MicroStrategy verzeichnet starkes Q1 und plant weitere Bitcoin-Investitionen

Der Softwarehersteller MicroStrategy, der inzwischen mehr als 91.000 Bitcoin (BTC) aufgekauft hat und deshalb unter den Großunternehmen als Pionier in Sachen Kryptowährungen gilt, hat im ersten Quartal 2021 eine beträchtliche Umsatzsteigerung eingefahren.

Wie aus einer entsprechenden Pressemitteilung vom 30. April hervorgeht, beschränkt sich der Erfolg der Firma laut CEO Michael Saylor jedoch nicht nur auf Gewinne aus Bitcoin.

MicroStrategy setzt weiter auf Bitcoin

MicroStrategy hat sich bisher ungebrochen optimistisch gezeigt, was die zukünftige Kursentwicklung von Bitcoin angeht, weshalb das Unternehmen immer weiter angekauft hat, auch als es für die marktführende Kryptowährung zwischenzeitlich bergab ging. Diesen Optimismus hat der Krypto-Marktführer der MicroStrategy-Aktie (MSTR) wiederum mit saftigen Zugewinnen gedankt.

Durch diese enge Verbindung ist der Softwarehersteller zudem verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, was dem Unternehmen nun scheinbar viele neue Kunden beschert hat, denn auch die Produkte und Dienstleistungen von MicroStrategy sind aktuell erfolgreich wie selten zuvor.

„Die Einnahmen aus Produktlizenzen und Abonnements belaufen sich für das erste Quartal 2021 auf 31,3 Mio. US-Dollar, was einer Steigerung von 52,3 % bzw. einer bereinigten Steigerung von 49,8 % im Vergleich zum ersten Quartal 2020 entspricht“, wie es dahingehend in der jüngsten Pressemitteilung heißt.

Die Gesamtumsätze für das Q1 konnten derweil auf 122 Mio. US-Dollar angehoben werden, was eine Verbesserung von 10,3 % gegenüber 2020 bedeutet.

„Die Zahlen des ersten Quartals zeigen deutlich, dass unser zweigleisige Unternehmensstrategie, die einerseits auf den Ausbau unseres Softwaregeschäfts und andererseits auf den Ankauf von Bitcoin setzt, die treibende Kraft hinter der deutlichen Steigerung unseres Firmenwerts ist“, wie Saylor in diesem Zusammenhang erklärt.

Dahingehend bestätigt er zudem, dass MicroStrategy weiterhin auf Bitcoin setzt und auch zukünftig weitere Investitionen tätigen wird.

„Wir werden weiter Bitcoin kaufen und halten, denn wir wollen unseren Shareholder Value kontinuierlich ausbauen“, so der CEO.

Bitcoin (orange) und MSTR-Aktie (blau) im Vergleich. Quelle: Tradingview

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat die MicroStrategy-Aktie in diesem Jahr einen ähnlich wilden Ritt wie Bitcoin hingelegt, der insgesamt jedoch klar positiv ausfällt.

Kein Grund zur Panik

Der Zuspruch und der Erfolg des Softwareherstellers dürfte Balsam für die Seelen der Krypto-Anleger sein, die in dieser Woche bereits enttäuscht wurden, als Gerüchte um eine etwaige Bitcoin-Investition von Facebook aufkamen.

Die ohnehin schwächelnden Kursentwicklung des Krypto-Marktführers schlägt langsam auf das Gemüt der Trader, obwohl einige Experten bereits Entwarnung geben, was den weiteren Verlauf angeht.

„Bisher ist Bitcoin weiter voll im Soll. Es gibt keinen Grund zur Panik“, wie Experte Michaël van de Poppe dementsprechend am gestrigen Donnerstag feststellte.

In einer zugehörigen Grafik verwies er auf den Widerstand bei 55.000 US-Dollar, den es jetzt zu überspringen gelte, denn die Konkurrenz bzw. die Altcoins kommen zugleich immer mehr in Fahrt.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: Tradingview

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Nur die Silbermedaille – Kevin O’Leary sieht Ether „für immer“ hinter Bitcoin

Während Ether in dieser Woche ein neues Rekordhoch erreicht hat und der Hype um den marktführenden Altcoin aktuell groß ist wie selten, verpasst der prominente amerikanische Unternehmer Kevin O’Leary der Stimmung einen Dämpfer.

So bescheinigt O’Leary, der in der TV-Show „Shark Tank“, also dem amerikanischen Gegenstück zu „Die Höhle der Löwen“, regelmäßig als Investor und Investitionsexperte auftritt, gegenüber CNBC, dass Ether (ETH) „für immer die Nummer zwei“ hinter Bitcoin (BTC) bleiben wird, obwohl die zweitplatzierte Kryptowährung pünktlich zum Interview ein neues Rekordhoch von 2.600 US-Dollar erzielt hatte, das bei Redaktionsschluss sogar noch auf 2.700 US-Dollar gesteigert werden konnte. Für Bitcoin sind die letzten paar Tage hingegen von Volatilität geprägt, denn nachdem auch der Marktführer im April eine neue Rekordmarke von über 64.000 US-Dollar schaffen konnte, ging es anschließend zurück unter 50.000 US-Dollar.

Der für seine direkte Art bekannte TV-Experte sieht in Ethereum allerdings das bessere Zahlungssystem, obwohl der hohe Kursstand des führenden Altcoins diese Rolle zurzeit erschwert. Allen voran im verstärkten Markteintritt von institutionellen Investoren sieht er die treibende Kraft hinter dem momentanen Höhenflug der beiden Klassenbesten, wobei er abschließend feststellt:

„Bitcoin wird immer das Gold sein, Ethereum wird immer das Silber sein.“

Der berühmt-berüchtigte Investor gibt an, dass er bereits seit 2017 Kryptowährungen besitzt, wobei er vergangenen Monat sogar angekündigt hatte, dass er 3 % seines Portfolios in Bitcoin umwandeln wolle. Ein scheinbarer Sinneswandel, denn in der Vergangenheit hatte er die Anlageklasse noch als „Krypto-Schrott“ betitelt.

