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Poloniex startet neue Token-Sale-Plattform

Coinbase Custody, der Verwahrservice vom größten amerikanischen Krypto-Broker Coinbase, beansprucht das größte Staking-Volumen bei Tezos.

Das Staking von Kryptowährungen wird immer beliebter, um ein kontinuierliches Einkommen durch die Anlage von Kryptowährungen zu erzielen. Eine Kryptowährung, die derzeit zu den beliebtesten Staking-Währungen zählt, ist Tezos (XTZ). Über den Service von Coinbase Custody können Kunden des amerikanischen Brokers ihre Tezos-Bestände gewinnbringend dem Netzwerk zur Verfügung stellen.

Gemäß Volumen soll es keinen größeren Staking Service geben, wie aus einem Bericht von The Block hervorgeht. Demnach hat Coinbase Custody zum Stichtag des 30. März ein Volumen von 65 Millionen Tezos verwaltet. Nach Coinbase folgen die Krypto–Börsen Kraken mit rund 30 Millionen XTZ, und Binance mit rund 27 Millionen XTZ. Zusammen verwalten die drei Krypto-Dienstleister ein Volumen von rund 19 Prozent aller gestakten Tezos.

Coinbase hat damit schnell in Puncto Staking aufgeholt. Bevor Coinbase im April 2019 mit seinem Staking Service online gegangen ist, waren Cryptium Labs und Polychain Labs für das meiste Staking-Volumen verantwortlich.

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Sammelklage gegen TRON, Binance und BitMEX

Schwerer Schlag gegen das Krypto-Ökosystem: Gleich elf Unternehmen sind Beschuldigte einer Sammelklage, laut derer die Unternehmen Investoren bewusst über den Status von Token getäuscht haben sollen. Mit Binance, BitMEX und der Tron Foundation sind auch Schwergewichte der Krypto-Branche auf der Anklagebank vertreten.

In dem Sammelverfahren wird unter anderem Binance, Block.one, BitMEX und Tron vorgeworfen, Investoren durch den Verkauf von Token getäuscht zu haben. Diese seien öffentlich nicht als Wertpapiere beworben worden, obwohl es sich per US-Börsenrecht um Security Token handele. Für deren Handel fehlte es zudem an der nötigen Registrierung bei der Securities and Exchange Commission (SEC).

Zu den angeklagten Unternehmen zählen:

  • HDR Global Trading Ltd. (BitMEX)
  • KuCoin
  • TRON Foundation
  • Quantstamp Inc.
  • Bibox Group Holdings
  • KayDex Pte Ltd.
  • Status Research & Development GmbH
  • Block.one
  • BProtocol Foundation
  • Civic Technologies Inc.
  • Binance

Laut Anklageschrift sollen die Unternehmen Anleger über den Status der Token getäuscht haben. So sollen sie Token als so genannte Utility Token verkauft haben, die dem Gesetz nach nicht als Wertpapiere registriert werden müssen. Einige der Unternehmen sollen ihre Token zudem öffentlich mit Bitcoin und Ether verglichen haben, keine Wertpapiere sind, und somit falsche Erwartungen geweckt haben. Den Anlegern sei somit nicht bewusst gewesen, dass die Token bei der US-Börsenaufsichtsbehörde registriert werden müssten.

Insgesamt 42 Kläger aus 16 Ländern beteiligen sich an dem Verfahren. Die Klage wurde am Freitag, den 03. März, eingereicht. Die Anwaltskanzlei führte bereits das Verfahren gegen Bitfinex wegen des Verdachts der Marktmanipulation in 2019 und vertritt aktuell den Kleiman-Nachlass im Rechtsstreit mit Craig Wright.

Binance soll Investoren über Token-Status getäuscht haben

Binance soll Transaktionen mit einer Reihe von Token durchgeführt haben, ohne diese als Wertpapiere, also als Securities zu registrieren. Zudem verfügte Binance nicht über die nötigen Lizenzen der SEC, um Dienste als Börse oder Broker anzubieten. Die Anwälte verklagen Binance demnach auf Schadensersatz für den Kauf der Token für die letzten drei Jahre, wie es In der Anklage gegen die Krypto-Börse heißt:

Im Namen einer Gruppe von Anlegern, die zwölf digitale Token gekauft haben, die Binance seit dem 1. Juli 2017 über ihre Online-Börse verkauft hat, ohne sich nach den geltenden Bundes- und Landeswertpapiergesetzen als Börse oder Broker-Dealer zu registrieren, und ohne dass eine Registrierungserklärung für die von ihr verkauften Wertpapiere in Kraft ist, versuchen die Kläger und Mitglieder der Sammelklägergruppe, die Gebühren, die sie an Binance im Zusammenhang mit ihren Käufen von EOS, BNT, SNT, QSP, KNC, TRX, FUN, ICX, OMG, LEND, ELF und CVC bezahlt haben, zurückzufordern.

