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Milliarden-Deal voraus: Wird Twitter zum Bitcoin-Wal?

Der Kurznachrichtendienst Twitter steht vor einer Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe. Die Krypto-Szene wittert bereits ein mögliches Investment in Bitcoin. Wie stehen die Chancen?

Die Gerüchte verdichten sich: Der Kurznachrichtendienst Twitter könnte als nächstes börsennotiertes Unternehmen in die Annalen des Bitcoin-Standards eingehen. Denn wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 1. März vermeldet, emittiert Twitter Unternehmensanleihen im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar (USD), die 2026 fällig werden. Unternehmensangaben zufolge können nur institutionelle Investoren an der Kapitalerhöhung teilnehmen.

Bei den Anleihen handelt es sich um sogenannte Convertible Senior Notes, zu Deutsch Wandelanleihen. Das heißt, Investoren können die Papiere auch vor ihrer Fälligkeit in Twitter-Aktien oder Bargeld umtauschen. Die Verzinsung will das Unternehmen noch bekannt geben.

Wie die Spatzen von den Dächern pfeifen, stehen die Chancen gut, dass Teile der Erlöse aus dem 1,25 Milliarden-USD-Offering auf direktem Wege in Bitcoin umgetauscht werden. Zwar erwähnt das Schreiben Bitcoin mit keinem Wort. Neben Absicherungsgeschäften und zur Begleichung von Verbindlichkeiten will Twitter einen Teil der Erlöse jedoch auch in “allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich Kapitalausgaben, Betriebskapital und potenzielle Übernahmen” stecken. Hier wäre ein BTC-Investment also denkbar.

Auch Krypto-Influencer wie Podcaster Anthony Pompliano schüren das Feuer in der Gerüchteküche weiter an.

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Plagt Twitter Bitcoin FOMO?

Rahmen und Zeitpunkt der Begabe sprechen indes zweifellos für ein Bitcoin-Investment. Schließlich hatte das Business-Intelligence-Unternehmen MicroStrategy zuletzt bereits mehrfach digitales Gold auf Pump gekauft. Allein im Februar steckte das an der New Yorker Börse Nasdaq notierte Unternehmen über eine Milliarde USD in die Kryptowährung. Für die Beschaffung des notwendigen Kapitals setzte MicroStrategy – dreimal darf man raten – auf Senior Convertible Notes, also auf ebenjene Art der Wandelanleihen, die auch Twitter nun herausgibt.

Außerdem hatte MicroStrategy unter Führung seines Bitcoin-begeisterten CEO Michael Saylor Anfang Februar dieses Jahres bei der World.NOW Conference ganz auf Bitcoin gesetzt. Den dort teilnehmenden Unternehmenslenkern stand der CEO in Sachen Bitcoin-Adoption dabei Rede und Antwort. Zuletzt hatte sogar der Autobauer Tesla 1,5 Milliarden USD in Bitcoin investiert.

Für ein Bitcoin-Investment seitens Twitter würde außerdem sprechen, dass sich CEO Jack Dorsey bereits vor geraumer Zeit als Bitcoiner geoutet hat. Mit Square Crypto hat der Unternehmer sogar ein dezidiertes Unternehmen für die Verbreitung von Kryptowährungen gegründet.

Bis Twitter weitere Details über den Deal bekannt gibt, bleibt es jedoch bei Spekulationen.

Zur Stunde erreicht uns ferner die Nachricht, dass MicroStrategy weitere 328 BTC gekauft hat. Damit hält das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 90.859 Bitcoin.

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Laseraugen auf Twitter: Was bedeutet der Bitcoin-Trend?

MoneyGram hat die Partnerschaft mit Ripple aufs Eis gesetzt. Rechtliche Turbulenzen und die SEC-Untersuchungen sind der Grund.

MoneyGram tritt von seiner Partnerschaft mit Ripple Labs zurück. Grund dafür ist die zu hohe Rechtsunsicherheit im Bezug auf den XRP-Token und die Untersuchungen der US-Börsenaufsicht (SEC).

Die von der SEC eingereichte Klage wirft Ripple und seinen Mitgründern vor, über 1,3 Milliarden US-Dollar durch unregistrierte digitale Vermögenswerte aufgebracht haben.

Die Idee hinter XRP ist, Banken dabei zu helfen, Geld effizienter zu bewegen. Im Laufe der Jahre hat Ripple Partnerschaften mit Institutionen wie de Santander Bank und der Bank of America geschlossen.

