Cryptopedia: Was sind Smart Contracts und wie funktionieren sie?

Cointelegraph-Moderator Jackson DuMont setzt sich in der aktuellen Folge der Cryptopedia mit Smart Contracts auseinander, und erklärt unseren Zuschauern die grundlegende Funktionsweise des wichtigen Bausteins für die Kryptobranche und welche Anwendungsmöglichkeiten es für diesen in der Praxis gibt.

Zunächst definiert DuMont Smart Contracts als einen Programmiercode, der „ausgelöst wird, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind“. Die „smarten Verträge“ kommen bei bestimmten Blockchain-Netzwerken zum Einsatz und sind in der Lage, vollautomatisch Transaktionen abzuwickeln, ohne dass es dafür einen Mittelsmann bzw. ausführende Instanz braucht.

Als konkretes Beispiel führt DuMont den Unterschied zwischen einer Krypto-Transaktion über eine zentralisierte Kryptobörse wie Binance und eine Dezentralisierte Kryptobörse (DEX) wie Uniswap an, wobei letztere auf Smart Contracts basiert.

Im Fall der Binance sind Krypto-Nutzer dementsprechend darauf angewiesen, dass die Krypto-Handelsplattform ihre Transaktion ausführt. Die tatsächliche Abwicklung hängt also vom Gusto einer dritten Partei ab, hier Binance. Dem entgegnet DuMont:

„Smart Contracts heben die Notwendigkeit eines Mittelmanns auf, denn sie werden nicht über einen Firmenserver betrieben, sondern basieren auf einem dezentralisierten Blockchain-Netzwerk.“

Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Smart Contract ausgeführt wird, deutlich höher ist, denn der betreffende Mechanismus wird nicht von einem einzelnen Unternehmen gesteuert. Stattdessen basiert ein Blockchain-Netzwerk auf einer Vielzahl von Knotenpunkten (Nodes), die auf der ganzen Welt verteilt sind und nicht zentral gesteuert werden. Daraus folgt:

„Wenn man mit einer anderen Person per Smart Contract interagieren will, dann muss man nicht mal wissen, wer dahinter steckt. Man muss dieser Person noch nicht mal vertrauen.“

Einfach gesagt, sind Nodes also kleine Server, die ständig miteinander in Verbindung stehen, um sicherzustellen, dass die auf der Blockchain hinterlegten Daten korrekt sind. Dies betrifft auch die einprogrammierten Smart Contracts, die „vervielfältigt sind und bei allen Nodes des Netzwerks vorliegen“, so DuMont.

Abschließend geht unser Moderator noch auf die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten für Smart Contracts ein, die schon heute in Finanzwesen, Versicherungsbranche, Politik und Gaming klar ersichtlich sind, und zukünftig noch in vielen anderen Feldern aufkommen werden.

Allerdings sind Smart Contracts noch immer nicht ganz frei von Problemen, die erst noch gelöst werden müssen, ehe die neuartige Technologie vollständig im Mainstream Anklang finden kann. So warnt der deutsche IOTA-Chef Dominik Schiener vor einer „Ghettoisierung“ der smarten Verträge.

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Belgische Finanzaufsicht fordert Krypto-Unternehmen zur Registrierung auf

Eine neue Richtlinie der belgischen Finanzaufsicht FSMA fordert Kryptobörsen und Wallet-Dienstleister, die in Belgien geschäftlich aktiv sind, dazu auf, sich innerhalb kurzer Zeit bei der Aufsichtsbehörde zu registrieren.

Wie aus einer offiziellen Mitteilung der FSMA hervorgeht, müssen sich ab dem 1. Mai 2022 alle Kryptobörsen und Wallet-Dienstleister noch vor Geschäftsaufnahme innerhalb des Landes bei der Finanzaufsicht anmelden.

Derartige Krypto-Unternehmen, die vor Veröffentlichung der Mitteilung bereits in Belgien geschäftlich aktiv sind, müssen innerhalb der nächsten zwei Monate, also bis zum 1. Juli 2022, die „Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit“ nachweisen.

Neben dieser Anzeige der Geschäftstätigkeit haben bestehende Kryptobörsen und Wallet-Dienste noch vier Monate, also bis zum 1. September 2022, Zeit, um sich bei der FSMA zu registrieren bzw. eine Zulassung zu beantragen.

Um eine bestehende Registrierung bei der FSMA aufrechtzuerhalten, müssen Krypto-Unternehmen sieben bestimmte Bedingungen erfüllen, darunter zum Beispiel, dass sie rechtlich als Unternehmen anerkannt sind und ein Mindestkapital von 50.000 Euro vorweisen können.

Die belgische Finanzaufsicht will eingehende Zulassungsanträge spätestens innerhalb von drei Monaten abarbeiten, sofern alle benötigten Informationen ordnungsgemäß vorgelegt werden. Nach erfolgreicher Zulassung bekommen die Antragsteller eine zugehörige Zulassungsnummer ausgestellt, die bei aller weiteren Kommunikation mit der FSMA anzugeben ist.

