Russische Zentralbank macht Kehrtwende bei Kryptowährungen

Die stellvertretende Zentralbankchefin Ksenia Yudayeva hat am heutigen Dienstag bestätigt, dass die Zentralbank der Nutzung von Kryptowährungen für den internationalen Zahlungsverkehr inzwischen offen gegenübersteht. Im Zuge dessen soll sie sogar gänzlich die eigene Haltung zu der neuen Anlageklasse überdenken. So wird Yudaeva wie folgt zitiert:

„Wir haben unsere Position im Hinblick auf Mining geändert und erlauben ebenfalls die Nutzung von Kryptowährungen für den Außenhandel.“

Allerdings wurde das offizielle Statement der Zentralbank zu dieser geänderten Einstellung nicht an die große Glocke gehängt, sondern lediglich zwischen anderen Ankündigungen eingereiht. Nichtsdestotrotz macht die Zentralbank mit dieser Kehrtwende eindeutige Zugeständnisse an die Politik, denn das russische Finanzministerium soll nun in finaler Form den Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen vorgelegt haben, der die entsprechenden Zulassungen für diese vorsieht.

So soll der Parlamentarier Anton Gorelkin speziell darauf gedrängt haben, dass sich nun auch endlich die Zentralbank zu dem Entwurf äußert und einlenkt, nachdem zuvor bereits mehrere andere Regierungsbehörden ihr grünes Licht gegeben hatten.

Die Nutzung von Kryptowährungen für den Außen,handel ist die wohl wichtigste Neuerung in dem überarbeiteten Entwurf, wobei diese angesichts des Ukraine-Konflikts und der damit einhergehenden Finanzsanktionen umso wichtiger geworden ist.

Die russische Zentralbank hatte sich zuvor eigentlich vehement gegen den Einsatz von Kryptowährungen im internationalen Zahlungsverkehr ausgesprochen, und im Januar sogar ein gänzliches Verbot von Krypto-Mining vorgeschlagen. Auch Präsident Wladimir Putin hatte im Oktober noch betont, dass Krypto nicht für den Handel von Rohstoffen genutzt werden sollte. Die Sanktionen des Westens haben diese Haltung innerhalb der russischen Regierung jedoch spürbar aufgeweicht.

Allerdings ist unklar, wie Kryptowähurngen Russland genau helfen könnten, die Sanktionen zu umgehen, da auch der Einsatz dieser alternativen Zahlungsmittel für die etwaigen Handelspartner einen Verstoß gegen ebendiese Auflagen bedeuten würden.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin (BTC) rutscht dank Aktienmarkt um 1,5 Prozent ab, Miner machen Hoffnung

Bitcoin (BTC) hat am heutigen 31. Mai zum Handelsbeginn an der Wall Street mit dem Aktienmarkt gleichgezogen, allerdings im negativen Sinne.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Aktien ziehen Bitcoin nach unten

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD am Tag nach dem amerikanischen Gedenktag Memorial Day zurück auf 31.000 US-Dollar abgerutscht.

Damit spiegelt die marktführende Kryptowährung den Aktienmarkt, denn sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq Composite Index liegen nach Wiederaufnahme des Handels 1,1 % bzw. 1 % im Minus.

Diese neue Volatilität bekräftigt die vorherigen Zweifel an den jüngsten Aufschwüngen von Bitcoin und der nur scheinbar neu gewonnen Stärke.

„Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Aktienmarkt seine Gewinne aus der Vorwoche wieder teilweise einbüßt“, wie der Krypto-Experte Jan Wüstenfeld in seinem aktuellen Bitcoin Market Intelligence Report feststellt. Dem fügt er an:

„Wenn das passiert, dann geht es meiner Meinung nach auch für Bitcoin wieder nach unten und die Zugewinne vom Wochenende gehen wieder teilweise verloren.“

Andere Beobachter verweisen wiederum auf triste langfristige Indikatoren, darutnter zum Beispiel Analyst Kevin Svenson von CryptoQuant, der den 20-Month Exponential Moving Average (EMA) von Bitcoin als möglichen Stolperstein hervorhebt.

