Krypto-Lending-Plattform Cred stoppt alle Ein- und Auszahlungen

Die Kredit-Plattform Cred setzt sämtliche Ein- und Auszahlungen aus. Handelt es sich um einen weiteren DeFi-Hack?

Ein Tweet sorgt für Furore in der Krypto-Welt. Die Kredit-Plattform Cred teilte am Donnerstag, dem 29. Oktober 2020 mit, dass bis auf Weiteres alle Ein- und Auszahlungen gesperrt sind. Man arbeite mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um einen betrügerischen Vorfall zu untersuchen.

Wir bedauern sehr, so große Besorgnis ausgelöst zu haben, während wir die Auswirkungen eines kürzlich aufgetretenen betrügerischen Vorfalls beurteilen. Cred arbeitet mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um den Vorfall zu untersuchen. Es wurden keine persönlichen Daten oder Kontoinformationen von Kunden beeinträchtigt.

Fehlende Details erbosten die Krypto-Community und harsches Feedback brachte die in den Vereinigten Staaten ansässige Firma dazu, eine weitere Meldung zu veröffentlichen.

Leider können wir zum momentanen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare geben, aber wir werden innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Update herausbringen. In diesem Zeitraum werden alle Ein- und Auszahlungen gestoppt.

Noch kürzlich gab Cred bekannt, dem Visa Fast Track Programm beigetreten zu sein. Dieses Programm hilft innovativen FinTech-Firmen dabei, ihre Ideen mit Hilfe des Visa-Netzwerks umzusetzen und somit von größerer Reichweite, Sicherheit und Schnelligkeit zu profitieren. Hierbei plante Cred, verschiedene Visa-Funktionen zu nutzen, um das Verleihen digitaler Vermögenswerte weltweit zu erleichtern.

Ob diese Partnerschaft die Turbulenzen des mysteriösen Vorfalls übersteht, ist bisher unklar. Allerdings teilte die Krypto-Wallet und Handelsplattform Uphold am Samstag, dem 24. Oktober mit, dass deren Nutzer nicht weiter in der Lage sind, ihre Wallets mit Cred zu verbinden. Warum man diese Partnerschaft auflöste, legte keine der beiden Parteien offen.

Cred schafft Klarheit innerhalb von zwei Wochen

In Teilen des Krypto-Ökosystems geht es nach wie vor zu wie im Wilden Westen. Unausgereifte Technologien bieten oft einfache und lukrative Angriffsziele für Hacker. Deshalb ist es nicht unüblich, dass kleine Schwachstellen im Code zu riesigen Schäden führen. Inwiefern das bei Cred der Fall war und ob die Kredit-Plattform wirklich unternehmensweite Sicherheit bietet, wie ihre Website behauptet, wird die Zukunft zeigen.

Klar ist allerdings, dass Angriffe und das Ausnutzen von Sicherheitslücken nicht selten vorkommen. Das reicht von sogenannten 51%-Attacken auf Proof of Work Projekte wie Ethereum Classic, über Giveaway-Scams, bis zu Hackerangriffen.

So wurden beispielsweise der DeFi-Plattform Opyn mehrere hunderttausend US-Dollar aus ihren Smart Contracts gestohlen. Trotz durchgeführten Audits im Februar schlichen sich dort Schwachstellen bei einem späteren Update ins Protokoll ein und führten zu besagtem Verlust. Mit Hilfe von Whitehat Hackern konnte man einen Großteil des Vermögens retten.

Ein ähnlicher Vorfall spielte sich bei einer weiteren Defi-Plattform ab. Lendf.Me wurde um Krypto-Assets im Wert von 25 Millionen US-Dollar erleichtert. Nachdem die Polizei aus Singapur nach den IP-Adressen und weiteren sensiblen Daten des Hackers fragte, überwies dieser den gesamten Betrag zurück.

Mutmaßungen, dass es sich bei Cred um einen Hackerangriff handelt, weist man von offizieller Seite zurück. Im Moment bleibt uns daher nur übrig, auf das versprochene Update innerhalb der nächsten zwei Wochen zu warten.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

ConsenSys und Forge experimentieren mit dem digitalen Euro

Erst vor Kurzem investierte die Marathon Patent Group in 10.000 Antminer S-19 und war somit auf dem besten Weg, das führende Bitcoin Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden. Konkurrent Riot Blockchain kündigte daraufhin ebenfalls eine Investition in neue Mining-Hardware an, mit der es wiederum Marathon überholen würde. Der Kampf um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend.

Am 26. Oktober 2020 kündigte das Marathon den Kauf von weiteren 10.000 Antminer S-19 Pro an. Damit soll bis Juli 2021 eine operative Hash Rate von 2,56 Exahashes pro Sekunde (EH/s) erreicht werden. Das wären 1,9 Prozent der aktuellen Hashing-Leistung des kompletten Bitcoin-Netzwerks. Marathon verfolgt das Ziel, das größte Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden.

