EU-Parlament geht hart gegen “Unhosted Wallets” vor







EU-Parlament geht hart gegen „Unhosted Wallets“ vor





























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Trotz der starken Kritik hat das EU-Parlament eine sehr datenschutzfeindliche Krypto-Regulierung durchgebracht.

Die EU hat vor, selbst auf kleine anonyme Krypto-Transaktionen loszugehen, um vor allem nicht regulierte Börsen abzukapseln.

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Die mit Spannung erwartete Abstimmung der Europäischen Union hat heute die umstrittenen Maßnahmen zum Verbot anonymer Krypto-Transaktionen gestimmt. Das ist ein Schritt zu dem viele Branchenkenner sagen, dass diese die Innovationen enorm einbremsen und die Privatsphäre stark verletzen würden.

Die Vorschläge sollen vor allem die Anti-Geldwäsche-Anforderungen erfüllen und gelten für herkömmliche Zahlungen über 1.000 EUR.

Damit müssen Zahler und Empfänger selbst bei kleinsten Kryptotransaktionen identifiziert werden, einschließlich für Transaktionen mit sogenannten “Unhosted Wallets” oder selbst gehosteten Wallets. Weitere Maßnahmen könnten dazu führen, dass nicht regulierte Börsen vom konventionellen Finanzsystem abgeschnitten werden.

Im Dezember wollten nationale Regierungen eine 1000-Euro-Schwelle für Krypto einführen, da digitale Zahlungen die Grenze leicht umgehen können. Sie wollten auch private Wallets einbeziehen, die nicht von regulierten Krypto-Asset-Anbietern betrieben werden.

Mitglieder der Mitte-Rechts-Europäischen Volkspartei (EVP) lehnten viele der umstrittenen Änderungen ab.

Einer der Wirtschaftssprecher der EVP, Markus Ferber sagte in einer per E-Mail versandten Erklärung:

“Solche Vorschläge sind weder gerechtfertigt noch verhältnismäßig.”

Er schrieb weiter:

“Mit diesem Ansatz zur Regulierung neuer Technologien wird die Europäische Union weiter hinter andere, aufgeschlossenere Rechtsordnungen zurückfallen.”

Ein anderer Rechtsvorschlag, der ebenfalls heute diskutiert wurde, würde die Transaktionen von nicht konformen Kryptodienstanbietern unterbinden, wozu auch solche gehören, die ohne Genehmigung in der EU tätig sind oder mit keiner Gerichtsbarkeit verbunden oder dort nieder niedergelassen sind.

Die Abstimmung erfolgte trotz den Einwänden großer Branchenteilnehmer wie Coinbase und von Rechtsexperten, die davor warnten, dass übermäßig schwere Datenschutzverletzungen vor EU-Gerichten angefochten werden könnten.

Was heißen die neuen Regeln?

Coinbase müsste demnach jedes Mal an die Behörden berichten, wenn ein Kunde Kryptowährungen im Wert von über 1.000 EUR aus einer selbst gehosten Wallet erhalten hat, so die Warnung vom CEO der Börse, Brian Armstrong.

Noch ist nicht alles in Stein gemeißelt. Die Pläne müssen sowohl vom Parlament als auch von den nationalen Ministern, die als EU-Rat zusammenkommen, vereinbart werden, um in Kraft treten zu können.

Kurz nachdem die Nachricht über den Ausgang der Abstimmung die Runde machte, fiel der Bitcoin-Preis innerhalb von Minuten um 2%.

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Zahlen bitte! – Indien erhebt trotz heftiger Kritik 30%-Steuer auf Kryptowährungen

Das neue indische Finanzgesetz, das eine 30%ige Besteuerung von Kryptowährungen vorsieht, wurde heute vom indischen Parlament verabschiedet. Damit kann die „Indian Finance Bill 2022“ bereits ab dem 1. April in Kraft treten.

Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch das Oberhaus des indischen Parlaments (Rajya Sabha) kommt weniger als eine Woche nachdem das Unterhaus (Lok Sabha) das Gesetz durchgewunken hatte.

