Bitcoin (BTC) konsolidiert – Altcoins zeigen Schwäche

In den letzten Tagen haben es die Altcoins nicht leicht gehabt, da viele rote Zahlen gesehen haben, da Bitcoin weiterhin damit zu kämpfen hat, nicht tiefer zu fallen. Der Widerstand bei 13.800 USD ist nach wie vor eine schwere Zone.

Altcoins zeigen Schwäche

Trotz des Mangels an Dynamik von Bitcoin bleibt der BTC aus technischer Sicht sehr stark, und man sieht, dass immer mehr Investoren aus dem Altcoin-Markt in BTC wechseln.

Über Nacht fiel der YFI-Governance-Token von Yearn.finance für kurze Zeit unter 10.000 US-Dollar und markierte so einen massiven Rückgang von seinen mehrmonatigen Höchstständen von 45.000 US-Dollar.
Auch andere nicht Altcoins haben in den letzten 24 Stunden Verluste von mehr als 10 Prozent verzeichnet. Dies passierte an einem ansonsten eher ruhigen Tag.

Ein Analyst merkt jetzt an, dass die kommenden Tage eine ideale Einstiegsmöglichkeit in einige umkämpfte Altcoins bieten könnten. Dies zeigt, dass der Analyst davon ausgeht, dass dieser Markt sich bald in einem überverkauften Gebiet befindet, was zu einem starken Anstieg führen könnte.

Anfang dieser Woche konnte Bitcoin bis zu 13.800 USD zulegen, bevor es nach unten ging, was die enorme Bedeutung des Widerstands bei diesem Niveau unterstreicht.
Obwohl Bitcoin sich gut gehalten hat, haben Ethereum und viele Altcoins einen größeren Verkaufsdruck erlebt.

Während ein pseudonymer Analyst über die Intensität der jüngsten Altcoin-Ausverkäufe sprach, erklärte er, dass dies anscheinend auf Panikverkäufe zurückzuführen sei. Für ihn ist das ein Grund, warum die kommende Woche den kleineren Kollegen von Bitcoin einige anständige Buy-in-Möglichkeiten bieten könnte.

“Der sehr aggressive Abwärtstrend bei DeFi, bei dem heute viel Verkaufsvolumen eingegangen ist, scheint sich wirklich in Panik zu verwandeln. Bei geringstem Schmerz und Warten könnte man warten, bis sich die Basis bildet, aber auf Ruhm, denke ich könnte in der kommenden Woche dein Glück versuchen.”

Ein stärkerer Impuls bei Ethereum könnte bedeuten, dass Altcoins auch wieder anziehen.
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Russische Gazprombank darf Krypto-Dienstleistungen in der Schweiz anbieten

Die große russische Privatbank Gazprombank hat von den Behörden Grünes Licht dafür erhalten, über ihr Schweizer Tochterunternehmen Krypto-Verwahrungsdienstleistungen anbieten zu dürfen.

Laut einer offiziellen Pressemitteilung vom 29. Oktober konnte sich die Bank von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FinMA) eine entsprechende Genehmigung für die Schweiz sichern, wodurch sie institutionellen Kunden und Firmenkunden nun Verwahrung und Handel von Kryptowährungen ermöglichen kann.

Das Dienstleistungsangebot wird zunächst nur für einen begrenzten Kundenkreis verfügbar sein, wobei Bitcoin (BTC) vorläufig die einzige unterstützte Kryptowährung ist. Die Gazprombank will ihr Angebot dann zunehmend erweitern, andere Kryptowährungen hinzufügen sowie neue Produkte und Dienstleistungen einbinden.

Gazprombank CEO Roman Abdulin erklärt in diesem Zusammenhang: „Wir erwarten, dass digitale Vermögenswerte für die Weltwirtschaft immer wichtiger werden, besonders für unsere bestehenden und potenziellen Kunden.“

Im Rahmen der behördlichen Genehmigung muss die Gazprombank das Schweizer Geldwäschegesetz und die Vorgaben zur Einholung von Kundendaten befolgen, zudem setzt die Bank ihre eigenen Verfahren ein, um für Sicherheit und Gesetzestreue zu sorgen.

Die Gazprombank Switzerland ist eine in der Schweiz registrierte Bank, die zu 100 % der russischen Gazprombank angehört. Die Bank arbeitet bereits seit 2018 darauf hin, in der Schweiz Krypto-Dienstleistungen anbieten zu dürfen.

Während die russischen Banken über Europa in den Kryptomarkt einsteigen, steht Russlands Regierung Kryptowährungen weiterhin skeptisch gegenüber. Anatoly Aksakov, ein Mitglied des russischen Parlaments und einer der treibenden Politiker hinter der Krypto-Regulierung des Landes, ist zum Beispiel der Überzeugung, dass dezentralisierte Digitalwährungen wie Bitcoin keine Zukunft haben.

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Der Knight Rider ein Krypto-Revolutionär? – David Hasselhoff hat Bitcoin „erfunden“

Neun Prominente haben auf der Videoplattform Cameo Glückwünsche an Bitcoin (BTC) gesendet, um am 31. Oktober den zwölften Jahrestag der Veröffentlichung des Whitepapers der marktführenden Kryptowährung zu feiern.

