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MoneyGram präsentiert Echtzeit-Überweisungsservice mit Visa statt Ripple

Der Überweisungsanbieter MoneyGram hat einen neuen Dienst angekündigt, der das Senden von Geld in Echtzeit ermöglicht. Lösungen seines Blockchain-Partners Ripple sind daran jedoch nicht beteiligt.

MoneyGram hat FastSend angekündigt, einen neuen Service, der es seinen Kunden ermöglicht, über eine spezielle Website oder eine mobile Anwendung Geld in Echtzeit an eine Telefonnummer zu senden. Wie Cointelegraph von MoneyGram erfuhr, macht das neueste Produkt überraschenderweise keinen Gebrauch von Ripple.

Blockchain für Echtzeit-Abwicklungen nicht erforderlich

Kamila Chytil, Chief Operating Officer von MoneyGram, erklärte gegenüber Cointelegraph, dass FastSend Visas Transaktionsdienst einsetzt, um Geldmittel per Debitkarteneinzahlung auf Bankkonten zu überweisen.

Obwohl Digital Ledger-Technologie (DLT) nicht beteiligt ist, nutzen die spezielle Website und die App einen Cloud-basierten Micro-Service. Chytil wies auch darauf hin, dass Ripple zwar nicht an diesem Dienst beteiligt ist, die Firma aber in anderen Bereichen in großem Umfang dessen Blockchain-basierte Dienste nutzt:

„Heute nutzt MoneyGram das On-Demand-Liquiditätsprodukt von Ripple, das es MoneyGram ermöglicht, Devisen auf Unternehmensebene unter Verwendung von XRP zu handeln. Es handelt sich um eine Backend-Treasury-Funktion, die nicht für Verbraucher bestimmt ist. Die Technologie trägt dazu bei, den teuersten und zeitaufwendigsten Aspekt des aktuellen Prozesses zu lösen, indem sie Geldbestände, die das Unternehmen auf der ganzen Welt parken muss, reduziert, was letztendlich den Bedarf an Betriebskapital verringert.“

Laut Chytil prüft MoneyGram außerdem weitere Anwendungsfälle, „in denen Blockchain dazu beitragen könnte, Datenschutzprobleme und die gesetzlichen Verpflichtungen durch die Technologie der verteilten Buchhaltung zu lösen“. Insgesamt sprach sie positiv über DLT und Kryptowährungen und bemerkte, dass  das Unternehmen Blockchain als die Zukunft des globalen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs und für Geldtransfers ansieht.

Chytil lobte auch den Markt für Kryptowährungen dafür, dass er – im Gegensatz zu den traditionellen Märkten – immer aktiv sei und die Fähigkeit von Kryptowährungen, die Dauer von Überweisungen zu verkürzen. MoneyGram untersuche mehrere Anwendungsfälle, um die Nutzung der Ripple-Tools zu maximieren. Außerdem sei eine Integration mit der neuesten Version der Ripple-Service-Suite geplant, um allen Netzwerkmitgliedern einen Auszahlungsservice anzubieten.

Ripple erfreut sich zunehmender Akzeptanz bei Finanzinstitutionen als Anbieter von DLT-Dienstleistungen. In diesem Monat ist die Bank Asia mit Sitz in Bangladesch – welche über 3,4 Milliarden Dollar an Vermögenswerten hält – RippleNet -Ripples Blockchain-Finanzdienstleistungsnetzwerk  beigetreten.

Ripples Kryptowährung XRP erreichte jüngst ein 7-Monats-Hoch von 0,33 Dollar. In den letzten 24 Stunden musste die Kryptowährung jedoch wieder etwa 7,82% ihres Wertes abgeben.

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#813 Monero Mining verzehnfacht, Coin Ninja CEO Geldwäsche Verdacht & Bitmex XRP Flash Crash

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 813. Heute sprechen wir über folgende Themen: Monero Mining verzehnfacht sich in Nordkorea, CEO von Coin Ninja wegen Geldwäsche Verdacht verhaftet & XRP Flash Crash auf Bitmex.

1.) Monero Mining verzehnfacht sich in Nordkorea – Steckt Nordkoreas Regierung dahinter?
https://cryptomonday.de/monero-mining-verzehnfacht-sich-in-nordkorea-steckt-nordkoreas-regierung-dahinter/

2.) CEO von Coin Ninja wegen Verdacht auf Bitcoin-Geldwäsche von 311 Millionen US-Dollar verhaftet
https://de.cointelegraph.com/news/coin-ninja-ceo-arrested-for-laundering-311m-with-bitcoin-privacy-tools

3.) XRP Plummets 56% in One Candle, Bitmex Traders Outraged Over Flash Crash
https://news.bitcoin.com/xrp-plummets-56/

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Top 10 Kryptowährungen am 14.02.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Kooperation: Nationalbank von Ägypten setzt auf Ripple, XRP-Kurs steigt

Die Ripple-Technologie soll künftig dabei helfen, den Geldtransfer in Ägypten zu optimieren. Laut einer lokalen Meldung hat die Nationalbank von Ägypten einen Vertrag zur Kooperation mit Ripple unterschrieben. Wie Super Kora am 12. Februar berichtet, sollen dadurch grenzüberschreitende Zahlungen optimiert werden.

