Österreichischer Online-Marktplatz Markta setzt für Herkunftsnachweise auf Rotharium Food Tracing

Der österreichische Online-Marktplatz Markta hat einen technischen Partner für seine Idee von  Blockchain-Herkunftsnachweisen für Bio-Lebensmittel gefunden, berichtete Trending Topics am 25. Juli.

Mit QR-Code zu Produktdaten

Für die Entwicklung eines auf QR-Codes basierenden Systems habe sich das Unternehmen für die Wiener Firma Crypto Future rund um CEO Tomislav Matic entschieden. Diese bietet mit Rotharium Food Tracing bereits eine passende Lösung an, welche künftig auch von Markta genutzt werden soll.

Produzenten bringen dabei QR-Codes an ihrer Ware an, welche der Konsument mit seinem Smartphone auslesen kann, um Details zum jeweiligen Produkt zu erhalten.

“Die Information, wer ein Produkt gemacht hat, soll auf die Blockchain geschrieben werden und für den Konsumenten transparent werden”, erklärte Tomislav Matic von Crypto Future gegenüber Trending Topics. Der nächste Schritt sei, auch den Weg der Ware zu tracken.

Nachhaltige Wirtschaft belohnen

Wie Markta-Chefin Theresa Imre im April verriet, ist das Blockchain-Projekt Teil eines Programms der Austrian Development Agency, welches sich für nachhaltiges Wirtschaften einsetzt. Die Managerin kündigte damals auch ein Belohnungssystem an, mit dem nachhaltige Kaufentscheidungen belohnt werden sollen.

Einen ersten Praxistest für verderbliche Frischware hatte Crypto Future bereits im April durchgeführt. Dabei wurde frisch gefangener Fisch aus Slowenien mit den QR-Codes von Rotharium versehen und schließlich bei einem Wiener Delikatessenhändler verkauft.

Blockchain-basierte Trackinglösungen gibt es bereits von zahlreichen Anbietern, vor allem im Logistikbereich. Im Januar kündigte der WWF etwa ein Lieferketten-Tracking-Tool für Lebensmittel an, welches ebenfalls Herkunftsnachweise mit QR-Codes ermöglichen soll.

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Am 29. Juli wurden 200.000 Bitcoin bewegt, wer steckt dahinter?

Am 29. Juli 2019 fand eine der größten Bitcoin-Transfers statt, die auf Twitter für sehr viel Spekulation sorgte. Insgesamt wurden 142.323 BTC verschoben. Wie sich nach ein paar Untersuchungen herausstellte, handelte es sich nicht um einen Wal, sondern um Xapo, einem Unternehmen, dass kürzlich von Coinbase übernommen wurde.

200.000 Bitcoin wurden an einem Tag bewegt

Nachdem der Kryptomarkt in den letzten Monaten fast ausschließlich grün gesehen hat, befindet er sich derzeit in einer Art Konsolidierungsphase. Einige der größeren Altcoins zeigen leichte Anzeichen einer Erholung. Sobald allerdings sogenannte Walbewegungen stattfinden, scheint die Kryptowelt immer mehr als beunruhigt zu sein, sobald ein Wal seine Bitcoin verschiebt, da man sofort davon ausgeht, dass ein Dump stattfindet, der den Markt wieder tiefer nach unten treibt.

Nachdem die gewaltige Bewegung von 142.323 BTC stattgefunden hat, wurde diese erstmals von Larry Cermak, Forschungsdirektor von The Block auf Twitter bekannt gegeben.

Zu aktuellen Marktpreisen lag der Wert dieser Transaktion bei mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar, was rund 0,8 Prozent aller im Umlauf befindlicher Bitcoin ausmacht. Diese Transaktion sah auch nicht danach aus, dass sie von einer Börse gestartet worden wäre, was viele zu der Annahme veranlasste, dass diese große Menge an Bitcoin von Satoshi Nakamoto selbst verschoben wurden.

