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Bitcoin-Miner sind trotz „Halbierung“ wieder so umsatzstark wie zuvor

Während Bitcoin (BTC) die höchsten Kurswerte seit Januar 2018 einfährt, wird das Mining der marktführenden Kryptowährung aus mehreren Gründen immer profitabler.

Laut Daten von Blockchain.com sind die Umsätze der Bitcoin-Miner inzwischen auf ein Niveau gestiegen, das seit dem Halving im Mai 2020 noch nicht wieder erreicht worden war. Im Zuge der „Halbierung“ von Bitcoin wurde die sogenannte Block-Belohnung von 12,5 BTC auf 6,25 BTC abgesenkt, was die neu erlangte Rentabilität umso erstaunlicher macht.

Der Umsatz der BTC-Miner hat am 4. November einen Wert von 20,8 Mio. US-Dollar erreicht, was zugleich der höchste Wert seit September 2019 ist, als die Block-Belohnung noch doppelt so hoch war wie jetzt.

Umsatz der Bitcoin-Miner in US-Dollar. Quelle: Blockchain.com

Der plötzliche Sprung beim Umsatz der Krypto-Miner ist allen voran dadurch bedingt, dass sich der Bitcoin-Kurs seit dem Halving im Mai verdoppelt hat. So konnte am 4. November ein bisheriges Jahreshoch von 15.950 US-Dollar erzielt werden, indem der Kurs innerhalb der letzten sieben Tage um mehr als 20 % nach oben geschossen ist.

Ein weiterer Grund für den Anstieg des Mining-Umsatzes sind die erhöhten Transaktionsgebühren von Bitcoin. Wie Cointelegraph berichtet hatte, waren diese im Oktober um 200 % hoch gegangen. Dementsprechend ist auch der Anteil der Transaktionsgebühren am Umsatz der Miner mehr geworden und macht aktuell 4,15 Mio. US-Dollar bzw. 20 % aus.

Da die Lage für die Miner aktuell so profitabel wie selten ist, werden einige die Gelegenheit wohl nutzen, um ihre Gewinne zu realisieren.

Wie die Marktforscher von CryptoQuant vermuten, werden viele Miner deshalb ihre „abgebauten“ Bitcoin verkaufen. Diese These bestätigt sich am Miner Position Index, der derzeit auf 4 steht, wobei ein Wert ab 2 anzeigt, dass die Miner den Verkauf anstreben.

Abverkauf der Miner. Quelle: CryptoQuant

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Tether Rekordlauf auf 17 Mrd. US-Dollar befeuert Kletterpartie von Bitcoin

Laut den offiziellen Daten von Tether hat der firmeneigene Stablecoin USDT erstmals eine Marktkapitalisierung von 17 Mrd. US-Dollar erreicht und damit einen neuen Rekord aufgestellt.

Im Jahr 2020 ist die Marktkapitalisierung von Tether exponentiell gewachsen. So hatte sich der Marktwert des Tether-Stablecoins Mitte September im Vergleich zum Beginn des Jahres nahezu vervierfacht. Dies entsprach einem Aufschwung von 4 Mrd. Auf 15 Mrd. US-Dollar.

Wie die Auswertungen der Krypto-Marktforscher von Messari zeigen, hat der USDT besonders seit August ordentlich zugelegt. Allein in den letzten 3 Monaten konnten mehr als 5 Mrd. US-Dollar Marktkapitalisierung hinzugewonnen werden.

Der massive Zuwachs an Marktwert für den ohnehin marktführenden Stablecoin Tether (USDT) ist zugleich eine der treibenden Kräfte hinter dem momentanen Höhenflug von Bitcoin (BTC).

Marktkapitialisierung von Tether. Quelle: Messari

Ki Young-Ju, der CEO von CryptoQuant, bekräfitgt, dass die jüngste Kletterpartie der marktführenden Kryptowährung durch vermehrte Ankäufe in Form von Stablecoins wie dem USDT befeuert wird. Dahingehend schrieb er am 5. November:

„Und wiedermal klettert Bitcoin nach oben nachdem die Menge der Stablecoin-Einzahlungen (auf Kryptobörsen) zugenommen hat.“

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Chinesische Zentralbank: Pilotprojekte für digitalen Yuan verarbeiten 300 Mio. US-Dollar

Der Gouverneur der chinesischen Zentralbank hat weitere Details über das laufende Pilotprojektfür die digitale Währung des Landes verraten. 