Zuvor hatte das Unternehmen 10.500 S19-Pro-Modelle gekauft, um den bereits vorhanden Bestand von 2.560 Einheiten auszubauen. Bis auf 500 Einheiten, die erst im November eintreffen, sollen alle Miner im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

Riot Blockchain kündigteindes den Kauf von 2.500 S-19 Pro an, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit sein sollen. 2020 hat das Unternehmen bislang 18.640 S-19 Pro gekauft. Ursprünglich zielte Riot bis Juli damit auf eine Hash Rate von 2,3 EH/s ab. Nach der Ankündigung von Marathon, beschloss Riot jedoch Anfang des Monats eine zweite Transformationsphase ins Leben zu rufen und in 2.500 weitere S-19 Pros zu investieren, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit seien.

Rennen um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend

Momentan liegt Riot mit Hash-Rate von 519 Pentahashes pro Sekunde (PH/s) im Konkurrenzkampf um die führende Bitcoin-Mining Position vorne. Marathon – mit um 300 PH/s geringeren Kapazität – plant die Konkurrenz bis spätestens April 2021 zu überholen.

Weit entfernt von der Bitcoin Spitze befindet sich dagegen das Unternehmen Layer 1, das ursprünglich 30 Prozent der globalen Hash-Rate für sich beanspruchen wollte. Ein Richter lehnte den Antrag des Unternehmens auf Abweisung einer Patentverletzungsklage des Technologieunternehmens Lancium ab. Lancium warf Layer vor, seine Technologie zur Anpassung des Stromverbrauchs in Mining-Anlagen verwendet und damit gegen das Patentrecht verstoßen zu haben.

Michael McNamara, CEO von Lancium, der die rasche Ablehnung des Richters sehr schätze, gibt sich indessen siegesgewiss:

Wir freuen uns auf die nächsten Phasen des Falles und letztendlich auf die Gelegenheit, unseren Fall der Jury zu präsentieren.

auf btc-echo lesen

Bitcoin-Geschichte: Erstes Nasdaq-Unternehmen betreibt Bitcoin Full-Node! 

quoteinspector.com/images/bitcoin/bitcoin-cracked-earth/

Die Firma MicroStrategy schreibt in diesen Tagen Bitcoin-Geschichte: Sie ist das erste an der Nasdaq notierte Unternehmen, welches einen vollständigen BTC-Knotenpunkt betreibt, eine sogenannte Full Node

Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen kündigte im August den Kauf seiner ersten Charge Bitcoins an, gefolgt von einem weiteren massiven Kauf nur einen Monat später. Insgesamt erwarb das Unternehmen bis zum heutigen Zeitpunkt 38.250 Bitcoins für rund 425 Millionen US-Dollar. Dies entspricht etwa 0,18% aller jemals existierenden Bitcoins.

Nachdem CEO Michael Saylor wie berichtet beträchtliche Mengen Bitcoin für sein Unternehmen gekauft hatte, gab er nun via Twitter bekannt, dass die von ihm betriebene Firma bereits seit über einem Monat einen vollständigen Knoten der neuesten Kernversion von Bitcoin betreibt.

MicroStrategy führt bereits seit über einem Monat eine Bitcoin FullNode aus (core version 0.20.1). Wir sind darüber begeistert unseren Beitrag zu leisten und das Wachstum des Bitcoin-Netzwerkes zu unterstützen.“

MicroStrategy führt einen vollständigen BTC-Knoten aus

Bitcoin- Knoten oder im Original >Full Node< genannt, sind ein wesentlicher Bestandteil des Peer-to-Peer-Netzwerks der Bitcoin-Blockchain. Das Ausführen eines vollständigen Knotens bedeutet vor allem, Validierungen von Transaktionen und neuen Blöcken vorzunehmen. Zum Ausführen eines vollständigen Knotens sind bestimmte Anforderungen zu erfüllen: z.B. muss man dafür über sehr robuste Hardware verfügen, eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung haben und die Möglichkeit, das Gerät stundenlang laufen zu lassen, ohne zwischendurch die Verbindung zu unterbrechen.

„Jeder, der die Anforderungen erfüllt, kann dem Netzwerk beitreten und ein Bitcoin Core-Knoten werden.“ so Michael Saylor und damit hat er recht.

Der dezentrale Charakter des Bitcoin-Netzwerks erfordert so viele Freiwillige FullNode-Betreiber wie möglich, im Idealfalle unabhängig voneinander und auf der ganzen Welt verteilt. Andernfalls sind die Folgen langsame Transaktionen und im weiteren Verlauf sogar eine komplette Unfähigkeit sich mit dem P2P-Netzwerk zu verbinden, bis hin zu einer ungesunden Abhängigkeit von zentralisierten FullNode-Diensten.

Pro-Bitcoin den ganzen Weg

MicroStrategy hat seinen Glauben an Bitcoin kürzlich durch die Einführung einer neuen Reservepolitik der Firma bekräftigt. Es heißt dort: Bitcoin wird das primäre Vermögen unserer Schatzkammer sein. Darüber hinaus sagte das Unternehmen, dass es mit dem überschüssigen Bargeld, das es zukünftig generiert, noch mehr BTC kaufen wird.

