab in einem Blogeintrag bekannt, künftig auch die Privacy Coins Dash und Zcash (ZEC) mit dem Chainalysis Reactor und per KYT (Know Your Transaction) zu erfassen. Chainalysis ermittelt Blockchain-Transaktionen und leitet diese an Regierungsbehörden, Börsen und Finanzinstitutionen in 40 Ländern weiter. Die Tools sollen illegale Krypto-Aktivitäten aufspüren und gleichzeitig „ein Gleichgewicht zwischen den Datenschutzanforderungen der Benutzer und den Compliance-Anforderungen der Industrie herstellen“.

Den Unternehmasangaben zufolge liege – entgegen der landläufigen Annahme – bei Dash und Zcash ohnehin nur ein bedingter Grad an Anonymität vor:

Dash und Zcash ermöglichen es Benutzern, Transaktionen mit größerer Privatsphäre durchzuführen, aber das bedeutet nicht, dass sie völlige Anonymität bieten. Die Datenschutzfunktionen der beiden Kryptowährungen – sowohl in der Art und Weise, wie sie aufgebaut sind, als auch in der realen Welt – lassen Raum für Ermittler und Compliance-Fachleute, um verdächtige oder illegale Aktivitäten zu untersuchen und die Compliance aufrechtzuerhalten.

Die in Dash implementierte Datenschutzfunktion liegt in der PrivateSend-Funktionalität. Diese Funktion findet sich auch beim CoinJoin-Protokoll das beispielsweise bei der Bitcoin Wallet Wasabi Anwendung findet, um Transaktionspfade zu verschleiern. Mit der Mixing-Technik lassen sich einzelne Transaktionen bündeln und mischen, um sie anschließend auf einzelne Adressen zu verteilen. Sowohl Sender, als auch Empfänger lassen sich dadurch schwer nachvollziehen. Die PrivateSend-Funktion ist jedoch bei Dash nicht standardmäßig freigeschaltet, sondern optional.

Auf Grundlage des Zero-Knowledge-Mechanismus zk-SNARKs versprechen sich Nutzer von Zcash hingegen Anonymität durch die sogenannte Shielding-Funktion. Bei diesem Prozess werden Blockchain-Aktivitäten der User verschlüsselt. Innerhalb der geschützten „Shielded Pools“ werden Adressen und Transaktionen gänzlich verschlüsselt. Nur Transaktionen, die dieses Habitat verlassen sind transparent einsehbar. Aber auch hier gilt: Nutzer müssen sich für diese Funktion entscheiden.

Das Ende der Anonymität?

Nutzer, die Dash und Zcash aus Datenschutz-Gründen priorisieren, werden sich in Zukunft wohl nach Alternativen wie Monero umsehen müssen. Laut Chainalysis macht die anonyme Verwendung der Währungen jedoch einen vergleichsweise geringen Anteil aller Transaktionen aus. Mixing-Transaktionen mit PrivateSend-Funktion stellen etwa 9 Prozent aller Dash-Transaktionen. Rund 14 Prozent aller Zcash-Transaktionen verwenden hingegen Shielding-Funktionen, von denen nur 6 Prozent vollständig abgeschirmt sind.

In welchem Umfang und an welche Behörden Chainalysis allerdings bestimmte Daten weiter gibt, bleibt ein Betriebsgeheimnis. Dem Unternehmen zufolge sollen nicht private Wallets identifiziert, sondern illegale Dienstleistungen verfolgt werden. Der Grad zwischen beiden Polen ist jedoch weniger transparent, als künftige Dash und Zcash-Transaktionen.

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Kakao integriert Krypto-Wallet in Messenger-Dienst

Der IT-Konzern Kakao integriert eine Krypto-Wallet in seine Messenger-Funktion KakaoTalk. Hierdurch sollen die Nutzer die Möglichkeit bekommen, mehrere Kryptowährungen und digitale Assets zu verwalten und zu versenden.

Laut einer Mitteilung vom 6. Juni hat die Kakao Group in ihren Messenger KakaoTalk eine Krypto-Wallet namens Klip integriert. Die 50 Millionen Nutzer von KakaoTalk können von nun an 11 verschiedene Kryptowährungen und digitale Assets verwenden. Bei der Kakao Group handelt es sich um einen börsennotierten IT-Konzern aus Südkorea, der neben dem Messenger KakaoTalk auch die Internet Suchmaschine Daum betreibt. 

Nutzung von Kryptowährungen via Messenger

Laut Kakao soll Klip mit dem Klaytn-Mainnet verbunden werden. Hierdurch soll die Anzahl der Kryptowährungen und digitalen Assets, die in der Krypto-Wallet gespeichert werden können, erhöht werden. Die Nutzer erhalten über die KakaoTalk-Oberfläche den Zugang zu der Krypto-Wallet. Hiermit können die Nutzer die digitalen Assets, die sie beim Shoppen oder bei Online-Spielen bekommen, verwalten oder an Freunde versenden.

In Sachen Sicherheit sieht sich Kakao ebenfalls gut aufgestellt. Für die Sicherung der Private Keys soll der eigens entwickelte Key-Management-Service von GroundX genutzt werden, wodurch die Nutzer nicht selbst verwalten müssen. Hierbei soll es sich um ein sicheres Verfahren handeln und es gibt, laut GroundX keine Bedenken im Hinblick auf Verlust oder Diebstahl des Sicherheitsschlüsseln. Bei GroundX handelt es sich um die Blockchain-Tochtergesellschaft von Kakao. Was dabei freilich nicht erwähnt wird: Die Nutzer geben ihre Keys dabei ab.

Die Krypto-Wallet Klip ist ebenfalls eine Entwicklung von GroundX. Die Entwicklung dient hierbei speziell der Adaption zur Nutzung von Kryptowährungen. Zu den Funktionen von Klip gehören beispielsweise Finance Apps oder blockchainbasierte Online-Games, bei denen die Nutzer verdiente Token einsetzen können. Hierzu zählt auch der firmeneigene KLAY Token. Zudem stehen weitere Token, die mit dem Klaytn-Mainnet verbunden sind, den Nutzern zur Verfügung.

Weiteres Wachstum durch eigene Blockchain-Anwendungen

Bei dem Klaytn-Mainnet handelt es sich um die firmeneigene Blockchain-Anwendung von Kakao. Das Kalytn-Mainnet ist ebenfalls eine Entwicklung von GroundX und startete offiziell bereits am 1. Juli 2019. Für den Aufbau einer stabilen und sicheren Blockchain werden in der Klaytn-Blockchain die Mechanismen „Proof of Contribution“ (PoC) und die „Klaytn Improvement Reserve“ (KIR) genutzt. Zudem erhalten die teilnehmenden wirtschaftlichen Einrichtungen für die Stabilisierung des Netzwerks Belohnungen in Form von KLAY Token.

Neben der weiteren Adaption on Kryptowährungen, treibt der der IT-Konzern Kakao auch die Entwicklung von Blockchain-Technologien voran. Denn bereits Ende 2019 hatte GroundX eine strategische Kooperation mit der IT-Sparte von LG geschlossen, um das Wachstum der südkoreanischen Blockchain-Ökosysteme zu fördern.

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