Russische Zentralbank: Untersuchung von Krypto-Investmentrisiken geplant

Die russische Zentralbank plant eine Risikobewertung für Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), wie aus dem Screening-Programm der Bank von Russland für die zweite Hälfte des Jahres 2021 hervorgeht.

Die Untersuchung der potenziellen Risiken von Kryptowährungsinvestitionen wird „systemische Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungsinvestitionen durch russische Privatpersonen und Unternehmen“ berücksichtigen“. 

Im Rahmen der Untersuchung will die Bank von Russland Daten von 15 Kreditorganisationen sammeln, darunter Großbanken wie Sberbank, VTB und Tinkoff Bank, sowie von Zahlungsdienstleistern wie Visa und Mastercard und von Anbietern elektronischer Zahlungen wie Western Union, Qiwi und WebMoney.

Die Bank von Russland will außerdem bis Oktober oder November 2021 eine Studie über Aktieninvestitionen durch ausländische Investoren veröffentlichen.

Lokale Gesetzgeber und Geschäftsleute kritisieren zunehmend die strenge Haltung der Institution gegenüber der Kryptobranche.

In diesem Zusammenhang: Russische Banken-Chefs von Sberbank und VTB kritisieren Bitcoin scharf

Mitte Juni sagte das russische Staatsduma-Mitglied Fedot Tumusov, die Bank von Russland sei in Bezug auf Kryptowährungen zu kurzsichtig. Der Industriemagnat Oleg Deripaska kritisierte die Zentralbank dafür, die lokale Industrie unter Druck dazu zu bringen, Kryptowährungen zu vermeiden.

Anfang der Woche hat die Bank von Russland die erste Pilotgruppe eingerichtet, die die digitale Zentralbankwährung des Landes, nämlich den digitalen Rubel, testen soll.

auf cointelegraph lesen