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Nach Limewire jetzt auch Napster im Web 3.0

Napster nutzte in der Web1-Ära erstmals die Peer-to-Peer-Technologie und stellte die Fans in den Mittelpunkt. So schuf das junge Unternehmen damals eine neue Art des Musikvertriebs.

Jetzt kehrt Napster zu seinen Wurzeln zurück und wird zum dezentralisierten Musik-Ökosystem mit Vorteilen für Fans, Musikproduzenten und Rechteinhabern. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Blockchain Algorand.

Unter neuer Führung möchte man die Musikindustrie mit der Blockchain-Technologie bereichern. Neben Algorand ist auch der Kryptowährungsfonds Brevan Howard Digital Assets des britischen Investors Alan Howard Teil des von Hivemind geführten Konsortiums, das die Musikplattform vor einigen Monaten gekauft hat.

“Wir treten in die Ära des Streaming-Plus von Musik ein, einer der wenigen skalierbaren Geschäftsbereiche, in denen die Einführung von Blockchain-Technologie für alle Beteiligten unmittelbar Sinn macht“, erklärt Emmy Lovell, Interim-CEO von Napster. “Die Menschen, die Musik machen, die Menschen, die sie hören, und diejenigen, die ihr geistiges Eigentum besitzen, hängen alle bereits stark von der Technologie ab. Web3 eröffnet eine Möglichkeit, das Musik-Ökosystem zu vertiefen, zu erweitern und zu verbessern.”

Der Napster Token

Das britische Unternehmen Napster plant die Einführung eines eigenen Tokens ($NAPSTER). Die Idee ist, dass Nutzer der Streaming-Plattform damit Tickets und Musik mit den vom Unternehmen geförderten Künstlern kaufen können. Die Napster Innovation Foundation, eine Nichtregierungsorganisation, soll den Token verwalten.

In Planung seien unter anderem Belohnungen in Form von Token für die aktive Nutzung der Plattform und die Übernahme verschiedener Aufgaben. Zudem soll der Token jedem Halter auch das Recht geben, über die Verwaltung und die zukünftigen finanziellen Vorhaben der Plattform mitzubestimmen. Dadurch wird das Unternehmen zu einer Art DAO (Decentralized Autonomous Organization).

Die Napster DAO

Die Napster Innovation Foundation möchte eine Reihe von Funktionen einführen, um die Beteiligten für die Erbringung nützlicher Leistungen zu belohnen. Dieses System soll Napster Incentives (zu Deutsch: Napster-Anreize) heißen.

Im Laufe der Zeit soll auch die Community miteinbezogen werden. Sie soll neue Anreize vorschlagen, abstimmen und genehmigen, um die zukünftige Richtung des Netzwerks zu bestimmen. Im veröffentlichen Litepaper stellt das Unternehmen bereits verschiedene Untergruppen für die Aufgabenverteilung vor. Diese sind:

  • Fan incentives
  • Creator incentives
  • Rights Holder incentives
  • Developer incentives
  • Strategic Partners

Die Dienste sollen am Anfang jedoch noch limitiert sein, da sich das Projekt noch in einem frühen Stadium befindet. Die Obergrenze für die Anzahl der Token soll 10 Milliarden betragen. Allerdings behält sich das Unternehmen bis zum jetzigen Zeitpunkt noch Änderungen an der Token-Ökonomie vor.

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Verpfeift Coinbase seine Nutzer an die US-Einwanderungsbehörde?

Laut Medienberichten verkauft Coinbase eine umfassende Überwachungssoftware an die US-Einwanderungsbehörde United States Immigration and Customs Enforcement, ICE. Das geht aus einem internen Vertragsdokument hervor, das nach einem Antrag des Informationsfreiheitsgesetzes veröffentlicht werden musste. Es ist auf der Plattform der NGO Tech Inquiry einzusehen. Besonders brisant: Der Deal mit der ICE beinhaltet auch den Verkauf von GPS-Daten. Und die Behörde konnte rein rechtlich gesehen scheinbar damit machen, was sie wollte.