Im Rahmen einer zweijährigen Partnerschaft hat MoneyGram seit Juni 2019 eine Vereinbarung mit dem DLT-Unternehmen Ripple Labs aufgenommen. Dabei hat Ripple zugestimmt, 50 Millionen US-Dollar in MoneyGram zu investieren. Im Gegenzug konnte Ripple den On-Demand-Liquiditätsservice (ODL-Service) von MoneyGram nutzen. Für die Verwendung des XRP-Tokens zahlt Ripple Labs sogenannte Marktentwicklungsgebühren an MoneyGram.

Der Geldtransfer-Dienstleister erwartet für das erste Quartal 2021 keine Gewinne aus Marktentwicklungsgebühren. Im ersten Quartal vergangenen Jahres erwirtschaftete das Unternehmen 12,1 Millionen US-Dollar durch solche Gebühren.

Diese Zahlungen scheinen nun auf Eis zu liegen. Zumindest bis der rechtliche Graben zwischen Ripple Labs und der US-Börsenaufsicht (SEC) geklärt ist. Die Behörde behauptet, dass XRP ein nicht registriertes Asset darstelle und Ripple Labs daher gegen das US-Investitionsrecht verstoße.

Ripple gibt Hoffnung nicht auf

Große Kryptowährungsbörsen wie Coinbase und Binance haben XRP seitdem von der Liste genommen. Der führende Krypto-Vermögensverwalter Grayscale löste seinen XRP-fokussierten Fonds auf. XRP war zu einem Zeitpunkt die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung.

MoneyGram kann seine Beziehung zu Ripple nicht wiederherstellen. Dennoch gibt es “zwei Dutzend” anderer Unternehmen, die ODL-Services anbieten, sagte RippleNets General Manager Asheesh Birla.

Birla fügt hinzu, dass Ripple “einen Weg nach vorn” für die Wiederaufnahme seiner Partnerschaft mit MoneyGram einschlagen werde. In einem Tweet stellt Birla klar, dass MoneyGram zwar die operative Zusammenarbeit mit dem XRP-Token beendet habe, trotzdem jedoch ein “mehrjähriger Vertrag” zwischen den beiden Unternehmen bestehe.

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IchBinBitcoiner: Bitcoin trendet im deutschsprachigen Twitter

Unter #IchBinBitcoiner schafft es das digitale Gold auf Platz 1 der deutschsprachigen Twitter-Trends. Wir haben mit dem Urheber des Hashtags gesprochen. Das Meinungs-ECHO.

#IchBinBitcoiner: Seit Donnerstag, dem 18. Februar, trendet für alle sichtbar im deutschsprachigen Twitter die beste Kryptowährung aller Zeiten. Unter dem Hashtag posten Nutzer kleine Liebesbotschaften an Bitcoin. So heißt es etwa:

#IchBinBitcoiner … weil ich dagegen bin, dass eine kleine Elite über unser Geld bestimmt.

@DanielTunjic

Oder:

#IchBinBitcoiner, damit Kriege nicht finanzierbar werden.

@cryptewa

Letzteres ist ein Verweis auf die Fähigkeit des Staates, unbegrenzt Liquidität schaffen zu können. Bitcoiner argumentieren, dass ein Hartgeld-Standard Anreize für einen verantwortlicheren Staatshaushalt setzt. Geld für die Finanzierung von Kriegen alleine aus Steuermitteln bereitzustellen, wäre so unpopulär, dass Kriege kaum mehr finanzierbar wären, so das Argument.

Urheber des Twitter-Trends ist Daniel Wingen. Der Host der Value of Bitcoin Conference startete den Hashtag mit diesem Post.

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Im Einundzwanzig-Podcast, einem Format, das sich an die deutsche Bitcoin-Szene richtet, erklärt Wingen:

“Ich dachte es wäre cool, über #IchBinBitcoiner einen Überblick zu bekommen, was im deutschsprachigen Bitcoin-Twitter so los ist. Dann können wir uns alle gegenseitig folgen.” Gegenüber BTC-ECHO fügte Wingen hinzu, dass es ihn “mega überrascht hat, wie der Hashtag innerhalb kürzester Zeit getrendet ist.”

Bis Redaktionsschluss reißt die Flut neuer Postings unter dem Hashtag nicht ab. Selbst langjährige Twitter-Veteranen finden so neue Accounts aus der deutschsprachigen Szene, denen sie nun folgen.

Läuft Bitcoin Gold den Rang ab?