Die offene Haltung von Belgien gegenüber Kryptowährungen hat sich zuletzt Anfang 2022 gezeigt, als sich der Parlamentarier Christophe De Beukelaer als erster europäischer Abgeordneter dazu entschieden hat, sein Gehalt in Form von Bitcoin (BTC) zu beziehen.

Wie Cointelegraph im Januar berichtet hatte, nutzt De Beukelaer die Kryptobörse Bit4You, um sein ausgezahltes Gehalt von 5.500 Euro unmittelbar in BTC zu konvertieren.

Mit diesem Schritt will der Politiker seine Kollegen dazu animieren, sich auch für die Kryptobranche zu öffnen.

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Aave-Gründer Stani Kulechov wegen Scherz kurzzeitig bei Twitter gesperrt

Stani Kulechov, der Gründer des DeFi-Projekts Aave (AAVE), wurde in dieser Woche vorübergehend auf Twitter gesperrt, nachdem er darüber gescherzt hatte, der neue Interimsmanager des sozialen Netzwerks zu sein.

„EILMELDUNG: Ich wurde zum neuen Interimsmanager von Twitter ernannt“, wie Kulechov am Dienstag im entsprechenden Twitter-Beitrag mit einem Augenzwinkern gepostet hatte. Am nächsten Tag war das Konto des Aave-Gründers dann plötzlich gesperrt, wie ein Sprecher gegenüber Cointelegraph bestätigt. Der Sprecher betont in diesem Zusammenhang, dass es sich dabei um die erste Sperre für Kulechov auf dem sozialen Netzwerk handelt und dass dieser bisher auch noch keine anderweitigen Verwarnungen erhalten hat.

„Twitter, das vor kurzem von Elon Musk aufgekauft wurde, hat meinen Account gesperrt“, wie Kulechov selbst vermeldete. Für den Branchenkopf ein weiterer Beleg dafür, wie gefährlich zentralisierte Systeme auf Grund ihrer Machtstellung sein können.

Am späten Donnerstag war die Sperre von Kulechov wieder aufgehoben, woraufhin sich dieser den Spaß nicht nehmen ließ und scherzte, dass er „als Interimsmanager“ des sozialen Netzwerks zurück ist.

Die Sperre des Aave-Gründers kommt zu einem kuriosen Zeitpunkt, denn der erfolgreiche Unternehmer Elon Musk hat erst in dieser Woche seine Übernahme von Twitter für einen Kaufpreis von stolzen 44 Mrd. US-Dollar bestätigt. Im Zuge dessen hatte Musk eigentlich in Aussicht gestellt, einen größeren Schwerpunkt auf freie Meinungsäußerung legen zu wollen und eine Art „digitalen Treffpunkt“ zu schaffen, an dem sich alle Menschen frei austauschen können.

Bisher ist unklar, ob Späße über den Eintritt in das Management von Twitter gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Twitter verstoßen oder gegen die Vorgaben zur Bekämpfung von Hate-Speech verstoßen. Eigentlich sollten die Äußerungen von Kulechov durch die angestrebte freie Meinungsäußerung gedeckt sein, die Neubesitzer Elon Musk vorsieht, denn diese solle sich zukünftig nur noch am Gesetz orientieren und nicht anderen Einschneidungen unterliegen.

Nicht zuletzt in der Coronakrise ist freie Meinungsäußerung wieder zum heißen Thema geworden, denn besonders die Gegner der ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen fühlten sich bevormundet und durch eine Art staatlich verordneten Gruppenzwang bedrängt. Besonders die Truckerproteste in Kanada waren ein Extrembeispiel für diesen gesellschaftlichen Zwiespalt, denn einigen Demonstranten wurde sogar der Zugriff auf ihre Vermögen beschnitten, darunter auch Spenden in Form von Kryptowährungen.

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EZB und Eurosystem starten mit ersten kundenorientierten Tests zum Digitalen Euro

Die Entwicklung am Digitalen Euro schreitet mit großen Schritten voran, so suchen die Europäische Zentralbank und das Eurosystem nun offiziell nach Unternehmen, die an ersten Tests zur Zahlungsabwicklung gegenüber Endkunden teilnehmen. So werden Zahlungsdienstleister, Banken und andere relevante Firmen seit Donnerstag in einem Ausschreiben darum gebeten, sich für das Testprojekt zu bewerben.

Das Eurosystem, das sich aus der EZB und den Zentralbanken der verschiedenen Mitgliedsländern, die den Euro nutzen, zusammensetzt, wird bis zu fünf Zahlungsdienstleister auswählen, abhängig davon, wie diese im Rahmen der Tests mitwirken können. Obwohl die teilnehmenden Firmen keine vorherige Erfahrung im Umgang mit dem Prototypen brauchen, der getestet wird, sind vergleichbare Erfahrungswerte in diese Richtung von Vorteil.