Yi Gang, der Gouverneur der Volksbank von China, sagte, dass in den Pilotprojekten für den digitalen Yuan bis heute mehr als vier Millionen Transaktionen im Wert von insgesamt mehr als 299 Mio. US-Dollar verarbeitet worden seien. Diese Zahlen gab er auf der Konferenz der Hongkonger Fintech Week am 2. November bekannt, wie Bloomberg berichtete.

Laut Yi seien die Pilotprojekte bisher reibungslos verlaufen, nachdem sie für großangelegte Tests auf vier Städte ausgeweitet wurden. 

Die wachsende Nachfrage nach digitalen und kontaktlosen Zahlungsmethoden im Zuge der Coronavirus-Pandemie habe die Zentralbanken vor große Herausforderungen gestellt. Sie versuchen den Nutzern gleichzeitig Sicherheit und Bequemlichkeit zu bieten, so Yi.

Er erklärte, dass Fintech-Unternehmen gegenüber Geschäftsbanken einige entscheidende Vorteile in Bezug auf den Aufbau eines Kundenstamms und das Risikomanagement hätten.

Die PBoC hat im April 2020 die ersten Pilotprojekte für ihren geplanten digitalen Yuan gestartet. Zunächst wurde der Pilotversuch in vier Großstädten durchgeführt: Shenzhen, Chengdu, Suzhou und Xiongan. Das Programm soll dann auf neun Städte ausgeweitet worden sein, darunter etwa Guangzhou, Hongkong und Macau.

Anfang Oktober gab die PBoC offiziell bekannt, dass in den digitalen Yuan-Wallets zwischen April und August 2020 Transaktionen im Wert von 162 Mio. US-Dollar abgewickelt worden seien.

Große Technologieunternehmen bereiten sich jetzt auf die Einführung des digitalen Yuan vor. Huawei hat vor kurzem angekündigt, dass auf seinem neuesten Smartphone Mate40 eine Wallet für die Währung angeboten werde. Benutzer können damit Transaktionen durchführen, auch wenn sie offline sind. 

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Unbestätigte Bitcoin-Transaktionen auf höchstem Stand seit 2017

Das Blockchain-Netzwerk von Bitcoin (BTC) ist im Zuge der jüngsten Kletterpartie langsamer geworden, wodurch wiederum eine große Menge an unbestätigten Transaktionen aufgelaufen ist.

Laut den Transaktionsdaten von Blockchain.com hat die Anzahl der unbestätigten Transaktionen am 27. Oktober die Schallmauer von 100.000 durchbrochen. Damit verzeichnet das Netzwerk aktuell die höchste Anzahl an unbestätigten Transaktionen seit Ende 2017 als Bitcoin auf das bisherige Rekordhoch von 20.000 US-Dollar klettern konnte. Das Netzwerk war also nur damals langsamer als jetzt.

Während des Rekordlaufs Anfang Dezember 2017 erreichte auch die Anzahl der Transaktionen, die im Bitcoin Mempool verharren, einen Höchstwert von 180.000, wie die Daten von Blockchain.com zeigen.

Unbestätigte Bitcoin-Transaktionen. Quelle: Blockchain.com

Das aktuelle Hoch an unbestätigten Transaktionen fällt mit einem mehrmonatigen Rekordhoch des Bitcoin-Kurses zusammen. So konnte dieser am 27. Oktober die 13.745 US-Dollar Marke knacken, was schon fast an das Rekordhoch vom letzten Jahr heranreichte, das am 26. Juni 2019 bei 13.970 US-Dollar erzielt wurde.

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Von Siemens unterstützte Blockchain-Energieplattform macht Demonstration in Deutschland

Eine Blockchain-basierte Energiehandelsplattform, die vom deutschen Technologiekonzern Siemens unterstützt wird, wurde heute in Bayern öffentlich demonstriert.

Das so genannte Projekt „Pebbles“, das kurz für „Peer-to-Peer-Energiehandel auf Basis von Blockchains“ steht, veranstaltete eine virtuelle Demonstration seiner Blockchain-Marktplatzplattform für optimierten Stromhandel. Die Demonstration wurde von dem Projekt offiziell am 22. Oktober angekündigt.

