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XRPL Foundation: Ripple kehrt sich nicht von XRP ab

Die vor kurzem gegründete XRP Ledger Foundation will den Ausbau und die Adaption des XRP-Ökosystems voranbringen. Eine Aufgabe, die sich bislang vor allem Ripple auf die Fahne geschrieben hat.

Die Gründung der XRP Ledger Foundation (XRPLF) hat für Spekulationen über einen möglichen Rückzug des kalifornischen FinTechs Ripple aus dem XRP-Ökosystem gesorgt. Gegenüber dem Nachrichtenportal Forbes hat nun ein Sprecher der Foundation entsprechende Bestrebungen Ripples dementiert.

Die XRP Ledger Foundation wurde am 24. September ins Leben gerufen. Sie versteht sich als unabhängige Organisation, die sich der Pflege und dem Ausbau des XRP Ledger (XRPL), der Heimat des Ripple-Coin XRP verschrieben hat. Dazu gehören unter anderem die technologische Weiterentwicklung des XRP Ledger sowie die Erstellung von Kriterien für Netzwerkknoten, die als sogenannte Validator Nodes für das Bestätigen von Transaktionen im XRPL infrage kommen. Die Foundation will damit eine eigene Unique Nodes List (UNL) erstellen: Eine Empfehlungsliste mit vertrauenswürdigen Validator Nodes.

Dabei fischt die Foundation durchaus im Gewässer von Ripple. Allen Distanzierungsversuchen zum Trotz hat das FinTech noch immer einen erheblichen Einfluss auf das XRP Ledger. Zum einen betreibt Ripple selbst zahlreiche Validator Nodes im XRPL. Zum anderen ist es zwar bereits jetzt möglich, eigene UNLs zu erstellen; doch Ripple kontrolliert die Zusammensetzung der Standard- UNL, von der die meisten Nodes Gebrauch machen.

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Darüber hinaus kontrolliert Ripple noch immer über 50 Prozent aller XRP-Einheiten. Von 100 Milliarden XRP befinden sich 45,1 Milliarden im Umlauf. 6,2 Milliarden hält das FinTech selbst, der Rest ist in sogenannten Escrow (Treuhand-) Wallets verwahrt. 2017 richtete Ripple 55 solche Wallets ein, jeweils gefüllt mit einer Milliarde XRP. Seit dem wird monatlich eine Milliarde XRP für die Umlaufversorgung freigeschaltet – 55 Monate lang. Der Teil davon, der keine Abnehmer findet – in der Regel der Großteil – wandert zurück in eine neue Escrow Wallet. Im ersten Quartal 2020 flossen von 3 Milliarden freigeschalteten XRP 2,6 Milliarden zurück in Treuhand-Wallets. Dieser Umstand sorgt dafür, dass sich Ripple – beziehungsweise XRP – regelmäßig dem Vorwurf der Zentralisierung gegenübersieht.

XRP-Dezentralisierung light

Die Gründung der XRP Ledger Foundation kann in diesem Zusammenhang ein als ein Schritt in Richtung eines dezentralen Netzwerks gedeutet werden – zumindest nach der Lesart von David Schwartz, dem CTO von Ripple.

Wir und die Community haben in den letzten 8 Jahren daran gearbeitet, die Dezentralisierung, die Leistung und den Funktionsumfang des XRP-Ledgers dramatisch zu steigern, und wir werden uns auch in Zukunft für sein Wachstum und seine Innovation unter Führung der Foundation einsetzen.

Lässt sich Schwarz in der Pressemitteilung zum Start der XRP Ledger Foundation zitieren. Letztere hat von Ripple, Coil und GateHub eine finanzielle Starthilfe in Höhe von 6,5 Millionen US-Dollar erhalten.

Ripple soll weiter „Schlüsselrolle“ einnehmen

Gerüchten, dass Ripple – das nach wie vor auch ein Kernentwickler-Team für das XRP Protokoll beschäftigt –  die Entwicklung des XRPL gänzlich auslagern will, erteilt Bharath Chari, Sprecher der XRP Ledger Foundation, gegenüber Forbes eine Absage.

Wir sind der Meinung, dass dies überhaupt nicht der Fall ist, auch wenn diese Frage von Ripple besser beantwortet wird. Wie bei vielen Open-Source-Projekten investieren die beteiligten Unternehmen Zeit und Ressourcen, um bei der Entwicklung zu helfen. Die XRPLF sieht Ripple weiterhin in einer Schlüsselrolle als Entwickler, sowohl was die technischen als auch die geschäftlichen Aspekte des XRPL betrifft. Darüber hinaus ist die XRPLF nur eine Einrichtung, die verspricht, im besten Interesse des XRPL zu handeln. Es geht nicht darum, ein offenes, dezentralisiertes Ökosystem wie das XRPL zu kontrollieren,

so der Sprecher der Foundation im Forbes-Interview. Auch Bedenken, dass die XRPLF mit ihrer eigenen UNL Einfluss auf die Netzwerk-Governance nehmen könnte – beispielsweise, indem Mitglieder im Rat der Foundation bessere Chancen auf einen Platz in der UNL haben – hält Chari für unbegründet:

Jegliche Überschneidung [zwischen XRPLF-Rat und UNL] wird zufällig sein und in keiner Weise forciert. Die von uns veröffentlichten Hauptkriterien für die Aufnahme in die UNL würden nicht nur auf der Beteiligung am Ökosystem basieren, sondern auch auf „harten“ technischen Nachweisen dafür, dass sie in der Lage sind, den strengen Anforderungen der Aufrechterhaltung hoher Zustimmungsraten gerecht zu werden.

Mindestens eine Überschneidung gibt es bereits zwischen der XRPLF und der von Ripple festgelegten UNL. Der XRPL-Entwickler Wietse Wind, der unter anderem den XRP TipBot erschaffen hat, betreibt einen der 35 Validator Nodes, die auf dem XRPL den Ton angeben.