Ethereum-Vergleich könnte für TRON teuer werden

Die Klage gegen die TRON Foundation unterstellt den Angeklagten (Gründer Justin Sun, CTO Zhiquiang Chen und die Tron Foundation) ab Juni 2017 die Wertpapiere von TRON (TRX–Token) unter Verletzung der US-Wertpapiergesetze „beworben, angeboten und verkauft“ zu haben:

Innerhalb des Sammelklagezeitraums, der vom 26. Juni 2017 bis heute andauert, haben TRON und die Einzelangeklagten Justin Sun und Zhiqiang (Lucien) Chen die Wertpapiere von TRON, die so genannten TRX-Token, in den gesamten Vereinigten Staaten unter Verletzung der Bundes- und Staatswertpapiergesetze beworben, angeboten und verkauft. Die Kläger erheben einzeln und im Namen der Anleger, die TRX in den Vereinigten Staaten gekauft haben, Ansprüche auf Rückerstattung des für die TRX-Token gezahlten Entgelts zusammen mit den Zinsen darauf sowie auf Erstattung der Anwaltskosten und -gebühren,

heißt es in der Anklage. Obwohl es sich bei TRX um Securities handele, registrierte TRON diese nicht als Wertpapiere bei der SEC. Zudem stünde im TRON-Whitepaper bereits ausdrücklich, dass TRX keine Wertpapiere seien. Anleger sollen so in den Irrglauben geführt worden sein, dass die Emission der Token nicht den US-Wertpapiergesetzen unterliege. Zu guter Letzt soll TRON CEO Justin Sun TRX mit Ether (ETH) verglichen haben und damit den Token mit einem Asset verglichen haben, das von der SEC als Handelsgut (Commodity) und nicht als Wertpapier behandelt wird.

Die Liste der Anklageschriften gegen die weiteren Unternehmen lässt sich hier einsehen.

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Poloniex: Veranstaltung von umstrittenen IEOs über Tron-Plattform

Poloniex gab am am 5. April bekannt, eine Tron (TRX)-betriebene Initial Exchange Offering (IEO)-Plattform eröffnen zu wollen.

Projekte, die ihre Angebote auf der Plattform LaunchBase von Poloniex durchführen wollen, müssen Token gegen TRX ausgeben. Dabei werden die Projekte nach der Reihenfolge bedient, in der sie sich anmelden.

Poloniex kündigt Tron-betriebene IEO-Plattform an

Poloniex behauptet, dass LaunchBase „qualitativ hochwertige Blockchain-Projekte wachsen lassen und ihr Ökosystem weiter entwickeln“ soll. Es hieß, dass die Plattform „professionelle Beratungen und Anleitungen“ zur Unterstützung von Partnerprojekten anbieten werde.

Neben der Kapitalbeschaffung in TRX müssen die Partnerprojekte auch nachweisen, dass sie die Anforderungen im Hinblick auf die Förderung und die Überprüfbarkeit erfüllen. Organisationen in „bestimmten Regionen“ können aus aufsichtsrechtlichen Gründen nicht gefördert werden.

Poloniex erklärte, dass in den kommenden Tagen weitere Einzelheiten zu LaunchBase bekannt gegeben werden.

Nur für das erste Offering über LaunchBase

Das erste Projekt, das ein IEO über Poloniex durchführen soll, ist eine Tron-basierte Plattform für Stablecoin-Kredite namens Just (JST).

Just ist eine dezentralisierte Kreditplattform, bei der die Benutzer TRX staken können, um den Stablecoin USDJ zu generieren. Diese können zur Zahlung von Zinsen, Instandhaltung und andere Aktivitäten verwendet werden kann.

Der Tron-Gründer Justin Sun erklärte auf Twitter, das Just ein dezentrales Finanzierungs-, Kredit- und Governance-Protokoll aufbauen möchte.

Sun ist Mitglied eines Konsortiums aus asiatischen Investoren, die im Oktober 2019 Poloniex übernommen hatten. Poloniex ist nach Volumen auf Platz 15 unter den Kryptobörsen.

IEOs wegen Token-Zuteilung kritisiert

IEOs haben sich als Alternative zu Initial Coin Offerings (ICOs) herausgebildet. Bei diesen übernimmt die ausgebende Börse etwa die Regulierung, das Marketing und das Market-Making im Austausch gegen einen beträchtlichen Anteil der Token-Verteilung, der herausgegeben wird.

Viele Projekte, die über die Plattform Launchpad von Binance lanciert wurden, sind wegen der Zuteilung und Zentralisierung der Token-Verteilung kritisiert worden.

Nur 19 Prozent des Gesamtangebots von Matic Network (MATIC) wurde für den Vertrieb durch das IEO auf Launchpad zugewiesen. 11 Monate nach dem IEO halten die Top-100-Wallets von MATIC 98,62 Prozent des Angebots.

