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Gazprom Neft nutzt Blockchain-Tech für effizientere Flugzeugbetankung

Gazpromneft-Aero, die aviatische Tochtergesellschaft des russischen Ölkonzerns Gazprom Neft, gab am Montag bekannt, dass sie ein Pilotprojekt für ihr Blockchain-basiertes Betankungsprojekt namens Smart Fuel erfolgreich abgeschlossen habe.

Die neue Plattform wurde für mehr als 100 Linienflüge der russischen Billigfluggesellschaft Smartavia implementiert, die am internationalen Flughafen von Murmansk tätig ist. An dem Pilotprojekt waren neben Smartavia auch die Großbanken VTB und Raiffeisenbank beteiligt.

Dimitri Makarow, der Leiter des Projektes Smart Fuel, sagte gegenüber Cointelegraph, der Blockchain-Versuch in Murmansk habe von September bis Dezember 2020 stattgefunden. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt will Gazpromneft-Aero Smartavia seine Lösung für die Bezahlung von Betankungen weiter anbieten, so Makarow.

Das neue Tool, das auf dem großen Blockchain-Framework Hyperledger Fabric basiert, nutzt Smart Contracts, um die Bearbeitungszeiten für die Zahlung von Betankungen zu automatisieren und zu beschleunigen. Das System könne Zahlungen für Betankungen in Sekundenschnelle verarbeiten. Der herkömmliche Zahlungsverkehr dauere in der Regel hingegen bis zu vier oder fünf Tage, so Gazpromneft-Aero.

Makarow erklärte, der traditionelle Prozess für die Zahlung von Betankungen sei sehr papierlastig und bringe zu hohe Ausgaben mit sich. „Da es unmöglich ist, die genaue Menge an Treibstoff, die für einen Flug benötigt wird, vorherzusagen, müssen die Fluggesellschaften einen größeren Betrag an die Treibstoffbetreiber überweisen, um sicherzustellen, dass genug für die Betankung vorhanden ist“, sagte er. Das neue Tool garantiere Datensicherheit und maximale Transparenz für alle an der Transaktion Beteiligten, so Makarow.

Gazpromneft-Aero hat bereits zuvor Blockchain-basierte Lösungen für die Flugzeugbetankung entwickelt. Wie bereits berichtet, hat die Gazprom Neft-Tochter eine Partnerschaft mit der großen russischen Fluggesellschaft S7 Airlines geschlossen und 2018 an einem DLT-basierten Treibstofflieferungs- und Zahlungssystem gearbeitet.

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Schweizer Kanton Zug bietet Steuerzahlungen per Bitcoin und Ether an

Der Schweizer Kanton Zug ermöglicht seinen Bürgern, Steuern zukünftig in Form von Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) zahlen zu können.

Das Schweizer Krypto-Unternehmen Bitcoin Suisse hat am gestrigen 17. Februar bekanntgegeben, dass es hierbei als offizieller Partner fungieren wird, der neue Zahlungsweg ist schon ab dieser Woche verfügbar.

Die Kantonsregierung von Zug bestätigt auf ihrer Webseite, dass Steuerrechnungen ab sofort mit Kryptowährungen bezahlt werden dürfen. Ein entsprechendes Erklärungsvideo liefert die Finanzdirektion gleich mit.

Auf Twitter schreibt Bitcoin Suisse dazu:

„Dieser weitere Schritt in Richtung Adoption von Kryptowährungen wurde durch den Pioniergeist der Finanzdirektion Zug in Zusammenarbeit mit dem Zahlungssystem von Bitcoin Suisse ermöglicht. Ein weiterer Beleg für die Innovationsfreude der Blockchain-Nation Schweiz.“

Zug hatte schon im September 2020 angekündigt, dass die Umsetzung von Krypto-Steuerzahlungen in Arbeit ist.

Wegen seiner offenen Haltung gegenüber der Kryptobranche wird der Kanton in Anlehnung an das Technologie-Mekka „Silicon Valley“ als „Crypto Valley“ bezeichnet. Stadt und Kantonsregierung sind deshalb schon länger an Krypto-Zahlungen interessiert. So hatte die Stadt Zug bereits im Mai 2016 ein Pilotprojekt gestartet, in dem für öffentliche Dienstleistungen mit Bitcoin gezahlt werden konnte.

Allerdings ist Zug nicht die erste Schweizer Region, die Krypto-Steuerzahlungen anbietet. So hatte die Gemeinde Zermatt, die dem Kanton Wallis angehört, bereits im Januar 2020 in Kooperation mit der Bitcoin Suisse ihren Steuerzahlern diesen Weg eröffnet.

