Fit für die Zukunft: Neue Studienmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in Irland und den USA

Der Studiengang in Irland soll junge Talente fördern und Irland indes zu einer Vorreiterrolle im Bereich der Blockchain-Technologie verhelfen, so die Ministerin Heather Humphrey bei der Lancierung des Masters in Dublin. Das Programm ist Teil der Future Jobs Initiative der irischen Regierung. Die Initiative verfolgt das Ziel, zukünftige Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt zu antizipieren und entsprechend zu reagieren.

Die irische Regierung legt in diesem Zusammenhang großen Wert auf die Entwicklung im Bereich der Distributed-Ledger-Technologie. So rief sie im Rahmen der National Blockchain Strategy die Ireland Blockchain Week ins Leben. Die Veröffentlichung des Studiengangs fand innerhalb dieser Woche statt. In der Entwicklung des Studiums arbeitete Technology Ireland ICT Skillnet mit Blockchain Ireland zusammen, um herauszufinden, welche Kompetenzen im Sektor von Morgen gefragt sind. Der Studiengang soll diese Fähigkeiten ab September 2019 vermitteln. Er ist als Online-Studium in Teilzeit angelegt und wird von Experten aus der Industrie und der Dublin City University ausgeführt.

Wharton School bietet Finanzprogramm mit Blockchain-Fokus

Auch an der Wharton School der University of Pennsylvania wird auf den Zusammenschluss von Wirtschaft und Bildungsinstitutionen gesetzt. So reagiert die Institution nach eigenen Angaben auf die sich schnell verändernden Anforderungen im Bereich der Finanzwirtschaft.

Das Programm FinTech: Foundations and Applications of Financial Technologies behandelt Themen wie Kryptowährungen und Blockchain, aber auch die Weiterbildung im Bereich Crowdfunding, modernes Investment und Versicherungstechnologie werden angeboten. Der Kurs wird von Professoren der Penn Faculty und Dozenten aus dem Finanzbereich unterrichtet.

Blockchain-Studiengänge weiterhin beliebt

Im Bildungssektor entstehen weltweit neue Studiengänge im Bereich Blockchain-Technologie. Erst kürzlich gab Brasilien das erste Masterstudium der Blockchain-Technologie bekannt. Auch in Deutschland gibt es einige Initiativen und Studienmöglichkeiten. In den USA bieten Universitäten wie Duke, Cornell, das Massachusetts Insitute of Technology (MIT) und die New York University (NYU) Studiengänge an.

Der Mangel an technischem Blockchain-Know-how ist von nationaler und internationaler Bedeutung, da er die Einführung von Blockchain in Unternehmen in Schlüsselindustrien wie Produktion, Lieferkette, Gesundheit, Lebensmittel, Luftfahrt, Finanzen und dem öffentlichen Sektor erheblich behindert.

Die neuen Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten sollen so auf die „Jobs der Zukunft vorbereiten,“ bringt es Dave Feenan vom Technology Ireland ICT Skillnet auf den Punkt.

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Bitcoin und Top Altcoins verzeichnen Verluste; US-Aktienmarkt im leichten Aufwärtstrend

Freitag, 31. Mai – Die meisten der Top 20 Kryptowährungen verzeichnen moderate Verluste, während Bitcoin (BTC) noch immer über der Marke 7.400 Euro und am Tag geringfügige Gewinne verzeichnet.

Marktvisualisierung von Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Laut CoinMarketCap ist Bitcoin gegenüber dem Tag um fast 5% gesunken und notiert bei Veröffentlichung dieses Artikels bei 7.420 Euro. Auf dem Wochendiagramm ist die Coin um über 3,7% gestiegen.

Bitcoin 7-Tage-Preisdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Bitcoin 7-Tage-Preisdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Wie Cointelegraph berichtete, rechnet Michael Novogratz, Gründer und CEO der KryptowährungsHandelsbank Galaxy Digital, mit einer Konsolidierung von Bitcoin im Bereich von 6.200 Euro bis 9.000 Euro.