Bitcoin schreibt fast täglich neue Höchststände. Unterdessen entwickelt sich das physische Pendant des digitalen Goldes bestenfalls seitwärts. So handelt das Edelmetall bis Redaktionsschluss bei 1790 USD. Somit rangiert Gold auf demselben Niveau wie im Juli 2020.

Zum Vergleich: Seit Juli letzten Jahres ist Bitcoin um sage und schreibe 471 Prozent gestiegen. Finanz-Autor Holger Zschaepitz fragt daher berechtigterweise, ob Bitcoin Gold den Rang als Safe Haven Asset abläuft.

Das große Ganze

Auch wenn der BTC-Kurs jüngst dazu verleitet, auf die kurzfristige Gewinnmitnahme zu spekulieren, ist doch vor allem das langfristige Bild entscheidend. Schließlich ist die Kryptowährung mit mehreren Millionen Prozent Wachstum innerhalb von zehn Jahren das am besten performende Asset in der Geschichte der Menschheit. Auf diesen Umstand weisen immer wieder Marktanalysten wie Peter Brandt hin.

Brandt rechnet damit, dass der aktuelle Trend längst nicht vorbei ist. Steigt Bitcoin weiter in diesem Tempo an, könnten die 100.000 bis 200.000 USD in diesem Jahr locker noch erreicht werden. Wir sind gespannt.

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Twitter-Chef Dorsey und Rapper Jay-Z fördern Bitcoin-Entwicklung in Indien und Afrika

Twitter-Geschäftsführer Jack Dorsey und Unternehmer/Rapper Jay-Z haben gemeinsam einen Bitcoin-Entwicklungsfonds in Höhe von 500 Bitcoin (BTC) bzw. 23,7 Mio. US-Dollar ins Leben gerufen, der Projekte in Indien und Afrika fördern soll.

Die Gründung des „blinden“ Entwicklungsfonds wurde von Dorsey am heutigen 12. Februar bekanntgegeben. „Blind“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die beiden Gründer die Verteilung der Gelder nicht steuern, sondern dass drei unabhängige Aufsichtsratsmitglieder hierfür verantwortlich sind.

Die Ankündigung kommt nur wenige Stunden nachdem gemeldet wurde, dass in Indien die Einführung eines etwaigen Generalverbots für Kryptowährungen bevorsteht. Damit könnte das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt bald den Umgang mit Bitcoin und Altcoins vollumfänglich untersagen. Wie Bloomberg berichtet, hätten indische Krypto-Anleger dann immerhin drei bis sechs Monate Zeit, um ihre Vermögen zu liquidieren.

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Jack Dorsey und Jay-Z gründen Bitcoin-Stiftung: BTC als Internet-Währung

In der Vergangenheit erklärte Elon Musk immer wieder, dass er ein Fan der Kryptowährungen Bitcoin und Dogecoin sei. Nicht zuletzt investierte er mit seinem Unternehmen Tesla 1,5 Milliarden US-Dollar in BTC. Nun hat er sogar seinem neun Monate alten Sohn Dogecoin schenkt.

Am 10. Februar 2021 veröffentlichte Musk einen Tweet, in dem er erklärte, dass er seinem Sohn X Æ A-XII Dogecoin gekauft habe. Laut eigener Aussage könne dieser somit auch sein “Toddler” (engl.: Kleinkind) ein Hodler werden:

Ich habe einige Dogecoin für lil’ X gekauft, so kann er ein “toddler hodler” sein.

Sobald Elon Musk etwas über eine Kryptowährung twittert, steigt diese in ihrem Kurs oftmals augenblicklich stark an. Jüngstes Beispiel hierfür ist das kürzlich aufgestellte Allzeithoch beim Bitcoin-Kurs. Nachdem Musk bekannt gegeben hatte, in mit Tesla in BTC investieren zu wollen, stieg der Kurs drastisch an. Innerhalb eines Tages kletterte der BTC-Kurs um 9.000 US-Dollar nach oben und erreichte ein neues Rekordhoch von über 48.000 US-Dollar. Ähnlich verhält es sich mit Musk-Tweets bezüglich DOGE. In der vergangenen Woche verfasste er elf Tweets über Dogecoin. Folglich stieg der DOGE-Kurs in diesem Zeitraum um über 150 Prozent.

Bei seinem gestrigen Tweet war dieses Phänomen jedoch zunächst nicht zu beobachten. Der Dogecoin-Kurs stieg nach dem Tweet Musks zunächst nicht. Er fiel sogar kurzzeitig um fünf Prozent. Erst eine Stunde nach Veröffentlichung machte sich Musks Aussage im Kurs bemerkbar. DOGE stieg wieder um mehr als fünf Prozent an und befindet sich heute (Stand: 11.02.2021) bei 0.073362 US-Dollar. Zu Beginn der Woche erreichte der DOGE-Kurs rund 0,085 US-Dollar und markierte somit ein neues Allzeithoch.