„In vorherigen Zyklen ist Bitcoin meist 6 bis 13 Monate unter dem 20-Month EMA verblieben, nachdem der Kurs unter dieses abgerutscht ist. Momentan sind wir erst noch im ersten Monat unter dem 20-Month EMA“, wie der Experte ernüchternd zu bedenken gibt. Dem fügt er an:

„Wenn sich dieses Muster wiederholt, dann werden wir noch mindestens bis November 2022 bzw. maximal bis zum Mai 2023 unterhalb des 20-Month EMA verbleiben.“

Bitcoin-Monatsdiagramm (Bitstamp) mit 20-EMA. Quelle: TradingView

Miner geben nicht auf

Ein möglicher Hoffnungsschimmer kommt derweil von den Bitcoin-Minern.

Nachdem die Herstellungskosten für die Miner inzwischen über den Bitcoin-Kurs gestiegen sind, droht nun eigentlich eine Kapitulation der Miner, doch bisher scheinen diese noch nicht in Panik zu verfallen.

„Die Bitcoin-Miner gelten als smarte Spekulanten auf dem Bitcoin-Markt“, wie der CryptoQuant-Experte Venturefounder seinem Kollegen entgegenhält:

„Während sich der Bitcoin-Kurs langsam wieder erholt, haben die Miner noch keine Anzeichen auf Abverkäufe gemacht, im Gegenteil scheint sich sogar ihre seit Juli 2021 aktive Akkumulation fortzusetzen.“

BTC-Reserven der Bitcoin-Miner. Quelle: CryptoQuant

In einem zugehörigen Kursdiagramm wird ersichtlich, dass die Miner ihre Bitcoin-Reserven in der zweiten Hälfte vom Mai in der Tat weiter ausgebaut haben.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

BNB Chain veröffentlicht Roadmap zur Weiterentwicklung des Ökosystems

BNB Chain has announced the launch of a technical roadmap designed with the intention to enhance the network’s decentralized structure, infrastructural capacity for sidechains and potential for developer-built decentralized applications (DApps) to improve performance and efficiency. 

Announced at the BNB Chain Revelation Summit, the document also revealed the latest iteration of the Most Valuable Builder incubation programme for aspiring Web3 software engineers. 

In February this year, Binance Chain and Binance Smart Chain were merged to form what is now referred to as BNB Chain, a multi-chain infrastructure layer supporting the new ecosystem, as well as BNB governance mechanisms.

Related: Binance Smart Chain and Binance Chain become BNB Chain

Some of the more notable developments of the roadmap include the introduction of mainnet BNB Application Sidechains with META Apes and Metaverse World; a near-doubling the number of decentralized validators to 41 via the BEP-131 proposal and successively enhancing the Block Gas Capacity of the BNB Smart Chain to 200 million in Q3 to improve efficiencies of cost and speed, among others.

Executive director of the BNB Foundation, Uri Ferruccio, shared his assessment of how the roadmap’s implementation can support the growth of the BNB Chain ecosystem, stating:

“These technological advancements are significant as they will bring substantial changes for both the developer community and end users […] The emphasis will be on innovation, sustainability, strengthening the governance mechanism of BNB Chain and investing heavily in security.”

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Indien erarbeitet Krypto-Konsultationspapier mit IWF und Weltbank

Das indische Wirtschaftsministerium stellt derzeit ein Konsultationspapier zu Kryptowährungen fertig, das im Anschluss der Regierung des Landes vorgelegt werden soll. Die Umsetzung des Dokuments könnte für Indien einen wichtigen Schritt in Richtung Krypto-Regulierung bedeuten.

