Bitcoin-Kurs wartet auf Impulse – worauf es jetzt ankommt

Bitcoin (BTC) kann sich nach einem bearishen Wochenende abermals berappeln. Damit hat die richtungslose Seitwärtsphase der letzten Handelswochen weiterhin Bestand. Ähnliches zeigt sich auch bei der BTC-Dominanz. Bisher schafft es Bitcoin nicht, seine Dominanz wieder nachhaltig in Richtung 50 Prozent zu bewegen.

Bitcoin (BTC): Richtungsentscheidung vertagt

  • BTC-Kurs: 34.589 USD (Vorwoche: 33.675 USD)
  • Widerstände/Ziele: 36.636 USD, 38.621 USD, 39.240 USD, 40.142 USD, 41.967 USD, 43.030 USD, 43.882 USD, 44.878 USD, 47.070 USD, 48.222 USD, 51.307/50.305 USD, 53.005 USD, 54.077 USD, 56.867 USD, 58.386 USD, 59.527 USD, 61.122 USD, 61.771 USD, 64.896 USD
  • Unterstützungen: 34.895 USD, 33.335 USD, 31.010 USD, 30.000 USD, 28.716 USD, 27.563 USD, 26.391 USD, 23.887 USD, 22.222 USD, 21.892 USD, 19.884 USD,
Kursanalyse Bitcoin (BTC) KW24

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf Coinbase

Wie in der letzten Bitcoin-Analyse vom 16. Juni angesprochen, kam es schon am Folgetag zu einer Richtungsentscheidung, die den BTC-Kurs erneut auf Talfahrt schickte. Bitcoin durchschlug die 30.000 USD und fiel auf den Dollar genau bis an die Unterkante des lila Supportbereichs bei 28.716 USD. Erst dann setzten die Bullen einen zum Gegenangriff an. Die Käuferseite hievte Bitcoin innerhalb weniger Stunden zurück über die 30.000 USD und verhinderten damit einen Kursausbruch auf der Unterseite. Diesen Fehlausbruch nutzten die Bullen, um bearishe Anleger auf dem falschen Fuß zu erwischen. Auch der erneute Versuch eines Abverkaufs zu Beginn dieser Handelswoche endete erneut an der 30.000 USD. In den letzten Handelstagen stieg der BTC-Kurs innerhalb der roten Flaggenformation erneut Punktgenau bis an die 36.643 USD an, bevor der BTC-Kurs am heutigen Mittwoch abermals gen Süden tendiert und aktuell im Bereich des Supports bei 34.806 USD oszilliert. Somit ist die Richtungsentscheidung vorerst erneut vertagt.

Bullishes Szenario (Bitcoin-Kurs)

Positiv zu werten ist, dass die starke Unterstützung im Bereich der 30.000 USD weiterhin verteidigt werden konnte. Nun gilt es, diese relative Stärke zu bestätigen und den EMA20 (rot) nachhaltig zurückzuerobern. Für weitere Anstiegschancen gilt es nun das gestrige Tageshoch bei 36.643 USD zu überwinden. Schaffen es die Bullen, den BTC-Kurs oberhalb des horizontalen Widerstands bei 36.643 USD zu stabilisieren, ist ein Anstieg bis 38.621 USD wahrscheinlich. Im Bereich zwischen 38.621 USD und 39.240 USD verläuft aktuell der EMA50 (orange).

Kann der BTC-Kurs diese Widerstandszone durchbrechen, wartet nur unweit entfernt bereits der alles entscheidende multiple Widerstandsbereich. Neben EMA200 (blau), Supertrend und Verlaufshochs findet sich hier auch die Flaggenoberkante. Bitcoin muss für eine nachhaltige Wiederaufnahme der Aufwärtstrendbewegung somit den Bereich zwischen 40.142 USD (EMA200) (blau) und 43.030 USD nachhaltig durchbrechen. Bei 41.967 USD und der Oberkante des grünen Widerstandsbereichs bei 43.030 USD warten somit weitere Hürden.

Die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends

Erst wenn die Bullen diese zentrale Make-or-Break-Zone per Tagesschlusskurs durchbrechen können, steigen die Chancen für einen Kursanstieg bis 43.882 USD (MA200) (grün) sowie 44.878 USD. Werden auch diese Widerstandslevel per Tagesschlusskurs durchbrochen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Durchmarschs bis an das nächste relevante Kursziel bei 47.070 USD. Wird auch dieses Kursniveau ohne deutliche Gegenwehr überwunden, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 48.222 USD. In der Folge steigt die Chance für einen Durchmarsch bis an die 50.327 USD deutlich an. Ein direkter Anstieg bis an das nächste starke Widerstandslevel bei 51.307 USD wäre ebenfalls vorstellbar.