Die Überwachungssoftware heißt Coinbase Tracer. Coinbase vermarktet sie für den Einsatz in Strafermittlungen und Compliance. Tracer erlaube es Unternehmen und Behörden, “illegale Aktivitäten, einschließlich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, zu untersuchen” und “Krypto-Adressen mit realen Entitäten zu verbinden”. Laut dem Dokument verkaufte Coinbase im August 2021 eine Lizenz für 1,36 Millionen US-Dollar an die ICE. Zu ihr gehört auch die äußerst kontroverse Abteilung Homeland Security, die Heimatschutzbehörde der USA.

Die Behörden können mit Coinbase Tracer Dutzende von Kryptowährungen überwachen, darunter Bitcon, Ethereum und Tether. Sie bekommen genauere Einblicke in Überweisungen und Geldflüsse besser analysieren, den Einsatz von Mixern beispielsweise. Diese werden oft für Geldwäsche genutzt.

Der Vertrag umfasst auch “historische Geotracking-Daten”. Woraus genau diese Daten bestehen oder woher sie kommen, wird im Vertrag nicht erklärt. Beunruhigend ist auch: Die ICE musste laut einer veröffentlichten E-Mail keinem Endbenutzer-Lizenzvertrag zustimmen. Dieser begrenzt normalerweise, was ein Kunde mit einer Software machen kann.

Coinbase reagierte gestern per Twitter auf die Vorwürfe. Man “verkaufe keine Daten von Nutzern”, heißt es. Coinbase Tracker sei geschaffen, um “die Einhaltung von Vorschriften zu unterstützen” und “bei der Untersuchung von Finanzverbrechen wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu helfen”.

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Deutscher Vermögensverwalter Oskar bietet jetzt auch Krypto an

  • Der deutsche digitale Vermögensverwalter Oskar bietet jetzt auch ein Krypto-ETP für Anleger an.
  • Das Angebot heißt “Oskar Pro” und umfasst Krypto-Produkte vom Vermögensanbieter Coinshares.
  • Es beinhaltet Bitcoin, Ethereum, Ripple sowie gestaktes Cardano und Solana.
  • Die Kryptowährungen werden “physisch” erworben und die Private Keys bei “professionellen Verwahrstellen” hinterlegt, heißt es auf der Website.
  • Übrigens: Wer sich zwischen Gold und Bitcoin nicht entscheiden kann, der kann seit April in beides zusammen investieren. Denn ein Gold-Bitcoin-ETP wurde an der Schweizer Wertpapierbörse SIX lanciert. Bislang ist der nicht in Deutschland erhältlich, die Veröffentlichung ist allerdings geplant.
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Grayscale klagt gegen SEC – wegen abgelehntem Bitcoin-ETF

  • In der Klage wird ein US-Gericht dazu aufgefordert, die Entscheidung der SEC zu überprüfen.
  • Der Fall schlägt sehr hohe Wellen im Krypto-Space. Sollte das Unternehmen gewinnen, wäre das ein Sieg für die Legitimität von Bitcoin.
  • Es würde gleichzeitig potenziell Millionen neuen US-Investoren Zugang zum digitalen Gold geben.
  • Die SEC befindet sich gerade auch in einem Rechtsstreit mit Ripple. Es geht darum, ob der Token ein unregistriertes Wertpapier sei. Bisher scheint es für Ripple gut zu laufen.
  • Grayscale wurde 2012 in den USA gegründet und ist heute einer der größten Krypto-Vermögensverwalter der Welt.
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Three Arrows Capital muss zahlen – kann aber nicht

  • Three Arrows Capital (3AC) wird zum nächsten Opfer des Krypto-Crashs.
  • Laut Sky News beginnt der große Hedgefond seine Liquidation. Dazu sind Experten von außen ins Team gekommen.
  • Bei einer Liquidation werden alle Vermögenswerte veräußert, um ausstehende Schulden zu begleichen. Im Grunde ist es die Auflösung eines Unternehmens.
  • Die Firma war am Montag unfähig, ihren Kredit von rund 670 Millionen US-Dollar beim digitalem Vermögensverwalter Voyager Digital zu bezahlen.
  • Ausgelöst durch den Terra Crash soll 3AC in finanzielle Schieflage geraten sein. Der Hedgefonds hatte hohe Summen in UST und LUNA-Token gestaked, der Verlust soll in die Milliarden gehen.
  • Three Arrows Capital ist einer der bekanntesten Krypto-Hedgefonds.
  • Nach Celsius und BlockFi ist es der dritte große Player im Krypto-Sektor, der nach Misswirtschaft in der Krise kurz vor der Pleite steht.
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Kyptobörse FTX kauft Robinhood: Oder doch nicht?