Die Zahlungsdienstleister werden gebeten, Frontend-Anwendungen zu entwickeln, die an das Backend und Interface des bestehenden Zahlungssystems für den Digitalen Euro anknüpfen können. Dabei wird ausdrücklich auch um Feedback und Kritik für das bestehende System gebeten, zum Beispiel im Hinblick auf technische Anforderungen. Die Dienstleister werden für ihre Teilnahme nicht bezahlt, haben durch diese jedoch gute Chancen, an den weiteren Entwicklungsschritten um den Digitalen Euro beteiligt zu werden.

Die Bewerbungsfrist für das Testprojekt läuft noch bis zum 20. Mai 2022, der Startschuss fällt im August und das voraussichtliche Ende der Testphase ist für das erste Quartal des nächsten Jahres angepeilt. Die gesamte Prüfungsphase für den Digitalen Euro soll derweil noch bis Ende Oktober 2023 laufen. Anschließend wird die Eurosystem Governing Council entscheiden, ob die Entwicklung einer europäischen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden soll.

Die geplanten Tests sind der nächste Schritt auf dem Weg zur europäischen Digitalwährung, die inzwischen jedoch auch heftigen Gegenwind bekommt. So hat die Europäische Kommission in diesem Monat die offizielle Feedback-Periode eröffnet, in der bisher allerdings viele kritische Stimmen von Bürgern eingegangen sind, die den Digitalen Euro ablehnen.EZB-Ratsmitglied Fabio Panetta meint hingegen, dass die Einführung der CBDC womöglich zur „Notwendigkeit“ wird.

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Mining-Difficulty von Bitcoin (BTC) erreicht nächstes Rekordhoch

Bitcoin (BTC) kann seinen Ruf als sicherstes Blockchain-Netzwerk überhaupt weiter ausbauen, indem die Mining-Difficulty im Monat April nun schon zum zweiten Mal ein neues Rekordhoch erzielt hat. Dies gelingt der marktführenden Kryptowährung mit einem Sprung des Schwierigkeitsgrades von 28,587 Bio. auf 29,794 Bio. Punkte.

Eine höhere Mining-Schwierigkeit bedeutet zugleich höhere vorhandene Rechenleistung beim Abbau eines BTC-Blocks, was wiederum die Übernahme durch bösartige Akteure bzw. die Manipulation von Transaktionen umso mehr erschwert. Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt also nahezu unmöglich.

Wie die Daten von Blockchain.com zeigen, befindet sich die Network-Difficulty von Bitcoin schon fast seit einem Jahr im stetigen Aufwärtstrend. So ist der Schwierigkeitsgrad seit dem 1. August 2021 im ununterbrochenen Höhenflug, während zwischen Mai bis Juli 2021 zwischenzeitlich ein heftiger Crash von 45,5 % verzeichnet wurde, der die Difficulty von 25,046 Bio. auf nur noch 13,673 Bio. Punkte abgesenkt hatte.

Mining-Difficulty von Bitcoin. Quelle: Blockchain.com

Am 28. April konnte auch die Bitcoin-Hashrate ein neues Rekordhoch von 258 EH/s einfahren, bis zum Monatsende sank dieser Wert jedoch wieder auf 220 EH/s ab, allerdings ohne spürbare negative Auswirkungen auf das Bitcoin-Netzwerk und den Mining-Schwierigkeitsgrad.

Hashrate von Bitcoin. Quelle: Blockchain.com

Zugleich wurde im April einer der niedrigsten Werte überhaupt für die durchschnittlichen Transaktionsgebühren auf der Bitcoin-Blockchain verzeichnet, also die für Übertragung von BTC anfälligen Gebühren. So wurden am 18. April das erste Mal seit zwei Jahren nur noch durchschnittliche Transaktionskosten von 1,039 US-Dollar fällig, zu Hochzeiten lagen diese im April 2021 bei satten 62,788 US-Dollar.

Indem die Bitcoin-Miner eifrig am Abbau der letzten verbleibenden 2 Mio. BTC arbeiten, werden sowohl die Leistungsfähigkeit als auch der Kurs der marktführenden Kryptowährung weiter in neue Höhen getrieben.

Die On-Chan-Daten lassen darauf hoffen, dass nach Hashrate und Difficulty auch der Bitcoin-Kurs schon bald wieder im Höhenflug sein könnte.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, ist der derzeitige Mangel an kurzfristigen Anlegern, den sogenannten Short-Term Holders (STHs), ein positives Vorzeichen für die weitere Kursentwicklung. Dahingehend meint der Krypto-Analyst Root:

„Und weil wir noch nicht auf den von vielen erhofften Kurs von 100.000 US-Dollar oder mehr geklettert sind, werden diese langfristigen Anleger weiter an ihren Investitionen festhalten.“

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Ukraine: Michael Chobanian, wie hilft Krypto im Krieg gegen Russland?