Laut Super Kora sei die Nationalbank von Ägypten die erste Bank des Landes, die auf die Vorzüge der Blockchain-Technologie baut. Mit der Unterzeichnung des Vertrages wurde die Bank zum strategischen Partner Ripples und ist nun Mitglied des RippleNets.

Von diesem Schritt erhoffe sich die Bank eine Expansion durch die Erschließung neuer Märkte. Die Nationalbank erwarte vom Beitritt zum RippleNet somit vor allem verbesserte Finanzflüsse zu weiteren Partnern des RippleNet, mit Fokus auf andere Golfstaaten sowie dem Vereinigten Königreich, den USA und Kanada. Um etwaige Sicherheitsmängel auszuschließen, habe man im Vorfeld der Unterzeichnung entsprechende Tests durchgeführt.

RippleNet zählt über 300 Kunden

Im November vergangenen Jahres erreichte das RippleNet die 300-Kunden-Marke. Das grenzüberschreitende Zahlungsnetzwerk zählt bereits einige namhafte Mitglieder. Dazu gehören laut Ripple unter anderem:

  • American Express
  • MoneyGram
  • PNC
  • Santander
  • Interbank
  • Pontual
  • Ria
  • BeeTech

Ripple-Kurs (XRP) bullish

Im Zuge der Kooperationsankündigung konnte der Kurs der Ripple-nahen Kryptowährung XRP weiter ansteigen. So freut sich der XRP-Kurs allein in den letzten 24 Stunden über einen Zugewinn von über 6 Prozent. In den vergangenen sieben Tagen stieg der Kurs gar um 11,5 Prozent an und notiert bei derzeit 0,31 US-Dollar. Seit Jahresbeginn konnte der Ripple Coin damit satte 63 Prozent an Stärke gewinnen.

Gesamter Krypto-Markt im Aufbruch

Der XRP-Kurs ist indes nicht allein auf bullisher Krypto-Flur. So kletterte auch der Ether-Kurs (ETH) in den letzten 24 Stunden um 3 Prozent nach oben und notiert bei 263 US-Dollar. Auch der Litecoin-Kurs (0,5 Prozent), Cardano-Kurs (ADA, 5 Prozent) und der Stellar-Kurs (XLM, 5 Prozent) verzeichnen Gewinne in den letzten 24 Stunden. Andere Kryptowährungen wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Bitcoin SV, Binance Coin, IOTA oder Tezos mussten jedoch Federn lassen. Zur Übersicht aller Krypto-Kurse geht es hier.

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40 deutsche Banken wollen Genehmigung für Bitcoin-Verwahrung

Kurz nach den neuen Anti-Geldwäsche-Gesetzen sollen sich mehrere deutsche Banken um die Zustimmung der Aufsichtsbehörden bemühen. Sie wollen Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte anbieten.

Das Handelsblatt berichtete am 7. Februar, dass sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Anträgen von 40 Banken befasse, die regulierte Krypto-Verwahrer werden wollen.

Seit Januar 2020 dürfen Banken neben traditionelle Wertpapiere, wie etwa Aktien und Anleihen, auch Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und XRP, anbieten. Ein neues Gesetz gestattet das.

„Segen und Fluch zugleich“

Vom Handelsblatt heißt es, die neuen Gesetze geben Institutionen, die sich bereits mit digitalen Vermögenswerten beschäftigt haben, eine Übergangsfrist bis zum November 2020. Dennoch müssen alle Marktteilnehmer ihr Interesse bis spätestens Ende März bei der Regulierungsbehörde bekunden.

Die Anzahl der Anträge soll die Erwartungen des Finanzministeriums übertroffen haben. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler sagte gegenüber Reportern:

„Der Markt wächst schneller als das Bundesfinanzministerium das vorhergesagt hat. Das ist Segen und Fluch zugleich. Die hohe Nachfrage […] zeigt, dass sich Unternehmen mehr und mehr der Blockchain-Technologie annehmen, ist aber auch Ergebnis der neuen Gesetzgebung.“

Die neue Gesetzgebung deckt Krypto-Vermögenswerte als ganzes ab. Von Kryptowährungen bis hin zu Token werden sie als digitale Darstellungen eines Wertes definiert, die nicht den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben.

Eine der ersten Institutionen, die sich bei der BaFin beworben haben, ist die Berliner Solaris Bank, die bereits ein auf Krypto fokussiertes Geschäft eingerichtet hat. Michael Offermann, der Leiter für das Krypto-Banking bei Solaris, sagte gegenüber dem Handelsblatt:

„Wir beschäftigen uns seit anderthalb Jahren intensiv mit dem Thema Krypto-Verwahrung. Mit der Neuregelung im neuen Geldwäschegesetz ist ein guter Zeitpunkt gekommen, praktisch loszulegen. Schließlich sind wir kein Forschungsinstitut, sondern eine Geschäftsbank.“

„Krypto-Himmel“ 

Wie berichtet wurde, wurde der Gesetzesvorschlag bereits im Herbst 2019 von einigen Leuten aus der Branche als ein weiterer Schritt für Deutschland, ein „Krypto-Himmel“  zu werden, begrüßt.

