Warum gerade die Krypto-Sorgen eines Top-Investors Bitcoin letztendlich fördern könnten

Die Krypto-Adaptionskurve war bislang ziemlich steil – besonders wenn es um traditionelle Investoren geht. Allerdings hat der Erfolg zahlreicher Blockchain-Projekte begonnen, diesen Trend zu verschieben, da immer mehr neue Investoren den Krypto-Markt überschwemmen.

Ein prominenter Angel-Investor ist jedoch immer noch nicht davon überzeugt, dass der im Entstehen begriffene Markt die Reife besitzt, um solide Investitionen zu rechtfertigen – denn 99% der heute existierenden Kryptoprojekte seien “Müll”.

Er glaubt allerdings, dass das verbleibende 1% der Projekte, die funktionale und praktische Produkte liefern können, “die Welt verändern” könnten.

Top-Investor schießt gegen Krypto-Industrie

Jason Calacanis ist in der Investorengemeinde aufgrund seiner frühen Investitionen in einige große sogenannte “Einhörner” gut bekannt – darunter Uber, Robinhood und andere.

Obwohl Calacanis sich schon früh dem Internet verschrieben hat und mehrere Trends reitet, die die traditionelle Investitionslandschaft geprägt haben, steht er den Krypto-Märkten nach wie vor sehr skeptisch gegenüber.

In der Vergangenheit hat er in Bezug auf Bitcoin und die Kryptobranche gemischte Ansichten geäußert und im Mai 2019 behauptet, dass BTC “wahrscheinlich durch eine neue Technologie ersetzt wird”, da er stark “manipuliert” sei.

Er glaubt zudem, dass BTC in Zukunft wahrscheinlich auf einen Wert zwischen 0 und 500 Dollar sinken werde. Als Gast in Anthony “Pomp” Pomplianos Podcast gab er einen etwas bullisheren Ausblick auf die Kryptowährung zum besten und erklärte: Er sei offen dafür, einen kleinen Teil seines Nettovermögens Bitcoin zuzuweisen.

An diesem Wochenende sagte Calacanis jedoch, dass er immer noch glaubt, dass “99% der Kryptoprojekte Müll sind” und dass die meisten von wahnhaften und unqualifizierten “Idioten” geleitet werden.

Er glaubt allerdings, dass 1% der Kryptoprojekte, die nicht in diese Kategorie passen, die Chance haben, die Welt zu verändern.

“Historisch gesehen sind 99% der Kryptoprojekte Müll, der von unqualifizierten Idioten, wahnhaften, aber unterdurchschnittlichen Gründern oder Betrügern geleitet wird… die 1%, die es nicht sind, könnten die Welt verändern. Ich warte darauf, dass diese 1% ihr Produkt liefern, damit ich mit ihren Kunden sprechen kann. Haben Sie Kunden?”

Max Keiser: Zurückhaltung der Investoren verstärkt den “aufgestauten” Kaufdruck

Max Keiser – ein früher Bitcoin-Investor und ausgesprochener Befürworter der Kryptowährung – erklärte unter Bezugnahme auf Calacanis’ Kommentare: Die Zurückhaltung der Investoren, in den Kryptomarkt einzusteigen, würde zum “Kaufstau”-Druck beitragen.

Kaiser glaubt, dass zögerliche Investoren schließlich Panik beim Kauf von Bitcoin auslösen werden, was dann zu einem großen Aufwärtstrend beiträgt.

“Mehr Kaufstau. Irgendwann wird Jason mit Panikkäufen bei BTC beginnen. Je mehr er jetzt zögert, desto größer werden später die Panikkäufe. (Das liegt einfach in der menschlichen Natur).”

Was der Katalysator des “FOMO” sein könnte, der diese Panikkäufe auslösen wird, bleibt abzuwarten.

Textnachweis: cryptoslate

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Weil Leute vermehrt von zuhause aus arbeiten: Ransomware-Angriffe nehmen zu

Eine Studie der Cybersicherheitsfirma Proofpoint zeigt, dass es einen Anstieg an Phishing-Angriffen per E-Mail gibt. In den letzten Monaten wurden solche zur Verbreitung von Ransomware eingesetzt.

Dem Bericht zufolge nimmt die Ransomware-Verbreitung zu. Bisher wurden vor allem die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, Griechenland und Italien ins Visier genommen.

