Die große Wende? – Überholt Ether bald Bitcoin oder reicht es nur für „Myspace“?

Angesichts der aktuellen Schwäche von Bitcoin (BTC) und der Stärke von Ether (ETH) unken einige Medienvertreter nun wieder die große „Wende“ („flippening“) herbei. Damit wird suggeriert, dass der Marktführer bald vom Zweitplatzierten überholt wird.

Da BTC/USD weiterhin unter der 40.000 US-Dollar festgefahren ist, bekommt dieses altbekannte Narrativ wieder Futter, doch die Bitcoin-Fans wehren sich entschieden.

Bloomberg: Ether wird Bitcoin übertrumpfen

Auslöser ist ein Bloomberg-Artikel vom 31. Mai, der mehrere Stimmen zu Wort kommen lässt, die eine zukünftige Machtablösung von Bitcoin durch Ether beschreien.

So meint Tegan Kline von der Blockchain-Firma Edge & Node zum Beispiel gegenüber dem Blatt, dass der führende Altcoin „Bitcoin in der Zukunft ziemlich sicher übertreffen wird, was Innovation und das Interesse von Entwicklern angeht“.

Ein weiterer zitierter Experte schreibt Ethereum ebenfalls „bessere Wachstumschancen“ zu.

Argumente dieser Art sind nicht neu, und wurden seit Gründung von Ethereum immer wieder als große Trumpfkarte für den langfristigen Erfolg des Projekts angeführt. Die großen Upgrades der Smart-Contract-Plattform in den letzten Wochen haben dieser ordentlich Rückenwind gegeben, wodurch der Ether-Kurs den Marktführer, zumindest relativ gesehen, zwischenzeitlich tatsächlich ausstechen konnte. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei, dass das Ethereum-Netzwerk das Grundgerüst für die meisten Anwendungen aus dem Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) bildet, die inzwischen ihren eigenen Hype haben.

Während Ether im Währungspaar mit dem großen Bruder, also ETH/BTC, langfristig das Nachsehen hat, wurde in diesem Monat der beste Kurs seit drei Jahren eingefahren, was belegt, dass ETH zurzeit im direkten Vergleich gewinnt.

Ein Grund dafür ist, dass die zweitplatzierte Kryptowährung ihre Gewinne aus den jüngsten Rekordläufen bisher besser aufrechterhalten konnte als der Erstplatzierte. Wie Cointelegraph berichtet hatte, ist ein wichtiges Gleitendes Mittel für ETH/USD weiter intakt, während BTC/USD aktuell unter einer solchen „roten Linie“ liegt.

ETH/BTC 1-week candle chart (Bitstamp). Source: TradingView

Druckenmiller sieht Ethereum als MySpace

Obwohl Ethereum im direkten Vergleich also stark ist wie selten, ist die Behauptung, dass bald die „große Wende“ bevorsteht, nicht mehr als ein Wunschtraum, zumindest wenn es nach den eingefleischten Bitcoin-Fans geht.

So meint ein Krypto-Trader auf Twitter zum Beispiel sarkastisch (siehe unten): „Das einzige, was dieses Jahr gewendet wird, sind Hamburger.“

Auch Investmentguru Stanley Druckenmiller gibt sich im Interview mit The Hustle zuversichtlich, dass Bitcoin den Platz an der Sonne nicht so schnell räumen wird.

„Ich denke, dass Bitcoin sich als Wertaufbewahrungsmittel bereits durchgesetzt hat. Sie ist jetzt eine Marke, die es schon 13 – 14 Jahre gibt, zudem verfügt sie über eine begrenzte Umlaufmenge“, so Druckenmiller. Dahingehend führt er aus:

„Ist sie irgendwann das neue Gold? Das kann ich nicht sagen, aber die letzten beiden Jahre hat sie diese Rolle schon mal ziemlich gut imitiert.“

Trotz all der Vorschusslorbeeren für Ethereum traut Druckenmiller dem Thronfolger in spe derweil keinen langfristigen Erfolg zu.

„Ich bin skeptisch, ob Ether seine Position festigen kann. Sie erinnert mich irgendwie an MySpace bevor es Facebook gab“, so der Investmentexperte. Und weiter:

„Ein besserer Vergleich wäre, dass sie Yahoo ist, bevor es Google gab. Google war gar nicht so viel schneller als Yahoo, aber das musste es auch nicht sein. Es reichte schon, ein wenig schneller zu sein, und der Rest ist Geschichte.“

Allerdings ist fraglich, ob ein direkter Vergleich von Bitcoin und Ethereum wirklich zulässig und sinnvoll ist, denn die beiden Krypto-Projekte unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung grundsätzlich. Die begrenzte Umlaufmenge und der langjährige Erfolg von Bitcoin verschaffen dem Marktführer mittlerweile eine Stellung, an die keine andere Kryptowährung heranreicht. Insofern ist jeglicher Vergleich also Äpfel und Birnen.

„Ich finde, dass alle anderen Kryptowährungen nicht wirklich mit Bitcoin konkurrieren können und Bitcoin auch nicht wirklich ähnlich sind“, wie Saifedean Ammous, Autor von The Bitcoin Standard, bereits im August 2017 in einem Podcast feststellte.

„Die wahren Konkurrenten [für andere Krypto-Projekte] sind Plattformen wie Amazon Web Services.“

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Trotz Marktcrash – Bitcoin-Mining in Argentinien weiterhin profitabel

Während der Kryptomarkt weiterhin schwächelt, haben immerhin die Bitcoin-Miner in Argentinien wieder Grund zur Freude, da ihnen die heimische Wirtschaftslage und Energiepolitik in die Karten spielt.

