Greyscale-Bitcoin Trust steigt um 300%, lässt Öl & Tech-ETFs hinter sich

Der Bitcoin-Preis hat zwar die unvermeidliche Korrektur eingeleitet, dafür sind Investmentfonds für den Vermögenswert immer äußerst begehrt. Greyscale-Bitcoin Trust (GBTC) ist hierfür ein Paradebeispiel, da das institutionelle Interesse stärker gestiegen ist als das Vermögen selbst.

Trotz Bitcoin-Preiskorrektur sind GBTC-Investoren „hungrig“

Bitcoin scheint sich noch im Korrekturmodus zu befinden. Er kletterte gestern für ein paar Stunden auf 12.400 $, ist aber seitdem wieder auf 11.500 $ zurückgegangen. Der niedrigste Punkt im jüngsten Pullback lag bei 10.300 $, was einem Rückgang von 25% gegenüber dem Höchststand 2019 von 13.800 $ entspricht. Viele erwarten einen Rückgang von 30% plus, was BTC wieder in die Mitte von 9.000 $ oder darunter schicken würde.

Unabhängig davon, was das Krypto-Asset selbst tut, sind institutionelle Investoren hungrig nach mehr. Der Bitcoin Trust (GBTC) von Grayscale entwickelt sich seit Februar außerordentlich gut und hat laut Forbes über 300% zugelegt.

Wie es in dem Bericht heißt, wird das außerbörslich gehandelte Bitcoin-gestützte Wertpapier bei rund 14 US-Dollar pro Aktie gehandelt – gegenüber 3,84 US-Dollar vor fünf Monaten. Im gleichen Zeitraum hat Bitcoin selbst über 220% zugelegt. Die Diskrepanz ist auf die gestiegenen Prämien zurückzuführen, die institutionelle Anleger verlangen, da sie daran gehindert werden, den Vermögenswert direkt zu halten.

GBTC „zerstört“Gold-, Öl- und Technologie-ETFs

Laut dem Herausgeber des Forbes Dividend Investor Newsletters, John Dobosz, hat GBTC andere Investitionen wie Gold, Öl, den S&P 500 und verschiedene Tech-ETFs weit hinter sich gelassen.

Der Gesamtgewinn für GBTC, das Bitcoin ziemlich genau verfolgt, liegt seither bei 341%. Was ist das Zweitbeste? Mit Öl wären Sie auch gut gefahren, obwohl Öl in den letzten Wochen Staub und andere Partikel gefressen hat. Öl ist um 12,8% gestiegen.

Er ergänzte, dass der S&P 500 um 8,5%, Gold um 7,7%, der iShares MSCI Emerging Markets ETF um 1,4%, der Invesco QQQ für Technologieunternehmen um knapp 1,7% und der US-Dollar um nur 1% gestiegen sei.

Der Bericht führt weiter aus, dass der Grund für diese monumentale Performance darin liegen könnte, dass der Fonds das einzige börsennotierte US-amerikanische Bitcoin-Anlageprodukt ist, das mehr als 1,2% des Gesamtangebots von BTC ausmacht.

Greyscale hat 2,7 Milliarden Dollar an „Krypto“-AUM

Grayscale hat in andere Kryptoanlagen wie Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, Stellar, Ethereum Classic, XRP und Zcash investiert – mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 2,7 Milliarden US-Dollar.

Der Fonds befindet sich derzeit auf einem Allzeithoch, das sich fortsetzen dürfte, sobald Bitcoin sein bullisches Momentum wieder aufnimmt. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelte BTC bei 11728,7 und war zu Beginn des Wochenendes auf einem niedrigeren Niveau. Starke Akkumulation ist wahrscheinlich, wenn der BTC-Preis vierstellig wird – und das wiederum treibt die Welle des nächsten Aufwärtstrends.

Textnachweis: bitcoinist

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Binance Labs steht Facebooks Libra optimistisch gegenüber

In einem Gespräch mit Cointelegraph auf der Blockcahin Week in Rom sagte Teck Chia, Partner bei Binance Labs, er sehe das Libra-Projekt von Facebook als einen Schritt nach vorn für Krypto und eine Steigerung des öffentlichen Bewusstseins.

