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US-Außenminister warnt vor der Anonymität von Kryptowährungen

Der US-Außenminister Mike Pompeo hat davor gewarnt, dass Kryptowährungen indirekt Terrorismus und andere illegale Aktivitäten begünstigen könnten.

Anonymität birgt Risiken

In einem Interview mit CNBC verwies Pompeo am 20. August speziell auf die Risiken, die mit anonymen Transaktionen einhergehen, wobei er Kryptowährungen als Vehikel für die Anonymität sieht:

„Die Risiken, die mit anonymen Transaktionen einhergehen, sind uns wohlbekannt. Wir kennen das noch vom 11. September oder von den terroristischen Aktivitäten in den 15 Jahren zuvor, in denen wir noch keine guten Observierungsmöglichkeiten für Geldströme hatten.“

CNBC-Moderator Joe Kernen hatte in dem Gespräch einen möglichen Zusammenhang zwischen Bitcoin (BTC) und Terrorismus hergestellt, da zuvor die Spannungen im Mittleren Osten diskutiert wurden. In diesem Zusammenhang verwies Kernen auch auf ein vorheriges Interview mit US-Finanzminister Steve Mnuchin, der mit seiner Behauptung, dass Bitcoin mehr für illegale Aktivitäten genutzt wird als Bargeld, zuletzt für Verwunderung gesorgt hatte.

Pompeo wollte diese Behauptung zwar nicht bestätigen, teilte allerdings die Bedenken seines Regierungskollegen, dass Kryptowährungen und anonyme Transaktionen „die Sicherheitslage der Welt verschlechtern könnten“.

Gleiches Recht für alle

Aus dieser Angst zog Pompeo jedoch nicht die gleichen Schlussfolgerungen wie Mnuchin, der eine strenge Regulierung der Kryptobranche fordert. Stattdessen schlägt der Außenminister vor, dass für Kryptowährungen die selben Vorschriften wie für alle anderen elektronischen Transaktionen gelten sollten.

Ein ehemaliger Top-Manager der Deutschen Bank hatte kürzlich einen Artikel veröffentlicht, in dem er die These aufstellt, dass Kryptowährungen ein wichtiger Indikator für weltpolitische Spannungen ist.

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Einspruch abgelehnt – Verfahren gegen Bitfinex und Tether wird fortgesetzt

Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York hat entschieden, dass die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft (NYAG) Zuständigkeit für die Kryptobörse Bitfinex besitzt.

Laut Gerichtsdokumenten vom 19. August ist die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft somit in der Lage, ihre Untersuchungen gegen die Kryptobörse fortzusetzen, in der es um den vorsätzlichen Betrug an Anlegern geht.

So heißt es in den Dokumenten, dass Richter Joel Cohen den Einspruch von Bitfinex abgelehnt hat. Die Kryptobörse hatte behauptet, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keinerlei Zuständigkeit besitzt, weshalb das laufende Verfahren einzustellen sei. Die NYAG wirft Bitfinex vor, gemeinsam mit deren Schwesterfirma Tether Verluste in Höhe von 850 Mio. US-Dollar verschleiert zu haben, wodurch auch Anleger aus dem Bundesstaat New York absichtlich getäuscht worden sein sollen.

Die Vorwürfe haben ein Gerichtsverfahren ausgelöst, dass sich nun schon eine ganze Weile zieht, wobei die Kryptobörse behauptet, dass sie bereits 500.000 US-Dollar ausgeben musste, allein um die bisherigen Prozesskosten zu decken.

Die Frage nach der Zuständigkeit war zuletzt in den Mittelpunkt gerückt, nachdem sowohl die Anwälte von Bitfinex als auch die Anwälte von Tether Dokumente eingereicht hatten, aus denen hervorgehen soll, dass keine der beiden Firmen jemals in New York operiert hat.

Des Weiteren hatten die Anwälte der beiden zusammengehörigen Unternehmen argumentiert, dass allein die Feststellung eines Geschäftsbetriebes im Staat New York nicht ausreichend sei, da vielmehr nachzuweisen sei, dass Anleger durch das Vorgehen der Firmen zu Schaden gekommen sind.

Mit der heutigen Entscheidung von Richter Cohen wird der Einwand, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft keine Zuständigkeit besitzt, jedoch aufgehoben, weshalb die Strafverfolgungsbehörde ihre Untersuchungen nun fortsetzen kann.