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Zweite Chance für Anleger? – Mehrere Altcoins auf ähnlichem Weg wie bei Rekordlauf 2017

Gleich mehrere „alternative Kryptowährungen“, also die sogenannten „Altcoins“, befinden sich aktuell auf einem ähnlichen Weg wie während des Rekordlaufs der Kryptomärkte im Jahr 2017. Für viele Nachzügler könnte dies womöglich eine zweite Chance sein, allerdings sollte beachtet werden, dass für einige Coins das Ende der Fahnenstange schon erreicht sein könnte. Vorsicht ist also geboten!

Am 11. Juni 2017 lag Litecoin (LTC) bei knapp 33 US-Dollar, wie die Daten von CoinMarketCap zeigen. Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Kurs auf fast 46 US-Dollar, was jedoch noch weit hinter dem bisherigen Rekordhoch von 365 US-Dollar zurückliegt.

Ethereum (ETH) stand damals bei 340 US-Dollar, was sogar noch 2 US-Dollar hinter dem aktuellen Kurswert von 342 US-Dollar ist. Die zweitgrößte Kryptowährung überhaupt ist im Vergleich mit sich selbst also stärker als 2017.

XRP, der Altcoin vom Blockchain-Zahlungsdienstleister Ripple, verzeichnete zum damaligen Zeitpunkt 0,27 US-Dollar, was allerdings mehr ist als der momentane Kurs von 0,23 US-Dollar.

Für Zcash (ZEC) ist der Blick in die Vergangeheit aber wohl am schmerzhaftesten, denn 2017 waren noch kräftige 331 US-Dollar auf dem Tableau, während heute lediglich noch 54 US-Dollar zu Buche stehen.

Die Kryptomärkte haben den Anlegern schon wiederholt zweite und dritte Chancen eingeräumt, wobei diese oftmals ganz unterschiedlich ausfallen. Nur, weil einige Kryptowährungen eine ähnliche Kursentwicklung hinlegen wie während ihren Hochzeiten, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sie je wieder die vorherigen Rekordhöhen erreichen.

Die Kryptowährungen aus dem Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) liegen zurzeit zwar stark im Trend und fahren satte Zugewinne ein, jedoch ist diese Kategorie wohl eher für die Experten unter den Krypto-Anlegern zu empfehlen. Oftmals ist reine Spekulation hier die treibende Kraft, was zwar große Chancen auf Profit schafft, aber mindestens gleich hohe Risiken für Verlust birgt. Darüber hinaus erheben manche Experten gar Zweifel an der generellen Legitimität der DeFi.

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XRP Ledger Foundation bekommt 6,5 Mio. US-Dollar Investitionskapital

Die neu ins Leben gerufene XRP Ledger Foundation hat 6,5 Mio. US-Dollar Investitionskapital von Ripple, Coil und GateHub zur Verfügung gestellt bekommen. Die Non-Profit-Organisation wurde mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung des XRP Ledgers voranzutreiben, wobei es sich um die Blockchain handelt, auf der die zugehörige Kryptowährung XRP basiert.

Alle drei Geldgeber haben ihre Projekte auf der XRP-Blockchain gebaut. Wie es in Medienberichten dazu heißt, soll die neu geschaffene Foundation die Weiterentwicklung und Optimierung der XRP-Infrastruktur fördern, weshalb besonders skalierbare und nachhaltige Projekte unterstützt werden sollen.

Die Foundation will dazu eine Checkliste erstellen, auf der die Performance der Netzwerk-Validatoren ausgewertet wird. Zudem soll die Entwicklung von Tools unterstützt werden, die die Zugänglichkeit sowohl für Entwickler als auch für Nutzer verbessert. Laut Ripple CTO David Schwartz setzt sich der Vorstand der XRP Ledger Foundation aus vielen bekannten Gesichtern des XRP-Ökosystems zusammen, darunter zum Beispiel XRPL Entwickler Wietse Wind.

Bharath Chari, ein Wirtschaftsberater von XRP Ledger, gibt in diesem Zusammenhang an: „Die Foundation freut sich, gemeinsam mit den Stakeholdern des Ökosystems die Innovation und Nutzung des XRP Ledgers voranzutreiben. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Weiterentwicklung so gut wie möglich zu unterstützen.“

Des Weiteren soll ein „XRP Community Fund“ eingerichtet werden, also ein Topf, der unabhängig von der Foundation ist und Fördergelder für bestimmte Projekte und die Adoption der XRP-Blockchain bereitstellt. Die Foundation erhofft sich in Zukunft weitere Gelder, um auch mit der breiteren Community zusammenarbeiten zu können, darunter akademische Einrichtungen und andere Non-Profit-Organisationen, um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen.

Obwohl die Performance der Kryptowährung XRP in diesem Jahr bisher relativ verhalten war, hat Betreiber Ripple große Fortschritte bei der Erschließung von neuen Partnerschaften mit Banken auf der ganzen Welt gemacht. Erst vor wenigen Tagen hatte Ripple vermeldet, dass eine Partnerschaft mit der HDFC, der größten Privatbank Indiens, eingetütet worden ist.

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#972 XRP Verkaufsdruck, 10000 Bitcoin ATM’s weltweit & Bitcoin Visa Card Binance

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 972. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: XRP Verkaufsdruck steigt, Mehr als 10.000 Bitcoin ATM’s weltweit & die Bitcoin Visa Card von Binance ist da.