Die entsprechenden Kurzvideos wurden von der Cybersicherheitsfirma Halborn initiiert. An der Aktion beteiligten sich bekannte Namen wie David Hasselhoff, Charlie Sheen, Carole Baskin, Charlamagne Tha God, Gilbert Gottfried, Doug Benson, Hassan Johnson, Soulja Boy und RZA vom Wu-Tang Clan.

Die meisten Promis spulten allerdings nur vorgefertigte Statements ab und nutzten ihr fehlendes Wissen über Bitcoin als Aufhänger für komödiantische Einlagen. So fragte sich Charlamagne Tha God zum Beispiel, ob die Bilder, die er beim Googlen von „Satoshi Nakamoto“ gefunden hat, tatsächlich den anonymen Erfinder der Kryptowährung zeigen.

Dorian Nakamoto ist nicht Satoshi Nakamoto, auch wenn die Google-Suche sein Bild ausspuckt

Schauspieler und Skandalnudel Charlie Sheen lobte Satoshi Nakamoto wiederum für dessen Erfindung, während sein Schauspielkollege David Hasselhoff mit einem Augenzwinkern behauptete, gar selbst der Erfinder von Bitcoin zu sein:

„Ich möchte der Welt verkünden, dass es nicht Satoshi Nakamoto war, der Bitcoin erfunden hat, sondern dass alles mit mir, David Hasselhoff, angefangen hat. Ich habe Bitcoin erfunden. Und alles, was ich über Bitcoin weiß, werde ich geheim halten.“

Die aus der Netflix-Dokuserie Tiger King bekannte Carole Baskin hob wiederum die Wichtigkeit kontaktloser Zahlungen in Zeiten der Corona-Krise hervor und schlussfolgerte daraus, dass die Digitalwährung „die Zukunft“ sei.

Rapper und Musikproduzent RZA warf derweil in den Raum, dass es „vielleicht irgendwann mal einen Wu-Tang Bitcoin“ gibt.

Der 31. Oktober ist zwar der Jahrestag der Veröffentlichung des Whitepapers von Bitcoin, allerdings wurde der erste Block der Kryptowährung erst am 3. Januar 2009 abgebaut.

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Willy Woo: Entkopplung vom Aktienmarkt macht Bitcoin zum „Safe Haven“

Der Statistiker Willy Woo will nun erste Belege für die oftmals geäußerte Vermutung, dass sich Bitcoin immer mehr von Aktienmärkten abkoppelt, gefunden haben.

Schon Ende September hatte Woo prognostiziert, dass Bitcoin eine entsprechende Abkopplung vollziehen wird:

„Bitcoin wird sich schon bald von den traditionellen Finanzprodukten abkoppeln, wobei sie in erster Linie durch die Adoption in Form einer S-Kurve (ähnlich wie bei einem Startup) vorangetrieben wird und nicht durch ihre Funktion als Absicherungsmittel für Anleger“

In seinem oben genannten Tweet verweist Woo auf die Network Value to Transaction Ratio (NVT), eine Kennzahl, die er 2017 selbst entworfen hat. Aus dem Vergleich zwischen der NVT von Bitcoin und der aktuellen Kursentwicklung des wichtigen Aktienindex S&P 500 leitet Woo ab, dass die Kryptowährung einen festen Support gefunden hat und nach oben klettert, während der Aktienmarkt nach unten abrutscht. Für ihn ein klares Zeichen der „Entkopplung“.

Die NVT ist so etwas wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Bitcoin, nur dass die Kryptowährung keinen Gewinn erzielt im Sinne eines Unternehmens. Woo ersetzt diese Variable deshalb mit dem „Network Value“, also der Marktkapitalisierung von Bitcoin, und dem Tagesvolumen der getätigten Transaktionen in US-Dollar.

Vor zwei Tagen konnte der NVT von Bitcoin einen neuen Rekordwert erzielen, der oberhalb der alten Marke von 11.000 US-Dollar liegt, was die momentane Stärke der Kryptowährung unterstreicht.

NVT von Bitcoin auf Rekordwert. Quelle: Willy Woo

Woo interpretiert dies so, dass Bitcoin schon bald wieder einen Status als „Safe-Haven-Asset“, also als Absicherungsmittel gegen die Unsicherheit auf den Finanzmärkten, einnehmen könnte, falls der Aktienmarkt weiter verliert:

„Das zeigt uns, dass wenn der Aktienmarkt crasht, Bitcoin in bester Position ist, um noch mehr Kapital aufzunehmen, denn durch die S-Kurve der Adoption bietet sie die perfekten Eigenschaften eines Safe-Haven-Assets.“

Morgan Creek Digital Mitgründer Anthony Pompliano hatte dieser These am 26. Oktober neue Nahrung gegeben, als er meinte, dass Bitcoin gar der „ultimative Safe-Haven“ sei, da die Kryptowährung die schwächste mögliche Korrelation mit dem Aktienmarkt habe.

Allerdings sind sich die Krypto-Experten nicht darüber einig, ob eine solche Entkopplung aktuell stattfindet, denn wie Analyst Scott Melker bereits im Mai geschrieben hatte, bestand noch nie eine Korrelation zwischen Aktienmarkt und Bitcoin.