Nachdem ein Zurückgreifen auf externe Verwahrer für Kryptowährungen oder spezielle Tochtergesellschaften für Banken überflüssig gemacht wurde, sollte die endgültige Fassung des Gesetzes Kryptowährungs-Angebote der Banken rationalisieren und den Zugang zum Sektor erleichtern.

Der Bundesverband deutscher Banken argumentierte damals, dass die beaufsichtigten Banken über genügend Erfahrung und Risikomechanismen verfügen, um Kundenvermögen sicher zu verwahren. Dieser Bundesverband ist eine Lobbygruppe, die über 200 Finanzinstitute vertritt, die die neue Gesetzgebung unterstützen.

Anfang der Woche hat das große Finanzdienstleistungsunternehmen BitGo seine globale Reichweite ausgebaut. Es hat zwei neue regulierte Krypto-Depotfirmen in Europa gegründet. Davon ist eine in Deutschland.

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Meinungs-ECHO: Bitcoin-Kurs „in 10 Jahren“ bei 400.000 US-Dollar, Sun nennt Tron „Shitcoin“

BitMEX-Chef Hayes: XRP, Ripple, Hundekot

Arthur Hayes macht keinen Hehl aus seiner ablehnenden Haltung gegenüber der drittgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Dennoch „adelt“ Hayes XRP mit der Aufnahme in seinen Bullen- und Bärenfriedhof: die Bitcoin-Derivate-Börse BitMEX.

Heißt es Ripple, XRP oder Hundekot? Wer weiß, wen kümmert es. Es ist mehr als Null wert, also ist es Zeit, das USD-Paar an der BitMEX zu handeln. Boo-Yaka-sha!

bewirbt Hayes das digitale Asset auf seine Weise.

Novogratz: XRP wird 2020 underperformen

Unterdessen hat sich auch der Bitcoin-Bulle Mike Novogratz öffentlichkeitswirksam zu XRP geäußert. So stellte lieferte der CEO der Investment-Firma Galaxy Digital auf einer Konferenz in Orlando, Florida, einen bearishen Ausblick für das Ripple Asset. Bedenklich findet Novogratz dabei vor allem den Umstand, dass Ripple nach wie vor einen Großteil der verfügbaren XRP Coins in seinen Treuhand-Wallets hält.

Ripple das Unternehmen besitzt 60 Milliarden der Coins, XRP. Das ist eine Menge. […] Wenn ich beim Kauf einer Aktie weiß, dass jemand sie im Wert von 10 Milliarden Dollar zu einem bestimmten Kurs verkauft, bin ich weniger begeistert davon, die Aktie zu kaufen. […] Im vergangenen Jahr hat [XRP] deutlich underperformt. Ich glaube, dass sie auch dieses Jahr wieder unterdurchschnittlich abschneiden wird, und das liegt nur am Angebot

so Novogratz auf der von TDI Ameritrade veranstalteten Konferenz, von der das englischsprachige Krypto-Nachrichtenportal Coindesk berichtet hat.

Mittlerweile hat Novogratz via Tweetstorm nachgelegt: Galaxy sei ein Großinvestor in Ripple Labs, Novogratz persönlich sei am Erfolg des Unternehmens interessiert. Im Übrigen leiste Ripple-Chef Garlinghouse hervorragende Arbeit. Dennoch habe sich bislang nur Bitcoin als Asset bewährt – vor allem in seiner Funktion als „Digitales Gold“. Dagegen befänden sich Ether und XRP noch in einer Bewährungsphase.

Justin Sun: Kauft meinen Shitcoin!

Justin Sun, CEO der Tron Foundation, gilt als Marketing-Talent. Ob er TRON jedoch einen Gefallen damit getan hat, als er die Kryptowährung gegenüber dem Bitcoin-Podcaster Peter McCormack als Shitcoin bezeichnete, ist allerdings fraglich. McCormack veröffentlichte auf Twitter ein “Interview” mit Justin Sun, in dem der Tron-Chef sein Projekt einerseits als Shitcoin, andererseits als Ethereum-Killer bezeichnet. Sun kommentierte die Veröffentlichung des Videos auf McCormacks Twitter mit einem lapidaren “Lol”.

Bitcoin-Kurs 2030: 400.000 US-Dollar

Futter für die Bitcoin-Bullen liefert indes  Andy Edstorm vom kalifornischen Vermögensverwalter WESCAP. Im Podcast Citizien Bitcoin geht Edstorm davon aus, dass Bitcoin sich bereits in zehn Jahren in Sachen Marktkapitalisierung auf Augenhöhe mit Gold bewegt. Das würde einem Bitcoin-Kurs von 400.000 US-Dollar pro BTC entsprechen.

Ich denke, die Gesamtbewertung für 10 Jahre, die ich verwende, beträgt etwa 8 Billionen Dollar, und das kommt aus verschiedenen Eimern. Ob es sich dabei um die Übernahme von Anteilen aus Gold, oder die Übernahme von Anteilen aus Fiat, oder die Übernahme von Anteilen aus Offshore-Vermögenswerten handelt, oder um die leichte Demonetierung anderer Wertaufbewahrungen wie Immobilien oder neue Nutzungen, an die wir noch nicht gedacht haben oder die sich noch im Bau befinden, wie z.B. Mikrozahlungen,

glaubt Edstorm, der zufällig auch ein Buch mit dem Titel Warum Bitcoin kaufen geschrieben hat.