Wie ein in der Buenos Aires Times abgedruckter Artikel von Bloomberg berichtet, arbeiten argentinische Miner aktuell so profitabel wie selten, was auf einen Mix aus Devisenverkehrsbeschränkungen, Energiesubventionen und massive Inflation zurückzuführen ist.

Die vorteilhaften Voraussetzungen locken inzwischen sogar ausländische Investoren an, so plant das kanadische Mining-Unternehmen Bitfarms Ltd. nun angeblich das größte Mining-Rechenzentrum Südamerikas in Argentinien. Die Mining-Branche ist eine der wenigen Branchen des Landes, die in einer gebeutelten Wirtschaft aufblüht. Bitfams schätzt, dass in dem Rechenzentrum ein BTC für lediglich 4.000 US-Dollar gemint werden könnte.

„Obwohl der Bitcoin-Kurs auf dem niedrigstem Stand seit mehreren Monaten ist, ist das Mining in Argentinien durch die niedrigen Energiekosten in US-Dollar weiterhin profitabel“, wie Agustin Beltramo für Cointelegraph erklärt.

Allerdings warnt Beltramo davor, dass Privathaushalte sich Mining-Equipment anschaffen, denn die hohen Anschaffungskosten könnten schnellen Profiten einen Strich durch die Rechnung machen.

„Die Wahrheit ist, dass obwohl Mining in Argentinien aktuell billig ist, nicht jeder sofort davon profitieren kann. Die Mining-Power ist die wichtigste Variable, was die Rentabilität von Mining in Argentinien angeht“, so der Experte. Dem fügt er an:

„Diejenigen, die schon lange minen, werden die wahren Gewinner sein, denn sie haben ihr Equipment schon lange und haben es bereits abbezahlt. Diejenigen, die jetzt erst damit anfangen, können frühestens mittel- bis langfristig mit Profit rechnen.“

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Reserve Bank of India stellt klar: Kein Verbot von Kryptowährungen!

Die Reserve Bank of India hat ein neues Rundschreiben herausgegeben, das klarstellt, dass Kryptowährungen im Land nicht verboten sind.

In einer Presseerklärung am 31. Mai stellte die Reserve Bank of India (RBI) fest, dass das Rundschreiben von 2018 ab dem Datum ungültig ist, an dem der Oberste Gerichtshof die Entscheidung aufgehoben hat, Banken die Unterstützung von Krypto-Transaktionen zu verbieten.

Die RBI hat das Rundschreiben veröffentlicht, nachdem Medienberichte aufgetaucht sind, die darauf hinweisen, dass Banken ihre Kunden gewarnt haben, dass sie bei Geschäften mit Kryptowährungen ihre Konten sperren würden. Die Reserve Bank of India hat auch Bankinstituten erlaubt, ihre Sorgfaltspflicht für Kunden zu erfüllen, die in digitale Vermögenswerte involviert sind:

“Banken sowie andere oben angesprochene Unternehmen können jedoch weiterhin die Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Kunden gemäß den Vorschriften für die Standards zur Kenntnisnahme von Kunden (KYC), zur Bekämpfung von Geldwäsche (Anti-Money Laundering, AML), zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus (Combating of Financing of Terrorism, CFT) und den Verpflichtungen von beaufsichtigten Unternehmen gemäß dem Prevention of Money Laundering Act (PMLA), 2002, durchführen und zusätzlich die Einhaltung der relevanten Bestimmungen des Foreign Exchange Management Act (FEMA) für Überweisungen ins Ausland sicherstellen.”

Darüber hinaus kommt die Klarstellung als Erleichterung für Indiens Krypto-Investoren inmitten der laufenden Pläne, digitale Vermögenswerte vollständig zu verbieten. Die RBI hat ihre Vorbehalte gegenüber der Verwendung von Kryptowährungen als Tauschmittel zum Ausdruck gebracht. Allerdings muss die Regierung noch klären, wie digitale Vermögenswerte behandelt werden sollen.

Die Erklärung der RBI kommt als Reaktion auf Medienberichte, die behaupten, dass einige der größten Banken Indiens, wie die HDFC Bank und die State Bank of India, ihre Kunden vor dem Handel mit digitalen Währungen gewarnt haben. Einige Nutzer behaupteten, dass die HDFC Bank die Anordnung der RBI aus dem Jahr 2018 zitiert, die den Kryptohandel in Indien verbietet. Das Verbot wurde offiziell im März 2020 vom Obersten Gerichtshof Indiens gekippt.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Japanische Finanzaufsicht verwarnt Krypto-Handelsplattform Bybit

Die in Singapur ansässige Kryptobörse Bybit, die fünftgrößte Plattform für Krypto-Derivate, hat keine Erlaubnis,ihre Dienstleistungen in Japan anbieten zu dürfen.

Wie aus einer offiziellen Verwarnung der japanischen Finanzdienstleistungsaufsicht FSA hervorgeht, verfügt die Bybit nicht über eine Genehmigung der Behörde, und hat damit keine Freigabe für ihr Dienstleistungsangebot.

Die Verwarnung steht vor dem Hintergrund einer aktuellen Marketingkampagne der Bybit, die sich speziell an japanische Krypto-Anleger richtet, wie Norbert Gehrke von Tokyo Fintech berichtet.

