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Japanische Finanzunternehmen tokenisieren Mieteinnahmen

Eine Holdinggesellschaft und eine Immobilienfirma bringen in Tokio ein Bürogebäude auf die Blockchain. Die japanischen Geschäftspartner verfolgen dabei ein neuartiges Konzept. Denn die Token bilden keine Gebäudeanteile ab, stattdessen stehen sie für Mieteinnahmen.

Die Tokai Tokyo Financial Holdings steigt gemeinsam mit der Immobilienfirma Tosei ins Geschäft mit Blockchain-basierten Wertpapieren ein. Denn die beiden japanischen Unternehmen kooperieren für die Herausgabe von digitalen Finanzprodukten, die die Mieteinnahmen von Immobilien abbilden. Sie sollen ab August verfügbar sein.

Das Nachrichtenportal Ledgerinsights berichtete unter Berufung auf die japanische Tageszeitung Nikkei, dass zunächst ein Bürogebäude aus Tokio in Token-Form überführt werden soll. Sein Wert beläuft sich auf über eine Milliarde US-Dollar. Tosei verfügt allein in Japans Hauptstadt über 102 Immobilien. Durch Mieteinnahmen nahm das Unternehmen in der ersten Hälfte von 2020 25,2 Millionen US-Dollar ein.

Miet-Token auf iSTOX-Börse verfügbar

Die Immobilien-Token der beiden Kooperationspartner sollen auf der iSTOX-Börse aus Singapur gelistet werden. Die Börse ist auf den Handel mit digitalen Anlagen spezialisiert. Tokai Tokyo Financial Holdings beteiligt sich zudem seit Anfang des Jahres mit 5 Millionen US-Dollar an der Börse.

Die Kooperation mit iSTOX versperrt japanischen Investoren jedoch den Zugang zum geplanten digitalen Wertpapier. Denn auf Grund von regulatorischen Einschränkungen können diese keinen Account bei iSTOX erstellen.

Immobilien kommen auf die Blockchain

Weltweit finden sich eine Reihe von Projekten, die Immobilien in Token umwandeln. Und es werden stetig mehr. Der Vergleich zeigt dabei, dass Tosei und Tokai einen eher untypischen Ansatz verfolgen. Denn während die beiden japanischen Kooperationspartner auf eine Tokenisierung von Mieteinnahmen setzen, digitalisieren vergleichbare Projekte für gewöhnlich Besitzansprüche am eigentlichen Gebäude. Immobilien sind schließlich oftmals Millionenschwere Anlagen, eine digitale Aufteilung ermöglicht folglich einem weitaus größeren Investorenkreis den Einstieg ins Geschäft.

Dass dieser Trend um sich greift, beweist allein ein Blick in den deutschsprachigen Raum. Im Juni eröffnete die Exporo AG einen Blockchain-basierten Handelsplatz für den Handel mit digitalisierten Immobilienanteilen. Anteile an Gebäuden können dort in Form von Security Token erworben werden. Die Exporo AG senkt dabei die Eintrittshürden ins Immobiliengeschäft, denn Investitionen sind derart auch ohne Wertpapier-Depot möglich. So ist es Anlegern bereits möglich, sich mit einem Einsatz von einem Euro an STOs zu beteiligen.

Die Crowdinvesting-Plattfrom KickOwn verfolgt einen ähnlich demokratisierenden Ansatz. Anteile an einer von ihr tokensierten Immobilie aus der Lüneburger Altstadt sind ab dem 1. Juli ebenfalls als Security Token verfügbar. Sie können über die Decentralized Exchange (DEX) von Stellar erworben werden.

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Gerüchteküche: Coinbase plant offenbar den Börsengang

Die US-amerikanische Bitcoin-Exchange Coinbase plant offenbar den Börsengang. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf interne Quellen.

Glaubt man den Coinbase Insidern, die gegenüber Reuters aus dem Nähkästchen geplaudert haben, dann könnte die US-amerikanische Bitcoin-Börse noch in diesem Jahr auf das Börsenparkett drängen.