Harmony (ONE) wurde auf der Plattform im darauffolgenden Monat lanciert und gab nur 12,5 Prozent seines Gesamtangebots für die Öffentlichkeit aus. Heute befinden sich 99,47 Prozent des Harmony-Angebots in nur zwei Wallets.

Im Juli 2019 gab Wink (WIN) nur 5 Prozent seines Angebots über ein Launchpad-IEO aus.

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Refereum und TRON entlohnen Gamer und Zuschauer

Das Unternehmen hinter den bekannten Digital Collectibles CryptoKitties, Dapper Labs, hat nun in Brasilien einen Patentantrag eingereicht, der es in Kooperation mit der National Basket Association (NBA) ermöglichen soll, digitale Sammelobjekte in Form von Non-fungible Token (NFT) herauszugeben.

Es ist nicht neu, dass Sportvereine und Organisationen Kooperationen mit Blockchain-Start-ups abschließen. Insbesondere Fußball Clubs hatten in der Vergangenheit Lizenzen an Krypto-Start-ups verkauft, um Blockchain Merchandising oder den Ticketverkauf zu organisieren. Das Prinzip ähnelt dabei stark den Panini-Sammelbildern, die jeder noch aus seiner Kindheit kennt. Das gleiche Prinzip wird nun in der digitalen Welt angewendet, in Form von Digital Collectibles, die den Besitz, einer Sammelkarte beispielsweise, digital repräsentieren.

Basketball trifft Non-fungible Token (NFT)

Laut dem Patentantrag darf Dapper Labs nun die Markenrechte der NBA in Brasilien nutzen. Das können beispielsweise Fotos von Basketballspielern sein, die in der NBA sind. Damit möchte man beispielsweise auch in Games ermöglichen, dass Fans die original Brandings nutzen können. Das Programm, das die Interaktion zwischen Spieler und Fans erhöhen soll, nennt sich NBA Top Shot.

Ganz gleich, ob für Fußball, Basketball oder Kunstwerke: Zum Einsatz kommen so genannte Non-fungible Token (NFT). Diese Token ermöglichen eine Verbriefung auf der Blockchain. Da sie im Gegensatz zu einem Bitcoin oder einem Security Token kein homogenes und austauschbares Gut darstellen – jeder Basketballspieler ist anders, während jede Einheit von einer Kryptowährung gleich ist – handelt es sich um nicht austauschbare Token. Natürlich können diese aber trotzdem gegen Geld gehandelt werden, sodass Investoren die neue Assetklasse NFT im Blick behalten sollten. Gerade bei teuren Kunstwerken kann es dabei um sehr viel Geld gehen.

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Ein letztes Aufbäumen? : Steem versus Steemit: Der Kampf geht in die nächste Runde

Die Entwicklungen um die auf Social Media zugeschnittene Blockchain Steem gehen weiter. Gestern, am 3. März, berichteten wir über die Machtübernahme von Steem seitens Tron und Steemit. Sie taten dies mithilfe der Börsen Poloniex, Huobi und Binance. Dies war eine Antwort auf einen Angriff der Community, welche die Steem Power von Tron und Steemit für ungültig erklären wollte. Warum? Nicht einfach aus Angst vor Tron und Steemit, sondern weil Steemit plante, ihre Voting Power mit der Zeit abzugeben. Das blieb bisher aus.

Ein Detail, welches im erwähnten Artikel zu wenig betont wurde: Die genannten Börsen haben dabei Gelder von Anlegern verwendet. Das ist prinzipiell ihr Recht und eine gute Illustration des Spruches „Not your keys, not your coins“. Dennoch kann man verstehen, dass sich weite Teile der Steem Community dies als einen Kampf mit unfairen Mitteln oder gar eine Veruntreuung der Anleger-Gelder empfanden.

Nachvollziehbar also, dass Huobi und Binance im Zentrum der Kritik standen. Die beiden Börsen ruderten inzwischen zurück und versprachen, ihre Steem Power aus den Votings zu ziehen. Dennoch: Die Reputation der Börsen, speziell in den Kreisen der Tron-kritischen Steem Community, ist erstmal ruiniert.

Die Steem Community ist aktuell sehr aktiv: Nicht nur, dass sich den Rücktritten von zwei wichtigen Mitarbeitern von Steemit nun zwei weitere anschlossen. Aktuell versucht die Community mit ihrer Steem Power, Witnesses aus der Community und nicht aus den Umfeldern von Steemit und Tron zu ernennen. Das Ranking jedenfalls sah zwischenzeitlich hoffnungsvoll aus:

Witness-Votes bei Steem

Um obige Abbildung zu erläutern: Die zweite Spalte gibt die Version des Steem Clients an. 0.22.5 ist die Version, welche von Steemit und Tron lanciert wurde. Wie man sieht, bewegte sich der mächtigste Tron Supporter auf Platz 10.