Kommt es hier zu keinem dynamischen Kursabpraller gen Süden, rückt die 53.005 USD als nächstes Kursziel in den Blick. Ein Anstieg über dieses Widerstands-Level aktiviert weitere Kursziele bei 54.077 USD sowie 55.817 USD. Vorerst lautet das maximale Kursziel für die kommenden Handelswochen 57.998 USD. Solange dieser Widerstand nicht deutlich nach oben durchbrochen wird, bleibt ein Anstieg in Richtung 61.000 USD oder sogar bis an das Allzeithoch bei 64.896 USD weiterhin eine Wunschvorstellung des Bullenlagers.

Bearishes Szenario (Bitcoin-Kurs)

Wie immer wieder erwähnt, werden auch die Bären nicht müde bei dem Versuch, den BTC-Kurs in Richtung 30.000 USD oder darunter zu drücken. Nach einer Zwischenerholung, die den BTC-Kurs bis an die 36.643 USD führte, versucht die Verkäuferseite in den letzten Handelsstunden erneut den Kurs zurück unter den EMA20 (rot) in Richtung 33.335 USD zu drücken. Aktuell taxiert Bitcoin unter der Supportlinie bei 34.895 USD. Das ist als kurzfristig bearish zu werten. Gelingt es der Verkäuferseite, den BTC-Kurs zurück an den Support bei 33.335 USD drücken, steigen die Chancen für einen erneuten Angriff auf die Trendkanalunterkante. Wird die diese in der Folge abermals unterschritten, rücken die Unterstützungen bei 31.010 USD und 30.000 USD wieder in den Fokus. Ein fünfter Angriff auf die 30.000 USD würde sodann die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausbruchsszenarios auf der Unterseite erhöhen.

Abermals würde sich an der 28.716 USD entscheiden, ob es den Bären diesmal gelingt, Bitcoin bis an das nächste Kursziel bei 27.563 USD korrigieren zu lassen. Wird in der Folge auch diese Supportmarke dynamisch unterboten, ist ein Rückfall bis an das 38er Fibonacci-Retracement bei 26.391 USD einzuplanen. Geben die Bullen auch diesen Support nachhaltig auf, ist eine Korrekturausweitung bis an die 23.887 USD wahrscheinlich. Ab welchem Kursniveau die Bullen dann wieder zum Gegenschlag ausholen werden ist aktuell nur schwer zu prognostizieren. Ohne eine deutliche Gegenbewegung zurück über die 30.000 USD muss indessen ein Kurseinbruch bis in den starken Unterstützungsbereich zwischen 22.222 USD und 21.892 USD eingeplant werden. Aus charttechnischer Sicht darf auch ein Konsistenztest des alten Ausbruchsniveaus bei 19.884 USD nicht ausgeschlossen werden.

Bitcoin-Dominanz: Dominanz weiter unter 50 Prozent

Kursanalyse Bitcoin-Dominanz (BTC-Dominanz) KW24

Bitcoin-Dominanz auf Basis von Werten von Cryptocap dargestellt

Seit der letzten Dominanz-Analyse vom 16. Juni konnte sich die Marktmacht Bitcoins in den Folgetagen zunächst positiv entwickeln. Die BTC-Dominanz stieg in der Spitze bis auf 48,23 Prozentpunkte an. Damit erreichte die Dominanz der Krypto-Leitwährung die Unterkante des Abwärtstrendkanals, bevor sie abermals korrigierte. In der Folge fiel die Marktmacht zurück unter die Widerstandslinie bei 47,03 Prozent. Die Marktdominanz von Bitcoin notiert nun wieder oberhalb seiner gleitenden Durchschnittslinien EMA20 (rot) und EMA50 (orange). Diese verlaufen aktuell bei 46,13 Prozent. Solange die BTC-Dominanz nicht per Tagesschlusskurs zurück unter diesen Kreuzsupport zurückfällt und die 45,71 Prozent unterschreitet, überwiegt die Chance auf einen Anstieg. Ziel wäre dann mindestens die 48,67-Prozent-Marke. Diesem Widerstandslevel, abgeleitet aus dem Verlaufshoch vom 23. Mai und dem oberen Bollinger-Band, kommt in den kommenden Tagen eine Schlüsselrolle zu.

BTC-Dominanz: Bullishes Szenario

Verteidigt die BTC-Dominanz den Bereich zwischen 46,13 Prozent und 45,71 Prozent, ist ein erneuter Anstieg in Richtung 48,27 Prozent wahrscheinlich. Kann die BTC-Dominanz sich in der Folge wieder nachhaltig im Abwärtstrendkanal stabilisieren und die 48,67 Prozent dynamisch durchbrechen, ist ein Durchmarsch bis an die Oberkante des orangen Widerstandsbereichs bei 50,01 Prozent einzuplanen. Gelingt der Anstieg bis an die 50,00 Prozentmarke, ist ein Anstieg bis an das nächste Kursziel bei 52,19 Prozent wahrscheinlich. Im Bereich um 52 Prozent findet sich aktuell auch die Oberkante des Abwärtstrendkanals.