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Santander weitet Ripple-Zahlungslösung aus

Der spanische Bankenriese Santander plant, seine von Ripple betriebene globale Zahlungslösung nach Lateinamerika auszuweiten, so ein Sprecher von Santander gegenüber Cointelegraph am 19. August.

Aufgrund des steigenden Transaktionsvolumens will Santander die xCurrent Technologie von Ripple auf eine Reihe von lateinamerikanischen Ländern ausweiten, nachdem sie im April 2018 erstmals die Technologie in Spanien, Brasilien, Polen und Großbritannien eingeführt hatte. 

US-Zahlungskorridor 

Insbesondere will die Bank gebührenfreie Transaktionen aus nicht näher genannten lateinamerikanischen Ländern in die Vereinigten Staaten über die mobile App One Pay FX ermöglichen. Bislang können nur Kunden in Großbritannien und Spanien über One Pay FX Geld in die USA senden. 

Auf Basis von Ripples xCurrent Technologie ist One Pay FX unabhängig von XRP und benötigt die digitale Währung nicht, um zu funktionieren, so der Santander-Sprecher gegenüber Cointelegraph.

Außerdem hieß es:

„XCurrent verlangt Gebühren für den Service. Santander verlangt bei ihrer Lösung keine Gebühren. Santander hat schon immer xCurrent für One Pay FX verwendet. Dabei werden keine kein XRP benötigt, damit die Lösung funktioniert.“

Zukunftspläne

Die Transaktionsvolumen bei der Santander-Lösung One Pay FX hat sich von Januar 2019 bis Juni verdreifacht, während das Volumen in Spanien im April gegenüber dem Vorjahr um 120 Prozent gestiegen ist, so ein Bericht von Coindesk. 

Aber obwohl Santander nicht öffentlich bekannt gab, wann sie mit der Einführung der Technologie in Lateinamerika beginnen würde, will die Bank eine One Pay FX-Lösung in die USA einführen, damit amerikanische Kunden Geld ins Ausland schicken können.

Neben One Pay FX entwickelt Santander auch einen weiteren internationalen Zahlungsdienst namens Pago FX, der für globale Kunden außerhalb von Santander verfügbar sein wird.

Vor kurzem sagte eine Führungskraft der britischen Pensions- und Sozialbehörde, dass die Santander-Lösung One Pay FX eines der Beispiele für erfolgreiche Blockchain-Anwendungen sei, die die Zahlungsbranche potenziell stören könnten.

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Wegen Libra: US-Delegation besucht Schweiz

Die USA entsenden demnächst eine sechsköpfige Experten-Gruppe in die Schweiz. Bei der Reise der Delegation geht es vor allem um Informationsaustausch hinsichtlich Facebooks Libra. Dies meldete die große Schweizer Print-Zeitung NZZ am Sonntag am 18. August im Rahmen eines Reports.

Demnach treffen sich die sechs Delegierten des „United States House Committee on Financial Services“ am Freitag, dem 23. August, mit dem eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten Adrian Lobsiger.

Bei einem weiteren Meeting im Bundeshaus in Bern wird es laut der Schweizer Politikerin Christa Markwalder „die Gelegenheit für einen Austausch mit unseren amerikanischen Kollegen zu Kryptowährungen geben“. Dies sei ein kompliziertes Thema, zu dem man zweifellos voneinander lernen könne. Unterdessen postete Adrian Lobsinger vor Kurzem selbst ein Statement, in dem er kritische Fragen bezüglich Libra aufwirft. Konkret geht es dabei insbesondere darum, wie Facebook zukünftig die Datensicherheit seiner Nutzer gewährleisten will. Das Statement war unter anderem von Datenschutzbeauftragten der USA, EU, Australien und Kanada unterzeichnet worden. Trotz dieser gemeinsamen Stellungnahme unterzeichnete Lobsinger das Statement nicht selber, sondern verwies auf ungeklärte juristische Rahmenbedingungen des Schweizer Rechts. Lobsinger ist außerdem für die Beaufsichtigung der Libra-Aktivitäten im Land zuständig.

Delegationsleiterin Waters warb für Libra-Moratorium

Im Gegensatz zur ambivalenten Haltung Lobsingers sind die Ansichten der Delegationsleiterin Maxine Waters in Bezug auf Libra eindeutig. Waters ist nämlich Vorsitzende des Bankenausschusses und eine scharfe Kritikerin von Facebooks Kryptowährung.

