IOTA (MIOTA)-Preis steigt stark! Wegen Anti-Coronavirus-Projekten?

IOTA (MIOTA) hat heute alle anderen größeren Kryptowährungen in Sachen Preisanstieg abgehängt. Liegt es an den zahlreichen Projekten der Plattform zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise?

IOTA (MIOTA) hat es bislang in diesem Jahr nicht leicht gehabt: Nach einem Streit zwischen zwei der Gründer des in Berlin ansässigen Krypto-Projekts kam es auch noch zu einem Wallet-Hack, infolgedessen das Netzwerk mehrere Wochen lang für Geldwerttransaktionen stillstand.

Heute allerdings hat IOTA einen guten Tag: Die Kryptowährung gewann in den letzten 24 Stunden rund neun Prozent an Wert, so viel wie keine andere unter den 100 größten Kryptowährungen nach CoinMarketCap.

© CoinMarketCap, abgerufen 16:15 Uhr

IOTA-Projekte gegen Coronvirus-Krise

Der Preisanstieg ist vielleicht etwas überraschend, insofern die IOTA Foundation keine großartigen neuen Firmen-Partnerschaften oder etwas Ähnliches angekündigt hat. Allerdings gab es in den letzten Tagen einige Projekte gegen die Coronavirus-Krise aus der IOTA-Community, über die wir bereits berichteten.

Da wären die Apps “Aid Squad” und “TrackCovidCluster”, die jeweils von dem spanischen Startup GeoDB und im Rahmen der “WirVsVirus”-Initiative der deutschen Bundesregierung entwickelt wurden. Bei beiden sollen sich Coronavirus-Erkrankte anonym registrieren, sodass andere Menschen gewarnt werden können.

Dezentraler Marktplatz mit IOTA

Dieses Wochenende fand zudem ein Hackathon mit dem Hashtag #HackTheAlps statt, an dem sich auch die IOTA-Community beteiligte. Dabei sollte ein Problem angegangen werden, dass auch schon vor der Corona-Krise verbreitet war, nun jedoch in verschärfter Form zutage tritt:

Kleinere Geschäfte haben keine Chance gegen Internet-Konzerne wie Amazon, vor allem wenn sie jetzt auch noch ihre physischen Läden schließen müssen. Um das zu ändern, soll ein “offener Marktplatz” entwickelt werden, eine Plattform, auf der lokale Geschäfte ihre Waren gebührenfrei online verkaufen können. Ein Kauf soll folgendermaßen ablaufen:

  • Der Käufer erstellt eine Einkaufsliste, schätzt den Zeit- und Kostenaufwand dafür und veröffentlicht sie auf dem Marktplatz.
  • Auf dem Marktplatz sehen Sie alle Lieferwünsche – aber nur ihre geschätzte Zeit und das Geld, das sie in den Geschäften ausgeben müssen.
  • Wenn jemand eine Anfrage annimmt, erhält er die anderen Informationen – alle Produkte und die Lieferadresse.
  • Nach dem Einkauf muss der Lieferant ein Foto von der Rechnung machen. Dieses Foto wird dem Käufer zugesandt – damit er das Geld vorbereiten kann, um eine kontaktlose Zahlung zu gewährleisten.
  • Am Ende wird das Geld gegen die Produkte eingetauscht und der Käufer nimmt die Lieferung an.

Möglicherweise hat dieses “Amazon-Konkurrenzprodukt” den IOTA-Preis beflügelt. Letzten Endes hat aber auch nicht jeder Preisanstieg einen besonderen Grund. Vielleicht hatte irgendein Wal einfach spontan Lust, massenweise IOTA nachzukaufen. Und natürlich macht eine Schwalbe noch keinen Sommer: Die einstige Top-Zehn-Kryptowährung dümpelt immer noch auch Platz 24 herum und hat seit ihrem Allzeithoch über 97 Prozent an Wert verloren.

Glaubst Du, dass der IOTA-Preisanstieg weitergehen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Gerüchteküche: Wird Binance CoinMarketCap um 400 Millionen US-Dollar übernehmen?

Beinahe täglich tauchen Neugikeiten von Binance auf, sei es über neue Produkte als auch Übernahmen. Bei dieser handelt es sich um ein Gerücht über die Übernahme der beliebten Datenplattform CoinMarketCap.com.