Einer seiner größten Kritikpunkte an Kryptowährungen ist deren hoher Stromverbrauch beim Mining, das besonders in Ländern wie China oftmals auch unter fragwürdigen Umständen stattfindet.

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Schweizer Börse SIX und deutsche Börse Xetra notieren neue Ethereum-ETN

Die in New York ansässige Vermögensverwaltung WisdomTree baut ihr Angebot an Krypto-Investitionsprodukten aus, indem sie in Deutschland und der Schweiz eine neue auf Ether (ETH) basierende ETN veröffentlicht.

Die „Exchange-Traded Note“ (ETN), die einem Indexfonds ähnelt, wird sowohl auf der deutschen Börse Xetra als auch auf der Schweizer Börse SIX in die Notierung genommen, wodurch die europäischen Anleger nun eine direkte Möglichkeit bekommen, in die zweitgrößte Kryptowährung zu investieren, ohne diese selbst halten zu müssen.

Wie aus der entsprechenden Pressemitteilung der Xetra hervorgeht, bietet das neue Investitionsprodukt einen „einfachen Zugang zur Wertentwicklung von Ethereum“, das zudem durch zentrales Clearing „deutlich reduzierte Risiken bei der Abwicklung“ aufweist.

Das ETN läuft unter dem Namen „WisdomTree Ethereum“ und ist mit dem Ticker „ETHW“ versehen. Die laufenden Kosten des Produkts belaufen sich lediglich auf 0,95 %, was im Vergleich zu gängigen Ethereum-Investmentfonds wie zum Beispiel von Grayscale relativ gering ist. Mit dem neuen Produkt geht WisdomTree den logischen nächsten Schritt, nachdem ein Bitcoin-ETN namens WisdomTree Bitcoin (BTCW) bereits auf der Xetra und SIX notiert ist.

Jason Guthrie, der Direktor für Aktien und Digitale Assets bei WisdomTree, erklärt, dass das neue ETHW zu einem Zeitpunkt kommt, an dem das Interesse an Krypto-Investitionsprodukten „so hoch ist wie nie“. Dahingehend führt er aus:

„Durch diesen Popularitätsschub bemühen sich nun auch institutionelle Investoren verstärkt darum, Investitionen in Kryptowährungen zu prüfen. Wir gehen dementsprechend davon aus, dass die Investitionen in diese Richtung immer mehr zunehmen werden, je mehr Investitionswege sich eröffnen.“

Die WisdomTree ist auch einer der Anwärter auf einen Bitcoin-ETF in den USA, nachdem die Investmentfirma im März einen Antrag bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Bisher hat die Behörde allerdings noch keinen auf Bitcoin (BTC) basierenden Indexfonds durchgewunken.

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Ethereum zeigt sich weiter bullish, Ripple und IOTA mit starkem Comeback

Der zweitgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) steigt unaufhörlich weiter zu immer neuen Allzeithochs auf und stellt damit auch Bitcoin (BTC) weiter in den Schatten. Auch die beiden anderen analysierten Altcoins Ripple (XRP) und IOTA (MIOTA) können nach einer deutlichen Korrektur in der letzten Woche wieder an Boden gut machen und zurück über wichtige Widerstandsmarken ansteigen.

Ethereum (ETH): ETH-Kurs strebt weiter gen Norden und steigt auf 2.800 USD

  • Kurs (ETH): 2.743 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 2.263 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.813 USD, 3.279 USD, 3.568 USD, 3.976 USD, 4.322 USD, 4.716 USD, 5.077 USD
  • Unterstützungen: 2.496 USD, 2.322 USD, 2.147 USD, 2.037 USD, 1.930 USD, 1.880 USD, 1.733 USD, 1.591 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW17

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Der Kurs von Ethereum kennt weiterhin kein Halten. Wie in der Vorwochenanalyse vermutet, bildete der Ether-Kurs bereits im Bereich der 2.147 USD sein Verlaufstief aus und startete eine neue bullishe Aufwärtsbewegung, welche den Kurs dynamisch durch den roten Widerstandsbereich ausbrechen ließ. Nach Überwindung des Verlaufshochs bei 2.642 USD schraubte sich Ethereum weiter gen Norden und lief bis in die anvisierte Zielzone bei 2.800 USD.

Bullishe Variante (Ethereum):

Ethereum konnte sich diese Woche erneut stark entwickeln und bildete am gestrigen Donnerstag, dem 29. April, ein neues Allzeithoch aus. Der darauffolgende Kursrücksetzer währte nur kurz. Bereits am heutigen Vormittag greifen die Bullen wieder an und beißen sich im Bereich der 2.800 USD fest. Damit handelt der Ether-Kurs weiterhin deutlich oberhalb des EMA20 (rot), welcher aktuell bei 2.426 USD verläuft. Steigt Ethereum über das 361er Fibonacci-Extension bei 2.813 USD an und stabilisiert sich nachhaltig oberhalb dieser Chartmarke, aktivieren sich die nächsten bullishen Kursziele bei 3.279 USD sowie 3.565 USD. Durchbricht der Ether-Kurs die 3.279 ohne nennenswerte Rücksetzer, könnte bereits in den kommenden Handelswochen der mittelfristige Zielbereich bei 3.565 USD erreicht werden. Dem übergeordneten 461er Fibonacci-Extension kommt, wie mehrfach erwähnt, eine wichtige Bedeutung zu.