Michael Chobanian gilt in der Ukraine als “Pate der Kryptowährungen”. Der Sohn eines Bergarbeiters wird einer der ersten ukrainischen Bitcoin-Miner, 2015 gründet er mit Kuna die erste Krypto-Börse des Landes und stellt den ersten Bitcoin-Automaten auf.

Heute leitet der 38-Jährige die offizielle Krypto-Spendenkampagne der ukrainischen Regierung. Über 100 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen kommen im März zusammen. Der Staat kauft damit kugelsichere Westen und Medizin zur Versorgung der Truppen und Bevölkerung im Krieg gegen Russland.

In der kommenden Ausgabe des BTC-ECHO-Magazins lest ihr die ganze turbulente Lebensgeschichte des Mannes, der vom Staatsfeind im Krieg zum Krypto-Krieger der Ukraine wurde.

Für das Interview antwortete Michael Chobanian über Sprachnachrichten auf Telegram.

BTC-ECHO: In deiner Heimat herrscht Krieg, Gefahr und Unsicherheit. Du fliegst gerade im Auftrag der ukrainischen Regierung durch die Welt, in friedliche Länder. Fällt es dir schwer, diese beiden Realitäten miteinander in Einklang zu bringen?

Michael Chobanian: Für mich ist es eine unreale Situation. Letzte Woche war ich in Paris, jetzt bin ich in Asien. Ich lebe die meiste Zeit im Flieger. Manchmal vergesse ich kurz, dass in meiner Heimat eine Katastrophe passiert. Dann lese ich die Nachrichten und sofort wird mir wieder klar, wie schlimm es ist.

Meine Familie und ich flohen am Tag des Kriegsbeginns. Wenn ich heute einen lauten Knall oder die Zikaden in der Nacht höre, schrecke ich auf. Ich denke dann an den Fliegeralarm und die Bomben, die uns an diesem Morgen in Kiew aus dem Schlaf rissen. Mein Nervensystem hat sich noch nicht davon erholt.

Aber ich habe Glück. Viele Ukrainer haben nicht einmal mehr ein Dach über dem Kopf. Es ist furchtbar. Ich muss meinem Land helfen. Das ist meine Pflicht.

BTC-ECHO: Du hast Bitcoin im Jahr 2011 für dich entdeckt und Kryptowährungen zwei Jahre später zu deinem Vollzeitjob gemacht. Wie lief das ab? Was dachten deine Freunde und Familie darüber?

Michael Chobanian: Unsere Familiengeschichte hat eine gewisse Ironie. Mein Vater schuftete sein ganzes Leben als Bergarbeiter in Kohleminen, wie schon sein Vater vorher. Ich schürfte später Bitcoin in seinem Büro.

Als ich 2011 das erste Mal von Bitcoin hörte, habe ich nicht an ihren Wert geglaubt. Erst im Zuge der Bankenkrise in Zypern zwei Jahre später änderte sich das. Der Kauf von Bitcoin war der einzige Weg, wie Menschen ihr Vermögen vor der Regierung retten konnten.

Ich dachte: Wenn Bitcoin einen vor der Tyrannei des Staates schützen kann, sollte ich es studieren. Und das tat ich, fast eineinhalb Jahre. Es war überwältigend.

BTC-ECHO: Du leitest heute die offizielle Krypto-Spendenkampagne der Ukraine. Wie hat sie den Blick dort auf Kryptowährungen verändert?

Michael Chobanian: Die Kampagne hat viele Leben gerettet. Eine Bitcoin-Transaktion dauert fünfzehn Minuten, Geld aus dem Ausland per SWIFT zu schicken zwei Tage oder länger. Die Menschen im Militär und der Regierung verstehen nun: Krypto hat einen Wert für sie – und für unser Land.

Die ukrainische Nationalbank kämpft zwar noch gegen Krypto. Aber der Krieg hat die meisten Skeptiker in Unterstützer verwandelt. Krypto wird bleiben. Es ist jetzt Mainstream. Das ist vielleicht die einzige positive Sache aus diesem Krieg.

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FTX-Regulierungschef Wetjen sieht CFTC-Antrag als Innovationschance für Behörden

Chris Giancarlo, der ehemalige Vorsitzende der amerikanischen Handelsaufsicht CTFC, der in der Kryptobranche während seiner Amtszeit von 2017 bis 2019 auch als „Crypto Dad“ bekannt war, hat sich im Rahmen der Konferenzveranstaltung Crypto Bahamas zur Regulierung der Anlageklasse in den USA geäußert. Dahingehend stellt Giancarlo fest, dass ein Großteil der geltenden Vorschriften noch aus den 30er-Jahren stammt und schlichtweg „nicht mehr anwendbar“ auf die heutige Realität der Kryptobranche ist.

In diesem Zusammenhang äußert Giancarlo auch seine Bedenken, dass die Zentralbanken versuchen, Kryptowährungen zu untergraben. „Wenn man liest, was die Europäische Zentralbank (EZB) so sagt, dann ist das nichts als Panikmache vor Kryptowährungen“, so der Experte. China hätte bereits ähnlich agiert und sogar ein gänzliches Krypto-Verbot durchgesetzt, um die eigene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) bzw. den digitalen Yuan konkurrenzlos zu machen.

