Auf den Hund gekommen: Oscar Mayer versteigert „Hot Doge“ Würstchen

Philipp Plein krönt sich selbst zum “Crypto King”: Seit kurzem lässt sich seine Mode mit Bitcoin und Co. bezahlen. Die Krypto-Adoption des Modelabels hat allerdings einen Schönheitsfehler.

Eines muss man Philipp Plein lassen: Der Mann weiß, wie man dick aufträgt. Am 3. August verkündete der Modeschöpfer seiner Instagram-Gefolgschaft die frohe Kunde: Sein Shop akzeptiert nun BTC und 14 andere Kryptowährungen. Dabei outete Plein sich nicht nur als Krypto-Fan, sondern krönte sich kurzerhand zum “Crypto King”.

HEUTE UM 20 Uhr fangen wir an, 15 verschiedene Kryptowährungen online auf PLEIN.com und auch in unseren Stores zu akzeptieren – die Zukunft ist jetzt – Crypto King Plein peilt dieses Jahr 100 Millionen Euro Umsatz an – nur online. Ich bin ein Krypto-Investor und glaube an die Zukunft von Krypto – deshalb habe ich mich entschieden, diese Zahlungsmethode in meinen Stores und online anzubieten! […]

Philipp Plein via Instagram

Auch auf der Homepage finden sich subtile Andeutungen in Richtung der neuen Zahlungsoption.

Quelle: Philipp-Plein-Homepage (Screenshot, 4. August 2021)

Neben Bitcoin (BTC) kann bei Philipp Plein fortan mit folgenden Kryptowährungen bezahlt werden:

  • Bitcoin Cash (BCH)
  • BNB Mainnet (BNB)
  • Bitcoin SV (BSV)
  • Dogecoin (DOGE)
  • Ethereum (ETH)
  • Litecoin (LTC)
  • Nano (NANO)
  • OmiseGo (OMG)
  • Paxos Standard Token (PAX)
  • Qtum (QTUM)
  • Tron (TRX)
  • TrueUSD (TUSD)
  • USD coin (USDC)
  • Tether ERC-20 (USDT)

Preise werden im Shop nun auch in Bitcoin angezeigt.

Fiat- und Bitcoin-Preise auf plein.com

Philipp Plein: Crypto King mit Faible für Fiat

Die Krypto-Offensive von Philipp Plein kommt derweil nicht ganz ohne Abzüge in der ₿-Note daher. Zumindest Krypto-Puristen dürften sich an dem Umstand reiben, dass Plein mit Coinify einen Zahlungsabwickler einsetzt, der die Kaufbeträge in Fiat konvertiert.

Mit Coinify-Zahlungslösungen können Sie virtuelle Währungen akzeptieren, ohne selbst virtuelle Währungen halten zu müssen, und erhalten gleichzeitig Auszahlungen in Ihren bevorzugten lokalen Währungen,

wirbt der Dienstleister auf seiner Homepage.

Sprich: Beim “Crypto King” kommen nur Euro an. Zudem muss bei Kaufbeträgen über 10.000 Euro unter anderem ein Herkunftsnachweis für die verwendete Kryptowährung erbracht werden. Bei Preisen jenseits der 1.000 Euro für einen Bademantel ist diese Marke so schwer nicht zu erreichen.

Freilich: Trotz dieser vermeintlichen Schönheitsfehler ist jeder neue Händler für das Krypto-Ökosystem eine Bereicherung. Wie es um die Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel hierzulande aus rechtlicher Sicht bestellt ist, erfahrt ihr hier.

auf btc-echo lesen