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Blockchain-Zahlungsdienst Rocketfuel verklagt Mitgründer wegen Betrug

Der Blockchain-Zahlungsdienstleister Rocketfuel Blockchain verklagt einen seiner Mitgründer, da dieser die Gültigkeit von Firmenpatenten falsch angegeben und das Unternehmen so betrogen haben soll.

In einer entsprechenden Anklageschrift, die beim Bezirksgericht von Kalifornien eingereicht wurde, gibt Rocketfuel an, dass Mitgründer Joseph Page verheimlicht haben soll, dass die Patente, die er dem Unternehmen übertragen hatte, bereits abgelaufen waren. Aus diesem Grund fordert der Zahlungsdienstleister 5,1 Mio. US-Dollar Schadensersatz.

Laut Rocketfuel hat Page im März 2018 Patente auf das Unternehmen übertragen, wodurch sein Anspruch auf diese gleichsam erlöscht war. Die Patente bezogen sich auf verschiedene Zahlungsdienstleistungen, die über die Blockchain von Rocketfuel abgewickelt werden, darunter auch eine Benutzeroberfläche für Kryptowährungen.

Im Juni 2018 hatte die Firma B4MC Gold Mines das Blockchain-Unternehmen Rocketfuel aufgekauft, woraufhin Page angab, dass das amerikanische Patentamt (PTO) die Patente zu diesem Zeitpunkt noch prüft. Page und andere Aktionäre verkauften ihre Firmenanteile an Rocketfuel, woraufhin er fünf Millionen Firmenanteile an dem aufgekauften Unternehmen erhielt, was wiederum einem Gegenwert von 45 Mio. US-Dollar entsprach.

Ein Jahr später trat Page dann aus dem Vorstand von Rocketfuel zurück. Zur gleichen Zeit forderte er die Teilhaber des Unternehmens dazu auf, 4 Mio. Euro Investitionskapital einzusammeln, um die Technologien zu entwickeln, die in den Patenten beschrieben waren oder ihm andernfalls 100.000 Euro zu zahlen und das Geistige Eigentum an den Patenten zurück zu überschreiben.

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Ripple-Mitbegründer: USA verlieren „Kalten Tech-Krieg“ mit China

Auf der Konferenz des LA Blockchain Summit am 6. Oktober kritisierte der Mitbegründer von Ripple Chris Larsen die Vereinigten Staaten und erklärte, sei würden im Wettlauf um die Gestaltung „der nächsten Generation des globalen Finanzsystems“ das Schlusslicht bilden.

Larsen zeigte sich frustriert mit der US-Regulierung. Diese habe dazu geführt, dass das Unternehmen mit dem Gedanken spielte, in eine andere Region abzuwandern.

Larsen argumentiert, dass die USA im derzeitigen „Kalten Technologie-Krieg mit China“ hinterher hinken. Er behauptet, dass Chinas Zentralregierung die amerikanischen Gesetzgeber in Sachen legislativer Klarheit, Zuweisung von Ressourcen, Aufbau von Infrastruktur und Förderung von Innovation in Blockchain- und anderen aufkommenden Technologien, wie etwa Big Data, Überwachung und KI, überholt habe.

„China hat erkannt, dass diese Technologien wichtig sind, um festzulegen, wer das Finanzsystem der nächsten Generation kontrollieren wird. SWIFT und Korrespondenzbanken sind keine Systeme, die sich in den nächsten zwei Jahrzehnten weiter durchsetzen werden.“ 

Der Ripple-Mitbegründer betonte, die Vereinigten Staaten hätten es versäumt, Initiativen zur Digitalisierung des US-Dollars zu begrüßen. Er sagte weiter, dass China „in Sachen digitaler Zentralbankwährung weit voraus“ sei. Larsen fügte hinzu, mit einer CBDC könne China „den Yuan global verbreiten“ und die Dominanz des US-Dollars auf den internationalen Märkten untergraben.

Anfang der Woche gab die stellvertretende Gouverneurin der Volksbank von China Fan Yi Fei bekannt, dass die Zentralbank im Rahmen ihres Pilotprogramms namens Digital Currency, Electronic Payment (DCEP) bereits Transaktionen im Wert von über 162 Mio. US-Dollar abgewickelt habe.