Am gestrigen Montag hatte der indische Wirtschaftsminister Ajay Seth im Rahmen einer Konferenzveranstaltung bekanntgegeben, dass sein Ministerium an der Fertigstellung eines Konsultationspapiers arbeitet, das Indiens Haltung zu Kryptowährungen formulieren soll.

Das entsprechende Dokument wurde in Zusammenarbeit mit Branchenköpfen, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank erstellt. Wie Seth erklärt, wird das Konsultationspapier dementsprechend Indiens Bereitschaft „für eine Art globale Regulierung“ stärken:

„Wie auch immer wir mit Digitalen Assets umgehen wollen, es braucht eine ungefähren Gesetzesrahmen, auf den sich alle Länder gemeinsam verständigen.“

Nach einem etwaigen Verbot von Kryptowährungen gefragt, entgegnet der Minister, dass ein solches Vorhaben auf nationaler Ebene nur schwer durchgesetzt werden könnte:

„Wofür wir uns auch immer entscheiden, wenn wir uns für ein solches Extrem entscheiden, dann muss uns bewusst sein, dass die Länder, die ein Verbot aussprechen, dieses niemals ohne einen globalen Konsens durchsetzen können.“

Die ausgewogene Haltung des Wirtschaftsministers ist umso interessanter, da Indien in der Vergangenheit ziemlich restriktiv gegenüber der Kryptobranche aufgetreten ist. So hatten die indische Zentralbank (RBI) und das Finanzministerium des Landes Kryptowährungen einst als Pyramidensystem verurteilt, und folglich die Zusammenarbeit zwischen Banken und Krypto-Unternehmen verboten.

Nachdem dieses Quasi-Verbot 2022 wieder aufgehoben wurde, hat sich die RBI erneut vor den Gefahren von Krypto ausgesprochen. Premierminister Narendra Modi hatte Kryptowährungen im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF) zuletzt auch als „globale Herausforderung“ bezeichnet, die ein gut abgestimmtes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft erfordert.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Cardano (ADA): Mit 5 Millionen Assets Richtung Hard Fork

Seitdem die Hard Fork “Mary” im März letzten Jahres die Entwicklung von Token auf Cardano ermöglichte, reift das Netzwerk immer weiter zu einer Multi-Asset-Umgebung heran. Mit inzwischen über fünf Millionen geminteten nativen Assets hat Cardano eine weitere Schlüsselmarke geknackt. Allein seit Dezember 2021 hat sich die Anzahl verdoppelt. So wie Mary die Funktionalität des Netzwerks erweiterte, lasten jetzt große Erwartungen auf der nächsten Hard Fork, die Cardano deutlich hochskalieren soll. Bereits im kommenden Monat soll es so weit sein.

5 Millionen Assets auf Cardano

Vielleicht keine Meldung, die sich unmittelbar auf den ADA-Kurs auswirkt, aber eine mit großer Symbolwirkung. Dass mittlerweile über 5 Millionen native Assets – inklusive NFTs – auf Cardano erzeugt wurden, ist ein deutlicher Beleg für die steigenden Nutzeraktivitäten auf der Blockchain. Einen weiteren lieferte IOHK-Chef Charles Hoskinson in einem Tweet vom 29. Mai, nach dem das 24-stündige Transaktionsvolumen auf Cardano die Marke von neun Milliarden US-Dollar überstieg. Rund fünf Milliarden US-Dollar weniger als Bitcoin – aber sechs Milliarden US-Dollar mehr als Smart-Contract-Konkurrent Ethereum.

Du willst Cardano (ADA) kaufen?
Wir zeigen dir die besten Anbieter, bei denen du in wenigen Minuten Cardano kaufen und verkaufen kannst.

Zum Ratgeber

Auch am Anstieg der ADA Wallets lässt sich eine zunehmende Nachfrage ablesen. Im Februar wurde die Anzahl von drei Millionen ADA Wallets geknackt, im Schnitt sind im ersten Quartal täglich 5.922 neue Wallets erfasst worden. BTC-ECHO berichtete. Aktuell sind es bereits 3,3 Millionen.

