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FTX wird Formel-1-Sponsor bei Mercedes-AMG | BTC-ECHO

Schock am Krypto-Markt: Die chinesische Zentralbank kündigt ein allumfassendes Verbot von Krypto-Transaktionen an. Wie ernst ist die Lage?

Am heutigen Freitag, dem 24. September, erreichte uns die Nachricht, dass die chinesische Zentralbank (PBOC) zum Rundumschlag gegen Bitcoin und Co. ausholt. Wie Bloomberg zuerst berichtete, sollen künftig alle Transaktionen mit Krypto-Bezug illegal werden. Ferner will die Zentralbank auch inländische Exchanges dichtmachen sowie ausländischen Börsen den Zugang zum chinesischen Binnenmarkt verbieten. Generell sollen Finanzinstitute künftig nicht mehr in der Lage sein, mit dem Krypto-Sektor zu interagieren. Damit stelle sich die Zentralbank hinter die Regierung des Landes, die bereits seit geraumer Zeit gegen private Kryptowährungen schießt.

Als Quelle nennt Bloomberg eine Fragestunde, die die Notenbank des Landes heute abgehalten hat. Im Zuge der News rutschten die bis dato eigentlich im Aufwärtstrend befindlichen Märkte südwärts. Bitcoin etwa verlor binnen einer Stunde rund 4,6 Prozent seines Wertes und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 43.351 US-Dollar. Ether (ETH), Cardano (ADA) und Binance Coin (BNB) wurden noch stärker abgewatscht und stürzen 7,1, 5,3 und 6,8 Prozent ab.

In regelmäßigen Abständen verunsichert das Reich der Mitte die Krypto-Märkte. Zuletzt verbot die chinesische Regierung quasi über Nacht das Mining – und sorgte so für die größte geopolitische Hashrate-Neuordnung in der Geschichte des digitalen Goldes.

Wie ernst ist die Lage?

Klar: Eine Meldung wie diese sorgt nicht eben für Beruhigung am Krypto-Markt. Dass BTC bei einer Hiobsbotschaft wie dieser aber bislang “nur” 4,6 Prozent seines Wertes verliert, lässt sich nur bullish interpretieren. Wenn der Markt ein Signal sendet, dann doch dieses: Selbst China vermag Bitcoin nicht den Garaus zu machen. Ähnlich wie beim Mining, das nach einer temporären Talsohle nun wieder obenauf ist, schadet China mit derlei drastischen Maßnahmen vor allem sich selbst.

Ferner ist die Nachrichtenlage zur Stunde noch recht dünn. So bleibt etwa abzuwarten, ob nur Finanzinstitute von dem Verbot betroffen sind, oder auch Peer-to-Peer-Transaktionen zwischen Krypto-Nutzer:innen künftig unter Strafe stehen werden. Denn die wären deutlich schwerer zu kontrollieren.

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PayPal: Neue Super-App bringt Krypto und Sparpläne unter einen Hut

Obwohl viele Regierungsmitglieder ein pauschales Krypto-Verbot befürworten, mahnt die FInanzministerin zur Vorsicht.

In einem kürzlichen Gespräch mit der indischen Tageszeitung Hindustan Times mahnt die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman zur Vorsicht und Überlegung beim drohenden Krypto-Verbot. Die vorherige Verteidigungsministerin sagte sinngemäß, dass eine so futuristische Sache wie Kryptowährungen nicht einfach ausgeschlossen werden könne. Zugleich betont sie, dass ihr Land Indien jedoch auch nicht bereit sei, in die Fußstapfen El Salvadors zu treten.

Anlass für dieses Gespräch gibt der seit 2017 wiederkehrende Diskurs in Indien zur rechtlichen Stellung von Kryptowährungen. Die indische Zentralbank, Reserve Bank of India, vertritt seit jeher die Ansicht, dass ein pauschales Verbot der digitalen, privaten Münzen im ganzen Land notwendig ist. Als Bestrafung im Falle der Nicht-Einhaltung sieht ein Entwurf der Zentralbank sogar Gefängnisstrafen vor. Nun schließt sich dieser Forderung ein eigens für die Klärung der Krypto-Frage gegründeter, interministerieller Ausschuss an.