Der CEO des Unternehmens hat den Vermögenswert in den letzten Monaten besonders unterstützt. Anfang dieser Woche gab Saylor dann bekannt, dass er auch privat ein Bitcoin HODLer ist.

Sein persönliches Portfolio besteht aus weiteren 17.731 Bitcoins, was einem Wert von 235 Millionen US-Dollar entspricht. Alles Zusammen gerechnet besitzen er und seiner Firma also rund 660 Millionen US-Dollar in Bitcoin.

Bild@quoteinspector / Lizenz

auf Coin Kurier lesen

Japan könnte neuer Hauptsitz von Blockchain-Zahlungsdienst Ripple werden

Yoshitaka Kitao, der CEO des Finanzkonzerns SBI Holdings, ist überzeugt davon, dass Japan die besten Karten hat, um der neue Sitz für den Blockchain-Zahlungsdienstleister Ripple zu werden, falls dieser die USA verlassen sollte.

In einer entsprechenden Mitteilung vom 28. Oktober meint Kitao, dass Ripple „Japan zum aussichtsreichsten Kandidaten gemacht hat“, was einen möglichen Umzug des Krypto-Unternehmens angeht. Die SBI Holdings ist einer der Investoren von Ripple, Kitao sitzt wiederum im Vorstand des Konzerns.

Sowohl Ripple Mitgründer Chris Larsen als auch CEO Brad Garlinghouse haben zuletzt erneut ihre Unzufriedenheit mit der mangelnden rechtlichen Klarheit bei der Regulierung von Kryptowährungen in den USA betont. In Folge dessen hat Larsen Anfang diesen Monats dann offengelegt, dass der Blockchain-Zahlungsdienstleister erwägt, in Länder wie Großbritannien, Schweiz, Singapur oder Japan abzuwandern. Als Grund dafür gibt er an, dass die USA eine Strategie der „Regulierung durch Strafverfolgung“ fährt und „erschreckend hinterherhinkt“, was die Umstellung auf ein Krypto-basiertes Finanzsystem der Zukunft angeht.

Laut einem Bloomberg Bericht vom 22. Oktober visiert Ripple besonders Japan und Singapur als neuen Sitz an. In diesem Zusammenhang hat CEO Garlinghouse bereits mit der SBI über eine etwaige Umsiedlung nach Japan gesprochen.

„Japan ist einer unserer am schnellsten wachsenden Märkte, was zum Teil daran liegt, dass wir mit der SBI einen wichtigen strategischen Partner haben“, so Garlinghouse über den Stellenwert des Landes für sein Unternehmen.

auf cointelegraph lesen

PayPal akzeptiert Bitcoin: Warum jetzt sehr viel auf dem Spiel steht

Seit knapp zwei Wochen dominiert ein Thema den Krypto-Space: PayPal. Neben einem bullishen Marktausblick für den Bitcoin-Kurs, wirft dieser Schritt auch Fragen nach der PayPal-Strategie auf. Warum PayPal dem ursprünglichen Blockchain-Ökosystem schadet, es langfristig gar nicht so sehr um Bitcoin geht und warum auch für PayPal einiges auf dem Spiel steht.

Die Ankündigung von PayPal am 21. Oktober, mehrere der größten Kryptowährungen zu akzeptieren, verhalf dem Krypto-Markt, einen ordentlichen Sprung gen Norden zu machen. Nicht nur erreicht Bitcoin mit über 13.000 US-Dollar ein neues Jahreshoch, auch steht die Gesamtmarkkapitalisierung aller Kryptowährungen mit über 400 Milliarden US-Dollar so hoch wie seit Mai 2018 nicht mehr.

So nachvollziehbar die Kursreaktionen sind, stellt sich doch die Frage, was es für das Krypto-Ökosystem im Allgemeinen und den Aspekt der Dezentralisierung im Speziellen bedeutet, wenn ein Silicon-Valley-Konzern wie PayPal in die Token-Ökonomie einsteigt.

Wünsche und Ängste liegen nah beieinander

Die Reaktionen auf PayPal innerhalb der Krypto-Community sind nicht neu. Bereits mit der Ankündigung von Facebook, durch das Libra-Konsortium eine eigene Kryptowährung zu entwickeln, hat für geteilte Reaktionen gesorgt. Zwar ging es dabei nicht um die Akzeptanz von Bitcoin als Bezahlmittel wie bei PayPal, aber dafür um die Bereitstellung einer Transaktionsinfrastruktur auf Basis eines Stable Coins, ergo Token-Derivates.

Während die Massenadaption zweifelsfrei vom Markteintritt solcher Giganten profitiert – man denke hier nur an die Nutzerzahlen von Facebook und PayPal – wird gleichzeitig auch immer ein Stück der Dezentralität begraben. Die Art und Weise wie PayPal und Facebook zu der Krypto-Ökonomie beitragen widerspricht ganz klar dem Blockchain-Narrativ. Kein Wunder, dass einige Krypto-Enthusiasten Alarm schlagen und einen Ausverkauf der Dezentralisierungsbewegung skizzieren. Schließlich behält sich PayPal die volle Kontrolle über die Private Key vor. Nutzer werden damit nie im „vollen“ Besitz ihrer Kryptowährungen sein.