Die Angriffe machen sich die Zunahme von Leuten, die im Zuge der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten, zunutze. Forschungen deuten auch darauf hin, dass die Lösegeldforderungen im Vergleich zu den Beträgen, die normalerweise bei diesen Angriffen gefordert werden, sehr niedrig sind.

Unterdurchschnittliche Lösegeldforderungen

Ein Ransomware-Programm namens „Mr. Robot“ hat bisher vor allem Menschen und Unternehmen in den USA ins Visier genommen. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass sich das in den letzten Monaten geändert habe, da Heimanwender bei diesem Angriff das hauptsächliche Ziel waren. Das neue Anwendungsszenario der Software spiegelt sich auch in den Lösegeldbeträgen wider. Diese sind auf bis zu 100 US-Dollar in Bitcoin (BTC) gefallen.

Eine Ransomware namens Avaddon versendete in nur einer Woche über eine Million Nachrichten. Auch diese nimmt US-Unternehmen und Einzelpersonen ins Visier.

Avaddon-Hacker bieten „24/7-Support“ an

Die Hacker hinter Avaddon verlangen oft Lösegeldzahlungen in Höhe von 800 US-Dollar in Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin. Interessanterweise bietet diese Gruppe seinen Opfern einen „24/7-Support“-Service an, der sie bei der Zahlung des Lösegelds und Funktionsweise von Kryptowährungen berät.

In den letzten Tagen blockierte die Cybersicherheitsfirma Symantec einen Ransomware-Angriff, der 30 US-Firmen und Fortune-500-Unternehmen ins Visier nahm.

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Blockchain-Plattform tokenisiert die neuen Zehn Gebote

Der geplante Online-Marktplatz Fyooz nutzt die Blockchain, um menschliche Aufmerksamkeit und Begeisterung in wirtschaftliche Werte umzuwandeln. Das Start-up aus der Schweiz versucht damit nicht weniger, als „den globalen Investmentmarkt auf ethische Weise zu humanisieren und zu demokratisieren.“ Um dies zu unterstreichen, unterstützen sie eine medienwirksame Kunstperformance. Doch steckt hinter dem Ganzen mehr als nur ein PR-Gag?

Spaziergängern in St. Gallen hat sich in den vergangenen Tagen ein eigenwilliges Schauspiel präsentiert.  Denn die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin haben den Platz vor der örtlichen Kathedrale seit dem 22. Juni in Beschlag genommen. Die beiden Brüder meißeln dort eine eigene Neuauflage der zehn Gebote stilgerecht in Steinblöcke. Noch bis zum 1. Juli lässt sich ihre Arbeit über einen Livestream bestaunen, danach wird die wortwörtliche Blockchain nach Zürich transportiert.

Anders als ihre christlich-jüdischen Vorbilder enthalten die Gebote der Riklins indessen Regeln für eine nachhaltigere Art des Wirtschaftens. Denn die beiden Künstler sind für ihren Ansatz bekannt, mit Hilfe von „Komplizen“ aus der Wirtschaft, Einfluss auf ökonomische Entwicklungen nehmen zu wollen. Die Riklins lassen die Zehn Gebote Vol. 2 nach der Fertigstellung deswegen mit Hilfe von Fyooz in Token-Form überführen. Kunden der Blockchain-Plattform werden dadurch Anteile an den Steinblöcken erwerben können:

Die Gebote und Werte der Riklins sollen nicht nach oberflächlichen Likes und Shares beurteilt werden, sondern vielmehr nach dem wirtschaftlichen Interesse, das sich entwickelt (oder auch nicht).

Fyooz bringt Aufmerksamkeit auf die Blockchain

Aus der oben zitierten Passage aus der zugehörigen Pressemeldung scheint bereits der Kerngedanke von Fyooz durch. Schließlich möchte die Blockchain-Plattform ihren Teilnehmern eine Investmentmöglichkeit in das eröffnen, woran sie glauben. Die Plattform scheint sich damit als Gegengewicht zu den Sozialen Medien positionieren zu wollen. Denn während Lieder, Filme und andere Kulturerzeugnisse dort mit einem symbolischen „Gefällt mir“ geehrt werden, verspricht Fyooz die Umwandlung von Aufmerksamkeit in ökonomische Werte.

Hierzu Remo Prinz, Mitbegründer von Fyooz:

Die Welt erlebt nicht nur eine digitale Revolution, sondern auch einen tiefgreifenden sozialen und menschlichen Wandel. Viele der neuen Generationen würden lieber in Teilen, Belohnen und Teilhabe investieren als in rein kapitalistische Bestrebungen. Wir beabsichtigen, diesen Wandel zu erleichtern, indem wir die Möglichkeiten demokratisieren, in individuelle Leidenschaften und Überzeugungen zu investieren.