Reuters beruft sich in dem Bericht auf die Aussagen von drei Personen, die mit den Vorbereitungen des Börsengangs von Coinbase vertraut seien. Danach habe die Krypto-Exchange ihr Vorhaben bislang zwar noch nicht an die US-Wertpapieraufsicht, die Securities and Exchange Commission (SEC) kommuniziert; man befände sich jedoch bereits in Gesprächen mit Investmentbanken und Anwaltskanzleien, um den Börsengang vorzubereiten. Wann genau Coinbase sein Börsen-Listing bei der SEC beantragen will, sei noch nicht abschließend geklärt. Es wird jedoch damit gerechnet, dass es Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres so weit sein könnte.

Ein weiteres Detail aus dem Nähkästchen der Bitcoin-Börse betrifft die Form des Börsengangs. Laut der Insider erwägt Coinbase, diesen nicht als klassisches IPO (Initial Public Offering) durchzuführen, sondern stattdessen ein sogenanntes direct Listing (auch: Direct Public Offering, DPO) vorzunehmen. Im Gegensatz zu einem IPO, bei dem neue Unternehmensanteile erschaffen und öffentlich angeboten werden, bietet ein Unternehmen bei einem DPO seine bereits bestehenden Anteile an.

Coinbase: Unternehmenswert auf 8 Milliarden US-Dollar geschätzt

Nach einer Investitionsrunde im Jahr 2018 schätzte Coinbase den eigenen Firmenwert auf acht Milliarden US-Dollar. Der Aufwertung war eine Finanzierung von 300 Millionen US-Dollar vorausgegangen. Das Geld wollte Coinbase nicht nur in die internationale Expansion stecken, sondern auch das Geschäft mit dem institutionellen Sektor ausbauen.

Mit Coinbase Custody hat die Bitcoin-Börse bereits seit längerem ein Angebot, dass sich vor allem an akkreditierte Investoren richtet. So bietet Coinbase Custody Lösungen für die Verwahrung von Kryptowährungen an, die für viele institutionelle Investoren eine Herausforderung darstellt.

Mittlerweile expandiert Coinbase mit seiner Kryptoverwahrlösung international – auch hierzulande. So hat die Krypto-Exchange erst Anfang Juli verkündet, als Custodian bei einem neuen börsengehandelten Bitcoin-Produkt zu fungieren.

Zudem gehört auch das Staking von Kryptowährungen zum Angebot von Coinbase Custody. Als letztere das Staking von Cardano (ADA) für Ende 2020 ankündigte, befeuerte das den ADA-Kurs erheblich.

Das lässt indes zweierlei Schlüsse zu: Die Reputation von Coinbase ist hoch und das gleiche gilt für die Nachfragenach Staking-Lösungen.

Beides sind nicht die schlechtesten Vorraussetzungen für einen Börsengang. Trotzdem – und das betonen auch die Insider gegenüber Reuters – gilt: In Stein gemeißelt ist noch nichts.

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Expansion nach Japan: Krypto-Browser Brave vermeldet Partnerschaft mit bitFlyer

Der Brave Browser schickt sich an, zum Konkurrenten von Branchenriesen Chrome und Safari zu werden. Eine neue Partnerschaft mit der Japanischen Top-Exchange bitFlyler sichert dem Unternehmen weitere Marktanteile.

In Krypto-Kreisen schätzt man den Brave Browser vor allem aufgrund von zwei Eigenschaften: Seine Privatsphäre sowie die Möglichkeit, durch das Betrachten von Werbung Basic Attention Token (BAT) zu verdienen. Bei BAT handelt es sich um den nativen Token des Brave-Umfelds.

Letzteres könnte durch eine neue Partnerschaft einen weiteren Popularitätsschub erhalten. Denn wie Brave mitteilt, kooperiert das kalifornische Unternehmen in Zukunft mit der japanischen Exchange bitFlyer. Damit expandiert Brave erstmals in das Krypto-affine ostasiatische Land.