Larsen erklärte, dass die chinesischen Regulierungsbehörden weitaus anpassungsfähiger gewesen seien als die US-amerikanischen Kollegen. Er argumentierte, die US-Wertpapieraufsicht (SEC) solle anerkennen, dass Blockchain ein wichtiges Schlachtfeld im technologischen Wettrüsten mit China ist. Sie solle hingegen nicht an einer einschränkenden Vorgehensweise festhalten, deren Zweck es sei, einen Hype im Hinblick auf Initial Coin Offerings (ICOs) wie im Jahr 2017 zu verhindern.

Larsen warnte auch vor den Gefahren einer chinesischen Dominanz im Kryptowährungs-Mining und behauptete, dass das „Proof-of-Work-Mining von China kontrolliert“ werde und chinesische Miner unter der Kontrolle der regierenden Chinesischen Partei stünden.

„Miner sind Meister. Sie können die Geschichte neu schreiben, wenn sie wollen. Sie können Transaktionen blockieren.“ 

Der geschäftsführende Vorsitzende von Ripple sagte, die SEC bevorzuge Proof-of-Work-Protokolle und festige damit Chinas Einfluss auf den globalen Krypto-Sektor.

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Bitcoin als Profiteur der Zentralbanken im Dilemma der „deflationären“ Technologie?

Im Laufe der Jahre hat die Technologie eine rasante Entwicklung hingelegt, was zugleich das Leben der Menschen effizienter und kostengünstiger gemacht hat. Der technische Fortschritt macht sich jedoch nur bedingt in den Geldbeuteln der Bevölkerung bemerkbar, was an den falsch gesteckten Inflationszielen der Zentralbanken liegt, wie Diginex CEO Richard Byworth erklärt.

Bitcoin könnte wiederum von dieser Misere profitieren.

„Technologie wirkt sich stark deflationär auf viele Produkte und Dienstleistungen aus“, wie Byworth zunächst im Interview mit Cointelegraph feststellt. Der CEO von Diginex ist mit seinem Unternehmen selbst in der Techbranche tätig, wobei er an Lösungen für Krypto und Blockchain arbeitet.

Byworth erinnert sich daran zurück, dass Musikalben auf CD vor zwanzig Jahren noch für 25 – 30 D-Mark verkauft wurden. Heutzutage können Freunde der Musik ihre liebsten Alben auf iTunes binnen weniger Sekunden für knapp 10 Euro kaufen. Das ist weniger als der halbe Preis, selbst wenn die Inflation berücksichtigt wird.

Der treibende Grund für diese Entwicklung ist, dass der technologische Fortschritt die Produktionskosten in der Musikbranche drastisch gesenkt hat. Zudem ermöglicht die digitale Distribution den Verzicht auf physische Datenträger wie Schallplatten, CDs oder Kassetten, was die entstehenden Kosten umso mehr senkt.

Eine solche deflationäre Wirkung der Technologie besteht in vielen Bereichen. Lebensmittel, Immobilien sowie viele andere Produkte und Dienstleistungen haben sich durch den Entwicklungsfortschritt drastisch verändert, womit zugleich sinkende Kosten einhergegangen sind.

Im Anschluss an die Finanzkrise von 2008 ist Byworth dann in die Kryptobranche eingestiegen, um sein Vermögen gegen den Wertverlust durch Inflation abzusichern. Auch 2020 droht wieder eine solche Entwertung, was in erster Linie durch die politischen und geldpolitischen Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise bedingt ist. Viele Regierungen auf der ganzen Welt stellen massive Hilfspakete in Aussicht, während die Zentralbanken den Leitzins senken und so „Geld drucken“. Dies geschehe in einem Ausmaß, dass mittlerweile schon beängstigend sei, wie Byworth meint.

„Wenn man sich die Entwicklung der Geldmenge in den letzten 40 Jahren anschaut, dann ist diese Steigung ziemlich gleichbleibend bis 2008. Danach geht sie deutlich nach oben und wird immer steiler bis sie im April dieses Jahres ganz gerade nach oben schießt. Das entspricht in nur vier Monaten einem Wachstum von 25 % von dem, was wir über 40 Jahre gesehen haben.“

Bei der Abwägung des Inflationsziels zur Stabilisierung der Wirtschaft richten sich die Zentralbanken unter anderem auch nach dem sogenannten Verbraucherpreisindex (VPI). Dieser Index zeigt an, wie viel der Durchschnittsbürger für einen Warenkorb verschiedener gängiger Güter bezahlen muss.