Gerüchteküche prodelt

TheBlocks hat berichtet, dass Changpeng Zhaco, CEO von Binance mit dem CoinMarketCap-Management über eine mögliche Übernahme um rund 400 Millionen US-Dollar zusammensitzt.

Der Kryptomarkt hat diese Nachricht über die Übernahme von Binance nicht gerade freudig aufgenommen. Sollte sich dieses Gerücht als wahr herausstellen, ist das ein kleiner aber wichtiger Meilenstein in der Geschichte, da CoinMarketCap trotz des schlechten Rufs eine Besucheranzahl von mehr als 200 Millionen aufweisen kann. Larry Cermak, Forschungsleiter von TheBlock behauptet, dass die Akquisition einen Interessenkonflikt auslöst das das Bewusstsein für das Betrügen von CMC-Preisdaten in der Vergangen verschärft.

Binance hat im gleichen Zeitraum rund 113 Millionen Besucher verzeichnet. Das bedeutet, dass Binance bei einer Übernahme bis zu 80 Prozent an Datenverkehr dazugewinnen kann. Man muss aber auch bedenken, dass sicherlich ein Teil davon beide Seiten gleichzeitig aufsucht.

Die Übernahme scheint Teil des umfassenden Plans von Binance zu sein, da das Unternehmen seit 2019 Krypto-Unternehmen übernimmt. Dazu gehören WazirX, DappReview, JEX, TrustWallet und andere. TrustWallet wurde im Jahr 2018 übernommen. Der Binance CEO sagt dazu:

“Wie das Sprichwort sagt, wenn man sie nicht schlagen kann, kaufen man sie.”

Weiters sagt er:

“Wenn wir Top-Talente mit einem Top-Produkt identifizieren, das wir nicht schlagen können, und die Teams gemeinsame Werte teilen, ist eine Fusion in den meisten Fällen sinnvoll. Es gibt immer viele Angebote in der Diskussion zu einem bestimmten Zeitpunkt, und es gibt zwei, über die ich mich besonders freue. Wir werden sie rechtzeitig bekannt geben.”

Derzeit handelt es sich noch um ein Gerücht. TheBlock behauptet, dass man seine Quellen hat.

Anfang dieses Jahres sprach Changpeng Zhao über zwei große Akquisitionen, die für 2020 geplant sind. Per Changpeng werden diese geheimen Unternehmungen dazu führen, dass Binance erhebliche Auswirkungen auf die Branche hat. Zhao sagte, er sei “sehr aufgeregt” über die eingehenden Geschäfte.

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Hacker übernehmen YouTube-Kanäle und bewerben als Bill Gates Krypto-Scams

Wie ZDNet berichtete, haben Hacker die Kontroller über Dutzende YouTube-Kanäle übernommen und diese in Microsoft gebrandete Kanäle umgetauft und darüber ein Ponzi-Scam-Programm beworben. Diese Kanäle weißen Zehntausende von Benutzern auf. In den Videos ist der ehemalige CEO von Microsoft, Bill Gates zu sehen, der offenbar ein Krypto-Scam bewirbt.

Bill Gates wird in Scam-Programm verwickelt

Laut ZDNet haben die Hacker möglicherweise in mehr als 30 YouTube-Profile übernommen. Im Video ist wie erwähnt Bill Gates zu sehen, der letztes Jahr bei Village Global gehalten hatte. Diese wurde manipuliert, um den Eindruck zu erwecken, dass Bill Gates den Scam bewirbt, obwohl er das tatsächlich nicht tut. Um das ganze noch glaubwürdiger zu machen, wurde das im Namen von Microsoft Europe, Microsoft US, Microsoft News und anderen beigefügt. Sowohl Microsoft als auch YouTube bestritten allerdings, dass eines der echten offiziellen Konten des Unternehmens von Hackern übernommen worden war.

Dennoch berichteten Benutzer, dass diese Videos auf nicht verifizierten Microsoft-Konten angezeigt wurden. Die meisten Streams wurden auf Kanälen mit vielen Abonnenten ausgestrahlt. Die einzige Erklärung dafür ist, dass diese von Hackern übernommen und unbenannt wurden.