Nach seiner Amtszeit bei der CFTC hat deren ehemaliger Vorsitzender dann die Digital Dollar Foundation gegründet. Diesen Innovationsgeist wünscht sich Giancarlo nun von seinen Nachfolgern, denn die momentane Krypto-Regulierung würde „von einer vergreisten Führung gestaltet […] und zwar nicht nur im Weißen Haus, sondern innerhalb der gesamten Regierung“.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion tauschte sich Giancarlo mit dem ehemaligen CFTC-Kommissar Mark Wetjen, der inzwischen als Direktor für Regulierung und Lobbyarbeit bei der Krypto-Handelsplattform FTX tätig ist. Wetjen gibt zu bedenken, dass die amerikanischen Regulierungsbehörden „aus einer großen Anzahl an Entscheidungsträgern bestehen, die alle ihre eigene Auffassung haben und momentan noch herausfinden müssen, wie neue Produkte in den bestehenden Rechtsrahmen passen“.

„Was wir meiner Meinung nach wirklich brauchen, ist mehr Unternehmergeist und Mut innerhalb der einzelnen Behörden“, was die Vorgabe der Marschrichtung im Hinblick auf die Regulierung in einem noch unbekannten Feld betrifft, so Wetjen weiter.

„Der Antrag der FTX, der der CFTC vorliegt, ist für die Behörde eine Chance, für sich selbst innovativ zu sein“, wie der Ex-Kommissar der Handelsaufsicht mit Blick auf einen Zulassungsantrag seines neuen Arbeitgebers meint. Dem fügt er an: „Wir wollen keine Sonderbehandlung, ganz und gar nicht. Alles, was wir fordern, ist innerhalb der geltenden Bestimmungen umsetzbar.“

„Was wir möchten, wie aus unserem Antrag ersichtlich ist, ist die Möglichkeit, dass Marktteilnehmer unsere Plattform nutzen können, ohne dass es dafür einen Mittelsmann braucht. Aber das soll nur einer von vielen Wegen sein“, wie Wetjen ausführt. Dahingehend schließt er ab:

„Mit anderen Worten: Wenn Broker und Zwischenhändler ebenfalls auf unserer Plattform aktiv werden wollen und ihre Kunden mitbringen wollen, dann geht das natürlich auch.“

Das im Antrag der FTX vorgeschlagene Modell beschreibt Wetjen als „Echtzeitrisikomodell“, das es in den USA so bisher noch nicht gegeben habe. Ein Vorgehen, wie es in anderen Ländern allerdings schon längst üblich ist, so der Regulierungsexperte.

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Kursanalyse, 30. April: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Avalance (AVAX)

Der US-Dollar-Index (DXY) hat nach langer Kletterpartie am gestrigen 29. April an seinem 20-jährigen Hoch eine Kehrtwende hingelegt, die trotz umgekehrter Korrelation jedoch weder Bitcoin (BTC) noch den Aktienmarkt ankurbeln konnte. So befindet sich der Aktienmarkt vielmehr sogar unter Verkaufsdruck, Onlinehändler Amazon musste den heftigsten Tagesverlust seit 2014 hinnehmen. Hintergrund sind die aktuellen Sparmaßnahmen der amerikanischen Zentralbank, die risikoreiche Investitionsprodukte spürbar schwächen.

Sollte sich der Rücklauf von Bitcoin weiter fortsetzen, dann befürchten die Analysten von Whalemap, dass sich das Kursziel bis auf 25.000 – 27.000 US-Dollar ziehen könnte. Immerhin wäre dies wohl die beste Kaufgelegenheit, um wieder „All-in“ zu gehen.

Die langfristigen Anleger scheinen dementsprechend unbeirrt vom schwachen Bitcoin-Kurs, was sich an den Daten von CryptoQuant ablesen lässt, laut denen das zusammengerechnete Bitcoin-Vermögen auf den 21 größten Kryptobörsen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit September 2018 ist.

Marktvisualisierung von Coin360

Doch diese HODL-Mentalität zeigt sich nicht nur bei Bitcoin-Anlegern, denn eine Studie von CoinGecko im Bezug auf Non-Fungible Tokens (NFT) deckt auf, dass mehr als 50 % der NFT-Besitzer an ihren digitalen Krypto-Sammelgegenständen festhalten wollen, um von einer zukünftigen Wertsteigerung zu profitieren. In diesem Kontext weist die Studie darauf hin, dass das Metaverse schon in den nächsten zwei Jahren einen Marktwert von 800 Mrd. US-Dollar erreichen könnte.

Können Bitcoin und die Altcoins den momentanen Tiefflug endlich stoppen? Werfen wir einen Blick auf den Markt!