Auf Fyooz sollen deshalb nicht nur Anteile an Kunstwerken, sondern auch an Zielen, Ideen und Veranstaltungen als Token dargeboten werden. Für die Ersteller eröffnet sich dadurch eine dezentrale Finanzierungsmöglichkeit. Investoren lockt hingegen das Versprechen einer Belohnung für die monetäre Beteiligung an ihrem Lieblingsprojekt.

Kunstwerke in Token-Form bereits verfügbar

Im Jahr 2020 gibt es indes bereits mehrere Projekte und Plattformen, die Kunstwerke oder Musikstücke in Token-Form auf die Blockchain bringen. Sie wollen Kunstschaffenden einen Zugang zu ökonomischen Mitteln eröffnen, der sie unabhängiger von bestehenden Strukturen wie etwa Verlagshäusern und Musiklabels machen soll. Für die Kundenakquise verweisen dabei auch diese Plattformen auf die Möglichkeit, jenes unmittelbar zu unterstützten, was dem Kunden selbst am Herzen liegt.

Die Idee von Fyooz besteht darin, diesen Ansatz auf weitere Erzeugnisse der menschlichen Kreativität auszuweiten. In diesem Sinne ist die Blockchain-Plattform gewiss innovativ. Wie sich hierdurch aber der Weg zu einer ethisch verträglicheren oder gar humaneren Form des Wirtschaftens eröffnen soll, bleibt zumindest dem Verfasser dieser Zeilen weiterhin unklar.

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Heißes Eisen: Stahlverkauf ab jetzt auf der Blockchain

Heißes Eisen im Feuer

Der australisch-britische Rohstoffgigant BHP Group Limited gab am Montag bekannt, dass sie die Blockchain für einen Deal im Wert von 14 Millionen US-Dollar verwendeten, um Eisenerz an einen Top-Stahlproduzenten zu verkaufen.

Der multinationale Bergbaukonzern BHP Group hat diese Woche die erste Eisenerztransaktion auf Blockchain-Basis mit, Chinas größtem Stahlproduzenten, Baosteel, erfolgreich abgewickelt. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht, machte BHP am 12. Mai öffentlich, dass Eisenerz im Wert von 14,1 Millionen US-Dollar letzten Monat an Baosteel verkauft wurde.

Die technologische Grundlage dafür lieferte die Blockchain-Plattform Minehub. So kam die Technologie bei der digitalen Verarbeitung von Vertragsbedingungen, zum Austausch von Dokumenten sowie zur Echtzeit-Transparenz der Fracht zum Einsatz.

Der Einsatz der Technologie durch BHP solle dazu dienen den Rohstoffsektor zu digitalisieren, um den Dokumentationsprozess zu erleichtern, erklärt der Vertriebsleiter von BHP, Michiel Hovers, gegenüber Reuters am 29. Juni.

Sowohl BHP als auch Minehub betonen in unterschiedlichen Mitteilungen, dass die Blockchain die Effizienz und Transparenz erhöhen würde. Ob der Rohstoffkonzern bereits zuvor mit der Blockchain-Technologie arbeitete, ging allerdings nicht aus den Kommentaren hervor. Infolge des erfolgreichen Handels erklärte BHP die Blockchain für zukünftige Transaktionen weiter zu erforschen.

China hat mittlerweile bereits mehrere Projekte in der Stahlindustrie auf der Blockchain umgesetzt.

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Neues US-Konjunkturpaket: Wie der Wirtschaftsaufschwung bald eine enorme Bitcoin-Rallye auslösen könnte

Bitcoin startete die Woche mit einem bescheidenen Anstieg und stieg bis zum Montagmorgen um 0,78 Prozent. Die Kursgewinne folgten auf einen scharfen Ausverkauf in der vergangenen Woche, als Trader ihre Hoffnungen auf ein neues Konjunkturpaket der US-Notenbank und des US-Kongresses gesetzt hatten.

Die Stimmung trug dazu bei, dass der S&P 500 einen Teil seiner Verluste der vergangenen Woche ausgleichen konnte. Der US-Index und Bitcoin haben eine kurzfristige positive Korrelation gebildet.

Die Erholung von Bitcoin nach dem Tief der vergangenen Woche wirft ein Licht auf die wachsende Abhängigkeit von makroökonomischen Fundamentaldaten.