Steem-Revolten – Delegated Proof of Stake in der Praxis

Inzwischen scheinen jedoch wieder Tron & Co. viel Geld in das Voting gesteckt zu haben, sodass sich die Verhältnisse wieder umdrehten. Ob also diese Community-Bemühungen die Governance zu ihren Gunsten beeinflussen können, ist bisher nicht abzusehen. Aktuell sieht das Bemühen der Steem Community nach einem fruchtlosen Unterfangen aus. Ebenso ist zu betonen, dass auch die Steem Community keine einheitliche Meinung hat. Einige kritische Stimmen sehen in dem Aufbäumen gegen Tron einen großen Fehler.

Nun stellt sich die Frage, ob die Tron- und Steemit-kritische Steem Community nicht einfach den Weg von Ethereum Classic oder Bitcoin Cash gehen soll: ins Chain-Split-Exil. Ein Dilemma für sie ist, dass ihnen die Gelder für die Developer, das Marketing und die Nodes fehlt. Dennoch wäre es zumindest einen Versuch wert, so ihre Vision von Steem zu retten.

Wie auch immer die Community sich entscheidet: Hier sieht man die Möglichkeiten und Risiken eines Delegated Proof of Stake (DPOS). Über die Delegation können einfache Nutzerinnen und Nutzer ihre favorisierten Witnesses schnell mitbestimmen und so, zumindest indirekt, die Governance der Steem Blockchain beeinflussen.

In einem Proof-of-Work-System ist etwas Ähnliches zwar über die Wahl der Bitcoin-Client-Version möglich, wie man an der User Activated Soft Fork sah. Anders als in einem DPOS-System ist dies jedoch mit dem Aufsetzen einer Full Node verbunden. Das ist vielen Bitcoin-Nutzern zu aufwändig.

Diese Einfachheit zeigt jedoch auch die Risiken des DPOS-Konsens auf. Schnell kann sich das System in Richtung einer Plutokratie entwickeln. Sicher, Ähnliches lässt sich über die Mining-Zentralisierung im Bitcoin-Ökosystem sagen. Von den Minern wird jedoch ein deutlich spezifischeres Investment als einfaches Geld erwartet. Die ASICs sind gegebenenfalls nur für einen bestimmten Mining-Algorithmus nützlich.

Ebenso müssen sie sich nicht nur gegenüber einer Masse von Wählern verantworten, sondern sind von der Gunst der Node-Hoster abhängig. Ändern diese den Mining-Algorithmus, sind die ASICs der Miner plötzlich unnütz.

Steem und andere Delegated-Proof-of-Stake-Systeme müssen sich entsprechende Governance-Modelle überlegen, die ähnlich resilient wie ein Proof of Work sind. Auch wenn die Steem Community diesen mit Wählerstimmen geführten Kampf gewinnt oder sich mit einer Hard Fork abspaltet: Risiken einer derartigen feindlichen Übernahme bestehen weiter.

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Dezentral geht anders: Schatten über Steem: Feindliche Übernahme durch TRON?

In den letzten Tagen wurde es um Steem, Steemit und Tron sehr unruhig. Dabei begann alles so friedlich. Wie von Justin Sun, dem Kopf hinter Tron, bekannt, begann alles mit der Ankündigung einer Ankündigung:

Justin Sun hatte mal wieder Großes zu verkünden. Ein roter Faden, der sich durch die Geschichte Trons seit Anfang 2018 zieht.

Die Auflösung dieses Announcements war ebenso zu erwarten: Es war eine Partnerschaft. Steemit, eine auf Steem basierende dezentrale, blockchainbasierte Antwort auf Facebook & Co. tat sich am 14. Februar mit Tron zusammen. Ziel dieser Partnerschaft sei es, mehr Wert für die einzelnen Nutzer zu generieren. Folge dieser Partnerschaft soll ebenso eine Migration des Steem Token auf die Tron Blockchain sein.

Doch nicht alle waren zufrieden mit dieser Partnerschaft. Gerade die Rolle von Steemit wurde in der Vergangenheit schon kontrovers diskutiert. In der Steem Community kam die Sorge auf, dass Tron nun zu viel Macht über das Netzwerk besitzen würde. Am 24. Februar versuchte deshalb ein signifikanter Teil des Netzwerks, mit einer Soft Fork die Unabhängigkeit der Steem Blockchain zu bewahren.

Dieses Rettungsmanöver selbst hat jedoch ein kontroverses Detail: Von der Entscheidung über diese Soft Fork wurden Tron und Steemit ausgeschlossen. Steem ist eine Blockchain, deren Governance über einen Delegated Proof of Stake funktioniert. Entsprechend wird über Governance-Entscheidungen mit dem Steem Power Token gewählt. Die Steem Power von Tron und Steemit wurde in dieser Wahl für ungültig erklärt.