Hard Fork “Vasil” kommt Ende Juni

Nette Zahlen, auf die sich Cardano aber nicht ausruht. Ein deutlicher Skalierungsschub dürfte von der nächsten Hard Fork ausgehen, die Stand heute für den 29. Juni angesetzt ist. “Vasil” integriert ein Bündel verschiedener Skalierungslösungen, die laut Hoskinson für eine “massive Leistungsverbesserung für Cardano” sorgen. “In Kombination mit Parameteranpassungen werden diese Funktionen den Durchsatz von Cardano erhöhen und das System optimieren, um eine wachsende Anzahl von dezentralen Finanzanwendungen (DeFi), Smart Contracts und DEXs aufzunehmen”, so Hoskinson.

Hält Vasil, was Hoskinson verspricht, dürfte Cardano seinen Durchsatz an allen Fronten deutlich ankurbeln und den Druck auf Ethereum als größten Smart-Contract-Hotspot erhöhen. Zumindest auf Tagessicht scheinen sich die Erwartungen auch allmählich im ADA-Kurs einzupreisen. Im Vergleich zum Vortag liegt ADA 16 Prozent im Plus. Vermutlich nicht ganz unschuldig daran: Die neu gelaunchte Ethereum-Cardano-Brücke Iagon.

Du willst Cardano (ADA) kaufen?
Wir zeigen dir die besten Anbieter, bei denen du in wenigen Minuten Cardano kaufen und verkaufen kannst.

Zum Ratgeber

auf btc-echo lesen

Luna Classic (LUNC): Fehler bei Kursermittlung ermöglicht Exploit bei Mirror Protocol

Eine Diskrepanz bei den gemeldeten Kursen der zugrunde liegenden Vermögenswerte auf der dezentralen Finanzplattform (DeFi) für synthetische Vermögenswerte Mirror Protocol, hat zu einem sogenannten Exploit geführt, der dem Projekt fast das gesamte Kapital genommen hätte. Ein Exploit ist die Ausnutzung einer Schwachstelle oder eine Fehlers, um davon zu profitieren.

Den Exploit hat der Governance-Teilnehmer Mirroruser im Forum des Protokolls gemeldet. Bei Redaktionsschluss haben die synthetischen Pools Mirror BTC (mBTC), Mirror Polkadot (mDOT), Mirror Ether (mETH) und Mirror Galaxy (mGLXY) fast alle ihre Vermögenswerte im Wert von über 2 Millionen US-Dollar verloren.

Über Mirror kann man mit synthetischen Vermögenswerten wie Aktien und Kryptowährungen auf den Layer-1-Blockchains Terra und Terra Classic, BNB Chain und Ethereum handeln.

Ein Fehler bei der Kursermittlung für Luna Classic (LUNC) ermöglichte diesen Exploit. Die verbleibenden Validatoren auf Terra Classic verwechselten den Kurs von LUNC, der tatsächlich bei 0,000122 US-Dollar lag, mit dem Kurs des neuen Terra (LUNA), der mit 9,32 US-Dollar deutlich höher liegt. Die Kurse beider Vermögenswerte schwanken laut CoinGecko allerdings heftig.

Der Chainlink-Community-Botschafter ChainLinkGod erklärte am Dienstag, die „Terra Classic-Validatoren haben eine veraltete Version der Orakelsoftware verwendet“.

Bei Venus Protocol und Blizz Finance gab es im Mai einen ähnlichen Exploit, als das Kursorakel Chainlink bei einem LUNA-Kurs von 0,10 US-Dollar stehen blieb, während der Marktkurs bereits weit darunter lag. Blizz Finance wurde vollständig leergeräumt, während Venus 11,2 Millionen US-Dollar verlor.