Die neue Finance Bill wurde bereits im Januar im Rahmen der parlamentarischen Gespräche zum Haushalt für das Jahr 2022/23 eingegeben. Das Gesetz sieht eine stattliche Besteuerung von 30 % für Krypto-Vermögen und Krypto-Transaktionen vor, immerhin dürfen Krypto-Anleger ihre Gewinne und Verluste gegeneinander aufrechnen, zudem wird jede Kryptowährung bei dieser steuerlichen Begünstigung einzeln betrachtet.

Doch als ob eine Besteuerung von 30 % nicht genug wäre, erhebt die indische Regierung auch noch eine Transaktionssteuer von 1 % auf jeden Trade. Angeblich sollen sich hierdurch die Kapitalbewegungen durch Krypto-Transaktionen leichter nachvollziehen lassen. Krypto-Experten warnen allerdings, dass die ständige Steuer negative Auswirkungen auf die Liquidität haben wird.

Im Vorfeld wurde das Gesetz ohnehin von vielen Experten massiv kritisiert. Davon ließ sich die Regierung jedoch nicht beeindrucken, und drückte den Entwurf ohne Berücksichtigung von öffentlichem Feedback durch.

Ein weiterer großer Kritikpunkt an dem neuen Krypto-Steuergesetz ist, dass dieses in seiner Ausgestaltung stark an das geltende indische Recht für Glücksspiel und Sportwetten erinnert. Daran lässt sich ablesen, dass Indiens Regierung den Kryptomarkt letztendlich als eine Art Glücksspiel interpretiert.

Das neue Gesetz wurde innerhalb kürzester Zeit verabschiedet, während das indische Finanzministerium schon seit mehreren Jahren an einem Rechtsrahmen für Kryptowährungen werkelt. Nun könnte das Kind womöglich schon in den Brunnen gefallen sein, denn einige Beobachter befürchten, dass die indischen Krypto-Anleger nun verstärkt auf dezentralisierte und ausländische Kryptobörsen umsteigen werden und dass heimische Krypto-Fachkräfte ebenfalls ins Ausland abwandern werden.

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Bitcoin (BTC) rutscht auf 46.000 US-Dollar ab, weitere Verluste wahrscheinlich

Bitcoin (BTC) zeigt am heutigen 31. März erste Anzeichen eines Rücklaufs, nachdem der Kurs der marktführenden Kryptowährung zurück in das Futures-Gap der Vorwoche gerutscht ist.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Wird die Lücke gefüllt?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen,ist BTC/USD nach der Eröffnung des Handels an der Wall Street innerhalb weniger Minuten um 1.000 US-Dollar eingebrochen.

Der Krypto-Marktführer war zuletzt in eine Seitwärtsbewegung übergegangen, nachdem die 48.000 US-Dollar-Marke nicht erfolgreich etabliert werden konnte. Daraufhin hatten die Krypto-Experten bereits vermutet, dass demnächst wohl ein Abschwung bevorsteht.

Bei Redaktionsschluss bewegt sich Bitcoin um 46.700 US-Dollar, was zugleich den niedrigsten Stand seit dem 27. März bedeutet.

Ein Blick auf das Kursdiagramm der CME Bitcoin-Futures zeigt, dass die kurzfristige Kursentwicklung in die „Lücke“ rutschen könnten, die der Markt vergangene Woche aufgemacht hat.

So ist der Handel am 25. März bei 44.650 US-Dollar zu Ende gegangen und wurde am 28. März wieder bei 46.725 US-Dollar eröffnet.

Das entstandene „Gap“ könnte nun entsprechend „gefüllt“ werden, wie es schon in der Vergangenheit oftmals der Fall war. Dies würde allerdings einen weiteren Rücklauf um 2.000 US-Dollar bedeuten.

CME Bitcoin-Futures. Quelle: TradingView

Der Krypto-Experte @CivEkonom weist unterdessen darauf hin, dass noch immer ein Gap aus dem letzten Jahr offensteht, das zwischen 52.000 – 54.000 US-Dollar liegt.

