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Erste Schweizer Immobilie wandert erfolgreich auf die Blockchain

In Zürich ist ein Gebäude an der prestigeträchtigen Banhofstrasse erfolgreich tokenisiert und per Blockchain verkauft worden.

Der neue Eigentümer des Gebäudes ist die Schweizer Immobilien-Investmentgesellschaft BrickMarket. Das Unternehmen hat mit Anleihen versehene Krypto-Token für Anteile an der Immobilie emittiert. Privatpersonen können die erzeugten Token kaufen und damit an den Mieteinnahmen des Gebäudes teilhaben und von der Wertsteigerung der Immobilie profitieren.

Das folgende Bild von Google Street View zeigt das betreffende Gebäude in der Banhofstrasse 52. Es liegt im Zentrum der Stadt in einem sehr gefragten Geschäftsviertel und beherbergt private Büroflächen und ein Swatch-Geschäft:

Der vorherige Eigentümer ist ein Unternehmen namens RFR Holding, welches auch in Zukunft Miteigentümer der Immobilie bleiben wird.  Laut den Konditionen erhält RFR 20 % der von BrickMarket erzeugten Token des Gebäudes, so dass das Unternehmen auch in Zukunft einen erheblichen Anteil an dem Gebäude halten und passive Einkünfte daraus erzielen wird.

Brickmark bezeichnet den technologieorientierten Immobilienverkauf als den ersten Schritt eines viel größeren Plans zum Aufbau eines per Blockchain gestützten Immobiliengeschäfts, das weit mehr als 134 Millionen US-Dollar umfassen könnte.

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Kryptowährungs-Startup Matrixport: Filiale in Zürich geplant

Matrixport, ein Krypto-Startup aus Singapur, das vom ehemaligen Bitmain-CEO Jihan Wu gegründet wurde, will seine Dienstleistungen von Asien nach Europa ausweiten. Dabei soll sein neues Zürcher Büro eine tragende Rolle spielen.

Das Unternehmen Matrixport, das unter dem Namen Chaintech in der Schweiz eingetragen ist, will ihre Handels-, Kredit- und Depotdienstleistungen im Land anbieten, wie die Schweizer Publikation swissinfo.ch am 26. November berichtet.

Diese europäischen Expansionspläne gab Wu weniger als fünf Monate nachdem Matrixport gegründet wurde bekannt. Das Unternehmen bietet außerbörsliche Handels-, Kredit- und Depotdienstleistungen für Krypto an. Das Unternehmen stellte Dutzende von ehemaligen Bitmain-Mitarbeitern ein, die infolge des Bärenmarktes im Jahr 2018 von Bitmain entlassen wurden. 

Hui Wang, die Matrixport-Chefin in der Schweiz, sagte gegenüber swissinfo.ch, dass das Unternehmen plane, in den nächsten zwei Jahren bis zu 10 Mitarbeiter einzustellen. Sie betonte auch, dass das neue Büro von Matrixport in Zürich nicht nur Kunden nach Asien vermitteln, sondern auch europäischen Kunden umfassende Dienstleistungen anbieten werde.

Schließung von Bitmain-Tochter

Unterdessen soll die Schweizer Tochtergesellschaft von Bitmain in Zug namens Bitmain Switzerland laut swissinfo.ch geschlossen werden. Die Filiale wurde Ende 2018 eröffnet, um die globale Präsenz des Unternehmens zu stärken. Zu diesem Zweck wurden auch Filialen in Amsterdam, Hongkong, Tel Aviv, Qingdao, Chengdu, Shanghai und Shenzhen eröffnet, wie Reuters zuvor berichtete.

Bitmain wurde im Jahr 2013 gegründet und ist einer der größten Bitcoin-Mining-Pools weltweit. Nachdem der Börsengang des Unternehmens im Wert von über 3 Mrd. US-Dollar an der Hongkonger Börse gescheitert war, soll es Ende Oktober 2019 einen Börsengang bei der US-Wertpapieraufsicht SEC beantragt haben.

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Zürcher Blockchain-Hub Trust Square sucht einen neuen Standort

Der erst im März letzten Jahres in Zürich eröffnete Blockchain-Hub Trust Square sucht nach einem neuen Standort, um dem starken Wachstum gerecht zu werden, so ein Bericht von Finews vom 15. Mai.

Der laut Finews mittlerweile “weltweit größte Blockchain-Startup- und Research-Hub“ beherberge aktuell über 40 Jungunternehmen mit insgesamt rund 250 Mitarbeitern. Trust Square habe sich auch zu einem international renommierten Blockchain-Zentrum entwickelt und bereits 50 Delegationen aus aller Welt als Besucher begrüßen dürfen.

So habe im letzten Oktober etwa der Bürgermeister von Südkoreas Hauptstadt Seoul vorbeigeschaut, woraus eine eine Partnerschaft für ein dortiges Technologiezentrum entstanden sei.

Trust Square, bislang als Inkubator mit angeschlossenen Gemeinschaftsbüros tätig, solle “zu einem Innovationszentrum für vertrauensbildende Technologien weiterentwickelt werden.” Dieses werde sich Themen wie Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz (KI) und dem Internet der Dinge widmen (IoT).

Der Trust Square war im März 2018 mit einer Gesamtfläche von 2300 Quadratmetern für geschätzt 200 Arbeitsplätze gestartet und ist mit rund 250 dort Tätigen mittlerweile mehr als voll ausgelastet. Der Umzug zu einem neuen Standort ist laut Finews für 2020 geplant.

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