Der Twitter-Nutzer FatMan, ein mittlerweile bekannter Whistleblower der Terra-Community, warnte, der Mirror-Exploit würde am Dienstag auch die anderen „m“-Asset-Pools treffen. Er sagte aber auch, dass die meisten Pools gerettet werden können, wenn die Entwickler eingreifen und den Fehler beheben.

Gegen Mittag wurde der Fehler bei LUNC behoben, da der vom Orakel angegebene Kurs wieder dem tatsächlichen Marktwert entsprach.

Das ist das zweite Mal, dass Mirror einen größeren Exploit erleidet. Der vorherige Fehler im Mirror-Code wurde seit 2021 „hunderte Male“ ausgenutzt, so FatMan in einem Tweet am Freitag. Mit dem ersten Exploit konnte ein Nutzer die Sicherheiten anderer Benutzer auf dem Protokoll entsperren und sie selbst herausziehen. Insgesamt habe der erste Exploiter „weit über 30 Millionen Dollar“ erbeutet und sei erst im Mai 2022 aufgeflogen, wie er hinzufügte.

In diesem Zusammenhang: Koreanische Finanzaufsicht will Bewertung von Krypto-Risiken standardisieren: Terra 2.0 von Community angenommen

Am Samstag wurde das Terra-Ökosystem neu gestartet. Terra 2.0 ging, wie vom Gründer Do Kwon geplant online. Terra 2.0 ist ein Fork der alten Blockchain, die nun Terra Classic heißt. LUNA-Token werden per Airdrop an Investoren verteilt, die während des Zusammenbruchs des Terra-Ökosystems Anfang des Monats die vorherige Version von LUNA und den Stablecoin TerraUSD (UST) hielten.

Mirror Protocol (MIR) ist in den letzten 24 Stunden um 2 Prozent gesunken und liegt laut CoinGecko bei 0,31 US-Dollar.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Waves: Altcoin meldet sich nach 93-Prozent-Absturz zurück

  • Kurs (WAVES): 8,67 USD (Vorwoche: 5,65 USD)
  • Widerstände/Ziele: 10,47 USD, 11,77 USD, 14,79 USD, 16,28 USD, 17,17 USD, 20,36 USD, 22,50 USD, 35,69 USD, 42,21 USD
  • Unterstützungen: 6,01 USD, 4,80 USD, 4,13 USD, 3,03 USD, 2,13 USD, 1,38 USD

Waves Recap

  • Der Kurs von Waves kam in den letzten Wochen deutlich unter Druck und rauschte in der Spitze um 93 Prozent gen Süden, bevor sich der Kurs in den letzten Handelstagen bei 4,13 USD stabilisierte.
  • Die Ähnlichkeit zum Terra-Ökosystem (Waves nutzt ebenfalls einen Algorithmus-basierten Stablecoin namens Neutrino USD) schürte die Angst der Anleger vor einem Terra-LUNA-Déjà-vu.
  • Da auch der Neutrino USD mehrfach seine Bindung an den US-Dollar aufgeben musste, verkauften Anleger ihre Bestände an Waves, was den Kurs zusätzlich gen Süden drückte.
  • Ausgehend vom 52-Wochentief bei 4,13 USD erholte sich der WAVES-Kurs zu Wochenbeginn zunächst um 37 Prozentpunkte bis an den Widerstand bei 7,93 USD. Am heutigen Dienstag legt der WAVES-Kurs abermals zu und springt auf 24 Stundensicht um weitere 57 Prozent gen Norden.
  • Erst im Bereich der grünen Widerstandszone kam es zu vermehrten Gewinnmitnahmen, welche den WAVES-Kurs auf aktuell 8,67 USD konsolidieren ließen.
  • Die Rückeroberung des letzten markanten Verlaufstiefs in der Zone um 8,00 USD ist vorerst bullish zu werten. Gelingt es der Käuferseite, dieses Unterstützungslevel in den kommenden Tagen zu verteidigen, rücken zunächst Widerstände bei 11,77 USD und darüber bei 16,28 USD in den Fokus der Investoren.
  • Auch mit Blick auf die Indikatoren zeichnet sich im Tageschart ein bullishes Bild. Der RSI-Indikator wie auch der MACD weisen frische Kaufsignale auf.
  • Solange der WAVES-Kurs nicht nachhaltig zurück unter das Supportlevel bei 6,01 USD zurückfällt, bestehen kurzfristig weitere Anstiegschancen.
  • Eine dynamische Aufgabe des Jahrestiefs bei 4,13 USD würde hingegen ein neues Verkaufssignal generieren und das nächste bearishe Kursziel bei 3,03 USD aktivieren.