Kann dieser Kreuzwiderstand ohne einen Rücksetzer zurück unter die psychologische 50 Prozentmarke überwunden werden, ist eine Trendfortsetzung bis an die 53,16 Prozent vorstellbar. Durchbricht die BTC-Dominanz daraufhin auch diesen Widerstandsbereich und prallt am EMA200 (blau) bei 53,50 Prozent nicht zurück gen Süden, rückt die horizontale rosa Widerstandslinie bei 54,23 Prozent in den Blick. Erst wenn jedoch auch dieses Widerstandslevel per Tagesschlusskurs hinter sich gelassen wird, dürfte die BTC-Dominanz weiteres Aufwärtsmomentum generieren. Dann würden zunächst die 55,72 Prozent in den Blick rücken. In der Folge dieser Stabilisierung ist mittelfristig ein Durchmarsch bis in den blauen Widerstandsbereich zwischen 57,12 Prozent und 58,01 Prozent einzuplanen. Zunächst gilt es jedoch weiterhin, zurück in den Abwärtstrendkanal anzusteigen und die 50 Prozentmarke zurückzuerobern. Erst dann könnte die BTC-Dominanz perspektivisch zu alter Stärke zurückfinden.

BTC-Dominanz: Bearishes Szenario

Sollte die BTC-Dominanz abermals schwächeln und per Tagesschlusskurs erneut unter den Kreuzsupport bei 46,13 Prozent zurückfallen, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Test der 45,71 Prozent. Wird auch diese Chartmarke aufgegeben, kommt es im Bereich des Vorwochentiefs bei 44,99 Prozent zu einer Richtungsentscheidung. Fällt die Bitcoin-Dominanz in der Folge dynamisch unter das letzte Verlaufstief zurück, droht eine Korrekturausweitung bis mindestens 44,19 Prozentpunkten. Dieses Chartlevel war in den vergangenen Handelswochen mehrfach von Relevanz. Zudem findet sich hier auch das untere Bollinger-Band. Wird diese Supportmarke erneut aufgegeben, nimmt die Abwärtstendenz wieder spürbar zu. Eine Korrekturausweitung zurück an die blaue horizontale Unterstützungslinie bei 43,18 Prozent wäre wahrscheinlich. Dreht die BTC-Dominanz hier nicht wieder gen Norden um und bildet ein neues Tief aus, weitet sich die Konsolidierung bis mindestens 42,27 Prozent oder sogar bis zum Monatstief bei 41,22 Prozent aus.

Bitcoin-Dominanz von 30 Prozent vorstellbar

Geben auch diese Unterstützungslevel keinen Halt, ist eine Korrekturausweitung zurück an die 40 Prozent einzuplanen. An dieser wichtigen Supportmarke konnten die Bullen im Mai schon einmal das Ruder herumreißen. Sollte die BTC-Dominanz in der Folge jedoch weiter an Halt verlieren und die 40 Prozent nachhaltig unterbieten, entscheidet sich spätestens am Jahrestiefs bei 39,66 Prozent, ob die Krypto-Leitwährung mittelfristig weiter an Marktmacht verliert. Kommt es zu keiner deutlichen Umkehrbewegung, ist eine Korrekturausweitung in die grüne Supportzone wahrscheinlich. Sodann dürfte die Marktdominanz weiter nachgeben und das maximale bearishe Kursziel bei 37,67 Prozent anvisieren. Diese Chartmarke ist aus dem mehrjährigen Tief vom Januar 2018 abgeleitet. Bleibt auch hier eine deutliche Gegenbewegung aus, ist perspektivisch sogar ein Rückfall bis an die psychologische Marke von 30 Prozent vorstellbar.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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Peking: U-Bahn akzeptiert digitalen Yuan

China weitet den Anwendungsbereich seiner digitalen Zentralbankwährung (CBDC) weiter aus. Nun kann man mit dem digitalen Yuan erstmals für Transportdienstleistungen bezahlen.

Laut einer offiziellen Mitteilung vom Mittwoch hat die Pekinger U-Bahn ein Pilotprogramm lanciert, bei dem Fahrgäste für die Nutzung von 24 U-Bahn-Linien und vier S-Bahn-Stationen mit dem digitalen Yuan (kurz: e-CNY) bezahlen können.

Der neue Dienst wird nur für Kunden mit einem Bankkonto bei der chinesischen Industrie- und Handelsbank angeboten. Die große Bank ist an Chinas CBDC-Tests beteiligt. „Sie müssen eine mobile App herunterladen, die mit Ihrem Bankkonto verknüpft ist, um den Dienst nutzen zu können“, so ein Sprecher des Pekinger Eisenbahnnetzes.