Wie aus der gemeinsamen Pressemitteilung hervorgeht, planen die beiden Unternehmen die Entwicklung einer Krypto-Wallet. Ob dies dazu führt, dass japanische Brave-Nutzer zukünftig BAT verdienen dürfen, gilt indes als unwahrscheinlich. Schließlich verbieten Regulierungen die Ausschüttung von Token wie BAT an japanische Staatsbürger. Stattdessen belohnt das Unternehmen mit Sitz in San Francisco seine Nutzer mit sogenannten Attention Token Points (BAP). Nutzer können diese allerdings nicht wie BAT auf dem freien Markt handeln, sondern nur für Dienste innerhalb des Blockchain-Ökosystems nutzen.

Bisher ließen sich verdiente BAP auch nicht in BAT umtauschen – ob sich das mit der Entwicklung des Wallets ändert, ist unklar. Gegenüber Cointelegraph äußerte sich das Unternehmen folgendermaßen:

An diesem Punkt verwenden wir BAP, um Nutzer zu belohnen, aber es gibt einige Grenzen. [Durch die Partnerschaft] denken wir, dass es möglich sein könnte, darüber hinauszugehen.

Brave-Pressestelle

Immerhin listet bitFlyer den Basic Attention Token bereits seit April dieses Jahres. Man könnte meinen, dass die Kooperation mit einer der größten Exchanges der Welt BAT einen gewissen Rückwind verschafft. Davon ist allerdings nichts zu sehen, der Token handelt unspektakulär im Gleichschritt mit dem Gesamtmarkt und notiert aktuell bei 0,26 US-Dollar.

BAT-Kurs im Monatschart. Quelle: Kursticker BTC-ECHO.

Brave und bitFlyer auf Siegeszug

Zuletzt machte die größte japanische Börse nach Handelsvolumen im Januar Schlagzeilen. Schließlich verkündete sie damals Expansionsabsichten nach Europa. Damit ist bitFlyer die erste Bitcoin-Börse, die sowohl Kundschaft in der EU, den USA und Japan bedient.

Der Brave Browser pirscht sich unterdessen nach und nach aus der Krypto-Nische. Mit 15 Millionen aktiven Nutzern kann er es zwar nicht mit Branchenriesen wie Chrome (5 Milliarden Installationen) und Safari aufnehmen, spielt aber definitiv in der zweiten Liga.

Zuversichtlich stimmen dürfte das Unternehmen auch das Wachstum des Anzeigengeschäfts. Dieses hat sich im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht.

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Abgefahren: Daimler geht Blockchain-Kooperation ein, Aktie steigt

Daimler ist jüngst eine Kooperation mit dem Blockchain-Unternehmen Ocean eingegangen. Die Aktie gibt sich davon kaum beeindruckt.

Ocean Protocol hat für den Stuttgarter Autobauer Daimler erfolgreich ein Pilot-Projekt abgewickelt. Das verkündete das Blockchain-Projekt in einer Pressemitteilung am 7. Juli. Der Fokus der Zusammenarbeit, so Ocean Protocol weiter, habe dabei darauf gelegen, ein dezentrales Datenmanagement für Daimler zu testen. Dabei seien alle Komponenten des Ocean Protocols zum Tragen gekommen.

Ocean Protocol sieht in der Zusammenarbeit mit Daimler einen wichtigen Schritt um zu zeigen, dass dezentrale Lösungen auch für Unternehmen von Interesse sein können. Um das Datenmanagement bei Daimler sowohl intern als auch extern zu optimieren, biete sich die Verwendung von Distributed-Ledger-Technologien geradezu an. Vor allem im On-boarding-Bereich und der Authentifizierung von Nutzern könne man durch den Rückgriff auf das Ocean Protocoll Fortschritte machen.

Auch bei Daimler selbst findet die Verwendung dezentraler Technologien Anklang:

Wir glauben an die Kraft der Blockchain, den Wert von Daten auf dezentralisierte Weise freizusetzen. Auf unserem Weg zu einem datengesteuerten Unternehmen ermöglicht uns diese Zusammenarbeit mit dem Ocean-Protokoll den Aufbau eines sicheren B2B-Datenmarktplatzes für Unternehmen, um Daten zu monetarisieren und zu nutzen.