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1.) Ripple und Jeb McCaleb verkaufen weiterhin ihre XRP – Verkaufsdruck steigt
https://cryptomonday.de/ripple-und-jeb-mccaleb-verkaufen-weiterhin-ihre-xrp-verkaufsdruck-steigt/

2.) Bitcoin ATMs surge by 87% in past year to surpass 10,000 globally
https://cointelegraph.com/news/bitcoin-atms-surge-by-87-in-past-year-to-surpass-10-000-globally

3.) Die Visa Card von Binance ist da! Ganz einfach mit Bitcoin und Co. bezahlen
https://www.coinkurier.de/die-visa-card-von-binance-ist-da-ganz-einfach-mit-bitcoin-und-co-bezahlen/

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Top 10 Kryptowährungen am 17.09.20 um 8:30Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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#970 XRP wird Bullrun auslösen, Bitcoin wird Gold ersetzen & Bitcoin Wette 36k bis Ende 2020

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 970. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: XRP wird den nächsten Bullrun auslösen, Bitcoin wird Gold ersetzen & Bitcoin Wette 36k bis Ende 2020.

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1.) XRP wird den nächsten Bullrun auslösen – Analyst lehnt sich bei Ripple weit aus dem Fenster
https://cryptomonday.de/xrp-wird-den-naechsten-bullrun-ausloesen-analyst-lehnt-sich-bei-ripple-weit-aus-dem-fenster/

2.) Bitcoin (BTC) wird Gold innerhalb einer Generation ersetzen
https://blockchain-hero.com/bitcoin-btc-wird-gold-innerhalb-einer-generation-ersetzen/

3.) Against the Odds, Some Bitcoin Traders Are Betting on a $36K Price by Year’s End
https://www.coindesk.com/bitcoin-traders-options-36k-price-2020-deribit

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Top 10 Kryptowährungen am 15.09.20 um 8:30Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Abverkauf am Gesamtmarkt lässt Ethereum, IOTA und Ripple einbrechen

Starke Kurseinbrüche an den Finanzmärkten lassen auch die Kurse von Ethereum (ETH), IOTA (MIOTA) und Ripple (XRP) deutlich korrigieren.

Ethereum (ETH): Wichtiger Zielbereich abgearbeitet

  • Kurs: 397,12 US-Dollar (Vorwoche: 393,18 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 409 US-Dollar, 440 US-Dollar, 489 US-Dollar, 515 US-Dollar, 550 US-Dollar, 607 US-Dollar
  • Unterstützungen: 373 US-Dollar, 363 US-Dollar, 318 US-Dollar, 288 US-Dollar, 272 US-Dollar, 252 US-Dollar
  • Ether-Kurs arbeitet wichtige Zielzone zwischen 484-515 US-Dollar ab.
  • Bullishes Kursziel weiterhin bei 515 US-Dollar.
  • Unterhalb der 363 US-Dollar droht eine Korrektur bis 318 US-Dollar.

Der Ether-Kurs stieg am 1. September bis in den Widerstandsbereich oberhalb von 484 US-Dollar und arbeitete damit ein wichtiges Kursziel ab. Bereits am Folgetag sorgte der Kurseinbruch der Leitwährung Bitcoin (BTC) für eine deutliche Kurskorrektur am Gesamtmarkt, von der auch Ethereum nicht verschont blieb. Der Ether-Kurs brach in der Spitze um 24 Prozentpunkte ein und stabilisierte sich erst am Supertrend bei 373 US-Dollar. Damit handelt Ethereum nun wieder unter seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage (EMA20) (rot) der aktuell bei 409 US-Dollar verläuft.

Bullishe Variante (Ethereum)

Die Bullen schaffen es vorerst, einen nachhaltigen Kurseinbruch abzuwenden. Steigt der Kurs von Ethereum zeitnah zurück über den EMA20 bei 409 US-Dollar, ist ein erneuter Anstieg bis an die 440 US-Dollar vorstellbar. Erst wenn dieser zentrale Resist per Tagesschlusskurs überwunden werden kann, ist ein Folgeanstieg bis in den roten Widerstandsbereich zwischen 484 US-Dollar und 515 US-Dollar wahrscheinlich. Schaffen es die Bullen auch die 515 US-Dollar (Widerstand aus dem Juli 2018) dynamisch zu überwinden, rücken die Kursziele bei 550 US-Dollar sowie 607 US-Dollar wieder in den Fokus. Vorerst sind diese Chartmarken die maximalen Kursziele bei Ethereum. Höhere Ether-Kurse sind erst bei einem Bitcoin-Anstieg in Richtung der 13.800 US-Dollar vorstellbar, zu stark war das Abwärtsmomentum am Gesamtmarkt in den letzten Tagen. Fällt der Ether-Kurs per Tagesschluss unter den zentralen Support bei 363 US-Dollar, wäre das bullishe Szenario unmittelbar zu verwerfen.

Bearishe Variante (Ethereum)

Der Ether-Kurs handelt trotz eines deutlichen Kursrücksetzers in den vergangenen Tagen vorerst weiterhin über seinem wichtigen Support bei 363 US-Dollar. Schaffen es die Bären den Kurs zeitnah unter die 363 US-Dollar zu drücken, ist mit einer Ausweitung der Konsolidierung bis an die 318 US-Dollar zu rechnen. Hier verläuft aktuell der gleitende Durchschnitt der letzten 100 Tage (EMA100) (gelb). Wird auch diese Kursmarke aufgegeben, ist eine Ausweitung der Kurskorrektur in Richtung der 288 US-Dollar wahrscheinlich. Wie bereits in der Vorwoche erwähnt, entscheidet sich an diesem wichtigen Support der Kursverlauf von Ethereum für die kommenden Wochen.

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Wird die 288 US-Dollar per Tagesschlusskurs ebenfalls unterboten, wäre dieses sehr bearish zu werten. Der Kurs von Ethereum dürfte dann schnell bis an den EMA200 (blau) bei 272 US-Dollar fallen. Hier ist mit einer Gegenwehr der Bullen zu rechnen. Ein Bruch dieser Marke dürfte den Ether-Kurs bis das Ausbruchsniveau bei 252 US-Dollar abrutschen lassen. Schaffen es die Bären auch diesen Support zu durchbrechen, aktiviert dieses das maximale Kursziel auf der Unterseite bei 225 US-Dollar.   