Um auch diesen Widerstand zu überwinden, muss jedoch auch der Kurs von Bitcoin ein neues Allzeithoch ausbilden und die psychologische Marke von 70.000 USD anlaufen. Steigen beide Kryptowährungen im Gleichschritt gen Norden, erhöhen sich die Chancen für Ethereum, zunächst die 3.976 USD anzuvisieren und in der Folge auch das übergeordnete Kursziel bei 4.322 USD in den kommenden Handelsmonaten zu erreichen. Da diese Kursmarke einen starken Widerstand darstellt, ist mit Gewinnmitnahmen der Anleger zu rechnen. Sollte das Bullenlager es in der zweiten Jahreshälfte schaffen, auch diese starke Widerstandsmarke nachhaltig zu durchbrechen, ist der Kursbewegung von Ethereum ein Durchmarsch bis an die psychologische Marke von 5.000 USD zuzutrauen. Damit ist auch das maximal ableitbare Kursziel bei 5.073 USD zum Greifen nah. Kursrücksetzer zurück an den EMA20 (rot) stellen aus aktueller Sicht weiterhin gute Einstiegspunkte dar.

Bearishe Variante (Ethereum)

Es scheint, als ob die Bären dem aktuellen Kursanstieg nichts entgegenzusetzen hätten. Erst wenn der Ether-Kurs den EMA20 unterschreitet und zurück unter den Schlüsselsupport bei 2.147 USD abrutscht, könnte die in den letzten Analysen thematisierte Kurskorrektur an Fahrt gewinnen. Schaffen es die Bären, Ethereum unter die 2.147 USD zu drücken und damit auch den Supertrend sowie den EMA50 (orange) zu unterbieten, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall in Richtung der 1.930 USD. Diese Kursmarke stellt aktuell die Make-or-Brake Unterstützung dar. Sollte diese Unterstützung tatsächlich per Tagesschlusskurs aufgegeben, und Ethereum fällt daraufhin auch unter die 1.880 USD zurück, ist eine Korrekturausweitung bis an die 1.733 USD vorstellbar.

Hier findet sich das 61er Fibonacci-Retracement der aktuellen Bewegung. Knapp unterhalb verläuft aktuell zudem die rote Abwärtstrendlinie ausgehend vom alten Allzeithoch. Damit würde der Ether-Kurs in die gelbe Unterstützungszone bei 1.664 USD eintauchen. Auch hier findet sich eine starke Unterstützung. Erneut werden Anleger in den Markt kommen und neue Käufe tätigen. Geben die Bullen den gelben Supportbereich hingegen auf, rückt zunächst das Verlaufstief bei 1.545 USD wieder in den Blick. Schafft es die Verkäuferseite, auch diese wichtige Unterstützungsmarke zu unterbieten, ist maximal ein Rückfall in den Bereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD vorstellbar. Da an der 1.425 USD zudem auch der EMA200 (blau) kursstützend wirkt, ist der orange Unterstützungsbereich als das maximal vorstellbare Korrekturziel anzusehen.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch MACD-Indikator drehten diese Woche wieder gen Norden und verhinderten neue Verkaufsignale. Auf Wochensicht sind beide Indikatoren weiterhin voll auf Kurs und untermauern die bullishe Sicht bei Ethereum.

Ripple (XRP): XRP-Kurs findet zurück in die Spur

  • Kurs (XRP): 1,60 US-Dollar (Vorwoche: 1,12 US-Dollar)
  • Widerstände/Ziele: 1,56 USD, 1,78 USD, 1,96 USD, 2,09 USD, 2,37 USD, 2,75 USD. 2,99 USD, 3,59 USD, 4,20 USD
  • Unterstützungen: 1,40 USD, 1,20 USD, 1,12 USD, 1,05 USD, 0,89 USD, 0,78/0,75 USD, 0,65 USD, 0,60 USD
Kursanalyse Ripple (XRP) KW17

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares XRP/USD auf Bitfinex

  • Ripple-Kurs kämpft sich zurück gen Norden und erreicht Widerstand bei 1,56 USD
  • Wichtiges Kursziel nun im Bereich der 1,96 USD.
  • Zone um 0,89 USD fungiert nun als starker Supportbereich.

Anleger nutzten die zwischenzeitliche Kursschwäche von Ripple und konnten der Kurs in den letzten Handelstagen zurück über die 1,20 USD gen Norden schicken. Am heutigen Freitag erreicht der XRP-Kurs eine relevante Widerstandsmarke bei 1,56 USD. Kann sich der Kurs von Ripple oberhalb der 1,28 USD stabilisieren, ist ein erneuter Angriff in Richtung 1,76 USD wahrscheinlich.

Bullishe Variante (Ripple)

Die Korrektur währte nur kurz. In den letzten Handelstagen ließen die Bullen abermals die Muskeln spielen und hievten den XRP-Kurs in der vergangenen Woche um 40 Prozent gen Norden. Damit wurde auch das erste wichtige Widerstandsniveau bei 1,43 USD zurückerobert. Aktuell handelt Ripple knapp unterhalb des Widerstandslevels von 1,56 USD. Steigt Bitcoin und damit auch der Gesamtmarkt weiter gen Norden und auch dieser Widerstand wird durchbrochen, ist mit einem Durchmarsch an das 261er Fibonacci-Extension bei 1,78 USD zu rechnen. Hier werden Anleger jedoch erneut erste Gewinne mitnehmen wollen. Der Bereich zwischen 1,78 USD und 1,96 USD ist daher kurzfristig als maximales Kursziel anzusehen. Sollten die Bullen es schaffen, die rote Widerstandszone nachhaltig zu durchbrechen, rückt der horizontale Widerstand bei 2,09 USD in den Blick.