Der genaue Wortlaut ist wie folgt: 

„Ich denke, wenn ein Unternehmen wie Facebook mit solch einer enormen Reichweite und Verbreitung in allen Ländern der Welt – wenn solch ein Unternehmen an Kryptowährungen interessiert ist und selbst eine Coin ausgibt, dann ist das eine sehr positive Nachricht für unsere Branche. Menschen, die noch nie etwas von Kryptowährungen gehört haben, werden dadurch besonders sensibilisiert.“

Binance ist derzeit einer der größten Kryptowährungsbörsen der Welt. Binance Labs ist der Risikofinanzierungsarm des Unternehmens.

Trotz der Bedenken, dass Facebook mit seiner Kryptowährung eher in Richtung Zentralisierung geht, merkte Chia an, dass ihr Unternehmen eines der 100 Gründer des Libra-Projekts ist.

Binance und Facebook werden zusammenarbeiten können, prognostizierte Chia: 

„Wir werden natürlich mit Facebook zusammenarbeiten, um herauszufinden, wie wir die Branche gemeinsam voranbringen können.“

Das Libra-Projekt wurde von Regierungen, die der Datennutzung von Facebook misstrauisch gegenüberstehen, und von eingefleischten Krypto-Followern, die sich Sorgen um die Zentralisierung machen, kritisiert.

In den USA wird Libra im Juli Gegenstand von Anhörungen des Kongresses sein, die sich mit Bedenken befassen, dass die Kryptowährung eine Bedrohung für die Sicherheit darstellt. Nach einigen Sitzungen bezüglich dieses Themas hat der Abgeordnete Emanual Cleaver II folgenden Kommentar abgegeben:

„Wir haben den erheblichen Schaden gesehen, den ausländische Gegner und Missetäter durch die Plattform von Facebook an unserer Demokratie angerichtet haben, und das war einfach durch Messaging und Werbung.“ 

Chias Kommentar folgt der Aussage von Gin Chao, dass Binance an offiziellen Diskussionen mit Facebook beteiligt war, wie Cointelegraph am 28. Juni berichtete. Chao sagte, dass Binance „sich darauf freue, so viel wie möglich mit Lbra zu arbeiten“. 

Anfang Juni gab Binance bekannt, dass die Börse im September die Kundenbetreuung in den USA einstellen wird, da sie eine für die USA dedizierte Plattform entwickeln.

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Bitcoin und traditionelle Märkte – Trotz jüngster Konsolidierung weiterhin an der Spitze

Seit Anfang November verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017.

Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität des Bitcoin-Kurses
  • die Performance des Bitcoin Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichsassets aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und Dax sowie Öl und Gold.

Korrelation: Kryptowährungen vs. traditioneller Markt

Wie man es im Krypto-Sektor kennt: Die Kryptowährungen sind extrem stark miteinander korreliert. Die einzigen zwei wirklich nennenswerten Ausnahmen sind weiterhin der Kurs von Bitcoin SV und von Tether-USD. Ansonsten liegen die Korrelationen untereinander bei mindestens 50 Prozent. Einzig interessante Sache ist die erhöhte Korrelation zwischen den Kursen von Bitcoin SV und Bitcoin Cash:

Die Börsenindizes S&P 500, DAX und Nikkei sind zu Bitcoin negativ korreliert, während Gold zum Bitcoin-Kurs eine positive Korrelation vorweist. Öl und Bitcoin hingegen sind fast vollständig entkoppelt:

Die Korrelation zwischen dem Nikkei-Index und dem Bitcoin-Kurs fiel weiter in den negativen Bereich. Die Kopplung des Bitcoin-Kurses zu Öl stieg hingegen, während ansonsten die Korrelationen mehr oder weniger auf dem Niveau der letzten Woche liegen:

Insgesamt liegt die absolute mittlere Korrelation Bitcoins mit den übrigen Märkten bei 22 Prozent und ist damit fast gleichauf mit der absoluten Korrelation vom Nikkei-Index. Die absoluten Kopplungen von Gold beziehungsweise Öl zu den übrigen Märkten ist mit acht Prozent beziehungsweise 20 Prozent geringer. Unter Berücksichtigung von Kompensationseffekten durch etwaige Antikorrelationen erhält man eine negative Korrelation von minus 14 Prozent. Auch hier tut sich aktuell Gold mit einer Korrelation von minus einem Prozent als das entkoppeltste aller Vergleichsassets hervor. Auch der Nikkei-Index ist mit nur neun Prozent vom übrigen Markt entkoppelter als Bitcoin.