Bullishe Variante (Waves)

  • Der WAVES-Kurs schließt sich aktuell der dynamischen Erholungsrallye viele Altcoins an und legte in den letzten zwei Handelstagen in der Spitze um 151 Prozentpunkte auf 10,44 USD zu, bevor in den letzten Handelsstunden eine leichte Kurskonsolidierung zurück auf 9,00 USD einsetzte.
  • Solange der WAVES-Kurs sich per Tagesschlusskurs oberhalb der 7,93 USD stabilisieren kann, ist seitens der Bullen mit einem neuen Angriff in Richtung des Kreuzwiderstands bei 11,77 USD zu rechnen. Hier verlaufen neben dem 38er Fibonacci-Retracement und dem EMA50 (orange) auch die Abrisskante, dessen Unterschreitung den Abverkauf der letzten Handelswochen triggerte.
  • Kann dieser starke Resist in dieser Woche durchbrochen werden, hellt sich das Chartbild von Waves weiter auf. Die orange Widerstandszone zwischen 14,79 USD und 17,17 USD dürfte sodann angelaufen werden. Das 50er Fibonacci-Retracement bei 16,28 USD sowie der Kreuzwiderstand aus EMA200 (blau) und Zwischenhoch vom 5. Mai bei 17,17 USD stellen mögliche Kursziele für die kommenden Handelstage dar.
  • Im ersten Anlauf wird der WAVES-Kurs hier zunächst scheitern. Erst wenn die Marke von 17,17 USD dynamisch überwunden wird, ist mittelfristig mit einer Trendfolge in Richtung der blauen Widerstandszone zu planen.

Anstieg zurück über 20 US-Dollar vorstellbar

  • Neben dem starken horizontalen Resist bei 20,36 USD werden Anleger vor allem das 61er Fibonacci-Retracement bei 22,50 USD anvisieren wollen. Abermals werden Anleger hier vermehrt Kasse machen. Dieser Bereich ist aus aktueller Sicht als maximales mittelfristiges Kursziel für die nächsten Wochen ableitbar.
  • Erst wenn das Bullenlager Waves oberhalb der 22,50 USD stabilisieren kann, ist in den kommenden Monaten auch ein Durchmarsch bis in die rote Widerstandszone vorstellbar.
  • Besonderes Augenmerk gilt es auf den Widerstand bei 35,69 USD zu legen. Neben dem 78er Fibonacci-Retracement der kompletten Abwärtsbewegung finden sich hier auch alte Kurshochs aus dem September und Oktober 2021. Der rote Widerstandsbereich ist bis auf Weiteres als maximaler Zielbereich bei Waves anzusehen.
  • Maximal könnte der WAVES-Kurs mit einem Spike bis an die 42,21 USD springen. Dieses Kursniveau stellte bereits im Mai 2021 ein markantes Hoch dar.          