„Eine derartige öffentliche Rüge für den Geschäftsbetrieb ohne Genehmigung gab es schon länger nicht mehr, weshalb davon auszugehen ist, dass die FSA die an japanische Anleger ausgerichteten Werbemaßnahmen der Bybit als deutlich aggressiver wertet als eine bloße Übersetzung der Handelsplattform ins Japanische“, wie Gehrke dahingehend in seinem Blogeintrag erklärt.

Zudem würde die japanische Webseite der Bybit nicht explizit darauf hinweisen, dass es Anlegern aus Japan nicht erlaubt ist, die Plattform zu nutzen, und auch auf ein effektives Geoblocking japanischer IP-Adressen verzichtet die Kryptobörse. Andere Handelsplattformen für Krypto-Derivate wie die in Panama ansässige Deribit blocken japanische IP-Adressen derweil konsequent.

Wie auf Telegram ersichtlich ist, verwehrt die Deribit japanischen Nutzern bereits seit dem 1. Mai 2020 den Zutritt.

Sowohl Bybit als auch Japans FSA haben bisher noch nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert.

Die Bybit musste im März bereits in Großbritannien das Feld räumen, nachdem die britische Finanzaufsicht FCA den Handel mit Krypto-Derivaten gänzlich verboten hatte.

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Indiens Zentralbank stellt klar – Altes Krypto-Generalverbot gilt nicht

Die indische Zentralbank hat in einer offiziellen Mitteilung klargestellt, dass sie Banken aktuell nicht davon abhält, dass deren Kunden mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) agieren.

Dabei bezieht sich die „Reserve Bank of India“ in ihrer heutigen Mitteilung auf Medienberichte, laut denen einige Banken des Landes ihren Kunden den Umgang mit Kryptowährungen untersagen, wobei sich diese auf angebliche Vorgaben der Zentralbank beziehen. Diese etwaigen Vorgaben stammen aus einem drei Jahre alten Rundschreiben der Zentralbank, das inzwischen allerdings nichtig ist.

„Die Bezugnahme von Banken auf unser Rundschreiben ist nicht zulässig, da dies am 4. März 2020 vom Obersten Gerichtshof für unwirksam erklärt“, wie es dahingehend in der Mitteilung vom heutigen Montag heißt. Demnach können sich Banken nicht länger auf den Inhalt des damaligen Schreibens berufen.

Nichtsdestotrotz ist es Finanzinstituten allerdings weiterhin nach dem Geldwäschegesetz der RBI von 2002 gestattet, Kundeninformationen einzuholen und Beschränkungen von Kundenkonten vorzunehmen, sofern diese Maßnahmen in Verbindung mit der Geldwäschebekämpfung stehen.

Die Meldung der Zentralbank ist eine direkte Antwort auf Medienberichte, in denen es heißt, dass einige von Indiens größten Banken, darunter die HDFC Bank und die State Bank of India, ihre Kunden ausdrücklich vor dem Handel mit Kryptowährungen gewarnt haben, weil dieser unrechtmäßig sei. Einige Kunden geben an, dass die HDFC Bank dabei explizit Bezug auf das Rundschreiben der RBI von 2018 genommen hat. Das Rundschreiben kam damals einem „Generalverbot“ von Kryptowährungen gleich, das jedoch im März 2020 vom Obersten Gerichtshof Indiens einkassiert wurde.

Auch wenn indische Krypto-Nutzer sich darüber freuen können, dass die vermeintliche Warnungen ihrer Banken hinfällig sind, verdeutlicht dieses Beispiel einmal mehr, wie unsicher die rechtliche Lage um Kryptowährungen in Indien ist. Anfang des Jahres hatte es Gerüchte gegeben, dass die Regierung erneut auf ein Generalverbot hinarbeitet.

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Aufwind am Kryptomarkt: BTC, ETH und Co. im Plus

Im Gegensatz zu den letzten Handelwochen kann sich der Gesamtmarkt in der abgelaufenen Handelswoche stabilisieren. Insbesondere die Kursentwicklung vieler Altcoins sorgt bei Anlegern zunehmend für eine neue Investitionsbereitschaft.

Der Gesamtmarkt blickt auf eine verhältnismäßig ruhige Woche zurück. Die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) tendierte übergeordnet richtungslos und ist aktuell in einer Handelsspanne von 20 Prozent zwischen 34.000 USD und 40.000 USD gefangen. Eine Seitwärtsphase ist nach den starken Abverkäufen in den letzten Wochen nicht unüblich. Bitcoin muss sich sammeln und einen “fairen” Wert ausloten. Anleger investieren daher aktuell primär in Altcoins wie Polygon (MATIC) und den Enjin Coin (ENJ), und sorgen für deutliche Zugewinne von mehr als 50 Prozentpunkten.

Das mehr als 40 Prozent der Top-100 Altcoins einen Kursanstieg von mehr als 20 Prozentpunkten aufweisen, zeigt, dass Anleger weiter auf der Suche nach einem guten Chancen-Risiko-Verhältnis sind. Solange Bitcoin sich jedoch nicht nachhaltig zurück über die 40.000 USD bewegen kann, sollte der Gesamtmarkt weiter genau beobachtet werden. Ein Kursrückgang zurück in Richtung 30.000 USD dürfte auch an den Altcoins nicht spurlos vorübergehen.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Uniswap (UNI)

Kursanalyse Uniswap (UNI) KW21
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares UNI/USD auf Bittrex

Das DeFi-Projekt Uniswap konnte sich nach dem Ausverkauf am Gesamtmarkt in den letzten beiden Handelswochen verhältnismäßig gut erholen und ausgehend vom Verlaufstief bei 13,07 USD im Wert verdoppeln. Der UNI-Kurs stieg zurück bis an den EMA20 (rot), prallte dort jedoch gen Süden ab. Mit 26,06 USD handelt Uniswap am heutigen Montag, dem 31. Mai, im Bereich des Kreuzwiderstands aus horizontalem Widerstand und 38er Fibonacci-Retracement.

