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Elektroautos: Fiat Chrysler tritt IBM geführtem Blockchain-Rohstoff-Netzwerk bei

Der Automobilhersteller Fiat Chrysler will bei der Produktion von Elektroautos künftig verstärkt auf die Herkunft der verwendeten Rohstoffe achten. Deswegen verkündete der Konzern am 10. Dezember seinen Beitritt zum Responsible Sourcing Blockchain Network (RSBN). Der unter anderem von IBM und Ford ins Leben gerufene Zusammenschluss arbeitet daran, die Blockchain-Technologie für die Nachverfolgung von Rohstoffen und Lieferketten nutzbar zu machen.

Fiat Chrysler gab an, die Blockchain zunächst für das Tracking von Kobalt zu verwenden. Das Erz ist für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien unerlässlich, allerdings stammt es oftmals aus Kriegsgebieten wie dem Kongo. In einem weiteren Schritt will der italienisch-amerikanische Fahrzeugriese zudem die „Konfliktmineralien“ Wolfram, Zinn, Gold und Coltan nachverfolgen. Ähnlich wie Kobalt sind diese für die Herstellung von Elektroautos von essentieller Bedeutung, ihr Abbau erfolgt jedoch ebenfalls häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Die Ankündigung von Fiat Chrysler muss indes im Kontext einer branchenweiten Reorientierung auf Elektrofahrzeuge verstanden werden. Allein der aus dem Zusammenschluss von Fiat und Chrysler entstandene Großkonzern will bis 2022 30 verschiedene Modelle mit Elektromotor auf den Markt bringen. Auch Carl Smiley, der bei Fiat Chrysler für Lieferketten zuständig ist, stellte den Beitritt zum Blockchain-Netzwerk in diesen Zusammenhang:

Unser Engagement für eine verantwortungsbewusste Beschaffung von Rohstoffen ist für die Integrität und Nachhaltigkeit unserer Lieferkette von entscheidender Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Intensivierung unserer Elektrifizierungsstrategie.

Responsible Sourcing Blockchain Network wächst

Fiat Chrysler ist unterdessen nur eines von zahlreichen Netzwerkmitgliedern. Der IT-Riese IBM rief das Konsortium gemeinsam mit dem Autobauer Ford und verschiedenen Rohstofffirmen ins Leben. Auch Volkswagen und Volvo traten wenig später bei. Die technologische Basis des Projekts bildet eine von IBM entwickelte Blockchain.

Die Mitglieder möchten diese nutzen, um Lieferketten sowohl effizienter als auch ethisch vertretbarer zu machen. Einen ersten Testlauf mit Kobalt aus dem Kongo führte das Netzwerk bereits erfolgreich durch. Als Nächstes ist ein kommerzieller Launch der Tracking-Plattform für das Jahr 2020 vorgesehen. Nach eigenen Angaben erhoffen sich die Mitglieder eine branchenübergreifende Verwendung.

Rohstoff-Tracking insgesamt im Trend?

In der Tat gewinnt die Nutzung von nachhaltig und ethisch vertretbar produzierten Rohstoffen auch jenseits der Automobilbranche enorm an Bedeutung. Dass der Blockchain bei diesem Trend eine Schlüsselrolle zukommt, beweist allein schon ein neues Projekt des Weltwirtschaftsforums. Denn die globale Organisation rief im Oktober die „Mining and Metals Blockchain Initiative“ ins Leben. Ziel des Zusammenschlusses von Bergbaukonzernen und Rohstofflieferanten ist die Entwicklung von branchenweiten Standards, die sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Nachhaltigkeit von Lieferketten steigern sollen.

Das Tracking von Rohstoffen ist im Übrigen nur eine von zahllosen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain. Weitere Informationen zu der Technologie und ihren Verwendungsweisen liefert der Blockchain-Kurs der BTC-ACADEMY.

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DLT-Genossenschaft „govdigital“ will den öffentlichen Sektor auf Blockchain stellen

Zehn Konsortialpartner haben am 12. Dezember in Berlin die neue Blockchain-Genossenschaft „govdigital“ gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die AKDB, Bundesdruckerei, Dataport, ekom21, Governikus, KDO, Stadt Köln, krz Lemgo, regio iT und SIT. Die Genossenschaft vernetzt Teilnehmer aus Politik und der IT-Branche, um Voraussetzungen für die Implementierung einer bundesweiten Netzwerkinfrastruktur für Blockchain-Anwendungen zu schaffen.

Govdigital ist ein bundesweit agierendes, partnerschaftliches Netzwerk, das an der Entwicklung und am Betrieb von IT-Lösungen mitwirkt. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Teilnehmer soll folglich IT-Lösungen hervorbringen, die kommunen- und länderübergreifend kompatibel sind. Das Augenmerk der Genossenschaft liegt dabei auf der Förderung der Blockchain-Technologie für die Zusammenarbeit von Verwaltungs- und Identifikationsvorgängen.

