Anwälte bestätigen, Tether nur bis zu 74 Prozent gedeckt

Wie es schon viele vermutet haben, wurde nun offiziell bestätigt, dass Tether (USDT) nur bis zu 74 Prozent durch den US-Dollar gedeckt ist.

Tether nur bis zu 74 Prozent gedeckt

Die schlechten Nachrichten über Tether scheinen kein Ende nehmen zu wollen. Jetzt wurde das bestätigt, was sowieso schon viele Leute der Krypto-Gemeinschaft vermutet haben, der Stablecoin ist nicht vollständig gedeckt. Tatsächlich wird der Stablecoin nur bis zu 74 Prozent durch den US-Dollar gedeckt.

Von Anwälten von Morgan Chase wurden dem Höchstgericht von New York Dokumente vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass der Stablecoin weniger als drei Viertel durch den US-Dollar gesichert ist.

“Die Tether-Reserven in Geld und Geldmitteläquivalenten allein (ohne Kreditlinie) würden ungefähr 74 Prozent des ausstehenden Betrags ausmachen. Diese Art von “fraktalen” Reservierungsvereinbarungen ähnelt der Funktionsweise von Geschäftsbanken. Keine Bank hält mehr als einen geringen Prozentsatz des Geldes der Einlager in liquiden Mitteln.”

Die Dokumente sind Teil eines Prozesses, bei dem unlängst die Generalstaatsanwältin schwere Vorwürfe gegen Tether und Bitfinex vorgebracht hat, dass Bitfinex Gelder von rund 850 Millionen US-Dollar veruntreut haut. Bitfinex wird vom CEO von Tether geführt und da scheint es ein paar rechtlich fragwürdige Verstrickungen zu geben. Bitfinex hat auf diese Vorwürfe in einer E-Mail an die Kunden geantwortet und mitgeteilt, dass diese Behauptung kategorisch falsch ist.

Ein Auszug aus dem Dokument von Zoe Philips von Morgan Chase sagt:

“Derzeit verfügt Tether über liquide Mittel (d.h. kurzfristige Wertpapiere) in der Höhe von rund 2,1 Milliarden US-Dollar, was etwa 74 Prozent der derzeit ausstehenden Token entspricht. Zwischen Dezember 2018 und dem 29. April 2019 hat sich die durchschnittliche tägliche Rückzahlung von Fiat auf 566.066,00 US-Dollar belaufen, wobei der größte Betrag bei 24,2 Millionen US-Dollar lag. Die überwiegende Mehrheit der Rücknahmeanträge von Tether umfasst weniger als eine Million US-Dollar. Selbst wenn Bitfinex den verbleibenden Betrag der Kreditlinie voll in Anspruch nimmt, werden die Reserven immer noch knapp unter 2 Milliarden US-Dollar liegen, was etwa 68 Prozent der derzeit ausstehenden Tether entspricht.”

Wie gestern berichtet, scheint Bitfinex einen eigenen Exchange-Token zu planen, mit dem über 900 Millionen US-Dollar an Investorengeldern eingesammelt werden ollen. Derzeit herrscht viel FUD rund um Tether und Bitfinex, einen Einfluss auf den Kurs hat diese Angelegenheit allerdings noch nicht wirklich genommen.

Quellenangaben: Coininsider
Bildquelle: Pixabay auf Blockchain Hero lesen

#609 Bitfinex Exchange-Token, Tricks für Staaten um Bitcoin zu töten & Blockchain Hotel Event Discount

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 609. Heute geht’s um folgende Themen: Arbeitet Bitfinex an einem Exchange-Token, Tricks für Staaten um Bitcoin zu töten & Blockchain Hotel Event Discount Code.

