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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wies erneut auf einen Verdacht gegen die EXW Global hin. Demnach liegt der Verdacht nahe, dass das Unternehmen hierzulande unerlaubt Zahlungsdienste erbringt.

Die BaFin weist in einer aktuellen Pressemitteilung darauf hin, dass weder die Vivaexchange ÖU, noch die EXW Global Co. Ltd. hierzulande über die Erlaubnis zum Erbringen von Zahlungsdiensten verfügt. Auf ihrer Website ex-wallet.com werbe die Vivaexchange ÖU „unter anderem für den Handel mit digitalen Währungen über ihre Handelsplattform sowie die Ausgabe von Kreditkarten und die Implementierung eines PoS-Bezahlsystems“, heißt es.

Da die in Estland gemeldete Gesellschaft des weiteren hierzulande einen Chief Sales Officer (Vorstand Vertrieb) ausweise, bestünde der Verdacht, dass die Vivaexchange ÖU oder EXW Global Co. Ltd. mit dem EXW Wallet „unerlaubt Zahlungsdienste in Deutschland“ erbringe. Ein Verdacht, den die Finanzaufsichtsbehörde nicht zum ersten Mal äußert.

Denn bereits vor etwa einem Jahr berichtete BTC-ECHO über den Verdacht auf Betrug seitens der deutschen Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und dessen österreichischem Pendant (FMA) gegen die EXW Global AG und dessen EXW Wallet. Als die Gesellschaft wenig später ihr Impressum in Vivaexchange ÖU änderte, gaben BaFin und FMA Investorenwarnungen auch zu dieser heraus. Zuvor warb das Krypto-Unternehmen auf seiner Webseite in gebrochenem Deutsch dafür, dass man den EXW Token kaufen könne „und wenn man diesen haltet, bekommt man dafür einen täglichen Bonus“ [sic!].

Auch heute wirbt das Unternehmen, dessen Firmensitz mal in Thailand, mal in Liechtenstein und mal in Estland ausgewiesen ist, mit einer sicheren Umgebung für digitale und Fiat-Währungen. In fragwürdigem Englisch wird nach wie vor darauf hingewiesen, dass die Entwickler jeden Tag „ihr Herz und ihre harte Arbeit“ investieren würden, um den Nutzern ein bestmögliches Erlebnis zu garantieren. Diejenigen, die tatsächlich ein EXW Wallet eröffnet haben, beschweren sich unterdes auf Online-Bewertungsseiten wie Trustpilot. Größter Kritikpunkt: Die Gelder werden nicht ausgezahlt.

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