Steem-Putsch von Steemit und Tron

Tron hat jedoch mit Steem Power von Poloniex, Huobi und Binance gegen diese Soft Fork gestimmt. Aus den drei genannten Börsen flossen insgesamt 42 Millionen Steem Power Token in diese Wahl. Mithilfe der drei genannten Börsen konnten Tron und Steemit eine Hard Fork beschließen. Über diese Hard Fork wurden die Token von Tron und Steemit wieder für gültig erklärt.

Ein weiteres Detail dieser Hard Fork lässt die ganze Aktion wie einen Staatsstreich aussehen: Im Rahmen der Fork wurden die 20 größten Block Producer aus der Community ihres Amtes enthoben und die Macht der Block Producer vollständig Steemit und Tron übertragen.

Die Parallele zum Staatsstreich findet sich auch in einem weiteren Detail. Für die nächsten Wochen werden Tron und Steemit ihre Macht nicht abgeben:

In den nächsten vier bis sechs Wochen wird das Steemit Team seine Stimmrechte zur Wiederherstellung der Ordnung in der Community nutzen. Gleichzeitig wird das Team ein offenes Ohr für Vertreter der Community und Witnesses haben. Ziel dieser Aktion ist, die Steem Blockchain vor schlechten Akteuren zu schützen, Transparenz zu schaffen und auf Ratschläge der Community einzugehen.

Danach wird das Steemit Team die Governance wieder an die Community abgeben – sofern wieder Ordnung und ein gegenseitiges Einvernehmen vorhanden ist.

Gerade der letzte Abschnitt liest sich wie eine Machtdemonstration, hat doch die jetzt absolut herrschende Governance damit die Bedingungen ihrer Macht-Abgabe voll unter Kontrolle. Ob sie diese Macht wirklich wieder nach sechs Wochen abgeben, ist weder dem Code noch diesem Announcement zu entnehmen.

Kein Hack, aber die Folgen schlechter Governance

Justin Sun indes versucht, dieses Drama als einen „Hack“ darzustellen:

Steem hat die Hacker erfolgreich zurückgeschlagen. Alle Gelder der Anleger sind sicher (#safu).

Ironisch, waren doch die Funds der Nutzer nie #unsafu. Auch der weitere Verlauf dieses Threads, wie auch die offizielle Stellungnahme von Steemit, ändern nichts an dem schalen Beigeschmack, den diese Strategie von Tron und Steemit hinterlässt. Fairerweise muss man jedoch auch sagen, dass die ursprünglich geplante Soft Fork ebenfalls, wenn auch als Befreiungsschlag gegen eine Zentralisierung gemeint, einen ähnlichen Staatsstreich dargestellt hätte. Vitalik Buterin, der Erfinder von Ethereum, sprach in diesem Zusammenhang von der ersten „bribing attack“ in einem Delegated-Proof-of-Stake-System.

In beiden Fällen zeigen sich die Risiken und Angriffsvektoren eines Delegated-Proof-of-Stake-Systems wie Steem. Weder das sture Beharren auf Proof of Work seitens Bitcoin noch das vorsichtige Vorgehen beim Übergang zu einem Proof-of-Stake-System von Ethereum sind deshalb unbegründet. Dezentrale Governance ist schwierig, eine weitere Dezentralität zu erhalten noch schwieriger.

Der Tron-kritischen Steem Community bleibt jetzt nur die Trennung vom Steem-Projekt. Der Head of Communications und der Head of Blockchain Development von Steemit haben über Steempeak, eine nicht unter der Kontrolle von Steemit stehenden Plattform, ihre Rücktritte erklärt.

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Steemit-Übernahme: Binance zieht Stimmen zurück

Am 3. März gab der CEO von Binance Changpeng Zhao bekannt, dass die Börse ihre Stimmen zurückgezogen habe. Das habe zu einer plötzlichen Verschiebung der Kontrolle über die Steem-Blockchain geführt.

Heute früh gerieten die führenden Börsen Binance, Huobi und Poloniex in die Kritik, weil sie mutmaßlich Kundeneinlagen mobilisiert haben sollen. Damit sollen sie zum Zwecke einer feindlichen Übernahme der populären Krypto-Blogging-Plattform Steemit abgestimmt haben.

Die firmeneigene Blockchain von Steemit namens Steem verwendet ein Proof-of-Stake-Protokoll. Dabei wird über wenige „Zeugen“ abgestimmt, um sein Netzwerk zu sichern. Die Stimmen werden entsprechend der Anzahl der Token verteilt, die eine Person in ihrer Wallte hat. Die Steem-Zeugen wurden zugunsten eines einzigen Benutzers verdrängt. Dieser verwendet den Nutzernamen @dev365. Das Konto soll Justin Sun, dem Gründer von Tron, gehören.

Zhao behauptete, er sei auf ein geplantes „Upgrade/Hard-Fork“ aufmerksam gemacht worden, das er unterstütze. Er kommentierte: „Projekte machen das die ganze Zeit. In der Regel unterstützen wir das nur.