Die Kryptobörse FTX überlege intern, wie man den App-basierten Broker Robinhood am besten übernehmen könnte, sagte eine dem Unternehmen nahestehende Person, die anonym bleiben möchte, gegenüber Bloomberg. Robinhood habe noch kein formelles Übernahmeangebot von FTX erhalten, sagte eine weitere Person. Dennoch berichten verschiedene Medienhäuser, darunter Forbes und Reuters, von einer vermeintlichen Übernahme: Die Übernahme-Gerüchteküche brodelt.

Robinhood und FTX: Die Übernahmegerüchte

FTX-CEO Sam Bankman-Fried sagte in einer gegenüber TechCrunch abgegebenen Erklärung, dass sein Unternehmen derzeit nicht versuche, Robinhood zu übernehmen. Trotzdem ließ er großes Interesse an dem Neo-Broker durchblicken. “Wir sind begeistert von den Geschäftsaussichten von Robinhood und den Möglichkeiten, wie wir mit ihnen zusammenarbeiten können. Davon abgesehen gibt es keine aktiven Übernahmegespräche mit Robinhood”, so Bankman-Fried.

Forbes geht dennoch von einer Übernahme aus. In einem kürzlich erschienen Artikel zu Bankman-Fried heißt es: “Wie J.P. Morgan, während des Börsencrashs von 1907, nutzt Bankman-Fried das Krypto-Chaos, um sein Imperium zu vergrößern.” Ist das nur eine Behauptung oder steckt hinter der Vermutung mehr?

Für eine Übernahme spricht das bereits langanhaltende Interesse an Robinhood. Denn bereits im Mai erwarb der Krypto-Millionär und FTX-CEO einen Anteil von 7,6 Prozent an dem Discount-Broker. Der Wert des Anteils betrug 650 Millionen Dollar. Damals sagte Bankman-Fried, dass der Kauf seine Überzeugung widerspiegele, dass Robinhood eine “attraktive Investition” sei, dass er aber nicht die Absicht habe, die Kontrolle über das Unternehmen zu übernehmen. So ist es keine Überraschung, dass die derzeitigen Spekulationen entstanden sind und Übernahmegerüchte kursieren.

Robinhood-Aktienkurs reagiert auf Gerüchte

Es bleibt abzuwarten, ob der Kauf zustande kommt und ob FTX Robinhood ein formelles Angebot unterbreiten wird. Die Aktien von HOOD scheinen jedoch positiv auf die Nachricht reagiert zu haben, da der Kurs vor dem Bericht von Bloomberg unter 8 US-Dollar gehandelt wurde und danach auf 12 US-Dollar sprang. Aktuell notiert der Kurs wieder bei 8,90 US-Dollar.

Die Dual-Class-Aktien von Robinhood geben den Gründern die Kontrolle über 64 Prozent der ausstehenden stimmberechtigten Aktien. Das macht eine sogenannte feindliche Übernahme ohne interne Unterstützung praktisch unmöglich. Wie es mit der vermeintlichen Übernahme weitergeht, scheint derzeit noch unklar.

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Breitling: Luxusuhrenmacher akzeptiert Krypto als Zahlungsmittel

  • Der Schweizer Luxusuhrenhersteller Breitling ist eine Kooperation mit dem Zahlungsabwickler BitPay eingegangen, um Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Das gab man auf Twitter bekannt.
  • Der Website des Uhrmachers zufolge kann man insgesamt in elf verschiedenen Kryptowährungen bezahlen: Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Dogecoin (DOGE), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Wrapped Bitcoin (WBTC) und fünf Stablecoins.
  • Das Unternehmen ist bereits seit 1884 im Uhrengeschäft tätig. Die Preise reichen dabei von 3.300 US-Dollar bis zu 53.560 US-Dollar pro Uhr.
  • Schon in 2020 hat man bei Breitling den Nutzen der Blockchain-Technologie erkannt: Um Fälschungen auszumerzen, gibt das Schweizer Uhrenhaus NFTs heraus, um die Echtheit der Luxusuhren zu beweisen.
  • Neben Breitling sind bereits mehrere Luxusuhrenmacher mittlerweile auf den Krypto-Geschmack gekommen. Zuletzt gab TAG Heuer bekannt, Bezahlungen in Bitcoin und Co. zu ermöglichen.
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Huobi: Krypto-Börse könnte über 30 Prozent der Belegschaft entlassen