Re-Dezentralisierung ad absurdum: Alles unter Kontrolle

Ein Narrativ von Blockchain-Protokollen besteht in der Re-Dezentralisierung der zentralisierten Plattform-Ökonomie. Eine Machtzerschlagung bei gleichzeitiger Beteiligung der Nutzer. Diese soll mehr Mitsprache, monetäre Partizipationsmöglichkeiten sowie Datenschutz ermöglichen, lautet der idealistisch angehauchte Wunsch einer dezentralen, neuen Internet-Ökonomie.

Durch die Einverleibung von Krypto-Anwendungen wie die Bezahlung mit Bitcoin oder eines Stable Coins, in einer vom Anbieter kontrollierten Umgebung, sprich ohne Zugriff auf die Private Keys und ohne Kontrolle über die eigenen Daten, stellen sich die Web-2.0-Plattformen vor die Welle. Wie in einem Schachspiel scheint es, sind sie immer einen Zug voraus. Zumal sie über ein Killerargument verfügen: Den Netzwerkeffekt. Während jedes neue Blockchain-Protokoll mühselig um jeden neuen Nutzer kämpfen muss, greift PayPal auf 346 Millionen Nutzer zurück. Bei Facebook ist es knapp die halbe Weltbevölkerung.

Welche Marktanteile?

Wenn also demnächst PayPal den bequemen Tausch in Bitcoin ermöglicht, dann ist der Schaden für die Krypto-Startups mit einem höheren Dezentralisierungsanspruch groß. Der Schritt, seinen PayPal Account für Bitcoin Investments zu nutzen oder gar darüber eine Krypto-Transaktion abzuwickeln, ist viel naheliegender für die meisten Menschen, als dazu einen speziellen Krypto-Dienst rauszusuchen.

In puncto Nutzerfreundlichkeit können Blockchain-Alternativen in der Regel nicht mit den großen, zentralen Plattformen mithalten. Stattdessen müssen sie über die weniger greifbare Vorteile wie eben Datenschutz oder finanzielle Anreize kommen, um neue Nutzer zu gewinnen.

Folgendes Szenario ist daher nicht unwahrscheinlich: PayPal sorgt für eine höhere Bitcoin-Adaption und zur Stützung des Bitcoin-Kurses – Investoren können also happy sein. Auf der anderen Seite verhindert PayPal eine Neuverteilung der Marktanteile gen „echter“ Krypto-Ökonomie. Die Silicon-Valley-Plattform-Ökonomie stellt sich regelrecht zwischen den Nutzer und der potentiellen Blockchain-Alternative, da sie ihn durch ein vermeintlich besseres Angebot bei sich auf der Plattform und im Netzwerk hält. Dass das Angebot nicht besser, sondern nur bequemer ist, wird nur den Wenigsten ein Dorn im Auge sein.

Profitiert PayPal wirklich so stark?

Ganz gleich, ob bei Facebook oder bei PayPal drängt sich die Frage auf, was die langfristige Strategie hinter dem Krypto-Umschwenk ist? Während bei Facebook dazu schon unzählige Überlegungen formuliert worden sind, drängt sich auch bei PayPal ein Gedanke auf, der weit über die bekanntgegebenen Absichten hinausgeht.

Laut einem Morgan-Stanley-Analysten, wird das Geschäft von PayPal vorerst nicht sonderlich durch Bitcoin, Ether und Co. profitieren. Das große Geld dürfte nach wie vor im traditionellen Zahlungsverkehr verdient werden.

Gemessen am Umsatzvolumen und den Erträgen von PayPal wird Bitcoin und Co. nur eine kleine Optimierung darstellen. Eher sind es laut der Investmentbank die neuen Kunden und die Marktabdeckung – 26 Millionen Händler können nun Krypto akzeptieren – die PayPal antreibt. Laut Bloomberg sind auch Zukäufe seitens PayPal geplant, um sich in der Krypto-Ökonomie fest zu positionieren. So ist beispielsweise die Übernahme von dem Krypto-Verwahrer BitGo im Gespräch.

Worum es wirklich geht: Spannend wird es mit Stable Coins

Was haben große Krypto-Börsen wie Binance, Banken wie J.P. Morgan und Konzerne wie Facebook gemeinsam? Sie alle setzen auf einen eigenen Stable Coin. Auch PayPal ist Teil des Libra-Konsortiums und arbeitet folglich, wenn auch eher indirekt, an einem Stable Coin mit.

Klassische Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Litecoin eignen sich nun mal nicht sonderlich als Währung im Sinne des täglichen Bezahlens. Entweder haben sie eine Wertspeicherfunktion (Bitcoin oder Litecoin) oder eine Anwendungsfunktion (Ethereum). Sofern man allerdings nicht in einem „Krisengebiet“ unterwegs ist, gibt es wenig rationale Gründe, warum man beispielsweise mit Bitcoin zahlen sollte.