[embedded content]

1.) Arbeitet Bitfinex an einem Exchange-Token?
https://blockchain-hero.com/arbeitet-bitfinex-an-einem-exchange-token/

2.) Crypto-Specialist Economist Reveals Trick for Governments to ‘Kill Bitcoin’
https://www.ccn.com/crypto-specialist-economist-trick-governments-kill-bitcoin

3.) Blockchain Hotel Event Mai 2019 Discount Code: Informant25
https://conf.blockchainhotel.de

4.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
http://ppq6xp.podcaster.de/bitcoin-informant.rss

5.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 20 Kryptowährungen am 01.05.2019 um 09:00Uhr
Blockchainhotel

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

auf Bitcoin Informant lesen

Blockchain-Strategie der Bundesregierung: Der FinTechRat bezieht Stellung

Es regt sich was in der deutschen Blockchain-Regulierungslandschaft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium (BMF) eine öffentliche Konsultation zur Entwicklung einer Blockchain-Strategie abgeschlossen. Zwischen dem 20. Februar und dem 29. März hatten Verbände, Unternehmen und Organisationen Zeit, den Ministerien ihre Positionen und Empfehlungen mitzuteilen.

An der Umfrage, für die mit www.blockchain-strategie.de eine eigene Homepage eingerichtet wurde, beteiligte sich unter anderem der FinTechRat des deutschen Bundesfinanzministeriums. Auf 19 Seiten machte das Expertengremium deutlich, warum die Entwicklung einer kohärenten Blockchain-Strategie längst überfällig sei. Dem FinTechRat gehören neben Vertretern der klassischen Finanzwelt sowie der FinTech-Industrie auch ausgemachte Blockchain-Experten wie Prof. Dr. Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Center, an.

Die wichtigsten Empfehlungen im Überblick

Die Stellungnahme bietet einen weitreichenden Überblick über die verschiedenen potentiellen Einsatzmöglichkeiten sowie die Risiken und Nebenwirkungen von Blockchain- und anderen Distributed-Ledger-Technologien (DLT). Von der Tokenisierung von Vermögenswerten über die juristischen Implikationen von Smart Contracts bis zur DSGVO-Kompatibilität von Blockchain-Transaktionen – es gibt wenig regulatorische Gebiete, die der Parforceritt des FinTechRats nicht tangiert.

An dessen Ende kommt das Expertengremium zu neun Kernforderungen:

Blockchainagnostische Regulierung

Die Experten fordern von den Gesetzgebern eine Regulierung, die Distributed-Ledger-Technologien losgelöst von ihrer technischen Umsetzung betrachtet.

Fokus auf Anbieter und Dienstleister

Der FinTechRat empfiehlt ferner, bei der Regulierung ein besonderes Augenmerk auf die Anbieter von krypto- und blockchainrelevanten Produkten und Dienstleistungen zu legen. Auch die Schnittstelle zwischen Krypto- und Realwirtschaft, beispielsweise in Form von Token-basierten IoT-Lösungen, soll im Fokus der Regulierungsbestrebungen liegen. Damit einher gehe auch die Frage nach der Durchsetzung rechtsstaatlicher Ansprüche angesichts dezentralisierter Systeme.

Schnelles Handeln

In Anbetracht der rasanten technologischen Entwicklung im Bereich DLT soll die Umsetzung der Blockchain-Strategie möglichst zeitnah erfolgen.

Europäische Regulierung

Eine sinnvolle Blockchain-Regulierung kann langfristig nicht an nationalen Grenzen Halt machen. Insbesondere müsse vermieden werden, dass innerhalb der Europäischen Union regulatorische „Oasen“, innerhalb derer laxere Gesetze greifen, entstehen.

„Entmaterialisierte Wertpapiere“

Dass bei Security Token Offerings die beim Wertpapierhandel übliche urkundliche Verbriefung in Papierform entfällt, gehört zu den Vorteilen für jene, die sich für dieses neue Finanzierungsvehikel entscheiden. Der FinTechRat dehnt den Begriff der Entmaterialisierung überdies auf jegliche Form der Schrifterfordernisse aus. Eine „ordnungsgemäße Registrierung“ spiele hier eine zentrale Rolle.