Einige der in den Streams gezeigten Bitcoin-Adressen hatten bereits Tausende von US-Dollar erhalten. Das zeigt, wie viele Zuschauer betrogen wurden.

Immer wieder werden Bekanntheiten für Scam-Programme ausgenutzt. Auch Changpeng Zhao, CEO von Binance wurde bereits in einen Krypto-Scam verwickelt. Er soll einen Medium-Artikel verfasst haben, über den ahnungslosen Opfern das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Oftmals werden Krypto-Giveaways beworben, bei denen Leute kleine Beträge senden müssen, mit denen sie angeblich ihre Einnahmen verdoppeln können. Fakt ist, sie bekommen nichts zurück.

Letzte Woche forderte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple YouTube auf,  Scammer zu bekämpfen, die einen Namen und sein Bild verwendeten, um damit einen XRP-Scam durchzuführen.

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Marktbetrachtung: Bitcoin-Kurs (BTC) trotzt dem Todeskreuz

Bitcoin-Kurs spottet dem Todeskreuz

Tageschart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt

Der Bitcoin-Kurs prallte vom 20-Tage-Durchschnitt ab und schloss nach einem kurzen Einbruch über diesem. Seit Mitte März hat BTC auf einem Tages-Chart höhere Tiefststände erreicht, was eine stetige Erholung und ein rückläufiges Handelsvolumen nach dem Dump von über 50 Prozent zeigt. Trotz des Todeskreuzes in der vergangenen Woche haben wir keinen größeren Ausverkauf erlebt. Stattdessen gab es eine grüne Kerze mit zehn Prozent Kursgewinnen, wobei sich die Indikatoren LucidSAR- und MACD-Indikatoren bullish ausnehmen.

BTC überschreitet wichtigen Durchschnittswert

Bitcoin-Kurs im Wochen-Chart

Tageschart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt

Ein wichtiges Ereignis geschah auf dem Wochen-Chart, als der Bitcoin-Kurs wieder über den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt gestiegen ist, der historisch eine große Bedeutung hat. Ungeachtet aller rückläufigen Anzeichen in den Tagen zuvor konnten die Bullen eine gewisse Stärke zeigen und den Kurs über 6.000 US-Dollar halten.

Im vergangenen Monat hat der Aktienmarkt in Bezug auf die Volatilität Bitcoin erreicht. Die 30-Tage-Volatilität des S&P 500 ist auf 80 Prozent gestiegen, was über der durchschnittlichen Volatilität von Bitcoin liegt. Offensichtlich sind dies beispiellose Zeiten, da der Ausbruch des Coronavirus die Finanzmärkte und die Stabilität massiv beeinträchtigt hat. Der Krypto-Markt wurde auf die gleiche Weise betroffen, und die Volatilität der Bitcoins stieg auf 140 Prozent. Dies zeigt sich auch an einem Fear-&-Greed-Index, der sich seit letzter Woche im Status „Extreme Angst“ befindet.

Ethereum-Kurs: Nach Bären-Wochenende wieder auf Erholungskurs

Tageschart auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf der Börse Bitstamp erstellt

Der Ethereum-Kurs unternimmt einen weiteren Versuch, über den gleitenden 20-Tage-Durchschnitt zu brechen, nachdem er am Widerstand bei 142 US-Dollar scheiterte. Während des Wochenendes drückten die Bären den ETH-Kurs auf 124 US-Dollar, gefolgt von einem grünen Kerzentag am Montag, der den Abschluss knapp über dem gleitenden Durchschnitt schaffte. Sollten sich in den kommenden Tagen die Bullen durchsetzen, könnten wir einen deutlichen Kursanstieg auf das Niveau des 236er-Fibonacci-Retracement-Levels erleben.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Schätzungen zum Bitcoin-Kurs stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung der Analysten.

Charts am 31. März 2020 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,91 Euro.

Der Marktkommentar wurde vom Bitwala Trading Team verfasst. Bitwala bietet die einfachste und sicherste Art, Bitcoin direkt von einem Bankkonto aus zu kaufen und zu verkaufen. Mehr Infos hier.