Das Finanzministerium scheint anderer Meinung zu sein

Finanzministerin Sitharaman betont, dass nun die Aufgabe der Ausbalancierung der einzelnen Positionen anstehe. Der obengenannte Entwurf bedarf zunächst der Zustimmung des Bundeskabinetts, bevor es zur Abstimmung im Parlament vorgelegt wird. Bislang ist jedoch nicht öffentlich, ob der Inhalt des Gesetzes tatsächlich ein Verbot oder lediglich eine Regulierung der Kryptowährungen beinhaltet.

Was auch immer in diesem Gesetz stehen mag, Finanzministerin Sitharaman vertritt die Meinung, dass sichergestellt werden muss, zukunftsweisende Dinge nicht per se auszuschließen.

Indien: Keine Kryptowährungen, dafür aber eine CBDC?

Weiter wird die Finanzministerin im Gespräch mit Hindustan Times gefragt, ob Indien seine eigene digitale Zentralbankwährung (CBDC) haben sollte. Darauf antwortet Sitharaman ausweichend, dass Indien einige Stärken und Möglichkeiten im Technologie-Bereich habe. Trotzdem müsse etwas entwickelt werden, dass zum eigenen System passt – ein Verbot hört sich anders an. Stattdessen regt sie an, die Möglichkeiten und Risiken eines solchen Vorstoßes abzuwägen:

Wir müssen etwas entwickeln, dass zu unserem System passt. Indien hat die Stärke der Technologien: FinTechs bieten uns die Kontrolle über die Instrumente, mit denen du spielen kannst, unsere Ökonomie ist voller Möglichkeiten. Deswegen haben wir vorsichtig zu sein, aber wir müssen es auch durchdenken.

Sitharaman

Der Gouverneur der Reserve Bank of India kündigte im August den möglichen Start eines CBDC Testprojekts im Dezember an, betonte aber auch damals bereits das vorsichtige Vorgehen seitens der Zentralbank.

Wirklich klarer scheint der Krypto-Nebel in Indien auch durch das jüngste Interview nicht zu werden. Schon die ehemaligen und amtierenden Gouverneure der Reserve Bank of India haben in den letzten Monaten gegensätzliche Aussagen zu rechtlichen Lage von Kryptowährungen und die mögliche Adaption geäußert. Regulatorische Klarheit ist nicht in Sicht.

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Bald Broker? Bitcoin Start-up Relai wird zum Virtual Asset Service Provider

Relai strebt das Broker-Dasein an. Auch eine PayPal-Integration soll bald implementiert werden.

Das Schweizer Bitcoin Start-up Relai plant den Aufbau eines eigenen Broker-Dienstes. Wie BTC-ECHO exklusiv erfahren hat, ist das in Zürich ansässige Unternehmen ab sofort ein sogenannter Virtual Asset Service Provider (VASP). Damit sind die Weichen für einen eigenen Bitcoin-Brokerage-Dienst gestellt und Relai wird künftig in der Lage sein, Fiatgeld wie Euro und Schweizer Franken (CHF) gegen Bitcoin zu tauschen.

Nebst VASP ist Relai seit letzter Woche auch Mitglied im Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen (VQF). Dabei handelt es sich um eine Selbstregulierungsorganisation, die Finanzdienstleister im Auftrag der FINMA bei der Bekämpfung von Geldwäsche unterstützt. In Sachen Compliance und Regulierung macht Relai also eine gute Figur.

Eigenen Angaben zufolge strebt man den Aufbau eines eigenen Brokers an, um “die Abhängigkeit von Drittbörsen für die Handelsausführung zu beenden”, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt. Bereits ab Ende Oktober will Relai seinen eigenen Broker-Dienst starten, wie CEO Julian Liniger gegenüber BTC-ECHO erklärt. Mittelfristig plant das Start-up außerdem neue Zahlungsmethoden wie etwa PayPal, Klarna und SOFORT-Überweisung in sein Ökosystem zu integrieren.

Bisher arbeitete Relai mit dem Schweizer Broker Bity zusammen – und war damit recht beschränkt und teuer. Zusätzliche 1,2 Prozent Gebühren mussten die Kundinnen und Kunden für ihre Bitcoin-Käufe berappen, die direkt an Bity gegangen sind. Diese dürften nun allerdings wegfallen. Wie hoch die Gebühren künftig genau sein werden, konnte man noch nicht sagen.