Hartmut Mueller, Vizevorsitzender IT Technology & Cross Functions, Daimler AG.

Daimler und die Blockchain

Bei der Zusammenarbeit für die Monetarisierung von Daten durch das Ocean Protokoll handelt es sich indes nicht um das erste Mal, dass sich der Stuttgarter Autobauer dezentralen Technologien annhähert. So wurde bereits im März bekannt, dass Daimler gemeinsam mit der Landesbank Baden-Württemberg für die Verbuchung von Schuldscheinen die Blockchain-Technologie verwendet. Dabei hatte das Unternehmen ein Darlehen mit einem Volumen von 25 Millionen Euro und einer Laufzeit von zwei Jahren ausgezahlt. Die Transaktion war über die digitale Finanzierungsplattform Debtvision vermarktet und mithilfe der Distributed-Ledger-Tehnologie durch die LBBW abgewickelt worden.

Zuvor hatte Daimler im September 2019 gemeinsam mit dem Maschinen- und Anlagenbauer Dürr AG ein Handelsgeschäft über die Blockchain-Plattform Corda abgewickelt. Dabei setzten sie auf das Trade-Finance-Netzwerk Marco Polo.

Daimler-Aktie mit zartem Plus

Die Daimler Aktie ließ sich indes von der neuen Kooperation kaum beeindrucken. Mit 38,00 Euro liegt sie 0,46 Prozent im Plus. Für Aktionäre wird heute die Hauptversammlung von Daimler interessant. Dabei wird es unter anderem darum gehen, wie das Unternehmen aus der Corona-Krise wieder gestärkt hervorgehen kann. Aktuell hat das Unternehmen mit den wirtschaftlichen Folgen der Krise zu kämpfen.

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Mit Bitcoin verreisen: Expedia und Travala akzeptieren Kryptowährungen

Expedia hat sich mit Travala.com zusammengetan, um seinen Kunden weltweit das Bezahlen mit Kryptowährungen zu erleichtern. Neben klassischer Kartenzahlung können die User nun mit Bitcoin und einer Vielzahl anderer Coins Flüge und Hotelzimmer buchen.

Die Online-Plattform Expedia, einer der weltweit führenden Anbieter auf dem Reisemarkt, hatte bereits 2014 damit begonnen, das Bezahlen in Bitcoin zu ermöglichen. Zuerst galt die Option nur für die Buchung von Hotelzimmern, BTC-ECHO berichtete. Auch stand das Angebot zunächst nur Kunden aus den USA zur Verfügung. Diese nutzten offensichtlich die neue Möglichkeit, mit Bitcoin zu zahlen – die neue Bezahlmethode kam laut Expedia gut an. Denn kurz darauf gab das Unternehmen bekannt, dass Bitcoin-Zahlungen vermutlich künftig auch Flüge und Mietwagen möglich seien. Allerdings beendete Expedia im Juni 2018 seinen Krypto-freundlichen Kurs und entfernte Bitcoin aus den Bezahloptionen. Nun unternimmt Expedia einen neuen Anlauf, Kryptowährungen zu etablieren, mit Travala.com als Partner.

Travala.com gehört mit über 2 Millionen Hotels in 230 Ländern zu den größten Reiseportalen, die neben Kreditkarten auch Kryptowährungen akzeptieren. Derzeit ermöglicht die Plattform Zahlungen in 28 Kryptowährungen. Eine davon ist der hauseigene AVA. Der Utility-Token basiert auf der Binance-Chain und ermöglicht neben Hotel- und Flugbuchungen auch den Empfang von Treueprämien, Rabatten und Givebacks.

Reisespaß mit Bitcoin und Co.