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BMW: Blockchain-Lösung für Lieferketten kommt 2020 heraus

Der bayerische Autohersteller BMW Group will seine Blockchain-Lieferkettenlösung dieses Jahr auf 10 Zulieferer ausweiten.

Die Plattform namens „PartChain“ wurde bereits im Jahr 2019 erfolgreich von BMW getestet, wie es in einer offiziellen Ankündigung am 31. März heißt. 

PartChain sollte die Rückverfolgbarkeit und sofortige Datentransparenz für Autoteile über komplexe Lieferketten hinweg sicherstellen, an denen mehrere Parteien auf der ganzen Welt beteiligt sind. 

Im Rahmen des Pilotprojekts im Jahr 2019 wurde die Lösung beim Einkauf und der Nachverfolgung von Frontscheinwerfern implementiert. Daran haben sich zwei der insgesamt 31 Werke der BMW Group sowie drei Standorte des Zulieferers Automotive Lighting beteiligt.

Andreas Wendt, Vorstandsmitglied der BMW AG und für das Einkaufs- und Lieferantennetzwerk des Konzerns verantwortlich, sagte, dass BMW das Projekt nun auf viele weitere Lieferanten ausdehnen wolle. Im Jahr 2020 sollen 10 weitere dazu kommen.

Kombination von Blockchain- und Cloud-Technologie

Langfristig, so Wendt, sei das Ziel von BMW „eine offene Plattform, mittels der Daten innerhalb von Lieferketten industrieübergreifend sicher und anonymisiert ausgetauscht und geteilt werden können“. Das soll mittels Blockchain erreicht werden. 

Das Pilotprojekt hat sich lediglich auf die Nachverfolgung von Komponenten beschränkt. BMW will mit der Plattform in Zukunft wichtige Rohstoffe für die Herstellung „von der Mine bis zur Schmelze“ nachverfolgen.

Neben der Blockchain, die eine manipulationssichere und überprüfbare Erfassung und Transaktion von Daten ermöglicht, nutzt PartChain Cloud-Technologien von Amazon Web Services und Microsoft Azure. 

Entwicklung innerhalb der Branche

Wendt erklärte, dass BMW die Lösung von PartChain nun auch mit anderen Mitgliedern der Mobility Open Blockchain Initiative (MOBI), die BMW im Jahr 2018 mitbegründete, zu teilen. 

Wie Cointelegraph damals berichtete entstand MOBI aus einer Zusammenarbeit zwischen BMW, GM, Ford und Renault. Außerdem beteiligten sich auch bekannte Blockchain-, Technologie- und Ingenieurfirmen wie Bosch, Hyperledger, IBM und IOTA daran.

Aus dem Projekt ging der MOBI Vehicle Identity Standard hervor. Damit soll eine Blockchain-basierte Datenbank für Fahrzeug-Identifikationsnummern aufgebaut werden. diese umfasst eindeutige digitale Zertifikate für Informationen, wie etwa die Fahrzeugidentität, Besitz, Garantien und aktuelle Kilometerstände, die sicher in einer elektronischen Wallet gespeichert werden können.

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US-Kongressabgeordneter: Bitcoin (BTC) wird einen gewaltigen Abverkauf erleben

Wird der Bitcoin einen Abverkauf erleben, da Investoren mehr Fiat-Geld brauchen? Ein US-Kongressabgeordneter meint ja.

Wird der Bitcoin einen Abverkauf erleben?

In den letzten 24 Stunden hat sich der Bitcoin wieder ein wenig erholt und befindet sich aktuell knapp unter 6.500 US-Dollar. Für viele ist das ein Anzeichen dafür, dass wieder Geld in den Markt wandern, nicht so für den republikanischen Kandidat für den US-Kongress, David Gokhshtein. Er erklärt, dass Investoren bald damit anfangen werden, ihre Bitcoin stark zu verkaufen, damit sie wieder Fiat erhalten. Als Grund nannte er den aktuellen Ausbruch des Coronavirus.

Am 27. März 2020 erklärte die IWF-Chefin, Kristalina Georgieva gegenüber den Medien, dass sich die Weltwirtschaft derzeit in einer durch die COVID-19-Pandemie verursachten Rezession befindet.