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Zentralbankpräsident von St. Louis: Leute wollen keine „uneinheitliche Währung“ wie Bitcoin

James Bullard, der Präsident der Zentralbank von St. Louis, versteht nicht, warum viele Leute auf Kryptowährungen als Tauschmittel setzen, anstatt auf eine einheitliche Währung wie den US-Dollar.

In einem Interview in der CNBC-Sendung Squawk Box am Dienstag sagte Bullard, dass das Problem für den Zahlungsverkehr nicht Währungen seien, die elektronisch gehandelt werden können, sondern eher privat ausgegebene, wie es bei vielen Kryptowährungen der Fall ist. Er sprach über eine Zeit in den Vereinigten Staaten vor dem Bürgerkrieg, als es Verwirrung und eine Abneigung gegen den Handel mit dem „Äquivalent von Bank-of-America-Dollar und JPMorgan-Dollar und Wells-Fargo-Dollar“ gab.

„Ich denke, das Gleiche würde hier mit Bitcoin passieren“, sagte Bullard. „Man sollte nicht zu einer uneinheitlichen Form von Währung übergehen, bei der man beim Starbucks vielleicht mit Ethereum bezahlen, vielleicht mit Ripple, vielleicht mit Bitcoin, vielleicht mit einem Dollar. Das geht so nicht.“

Der Zentralbankpräsident verwies auf andere privat ausgegebene Währungen weltweit, die sich an die gleichen Beschränkungen halten müssen wie jede andere Währung, die von einer zentralen Behörde ausgegeben wird. Er sagte, dass private Währungen keinen stabilen Wert gegenüber Waren und anderen Währungen aufrechterhalten können. Auch ihr zukünftiges Angebot sei „überhaupt nicht klar“.

Kurz zuvor hat Bitcoin (BTC) ein neues Allzeithoch von über 50.000 US-Dollar erreicht. Obwohl der Zentralbankpräsident sagte, dass die Charakterisierung des Krypto-Vermögenswertes als Rivale zu Gold „eine gute Betrachtungsweise“ für Bitcoin sein könne, war er weitgehend nur im Hinblick auf den US-Dollar optimistisch.

„Es wird eine Dollar-Wirtschaft geben, so weit das Auge reicht. Auch weltweit wird es eine Dollar-Wirtschaft geben, wirklich so weit das Auge reicht. Ob der Goldpreis steigt oder fällt oder der Bitcoin-Kurs steigt oder fällt, hat darauf nicht wirklich Einfluss.“

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Shoppen per Bitcoin? – Amazon arbeitet an Zahlungssystem für Kryptowährungen

Der amerikanische Handelsgigant Amazon arbeitet an einem neuen Service, der seinen Kunden ermöglichen soll, mit Digitalwährungen zahlen zu können.

Wie aus einer neuen Stellenanzeige von Amazon hervorgeht, gründet das Unternehmen derzeit ein Entwicklerteam für das Projekt. Der Service namens „Digital and Emerging Payments“ (DEP) soll zunächst in Mexiko eingeführt werden, wodurch die dortige Bevölkerung mit Kryptowährungen und Digitalwährungen bei Amazon shoppen könnte. Dahingehend heißt es in der Stellenbeschreibung:

„Wir suchen einen Projektleiter, der uns dabei helfen kann, ein neues Zahlungsprojekt in Mexiko einzuführen. Über diesen Service sollen Kunden ihr Geld in Digitalwährungen konvertieren können, um damit Online-Shopping betreiben zu können und für Dienste wie Prime Video zahlen zu können.“

Die Kandidaten für den Posten müssen mindestens einen Bachelor in Informatik oder verwandten Feldern haben und sollten mehr als drei Jahre Erfahrung beim Umgang mit dezentralisierten Softwaresystemen haben.

Wie auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn ersichtlich ist, wurde die betreffende Stellenanzeige am 4. Februar veröffentlicht. Kurz zuvor hatte Amazon eine noch viel größere Bombe platzen lassen, als angekündigt wurde, dass Geschäftsführer Jeff Bezos von seinem Posten zurücktreten wird.

Bei Redaktionsschluss hat Amazon noch nicht auf Nachfrage von Cointelegraph reagiert.

Nachdem Autobauer Tesla jüngst eine massive Investition von 1,5 Mrd. US-Dollar in Bitcoin (BTC) getätigt hat, scheinen immer mehr große Unternehmen Gefallen am Kryptomarkt zu finden.

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PayPal will mit Kryptowährungen als erstes nach Großbritannien expandieren

Großbritannien wird als erstes Land außerhalb der USA in den Genuss kommen, über PayPal Kryptowährungen kaufen und verkaufen zu können.