Geringe Gebühren, mehr Features

Mit unserem eigenen Broker werden wir in der Lage sein, wettbewerbsfähige Gebühren festzulegen, die Effizienz der Handelsausführung zu steigern sowie neue Produkte und Dienstleistungen für unsere Benutzer zu entwickeln,

sagt Julian Liniger, Mitgründer und CEO von Relai.

Auch technisch wird Relai alsbald unabhängiger: “In Sachen neue Features wird man bald viel von uns hören”, sagt Liniger im Gespräch mit BTC-ECHO. Beispielsweise ermöglicht eine Broker-Lizenz die Abwicklung größerer Beträge. “Aktuell können wir Beträge von bis zu 1.000 CHF ohne KYC durchführen. Wer mehr investieren will – und da haben wir viele Anfragen – kann ab Oktober einen KYC-Prozess durchführen und ohne Limit bei uns handeln”.

Relai hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Investieren in Bitcoin (BTC) so einfach wie möglich zu gestalten. Per SEPA-Überweisung können Nutzerinnen und Nutzer über die Relai App Bitcoin kaufen, ohne sich vorab registrieren zu müssen. Beliebt ist auch das Sparplan-Feature. Mithilfe wiederkehrender Überweisungen, etwa per Dauerauftrag, können Bitcoiner:innen ihr Portfolio im Autopilot steuern und so vom Dollar-Cost-Average-Effekt Gebrauch machen. Wer an Day Trading nicht interessiert ist, kann so durch regelmäßiges Investieren der berühmten BTC-Volatilität ein Schnippchen schlagen.

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680 Millionen US-Dollar: Sorare bricht europäischen Rekord

Die NFT-basierte Fantasy-Sport-Plattform Sorare hat 680 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde eingestrichen und damit einen europäischen Rekord aufgestellt. Angeführt wurde die Series-B-Runde von der Softbank. Auch Spitzenspieler aus den Fußballligen sind in das französische Unternehmen investiert.

Sorare hat Geschichte geschrieben. Das Unternehmen konnte 680 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde einsammeln und damit die Kapital-stärkste europäische Series-B-Runde überhaupt abschließen. Die NFT-Plattform hat sich dadurch zum vierfachen Unicorn aufgeschwungen: Eine Bewertung von 4,3 Milliarden US-Dollar bringt das Unternehmen jetzt auf die Waage. Mit den Mitteln will das Unternehmen weiter wachsen, sich verstärkt am US-Markt positionieren und die NFT auch in Zukunft auf andere Sportarten ausdehnen.

Sorare reitet auf der NFT-Welle

An kaum einem Unternehmen verdeutlicht sich der NFT Hype so sehr wie an Sorare. Allein seit Januar sind digitale Sammelkarten im Wert von 150 Millionen US-Dollar über die Plattform gehandelt worden, wobei sich die Anzahl aktiver Nutzer:innen in nur einem Jahr um das 34-fache erhöht hat. Die NFT-Sammelkarten treffen einen Nerv. Auch in Deutschland, wo sich mittlerweile 40.000 registrierte User als Fußball-Manager versuchen und von den Wertsteigerungen rarer Sammelkarten profitieren wollen. Der Erfolg des Unternehmens hat sich auch unter Fußballern herumgesprochen. Neben Gerard Piqué und Antoine Griezmann sind auch André Schürrle und Oliver Bierhoff in Sorare investiert.

Nachdem man den europäischen Markt erobert hat, soll die Finanzspritze in das Wachstum der Plattform in weitere Schlüsselmärkte, vornehmlich dem US-amerikanischen, und Lizenzen weiterer Sportarten fließen. Was den Fußballsport anbelangt, hat das Unternehmen auch schon im Grunde geholt, was es zu holen gibt. Rund 180 Vereine, darunter alles, was Rang und Namen hat – von Real Madrid über FC Liverpool bis zum AC Milan – sowie der deutsche (DFB) und französische Fußballverband (FFF) sind Lizenzpartner von Sorare. Dazu dürften in Zukunft zudem noch einige Vereine stoßen. Ziel sei die Integration der 20 größten Ligen und 50 größten Verbände sowohl im Männer-, aber auch im Frauenfußball, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Aus Alt mach Neu

