Ethereum Domains boomen – so viel zahlte ein Nutzer

  • Momentan herrscht wieder ein massiver Ansturm auf .eth-Domains.
  • Wer den langen Namen seiner Ethereum-Wallet vereinfachen möchte, kann sich über den Ethereum Name Service (ENS) einen neuen Domainnamen kaufen.
  • Laut dem leitenden ENS-Entwickler, Nick Johnson, wurden in der vergangenen Woche 108.000 ENS-Domains registriert. Daraus ergibt sich ein Anstieg von 218 Prozent, womit ein beachtliches Wachstum der Einnahmen einhergeht.
  • Allein am Sonntag verdiente ENS 684.000 US-Dollar – eine halbe Million US-Dollar mehr als am Vortag.
  • Die Ethereum-Domains werden als NFT verkauft und können mit der eigenen Walletadresse verknüpft werden. Mit dem Wunschnamen lässt sich die Adresse dann leichter merken und verbreiten.
  • Das Ganze ist deshalb so spannend, weil zweistellige und dreistellige Zahlen-Domains endlich sind. Damit entsteht eine erhöhte Nachfrage an eingängigen Zahlenfolgen.
  • Die Adresse “000.eth” wurde beispielsweise am 3. Juli 2022 für 300 ETH, knapp 339.000 US-Dollar verkauft.
  • Eine mögliche Ursache für den sprunghaften Anstieg könnte in einer Ausweitung auf Wunschdomains in arabischer und chinesischer Schrift liegen. So wurde eine solche Ethereum-Domain am Montag (6. Juli 2022) für 100 ETH (114.500 US-Dollar) verkauft.
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eToro: Trading-App entlässt 100 Mitarbeiter

Der in Israel ansässige Krypto-Broker eToro entlässt sechs Prozent seiner globalen Belegschaft, rund 100 Mitarbeiter. Das erfuhr BTC-ECHO aus Kreisen des Unternehmens. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von eToro:

In Anbetracht der aktuellen Marktbedingungen war es nun nach Zeiten des Hyper-Wachstums notwendig, einen ausgewogenen Ansatz zwischen Wachstum und Rentabilität einzuschlagen. Wir haben daher die schwierige Entscheidung getroffen, unseren weltweiten Personalbestand um etwa 6 Prozent zu reduzieren, um unser nachhaltiges, langfristiges Wachstum zu sichern.

eToro gegenüber BTC-ECHO

Rund 1.700 Mitarbeiter in zehn Standorten weltweit beschäftigt die Firma hinter der populären Trading-App, unter anderem in den USA, Israel und der Bundesrepublik Deutschland. Noch im März 2021 bereitete die FinTech Acquisition Corp. V. ein Übernahmeangebot für eToro vor, BTC-ECHO berichtete. Der Deal sollte die Unternehmensbewertung auf zehn Milliarden US-Dollar bringen. Doch er platzte wegen einer fehlenden Genehmigung der US-Börsenaufsicht, Securities and Exchange Commission (SEC) – mit drastischen Folgen für das FinTech-Unternehmen. Letztlich sind wohl auch die jetzigen Entlassungen auf das Nichtzustandekommen der Akquisition zurückzuführen.

Welche Niederlassungen am stärksten von den Entlassungen getroffen wurden und wie es um den deutschen Standort steht, ließ eToro gegenüber BTC-ECHO unbeantwortet. Ob es nach den aktuellen Stellstreichungen weitere Personalkürzungen geben wird, kommentierte man ebenfalls nicht. Es hieß lediglich, man wolle die betroffenen Mitarbeiter bei “ihren nächsten Karriereschritten unterstützen”.

Fallende Kurse, Pleitewellen, Schuldenkrisen: Die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten treffen den Kryptosektor seit Wochen mit voller Wucht. Auch bei anderen Krypto-Firmen wie Bitpanda und Crypto.com gab es zuletzt Massenentlassungen. Coinbase feuerte sogar 1.100 Mitarbeiter, rund 20 Prozent seiner Belegschaft. Was BTC-ECHO-Chefredakteur Sven Wagenknecht von der Entlassungswelle im Krypto-Space hält, lest ihr in seinem Freitagskommentar.