Bullishe Variante (Uniswap)

Zwar konnte sich der UNI-Kurs durchaus gut erholen, nachhaltig zurück über die 30,00 USD schaffte es Uniswap bisher jedoch nicht. Erst eine Stabilisierung oberhalb dieser psychologischen Marke und ein Sprung zurück über seinen gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage (EMA20) dürfte nachhaltiger für Entlastung sorgen. Überwindet der UNI-Kurs diesen Bereich und kann auch den EMA50 (orange) zurückerobern, ist ein Anstieg bis in die rote Widerstandszone zwischen 32,70 USD und 34,95 USD einzuplanen. Hier finden sich mit dem 61er Fibonacci-Retracement sowie der Trendkanalunterkante jedoch zwei starke Widerstandslevel.

Erst wenn Uniswap es schafft, die 34,95 USD dynamisch zu überwinden, rückt der horizontale Resist bei 36,61 USD wieder in den Blick. Die Bullen werden einiges an Energie aufwenden müssen, um nachhaltig zurück in den Aufwärtstrendkanal ansteigen zu können. Sollte das gelingen, finden sich im Bereich um 38,10 USD bereits weitere relevante Widerstandslevel.

Das 78er Fibonacci-Retracement gepaart mit dem Supertrend im Tageschart stellen weitere starke Widerstände dar. Oberhalb der 38 USD wird die Käuferseite versuchen, den blauen Widerstandsbereich zu attackieren. Kommt es zu einem Anstieg mit anschließender Rückeroberung der 41,12 USD, ist ein Retest des Allzeithochs bei 45,06 USD mittelfristig vorstellbar. Da hier auch das obere Bollinger-Band Kurs-begrenzend wirkt, ist ein Durchmarsch bis an die Trendkanaloberkante oberhalb von 50 USD in den kommenden Handelswochen nicht zu erwarten.

Erst wenn Bitcoin einen Boden ausbildet und in der Folge die 50.000 USD nachhaltig zurückerobert, könnte Uniswap in der zweiten Jahreshälfte die Kursprojektionen bei 57,11 USD und 64,57 USD anvisieren. Hier verlaufen das 138er und 161er Fibonacci-Extension der aktuellen Kursbewegung. Langfristig dürfte das Interesse an dezentralen Finanzprodukten weiter zunehmen, ein Kursanstieg in Richtung 76,74 USD (200er Fibonacci-Extension) erscheint weiter möglich.

Bearishe Variante (Uniswap)

Schafft es Uniswap hingegen nicht, das Wochenhoch bei 30,09 USD nachhaltig zu überwinden und rangiert stattdessen unter seinen gleitenden Widerstandslinien EMA20 und EMA50, ist weitere Kursschwäche erwartbar. Insbesondere der orangen Supportzone zwischen 21,00 USD und 20,12 USD gilt es hier vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken. Mit dem 23er Fibonacci-Retracement sowie EMA200 (blau) und MA200 (grün) findet sich in diesem Bereich eine starke Unterstützung. Sollten die Bären es schaffen, diese Unterstützung dynamisch zu durchbrechen, ist ein Rückfall in den grünen Supportbereich zwischen 17,68 USD und 16,43 USD einzuplanen.

Wollen die Bullen einen Absturz zurück in Richtung des Crash-Tiefs bei 13,07 USD vom 23. Mai abwenden, gilt es diesen Bereich nicht aufzugeben. Rutscht Uniswap hingegen per Tagesschlusskurs unter diese Unterstützung, ist ein Retest der 13,07 USD oder sogar tieferen Kursmarken nicht auszuschließen. Eine anhaltende Kursschwäche könnte Uniswap bis an die 9,11 USD oder sogar 7,55 USD führen. Kurzfristig ist ein derartiger Kursabsturz jedoch unwahrscheinlich, zu groß ist das Interesse von Investoren an dezentralen Finanzlösungen.   

Indikatoren (Uniswap)

Der RSI schaffte es bisher nicht, nachhaltig zurück in seine neutrale Zone zwischen 45 und 55 anzusteigen. Das jedoch der MACD-Indikator zeitnah ein Kaufsignal auf Tagesbasis ausbilden dürfte, kann als Lichtblick für die Bullen gewertet werden.  

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Dogecoin (DOGE)

Kursanalyse Bitcoin (BTC) KW21
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares DOGE/USD auf Binance

Der Kurs von Dogecoin kann sich der allgemeinen Kursschwäche am Gesamtmarkt ebenfalls nicht entziehen und tendiert in dieser Handelswoche in einer großen Range von 30 Prozentpunkten ebenfalls richtungslos. Mit aktuell 0,31 USD handelt der DOGE-Coin knapp oberhalb des 23er Fibonacci-Retracements. Solange Dogecoin die rote Kurs-begrenzende Abwärtstrendlinie nicht zurückerobert, ist das Kurspotential vorerst begrenzt. Erst ein Anstieg über die 0,38 USD hellt das Chartbild bei Dogecoin nachhaltig auf. Und erst ein Tweet von DOGE-Verfechter Elon Musk dürfte den Kurs wieder in Richtung 0,50 USD bewegen.  