Das Erfolgsrezept von Sorare ist eigentlich gar nicht so neu. Panini-Heftchen haben schließlich schon immer einen Sammelwahn ausgelöst. Das französische Start-up hat das Konzept lediglich ins digitale Zeitalter übertragen. Fußballerkarten lassen sich mit der Kryptowährung Ether kaufen und in Fünferteams gegeneinander antreten lassen. Die Werte der Standardkarten und nach Limited, Rare, Super Rare und Unique eingeteilten und entsprechend wertvollen NFT basieren dabei auf den tatsächlichen Leistungen der Spieler. Geht man als Sieger vom Platz – hat man also auf die richtigen Spieler gesetzt – winken je nach Turnier Gewinne in Ether und seltene Sammelkarten.

Das Konzept ging auf, wie nicht nur die jüngste Finanzierungsrunde zeigt. Die Fantasy-Fußball-Plattform hat inzwischen 600.000 registrierte Nutzer:innen angelockt. Wenn man bedenkt, dass Sorare bislang “nur” im Fußballsport wildert, dürfte noch einiges Wachstumspotenzial brach liegen, das durch die schwerste Series-B-Finanzierungsrunde Europas erschlossen werden könnte.

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Google: Kooperation mit kanadischem NFT-Spezialist Dapper Labs

Laut eines Forbes-Berichtes geht Google eine Kooperation mit dem NFT-Experten Dapper Labs ein und unterstützt mit seinen Clouddiensten die Flow Blockchain. Zugleich bezieht Google damit Position gegen AWS.

Der Suchmaschinengigant Google möchte augenscheinlich eine führende Rolle in Sachen Blockchain-Technologie und der Welt der Non-fungible Token (NFT) einnehmen. Wie das Magazin Forbes berichtet, kooperiert Google nun mit dem kanadischen Start-up Dapper Labs. Dieses ist vor allem als Entwickler des 680 Millionen US-Dollar teuren NBA-Top-Shot-Marktplatzes bekannt. 

Als Teil des Deals wird Google Cloud als Netzwerkbetreiber für die Flow-Blockchain von Dapper Labs dienen. Auf dieser basiert das ganze Ökosystem von NFT, Spielen und Apps bei Dapper Labs. Janet Kennedy, die Vizepräsidentin von Google Cloud North America, sagte, dass die mehrjährige Partnerschaft Dapper Labs helfen werde, die Operationen des Start-ups durch eine “skalierbare, sichere Infrastruktur” zu erweitern, die Google bereitstellt. Roham Gharegozlou, CEO von Dapper Labs, bestätigte die Partnerschaft am frühen Dienstag per Twitter, indem er Google auf der Flow-Blockchain willkommen hieß.

In diesem Sommer führten Dapper-Nutzer zwischen 500.000 und einer Million Transaktionen pro Woche durch. Die NFT-Plattform ist damit laut der Branchendaten-Website Dapp Radar die viertgrößte nach Umsatzvolumen. Die Top-Shot-Kollektion zur nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA hat mehrere NFT-Verkaufsrekorde gebrochen. Seit dem Start im September 2020 hat sie ein Verkaufsvolumen von fast 700 Millionen US-Dollar erzielt. Laut Dapp Radar waren die einzigen Plattformen, die Dapper übertrafen, das Ethereum-basierte Open Sea, Axie Infinity und CryptoPunks. 

Google tritt in direkte Konkurrenz zu Amazon Web Services

Zweifellos sagt Google mit seiner Cloud und dieser neuen Kooperation dem großen Konkurrenten Amazon Web Services (AWS) den Kampf an. Google hat demgemäß auch die Integration von Flow-Entwicklern in seine Software erleichtert, was diesen einen zusätzlichen Anreiz gibt, Google Cloud der Konkurrenz aus dem Hause Amazon vorzuziehen.

Der Ansatz ist aber grundverschieden. AWS setzt auf zentrale Server, wie sie derzeit (noch) ein Drittel des Internets beherrschen. Die neue, auf der Blockchain basierende, Implementierung des World Wide Web ist dagegen über die ganze Welt verstreut.