Erst im Juni 2019 sprach sie sich demnach für ein Moratorium von Libra aus, solange der Kongress keine einheitliche Strategie im Umgang mit dem Produkt ausgearbeitet hat. Auch kritisierte Waters in einem TV-Interview die Schweiz als Libra-Standort, da es in dem Land in der Vergangenheit häufiger zu Geldwäsche-Skandalen kam.

Facebook betont indes regelmäßig die Vereinbarkeit von Libra mit dem US-Recht. Laut Libra-Chef David Marcus bestehen keine Bedenken zu Privatsphäre und Sicherheit von Nutzerdaten. Auch hierzulande wirft das Krypto-Projekt des Sozial-Media-Giganten jedoch Fragen auf. Politiker und Wirtschaftsexperten sorgen sich vornehmlich um die Regulierbarkeit der Währung und den Erhalt von Geld als soziopolitischer Infrastruktur.

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Das Regulierungs-ECHO – USA will Bitcoin-Steuersündern an den Kragen

Willkommen zum Regulierungs-ECHO: Neuigkeiten zur rechtlichen Einordnung von Bitcoin, Blockchain & Co.

China: Zentralbank ist bereit für eigene Kryptowährung

DSGVO vs. Blockchain? – EU-Bericht fordert Leitlinien, Zertifikate und weitere Forschung

Es wird einstweilen zum Mantra: Wir brauchen eine Regulierung des Bitcoin- und Blockchain-Sektors. Am besten auf internationaler Ebene, denn dezentrale Technologien auf nationaler Ebene zu regulieren, erscheint mitunter wenig sinnvoll. So ähnlich sieht das auch die Europäische Union. Denn die EU fordert Leitlinien, Zertifikate und weitere Forschung, um sich der Blockchain-Technologie sinnvoll anzunähern.

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UN-Bericht: Neue Details zu Nordkoreas Bitcoin-Hack

SEC vertagt 3 Bitcoin-ETF-Anträge: Entscheidungen fallen im Oktober

Die Securities and Exchange Commission übt sich indes im Aufschieben. Denn die US-Börsenaufsicht hat in der vergangenen Woche beschlossen, in Hinsicht auf Bitcoin-ETF-Anträge vorerst nichts zu beschließen. Dennoch hat sich die SEC eine Gnadenfrist eingeräumt. Bis Mitte Oktober soll es demnach eine Entscheidung geben, ob ein Bitcoin ETF genehmigt werden wird.

„Operation Cryptosweep“: Maryland verfolgt Bitcoin-Steuersünder

Neuseeland erlaubt Gehaltszahlungen mit Bitcoin

Ein großer Schritt in Richtung Adaption am anderen Ende der Welt: Neuseeland erlaubt nun Gehaltszahlungen mit Bitcoin. Ab dem 1. September dürfen Unternehmen damit den Lohn in der Kryptowährung auszahlen.

US-Regulierungsbehörde OFAC nimmt sich Bitcoin an

Und noch einmal die USA: Auch das U.S. Department of the Treasurys Office of Foreign Assets Control (OFAC) will sich künftig der Regulierung von Kryptowährungen widmen. Mit ihrem Kurswechsel lässt die Außenwirtschaftsbehörde also ein generelles Umdenken im US-Finanzministerium durchscheinen.

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US-Gesetzgeber tauschen sich mit der Schweiz über Facebooks Libra aus

Eine Delegation des US-Repräsentantenhauses wird die Schweiz wegen Bedenken hinsichtlich der Kryptowährung besuchen. Im Mittelpunkt steht dabei Facebooks noch nicht veröffentlichte Stablecoin Libra.

Wie die lokale Wochenzeitung NZZ am Sonntag am 17. August berichtete, wird eine sechsköpfige Delegation des House Financial Services Committee mit dem Datenschutz- und Informationskommissar (EDÖB) Adrian Lobsiger zusammentreffen, um sich über digitale Währungen auszutauschen.

Ein Sprecher sagte der NZZ am Sonntag, dass Libra im Mittelpunkt des Dialogs zwischen der Aufsichtsbehörde und dem US-amerikanischen Gesetzgeber stehen wird. Die Delegation wird von der Vorsitzenden des House Financial Services Committee, Maxine Waters, geleitet, die zuvor darum gebeten hatte, die Entwicklung von Facebook zu stoppen, bis die angeblichen Risiken, die damit verbunden sind, richtig verstanden werden.