Govdigital will einheitliche Kommunikation auf Blockchain-Basis schaffen

Für Verwaltungsbehörden und andere öffentliche Institutionen will die Genossenschaft eine einheitliche bundesweite Kommunikation auf Blockchain-Basis schaffen, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Für die notwendige Infrastruktur der Datenbanken stehen daher zertifizierte Rechenzentren und Blockchain-Anwendungen für Behörden auf der Agenda.

Dieter Rehfeld, Vorsitzender des govdigital-Aufsichtsrats, erklärte:

Gemeinsam greifen wir die Innovationsdynamik der Blockchain auf und wollen diese für unsere Verwaltungen zugänglich machen. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die nächste Stufe der Digitalisierung des öffentlichen Sektors, der diesen auch für Start-ups attraktiver machen wird.

Die Gründung der Genossenschaft stößt aktuell auf fruchtbaren Boden. Die Bundesregierung hat jüngst die Blockchain-Strategie veröffentlicht, laut derer digitalisierte Verwaltungsdienstleistungen verstärkt werden sollen.

Thomas Jarzombek, Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für digitale Wirtschaft und Start-ups, teilte indes mit:

Künstliche Intelligenz und die Blockchain sind wichtige Technologien für eine moderne, serviceorientierte öffentliche Verwaltung. Für Dienstleistungen von öffentlichen Stellen brauchen wir eine sichere, vertrauenswürdige und leistungsstarke Infrastruktur. Die Initiative govdigital bringt viele relevante Akteure von Ländern und Kommunen zusammen, um Verwaltungsdienste auf Blockchain- oder KI-Basis zu ermöglichen. Ich freue mich über die Gründung der Genossenschaft und auch über das Interesse an der europäischen Blockchain-Services-Infrastruktur. Govdigital kann wesentliche Beiträge für einen digitalen Aufbruch leisten.

Neben der Blockchain-Technologie umfasst das Themenspektrum von govdigital außerdem die digitale Daseinsvorsorge, digitale Souveränität und KI im öffentlichen Sektor.

Beschleunigung öffentlicher Vorgänge durch DLT

Öffentliche Institutionen sollen künftig die Möglichkeit erhalten, Echtheitsnachweise, Bescheinigungen und Abrechnungen per App durchzuführen. Konkret betroffen sind davon Vorgänge der Validierung von Zeugnissen und Führerscheinen, Nachbarschaftsstrom-Verträgen oder rechtssicheren Nachweisen von Entsorgungswegen. Govdigital stellt dafür verschiedene Dienstleistungen bereit, darunter „Blockchain as a Service“ (BaaS), Validierung von Transaktionen und die Verwendung der Blockchain-Infrastruktur für die Nutzung von Apps.

Rudolf Schleyer, govdigital-Vorstandsmitglied, betont:

Die Potenziale sind erkannt. Nun geht es darum, all diese Vorhaben mit ihren Akteuren sinnvoll zu vernetzen. Nur gemeinsam und im Austausch wird es uns gelingen, mit den Möglichkeiten der Blockchain Nutzen zu stiften.

Die Arbeit der Genossenschaft drehe sich jedoch nicht nur um das Themenfeld Blockchain, sondern stehe grundsätzlich innovativen, technologischen Neuerungen offen gegenüber. Torsten Koß, govdigital-Vorstandsmitglied, erklärt dahingehend:

Ich bin davon überzeugt, dass die Digitalisierung und hier insbesondere die Künstliche Intelligenz den öffentlichen Sektor weiter verändern wird. Unsere Chance heute ist, dass wir diese Veränderungen gemeinsam gestalten können. Wenn wir das nicht tun, dann gestaltet Digitalisierung uns.

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Schweiz: Krypto-Bank SEBA erweitert Geschäftsfeld und erreicht Deutschland

Nachdem die SEBA-Bank im August 2019 eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktasufsicht FINMA erhalten hat, erweitert sie ihr Geschäftsfeld nun auf neun weitere Jurisdiktionen. Die Bank expandiert nach Singapur, Hongkong, Großbritannien, Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Portugal und die Niederlande.

SEBA wurde 2018 grgründet und integriert traditionelle Bankgeschäfte mit Digital Assets und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Vermögensverwaltung, Handel, Verwahrung und Finanzierung. Zukünftig soll auch die Tokenisierung von Anlageprodukten, Sachwerten, Rechten und Primärfinanzierungen in das Portfolio der Bank aufgenommen werden. Die Bankdienstleistungen richten sich an institutionelle Anleger und professionelle Privatanleger. Zudem bieten sich zusätzliche Produkte für Schweizer Blockchain-Unternehmen.