Mit dem jüngsten Kursanstieg und der sich daran anschließenden Konsolidierung stieg die Volatilität wieder signifikant an. Sie steht wieder knapp vor fünf Prozent. Im Kontrast dazu verhielt sich die Volatilität der Vergleichsassets recht ruhig. Selbst Öl blieb konstant bei rund zwei Prozent:

Performance von Bitcoin leicht unter der von Gold

Nach den jüngsten Wochen ist es fast müßig zu betonen, dass die Performance Bitcoins deutlich über der der Vergleichsassets liegt. Weiterhin pendeln die klassischen Assets bei einer mittleren Tagesperformance von deutlich unter einem Prozent herum. Immerhin konnte die Performance von Öl wieder in den positiven Beriech steigen:

In der letzten Woche haben wir betrachtet, wie jemand dagestanden hätte, der Anfang Mai 2018 Geld in eines der Assets gesteckt hätte. Erweitern wir den Blick und schauen uns an, wie sich die verschiedenen Assets seit Anfang März 2018 verhalten hätten.

Tatsächlich: Sehen wir von der jüngsten Konsolidierung ab, hätte auch dann Bitcoin alle Vergleichsassets geschlagen. Der jüngste Dump führte jedoch dazu, dass der Bitcoin-Kurs mit dem S&P 500 und Gold um den ersten Platz streiten muss – aber trotz eines Drawdowns von über 70 Prozent weit oben mitspielt:

Wie am 29. Juni beschrieben, sollte man dem (Krypto-)Frühling nicht kritiklos trauen. Ja, Bitcoin macht gerade eine schier absurde Rallye durch, ob dies jedoch weiter anhält? Auch aus Sicht der institutionellen Investoren wäre ein Re-Test von fundamentalen Supports eher eine Bestätigung denn eine Gefährdung eines Bullenmarkts.

Sieht man von dieser Schattenseite des parabolischen Aufwärtstrends ab, bleibt weiterhin zu sagen, dass es genügend Punkte gibt, die für institutionelle Investoren interessant sind: Die Volatilität ist überschaubar und auch die Korrelation zu den übrigen Assets ist gering. Schaut man sich noch die generelle Marktlage um den Handelskrieg zwischen China und den USA und besonders exotischen Neuigkeiten um Edelmetalle im Weltall an, könnten Investoren bezüglich der absoluten Begrenzung des Bitcoin-Supplies hellhörig werden.

Daten am 22. Juni von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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Die Top Bitcoin- und Blockchain-News der Woche

An alle, zu denen es noch nicht durchgedrungen ist: Die Krypto-Achterbahnfahrt ist wieder in vollem Gange, der Bitcoin-Kurs erreichte Höchstwerte und sank jedoch innerhalb kurzer Zeit im zweistelligen Bereich. Außerdem im Programm: Börsenhacks, Facebooks eigene Kryptowährung und eine Volksbank, die die Blockchain-Technologie nutzt. Zudem exklusiv: die neue Killer-App für Kryptowährungen.

Bitcoin-Kurs erreicht Höchstwerte – unsere Einschätzungen und Tipps

Allen voran interessierten unsere Leser unsere Tipps zum korrekten Verhalten bei Höchstleistungen des Bitcoin-Kurses. Mindestens genauso wichtig: Eine technische Analyse möglicher Zukunftsszenarien. Zwei wichtige Ratgeber, um die Kursachterbahn zu überstehen, ohne aus den Waggons zu fallen.

Mikrotransaktionen: Die Killer-App für Kryptowährungen?