Die Benchmark-Kryptowährung ist am Montag um 0,78 Prozent auf 9.184,45 Dollar gestiegen – eine Bewegung, die der Aufschwungstimmung beim S&P 500 treffend folgte. Wie Bitcoin kletterte auch der US-Index am Montag, um seine jüngsten Verluste auszugleichen, und stieg um 44,19 Punkte oder 1,5% auf 3053,24.

Spekulativer Optimismus

Die S&P 500-Peers an der Wall Street, Nasdaq Composite und Dow Jones, legten ebenfalls um 2,3 Prozent bzw. 1,2 Prozent zu. Das Wall Street Journal schrieb den Aufschwung des S&P 500 “rein spekulativem Optimismus” zu und bemerkte, dass die Erwartungen an ein neues Konjunkturpaket die Trader in Bezug auf den Index bullish bleiben ließen.

Der S&P 500 erreichte im Juni einen Höchststand von 3.233 Punkten. Er ist auf dem besten Weg, sein Allzeithoch zu erreichen, auch wenn die widersprüchlich schlechten Fundamentaldaten, angeführt durch den Anstieg der COVID-Infektionen, Anleger verunsichern.

Beobachter glauben, dass die US-Notenbank und der US-Kongress weiterhin Geld in die Wirtschaft injizieren werden, um den Aufschwung zu unterstützen.

“Es gibt ein Sicherheitsnetz unter dem Anleihen- und Aktienmarkt”, erklärt etwa Philip Blancato, Präsident von Ladenburger Thalmann Asset Management.

In der Zwischenzeit ist die 150-prozentige Kursrallye von Bitcoin seit dem Tiefststand vom 12. März ebenfalls auf die gleichen Stimulierungsbemühungen zurückzuführen. Die Hardcore-Krypto-Community betrachtet die Finanzspritze der Fed in Höhe von 7 Billionen Dollar als inflationär. Daher tendieren sie dazu, ihr Fiat in Bitcoin zu parken – einem Vermögenswert mit einem begrenzten Angebot von 21 Millionen Token.

Mehr Erholung für S&P 500 und Bitcoin

Die während der COVID-Pandemiekrise entwickelten Makrogrundlagen haben Bitcoin und den S&P 500 zu einer erratisch positiven Korrelation veranlasst. Was auch immer sich daraus ergibt, der US-Benchmark-Index könnte sich daher als ebenso einflussreich für die weltweit führende Kryptowährung erweisen.

Und: So wie es aussieht, hat der S&P 500 Raum für weiteres Wachstum. Das glaubt zumindest Tony Dwyer, ein bekannter Marktanalyst.

Der leitende Marktstratege von Canaccord Genuity hat Investoren am Montag empfohlen, die Einbrüche des S&P 500 zu kaufen – sein 12-18-Monatsziel für den Index liegt auf 3.300. Nach der neuen Prognose liegt der Index um 9 Prozent höher als bei seinem Abschluss am Montag. Dwyer in einer Notiz an Kunden:

“Nach der anfänglichen Erhöhung auf 3.200 haben wir mit einer mehrwöchigen Konsolidierungsphase über mehrere Wochen/Monate gerechnet, mit der Absicht, jedes Mal, wenn der SPX auf 3.000 zurückgeht, das Risiko schrittweise zu erhöhen.”

Nichtsdestotrotz betont der altgediente Investor, dass er den “unglaublichen geldpolitischen Stimulus” der Fed sowie Verbesserungen auf dem Kreditmarkt und bei der Liquidität sieht, um die Aussichten des S&P 500 zu unterstützen.

Bitcoin befindet sich vorerst in einem ähnlichen Szenario. Die Kurserholung der Kryptowährung in Richtung 10.000 bis 10.500 USD Anfang Juni traf auf einen höheren Verkaufsdruck. Später korrigierte er nach unten in Richtung 9.000 $ und konsolidiert sich seitdem seit Wochen seitwärts.

Bitcoin könnte dennoch einen Bull-Run wagen, sollte die Fed ein weiteres Konjunkturpaket ankündigen. Die Entscheidung wird irgendwann Mitte Juli fallen. Bis dahin ist es wahrscheinlich, dass Trader die Kryptowährung über 9.000 $ halten, was einem technischen Unterstützungsniveau entspricht.

Textnachweis: bitcoinist

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Bitcoin könnte „früher oder später“ $10.500 erreichen – wie stehen die Chancen für einen Bull-Run?