Datenschutz

Der Segen der kompromisslosen Transparenz, den die Blockchain-Technologie verspricht, kann schnell zum Fluch umschlagen, wenn es um den Datenschutz geht. Eine sinnvolle Regulierung der Technologie solle deshalb ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass „Hash-Werte und öffentliche Schlüssel keine personenbezogenen Daten“ darstellen, solange aus ihnen keine „Rekonstruktion der Ursprungsdaten“ erfolgen könne. Ferner weisen die Experten darauf hin, dass das Recht auf Auskunft über die eigenen Daten auch bei einem dezentralen System ohne direkten Ansprechpartner wie der Blockchain umgesetzt werden könne.

Ausbildungsförderung

Keine Technologie kann sich entwickeln, wenn es an Experten mangelt. Daher fordert der FinTechRat, die Ausbildung im Bereich der DLT zu fördern. Dies gelte sowohl für Hochschulen als auch für die berufliche Weiterbildung.

Definition der Anforderungen an Token

Es hat sich bereits gezeigt, dass Token nicht gleich Token ist. In Zukunft werde sich die Vielfalt der Token-Anwendungsfälle noch vergrößern, heißt es in der Stellungnahme weiter. Eine gesonderte Betrachtung der einzelnen Use Cases – insbesondere der von Utility Token – hält der FinTechRat indes für „nicht zielführend“.

Die Regulierung hinke hier der von der Industrie vorangetriebenen technischen Entwicklung bislang deutlich hinterher. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland sei es deshalb von besonderer Bedeutung, eine breite und möglichst technologieneutrale Entscheidungsgrundlage, insbesondere für Fragen der Blockchain-Sicherheit, zu schaffen.

Forschungsfeld für Deutschland bzw. die EU

Abschließend fordert das Expertengremium von den Gesetzgebern eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für die Bestimmung der Regulierungskonformität einer DLT. Hier hinke die Regulatorik der durch die Industrie vorangepeitschten Entwicklung von Blockchain & Co. noch deutlich hinterher. Dabei gehe es besonders um die Frage der Zuverlässigkeit von Blockchain-Systemen – gerade vor dem Hintergrund eines blockchainbasierten Wertpapierregisters. Entsprechend fordert der FinTechRat, die Forschungsbestrebungen in diesem Feld zu forcieren.

Hohe Beteiligung an Blockchain-Konsultation

Im Rahmen einer Kleinen Anfrage haben Abgeordnete der FDP-Fraktion unter anderem erfragt, wie die Beteiligung an der Blockchain-Konsultation ausgefallen ist. Wie aus der Antwort, die BTC-ECHO vorliegt, hervorgeht, fiel diese erfreulich hoch aus. Demnach haben sich insgesamt 429 Vertreterinnen und Vertreter für die Konsultation angemeldet. Vorschläge gingen von 158 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein. Basierend auf deren Selbsteinschätzung gehörten von diesen:

  • 55 zu Unternehmen
  • 33 zu Verbänden
  • 28 zu Start-ups
  • 25 zu Organisationen der Forschung, Lehre, Bildung, Erziehung und Unterricht
  • 8 zu Behörden
  • 7 zu Stiftungen
  • 2 zu anderen

Frank Schäffler gehört zu den Mitinitiatoren der Kleinen Anfrage. Gegenüber BTC-ECHO betonte Schäffler die Bedeutung eines regulatorischen Rahmenwerks für die neuen Technologien – wenn auch nicht ohne dabei eine leise Skepsis ob der Kompetenz der Bundesregierung in diesem Unterfangen durchscheinen zu lassen:

Die hohe Aufmerksamkeit für die Blockchain-Konsultation zeigt, wie wichtig es für die Branche ist, dass endlich ein solider Rechtsrahmen für diese Zukunftstechnologie geschaffen wird. Die FDP fordert dies bereits seit letztem Jahr in ihrem Antrag zur Blockchain-Technologie. Jetzt bin ich gespannt, was die Bundesregierung im Sommer zu diesem Thema vorlegt,

so der Parlamentarier in einer E-Mail an BTC-ECHO. Schäffler ist damit auf einer Linie mit seinem Parteigenossen Mario Brandenburg, der im Interview mit BTC-ECHO bereits die Einführung einer „Regulatory Sandbox“, in der sich FinTech- bzw. Blockchain-Unternehmen ausprobieren können, forderte.