Zu CNBC sagte sie:

“Wir haben festgestellt, dass sich die Welt jetzt in einer Rezession befindet und dass die Länge und Tiefe dieser Rezession von zwei Dingen abhängt: Eindämmung des Virus und wirksame, koordinierte Reaktion auf die Krise.”

Jetzt hat David Gokhshtein, ein republikanischer Kandidat, der bei den Wahlen zum 1. Kongressbezirk von New York antritt, erklärt, dass Bitcoin kurz vor einem gewaltigen Abverkauf steht, da er davon ausgeht, dass die Investoren Fiat-Geld brauchen.

Der bekannte YouTube MMCrypto hat in einem Tweet geschrieben, dass nach den jüngsten von der Fed Reserve ausgelösten geldpolitischen Anreizen die USA jetzt einer unglaublichen Gesamtverschuldung von unglaublichen 23.000.000.000.000 US-Dollar gegenübersteht.

Er erwähnte auch extra, dass diese Zahl 105 Prozent des US-BIP ausmacht, was die USA unvermeidlich zahlungsunfähig macht.

Laut MMCrypto ist das Drucken von Geld keine Lösung sondern es verschlimmert nur die Lage.

Auch Jason Yanowitz von der BlockWorks Group kritisiert die Maßnahmen der Fed. Für ihn wird dies wahrscheinlich zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch führen, auf den ein Reset folgt. Bitcoin ist der einzige Ausweg.

“Sobald eine Wirtschaft von Anreizen abhängig ist, gibt es kein Zurück mehr. Es eskaliert, bis es zu einem Währungsversagen und einem wirtschaftlichen Reset kommt. Wenn Sie Bürger sind, gibt es nur einen Ausweg. #Bitcoin.”

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Blockchain-Revolution: Digitale Garantie für Luxus-Uhren

Das Konsortium für digitale Identität Arianee hat eine begrenzte Anzahl von Luxus-Wallets mittels seines Blockchain-Protokolls authentifiziert.

Am 26. März kündigte der Schweizer Luxusuhrmacher Breitling an, einen Chronographen in limitierter Auflage auf den Markt bringen zu wollen, der über das Arianee-Protokoll zertifiziert ist. Jede einzelne Uhr aus der Modellreihe Top Time erhält mittels der Distributed-Ledger-Technologie eine einzigartige digitale Identität.

Breitling: Erste Blockchain-basierte und digitale Garantie für mechanische Uhren

Breitling wurde im Jahr 1884 gegründet und behauptet, als erster Hersteller Uhren mit einer über Blockchain-Technologie zertifizierten Garantie auf den Markt zu bringen. Jede Uhr wird mit einer eigenen E-Garantiekarte verkauft. Scannt der Besitzer die Karte, kann er eine verschlüsselte Wallet herunterladen, die den digitalen „Reisepass“ der Produkte sicher aufbewahrt. 

Der Reisepass enthält Daten über diese bestimmte Uhr. Darunter etwa ihre Seriennummer und einen Zeitstempel, der angibt, wann die Garantie aktiviert wurde. 

„Auf diesen Pass kann man nur über die Wallet des Besitzers zugreifen. Er enthält ein Übertragungsmerkmal, mit dem der Besitzer die Echtheit der Uhr und sein rechtmäßiges Eigentum nachweisen kann“, wie es auf der Webseite von Breitling heißt.

Wenn ein Eigentümer seine Top Time verkaufen möchte, muss er nur den digitalen Pass übertragen, um den neuen Eigentümer der Uhr zu authentifizieren. Emmanuelle Collet, Mitbegründerin von Arianne und CMO, erklärte dazu:

„Wir sind stolz darauf, den Breitling-Kunden, die eine Top Time kaufen, durch ein erweitertes Garantieprogramm ein besseres Eigentumserlebnis bieten zu können.“

Arianee will digitale Identifizierung von Luxusmode fördern

Arianee sagt, das Konsortium habe bei der digitalen Identifizierung von Uhren Pionierarbeit geleistet. Im Rahmen seiner Partnerschaft mit Vacheron, die im Juni 2019 geschlossen wurde, wurden die ersten Uhren hergestellt, die mit Hilfe der Blockchain-Technologie eindeutig identifiziert werden können.