Wikipedia Gründer Jimmy Wales distanziert sich von Bitcoin Satoshi Vision (BSV)

Jimmy Wales wird als Gastredner der nächsten Konferenz des BSV-Blogs Coingeek auftreten. Das hat Gerüchte befeuert, dass zwischen Wikipedia Bitcoin Satoshi Vision in seine Plattform integrieren möchte. Der Wikipedia-Gründer hat nun jedoch klar gestellt, dass daraus nie etwas werden wird  – und Coingeek gebeten, ihr Marketingmaterial entsprechend zu überarbeiten.

Euer Marketingmaterial muss sofort aktualisiert werden – da die Leute dies als eine Art Empfehlung von mir zu lesen scheinen. Ich komme, um meine Meinung zu sagen, was auch beinhaltet, dass der BSV nichts für Wikipedia zu bieten hat und dass es keine Chance gibt, dass wir es jemals nutzen würden,

tweetet Wales Klartext.

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International Money Express tritt RippleNet bei: Ripple-Kurs (XRP) steigt um 10 Prozent, IOTA-Kurs stabil

Der Ripple-Kurs (XRP) erlebt aktuell einen Aufschwung. Mit knapp 10 Prozent Plus in den vergangenen 24 Stunden notiert der XRP-Kurs zu Redaktionsschluss bei 0,28 US-Dollar. Damit setzt der Kurs des „Banken-Coins“ seinen Aufwärtstrend der letzten Woche fort – innerhalb von sieben Tagen konnte die Kryptowährung 16 Prozent an Stärke gewinnen. Mit dem Anstieg bestätigt sich die bullishe Variante unserer Kursanalyse von letzter Woche. Der XRP-Kurs konnte sich oberhalb des EMA20 halten und hat mittlerweile sogar den EMA200 überschritten. Nun ist das Maximalziel bei 0,315 US-Dollar aktiv.

Ripple-Kurs aktuell

Bullishe News für den Ripple-Kurs (XRP)

Wie man einer offiziellen Meldung entnehmen kann, hat sich International Money Express (Intermex) dazu entschieden, dem Ripple-Netzwerk beizutreten. Die Zusammenarbeit wird es Intermex ermöglichen, Zahlungen über das RippleNet abzuwickeln und mithilfe des XRP-basierten On-Demand-Liquidity (ODL) ihren Kundenkreis in Südamerika und den karibischen Inseln mit kostengünstigen Zahlungskanälen zu versorgen. Dazu Bob Lisy, Geschäftsführer des International Money Express:

Wir freuen uns, die Partnerschaft mit dem Ripple-Team begonnen zu haben, und freuen uns darauf, neue Lösungen im RippleNet und ODL zu implementieren, um das Wachstum zu fördern und eine größere Effizienz zu erreichen.

Das RippleNet wächst damit weiter an. Mitglieder sind bereits Branchengrößen wie MoneyGram oder auch Zahlungsdienstleister wie goLance, Viamericas, FlashFX oder die Interbank Peru. Intermex selbst dürfte dem Netzwerk einen großen Kundenkreis hinzufügen. Laut offiziellen Angaben hat das Netzwerk Partner in allen Staaten der USA sowie Mexiko, Guatemala und vier afrikanischen Ländern. Das Unternehmen besteht seit 1994, hat seinen Hauptsitz in Miami und betreibt Niederlassungen in Puebla (Mexico) sowie Guatemala City (Guatemala).

IOTA-Kurs (MIOTA): Alles im grünen Bereich

IOTA-Kurs

Auch der IOTA-Kurs konnte sich indes weiter in bullishen Gefilden halten. Mit einem 24-Stunden-Anstieg von knapp 3 Prozent liegt der Internet of Things Coin bei aktuell 0,33 US-Dollar. Nach dem erfolgreichen Test des Widerstandsbereichs bei 0,30 hält sich der Kurs stabil. Das Kursziel vergangener Woche vom 0,351- bis in den 0,40-US-Dollar-Bereich bleibt damit bestehen – trotz Unruhen in den eigenen Reihen.

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Marktanalyse: Altcoin-Marktanalyse: Rallye bei den Altcoins nimmt wieder Fahrt auf

Die Wochenentwicklung bei den Top-10-Altcoins ist sehr erfreulich. Durch die Bank weg generieren die größten Kryptowährungen ansehnliche Kurszuwächse und steigen durchschnittlich um rund 15 Prozent an Wert. Der Gesamtmarkt zeigt sich zunehmend bullish und dürfte mittelfristig deutlich höhere Kurse ausbilden. Wie auch schon in der Vorwoche schafft es Cardano (ADA) mit einem Kursanstieg von 36 Prozentpunkten, den Wochensieg für sich zu beanspruchen. Ebenfalls stark präsentiert sich Litecoin (LTC) mit einem Kursplus von mehr als 26 Prozent. Der dritte Outperformer unter den Top-10-Altcoins ist gleichsam ein Neuling unter den Top 10. Ethereum Classic (ETC) konnte bereits in den Vorwochen ansehnliche Kursgewinne verzeichnen und springt mit einem Kursaufschlag von mehr als 25 Prozent auf den zehnten Platz.