Wird auch dieser Resist per Tagesschlusskurs überwunden, ist ein Kursanstieg bis an die 2,37 USD einzuplanen. Hier findet sich das 361er Fibonacci-Extension der übergeordneten Trendbewegung. Können die Anwälte von Ripple die SEC-Klage abschmettern, wird der XRP-Kurs weiter durchstarten und in den lila Widerstandsbereich vordringen. Der XRP-Kurs dürfte an der 2,75 USD zunächst nach unten abprallen. Diese Chartmarke war bereits in der ersten Januarwoche des Jahres 2018 relevant. Das maximale bullishe Kursziel für die kommende Zeit ist weiterhin bei 2,99 USD zu sehen. Hier findet sich das 461er Fibonacci-Extension der übergeordneten Trendbewegung. Mittelfristig wäre auch ein Anstieg bis an das 561er Fibonacci-Extension bei 3,59 USD vorstellbar. Kommt es auch hier zu keinem deutlichen Kursrücksetzer, wäre für die zweite Jahreshälfte sogar ein Durchmarsch bis an das maximale Kursziel von 4,20 USD möglich. Hier verläuft das 661er Fibonacci-Extension.

Bearishe Variante (Ripple)

Überwindet der Kurs von Ripple den Widerstand bei 1,56 USD hingegen nicht oder dreht spätestens an der 1,76 USD dynamisch nach unten ab, wäre zunächst ein Rücklauf in Richtung 1,40 USD einzuplanen. An diesem Kreuzsupport aus 200er Fibonacci-Extension und horizontaler Unterstützung kommt es kurzfristig zu einer Richtungsentscheidung. Unterschreitet Ripple diese Kursmarke per Tagesschluss, ist eine Konsolidierung an die 1,20 USD wahrscheinlich. Gibt auch die orange Unterstützungszone in der Folge keinen Halt und XRP rutscht per Tagesschluss darunter, rückt die 1,05 USD wieder in den Blick. Hier verläuft aktuell der EMA50 (orange). Schaffen es die Bären, auch diese Marke zu durchbrechen, ist eine Korrekturausweitung zurück in den grünen Unterstützungsbereich bei 0,89 USD einzuplanen.

Hier findet sich neben dem Verlaufstief vom 23. April auch das untere Bollinger-Band. Sollte auch Bitcoin seine Abwärtsbewegung wieder aufnehmen, ist sodann auch ein Kursrücksetzer bis in die blaue Unterstützungszone bei 0,78 USD vorstellbar.  Hier werden bullishe Anleger erneut Neueinstiege wagen. Schaffen es die Bären hingegen, auch diese Zone per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, wird der XRP-Kurs die grüne übergeordnete Aufwärtstrendlinie ins Visier nehmen. Knapp unterhalb verläuft zudem das Ausbruchsniveau der Kursrallye seit Anfang April. Vorerst stellt der Bereich um 0,65 USD das maximale bearishe Kursziel dar. Da auch der EMA200 (blau) knapp unterhalb dieser Supportmarke verläuft, ist mit deutlicher Gegenwehr der Bullen zu rechnen.

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Indikatoren (Ripple)

Der RSI-Indikator konnte ein Shortsignal abwenden und stieg zurück aus der neutralen Zone gen Norden an. Da auch der MACD-Indikator auf Tagesbasis kurz davor steht, ein neues Kaufsignal zu generieren, ist mit weiteren Kursanstiegen bei Ripple zu rechnen. Im Wochenchart konnten beide Indikatoren ebenfalls wieder gen Norden drehen und habe weiterhin Kaufsignale anliegen.

IOTA (MIOTA): MIOTA-Kurs springt nach Korrektur zurück über 2,00 USD

  • Kurs (MIOTA): 2,06 USD (Vorwoche: 1,87 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2,16 USD, 2,30/2,38 USD, 2,69 USD, 3,36 USD, 4,21 USD, 4,50 USD, 5,79 USD
  • Unterstützungen: 2,00 USD, 1,83 USD, 1,75 USD, 1,58/1,52 USD, 1,40 USD, 1.29/1,25 USD, 1,22 USD, 1,17 USD, 1,10 USD, 1,02 USD
Kursanalyse IOTA (MIOTA) KW17

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares IOTA/USD auf Bitfinex

  • MIOTA-Kurs findet nach Rückfall an die 1.58 USD zu alter Stärke zurück
  • 2,00 USD fungiert als erstes Unterstützungsniveau.
  • Zentrales Kursziel weiterhin bei 2,69 USD.

Der Kurs von IOTA weist in den letzten Handelswochen eine bemerkenswerte Berg- und Talfahrt auf. Nachdem IOTA das wichtige Kursziel bei 2,69 USD fast auf den Punkt erreichte, fiel der Kurs deutlich zurück und stabilisierte sich erst am zentralen Unterstützungsniveau bei 1,55 USD. In den letzten Handelstagen kamen die Bullen zurück aufs Parkett und hievten den Kurs abermals über die psychologische Marke von 2,00 USD.

Bullishe Variante (IOTA)

Das bullishe Kurs-Momentum in dieser Handelswoche ließ den MIOTA-Kurs nach einer kurzfristigen Kursschwäche erneut die psychologische Marke von 2,00 USD überspringen. Zwar tendiert IOTA seit Einführung des Firefly-Updates in den letzten zwei Handelstagen wieder leicht gen Süden, handelt aber weiterhin oberhalb des EMA20 (rot). Schaffen es die Bullen, diese Kursmarke zu verteidigen, und der MIOTA-Kurs fällt maximal kurzfristig zurück an die 1,80 USD und prallt dort abermals gen Norden ab, ist ein erneuter Angriff auf die rote Abwärtstrendlinie einzuplanen.

