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Wie würde das Unternehmen Digital Currency Group (DCG) bei einem Gang an die Börse bewertet werden? Analysten der Firma Messari liefern nun eine Antwort auf diese Frage.

Am 12. November veröffentlichte der Research Analyst Jack Purdy einen Bericht, in dem er einen theoretischen Börsengang der Digital Currency Group unter die Lupe nimmt. Purdys Berechnungen zufolge, hätte das Unternehmen bei einem Gang an die Börse eine Bewertung von vier Milliarden US-Dollar. Dieses Ergebnis beruhe auf öffentlich zugänglichen Daten von DCG.

Die DCG verfügt unter anderem über ein breites Spektrum von verschiedenen Krypto-Marken, wie beispielsweis Genesis, Grayscale und Coindesk, die einen jährlichen Umsatz von ungefähr 243 Millionen US-Dollar generieren. Außerdem ist das Unternehmen in Besitz von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und einem dutzend anderen Kryptowährungen.

Seit Jahren gibt es Spekulationen, welches Unternehmen in der Krypto-Branche als erstes den Gang an die Börse wagt. Zwar waren in der Vergangenheit schon einige Unternehmen, die an Blockchain-Technologien mitwirken an der Börse gelistet, jedoch waren dies keine reinen Krypto-Unternehmen wie beispielsweise DCG oder Coinbase. Purdy äußerte sich zu dieser Überlegung:

Sobald dies geschieht, könnte es der Netscape-Moment von Krypto sein, in dem ein hochkarätiger Börsengang eine Flut von nachfolgenden Angeboten auslöst, die die Begeisterung der Investoren anheizt, sich in der aufstrebenden, aber schnell wachsenden Branche zu engagieren.

Auf die Bitte einer Stellungnahme reagierte das Unternehmen indes nicht. Allerdings sagte der Gründer und CEO des Unternehmens, Barry Silbert, dass er die DCG in die Berkshire Hathaway der Krypto-Technologie verwandeln wolle.

Purdy geht es dabei weniger um einen tatsächlichen Börsengang der DCG. Dafür fehlen aktuell die Indizien. Vielmehr möchte er einen Eindruck von der Größenordnung und dem potentiellen Ausmaß vermitteln.

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