Die beiden schwächsten Altcoins unter den Top 10 sind diese Woche Bitcoin Cash (BCH) mit einem Plus von 4,1 Prozent sowie Bitcoin SV (BSV) mit 5,7 Prozent. In Anbetracht der enormen Kurszuwächse in den vergangenen Wochen ist eine Verschnaufpause jedoch durchaus positiv zu werten, verringert dieses doch die Wahrscheinlichkeit einer Kursüberhitzung. Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Underperformance dennoch mittelfristig weiter auf Grün.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10-Altcoins: Cardano (ADA)

Kursanalyse Cardano

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ADA/USDT auf Bittrex

Noch bullisher als in der Vorwoche prognostiziert, pulverisiert Cardano das erste konservative Kursziel bei 0,0485 US-Dollar und schießt um 36,85 Prozent nach oben. Der Bruch des exponentiell gleitenden Mittelwerts der letzten 200 Tage (EMA200) (blau), ließ den Kurs durch den lila Widerstandsbereich bei 0,054 US-Dollar springen. Aktuell notiert der Ada-Kurs bereits knapp unterhalb des 38er-Fibonacci-Retracements bei 0,057 US-Dollar. Durchstößt Cardano auch die orange Widerstandszone bei 0,060 US-Dollar, wäre das 50er-Fibonacci-Retracement bei 0,068 US-Dollar als Kursziel aktiviert. Da der Ada-Kurs in den letzten Tagen jedoch stark angestiegen ist, ist auch ein Rücksetzer in Richtung 0,53 US-Dollar realistisch. Vorstellbar wäre auch ein Anlaufen des EMA20 (rot) bei 0,0485 US-Dollar. Ausgehend von dieser bullishen Konsolidierung wäre als maximales Kursziel auf der Oberseite der Bereich um 0,079 US-Dollar aktiviert.

Solange der Kurs von Cardano nun oberhalb des EMA200 bei 0,047 US-Dollar handelt, sind die Bullen im Vorteil. Sollte der Kurs hingegen zurück unter die 0,046 US-Dollar rutschen, wäre dieses als erstes Signal der Schwäche zu werten. Mögliche Ziele bei Bruch auf der Unterseite wären die blaue Unterstützungslinie bei 0,041 US-Dollar sowie darunter bei 0,037 US-Dollar. Vorerst ist dieses Szenario jedoch eher hypothetischer Natur.

Indikatoren: RSI und MACD-Indikator weiter bullish

Der RSI tendiert weiterhin gen Norden, notiert mit einem Wert von 74 jedoch bereits im überkauften Bereich. Mit dem starken Kursanstieg von Cardano hat der RSI auf Wochensicht ebenfalls ein frisches Kaufsignal generiert und notiert aktuell bei 60. Auch der MACD-Indikator hat auf Tages- wie nun auch auf Wochensicht ein bullishes Kaufsignal ausgebildet.

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10-Altcoins: Bitcoin Cash (BCH)

Kursanalyse Bitcoin Cash

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bittrex

Bitcoin Cash war einer der Frühindikatoren für die bullishe Stimmung am Gesamtmarkt. Weitgehend unbemerkt durch die Kursexplosion bei Bitcoin SV (BSV) kletterte der Kurs von Bitcoin Cash ebenso stark an. Seit Mitte Dezember 2019 stieg BCH um 134 Prozentpunkte auf zwischenzeitlich 405 US-Dollar an. Zuletzt scheiterte der Kurs jedoch mehrfach im roten Widerstandsbereich bestehend als 61er-Fibonacci-Retracement und Supportzone aus 2019. Aktuell notiert der Kurs bei 380 US-Dollar und damit weiterhin oberhalb des EMA10 (gelb) sowie des grünen Unterstützungsbereichs 365 US-Dollar. Schafft es der BCH-Kurs, den roten Widerstandsbereich um 400 US-Dollar zu überwinden, ist ein Test des 70er-Fibonacci-Retracements bei 415 US-Dollar wahrscheinlich. Oberhalb dieses Widerstands wäre das maximale Kursziel der lila Widerstandsbereich bei 450 US-Dollar.

Fällt der Kurs von Bitcoin Cash hingegen per Tagesschlusskurs unter die 360 US-Dollar, wäre ein Test des Kreuzsupports, bestehend aus EMA20 (rot) und 50er-Fibonacci-Retracement einzuplanen. Auch von diesem Bereich aus könnten die Bullen nochmals versuchen, den Kurs in Richtung roter Abwärtstrendlinie zu befördern. Wird die EMA20 hingegen aufgegeben, ist diese als Teilerfolg für die Bären zu werten. Mögliche Ziele wären die lila Unterstützungslinie bei 321 US-Dollar sowie das 38er-Fibonacci-Retracement bei 304 US-Dollar. Bitcoin Cash hat seine bullishe Kursbewegung früher als viele andere Altcoins vollzogen. Der Kurs steht aktuell 27 Prozent oberhalb des EMA200 (blau), weshalb als maximales Ziel auch auch eine Kurskorrektur in Richtung der 280 US-Dollar vorstellbar ist.