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI im Tageschart handelt auch diese Woche weiter in der neutralen Zone bei aktuell 49. Fällt der RSI unter die 45 dürfte weitere Abwärtsdynamik entstehen. Das in der Vorwoche aktivierte Verkaufssignal beim MACD ist weiterhin aktiv und erschwert einen zeitnahen Anstieg des Ether-Kurses. Dem entgegen stehen die weiterhin aktiven Kaufsignale beider Indikatoren auf Wochensicht, welche bei einer zeitnahen Kursstabilisierung mittelfristig höhere Kurse indizieren.

Ripple (XRP): Ripple fällt bis an den ersten wichtigen Supportbereich

  • Kurs: 0,257 US-Dollar (Vorwoche: 0,290 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,283 US-Dollar, 0,296 US-Dollar, 0,326 US-Dollar, 0,346 US-Dollar, 0,398 US-Dollar, 0,437 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,246 US-Dollar, 0,234 US-Dollar, 0,228 US-Dollar, 0,213 US-Dollar, 0,207 US-Dollar, 0,185 US-Dollar
  • XRP-Kurs korrigiert bis in den pinken Unterstützungsbereich.
  • 0,246 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone.
  • Erst ein Ausbruch über die 0,346 US-Dollar könnte neuen Auftrieb geben.

Nach dem vergeblichen Versuch, sich oberhalb der 0,30 US-Dollar zu stabilisieren, fällt der XRP-Kurs deutlich bis an das alte Ausbruchsniveau bei 0,246 US-Dollar zurück. Zwar konnten die Bullen einen stärkeren Kurseinbruch vorerst abwenden, der Chart wirkt nun dennoch sehr fragil. Zwar konnte der Supertrend bei 0,247 US-Dollar auf Tagesbasis vorerst verteidigt werden, ein Retest des EMA200 (blau) bei 0,234 US-Dollar scheint aktuell dennoch unausweichlich.

Bullishe Variante (Ripple)

Schaffen es die Bullen den Kurs nun zeitnah zurück über den Widerstand bei 0,254 US-Dollar zu befördern, ist ein Folgeanstieg bis an die 0,283 US-Dollar einzuplanen. Wird auch diese Marke dynamisch überwunden und der XRP-Kurs steigt erneut über die 0,296 US-Dollar an, hellt sich das Chartbild wieder etwas auf. Erst wenn die rote Abwärtstrendlinie per Tagesschlusskurs nach oben durchbrochen wird, rückt das Monatshoch bei 0,326 US-Dollar erneut in den Fokus. Kann auch dieser starke Resist dynamisch überwunden werden, ist das Jahreshoch vom 20. Februar bei 0,346 US-Dollar als Kursziel aktiviert. Für einen Durchmarsch bis an den Widerstand bei 0,398 US-Dollar, bedarf es einer Stabilisierung des Bitcoin-Kurses oberhalb der 11.500 US-Dollar. Anleger sollten daher die Entwicklung der Leitwährung in den kommenden Tagen genau beobachten.

Bearishe Variante (Ripple)

Sind die Bullen zu schwach, den XRP-Kurs oberhalb der 0,256 US-Dollar zu stabilisieren, ist mit einem weiteren Kursrutsch in Richtung des EMA200 (blau) bei 0,234 US-Dollar zu rechnen. Geben die Bullen auch diese Chartmarke per Tagesschlusskurs auf, übernehmen die Bären das Ruder und der Kurs von Ripple dürfte weiter in Richtung der 0,218 US-Dollar sowie 0,207 US-Dollar korrigieren. Kommt an dieser Chartmarke kein Lebenszeichen von den Bullen, ist mit einem weiteren Kursrutsch bis an die Unterkante des blauen Trendkanals bei 0,185 US-Dollar zu rechnen.  

Indikatoren (Ripple)

Der RSI und der MACD-Indikator haben wie in der Vorwoche ein aktives Verkaufssignal anliegen. Die anhaltende Trendschwäche macht es aktuell schwer für die Bullen, eine dynamische Kursreaktion zu initiieren. Solange im Wochenchart jedoch Kaufsignale bei beiden Indikatoren aktiv sind, ist mittelfristig ein höherer XRP-Kurs nicht auszuschließen.

IOTA (MIOTA): Retest des EMA200 erfolgt 

  • Kurs: 0,293 US-Dollar (Vorwoche: 0,344 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,322 US-Dollar, 0,350 US-Dollar, 0,370 US-Dollar, 0,408 US-Dollar, 0,450 US-Dollar, 0,480 US-Dollar, 0,554 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,280 US-Dollar, 0,267 US-Dollar, 0,254 US-Dollar, 0,238 US-Dollar. 0,201 US-Dollar, 0,164 US-Dollar
  • IOTA fällt aus dem Trendkanal und korrigiert bis an den EMA200.
  • EMA100 und Trendkanalunterkante bei 0,296 US-Dollar fungieren nun als Widerstand.
  • Erst oberhalb der 0,370 US-Dollar findet die Rallye eine Fortsetzung.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, den Kurs von IOTA über den Schlüsselwiderstand bei 0,408 US-Dollar ansteigen zu lassen, sorgte die Schwäche am Gesamtmarkt für einen deutlichen Kurseinbruch. Der MIOTA-Kurs fiel am gestrigen Donnerstag, den 03. September, nach unten aus dem Trendkanal und rutschte bis an den EMA200 bei 0,265 US-Dollar. An dieser Chartmarke kamen erste Käufer zurück in den Markt und konnten einen weiteren Absturz vorerst abwenden.