Die Orientierung am VPI zur Festlegung des Inflationsziels hält Byworth jedoch für wenig sinnvoll, da nicht zwangsläufig eine Entwertung der jeweiligen Landeswährung hinter sinkenden Preisen stecken muss, wie das oben genannte Beispiel der Musik-CDs zeigt. Manche Produkte und Dienstleistungen werden allein durch Innovation und Effizienzsteigerungen günstiger. Die Preissenkung dieser Güter geschieht also auf „natürliche“ Weise, während die Zentralbank davon ausgeht, dass die Inflation dafür verantwortlich ist und aus falschem Ehrgeiz entgegensteuert.

„Einen Zielwert für den VPI zu haben, ist totaler Quatsch“, wie Byworth deshalb meint. Und weiter: „Sie werden den VPI nie wieder bedeutend anheben können, denn ansonsten laufen sie Gefahr, die totale Kontrolle über das Geld zu verlieren.“

„Die Zentralbanken kämpfen im Prinzip darum die 2%-Marke für einen Warenkorb zu erreichen, der von Natur aus sehr deflationär ist.“

Auf Grund der Corona-Krise sind im Jahr 2020 die Preise für viele Güter und Dienstleistungen, die von Natur aus knapp sind, drastisch gestiegen. Dies liegt wiederum an der Geldpolitik der Zentralbanken, die mit ihrer Strategie Landeswährungen entwertet, wie Byworth bereits erklärt hat.

Allerdings hat steigende Inflation einen ungeahnten Vorteil für die Regierungen, denn wenn „Geld wertlos ist, sind auch Schulden wertlos“, so Byworth.

„Das ist das Spiel, das alle spielen, also bedeuten Inflation und Geldmenge, dass man sein Geld nur schützen kann, indem man sein Vermögen in High-Value-Assets steckt, also Vermögenswerte, die hart umkämpft sind.“

Der Diginex sieht darin den Grund hinter dem florierenden Aktienmarkt während der Krise, wobei er daraus aber auch einen positiven Effekt für Bitcoin ableitet. „Genau darum wird Bitcoin zukünftig immer stärker und stärker nachgefragt werden“, so Byworth.

Einige Mainstrream-Unternehmen scheinen dieser Logik bereits zu folgen, denn 2020 hat ein großer Player beträchtliche Teile des Firmenkapitals in die marktführende Kryptowährung investiert.

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Krypto-Wettanbieter prognostizieren vorzeitiges Ende der Amtszeit von Trump

Nachdem gemeldet wurde, dass sich US-Präsident Donald Trump mit COVID-19 infiziert ist, verzeichnen auch die Krypto-Wettanbieter gesteigerte Aktivität.

Eine entsprechende Wette von PredictIt, einem Krypto-Wettanbieter, der von der Victoria Universität Wellington in Neuseeland betrieben wird, stellt dementsprechend die Frage nach der weiteren Regierungsfähigkeit des noch amtierenden Präsidenten.

So heißt es: „Wird Donald Trump seine erste Amtszeit beenden?“

Ursprünglich war die Wette ins Leben gerufen worden, um die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Amtsenthebungsverfahrens abzufragen.

Nachdem Hope Hicks, eine enge Beraterin von Trump, zunächst positiv getestet wurde und in Folge dessen auch der Präsident und seine Frau getestet wurden, wodurch sich deren Ansteckung mit dem Virus herausstellte, sprang das Handelsvolumen der oben genannten Wette schlagartig von 6.000 auf mehr als 37.000 US-Dollar.

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Coinbase bietet schnellere Krypto-Auszahlungen per Debitkarte an

Die Kryptobörse Coinbase ermöglicht ihren Kunden auf einem besonderen Weg nun noch schneller, Krypto-Vermögen auf Bankkonten umzubuchen.

Die Krypto-Handelsplattform macht diese beschleunigten Auszahlungen in 40 verschiedenen Ländern verfügbar, wie Coinbase in einem entsprechenden Blogeintrag schreibt. „Kunden in den USA, in Großbritannien und Europa können ihre Gelder ab sofort mit einer angebunden Visa-Debitkarte ausbuchen“, wie es dahingehend heißt. Und weiter: „In den USA können unsere Kunden auch eine Mastercard dafür nutzen.“

Jedoch gibt es auch einen kleinen Haken an diesem Weg, denn amerikanische Nutzer müssen eine Gebühr von 1,5 % dafür entrichten, während bei Nutzern in der EU und Großbritannien wiederum 2 % anfallen.