Indikatoren: RSI tendiert seitlich, MACD-Indikator könnte Verkaufssignal auf Tagessicht bekommen.

Der RSI auf Tagesbasis konnte einen Rutsch zurück unter den Schwellenwert von 55 zunächst verhindern und verläuft aktuell seitwärts bei 66. Der MACD-Indikator konnte ein Short-Signal unlängst verhindern, droht aber bei einer Kursschwäche, abermals bearish zu tendieren. Im Wochenvergleich haben beide Indikatoren in der Vorwoche ein Kaufsignal ausbilden können, was die Chancen auf einen mittelfristig bullishen Kursverlauf verbessert.

Stabilität der Top 10

Erneut präsentieren sich die Top-10-Altcoins extrem bullish und können diese Woche bemerkenswerte Kurszuwächse verzeichnen. Abgesehen von den Underperformern Bitcoin Cash und Bitcoin SV, die bereits in den Vorwochen stark angestiegen waren und nun verschnaufen, steigen sämtliche Top-10-Kryptowährungen stärker an als Bitcoin. Die Rangliste der größten Altcoin-Projekte weist ebenfalls eine Veränderung auf. Das Altcoin-Urgestein Ethereum Classic (ETC) schafft mit einem Kursplus auf Wochensicht von 26 Prozent den Sprung auf Platz 10 und verdrängt Stellar (XLM) auf den elften Platz.

Gewinner und Verlierer der Woche

Die bullishe Stimmung am Gesamtmarkt nimmt weiter zu und lässt die Kurse der meisten Altcoins weiter steigen. Die Kursentwicklung in der letzten Januarwoche ist für 95 Prozent der Top-100-Altcoins sehr positiv verlaufen. Abermals weisen fast 80 Prozent der Kryptowährungen einen zweistelligen Kursanstieg auf. Die vier stärksten Top-100-Altcoins schaffen einen Kurssprung um jeweils mehr als 65 Prozentpunkte. Der Wochengewinner Bitshares (BTS) legt um bemerkenswerte 86 Prozent zu. Auch der Altcoin Icon (ICX) gewinnt mit einem Wochenplus von 83 Prozent außergewöhnlich stark an Wert. Ebenfalls sehr bullishe Kursbewegungen weisen das Urgestein MonaCoin (MONA) mit einem Anstieg von 68 Prozent sowie Zcoin (XZC) mit 64 Prozentpunkten auf. Indessen ist die Liste der Verlierer diese Woche sehr überschaubar.

Hingegen verlieren lediglich zwei Altcoins zweistellig an Wert. Neben dem Altcoin Seele (SEELE) mit einem Kursabschlag von 33 Prozent, der bereits in den letzten Wochen eine bearishe Tendenz zeigte, fällt auch der DxChain Token (DX) um knapp 17 Prozent.

Die insgesamt sehr positive Entwicklung am Altcoinmarkt startet nach der Verschnaufpause in der vorherigen Woche wieder durch und sorgt für weitere Rallyeambitionen am Gesamtmarkt. Der Sprung von Bitcoin in Richtung der 9.500 US-Dollar wirkt sich weiter positiv auf die Kursentwicklung vieler Altcoins aus. Die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursanstiege am Gesamtmarkt steht weiterhin gut. Das Kursverhalten an der wichtigen 9.500-US-Dollar-Marke wird dabei zeitnah Aufschluss darüber geben, ob auch die Altcoins endgültig auf Bullenmarkt umschalten können. Auch die Safe-Harbor-Funktion des Krypto-Marktes, in Zeiten einer möglichen Ausbreitung des Corona-Virus in China, gilt es diebezüglich im Blick zu behalten.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,90 Euro.

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Ripple bringt weitere 500 Mio. XRP in Umlauf – Fluch oder Segen?

Während der XRP-Kurs langsam wieder in Fahrt kommt, bringt Herausgeber Ripple 500 Mio. weitere XRP-Tokens in Umlauf und torpediert damit womöglich die eigene Kryptowährung.

Wie Daten des Krypto-Informationsdienstes Whale Alert am 1. Februar zeigen, hat Ripple eine Transaktion im Umfang von 500.000.000 XRP von den firmeneigenen Treuhandkonten getätigt, wodurch nun XRP im Wert von 119,5 Mio. US-Dollar auf den Markt gebracht wurden.

XRP gibt Grund zur Hoffnung

Dabei handelt es sich um einen planmäßigen Schritt, da Ripple über 55 Monate, jeweils zum Beginn eines Monats, neue XRP-Vermögen in Umlauf bringen will.

Das erklärte Ziel ist es, hiermit für eine größere Nutzbarkeit und Verbreitung der eigenen Kryptowährung zu sorgen, die in erster Linie als Zahlungsmittel fungieren soll. Allerdings befürchten Kritiker, dass Ripple den XRP-Kurs mit diesem Vorgehen immer wieder drückt, da das verfügbare Angebot so kontinuierlich erhöht wird.