Bullishe Variante (IOTA)

Nach einer schwachen Vorwoche musste der MIOTA-Kurs auch diese Woche erneut eine deutliche Kurskorrektur verkraften. IOTA korrigierte in der Spitze um mehr als 30 Prozent und konnte sich erst an seinem EMA200 (blau) stabilisieren. Schaffen es die Bullen den Abpraller im Bereich der lila Supportzone zu nutzen und zurück in den Trendkanal bis an die 0,322 US-Dollar zu drücken, ist dieses als Erfolg zu werten. Steigt der Gesamtmarkt ebenfalls wieder an, sollte auch der Kurs von IOTA erneut in Richtung 0,350 US-Dollar springen. Hier verläuft der EMA20 sowie die Unterkante des blauen Widerstandsbereichs.

Schaffen es die Bullen den Kurs per Tagesschluss über diesen Kreuzwiderstand zu hieven und auch die 0,370 US-Dollar zu überspringen, lautet das Kursziel abermals 0,408 US-Dollar. Erst wenn dieser starke Resist per Tagesschlusskurs überwunden ist, steigen die Chancen für einen erneuten Ausbruch. Können die Bullen auch das Verlaufshoch bei 0,438 US-Dollar dynamisch überwinden, rückt die 0,480 US-Dollar wieder in den Blick der Anleger. Mittelfristig wäre dann auch ein Durchmarsch bis an das maximale Kursziel bei 0,554 US-Dollar vorstellbar.

Bearishe Variante (IOTA)

Die Bären schafften es diese Woche, weiteren Abgabedruck zu erzeugen und den Kurs bis an den wichtigen Support bei 0,26 US-Dollar zu drücken. Erst der EMA200 verhinderte einen weiteren Kurseinbruch bei IOTA. Schaffen es die Bären den Kurs unterhalb der Trendkanalunterkante bei 0,303 US-Dollar zu halten und erneuten Verkaufsdruck aufzubauen, ist eine Beendigung der bullishen Kursrallye zunehmend wahrscheinlich. Kommt es zu einem nachhaltigen Bruch des Supportbereichs bei 0,26 US-Dollar, ist ein weiterer Kursrücksetzer bis an die 0,238 US-Dollar einzuplanen. Gibt auch diese Chartmarke keinen Halt, ist ein Retest des grünen Supportbereichs bei 0,201 US-Dollar wahrscheinlich. Eine anhaltende Schwäche der Leitwährung Bitcoin könnte den MIOTA-Kurs mittelfristig zurück bis an den grauen Supportbereich zwischen 0,174 US-Dollar und 0,164 US-Dollar retracen lassen.  

Indikatoren (IOTA)

Die aktiven Verkaufssignale im RSI wie auch MACD zeigen ihre Wirkung. Steigt der MIOTA-Kurs nicht zeitnah zurück in den Trendkanal und bildet ein neues Wochentief aus, werden beide Indikatoren zeitnah frische Verkaufssignale auf Wochensicht generieren. Dieses Szenario dürfte mittelfristig weiteren Abgabedruck erzeugen.  

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,85 Euro.

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ETH Zürich und weitere Hochschulen schließen sich Forschungsnetzwerk UBRI an

Die 7. Ausgabe der renommierten Cypherpunk-Veranstaltung beschäftigt sich im diesen Jahr mit dem Thema Digital Totality. Während des dreitägigen Hacker-Kongresses werden die Workshops und Vorträge größtenteils per Livestream übertragen

Der siebte Hacker-Kongresses (HCPP) wird in diesem Jahr in den Projekt-Räumlichkeiten von Paralelní Polis und La Fabrika in Prag stattfinden. So gaben es die Organisatoren in einer Pressemitteilung bekannt, die BTC-ECHO vorliegt. Darüber hinaus alle Konferenzinhalte per Livestream, namens HCPP TV, an Reporter aus der Industrie übertragen.

Spannende Redner auf dem diesjährigen Event sind beispielsweise Riccardo Spagni (alias Fluffy Pony), ein Mitglied des Monero-Kernteams. Außerdem sprechen auch David Friedman, Autor des Kultbuchs The Machinery of Freedom und Alena Vranova, Autorin von The Little Bitcoin Book und Gründerin von Trezor.

Hacker-Kongress: „Digitale Totalität“

Wie auch schon in vorangegangen Ausgaben des Hackerrtreffens, liegt der Fokus in diesem Jahr thematisch auf Zwängen politischer und wirtschaftlicher Systeme. Folglich lassen sich die Geschichten unter dem Dachthema der „Digitalen Totalität“ zusammenfassen. In anderen Worten: Die digitale Realität totaler Überwachung. Dabei steht besonders die mangelnde Privatsphäre im Fokus. Denn wir befinden uns in einer Zeit, in der Drohnen, Kameras, Datenbanken und KI so weit verbreitet sind wie nie zuvor.

Das Programm beginnt am Freitag, dem 2. Oktober, um 13:00 Uhr und endet am Sonntag, dem 4. Oktober, um 18:00 Uhr. Die offizielle Sprache ist Englisch. Zu den Tickets geht es hier.

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Bitcoinschwäche lässt Kurse von Ethereum, IOTA und Ripple korrigieren

In dieser Woche kam es bei allen drei analysierten Altcoins zu Gewinnmitnahmen. Ethereum (ETH), IOTA (MIOTA) und Ripple (XRP) weisen auf Wochensicht Kursabschläge auf.

Ethereum (ETH): Konsolidierung weitet sich aus

  • Kurs: 392,04 US-Dollar (Vorwoche: 410,94 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 410 US-Dollar, 448 US-Dollar, 484 US-Dollar, 515 US-Dollar, 550 US-Dollar, 607 US-Dollar
  • Unterstützungen: 363 US-Dollar, 318 US-Dollar, 288 US-Dollar, 260 US-Dollar, 252 US-Dollar, 228 US-Dollar
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW35

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

  • ETH-Kurs bildet bullishe Flagge aus.
  • Mittelfristiges Kursziel bei 515 US-Dollar.
  • 363 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone.