Schweizer Verordnung

Der Besuch der US-Gesetzgeber zielt darauf ab, regulatorische Fragen im Zusammenhang mit Libra zu klären. In Anhörungen vor dem House Financial Services Committee im Juli äußerten einige Vertreter ihr Unbehagen darüber, dass die Coin von der Schweiz aus reguliert wird. 

In den Anhörungen versicherte David Marcus von Facebook dem Vertreter Bill Huizenga, dass Facebook mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht in Kontakt getreten sei.

Der Leiter der Kommunikation bei der EDÖB, Hugo Wyler, sagte anschließend, dass Facebook die Regulierungsbehörde bezüglich der Registrierung seines Kryptowährungsprojekts nicht kontaktiert habe. Die FINMA sandte daraufhin einen Brief an die Libra Association –das von der Stablecoin vorgeschlagene Leitungsgremium – mit der Bitte um Einzelheiten über Libra:

„Die EDÖB erklärte in einem Schreiben, dass die Libra Association sie über den aktuellen Stand des Projekts informieren sollte, damit sie beurteilen kann, inwieweit sie beratend und aufsichtsrechtlich kompetent ist, da sie keine Informationen darüber erhalten hat, welche persönlichen Daten verarbeitet werden und inwiefern sie als Berater und Aufsicht zuständig ist.“

Bei einer Anhörung vor dem US- Repräsentantenhaus Mitte Juli wurde Marcus die Frage gestellt, warum das Unternehmen entschieden hatte, seine Libra Association in der Schweiz und nicht in den USA zu registrieren. „Die Wahl der Schweiz“, so Marcus, „hatte nichts damit zu tun Umgehen von Vorschriften oder Versehen.“ Marcus argumentierte, dass die Gerichtsbarkeit ein internationaler Ort sei, der der Geschäftstätigkeit förderlich sei.

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IT-Riese Oracle verklagt Blockchain-Startup wegen Namensverwendung

Der Softwareentwicklungsriese Oracle verklagt das Blockchain-Startup CryptoOracle wegen mutmaßlicher Markenverletzungen und Cybersquatting.

Cybersquatting und Markenverletzung

Die Tech-Nachrichtenplattform Computer Reseller News (CRN) berichtete am 15. August, dass Oracle CryptoOracle wegen Markenverletzungen und Cybersquatting im Bezirk Kalifornien Nord verklagt hat.

Laut Wikipedia ist Cybersquatting „die Registrierung, der Handel mit oder die Nutzung eines Internet-Domainnamens in böswilliger Absicht, um vom guten Willen einer Marke zu profitieren, die jemand anderem gehört“.

In der Klage des Technologieriesen heißt es, dass der Name des Startups gewählt wurde, „um den Ruf von Oracle als Innovator und Marktführer in der Technologiebranche zu nutzen und bei den Verbrauchern den guten Willen zu wecken, den Oracle mit seiner eigenen berühmten Marke aufgebaut hat“.

CryptoOracle ist ein Beratungsunternehmen, das sich auf den Kryptowährungsraum konzentriert und auch Tickets für von ihm organisierte Branchenveranstaltungen wie CryptoMondays verkauft. Oracle hingegen ist der Softwareentwicklungsriese hinter Java, der auch Blockchain-Dienste anbietet.

Oracle arbeitet auch mit Blockchain

Wie Cointelegraph im Februar berichtete erweitert Oracle unter anderem die Funktionen seiner Oracle Unternehmens-Blockchain-Plattform. Das Startup wurde mehrfach auf CNBC vorgestellt und eines dieser Interviews ist der Grund, dass der IT-Riese beschlossen hat, rechtliche Schritte einzuleiten.

Oracle hat einen Unterlassungsbrief an Oracle wegen seinem Antrag auf die Markenrechte am Namen zukommen lassen. Nun bittet Oracle einen Bundesrichter, dem Startup anzuordnen, diese Markenanmeldung zurückzuziehen, seinen Namen nicht mehr zu verwenden und das Branding aus allen Webdomains zu entfernen, die auf sie verweisen.  Schließlich behauptet der Anwalt von Oracle auch, dass die Firma ein Recht auf die Gewinne des Startups habe.