Justin Sun verspricht Rückzug der Stimmen

Als Reaktion auf die Aufregung auf den sozialen Netzwerken hat auch Justin Sun behauptet, seine Stimmen zurückziehen zu wollen.

Justin Sun wies auf Twitter „irreführende Kommentare“ zur Übernahme zurück. Er erklärte, „die Stimmen aller Parteien werden zurückgezogen“.

„Wir hatten nie die Absicht, das Netzwerk zu übernehmen. Wir wollten die Unantastbarkeit des Privateigentums und die Interessen aller vertreten und vor böswilligen Hackern schützen.“

Binance, Huobi und Poloniex mobilisieren Kundeneinlagen zur Verdrängung von Steem-Zeugen

Diese Aktion wurde von Binance, Huobi und Poloniex unterstützt. Sie haben dabei eine enorme Anzahl von STEEM-Token eingesetzt, um die vorhergehenden Zeugen zu verdrängen.

Die fünf größten Stimmberechtigten verfügten über 208.414 Stimmen und repräsentierten jeweils 4 oder 5 Wähler. Die drei nächstgrößten Stimmberechtigten verfügen über 88.000 bis 90.000 Stimmen, repräsentieren aber zwischen 9.700 und 14.000 Wähler.

Der Übernahmeversuch wurde mittels Kundeneinlagen der Börsen durchgeführt. Es gab in der Krypto-Community auf Twitter zahlreiche Berichte über Verzögerungen bei großen Tron (TRX)-Auszahlungen auf Binance.

Der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin reagierte auf die Situation über Twitter:

„Offenbar wurde Steem DPOS von großen Börsen übernommen, die mit Kundeneinlagen abstimmen. Kann das jemand bestätigen und/oder Einzelheiten mitteilen? Das scheint der erste große Fall eines ‚de facto Bestechungsangriffs‘ auf eine Coin-Abstimmung zu sein. Die Bestechung besteht darin, dass die Börsen den Hodlern Bequemlichkeit bieten und ihre Stimmen verwenden.“

Der Kommunikationschef bei Steemit Andrew Levine ist aus Protest aus dem Projekt ausgestiegen.

Justin Sun kauft Steemit

Am 14. Februar wurde bekannt, dass Steemit nach dem Verkauf des Unternehmens an den Tron-Gründer Justin Sun von der Steem-Blockchain auf das Tron-Netzwerk migrieren würde.

Mit dem Kauf des Unternehmens kam Sun in den Besitz eines großen Vorrats an Token. Dieser macht etwa 20 Prozent des heutigen Steem-Bestandes aus. Die Token waren lange Zeit Mittelpunkt von Streitigkeiten in der Steemit-Community. Der Vorrat wurde oft als „Ninja-Mining“ bezeichnet.

Der Kauf veranlasste die ehemaligen Steemit-Zeugen, einen reversiblen Soft-Fork durchzuführen. Damit sollen die Token von Sun vorübergehend eingefroren werden, damit sie bei der Abstimmung nicht verwendet werden können. 

Am 2. März kündigte das neue Steemit-Team an, dass es die Token für die Abstimmung mobilisieren würde, um „die Ordnung der Community wiederherzustellen“. Der Fork wurde als „böswillig strukturiert“ und als potentiell illegales Verhalten „unter der Führung einer kleinen Gruppe von Leuten“ bezeichnet.

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#825 Kaufland wirbt mit Bitcoin, Algorand Digitalwährung Marshallinseln & Justin Sun Steem Hack

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 825. Heute sprechen wir über folgende Themen: Deutsche Supermarktkette wirbt mit Bitcoin, Algorand als Fundament bei Digitalwährung der Marshallinseln & Justin Sun übernimmt Steem mit Gewalt.

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1.) Deutsche Supermarktkette wirbt mit Bitcoin
https://cryptomonday.de/deutsche-supermarktkette-wirbt-mit-bitcoin-ist-btc-bereits-mainstream/

2.) Algorand stellt das technologische Fundament für die Digitalwährung der Marshallinseln
https://bitcoin-kurier.de/algorand-stellt-das-technologische-fundament-fuer-die-digitalwaehrung-der-marshallinseln/

3.) Justin Sun übernimmt Steem mit Gewalt
https://cryptoticker.io/de/justin-sun-uebernimmt-steem-mit-gewalt/

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
Instagram: https://www.instagram.com/denniskoray/
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Top 10 Kryptowährungen am 03.03.20 um 08:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Meinungs-ECHO: Bitcoin Halving vs. Coronavirus

Bitcoin-Kurs vor 2025 bei 100k: Justin Sun über Bitcoin, Buffet und bullishe Aussichten