In der Ankündigung heißt es, die Pekinger Verkehrsbetriebe würden weiterhin verschiedene Anwendungsfälle für den digitalen Yuan fördern, um das „neue digitale Reiseerlebnis“ zu optimieren.

Kurz zuvor hatte die Stadt Suzhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu, am Dienstag eine ähnliche Dienstleistung im Zusammenhang mit dem digitalen Yuan eingeführt. Einem Bericht von Sina Finance zufolge war Suzhou die erste Stadt in China, die e-CNY-Zahlungen für U-Bahn-Fahrten akzeptierte.

In diesem Zusammenhang: China: Erstmals Blockchain-basierte Gehaltszahlungen in digitalen Yuan

Peking ist ein wichtiger Ort für Chinas Test mit dem digitalen Yuan. Dort gibt es viele Integrationen für den e-CNY.

Mitte Juni gab es in Peking über 3.000 Geldautomaten, die den digitalen Yuan anbieten. Dort kann jeder die digitale Währung einzahlen und abheben konnte. Zuvor hatte die lokale Finanzaufsicht von Peking die Verteilung von 6,2 Mio. US-Dollar in digitalen Yuan an Einwohner in Peking angekündigt.

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Russische Zentralbank: Untersuchung von Krypto-Investmentrisiken geplant

Die russische Zentralbank plant eine Risikobewertung für Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), wie aus dem Screening-Programm der Bank von Russland für die zweite Hälfte des Jahres 2021 hervorgeht.

Die Untersuchung der potenziellen Risiken von Kryptowährungsinvestitionen wird „systemische Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungsinvestitionen durch russische Privatpersonen und Unternehmen“ berücksichtigen“. 

Im Rahmen der Untersuchung will die Bank von Russland Daten von 15 Kreditorganisationen sammeln, darunter Großbanken wie Sberbank, VTB und Tinkoff Bank, sowie von Zahlungsdienstleistern wie Visa und Mastercard und von Anbietern elektronischer Zahlungen wie Western Union, Qiwi und WebMoney.

Die Bank von Russland will außerdem bis Oktober oder November 2021 eine Studie über Aktieninvestitionen durch ausländische Investoren veröffentlichen.

Lokale Gesetzgeber und Geschäftsleute kritisieren zunehmend die strenge Haltung der Institution gegenüber der Kryptobranche.

In diesem Zusammenhang: Russische Banken-Chefs von Sberbank und VTB kritisieren Bitcoin scharf

Mitte Juni sagte das russische Staatsduma-Mitglied Fedot Tumusov, die Bank von Russland sei in Bezug auf Kryptowährungen zu kurzsichtig. Der Industriemagnat Oleg Deripaska kritisierte die Zentralbank dafür, die lokale Industrie unter Druck dazu zu bringen, Kryptowährungen zu vermeiden.

Anfang der Woche hat die Bank von Russland die erste Pilotgruppe eingerichtet, die die digitale Zentralbankwährung des Landes, nämlich den digitalen Rubel, testen soll.

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Globales Grundeindkommen: Bloomberg lüftet Schleier um Worldcoin

Worldcoin will allen Menschen ein (fast) bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen. Einzige Voraussetzung: Ein Scan der eigenen Iris.

Ein basketballgroßer Iris-Scanner soll ein globales, bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen. Das ist nicht der Klappentext eines Sci-Fi-Groschenhefts, sondern die Vision von Worldcoin, dem neuen Projekt von Sam Altman. Altman ist CEO des KI-Unternehmens OpenAI und war überdies in der Vergangenheit Präsident von Y Combinator, einem Brutkasten für Krypto-Start-ups im Silicon Valley. Dort dürfte er auch die Kontakte zu den Unternehmen geknüpft haben, die Worldcoin mit bislang 25 Millionen USD unterstützt haben. Das und mehr hat das US-Nachrichtenportal Bloomberg herausgefunden, was Sam Altman schließlich dazu bewegte, gegenüber Bloomberg aus dem Worldcoin-Nähkästchen zu plaudern.

Ich habe mich sehr für Dinge wie das universelle Grundeinkommen interessiert und dafür, was mit der globalen Vermögensumverteilung passieren wird und wie wir das besser machen können. Gibt es einen Weg, wie wir Technologie nutzen können, um das in globalem Maßstab zu tun?

Die Idee, das Ganze mithilfe einer Kryptowährung zu bewerkstelligen, sei ihm Ende 2019 gekommen. Allerdings betont der Worldcoin-Co-Founder, dass er an dem Projekt vor allem durch seine Startfinanzierung beteiligt sei. Das operative Geschäft obliegt indes Alexander Blania, der sich ebenfalls ein Stelldichein bei Bloomberg gegeben hat.