Ether (ETH) hält an seiner Position als größter Altcoin nach Marktkapitalisierung fest, die derzeit bei 24,6 Milliarden Euro liegt. Dagegen hat die zweitgrößte Altcoin XRP momentan eine Marktkapitalisierung von 17,8 Mrd. Euro.

CoinMarketCap-Daten zeigen, dass sich die ETH in den letzten 24 Stunden praktisch nicht bewegt hat. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels handelt ETH bei 229 Euro. In der Woche hat die Coin einen Wertzuwachs von über 2,7% verzeichnet.

Ether 7-Tage-Preisdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

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Am 24. Mai veröffentlichte das in New York ansässige Blockchain-Unternehmen ConsenSys ein neues Blockchain- und DApp Developer Job Kit, um angehenden Ethereum-Blockchain-Entwicklern den Markteintritt zu erleichtern.

XRP ist in den letzten 24 Stunden um über 8% gefallen und wird derzeit bei rund 0,38 Euro gehandelt. Über die Woche gesehen ist der Wert die Coin ebenfalls um 8% gesunken.

XRP 7-Tage-Preisdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

XRP 7-Tage-Preisdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Unter den Top 20 Kryptowährungen ist die Bitcoin-SV (BSV) mit einem Rückgang von 14% am Tag die Währung mit der größten Kursentwicklung.

Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt bei 236,54 Euro und damit fast 5% über dem Wert von vor einer Woche.

Gesamtmarktkapitalisierung 7-Tage-Diagramm. Quelle: CoinMarketCap

Gesamtmarktkapitalisierung 7-Tage-Diagramm. Quelle: CoinMarketCap

Auf den traditionellen Märkten verzeichnet der US-amerikanische Aktienmarkt derzeit diskrete Zuwächse, wobei der S&P 500 um 0,21% und der Nasdaq um 0,27% zulegten. Der CBOE Volatility Index (VIX) hingegen hat solide 11,33% zugelegt.

Wichtige Öl-Futures und -Indizes sind heute größtenteils gesunken, wobei der WTI-Rohölpreis um 2,28%, der Brent-Rohölpreis um 2,34% und der Mars-US-Markt um 4,56% fielen. Der OPEC Basket legte um 2,11% zu und der kanadische Rohölindex verzeichnete laut OilPrices innerhalb von 24 Stunden einen Wertverlust von 3,15%.

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Sberbank: Russlands größte Bank stellt Krypto-Pläne ein

Der Vize-Präsident der russischen Sberbank, des größten nationalen Finanzinstituts, verkündete am 30. Mai das Ende der Krypto-Pläne seines Unternehmens. Gegenüber der russischen Nachrichtenagentur tass begründet Andrey Shemetov die Entscheidung der Sberbank mit der negativen Einstellung der russischen Zentralbank gegenüber Bitcoin & Co.

Im Rahmen einer Pressekonferenz äußert sich Shemetov zu den Hintergründen der Krypto-Dämmerung bei Sberbank:

Im Bereich der Kryptowährungen haben wir auf gesetzliche Regelungen gewartet, die den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen. Da es im Moment so aussieht, als wären die Regulierungsinstanzen diesem Vorhaben eher negativ gesinnt, beschließen wir, die Pläne in Bezug auf Kryptowährungen einzustellen.

Anti-Krypto-Tendenzen bei der russischen Zentralbank?

Die Nachricht vom Krypto-Ende bei Sberbank reiht sich in eine Reihe ambivalenter Entwicklungen in Russland im Krypto-Bereich. Die russische Staatsduma, also das nationale Parlament, verschob wiederholt Entscheidungen zu Kryptowährungen. Schließlich zeigte sich sogar Präsident Wladimir Putin ungeduldig und setzte dem Parlament ein Ultimatum bis zum 1. Juli 2019, um Regulierungsmaßnahmen zu beschließen.

Auch die Zentralbank Bank of Russia sendet gemischte Signale hinsichtlich digitaler Währungen. Kürzlich rückte Zentralbank-Chefin Elvira Nabiullina von ihrem strikten Anti-Krypto-Kurs ab und spekulierte über mögliche goldgedeckte Kryptowährungen für internationale Ausgleichszahlungen. Die Verwendung von Kryptowährungen im Inland lehnt sie weiterhin ab.