Solange unser Gehalt, unsere Steuern und letztlich die Preise im Supermarkt in Euro, Schweizer Franken etc. ausgewiesen werden und als gesetzliche Zahlungsmittel festgelegt sind, werden wir als Referenzpunkt auch die heimische Fiatwährung haben. Es wäre also mehr als nur naheliegend, wenn PayPal ebenfalls auf Stable Coins setzt. Ein Umstand der bereits heiß in der Krypto-Szene diskutiert wird.

Das Motto: Disruptiere dich selbst, bevor es andere machen

Auf der einen Seite greift PayPal mit einem Stable Coin sein Geschäftsmodell an. Die Risiken für PayPal wären alles andere als gering. Schließlich würden sie eine alte Bezahlinfrastruktur, an der sie als Mittelsmann prächtig verdienen, gegen eine neue Infrastruktur austauschen. Wie hoch im neuen Infrastruktur-Umfeld die Margen und Marktanteile sind, ist schwer zu kalkulieren. Niemand, auch nicht PayPal, kann genau vorhersagen, wie sich der Markt für Payment-Dienstleistungen innerhalb der nächsten zehn Jahre entwickeln wird.

Diesem Risiko steht aber ein noch größeres Risiko entgegen: Das Verschlafen von Entwicklungen, die man nicht mehr aufhalten kann. Auch PayPal ist gezwungen, sich weiterzuentwickeln. Tut es das nicht, dann droht PayPal das gleiche Schicksal wie vielen großen Dinosauriern aus DAX und Co. Deren Wertschöpfung ist von Internet-Plattformen und Unternehmen der nächsten Generation bereits mehr als angezählt worden.

So irrelevant Token am Anfang dieser Dekade für uns sein mögen, so werden sie es sicherlich nicht mehr am Ende dieses Jahrzehntes sein. PayPal hat jetzt die Chance, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und seine Standards umzusetzen sowie die Nutzerbasis zu stärken. Die Bitcoin-Integration kann dabei nur ein erster vorsichtiger Schritt sein, um anschließend alle Payment-Dienstleistungen auf Token umzustellen.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Bitcoin-Gebühren in 13 Tagen um 628 Prozent gestiegen

Während die Transaktionsgebühren auf ein Jahreshoch steigen, geht die Hash Rate in den Keller. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat sich mit einer 24-stündigen Schwankungsbreite von rund 600 US-Dollar wieder auf Vortagsniveau eingependelt. Nach der wilden Bergfahrt der letzten Tage verschnauft der Bitcoin-Kurs etwas, verteidigt die 13.000er-Marke aber vehement. Zu Redaktionsschluss notiert die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bei 13.193 US-Dollar und verbucht somit auf Wochensicht ein Plus von 1,8 Prozent. Durch die jüngste Rallye ist die Krypto-Leitwährung im 30-Tage-Vergleich um 21,6 Prozent im Wert gestiegen.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Bitcoin-Gebühren auf Jahreshoch

Mit der jüngsten Rallye sind auch die Transaktionsgebühren im Bitcoin-Netzwerk wieder in die Höhe geschnellt. Mit durchschnittlich 0,00093937 BTC (umgerechnet knapp 12,44 US-Dollar) liegen die Kosten pro Transaktion so hoch wie seit Juni 2018 nicht mehr. In den letzten 13 Tagen, in denen der Bitcoin-Kurs um rund 2.000 US-Dollar zugelegt hat, sind die Transaktionsgebühren somit um beachtliche 628 Prozent gestiegen.

Ein Anstieg der Transaktionsgebühren erklärt sich in aller Regel durch eine größere Nachfrage im Netzwerk. Bei einem hohen Andrang an Transaktionen sind Miner in der günstigen Position, Transaktionen mit den höchsten Gebühren den Vorzug zu geben. Infolge kommt es zu einem Transaktions-Stau, die durchschnittlichen Bestätigungszeiten steigen und der Mempool, das Wartezimmer aller noch ausstehenden Transaktionen, bläht sich auf.

Auch hier zeigt sich in den letzten vier Tagen ein rasanter Anstieg der noch offenen Transaktionen. Lag die Anzahl der Transaktionen, die im Mempool auf ihre Bestätigung warten, am 26. Oktober noch bei überschaubaren 3.164, sind sie mit nunmehr 107,986 in kürzester Zeit um ein Vielfaches gestiegen.  

Hash Rate fällt mit dem Ende der Regenzeit

Der Anstieg der Transaktionsgebühren mit dem gleichzeitigen Aufblähen des Mempool wurde zudem durch einen Rückgang der Hash Rate, also der insgesamt von Minern ins Bitcoin-Netzwerk gespeisten Rechenleistung, ausgelöst. Vom Allzeithoch bei 146,48 EH/s am 18. Oktober ist die Hash Rate in nur 12 Tagen und inmitten der Bitcoin-Rallye um 17 Prozent auf derzeit 120.1 EH/s gefallen.