Iris-Scans für die Umverteilung

Jede Iris ist einzigartig. Daher eignet sie sich als biometrisches Unterscheidungsmerkmal, auf dessen Basis sich auch digitale Ausweise erstellen ließen. Worldcoin schwebt eine Art globale Identifikationsnummer vor, die für jeden Menschen einzigartig ist. Die Iris-Scans sollen mithilfe eines tragbaren und kugelförmigen Geräts erfolgen. Auf diese Weise soll die Grundlage für ein globales Grundeinkommen geschaffen werden. Vor allem jene ohne Bankzugang – in manchen Regionen mehr Regel denn Ausnahme – sollen von Worldcoin profitieren können.

Das Projekt steckt freilich noch in den Kinderschuhen. Wie Bloomberg schreibt, seien 20 Einheiten eines Prototyps für den Iris-Scanner bereits im Umlauf – “rund um die Welt”, heißt es. Freiwillige können ihre Iris scannen lassen und erhalten dafür eine Krypto-Belohnung. Der Worldcoin selbst ist jedoch noch nicht einsatzbereit. Das Projekt entlohne die Freiwilligen daher aktuell noch vornehmlich in Bitcoin.

Vitamin B könnte Worldcoin interessant machen

Das gelinde gesagt ambitionierte Projekt hätte bestens in die Ära des ICO Booms von Ende 2017 gepasst. Auch hier versprachen Projekte mit hanebüchenen das Blaue vom Himmel – häufig, ohne überhaupt die Absicht zu haben, zu liefern. Was Worldcoin jedoch von den ICO-Leichen unterscheidet, sind seine Investoren. Dazu sollen unter anderem Größen wie Coinbase und der Investment-Gigant Andreessen Horowitz gehören. Letzterer hat erst vor Kurzem seinen bislang größten Krypto-Fonds aufgelegt. Die Investoren haben sich noch nicht zu ihrem Worldcoin-Engagement geäußert. Auch zu dem Projekt selbst gibt es kaum Informationen. Sollte sich das bislang bekannte bestätigen, dann bietet Worldcoins Use Case in der Tat den Stoff für einen Sci-Fi-Roman. Fragt sich nur, ob darin dann eine Utopie oder eine Dystopie behandelt würde.

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Digitaler Rubel: Bank von Russland stellt Gruppe zum Testen zusammen

Die russische Zentralbank stellt eine Gruppe von Bankinstituten zusammen, die im nächsten Jahr ihre digitale Zentralbankwährung (CBDC) testen soll.

Am Dienstag gab die Bank von Russland offiziell die Einrichtung der ersten Pilotgruppe für die Erprobung des digitalen Rubels bekannt. In dieser Gruppe arbeiten 12 russische Banken zusammen.

Zu den Pilotmitgliedern gehören die größten russischen Banken. Darunter etwa die staatliche Sberbank und VTB, sowie große Privatbanken, wie etwa die Tinkoff Bank. Weitere Teilnehmer sind die Geschäftsbank Alfa Bank, Gazprombank, Promsvyazbank, Rosbank, Ak Bars Bank, Dom.RF, SKB-Bank, TKB und Soyuz Bank.

Die Bank bekräftigte nochmals, dass Russland eine Plattform für den digitalen Rubel bis Ende 2021 fertigstellen will und im Januar 2022 mit den Tests beginnen werde. Die erste Testphase umfasst die Ausgabe des digitalen Rubels und einige andere Aktivitäten. Die Bank von Russland plant dann, die Anzahl der Teilnehmer und den Umfang der Pilotaktivitäten auszuweiten. 

In diesem Zusammenhang: Gesetzgeber über russische Zentralbank: Zu „kurzsichtig“ in Bezug auf Krypto

Die erste stellvertretende Gouverneurin der Bank von Russland Olga Skorobogatowa sagte, der digitale Rubel würde die Verfügbarkeit von Zahlungen erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Die Bank von Russland gab ihre CBDC-Pläne Ende 2020 offiziell bekannt und veröffentlichte im vergangenen Oktober ein Konsultationspapier zur Entwicklung eines digitalen Rubels. 

Die Tatsache, dass ein digitaler Rubels von der Zentralbank gegenüber privaten Kryptowährungen bevorzugt wird, hat den Zorn einiger hochrangiger Persönlichkeiten erregt. Darunter etwa der prominente Oligarch Oleg Deripaska. Kürzlich meinte er, die Bank sollte ein „echtes Finanzinstrument zur Verfügung stellen, das Unabhängigkeit bei Abwicklungen im Außenhandel bietet“.

Der CEO von Tinkoff sagte, die Politik der Zentralbank hindere Tinkoff daran, Kryptohandelsdienstleistungen anzubieten.

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Spanien: Sozialistische Arbeiterpartei macht digitalen Währungsvorschlag

Die spanische Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE), das regierende politische Organ in Spanien, unterstützt eine neue Initiative, bei der es um eine nationale digitale Währung geht.