Justin Sun, CEO des Blockchain-Netzwerks Tron, hat sich ein weiteres Mal in den Mainstream Medien die Ehre gegeben. Auf dem US-amerikanischen Nachrichtensender MSNBC schilderte der Jungunternehmer seine Vision eines dezentralisierten Internet und bezeichnete Tron als datenschutzfreundliche Alternative zu Googles Android und Apples iOS. Sun selbst sieht den Bitcoin-Kurs im Jahr 2025 bei 100.000 US-Dollar, sieht aber auch für Ethereum, XRP und – nattürlich – Tron eine rosige Zukunft:

Da ich ein langfristiger Anhänger von Blockchain bin, glaube ich definitiv, dass Bitcoin im Jahr 2025 100.000 Dollar überschreiten wird. Ich glaube, dass wir diesen Kurs vor 2025 erreichen können. Gleichzeitig glaube ich, dass viele andere Kryptowährungsprojekte wie Tron, wie Ethereum, wie XRP ebenfalls in einen Bullenmarkt geraten werden.

Freilich kamen im Interview auch Buffet und Bitcoin zur Sprache: Anfang Februar traf sich Sun im Rahmen eines für 4,6 Millionen US-Dollar ersteigerten Charity Dinners mit der Investorenlegende und erklärtem Bitcoin-Gegner Warren Buffet. Dort mimte Sun den Botschafter vom Planeten Krypto und präsentierte Buffet ein Mitbringsel in Form einiger Einheiten Tronix (TRX) und Bitcoin.

Zunächst einmal denke ich, dass Warren Buffet sich sehr offen gegenüber Krypto- und Blockchain-Technologie zeigte. Deshalb hat er auch seine ersten TRX und Bitcoin akzeptiert, die ich ihm geschickt habe. Im Prinzip ist Warren Buffet jetzt Bitcoin Holder

so Sun auf MSNBC.

Warren Buffet: Kryptowährungen haben keinen Wert

Warren Buffet scheint davon unterdessen noch nichts mitbekommen zu haben. In einem Interview mit dem US-Sender CNBC war Buffet nach wie vor unversöhnlich Krypto-kritisch:

Kryptowährungen haben im Grunde keinen Wert und sie bringen nichts hervor,

zeigt sich Buffet „sehr offen gegenüber Krypto- und Blockchain-Technologie“. Und betont weiter:

Ich besitze keine Kryptowährung und werde auch nie eine besitzen,

Offenbar konnte Sun den alten Investorenhasen, der Bitcoin bereits als „Rattengift hoch zwei“ bezeichnet hat, doch nicht über Nacht zum Hodler machen. Wer hätte das gedacht?

Andreas Pompliano: Kauft kein XRP!

Während Sun XRP zu den Kryptowährungen zählt, denen ein Bullenmarkt bevorsteht, sieht Andreas „Pomp“ Pompliano in der Ripple-Währung keine gute Investition. Ebenfalls auf MSNBC gab sich der Co-Founder der Investmentfirma Morgan Creek Digital ein Stelldichein und theoretisierte darüber, welche digitalen Asset außer Bitcoin er kaufen würde. Pomp seinen Ruf als Bitcoin-Maximalist dabei alle Ehre:

All diese anderen Vermögenswerte, die „Utility Token“ sind, sind entweder nützlich, weil sie dir Zugang zu etwas geben, weshalb sie keine wirkliche Investition darstellen, oder es geht den Nutzen oder einer Dienstleistung im Austausch.

Pomp outete sich daraufhin als Fan tokenisierter Wertpapiere.

Aktien – Was macht sie wertvoll? – Einnahmen, Gewinne usw. Alles, was sie wertvoll macht, das ändert sich nicht. Es ändert sich nur der technologischen Formfaktor, mit dem man das Asset kaufen werden.

Danach gefragt, ob er in XRP investieren würde, winkte Pomp prompt ab:

Ripple die Softwarefirma ist zu unterscheiden von XRP, dem Token. Ich denke, ein Teil des Problems besteht darin, dass die Kleinanleger glaubten, dass sie durch den Kauf von XRP von der finanziellen Leistung von Ripple abhängig sind. Das ist offensichtlich nicht wahr. Wenn Ripple erfolgreich ist, bedeutet das nicht unbedingt, dass XRP am Ende erfolgreich ist,

begründet Pomp seine XRP-Skepsis.

