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Nach dem Crackdown in China sehen andere Bitcoin Miner ihre Stunde gekommen. Auch bei Genesis Digital Assets stehen die Zeichen deshalb auf Expansion.

Genesis Digital Assets hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Bitcoin-Mining-Unternehmen nahm 125 Millionen US-Dollar ein. Die Gelder sollen “aggressiven Expansionsplänen” zugutekommen.

Der Pressemitteilung vom 28. Juli ist zu entnehmen, dass die Mittel vom britischen Kapitalfonds Kingsway Capital stammen. Genesis plant mit den Geldern den Erwerb von weiteren Mining-Maschinen und die Inbetriebnahme neuer Rechenzentren in Skandinavien und den USA.

Der Finanzierungsdeal beinhaltet außerdem den Beitritt von Kingsway CEO Manuel Stotz zum Vorstand des Mining-Betriebs. In einem Statement hob Stotz dabei die langjährige Erfahrung von Genesis im Bitcoin Mining hervor. Darüber hinaus sprach er der Kryptowährung Nr. 1 ebenfalls sein Vertrauen aus:

Bitcoin wird die wichtigste Technologie für die finanzielle Eingliederung der armen und Bank-losen Menschen in der Welt sein, und das Mining bietet die Sicherheit, um dies zu ermöglichen.

Bitcoin Miner auf Expansionskurs

Die Expansionspläne von Genesis sind tatsächlich ehrgeizig. Das Unternehmen plant, die eigene Hash Rate in den nächsten 12 Monaten von 2,6 Exahash pro Sekunde auf 8,1 zu verdreifachen. Das Unternehmen ist damit nicht das einzige, das aus dem gegenwärtigen Stand des Bitcoin Mining Profit schlagen will. Mit dem Wegfallen der chinesischen Mining-Anbieter setzt in der Branche eine großflächige Umstrukturierung ein.

Das US-Amerikanische Stronghold Digital Mining beantragte am 27. Juli beispielsweise einen 100 Millionen US-Dollar schweren Börsengang. Die nach eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit abzielenden Bitcoin Miner planen, die eigene Hashrate bis Ende 2022 um 75 Prozent auszubauen.

In Südostasien floss in den letzten Tagen ebenfalls Kapital in den Bitcoin-Abbau. Denn Jasmine Telecom Systems gab den Einstieg ins Mining Game bekannt. Bis zum Jahr 2024 möchte der thailändische Telekom-Anbieter die größte Mining-Operation Südostasiens betreiben. Hierfür ist der Erwerb von 50 Tausend Mining-Geräten geplant.

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