Pläne der Sberbank beinhalteten Krypto-Portfolios

Im Juni 2018 gaben Sberbank und die zweitgrößte russische Bank Alfa Bank indes ihre Pläne für Spezialfonds mit Kryptowährungen bekannt. Im Dienste der Krypto-Adaption hatten die Finanzinstitute vor, sechs große Kryptowährungen in ihre Portfolios aufzunehmen. Auch Konten in digitalen Währungen waren geplant.

Mit diesen innovativen Ambitionen ist jetzt wohl Schluss. Obwohl Russland vor Kurzem Regulatory Sandboxes für neue Technologien einrichtete, können Krypto-Adaptionen ohne Entscheidungen von Zentralbank und Staatsduma nicht voranschreiten.

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Cointelegraph auf Deutsch baut sein Reporter- und Übersetzerteam aus

Cointelegraph auf Deutsch sucht Journalisten und Journalistinnen sowie Übersetzer und Übersetzerinnen in freier Mitarbeit (und auf Honorarbasis) zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Das machst Du bei uns:  

  • Du schreibst tagesaktuelle Nachrichten, Follow-Ups, Kommentare und andere analytische Texte über die Krypto- und Blockchain-Welt, die für die D-A-CH Region (inklusive Liechtenstein) relevant sind

  • Du machst Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und vice versa, einschließlich Anpassungen an die Sprache, Mentalität, Kultur und lokale Ereignisse in der D-A-CH Region

  • Du pflegst Kontakte mit Experten aus der Krypto- und Blockchain-Szene

  • Du besuchst Konferenzen und führst Interviews vor Ort

Wir erwarten von Dir:

  • Interesse und Orientierung an Themen wie Blockchain, Finanzen, Kryptowährungen, Steuer und Recht

  • Erfahrung als Journalist und/oder Übersetzer (mindestens 2 Jahre),

  • sehr gutes Deutsch und Englisch in Wort und Schrift

  • möglichst regionale Spezialisierung, d.h. Dir sind lokale Meinungsführer bekannt und du kennst dich im Steuersystem und Finanzmarkt deines Landes aus

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Volontariat oder eine vergleichbare Ausbildung

  • Lust am crossmedialen Arbeiten und Social-Media-Kenntnisse

  • ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Flexibilität

Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch, weitere Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil

Wir freuen uns über Deine aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben inklusive Angabe des frühesten Eintrittstermins, tabellarischer Lebenslauf, Arbeitsproben und Honorarvorstellungen), die Du uns bitte in einem (!) PDF-Dokument per E-Mail an veronika.rinecker@cointelegraph.com sendest. 

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Russland: Raiffeisenbank führt Blockchain-Plattform für kommerzielle Zahlungen ein

Die Raiffeisenbank, eine russische Tochtergesellschaft der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI), hat eine Blockchain-Plattform für Unternehmen entwickelt, wie die Bank in einer Pressemitteilung am 31. Mai mitteilte.

Die neue Blockchain-Plattform soll die Abwicklung von Zahlungen von Unternehmenskunden automatisieren und ein vertrauenswürdiges Netzwerk für den Datenaustausch zwischen einer Gruppe von Unternehmen ermöglichen. Insbesondere soll das Produkt den Prozess der Abwicklung von Lieferungen zwischen Einkäufern und Lieferanten automatisieren und Tools für das Finanzmanagement bereitstellen.

Während das Produkt von der Raiffeisenbank auf Anfrage des großen lokalen Schlafmittelherstellers Askona Life Group entwickelt wurde, ist die neue Blockchain-Plattform ebenfalls für die anderen Firmenkunden der Bank verfügbar.

Evgeniy Kirillov, Investment Manager bei Askona Life Group, gab an, dass das Unternehmen mit dem Blockchain-Produkt der Raiffeisenbank die Arbeitskosten um mehr als 40% senken und das Risiko menschlicher Fehler auf Null senken konnte.

Zuvor hatte sich die Raiffeisenbank mit dem russischen Ölgiganten Gazprom Neft zusammengetan, um eine Bankenbürgschaft für die Blockchain zu geben.