Bullishe Variante (Dogecoin)

Doge kann sich zum Wochenanfang knapp oberhalb der 0,30 USD behaupten. Schaffen es die Bullen, die Abwärtstrendlinie zeitnah zurückzuerobern, ist ein Anstieg bis an den EMA50 (orange) bei 0,34 USD wahrscheinlich. Wird dieses Widerstandslevel durchbrochen, ist ein Retest des Bereichs zwischen 0,37 USD und 0,38 USD einzuplanen. Kann Dogecoin aus dem orangen Widerstandsbereich nach oben ausbrechen, rückt zunächst das 50er Fibonacci-Retracement bei 0,45 USD in den Blick der Anleger.

Knapp oberhalb verläuft zudem der Supertrend im Tageschart. Überwindet der DOGE-Kurs dynamisch dieses Widerstandscluster, ist ein Durchmarsch bis in den roten Widerstandsbereich zwischen 0,52 USD und 0,57 USD vorstellbar. Insbesondere das Kursverhalten an der 0,52 USD sollten Anleger genau beobachten.

Hier verläuft das 61er Fibonacci-Retracement, welchem nach starken Korrekturbewegung eine wichtige Rolle zukommt. Wird dieser Widerstand per Tagesschlusskurs durchbrochen und Dogecoin kann in der Folge auch die 0,57 USD zurückerobern, rückt das 78er Fibonacci-Retracement bei 0,62 USD als Zielmarke in den Blick. Da sich in diesem Bereich auch das obere Bollinger-Band findet, ist im ersten Versuch nicht mit einem direkten Ausbruch über dieses Kursniveau zu rechnen.

Erst wenn die Anleger Dogecoin dynamisch über die 0,62 USD hieven können, ist ein Durchmarsch bis an das Allzeithoch bei 0,74 USD mittelfristig vorstellbar. Eine Stabilisierung oberhalb des Allzeithochs in den kommenden Wochen und Monaten würde Kursziele bei 0,96 USD und 1,10 USD aktivieren. Hier finden sich das 138er und 161er Fibonacci-Extension. Langfristig könnte der DOGE-Kurs in 2021 sogar bis 1,32 USD sowie maximal 1,68 USD ansteigen. Noch ist es aber zu früh, von einem Anstieg in diesen Chartbereich zu fantasieren.

Bearishe Variante (Dogecoin)

Schafft es der DOGE-Kurs nicht, die Kurs-begrenzende Abwärtstrendlinie nachhaltig zu durchbrechen und fällt per Tagesschlusskurs zurück unter den Kreuzsupport aus 23er Fibonacci-Retracement und grüner Aufwärtstrendlinie, erhöht sich das Risiko einer Korrekturausweitung. In der Folge wird Dogecoin mindestens bis an die 0,25 USD zurückfallen. Auch ein Retest des blauen Supportbereichs muss in der Folge eingeplant werden. Drücken die Bären den Kurs unter das Verlaufstief bei 0,21 USD, verstärkt sich die Abwärtstendenz nochmals und die grüne Unterstützungszone zwischen 0,18 USD und 0,16 USD rückt wieder in den Blick.

Hier kommt es sodann zu einem ersten wichtigen Konsistenztest der übergeordneten Aufwärtsbewegung. Bei 0,17 USD verläuft aktuell der EMA200 (blau), weshalb die Bullen verhindern wollen, diesen wichtigen Bereich aufzugeben. Kommt es zu einem dynamischen Bruch des grünen Bereichs, aktiviert sich das nächste bearishe Kursziel in Form des EMA200 (grün). Dieser verläuft aktuell an der 0,12 USD. Maximal wäre auch eine Konsolidierung bis an das alte Allzeithoch bei 0,086 USD vorstellbar. Da sich Dogecoin im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen in den letzten Wochen jedoch verhältnismäßig gut gehalten hat, ist ein derartiger Kursrückgang vorerst nicht wahrscheinlich.

Indikatoren (Dogecoin):

Der RSI wie auch der MACD-Indikator weisen auf Tagessicht Verkaufssignal auf, tendieren am heutigen Montag aber wieder leicht gen Norden. Erst wenn sich der DOGE-Kurs jedoch nachhaltig stabilisieren kann, ist von Indikatorenseite mit neuen Impulsen zu rechnen.

Stabilität der Top 10

Der Blick auf die Top-10 Altcoins zeigt diese Woche ein uneinheitliches Bild. Während Bitcoin (BTC) um gut 3 Prozent schwächer tendiert, gehen sechs der zehn Top-Coins mit einem Kursanstieg aus der Handelswoche. Angeführt wird die Liste der Wochengewinner von Uniswap (UNI) mit 27 Prozent Kursgewinn. Auch Cardano (ADA), der Binance Coin (BNB) sowie Ripple (XRP) gewinnen mehr als 10 Prozentpunkte an Wert hinzu. Auch die Nummer zwei unter den Kryptowährungen, Ethereum (ETH), weist einen Kursaufschlag von acht Prozentpunkten auf. Die Liste der Underperformer führt der Vorwochengewinner und Neueinsteiger unter den Top-10 Altcoins, der Internetcomputer (ICP) mit 26 Prozent Kursrückgang an.

