Trotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin fest

Mit dem Projekt Miami Coin unterstreicht Bürgermeister Francis Suarez seinen Ruf als großer Krypto-Protégé im US-Staat Florida.

Der Bürgermeister von Miami, Francis Suarez, genießt schon länger den Ruf, ein großer Krypto-Freund zu sein. Unlängst lockte er Mining-Unternehmen nach Florida. Nun sprach er bei einem Auftritt in der Fox-Sendung “Varney & Co.” über MiamiCoin, die neueste Kryptowährungsinitiative der Stadt. Suarez kündigte an, diese Initiative werde die Wirtschaft der Stadt “differenzieren, indem sie eine neue Welle von technologischen Produkten schafft”.

MiamiCoin baut auf dem Prinzip von City Coins auf, das seinerseits wiederum auf Stacks fußt. Das Stacks-Ökosystem besteht aus unabhängigen Unternehmen, Entwicklern und Community-Mitgliedern, die daran arbeiten, ein durch Nutzer kontrolliertes Internet auf Bitcoin aufzubauen und auch das Staking von Bitcoin zu ermöglichen. So ergibt sich mit diesem Projekt ein neuer Weg für die Stadt, potenziell Geldmittel zu beschaffen. Und Bürgermeister Suarez steht voll und ganz hinter dem Projekt:

Die Stadt Miami könnte durch die Popularität von MiamiCoin Millionen von Dollar verdienen […]. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Wirtschaft zu differenzieren, indem wir eine neue Welle technologischer Produkte entwerfen, die Anreize für Menschen schaffen, nach Miami zu ziehen und Teil unseres Tech-Ökosystems zu werden.

30 Prozent des MiamiCoin kommen Infrastruktur zugute

Jedes Mal, wenn ein MiamiCoin geschürft wird, gehen laut Suarez 30 Prozent davon an die Stadt Miami. 70 Prozent behalten die Miner. Der Bürgermeister erhofft sich, dass die Stadt von der Verwendung des MiamiCoin und des damit verbundenen Brandings profitieren wird. Die Einnahmen sollen in allgemeine Fonds zugunsten weiterer Krypto-Projekte fließen und demgemäß eine Win-win-Situation schaffen.

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