Ethereum handelt auch diese Woche weiter in einer Bullenflagge. Der Hype um ERC-20 basierte DEFI-Token wie z.B. Aave wirken weiterhin kursstützend. Schafft es der ETH-Kurs seine gleitenden Durchschnitte EMA10 (gelb) und EMA20 (rot) im Bereich der 394 US-Dollar zu überwinden, ist ein regelkonformer Ausbruch aus der Bullenflagge wahrscheinlich. Die Chancen für einen erneuten Anstieg von Ethereum in Richtung des Jahreshochs bei 448 US-Dollar wäre wahrscheinlich.

Bullishe Variante (Ethereum):

Der Kurs von Ethereum bewegt sich aktuell lehrbuchmäßig in einer Bullenflagge und könnte diese zeitnah nach oben auflösen. Die Bullen müssen die Flagge nach oben verlassen und über den Widerstand bei 410 US-Dollar ansteigen ,um neues Aufwärtspotential zu entwickeln. Erst dann ist ein erneuter Anstieg an die 448 US-Dollar wahrscheinlich. Wird dieser Widerstand per Tagesschlusskurs überwunden rückt das 50er Retracement bei 460 US-Dollar in den Fokus. Oberhalb dieser Chartmarke wird auch ein Anstieg bis an die 515 US-Dollar (Widerstand aus dem Juli 2018) deutlich wahrscheinlicher.

Steigt der Gesamtmarkt in der Folge weiter gen Norden und die Leitwährung Bitcoin kann die 12.000 US-Dollar nachhaltig hinter sich lassen, lauten die nächsten Kursziele für Ethereum 550 US-Dollar sowie 607 US-Dollar. Eine Fortsetzung der Kursrallye dürfte den ETH-Kurs mittelfristig bis an den Keyresist bei 720 US-Dollar ansteigen lassen. Dieses Szenario wird erst verworfen, wenn der Supertrend bei 353 US-Dollar per Tagesschlusskurs unterboten wird.

Bearishe Variante (Ethereum)

Der ETH-Kurs handelt vorerst weiterhin über seinem wichtigen Support bei 363 US-Dollar weshalb die Bullen vorerst die Zügel in der Hand halten. Fällt der Kurs zeitnah aus der Bullenflagge nach unten raus und unterbietet die 363 US-Dollar, rückt zunächst der Supertrend bei 353 US-Dollar in den Blick. Rutscht der Kurs von Ethereum unter diese Unterstützungsmarke, ist mit einer Ausweitung der Konsolidierung bis an die 318 US-Dollar zu rechnen. Geben die Bullen auch diese Kursmarke auf ist mit weiteren Abgaben in Richtung der 288 US-Dollar zu rechnen. An diesem wichtigen Supportlevel entscheidet sich der mittelfristige Kursverlauf von Ethereum.

Ein Bruch dieser elementaren Supportzone hätte einen starken bearishen Charakter. Der Kurs von Ethereum dürfte in der Folge schnell bis an die Supports bei 260 US-Dollar bzw. 252 US-Dollar korrigieren. In diesem Bereich findet sich gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage (EMA200) (blau). Wird auch dieser wichtige Support per Tagesschlusskurs unterboten ist auch ein Kursrutsch bis an das maximale bearishe Kursziel bei 228 US-Dollar vorstellbar.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI im Tageschart handelt diese Woche in der neutralen Zone bei 51. Solange der RSI nicht zurück über die 55 ansteigen kann, gilt es für die Anleger vorerst zu warten. Das in der Vorwoche aktivierte Verkaufssignal beim MACD verhindert vorerst eine starke bullishe Bewegung. Auf Wochensicht ist das Bild bei beiden Indikatoren hingegen weiter freundlich. RSI wie auch MACD haben auch diese Woche ein Kaufsignal anliegen.

Ripple (XRP): Doppeltop nimmt Form an

  • Kurs: 0,268 US-Dollar (Vorwoche: 0,290 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,326 US-Dollar, 0,346 US-Dollar, 0,398 US-Dollar, 0,437 US-Dollar, 0,463 US-Dollar, 0,510 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,268 US-Dollar, 0,236 US-Dollar, 0,228 US-Dollar, 0,213 US-Dollar, 0,207 US-Dollar, 0,185 US-Dollar
Kursanalyse Ripple (XRP) KW35

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

  • Widerstandscluster lässt Kurs von Ripple in Richtung Supertrend korrigieren.
  • 0,246 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone.
  • Ausbruch über 0,346 US-Dollar könnte weiter Auftrieb geben.

Der XRP-Kurs schafft es auch diese Woche nicht, das letzte Hoch bei 0,326 US-Dollar zu überwinden und ist in der Folge zurück unter das letzte Tief bei 0,268 US-Dollar gefallen. Damit hat Ripple die Möglichkeit eines Ausbruchs auf der Oberseite vorerst verspielt. Solange der Kurs von Ripple unter seiner EMA10 und EMA20 handelt, ist ein Kursrücksetzer bis an den Supertrend bei 0,247 US-Dollar wahrscheinlich.

Bullishe Variante (Ripple)

Kann der XRP-Kurs zurück über den Widerstand bei 0,283 US-Dollar ansteigen, hellt sich das Chartbild wieder leicht auf. Erst wenn die Bullen es jedoch schaffen den Kurs über das Monatshoch bei 0,326 US-Dollar zu bewegen, ist ein weiterer bullisher Move wahrscheinlich. Als erstes Kursziel ist das Jahreshoch vom 20. Februar bei 0,346 US-Dollar einzuplanen. Kann auch dieser Widerstand dynamisch überwunden werden, stehen die Chancen für einen Folgeanstieg bis an den Widerstand bei 0,398 US-Dollar gut. Mittelfristig wäre dann ein Anstieg von Ripple bis an den Widerstandsbereich bei 0,463 US-Dollar vorstellbar. Als maximales Kursziel auf der Oberseite ist weiterhin der Widerstand bei 0,510 US-Dollar zu nennen.