Die Blockchain-Technologie wird immer mehr zum Mainstream. Daher benötigen Unternehmen wie Dapper eine skalierbare, sichere Infrastruktur, um ihr Geschäft auszubauen und – was noch wichtiger ist – ihre Netzwerke zu unterstützen

, merkt Janet Kennedy weiter an. Mit dem Einstieg von Google dürfte es mit dem NFT-Markt weiter bergauf gehen. Der August war ohnehin ein rekordverdächtiger Monat. Branchendaten weisen ein 30-Tage-Umsatz von mehr als 2 Milliarden US-Dollar aus. Die Transformation von einer kleinen und obskuren Ecke der Kryptoindustrie zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Markt scheint damit endgültig vollzogen.

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350 Millionen USD: Jump Capital mit Krypto-Vorstoß | BTC-ECHO

Das Venture-Capital-Unternehmen Jump Capital hat sich mit frischem Kapital eingedeckt: Ein Großteil soll in Krypto-Investitionen fließen.

Wie Forbes berichtet, versorgt sich das Venture-Capital Unternehmen Jump Capital mit frischem Kapital. Ganze 350 Millionen US-Dollar seien so zusammengekommen. 40 Prozent dieser Summe sollen dabei in den Krypto-Markt fließen. Bereits 2019 sammelte die Venture-Capital Firma so 200 Millionen US-Dollar ein. Dieses Kapital wurde damals ebenfalls unter anderem in Krypto-Investitionen gesteckt.

Die Jahre 2020 und 2021 waren für viele institutionelle Investoren ein Weckruf. Anders Jump Capital, die bereits vor einiger Zeit auf den Zug aufgesprungen sind. Wie Forbes berichtet, hat das Unternehmen bereits seit sechs Jahren seine Fußzehen in Richtung Krypto ausgestreckt. Und so war der Bullenmarkt eher eine Bestätigung ihrer Strategie. Folgerichtig traf das Venture-Capital-Unternehmen nun die Entscheidung, tiefer ins Feld einzutauchen.

Gegenüber Forbes äußert sich Peter Johnson, einer der Krypto-Strategen bei Jump Capital:

Kryptowährungen werden immer realer und die Akzeptanz hat sich wirklich beschleunigt. Wir hatten eine riesige Chance und wir waren einzigartig positioniert, um sie zu nutzen. Und das haben wir getan, wir haben beschlossen, unser Engagement zu verdoppeln.

Jump Capital gegenüber Forbes

Fokus der Investitionen

Jump Capital splittet seine Unternehmens-Aktivitäten in zwei Bereiche: Venture und Krypto. Zum Krypto-Portfolio der Firma gehören unter anderem die Projekte Bitmain, 0x, Bitpanda, Trading View oder CoinDCX. Die Investments in Krypto-Unternehmen sind dabei in einer Größenordnung von 500.000 bis 10 Millionen US-Dollar. Dabei hat sich Jump Capital nicht auf ein spezifisches Land festgelegt, der Fokus ist global. Das zeigt auch die Finanzierung der indischen Krypto-Firma CoinDCX.

Grundlegend investiert Jump Capital dabei in Krypto-Ideen aus den folgenden Bereichen:

Venture-Capital-Firmen bieten nicht nur Geld an. Oft werden dabei junge Firmen, neben Kapital, auch mit Know-how versorgt. Und so bietet auch Jump Capital den unterstützten Projekten Know-how an. Auf der Webseite heißt es:

Wir bieten ein erfahrenes Investitionsteam, Unterstützung durch unsere operativen Partner und eine spezielle Rekrutierungsplattform – ganz zu schweigen von den kombinierten Ressourcen des Jump-Unternehmensnetzwerks.

Jump Capital Webseite

Das Erfolgsrezept

Dem Bericht von Forbes zufolge baut der Erfolg bei den Krypto-Investitionen vor allem auf den Wurzeln des Unternehmens auf. Denn die Jump Capital übergeordnete Firma heißt Jump Trading LLC. – ein über 20 Jahre altes Trading-Unternehmen, das tief in den traditionellen Finanzmärkten und der Welt des Tradings verwurzelt ist. Denn Jump Trading LLC ist Mitglied bei den meisten großen Börsen, zum Beispiel der New York Stock Exchange oder Eurex.