Die PSOE ist Spaniens älteste aktive Partei und die führende Kraft im Abgeordnetenhaus. Sie hat einen nicht-gesetzlichen Vorschlag zur Einführung einer nationalen digitalen Währung gemacht. Hintergrund ist der anhaltende Rückgang der Bargeldnutzung, wie die lokale Nachrichtenagentur El Economista am Montag berichtete.

Die Partei merkte an, der Vorschlag sei eine Reaktion auf die Experimente der Europäischen Zentralbank mit einem digitalen Euro. Carlos Conesa, der Generaldirektor der Abteilung für Finanzinnovationen bei der spanischen Zentralbank, sagte kürzlich, „die Entscheidung, ein Projekt im Zusammenhang mit dem digitalen Euro zu starten, wird bald fallen“. 

Dem Vorschlag zufolge würde eine nationale digitale Währung eine höhere Liquidität ermöglichen. „Für den Fall, dass eine Geldmengenausweitung notwendig ist, ermöglicht sie einen direkteren Mechanismus, indem sie Liquidität direkt in die Girokonten einfließen lässt und so unmittelbar und ohne Zwischenhändler in die Wirtschaftstätigkeit transferiert.“

Die Partei erklärte weiter, eine spanische Digitalwährung würde „den Banken das ‚Privileg‘ über das Geld nehmen“. Es hieß auch, das Projekt würde „ohne die Verstaatlichung des Bankensystems oder die Verstaatlichung des Kredits“ erreicht werden.

„Derzeit ist es durchaus denkbar, dass jeder ein eigenes Konto mit digitalem Geld direkt bei der Zentralbank hat. Dieses Privileg ist im Moment noch nur den Banken vorbehalten“, wie es in dem Vorschlag heißt.

In diesem Zusammenhang: EZB-Präsidentin Christine Lagarde: Digitaler Euro könnte vier Jahre dauern

Laut El Economista schlug die PSOE erstmals Mitte Juni die Entwicklung einer nationalen digitalen Währung vor. Die Partei rief die Regierung dazu auf, eine spezielle Gruppe einzurichten, die die Auswirkungen der digitalen Währung auf die finanzielle Stabilität der spanischen Wirtschaft und der Eurozone insgesamt bewerten soll.

Die Europäische Zentralbank nimmt sich viel Zeit, um über den digitalen Euro zu diskutieren. Einige Beobachter zweifeln allmählich allerdings an der Wirksamkeit der hypothetischen Währung. Pablo Urbiola, eine Führungskraft bei der BBVA, argumentierte am Montag, es sei noch nicht genau klar, welche Art von Kundennachfrage der digitale Euro erfüllen solle.

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Globale Expansion: Coinbase plant Krypto-App-Store

Die größte zentralisierte US-Kryptobörse Coinbase hat angekündigt, einen Krypto-App-Store lancieren zu wollen, der von Dritten entwickelte Produkte anbietet.

Ein Blogpost vom 30. Juni vom Coinbase-CEO Brian Armstrong kündigte an, dass ein App-Store geplant sei. Er erklärte, „die Kryptowirtschaft steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber es ist klar, dass jedes Jahr mehr und mehr wirtschaftliche Aktivitäten über Krypto funktionieren werden.“

„Apple hat nicht versucht, jede App für das iPhone zu entwickeln, sondern hat den Entwicklern die Möglichkeit gegeben, neue innovative Apps zu entwickeln und mobilen Nutzern einen einfachen Zugang ermöglicht. Das müssen wir auch im Kryptobereich tun.“

Armstrong schätzte, es gebe mittlerweile „wirtschaftliche Aktivitäten im Wert von zig Milliarden Dollar, die über DApps laufen“.

Im Beitrag betonte er auch, Coinbase bemühe sich darum, mehr Krypto-Assets anzubieten und neue Listings zu beschleunigen. Die Börse kündigte an, rechtliche Überprüfungen für zukünftige Listings reduzieren und eine „‚experimentelle Zone‘ für neue Assets“ einführen zu wollen.

Der Prozess der rechtlichen Überprüfung soll dabei von 70 Fragen auf 12 reduziert werden.

Die Börse merkte an, dass viele Vermögenswerte aus regulatorischen Gründen nicht die Kriterien von Coinbase erfüllen würden, um gelistet und gehandelt zu werden. Aber sie glaube dennoch, sie könne grundlegende Wallet-Funktionen wie Verwahrung und Transferdienste für „die meisten Vermögenswerte“ anbieten.

Es hieß weiter, die Coinbase-App werde bald „jede App, die auf dezentralen Krypto-Schienen aufgebaut ist“ unterstützen. Das deutet darauf hin, dass die Benutzer der Börse bald mit dem aufkommenden DeFi-Ökosystem über die Coinbase-App interagieren können.