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Datengeschützte Überwachungskamera nutzt nun Blockchain-Technologie

IoTeX, eine auf Datenschutz ausgerichtete Plattform für das Internet der Dinge, hat sich mit dem Kamera-Hersteller Tenvis Technology zusammengetan und bietet nun Ucam an. Das ist eine Sicherheitskamera für Innenräume, die mit Blockchain-Technologie arbeitet.

Der Leiter für Geschäftsentwicklung bei IoTeX Larry Pang erklärte gegenüber Cointelegraph, dass Ucam-Benutzer über ein dezentrales System auf ihre Kameradaten zugreifen und sich mit einem „unknackbaren“ Passwort anmelden können. Die Kamera oder das Mobiltelefon eines Benutzers übernimmt die gesamte Datenverarbeitung. Die Entschlüsselung erfolgt also auf den Geräten, so dass die Benutzer ihre Daten selbst kontrollieren können.

„Zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Daten wird ein privater Schlüssel verwendet“, so Pang. „Wir brauchen eine Technologie, die unsere Privatsphäre und unsere Souveränität garantiert, und keine Geschäftsbedingungen und Richtlinien.“

Das System wurde entwickelt, um die Datenhacks zu vermeiden, wie es sie bei vielen Unternehmen für internetbasierte Überwachungskameras gab. Die Nutzer von Amazon Ring meldeten im Dezember eine Reihe von Vorfällen, bei denen Hacker Leute über das System zuhause belästigten. In diesem Jahr gab es ähnliche Vorfälle, die von Google-Nest-Kameranutzern gemeldet wurden. In einem Fall machte ein schlechter Schauspieler pornografische Geräusche, die in das Schlafzimmer eines 2-jährigen Mädchens eingespielt wurden.

„Diese Art von Hacks gehen alle ‚durch die Vordertür'“, so der IoTeX-Geschäftsentwicklungsleiter. „Das sind Passwort-Hacks, die mit Brute Force gemacht wurden. Ein 8-stelliges Passwort kann in wenigen Minuten geknackt werden.“

Ucam will die für Kryptowährungen typische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mittels einer Blockchain-Infrastruktur in die Heimüberwachung bringen. Pang sagte, dass auch technisch nicht versierte Ucam-Nutzer die Vorteile der Technologie erkennen werden. Denn diese bietet das Kryptokonzept „nicht Ihre Schlüssel, nicht Ihre Coins“ zusammen mit den traditionellen Kamerafunktionen, die sie sich wünschen.

„Was gibt es im täglichen Leben besseres als Seelenfrieden und Privatsphäre? Das ist die erste Einführung für Leute in den Kryptoraum.“

„Wir können versuchen, Kunden zu Krypto-Benutzern zu machen“, so der IoTeX-Geschäftsentwicklungsleiter. Er erklärte, dass die zugrundeliegende Technologie völlig neue Möglichkeiten bieten würde, diejenigen zu erreichen, die mit digitalen Währungen nicht vertraut sind. „Wir reden hier nicht über Spekulation mit Vermögenswerten. Sie müssen nicht wirklich etwas über Blockchain wissen. Sie müssen nur wissen, dass Datenschutz das Ziel ist. Datenschutz ist das Ergebnis.“

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Samsung startet Pilottest für Blockchain-Tracking von Medikamenten

Samsung SDS, die auf IT-Lösungen spezialisierte Tochter des großen Elektronikkonzerns, will im November mehrere Pilottests zur Blockchain-gestützen Distribution von Medikamenten durchführen. Ziel dieser Tests ist es, die Nachverfolgbarkeit bei der Verteilung von Medikamenten so transparent wie möglich zu machen.

Laut dem Nachrichtenportal Yankup hat der IT-Arm der Samsung Group das Pilotprogramm namens „Disruptive Innovationstechnologie zum Tracking der Medikamentenverteilung“ im Rahmen des BioPharma Cold Chain Logistics Events in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul bekanntgegeben.

Die Sprecher der Samsung SDS sollen dabei bestätigt haben, dass sich bereits „mehrere“ Pharmazieunternehmen, Logistikunternehmen und medizinische Einrichtungen um eine Teilnahme an den Pilottests beworben haben.