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SimplyVital einigt sich mit SEC über mutmaßlich unregistriertem ICO

Ein Unternehmen aus New England hat sich mit der US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) wegen eines mutmaßlich nicht registrierten Initial Coin Offering (ICO) im Umfang von 6,3 Mio. US-Dollar geeinigt.

Laut einer SEC-Mitteilung vom 12. August kündigte SimplyVital Health, Inc. im Jahr 2017 ein ICO an, um Kapital für ein gesundheitsbezogenes Blockchain-Ökosystem namens Health Nexus aufzubringen. Das Unternehmen bot einen firmeneigene Token für den Health Nexus namens Health Cash (HLTH) an.

Das Unternehmen soll einen Vorverkauf von HLTH-Token im Rahmen der Simple Agreements for Future Tokens (SAFTs) angekündigt haben, die nach ihrer Generierung durch SimplyVital an Investoren gehen sollten.

In der Erklärung heißt es jedoch: „SimplyVital hat im Vorfeld des Angebots und Verkaufs des HLTH auf Grundlage der SAFT bei der Kommission keine Registrierungserklärung eingereicht und ist auch nicht von der Registrierung ausgenommen.“

SimplyVital soll durch den Token-Verkauf zwischen September 2017 und April 2018 6,3 Mio. US-Dollar aufgebracht haben. In der Erklärung heißt es außerdem:

„Nach Abschluss des Vorverkaufs im April 2018 entschied sich SimplyVital schließlich, HLTH nicht im Rahmen des geplanten ICO anzubieten und zu verkaufen. Im Jahr 2019 hat SimplyVital im Wesentlichen freiwillig alle im Rahmen des Vorverkaufs aufgebrachten Gelder an die Investoren zurückgegeben“.

Ohne die Behauptungen zu bestätigen oder zu dementieren, dass gegen bestimmte Aspekte des Wertpapiergesetzes von 1933 verstoßen wurde, stimmte SimplyVital einer von der SEC erwirkten Unterlassungsanordnung zu.

Erst gestern berichtete Cointelegraph, dass ein US-Bezirksgericht eine Noteinfrierung verhängte und 8 Mio. US-Dollar sperrte, die von einem New Yorker und zwei seiner Organisationen in einem ICO aufgebracht wurden. Die SEC hat am 12. August einen ersten Antrag auf Einfrierung gestellt und behauptet, dass Reginald Middleton, Veritaseum Inc. und Veritaseum LLC das Geld mittels eines ICO aufgebracht haben soll, das ein betrügerisches, nicht registriertes Wertpapierangebot war. 

Gestern berichtete Cointelegraph auch, dass der XRP-Investor Bradley Sostack eine Sammelklage gegen Ripple abänderte. In dieser behauptete er, dass das Unternehmen Investoren irregeführt und XRP als nicht registriertes Wertpapier verkauft und damit gegen Bundesgesetze verstoßen habe.

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Eingenetzt – Dirk Nowitzkis Mavericks akzeptieren als zweites NBA-Team Bitcoin

Nicht nur auf dem Court bewegen sich die Dallas Mavericks mit großen Schritten Richtung Zukunft, sondern auch abseits des Basketballfeldes erfährt das ehemalige Team des deutschen Starspielers Dirk Nowitzki frischen Wind.

Als zweiter NBA-Verein akzeptiert Dallas zukünftig Zahlungen per Bitcoin (BTC). Die entsprechende Pressemitteilung wurde am 13. August vom Krypto-Zahlungsdienstleister BitPay verbreitet, der an dem Schritt beteiligt ist.

„Wildpferde“ haben ihren eigenen Kopf!

Die Annahme von Bitcoin war für Mavs-Fans nur noch eine Frage der Zeit, da Clubbesitzer Mark Cuban sich bereits in der Vergangenheit offen gegenüber Kryptowährungen gezeigt hatte. Dementsprechend gab es zuvor schon Pläne, dass Tickets früher oder später auch mit Bitcoin bezahlt werden können.

Eineinhalb Jahre später ist diese Ankündigung nun Wirklichkeit geworden und die Mavericks (Wildpferde) werden neben den Sacramento Kings zum zweiten Team, das Kryptowährungen als offizielle Zahlungsmethode anbietet.

Die im kalifornischen Sacramento ansässigen Kings hatten schon 2014 damit begonnen, Bitcoin als Zahlungsmittel für Tickets und Fanartikel zuzulassen.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, werden die Mavericks, genau wie die Sacramento Kings, den Krypto-Dienstleister BitPay nutzen, um die entsprechenden Zahlungen abzuwickeln.