Travala.com versteht sich selbst als Verfechter in Sachen Krypto-Adaption. Dementsprechend plant die Plattform für das dritte Quartal 2020 die Einführung weiterer Kryptowährungen. Des weiteren bündelt das Unternehmen seine Kräfte mit Partnern, um die Massenadaption voranzubringen. So kam es November 2019 zur Zusammenarbeit mit Booking.com und damit zu weiteren 90.000 Reisezielen auf der Website.

Überdies fusionierte Travala.com Im Mai 2020 mit TravelbyBit (powered by Binance). Ein wichtiger Schritt um die Position unter den größten Blockchain-basierten Reisebüros weltweit auszubauen. TravelbyBit engagiert sich ebenfalls seit Jahren für ein wachsendes Krypto-Bewusstsein und akzeptiert sowohl Kreditkarten also auch Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Tether (USDT) und den Binance Coin (BNB). Darüber hinaus informiert der australische Reiseveranstalter auf seinem Blog über Akzeptanzstellen sowie Basics und News rund um Bitcoin und Co.  

Binance verhalf dem Deal zum Erfolg. Bitcoin-Börsenchef Changpeng Zhao kommentierte die neue Partnerschaft optimistisch:

Travala.com und TravelbyBit haben ihre Fähigkeit bewiesen, erstklassige Reisebuchungsplattformen aufzubauen, die die Krypto-Community liebt. Wir freuen uns darauf, sie auf ihrem Weg zu unterstützen und durch Reisen einen breiteren Krypto-Nutzen zu erzielen.

Mehr über die Strategie der Krypto-Exchange Binance, sich auf dem internationalen Reisemarkt zu etablieren, erfahrt ihr in unserem Beitrag vom 23. Mai 2020.

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Schweizer Bank ermöglicht Zahlungen für Bitcoin-Börse (BTC)

InCore, eine Bank aus der Schweiz, ermöglicht künftig Fiat-Zahlungen für den europäischen Ableger der Bitcoin-Börse Kraken.

Laut offizieller Mitteilung der InCore Bank sei sie nun die erste Finanzinstitution aus der Schweiz, die ihren Banking-Service für Kunden der Bitcoin-Börse Kraken anbietet. Letztere zähle zu den größten Krypto-Exchanges im europäischen Raum, gemessen am Volumen in Euro. Mit der InCore-Integration sei es Kunden der Bitcoin-Exchange nun möglich, ihre Funds in Form von Kanadischen Dollar, Schweizer Franken, Euro und Britischem Pfund in Kryptowährungen umzuwandeln.

Zunächst sei das ganze über eine SEPA-Anbindung für Euro möglich, die restlichen Währungen sollen im dritten Quartal 2020 folgen. Kraken listet derzeit über 30 Kryptowährungen. Darunter:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Tether (USDT)
  • Ripple (XRP)
  • Bitcoin Cash (BCH)
  • Litecoin (LTC)
  • Cardano (ADA)
  • EOS (EOS)
  • Chainlink (LINK)
  • Tezos (XTZ)
  • Stellar Lumen (XLM)
  • Tron (TRX)
  • Monero (XMR)
  • Dash (DASH)
  • Basic Attention Token (BAT)

Die Incore Bank sieht aktuell den optimalen Zeitpunkt gekommen, um das Krypto-Geschäft aufzumischen. Sie erkennt am Markt ein wachsendes Interesse, sowohl von einzelnen Nutzern als auch von instituioneller Seite aus. Dementsprechend sei es das aktuelle unsichere makroökonomische Klima, das Anleger und Trader weltweit auf die Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten schicke.

Private und institutionelle Kunden, die ihr Portfolio auf intelligente und innovative Weise mit Kraken diversifizieren wollen, können Fiat-Vermögenswerte über die InCore Bank in die Krypto-Börse transferieren. Als digitale Assets sind Kryptowährungen eine wertvolle Ergänzung des modernen Asset Managements und werden als Zahlungs- und Investitionswert in Zukunft unverzichtbar sein. Daher freuen wir uns, Kraken-Kunden diesen Service anbieten zu können.