„Gaps der CME Bitcoin-Futures werden immer gefüllt“, wie der Analyst zuversichtlich meint.

Alles nach Plan?

Der heutige Abschwung verläuft für einige Trader derweil ganz nach Plan.

So meint der beliebte Krypto-Influencer Anbessa, dass es einen weiteren Rücklauf bis auf 44.000 US-Dollar geben wird, der jedoch insgesamt positiv zu bewerten ist. Erst, wenn der Kurs noch weiter abrutschen sollte, könnte die neue Stärke bröckeln.

Cheaper coins would further favor the main buyer of late March, Blockchain protocol Terra, buy-ins from which reached 30,000 BTC on March 31.

Cross-crypto sentiment, meanwhile, also continued to adjust down, the Crypto Fear & Greed Index having hit t“greed“ territory for the first time in 2022.

Crypto Fear & Greed Index. Quelle: Alternative.me

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Nach Start von Shiba Inu Metaverse-Projekt steigt SHIB um 14%







Nach Start von Shiba Inu Metaverse-Projekt steigt SHIB um 14%





























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Trotz der eher nicht so optimistischen Aussichten von Kryptowährungsanalysten bleibt Shiba Inu weiterhin im Gespräch. Am 30. März enthüllte der Meme-Coin sogar Details zu einem eigenen Metaversum, das den angemessenen Namen SHIB tragen wird.

Derzeit verfolgen mehr als 3 Millionen Menschen das Projekt auf Twitter.

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Das Team schrieb, dass es durch den Start eines eigenen Metaverse-Projekts dazu beitragen wird. Shiba Inu für den Fortschritt zu positionieren.

Metaverse SHIB ist eine virtuelle Welt mit etwa 100.595 Parzellen virtuellen Lades und vier einzigartigen Distrikten.

In einem Tweet sagte SHIB:

“Wir heißen SHIB: The Metaverse herzlich willkommen. Eine immersive Erfahrung, die das Potenzial hat, sich zu einer großen Umgebung auszudehnen, in der die Shib-Armee lernen, teilen und profitieren kann.”

In einem Blogbeitrag beschreibt das Team von SHIB:

The Metaverse als die Erfüllung der Geschichte der Community, visuell dargestellt in einer Schicht atemberaubender Grafiken, die ihren Erfindungsreichtum und Zusammenhalt hervorheben und gleichzeitig einen Ort bieten, den man sein Zuhause nennen kann.

Die Verwendung des Namens SHIB: The Metaverse ermöglicht es der Community, sich auf ihre grundlegenden Ideal zu konzentrieren.

Die Entwicklung der Rentabilität von Shiba Inu ist laut IntoTheBlock-Daten von 35% Anfang März auf 46% gestiegen.

Der Preis von SHIB befindet sich bei rund 0,000027 USD nach einem Höchststand vom 28. März von 0,0000296 USD. Laut Daten von CoinMarketCap ist SHIB in der letzten Woche um 14 % gestiegen.

In diesem Monat haben unbekannte Wale größere Mengen von Shiba Inu Token gekauft, was zu einem Anstieg von 30% geführt hat.

Einer davon hat 420 Milliarden SHIB gekauft, und das mit zwei großen Transaktionen.

Der zweite Wal hat in einer einzelnen Transaktion SHIB um rund 1,3 Millionen USD gekauft.

Shiba kündigte auch den Start einer neuen Domain unter dem Namen SHIB.io an, die für Shiba Inu Metaverse dienen soll.

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Kryptobörse Binance wird offizieller Partner der 64. Grammy Awards

Die Recording Academy, die für die Veranstaltung der wichtigsten amerikanischen Musik-Preisverleihung „Grammy Awards“ bekannt ist, hat einen Sponsoringdeal mit der marktführenden Kryptobörse Binance abgeschlossen.