Auch der MEME-Coin Dogecoin (DOGE) verliert mehr als sieben Prozentpunkte an Wert. Die Rangliste der zehn größten Kryptowährungen weist diese Woche abermals mehrere Platzveränderungen auf. Ripple tauscht mit Dogecoin die Plätze und springt zurück auf den fünften Rang. Mit gleich zwei Plätzen gen Norden zurück auf Rang 9 kann Uniswap Bitcoin Cash auf Platz 10 verdrängen und Litecoin (LTC) nach langer Zeit wieder aus den Top-10 schmeißen. Die dauerhaften Ranglistenplatzverschiebungen zeigen eindrucksvoll, wie eng der Kampf um die vordersten Plätze zunehmend wird. Mit Ausnahme von Ethereum (ETH), welcher mit großem Abstand auf dem zweiten Platz hinter Bitcoin rangiert, wechseln die Verfolger ihre Platzierungen je nach Wochenperformance regelmäßig neu.

Gewinner und Verlierer der Woche

Der Gesamtmarkt kann sich nach mehreren bearishen Wochen vorerst etwas stabilisieren. Die Mehrheit der Top-100 Altcoins beendete die Handelswoche mit einem Kursaufschlag. Die Stabilisierung der Krypto-Leitwährung sorgt bei ersten Anlegern für Zuversicht, wieder selektiv in Altcoins zu investieren. Rund 80 Prozent der Top-100 Altcoins weisen zum Wochenschluss ein Kursplus auf. Mehr als 20 der größten alternativen Kryptowährungen gewinnen zweistellig im Wert hinzu. Neben Polygon (MATIC) mit 70 Prozent und dem Enjin Coin (ENJ) mit 66 Prozent Kursanstieg können auch Decred (DCR) sowie Horizen (ZEN) mit jeweils mehr als 50 Prozent Kursgewinn überzeugen. Auch einer der zwei Outperformer der Vorwoche, Helium (HNT), kann mit 32 Prozent Wertanstieg erneut überzeugen.

Mit Uniswap (UNI) und Maker (MKR) steigen zudem zwei Projekte aus dem DeFi-Sektor mehr als 20 Prozentpunkte gen Norden. Unter den Wochenverlierern tendieren insbesondere der Internet Computer (ICP) und die dezentrale Exchange Waves (WAVES) schwächer und verlieren 26 Prozent respektive 18 Prozentpunkte an Wert. Auch Hedera Hashgraph (HBAR) und der Synthetix Network Token (SNX) fallen mit jeweils rund 9 Prozentpunkten überproportional stark im Wert. Positiv anzumerken ist, dass der Kurszusammenbruch am Altcoinmarkt, wie in der Vorwochenanalyse bereits vermutet, vorerst gestoppt ist. Inwiefern diese Tendenz für einen nachhaltigen Turnaround ausreicht, wird sich in den kommenden zwei Handelswochen zeigen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,83 Euro.

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Coincheck kündigt Japans erstes IEO für diesen Sommer an

Die Coincheck ist ihrem Ziel, das erste japanische Initial Exchange Offering (IEO) durchzuführen, jetzt einen großen Schritt näher gekommen.

Wie aus einer heutigen Pressemitteilung hervorgeht, wird die japanische Kryptobörse im Sommer das IEO des Krypto-Projekts Hashpalette (HPT) abhalten. Zur Erinnerung: IEOs sind eine abgewandelte Form der „Initial Coin Offerings“. Genau wie die ICOs handelt es sich dabei um den einführenden Token-Verkauf einer Kryptowährung, wobei bei den IEOs eine Kryptobörse als Zwischenhändler fungiert.

Coinbase arbeitet bereits seit August 2020 mit Hashpalette zusammen, um mit HPT die erste Kryptowährung per IEO auf den Markt zu bringen. Damals war gerade eine neue Krypto-Regulierung in Japan verabschiedet worden, die unter anderem auch klare Leitplanken für Token-Verkäufe geschaffen hat.

Nichtsdestotrotz sind IEOs rechtlich umstritten, da oftmals nicht eindeutig ist, ob es sich bei den betreffenden Krypto-Tokens nicht einfach nur um eine Form von Wertpapier bzw. Aktie handelt.

Für Coincheck ist die Durchführung des ersten japanischen IEOs ein wichtiger Meilenstein, um das eigene Krypto-Geschäft wieder anzufachen. Im Januar 2018 fiel die Kryptobörse einem der größten Hacks überhaupt zum Opfer, bei dem knapp 534 Mio. US-Dollar in Form der Kryptowährung NEM (XEM) gestohlen wurden. Ein Vorfall, der natürlich auch rufschädigend war.

Hashpalette ist derweil eine Cross-Blockchain-Plattform für Non-Fungible Tokens (NFT), die sich auf verschiedene Arten von digitalem Content spezialisiert, darunter Manga, Musik und Sport. Die NFT-Plattform unterstützt mit Ether, Neo und Ontology einige der größten Blockchains.

Schon bei der ursprünglichen Ankündigung des IEOs im August 2020 hatte Hashpalette angekündigt, dass das eingenommene Investitionskapital in den Ausbau der Palette-Blochchain fließen soll, um die Plattform weiterzuentwickeln.

Neben Hashpalette wagt sich Coincheck noch auf anderem Wege in den NFT-Sektor vor.Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, will die Kryptobörse zukünftig auch bestimmte Fan-Tokens der großen NFT-Plattform Chiliz anbieten.

Auf Coincheck sind bereits einige namhafte NFTs zu finden, darunter zum Beispiel die beliebten CryptoKitties.