Krypto-Trader Chris Dunn meint derweil, dass es sehr wohl eine Zusammenwirkung gibt, die inzwischen jedoch die Form einer negativen Korrelation annehmen würde. Woo entgegnete daraufhin jedoch, dass er BTC weiterhin als klares Absicherungsmittel zu den traditionellen Finanzmärkten sieht, das unabhängig von diesen ist:

„Es macht Sinn, dass BTC auf kurze Sicht weiterhin korreliert ist, aber nicht auf lange Sicht. BTC ist ein Absicherungsmittel, die Nutzbarkeit als Spekulationsmittel verzerrt das allerdings etwas.“

Einige Analysten warnen wiederum vor einer Überinterpretation der Korrelation zwischen Bitcoin und dem Aktienmarkt. So meint Cointelegraph Experte Michaël van de Poppe, dass in Krisenzeiten „alle Korrelationen auf 1 gehen“. Dahingehend ergänzt er:

„Gold, Silber und Bitcoin haben seither all zu große Verluste vermieden und zeigen im Gegensatz zum Aktienmarkt Stärke. Hängt euch nicht zu sehr an diesen Korrelationen auf.“

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Abverkauf bei Ethereum, Iota und Ripple lässt Kursphantasien platzen

Gewinnmitnahmen bei Bitcoin (BTC) lassen auch die Kurs von Ethereum (ETH) IOTA (MIOTA) und Ripple (XRP) korrigieren. Während sich der Ether-Kurs noch verhältnismäßig gut behaupten kann, tendieren IOTA und Ripple erneut deutlich schwächer. Eine Korrektur am Gesamtmarkt dürfte zu weiteren Kurseinbußen führen.

Ethereum (ETH): Ether-Kurs fällt um knapp 10 Prozentpunkte

  • ETH-Kurs: 379,53 US-Dollar (Vorwoche: 414,76 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 396 US-Dollar, 420 US-Dollar, 440 US-Dollar, 488 US-Dollar, 515 US-Dollar, 549 US-Dollar
  • Unterstützungen: 371 US-Dollar, 363 US-Dollar, 332 US-Dollar, 318 US-Dollar, 310 US-Dollar, 287 US-Dollar. 253 US-Dollar

Kursanalyse Ethereum (ETH) KW44

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

  • Anstieg des Ether-Kurses nimmt an der 420 US-Dollar ein jähes Ende
  • Supertrend bei 360 US-Dollar wirkt nun als erster wichtiger Support
  • Bearishes Kursziel bei 318 US-Dollar

Nach einer starken Vorwoche muss der Ether-Kurs diese Woche Federn lassen. Ethereum prallte an der 420 US-Dollar deutlich nach unten ab und fällt am heutigen Freitagmorgen zurück unter den EMA20 auf aktuell 377 US-Dollar. Solange der Ether-Kurs oberhalb der 360 US-Dollar handelt, bestehen vorerst noch Chancen für einen erneuten Angriff des Bullenlagers.

Bullishe Variante (Ethereum)

Trotz eines deutlichen Rücksetzers befindet sich der Ether-Kurs weiterhin im bullishen Bereich. Ausgehend von dem Kreuzsupport aus Supertrend und EMA100 (gelb) im Bereich der 360 US-Dollar, spätestens aber beim Retest der Septembertiefs bei 318 US-Dollar, bestehen erneute Anstiegschancen zurück in Richtung der 396 US-Dollar. Wird diese Chartmarke erneut überwunden, rücken wieder 409 US-Dollar bzw. 420 US-Dollar in den Fokus. Erst wenn das Hoch vom 22. Oktober bei 420 US-Dollar per Tagesschlusskurs überwunden wird, ist ein Folgeanstieg an die 440 US-Dollar einzuplanen.

Kann Bitcoin zudem sein Jahreshoch bei 13.858 US-Dollar nachhaltig überwinden und seine Rallye fortsetzen, steigen auch die Chancen für einen Folgeanstieg bis an das Jahreshoch bei 488 US-Dollar. An dieser Chartmarke sind weitere Gewinnmitnahmen wahrscheinlich. Erst wenn die Bullen es schaffen, das Jahreshoch dynamisch zu durchbrechen, ist ein Anstieg an die 515 US-Dollar einzuplanen. Eine anhaltende Rallye am Krypto-Markt dürfte den Ether-Kurs mittelfristig weiter bis an die 549 US-Dollar steigen lassen.   

Bearishe Variante (Ethereum)

Die aktuell laufende Korrektur des Bitcoin-Kurses samt fallender Hash-Rate, lässt auch den Ether-Kurs deutlich korrigieren. Ein erstes Anzeichen der Schwäche ist im Rückfall unter den EMA20 (rot) bei 385 US-Dollar zu sehen. Fällt der Kurs von Ethereum unter den starken Supportbereich bei 360 US-Dollar, ist ein weiterer Kursrutsch bis an die 332 US-Dollar wahrscheinlich. Zeigt der Ether-Kurs in der Folge weitere Schwächeanzeichen und rutscht per Tagesschlusskurs unter dieses Kurslevel rückt die Unterstützungszone zwischen 318 US-Dollar und 310 US-Dollar in den Fokus. Hier verlaufen mehrere Verlaufstiefs aus dem September 2020 sowie der EMA200 (blau).