Weiter sieht Jump Capital ihren Erfolg darin begründet, dass die Firma nicht nur nach dem nächsten “Hype”-Projekt Ausschau hält. Sondern die Firma betrachtet die Start-ups hinter den Krypto-Projekten, als eine finanziell orientierte Firma. Dieses Wissen soll der Firma dabei helfen, den Markt besser zu durchdringen und so Start-ups zu finden, die echte Probleme lösen und wirkliches Markt-Potenzial besitzen.

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Die Mischung macht’s: justTRADE baut Krypto-Angebot aus | BTC-ECHO

Der deutsche Online-Broker justTRADE verkündet, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut.

In einer aktuellen Pressemitteilung verkündet der Online-Broker justTRADE, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut. Ab sofort sind zwölf Kryptowährungen und auch 23 Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) handelbar. Neu handelbare Kryptowährungen sind Cardano, Binance Coin, Solana und Tezos.

Exchange Traded Products können dabei zum Beispiel ETFs (Exchange Traded Funds), ETCs (Exchange Traded Commodities) oder ETNs (Exchange Traded Notes) sein. Die neue Produktpalette ist durch eine neu gewonnene Partnerschaft mit dem schweizerischen Unternehmen 21Shares möglich.

So erklärt Ralf Oetting, der Gründer von justTRADE:

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, bauen wir doch dank 21Shares unser Produktspektrum signifikant aus – und können mit Fug und Recht behaupten, das größte Krypto-Angebot aller deutschen Online-Broker aufzuweisen.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Auch der Gründer von 21Shares, Marco A. Infuso, äußert sich positiv zu der neuen Partnerschaft:

Mit den richtigen Partnern in der DACH-Region zu wachsen ist meine oberste Priorität. Den physischen Coin-Erwerb von justTRADE mit unseren ETPs zu ergänzen war daher nur eine logische Folge. Ich freue mich auf die Kooperation und vor allem die Möglichkeit, zukünftig Retail- und professionelle Investoren gleichermaßen von unserer Qualität überzeugen zu dürfen.

Marco A. Infuso, Managing Director von 21Shares

Der Neo-Broker bietet so seinen Kunden an, über Indizes in den Kryptowährungs-Markt zu investieren. So äußerte sich Ralf Oetting:

Dabei wird das Krypto-Universum, auch Krypto-ETPs, stetig und rasant größer. Daher möchten wir unseren Kunden auch in diesem Bereich alle erdenklichen Möglichkeiten zum Trading eröffnen und ihnen zudem die Gelegenheit zur größtmöglichen Diversifikation geben, auch und gerade im Sinne der Risikostreuung.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Neben Bitcoin und Co. – weitere Möglichkeiten

Neben den angebotenen zwölf Kryptowährungen, bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, in über 8.500 Aktien und ETPs zu investieren. Weiter ist es möglich, unter mehr als 500.000 Zertifikaten auszuwählen.

Mit den neu angebotenen ETPs haben Kunden des Online-Brokers justTRADE nun die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu spekulieren. Und so ist es möglich, eine abwechslungsreichere Anlagestrategie zusammenzustellen.

Dazu äußert sich Michael B. Bußhaus:

Auch wenn Kryptowerte die Anlageklasse der Zukunft sind – hier gelten ähnliche Mechanismen und Regeln wie im Bereich klassischer Wertpapier-Anlageformen: Es kann mit den Kursen nicht nur hinauf, sondern auch hinuntergehen – und in einem solchen Marktumfeld sollen sich unsere Kunden optimal und flexibel bewegen können.

Michael B. Bußhaus, ebenfalls Gründer von justTRADE

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So bullish ist VISA gegenüber dem Krypto-Space | BTC-ECHO

Visa hat sich zu einem Unterstützer von Blockchain und DLT gemausert. Was hat der Zahlungsdienstleister 2021 für den Krypto-Markt getan?

Bereits im März 2021 trafen in einem Podcast der Visa-Chef Alfred Kelly und der Journalist Alan Murray aufeinander, um sich über das Thema Blockchain auszutauschen. Schon damals zeigte sich der Visa-Chef äußerst Krypto-affin. Er sah in Bitcoin eine große Chance. Und das tut er offensichtlich immer noch. Denn Visa hat in der ersten Jahreshälfte beeindruckend viele Berührungspunkte mit dem Krypto-Space gehabt.