Mark Dambacher, CEO der InCore Bank

Bitcoin in der Schweiz

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben in der Schweiz indessen einen guten Stand. So ermöglicht es die Schweizer Bundesbahn (SBB) nach letzten Informationen bereits seit dem Jahr 2018, an 2.300 ihrer Bahn-Ticketautomaten auch Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen. Der Schweizer Bundesrat hatte zudem im selben Jahr eine Taskforce eingerichtet, um den Herausforderungen der Blockchain-Technologie angemessen begegnen zu können. Angeführt von Finanzminister Ueli Maurer sowie Wirtschafts- und Erziehungsminister Johann Schneider-Ammann besteht die Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundes, der Kantone sowie in der Schweiz beheimateten Blockchain-Start-ups.

Die Bitcoin- und Blockchain-Industrie im Land ist auf Wachstum gebürstet. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 konnten die Top-50-Blockchain-Unternehmen in der Alpenrepublik ihre Bewertung von 20 Milliarden auf insgesamt 40 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Gezählt werden mittlerweile über 800 Unternehmen, die mehr als 4.000 Mitarbeiter beschäftigen. Wie es um das gesamte Blockchain-Ökosystem in der Schweiz bestellt ist, kann man hier nachlesen.

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Binance-Card-Gerüchte ziehen Swipe-Kurs durch die Manege

Eine der größten Bitcoin-Börsen der Welt, Huobi, setzt eine Chainlink Node auf, um die Glaubwürdigkeit und Integrität ihrer Daten zu verbessern.

Die Börse, die ihren Handelsplatz in Singapur hat, plant das zensurresistente Netzwerk von ChainLink Nodes einzusetzen, um das Vertrauen von Nutzern gegenüber der BTC-Börse zu verbessern.

Diese ChainLink Nodes fungieren als Kommunikationspunkt, die Informationen über Transaktionen und Blöcke innerhalb des verteilten Netzwerks unverändert übertragen. Hier können Nutzer von Huobi beispielsweise bestätigen, ob die Exchange-Informationen der Huobi Node auch wirklich von der Quelle stammen.

Der Hintergrund des Anliegens ist auf eine Studie des Blockchain Transparency Institute aus dem letzten Jahr zurückführen. Zumal das nämlich herausgefunden hat, dass über 90 Prozent der Handelsbörsen ihr Volumen künstlich erhöhen. Darunter waren große Abweichungen zum Beispiel bei OKex, Coinex – und auch Huobi. Um den jüngsten Vorwürfen der Marktmanipulation entgegenzuwirken, entschied sich die Börse mit dem Aufsetzen der Nodes nun für konkrete Maßnahmen.

Wie es aus einem Blog-Post vom 3. Juli hervorgeht, äußert sich Huobi CEO Will Huang dazu wie folgt:

DeFi bietet einen einzigartigen Wertbeitrag, indem es Finanzprodukte anbietet, die transparent, offen und programmierbar sind. Wir freuen uns sehr, unsere Beteiligung an diesem sich abzeichnenden Trend zu beschleunigen, indem wir Chainlink-Benutzern Zugang zu den globalen Huobi-Exchange-Daten bieten und gleichzeitig unseren eigenen Chainlink Node betreiben.

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Pundi X ermöglicht mit Xpos den Bitcoin- und Krypto-Kauf über PayPal

Pundi X bietet mit Xpos Krypto-Käufe über PayPal an. Auch der direkte Erwerb von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist damit möglich. Zieht womöglich bald PayPal selbst nach?

Während die Gerüchte um einen baldigen Bitcoin-Zugang bei PayPal zunehmen, lässt eine Neuigkeit aus dem Lager von Pundi X aufhorchen. Das Blockchain-Projekt aus Singapur bietet nun die Möglichkeit, an ihren ‚Xpos‘-Geräten mit Paypal zu bezahlen. Xpos ist die Bezeichnung für mobile Point-of-Sales-Geräte, über die die Kunden von Einzelhändlern und Restaurants mit Bitcoin & Co. zahlen können.