Elon Musk ist nicht der Einzige Milliardär, der auf DOGE setzt

Einige Online-Plattformen sprechen indes schon von DOGE-Kurszielen von 1,00 US-Dollar. Der Inhaber des NBA-Teams Dallas Mavericks, Mark Cuban, twitterte am vergangenen Montag ebenfalls über Dogecoin und bezeichnete die Kryptowährung als “beste Unterhaltung”.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Äußerung von einflussreichen und hochrangingen Investoren, hält Dogecoin immer mehr Einzug in die Mitte der Gesellschaft. Immer häufiger finden Kryptowährungen wie Dogecoin und Bitcoin in den Medien und Nachrichten ihren Platz. So kommt es, dass sich auch viele interessierte Jugendliche mit dem Thema befassen und in Kryptowährungen investieren wollen. Oftmals ist unter Achtzehnjährigen jedoch genau dies untersagt. An dieser Stelle haben Eltern die Möglichkeit, ihren Kindern digitale Vermögenswerte zu schenken, genau wie es Elon Musk bei seinem Sohn tat.

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Anwälte warnen: Elon Musks Bitcoin-Tweets könnten SEC-Untersuchung

Rechtsberater haben gewarnt, dass Tesla-Chef Elon Musk wegen seiner Social-Media-Aktivitäten und öffentlichen Äußerungen zum Thema Bitcoin ins Visier der US-Börsenaufsicht SEC geraten könnte.

Am Montag, den 8. Februar, gab Tesla in einem SEC-Dokument bekannt, dass das Unternehmen Bitcoin im Wert von 1,5 Mrd. US-Dollar gekauft habe und bald BTC-Zahlungen akzeptieren werde. Kurz darauf schoss der Kurs für den Vermögenswert auf ein neues Allzeithoch bei etwas über 48.000 US-Dollar.

Doug Davison, Partner bei Linklaters und ehemaliger Niederlassungsleiter der SEC-Abteilung für strafrechtliche Verfolgung, sagte gegenüber der britischen Zeitung Telegraph:

„Es wäre angesichts der Inhalte der Tweets, des Bitcoin-Kurses und der jüngsten dramatischen Marktbewegungen nicht überraschend, wenn die SEC hier Fragen zu den Fakten und Umständen stellt.“

Der ehemalige Vizepräsident der Europäischen Zentralbank Vitor Constâncio schloss sich dieser Meinung an und erklärte, „die SEC wird sich das ansehen“.

Die SEC und die Regulierungsbehörde CFTC haben die Möglichkeit, bei Verdacht auf Marktmanipulation zu ermitteln.

Musk hat sich mehrmals auf Twitter über Bitcoin und DOGE geäußert, was dazu beigetragen hat, dass die Bitcoin-Aktivität auf der Social-Media-Plattform auf Höchstwerte gestiegen ist.

Bitcoin stieg Ende Januar um 20 Prozent, nachdem Musk #Bitcoin in seiner Twitter-Bio erwähnte und twitterte: „Im Nachhinein war es unvermeidlich“. Ende Dezember postete er ein explizites Meme, das andeutete, dass er kurz davor stand, Bitcoin zu kaufen.

Es gibt wenig Zweifel daran, dass Teslas öffentlich bekannt gewordener Einstieg in Bitcoin zu diesem jüngsten Kursanstieg beigetragen hat. Musks Tweets über Krypto könnten aufgrund der hohen Anzahl an Followern, nämlich 46,5 Millionen, ebenfalls die Märkte bewegt haben.

Derzeit unterstützt er immer noch Dogecoin, Kürzlich twitterte er, dass er den Vermögenswert gekauft habe. DOGE stieg nach diesem speziellen Tweet um 13 Prozent.

Musk hat bereits mehrere Twitter-Kontroversen ausgelöst. Ihm wurde bereits vorher vorgeworfen, auf der Plattform Falschinformationen bezüglich Covid-19 und der Schließung einer seiner Fabriken veröffentlicht zu haben.

Einmal sagte er auch, dass der Tesla-Aktienkurs zu hoch sei, was zu einem anschließenden Kursrutsch führte. Die SEC verklagte Musk wegen Betrugs und warf dem Tesla-Chef „falsche und irreführende Tweets“ vor. Aber er einigte sich bald darauf mit der Aufsichtsbehörde.