Wichtiger als der Bitcoin-Kurs sind immer noch die Anwendungsfälle der Kryptowährungen. Wir präsentieren daher: Mikrotransaktionen. Ein kompliziertes Wort für einen nützlichen und einfachen Vorgang, der unserer Einschätzung nach den Bereich der Monetarisierung von Inhalten im Bereich des Digitalen revolutionieren wird. Interessiert? Hier entlang.

Bitcoin-Börse Bitrue gehackt: 9,3 Millionen XRP gestohlen

Keine Woche ohne Krypto-Skandal. Tatsächlich wurde in der vergangenen Woche wieder einmal ein Handelsplatz für Kryptowährungen geknackt. Dieses Mal war es eine Börse aus Singapur. Sehr zum Leidwesen von XRP- und ADA-Hodlern.

Reward Halving im Blick: Bitcoin Mining Hash Rate auf Allzeithoch

Wird gern mit dem Anstieg des Bitcoin-Kurses in Verbindung gebracht: das Halving der Mining-Belohnung. Die Hash Rate beim Schürfen der beliebten Kryptowährung hängt damit ebenso zusammen. Grund genug, sich die Geschichte genauer anzusehen.

Bitcoin Futures: Ledger X erhält CFTC-Lizenz vor Bakkt

Terminkontrakte sind im Krypto-Space nicht umstritten, ermöglichen sie doch letztlich das Wetten auf die Kursentwicklung und stehen im Verdacht, direkten Einfluss auf Änderungen beim Bitcoin-Kurs zu haben. Während das Unternehmen Bakkt in diesem Zusammenhang nach einer Lizenz lechzt und mit Ankündigungen um sich wirft, erhielt eine andere Firma unbemerkt die Lizenz: Ledger X.

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Ethereum knackt erstmals seit Mai 2018 die Schallmauer von 1 Mio. Transaktionen

Die Anzahl der pro Tag auf der Ethereum (ETH) Blockchain getätigten Transaktionen hat gestern, das erste Mal seit Mai 2018, wieder die Schallmauer von 1 Million durchbrochen. Dies geht am 28. Juni aus Daten von Etherscan hervor.

Laut Etherscan wurden demnach gestern 1.004.170 Transaktionen auf dem Ethereum-Netzwerk abgewickelt. Diese wichtige Marke konnte zuletzt im Mai 2018 geknackt werden, allerdings ist der jetzige Wert immer noch bedeutend tiefer als der Rekord vom 4. Januar 2018, damals konnten insgesamt 1.349.890 Transaktionen pro Tag verzeichnet werden.

Das Transaktionsvolumen hatte im Dezember 2018 wiederum ein Monatshoch erzielt. So wurden in diesem Monat 115 Mio. Transaktionen getätigt, was ebenfalls einen Rekordwert darstellt.

Wie die Krypto-Marktforscher von Diar letzten Monat herausgefunden haben, hat das Transaktionsvolumen für dezentralisierte Apps (DApps) im April 2019 einen neuen Höchststand von 776.000 erreicht. Diar hatte im April zuvor berichtet, dass das Bitcoin (BTC) Netzwerk seinerseits einen Höchstwert verzeichnen konnte, der das letzte Mal im Jahr 2017 zu Buche stand.

Der erfahrene Investor Peter Brandt behauptet unterdessen, dass Bitcoin (BTC) weiter im Aufwind bleiben wird, während die Altcoins wohl nicht in dessen Windschatten mitziehen können.

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Bitcoin hält sich über 11.800 US-Dollar, Kryptomärkte im Plus

Samstag, 29. Juni: Die meisten Kryptowährungen verzeichnen mittlere bis deutliche Zugewinne. Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin (BTC) wieder knapp oberhalb der 11.800 US-Dollar Marke.

Market visualization

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin konnte lediglich 0,14% zulegen, wodurch der Kurs zuletzt auf 11.380 US-Dollar steht, wie Coin360 zeigt. Im Wochendiagramm hat der marktführende Coin trotzdem noch ein Plus von 13%.