Armstrong betonte auch, dass Coinbase ein „globales“ Unternehmen werden möchte. Im Beitrag heißt es, Coinbase konzentriere sich derzeit darauf, seine Produkte in „einigen wenigen Regionen“ anzubieten. Die Börse hofft, „in den meisten Ländern“ bald neue Produkte lancieren zu können.

In diesem Zusammenhang: Deutsche Finanzaufsicht erteilt Coinbase Krypto-Verwahrungslizenz

Regulierungsbehörden greifen derzeit zunehmend gegen global tätige Kryptobörsen durch. Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA ordnete an, Binance müsse alle „regulierten Aktivitäten“ in der Region einstellen.

Als Reaktion auf einen harten Durchgriff gegen Krypto in China verbot Huobi seinen chinesischen Nutzern und auch Tradern aus Großbritannien, seine Derivatprodukte zu nutzen.

Im April warf die Finanzaufsichtsbehörde im kanadischen Ontario den Börsen Bybit und Kucoin vor, gegen lokale Wertpapiergesetze verstoßen zu haben. Im darauffolgenden Monat wurde Bybit auch von der japanischen Finanzdienstleistungsbehörde FSA mit Vorwürfen konfrontiert.

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STO-Konsortium um area2invest veröffentlicht Whitepaper-Serie

In einer sechsteiligen Whitepaper-Serie widmen sich ein Konsortium aus Blockchain-Experten dem Thema STO. Angeführt wird die Initiative von area2invest.

Besonders in der Finanzwirtschaft verbuchen die sogenannten Security Token Offerings (kurz STOs) wachsendes Interesse. Dabei punkten die digitalen Sach- und Vermögenswerte vor allem als günstige, unkomplizierte Form der Kapitalbeschaffung für Unternehmen und Start-ups. Und als regulierte Investmentmöglichkeit für Anleger und Anlegerinnen. Trotz der Vorteile ist sich der Sektor noch nicht ganz sicher, ob es sich bei STO nur um einen kurzzeitigen Trend oder tatsächlich um eine nachhaltige Innovation handelt. Dieser Fragestellung hat sich nun ein Konsortium aus Blockchain-Experten verschiedenster Wirtschaftsbereiche angenommen und ein erstes Whitepaper zum Thema veröffentlicht, welches nun nach und nach das Licht der Welt erblickt.

STO-Whitepaper kommt in sechs Teilen

Unter den Autoren befindet sich das Who’s Who des deutschen Krypto-Space. So ist etwa, Steffen Hönig, der CEO EY, mit dabei. Auch Dr. Phillipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers, gibt sich die Ehre. Ebenfalls vertreten ist BTC-ECHO Chefredakteur Sven Wagenknecht höchstselbst. Genauer handelt es sich bei dem Schreiben um den ersten Part einer sechsteiligen Serie unter dem Namen: “STO 101: Anatomie und Kontext von Security Token Offerings“.

Die erste Episode dient dabei als eine Art Leitfaden zur Strukturierung von erfolgreichen Security Token Offerings. Dazu werden die folgenden Publikationen weitere wichtige Kernfragen adressieren, wie beispielsweise: Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Emissionen, den aktuellen Status zum Handel von Security Token Offerings auf dem Sekundärmarkt oder auch eine Prognose, ob mit einem vermehrten Einstieg institutioneller Investoren zu rechnen ist.

Die Initiative zum Whitepaper kam dabei von der Emissionsplattform area2invest. Den Nutzen des Whitepapers erklärte der Gründer und CEO von 21finance und area2invest Max J. Heinzle in einer Pressemitteilung folgendermaßen:

Täglich erreichen uns zahlreiche Anfragen zur Tokenisierung: Angefangen von Immobilien über Rohstoffe bis hin zu Oldtimern oder Unternehmensbeteiligungen: Die Vielfalt der Anfragen sind genauso wie die Möglichkeiten der Tokenisierung schier unbegrenzt.

Gründer und CEO von 21finance und area2invest Max J. Heinzle

Trotz des enormen Potenzials bestünden bei einigen Praxisanwendungen dennoch einige Unklarheiten, sowohl bei Anlegern als auch bei Emittenten. Ein “Goldstandard” habe sich noch nicht etablieren können, meint Bernhard Thalhammer, Head of Issuer Relations von 21finance und area2invest.

Zum Thema STO können interessierte Neueinsteiger über die BTC ACADEMY einen ersten Überblick zu dem Bereich erhalten.

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Gouverneur der Bank von Frankreich: „Nicht mehr viel Zeit“ für Krypto-Regulierung

Der Gouverneur der Bank von Frankreich Francois Villeroy de Galhau sagte, Europa sollte die Regulierung von Kryptowährungen zu einer Priorität machen sollte. Ansonsten riskiere der Kontinent, dass digitale Vermögenswerte seine monetäre Souveränität streitig macht.