Es waren harte letzte Tage für Bitcoin-Trader. Nach einer Pause bei ~$9.400 rutschte die Kryptowährung am Wochenende vorübergehend unter $9.000 ab. Dabei wurden Dutzende Millionen von BitMEX-Longpositionen liquidiert.

Ein Analyst hat jedoch versichert, dass BTC mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder 10.500 $ aufnimmt. Wenn Bitcoin dann dieses Niveau überwindet, könnte dies zu noch größeren Gewinnen führen, wobei einige “neue Höchststände” fordern.

Bitcoin könnte bald wieder $10.500 erreichen

Nach Angaben eines pseudonymen Traders mit Zehntausenden von Anhängern gibt es einen “Liquiditätspool” von 10.500 Dollar, den Bitcoin wahrscheinlich erneut testen wird. Dem Trader zufolge werde dies wahrscheinlich “früher oder später” geschehen – aufgrund der natürlichen Neigung von Vermögenswerten, dort zu traden, wo Liquidität besteht.

“Makro-BTC-Kontext: Wir glauben immer noch, dass wir uns mittelfristig auf 13.000 $ zubewegen. Massiver Liquiditätspool um 10,5.000, der Preis tendiert dazu, diese früher oder später zu besuchen.”

Sobald (oder falls) Bitcoin 10.500 $ erreicht, muss er ausbrechen und 10.500 $ in einem relativ hohen Rahmen halten, um weitere Aufwärtsbewegungen zu bestätigen. Ein Kommentator hierzu Anfang Juni:

“BTC steht kurz vor der Explosion. Ein Durchbruch über $10.500 würde ein symmetrisches Dreieck von über 2 Jahren, einen Keil mit 11-monatiger Verbreiterung und einen horizontalen Widerstand von 8 Monaten brechen.“

Die Bedeutung von $10.500 bestätigt auch Rob Sluymer von Fundstrat Global Advisors weiter. Er sagt:

“Der nächste Richtungswechsel für BTC steht bevor, da die Überzeugungen der Bullenbären kurz vor der Prüfung stehen. Die Bären können den Abwärtstrend bei 10-10,5K anzeigen. Bullen haben den langfristigen Aufwärtstrend (200-Wochen-Sma) im Rücken und die Widerstandsfähigkeit der vergangenen Woche, da BTC sich schnell von seinem 200-dma erholten.“

Fundamentaldaten unterstützen den Bull-Case

Die Fundamentaldaten sprechen für die Bullen. Zuallererst gab es in den letzten Wochen und Monaten eine massenhafte Anhäufung von Bitcoin sowohl durch Kleinanleger als auch durch institutionelle Trader.

Blockchain-Analytikunternehmen Glassnode berichtet, dass langfristige Bitcoin-Anleger in den letzten Monaten stillschweigend eine Anhäufung von Bitcoin vorgenommen haben. Rund 90% der Tage im Jahr 2020 hätten diese laut ihren Daten angehäuft.

Zweitens hat Gold als Anlageklasse mit einem Wert von 10 Billionen US-Dollar eine extrem starke Performance verzeichnet. Seit Anfang 2020 ist das Edelmetall um ca. 15% gestiegen und nähert sich damit den Allzeithochs, die nach der Großen Rezession 2008 erreicht wurden.

Laut Analysten wie Mike McGlone von Bloomberg ist die Erholung von Gold der Treibstoff für Bitcoin. Der Rohstoffanalyst erklärt hierzu in einem kürzlich veröffentlichten Bericht:

“Die zunehmende Verbindung mit Gold ist unserer Ansicht nach Rückenwind für den Bitcoin-Preis. Bei der höchsten 52-Wochen-Korrelation und dem höchsten jemals erreichten Beta gegenüber dem Metall dürfte die erstgeborene Kryptowährung aus ähnlichen Gründen wie Gold, angeheizt durch die beispiellose Lockerung der globalen Zentralbanken, weiter voranschreiten.”

Zudem unterstützen die Bitcoin-Miner das Netzwerk trotz der Halbierung (und den für sie damit verbundenen Verlusten) weiterhin. Dies hat dazu geführt, dass sich ein Makroindikator namens “Hash Ribbons” dem Druck eines schwer fassbaren Kaufsignals nähert, das zu Beginn des Bullenlaufs 2016-2017 zu beobachten war.