Überwindet der Kurs von IOTA diese Widerstandslinie und durchbricht in der Folge auch den Widerstand bei 2,30 USD, ist mit einem erneuten Angriff in Richtung des Jahreshochs zu planen. Wird auch die Oberkante des roten Widerstandsbereichs nachhaltig überwunden, wird IOTA die 2,63 USD in den Blick nehmen. Kann das Bärenlager die 2,63 USD und daraufhin auch das wichtige Kursziel bei 2,69 USD nachhaltig durchbrechen, ist mit einem weiteren Kursanstieg in den kommenden Wochen zu rechnen. An der 2,69 USD verläuft neben dem 2018er Hoch aktuell auch der Supertrend im Tageschart.

Kann der MIOTA-Kurs sodann auch diese wichtige Widerstandsmarke dynamisch durchbrechen, ist ein Folgeanstieg bis an die 3,36 USD (127er Fibonacci-Extension) oder sogar 3,64 USD (138er Fibonacci-Extension) wahrscheinlich. Zeigt sich auch der Gesamtmarkt weiter bullish, könnte IOTA mittelfristig sogar in Richtung des horizontalen Widerstands bei 4,08 USD durchmarschieren. Auch das 161er Fibonacci-Extension bei 4,21 USD kommt mittelfristig als Kursziel in Betracht. Halten sich die Gewinnmitnahmen an dieser Chartmarke in Grenzen, dürfte der MIOTA-Kurs sogar das Verlaufshoch aus dem Januar 2018 bei 4,50 USD anvisieren. In der zweiten Jahreshälfte dürfte IOTA sodann die psychologische Marke von 5,00 USD in den Blick nehmen. Maximal wäre sogar ein Anstieg an das Allzeithoch bei 5,79 USD vorstellbar.

Bearishe Variante (IOTA)

Fällt der MIOTA-Kurs hingegen zurück unter den Kreuzsupport bei 2,00 USD und unterbietet den EMA20 (rot) ist ein Rückfall bis in den orangen Supportbereich wahrscheinlich. Hier verlaufen mit dem EMA50 (orange) sowie dem “Golden Pocket” aus 65er und 61er Fibonacci-Retracement zwei starke Unterstützungen. Erneut werden Käufer versuchen den Kurs zurück über die 2,00 USD zu bewegen. Schaffen es die Bären hingegen diese Kreuzunterstützung nachhaltig zu brechen, ist ein Kursrückgang in die grüne Unterstützungszone einzuplanen. Hier finden sich mehrere Verlaufstiefs der letzten Wochen sowie das untere Bollinger-Band. Daher ist mit deutlicher Gegenwehr der bullishen Anleger zu rechnen.

Gibt IOTA hingegen den Bereich zwischen1,58 USD und 1,52 USD per Tagesschlusskurs auf, weitet sich die Korrektur bis an die 1,40 USD aus Gibt auch diese Unterstützung keinen Halt, ist eine Korrekturausweitung bis in den blauen Supportbereich zwischen 1,22 USD und 1,16 USD wahrscheinlich. An der 1,17 USD verläuft das übergeordnete 38er Fibonacci-Retracement. Schaffen es die Bären, auch diesen Supportbereich nachhaltig zu durchbrechen, ist ein Rückfall bis an das maximale bearishe Kursziel zwischen 1,10 USD und 1,02 USD einzuplanen. In diesem Bereich fand IOTA im Februar mehrfach eine gute Unterstützung. Zudem verläuft hier der EMA200 (blau). Um den Aufwärtstrend nicht zu gefährden, werden die Bullen hier wieder aufs Parkett zurückkommen.

Indikatoren (IOTA)

Der RSI-Indikator könnte kurzfristig zurück in die neutrale Zone zwischen 55 und 45 eintauchen. Da auch der MACD-Indikator aktuell ein Verkaufssignal anliegen hat, darf eine kurzfristige Kursschwäche nicht ausgeschlossen werden. Die Indikatoren im Wochenchart unterstützen hingegen das bullishe Szenario eines mittelfristig weiter steigenden MIOTA-Kurses.  

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,83 Euro.

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Coinbase erwirbt Krypto-Analytik-Unternehmen Skew

Amerikas größte Krypto-Börse Coinbase sagte am Freitag, dass es die institutionelle Blockchain-Datenanalyse-Plattform Skew erwirbt.

Coinbase erwirbt das in Großbritannien ansässige Krypto-Unternehmen Skew, um seine Bemühungen um die Bereitstellung von verwertbaren Datenanalysen in Echtzeit für Trader und Institutionen zu verstärken. Beide Parteien sagten, dass die Plattform von Skew in Coinbase Prime integriert wird. Greg Tusar, Vizepräsident für institutionelle Produkte bei Coinbase, sagte:

“Wir freuen uns, die Datenanalyseplattform von Skew in Coinbase Prime zu integrieren, wodurch unsere Kunden die Spot- und Derivatmärkte für Kryptowährungen in Echtzeit verfolgen können. Mit Skew werden wir professionelle Trader mit dynamischen, aggregierten Marktdaten ausstatten, die in einem hochgradig umsetzbaren Format präsentiert werden, und das alles innerhalb unseres marktführenden Prime-Brokerage.”

Skew hat bereits viele der Dienste ausgebaut, die traditionelle Geldmanager nutzen, einschließlich Daten zu Terminmärkten, Optionen, Spreads und mehr. Die Akquisition steht noch aus und wird im zweiten Quartal abgeschlossen.