Bitcoin 7-day price chart

Bitcoin 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Ether (ETH) kann derweil seine Position als stärkster Altcoin festigen, wobei eine Marktkapitalisierung von 32,5 Mrd. US-Dollar zu Buche steht. Verfolger Ripple kommt mit XRP momentan auf 17,6 Mrd. US-Dollar.

Laut Coin360 konnte ETH ebenfalls leicht nach oben klettern, durch einen Anstieg von 0,6% schiebt sich der Kurs so auf 306 US-Dollar vor. Über die Woche konnte dementsprechend nur ein Zugewinn von 3,2% erreicht werden.

Ether 7-day price chart

Ether 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

XRP ist in den letzten 24 Stunden um 2% gestiegen, wodurch der letzte Kursstand 0,421 US-Dollar beträgt. In den vergangenen 7 Tagen musste der Coin insgesamt ein Minus von fast 6% hinnehmen.

XRP 7-day price chart

XRP 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Unter den restlichen Top-20 Kryptowährungen kann sich Chainlink (LINK) als eindeutiger Tagessieger hervortun, der heute einen raketenhaften Anstieg von 69% hingelegt hat.

Wie Cointelegraph in dieser Woche berichtet hatte, hat die große Kryptobörse Coinbase Pro Chainlink in ihre Notierung aufgenommen. Außerdem war Anfang des Monats bekanntgeworden, dass das Team von Google Cloud den Chainlink Mechanismus Oracle in ihre Datenverarbeitung eingebunden hat, wodurch diese über eine Cloud mit bestimmten dezentralisierten Apps (DApps) und Smart Contracts auf der Ethereum Blockchain interagieren kann.

Bei Redaktionsschluss beträgt die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen insgesamt 338,7 Mrd. US-Dollar, was um 2,8% höher ist als noch in der Vorwoche.

Der erfahrene Investor Peter Brandt hatte zuletzt prognostiziert, dass Bitcoin weiter im Aufwärtstrend bleiben wird, wohingegen er aber vermutet, dass die Altcoins davon nicht mitgezogen werden.

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Studie: Nur 30% aller Stablecoins sind tatsächlich auf dem Markt

Lediglich 66 Stablecoins, das sind nur 30% aller geplanten entsprechenden Tokens, befinden sich tatsächlich im Betrieb. Dies geht am 26. Juni aus einer Studie des Blockchain-Marktforschungsinstituts Blockdata hervor.

Demnach befinden sich die restlichen 70% entweder noch in der Entwicklung oder wurden schon wieder eingestampft.

Als logische Konsequenz erwartet Blockdata, dass zwischen 2019 – 2020 so viele Stablecoins herausgebracht werden, wie nie zuvor. Demnach könnten allein 2019 insgesamt 119 neue Coins an den Start gehen.

Die Marktforscher haben in diesem Zusammenhang auch untersucht, woran die eingestampften Stablecoins gescheitert sind. Als gemeinsamer Nenner stellate sich dabei heraus, dass der Großteil der gescheiterten Stablecoins an einen Rohstoff angebunden war, wie zum Beispiel Gold. Demnach sind Coins die mit Gold abgesichert waren, fast zu zwei Dritteln gescheitert.

Im Hinblick auf diejenigen Stablecoins, die mit Fiat-Währungen abgesichert waren, haben die Marktforscher mehrere Gründe für deren Scheitern ausgemacht, darunter Volatilität (Kursschwankungen), Probleme bei der Verwahrung und Betrugsfälle.

Des Weiteren weist die Studie darauf hin, dass die meisten Stablecoins auf Ethereum basieren. Insgesamt konnten 15 verschiedene Blockchains als jeweiliges Grundgerüst ausgemacht werden, wobei Ethereum mit 50% aller Stablecoins der klare Vorreiter ist. Danach folgen Bitshares und Stellar auf Platz 2 und 3.

Außerdem machen Stablecoins, die durch einen externen Vermögenswert abgesichert sind (z.B.: Gold oder Währungen), fast die Gesamtheit aller Stablecoins aus, so fallen 95% in diese Kategorie. Damit sind alternative Methoden, wie zum Beispiel die rechnerische Stabilisierung, klar im Hintertreffen.