Auch wenn die letzte Zeit etwas ruppig für Bitcoin verlaufen ist und es unsicher ist, wie der weitere Verlauf der Kurse aussieht: Der Kryptowährungs-Markt hat am 14. September immer noch eine Marktkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar. Erst vor wenigen Monaten markierte Bitcoin bei 64.863 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Nach den Recherchen der singapurischen Firma “TripleA” besitzen im Jahr 2021 3,9 Prozent der Weltbevölkerung Kryptowährungen. Das sind ungefähr 300 Millionen Menschen, dabei sollen alleine 38 Millionen Europäer Kryptowährungen nutzen.

Vergleich der Wachstumsraten

Kommt es im Krypto-Space mitunter zur Frage, wann Bitcoin wirklich Mainstream ist, dann ziehen einige Kryptoenthusiasten die Nutzer-Wachstumsraten des Internets hinzu. Nimmt man also diese Wachstumsraten und wendet sie auf Bitcoin an, so könnte Bitcoin 2025 mit einer Milliarde weltweiter Nutzer wirklich im “Mainstream” gelandet sein. Eine Größenordnung, die vergleichbar mit dem Stand des Internets im Jahr 2005 wäre.

Eine Größenordnung, die auch Visa-Chef Alfred Kelly für möglich hält:

Ich weiß nicht, wie weit Kryptowährungen sich in den nächsten fünf Jahren entwickeln werden. Sagen wir, in fünf Jahren stellt sich heraus, dass Kryptowährungen nur eine Modeerscheinung und keine große Sache waren. Oder vielleicht werden sie extrem populär sein? Ich bin nicht klug genug, um das zu wissen, aber ich bin klug genug, um dafür zu sorgen, dass Visa bereits heute mittendrin ist.

Visa auf alles vorbereitet

Wenn sich Kryptowährungen durchsetzen, wollen wir unseren fairen Anteil vom Volumen bekommen. Wir gehen davon aus, dass es sich zu einem großen Geschäft entwickeln könnte. Und deswegen wollen wir natürlich darauf vorbereitet sein und ich denke, wir haben einen guten Start hingelegt.

Visa-CEO Alfred Kelly

Da Visa zu den weltgrößten Anbietern von Kredit- und Debitkarten gehört, nicht es nicht Wunder, dass sich das Unternehmen mittlerweile auch eine Vorreiterrolle bei Krypto-Karten erkämpft hat. Denn die meisten Unternehmen, die solche Karten anbieten, setzen auf Visa. Im ersten Halbjahr 2021 sollen so über Krypto-Karten, unterstützt von Visa, beeindruckende Summen von über einer Milliarde US-Dollar an Gesamtausgaben geflossen sein. Dabei kann Visa auf Partnerschaften mit über 50 Krypto-Unternehmen blicken. Dadurch haben Kunden die Möglichkeit, bei über 70 Millionen Händlern mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Aber nicht nur bei Krypto-Karten hat Visa einen Fuß in der Tür. Am 31. August berichtete BTC-ECHO über ein 17-seitiges Whitepaper von Visa. Darin ging es um Non-fungible Token (NFT). NFT bietet für die Sportbranche ein breites Spektrum an lukrativen Anwendungsmöglichkeiten, heißt es da. Unter anderem NFT-Kunst, NFT-Videospiele und Fanartikel Shops, die auf der NFT-Technologie basieren.

Letztlich kann man feststellen, dass Visa ein großer Unterstützer von Kryptowährungen und ein nicht zu verachtender Vorantreiber für ihre Massenadaption ist. Es gibt wenige Unternehmen, die weltweit einen so großen Einfluss auf die Geschicke des Krypto-Marktes und den Erfolg von Kryptowährungen haben.

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Coinbase will 1,5 Milliarden US-Dollar über Anleihen einnehmen

MicroStrategy kauft den Dip. Gleich mehrere tausend BTC führt das Unternehmen seinen Beständen zu.

Als hätten sie nicht ohnehin genug: Wie Michael Saylor, CEO und Gründer von MicroStrategy, am Mittag des 13. September via Twitter bekannt gab, hat das Unternehmen abermals Bitcoin gekauft. Laut Saylor waren es diesmal 5.050 BTC, die das Unternehmen zum Durchschnittspreis von 48.099 US-Dollar je BTC erstanden hatte. Die Neubeschaffung der Coins kostete das Unternehmen demnach 242,9 Millionen US-Dollar.