Lee Eun-young, leitender Forscher bei Samsung SDS, gibt an, dass die Tests zwischen drei bis sechs Monate dauern sollen. Zudem erklärt er:

„Über den Medikament-Tracking-Service wird es für Unternehmen leichter, geltende Gesetzesvorschriften einzuhalten und innovative Lösungen einzubauen, die produktspezifisches Management, Echtzeit-Tracking und automatische Meldefunktionen ermöglichen.“

Im Rahmen der Ankündigung hat die Samsung IT-Tochter offengelegt, dass für die Tests unter anderem ein mit dem Internet der Dinge (IoT) verbundenes Temperaturmessgerät zum Einsatz kommt sowie ein Steuerelement zur automatischen Erfassung von Wareneingängen und -ausgängen. Dadurch soll „die handschriftliche Bearbeitung minimiert“ werden, zudem können Rücknahmen so automatisch verifiziert werden.

Falls die Pilottests erfolgreich sein sollten, soll das System für den Markt freigegeben werden, wobei es dafür zunächst noch nationale und internationale Genehmigungen einholen muss, was voraussichtlich bis Juni 2021 dauert. Gegenüber den Medien hob Lee abschließend das große Potenzial der Blockchain-Technologie hervor:

„Der durch die Blockchain geschaffene Mehrwert für das Gesundheitswesen steigt laut den Prognosen von 176,8 Mio. US-Dollar im Jahr 2018 bis auf 5,61 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025. Bis 2025 sollen 55 % aller IT-Lösungen im Gesundheitswesen mit Blockchain arbeiten.“

Nicht nur die Gesundheitsbranche, sondern auch Südkorea setzt verstärkt auf die innovative Technologie. So hat Daegu, die viertgrößte Stadt Südkoreas, angekündigt, 6 Mio. US-Dollar in Blockchain und Künstliche Intelligenz investieren zu wollen.

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Umfrage: Mehrheit der Amerikaner lehnt einen digitalen US-Dollar ab

Eine neue Studie des Mining-Unternehmens Genesis Mining ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Mehrheit der Amerikaner die Einführung einer Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) ablehnt. Die entsprechende Umfrage von Genesis hat ergeben, dass von den 400 Befragten weniger als 25 % der Aussage zustimmen, dass die Regierung Bargeld abschaffen und einen digitalen Dollar einführen sollte. Deutlich mehr als die Hälfte war also dagegen.

Nichtsdestotrotz hat sich die Anzahl der CBDC-Befürworter damit in den letzten 12 Monaten allerdings verdoppelt, denn 2019 hatten sich lediglich 13 % der Umfrageteilnehmer für einen digitalen Dollar begeistert.

Obwohl mehr als 85 % angaben, dass sie bereits mit Kryptowährungen vertraut sind, verbinden viele virtuelle Währungen mit Kriminalität, was einer der Gründe für das schlechte Abschneiden der vorgeschlagenen Zentralbank-Digitalwährung sein könnte.

Die neue Umfrage kommt fast zur gleichen Zeit in der die amerikanische Zentralbank von Cleveland angekündigt hat, dass sie die möglichen Chancen und Risiken einer CBDC vor dem Hintergrund der Corona-Krise prüfen will.

Die Genesis-Studie hat jedoch auch gezeigt, dass die breite Öffentlichkeit nur unzureichend über geldpolitische Grundlagen informiert ist, so gehen 38 % der Befragten davon aus, dass der US-Dollar durch Gold, Anleihen oder Öl gedeckt ist, während zusätzlich 13 % angeben, dies nicht zu wissen. Trotz dieses mangelnden Verständnisses sehen 88 % der Teilnehmer Inflation als ein wichtiges politisches Thema an.

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bitFlyer Europe: PayPal-Integration schlägt Fiat-Krypto-Brücke

Die europäische Tochtergesellschaft der japanischen Kryptowährungsbörse bitFlyer bietet nun auch PayPal-Einzahlungen auf ihrer Plattform an.

In der offiziellen Ankündigung sagt bitFlyer, die Integration des Internet-Zahlungsriesen sei ein bedeutender Schritt, um eine Brücke zwischen der Fiat- und der Kryptowährungen für europäische Nutzer zu schlagen.

bitFlyer Europe bietet bereits Ein- und Auszahlungen per Kreditkarte ab, aber die Abwicklung dauert ein bis drei Tage. Durch die Integration von PayPal sollen Einzahlungen fast sofort abgewickelt werden.