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In diesem Zusammenhang wurde eine weitere Transaktion von 50.000 BTC festgestellt. Diese wurde allerdings einige Stunden davor durchgeführt. In Summe wurden an diesem Tag somit 200.000 Bitcoin bewegt.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass Xapo, ein Crypto-Wallet-Anbieter, dessen Bitcoin-Custody-Geschäft Anfang dieses Jahres von Coinbase übernommen wurde, höchstwahrscheinlich hinter dieser Transaktion stand.

Laut Su Zhu, CEO von Three Arrows Capital, hat Xapo rund 700.000 BTC in Verwahrung, und die Transaktion steht höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit der Übernahme des Verwahrungsgeschäfts durch Coinbase.

Viele Nutzer wiesen darauf hin, dass ein guter Teil dieser Bitcoins seit 2016 nicht mehr verschoben wurde, da ein Großteil der Mittel seit 2015 unberührt ist.  Dies warf viele Fragen auf, was das Unternehmen vorhatte. Einige spekulierten damit, dass Xapo sein Depot leert, da Coinbase die Übernahme abschließt, während andere sagten ,dass dies Anlass zur Sorge geben sollte, da einige dieser Bitcoin wieder im Markt landen könnten.

Quellenangaben: Cryptoslate
Bildquelle: Pixabay

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EOS-DEX: Wie dezentral ist Eosfinex?

Dezentrale Exchanges (DEX) sind in der Theorie eine feine Idee: Anstatt dass sich eine zentralisierte Börsenplattform um die Order-Aufträge der Investorinnen und Investoren kümmert, wird bei den dezentralen Pendants der Handel über eine Blockchain abgewickelt. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen besitzen Anleger zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle über ihre Private Keys, sodass die Exchange kein Schindluder mit dem Krypto-Besitz der Anleger treiben kann. Dass dies ein durchaus ernstzunehmender Angriffsvektor ist, haben beispielsweise die Wirren rund um die kanadische Bitcoin-Börse QuadrigaCX gezeigt. Zum anderen bieten DEX – so die Theorie – die Möglichkeit, im Anonymen zu handeln. Meint die Börse es mit der Dezentralität wirklich ernst, ist kein KYC nötig, schließlich ist das Netzwerk als dezentrale Organisation juristisch kaum fassbar.

Eine DEX auf dem EOS-Protokoll

Wie aus einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, hervorgeht, ist am gestrigen Dienstag, dem 30. Juli, eine neue DEX in den Ring gestiegen. Die Rede ist von der Eosfinex Exchange, die – der Name lässt es erahnen – auf der EOS Blockchain aufbaut. Nach einer viermonatigen Testphase dürfen Anleger seit gestern ihre Order auf der Plattform setzen. Dabei kommen Bitcoin-Hodler allerdings zu kurz. Denn bisher sind auf der Website genau vier Token aus dem EOS-Ökosystem handelbar: EOS, RAM, EOX und EMT.

Und hier wird es seltsam. Denn ein schneller Blick in den Coin-Almanach Coingecko verrät, dass drei der vier Token entweder als „inaktiv“ gelistet oder gar nicht erst auffindbar sind. Einzig der  Top-6-Coin EOS bringt es auf eine veritable Marktkapitalisierung, die ein Exchange Listing rechtfertigt. Entsprechend verwaist sieht sodann auch das Orderbuch aus, hier am Beispiel von RAM/USDT.

Zwar hatte Eosfinex vor geraumer Zeit angekündigt, auch das Bitcoin-Derivat tBTC, eine Art Stable Coin, der sich an den Wert von BTC koppelt, zu listen. Doch davon scheint die DEX weit entfernt zu sein.

Auch mit der Dezentralität scheint es nicht weit her zu sein.


Denn wie man obigem Screenshot aus den Nutzungsbedingungen entnehmen kann, sind Investorinnen und Investoren aus den USA, Kanada sowie der Schweiz vom Trading ausgeschlossen.

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5 Gründe, warum der Bitcion (BTC) gewinnen wird

Immer sorgt der Bitcoin bei öffentlichen Foren für Diskussionen. Auch der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat sich in einem Tweet zu Krypowährungen, speziell zu Bitcoin geäußert. Für ihn wird Bitcoin nur für illegale Aktivitäten genutzt. Wenn man sich allerdings etwas mehr mit dem Bitcoin beschäftigt, so wird man einige Vorteile entdecken.