Skew wurde 2018 mit dem Ziel gegründet, die Kryptomärkte für institutionelle Anleger zugänglicher zu machen, und zählt mittlerweile mehr als 100 Kunden, darunter den Hedgefonds One River Asset Management. Das Unternehmen startete im April 2020 eine Handelsausführungsplattform und sammelte in einer von den Londoner Risikokapitalgebern Octopus Ventures angeführten Finanzierungsrunde 5 Millionen US-Dollar ein.

Dies ist eine weitere große Nachricht, die von Coinbase in den letzten Wochen. Wie bereits berichtet, hob der Börsenriese sein signifikantes Wachstum in Q1 2021 mit einer 300%igen Steigerung des Handelsvolumens und einem Umsatz von fast 2 Milliarden Dollar hervor.

Die Nachricht kommt Wochen nach dem Börsengang von Coinbase an der Nasdaq. Im Januar 2021 erwarb Coinbase Bison Trails, einen vollständig verwalteten Blockchain-Infrastrukturanbieter, um sich ein “grundlegendes Element” innerhalb seines wachsenden Ökosystems von Produkten zu sichern. Der Deal kostete Coinbase Berichten zufolge rund 80 Millionen Dollar. Zuvor erwarb das Unternehmen das Handelsausführungs-Startup Routefire, um seine Coinbase Prime Suite von Tools und Dienstleistungen weiter zu verbessern.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Größter E-Commerce-Händler Südamerikas akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

MercadoLibre ist das eBay Südamerikas. Nun leitete das größte Retail-Unternehmen des Kontinents Schritte ein, die der Krypto-Adoption in der Region einen enormen Boost verleihen könnte.

Die Krypto-Adoption wächst. Dank der enormen Zugewinne von Bitcoin und Co. steigen einerseits immer mehr institutionelle Anleger in die digitalen Assets ein, andererseits wächst die Anzahl von Unternehmen, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. MercadoLibre gehört zu letzterer Kategorie. Wie einer Pressemitteilung vom 28. April zu entnehmen ist, akzeptiert der größte E-Commerce-Händler Lateinamerikas nun Bitcoin indirekt als Zahlungsmittel für seine Immobiliensparte. Dabei stößt das eBay Südamerikas die Türen für eine kontinentale Krypto-Adoption weit auf.

Der Service ist zunächst auf Argentinien beschränkt. Damit stehen seit Mittwoch über 75 Immobilien von sieben Maklern zum Verkauf. Dabei handelt es sich um Wohnungen, Häuser und Grundstücke im Großraum Buenos Aires, Santa Fé und Córdoba. Um optimale Voraussetzungen zu schaffen, hatte MercadoLibre im Vorfeld ein Webinar angeboten, an dem laut eigenen Angaben über 300 Immobilienunternehmen und Akteure aus der Branche teilnahmen. Wann der Service ausgeweitet wird, ist bisher zwar noch unklar, bei der Anzahl der Webinar-Teilnehmer ist es jedoch wahrscheinlich, dass sich das Angebot in den nächsten Tagen vergrößern dürfte.

So können Kunden Immobilien mit Bitcoin kaufen

Der Kaufprozess läuft dabei folgendermaßen ab. Der Interessent stößt auf eine angebotene Immobilie, die der Makler über die Homepage von MercadoLibre in US-Dollar offeriert. Möchte der Kunde in Bitcoin bezahlen, meldet sich dieser bei dem Makler und unterbreitet seinen Vorschlag. Die Transaktion wird dann nicht über MercadoLibre, sondern eine Tagesbörse abgewickelt.

BTC-ECHO Magazin (4/2021): Lohnt sich ein Investment in NFTs?

Das Branchenmagazin für Bitcoin und Blockchain Investoren.

Exklusive Top-Themen für ein erfolgreiches Investment:

• NFT: zwischen Hype und Substanz
• FLOW: Der neue NFT König?
• Mining richtig versteuern
• So bullish ist 2021
• Der Bundestag im Interview

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In der Mitteilung begründete Juan Manuel Carretero, Vertriebsleiter für Fahrzeuge, Immobilien und Dienstleistungen, den Schritt des Unternehmens:

Wir verfolgen stets aufmerksam die Veränderungen, die auf dem Markt auftreten. Bitcoin bietet mehrere Vorteile für Immobiliengeschäfte, sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer. […] Wir erwarten, dass es im Laufe der Tage noch viel mehr werden, denn es handelt sich keineswegs um eine Modeerscheinung, sondern um einen Trend, der sich mit der Zeit konsolidieren wird.

Juan Manuel Carretero, MercadoLibre

Die indirekte Akzeptanz von Bitcoin auf der Plattform des E-Commerce-Unternehmens hat Signalwirkung in Südamerika. Dem Angebot werden sich zwangsläufig mehr und mehr Händler anschließen und so die Krypto-Adoption weiter vorantreiben. MercadoLibre könnte diesen Effekt sogar noch verstärken, entweder durch die direkte Akzeptanz des Zahlungsmittels oder noch besser: mit einem eigenen Investment nach Vorbild von Tesla oder MicroStrategy in das digitale Gold.

Wie kaufe ich Dogecoin? Ratgeber und Anbietervergleich 2021

Wir erklären dir schnell und einfach wie du Dogecoin sicher und günstig kaufen kannst und worauf du dabei achten solltest!

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Neue Marktplätze braucht das Land – Deutsche Börse und Commerzbank investieren in Krypto-Tokenisierung

Die Deutsche Börse und die Commerzbank investieren gemeinsam in ein neues Krypto-Projekt, das „neue Marktplätze für digitale Anlageklassen“ schaffen soll.