Wie Journalist Carl Quintanilla berichtet, will der große Zahlungsdienstleister in den kommenden Monaten zunächst in das Vereinigte Königreich expandieren. Zudem will PayPal Kryptowährungen bis zum Ende des ersten Quartals 2021 auch auf Venmo, einem angehörigen Dienst, nutzbar machen. Unabhängig davon soll Venmo bis 2026 international expandieren, denn bisher ist die Mobile-Payment-App nur in den USA verfügbar.

PayPal-Geschäftsführer Dan Schulmann hatte zuletzt bereits bestätigt, dass sein Unternehmen die eigenen Krypto-Dienstleistungen im Jahr 2021 „auf Venmo und in bestimmte internationale Märkte“ ausbauen wolle. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch unklar, um welche Länder es sich dabei handelt. In diesem Zusammenhang bekräfigte Schulman auch, dass PayPal verstärkt in Krypto, Blockchain und Digitalwährungen investieren will, da die Einführung der Krypto-Dienste „die Erwartungen übertroffen hat“.

In den USA können die PayPal-Nutzer schon seit November 2020 mit Kryptowährungen handeln. Das Handelsvolumen auf der Plattform des Zahlungsdienstleisters hat daraufhin am 11. Januar einen Spitzenwert von 242 Mio. US-Dollar an Transaktionen erreicht.

Darüber hinaus will PayPal die marktführende Kryptowährung bis Ende des Q2 2021 bei mehr als 29 Mio. Einzelhändlern nutzbar machen. Wie CEO Schulman erklärt, hat es sich der Zahlungsdienstleister zum Ziel gemacht, gemeinsam mit Politik, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken „die Zukunft einer bargeldlosen Welt zu gestalten“.

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Stadtrat unterstützt Bürgermeister von Miami bei Einbindung von Bitcoin

Francis Suarez, der Bürgermeister der amerikanischen Metropole Miami, hat eine offizielle Resolution eingegeben, in der er vorschlägt, dass Bitcoin (BTC) von der Stadtverwaltung als Zahlungsmittel genutzt wird.

Auf Twitter hat der Bürgermeister von Miami heute bekanntgemacht, dass der Stadtrat die entsprechende Resolution verabschiedet hat und im nächsten Schritt die Umsetzung erfolgt:

„Ich danke den Stadträten von Miami, dass sie meine Resolution unterstützen, die vorsieht, dass ein Projektmanager bestimmt wird, der einen passenden Zahlungsdienstleister finden soll, der es uns ermöglicht, dass die Angestellten der Stadtverwaltung einen Teil ihres Gehaltes in Bitcoin ausgezahlt bekommen können. Zudem soll es unseren Bürgern dadurch möglich sein, ihre behördlichen Zahlungen und Steuern in Bitcoin begleichen zu können.“

Suarez ergänzt in diesem Zusammenhang, dass Miami dadurch eine „sehr kryptofreundliche Stadt wird“, weshalb er sich nochmals ausdrücklich für die Unterstützung der Stadträte bedankt.

Obwohl der Stadtrat mit klarer Mehrheit für die Resolution gestimmt hat, wurde deren Inhalt deutlich abgemildert, wie Bloomberg gestern berichtete. So soll der Stadtrat lediglich einer ersten Prüfung der Machbarkeit dieser Schritte zugestimmt haben.

Demnach würde einige Stadträte davor warnen, dass sich Miami vorbehaltlos für Bitcoin öffnet, ohne die etwaigen Risiken im Vorfeld ausreichend zu untersuchen. „Vielleicht bist du damit deiner Zeit voraus, vielleicht liegst du damit völlig richtig, aber wir sollten die Sache vorher prüfen“, wie Stadtrat Manolo Reyes an Suarez gerichtet meint. Stadtrat Ken Russell ergänzt, dass er „auf keinen Fall gegen [Bitcoin]“ ist, doch auch er mahnt, dass es zuvor einer sorgfältigen Prüfung bedarf.

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Entwicklung von Hardware-Wallet für digitalen Yuan in Neugebiet Xiong’an fertig

Ein chinesisches Bankinstitut hat eine Hardware-Wallet für die digitale Zentralbankwährung des Landes, den digitalen Yuan, fertig entwickelt.

Laut einer Mitteilung der Behörden in Xiong’an vom 7. Februar hat die Landwirtschaftsbank von China in Hebei die erste Hardware-Wallet für den digitalen Yuan entwickelt. Das Produkt wurde vom Komitee der Arbeiterpartei im Neugebiet Xiongan und von der Volksbank von China in Shijiazhuang entwickelt.