Bitcoin Hash Rate

Der Rückgang der Hash Rate führt zu einer Überlastung und damit einhergehend zu hohen Bestätigungszeiten. Dass die Rechenleistung in den letzten Tage rapide gesunken ist, könnte mit dem Ende der chinesischen Regenzeit zusammenhängen. Während der Monsunzeit gibt es in der Provinz Sichuan, dem absoluten Mining-Epizentrum, Strom quasi zum Nulltarif, da Wasserkraftwerke Unmengen an überschüssigen Strom produzieren. Miner können ihre energiehungrige Mining-Hardware über dem Zeitraum vergleichsweise günstig füttern. Durch das Ende der Regenzeit schließen die Mining-Pools ihre Geräte wieder in anderen Regionen an. Die Hash Rate könnte sich in dieser Übergangsphase somit noch einige Zeit nach unten korrigieren.

Bitcoin Mining Difficulty

Derweil hat die Mining Difficulty im Bitcoin-Netzwerk mit 19,997t bei der jüngsten Anpassung am 17. Oktober ein Allzeithoch erreicht, zeitgleich mit Erreichen des Allzeithochs der Hash-Rate, die im Anschluss eingeknickte. Die Mining Difficulty zeigt die Schwierigkeit zum „Abbau“ neuer Blöcke an und ist an die Hash Rate gekoppelt. Alle 2016 Blöcke und somit ungefähr alle zwei Wochen justiert sich die Mining Difficulty anhand der Rechenleistung neu und sichert das Netzwerk so vor Angriffen ab. Da die Hash Rate in den letzten 12 Tagen stark gesunken ist, dürfte sich auch die Mining Difficulty bei der nächste Anpassung am Montag deutlich nach unten korrigieren.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Binance’s Scheme zur Umgehung der Bitcoin-Regulierer enthüllt?

Die berühmte Krypto-Börse Binance schuf angeblich einen Unternehmensplan, um vom US-Markt zu profitieren und gleichzeitig die regulatorische Kontrolle des Landes zu umgehen.

Der CEO von Binance, Changpeng “CZ” Zhao, ging auf Twitter, um einen Forbes-Bericht zu dementieren, in dem behauptet wird, dass Binance, der weltweit führende Anbieter von Kryptowährungen, eine “ausgeklügelte Unternehmensstruktur geschaffen habe, die darauf abzielt, Regulierungsbehörden absichtlich zu täuschen und heimlich von Krypto-Investoren in den Vereinigten Staaten zu profitieren”.

Das Dokument von 2018 beschreibt Pläne für ein noch nicht benanntes US-Unternehmen, das in Anspielung auf die chinesische Kampfkunst, deren Ansatz auf dem Prinzip des “Aufgebens und Überwindens” beruht oder das eigene Gewicht des Gegners gegen ihn einsetzt, als “Tai-Chi-Einheit” bezeichnet wird. Während Binance sich anscheinend durch die Gründung einer gefälligen Tochtergesellschaft, Binance.US, den US-Bestimmungen unterworfen hat, ist nun ein Hintergedanke erkennbar.

Der Bericht von Forbes geht dann im Detail darauf ein, was angeblich auf dem Dokument zu finden ist. Kurz gesagt, es wird versucht, darauf hinzuweisen, dass Binance diese Strategie bereits in die Tat umsetzt, indem Teile des in dem Dokument gezeigten Schemas mit realen Binance-Ereignissen in Beziehung gesetzt werden. Dazu gehören der Beitritt von Binance.US zu mehreren Selbstregulierungsorganisationen und der Beitritt des Unternehmens zu mehreren Finanzaufsichtsbehörden.

Nicht lange nach der Veröffentlichung des Artikels reagierte der CEO von Binance auf die Vorwürfe in einer Reihe von Tweets:

Dann fuhr er fort, das Dokument zu verleugnen und sagte, dass es das Ziel von Binance sei, immer innerhalb der Grenzen des Gesetzes zu operieren, die höchsten AML-Standards aufrechtzuerhalten und mit den Strafverfolgungsbehörden weltweit zusammenzuarbeiten, um illegale Aktivitäten zu verhindern.

Bild@ Pixabay / Lizenz

auf Coin Kurier lesen

Absurde Gains: Neues ETH-Projekt des Yearn.Finance-Gründers steigt 15.000% – in 12 Stunden

Anfang des Monats begann der Gründer von Yearn.finance (YFI), Andre Cronje, eines seiner neuesten Projekte zu testen: das Keep3r-Netzwerk, ein dezentralisierter Marktplatz, auf dem Projekte gegen eine Gebühr Jobs für Benutzer ausschreiben können. Die Idee besteht darin, Aufgaben, die oft Interaktionen mit Smart Contracts bedeuten, an Benutzer auszulagern, die Zeit zur Verfügung haben.

Obwohl Cronje deutlich gemacht hat, dass es sich nur um ein Experiment handelt, griffen die Investoren massenweise zu – wohl in der Hoffnung, das “nächste YFI” abzuschöpfen. Cronje lancierte YFI im Juli – und in den beiden darauffolgenden Monaten stieg der Coin um 1.000.000 Prozent.