Bitcoin Halving vs. Coronavirus

Der Abverkauf an den (Krypto-)Märkten hat sowohl dem Narrativ von Bitcoin als sicherem Hafen ebenso wie der Prä-Halving-Euphorie einen kleinen Dämpfer verpasst. Zumindest zweitere brodelte im Krypto-Twitter wieder auf, als sich Plan B, der Analyst, der die Stock-to-Flow-Analyse für Bitcoin populär gemacht hat, zu Tweet meldete:

#Bitcoin Halving noch 2 Monate … 2 weitere blaue Punkte, dann ROT,

ROT hat hier zur Abwechslung eine positive Bedeutung. So markieren rote Punkte die Phase, in denen der Bitoin-Kurs in der Vergangenheit zuverlässig zugelegt hat; nämlich dann, wenn der zeitliche Abstand zum nächsten Halving besonders groß war:

Als ihn ein besorgter Bitcoiner danach fragte, ob das Coronavirus dem Stock-to-Flow-Modell [S2F] nicht einen Strich durch die Rechnung machen würde, antwortete PlanB:

Nein, alle Risiken in den Jahren 2009-2019 hatten auch keinen Einfluss auf das S2F-Modell. S2F scheint ein subtiles Gleichgewicht zwischen dem BTC-Grundwert und allen externen Ereignissen wie Corona, Krieg und Katastrophen sowie anderen Faktoren zu finden, die den BTC-Kurs vorübergehend beeinflussen,

hält PlanB seinem Modell unverbrüchlich die Treue.

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Rätsel um das „Krypto-Vermögen“ von Warren Buffett ist „endlich“ gelöst

Das Rätsel, das die Krypto-Community nun „schon“ seit einigen Tagen umhergetrieben hat, ist endlich gelöst.

Obwohl wir wahrscheinlich nie die wahre Identität von Satoshi Nakamoto aufdecken werden, können sich die Krypto-Detektive jetzt darüber freuen, ein anderes großes Mysterium aufgeklärt zu haben, und zwar, was aus den Bitcoin geworden ist, die Justin Sun an Warren Buffett verschenkt hat.

Wo sind die geschenkten Krypto-Gelder?

Im Anschluss an sein viel diskutiertes Mittagessen mit dem Investmentguru Warren Buffett hatte der Tron Geschäftsführer Justin Sun diesem nämlich ein Smartphone geschenkt, auf dem ein paar Krypto-Gelder in Form von Bitcoin (BTC) und Tron (TRX) verwahrt waren.

In einem Interview mit CNBC hatte Buffett jüngst allerdings seine negative Haltung gegenüber Kryptowährungen bekräftigt und gleichzeitig auch vehement bestritten, dass er Kryptowährungen besitzen würde, da diese schlichtweg „wertlos“ wären.

Liefert die Blockchain den Beweis?

Dementsprechend hat die Krypto-Community wiederum die Aussagen von Justin in Zweifel gezogen, der doch behauptet hatte, Buffett mit Kryptowährungen beschenkt zu haben. Wie könnte es sonst sein, dass der Investmentguru dies steif und fest abstreitet?

Allerdings schien sich Sun, noch eine Trumpfkarte aufgehoben zu haben, da auf den jeweiligen Blockchains der Kryptowährungen der Beweis für die Existenz der verschenkten Krypto-Gelder zu finden sei:

Die Krypto-Vermögen, die Herr Buffett in Form von BTC und TRX von mir erhalten hat, sind nachweislich auf der #Blockchain eingetragen, das ist ja das Schöne daran. Herr Buffett ist zwar kein Krypto-Investor geworden, aber die Gelder, die ich ihm zusammen mit einem @Samsung Galaxy Fold geschenkt habe, haben immerhin schon 20% Gewinn erzielt.

— Justin Sun (@justinsuntron) 25. Februar 2020

Was die Blockchain allerdings nur beweisen kann, ist, dass eine bestimmte Menge an Krypto-Geldern unter einer bestimmten Adresse verzeichnet ist. Es ist hingegen nicht ersichtlich, ob diese Gelder einem gewissen „Warren Buffett“ gehören, solange dieser seinen Besitz nicht durch eine gezielte Bewegung der Coins nachweist.

Wie wir jüngst im Streit um die angebliche Identität des Bitcoin-Gründers Satoshi Nakamoto gesehen haben, ist selbst das kein leichtes Unterfangen

„Happy End“ für Justin Sun

Während die Zweifel an den Behauptungen von Justin Sun in den letzten Tagen immer lauter wurden, sprang ihm unerwartete Hilfe zur Seite.

So hat Becky Quick, dieselbe CNBC Reporterin, die mit ihrem Interview den Stein des Anstoßes geliefert hatte, nun einen Beleg geliefert, dass Sun die Wahrheit gesagt hat:

Warren Buffett hat gestern wortwörtlich gesagt: „Ich besitze keine Kryptowährungen und das werde ich auch nie.“

@justinsuntron hat ihm bei ihrem Mittagessen ein paar Krypto-Gelder geschenkt, die Buffett zusammen mit der entsprechenden Wallet an die karitative GLIDE Foundation verschenkt hat, wie @BeckyQuick berichtet. pic.twitter.com/cciYHIohll

— Squawk Box (@SquawkCNBC) 25. Februar 2020

Bisher hat Sun sich noch nicht dazu geäußert, was er davon hält, dass Buffett sein „großzügiges Geschenk“ einfach so weitergereicht hat.

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