BTC/USDT

Bitcoin konnte sich am 28. April zurück bis an den Exponential Moving Average (EMA) bei 40.363 US-Dollar aufschwingen, allerdings lässt sich am langen Docht der Tageskerze erkennen, dass die Bären den Aufschwung sofort wieder abverkaufen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Das abfallende 20-Day EMA und der Relative Stärkeindex (RSI) bei 41 Punkten lassen darauf schließen, dass es zunächst weiter nach unten geht. Sofern die Bären den Kurs unter den Support des aufsteigenden Kanals drücken können, zieht sich der Abschwung von BTC/USDT wahrscheinlich weiter bis auf 34.300 US-Dollar oder sogar 32.917 US-Dollar.

Um dieses negative Szenario zu verhindern, müssen die Käufer den Bitcoin-Kurs zurück über den 50-Day Simple Moving Average (SMA) bei 41.981 US-Dollar heben, falls dies gelingt, wird ein Aufschwung zurück auf das 200-Day SMA bei 47.433 US-Dollar umso wahrscheinlicher. Spätestens hier wäre jedoch wieder mit heftigem Gegenwind zu rechnen.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) konnte sich in den letzten beiden Tagen zurück bis zum 20-Day EMA bei 2.991 US-Dollar aufschwingen, jedoch konnten die Bullen den Kurs nicht wieder zurück über diese Marke hieven. Daran lässt sich erkennen, dass die Stimmung weiterhin negativ ist und Aufschwünge sofort wieder abverkauft werden.

Ether-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären werden nun versuchen, den Kurs zurück auf die Aufwärtstrendlinie zu drücken, diesen Support müssen die Bullen auf jeden Fall verteidigen, denn ansonsten würde das aufsteigende Dreieck als Kursmuster hinfällig werden. Hierdurch könnte ETH/USDT bis auf 2.450 US-Dollar abrutschen.

Dieses negative Szenario kann jedoch abgewehrt werden, indem sich der Ethereum-Kurs nach oben und über das 50-Day SMA bei 3.405 US-Dollar klettert. Diese Stärke könnte neue Anleger anziehen und eine weitere Kletterpartie bis auf das 200-Day SMA bei 3.464 US-Dollar ermöglichen. Ein Abschluss oberhalb dieser Marke würde vermutlich sogar einen neuen Aufwärtstrend einläuten.

AVAX/USDT

Avalanche (AVAX) ist zurück auf den Support bei 65 US-Dollar gefallen. Die Bullen konnten diese Unterstützung immerhin schon zwei Mal erfolgreich verteidigen, weshalb die Hoffnung groß ist, dass der Abschwung auch jetzt wieder gestoppt werden kann.

Avalanche-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären haben natürlich andere Pläne, und das abfallende 20-Day EMA bei 74 US-Dollar und der RSI nahe dem überverkauftem Bereich spielen ihnen dabei in die Karten. Sofern der Avalanche-Kurs unter 65 US-Dollar abrutscht, ist ein weiterer Crash bis auf den wichtigen Support bei 51 US-Dollar denkbar.

Falls sich AVAX/USDT jedoch bei 65 US-Dollar fangen kann, ist ein Aufschwung zurück auf das 20-Day EMA wahrscheinlich. Sollte der Kurs hier erneut gebremst werden, erhöht sich wiederum die Wahrscheinlichkeit, die 65 US-Dollar-Marke einknickt.

Die Bullen müssen den Avalanche-Kurs also zwangsläufig zurück über das 20-Day EMA heben, um den Bären die Kontrolle zu entreißen. Dann wäre ein Höhenflug bis auf das 200-Day SMA bei 85 US-Dollar im Rahmen des Möglichen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Bored Ape Yacht Club startet Otherside NFT Drop! Das musst du jetzt wissen

Bored Ape ApeCoin (APE) erobert die Krypto-Charts! Doch was hat es damit auf sich?

Die erste Gelegenheit, sich in das Bored Ape Metaverse zu stürzen, bietet sich am heutigen Samstag. Hier sind die neuesten Informationen über den potenziell massiven NFT-Drop.

Yuga Labs, die Macher des Bored Ape Yacht Clubs, werden am Samstag NFTs für ihr Otherside-Metaverse-Spiel verkaufen. Bei den „Otherdeed“-NFTs handelt es sich vermutlich um virtuelle Grundstücke in der Spielwelt.

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riobet

Das NFT-Ökosystem von Bored Ape Yacht Club wird immer größer. Letzten Monat wurde der ApeCoin eingeführt – ein Ethereum-Token, mit dem Web3-Anwendungen betrieben werden können. Jetzt kommt Otherside.

Was ist Otherside? Eine Metaverse-Spielwelt, die verschiedene NFT-Projekte wie die Apes, CryptoPunks, Meebits, Cool Cats und andere zusammenbringen möchte. Die Entwickler von Bored Ape, Yuga Labs, entwickeln das Erlebnis in Zusammenarbeit mit dem NFT-Spieleverlag Animoca Brands.