Wie aus einer gemeinsamen Mitteilung vom heutigen Donnerstag hervorgeht, ist Binance damit die erste Kryptobörse, die als offizieller Sponsor der 64. Grammy Awards und der zugehörigen Grammy Week auftritt. Im Zuge dessen will die Handelsplattform verschiedene Web3-Anwendungen in die verschiedenen Events und Projekte der Großveranstaltung einfließen lassen.

Die neue Partnerschaft wurde wenige Tage vor Eröffnung der 64. Grammy Awards bekanntgegeben, die am 3. April im MGM Grand Garden Arena in Las Vegas abgehalten werden.

Panos Panay, der Co-Präsident der Recording Academy, erklärt, dass durch die Zusammenarbeit unter anderem neue Möglichkeiten zur Monetarisierung für die Recording Academy erschlossen werden sollen und dass neue Wege der Interaktion mit den Musikfans eröffnet werden sollen.

„Als führender Player in der Kryptobranche mit einem sehr community-orientierten Ansatz ist die Binance der perfekte Partner für die GRAMMYs und unsere Vision, Musiker in aller Welt fördern zu können“, so Panay.

Binance-Mitgründer Yi He bekräftigt, dass die Partnerschaft der Recording Academy dabei helfen wird, die sich wandelnden Anforderungen ihrer Community besser bedienen zu können, indem innovative Interaktionsmöglichkeiten auf Basis der Blockchain-Technologie geschaffen werden, die „alle großen Vorteile mit sich bringen, die die Web3-Technologie für die Entertainment-Branche bereithält“.

Ein Sprecher der Binance will gegenüber Cointelegraph nicht bestätigen, dass im Zuge der Kooperation auch eine eigene Kryptowährung lanciert wird. Genauere Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt offengelegt werden, denn „momentan diskutieren wir noch eine Reihe verschiedener Möglichkeiten“, so der Sprecher.

Die Zusammenarbeit mit der Binance ist für die Recording Academy nicht der erste Vorstoß in Richtung Blockchain. So hatte sich die Institution bereits im November 2021 mit dem NFT-Marktplatz OneOf zusammengetan, der unter anderem vom erfolgreichen Musikproduzenten Quincy Jones mitfinanziert wird. Durch die exklusive Partnerschaft sollen in den nächsten drei Jahren offizielle Non-Fungible Tokens (NFTs) der Grammy Awards auf der Tezos-Blockchain zum Verkauf gestellt werden.

Im Gegensatz dazu arbeitet Binance erstmals mit der Musikindustrie zusammen, wie der Binance-Sprecher gegenüber Cointelegraph angibt. Immerhin bietet die Kryptobörsen Musikern und Künstlern bereits über ihren firmeneigenen NFT-Marktplatz eine Plattform.

Die Partnerschaft stärkt die Ambitionen der Binance, über Kooperationen mit Unternehmen aus dem Mainstream die Adoption von Kryptowährungen voranzutreiben.

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Ethereum Layer 2s: Neues Allzeithoch erreicht

Die Ethereum Mainchain ist aufgrund hoher Transaktionskosten für Normalsterbliche kaum noch nutzbar, das ist kein Geheimnis. Verantwortlich für die hohen Kosten sind vor allem Anwendungen aus der DeFi- und NFT-Welt.

Im Durchschnitt interagieren über 500.000 Krypto-Wallets täglich mit der Ethereum Mainchain. Diese enorme Nachfrage führt zwangsläufig dazu, dass Ethereum-Transaktionen sehr teuer werden. Allein für einen Token-Swap auf Uniswap ist es daher durchaus möglich, dass man zwischen 23,30 und 24,56 US-Dollar für eine einzelne Transaktionsbestätigung zahlen muss.

Ethereum Transaktionskosten
Quelle: https://etherscan.io/gastracker

Bei hoher Marktvolatilität können diese Kosten sogar noch höher ausfallen. Zwar arbeitet die Ethereum Core-Developer-Community ununterbrochen an der Skalierung der Mainchain, doch bis Ethereum 2.0 und Sharding vollständig implementiert ist, sollte sich an den hohen Transaktionskosten nichts ändern.

Bis sich die Skalierbarkeit der Ethereum Mainchain erhöht, versuchen daher verschieden Skalierungslösungen die Mainchain von Ethereum zu entlasten.

Was ist ein Ethereum-Layer-2-Netzwerk?

ETH-L2s funktionieren im Prinzip wie Seilbahnen oder U-Bahnen in großen Städten. Sie entlasten das Straßennetz und funktionieren im Ethereum-Netzwerk als Ebenen, auf denen Transaktionen auf verschiedene Art und Weise ausgelagert werden.

Technisch können Ethereum-Layer-2-Netzwerke unterschiedlich aufgebaut sein. Im Grunde verfolgen aber alle ein Ziel: Transaktionen von der Ethereum Mainchain auslagern. So ist es möglich, dass ETH-L2s die Mainchain effektiv entlasten und Usern erneut kostengünstige Transaktionen ermöglichen.

Die Ethereum-Skalierungslösungen, in denen sich im Moment am meisten Kapital befindet, sind laut DefiLlama Polygon (5,17 Milliarden US-Dollar), Arbitrum (4,02 Milliarden US-Dollar), dYdX (985 Millionen US-Dollar) und Optimism (604 Millionen US-Dollar).

ETH-L2s erreichen neues Allzeithoch

Die andauernd hohe Auslastung des ETH-Netzwerkes hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass das Layer-2-Ökosystem stark gewachsen ist. So konnte beispielsweise der Wert an digitalen Vermögenswerte auf Arbitrum von unter 50 Millionen US-Dollar im September 2021 auf zu Redaktionsschluss über 4,02 Milliarden US-Dollar ansteigen.

Ethereum Layer 2 Arbitrum
Quelle: https://l2beat.com/projects/arbitrum/

Berechnet man anhand der Daten von DefiLama und L2BEAT den gesamten Wert des in ETH-L2s befindlichen Kapital, dann entspricht dieser mittlerweile über 12,43 Milliarden US-Dollar – ein neues Allzeithoch.

Zum Vergleich: Den Daten von DefiLama zufolge kommt die Blockchain von Avalanche auf 11,39 Milliarden US-Dollar, Solana auf 7,92 Milliarden US-Dollar und Fantom auf 7,61 Milliarden US-Dollar.

Natürlich lässt sich das Ethereum-Laye-2-Ökosystem nicht direkt mit anderen Layer-1-Blockchains verglichen. Der Vergleich verdeutlicht dennoch, wie groß ETH-L2s inzwischen sind.

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Zukunft von Cashback-Programmen: Unternehmen nutzen zunehmend Cryptoback-Belohnungen

Cashback-Programme für Einkäufe mit Kredit- und Debitkarten ist für Kreditkartennutzer schon seit längerem eine willkommene Funktion. Verschiedene Projekte und Unternehmen führen nun allmählich sogenannte Cryptoback-Programme für Kartenkäufe ein. 

Im Jahr 2021 führte BlockFi über Visa eine Bitcoin-Belohnungskarte ein, um mehr Nutzer für das Kryptoökosystem zu gewinnen. Mit der Karte können Nutzer 1,5 Prozent in Bitcoin (BTC) anstelle von anderen Prämien wie Bargeld oder Meilen zurückerhalten.

Im selben Jahr hat Venmo seinen Nutzern angeboten, mit ihren Cashback-Belohnungen Krypto zu kaufen. Mit „Cash Back to Crypto“ können Kreditkartennutzer ihre Cashback-Prämien für den Kauf von Kryptowährungen wie BTC, Ether (ETH), Litecoin (LTC) und Bitcoin Cash (BCH) verwenden.

Einige Unternehmen folgten dem Trend und integrierten neue Krypto-Belohnungen in die alten Cashback-Mechanismen. Zwei Projekte bieten nun ebenfalls Krypto-Belohnungen für Kartenkäufe an.

Die Zahlungsplattform Paystand hat kürzlich eine Spesenkarte für Unternehmen angekündigt, die Krypto-Belohnungen bietet. Mit der Karte können Unternehmen Bitcoin zurückbekommen, ohne dass sie Punkte einlösen müssen. Sie verdienen automatisch BTC, wenn sie Einkäufe tätigen.

Jeremy Almond, der Mitbegründer und CEO von Paystand, zeigte sich begeistert von dem neuen Angebot. „Wir glauben, dass die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen die Zukunft des Finanzwesens sind. Wir freuen uns, Unternehmen dabei zu helfen, an der digitalen Wirtschaft teilzunehmen und zu wachsen“, wie er erklärte.

In diesem Zusammenhang: Mastercard-Chef: Wir müssen in den Krypto-Bereich einsteigen

Ein Projekt namens Plutus bietet seit 2020 3 Prozent Cryptoback-Belohnungen für Nike-Käufe an. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, es werde seine Cryptoback-Belohnungen auf alle Zahlungen ausweiten. Darunter fallen auch Abonnements für etwa Netflix, Spotify, Disney+ und mehr.

Außerdem erklärte das Unternehmen, es würde die Kryptoback-Belohnungen auf 8 Prozent erhöhen. Das bedeutet, dass die Nutzer mit ihrer Karte automatisch Kryptowährungen verdienen, wenn sie Zahlungen tätigen.

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Bitcoin (BTC) erobert wichtige Trendlinie zurück: Kommt es zu einem starken Anstieg?

Bitcoin (BTC) konsolidiert sich zwar zurzeit bei 47.000 US-Dollar, aber die längeren Zeiträume zeigen, wie bedeutend der Mini-Bullenlauf dieser Woche war.

Dem Golden Ratio Multiplier zufolge hat BTC/USD am 27. März eine wichtige Unterstützungszone zurückerobert, was einen weiteren Anstieg ermöglicht.

Bitcoin klettert über wichtige Trendlinie

Der GRM ist ein langfristiger Indikator für die Bitcoin-Kursentwicklung. Er wird verwendet, um festzustellen, ob ein Bitcoin-Kurswachstum oder ein Rückgang im Verhältnis zu seiner allgemeinen Reife als Vermögenswert in Sachen Akzeptanz zu überdehnt ist.

Dabei wird eine Skala verwendet, die den gleitenden 350-Tage-DMA von Bitcoin und Fibonacci-Sequenzen umfasst, um ein Vielfaches dieser Trendlinie zu ermitteln.

Daher ist der Rückgang von BTC/USD unter den 350-Tage-DMA nun ein auffälliges Anzeichen eines Ausreißers im Hinblick auf die Kursentwicklung, weil er seit Mitte 2019 überwiegend über diesem Niveau lag.

Je reifer Bitcoin wird und je mehr Akzeptanz er findet, desto weniger ausgeprägt fallen die logarithmischen Extreme aus.

„Der Golden Ratio Multiplier ist ein effektives Werkzeug, weil er zeigen kann, wann der Markt im Zusammenhang mit dem Wachstum der Bitcoin-Akzeptanz und der Marktzyklen wahrscheinlich überdehnt ist“, wie der Analyst Philip Swift vor einiger Zeit erklärte. Er hat dieses Tool im Jahr 2019 entwickelt.

Der Einbruch im März 2020, der auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, war beispielsweise der längste Bitcoin-Rückgang unter den 350-Tage-DMA in letzter Zeit. Im Jahr 2022 ist er allerdings noch länger darunter gewesen.

Die ersten drei Monate dieses Jahres sind also eine klare Ausnahme von der Regel, wenn man dem GRM glaubt.

Der GRM kann auch eingesetzt werden, um Höchststände im Bitcoin-Marktzyklus zu prognostizieren. 2019 schätzte Swift, der nächste Höchststand werde etwa das Dreifache des 350-Tage-DMA betragen.

„Wenn sich dieses Muster der abnehmenden Fibonacci-Sequenz so fortsetzt wie in den letzten 9 Jahren, dann wird das nächste Hoch des Marktzyklus erreicht, wenn sich der Kurs im Bereich des 350-Tage-DMA x3 befindet“, so seine Schlussfolgerung.

Bitcoin Golden Ratio Multiplier, Chart. Quelle: LookIntoBitcoin

Wochenchart: Solider Widerstand überwunden

Wie Cointelegraph berichtet, hat Bitcoin auf den mittleren Zeitrahmen bereits einige Trendlinien für 2022 überrascht.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Stimmung schlägt in „Gier“ um: Rückgang auf 45.000 US-Dollar möglich

Zwei gleitende Durchschnitte, die im ersten Quartal noch als Widerstände fungierten, nämlich der der 21-Wochen- und der 50-Wochen-MA, wurden in dieser Woche zum ersten Mal getestet. Die Bullen bemühen sich derzeit, diese zu Unterstützungen zu machen, wie Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen.

Die beiden teilen die aktuelle Spanne bei Bitcoin, die seit Anfang 2021 besteht, grob in zwei Teile. 28.000 US-Dollar ist hierbei die Untergrenze und 69.000 US-Dollar die Obergrenze.

Wenn BTC/USD über diese klettert, besteht die Chance auf neue allzeit Hochs, wie der bekannte Händler und Analyst Rekt Capital zuvor erklärte.

„BTC hat zum ersten Mal seit Mitte Juli 2021 eine Wochenkerze über dem 21-Wochen-EMA des Bullenmarkts geschlossen“, wie er diese Woche hinzufügte.

BTC/USD 1-Wochen-Kerzenchart (Bitstamp) mit 21-Wochen-EMA und 50-Wochen-EMA. Quelle: TradingView

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jedes Investment jeder Handel bringen Risiken mit sich und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Blockchain.com steigert Unternehmenswert auf 14 Mrd. US-Dollar

Der Krypto-Finanzdienstleister Blockchain.com soll Medienberichten zufolge durch eine neue Finanzierungsrunde nun auf einen Firmenwert von 14 Mrd. US-Dollar gestiegen sein.

Wie Bloomberg entsprechend berichtet, wurde die Finanzierungsrunde vom internationalen Wagniskapitalgeber Lightspeed Ventures and Baillie Gifford & Co angeführt. Die Investmentfirma ist unter anderem für ihre frühen Investitionen in erfolgreiche Unternehmen wie Tesla bekannt.

Die Finanzierungsrunde, die bisher weder von Blockchain.com noch von den teilnehmenden Investoren bestätigt wurde, soll den Unternehmenswert des Krypto-Finanzdienstleisters von 5,2 Mrd. US-Dollar auf satte 14 Mrd. US-Dollar katapultieren. Wie hoch das eingenommene Investitionskapital tatsächlich ist, ist bisher unklar.

Die im Jahr 2011 gegründete Firma zählt inzwischen zu den größten Krypto-Unternehmen der Welt, das eine große Bandbreite an Blockchain-Finanzdienstleistungen anbietet, darunter eine firmeneigene Krypto-Handelsplattform, Krypto-Wallets und verschiedene Krypto-Investitionsprodukte. Blockchain.com verzeichnet 37 Mio. verifizierte Nutzer mit 82 Mio. Wallets und mehr als 1 Bio. US-Dollar Transaktionsvolumen.

Im vergangenen April war Blockchain.com bereits in den Schlagzeilen, als sich der Finanzdienstleister eine Investition in Höhe von 100 Mio. US-Dollar von Baillie Gifford & Co. sichern konnte.

Die bisher letzte große Finanzierungsrunde im März 2021 hatte zuvor insgesamt 300 Mio. US-Dollar eingebracht und schraubte den Unternehmenswert auf die oben genannten 5,2 Mrd. US-Dollar hoch. Federführend waren damals die DST Global, Lightspeed Venture Partners und VY Capital. Eine vorherige Funding-Round hatte von verschiedenen Geldgebern schon 120 Mio. US-Dollar in die Kassen von Blockchain.com gespült.

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DeFi-Todesstoß?: EU stimmt für harte Regulierung von unhosted Wallets

Die Würfel sind gefallen. Heute stimmte das EU-Parlament über die sogenannte Transfer of Funds Regulation (TFR) ab. BTC-ECHO liegen die Abstimmungsergebnisse vor. Parallel dazu konnte man eine Debatte zur Regulierung im Livestream verfolgen. Am Freitag soll der Entwurf für den Trilog verabschiedet werden.

Die TFR schreibt unter anderem im Themenkomplex “E” Krypto-Dienstleistern strenge Anti-Geldwäschemaßnahmen bei der Transaktion von Kryptowerten von oder an sogenannte unhosted Wallets vor. So müssen Anbieter künftig aufwendige Erfassungs- und Verifizierungsverfahren von Transaktionsdaten einführen und ab einem Volumen von 1.000 Euro mit zuständigen Behörden teilen. Die Abgeordneten votierten mit 62 zu 51 Stimmen für die Aufnahme der Sektion in den Entwurf, bei fünf Enthaltungen.

Weiter findet sich im Themenkomplex “G” der Paragraf 18aa. Demnach dürfen Anbieter von Krypto-Transaktionen künftig “keinerlei Transfers von Kryptowerten” von oder an non-compliant Anbieter von Krypto-Transfers ermöglichen. Branchenexperten sehen darin ein Verbot von unhosted Wallets. De facto wird der DeFi-Space damit massiv eingeschränkt. Die Abgeordneten votierten mit 69 zu 45 Stimmen für die Aufnahme der Sektion in den Entwurf, bei vier Enthaltungen. Bereits gestern berichtete BTC-ECHO ausführlich über die Folgen für den Sektor der dezentralen Finanzen.

DeFi-Space ist empört

Das Votum markiert eine herbe Niederlage für den Krypto-Standort Europa. In der Folge würden Geschäftsmodelle zahlreicher europäischer Krypto-Anbieter stark eingeschränkt beziehungsweise vollständig zerstört. So sagt Peter Grosskopf, Mitgründer von Unstoppable Finance, gegenüber BTC-ECHO:

Die Regulierung geht im Bereich unhosted Wallets deutlich zu weit. Die Verpflichtung zur Verifizierung von unhosted Wallets ist nicht nur ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre der Menschen, sondern hätte darüber hinaus auch schwerwiegende Folgen für das DeFi-Ökosystem in Europa. Und das alles bei einem mehr als überschaubarem Geldwäsche-Nutzen.

Die Entscheidung sei für den DeFi-Space ein riesiger wirtschaftlicher, finanzieller und gesellschaftlicher Rückschlag, so Grosskopf.

Wie geht es nun weiter?

Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Zunächst besteht für die Gegner des DeFi-Verbots die Möglichkeit, die Entscheidung anzufechten. Dazu müsse sich das Lager jedoch eine Mehrheit suchen. Im Anschluss würde der Entwurf in einer Plenarsitzung erneut diskutiert, wodurch sich die Verabschiedung verzögern könnte.

Sollte der Entwurf nicht herausgefordert werden, geht es in den Trilog mit der EU-Kommission und dem Rat (Mitgliedsstaaten). Dort wird weiter verhandelt. Die Hoffnungen dürften darauf ruhen, dass ein DeFi-Verbot in den weiteren Gesprächen abgeschmettert wird. Ob dies auch passiert, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Laut Informationen von BTC-ECHO sei die Kommission durchaus kompromissbereit. Der Rat habe in seinem Entwurf ein Verbot von unhosted Wallets bisher nicht aufgenommen.

Das Ergebnis geht dann nochmals an das Parlament und den Rat zur Abstimmung. Mitte Juni 2022 rechnet man mit einer finalen Entscheidung, heißt es aus dem Umfeld des EU-Parlaments.

Die Lage ist ernst. Die EU droht den Zugriff auf den dezentralen Finanzsektor zu verlieren.

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