Circle wählt BNY Mellon als Verwahrer für USDC-Reserven

Am Donnerstag gab Circle, das Unternehmen hinter dem USD Coin (USDC), bekannt, dass es das Finanzinstitut BNY Mellon als Verwahrer für seine USDC-Reserven ausgewählt hat. BNY Mellon wurde im Jahr 1784 gegründet und ist eine der ältesten Banken Amerikas. Weltweit verwahrt und verwaltet sie ein Vermögen in Höhe von insgesamt über 46,7 Billionen US-Dollar. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle für Kunden, die ihre Anlagen verwalten möchten. Im Rahmen der neuen Partnerschaft wird BNY Mellon nach eigenen Angaben auch prüfen, ob digitales Bargeld für Abrechnungszwecke eingesetzt werden kann. Roman Regelman, der CEO für Asset Servicing und digitaler Leiter bei BNY Mellon, kommentierte dazu: 

„Wir sind an einem Punkt in der Entwicklung unserer Branche, an dem die Digitalisierung von Vermögenswerten sehr vielen Marktteilnehmern neue und spannende Möglichkeiten eröffnet. Als Verwahrstelle für die USDC-Reserven unterstützen wir den Markt insgesamt und bringen den Kunden einen Mehrwert, wobei wir die Rolle als Schnittstelle zwischen Vertrauen und Innovation einnehmen.“

Jeremy Allaire, Mitbegründer und CEO von Circle, fügte noch hinzu:

„Wir verzeichnen weiterhin ein exponentielles Wachstum von USDC und daher bietet uns die Zusammenarbeit mit BNY Mellon die Möglichkeit, Brücken zwischen traditionellen Finanzdienstleistungen und den aufstrebenden Märkten für digitale Vermögenswerte zu schlagen, ohne dabei das Vertrauen zu opfern.“

USDC ist mit über 52 Milliarden US-Dollar im Umlauf (Stand: März 2022) unter den am schnellsten wachsenden digitalen Dollarwährungen weltweit. Wie Cointelegraph bereits berichtete, erreichte das Gesamtangebot an Stablecoins im letzten Monat 180 Milliarden US-Dollar. Die Vereinigten Staaten sind eines der regulierungsfreundlichsten Länder in Bezug auf Stablecoins. Der Gouverneur der US-Zentralbank Waller hatte sich zuvor skeptisch gegenüber der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung geäußert, da diese möglicherweise die Innovation im privaten Stablecoin-Sektor behindern würde. 

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