Die österreichische Muttergesellschaft der Raiffeisenbank, die RBI, hatte kürzlich ein Pilotprojekt zur Blockchain-Handelsfinanzierung angekündigt, das auf der Corda Enterprise-Blockchain-Plattform Marco Polo des Blockchain-Konsortiums R3 basiert. Auf der Plattform sind wichtige globale Bankinstitute vertreten, darunter BNP Paribas, ING und Sumitomo Mitsui Banking Corporation.

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Mysteriöser Unbekannter provoziert Craig Wright: weiteres Copyright für Bitcoin Whitepaper eingereicht

Wei Liu, ein chinesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Kalifornien, hat beim U.S. Copyright Office einen Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper eingereicht. Die mysteriöse Figur ist nun ein legaler Konkurrent Craig Wrights, der letzte Woche das gleiche Copyright beansprucht hat.

Chinesischer Staatsbürger beansprucht US-Urheberrecht für Bitcoin-Whitepaper

Eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Kryptoindustrie, Craig Wright, sieht seine Ansprüche auf den Krypto-Thron heute in Frage gestellt – eine weitere Person macht nämlich einen Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper geltend.

Laut der offiziellen Website des U.S. Copyright Office registrierte Wei Liu, ein chinesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Kalifornien, das Copyright am 24. Mai – nur drei Tage, nachdem die Nachricht über Wrights Registrierung aufgetaucht war. Liu behauptet, das Bitcoin-Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“
am 11. Januar 2008 veröffentlicht zu haben.

Es ist immer noch nicht klar, wer Wei Liu ist, und bislang hat niemand eine Erklärung dafür abgegeben, warum die Forderung erhoben wurde. Da Wrights Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper jedoch vielerorts mit Spott aufgefasst wurde, ist es wahrscheinlich anzunehmen, dass Lius Ziel darin besteht, Wrights Ansprüchen entgegenzuwirken.
Da das Urheberrechtsamt die Richtigkeit der in den Eintragungsansprüchen gemachten Angaben nicht untersucht, haben die Ansprüche selbst wenig rechtliches Gewicht. Die neueste Entwicklung beweist dies – denn die Links, die Wright am 11. April gepostet hat, besagen jetzt, dass Liu das Copyright für Bitcoins Whitepaper besitzt.

BSV pumpt – trotz Kontroverse um Wright

Trotz der anhaltenden Kontroverse um Craig Wright hat Bitcoin SV jedoch seinen bisher besten Monat. Der umstrittene Bitcoin-Ableger stieg in den frühen Morgenstunden des 30. Mai um mehr als 60 Prozent, nachdem Craig Wright einer Falschmeldung zufolge Bitcoin aus Satoshi Nakamotos Wallets versendet hatte.

Ein gefälschter Nachrichtenalarm von der chinesischen Medienfirma Coinbull drängte den Markt zum BSV-Kauf, weshalb der Coin in ein paar Stunden von 120 auf 200 Dollar stieg.
Dem Bericht zufolge habe Wright 50.000 BTC von einem von Satoshi Nakamotos Wallets an Binance übertragen, was, sofern korrekt, der ultimative Beweis dafür wäre, dass Wright tatsächlich Bitcoins Schöpfer ist.

Coinbull reagierte schnell und erklärte, dass das Bild im Bericht gephotoshopped sei und forderte Benutzer auf, Gerüchten, die auf Plattformen wie WeChat verbreitet wurden, nicht zu vertrauen.

Changpeng Zhao, der Gründer und CEO von Binance, reagierte außerdem auf die Falschmeldung, dass er BSV wieder in die Liste aufnehmen würde und sagte, dass es sich um eine Fälschung handelte. Hier nocheinmal: Zhao wird BSV nicht wieder aufnehmen.
Dies ist das zweite Mal, dass der BSV-Preis in weniger als 10 Tagen durch die Decke geht, was die Verachtung der Krypto-Community gegenüber dieser Währung weiter verstärkt.