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Twitter: Der wohl heißeste Bitcoin-Kandidat – worauf wartet Jack Dorsey?

Nachdem Elon Musk einen Teil des Tesla-Vermögens in Bitcoin (BTC) umgewandelt hat, fragen sich viele, welches Unternehmen sich als Nächstes für eine digitale Kriegskasse entscheidet. Ein Blick auf einen besonders heißen Kandidaten.

Michael Saylors Bitcoin-Coup hat sich für sein Unternehmen MicroStrategy bislang mehr als ausgezahlt: Die Bitcoin-Reserve des Unternehmens ist mittlerweile über 3,3 Milliarden US-Dollar wert. Kein schlechter Return of Investment, wenn man bedenkt, dass MicroStrategy für seine 71.079 BTC insgesamt 1,145 Milliarden USD bezahlt hat. Der Schachzug, der eigentlich der Absicherung gegen eine Dollar-Inflation dienen sollte, hat sich zum Treibstoff für die Microstrategy-Aktie entwickelt. Diese ist seit dem ersten Bitcoin-Investment im Spätsommer 2020 um satte 900 Prozent gestiegen. Kein Wunder also, dass Michael Saylor immer mehr Nachahmer findet – zuletzt in Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk. Nun fragen sich viele, welcher Konzern als Nächstes seine Cash-Reserve in das digitale Gold umschichten wird. Ein besonders heißer Kandidat: Twitter. Und das aus gutem Grund: Schließlich gehört Twitter CEO Jack Dorsey zu den bekanntesten Bitcoin-Fans, die das Silicon Valley bislang hervorgebracht hat.

Jack Dorsey, Bitcoin-Evangelist

Jack Dorsey macht aus seiner BTC-Begeisterung keinen Hehl. Immer wieder verzückt der Twitter-Chef die Bitcoin Community mit Tweets und Interviews, die seine tiefe Überzeugung durchscheinen lassen, dass Bitcoin gekommen ist, um zu bleiben. Dabei geht es Dorsey weniger um den Investment-Aspekt als vielmehr das Ideal der Dezentralität, das Bitcoin verkörpert.

Im Juni 2019 bezeichnete der Twitter-Chef Bitcoin beispielsweise als “stärksten Anwärter” für die “Währung des Internet”.

Wir haben alle diese Währungen für jeden Nationalstaat, aber wenn man das Internet als gleichwertig mit einem Nationalstaat betrachtet, wird es eine Währung geben, die in sich selbst eingebettet ist, und es wird keine Institution geben, die dies ermöglicht. Und eine globale Währung, die ursprünglich aus dem Internet stammt, wird es Unternehmen wie dem unseren ermöglichen, viel schneller zu handeln und viel mehr Menschen zu erreichen.

Jack Dorsey gegenüber Quartz

Als sich Jack Dorsey im Auge des Shitstorms wiederfand, den er durch seinen Donald-Trump-Bann im Januar heraufbeschworen hatte, hat er in seine Verteidigung auch ein Plädoyer für BTC eingeflochten:

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Der Grund, warum ich so viel Leidenschaft für #Bitcoin habe, ist vor allem wegen des Modells, das es demonstriert: eine grundlegende Internet-Technologie, die nicht von einer einzelnen Person oder Entität kontrolliert oder beeinflusst wird. Das ist es, was das Internet sein will, und mit der Zeit wird es mehr davon sein.

Jack Dorsey via Twitter

Zu diesem Zeitpunkt hatte Dorsey mit seinem anderen Unternehmen, dem Zahlungsdienstleister Square, bereits über 50 Millionen US-Dollar in Bitcoin investiert. Square bietet überdies in seiner Cash-App den Kauf von Bitcoin an. Mit Square Crypto unterhält das FinTech zudem eine unabhängige Krypto-Abteilung, die sich der Weiterentwicklung von Bitcoin und des Lightning Networks verschrieben hat.

Full Node und Lobeshymnen

Auch Dorsey selbst betätigt sich aktiv im Bitcoin-Space. Nicht nur ziert das Bitcoin-Logo sein Twitter-Profil bereits deutlich länger als jenes von Elon Musk – nämlich seit Februar 2020. Dorsey hat erst vor kurzem bekannt gegeben, einen eigenen Netzwerkknoten (Full Node) für Bitcoin zu betreiben. Einige Tage zuvor hat Dorsey das Vorhaben der Stadt Miami, in Bitcoin zu investieren, mit dem Wort “Smart” bezeichnet. Angesichts dieser bullishen Töne stellt sich die Frage, warum Dorsey noch nicht mit Twitter in Bitcoin eingestiegen ist.