Clubbesitzer Cuban hat bereits anderweitig erste Schritte in der Kryptobranche unternommen. So hat er sowohl in einen Hedgefonds für Digitalwährungen als auch in ein ICO investiert, außerdem hat er im August 2017 ein Entwickler-Team bei der Entwicklung des Ethereum-basierten Mercury Protokolls unterstützt.   

Allerdings zeigte sich der Unternehmer und Investor zuletzt kritisch gegenüber der geplanten Facebook Kryptowährung Libra und bezeichnete diese gar als „großen Fehler“. Darüber hinaus hatte Cuban zuletzt betont, dass er Ähnlichkeiten zwischen Bitcoin und Gold feststellt, wobei er die marktführende Kryptowährung sogar noch im Vorteil sieht.

Profisport und Blockchain – Ein starkes Team

Der Profisport wird immer mehr zur treibenden Kraft für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen.

Zum Beispiel hat Cointelegraph gestern erst berichtet, dass die amerikanische Boxlegende Mike Tyson ein neues Blockchain-Projekt fördert, das jungen Boxen auf ihrem Weg zum Erfolg helfen soll.

Die Blockchain-Plattform Socios.com hat unterdessen schon mit mehreren namhaften Fußballvereinen Sponsoringverträge abgeschlossen, darunter Paris Saint-Germain, Juventus Turin und West Ham United.

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US-Regulierungsbehörde OFAC nimmt sich Bitcoin an

Die US-Regulierungsbehörde OFAC (U.S. Department of the Treasury‘s Office of Foreign Assets Control) will Krypto-Themen mehr Aufmerksamkeit schenken. Dies geht aus einem Dokument hervor, welches am 13. August auf der Newsseite Mondaq erschien. Darin legen Experten das Interesse der Behörde an der Regulierung und der rechtlichen Einordnung der Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten dar.

Das OFAC ist eine Kontrollbehörde der USA, welche im Auftrag des Finanzministeriums Ziele für mögliche Sanktionen recherchiert und diese dann umsetzt. Sie ist beispielsweise dafür verantwortlich, sanktionierte Länder vom internationalen Bankenverkehr zu isolieren. 2017 überwachte die OFAC etwa 5.800 Personen und Organisationen.

Woher kommt OFACs Kurswechsel?

Tatsächlich signalisierte die OFAC erst relativ spät, nämlich im Januar 2018, Interesse an einer Krypto-Regulierung. In dem Dokument heißt es:

Während das U.S. Department of Justice (DOJ) und die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) aggressive Ansätze zur Regulierung verfolgen, die in hochdotierten Einigungen resultierten, war die OFAC da bislang langsamer.

Dies soll sich nun allerdings endgültig ändern. Als Grund für die zunehmende Priorisierung von Bitcoin & Co. nennen die Autoren unter anderem die zunehmende Verbreitung von ICOs (Initial Coin Offerings) in den letzten Jahren.

Damals war es zunächst die Nachricht von Venezuelas Veröffentlichung einer eigenen Kryptowährung namens Petro, welche die Behörde erstmals auf den Plan rief. Anschließend publizierte sie auf ihrer Webseite ein FAQ, welches US-Bürger vor rechtlichen Konsequenzen warnte, sollten sie Transaktionen mit dem Petro durchführen. Später weitete sie diese Drohungen auf die gesamte Krypto-Industrie aus.

Nun geht das OFAC noch einen Schritt weiter und ernennt Bitcoin & Co. zu seiner Schlüsselpriorität. Offenbar sammelt die Behörde Informationen von einem Dutzend Krypto-Börsen. Mindestens eine davon erhielt hat sogar eine Vorladung. Unklar bleibt, welche Regulierungsmaßnahmen die Behörde konkret anstrebt und was sie mit den gesammelten Informationen langfristig vorhat. Denkbar wäre, dass sie die gesammelten Daten mit der SEC und anderen Behörden teilt, um interne Untersuchungen voranzubringen.

Die neuen Richtlinien der OFAC führen unter Umständen dazu, dass Krypto-Börsen mehr Wert auf AML (Anti-Geldwäsche-Richtlinien) und KYC-Prozesse (Know-Your-Customer) legen. So entgehen sie einer möglichen Verfolgung durch US-Regulierungsbehörden.

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