Die öffentliche Demonstration der Energieplattform Pebbles im bayerischen Dorf Wildpoldsried ist ein wichtiger Meilenstein. Das Projekt wurde im März 2018 gestartet.

Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und es ist eine Gemeinschaftsinitiative des Allgäuer Überlandwerks, des Netzbetreibers AllgäuNetz und Siemens. Das Projekt wird auch von der Hochschule Kempten und dem Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik unterstützt.

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform zu schaffen, mit der private Energieproduzenten ihren Strom ohne Zwischenhändler oder traditionelle Netzbetreiber direkt an lokale Verbraucher vermarkten können. Die Plattform soll auch Elektrofahrzeugen Strom aus Batteriespeichern anbieten. Die Blockchain wurde so implementiert, dass sichergestellt ist, dass alle Informationen über Markttransaktionen unveränderlich und transparent sind.

Pebbles ist nicht das einzige Blockchain-Energieprojekt, das in Deutschland entwickelt wird. Im Februar 2020 veröffentlichte das BMWi eine Analyse der wichtigsten Blockchain-Implementierungen im Energiehandel. Hier wurden vier Projekte aus dem Bereich hervorgehoben, nämlich BloGPV, SMECS, ETIBLOGG und Pebbles.

Im Oktober 2020 behauptete die Deutsche Energie-Agentur, sie wolle ihr Energie-Ökosystem auf eine dezentrale Datenbank auslagern.

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10 Prozent aller Bitcoins seit 10 Jahren unberührt

Ein großer Teil des Gesamtangebots von Bitcoin (BTC) hat sich laut Daten der Kryptowährungsanalyse-Webseite Glassnode seit mehr als 10 Jahren nicht bewegt.

In diesen 10 Jahren lagen 1,8 Millionen Bitcoin (von den derzeit insgesamt 18,5 Millionen) in ruhenden Bitcoin-Adressen. Der Wert dieser Coins beläuft sich nach Angaben von Coin360 bei Redaktionsschluss auf über 23 Mrd. US-Dollar.

Ruhende BTC seit über 10 Jahren. Quelle: Glassnode

Der Großteil dieser Coins gehört möglicherweise dem mysteriösen Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto, der 2011 aus der Community einfach verschwand. Nakamoto besitzt möglicherweise über 1 Million dieser bisher unberührten Coins, die für immer verloren sein sollen.

Obwohl so viele nun schon seit langer Zeit ruhen, wurden einige, bisher nicht in Umlauf gebrachte Bitcoins im Mai zum ersten Mal bewegt. Eine Wallet mit Coins, die seit Februar 2009 darauf lagen, schickte plötzlich 50 BTC ohne Vorwarnung oder Erklärung an zwei verschiedene Adressen. Die Blockchain-Community hat dazu drei Vermutungen: Diese Coins könnten der Familie des verstorbenen Kryptographen Hal Finney gehören, dem frühen Entwickler Martti Malmi oder möglicherweise auch Satoshi Nakamoto selbst. Diese Spekulationen wurden von den jeweiligen Parteien dementiert. Außer natürlich von Nakamoto, der nach wie vor unerkannt ist.

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Trotz Ermittlungsverfahren – Große Mengen an Bitcoin fließen auf die OKEx

Obwohl die Kryptobörse OKEx ihre Krypto-Auszahlungen vorübergehend gestoppt hat, wurden mehrere große Bitcoin (BTC) Transaktionen von der Handelsplattform Huobi zur OKEx getätigt.

Laut Daten des Krypto-Informationsdienstes Whale Alert wurden insgesamt 1.995 BTC, die einem Gegenwert von 22,5 Mio. US-Dollar entsprechen, von Huobi auf die OKEx gesendet, wobei diese Überweisung nur kurz nach der Ankündigung kam, dass die OKEx alle Krypto-Auszahlungen zunächst aussetzt.

Die Gelder wurden in zwei Transaktionen überwiesen, die jeweils 998 BTC (11,3 Mio. US-Dollar) und 997 BTC (11,3 Mio. US-Dollar) an Wert hatten.