Twitter: When Bitcoin?

Ein Grund könnten die Vorbehalte von Analysten sein, die dem Investment von Microstrategy seinerzeit mit großer Skepsis begegneten. Tyler Radke, Analyst der Citigroup, gehört zu diesen Skeptikern: Zwar veränderte er seine Empfehlung für MSTR nach Bekanntwerden des BTC-Investments von “Sell” auf “Neutral”. Allerdings schwenkte der Top-Analyst im Dezember 2020 wieder auf “Sell” um – eine Einschätzung, die er am 29. Januar zuletzt erneuerte.

Allein, der Markt sieht MicroStrategy offenbar mit anderen Augen.

Nun hat Twitter auch ganz ohne Bitcoin-Hype eine hervorragende Jahresbilanz vorlegen können. Mit einem Umsatzwachstum von 28 Prozent war 2020 alles andere als ein Krisenjahr für den Sozial-Media-Riesen. Im Gegenteil: Die Coronavirus-Pandemie hat Twitter offenbar in die Karten gespielt. Für 2021 geht Twitter indes von niedrigeren Wachstumszahlen aus.

Nach dem ersten Quartal wird der signifikante pandemiebedingte Anstieg, den wir im letzten Jahr gesehen haben, weiterhin zu herausfordernden Umsatzzahlen führen und könnte in Q2, Q3 und Q4 zu vierteljährlichen Wachstumsraten im niedrigen zweistelligen Bereich im Jahresvergleich führen, wobei der Tiefpunkt wahrscheinlich in Q2 liegt,

heißt es vonseiten der Investor Relations von Twitter. Man darf nun gespannt sein, ob Jack Dorsey Bitcoin heranziehen wird, um der erwarteten Verlangsamung des Wachstums entgegenzuwirken. Dass die Tesla-Aktie nach dem Milliarden-Investment in BTC nicht von den Investoren abgestraft wurde, könnte Dorsey die Entscheidung möglicherweise etwas erleichtern – falls seine Bitcoin-Begeisterung alleine für diesen Schritt nicht ausreichen sollte.

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Bitcoin-Twitter-Volumen erreicht neue Allzeithochs

Die Aktivität in den sozialen Medien um Bitcoin ist auf einem Allzeithoch, nachdem der Tesla-CEO Elon Musk sagte, dass er diesen unterstütze, und das Unternehmen BTC im Wert von 1,5 Mrd. US-Dollar kaufte.

Im Gespräch mit Cointelegraph erklärte Joshua Frank, der Mitbegründer und CEO des Krypto-Datenanbieters The TIE, dass es in den letzten 24 Stunden 143.000 Tweets von „Nicht-Bot-Accounts“ gegeben habe.

Der neue Rekord übertrifft den bisherigen Höchststand von 140.000 vom 3. Januar 2021.

Rekordhoch bei BTC-Tweet-Volumen: The Tie

Am 8. Februar sorgte der Elektrofahrzeughersteller Tesla mit seiner Bekanntgabe, dass er Bitcoin gekauft hatte, für einen Kursanstieg auf Allzeithochs und eine sehr gute Stimmung auf dem Markt. Der BTC-Kurs erreichte am 9. Februar ein Allzeithoch von über 48.000 US-Dollar.

Frank sagte, dieser Anstieg der Aktivität auf sozialen Netzwerken sei ein Beleg für die optimistische Stimmung unter Tradern:

„Ich denke, es ist ganz klar, dass hier Privatleute überwiegen. Wir können massive Anstiege im Hinblick auf die gesamte Twitter-Aktivität, Handelsaktivität und Kursbewegung bei Altcoins beobachten, die Institutionen gar nicht anrühren. Die heutige Bewegung kann durchaus auf Elon Musk zurückgeführt werden, aber die Aktivität auf sozialen Netzwerken um BTC war das ganze Jahr über auf einem Höhenflug.“

Der Tweet von Elon Musk hat die Aufmerksamkeit auf Krypto-Twitter von der mit Spannung erwarteten Einführung von Ether-Futures-Kontrakten durch die CME am 8. Februar weggelenkt. Frank erklärte, das Twitter-Volumen von Ether sei um die Hälfte eingebrochen, nachdem diese kürzlich neue Rekordhochs erreicht hatte:

„Die ETH-Twitter-Aktivität hat vor kurzem Allzeithochs erreicht, war aber heute nicht massiv. Im Vergleich zu gestern ist sie um etwa 50 Prozent gesunken“, sagte er.

