Terra-Exodus: Projekte migrieren zu Polygon

Der Untergang des Terra-Ökosystems liegt nun schon knapp zwei Monate zurück und hinterließ im Kryptosektor ein Feld der Verwüstung. Die Liste der Negativereignisse scheint grenzenlos: Geprellte Anleger, ein CEO, der sich mutmaßlich am Absturz der Kryptowährung bereichert haben soll und Projekte, die sich im Zuge des Crashs durch ungewisse Fahrwasser navigieren mussten.

Zumindest für Letztere nimmt der Terra-Niedergang nun einen scheinbar glücklichen Ausgang. Bereits kurz nach dem Zusammenbruch der Terra Blockchain buhlte der Polygon Studios CEO, Ryan Wyatt, um die Gunst der angeschlagenen Projekte – mit Erfolg. Wie der 35-Jährige nun auf Twitter berichtet, sollen sich nach aktuellem Stand 48 Projekte dem Netzwerk angeschlossen haben. Zu den bekanntesten Vertretern zählen: die Metaverse-Plattform Lunaverse, der NFT-Marktplatz OnePlanet und das Blockchain-Spiel Derby Stars.

Neben Polygon bemühen sich auch andere Krypto-Entwicklerstudios wie VeChain um ehemalige Terra-Projekte. Wer am Ende das Rennen um die Fachkräfte gewinnt, bleibt abzuwarten. Polygon hat derzeit aber die Nase vorn.

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