Du bist ein Blockchain- oder Krypto-Investor? Der digitale Kryptokompass ist der erste Börsenbrief für digitale Währungen und liefert dir monatlich exklusive Einschätzungen und umfassende Analysen zur aktuellen Lage an den Blockchain- & Krypto-Märkten. Jetzt kostenlos testen

auf btc-echo lesen

Prognose: 20% aller Lebensmittelhändler werden bis 2025 auf Blockchain setzen

Unter den zehn größten Lebensmittelkonzernen werden bis zum Jahr 2025 mindestens 20% die Blockchain-Technologie einsetzen. Dies hat eine neue Prognose des Marktforschungsinstituts Gartner Inc ergeben, die am 30. April veröffentlicht wurde.

Laut Gartner ist der hauptsächliche Vorteil der Blockchain, dass Lebensmittelhändler über die Technologie in der Lage sein werden, einen höheren Grad an Transparenz zu ermöglichen.

Dadurch werden die Informationen, die sowohl Kunden als auch den einzelnen Läden zur Verfügung gestellt werden, insgesamt zuverlässiger und vertrauenswürdiger. Gartner geht sogar so weit, dass die Blockchain in der Studie als „ideale Technologie, um Transparenz und Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie zu sichern“ bezeichnet wird.

Dahingehend erklärt das Marktforschungsinstitut, dass der Umsatz in der Lebensmittelbranche weltweit zunimmt, während Verbraucher immer mehr Informationen über Herkunft und Frische der Lebensmittel verlangen, gleichsam würden sich auch die Hersteller zunehmend um Nachhaltigkeit bemühen. In all diesen Punkten könnte die Blockchain helfen.

„Händler, die eine höhere Transparenz bieten und den Produktionsweg eines Lebensmittels dokumentieren können, werden das Vertrauen und Treue ihrer Kunden gewinnen“, wie die Studie zusammenfassend argumentiert.

Des Weiteren würde es auch eine interne Anwendungsmöglichkeit für Lebensmittelkonzerne geben, die über den Einsatz einer Blockchain-Datenbank zum Beispiel den Rückruf bestimmter Produkte optimieren könnten, indem dessen Ursprung leichter nachzuvollziehen ist.

Abschließend prognostiziert Joanne Joliet, die Chef-Analystin von Gartner, dass Lebensmittelkonzerne „führend bei der Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie sein werden“.

Mehrere Lebensmittelhändler experimentieren derweil schon mit Blockchain. Gartner verweist dahingehend auf Walmart, Unilever und Nestlé, wobei der erst genannte Konzern ein Nachverfolgungssystem unter dem Motto „vom Bauernhof bis zur Theke“ installiert hat, während die anderen beiden Blockchain nutzen, um die Keimbelastung ihrer Lebensmittel zu überprüfen.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hat, gehören Walmart, Unilever und Nestlé ebenfalls zum sogenannten IBM Food Trust, einem Blockchain-basierten Netzwerk zur Nachverfolgung von Lebensmitteln. Am IBM Food Trust beteiligen sich außerdem noch weitere namhafte Hersteller und Händler, darunter Dole Food, Driscoll’s Inc., Golden State Foods, Kroger, McCormick and Co., McLane und Tyson Foods.

auf cointelegraph lesen

Kryptomärkte können wieder zulegen, Bitcoin durchbricht 5.300 US-Dollar

Dienstag, 30. April: Nachdem es gestern zunächst weiter bergab ging, können die Kryptomärkte heute wieder nach oben klettern, wobei fast alle Top-20 Coins im grünen Bereich liegen.

IOTA (MIOTA) konnte gestern einen kometenhaften Aufschwung von 18% erzielen, heute ist die Kryptowährung allerdings wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen und ist durch einen Verlust von 4,3% als einziger Top-20 Coin im roten Bereich. Litecoin (LTC) ist mit 7,17% hingegen der eindeutige Tagessieger.