Rekordhoch bei ETH-Tweet-Volumen: The Tie

Die Einführung der Ether-Futures der CME hat institutionelle und private Händler gleichermaßen begeistert. ETH-Produkte machten 80 Prozent der institutionellen Krypto-Zuflüsse in der letzten Woche aus.

Sowohl der Ethereum- als auch der Bitcoin-Kurs kühlen derzeit ab, nachdem sie heute früh neue Rekordhöhen erreicht hatten. Bei Redaktionsschluss lag die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen bei 1,4 Bio. US-Dollar.

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Milliardäre fördern Krypto: Mexikos drittreichster Mann erwähnt Bitcoin in Twitter-Bio

Ricardo Salinas Pliego, der Vorsitzender des Konzerns Grupo Salinas und Mexikos drittreichster Mann, wirbt in den sozialen Medien für Bitcoin.

Der Milliardär, dessen Vermögen derzeit bei geschätzt über 13 Mrd. US-Dollar liegt änderte seine Twitter-Bio am Wochenende und fügte den Hashtag Bitcoin (BTC) hinzu. Twitter-Nutzer aus dem Krypto-Bereich und einige von Salinas über 840.000 Followern meldeten diese Änderung am Samstag. Das war etwa zu der Zeit, als der Kurs des Krypto-Vermögenswertes zum ersten Mal seit 23 Tagen auf über 40.000 US-Dollar stieg.

In einem Gespräch mit Cointelegraph im Dezember verriet Salinas, er habe Bitcoin erstmals im Jahr 2013 bei 200 US-Dollar gekauft hatte und später während des Bullenlaufs 2017 verkauft, als der Kurs auf 17.000 US-Dollar stieg. Der Krypto-Vermögenswert sei seine „beste Investition überhaupt“.

Im November sagte Salinas, er habe 10 Prozent seines „liquiden Portfolios“ in BTC investiert, während der Rest „in Edelmetallminen investiert“ worden sei. Der 65-jährige Milliardär kaufte sich ein, bevor der Bitcoin-Kurs im Dezember und Januar auf neue Allzeithochs stieg und konnte seine Investition mehr als verdoppeln. Er sagte, er wolle für mindestens fünf Jahre nicht zu verkaufen.

Salinas ist nicht der einzige Milliardär, der soziale Netzwerke nutzt, um Krypto zu fördern. Auch der SpaceX- und Tesla-CEO Elon Musk hat die Kryptowährung Dogecoin (DOGE) erneut beworben. Musk in den letzten Wochen DOGE-Nutzer angesprochen. Der Token kam in ein Pump-and-Dump, das von Reddit-Tradern und Investoren befeuert wurde. Der Kurs von DOGE ist in den letzten 30 Tagen um fast 600 Prozent gestiegen.

Bei Redaktionsschluss lag Bitcoin bei 38.078 US-Dollar. In den letzten 24 Stunden ist er um mehr als 5 Prozent gestiegen.

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„Der Musk-Effekt“ – Studie untersucht Elons Einfluss auf den Kurs von Bitcoin und Doge

Nachdem Tesla-Chef Elon Musk mit seinen Tweets massive Kursbewegungen der Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Dogecoin (DOGE) verursacht hat, beschäftigen sich nun Wissenschaftler mit der Frage, welche Einfluss dessen Äußerungen wirklich haben.

Das Krypto-Marktforschungsinstitut „Blockchain Research Lab“ hat am 3. Februar eine entsprechende Studie veröffentlicht, die dieser Fragestellung nachgeht. In dem Forschungsbericht namens „How Elon Musk’s Twitter activity moves cryptocurrency markets“ wird wortwörtlich untersucht, wie der Tesla-Chef in sechs Fällen durch seine Kommunikation in dem sozialen Netzwerk Twitter die Kurse der beiden betrachteten Kryptowährungen bewegt hat.

„Wir untersuchen den Einfluss der Twitter-Aktivitäten von Elon Musk, indem wir die Methodik der Ereignisstudie auf sechs seiner Mitteilungen von 2020 und 2021 hinsichtlich Rendite und Handelsvolumen der erwähnten Kryptowährungen analysieren“, wie es dementsprechend heißt.