Bearishe Variante (Ripple)

Kann der XRP-Kurs nicht oberhalb der 0,256 US-Dollar stabilisiert werden, ist mit einer weiteren Kurskorrektur in Richtung des EMA200 (blau) bei 0,228 US-Dollar zu rechnen.  Geben die Bullen auch diese Chartmarke per Tagesschlusskurs auf, übernehmen die Bären wieder das Ruder und dürften den Kurs von Ripple in Richtung der 0,218 US-Dollar sowie 0,207 US-Dollar drücken. Fällt der XRP-Kurs zurück in den blauen Seitwärtstrendkanal, ist ein zeitnahes Anlaufen der Unterkante des Kanals bei 0,185 US-Dollar wahrscheinlich.  

Indikatoren (Ripple)

Der RSI und der MACD-Indikator tendieren diese Woche weiter gen Süden und haben nun beide ein aktives Verkaufssignal anliegen, weshalb die bearishe Variante vorerst zu bevorzugen ist. Im Wochenchart sieht die Situation für die Bullen hingegen noch freundlicher aus. Beide Indikatoren haben weiterhin ein Kaufsignal anliegen und wirken stützend auf den XRP-Kurs.

IOTA (MIOTA): Ausbruchsversuch vorerst gescheitert 

  • Kurs: 0,344 US-Dollar (Vorwoche: 0,429 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,370 US-Dollar, 0,408 US-Dollar, 0,450 US-Dollar, 0,480 US-Dollar, 0,554 US-Dollar, 0,664 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,333 US-Dollar, 0,303 US-Dollar, 0,280 US-Dollar, 0,254 US-Dollar, 0,238 US-Dollar. 0,201 US-Dollar
Kursanalyse mIOTA (IOTA) KW35

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • IOTA misslingt Ausbruch aus Aufwärtstrendkanal.
  • Supertrend bei 0,333 US-Dollar als wichtiges Unterstützungsniveau.
  • Oberhalb der 0,408 US-Dollar besteht erneutes Anstiegspotential.

Der Kurs von IOTA versuchte in der letzten Woche aus dem Trendkanal nach oben auszubrechen, scheiterte auf Tagesbasis aber mehrfach daran den Schlüsselwiderstand bei 0,408 US-Dollar zu überwinden. In der Folge nahmen die Anleger Gewinne mit und ließen den mIOTA-Kurs zwischenzeitlich bis an das untere Bollingerband bei 0,312 US-Dollar abstürzen. Auf Tagesbasis konnte der Supertrend bei 0,333 US-Dollar zwar vorerst verteidigt werden, jedoch ist ein weiterer Kursrutsch bis an die Trendkanalunterkante bei 0,303 US-Dollar durchaus wahrscheinlich.

Bullishe Variante (IOTA)

Der mIOTA-Kurs musste diese Woche eine deutliche Kurskorrektur verkraften. Positiv zu werten ist das der Supertrend haltgebend wirkte und der Kurs von IOTA aktuell versucht erneut in Richtung des Widerstands bei 0,370 US-Dollar anzusteigen. In diesem Bereich verlaufen zudem die gleitenden Durchschnitte EMA10 und EMA20 was einen erneuten Anstieg in Richtung der 0,408 US-Dollar vorerst erschwert. Schaffen es die Bullen den Kurs per Tagesschluss über dieses Widerstandscluster zu befördern und bis an die 0,408 US-Dollar anzusteigen, erhöhen sich die Chancen für einen erneuten Ausbruchsversuch spürbar.

Wird das Verlaufshoch bei 0,438 US-Dollar dynamisch überwunden, rückt die 0,478 US-Dollar wieder in den Blick der Anleger. Schaffen es die Bullen auch diesen multiplen Widerstand aus horizontalem Resist und 138er Fibonacci-Extension nach oben zu durchstoßen, ist ein unmittelbarer Anstieg bis an das 161er Fibonacci-Extension bei 0,554 US-Dollar wahrscheinlich. Die Rallye bei IOTA sollte dann erneut Fahrt aufnehmen und den Kurs an das maximale Kursziel bei 0,665 US-Dollar führen.

Bearishe Variante (IOTA)

Der gescheiterte Versuch nach oben aus dem Trendkanal auszubrechen sorgte diese Woche für einen deutlichen Abverkauf bei IOTA. Die Bären schafften es den Kurs zurück unter das alte Jahreshoch bei 0,370 US-Dollar korrigieren zu lassen. Erst im Bereich des alten Ausbruchsniveaus bei 0,321 US-Dollar kamen erste Käufer zurück in den Markt und stabilisierten den Kurs per Tagesschluss oberhalb des wichtigen Supports bei 0,333 US-Dollar. Schaffen es die Bären, den Kurs von IOTA unter der EMA10 und EMA20 zu halten, dürfte ein erneuter Versuch unternommen werden, den Kurs bis an die Trendkanalunterkante bei 0,303 US-Dollar konsolidieren zu lassen.

Schaffen es die Bären, genug Verkaufsdruck zu entwickeln und der Kurs fällt per Tagesschluss aus dem Trendkanal, ist die bullishe Kursrallye der letzten Monate augenblicklich beendet. Augenblicklich würden bearishe Kursziele an den horizontalen Supports bei 0,280 US-Dollar sowie 0,256 US-Dollar aktiviert werden. Schaffen es die Bären, in der Folge den EMA200 (blau) bei 0,256 US-Dollar deutlich zu unterbieten, aktivieren sich die maximalen Kursziele auf der Unterseite bei 0,238 US-Dollar sowie 0,201 US-Dollar.