Market visualization from Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin (BTC) konnte sich wieder über die 5.300 US-Dollar Marke erheben, wobei das Tageshoch zwischenzeitlich bei 5.353 US-Dollar lag. Bei Redaktionsschluss konnte Bitcoin insgesamt 1,55% gutmachen, was den Kurs zuletzt auf 5.321 US-Dollar bringt. Ähnlich wie die anderen Top-20 Kryptos hat Bitcoin über die Woche allerdings 5% verloren.

Bitcoin 7-day price chart. Source: CoinMarketCap

Bitcoin 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: CoinMarketCap

Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung im Hinblick auf die Marktkapitalisierung, hat 2,3% hinzugewonnen, was den Kurs auf 159,21 US-Dollar pusht. Nichtsdestotrotz hat der führende Altcoin über die Woche 8,36% verloren. Unterdessen ist der berühmt-berüchtigte Tesla Geschäftsführer Elon Musk auf Twitter mit dem Ethereum Gründer Vitalik Buterin ins Gespräch gekommen. Musks Twitter-Aktivitäten sorgen regelmäßig für großes Aufsehen.

Ethereum 7-day price chart. Source: CoinMarketCap

Ethereum 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: CoinMarketCap

Ripple (XRP), die drittgrößte Kryptowährung, konnte ein Plus von 5,1% einfahren, wodurch der Kurswert zuletzt auf 0,309 US-Dollar ansteigt. Über die Woche fährt der Coin dennoch ein Minus von 4,66% ein. Derweil hat die Nasdaq, die weltgrößte Aktienbörse, einen neuen Kursindex für XRP, den sogenannten XRP Liquid Index (XRPLX), in ihren Datenservice aufgenommen.

Ripple 7-day price chart. Source: CoinMarketCap

Ripple 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: CoinMarketCap

Die Gesamt-Marktkapitalisierung der Kryptomärkte beläuft sich derzeit auf 173 Mrd. US-Dollar, während zu Beginn des Tages noch 169 Mrd. US-Dollar zu Buche standen.

Total market capitalization 7-day chart. Source: CoinMarketCap

Wochendiagramm der Gesamt-Marktkapitalisierung. Quelle: CoinMarketCap

Krypto-Experte Tom Lee, der Chef-Analyst bei seiner Firma Fundstrat Globald Advisors ist, hat jüngst prognostiziert, dass die Kryptomärkte bis zum Jahr 2020 auf neue Rekordwerte klettern werden.

Wie Cointelegraph heute berichtet hat, hat die Blockchain-Handelsplattform Tradewind, die hauptsächlich auf Edelmetalle spezialisiert ist, einen ehemaligen Top-Manager von JPMorgan Chase zum neuen Geschäftsführer ernannt. Des Weiteren hat die amerikanische Börse ErisX heute ihren Spotmarkt für Kryptowährungen eröffnet.

Nachdem der amerikanische Aktienmarkt gestern neue Rekordwerte erzielen konnte, gab es heute wieder einen Abschwung. Dafür ist scheinbar Alphabet, der Mutterkonzern von Google verantwortlich, der zuletzt etwas weniger Umsatz als erwartet eingefahren hat. Bei Redaktionsschluss hat der Nasdaq (NASDAQ) Composite um 0,9% verloren, während der S&P 500 (SPX) und der Dow Jones Industrial Average (DJIA) jeweils leicht um 0,1% hinzugewonnen haben.

Die Ölpreise sind gestiegen, was im Hinblick auf die Unruhen in Venezuela nicht verwunderlich ist. Gleichsam plant Saudi-Arabien mit seinen Partnern, die gezielte Verknappung wohl noch bis zum Jahresende durchzuhalten. In Folge dessen sind die Rohölsorten West Texas Intermediate (WTI) und Brent um 0,6% bzw. 0,9% nach oben geklettert.

Des Weiteren sind die Goldpreise heute ebenfalls gestiegen, was wohl an den abgeschwächten Wirtschaftszahlen aus China liegt. Spot-Gold hat um 0,3% zugelegt, was den Kurs auf 1.283 US-Dollar pro Unze hebt, während Gold-Futures durch ein Plus von 0,29% auf 1.285 US-Dollar kommen.

auf cointelegraph lesen