Dies machte sich bei der Transaktion aus dem Januar bereits bemerkbar, da der XRP-Kurs kaum Bewegung zeigte, während Marktführer Bitcoin (BTC) in diesem Zeitraum einen regelrechten Höhenflug für die gesamten Kryptomärkte anschieben konnte.

 So konnte Litecoin (LTC) im Januar zum Beispiel satte Zugewinne von knapp 65% einfahren, während XRP-Anleger weniger Grund zur Freude hatten. Nichtsdestotrotz steht für XRP immerhin ein Plus von 26% zu Buche in Relation zum bisherigen Monatstief. Wie sich die Freigabe von 500 Mio. weiteren Tokens auswirkt, bleibt abzuwarten.

XRP 1-month price chart

XRP Monatsdiagramm. Quelle: Coin360

Ripple wehrt sich gegen Vorwürfe

Zu Beginn des neuen Jahres kochte auch wieder die Kontroverse um die Verbindung zwischen Ripple und XRP hoch.

Obwohl der Herausgeber der Kryptowährung mit Abstand die größten Anteile an XRP besitzt, betont Geschäftsführer Brad Garlinghouse, dass Ripple nur wenig Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen könnte. Allerdings gilt es, festzuhalten, dass Ripple im Jahr 2019 mehr XRP in Umlauf gebracht hat als in allen Jahren zuvor.

Gleichzeitig würde sich sein Unternehmen auch darum bemühen, dass einzelne Firmen ebenfalls keinen übermäßigen Einfluss auf XRP bekommen.

„Wir wollen nicht, dass ein Dritter große Mengen XRP kauft, um den Kurs zu drücken“, wie er in diesem Zusammenhang erklärt.

Zudem ließ Garlinghouse jüngst durchsickern, dass Ripple irgendwann in den nächsten 12 Monaten womöglich einen Börsengang (IPO) anstrebt.

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IPO: Neues aus Davos: Ripple plant Börsengang in 2020

Ripple CEO Brad Carlinghouse hätte keine bessere Bühne als das Weltwirtschaftsforum in Davos wählen können. Dort ließ er ganz nebenbei in einem Interview fallen, dass das FinTech in den kommenden 12 Monaten einen Börsengang plane. Nachdem das Unternehmen bereits erfolgreich eine Series-C-Finanzierungsrunde abgeschlossen hat, stellt ein Börsengang den nächstlogischen Schritt dar.

Ripple wagt den Sprung

Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) hat neben der Elite aus Politik und Wirtschaft auch Größen der Krypto-Branche unter einem Dach vereint. Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, und Asheesh Birla, Senior Vice President für Product Management bei Ripple, haben dabei Einblicke in zukünftige Projekte des FinTechs gewährt.

Während eines zweistündigen Interviews mit dem Wall Street Journal hat Garlinghouse einen möglichen IPO (Initial Public Offering, zu Deutsch Börsengang) des Unternehmens noch in diesem Jahr verlautbart. Da es keine Übertragung des Gesprächs gab, hat die Meldung per Twitter ihren Lauf genommen. Asheesh Birla hat ein aufschlussreiches Zitat von Garlinghouse gepostet:

In den nächsten 12 Monaten werden Sie Börsengänge im Crypto-/Blockchain-Bereich sehen. Wir werden nicht die Ersten sein und auch nicht die Letzten, aber ich erwarte, dass wir an der Spitze stehen werden… es ist eine natürliche Entwicklung für unser Unternehmen.

Neues aus Davos: Ripple plant Börsengang in 2020

Ein Börsengang dürfte neues Geld in die Kassen von Ripple spülen. Institutionelle Kapitalgeber investieren durch einen IPO Geld in das Unternehmen. Dadurch können sie auf den Wert von Ripple als börsennotiertes Unternehmen wetten. Mit den neuen Kapitalmitteln könnte Ripple zudem die Technologie der On Demand Liquidity (ODL) weiter auszubauen und vorfinanzierte Liquiditätskonten füllen.

Zudem könnte auch der XRP Token langfristig von dem Börsengang profitieren. Potentielle Investoren könnten künftig auch an einem Investment in den XRP Token interessiert sein.

Letztlich wäre der IPO auch der nächstliegende Schritt, nachdem das Unternehmen aus der letzten Series-C-Finanzierungsrunde Mitte Dezember vergangenen Jahres 200 Millionen US-Dollar erworben hat. Series C Fundings sind in aller Regel der letzte Schritt vor dem Börsengang eines Unternehmens.

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Ripples XRP-Verkäufe stehen im vierten Quartal 2019 vor historischem Tiefstand

Die XRP-Verkäufe von Ripple gingen in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 weiter zurück, wobei die Verkäufe des Tokens im vierten Quartal einen historischen Tiefstand erreichten.

Laut einem Blogbeitrag von Ripple, dem Unternehmen hinter dem drittgrößten Krypto-Asset nach Marktkapitalisierung, belief sich der XRP-Gesamtumsatz im vierten Quartal 2019 auf 13,08 Mio. US-Dollar, was einem Rückgang von mehr als 80% gegenüber 66,24 Mio. US-Dollar im dritten Quartal 2019 entspricht.