Textnachweis: cryptoslate

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Russlands größte Bank schmeißt Krypto-Pläne hin

In Russland hat die größte Bank namens Sberbank ihre Pläne zur Kryptowährungen unter Berufung auf die Ansichten der russischen Zentralbank und der Regulierungsbehörden gegen Bitcoin aufgegeben. Seltsamerweise ist der CEO der Sberbank, Herman Gref, ein Bitcoin-Anhänger.

Russland verzögert die Einführung von Vorschriften

Die meisten bei der Sberbank bleiben von den Vorzügen virtueller Währungen nicht überzeugt, sodass die Bank alle Projekte im Zusammenhang mit Kryptowährungen ausschließt. Der Leiter des globalen Marktes der Sberbank, Andrey Shemetov, kündigte dies bei einer Pressekonferenz am 30. Mai an.

“Wir haben auf eine Gesetzgebung gewartet, die es einem erlaubt, Kryptowährungen zu handeln. Da der Regulator derzeit eher negativ gestimmt ist (bei Bitcoin), haben wir uns entschieden, unsere Kryptowährungspläne auszusetzen.”

In Anbetracht der Tatsache, dass Russland die Einführung der lang erwarteten Krypto-Regulierungen letzte Woche verschoben hat, erweist sich diese Nachricht als nicht überraschend. Der russische Präsident Vladimir Putin hat im Februar die Regierung angewiesen, bis zum 1. Juli Krypto-Verordnungen zu erlassen.

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Jedoch wurden diese Pläne letzte Woche unerwartet aufgegeben. Zu der Zeit hatte ein hoher Beamter der russischen Staatsduma gewarnt, dass Bitcoin Regierungen “ruinieren” kann, da es das auslagern massiver Geldbeträge erleichtert.

Putin: Bitcoin zieht Kriminelle an

Die Haltung des russischen Parlaments gegen Bitcoins spiegelt die Standpunkte wider, bei denen Präsident Vladimir Putin und die russische Zentralbank sich für eine Einigung ausgesprochen haben. Konkret sagte Putin, dass das anonyme Netzwerk von Bitcoin Kriminelle anzieht und die Geldwäsche erleichtert.

“[Die Risiken umfassen] Möglichkeiten, Gelder zu waschen, die durch kriminelle Aktivitäten, Steuerhinterziehung, sogar Terrorismusfinanzierung, sowie die Verbreitung von Betrugsfällen erworben wurden.” 

Die russische Zentralbank hat Bitcoin ebenfalls als Pyramidenschema abgestempelt.

“Wir haben gesehen, wie Bitcoin eine Zahlungseinheit in einen Vermögenswert verwandelt hat, der gekauft wird, um in kurzer Zeit eine hohe Rendite zu erzielen. Das ist die Definition einer Pyramide.” 

Russlands größter Bank CEO ist Krypto-Befürworter

Der CEO der Sberbank, Herman Gref, ist ein Befürworter von Bitcoin, trotz des negativen Konsenses zwischen hohen Regierungsbeamten. Gref hat Kryptowährung als “großartige Technologie” bezeichnet, und er ist sehr optimistisch, was die Blockchain betrifft.

Gref forderte die russischen Behörden auf, gegenüber dezentralen Währungen Geduld aufzubringen, indem sie Bitcoin nicht verbieten, bis seine Verwendung besser durchschaut ist. Allerdings glaubt Gref nicht, dass Kryptowährungen das Fiat-Geld in der heutigen zentralisierten Finanzwelt ablösen werden.

Quellenangaben: CCN
Bildquelle: Pixabay

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Chainalysis-Forschung: Spekulationen bleiben Hauptanwendung von Bitcoin

Forschungen des in den USA ansässigen Blockchain-Geheimdienstes Chainalysis zufolge stammten in den ersten vier Monaten des Jahres 2019 nur 1,3% der wirtschaftlichen Transaktionen mit Bitcoin (BTC) von Kaufleuten. Dies geht aus einem Bericht von Bloomberg vom 31. Mai hervor.