Anzeige

krypto signale

Die Coins wurden schnell wertlos, als Cronje erklärte, dies sei nur ein interner Test für ihn selbst. Aber mehr als eine Woche später, am 28. Oktober, brachte der Entwickler schließlich eine Beta-Version für das Keep3r-Netzwerk heraus – zusammen mit dem offiziellen Kürzel, auch KPR genannt.

Während sich KPR noch in der Beta-Testphase befand und noch keine Audits abgeschlossen waren, stieg KPR massiv an.

Ethereum-Token von Andre Cronje steigt in den ersten 12 Stunden massiv an

Am frühen Morgen des 28. Oktober stellte Cronje neue Contracts für das Keep3r-Netzwerk auf. Er verteilte 200.000 Token von seiner Adresse an einen Uniswap-Pool, zusammen mit 700 Ethereum.

Das bedeutet, dass ab dem ersten Trade ein KPR für etwa 1,40 Dollar getradet wurde.

Zuerst zögerten die Investoren, sich einzukaufen. War dies ein interner Test wie die vorherigen Iterationen der Verträge des Keep3r-Netzwerks? Gab es einen Fehler in den Contracts?

Allerdings änderte sich das, als sich der Link für diesen neuen Markt auf Twitter und Telegram zu verbreiten begann – zusammen mit Cronjes Blog-Einträgen zu dieser letzten Iteration des Keep3r-Netzwerks.

Innerhalb von 12 Stunden stieg KPR von 1,40 Dollar auf Höchstwerte von 200 Dollar, was einer Rendite von knapp 15.000 Prozent entspricht.

Am Tag danach konnte KPR seinen Aufstieg fortsetzen. Zum Zeitpunkt des Schreibens tradet KPR nach den Daten von CoinGecko für 300 Dollar. Der Token hat jetzt eine Marktkapitalisierung von 60 Millionen Dollar.

Stehen weitere Experimente an?

Es ist wahrscheinlich, dass weitere Experimente und Projekte von Cronje kommen.

Anfang des Monats wurde ein Bild veröffentlicht, das eine Nachricht von Cronje in einer Telegram-Gruppe des Entwicklers von Yearn.finance zeigt. Darin gibt er an, dass er einen Rückstand von sage und schreibe neun Projekten zu bearbeiten hat, die alle in irgendeiner Weise DeFi betreffen.

Er arbeitet auch an zwei weiteren Projekten, die in dieser Liste nicht erwähnt werden: Liquidity Basic Income (LBI) und Eminence Finance, die beide letzten Monat auf der Ethereum-Blockchain getestet wurden.

Textnachweis: cryptoslate

Letztes Update:

  • Echte Bitcoin oder Bitcoin CFDs kaufen
  • Wallet und Exchange in einem
  • 14+ Kryptos
  • EU reguliert
  • Über 40 Kryptos im Angebot
  • Gebühren eher im Mittelfeld

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

auf Coincierge lesen

Unbelehrbar: Gold-Bulle Peter Schiff nennt Bitcoin die „größte Blase“, die er je gesehen hat

Seit die Krypto-Währung im März fast auf 3.000 Dollar gefallen ist, hat Bitcoin eine starke Rallye erlebt. Die Kryptowährung wird derzeit für knapp 13.200 $ getradet, weit über dem März-Tiefststand von 3.500 $.

Und trotzdem bleibt Goldbulle Peter Schiff bei seiner Behauptung, dass Bitcoin eine Blase bleibt. Das hat er am 28. Oktober erneut sehr deutlich gemacht. Der Fondsmanager und libertäre Investor äußerte sich gestern wie folgt: “Bitcoin ist wahrscheinlich die größte Blase“, die er je gesehen hat:

Anzeige

krypto signale

“Wenn man die Größe von Vermögensblasen anhand des Grades der Überzeugung misst, die die Käufer in ihrem Trade haben, ist die #Bitcoin-Blase die größte, die ich je gesehen habe. Bitcoin-Käufer sind zuversichtlicher, dass sie Recht haben und sicher sind, dass sie nicht verlieren können, als es Dotcom- oder Hauskäufer während dieser Blasen waren.”

Schiff vergleicht Bitcoin mit dem Dotcom-Boom und -Bust und der 2000er-Jahre-Immobilienblase. Diese beiden Blasen markierten einige der euphorischsten Märkte, die es in der Geschichte der Menschheit je gegeben hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass Schiff Zweifel an der anhaltenden Aufwärtsbewegung von Bitcoin geäußert hat. Er sagte Anfang des Monats bereits:

“Bitcoin ist um 4% auf die Nachricht gestiegen, dass Square 50 Millionen Dollar (1% des Gesamtvermögens) in #BTC investiert hat. Aber dieser Kauf hat bereits stattgefunden. Spekulanten wetten, dass die Ankündigung neue Käufer anziehen wird. Die wirkliche Nachricht ist, dass es Square mit dem Kauf nicht gelungen ist, BTC über sein Hoch von 2019 zu drücken.”