Schaffen es die Bären auch diesen sehr starken Support dynamisch zu unterbieten, droht ein abruptes Ende des Aufwärtstrends. Der Ether-Kurs dürfte in diesem Fall direkt bis an das Hoch aus dem Februar 2020 bei 287 US-Dollar korrigieren. Kommen auch hier die Bullen nicht zurück in den Markt, ist mittelfristig auch ein Retest des Ausbruchsniveaus bei 253 US-Dollar vorstellbar.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD neigen sich auf Tagesbasis zunehmend gen Süden. Der RSI-Indikator steht aktuell bei 47 und könnte mit unterschreiten der 45 ein frisches Verkaufssignal generieren. Gleiches droht dem MACD. Eine weitere Kursschwäche wird auch hier ein bearishes Signal aktivieren.  weiterhin ein aktives Kaufsignal anliegen. Auch im Wochenchart hat die schwache Kursentwicklung Spuren hinterlassen. Beide Indikatoren könnten bei einer anhaltenden Kursschwäche von Ethereum in den kommenden Wochen neue Verkaufssignale generieren.

Ripple (XRP): Ripple droht zurück unter den EMA200 zu rutschen

  • XRP-Kurs: 0,237 US-Dollar (Vorwoche: 0,258 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,256 US-Dollar, 0,264 US-Dollar, 0,283 US-Dollar, 0,296 US-Dollar, 0,331 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,239 US-Dollar, 0,228 US-Dollar, 0,207 US-Dollar, 0,185 US-Dollar, 0,175 US-Dollar

Kursanalyse Ripple (XRP) KW44

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

  • XRP-Kurs kann starken Widerstand bei 0,264 US-Dollar erneut nicht überwinden
  • EMA200 bei 0,236 US-Dollar weiterhin als zentraler Unterstützungsbereich
  • Ein nachhaltiger Bruch der 0,236 US-Dollar dürfte Ripple bis an die 0,220 US-Dollar führen

Die bullishe Entwicklung bei Ripple war nur von kurzer Dauer. Der XRP-Kurs schaffte es abermals nicht den Widerstand bei 0,264 US-Dollar zu überwinden und drehte erneut gen Süden ab. Aktuell notiert der XRP-Kurs bereits wieder unterhalb des EMA200 (blau) bei 0,233 US-Dollar. Kann der Kurs den EMA200 nicht zeitnah zurückerobern, sind weitere Kursabgaben wahrscheinlich.

Bullishe Variante (Ripple)

Schafft es die Bullen in den kommenden Tagen erneut, den EMA200 zu überspringen und auch den pinken Widerstandsbereich bei 0,242 US-Dollar zurückzuerobern, ist ein neuer Angriffsversuch in Richtung 0,256 US-Dollar vorstellbar. Erst wenn der XRP-Kurs das Wochenhoch bei 0,264 US-Dollar dynamisch überwinden kann, hellt sich das Chartbild zugunsten der Bullen wieder auf. Ein erstes Kursziel wäre die 0,282 US-Dollar. Hier verläuft die übergeordnete rote Abwärtstrendlinie die in der Vergangenheit mehrfach nachhaltige Kursausbrüche verhinderte. Durchbricht Ripple die Abwärtstrendlinie per Tagesschlusskurs, ist ein direkter Kurssprung bis an das 78er Fibonacci-Retracement bei 0,296 US-Dollar einzuplanen. Zeigt sich der Gesamtmarkt in weiter bullish und Bitcoin generiert ein neues Jahreshoch, ist auch ein Anstieg an das nächste Kursziel bei 0,318 US-Dollar vorstellbar. Kann Ripple auch diese Chartmarke nachhaltig durchbrechen, ist ein Folgeanstieg an das maximale Kursziel bei 0,331 US-Dollar einzuplanen.

Bearishe Variante (Ripple)

Der aktuelle Bruch des EMA200 bei 0,239 US-Dollar lässt die Bären erneut die Kontrolle übernehmen. Sollte der XRP-Kurs diese starke Unterstützung per Tagesschlusskurs heute Abend aufgegeben haben, ist mit einer ansteigenden Abwärtsdynamik zu rechnen. Der XRP-Kurs dürfte unmittelbar in Richtung der 0,228 US-Dollar (50er Fibonacci-Retracment) abrutschen. Wird auch dieser starke Support unterboten, ist ein Rückfall bis an die 0,207 US-Dollar wahrscheinlich. Können die Bullen diese Marke nicht verteidigen, ist ein Kursrutsch bis an die 0,185 US-Dollar bzw. den Key-Support bei 0,175 US-Dollar einzuplanen. Dieser Support ist vorerst als das maximale bearishe Kursziel anzusehen.

Indikatoren (Ripple)

Der RSI wie auch der MACD-Indikator haben auf Tagesbasis ein Verkaufssignal ausgebildet. Diese frischen bearishen Signale unterstützen zunehmend die bearishe Sicht auf Ripple. Diese Tendenz wird auch im Wochenchart sichtbar. Hier tendieren beide Indikatoren ebenfalls wieder gen Süden und drohen in der kommenden Woche neue Shortsignale zu aktivieren.