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BFG Superstars: Blockchain-Gründerprogramm geht wieder los

  • Zum zweiten Mal geht die Blockchain Founders Group geht mit ihrem Inkubationsprogramm BFG-Superstars für Start-ups aus dem Krypto-Space an den Start. Das geht aus einer Pressemeldung hervor, die BTC-ECHO vorliegt.
  • Neben finanzieller Unterstützung im Wert von bis zu 60.000 Euro pro Projekt profitieren ausgewählte Start-ups auch von einer Mentorenschaft.
  • Junge Unternehmen in den folgenden Bereichen sind von Interesse: DeFi, NFTs, Bitcoin Lightning, CO₂-Kompensation, Metaverse und Web3, DAOs und Governance, On-chain-Analytik und Forensik, Internet der Dinge (IoT), Krypto-Handel und Vermögensverwaltung, ESG und Nachhaltigkeit sowie Datenmonetarisierung.
  • Das Programm soll ab dem 1. September 8 bis 12 Wochen dauern. Insgesamt sei es geplant, zwischen fünf und sieben Start-ups pro Gruppe zu unterstützen.
  • Der Risikokapitalgeber finanziert die auf die Blockchain fokussierten Start-ups zusammen mit anderen Investoren. In der letzten Runde hat man beispielsweise in Projekte wie Sustaim, Signa X, oder NRverse investiert.
  • Bis zum 7. August 2022 können sich interessierte Gründerteams bewerben.
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Bitcoin: Diese deutsche Bank stellt als erste einen BTC-Automaten auf

Wenn man das Foyer der Hauptstelle der Volksbank Bayern Mitte in Ingolstadt betritt, kann man seit Kurzem einen Bitcoin-Automaten betrachten – und natürlich nutzen.

“Der Bitcoin-Automat ist insbesondere für Einsteiger und Anfänger ohne große Vorerfahrung geeignet, sich mit der Kryptowährung vertraut zu machen”, erklärt Andreas Streb, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG. “Das Thema Bitcoin ist in allen Altersklassen ein relevantes Thema. Wir nehmen seit geraumer Zeit bei vielen Kundinnen und Kunden ein gesteigertes Interesse an der Kryptowährung wahr.”

Damit man in der bayrischen Volksbank-Filiale Euros gegen Satoshis eintauschen kann, arbeitet das Geldinstitut mit Kurant zusammen. Das Unternehmen gilt als europäischer Marktführer im Vertrieb von Bitcoin-Automaten.

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“Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG unterstreicht durch die Inbetriebnahme des ersten öffentlichen Bitcoin-Automaten in einer Bank in Deutschland jetzt erneut ihre Pionierstellung als Bitcoin-Experte”, erklärt ein Sprecher für Kurant gegenüber BTC-ECHO.

Vor allem die steigende Inflation und die Niedrigzinspolitik würden das Interesse an Kryptowährungen schüren, so der Sprecher des Automatenvertreibers. Wie die finanzielle Beteiligung der Volksbank an den Umsätzen des Bitcoin-Automaten aussieht, möchte man uns jedoch nicht verraten.

Die gesetzeskonforme Abwicklung von Transaktionen mit dem Bitcoin-Automaten stellt dabei die Sutor Bank sicher. Sie ist der offizielle Anbieter des ATMs. “In erster Linie macht die Volksbank Bayern Mitte einen wichtigen Schritt nach vorne, indem sie die von Kurant betriebenen Bitcoin-Geldautomaten unter dem Lizenzdach von Sutor nutzt. Es ist das erste Mal, dass eine Bank zu den Installateuren gehört, was für uns natürlich ein wichtiger Meilenstein ist”, sagt Hartmut Giesen, Business Developer im Bereich Digital Partners, Fintech, Blockchain und Krypto bei der Sutor Bank gegenüber BTC-ECHO.