  • Die Krypto-Börse Huobi muss Stellen streichen. Dem Blockchain-Journalisten Colin Wu zufolge könne es über 30 Prozent der Belegschaft treffen.
  • Demnach seien mindestens 300 der gut 1.000 Stellen von den Streichungen betroffen.
  • Hauptgrund sei der harte Anti-Krypto-Kurs Chinas, der zu einem Einbruch der Nutzerzahlen geführt habe.
  • Gegenüber CoinDesk gibt ein Unternehmenssprecher auch dem aktuellen Marktumfeld die Schuld: “Während des aktuellen Marktumfeldes evaluiert Huobi derzeit seine Anstellungsstrategie, sowie die derzeitige Mitarbeiterschaft, um beides den derzeitigen operationellen Anforderungen anzupassen.”
  • Im Zuge dessen seien auch Entlassungen eine Option, heißt es von offizieller Seite.
  • Die Entlassungen bei Huobi setzen einen Trend bei Krypto-Unternehmen fort, der seit Wochen andauert und tausenden Menschen ihren Job gekostet haben.
  • Was BTC-ECHO-Chefredakteur von der Entlassungswelle – und der vorausgegangenen Misswirtschaft vieler Krypto-Firmen – hält, hat er in seinem Freitagskommentar aufgeschrieben.
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Wie die Wall Street in der Krypto-Krise zuschlägt

Das Büffet ist eröffnet: Celsius und BlockFi – zwei große Krypto-Finanzdienstleister – stehen im Zuge des aktuellen Marktcrashs kurz vor der Pleite. Glaubt man aktuellen Medienberichten, wartet die Wall Street schon in den Startlöchern, um in der Krise günstig zuzuschlagen. Für rund zwei Milliarden US-Dollar will Goldman Sachs sich zu Ramschpreisen bei Celsius einkaufen, sollte es zur Insolvenz kommen. Der Hedgefonds Morgan Creek hat für rund 250 Millionen US-Dollar ein Auge auf BlockFi geworfen.

Krypto und die Wall Street, das war lange eine Erzählung im Stile David gegen Goliath, inszeniert mit dem Verve eines Shakespeareschen Drama. Die Fronten waren klar. Banker böse, Krypto gut. Und Vice Versa. Bis 2020 ließ Goldman Sachs keine Gelegenheit aus, um Bitcoin als wertlose Spinnerei für Betrüger zu brandmarken. Dann kam 2020 der große Boom von DeFi, NFTs und Co. Und damit die Kehrtwende der Großbanken.

Hunderte Millionen für Kryptowährungen

Heute kooperiert Goldman Sachs mit FTX und Coinbase, zwei der größten Kryptobörsen, bietet Bitcoin als Investition und als Teil eines Kredits an. CEO David Solomon präsentiert sich als großer Krypto-Bulle. JPMorgan stellt ein 100-köpfiges Krypto-Team auf, setzt groß auf das Metaverse. Und der größte Vermögensverwalter der Welt, BlackRock, kauft sich für 400 Millionen US-Dollar beim Stablecoin USDC ein, dem direkten Konkurrenten von Tether, herausgegeben von Circle.

Glaubt man den Krypto-CEOs dieser Welt, dann blasen die Großbanken in der Krise zur Konterrevolution. “Die Haie der Wall Street schwimmen jetzt in Krypto-Gewässern”, erklärte der Chef von Celsius kurz nach Absturz seines Tokens, noch im Mai 2022. “Sie haben Luna zu Fall gebracht. Sie haben es bei Tether, Maker und vielen anderen Unternehmen versucht. Es geht nicht nur um uns”, sagte er. “Sie sind alle auf der Suche nach einer Schwäche, die sie ausnutzen und zerstören können”.

