Bitcoin statt Aktien: Kryptowährungen beliebter als Investmentfonds?

Zugegeben: Wenn es um den Ruhestand geht, würden wir wahrscheinlich alle gerne Cocktails an der Côte d’Azur schlürfen und sorgenfrei in den Tag hinein leben.

Für den Großteil jedoch die Realität: Die Rente schrumpft immer weiter, Inflationsraten schießen in die Höhe und nagen am Ersparten, die Angst vor einer Rezession nimmt zu. Also, bye-bye Lebensabend in Monaco? Vielleicht.

Aus diesem Grund spielen alternative Investments in Kryptowährungen, Immobilien und Venture-Capital (Wagniskapital) vor allem für Millennials eine immer wichtiger werdende Rolle. Das geht aus einer neuen Studie des US-amerikanischen Investmentunternehmens Alto hervor.

Demnach macht sich über die Hälfte (53 Prozent) der um die Jahrtausendwende geborenen Generation Sorgen darüber, ob sie es sich jemals leisten können wird, überhaupt in Rente zu gehen. Lediglich ein Viertel der Befragten gaben an, dass sie sich um ihren Ruhestand keine Sorgen machten – eine besorgniserregende Prognose.

Krypto: eine Altersfrage?

Der Report gibt zudem Aufschluss darüber, wie verschiedene Generationen mit Kryptowährungen im Vergleich zu klassischen Investments umgehen.

So sollen knapp 40 Prozent der Millennials bereits Bitcoin und Co. in ihrem Portfolio haben. Fast ein Drittel der Befragten zwischen 41 und 56 Jahren (Generation X) halten ebenfalls Kryptowährungen – mehr als doppelt so viele wie die Babyboomer (14 Prozent).

Der Studie zufolge sind Kryptowährungen bei Millennials beliebter als Investmentfonds und etwa genauso beliebt wie die Investition in einzelne Aktien.

Das Problem: Obwohl 89 Prozent der um die Jahrtausendwende Geborenen angeben, vorzuhaben, in alternative Investments wie Krypto und Co. zu investieren, hat über die Hälfte der befragten Millennials (56 Prozent) keine Ahnung, wie man das tut.

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Methodik

Alto hat mit dem Forschungsunternehmen 8 Acre Perspective eine quantitative Online-Umfrage durchgeführt. Dabei befragte man 2.000 US-Verbraucher:innen, davon 1.200 Millennials (25-40 Jahre), 400 der Generation X (41-56 Jahre), und 400 Babyboomer (57-64 Jahre). Alle Teilnehmer:innen waren noch nicht im Ruhestand, verfügten über ein Haushaltseinkommen von mindestens 35.000 US-Dollar pro Jahr, sowie ein investierbares Vermögen von mindestens 2.500 US-Dollar.

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