Guido Bühler, CEO der SEBA Bank, sagt:

Mit unseren Dienstleistungen wollen wir das Kunden-Bank-Verhältnis neu definieren und den Kunden ein einfaches, aber sicheres Bankgeschehen sowohl in der neuen als auch in der alten Finanzwelt bieten.

Es bestehe zehn Jahre nach der Erfindung von Bitcoin „immer noch eine gewaltige Lücke zwischen dem traditionellen Bankwesen auf der einen Seite und dem dezentralen Finanzwesen auf der anderen Seite“, heißt es in einer Mitteilung, die BTC-ECHO vorliegt. Da SEBA eine auf digitale Assets fokussierte integrierte Bank sei, fungiere sie als Brückenbauer zwischen dem digitalen und traditionellen Finanzbereich. Dafür wurde eine SEBAwallet App und eine E-Banking-Plattform eingerichtet. Darüber können Bitcoin, Ether, Stellare Lumen, Litecoin und Ether classic verwaltet und in traditionelle Währungen umgetauscht werden. Die SEBA Card lässt sich an rund 42 Millionen Verkaufsstellen weltweit nutzen.

Bitcoin-Oase Schweiz

Der schweizer Bundesrat hat Ende November einen Entwurf vorgelegt, der die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Blockchain-Technologie im Finanzsektor ergänzt. Das „Bundesgesetz zur Anpassung des Bundesrechts an Entwicklungen der Technik verteilter elektronischer Register“ passt folglich bestehende Bundesgesetze an, wodurch sich die Schweiz als innovativer Standort für DLT-Unternehmen etablieren möchte.

Der Entwurf schafft eine Rechtsgrundlage für die Tokensierung von Vermögenswerten wie Aktien und Schuldverschreibungen. Zudem wurden Änderungen im Konkursrecht vorgenommen, die die Aussonderung kryptobasierter Vermögenswerte bei einem Konkurs der Gemeinschaft zuordnen.

Darüber hinaus modifiziert der Entwurf das Finanzmarktstrukturrecht und enthält eine neue Bewilligungskategorie für DLT-Plattformen. Ergänzt wird die neue Gesetzgebung durch eine Regelung der FinTech-Lizenz. Akteure im Kryptoverwahrgeschäft werden künftig der Aufsicht durch die FINMA unterstellt. Der Gesetzentwurf wird Anfang 2020 im Parlament zur Debatte stehen.

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Nike patentiert Schuh-Token auf Ethereum Blockchain

Der US-amerikanische Sportartikelhersteller Nike hat gerade ein Patent für einen Schuh-Token auf der Ethereum Blockchain erhalten.

In der Patentschrift vom 10. Dezember meldet Nike ein Verfahren zum Patent an, mit dem ERC-721 Token mit einigen Schuhen und ihren digitalen Designvorlagen verbunden werden können. Dazu heißt es wörtlich in dem Dokument unter Punkt 1:

Verfahren zur Automatisierung der Erzeugung von kryptografischen digitalen Assets, die mit Schuhartikeln oder digitalen Designdateien verbunden sind, die diese repräsentieren.

Kundinnen und Kunden erhalten dadurch eindeutige Besitzer-IDs. Sie können ihre Schuh-Token nach dem Kauf über eine von Nike bereitgestellte Sneaker App entsperren. Zu den physischen Schuhen erhalten Kundinnen und Kunden digitale Designvorlagen, damit sie in der virtuellen Realität nicht ohne ihre Lieblingsschuhe auskommen müssen.

So will Nike einerseits gegen der Verkauf von Fälschungen vorgehen. Andererseits will sich der Sportartikelhersteller damit auch seine Präsenz in den neuen virtuellen Welten sichern.

Das Patent räumt Nutzern das Recht ein, die digitalen Schuhe zu klonen. Entsprechend können Avatare die digitalen Kopien mit unterschiedlichen Farben oder anderen Ausstattungsmerkmalen tragen:

‘Zuchtrechte’ für einen digitalen Schuh werden durch eine oder mehrere realistische Herstellungsbeschränkungen geregelt. Die Eigentumsrechte für jede nachfolgende Generation eines digitalen Schuhs können an den ursprünglichen, realen Schuh über einen Verschlüsselungscode für das ursprünglich zugehörige virtuelle Produkt gebunden werden,

heißt es dazu wörtlich im Patent.

Limitierte Nike-Schuhmodelle wie Aktien gehandelt

Besonders in China sind Nike Sneaker, die nur in einer stark limitierten Anzahl verkauft werden, ein Renner. Teilweise werden solche Modelle auf Handelsplattformen für gebrauchte Schuhe mit einem Preisaufschlag von bis zu 60 Prozent weiterverkauft, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bereits Anfang dieses Jahres. Modische Schuhe seien zu richtigen Wertanlagen geworden wie Aktien und Futures.