Auch Tether-CEO Paolo Ardoino nährt diese Verschwörungserzählung auf Twitter. Hedgefonds hätten seinen Stablecoin nach dem Crash von Luna massiv geshortet, flankiert von Desinformationskampagnen gegen das Projekt, fast 16 Millionen US-Dollar an Reserven musste man in wenigen Tagen auszahlen. “Es schien wirklich von Anfang an ein koordinierter Angriff zu sein, mit einer neuen Welle von FUD, Troll-Armeen, Clowns und so weiter.”

Die einfache Wahrheit könnte aber auch sein: Celsius und Co. haben sich mit ihrem Angebot immer höherer Zinsen massiv verzockt, sind gierig geworden. Die Ironie ist unverkennbar: Die selbsternannten Retter vom Joch der Banken müssen nun selbst gerettet werden, von ihren eigenen Feinden.

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Robinhood: Übernahme durch Kryptobörse FTX?

Die Kryptowährungs-Derivatebörse FTX soll die Übernahme von Robinhood Markets in Erwägung ziehen. Die beliebte Handels-App hat Millionen von Händlern Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Dogecoin (DOGE) näher gebracht.

Unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens berichtete Bloomberg am Montag, FTX denke intern darüber nach, Robinhood zu übernehmen. FTX prüfe ernsthaft eine solche Übernahme. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen. Die Quelle von Bloomberg stellte klar, FTX habe Robinhood noch kein Übernahmeangebot gemacht und könne sich noch gegen eine Übernahme entscheiden.

In einer Stellungnahme gegenüber Bloomberg stellte der FTX-CEO Sam Bankman-Fried klar, sein Unternehmen freue sich über eine mögliche Partnerschaft mit Robinhood, aber es gebe keine aktiven Fusionsgespräche.

„Wir sind begeistert von den Geschäftsaussichten von Robinhood und den viele Möglichkeiten, wie wir mit der Plattform zusammenarbeiten könnten. Davon abgesehen gibt es keine aktiven Übernahmegespräche mit Robinhood.“

FTX oder Bankman-Fried und Robinhood werden nicht das erste mal im selben Atemzug genannt. Im Mai wurde bekannt, dass der FTX-CEO für 650 Millionen US-Dollar einen Anteil in Höhe von 7,6 Prozent an der Plattform erworben habe. Damals sagte Bankman-Fried, mit dem Kauf unterstreiche er seine Überzeugung, dass Robinhood eine „attraktive Investition“ sei, er aber nicht die Absicht habe, das Unternehmen zu übernehmen oder zu beeinflussen. 

Trotz des aktuellen Krypto-Winters weist FTX ein starkes Wachstum auf. Die Börse hat vor kurzem ein Rettungsangebot für den Bitcoin-Kreditgeber BlockFi im Umfang von 250 Millionen US-Dollar vorgelegt. Anfang des Monats einigte sich FTX mit der kanadischen Kryptowährungsplattform Bitvo und wird diese für einen ungenannten Betrag übernehmen.

Viele Kryptobörsen haben einen Großteil ihrer Mitarbeiter entlassen. FTX bestätigte Anfang des Monats hingegen, die Börse werde ihre Belegschaft nicht reduzieren. Bankman-Fried twitterte am 6. Juni, seine Börse werde in absehbarer Zeit „weiter wachsen“.

In diesem Zusammenhang: Goldman Sachs stuft Coinbase-Aktie auf „verkaufen“ herab

Die Plattform Robinhood hat seit ihrer Notierung an der Nasdaq im Juli 2021 etwa drei Viertel ihres Wertes verloren. Die Aktie des Unternehmens stieg am Montag um 13 Prozent, liegt aber immer noch über 75 Prozent unter dem Kurs des Börsengangs.

Die Aktie von Robinhood ist im Laufe des letzten Jahres gesunken, nachdem sie bei ihrer Notierung bei 38 US-Dollar lag. Die Aktie hat eine Marktkapitalisierung von 7,6 Milliarden US-Dollar. Quelle: TradingView.

Im ersten Quartal 2022 sank der Nettoumsatz von Robinhood im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent auf 299 Millionen US-Dollar. Der Umsatz im Bereich Kryptowährungen ging im gleichen Zeitraum um 39 Prozent auf 54 Millionen US-Dollar zurück. 

This article has been updated to include latest comments from Sam Bankman-Fried.

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