Der Zeitpunkt der Transaktionen wirft dabei fragen auf, denn die entsprechenden 1.995 BTC sitzen nun auf der OKEx fest, da die Kryptobörse momentan keine Auszahlungen erlaubt. Während einige Stimmen dies als Zeichen für einen drohenden Kollaps der OKEx sehen, mutmaßen andere wiederum, dass es sich bei den Zahlungen lediglich um eine verzögerte Bitcoin-Transaktion handeln könnte.

Die Überweisungen der Huobi bringen eine stattliche Menge an Bitcoin in die Bücher der OKEx. Wie Daten des Ranking-Portals Chain.info zeigen, hält die Handelsplattform dadurch nun knapp 276.184 BTC in ihren Wallets. Bei Redaktionsschluss sind in den letzten 24 Stunden derweil 6.269 BTC von der OKEx abgeflossen.

Täglicher Zufluss von Kapital auf die OKEx. Quelle: Chain.infoauf cointelegraph lesen

Mark Yusko prognostiziert „bankenlose“ Gesellschaft dank Kryptowährungen

Ein Top-Manager der großen Vermögensverwaltung Morgan Creek Capital ist überzeugt davon, dass die „natürliche Evolution der Technologie“ eine Welt schaffen wird, in der Banken nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

So meint Morgan Creek CEO Mark Yusko, dass es eine „stille Revolution“ geben wird, die von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) angeführt wird und eine „bankenlose“ Gesellschaft zur Folge hat.

In einem Interview mit dem brasilianischen YouTube-Kanal Dash Dinheiro Digital erklärte Yusko, dass die Menschen zukünftig vielmehr „über Kryptowährungen ihre Bankdienstleistungen selbst abwickeln“.

Seine Prognose einer „bankenlosen“ Gesellschaft will der CEO allerdings so verstanden wissen, dass Banken nicht vollständig verschwinden, sondern dass diese dann nur noch eine weniger zentrale Funktion inne haben:

„Wir werden neben Kryptowährungen weiterhin Banken brauchen, um Kredite zu vergeben oder Digitalwährungen zu verwalten, aber insgesamt werden wir in einer Welt ohne Grenzen leben, in der Nationalstaaten weniger wichtig werden und globale Systeme dafür umso wichtiger. Man ist also mehr Weltbürger als Bürger eines Landes.“

Yusko ist Gründer, CEO und Investmentchef von Morgan Creek Capital Management. Das Unternehmen wurde 2004 als Vermögensverwaltung gegründet, die sowohl Firmen als auch wohlhabende Familien bei deren Anlagestrategie betreut und berät.

Morgan Creek Capital ist bekannt dafür, ein Tochterunternehmen namens Morgan Creek Digital zu betreiben, das auf Investitionen in Digitale Vermögenswerte spezialisiert ist. Die Tochter wurde gemeinsam von Yusko und dem prominenten Krypto-Experten Anthony Pompliano ins Leben gerufen. Im August hatte Pompliano vollmundig prognostiziert, dass Bitcoin früher oder später eine größere Marktkapitalisierung erreichen wird als Gold, was für die Kryptowährung einen Kurswert von mehr als 400.000 US-Dollar bedeuten würde.

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Bank von Russland: Kosultationspapier zum digitalen Rubel

Die russischen Finanzbehörden haben bestätigt, dass die Regierung eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) ausgeben will.

Am 13. Oktober veröffentlichte die Bank von Russland ein Konsultationspapier über die Entwicklung des digitalen russischen Rubels.

In der Erklärung sagte die Zentralbank, der digitale Rubel könne eine „zusätzliche Form von Geld neben Bargeld und Sachwerten“ werden. Für ein russisches CBDC-Projekt brauche man eine zusätzliche Zahlungsinfrastruktur, so die Bank.

Die Bank sagte auch, der digitale Rubel werde „alle notwendigen Eigenschaften haben, um die Funktionen von Geld zu erfüllen“. Der Zeitplan des Projekts werde in naher Zukunft von den Behörden festgelegt, so die Bank weiter.