Über die Blockchain erhält Nike nicht nur eine bessere Kontrolle über seine Schuhe. Bekannte Marken mit Millionen von Kundinnen und Kunden in der analogen Welt haben deutlich bessere Möglichkeiten als Start-ups, im Zukunftsmarkt für neue digitale Dienstleistungen weiter eine entscheidende Rolle zu spielen.

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solarisBank gibt Bitcoin-Verwahrung bekannt

Wir haben vor fast zwei Jahren mit der Gründung der Blockchain Factory unsere ersten Schritte in der Blockchain- und Kryptowährungsindustrie getätigt. Unsere Vision war es von Anfang an, Blockchain-Pionieren die oftmals benötigte Banking-Infrastruktur bereitzustellen, um die Lücke zwischen Fiat- und Krypto-Welt zu schließen. Fantastische Partnerschaften wie mit Bitwala, Bison und BSDEX der Börse Stuttgart zeigen, wie wir diese Vision zum Leben gebracht haben. Jetzt vertiefen wir dieses Engagement, indem wir uns vollends darauf konzentrieren, mit solaris Digital Assets ein essentieller Infrastrukturanbieter für Digital-Asset-Pioniere zu werden. Es ist der logische nächste Schritt.

Die solarisBank ist eine Banking-as-a-Service-Plattform mit Vollbanklizenz, über die Unternehmen eigene Finanzprodukte anbieten können. Auf Dienstleistungen im Bereich Payments, Kreditgeschäft und Digital Banking sowie integrierter Drittanbieter können Kunden durch eine API-Anbindung auf das Netzwerk zugreifen. Die Produkte und Dienstleistungen dieses Banking-Ökosystems sind speziell auf die Bedürfnisse von Digitalunternehmen und FinTechs zugeschnitten.

Blockchain-Primus Solaris

Mit der Gründung im März 2016 war die solarisBank eines der ersten Finanztechnologieunternehmen mit Vollbanklizenz. Seitdem hat das Unternehmen sein „Banking as a Platform“-Konzept international etabliert. Bereits Mitte 2018 wurde mit der Gründung der Blockchain Factory die Bitcoin-Welt technologisch und regulatorisch an das traditionelle Banking angeschlossen. Die solarisBank bietet Unternehmen seither Banking-Dienstleistungen für globale Handelsplätze von Bitcoin & Co. an. Diese Dienstleistungen sollen den An- und Verkauf von Fiatwährungen und den institutionellen Handel von Kryptowährungen erleichtern. Dafür wurde ein automatisiertes Treuhandkonto für Marktplätze von Kryptowährungen eingerichtet, der „Automated Trust Account“. Zudem wurde das Angebot der Dienstleistungen im Bereich Digital Banking und Debitkarten für Blockchain-Unternehmen erweitert.

Alexis Hamel, Managing Director von solaris Digital Assets, teilt mit:

Digitale Assets werden die Art und Weise, wie wir Werte austauschen, grundlegend verändern. Wir sehen aber, dass es immer noch massive Hürden bei der Einführung konformer und sicherer Digital Asset Services gibt. Die derzeitige Infrastruktur für digitale Vermögenswerte ist bislang für den Massenmarkt nicht kundenfreundlich genug und damit insgesamt unzureichend. Deshalb wollen wir Digital-Asset-Pioniere mit unserer One-Stop-Shop-Plattform unterstützen, die neben lizenzierten digitalen Bankdienstleistungen wie Konten, Karten oder KYC-Diensten eine innovative Custody-Lösung bietet. Unsere fortschrittlichen APIs in Verbindung mit unserer regulatorischen Expertise versetzen uns in eine erstklassige Position, um unsere Vision der breiten Nutzung digitaler Vermögenswerte umzusetzen.

Das erste erhältliche Produkt von solaris Digital Assets soll eine White-Label-Custody-Lösung für digitale Vermögenswerte sein. Diese werde derweil bereits getestet und verbindet digitale Bankdienstleistungen wie Identifikationslösungen mit digitalen Bankkonten. Damit ist der Grundstein für die Errichtung eines „Digital-Asset-Ökosystems“ gelegt.

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Deloitte-Studie: Bedarf an Identitätsmanagement für die Welt von morgen

Eine digitale Wirtschaft ist von der Vernetzung digitaler Identitäten abhängig. Unternehmen müssen sich neuen Strukturen anpassen, indem sie dafür das Identitätsmanagement ausbauen. Deloitte, eines der vier größten Wirtschaftsprüfungsunternehmen weltweit, hat eine Umfrage durchgeführt, an der 2.500 Fachleute aus verschiedenen Branchen teilnahmen und aus der ein steigendes Bedürfnis der Unternehmen nach einheitlichen Identitätslösungen hervorgeht.