Heute, am 1. Juli fällt der Startschuss für die Akzeptanz bei allen Xpos-Kunden in den USA. Innerhalb von zwei Wochen sollen dann alle Xpos mit PayPal funktionieren, wie Pundi X in einer Pressemitteilung schreibt. Vorausgegangen war eine Umfrage, die Pundi X auf seiner Twitter-Seite gestartet hat. Man wollte wissen, welche Zahlungsapp die Kunden am liebsten an Xpos-Terminals verwenden würden. Dabei hat PayPal seinen größten Konkurrenten wie WeChat Pay oder auch Alipay deutlich ausgestochen und bekam mehr als zwei Drittel der Stimmen. 

Bis dato brauchte man, um am Xpos-Terminal zahlen zu können, eine Pass-Card von Pundi X. Aus seinem Portfolio konnte man sich dann eine Währung für den Bezahlvorgang aussuchen.

Bringt Pundi Bitcoin & Co. unters Volk?

Zac Cheah, einer der Gründer von Pundi X, ist sich sicher, dass es sich bei der PayPal-Integration um einen Meilenstein handelt, der der Verbreitung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zugutekommt. Denn die Kunden können nicht nur ihre Einkäufe am Xpos-Terminal zahlen, sondern dort auch direkt alle Kryptowährungen wie BTC, ETH, BNB, DAI, NPXS, USDT usw. erstehen. Voraussetzung dafür ist nur, dass der Händler die „Crypto Sale“-Funktion von Xpos aktiviert hat. Dabei will Cheah natürlich von der starken Verbreitung von PayPal profitieren, um Synergieffekte zu nutzen, Bis dato gibt es nur wenige Kryptobörsen, die PayPal-Zahlungen akzeptieren, etwa Paxful oder Localbitcoins.

Händler mit Xpos-Endgeräten von Pundi X sind über den ganzen Globus verteilt, auch in Deutschland gibt es einige Akzeptanzstellen. Gut möglich, dass der Paypal-Vorstoss für eine größere Akzeptanz sorgt und somit auch mehr Endverbraucher Kryptowährungen nutzen.

Ist es nun nur noch eine Frage der Zeit, bis man auch auf PayPal selbst mit Bitcoin & Co. zahlen kann? Die Gerüchteküche brodelt, da von PayPal Stellenanzeigen kursieren, in denen Blockchain-Experten gesucht werden. Der große Platzhirsch bei Online-Zahlungen hat sich vorher immer vehement gegen eine Integration von Kryptowährungen ausgesprochen. 

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SolarisBank: 60 Millionen Euro für Expansion im Finanz-Sektor

Die solarisBank, ein Technologie-Unternehmen mit Banklizenz, hat in einer Funding-Runde 60 Millionen Euro eingesammelt. Damit soll auch die Bitcoin-Adaption vorangetrieben werden.

Mit dem eingesammelten Geld will die solarisBank, so kann man ihrer offiziellen Pressemitteilung entnehmen, den Ausbau des Banking-as-a-Service-Angebots vorantreiben. Lead-Investor der C-Runde ist HV Holtzbrinck Ventures mit einem Investment des Gründungsinvestors yabeo. Wie die solarisBank mitteilt, sind die weiteren neuen Investoren:

  • Vulcan Capital
  • Samsung Catalyst Fund
  • Storm Ventures

Die solarisBank arbeitet mit Unternehmen zusammen, um es ihnen möglich zu machen, regulatorisch konforme Finanzdienstleistungen anzubieten – darunter etwa auch Bitcoin-Wallet-Anbieter Bitwala.

Die solarisBank setzt ihr beeindruckendes Wachstum fort. Die aktuelle Finanzierungsrunde wird uns entscheidend dabei helfen, den Aufbau unserer paneuropäischen Plattform zu beschleunigen. Mit unseren digitalen Banking Services verbessern unsere Partner kontinuierlich ihre Angebote und steigern ihre Reichweite. Wir sind die führende Plattform für Banking-as-a-Service in Europa und freuen uns, dass diese herausragende Gruppe neuer Investoren nun Teil unserer Mission sein wird. Ich bin sehr stolz auf das Engagement und die Leidenschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Erfolg ermöglicht haben.