Wie die Deutsche Börse am gestrigen Donnerstag in der entsprechenden Pressemitteilung bekanntgibt, ist sie zu diesem Zweck eine strategische Partnerschaft mit der Commerzbank eingegangen. Die beiden Partner „kapitalisieren“ zusammen das Fintech-Unternehmen 360X, das auf der Basis der Blockchain-Technologie Investitionen in reale Vermögenswerte wie Immobilien und Kunst möglichen machen will.

Ein Sprecher der Deutschen Börse bestätigt gegenüber Cointelegraph, dass die führende deutsche Börse 10 Mio. Euro in das Krypto-Projekt investiert und sich damit 50 % der Firmenanteile gesichert hat. Die Commerzbank hält derweil einen kleineren zweistelligen Prozentsatz.

Wie der Sprecher des Weiteren erklärt, markiert die Pressemitteilung zugleich den offiziellen Start von 360X, das die Deutsche Börse und die Commerzbank gemeinsam als neues Unternehmen gründen. Neben den beiden federführenden Zugpferden gehören das Management der 360X und weitere Privatinvestoren zu den Anteilseignern.

Laut Pressemitteilung liegt der Fokus der 360X allen voran auf bisher als „illiquide“ geltenden Vermögenswerten wie Kunst und Immobilien. Der Einstieg in diese sehr schwer zugänglichen Anlageklassen soll durch die digitale Verpackung in Krypto-Tokens beträchtlich erleichtert werden. Dabei spielt nicht nur der digitale Vertriebsweg eine entscheidende Rolle, sondern ganz besonders auch die Möglichkeit, einen großen Vermögenswert wie zum Beispiel eine Immobilie in mehrere kleine Teile herunterbrechen zu können.

Auch NFTs, also Krypto-Sammelgegenstände, um die zuletzt ein regelrechter Hype entbrannt ist, werden im Zuge dessen auf der neuen Plattform handelbar sein. „Ziel der Partnerschaft ist es, neue digitale Marktplätze und Ökosysteme für existierende reale Vermögenswerte wie zum Beispiel Kunst und Immobilien auf Blockchain-Basis zu entwickeln“, wie es in der Pressemitteilung heißt. Zudem ist das Projekt „als hoch skalierbares Modell aufgesetzt“, weshalb schon bald weitere Anlageklassen folgen werden.

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SBI deutet geplanten Börsengang von XRP-Herausgeber Ripple an

Wenn es nach dem größten Anteilseigner von Ripple geht, dann ist ein Börsengang der XRP-Mutter bereits gemachte Sache.

“Wir werden nicht die ersten und auch nicht die letzten sein” – so äußerte sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse noch auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2020 zum Thema Börsengang. Freilich hat sich das kalifornische FinTech damals noch nicht im Clinch mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC befunden. Denn wenn es nach der Behörde geht, dann hat Ripple mit XRP bereits ein Wertpapier unters Volk gebracht. Ende 2020 hat die SEC das Unternehmen Ripple sowie CEO Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen mit einer Klage überzogen.

Die Verhandlung mit der SEC ist offenbar die letzte Hürde, die Ripple nehmen muss, bevor das FinTech an die Börse drängt. Das behauptet zumindest Yoshitaka Kitao, seines Zeichens Chef des FinTech-Konglomerats SBI Group, der größten externen Anteilseignerin von Ripple.

Nach dem aktuellen Rechtsstreit wird Ripple an die Börse gehen. Der aktuelle CEO will das tun. Chris möchte das tun,

zeigte sich Kitao bei der Präsentation der Quartalszahlen von SBI am 28. April überzeugt.

Frustrierend: Garlinghouse kritisiert US-Regulierung

Zwei Tage später hat Brad Garlinghouse im US-Fernsehen seiner Frustration über die US-amerikanische Krypto-Regulierung Luft gemacht. In der CNBC-Show Squawk Box lobte Garlinghouse Singapur und Japan für das klare Regelwerk, an dem sich Krypto-Unternehmen in diesesn Ländern orientieren könnten. Den USA attestierte der Ripple-Chef bei dieser Gelegenheit erheblichen Nachholbedarf: “Ironischerweise haben sie hier in den Vereinigten Staaten nicht die gleiche Klarheit geschaffen. Es ist das einzige Land auf dem Planeten, das gesagt hat, XRP ist etwas anderes als eine Währung.”

Ripple-Kurs (XRP) schaltet in den Rallye-Modus

Der XRP-Kurs befindet sich seit Wochenbeginn im Bullen-Modus. Zu Redaktionsschluss hat XRP die Marke von 1,6 USD geknackt. Im direkten 7-Tage-Vergleich konnte der Kurs um kräftige 47 Prozent zulegen.

XRP-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Mit einem Tagesplus von 16 Prozent druckt XRP von allen Top-10-Coins am 30. April erneut die grünsten Kerzen. Das schlägt sich auch in der Bitcoin-Dominanz nieder, die derzeit auf dem niedrigsten Stand seit langem ist.

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Bitcoin-Titan MicroStrategy veröffentlicht Q1 Ergebnis

MicroStrategy erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 122,9 Mio. USD und das Eigenkapital hat sich seit Einführung eines Bitcoin-Standards um 385,59% erhöht.

Laut der Ankündigung lag der Gesamtumsatz des Unternehmens im ersten Quartal 2021 bei 122,9 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 ist dies eine Steigerung von 10,3 %. Zusätzlich betrug der Bruttogewinn 100,4 Mio. USD. Dies entspricht einer Bruttomarge von 81,7 %, eine Steigerung gegenüber der Bruttomarge von 78 % im ersten Quartal 2020.

