Top Bitcoin News: Die wichtigsten Entwicklungen im Krypto-Space

Die Europäische Zentralbank macht ungewollt Werbung für dezentralisierte Währungen, während Bitcoin die iranische Wirtschaft unterstützen soll.

Technischer Totalausfall bei EZB zeigt Stärke von Bitcoin

Die letzte Woche endete mit einem Totalausfall der Europäischen Zentralbank (EZB) am 23. Oktober. Für mehrere Stunden war das Target2-System lahmgelegt sowie das Informationsnetzwerk der Bank. Dadurch war es für EZB und nationale Zentralbanken zwischenzeitlich unmöglich, Transaktionen von Geschäftsbanken abzuwickeln. Privatkunden waren davon zwar nicht betroffen. Trotzdem zeigt dieser Vorfall die Schwächen der Zentralisierung und die Stärken eines dezentralisierteren Finanzsystems. Advokaten von Kryptowährungen wie Bitcoin und digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) fühlten sich bestätigt: Bei dezentralen Transaktionssystemen ist ein Ausfall unmöglich. Einen Cyber-Angriff schloss die EZB derweil aus.

PayPal könnte bald eigene Kryptowährung herausgeben

Erst am 21. Oktober hat PayPal die Absicht erklärt, dass die Plattform in Zukunft die Kryptowährungen Bitcoin, (BTC), Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) unterstützt. Der Chief Strategy Officer von CoinShares, Meltem Demirors, vermutet, dass der Zahlungsdienstleister zusätzlich bald einen eigenen Token anbieten wird. Dieser würde wohl auf dem US-Dollar basieren: Es wäre also ein Stable Coin, der den Wert der Fiatwährung abbildet, ähnlich dem Stable Coin Tether (USDT). Die Chefstrategin von CoinShares glaubt, dass dieser Token bereits in sechs bis zwölf Monaten entwickelt werden könnte: Vor dem Hintergrund, dass PayPal plant, den Krypto-Verwahrer BitGo zu kaufen, zeichnet sich die Krypto-Affinität des Unternehmens immer deutlicher ab.

Irans Zentralbank bald Bitcoin-Wal?

Die USA blockieren den internationalen Zahlungsverkehr zu und vom Iran. Die Islamische Republik hat darauf nun mit einer ungewöhnlichen Antwort reagiert: Die Regierung und die Zentralbank setzen auf die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Die Notenbank stellt Importeuren Bitcoin zur Verfügung, die ausländische Händler so reibungslos bezahlen können. Das Land legalisierte das Bitcoin Mining im Jahre 2019, das regulatorische Umfeld ist noch immer unsicher. Doch die Neuigkeiten freut die Krypto-Community. Denn die Unternehmung zeigt die Unbestechlichkeit des digitalen Geldes. Die iranische Regierung scheint dies verstanden zu haben und nutzt den Umstand zu ihrem Vorteil.

Premiere: IPO in Australien akzeptiert Stable Coin Tether

Initial Public Offerings sind Börsengänge – Anleger bezahlen Aktien mit Fiatgeld. Die australische West Coast Aquaculture Group (WCA) bietet ihren Kunden erstmals an, Aktien auch mit einer Kryptowährung kaufen zu können. Für das Land ist dies ein Novum. Der IPO findet Mitte November statt, und neben dem Australischen Dollar dient auch der Stable Coin Tether als Zahlungsmittel. Dieser unterliegt dank seiner Bindung an den US-Dollar und andere Assets nur einer geringen Volatilität. Daher bevorzugte die WCA diese Kryptowährung. Der Börsengang soll dem Unternehmen 5 Millionen Australische Dollar einbringen, die es unter anderem in den Erwerb von Brut- und Aufzuchtanlagen nutzen will.

Marathon und Riot kämpfen um Vorherrschaft im Bitcoin Mining

Das Bitcoin Mining bleibt ein hart umkämpftes Geschäft. Dass es bereits lange nicht mehr Hobby-Informatiker sind, die ihren Heim-PC für die Bitcoin-Förderung nutzen, zeigen die beiden Unternehmen Marathon und Riot. Verbittert kämpfen sie um die Bitcoin-Mining-Krone. Marathon investiert in Tausende Antminer S-19 Pro, womit es die Pole Position im Juli 2021 mit 2,56 Exahashes pro Sekunde (EH/s) einnehmen will. Dann würden 1,9 Prozent der gesamten Mining Power des Netzwerkes in der Hand der Firma liegen. Riots Plan war bis dahin noch eine Rechenleistung von 2,3 EH/s. Dieses Ziel soll mit dem Erwerb von Mining-Hardware des selben Typs wie die von Marathon korrigiert werden. Noch liegt Riot aber vorne.

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