Indikatoren (IOTA)

Der RSI wie auch der MACD haben durch den starken Abverkauf ein Verkaufssignal ausgebildet. Der RSI-Indikator versucht aktuell zurück in die neutrale Zone anzusteigen. Schlägt dieses jedoch fehl, ist mit weiteren Kursrücksetzern bei IOTA zu rechnen. Ein Blick auf den Wochenchart indiziert hingegen mittelfristig weitere Anstiegschancen. Beide Indikatoren haben auf Wochensicht wieterhin ein bullishes Kaufsignal aktiv.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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YouTuber erklärt, wie Krypto-Betrüger seinen Kanal gekapert haben

Auch wenn die Vorgehensweise von Krypto-Betrügern jedes mal ein wenig anders ist, zeigt das aktuelle Beispiel eines großen YouTubers, der mehr als 2,43 Mio. Abonnenten hat, wie die Kriminellen in seinem Fall vorgegangen sind, um seinen Kanal zu kapern und eine betrügerische Fake-Schenkung der Kryptowährung XRP darüber zu verbreiten.

Laut einem entsprechenden Video vom 20. August haben die Cyberverbrecher den Kanal Universo Curioso gekapert indem sie dem Kanalbetreiber David Damasceno eine Kontaktanfrage geschickt haben, in der sie ihm eine Software zum Schneiden von Videos angeboten haben.

Als Damasceno die Fake-Software namens Zenium Editor, die zudem auch Werbeeinnahmen managen würde, dann heruntergeladen und installiert hatte, war es schon zu spät. Mit der Software wurde Malware installiert, die die Übernahme seines Kanals ermöglicht hat.

Anschließend wurde der YouTube-Kanal, der sich eigentlich mit den Themen Geschichte, Wissenschaft und Mystery beschäftigt, mit Live-Übertragungen und Videos überschwemmt, die allesamt eine betrügerische XRP-Schenkung bewarben. Hierbei forderten die Betrüger dazu auf, zwischen 2.000 – 150.000 XRP an bestimmte Wallets zu überweisen, um im Gegenzug einen höheren Betrag an XRP geschenkt zu bekommen.

Allerdings war es den Hackern scheinbar nicht genug, lediglich ihre Schenkung über den Kanal zu verbreiten, so sollen sie Damasceno darüber hinaus zu einer Lösegeldforderung in Höhe von 10.000 US-Dollar in Bitcoin (BTC) gedrängt haben, falls er seinen Kanal zurückbekommen wolle.

Sechs Stunden nach dem Hack konnte Damasceno jedoch die Kontrolle über seinen Kanal zurückgewinnen, ohne der Lösegeldforderung nachzukommen. Daraufhin löschte er alle Videos der Fake-Schenkung umgehend.

Viele Köpfe der Kryptobranche kritisieren YouTube für den Umgang mit Krypto-Betrugsmaschen. Auch Ripple-Chef Brad Garlinghouse meinte jüngst, dass das soziale Netzwerk nicht energisch genug gegen Krypto-Betrüger vorgehen würde.

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US-Parlamentarier Tom Emmer: „XRP ist kein Wertpapier“

Der amerikanische Parlamentarier Tom Emmer, hat am 20. August die erste öffentliche Anhörung zum Thema Kryptowährungen abgehalten, an der sich auch einige der wichtigsten Köpfe der Branche beteiligt haben.

Die entsprechende Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Handelskammer für Digitalwirtschaft veranstaltet. Zum namhaften Teilnehmerfeld gehörten Circle CEO Jeremy Allaire, Ripple CEO Brad Garlinghouse, Guy Hirsch von eToro, BitPay CEO Stephen Pair und Chad Cascarilla von Paxos.

Ripple Geschäftsführer Garlinghouse erklärte im Rahmen der Anhörung, dass für Ripple die mangelnde Klarheit bezüglich der rechtlichen Einstufung der firmeneigenen Kryptowährung XRP die größte Hürde ist. So meint er: „Die größte Herausforderung für Ripple und die gesamte XRP-Community ist die mangelnde Klarheit, was die rechtliche Einstufung von Kryptowährungen durch die Börsenaufsicht SEC angeht, die nicht Bitcoin oder Ether heißen.“

In diesem Zusammenhang ergänzt er, dass ein fehlender gesetzlicher Leitfaden „Innovation behindert“.

Die Anmerkungen von Garlinghouse stehen im Kontext des langen Hickhacks um die Einstufung von XRP. So wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Gerichtsverfahren angestrengt, in denen verhandelt wurde, ob es sich bei XRP womöglich um ein unrechtmäßig angebotenes Wertpapier handelt. Obwohl die Fragestellung erstmals 2018 aufgeworfen wurde, konnte sich die amerikanische Börsenaufsicht SEC noch nicht zu einer klaren Haltung gegenüber der Kryptowährung durchringen.

Der Abgeordnete Emmer bezog im Rahmen der Anhörung wiedeurm sehr deutlich Stellung:

„Meine Meinung ist glasklar. XRP ist kein Wertpapier.“

Auch Emmer schlägt in die Kerbe, dass die USA riskieren, dass Unternehmen ins Ausland abwandern, wenn Innovation unterdrückt wird.

Der Abgeordnete ist mit dieser Einschätzung von XRP nicht allein. Chris Giancarlo, der ehemalige Chef der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Derivatehandel (CFTC), kam im Juni 2020 unter Anwendung des sogenannten Howey-Tests ebenfalls zum Schluss, dass XRP kein Wertpapier ist.

Im Zuge der Anhörung kündigte Emmer zudem an, dass er zukünftig Wahlkampfspenden in Form von Kryptowährungen akzeptiert. Dabei nutzt er den Krypto-Zahlungsdienstleister BitPay für die Abwicklung der Spendengelder. Auf der Webseite des Politikers ist bereits eine Rubrik namens „Krypto-Spenden“ eingerichtet.

Anfang des Monats hatte sich Emmer im Interview mit dem Krypto-Podcaster und Morgan Creek Digital Gründer Anthony Pompliano positiv über Bitcoin geäußert. So meinte er, dass die marktführende Kryptowährung „gekommen ist, um zu bleiben“ und von jetzt an „nur noch stärker“ wird.

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