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Die Bitcoin-Börse Binance wurde vergangene Woche Opfer einer DDos-Attacke. CZ sucht die Schuld bei der direkten Konkurrenz.

Zwar überstand Binance den DDos-Angriff am 29. April ohne technische Aussetzer des Handelssystems. Binance-CEO Changpeng Zhao, kurz CZ, nutzte dennoch die Gelegenheit und startete seinerseits einen verbalen Angriff auf die unmittelbare Konkurrenz.

CZ zufolge lässt das Angriffsmuster auf eine Attacke aus Reihen der Konkurrenz schließen. Doch damit nicht genug, denn Changpeng Zhao wittert eine groß angelegte Hetzkampagne.

Binance-CEO fabuliert über mögliche Hintergründe

Gegenüber dem Branchenmagazin Cointelegraph äußerte CZ zudem den Verdacht, hinter dem Angriff stünde eine breite Medienkampagne, die die Reputation der Börse beschädigen möchte:

Wenn Sie schon längere Zeit in der Branche tätig sind, wissen Sie, wer sie sind. Es ist auch der chinesischen Gemeinschaft bekannt, aber irgendwie existiert die Branche immer noch. Innerhalb von 5 Minuten nach den Angriffen, die nur geringe Auswirkungen zeigten, wurden lange Artikel darüber veröffentlicht, wie unzuverlässig unsere Dienstleistungen sind und all die negativen Dinge, die man Binance anlasten kann,

so CZ. Demnach sollen (nicht namentlich genannte) Medien Zahlungen von Konkurrenten akzeptieren, um negative Schlagzeilen über Binance zu verbreiten.

Allerdings dürfte ein direkter Zusammenhang schwer nachweisbar sein, zumal der Vorwurf einer zwischen Medien und Börsen organisierten Kampagne schwer wiegt.

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