IOTA (MIOTA): Seitwärtsphase droht durch Bruch des EMA200 bearish aufgelöst zu werden 

  • IOTA-Kurs: 0,254 US-Dollar (Vorwoche: 0,281 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 0,266 US-Dollar, 0,280 US-Dollar,295 US-Dollar, 0,303 US-Dollar, 0,322 US-Dollar, 0,355 US-Dollar
  • Unterstützungen: 0,250 US-Dollar, 0,237 US-Dollar, 0,228 US-Dollar. 0,201 US-Dollar, 0,188 US-Dollar, 0,175 US-Dollar

Kursanalyse IOTA (MIOTA) KW44

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • Supertrend wirkt weiter kursbegrenzend auf IOTA
  • MIOTA fällt deutlich zurück unter den EMA200 bei 0,267 US-Dollar
  • September-Tief bei 0,228 US-Dollar als erstes bearishes Kursziel

Der MIOTA-Kurs tendiert wie Ripple ebenfalls weiter bearish. Nach mehreren verfehlten Ausbruchsversuchen drehte IOTA in den letzten beiden Handelstagen deutlich gen Süden und fiel zurück unter den EMA200 (blau) bei 0,266 US-Dollar. Aktuell notiert der MIOTA-Kurs bei 0,253 US-Dollar und damit nur knapp oberhalb des wichtigen horizontalen Supportniveaus bei 0,250 US-Dollar.

Bullishe Variante (IOTA)

Behauptet der MIOTA-Kurs den Support bei 0,250 US-Dollar und kann erneut in Richtung der 0,266 US-Dollar ansteigen, werden die Bullen abermals versuchen, diesen wichtigen Widerstand per Tagesschlusskurs zu durchbrechen. Wird diese Chartmarke dynamisch überwunden, ist ein Anstieg bis an das Verlaufshochs bei 0,295 US-Dollar einzuplanen. Entscheidend für einen weiteren Kursanstieg von IOTA ist die Überwindung des Supertrends bei 0,303 US-Dollar. Erst wenn dieser Widerstand nachhaltig übersprungen wird, rückt das erste Kursziel bei 0,322 US-Dollar in den Fokus. Mittelfristig werden die Bullen versuchen den starken Widerstandsbereich zwischen 0,355 US-Dollar und 0,370 US-Dollar anzugreifen. Solange Bitcoin jedoch kein neues Jahreshoch generieren kann, ist auch das bullishe Szenario bei IOTA vorerst unwahrscheinlich.

Bearishe Variante (IOTA)

Fällt der MIOTA-Kurs zeitnah unter die Unterstützung bei 0,250 US-Dollar, ist mit einer Ausweitung der Korrektur bis an die 0,228 US-Dollar zu rechnen. Gibt auch diese Unterstützung keinen Halt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur in Richtung des grünen Supportbereichs bei 0,201 US-Dollar. Wird auch dieses Supportniveau nachhaltig durchbrochen, ist eine weitere Konsolidierung in Richtung der 0,188 US-Dollar einzuplanen. Zeigt der Gesamtmarkt in den kommenden Wochen weitere Schwächeanzeichen, darf auch ein erneuter Test des grauen Supportbereichs bei 0,175 US-Dollar nicht mehr ausgeschlossen werden.

Indikatoren (IOTA)

Auf Indikatoren-Seite hat sich das Blatt zu Gunsten der Bären entwickelt. Der RSI im Tagesschart fiel diese Woche unter den Schwellenwert von 45 und aktivierte damit ein frisches Verkaufssignal. Der MACD-Indikator negierte zudem sein Kaufsignal aus der Vorwoche und hat ebenfalls zurück auf Short gewechselt. Die schwache Kursentwicklung in dieser Woche hat zudem bei beiden Indikatoren auf Wochensicht nun ein Verkaufssignal generiert. Die Chancen für eine bearishe Kursentwicklung von IOTA ist damit deutlich angestiegen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,87 Euro.

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Bericht zeigt: DEX lassen viel zu wünschen übrig

Dezentrale Börsen (DEX) haben im Jahr 2020 sehr viel an Beliebtheit gewonnen, was durch das allgemeine Interesse am breiteren DeFi-Sektor und die Nachfrage nach nicht verwahrten Kryptolösungen gekennzeichnet ist.

DEX lassen viel zu wünschen übrig

Obwohl DEX im Jahr 2020 sehr viel an Beliebtheit gewonnen haben, lassen sie auf der anderen Seite sehr viel zu wünschen übrig. Der Bereich wurde allerdings durch Scams und andere Taktiken stark beeinträchtigt. Die sehr einfache Listung bei Uniswap und anderen DEXs für die keine Listungsgebühren oder zentralisierten Überprüfungsprozesse erforderlich sind, hat zu einer Zunahme böswilliger Akteure geführt, die leichtgläubige Anleger mit attraktiven Token-Systemen anlocken.