Die Nutzer von bitFlyer Europe können nun direkt Euro in ihre Wallet einzahlen und dann mit Kryptowährungen handeln, so Jacek Bastin, der Chefstratege von bitFlyer Europe, gegenüber Cointelegraph. Er sagte dazu: „bitFlyer erhebt keine Bearbeitungs- oder Abwicklungskosten. Es fallen nur die Gebühren von PayPal an.“

Da PayPal weltweit über 340 Millionen Nutzer hat und fast 35 Prozent aller eCommerce-Transaktionen in Europa über die Plattform abgewickelt werden, bietet die Integration europäischen bitFlyer-Nutzern einen einfacheren Zugang zur Börse und auch zu Kryptowährungen im Allgemeinen.

Bastin deutete an, bitFlyer Europe würde an weiteren Möglichkeiten arbeiten, um den Handel mit Kryptowährungen zugänglicher und sicherer zu machen. 

bitFlyer expandiert derzeit in die Vereinigten Staaten und nach Europa. Auch PayPal macht den Eindruck, dass das Unternehmen mehr mit Kryptowährungen und Blockchain vorhat.

Cointelegraph berichtete im Juni, dass PayPal Krypto- und Blockchain-Entwickler suchte. Es gab auch Gerüchte, dass der Zahlungsriese Direktkäufe von Kryptowährungen einführen wolle.

In einem Brief von PayPal an die Europäische Kommission wurde außerdem klar gesagt, dass das Unternehmen die globalen Entwicklungen im Bereich Blockchain und Kryptowährungen durchgehend beobachte und abwäge. In dem Brief hieß es auch, PayPal würde „einseitige und greifbare Schritte“ unternehmen, um sich in diesem Bereich weiterzuentwickeln.

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US Space Force: Blockchain-Firma Xage Security für Datenschutz angeheuert

Die kürzlich gegründete United States Space Force (USSF) und das Forschungslabor der US-Luftwaffe haben das Blockchain-Unternehmen Xage Security mit der Entwicklung von Datensicherheitssystemen beauftragt.

In einer Erklärung sagte Xage Security, das Unternehmen habe den Zuschlag für die Entwicklung eines umfassenden Datenschutzes für die USSF erhalten. Das Unternehmen werde für das Projekt seine Blockchain-Lösung Xage Security Fabric einsetzen.

Nach Angaben des Unternehmens bietet Xage Security Fabric eine einheitliche Plattform, die alle Systeme absichern kann und einzelne Zugangspunkte entfernt, so dass Hacker keine Informationen löschen können. Damit könne die USSF überprüfen, wer auf die Systeme zugreift und die sichere Funktion der Satelliten auch dann gewährleisten, wenn die Bodenausrüstung offline geht. Außerdem könne sie auch Daten schützen, bis sie vollständig an die jeweiligen Einheiten übertragen wurden.

Das ist der zweite Vertrag, den Xage Security von der US-Luftwaffe erhielt. Der erste wurde im Dezember 2019 unterzeichnet.

Die USSF wurde im Dezember letzten Jahres gegründet, um den Weltraum zu verteidigen und militärische Weltraumsysteme zu erwerben. Nach Angaben der Universität von Illinois sind Raumfahrtsysteme Infrastrukturen und Fahrzeuge, die bei Weltraumtätigkeiten zusammenarbeiten. Das können Satelliten oder sogar Raumschiffe sein. Da viele Weltraumsysteme stark auf Kommunikation und geographische Positionsbestimmung angewiesen sind, ist es äußerst wichtig, dass die Daten, die durch diese Systeme gesendet werden, nicht manipuliert werden können.

Duncan Greatwood, der CEO von Xage Security, sagte, dass Blockchain vielen der komplexen Bedürfnissen der USSF nachkomme:

„Die USSF braucht ein dezentralisiertes Sicherheitssystem, um eine Widerstandsfähigkeit für den Weltraum und ein objektives Situationsbewusstsein zu schaffen. Und das über alle Vermögenswerte und Datenelemente hinweg. Wir haben die Lösung Xage den Bedürfnissen komplexer kritischer Infrastruktursysteme angepasst und freuen uns, die Lösung in Form eines Blockchain-geschützten Weltraumsystems zur Space Force zu bringen.“

Das US-Verteidigungsministerium, das alle militärischen Zweige beaufsichtigt, ist bereits seit längerem an Blockchain interessiert. Im März dieses Jahres erteilte sie einer Blockchain-Firma aus Indiana namens Simba Chain einen Auftrag zur Sicherung sensibler Forschungs- und Entwicklungsdaten. Seit 2019 beschäftigt sich auch die Forschungsbehörde Defense Advanced Research Projects Agency mit Blockchain.

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