Dr. Roland Folz, CEO der solarisBank AG

Die Zeichen der solarisBank stehen indes auf Expansion. Wie das Unternehmen aus Berlin verlauten lässt, habe es in jüngster Vergangenheit das eigene Angebot erweitert. Dazu gehören etwa entkoppelte Debitkarten sowie das Ratenzahlungsmodell Splitpay. Das habe letztlich dazu geführt, dass sie aktuell über 400.000 Endkundenkonten betreuen.

solarisBank nähert sich Bitcoin und anderen digitale Assets

Auch Bitcoin & Co. stehen auf dem Programm. Mit dem eingesammelten Kapital soll das Tochterunternehmen „solaris Digital Assets“ die Nutzung von Bitcoin, Kryptowährungen und anderen digitalen Assets vorantreiben. Die internationale Expansion steht dahingehend ebenso auf dem Wunschzettel der solarisBank. Aktuell verfügt sie über ein Team von 310 Mitarbeitern aus 52 Nationen, das nun wachsen soll.

Die Finanzwelt befindet sich mitten im digitalen Wandel. Die solarisBank ist die Go-To-Plattform für kontextuelles Banking und eine treibende Kraft der europäischen Fintech-Innovation. Wir glauben fest an die Vision und das Team der solarisBank und freuen uns sehr, Teil dieser spannenden Reise zu sein.

Barbod Namini, Partner bei HV Holtzbrinck Ventures

Einschließlich dieser Runde habe die solarisBank in den vergangenen vier Jahren insgesamt mehr als 160 Millionen Euro eingeworben. Wie bei Finanzierungsrunden im Bankensektor üblich, unterliegt der Abschluss der Finanzierungsrunde der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Die Runde wurde von der Deutschen Bank als Private Placement Agent unterstützt.

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Telegram muss 18,5 Millionen US-Dollar Strafe zahlen

Funktionelle Einschränkungen des dezentralen Netzwerks IOTA Tangle hindern die Umsetzung für den Massenmarkt.

Schon seit Mai verkündete das dezentralisiertes Rahmenwerk für soziale Medien, SOCIETY2, den Aufbau von sozialen Netzwerken auf der Grundlage der Distributed Ledger Technologie von IOTA. In einem neuen Blogeintrag erklärt Leiter der Entwicklungsabteilung, Ben Royce, dass dezentrale Alternativen zu LinkedIn, Quora, Twitter, Facebook vorstellbar wären.

Allerdings gibt es aktuell immer noch einige Hürden des IOTA Tangle, die eine Umsetzung für den Massenmarkt bisher erschweren. Laut Royce sei das Löschen und Ändern von Daten auf dem Netzwerk problematisch, was in sozialen Netzwerken vollkommen gängig ist. Zwar könne man Überbrückungsmaßnahmen finden, aufgrund der weltweiten Datenschutzbestimmungen (DSGVO) allerdings, sei eine echte Löschung im System notwendig.

Royce kritisiert die von IOTA gebotene Lösung, denn „dies sei nicht die Art und Weise, wie man eine Social-Media-Plattform betreibt”. So würde die IOTAs Permanentdatenlösung Chronicle „alle Spam-Mails, alle Transaktionen, alles” behalten, so Royce. Stattdessen bedarf es eines selektiven Permanodes. Also „ein Knoten, der nur die Transaktionen dauerhaft speichert, die den Kriterien entsprechen, die der Knoten beschreibt.”

Außerdem notierte Royce, dass das Tangle zwar große Datenmengen speichern kann, doch, „aufgrund von Leistungseinschränkungen bei der Transaktionsgröße/-geschwindigkeit […] derzeit nicht ratsam“ sei. Dafür könnten externe Hosts, wie InterPlanetary File Systems (IPFS) Abhilfe schaffen.

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