Ripple hat die programmatischen Verkäufe aufgegeben 

Der massive Rückgang der XRP-Verkäufe im Jahr 2019 scheint jedoch nicht unerwartet zu sein. Insbesondere die vierteljährlichen XRP-Verkäufe gingen 2019 nacheinander zurück, als Ripple Mitte 2019 die Pause für programmatische Verkäufe einleitete. Ripple gab die Pläne im Juni bekannt und erwartete, dass die XRP-Verkäufe deutlich sinken würden:

„Kurzfristig bedeutet dies, dass Ripples Umsatz mit XRP im zweiten Quartal 2019 erheblich niedriger sein wird (als Prozentsatz des berichteten Volumens) als im Vorquartal – mit unserem erklärten Ziel von 20 Basispunkten für den programmatischen Umsatz mit XRP-Volumen, wie von CoinMarketCap berichtet wahrscheinlich auf weniger als 10bps fallen. Langfristig hoffen wir, durch höhere Anforderungen an unsere erwarteten Standards für Marktstruktur und Berichterstattung die Messlatte branchenweit höher zu legen.“

Als Ripple im dritten Quartal damit begann, die programmatischen Umsätze zu reduzieren, musste das Unternehmen einen deutlichen Rückgang der gesamten XRP-Umsätze hinnehmen.

Im zweiten Quartal 2019 machten die programmgesteuerten Umsätze von Ripple fast 60% der XRP-Umsätze in diesem Quartal aus und betrugen 144 Millionen US-Dollar von insgesamt 251 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal machte der programmatische Umsatz 25% des gesamten Token-Umsatzes aus und lag bei über 66 Millionen US-Dollar.

Schließlich scheint das vierte Quartal 2019 das erste Quartal zu sein, in dem Ripple die programmatischen Verkäufe endgültig eingestellt hat und sich ausschließlich auf außerbörsliche Verkäufe (OTC) konzentriert. Die gesamten XRP-Verkäufe im vierten Quartal 2019 enthielten daher nur OTC-Verkäufe oder institutionelle Direktverkäufe.

XRP-Verkäufe in Q3 und Q4 2019

XRP-Verkäufe in Q3 und Q4 2019. Quelle: Ripple

Was sind programmatische Verkäufe und warum hat Ripple beschlossen, sie zu stoppen?

Während Ripple den Begriff eines programmatischen Verkaufs auf seiner Website nicht ausdrücklich definiert, stellt das Unternehmen fest, dass solche Verkäufe mit der passiven Handelsausführung verbunden sind. Das Unternehmen hat angeblich beschlossen, seine programmatischen Verkäufe vorübergehend einzustellen, um das Problem der falsch gemeldeten Handelsvolumina auf den Märkten für Kryptowährungen zu lösen. Ripple schrieb im Juli 2019:

„Die programmatischen XRP-Verkäufe von Ripple wurden mit dem Ziel getätigt, die Auswirkungen auf den Markt zu minimieren. Das Unternehmen hat dies getan, indem es die programmgesteuerten XRP-Verkäufe auf einen kleinen Prozentsatz des Handelsvolumens beschränkte, der über mehrere Börsen abgewickelt wurde. Ripple ist auf programmatische Vertriebspartner angewiesen, die Geschäfte hauptsächlich passiv abwickeln. Ihre Handelsvolumina variieren nicht aufgrund von Änderungen des XRP-Preises, aber sie steigen, wenn die XRP-Handelsvolumina insgesamt steigen.“

Als Teil der Initiative wechselte Ripple zu einem „konservativeren Volumen-Benchmark“ für XRP-Verkäufe und wechselte von CoinMarketCap zu CryptoCompare Top Tier.

Cointelegraph hat sich an Ripple gewandt, um sich zu seiner Entscheidung zu äußern, programmatische Verkäufe zu streichen, hat jedoch bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Antwort bekommen. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald eine Antwort eingegangen ist.

Ripple bezeichnete 2019 als das stärkste Wachstumsjahr 

Der XRP-Preis ging 2019 ebenfalls zurück und fiel von 0,364 US-Dollar am 1. Januar 2019 um 42% auf 0,183 US-Dollar im Dezember, was ein Zweijahrestief darstellt.

Die Situation wurde durch die wachsende Besorgnis über den unklaren regulatorischen Status von XRP verschärft, nachdem Ripple einer Sammelklage ausgesetzt war, der zufolge ein nicht registrierter Verkauf von Wertpapieren stattgefunden habe.

Am 13. Januar teilte der Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission mit, dass der Status von XRP noch unklar sei, und drückte gleichzeitig das Vertrauen aus, dass Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) Rohstoffe sind. Darüber hinaus ist der von Coinbase unterstützte Crypto Ratings Council, eine Gruppe von großen US-amerikanischen Kryptowährungsunternehmen, die nach regulatorischer Klarheit suchen, der Ansicht, dass XRP aufgrund seiner Rangfolge für digitale Assets wahrscheinlich eine Sicherheit darstellt.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert XRP bei 0,219 US-Dollar, was einem Rückgang von fast 4% in den letzten 24 Stunden entspricht, nachdem die Märkte einen starken Abwärtstrend verzeichneten.

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