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Wo steht IOTA auf dem Weg zum Coordicide?

Die IOTA Foundation hat sich zum aktuellen Stand der Netzwerkarbeiten in die Karten blicken lassen. Der Tod des Koordinators erlebt auf dem Testnet seine Generalprobe. Wann das Mainnet aber auf 2.0 umgestellt wird, ist weiterhin offen.

Um IOTA ist es seit dem umfangreichen Chrysalis Upgrade Ende April etwas ruhig geworden. Dabei steuert das Tangle-Projekt auf die nächste heiße Phase zu: den Übergang zur vollständigen Dezentralisierung, das unter dem Titel Coordicide (COO) die neue 2.0-Ära einläutet. Der Fahrplan für das ambitionierte Vorhaben hat sich wegen der Fülle an Baustellen und auch wegen personellen Rückschlägen bei der IOTA Foundation immer wieder verschoben. Allmählich scheinen sich die Entwickler aber auf den Endspurt vorzubereiten. Ob es jedoch noch dieses Jahr mit dem Ende des Koordinators etwas wird, lässt die Foundation offen.

IOTA in der heißen Phase

Bei all den verschiedenen Netzwerkabschnitten und Projekten kann man schon mal den Überblick verlieren. Aktuell befinden wir uns nach der IOTA-Zeitrechnung in der 1.5-Version, also irgendwo zwischen Koordinator-gesteuerter Tangle-Version und eben der finalen, dezentralisierten Version, in der Nutzer das Netzwerk absichern. Das Zwischenstadium spielt sich aber weniger auf dem Mainnet, als vielmehr in der Testnetumgebung ab. Um begriffliche Klarheit zu schaffen, hatte die Foundation den dreigliedrigen Prozess, von Spielwiese bis zur vollständigen Integration der Coordicide-Module, in die Abschnitte Pollen, Nectar und Honey gegliedert. Dies hat scheinbar für nicht mehr Aufklärung gesorgt. Das Testnet firmiert laut aktuellem Blogpost nun unter dem weniger bildhaften, dafür eindeutigen Namen: IOTA 2.0 DevNet (Entwicklungsnetzwerk).

Das incentivierte Testnetz soll sowohl die Akzeptanz von IOTA 2.0 als auch die erfolgreiche Abschaffung des Koordinators beschleunigen. Die Kombination der Teilnahme am öffentlichen Netzwerk mit bestimmten Anreizen wird helfen, die Fehlerbeseitigung zu beschleunigen und die IOTA 2.0-Lösung im Kampf zu testen.

Die Funktion bleibt des Testnets bleibt trotz Umbenennung also die gleiche. Im DevNet laufen Implementierungen wie das auf Reputation der Netzwerkteilnehmer angelegte Konsensverfahren Fast Probabilistic Consensus (FPC) sowie der dafür erforderlichen Node-Software GoShimmer als Protoversion, bevor sie auf das Mainnet übertragen werden. Über die für den Coordicide notwendigen Module hinaus dient das Testnet aber auch zur Integration noch weiterer Puzzlesteine im Internet-of-Things-Ökosystem. Dazu die Foundation:

Wie der Name des Netzwerks vermuten lässt, soll es in erster Linie als Entwicklungsnetzwerk dienen. Dies wird unserem Team helfen, schneller zu iterieren und zu entwickeln, eine optimierte Version des Protokolls zu bauen, aber auch unserem Ökosystem zu ermöglichen, dApps mit Funktionen zu entwickeln, die noch nicht auf dem IOTA Mainnet vorhanden sind (einschließlich Digital Assets, NFTs und Smart Contracts).

Warten auf Tag X

Ziel sei es, das “IOTA 2.0 DevNet in einem Zustand zu haben, der nahe an der finalen Version von IOTA 2.0 liegt”, um noch vor dem offiziellen Mainnet-Upgrade “mit dem Experimentieren und Bauen auf IOTA 2.0 zu beginnen”. Der Übergang zu IOTA 2.0 soll dadurch “so fließend wie möglich” sein.

Einen genauen Termin lässt sich die Foundation zwar noch nicht entlocken, dafür aber so viel:

Nachdem wir die verschiedenen Optionen zur Schaffung des incentivierten Testnetzes sorgfältig geprüft haben, hat sich unser Team für einen alternativen Ansatz entschieden, um den Start von IOTA 2.0 zu beschleunigen. Wir sind gerade dabei, diesen Plan vorzubereiten und werden ihn mit der Community teilen, sobald er fertig ist.

Das Team hält die Spannung also weiter hoch, allmählich scheint die Zeit aber reif für das Ende des Koordinators. Ob sich der ursprünglich grob für dieses Jahr angesetzte Termin einhalten lässt, ist zwar noch offen. Auf ein paar Monate mehr oder weniger dürfte es bei aller Ungeduld aber auch nicht mehr ankommen. Die Kernsanierung beansprucht immerhin schon einige Jahre.

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Cardano-Mitgründer sagt, dass Krypto den gesamten Finanzmarkt übernehmen wird

Der Gründer von Cardano, Charles Hoskinson sagt, dass sich die Kryptowelt auf eine Übernahme des gesamten traditionellen Finanzsystems vorbereitet.

Krypto wird das Finanzsystem ablösen

In einem neuen Video spricht der Gründer von Cardano, Charles Hoskinson über die aktuelle Lage der Kryptos und erklärt, warum die aufstrebende Industrie zu einer dominierenden Kraft werden wird, die viele der Probleme des aktuellen Finanzsystems angeht.