Textnachweis: bitcoinist

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Auf Nummer sicher: DeFi-Plattform lanciert Optionen auf Compound

Risiko reduzieren, trotzdem Gewinne kassieren: Durch Opyns Strategie mit Optionen sollen Compound-Käufer jetzt vor plötzlichen Kurseinbrüchen geschützt werden.

Während der Aufschwung von COMP, dem Governance Token der dezentralisierten Kreditplattform Compound, den Sektor mit frischer Liquidität versorgte, bietet nun die DeFi-Versicherungsplattform Opyn Put-Optionsscheine auf den Governance-Token an. Sie geben dem Käufer das Recht, den jeweiligen Basiswert in der Zukunft zu einem festgelegten Kurs verkaufen zu können. 

Damit sollen Nutzer vor Risiken geschützt werden. Beispielsweise im Fall eines extremen Kursverlust in der nahen Zukunft. Opyn bietet bis zum 3. Juli Put-Optionsscheine auf COMP zum Preis von 150 US-Dollar an.

Die Put-Optionen verkündete Opyn über seinen offiziellen Account auf Twitter:

Wir freuen uns, die @compoundfinance COMP-Put-Optionen einzuführen! Ab jetzt kannst du dich schützen, falls der COMP vor dem 3. Juli auf $150 oder weniger fällt.

Compound dominiert DeFi

Seit der Verteilung der ersten COMP Token dominiert die Plattform das DeFi-Ökosystem von Ethereum (ETH) und stürzte sogar den größten Konkurrenzen MakerDAO vom Thron. Derweil zog Compound 631 Millionen US-Dollar aus dem 1,6 Milliarden US-Dollar schweren Ethereum DeFi-Sektor und besitzt eine stolze Dominanz von 38,8 Prozent.

Wie die Absicherung funktioniert

Eine Put-Option mit einem 150 US-Dollar Strike, also dem Preis, zu dem ein Kontrakt ausgeübt und der Vermögenswert gekauft oder verkauft wird, kann mit einer Anteilszahlung von derzeit 3,76 US-Dollar auf Opyns Website erworben werden. Damit erhält der Käufer sogenannte oToken und die weiderum geben ihm das Recht, COMP innerhalb der Frist von 150 US-Dollar auf unterschiedlichen Börsen zu handeln.

Im Gegenzug erhält der Optionsverkäufer, in diesem Fall Opyn, 150 USDC, einen Dollar-gestützten Stable Coin. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Liquidationsrisiko besteht. Die Put-Option auf COMP ist eine Put-Option im amerikanischen Stil. In anderen Worten erhalten Käufer das Recht, COMP jederzeit vor dem 3. Juli für 150 US-Dollar zu handeln. Europäische Optionsscheine können beispielsweise erst am Ablauftag eingesetzt werden.

Werden die Put-Optionen getätigt, gibt der Käufer die oTokens gemeinsam mit den COMP-Token an Opyn zurück. Dafür erhält die Person 150 USDC. Der maximale Verlust wäre also die gezahlte Prämie, also der Preis eines Optionsscheins. Das bedeutet selbst wenn der Preis von COMP auf Null fallen würde, hätte der Inhaber die Garantie seine Put-Option auf COMP für 150 US-Dollar zu verkaufen.

Risiken regulieren

Ein Entwickler von Opyn, Anton Cheng, erklärte den Nutzen von Opyn so:

Die Verkaufsoption von Opyn kann von Händlern genutzt werden, die keine COMP besitzen, aber auf den DeFi-Token spekulieren wollen

Beispielsweise könnte ein Händler mit einer pessimistischen Sicht auf COMP einfach Put-Optionen zum verfügbaren Ausgangspreis von 150 US-Dollar kaufen. Sollte der COMP fallen, gewinnen die oToken an Wert und der Händler könnte sie auf daraufhin Uniswap liquidieren.

Zur Zeit des Schreibens handelt COMP bei 224 US-Dollar. Der Governance-Token wurde am 15. Juni in den Handel gebracht und der Kurs erreichte am ersten Tag fast 80 US-Dollar. In den folgenden drei Tagen stieg der Preis um 500 Prozent auf 380 US-Dollar und löste damit den regelrechten Hype im DeFi-Space aus.

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Institutionelle Bitcoin-Trader glauben, dass die Spitze erreicht ist – was man jetzt beachten sollte

Der Bitcoin-Preis hat in den letzten Tagen und Wochen Anzeichen offensichtlicher Schwäche gezeigt. Die Kryptowährung nähert sich nun rasch ihrer kritischen Unterstützung bei 9.000 Dollar.