Diese Neugebiete in China sind Stadtbezirke, die von der Zentralregierung eine besondere wirtschaftliche Unterstützung erhalten. Sie sind unterteilt in die Ebenen Staat, Provinz und Präfektur. Xiong’an ist ein Neugebiet auf Staatsebene. 

Der Ankündigung zufolge unterstützt die neue Hardware-Wallet duale Offline-Zahlungen ohne Internetverbindung. Die Wallet für den digitalen Yuan ermöglicht auch Zahlungen ohne die Verwendung von Handys.

Die neue Hardware-Wallet für den digitalen Yuan wurde im Vorfeld der Neujahrsfeiertage in China fertig entwickelt und bietet eine zusätzliche Gelegenheit für die Einwohner. Mit der neuen Hardware-Wallet können Nutzer Geschenke an ihre Familienmitglieder und Freunde zu Neujahr senden.

Die Wallet ist einen weiterer Meilenstein bei der Einführung des digitalen Yuan in China. Wie bereits berichtet, war Xiong’an eine der ersten vier Regionen, die im April 2020 Chinas CBDC testeten. Die Einführung der Wallet im Neugebiet Xiong’an ist ein Teil des Planes von China, den Bau einer neuen Smart City im Neubezirk Xiong’an im Jahr 2021 zu beschleunigen.

Ende 2020 kündigte der chinesische Tech-Riese Huawei an, dass sein kommendes Smartphone Mate40 mit einer integrierten Hardware-Wallet für den digitalen Yuan ausgestattet sein wird.

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Urlauber und Einwohner können in Kroatien bald mit Kryptowährungen tanken

Der Krypto-Zahlungsdienstleister Electrocoin hat sich mit einem kroatischen Tankstellenbetreiber zusammengetan, damit Touristen und Einwohner des Urlaubslandes zukünftig beim Tanken auch in Form von Kryptowährungen zahlen können.

Wie die kroatische Zeitung Poslovni Dnevnik dahingehend berichtet, kann bald an 46 Tifon-Tankstellen mit den Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Stellar Lumen (XLM), XRP und EOS gezahlt werden. Tankstellenbetreiber Tifon bindet zu diesem Zweck die Krypto-Zahlungsplattform PayCek ein, die wiederum von Electrocoin bereitgestellt wird.

Tifon-Finanzdirektorin Ana Lokas ist zuversichtlich, dass besonders Touristen für die Verbreitung von Krypto-Zahlungen in Kroatien sorgen werden, da diese ohnehin bevorzugt auf digitale Zahlungen setzen. Obwohl das ganze Land vom Robert-Koch-Institut (RKI) noch als Risikogebiet eingestuft wird, sind die Infektionszahlen inzwischen wieder unter einen Wert von 1.000 Neuinfektionen pro Tag gefallen.

Electrocoin-Gründer Nikola Škorić meint, dass „immer mehr seriöse Unternehmen das Potenzial von Kryptowährungen erkennen“. Den Ablauf der Krypto-Zahlungen erklärt er wie folgt:

„Wenn eine Person zum Beispiel für 400 Kuna (HRK) tankt und dafür mit Kryptowährungen bezahlen möchte, informieren wir Tifon über PayCek, dass die jeweilige Zahlung abgewickelt wurde. Tifon bekommt dann 400 Kuna gutgeschrieben und ist zu keinem Zeitpunkt einem Risiko ausgesetzt.“

Dem fügt er an:

„Als Bitcoin vor 10 Jahren ins Leben gerufen wurde, wurde sie ursprünglich als Zahlungsmittel konzipiert. […] Kryptowährungen werden oftmals als Investitionsmittel genutzt, aber durch Partnerschaften wie mit Tifon, und vielen weiteren in den kommenden Monaten, kehren Kryptowährungen in Kroatien wieder zu ihren Wurzeln als Zahlungsmittel zurück.“

Obwohl Finanzdirektorin Lokas einräumt, dass Krypto-Zahlungen in Kroatien noch in den Kinderschuhen stecken, ist das Urlaubsland in Europa sogar ein Vorreiter in Sachen Krypto. So wurde vor zwei Jahren ein gemeinsames Pilotprojekt von Electrocoin und der Kroatischen Post durchgeführt, das der Bevölkerung der Stadt Zadar in drei Postfilialen ermöglichte, ihre Krypto-Guthaben in die Landeswährung zu konvertieren. Das Blockchain-Projekt Telos hat vergangenes Jahr derweil angekündigt, dass es in Kroatien Immobilien im Wert von 35 Mio. US-Dollar „tokenisieren“ will.