Doch das ist nicht alles. Wie neue Forschungsergebnisse zeigen, hinken DEX selbst in Bezug auf Sicherheitsmerkmale hinterher, wobei die Mehrheit auf ein unabhängiges Audit von Cer Live zurückgegriffen wrid, das von der Krypto-Sicherheitsfirma Hacken veröffentlicht wurde.

Das Team nahm 25 beliebte DEXs unter die Lupe und stellte fest, dass 14 solcher Börsen in mehreren Maßnahmen hinterherhinken. Neben der Sicherheit befasste sich Cer auch mit Funktionen, die einen gute Börse ermöglichen, wie z.B. Zuverlässigkeit der Token-Listung, Slippage und Verzögerung bei Transaktionen.

Darauf wurde eine Bewertung von 1 bis 10 für verschiedene Faktoren erstellt, wobei Bewertungen von 8 bis 10 eine gute DEX, 6 bis 8 eine günstige DEX und alles unter 6 als unsicher eingestuft wurden.

Uniswap, Curve und Syntetyx (sic) erwiesen sich mit 8,35, 8,25 bzw. 7,35 als die vertrauenswürdigsten Börsen. Die drei erhielten auch ein volles Rating für die Liquidität.
Andere wie Sushi, 1inch und Balancer lagen mit jeweils 6,4 und 6,35 in der Mitte.

Am Ende standen Bancor und Loopring. Die absolut niedrigste Bewertung erhielt Forkdelta, das die niedrigste Bewertung erhielt, da das Projekt die niedrigste Sicherheitsbewertung aufwies, das Fehlen von Audits und Bug Bounty und wenig Daten zur Liquidität.

Hacken, der die Ergebnisse veröffentlichte, kommentierte:

“Wir ermutigen alle DEX-Plattformen, nach jedem wichtigen Software-Update die Best Practices einzuhalten und Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen. Außerdem unterhalten wir ein Bug-Bounty-Programm, um Berichte von Sicherheitsforschern von Drittanbietern zu erhalten.”

Dieses DEX-Rating zeigt, dass der DeFi-Markt trotz seiner Beliebtheit noch sehr viel zu wünschen übrig lässt.

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Huawei’s neuestes Smartphone hat eine digitale Wallet eingebaut

Chinas digitaler Yuan steht mit der Nachricht, dass Huawei die digitale Währung der Zentralbank (CBDC) auf einer Reihe von Smartphones unterstützen wird, näher denn je vor dem Start.

Der chinesische Technologieriese Huawei hat ein neues Smartphone auf den Markt gebracht, das eine integrierte Hardware-Wallet für die digitale Währung der chinesischen Zentralbank unterstützt.

Wie am Freitag auf dem Weibo-Kanal von Huawei bekannt gegeben wurde, wird die Mate 40-Serie eine integrierte Hardware-Wallet mit “Sicherheit auf Hardware-Ebene, kontrollierbarem anonymen Schutz und zwei Offline-Transaktionen” aufweisen, sagte Huawei.

Yu Chengdong, Huawei’s CEO für die Consumer Business Group, sagte auf der Bühne, dass das Mate40 das erste Smartphone sei, das eine Hardware-Wallet für Chinas digitalen Yuan, bekannt als DC/EP, ermöglicht. Als physische DC/EP-Wallet sollte sie auch in der Lage sein, Transaktionen in Offline-Umgebungen zu initiieren.

“Die #HuaweiMate40#-Serie ist das erste Smartphone, das die digitale RMB-Hardware-Geldbörse, Sicherheit auf Hardware-Ebene, kontrollierbaren Anonymitätsschutz, doppelte Offline-Transaktionen unterstützt und damit ein neues sicheres und bequemes Zahlungserlebnis bietet.”

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar, ob die Benutzer von Mate40 in der Lage sein werden, jegliche Bankersparnisse direkt in die physische digitale Yuan-Wallet umzuwandeln. Yu merkte jedoch an, dass diese Funktion ein Schritt zur Erweiterung der Verwendung des digitalen Yuan auf dem Mobiltelefon ist.

Das Mate40 ist das erste Huawei-Smartphone mit 5nm-Chiptechnologie, das kürzlich auf Apples iPhone 12 vorgestellt wurde. Die Technologie ermöglicht es, Milliarden weiterer Transistoren auf einen einzigen Chip zu packen, was die potenzielle Leistung deutlich erhöht.

Aufgrund des andauernden Handelskrieges zwischen den Vereinigten Staaten und China wird Huawei jedoch nicht in der Lage sein, mehr seiner Kirin 9000-Prozessoren zu erwerben oder herzustellen, wenn seine derzeitigen Lagerbestände erschöpft sind.

Im August erlaubte die China Construction Bank kurzzeitig die Anmeldung für eine digitale Yuan-Wallet über die bankeigene mobile App. In den Bedingungen und Servern der Wallet war angegeben, dass Chinas digitaler Yuan auch mit physischen Hardware-Geräten für die Wallet geliefert wird.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Uniswap: Möglicher zweiter Airdrop für Nutzer bahnt sich an

Die Uniswap-Community stimmt über einen eventuellen zweiten Airdrop ab. Falls die Abstimmung positiv verläuft, können sich Nutzer, die mit der dezentralisierten Börse über eine Drittplattform interagiert haben, über ihren Anteil an 5 Millionen UNI freuen.

Nach einem erfolgreichen ersten Airdrop stimmt die Uniswap-Gemeinde nun über einen möglichen zweiten Airdrop ab. So sollen Nutzer der dezentralisierten Börse dem Uniswap-Blogeintrag zufolge auch in diesem Fall 400 UNI Token erhalten. Im Gegensatz zum ersten Airdrop schüttet man die Token allerdings nicht an Nutzer aus, die direkt mit Uniswap interagierten. Diesmal sollen sich Nutzer freuen, die auf die Börse über eine Drittplattform zugegriffen haben.

Dabei handelt es sich um die zweite Abstimmung, die auf dem Uniswap-Protokoll durchgeführt wird. Der Vorschlag hierfür kam von Dharma, einem Spar- und Darlehensprotokoll, das auf der Compound Blockchain basiert. Nutzer dieses Protokolls fühlten sich durch die Konditionen des ersten Airdrops ausgeschlossen. Denn Personen, die indirekt auf Uniswap zugriffen, berücksichtigte man hier nicht.

Die erste Abstimmung von Uniswap, die ebenfalls von Dharma stammte, scheiterte erst kürzlich daran, dass das Quorum zum Stichtag um ein Prozent verfehlt wurde, obwohl 98 Prozent der abgegebenen Stimmen den Vorschlag unterstützten.

Falls die Uniswap-Gemeinde den zweiten Vorschlag nun befürwortet, schüttet man 5 Millionen UNI an Nutzer von Protokollen wie Dharma, Nuo, Eidoo, MyEtherWallet, DeFi Saver, Opyn, Furucombo, Monolith und Rebalance aus. Insgesamt beträfe das 12.619 Wallets, die jeweils 400 UNI verbuchen.

Kann Uniswap die Geldmittel anderweitig besser gebrauchen?

Die Deadline des Vorschlags ist am 31. Oktober um 9:00 Uhr. Protokolle, die für den Airdrop berechtigt sind, wählte man nach programmatischer Zugänglichkeit aus. Man möchte damit erreichen, dass eine möglichst geringe Wahrscheinlichkeit mehrerer Addressen pro Endnutzer besteht. Diese Wahrscheinlichkeit wäre höher bei Protokollen, an die man einfach Programme wie Bots anschließen kann.

Falls man den Vorschlag annimmt, legt Dharma ein letztes Angebot bezüglich einer rückwirkenden Verteilung vor. Wenn beide durchgehen, wird Dharma in Zukunft für keinerlei rückwirkende Airdrops abstimmen. Bisher scheint die Abstimmung positiv zu verlaufen. 26 Millionen Personen stimmten dafür und nur 1.26 Millionen dagegen. Damit der Antrag angenommen wird, ist ein Quorum von 40 Millionen Ja-Stimmen nötig.

SpankChain CEO Ameen Soleimani sieht den Vorschlag allerdings kritisch. Er glaubt, die rückwirkende Verteilung der Token würde in erster Linie wichtige Geldmittel aus der Projektkasse der erfolgreichen dezentralisierten Börse ziehen, die man anderweitig besser gebrauchen könnte. Airdrop-Empfänger würden die Token höchstwahrscheinlich verkaufen und einen negativen Einfluss auf den Kurs haben. Er möchte trotzdem für den Vorschlag stimmen, falls man ihm versichert, dass es sich um den letzten dieser Art handelt.

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Klassische S-Kurve? – Adoption von Bitcoin könnte schon 2030 90 % erreichen

Mit dem Einstieg mehrerer namhafter Unternehmen in die Kryptobranche stellt sich die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis Investitionen in Bitcoin (BTC) für institutionelle Investoren zur Normalität werden. Brian Estes, der Gründer der Investmentfirma Off The Chain Capital, meint, dass es ungefähr in 10 Jahren so weit sein wird.

„Ich denke, so in 2029 oder 2030, wenn 90 % der amerikanischen Bevölkerung Kryptowährungen und Bitcoin nutzen, dann wird das ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft sein, und zwar nicht nur der US-Wirtschaft, sondern der Weltwirtschaft“, wie Estes dementsprechend im Interview mit Cointelegraph erklärt.

Dies begründet der Experte mit der sogenannten S-Kurve, einer grafischen Darstellung, die den klassischen Verlauf der Adoption von neuen Technologien darstellt (siehe unten). Dahingehend erklärt er: „Die Zeit, die eine neue Technologie braucht, um von 0 % Adoption bis auf 10 % Adoption zu kommen, ist die gleiche Zeit, die es für den Sprung von 10 % bis auf 90 % braucht.“

Quelle: Off The Chain Capital

Laut Daten der Consulting-Firma Cornerstone Advisors sind 2020 inzwischen knapp 15 % der amerikanischen Bevölkerung über 18 Jahren Krypto-Anleger, wie Forbes Redakteur Ron Shelvin im Juni berichtet hatte. Selbst ein dem US-Finanzministerium unterstelltes Amt hält diese Schätzung für denkbar.