Wie zuvor berichtet, hat Steve Forbes, der Namensgeber der amerikanischen Business-Zeitung Forbes, Mark Zuckerberg zuletzt dazu geraten, den geplanten Facebook Stablecoin Libra mit Gold abzudecken.

Forbes vermutet, dass Gold die höchste Wertstabilität geben würde, da das Edelmetall gemeinhin als marktführendes Wertaufbewahrungsmittel bekannt ist, so sagt er:

„Aus verschiedenen Gründen ist der intrinsische Wert von Gold besser als alles andere. Es ist wortwörtlich das Maß der Dinge. Es ist Quatsch anzunehmen, dass die mögliche Umlaufmenge dadurch begrenzt ist. Allerdings kann es für Libra erreichen, was momentan keine andere Währung der Welt von sich behaupten kann, und zwar, einen festen Wert zu haben.“

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Nationale Verbände für Krypto-Handel gründen gemeinsamen internationalen Verband

Verschiedene nationale Verbände für den Handel mit Digitalen Vermögenswerten (VASPs) haben sich dazu entschlossen, einen gemeinsamen, internationalen, übergeordneten Verband zu gründen, der als zentraler Ansprechpartner für die Branche wirken soll. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 29. Juni zugespielt wurde.

Laut Pressemitteilung hat der japanische Verband die dazugehörige Absichtserklärung in Osaka aufgesetzt und veröffentlicht. Bisher haben die Krypto- und Blockchain Verbände aus Australien, Singapur, Japan, Südkorea, Hong Kong und Taiwan unterschrieben.

Die Absichtserklärung wurde anschließend auf dem sogenannten „V20 VASP Summit“ vorgestellt, der parallel zum derzeitigen G20-Gipfel stattfindet und die Krypto-Handelsverbände der großen Nationen vereinen soll. Ronald M. Tucker, einer der Mitgründer der Konferenz, erklärt in diesem Zusammenhang:

„Wir wollen alle zusammenbringen, um einen neuen Verband ins Leben zu rufen, der Standards für die Zusammenarbeit mit den nationalen Regierungsbehörden und dem Arbeitskreis für Geldwäschebekämpfung (FATF) formuliert, um sicherzustellen, dass wir unsere Interessen gemeinsam abstimmen.“

Dahingehend heißt es in der Absichtserklärung, dass ein Dialog mit Regierungen und Aufsichtsbehörden eingegangen werden soll. Es wird dazu angeregt, mit diesen Informationen auszutauschen, aber auch die eigenen Standpunkte zu kommunizieren. Insgesamt soll. Ziel ist es, der Branche letztendlich eine höhere Legitimität zu verleihen.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, haben die Minister der G20-Staaten, in Zusammenwirken mit den Zentralbankdirektoren, den Finanzstabilitätsrat (FSB) darum gebeten, die Risiken des Kryptomarktes weiter zu beobachten.

Adam Back, der das Proof-Of-Work Konsensverfahren erfunden hat und an der Entwicklung von Bitcoin (BTC) beteiligt war, hat auf dem diesjährigen G20-Gipfel eine Rede über die Blockchain-Technologie gehalten und deren Vorteile betont.

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Schweizer Onlinebank Dukascopy bringt eigenen Stablecoin heraus

Die Schweizer Onlinebank Dukascopy Bank entwickelt einen eigenen Ethereum-basierten Stablecoin, wie am 27. Juni aus dem dazugehörigen Whitepaper hervorgeht.

Laut Whitepaper soll der geplante Stablecoin auf dem ERC-20 Standard fußen und den Namen „Dukascash“ tragen. Dabei soll dieser an den Euro, Schweizer Franken und den US-Dollar angebunden sein. Die Umlaufmenge des Tokens soll, abhängig von der Nachfrage, stetig erhöht werden. Dahingehend erklärt die Bank: 

„Die ursprüngliche Umlaufmenge des Dukascash-Tokens soll sich auf 10 Mio. Schweizer Franken bzw. entsprechende Mengen in den anderen beiden Währungen belaufen. Zusätzliche Tranchen des Tokens werden in Relation zur Nachfrage herausgegeben, wobei nach und nach jeweils kleinere Mengen von bis zu 100.000 CHF auf den Markt gebracht werden.“

Das Ziel des neuen Stablecoins ist es, die Nutzung der firmeneigenen Krypto-Plattform voranzutreiben. Erste Tests für den Token sollen ab dem 3. Juli beginnen.