1. Bargeld ist nicht der König

Papiergeld wird bald veraltet sein. Immer mehr Unternehmen bieten einen bargeldlosen Weg. PayPal, Apple Pay, Google Wallet und einige mehr.

Kreditkarten werden genutzt, um diese Apps nutzen zu können, und so eine schnelle Bezahlungsmöglichkeit zu haben. Die Frage ist nun, wird es digitalen Währungen gelingen, diese Karten zu ersetzen?

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Fakt ist, dass die Gewohnheit einer bargeldlosen Bezahlung bereits vorhanden ist. Sobald die breite Masse den Bitcoin besser versteht, kann der BTC auch als digitale Währung genutzt werden. Es entwickeln sich dafür auch immer bessere Lösungen, um schnelle Transaktionen durchführen zu können. Stichwort Lightning Network. Es braucht keine Dritte, um Transaktionen durchführen zu können, man ist der wahre Inhaber seines Geldes.

2. Zentralisierte digitale Währungen sind zu riskant

Bei allen Kryptowährungen handelt es sich um digitale Währungen, aber nicht alle kann man als solche bezeichnen.

Facebooks Libra verwendet Kryptografie und kann so gesehen als Kryptowährung angesehen werden. Eines der Hauptmerkmale von Kryptowährungen ist allerdings, dass diese nicht von einer zentralen Stelle ausgestellt werden. Sie sollten dezentral sein. Libra verwendet keine Blockchain und ist zentralisiert, was bedeutet, dass es jemanden mit Kontrolle darüber gibt (in dem Fall Libra Association). Das Ganze ist auch mit der Fiat-Währung auf Bankkonten verbunden, sodass die Libra Foundation theoretisch den Dienst verweigern könnte, da sie die Bankkonten kontrolliert.

Im Gegensatz zu dem Ansatz von Bitcoin ist dieser vollständig dezentralisiert, was bedeutet, dass es keine einzelne Einheit gibt, die für den Betrieb verantwortlich ist. Niemand kann den Bitcoin beenden oder das Transaktionsbuch bearbeiten. Eine Manipulation ist somit ausgeschlossen.

3. Wirtschaftliche Mobilität und Freiheit

In Ländern, in denen Währungen abgewertet werden, ist es für Menschen mit geringen Einkommen nahezu unmöglich, etwas anzusparen und nicht verarmt zu bleiben. Durch die Hyperinflation kann es sogar sein, dass das Angesparte in 10 Jahren nur noch die Hälfte wert ist.

Bitcoin bietet eine Alternative für all jene, die das manipulierte Finanzsystem verlassen möchten, und die zumindest teilweise sich gegen das Risiko von Wechselkurschwankungen absichern möchten.

Bitcoin ist grenzenlos. Es gibt eine riesige Branche, die sich mit dem Geldtransfer zwischen Ländern beschäftigt. Dazu zählen Western Union oder TransferWise. Bitcoin könnte zu einer starken Konkurrenz werden.

Ebenso steht die Frage zum Zugang im Raum. Ein großer Teil der Weltbevölkerung ist bankenlos, was zu den massiven Einkommensunterschieden beiträgt. Bitcoin ist völlig frei zugänglich.

Man braucht auf keine Genehmigungen warten, um Bitcoin besitzen zu können, dies wird durch die Benutzerakzeptanz ermöglicht. Auf der Welt gibt es mehr als fünf Milliarden Handybenutzer, und für Menschen aus Dritten Weltländern ist es somit einfacher, Bitcoin zu besitzen, als ein Bankkonto zu eröffnen.

4. Bitcoin Marke

Die Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt bei fast 200 Milliarden US-Dollar. Laut Schätzungen besitzen rund 9 Prozent der Amerikaner Bitcoin, darunter 18 Prozent im Alter von 18 bis 34 Jahren, im Vergleich zu anderen Anlageklassen steigt das Interesse.

Insgesamt gesehen übertrifft die Dynamik der Marke Bitcoin jede andere digitale Kryptowährung bei weitem.