Die niedrige Zahl ist angeblich symptomatisch für einen spekulativen Trend, der laut Bloomberg die Einführung der Kryptowährung als Zahlungsmittel verhindert: Da Bitcoin nach wie vor eine erhebliche Volatilität und erneute Bewertungsgewinne aufweist, ist es ein spekulativer Vermögenswert, der die Benutzer davon abhält, es als Zahlungsmittel zu verwenden.

Thesaurierung – oder HODLing, wie das Akronym der Branche lautet – scheint daher in direktem Widerspruch zur Zukunft der Kryptowährung als Alternative für Fiat-Währungen zu stehen. In einer E-Mail an Bloomberg sagte Kim Grauer, Senior Economist des Unternehmens:

„Die Wirtschaftstätigkeit von Bitcoin wird weiterhin vom Börsenhandel dominiert. Dies lässt vermuten, dass der wichtigste Anwendungsfall von Bitcoin weiterhin spekulativ ist und die allgemeine Verwendung von Bitcoin für den täglichen Einkauf noch nicht Realität ist.“

Als Teil seines Datensatzes überwacht Chainalysis Krypto-Zahlungsdienstleister wie BitPay, das 2017 und 2018 etwas weniger als 1 Milliarde Euro für Händler verarbeitet habt.

Die Daten von Chainalysis zeigen, dass die Händleraktivität für Bitcoin während eines Krypto-Bullenlaufs ihren Höchststand erreicht hat. Dies erinnert an Ende 2017, als die Händlerdienste einen Höchststand von 1,5% der gesamten Bitcoin-Aktivität erreichten, bevor sie 2018 während des Bärenmarkts auf 0,9% fielen und dann während der diesjährigen Erholung wieder stiegen. BitPay CCO Sonny Singh teilte Bloomberg mit, die Firma habe den gleichen Trend beobachtet.

Trotzdem machten börsenbezogene Transaktionen zwischen Januar und April dieses Jahres 89,7% der gesamten Bitcoin-Aktivitäten aus – nach Angaben von Chainalysis nur ein geringer Fall vom Vorwert von 91,9% im gesamten Jahr 2018.

In diesem Monat gab die große US-amerikanische Kryptobörse Coinbase bekannt, dass Coinbase Commerce – sein Krypto-Zahlungsprozessor für Händler – die Stablecoin USD Coin (USDC) von Circle aufnehmen wird.

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Dublin City University bietet Master-Abschluss in Blockchain

Die Dublin City University ist eine Partnerschaft mit dem Technologieunternehmensnetzwerk Technology Ireland ICT Skillnet eingegangen, um den ersten Masterstudiengang in Blockchain-Technologie des Landes zu entwickeln. Die neue Bildungszertifizierung wurde am 29. Mai vom Ministerium für Wirtschaft, Unternehmen und Innovation der irischen Regierung angekündigt.

Technology Ireland ICT Skillnet, eine gemeinnützige Einrichtung, die von Skillnet Ireland – einer nationalen Agentur, die sich der Förderung und Erleichterung von Arbeitskräften widmet – mitfinanziert wurde, arbeitete mit Blockchain Ireland zusammen, um herauszufinden, welche Fähigkeiten im aufstrebenden Blockchain-Sektor benötigt wurden. Skillnet Ireland vergab Mittel an Technology Ireland ICT Skillnet, um dieses Programm in Zusammenarbeit mit der Industrie zu entwickeln.

Die Ankündigung wurde kürzlich von der Ministerin für Wirtschaft, Unternehmen und Innovation Heather Humphreys T.D. gemacht. Minister Humphreys sagte dazu:

“Unser Ziel ist es immer, die Bedürfnisse der Branche und der Menschen, die in ihr arbeiten, vorausschauend zu erkennen und zu bedienen. Dieses Programm unterstützt direkt die Ziele, die in der Initiative Future Jobs Ireland der Regierung festgelegt wurden. Dieses Masterprogramm, das erste seiner Art in Irland, wird dazu beitragen, dass das Land über alle notwendigen Fähigkeiten verfügt, um zu einer globalen Drehscheibe für diese neue Technologie zu werden.”