Insgesamt hält MicroStrategy nun 114.042 BTC im Gesamtwert von sage und schreibe 5,131 Milliarden US-Dollar. Damit ist das US-Unternehmen einer größten BTC-Hodler der Welt und hält rund 0,5 Prozent aller umlaufenden Bitcoin.

Die Aktionärinnen und Aktionäre des Unternehmens dürfte es freuen. Schließlich hat MSTR “lediglich” 3,16 Milliarden US-Dollar für seinen BTC-Bestand ausgegeben, liegt also rund 2 Milliarden US-Dollar im Plus. Der Durchschnittspreis aller Einkäufe beläuft sich dabei auf 27.713 US-Dollar pro Bitcoin – “inklusive Gebühren”. Das geht aus einem Dokument an die US-Börsenaufsicht SEC hervor, die das Unternehmen heute eingereicht hat.

Zuvor hatte Saylor noch einen seiner berühmten Aphorismen auf Twitter gepostet und damit wohl auf seine Akkumulationsstratgie in Sachen digitales Gold verwiesen.

Michael Saylor gilt freilich als einer der bullishsten Bitcoin-Investoren überhaupt. Seit sein Unternehmen im Sommer 2020 erstmals in die Kryptowährung investiert hatte, vergeht kaum ein Monat, in dem wir nicht über neue Zukäufe zum möglicherweise bald größten digitalen Goldschatz der Erde berichten. Vor Markteröffnung in den USA liegt der Stückpreis der MicroStrategy-Aktie rund 1 Prozent im Plus und notiert zur Stunde bei 615 US-Dollar.

Bitcoin selbst nimmt von dem Einkauf indes kaum Notiz und steht zur Stunde lediglich 0,1 Prozent im Plus.

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Mastercard: Fortsetzung der Krypto-Strategie mit CipherTrace-Übernahme

Der top-bewertete Robo-Advisor Quirion kauft die Bloxxter GmbH mit der Idee des tokenisierten Sachwertes.

Wenn etwas gut läuft, möchten die meisten mehr davon haben, beziehungsweise, dass es auch so weiter geht. Das hat sich der Robo-Advisor Quirion vermutlich auch gedacht und seine Produktpalette erweitert. Dazu hat das Unternehmen am 9. September die Bloxxter GmbH gekauft. Die Pressemitteilung liegt BTC-ECHO vor.

Die Bloxxter GmbH (bitte nicht verwechseln mit der Bloxxon AG) wurde gegründet um “Premium-Immobilien-Investments für alle zugänglich zu machen”. Dabei sei die Investition bereits ab 500 Euro möglich und komplett digitalisiert. Nach Aussagen des Bloxxter-Gründers Marc Drießen handelt es sich bei dem Zusammenschluss “um eine perfekte Symbiose aus Sachwerten und Wertpapierangebot”. Da er sich neuen Herausforderungen stellen möchte, wird er das neue Unternehmen mit dem Namen Quirion Sachwerte GmbH nicht weiter begleiten. Trotzdem hofft der ehemalige Bloxxter Chef, dass “die Idee des tokenisierten Sachwertes” sich gemeinsam mit Quirion weiter entwickelt.

Ziel: Qualitätsanspruch halten

Bei Quirions bisherigem Angebot handelt es sich Stiftung Warentest nach um ein qualitativ hochwertiges Produkt. Demnach wählte die gemeinnützige Verbraucherorganisation den Robo-Advisor mit einer Gesamtnote von 1,6 zum Testsieger. Mit der Inkludierung sieht der CEO der Quirion AG, Martin Daut, den besonderen Vorteil, dass sein Unternehmen “nun auch der einzige Robo-Advisor [hat], der seinen Kunden zusätzliche Renditechancen durch digitale Immobilien-Investments bietet.”

Robo-Advisor nochmal erklärt

Robo-Advisor sind Maschinen, die das Depot nach automatisierten Regeln führen. Vermögen, Erfahrung und Risikobereitschaft werden von den Investierenden im Vorhinein festgelegt und von den Robo-Advisorn über eine längere Frist verwaltet und regelmäßig rebalanciert.

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