Wenn man die Währung als ein gemeinsames Glaubenssystem betrachtet, dann sind diese Indikatoren wichtige Beweisepunkte und dienen als Vorbote für die zukünftige Verwendung.

5. Netzwerkeffekte

Zusammen erzeugen die oben genannten Punkte Netzwerkeffekte, die Bitcoin noch wertvoller machen, was die Nutzung erhöht und das Wachstum von Bitcoin beschleunigt. Es ist ein tugenhafter Zyklus.

Man sollte die einfachen Denker über Bitcoin-Preisänderungen diskutieren lassen. Diejenigen, die Bitcoin auf lange Sicht betachten, wissen, wie transformativ diese digitale Währung ist, und derzeit ist nur mal die Oberfläche des Potenzials angekratzt.

Quellenangaben: Dailyhodl
Bildquelle: Pixabay

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Coinbase Pro listet Tezos (XTZ), Preis steigt um 23% auf $1,25

⏱ Lesezeit: 2 Minuten

Tezos (XTZ) hat einen beeindruckenden Preisanstieg von 23 Prozent hingelegt, nachdem die Exchange Coinbase Pro angekündigt hatte, Anfang August den Handel mit dem Coin aufzunehmen.

Nach Tagen relativer Stagnation befinden sich viele namhafte Kryptowährungen heute wieder leicht im Aufwind. Bitcoin (BTC) und Ripple (XRP) konnten jeweils um etwa drei Prozent zulegen. Der große Tagesgewinner ist allerdings Tezos (XTZ), die aktuell sechzehntgrößte Kryptowährung, mit einem Plus von 23 Prozent. Ein XTZ wird aktuell bei 1,25 US-Dollar gehandelt.

Tezos ist eine Smart-Contract-Plattform, die  ähnlich wie EOS zum validieren von Blöcken ein Proof of Stake-Verfahren verwendet. Dabei sichern die sogenannten Baker das Netzwerk. Sie werden zufällig für das „Backen“ eines frischen Blocks ausgewählt und erhalten als Belohnung 16 XTZ. Halter von weniger als 10.000 XTZ können an dem Verfahren teilnehmen, indem sie Coins an Baker delegieren.

Coinbase-Ankündigung löst Bullrun aus

Als Ursache für den Wertgewinn von XTZ lässt sich eine Ankündigung der Exchange Coinbase Pro ausmachen. Diese hatte am Dienstag auf ihrem Blog geschrieben, dass sie im kommenden Monat den Handel mit Tezos aufnehmen werde. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die XTZ auch für Coinbase.com oder die Coinbase-App verfügbar sein wird. Der Starttermin dazu soll später bekannt gegeben werden.

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Ab dem 5. August (nächste Woche Montag) werden Transfers von XTZ auf Coinbase Pro möglich sein. Der Handel soll dann wenig später beginnen, sobald ein ausreichendes Angebot an Tezos vorhanden ist. XTZ wird in fast allen Regionen handelbar sein, in denen die Exchange aktiv ist. Die einzige Ausnahme ist der Staat New York.

Schon in der Vergangenheit waren die Kurse verschiedener Coins in die Höhe geschossen, nur weil Coinbase öffentlich in Erwägung gezogen hatte, diese zum Handel anzubieten. Dies zeigt, wie stark der Einfluss großer Exchanges auf den Kryptomarkt ist.

Glaubst Du, dass der Tezos-Aufschwung weitergehen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via FutUndBeidl, Flickr.comLizenz

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Seraph ID: Swisscom Blockchain startet digitale Identitätslösung auf NEO-Blockchain

Die Blockchain-Tochter des Schweizer Telekommunikationsanbieters Swisscom hat eine auf der NEO-Blockchain laufende, dezentrale Lösung für Identitätsnachweise entwickelt, wie das Unternehmen am 25. Juli auf LinkedIn bekanntgab.