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Der Kurs wird angeblich als zweijähriger Teilzeitkurs online durchgeführt, der mit seiner ersten Studentenkohorte im September 2019 beginnen wird. Der Kurs richtet sich an IT-Fachkräfte, die in Irland arbeiten, vorzugsweise mit einem Level 8 Honours Degree (2.2) oder höher in Informatik, Computing, Computeranwendungen oder einer verwandten Disziplin.

Der amtierende Netzwerkmanager von Technology Ireland ICT Skillnet, Dave Feenan, kommentierte dazu:

“Dieser neue Master wird Irland eine echte Gelegenheit bieten, unsere bereits exzellenten IT-Experten zu qualifizieren und sie auf zukünftige Jobs vorzubereiten. Die Synergie zwischen Industrie und Bildung bedeutet, dass diese Fachleute über die praktischen Werkzeuge verfügen, die sie benötigen, um die Vorteile der Blockchain-Technologie in verschiedenen Sektoren zu nutzen.”

Die Einweihung des neuen Masterprogramms fand während der Blockchain Ireland Week statt, einer staatlichen Kampagne zur Sensibilisierung und Unterstützung der Blockchain-Industrie in Irland.

Quellenangaben: cointelegraph
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Alles NEO macht der Juni: Open-Source-Projekt kündigt Update an

Das Netzwerk der chinesischen Kryptowährung NEO erhält am 3. Juni ein Update. Das Software-Upgrade für die Netzwerkknoten (Nodes) der NEO-Blockchain führt als wichtigste Neuerung eine „Oversize Fee“ (dt. Übergrößengebühr) ein. Damit fällt künftig für Transaktionen, die größer als 1.024 Byte sind, eine variable Gebühr an. Das hat das NEO-Projekt am 29. Mai auf seinem Blog bekannt gegeben. Die Gebühr richtet sich dabei nach dem Speicherbedarf der Transaktion.

Dreifaltigkeit der Transaktionen

Die Gebühren folgen einem dreistufigen Modell.

Transaktionen, deren GAS-Gebühr weniger als 0,001 GAS beträgt, dürfen nicht größer als 1.024 Byte sein. Ferner nehmen die Netzwerkknoten von diesen „Low Priority“-Transaktionen lediglich 20 pro Block auf.

Dafür, dass eine NEO-Transaktion eine vorrangige Behandlung durch die Bestätigungsknoten (Validator Nodes) erhält, fallen weitere Gebühren an. Ab einer zusätzlichen Gebühr von 0,001 GAS betrachtet das Netzwerk die Transaktionen als vorrangig. Über die Reihenfolge der Abwicklung entscheidet die Menge an zusätzlich entrichtetem GAS.

Die Zusatzgebühr für High-Priority-Transaktionen, die größer als 1.024 Byte sind, ergibt sich aus der Formel:

  • Transaktionsgröße * 0,00001 GAS + 0,001 GAS

Eine Ausnahme von diesem Schema bildet einerseits die Operation „ClaimTransaction.“ Transaktionen, die der Ausführung dieses Befehls dienen, werden ungeachtet der Netzwerkgebühr vorrangig behandelt. Ferner beginnen die Netzwerkgebühren für das Implementieren und Aufrufen eines Smart Contract bei 0,001 GAS.

NEO mahnt zum frühzeitigen Update

Ferner weist das Projekt alle Akteure innerhalb des NEO-Ökosystems darauf hin, ihre Software bereits im Vorfeld dem Update zu unterziehen.

Vor dem MainNet-Upgrade wird allen Börsen empfohlen, ihre [Software] vorab auf v2.10.2 zu aktualisieren. NEO-bezogene Tools oder Projekte sollten auch gemäß dem neuen Netzwerkgebührenmechanismus aktualisiert werden, um Verluste durch fehlgeschlagene Transaktionsausführungen aufgrund unzureichender Netzwerkgebühren zu vermeiden.

Am Tag der Ankündigung des NEO-Updates legte der NEO-Kurs eine veritable Rallye von zwölf US-Dollar auf beinahe 15 US-Dollar hin; allerdings konnte er dieses Level nicht lange halten und ist – wie die allermeisten Altcoins – dem Sog der seit dem 30. Mai andauernden Kurskorrektur von BTC anheimgefallen.

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