“Krypto ist die Branche, die das Gegenmittel gegen die Exzesse, Korruption und Vetternwirtschaft ist, die wir gefunden haben. Dies ist eine Branche der Frustration, die nun durch eine Branche der Kreativität und Innovation ersetzt wurde. Wir werden die Welt verändern; so einfach ist das Wir haben nicht um Erlaubnis gebeten. Wir sind hierhergekommen, und wir werden es gemeinsam schaffen. Und jetzt sind es einfach zu viele. Die Märkte sind einfach zu groß. Die Innovation ist einfach zu groß. Es wird passieren.

Es ist keine Frage mehr, ob, wann und wie diese Dinosaurier einen Weg finden, in dieser neuen Weltordnung zu überleben.”

Hoskinson betont, dass Krypto zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber er sieht, dass die Branche schnell reift. Er behauptet, dass in den nächsten 10 Jahren Krypto die Kontrolle über die Mehrheit der Finanzoperationen übernehmen wird, die wir heute verwenden.

“In den nächsten 10 Jahren wird es in unserer Branche mehr Fortschritte in der Geldpolitik geben als in den letzten 100 Jahren der Zentralbanken.

In den nächsten 10 Jahren werden die Finanztechniken, der Bau von Finanzprodukten und die Marktplätze, auf denen sie gehandelt werden, weiter vorangetrieben als in den letzten 100 Jahren von der Wall Street über England und Tokio bis hin zu allen anderen Orten in die Welt vereint.

In den nächsten 10 Jahren werden 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche mehr Vermögen auf Krypto-Schienen bewegt als durch die BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) und durch die festen Protokolle und all diese anderen Dinge das sind die Grundpfeiler der Finanzwelt.”

Während der Kryptomarkt größtenteils von Bitcoin angetrieben wird, sieht Hoskinson in diesem Jahr eine Abkopplung der Projekte von Bitcoin.

“Im Gegensatz zu den vergangenen Zyklen in den Jahren 2017 und 2018 im Vergleich zu heute, wo wir uns befinden, befinden wir uns jetzt in einer Situation, in der wir uns von Bitcoin abgekoppelt haben, und die Leute beginnen zu erkennen, dass [Bitcoin] zwar ein großartiges Experiment war, aber es ist nicht das Ende aller Dinge und dass die Geschichte mehr beinhaltet. Und anders als in der Vergangenheit beginnt sich das Makro tatsächlich zu unseren Gunsten zu bewegen, anstatt nur dieses seltsame zyklische Ding zu sein.”


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Hedgefond-Star Ray Dalio: „Bitcoin ist alternative Währung“ | BTC-ECHO

Wrapped, Tokensoft und MOSS.Earth bringen gemeinsam ein klimafreundliches Bitcoin Asset auf den Markt. Damit soll umweltbewussten Investoren der Weg zum digitalen Wertspeicher geebnet werden.

Die Problematik um den ökologischen Fußabdruck von Bitcoin sorgt derzeit für heftige Diskussionen innerhalb des Krypto-Space. Mit Elon Musk oder der chinesischen Regierung fordern gleich mehrere Akteure Miner zu umweltfreundlicheren Maßnahmen auf. Wenngleich einige der digitalen Schürfer bereits zuvor klimaneutral BTC erzeugten, entstand aus der Debatte heraus beispielsweise vor Kurzem ein Interessenverband, der die Mining-Industrie in eine saubere Zukunft führen soll.

Auch die Finanzdienstleister rund um den Krypto-Space erkennen die Zeichen der Zeit. So verkündete Wrapped nun das “erste klimaneutrale Bitcoin-Asset der Welt” – den eBTC. Das Produkt entsteht aus einer Kooperation zwischen dem Finanzdienstleister Wrapped sowie der Klima-Krypto-Unternehmen MOSS.Earth. Das technische Grundgerüst liefert Tokensoft. Der eBTC eine Mischung aus Bitcoin und dem nativen MOSS-Token (MCO2), der 1:1 durch echte Bitcoin gedeckt ist. Umweltbewusste Investoren sollen damit ein Engagement in Bitcoin eingehen und gleichzeitig ihre Bedenken über den CO2-Fußabdruck von Bitcoin zerstreuen können.

So funktioniert das Bitcoin-Produkt

Transaktionen werden somit nicht über die Bitcoin Blockchain abgewickelt, sondern über die Celo Blockchain. Darüber hinaus sollen User jederzeit die ESG-Anlagekriterien nachvollziehen können und in der Lage sein, ihre Assets wieder 1:1 in BTC umtauschen zu können.

MOSS CEO Luiz Adaime zeigte sich in der Pressemitteilung begeistert von der Partnerschaft:

Mit eBTC können Bitcoin-Transaktionen jetzt klimaneutral durchgeführt werden. Wir sind begeistert, dass MOSS mit Wrapped eine Partnerschaft eingegangen ist, um diese Innovation auf den Markt zu bringen.

Luiz Adaime MOSS.Earth CEO

Und auch der Tokensoft CEO Mason Borda meint, dass die klimaneutralen Eigenschaften des neuen Produkts einen neuen Markt für umweltbewusste Investoren eröffne. BTC-ECHO hat bei Borda nachgefragt, inwiefern Anleger die Nachhaltigkeit des umweltfreundlichen BTC Assets überprüfen können. Zu Redaktionsschluss blieb die Anfrage unbeantwortet.

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