Am Samstag wird Yuga Labs „Otherdeed“-NFTs für das Spiel auf den Markt bringen, die vermutlich als Urkunde für eine Art virtuelles Land im Metaverse-Spiel dienen – ähnlich wie die NFTs für The Sandbox und Decentraland. Andere Urkunden werden sowohl an die Öffentlichkeit verkauft als auch an bestehende Bored Ape- und Mutant Ape-Besitzer ausgegeben.

Hier erfährst du alles, was du wissen musst.

Was sind Otherdeeds?

Otherdeeds sind NFTs für Otherside, ein Metaverse-Spielerlebnis, das Yuga Labs in den letzten Wochen angeteasert hat. Ein Teaser-Trailer für das Spiel zeigt Bored Apes und Mutant Apes, die sich den Bildschirm mit CryptoPunks und Meebits (die Yuga Labs kürzlich erworben hat) teilen. Zusammen mit anderen bemerkenswerten NFT-Sammlungen wie Cool Cats, World of Women, Nouns und CrypToadz.

Obwohl viele NFT-Sammler glauben, dass ein Otherdeed als eine Art Urkunde für virtuelles Land in der Spielwelt dienen wird, wurde dies noch nicht offiziell angekündigt. Ein durchgesickertes Investment-Pitch-Deck, von dem Yuga Labs-Mitbegründer Garga zugegeben haben soll, dass es echt (aber „veraltet“) ist, beschreibt die Pläne für das Metaverse und virtuelles Land jedoch sehr detailliert.

Das Deck deutet darauf hin, dass es insgesamt 200.000 Grundstücke in mehreren Drops/Verkäufen geben wird. Auf denen sind 10.000 außerirdische „Koda“-Kreaturen zufällig verteilt. Yuga hat sich seither über den Leak lustig gemacht und getwittert: „OK, aber was zum Teufel ist ein Koda“, nachdem der Otherside-Drop angekündigt wurde.

Obwohl der erste NFT-Drop nun schon stattfindet, ist es unwahrscheinlich, dass in nächster Zeit ein funktionsfähiges Spiel auf den Markt kommt. Animocas eigenes Metaverse-Spiel The Sandbox verkauft schon seit ein paar Jahren Grundstücke, und dieses Ethereum-Spiel ist immer noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Aber durch die Ausgabe von NFTs kann Yuga den Hype anheizen und das Trading vor dem Start ankurbeln.

Wo kann ich ein NFT kaufen?

Yuga wird am Samstag, den 30. April, die Prägung (Minting) für Otherdeeds durchführen, wobei insgesamt 55.000 NFTs zum Kauf zur Verfügung stehen. Du kannst sie nur mit ApeCoin (APE) kaufen, sie kosten 305 APE pro Stück.

Das entspricht etwa 6.100 Dollar zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels. Der Verkauf beginnt um 21 Uhr ET über die offizielle Otherside-Website.

Eine Folie aus dem durchgesickerten Pitch Deck von Yuga Labs. Bild: Yuga Labs

Allerdings wird nicht jeder in der Lage sein, einen Otherdeed zu kaufen. Yuga und Animoca haben im März eine mysteriöse Website eröffnet, auf der man einen Ethereum-Wallet registrieren und eine KYC-Prüfung (Know-Your-Customer) durchführen musste. Nur wer diesen Prozess erfolgreich abgeschlossen hat, kann eines der 55.000 NFTs erwerben.

Textnachweis: Decrypt

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Play to Earn statt Pay to Earn: Ist das die Zukunft des Gamings?

Spielen aus Spaß am Spiel. Vor zwanzig Jahren wäre das Wort “Spaß” in diesem Satz total überflüssig gewesen. Warum sonst sollte man denn überhaupt den GameCube, die PS2 oder die Xbox einschalten?

Ich sowie Millionen anderer Menschen auf der ganzen Welt verbringen stundenlang mit Games jeglicher Genres, um sich zu unterhalten und auch manchmal, um zu prahlen. Der Spaß am Spiel war schon immer die treibende Kraft der millionenschweren Gaming-Industrie. Von Anfang an war der Hauptanreiz für die Spieler die Unterhaltung – und nicht irgendeine finanzielle Belohnung.

Play-to-Earn-Spiele

Doch wie bei den meisten Aspekten des digitalen Lebens ändert sich auch dies
dank des Krypto-Booms des letzten halben Jahrzehnts. Es gibt eine stetig steigende Anzahl der Play-to-Earn- oder P2E-Spiele, die entwickelt werden, um mit dem Wachstum des Blockchain-Spielesektors Schritt zu halten. Diese Spiele bieten den Spielern die Möglichkeit, ein (mehr oder weniger) passives Einkommen zu erzielen, während sie ihr Spielerlebnis genießen.