Unternehmen bauen Lösungen des Identitätsmanagements als Tool in ihre Verwaltungssysteme ein, um Nutzern zu ermöglichen, sich selbst zu identifizieren und Dritte mit der Verwaltung ihrer personenbezogenen Daten zu beauftragen. Laut Deloitte stellen insbesondere globale Datenschutzbestimmungen Herausforderungen im Compliance-Bereich dar, an die sich Unternehmen dabei anpassen müssen. Identität, Datenschutz und Compliance überschneiden sich zunehmend. Dahingehend sind Experten der Cybersicherheit gefordert, um Verbraucher zu sensibilisieren und gesetzliche Datenschutzverordnung der EU (GDPR), den California Consumer Privacy Act (CCPA) und die Empfehlungen des National Institute of Standards and Technology Cybersecurity Framework einzuhalten. Das Identitätsmanagement bündelt daher Technologie-, Cybersicherheits-, Rechts- und Unternehmensführer sämtlicher Interessengruppen.

Mangelndes Identitätsmanagement

Laut Deloitte müssen Unternehmen in ein Identitätsmanagement investieren, um Benutzerdaten zu verwalten und sich den Bedürfnissen der Verbraucher schnell anzupassen. Cybersicherheitsteams sollten sich folglich auf die Modernisierung älterer IT-Umgebungen spezialisieren. In der Umfrage antworteten 35,4 Prozent der Befragten, dass die Modernisierung von alten Systemen eine Herausforderung für Unternehmen ist, die Identitätsprogramme einsetzen. Fast 18 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass mangelnde Finanzierung und Sponsoring eine Herausforderung darstellen. Viele Unternehmen verwenden demnach keine modernen Systeme, die API-basiert sind und eine einfache Integration neuer Anwendungen ermöglichen.

David Mapgaonkar, Leiter des Bereichs Cyber-Technologie, Medien und Telekommunikation bei Deloitte, teilte mit:

In einer digitalen Wirtschaft ist Identität ein Vertrauenspunkt, ein Sicherheitspotenzial und ein Index der Kundenzufriedenheit. Unternehmen sollten über Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Identitätsmanagement für Verbraucher und Unternehmen nachdenken, um zu verstehen, was sie tun können, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Aber es ist nicht einfach – es erfordert das Management von Beziehungen zu vielen Interessengruppen und die Ausrichtung auf Technologie und Finanzierung.

Unternehmen sind zögerlich beim Outsourcing

Laut Deloitte sind viele Unternehmen skeptisch hinsichtlich eines Outsourcing ihres Identitätsmanagements an Dritte. Dabei können Managed Services von Drittanbietern neueste Anwendungen integrieren, Automatisierungen beschleunigen und dadurch funktionale Identitätssysteme schaffen. Identity as a Service (IDaaS) stelle daher für viele Unternehmen eine Lösung dar, um die digitale Transformation ihrer Unternehmensstruktur voranzutreiben.

Mike Wyatt, Cyber Identity Solutions Leader Deloitte, kommentiert:

Ein integriertes Digital-Identity-Programm wird Unternehmen operative Effizienz bieten und die Benutzerfreundlichkeit verbessern, indem es die digitale Transformation unterstützt. Dazu müssen wir alle wissen, dass das, was wir teilen, was wir zugänglich machen und wen wir in unsere Systeme zulassen, geschützt ist. Ein integrierter Ansatz kann dazu beitragen, eine zukünftige Krise der digitalen Identität zu verhindern, indem er das Vertrauen der Verbraucher stärkt und sowohl die Privatsphäre als auch die Sicherheit gewährleistet.

Acht Kernkompetenzen für ein Identitätsmanagement

Mit neuen Technologien, einzuhaltenden Datenschutzbestimmungen und einer wachsenden Anzahl von zu verwaltenden Personen und Geräten werden die Schnittstellen für digitale Identitäten immer komplexer. Unternehmen begegnen dabei unterschiedlichen Herausforderungen im Bereich des Identitätsmanagements. Deloitte schlägt daher vor, dass alle Programme die folgenden Eigenschaften aufweisen sollten:

  • Sicher: Datenschutz und Compliance sollte gewährleistet sein
  • Flexibel: Es muss auf verschiedenen Plattformen gearbeitet werden
  • Agil: schnelle Anpassung an Endbenutzerbedürfnisse, IT-Anforderungen und neue Anwendungen
  • Skalierbar: Auffangen wandelnder Anforderungen von Unternehmen wie z. B. Verwaltung neuer Benutzer
  • Offen: Aufnahme vieler Arten von Benutzern, einschließlich Mitarbeitern, Verbraucher und Partner
  • Privat: Benutzer sollten die Kontrolle über ihre Informationen behalten
  • Reibungslos: Schaffung nahtloser Übergänge verschiedener Schnittstellen
  • Robust: Vermeidung von Betriebsunterbrechungen, Technologieausfälle oder Störungen und Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen

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Bitcoin Mining: Von wegen Kapitulation – Bitmain bullish

Am 20. November machte eine Meldung die Runde, die kurzfristig für Panik an den Märkten sorgte: Die Kapitulation der Miner drohte. Das BTC Hash Ribbon habe sich gedreht. Aufgrund des Bitcoin-Kurses und anderer Faktoren sollten Miner bald den Betrieb aufgeben. Das „Schürfen“ der Kryptowährung Nummer eins, so die Befürchtung, würde sich bald nicht mehr rentieren. Die antizipierte Folge: Miner nehmen ihre Geräte vom Markt und müssen ihre BTC verkaufen, der Bitcoin-Kurs gerät in eine Abwärtsspirale.

Bisher ist am Markt von solchen bearishen Horrorstories bis auf kurzfristige bearishe Sentiments jedoch nichts zu spüren. Betrachtet man eine aktuelle Meldung rund um Bitcoin-Mining-Gigant Bitmain, so scheint das Gegenteil der Fall zu sein – das chinesische Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft. Wie das Branchenmagazin Coindesk berichtet, hat Bitmain drei Offensiven aufgefahren, um sich seine Marktposition zu sichern und den Bitcoin-Mining-Markt weiterhin zu dominieren.

Bitmain: 3 Strategien für Marktdominanz

Zunächst lockt Bitmain seine Kunden mit einem vorzeitigen Kredit. So sollen Miner, die 100 bis 999 Geräte vorbestellen, vorerst nur 50 Prozent des Preises bezahlen müssen. Größere Investoren, die über 5.000 Geräte kaufen, sollen zum Startzeitpunkt nur 20 Prozent des Gesamtpreises zahlen müssen – den Rest streckt Bitmain vor.

Der zweite Anreiz, den Bitmain bietet, nennt sich „Co-Mining“. Kunden können demnach die Geräte von Bitmain mieten, die dann auch die Stromkosten übernehmen sollen. Die Wartung der Geräte soll allerdings in die Verantwortung der Kunden fallen. Das hat seinen Preis – wer mit Bitmain Co-Mining betreibt, muss 75 Prozent des Profits an das Unternehmen abgeben. Falls das Ganze wider Erwarten nicht rentabel sein sollte, so berichtet Coindesk weiter, sollen alle geschürften Coins direkt an Bitmain fließen.

Schließlich will Bitmain laut selbigen Informationen Minern eine Short-Option bieten. Großkunden, die mindestens 1.000 Antminer S17 Pro (im Gegenwert von knapp 1,5 Millionen US-Dollar) kaufen, bietet Bitmain 62 Put-Optionen, für welche die Kunden jeweils Bitcoin zum Preis von 5.000 US-Dollar am 27. März an Bitmain abtreten können.

Umstrittener Player im Bitcoin-Mining-Business

Bitmain gerät immer wieder in die Kritik, den Bitcoin-Mining-Markt zu zentralisieren. Als einer der größten Player am Markt dominiert es nicht nur den Verkauf der Geräte. Vielmehr betreibt Bitmain auch selbst Mining Pools, wodurch das Unternehmen nicht nur das Bitcoin-Narrativ der Dezentralisierung unterläuft. Vielmehr wurden in der Vergangenheit immer wieder Bedenken laut, dass Bitmain damit die Macht habe, Bitcoin zu zerstören.

Vorbereitung auf Bitcoin Halving

In erster Linie bereitet sich Bitmain damit auf das im Mai 2020 anstehende Halving vor. Dieses Event, bei dem die Miner-Belohnung von 12,5 auf 6,25 BTC pro Block halbiert wird, soll – so die Hoffnung vieler Investoren – mit Anstiegen beim Bitcoin-Kurs einhergehen. Die Verknappung des Nachschubs an neuen Bitcoin bei einer antizipierten gleichbleibenden Nachfrage, so das ökonomische Kalkül hinter dieser Annahme, soll für ein Plus beim Bitcoin-Kurs sorgen. Wenn Bitmain nun zusichert, bis zum 27. März BTC für 5.000 US-Dollar zu kaufen, darf man davon ausgehen, dass hier genau dieses bullishe Szenario mit einkalkuliert wird. Anschließend könnte Bitmain die günstig gekauften BTC-Einheiten mit Halving-Schub auf den Markt werfen.