Bearishe Variante (Waves)

  • Die Bären leisteten auch bei Waves ganze Arbeit und drückten den Kurs zurück in den lila Supportbereich zwischen 4,13 USD und 4,87 USD.
  • Erst in den letzten Handelstagen ging der Verkäuferseite die Puste aus. Die Bullen übernahmen in der Folge wieder das Ruder.
  • Solange Waves jedoch nicht nachhaltig über den starken Widerstand bei 11,77 USD ausbrechen kann, ist jederzeit mit einem erneuten Abverkauf zu rechnen.
  • Ein erstes Indiz der Schwäche wäre in der erneuten Unterschreitung des Supports bei 7,93 USD zu sehen. Rutscht Waves nachhaltig unter diese Kursmarke ab, ist ein Retest der Unterstützung bei 6,01 USD wahrscheinlich.
  • Wird auch dieser Support erneut aufgegeben, ist ein Rückfall bis in die lila Unterstützungszone einzuplanen.
  • Stabilisiert sich Waves hier nicht, und fällt unter das Jahrestief bei 4,13 USD, dürfte sich die Korrekturbewegung abermals ausweiten.

Neue Jahrestiefs einzuplanen

  • Das erste Kursziel auf der Unterseite bei 3,03 USD werden die Bären unmittelbar anvisieren wollen.
  • Kommt es auch im Bereich der 3,00 USD zu keiner bullishen Umkehrbewegung, ist mittelfristig auch ein Rückfall bis an die Zwischentiefs aus dem Oktober 2021 bei 2,13 USD vorstellbar. In dieser Zone werden die Bullen abermals versuchen, eine Gegenbewegung zu initiieren.
  • Sollte der Gesamtmarkt mittelfristig weiter nachgeben, ist langfristig auch eine Korrektur bis an die 1,38 USD nicht ausgeschlossen. Dieses maximale bearishe Kursziel dürfte jedoch nur erreicht werden, wenn auch die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) deutlich unter die psychologische Marke von 20.000 USD korrigiert.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,93 Euro.

Du möchtest Kryptowährungen kaufen?
eToro bietet Investoren, von Anfängern bis zu Experten, ein umfassendes Krypto-Trading-Erlebnis auf einer leistungsstarken und dabei benutzerfreundlichen Plattform.*

Zum Anbieter

auf btc-echo lesen

Kasachstan meldet Einnahmen aus Mining-Abgaben für das Q1 2022

Die Regierung von Kasachstan, der heimlichen „Weltmacht“ im Bezug auf den Abbau von Bitcoin (BTC), hat nun ihre Einnahmen aus dem Krypto-Mining offengelegt.

Das kasachische Finanzministerium hat in einem entsprechenden Bericht vom 30. Mai aufgeschlüsselt, wie hoch die Einnahmen aus den Stromabgaben der in Kasachstan angesiedelten Mining-Unternehmen für das erste Quartal 2022 war.

Laut dem offiziellen Bericht hat die Regierung allein durch diese Abgaben zusätzliche 652 Mio. Tenge (ca. 1,5 Mio. US-Dollar) aus Krypto-Mining im Q1 2022 generiert. Eine stolze Summe, denn die Energieabgaben für Miner wurden überhaupt erst am 1. Januar 2022 eingeführt.

Wie das Finanzministerium angibt, wurde dabei sogar ein beträchtlicher Teil der prognostizierten Einnahmen gar nicht erst erzielt, denn die Regierung hat im ersten Jahresviertel eine Vielzahl an Mining-Unternehmen vom Netz genommen, um die Stromversorgung des Landes sicherzustellen. Im Zuge dessen will die Regierung die Stromabgaben für Krypto-Miner womöglich nochmal regional erhöhen.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Prada: Luxus-Label bringt eigene NFTs auf den Markt