Es gibt bereits mehrere Beispiele für P2E-Spiele mit Tausenden von aktiven
Spielern, sodass sich ältere Generationen fragen, ob sie irgendwas verpasst haben, weil wir schließlich tausende Stunden umsonst gespielt haben. Eines der besten frühen Beispiele für P2E in der Blockchain-Welt ist das Vorhersagespiel “Crypto Challenge” von Swissborg. Im Vorfeld der damals noch nicht veröffentlichten App bat Swissborg die Mitglieder seiner Community, den Bitcoin-Kurs innerhalb von 24 Stunden vorherzusagen.

Das Spiel förderte die Entwicklung einer Gemeinschaft, indem es die Spieler für die Empfehlung anderer Nutzer und genaue Vorhersagen belohnte.
Der Erfolg des Vorhersagespiels zeigte sich darin, dass Swissborg es schaffte, eine
beträchtliche Fangemeinde aufzubauen, noch bevor die eigentliche App überhaupt veröffentlicht wurde.

Play-to-Earn via Coinbase

Falls du die Krypto-Börse Coinbase nutzt, ist dir das Play-to-Earn-Prinzip vielleicht schon bekannt. Die Idee dahinter ist, dass Benutzer mit Token belohnt werden, wenn sie etwas über eine bestimmte Kryptowährung lernen. Das P2E-Konzept in diesem Kontex diente vielen Nutzern als Mittel, ihre ersten Schritte in die Kryptowelt zu wagen und gleichzeitig etwas über Token, Coins und Kursverläufe in Erfahrung zu bringen. Play-to-Earn-Spiele geben den Spielern das Eigentum an In-Game-Vermögenswerten, die sie durch aktives Spielen aufwerten können.

Durch ihre Teilnahme am Spiel schaffen die Spieler einen Wert für ihre
Mitspielern und den Entwicklern. Die digitalen Vermögenswerte, die durch das Spielen erworben werden können, reichen von Kryptowährungen bis hin zu tokenisierten Spielressourcen. Dieser Fakt macht die P2E-Spiele besonders kompatibel mit der Blockchain-Technologie.

Gaming ist inzwischen zu einer Schlüsselkomponente bei der Entwicklung der Metaverse-Technologie geworden. Mit Überschneidungen zwischen dem Gaming- und dem Blockchain-Sektor war es absehbar, dass Metaverse-Gaming in Zukunft ein wichtiger Aspekt sein wird. NFT-Spiele nutzen die Blockchain-Technologie zum Eigentumsnachweis an bestimmten Vermögenswerten im Spiel. Mithilfe von künstlicher Verknappung kann man so digitale Güter wertvoller machen.

Geld verdienen mit Alien Worlds

Das Blockchain-Spiel “Alien Worlds” hat sich die Verbindung zwischen dem Spielen und der Blockchain zunutze gemacht. Mit mehr als 2,1 Millionen Spielern ist Alien Worlds das derzeit größte dezentralisierte Spiel, gemessen an der Zahl der aktiven Spieler.

Bei diesem Spiel können die Spieler sieben Planeten erkunden und durch das Mining digitaler Assets, wie zum Beispiel Trillium (TLM) Token sowie durch den Kampf gegen andere Entdecker und durch Mietprovision von ihrem digitalen Land echtes Geld verdienen. Spieler treffen im Laufe des Spiels auch auf NFTs, die alle unterschiedliche Seltenheits- und Wertstufen haben. Diese NFTs können, genau wie die Trillium-Münzen selbst, verwendet werden, um das Spielerlebnis zu verbessern oder sie können an Börsen gegen andere Kryptowährungen und Fiat-Währungen getauscht werden.

Nach dem Erfolg von Alien Worlds hat das Team hinter “(M)eLegend” sein eigenes
Blockchain-basiertes Spiel gestartet. Ursprünglich als P4F-Spiel (Play for Free) konzipiert, beabsichtigt (M)eLegend, die Welten von NFTs und Spielen mit einem gut entwickelten und gestalteten Spiel zu verbinden.

Die Qualität des Spiels soll Mitglieder der Gaming-Community anziehen, während die Einbeziehung von NFTs Krypto-Enthusiasten anziehen soll. (M)eLegend wird schließlich P2E einführen, was den Spielern die Möglichkeit gibt, ein passives Einkommen während des Spielens zu erwirtschaften.

Fazit

Angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Blockchain-Spielen ist es nicht schwer, sich eine Zukunft vorzustellen, in der die primäre Motivation für das Spielen der finanzielle Gewinn ist. Die wachsende Akzeptanz der Blockchain-Technologie in Kombination mit der riesigen Glücksspielindustrie könnte viele User aus beiden Bereichen anziehen, die aus dem potenziellen Markt Kapital schlagen wollen. Spielen, um Geld zu verdienen, kann dabei auch für Gamer attraktiv sein, da sie Spiele wie bisher genießen und gleichzeitig Belohnungen verdienen könnten – vorausgesetzt, die Qualität der Spiele lässt nichts zu wünschen übrig, auch spielerisch, könnte sich P2E am Ende als Win-Win-Situation für Gamer herausstellen.

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