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Proof of Stake soll Dash-Netzwerk Leben einhauchen

Ryan Taylor, CEO der Dash Core Group, hat bei dem Dash Evolution Open House am 7. Dezember seine Strategien für die künftige Entwicklung der Dash-Plattform präsentiert, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Da Dash seit Anfang 2018 im Vergleich zu den Vorjahren erhebliche Einbußen in der Marktkapitalisieung verzeichnete, schlug Taylor grundsätzliche Änderungen im Dash-Netzwerk vor, darunter eine Reduzierung der Mining-Belohnung und einen Wechsel des Konsensverfahrens. Statt eines Proof of Work könnte in Zukunft ein Proof of Stake zum Einsatz kommen.

Taylor erörterte in seinem Vortrag die Struktur des Netzwerks und leitete daraus resultierende Auswirkungen auf Kursschwankungen ab. Ein entscheidender Effekt geht seiner Ansicht nach von den Vergütungsstrukturen des Netzwerks aus. Neben einer ersten Ebene, bestehend aus den Minern, hat Dash eine zweite Ebene, die sich aus den Masternodes (Full Nodes) zusammensetzt. Die Masternodes erfüllen bestimmte Funktionen innerhalb des Netzwerks, wie schnelle (InstantSend) und anonyme (PrivateSend) Transaktionen, und bilden die Grundlage des dezentralen Governance- und Treasury-Systems. Die Masternodes erhalten außerdem einen Teil der Block-Belohnungen (Blockrewards). Von diesen Belohnungen gehen 45 Prozent an die Miner, weitere 45 Prozent an die Masternodes und die verbleibenden 10 Prozent fließen in die Treasury.

Um als Masternode im Dash-Netzwerk arbeiten zu können, müssen 1.000 Dash gehalten werden. Das führt zu einer Immobilität von Vermögen, das im Netzwerk verwahrt bleibt. Zudem geht ein großer Teil der Belohnungen in die Vergütung der Masternodes. Insgesamt führen diese Faktoren dazu, dass Vermögen innerhalb von Dash bleibt und das Netzwerk nicht verlässt. Folglich schlug Taylor mehrere Änderungen des Netzwerks vor, darunter eine Änderung der Vergütungsverteilung und eine mögliche Änderung der Konsenmethode.

Möglicher Konsenswechsel

Taylor schlug vor, den Proof of Work künftig durch einen Proof of Stake zu ersetzen. Ein solcher Wechsel des Konensmechanismus wäre ein entscheidender Eingriff in das Netzwerk, womit eine Reduzierung der Block-Belohnungen einherginge. Zudem ließe sich die Emissionsrate für Dash Coins (DASH) senken, um den Nutzern eine attraktivere Inflationsrate zu bieten. Da das Netzwerk eine Dezentrale Autonome Organisation (DAO) ist, würden jedoch alle entscheidenden Änderungen, insbesondere ein Wechsel des Konsensverfahrens, einer Abstimmung durch die Masternodes unterliegen.

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Beliebter als Netflix und Disney? Millennials setzen laut Bericht auf Bitcoin

Bitcoin-basierte Investment-Produkte erfreuen sich bei Millennials einer steigenden Beliebtheit. So will es zumindest ein Bericht des US-amerikanischen Maklerriesen Charles Schwab vom 4. Dezember. Laut diesem hielten Millennials im 3. Quartal 2019 mehr Vermögenswerte in Form von Anteilen am Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) als Aktien von Netflix oder Walt Disney.

Charles Schwab gilt als die größte Maklerfirma der Vereinigten Staaten. Das Unternehmen verwaltet somit insgesamt 3,2 Billionen US-Dollar an Assets. Für den quartalsweise erscheinenden Bericht analysierte Schwab die Daten von 142.000 Teilnehmenden am firmeneigenen Altersvorsorgeplan. Diese hielten zwischen 5.000 und 10 Millionen US-Dollar in ihren Pensionskonten bei dem Maklerunternehmen. Schwab selbst bezeichnet den Bericht weiterhin als eine „branchenführende Benchmark für die Investitionstätigkeit von Teilnehmern an Pensionsplänen.“

Grayscale Bitcoin Trust bei Millennials auf Platz 5

Laut dem Bericht führen Millennials stolze 1,84 Prozent ihres Aktienvermögens als Anteile am Grayscale Bitcoin Trust. Der Krypto-Fonds steht bei der Generation der momentan 25- bis 39-Jährigen somit auf dem fünften Platz der beliebtesten Anlagemöglichkeiten. Größerer Beliebtheit erfreuen sich nur die Aktien der Tech-Giganten Apple, Amazon, Tesla und Facebook. Disney und Netflix konnte Grayscale hingegen hinter sich lassen, die beiden Unternehmen kommen auf lediglich 1,68 respektive 1,58 Prozent. Das hohe Ranking des Bitcoin-basierten Trusts gilt im Übrigen nicht für die älteren Jahrgänge, die weiterhin an den traditionellen Anlagemöglichkeiten festhalten.

Der Grayscale Bitcoin Trust selbst entstand im Jahr 2013. Zwei Jahre später erhielt er die Erlaubnis, auf öffentlichen Märkten mit Anteilen zu handeln. Er gilt weithin als größter und erfolgreichster Krypto- und Bitcoin-Fonds der Welt. Grayscale Investments, das Unternehmen hinter dem Fonds, arbeitet derweil an weiteren Anlageprodukten.

Grayscale startet bald weiteren Krypto-Fonds

Im Oktober erhielt Grayscale Investments von der Börsenaufsichtsbehörde FINRA (Financial Industry Regulatory Authority) die Genehmigung für einen weiteren Krypto-Fonds. Dieser Grayscale Digitale Large Cap Fund kann als erster diversifizierter und öffentlich genehmigter Krypto-Fonds der USA angesehen werden. Die Zusammensetzung des Fonds richtet sich somit an der Marktkapitalisierung der Top-Kryptowährungen aus. Neben Bitcoin enthält er deshalb auch Anteile von Ethereum und XRP.

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Deutsche Bank überrascht mit gewagter Krypto-Prognose

Die Deutsche Bank wagt einen Blick in die Zukunft. In der aktuellen Ausgabe seines Research-Magazins „Konzept“ stellt das größte deutsche Geldhaus eine Prognose für das Jahr 2030. Die Bank konstatiert in ihrem Bericht unter anderem ein sinkendes Vertauen in Fiatgeld als Folge der expansiven Geldpolitk der Zentralbanken. Das könne in den kommenden Jahren zu einer größeren Nachfrage nach alternativen Währungen wie Bitcoin und Co. führen.

Eine tendenziell höhere Inflation wird dazu führen, dass die Anleiherenditen sehr unsicher werden, insbesondere im Vergleich zu den heute zu beobachtenden Tiefstständen, die annähernd rekordverdächtig sind […]. Schließlich ist es möglich, dass die Inflation immer mehr in unser System eingebettet wird und Zweifel an der Nachhaltigkeit von Papiergeld aufkommen. Die Nachfrage nach alternativen Währungen wird daher bis zum Jahr 2030 voraussichtlich deutlich höher sein,

Das Schicksal von Fiatgeld sei mit den Bestrebungen der Zentralbanken verknüpft, wachsende Staatsverschuldungen mit steigenden Renditen bei Staatsanleihen zu vereinbaren. Dies sei die „Multi-Billionen-Dollar (oder Bitcoin-) Frage“ für das kommende Jahrzehnt.

Deutsche Bank stellt wachsende Blockchain-Adaption fest

Trotz der Inflationsproblematik bei Fiatgeld sei eine Ablösung von US-Dollar und Co. durch Kryptowährungen alles andere als in Stein gemeißelt. Bislang seien Bitcoin & Co. vor allem eine Ergänzung zu bestehenden Währungen, die trotz einiger nicht von der Hand zu weisender Vorteile noch keine flächendeckende Verbreitung gefunden haben. Damit es dazu kommen kann, müssten Kryptowährungen drei Hürden bewältigen:

  1. Legitimierung durch Staaten und Regulierungsbehörden soll für Kursstabilität sorgen
  2. Unterstützung durch Zahlungsdienstleister, Kreditkartengesellschaften sowie Händler für eine globale Reichweite
  3. Gewährleistung der Sicherheit vor Cyber-Attacken sowie vor großflächigen Stromausfällen

Dennoch stellt die deutsche Bank eine wachsende Akzeptanz von Bitcoin und Co. in der Weltbevölkerung fest – und zieht in dieser Hinsicht den beliebten Vergleich mit der Verbreitung des Internets seit dessen Entstehung.

Deutsche Bank, Deutsche Bank überrascht mit gewagter Krypto-Prognose

Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, würde die Zahl der Nutzer Kryptowährungen in den kommenden 10 Jahren auf bis zu 300 Millionen anwachsen. Ferner sei damit zu rechnen, dass Bitcoin von einer anderen massentauglichen Kryptowährung Konkurrenz erhalten wird:

Wenn wir auf das kommende Jahrzehnt blicken, wäre es nicht verwunderlich, wenn unerwartet eine neue und gängige Kryptowährung entstehen würde,

spekuliert die Deutsche Bank in ihrem Ausblick.

Trotz dieser Erkenntnis hegt der deutsche Branchen-Primus bislang keine – zumindest offiziellen – Ambitionen, sich als Krypto-Verwahrer zu betätigen:

Die Deutsche Bank beobachtet das Thema, aktuell gibt es aber keine Pläne, in das Verwahrgeschäft von Kryptowährungen einzusteigen,

sagte das Unternehmen gegenüber BTC-ECHO.

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