Dem Papier zufolge soll der digitale Rubel Zahlungen „schneller, einfacher und sicherer“ machen. Die Bank merkte auch an, dass eine CBDC wie der digitale Rubel das Risiko eines Kapitalabflusses verringern werde. Es hieß weiter:

Die nationale digitale Währung wird auch das Risiko der Umschlichtung von Geldern in ausländische digitale Währungen begrenzen und so zur makroökonomischen und finanziellen Stabilität beitragen.“

Nach Angaben der Bank können die Nutzer auf die digitalen Rubel auf ihren elektronischen Wallets und mobilen Geräten zugreifen. Er werde sowohl online als auch offline zur Verfügung stehen. „So wird der digitale Rubel den Geldkreislauf ergänzen und wird parallel mit Bargeld Rubel und Geldern der Bevölkerung und Unternehmen auf Konten bei Geschäftsbanken verwendet werden“, so die Bank.

Der digitale Rubel wird „allen Akteuren in der Wirtschaft“ wie Bürgern, Unternehmen, Finanzmarktteilnehmern sowie der Regierung zur Verfügung stehen. Die Bank fügte hinzu, dass der digitale Rubel drei Funktionen des Geldes haben: Wertaufbewahrungsmittel, Rechnungseinheit und Tauschmittel.

Das Konsultationspapier der Bank von Russland zeigt, dass das Land es mit der Ausgabe einer eigenen digitalen Währung ernst meint. Die russische Regierung hatte zuvor bereits über die Möglichkeit gesprochen, einen sogenannten „CryptoRuble“ herauszugeben. Aber das Papier der Zentralbank ist der erste ernsthafte Schritt in Richtung einer CBDC. Im August 2020 behauptete die russische Staatsbank Sberbank auch, sie erwäge die Ausgabe eines an den Rubel gekoppelten Stablecoins.

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Kirgistan: Zentralbank setzt SWIFT-Transaktionen aus

Die Zentralbank Kirgisistans hat inmitten der Unruhen über die umstrittenen Parlamentswahlen des Landes grenzüberschreitende Transaktionen über das SWIFT-Finanznetzwerk ausgesetzt.

Aida Karabaeva, eine offizielle Vertreterin der Nationalbank von Kirgistan, kündigte am 7. Oktober in einer Erklärung an, dass SWIFT in Kirgistan vorübergehend ausgesetzt werde.

Laut Karabaeva beschloss die Bank, SWIFT-Transaktionen auszusetzen, um Kapitalabflüsse aus dem Land zu verhindern und die Sicherheit von Vermögenswerten zu gewährleisten. Die leitende Mitarbeiterin behauptete, die Bank werde die SWIFT-Transaktionen wieder erlauben, sobald sich die Lage im Land stabilisiert habe:

„Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit des Systems und die Sicherheit von Vermögenswerten zu gewährleisten. Die Nationalbank beobachtet die Situation, und sobald sie sich stabilisiert, wird das Bankensystem den Normalbetrieb wieder aufnehmen.“

Karabaevas Erklärung deckt sich mit der Empfehlung der kirgisischen Zentralbank für die lokalen Finanzinstitutionen, ihre Aktivitäten aufgrund der komplizierten politischen Situation vorübergehend auszusetzen. Am 7. Oktober gab die Nationalbank von Kirgistan eine offizielle Erklärung heraus, in der sie die Geschäftsbanken und Kreditgeber in Kirgisistan darum bat, den Betrieb vorübergehend einzustellen:

„Um die Sicherheit des Finanz- und Bankensektors des Landes zu gewährleisten und die Vermögenswerte der Finanzkreditinstitute zu schützen, empfiehlt die Nationalbank der Republik Kirgisistan den Geschäftsbanken und Finanzinstitutionen, ihre Arbeit am 7. Oktober vorübergehend einzustellen und die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, bis sich die politische Lage im Land stabilisiert hat.“

Hintergrund dieser Maßnahme sind die gewaltsamen Proteste, die am 5. Oktober als Reaktion auf die Parlamentswahlen in Kirgisistan begannen. Diese wurden von den Demonstranten als ungerecht empfunden. Nach den massiven Protesten annullierten die lokalen Wahlbehörden am 6. Oktober das Wahlergebnis.

Kirgisistan ist nur eines der vielen Beispiele für die Unvollkommenheiten des traditionellen Bankensystems im Vergleich zur Kryptoindustrie. Im Gegensatz zu traditionellen Banken gibt es bei großen Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) keine zentrale Partei, die über den Umgang mit den Geldern der Kunden entscheidet.

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