Der Kaufdruck hier scheint in den letzten Tagen und Wochen nachgelassen zu haben. Institutionelle Anleger und professionelle Trader an der CME scheinen zu glauben, dass die Bitcoin-Spitze erreicht ist, da die meisten von ihnen jetzt Short-Positionen platziert haben.

Kurz zuvor hatte eine bärenbegünstigende Trendlinie begonnen, den Preis von BTC nach unten zu lenken. Bitcoin und der aggregierte Krypto-Währungsmarkt scheinen sich derzeit in einer prekären Lage zu befinden.

In der vergangenen Woche führte BTC praktisch alle Krypto-Coins aufgrund ihres jüngsten Rückgangs von Höchstständen bei 9.800 $ zum Absturz. Dieser Rückgang erstreckte sich bis auf 8.900 $, wo die Käufer genug Unterstützung hatten, um den Preis der Kryptowährung in die Höhe zu treiben.

Wie sich Bitcoin als nächstes entwickelt, scheint davon abhängig zu sein, wie er kurzfristig auf die Obergrenze von 8.900 $ reagiert.

Wenn er unter diese Unterstützungsregion bricht, könnte seine seit langem gehaltene Trading-Range schließlich außer Kraft gesetzt werden – und es ist wahrscheinlich, dass ein Abwärtstrend einsetzt. Institutionen und professionelle Trader scheinen davon auszugehen, dass dies geschehen wird, denn Daten zeigen, dass sie bei Bitcoin weitgehend Short gehen.

Bitcoin-Bullen verteidigen entscheidenden Support – Aussichten verfinstern sich

Zum Zeitpunkt des Artikels wird Bitcoin zum Preis von 9.126 USD getradet. Dies stellt einen Rückgang gegenüber den Tageshöchstständen von fast 9.200 $ dar.

Die Kryptowährung kämpft mit einem erheblichen Kaufdruck, seit die Bullen sie Ende letzter Woche über 9.000 $ zurückgedrängt haben. Es scheint nun, als sei dies ein Zeichen der zugrundeliegenden Schwäche in der Anlegerbasis – ein potenzieller Abwärtstrend steht in den kommenden Tagen unmittelbar bevor.

Ein technischer Faktor, der teilweise für diesen Abwärtstrend verantwortlich sein könnte, ist eine rückläufige Trendlinie, die man beim Blick auf Bitcoins 4-Stunden-Chart beobachten kann. Ein populärer, pseudonymisierter Trader schreibt auf Twitter über diese Trendlinie und stellt fest, dass ein Durchbruch darüber ein Kaufsignal wäre.

“Bitcoin 4 Stunden – scheint durch diese absteigende Trendlinie festgenagelt zu sein, sodass ein Durchbruch darüber ein Kaufsignal für einen Trade sein sollte”, bemerkte er.

Institutionen gehen ebenfalls short

Es scheint, dass auch institutionelle Trader die gegenwärtige Schwäche von Bitcoin zur Kenntnis nehmen. Daten zeigen, dass diese Investorengruppe im Moment überwältigend knapp bei Kasse ist, wobei die Zahl der bearishen Trader in den vergangenen Tagen zugenommen hat. Ein anderer Analyst schreibt über diesen Trend und teilt einen Chart, das entsprechende Daten zeigt. Er kommentiert:

“Institutionelle Trader der CME scheinen zu glauben, dass die Spitze erreicht ist.”

Textnachweis: bitcoinist

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Mining-Riese Ebang plant Offshore-Bitcoin-Börse (BTC)

Nach seinem Börsengang an der Nasdaq plant Bitcoin-Mining-Unternehmen Ebang die Expansion. Nun soll eine Offshore-Exchange das Geschäft wieder ankurbeln.

Ebang, ein Hersteller für Mining-Equipment mit Sitz in China, plant den Start einer Offshore-Bitcoin-Börse. Der Plan fußt auf der Idee, dass der Umsatz von Exchanges weniger abhängig von der Bitcoin-Kursvolatilität ist als der des Minings. Schließlich handeln Trader BTC und Co. auch in Bärenmärkten.