Auf der Pariser Finanzkonferenz Europlace sagte Villeroy, er glaube, die Europäische Union habe nur noch „ein oder zwei Jahre“ Zeit, um einen regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen zu schaffen. Der Zentralbankgouverneur erklärte weiter, wenn die EU nicht handle, entstehe „das Risiko einer Erosion unserer monetären Souveränität“. Das würde den Euro möglicherweise schwächen.

„Ich muss hier eindringlich betonen: Wir haben nicht mehr viel Zeit, ein oder zwei Jahre“, sagte Villeroy. „Im Hinblick auf digitale Währungen und Zahlungen müssen wir in Europa so schnell wie möglich handeln.“

Villeroy rief die EU angesichts der wachsenden Rolle, die Kryptowährungen auf den regionalen Märkten spielen, dazu auf, „in den kommenden Monaten ein regulatorisches Rahmenwerk zu verabschieden“. Die Verwendung von Bargeld ging in den ersten Monaten der Pandemie zurück. Dieser Trend könne laut Villeroy zu einer „Marginalisierung der Zentralbankgeldverwendung“ führen.

In diesem Zusammenhang: Unter die Lupe: Gouverneur der Bank von Frankreich beobachtet Stablecoin-Entwicklung genau

Der Gouverneur der Bank von Frankreich hat zuvor Regulierungsbehörden vor dem potenziellen Risiko von Kryptowährungen, darunter auch Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs), gewarnt. Im September sagte er, große Tech-Unternehmen könnten „private Finanzinfrastrukturen und Geldsysteme“ aufbauen und eigene Stablecoins ausgeben. Das könnte die finanzielle Souveränität in der EU für Jahrzehnte beeinträchtigen.

Im Januar führte die Bank ein Pilotprogramm im Zusammenhang mit einer eigenen CBDC durch und berichtete später, Investoren hätten in diesem Rahmen simulierte Aktien im Wert von 2 Mio. Euro gekauft und verkauft. Die Bank von Frankreich hat angekündigt, in diesem Jahr weitere Testläufe für die digitale Währung durchführen zu wollen.

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Ordentliche Zinsen: Coinbase bietet 4 Prozent Rendite auf USDC-Bestände

Die große Kryptowährungsbörse Coinbase hat angekündigt, Benutzer können nun 4 Prozent Zinsen auf USD Coin über ein Produkt verdienen. Das Unternehmen vergleicht dieses mit einem Fiat-Sparkonto.

In einem Blogbeitrag am Dienstag sagte Coinbase, Nutzer können ein jährliche Rendite von 4 Prozent verdienen, wenn sie ihre Bestände an den USD Coin (USDC) ausleihen. Das ist ein an den US-Dollar gekoppelter Stablecoin. Die Kryptobörse greift mit diesem Angebot offenbar Banken an. Sie behauptete, es biete eine bessere Rendite als ein typisches Sparkonto in den Vereinigten Staaten.

Allerdings sagte Coinbase, die ausgeliehenen USDC seien nicht durch die Federal Deposit Insurance Corporation oder die Securities Investor Protection Corporation geschützt, wie es bei typischen Sparkonten in den Vereinigten Staaten der Fall ist. Die Börse bietet auch kein Krypto-Zinskonto mit „attraktiven Zinsen auf das Kundenvermögen“ an. Die meisten Sparkonten in den Vereinigten Staaten bieten Renditen von weniger als 1 Prozent. Viele andere Krypto-Plattformen können hingegen mit einem Zinssatz von etwa 8 Prozent für das Verleihen von Stablecoins aufwarten, die an den US-Dollar gekoppelt sind.

„Die hohen Zinssätze sind zwar verlockend, können aber unterschiedlich stark risikobehaftet sein“, behauptete Coinbase. „Ihre Vermögenswerte könnten an nicht genannte Dritte verliehen werden und deren Kreditrisiko unterliegen. Das könnte zu einem Totalverlust Ihrer Krypto-Bestände führen.“

Die Börse bot von Oktober 2019 bis Juni 2020 ursprünglich 1,25 Prozent Rendite auf den USDC. Unerwartet gab sie dann allerdings bekannt, dass die Belohnungen für Benutzer, die den Stablecoin halten, auf 0,15 Prozent sinken würden. Eine Rendite von 4 Prozent bedeutet, dass Coinbase die Zinsen für USDC-Inhaber potenziell um über 2.500 Prozent erhöht.

In diesem Zusammenhang: Circle bietet hochverzinsliche USDC-Geschäftskonten an

Bei Redaktionsschluss war der USDC die achtgrößte Kryptowährung und hat eine Marktkapitalisierung von mehr als 25 Mrd. US-Dollar. Tether (USDT) ist weiter der beliebteste Stablecoin auf dem Kryptomarkt und liegt mit einer Marktkapitalisierung von 62,5 Mrd. auf Platz drei.

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