Skeptiker werden immer weniger

Schiff ist Teil einer immer kleiner werdenden Gemeinschaft von BTC-Skeptikern. Michael J. Saylor, CEO von MicroStrategy, war vor vielen Jahren ebenfalls ein starker Bitcoin-Kritiker. Kürzlich tauchte einer seiner Tweets wieder auf, in dem er das Asset unter Beschuss genommen hat.

Jetzt ist er einer der größten Unterstützer von Bitcoin. Er hat sein Unternehmen dazu gedrängt, eine große Anzahl an Bitcoins zu erwerben – damals 425 Millionen Dollar, jetzt etwa 500 Millionen Dollar wert. Er selbst besitzt auch Bitcoin im Wert von Hunderten von Millionen und bezeichnet es als eine der besten Investitionen, die er je getätigt hat.

“Diese Investition spiegelt unsere Überzeugung wider, dass BTC, als die weltweit am weitesten verbreitete Kryptowährung, ein zuverlässiger Wertaufbewahrer und ein attraktiver Investitionswert ist, der ein größeres langfristiges Wertsteigerungspotential hat als das Halten von Bargeld. Seit seiner Einführung vor mehr als zehn Jahren hat sich BTC zu einer bedeutenden Ergänzung des globalen Finanzsystems entwickelt, mit Eigenschaften, die sowohl für Einzelpersonen als auch für Institutionen von Nutzen sind. MicroStrategy hat BTC als einen legitimen Investitionswert anerkannt, der Bargeld überlegen sein kann, und dementsprechend Bitcoin zur wichtigsten Holding in seiner Treasury-Reserve-Strategie gemacht.”

Investoren wie Raoul Pal, CEO von Real Vision und Hedgefonds-Veteran sowie der milliardenschwere Wall Street Investor Paul Tudor Jones sind ebenfalls ausgesprochene Bitcoin-Bullen.

Textnachweis: bitcoinist

Letztes Update:

  • Echte Bitcoin oder Bitcoin CFDs kaufen
  • Wallet und Exchange in einem
  • 14+ Kryptos
  • EU reguliert
  • Über 40 Kryptos im Angebot
  • Gebühren eher im Mittelfeld

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

auf Coincierge lesen

Fineqia investiert in den Blockchain-Fonds IDEO Colab Ventures

Erst vor Kurzem investierte die Marathon Patent Group in 10.000 Antminer S-19 und war somit auf dem besten Weg, das führende Bitcoin Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden. Konkurrent Riot Blockchain kündigte daraufhin ebenfalls eine Investition in neue Mining-Hardware an, mit der es wiederum Marathon überholen würde. Der Kampf um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend.

Am 26. Oktober 2020 kündigte das Marathon den Kauf von weiteren 10.000 Antminer S-19 Pro an. Damit soll bis Juli 2021 eine operative Hash Rate von 2,56 Exahashes pro Sekunde (EH/s) erreicht werden. Das wären 1,9 Prozent der aktuellen Hashing-Leistung des kompletten Bitcoin-Netzwerks. Marathon verfolgt das Ziel, das größte Mining-Unternehmen Nordamerikas zu werden.

Zuvor hatte das Unternehmen 10.500 S19-Pro-Modelle gekauft, um den bereits vorhanden Bestand von 2.560 Einheiten auszubauen. Bis auf 500 Einheiten, die erst im November eintreffen, sollen alle Miner im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

Riot Blockchain kündigteindes den Kauf von 2.500 S-19 Pro an, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit sein sollen. 2020 hat das Unternehmen bislang 18.640 S-19 Pro gekauft. Ursprünglich zielte Riot bis Juli damit auf eine Hash Rate von 2,3 EH/s ab. Nach der Ankündigung von Marathon, beschloss Riot jedoch Anfang des Monats eine zweite Transformationsphase ins Leben zu rufen und in 2.500 weitere S-19 Pros zu investieren, die bereits im Dezember 2020 einsatzbereit seien.

Rennen um die Bitcoin-Mining-Krone bleibt spannend

Momentan liegt Riot mit Hash-Rate von 519 Pentahashes pro Sekunde (PH/s) im Konkurrenzkampf um die führende Bitcoin-Mining Position vorne. Marathon – mit um 300 PH/s geringeren Kapazität – plant die Konkurrenz bis spätestens April 2021 zu überholen.

Weit entfernt von der Bitcoin Spitze befindet sich dagegen das Unternehmen Layer 1, das ursprünglich 30 Prozent der globalen Hash-Rate für sich beanspruchen wollte. Ein Richter lehnte den Antrag des Unternehmens auf Abweisung einer Patentverletzungsklage des Technologieunternehmens Lancium ab. Lancium warf Layer vor, seine Technologie zur Anpassung des Stromverbrauchs in Mining-Anlagen verwendet und damit gegen das Patentrecht verstoßen zu haben.

Michael McNamara, CEO von Lancium, der die rasche Ablehnung des Richters sehr schätze, gibt sich indessen siegesgewiss:

Wir freuen uns auf die nächsten Phasen des Falles und letztendlich auf die Gelegenheit, unseren Fall der Jury zu präsentieren.

auf btc-echo lesen