In den letzten Monaten hat Arianee versucht, Anwendungsszenarien für die Blockchain-Technologie innerhalb der Luxusmodebranche zu finden. Der CEO und Mitbegründer des gemeinnützigen Unternehmens Perre-Nicolas Hurstel hat auf Modekonferenzen von Premiere Vision Paris und Vogue im Februar 2020 in Paris darüber gesprochen.

Blockchain-basierte Identitätszertifizierung immer öfter verwendet

Die Blockchain-Technologie wird für die Zertifizierung von digitalen Identitäten in immer mehr Mainstream-Branchen eingesetzt.

Ende Februar hat die südkoreanische Bank Nonghyup ein System für „mobile Mitarbeiter-Identität“ eingeführt, bei dem Distributed-Ledger-Technologie verwendet wird. Diese Identitätstechnologie wurde in Partnerschaft mit dem Technologieriesen Samsung entwickelt. Das System wird durch den größten Mobilfunkanbieter des Landes SK Telecom implementiert.

Am 25. März hat das Ministerium für Gemeindeentwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate enthüllt, dass es bei der Ausgabe von Dokumenten eine Blockchain-basierte digitale Identitätsauthentifizierung verwenden wolle. Durch die COVID-19-Einschränkungen musste das Ministerium seine Büros schließen.

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Frankreich testet CBDC: Der E-Euro kommt – aber wann?

Die Banque de France will die Möglichkeiten eines digitalen Euros austesten. Der E-Euro im Sinne eines digitalen Zentralbankengeldes (Central Bank Digital Currency, CBDC) soll zunächst im Interbanken-Verkehr getestet werden. Damit, so erläutert es die französische Zentralbank in einer öffentlichen Mitteilung vom 30. März, will sie den Einsatz des digitalen Geldes im Clearing und der Abwicklung von tokenisierten Assets testen. Sie leistet damit in gewissem Sinne Pionierarbeit – allerdings nur in Europa.

Banque de France will Pionierarbeit leisten

Einen E-Euro in Form von digitalem Zentralbankengeld soll das bestehende Geldsystem keinesfalls ergänzen, teilt die Banque de France weiter mit. Viel eher gehe es darum, zu testen, inwiefern ein E-Euro die Effizienz der Zahlungsflüsse im Geldverkehr verbessern könne. Davon verspricht sie sich eine „verbesserte Finanzierung der Wirtschaft“.

Dahingehend wolle man nun testen, inwiefern man bestehende Strukturen des traditionellen Settlements über technologische Lösungen in eine CBDC überführen könne. Dazu müsse man die Vorteile eines E-Euros ausloten und eventuelle Auswirkungen überprüfen, die ein solches Geld auf die Finanzstabilität, Geldpolitik und die Regulatorik haben könne.

Die Ergebnisse dieser Testläufe sollen schließlich den Beitrag der Banque de France zu einem europäischen Zentralbankengeld bereitstellen. Hier sei es jedoch notwendig, eine europäische Zusammenarbeit anzustreben.

Nun sind Einzelpersonen oder Gruppen dazu angehalten, entsprechende Vorschläge für Testprogramme einzureichen. Die Banque de France will dann maximal 10 Bewerber aussuchen. Dabei schreibt die französische Zentralbank keine bestimmte Technologie vor. Sie sollte lediglich „innovativer Natur“ sein.

Ferner wolle man eine große Bandbreite an Unternehmenszweigen miteinbeziehen, um damit mehrere mögliche Einsatzgebiete des E-Euros zu gewährleisten. Bewerbende haben nun bis zum 15. Mai Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Die Banque de France will dann bis zum 10. Juli die passenden Bewerber auswählen.

Bis es tatsächlich zu einer Umsetzung des E-Euros kommt, wird jedoch noch einige Zeit ins Land streichen.

CBDC: China macht’s vor

Um einiges forcierter sind da schon die Pläne Chinas. Denn das Land arbeitet bereits seit Längerem an einer digitalen Ausgabe der Staatswährung. Der digitale Renminbi hat nach letzten Informationen die ersten Tests bereits erfolgreich absolviert. Aktuell arbeitet die chinesische Regierung daran, einen passenden rechtlichen Rahmen für das digitale Zentralbankengeld zu finden. In China hat Alipay, der Bezahldienst des chinesischen Technologieriesen Alibaba, offenbar bereits fünf Patente im Zusammenhang mit der digitalen Währung angemeldet.