Der CEO des Unternehmens, Michael Saylor, fuhr fort zu erklären, dass die Ergebnisse des ersten Quartals ein Indikator dafür sind, dass ihr zweigleisiger Ansatz zum regulären Geschäft und zum Besitz von Bitcoin funktioniert. Saylor erläuterte den Fortschritt des Unternehmens durch die folgende Aussage:

“Die Ergebnisse des ersten Quartals von MicroStrategy waren ein klares Beispiel dafür, dass unsere zweigleisige Unternehmensstrategie, unser Geschäft mit Unternehmensanalysesoftware auszubauen und Bitcoin zu erwerben und zu halten, einen erheblichen Shareholder Value generiert. Wir hatten eines unserer stärksten operativen Quartale in unserem Softwaregeschäft seit Jahren… Wir sind weiterhin mit unserer Bitcoin-Strategie zufrieden.”

Saylor schloss mit der Bemerkung: “Wir werden weiterhin zusätzliches Bitcoin erwerben und halten, um zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen.” MicroStrategy kaufte am 11. August 2020 erstmals Bitcoin für 250 Millionen US-Dollar. Am nächsten Tag stieg die Aktie von 123 auf 141 US-Dollar. Der Preis ist seitdem um über 430% gestiegen.

Die MicroStrategy-Aktien sind seit Jahresbeginn um 69% gestiegen. In den letzten Handelsminuten am Donnerstag erreichten die Aktien 655,01 USD und haben sich in den letzten 12 Monaten verfünffacht.

Tesla gab am Montag ebenfalls bekannt, dass es im Quartal einen Nettogewinn von 101 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf von Bitcoin verzeichnete, was dazu beitrug, den Nettogewinn im ersten Quartal auf ein Rekordhoch zu steigern. Diese Zahl beinhaltete eine Wertminderung von 27 Mio. USD und realisierte Gewinne von 128 Mio. USD, wie am Mittwoch eingereicht wurde.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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In England und Skandinavien rollen Taxis auf Ethereum

Krypto-Adoption auf vier Rädern: In England und Skandinavien läuft ein Pilotprojekt an, dass tausende Taxis an Ethereum anbindet.

Die Taxifahrt mit Kryptowährungen bezahlen? Was wie Zukunftsmusik klingt, nimmt in England und Skandinavien erste Gestalt an. Die HIPS Payment Group Ltd, Anbieter von E-Commerce- und Mobile-Payment-Lösungen, ist eine Partnerschaft mit dem Zahlungsabwickler für skandinavische Taxiunternehmen, The Payment House, eingegangen, um die Taxameter an Ethereum anzubinden. Das Modell wird in einer Beta-Version ab November zunächst an 20.000 Taxis in Skandinavien und 10.000 Taxis in Großbritannien getestet, bevor es auch in anderen Ländern Runde machen könnte.

Ethereum als Abwicklungssystem

Die Lösung basiert auf dem Merchant Protocol (HMP) und Merchant Gateway (HMP-gateway) von Hips und setzt zunächst auf der Ethereum Blockchain auf, ist aber auch mit weiteren Smart-Contract-basierten Netzwerken wie Cardano oder Solana kompatibel. Das System ist auf Echtzeit-Transaktionen optimiert, die für Payment Service Provider (PSP) und POS-Terminals erstellt wurden, heißt es im zugehörigen Whitepaper. Die einzigen Bezahlmöglichkeiten sind zwar zunächst nur der Stablecoin USD Coin (USDC) und der Merchant Token (MTO). Die Einbindung weiterer Kryptowährungen soll aber nach der Beta-Phase erfolgen, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Der Schwerpunkt liege demnach in der “Marktdurchdringung von Krypto-Zahlungen”, erklärt Hips CEO John Cavebring. “Die verbraucherorientierten Funktionen des Merchant Token werden es der Kryptowährung weiter ermöglichen, eine weltweite Massenadoption unter Mainstream-Verbrauchern zu erlangen”, so Cavebring weiter.

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Ob man auch hierzulande in den Genuss kommt, den Taxi-Transport in Zukunft mit Kryptos zahlen zu können, lässt das Unternehmen zwar noch offen. Gegenüber BTC-ECHO erklärt Hips aber, dass das Modell nach Abschluss der Beta-Phase in weiteren Ländern ausgerollt werde. Welche Kryptowährungen noch dazukommen könnten, hält sich Hips zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch offen.

Herkulesaufgabe Massenakzeptanz

Das Modell steht repräsentativ für eine schleichende Krypto-Akzeptanz im breiten Zahlungsverkehr. Den wohl größten Schub hat die Adoption durch Zahlungsdienstleister PayPal erhalten, der US-Händlern seit gut zwei Monaten Krypto-Zahlungen mit Bitcoin, Litecoin, Ethereum und Bitcoin Cash ermöglicht. Wie hoch die Nachfrage bereits ist, hat PayPal CEO Dan Schulman erst kürzlich während eines Blockchain Symposiums angedeutet. Der Crypto Checkout steuere demnach im Laufe der nächsten Monate auf ein Handelsvolumen von 200 Millionen US-Dollar zu.

Auch Visa, Mastercard und Venmo stellen die Weichen immer weiter auf Krypto. Kryptowährungen stehen allmählich an der Schwelle zur Massenakzeptanz. Dabei beschränken sich die Dienstleistungen der Payment-Größen noch bislang auf den US-Markt. Sobald die Lösungen auch den europäischen Markt erreichen, dürfte sich der Adoptions-Prozess rasch beschleunigen. Das Taxi-Modell versinnbildlicht somit die schrittweise Motorisierung der Krypto-Akzeptanz.

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