Von den untersuchten Mitteilungen beziehen sich vier auf den Dogecoin und zwei auf Bitcoin. Die Studie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass alle betrachteten Ereignisse mit einem deutlich verstärkten Handelsvolumen für beide Kryptowährungen einhergehen:

„Für alle Ereignisse stellen wir signifikante Steigerungen des Handelsvolumens fest, die eindeutig mit den Twitter-Aktivitäten zusammenfallen.“

Die mit Abstand größte Steigerung stellte sich dabei im Dezember ein, nachdem Musk über den Dogecoin gezwitschert hatte: „Ich sage nur ein Wort: Doge“

Im Vorfeld dieses Tweets wurde die Kryptowährung lediglich neun Mal pro Minute gehandelt, wobei sich ein durchschnittliches Handelsvolumen von 1.942 US-Dollar ergab. In den nachfolgenden 30 Minuten schoss das Handelsvolumen dann auf 299.330 US-Dollar pro Minute und die Anzahl der Trades kletterte auf 775 pro Minute.

Obwohl die sechs Ereignisse allesamt mit Kursbewegungen einhergehen, können nicht alle davon direkt auf die Aktivitäten von Musk zurückgeführt werden, wie die Forscher erklären. Zwei Ereignisse sorgten allerdings für eine „abnormale Rendite“, was darauf schließen lässt, dass der Tesla-Chef in diesen beiden Fällen deutlichen Einfluss genommen hat:

„Vier der Tweets von Musk sind wohl nur Reaktionen auf vorherige Marktentwicklungen, weshalb von diesen kein eindeutiger Einfluss auf den Kurs ausgeht. Die anderen beiden Ereignisse sind scheinbar keine Reaktionen von Musk, sondern unabhängige Äußerungen, die eine massive Steigerung der Handelsvolumen hervorgerufen und für eine sehr hohe positive abnormale Rendite gesorgt haben.“

Den größten Einfluss auf Bitcoin hat Musk demnach am 29. Januar genommen, als der Tesla-Chef das Hashtag „Bitcoin“ in seinen Twitter-Status geschrieben hatte. Wie vor einigen Tagen berichtet sprang der Kurs des Krypto-Marktführers daraufhin in wenigen Minuten nach oben:

„Indem Musk #bitcoin in seinen Twitter-Status geschrieben hat, hat er innerhalb von 30 Minuten eine kumulierte abnormale Rendite (CAR) von 6,31 % ausgelöst, die im Lauf einer Stunde auf 13,19 % kletterte. Über einen Zeitraum von 7 Stunden stand letztendlich eine CAR von 18,99 % zu Buche. Sein Tweet ‚Ein Wort: Doge‘ bescherte dem Dogecoin wiederum eine CAR von 8,17 % innerhalb von 5 Minuten und über eine Stunde einen Spitzenwert von 17,31 %.“

Obwohl die Interaktion von Musk mit dem Kryptomarkt bisher ausschließlich positiv war, und durch die Einbeziehung von Memes in der Regel lustig, warnen die Forscher davor, dass andere Finanzmärkte in der Vergangenheit schon gezeigt haben, dass einflussreiche Personen den Wert von Finanzprodukten über die sozialen Medien auch zum Negativen verändern können:

„Die Kommunikation von Musk kann zwar als positiv und lustig bewertet werden, wodurch sie wahrscheinlich wenig kritisch zu sehen ist, allerdings haben andere Studien gezeigt, dass negative Äußerungen einen Markt auch negativ beeinflussen können.“

Die Beeinflussung des Marktes von außen ist also kein Phänomen, das nur in der Kryptobranche zu beobachten ist. Schon lange bevor sich Kleinanleger jüngst im Reddit-Unterforum r/Wallstreetbets zum gemeinschaftlichen Kauf der Aktie des Videospielhändlers GameStop verabredet haben, gab es auf dem Aktienmarkt wiederholt ähnliche Entwicklungen.

Besonders die Einflussnahme aus den sozialen Medien ist ein heißes Eisen, denn die Sanktionierung etwaiger Manipulation würde hier wohl die freie Meinungsäußerung beschneiden. Allerdings liegen zwischen einem „guten“ und einem „schlechten“ Tweet womöglich mehrere Milliarden Dollar.

Daraus leiten die Forscher letztendlich die grundsätzliche Frage ab, ob sich Personen mit großer Reichweite in den sozialen Netzwerken über Kryptowährungen äußern sollten, denn „wenn ein einzelner Tweet potenziell die Marktkapitalisierung von Bitcoin um 111 Mrd. US-Dollar steigern kann, kann ein anderer Tweet denselben Wert genauso schnell wieder vernichten“.

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