Volle Verfügungsgewalt über die Daten

Bei Seraph ID handelt es sich laut dem offiziellen Whitepaper um eine Lösung zur selbstbestimmten Verwaltung personenbezogener Daten auf der Blockchain. Die Entwickler setzen dabei das Konzept der Self-Sovereign Identity (SSI), bei dem natürliche oder juristische Personen immer die volle Verfügungsgewalt über die eigenen Daten behalten. Swisscom Blockchain schreibt dazu:

“Um die Akzeptanz von selbstbewussten Identitäten zu erhöhen, benötigen Benutzer nicht nur die richtigen Werkzeuge zur Verwaltung ihrer Anmeldeinformationen, sondern es ist auch von größter Bedeutung, dass die SSI-Funktionalitäten in verschiedenen dApps genutzt und weiter verbreitet werden. Das ist die Vision hinter Seraph ID, das als kritischer Bestandteil des NeoID-Projekts positioniert ist und einen Teil seiner Funktionalitäten nutzt.”

NEO als Partner 

Man habe sich bei Seraph ID für NEO als Partner entschieden, da das Projekt alle technischen Anforderungen erfülle und man bereits aktiv mit dem NEO-Team zusammenarbeite, so die Autoren.

Wie Seraph ID in der Praxis funktionieren soll, lässt sich auf der offiziellen Webseite anhand einer Live-Demo erleben, bei der sich ein digitaler Identitätsnachweis für eine Online-Buchung nutzen lässt.

Dezentrale Identitätslösungen gelten als klassischer Anwendungsfall für Blockchains und werden auch in anderen Projekten bereits erprobt. Ein Blockchain-Konsortium von BMW, Renault und Ford hat Anfang des Monats etwa einen Identitätsstandard für Fahrzeuge präsentiert. Den nutzen dezentraler Identitäten hat auch die Politik erkannt. In einem Bericht hat die Blockchain-Denkfabrik der EU-Kommission eine öffentliche Unterstützung dezentraler digitaler Identitäten gefordert.

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Litecoins Halbierung rückt näher – aber wird der LTC-Preis bullisch reagieren?

Bitcoin hat in letzter Zeit eine massive Volatilität erlitten, die die aggregierten Kryptomärkte auf eine wilde Reise geschickt hat. Insbesondere Kryptowährungen wie Litecoin (LTC) standen deshalb in den letzten Tagen und Wochen hauptsächlich unter Abwärtsdruck.

Investoren und Analysten beobachten nun, wie der Litecoin-Preis auf die bevorstehende Halbierung der Mining-Belohnungen reagiert. In der Vergangenheit hat das stets zu großen Preisbewegungen direkt zum Zeitpunkt des Ereignisses geführt.

Litecoin tradet mit Näherkommen der Halbierung flach

Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt Litecoin seinem aktuellen Kurs von 90,60 $, was leicht unter seinen täglichen Höchstständen von etwas über 91 $ liegt, aber über seinen täglichen Tiefstständen von 88 $, was sich als gewisser Support für die Kryptowährung erwiesen hat.

Über einen Zeitraum von einem Monat hat LTC eine weitgehend glanzlose Preisaktion erfahren und ist langsam in eine Konsolidierungsphase eingetreten, die den Coin in den letzten Wochen dazu veranlasst hat, seitwärts in der 90 $-Region zu traden.

Zum Leidwesen der Litecoin-Investoren mag der mit Spannung erwartete Halbierungspump sogar bereits aufgetreten sein, da die Kryptowährung von seinen 2019-Tiefstständen von 30 $ Ende Juni auf Höchststände von über 140 $ stieg – ein massiver Preisanstieg, der für den erwarteten „Halbierungspump“ symbolisch gewesen sein mag.

Wird die Halbierung tatsächlich zu einem LTC-Preisanstieg führen?

Wichtig zu beachten: Die Halbierung ist nur noch sechs Tage entfernt, und viele Analysten glauben, dass die Reduzierung der Mining-Belohnung und des zirkulierenden Angebots grundlegende Vorteile bieten kann, die sich letztendlich in Preissteigerungen niederschlagen.

Strix Leviathan, eine institutionelle Investmentmanagement-Plattform, veröffentlichte kürzlich einen Bericht, in dem behauptet wurde, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Halving-Events und Preispumps gibt.

Wir fanden keinen Beweis dafür, dass Kryptowährungen, die ein Halving-Event erleben, in den Monaten vor und nach einer Reduzierung der Miner-Belohnungen besser im breiteren Markt performen, so die Plattform im Bericht.

Darüber hinaus stellt Leviathan fest, dass Litecoin in den Monaten vor der Halbierung historisch gesehen besser performt, dann aber unter Abwärtsdruck steht – und das wiederum führt dazu, dass seine Performance in den Monaten nach dem Ereignis auf das untere 25. Perzentil der Marktteilnehmer absinkt.

„LTC entwickelte sich in den Monaten vor den beiden Halbierungen besser als der Markt, aber die Performance fiel nach der ersten Halbierung auf die unteren 25% des Marktes“, erklärten sie.

In Anbetracht dessen erscheint es plausibel, dass Investoren und Analysten in den kommenden Wochen und Monaten ernsthaft von der Litecoin-Entwicklung enttäuscht sein könnten.

Textnachweis: newsbtc

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Richter vertagt Entscheidung im Verfahren gegen Bitfinex und Tether

Der Richter des Obersten Gerichtshofs von New York, Joel M. Cohen, hat die Verkündung darüber verschoben, ob der Fall des Office of the New York Attorney General gegen Bitfinex und Tether bestehen bleibt.

Richter Cohen braucht mehr Zeit

Bitfinex und die New Yorker Staatsanwaltschaft sind in einen langwierigen Rechtsstreit verwickelt, weil Bitfinex angeblich illegale Geschäftsaktivitäten im Bundesstaat New York durchgeführt haben soll. Die Angelegenheit sollte einen weiteren Schritt zur Lösung bringen, da sich beide Parteien heute vor dem Obersten Gerichtshof in New York trafen.

Anstatt eine Entscheidung zu treffen, entschied sich Richter Joel M. Cohen dafür, die Entscheidung zu verzögern, indem er darauf hinwies, dass mehr Zeit für die Überprüfung des Falles benötigt werde. Die NYAG hatte beantragt, dass Bitfinex und der USDT-Stablecoin-Ausgeber Tether Dokumente im Zusammenhang mit einem angeblichen Darlehen in Höhe von 850 Millionen US-Dollar übergeben.

Die NYAG behauptet auch, dass Bitfinex gegen das Gesetz verstoßen hat, indem es wissentlich Benutzern mit Wohnsitz in den USA erlaubt hat, auf ihrer Plattform zu traden.

Bitfinex von Skandalen geplagt

Am vergangenen Freitag gab Bitfinex in einer Art Enthüllung zu, dass ein in den USA ansässiger Kunde erfolgreich einen Workaround für die Bitfinex-Beschränkungen für das Trading auf der Plattform gefunden hatte. Eine Stellungnahme der Bitfinex-Website erklärt hierzu:

Wir haben nun diesen Benutzer identifiziert. Wir haben die IP-Adresse dieses Benutzers korrekt als in den USA angegeben. Ungeachtet der US-IP-Adresse – die gegebenenfalls von Bitfinex-Kunden verwendet werden kann – zeigen unsere Systemprotokolle, dass dieser Benutzer uns mehrmals versichert hat, dass er kein User mit Wohnsitz in den USA ist. Diese Person hat Bitfinex mehrfach belogen, ihren Standort absichtlich und fälschlicherweise verschleiert und unsere Nutzungsbedingungen in flagranter Weise verletzt.

Bitfinex und Tether fordern einen Antrag auf Abweisung des Falles, und die NYAG strebt die Freigabe von Dokumenten an, die ihrer Meinung nach entscheidend dafür sind, zu verstehen, wie und zu welchem Zweck das Darlehen in Höhe von 850 Millionen Dollar ausgegeben wurde.

Die Verschiebung von Richter Cohen beim Erlass einer endgültigen Entscheidung dürfte die geltende einstweilige Verfügung um weitere 90 Tage verlängern. Cohen sagte: „Ich werde die einstweilige Verfügung verlängern… wenn ich die Klage abweise, dann geht die einstweilige Verfügung offensichtlich mit ihr einher.

Wenn ich die Klage nicht abweise, wird die einstweilige Verfügung verlängert.“ Cohen stellte weiter klar, dass „die Idee ist, die Dinge dort zu belassen, wo sie sind, bis zur Entscheidung dieses Antrags, also ist die Entscheidung, den Aufenthalt zu verlängern sowie… die einstweilige Verfügung zu verlängern.“

Nach heutigem Stand der Dinge steht es Tether und Bitfinex frei, den normalen Betrieb fortzusetzen – mit Ausnahme der Tatsache, dass Tether Bitfinex keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stellen kann.

Im Allgemeinen scheint Tether über das Durcheinander mit der NYAG unbesorgt zu sein, und am Montag gab das Unternehmen bekannt, dass sein USDT-Stablecoin auf der Liquid Network-Sidechain von Blockstream eingeführt wurde.

Liquid fungiert als zusätzliche Schicht zur Bitcoin-Blockchain und ermöglicht die schnelle Abwicklung großer Summen. Durch den Start von Tether bei Liquid können User nun Atomic Swaps zwischen Liquid BTC und Liquid USDT durchführen.

Laut Blockstream vereinfachen und sichern Atomic Swaps das außerbörsliche (OTC) Trading. Die blitzschnellen Blockzeiten von Liquid werden Tradern auch dabei helfen, schnell Transfers zwischen den Börsen vorzunehmen und Arbitragemöglichkeiten zu nutzen.

Textnachweis: bitcoinist

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Bitwala: Blockchain-Unternehmen erhält 13 Millionen Euro Funding

Bitcoin, Banking und Bitwala: Bitwala hat eine Finanzspritze von 13 Millionen Euro bekommen. Laut Pressemitteilung hat ein internationales Investoren-Konsortium unter der Führung von Sony Financial Ventures und Global Brain sowie der britischen NKB Group jüngst in Bitwala investiert.

Dabei investierten die Bestandsinvestoren Earlybird Venture Capital und coparian mit der Hälfte des Volumens der Finanzierungsrunde. Bitwala will damit nach eigenen Angaben seine Wachstumsstrategie verstärken, um Neukunden zu gewinnen, Talente zu rekrutieren sowie Geschäftskonten einzuführen.

Bitwala ist offenbar auf Erfolgskurs. Wie das Berliner Start-up weiter angibt, ist es mit Kunden in allen 31 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) der einzige Banking-Service, der ein kostenloses Bankkonto mit einer integrierten Bitcoin Wallet und der Möglichkeit zum Bitcoin-Handel bietet. Durch die Verbindung zu einem Girokonto bei der solarisBank sei es außerdem möglich, Bitcoin direkt von diesem aus zu handeln.

Bitwala will traditionelles Bankensystem mit Bitcoin-Ökosystem verbinden

Das selbst gesteckte Ziel, so das Unternehmen weiter, sei es, das traditionelle Bankensystem mit dem Blockchain-Ökosystem zu verbinden. Durch den Partner solarisBank ist es dem Unternehmen möglich, einen Blockchain-Banking-Service anzubieten. Dazu Jan Goslicki, Mitgründer und Chief Compliance Officer von Bitwala:

Wir haben Bitwala gegründet, um etwas zu schaffen, was keiner für möglich gehalten hat: Bitcoin und das konventionelle Finanzsystem zu verbinden und dabei die Vorgaben der strengen deutschen Bankenregulierung einzuhalten. Wir haben es für die wachsende Community von Blockchain-Enthusiasten in Europa getan und bieten ihnen einen einfachen, schnellen und sicheren Zugang zur zukünftigen Weltwirtschaft.

Durch die Verbindung mit einem deutschen Bankkonto ist Anlegern eine gewisse Sicherheit gewährleistet. Denn damit bietet sich die gesetzliche Einlagensicherung für Euro-Guthaben bis zu 100.000 Euro. Die Bitcoin-Einlagen sind zudem durch eine On-Chain-Multi-Signatur-Wallet gesichert. Somit gibt es keine zentralisierte Liste von Keys, die etwaige Angreifer abgreifen könnten. Bitwala ist etwaigen Exchanges, die immer wieder Opfern von Hack-Angriffen werden, damit einen entscheidenden Schritt voraus.

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