Im Jahr 2019 waren es bereits 10 % der erwachsenen Bevölkerung der USA, die in Kryptowährungen investiert haben, während es vor der Veröffentlichung von Bitcoin 2009 noch 0 % waren. Wie Estes betont bekräftigen Daten von Blockchain Capital diese Entwicklung, denn diese hatten im April 2019 festgestellt, dass in der erwachsenen Bevölkerung der USA knapp 11 % Krypto-Anleger sind.

„Bitcoin hat 10 Jahre gebraucht, um von 0 – 10 % Adoption zu klettern“, wie der Experte daraus schlussfolgert. Nach der Adoptionsentwicklung der S-Kurve könnte Bitcoin also schon in den nächsten 10 Jahren bis auf 90 % Adoption springen. So meint Estes: „Wir sind auf dem besten Weg, im Jahr 2029 die 90 % zu erreichen.“

„Die Frage ist eigentlich nicht mehr, ob dieser Fall eintritt, sondern wann“, so Estes. Und weiter:

„Zwischen 0 und 10 % stellt sich noch die Frage nach dem ‚Ob‘, aber sobald eine Technologie 10 % Adoption erreicht, stellt sich nur noch die Frage nach dem ‚Wann‘. Dazwischen liegen die gleichen Zeitspannen. Ich kann viele Beispiele nennen, bei denen es so gekommen ist, PCs, das Internet, Faxgeräte, Waschmaschinen, Autos, die Eisenbahn oder die Schifffahrt, sie alle haben die gleiche Adoptionskurve hingelegt.“

Neben dem Softwarehersteller MicroStrategy haben auch Zahlungsdienstleister Square und Investmentguru Paul Tudor Jones im Jahr 2020 große Investitionen in Bitcoin getätigt.

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S&P500 zeigt bärische Formation – wird der Bitcoin (BTC) folgen?

Derzeit scheint der Bitcoin seinen Höhepunkt erreicht zu haben und wackelt zwischen einem wachsenden Konflikt zwischen einer fundamentalen bullischen Stimmung und bärischen Anzeichen in der technischen Analyse.

Wird ein fallender S&P500 Bitcoin mitnehmen?

Bitcoin hat Kapital in der Höhe von mehreren Hunderten von Millionen US-Dollar von manchen Unternehmen angezogen, die BTC bereits als Absicherung gegen einen möglicherweise schwächeren USD ansehen. Auf der anderen Seite zeigt BTC eine unregelmäßige positive Korrelation mit dem US-Aktienmarkt, insbesondere dem S&P500, die zu einer unsicheren makroökonomischen Stimmung führt.

Einige Analysten haben Sorgen, da sich eine mögliche Double-Top-Formation beim S&P500 bilden könnte. Der erfahrene Investor Mark Mobius hob den bärischen Indikator in seinem letzten Interview mit CNBCs Squawk Box Europe hervor und bezeichnete ihn als gefährlich für den gesamten US-Aktienmarkt.

Wenn der Preis eines Assets zwei aufeinanderfolgende Höchststände bildet, die durch einen Rücksetzer dazwischen getrennt sind, spricht man von einem Double-Top. Dieses wird allerdings nur bestätigt, wenn der Preis unter das Unterstützungsniveau fällt, das die beiden Höchststände gebildet haben.
Am 2. September erreichte der Index einen Höchststand von 3.588 Punkten und korrigierte bis zum 24. September auf 3.209 Punkte. Nach der Bildung des Tiefs kam es zu einem erneuten Anstieg bis zu 3.559 Punkten. Der Verkaufsdruck sorgte allerdings dafür, dass der S&P500 erneut fiel.

Der S&P500 bewegt sich auf die 3.209 USD zu, einem vorherigen Tief, das erneut getestet wird. Sollte es unter dieses Niveau gehen, wird das Double Top bestätigt.
Ein Rückgang des S&P500, insbesondere inmitten eines Konjunkturpakets. Es könnte sich so gesehen das Szenario vom März 2020 wiederholen.

Damals verkauften Anleger ihre Safe-Haven-Bestände wie Gold und Bitcoin, um Bargeld zur Deckung ihrer Margin Calls an der Börse zu haben. Dadurch, dass es eine Kapitalzufuhr durch die US-Regierung gibt, könnte sich dieses Ereignis wiederholen.

Analysten glauben, dass es früher oder später einen Anreiz geben würde. Das hängt allerdings jedoch ganz davon ab, wie sich die Präsidentschaftswahlen am 3. November entwickeln. Donald Trump hat bereits gewarnt, dass er eine Niederlage seines Konkurrenten Joe Biden nicht so leicht akzeptieren wird, unter Berufung auf seine Befürchtungen eines Wahlbetrugs per Briefwahl.

Mobius erwähnte die gleichen Befürchtungen in seinen Kommentaren bei CNBC:

“Es ist interessant, wenn Sie ein Techniker sind, sich den S&P500 ansehen und es sieht so aus, als würde sich ein Double-Top bilden, was ziemlich gefährlich ist. Ich denke, die Leute sind nicht nur besorgt darüber, wer gewinnen wird, sondern auch, ob es geht eine hängende Wahl sein.”

Spannend wird, ob Bitcoin (BTC) dem Kurs von S&P500 wieder folgen wird.

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