Wo genau die Offshore-Börse seinen Sitz haben wird, ist nicht bekannt. In einem Interview mit Bloomberg verriet CFO Chen Lei lediglich, dass der Schritt mit unklaren Krypto-Regulierungen der chinesischen Regierung zu tun hat. Zuletzt geriet daher auch Binance unter Beschuss. Die chinesische Führung warf der Bitcoin-Börse vor, Festland-Chinesen Zugriff auf die Exchange zu gewähren – und das, obwohl das Krypto-Trading im Reich der Mitte verboten ist.

Umsatzerwartungen verdoppelt

An die Expansionsbestrebungen knüpft das Ebang-Management erwartungsgemäß Wachstumsaussichten. So hofft man Chen Bei zufolge, den Umsatz auf 200 Millionen US-Dollar zu steigern. Das wäre fast eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. 2019 verbuchte Ebang lediglich 109 Millionen US-Dollar an Umsatz; da dieser die Kosten nicht decken konnte, schrieb das Unternehmen sowohl 2018 als auch 2019 rote Zahlen.

Vom Börsengang ließ sich der Hersteller von Mining Rigs allerdings nicht abbringen. Erst am 26. Juni dieses Jahres wagte Ebang den Schritt an die New Yorker Technik-Börse Nasdaq. Während des IPOs verkaufte das Unternehmen 212,500 Aktien für durchschnittlich 5 US-Dollar das Stück. Mittlerweile notiert Ebang International Holdings Inc. mit dem Ticker „EBON“ bei 4,20 US-Dollar – ein Einbruch von 6,67 Prozent.

Anleger dürften bei Bitcoin-bezogenen Börsengängen indes weiter skeptisch sein. Schließlich warfen die Querelen rund um den versuchten Börsengang von Bitmain ein eher unrühmliches Licht auf den Sektor. Nachdem Bitmains IPO an der Hongkonger Wertpapierbörse 2019 gescheitert ist, plante der ASIC-Hersteller im selben Jahr heimlich einen weiteren Versuch. Für Vertrauen sorgte das nicht. Sorgen bereiten dürfte Investoren auch der Niedergang von Canaan Creative. Der Ebang-Konkurrent schaffte als erster Mining-Chip-Hersteller mit einem  90-Millionen-US-Dollar-IPO 2019 den Gang an die Börse. Der Aktienkurs von “CAN” fiel seither allerdings von 9 US-Dollar auf aktuell 1,85 US-Dollar. Ein Einbruch von fast 80 Prozent.

Professionalisierung der Branche

Die Expansionsabsichten von Ebang verdeutlichen indes aktuelle Trends im Krypto-Sektor. So scheinen sich große Marktteilnehmer nicht mehr nur auf ein einziges Geschäft zu konzentrieren, sondern streben die Diversifikation an.

Bei den hochvolatilen Bitcoin-Kursen ist das ein nachvollziehbarer Ansatz. Dazu kommt der Umstand, dass Ebang seine Börse an einem Offshore-Standort lancieren will, den selbst autoritäre Staaten wie China Kryptowährungen nicht eindämmen können. Man spricht dabei von sogenannter regulatorischer Arbitrage. Das bedeutet, dass kleinere Staaten Krypto-Unternehmen mit laxen Regularien anlocken und somit von Steuereinnahmen profitieren können.

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Prediction-Platform Augur (REP) startet Version 2 – Halter müssen Kryptowährung tauschen!

Das dezentrale Protokoll Augur wurde bereits 2014 erstellt, lange bevor der große Hype um Kryptowährungen und Blockchain ausbrach. Nun geht die Plattform in die zweite Runde, denn Augur V2 startet am 28. Juli auf dem Ethereum Mainnet. Mit dem Start der neuen Version erhält die Plattform gleichzeitig einen neuen Token.

Statt des aktuellen REP Tokens kommt zukünftig REPv2 zum Einsatz. Der alte Token wird auf REPv1 umbenannt, um Verwirrungen zu vermeiden. Halter der Kryptowährung müssen ihre alten Token manuell auf die neuen REPv2 migrieren, um an der neuen Plattform teilnehmen zu können.

Um den Wechsel der Token von REPv1 auf REPv2 einfacher zu gestalten, wird das Team ein Tool und eine Anleitung innerhalb des Augur UI zur Verfügung stellen.

Sollte es bei der neuen V2 Plattform zu einem Fork kommen, sind alle Halter der Kryptowährung verpflichtet, daran teilzunehmen. Das Prinzip nennt Augur „Use It or Lose It“. Wer nicht innerhalb einer 60 Tages-Frist nicht teilnimmt, wird mit seinen veralteten Token nicht an den zukünftigen Versionen teilnehmen können.

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