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Robinhood reaktiviert Krypto-Sofort-Käufe, Dogecoin danach im Aufschwung

Die umstrittene Trading-Plattform Robinhood ermöglicht nach knapp einer Woche wieder Krypto-Käufe.

Die Handelsplattform hat einen entsprechenden Eintrag von ihrer Webseite entfernt, der darauf hingewiesen hatte, dass Krypto-Einzahlungen vorübergehend abgeschaltet sind. Nun können Krypto-Nutzer also wieder bis zu 1.000 US-Dollar für den sofortigen Kauf von Kryptowährungen einzahlen. Nutzer der Robinhood-App haben bereits bestätigt, dass das Feature wieder verfügbar ist.

Die „Sofort-Kaufen-Funktion“ ist ein besonderes Feature der Robinhood, die den Nutzern ermöglicht, über eine Direkteinzahlung unmittelbar Kryptowährungen zu kaufen. Der reguläre Kauf von Kryptowährungen war auf normalem Weg zwar weiterhin möglich, allerdings braucht es auf diesem eine Abwicklungszeit von bis zu fünf Tagen, ehe das nötige Geld eingezahlt und freigegeben wird. Denkbar ungünstig für Anleger, denn die Krypto-Kurse sind für ihre Volatilität bekannt.

Die Reaktivierung des Features geht mit einem heutigen Anstieg der „Scherz-Kryptowährung“ Dogecoin (DOGE) einher, die in den letzten 24 Stunden mehr als 50 % hinzugewonnen hat und aktuell einen Kurswert von 0,0475 US-Dollar erreicht. Der satte Aufschwung des Altcoins ist wohl auf die erneute Unterstützung des Tesla-Chefs Elon Musk zurückzuführen.

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Visa bekräftigt Interesse an Kryptowährungen und Krypto-Zahlungen

Visa-Geschäftsführer Al Kelly hat im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz für das erste Quartal 2021 bestätigt, dass der Zahlungsdienstleister weiterhin auf Krypto-Zahlungen setzen wird. Zugleich legte er offen, welche Strategie Visa hinsichtlich Kryptowährungen fahren will.

Der Zahlungsdienstleister, der für 2019 ein Gesamtvermögen von mehr als 72 Mrd. US-Dollar ausweist, hat sich in den letzten Monaten verstärkt in Richtung Krypto-Zahlungsdienstleistungen orientiert. Einerseits durch Kooperationen für Krypto-Debitkarten und andererseits durch Investitionen in Fintech-Startups wie das Unternehmen Zap. Allerdings hat das amerikanische Kartellamt diesen Monat verhindert, dass Visa das Startup Plaid aufkaufen kann.

Nichtsdestotrotz hat Visa langfristige Pläne, was Krypto-Zahlungen angeht. Dabei sieht sich das Unternehmen in bester Position, um sich in diesem Sektor zu etablieren. Wie aus einem Transkript der Pressekonferenz hervorgeht, meint Kelly: „Wir sind davon überzeugt, dass wir in einer einzigartigen Position sind, um Kryptowährungen sicherer, nützlicher und praktikabler für Zahlungen zu machen.“

Dabei unterteilt der Visa-CEO Kryptowährungen in zwei hauptsächliche Gruppen: „Einerseits Kryptowährungen, die eine völlig neue Anlageklasse darstellen und als Wertaufbewahrungsmittel fungieren und andererseits Stablecoins, die an bestehende Landeswährungen angebunden sind und in erster Linie als Zahlungsmittel genutzt werden.“

Für Wertaufbewahrungsmittel à la Bitcoin will Visa als „Zufahrtsrampe“ fungieren, über die Anleger von ihren Landeswährungen in die Kryptowährung einsteigen können:

„Unsere Strategie für diese Kryptowährungen ist es, mit Wallet-Anbietern und Kryptobörsen zusammenzuarbeiten, damit die Nutzer diese über Visa kaufen können oder damit bei einem unserer 70 Mio. Partner im Einzelhandel bezahlen können.“

Die Strategie für Stablecoins ist dabei deutlich proaktiver, denn Visa sieht in dieser Form von Kryptowährung „eine aufstrebende Innovation im Bereich der Zahlungsdienstleistungen, die das Potenzial hat, im weltweiten Handel genauso gebräuchlich zu sein wie jede andere Landeswährung“. In diesem Zusammenhang könnten öffentliche Blockchains womöglich zu Anknüpfungspunkten für bestehende Zahlungssysteme werden.

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