Auch die USA loten bereits seit vergangenem Jahr die Chancen und Risiken eines digitalen US-Dollars aus. Jüngst erhielten die Diskussionen um digitales Helikopter-Staatsgeld neue Impulse.

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EILMELDUNG: Binance kurz vor spektakulärer $400 Millionen-Übernahme!

Heute wurde bekannt, dass die führende Exchange Binance ein spektakuläres Übernahme-Geschäft plant und sich schon in der Endphase der Verhandlungen befindet: Für bis zu 400 Millionen US-Dollar soll die Informationsplattform CoinMarketCap aufgekauft werden!

Die weltweit führende Exchange Binance steht offenbar kurz vor der Übernahme einer anderen wichtigen Plattform in der Krypto-Spähre: Wie die Nachrichtenseite The Block heute berichtete, will die Kryptobörse CoinMarketCap (CMC) übernehmen, die bekannteste Webseite mit Informationen zu Coin-Preisen und Exchanges.

Binance will bis zu $400 Millionen zahlen

“Leuten, die mit Geschäft vertraut sind”, zufolge will sich Binance die Akquisition bis zu 400.000 US-Dollar kosten lassen. Noch diese Woche soll laut The Block eine offizielle Ankündigung erfolgen.

Exchange-CEO Changpeng Zhao (kurz “CZ”) hatte bereits in seiner Neujahrsbotschaft im Januar bedeutende Übernahmen angekündigt. Es gäbe zwei, bezüglich denen er “insbesondere sehr begeistert” sei. Weiterhin hieß es darin:

“Eines unserer wichtigsten Ziele für 2020 ist es, Krypto zu den Massen zu bringen. Dazu wollen wir den Fiat-to-Crypto-Handel für über 180 Fiat-Währungen ermöglichen. Wir haben immer eine Reihe von strategischen Übernahmediskussionen in Arbeit, einige davon sind von großer Bedeutung und werden einen erheblichen Einfluss haben. Wir werden sie zu gegebener Zeit bekannt geben.”

Laut den Quellen von The Block ist der hohe Traffic auf CMC ein Hauptgrund für die Übernahme. In den letzten sechs Monaten hatte CoinMarketCap etwa 80 Prozent mehr Besucher als Binance.

Wer nun Angst hat, dass die Informationen auf CMC in Zukunft parteiisch zugunsten von Binance ausgelegt werden, kann alternative Plattformen wie Coinpaprika oder CoinGecko nutzen, die im Grunde denselben Zweck erfüllen.

Andere Übernahmen in der Krypto-Spähre

Bislang war im Krypto-Bereich vor allem die Tron Foundation dafür bekannt, andere Projekte aufzukaufen und in ihr eigenes Tron (TRX)-Ökosystem zu integrieren. Nachdem bereits das Filesharing-System BitTorrent und die Livestreaming-Plattform DLive übernommen worden waren, kam es allerdings nach der Übernahme der Krypto-Blogger-Plattform Steemit zu Komplikationen:

Große Teile der Community des sozialen Netzwerks sperrten sich gegen Aussicht, nun von Tron-CEO Justin Sun kontrolliert zu werden. Deswegen führten sie diesen Monat eine Hard Fork der Steemit zugrundeliegenden Kryptowährung Steem (STEEM) durch. Somit entstand ein neuer, unabhängiger Coin namens Hive (HIVE). Der Erfolg des Community-Projekts lässt sich daran ablesen, dass ein HIVE aktuell rund 0,19 US-Dollar wert ist, ein STEEM dagegen bloß 0,16 USD.

Aber auch Binance hat in der Vergangenheit bereits Übernahmen getätigt: Zu nennen wären beispielsweise der Wallet-Anbieter Trust Wallet, das Daten-Startup DappReview, und die indische Exchange WazirX.

Was wird es Deiner Meinung nach für das Krypto-Ökosystem bedeuten, falls Binance wirklich CoinMarketCap übernehmen sollte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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