Anschließend will die Bank auch einen Depot-Service für die Dukascash Tokens anbieten, gleichsam kann der Stablecoin auch als Zahlungsmittel genutzt werden, das die Bank im Verhältnis 1:1 zur jeweiligen Währung zurückkauft.

Im Januar ist die Dukascopy eine Kooperation mit der europäischen Kryptobörse Bitstamp eingegangen, wobei diese damit beauftragt ist, Bitcoin (BTC) Transaktionen für die Bank abzuwickeln. Dadurch können Kunden BTC auf ihre Konten einzahlen, diese in US-Dollar umwandeln und damit auf dem Marktplatz für Fremdwährungen handeln.

Wie zuvor berichtet, wollen die brasilianischen Krypto-Handelsplattformen PagCripto, Nox Trading, 3xBit und Bitcambio jeweils einen neuen ERC-20 Stablecoin einbinden, der wiederum an den Brasilianischen Real angebunden ist undeshalb den Namen Real-T (REALT) trägt.

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Kik-Messenger überträgt Krypto-Anwälten die Kontrolle über die „Defend Crypto“ Initiative

Die Blockchain Association, ein Verbund von Anwälten aus der Kryptobranche, hat den Vorsitz der „Defend Crypto“ Initiative übernommen, die Spendengelder für das laufenden Gerichtsverfahren des Messenger-Dienstes Kik verwaltet.

Wie es in einem offiziellen Blog-Eintrag vom 28. Juni heißt, betraut der Messenger-Dienst Kik (nicht zu verwechseln mit dem deutschen Textilhersteller) die Blockchain Association ab sofort mit der Verwaltung der bisher gespendeten Gelder, da die Anwälte „am besten über die sinnvolle Nutzung der vorhandenen Ressourcen entscheiden können“.

Allerdings betont die Mitteilung gleichsam, dass die Gelder nicht nur für das Gerichtsverfahren von Kik, sondern auch für die Rechtsstreitigkeiten anderen Krypto-Firmen verwendet werden sollen. So heißt es:

„Wenn wir Kryptowährungen verteidigen wollen, dann müssen wir das gemeinsam tun. Deshalb haben wir entschieden, dass die Gelder von Defend Crypto auch für andere Krypto-Projekte aufgewendet werden sollen, die sich ihrerseits in Rechtsstreitigkeiten befinden, die Auswirkungen auf die ganze Branche haben könnten.“

Kik hatte die Defend Crypto Initiative im Mai gegründet, um die Gerichtskosten für ein Verfahren zu tragen, das durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC angestrengt wurde. Dabei geht Kik davon aus, dass der Prozess ein Präzedenzfall werden könnte.

Als ursprüngliches Ziel der Spendenkampagne waren 5 Mio. US-Dollar angesetzt, da mittlerweile aber noch zusätzliche 1,6 Mio. US-Dollar eingesammelt wurden, sollen diese Gelder an andere Projekte gehen, wie oben erklärt. Zusätzlich will das Unternehmen noch 500.000 US-Dollar in Form der eigenen Kryptowährung namens KIN beisteuern.

Wie zuvor berichtet, soll Kik gegenüber der Börsenaufsicht falsche Angaben bezüglich der eigenen Blockchain gemacht haben. Demnach hatte Kik wohl angegeben, dass die eigene Blockchain mehr Aktivität verzeichnet als Bitcoin und Ethereum, außerdem würden mehr als 300.000 Nutzer bereits die eigene Kryptowährung nutzen. Daten von Coin Metrics ergeben jedoch, dass viele Nutzerkonten nie benutzt worden sind, gleichsam würden lediglich 35.000 Konten mehr als 10.000 KIN-Tokens halten.  

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