  • Das italienische Modehaus Prada gab bekannt, im Rahmen seiner Kollektion Time Capsule neben physischen Produkten auch entsprechende NFTs herauszubringen.
  • Zusammen mit Cassius Hirst, dem Sohn des britischen Künstlers Damien Hirst, soll der 30. Drop im Rahmen der Kollektion am 2. Juni stattfinden.
  • Bei dem neuen Produkt der Kollektion handelt es sich um ein Unisex-Hemd, welches die für den 22-jährigen Künstler charakteristischen Masken- und Gehirnscan-Motive trägt.
  • “Mit der neuen Timecapsule NFT Collection führt Prada eine weitere Expansion und kreative Präsenz im Web3 ein”, schreibt das Luxus-Label auf seiner Website. “Jeder Timecapsule-Drop ist sowohl mit einem geschlechtsneutralen physischen Produkt als auch mit einem geschenkten NFT verbunden, einem GIF des Capsule-Videos, das die digitale Version des physischen Artikels darstellt.”
  • Auch will das Modehaus einen eigenen NFT-Marktplatz namens Prada Crypted lancieren. Eine gleichnamige Community auf Discord gibt es bereits.
  • Neben weltberühmten Luxusmarken wie Prada sind auch Modehäuser wie Philipp Plein oder Gucci in der Krypto-Szene aktiv. Letzteres testet sogar, Bitcoin und Co. als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Du möchtest ApeCoin (APE) kaufen?
Das ist unter anderem via eToro möglich. eToro bietet Investoren, von Anfängern bis zu Experten, ein umfassendes Krypto-Trading-Erlebnis auf einer leistungsstarken und dabei benutzerfreundlichen Plattform.

Zum Anbieter

auf btc-echo lesen

Bitcoin (BTC) in Argentinien immer populärer: Bürger wollen Inflation entfliehen

Seit 2016 ringt Argentinien mit einer Inflation. Die Abwertung des argentinischen Peso, die durch verschiedene Faktoren wie dem mangelnden Vertrauen in die Zentralbank oder übermäßige Ausgaben der Regierung verursacht wurde, hat die Kaufkraft der Bürger stark gemindert.

Dadurch sind 37,3 Prozent der Bevölkerung nun unter die Armutsgrenze gerutscht und viele andere haben alle ihre Ersparnisse verloren. Viele argentinische Bürger sind daher zu Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen übergegangen, um sich gegen die Inflation, die sich mittlerweile schon auf 60 Prozent beläuft, abzusichern. Und das trotz der Tatsache, dass der Markt sich seit mehreren Monaten im Minus bewegt und die Zentralbank Finanzinstituten verbietet, mit digitalen Vermögenswerten zu arbeiten.

In im Zusammenhang: Argentiniens Zentralbank verhindert Krypto-Einführung von großen Banken

In einem Bericht von Americas Market Intelligence hieß es, die „Krypto-Penetration“ in Argentinien belaufe sich auf 12 Prozent. Das ist doppelt so viel wie in Peru, Mexiko und anderen Ländern der Region.

Die Bürger Argentiniens akzeptieren Kryptowährungen aufgrund der Inflation immer schneller. Chart (Erstellt mit Canva).

Neben Bitcoin verwenden Argentinier zunehmend auch Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind, als Wertspeicher. Argentinien hat strenge Kapitalkontrollen für Devisengeschäfte eingeführt.

Als der Schöpfer von Ethereum Vitalik Buterin im Dezember Argentinien besuchte, erklärte er, die Akzeptanz von Kryptowährungen in dem Land nehme zu und auch die Akzeptanz von Stablecoins steige beträchtlich. Er gab aber zu bedenken, dass sich das ändern könnte, wenn der US-Dollar ernsthafte Probleme bekommt.

Insgesamt geht Argentinien eher vorsichtig bei der Regulierung von digitalen Vermögenswerten vor. In einem Youtube-Interview aus dem Jahr 2021 sagte der argentinische Präsident Alberto Fernandez: „Es gibt eine riesige Diskussion über Kryptowährungen. Diese Debatte wird weltweit geführt und ich muss zugeben, dass hier Vorsicht geboten ist.“

Er stellte aber auch fest, „Kryptowährungen haben einen Vorteil“, weil „sie dabei helfen, die Inflation einzudämmen“. Zudem seien sie „in gewissem Sinne beständige Vermögenswerte“.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen