Bitwise Investments Bitcoin-ETFs: man ist optimistisch

Bitwise Investments geht davon aus, dass die beiden von ihnen eingereichten Bitcoin-ETF-Vorschläge höhere Chancen auf eine Genehmigung haben, als alle anderen, die bisher der U.S. Security and Exchange Commission (SEC) vorgelegt wurden.

Hat der Bitwise ETF höhere Chancen auf eine Genehmigung?

Matt Hougan, der ehemalige CEO von etf.com und derzeitige Managing Director und Leiter der Forschung von Bitwise Investments, erläuterte in einem Interview mit etf.com am 30. September Gründe dafür, warum ein Bitcoin Exchange Tradet Fund (ETF) von Bitwise bessere Chancen hat, von der SEC genehmigt zu werden.

Am 14. Oktober wird sich die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) über die Entscheidung zu dem lang erwarteten Bitcoin-ETF äußern, dessen Antrag von Bitwise Investments eingereicht wurde. SolidX und VanEck sind derzeit aus dem Rennen, nachdem sie ihren Antrag aufgrund einer gefundenen Lücke selbst zurückgezogen haben. Somit bleiben nur noch die Anträge von Bitwise und Wilshire Phoenix offen.

Die SEC hat bereits Dutzende Anträge seit 2018 abgelehnt, dies könnte sich allerdings laut Matt Hougan bald ändern, so aus dem Interview. Bitwise hat zwei ETF-Anträge eingereicht, einer basierend auf einem Index, während es sich bei dem anderen um einen Fonds handelt, der Bitcoin nur über eine versicherte, regulierte Drittverwahrstelle haltet.

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Bitwise hat mehrere unterstützende Dokumente für den vorgeschlagenen Bitcoin-ETF eingereicht, der offiziell als Bitwise Bitcoin ETF Trust an der New Yorker Börse nach Freigabe gehandelt wird.

Hougan hat drei Gründe genannt, weshalb er davon ausgeht, dass der von Bitcoin-ETF große Chancen für eine Genehmigung hat:

1. Bitwise nutzt ein Third-Party-Verwahrungsstelle

2. Der Preis von Bitcoin wird anhand des aggregierten Preises aus allen wichtigen Märkten berechnet.

3. Der Markt ist grundlegend anders als vor zwei Jahren

Diese drei von ihm genannten Gründe könnten eine größere Erfolgschance einräumen. Gerade bei Punkt 2 handelt es sich um ein Hauptanliegen der SEC, die immer wieder von Marktmanipulationen spricht.

Bitwise richtet sich mit seinem Produkt an Finanzberater, Familiy Offices und kleine Institute, um herauszufinden, wie viele potenzielle Kunden an diesem Produkt interessiert sein könnten.

Laut Hougan bietet der Bitcoin-Markt sowohl für Privatanleger als auch für große institutionelle Kunden hervorragende Möglichkeiten, jedoch mangelt es an Flexibilität, die es Finanzberatern ermöglichen würde, sich in digitalen Vermögenswerten zu engagieren.

Zum Abschluss wies Hougan darauf hin, dass die Genehmigung aller ETFs lange dauert und hebt das Beispiel des SPDR Gold Trust (GLD) hervor, in dessen Genehmigung etwa 12 Millionen US-Dollar an Rechtskosten geflossen sind. Es besteht daher kein Grund zur Sorge, wenn die Genehmigung für einen Bitcoin-ETF sich ewig hinzuziehen scheint. Für ihn ist es eher ein “Wann” anstatt “Wenn”.

Quellenangaben: BTCManager
Bildquelle: Pixabay

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