Dabei sei man auch guter Dinge, dass sich andere Banken in Deutschland zu Bitcoin und Co. bekennen. “Wir sind überzeugt, dass sich mehr traditionelle Banken für Kryptowährungen öffnen werden. Wir stellen mit den Krypto-Geldautomaten, aber auch mit unserem gesamten Krypto-as-a-Service-Angebot die regulierte Infrastruktur dafür bereit”, erklärt Giesen. “Mit dieser Plattform können Banken Kryptowährungen anbieten, ohne selbst in Technologie und Regulierung investieren zu müssen.”

Weiter in Richtung Bitcoin

Um den Bitcoin-Automaten zu nutzen, müsse man sich registrieren und im Besitz einer Wallet sein. Dazu könne man auch die neue VR-BitcoinGoCard nutzen, heißt es in einer Pressemeldung, die BTC-ECHO vorliegt.

Damit ist der Bitcoin-Automat längst nicht mehr das erste Krypto-Produkt der bayrischen Volksbank. Bereits im April dieses Jahres verkündete die Volksbank Bayern Mitte eine eigene Verwahrlösung für Krypto-Assets anzubieten. Zudem erlaubte man das direkte Investieren in Bitcoin über das Girokonto.

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband rudert in Bezug auf Krypto-Dienstleistungen jedoch aktuell wieder zurück. Noch vor Kurzem diskutierte man unter dem Dach der Bank mit dem größten Kundenstamm Deutschlands, ob man den Krypto-Handel anbieten solle. Letztendlich entschied man sich jedoch dagegen.

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Vom Poker-Profi zum Krypto-Fondsmanager – mit Florian Döhnert-Breyer

Florian Döhnert-Breyer scheint nicht auf den Kopf gefallen zu sein. Als Poker-Profi hat er schon bei Weltmeisterschaften in Las Vegas mitgespielt und damit sein Studium mehr als finanziert. Doch anstatt nun faul am Strand zu liegen, hat er seinen eigenen Krypto-Fonds gegründet.

Krypto-Investments mithilfe der Wissenschaft

Mit dem Analystenteam von 5F Crypto und seinem ehemaligen Professor nähert sich Florian dem Kryptomarkt auf möglichst wissenschaftliche Weise. Wie das Ganze funktioniert, wann er eine Gegenbewegung am Kryptomarkt sieht und in welche Kryptowährungen er investiert, erzählt er im BTC-ECHO Experts Podcast.

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eCash (XEC) mit 17 Prozent Kursplus der heutige Tagesgewinner

eCash (XEC) mit 17 Prozent Kursplus der heutige Tagesgewinner

6. Juli 2022:

Die Kryptowährung eCash (XEC) kann aktuell deutlich im Wert zulegen und in den letzten 24 Handelsstunden gut 17 Prozentpunkte im Wert zulegen. Das auf der Avalanche-Blockchain (AVAX) aufsetzende Protokoll entfernt sich damit zunehmend von seinem Jahrestief bei 0.00002550 US-Dollar und dürfte im Falle eines Ausbruchs über die 0,00004491 US-Dollar weiter gen Norden tendieren. Ein erstes relevantes Kursziel für eCash findet sich bei 0,00004874 US-Dollar.

DeFi-Protokoll TitanSwap (TITAN) korrigiert um 13 Prozent gen Süden

5. Juli 2022:

Der Kurs des DeFi-Protokolls TitanSwap (TITAN) kann sich auch zu Beginn dieser Handelswoche nicht stabilisieren und rutscht in den letzten 24 Handelsstunden um weitere 13 Prozentpunkte gen Süden. Im Wochenvergleich ist der Kursabschlag noch gravierender. In den letzten sieben Handelstagen korrigierte der TITAN-Kurs um 69 Prozentpunkte auf aktuell 1,50 US-Dollar. Die unsichere Situation bei den Lending-Protokollen ließ in den letzten Wochen viele DeFi-Coins deutlich im Wert abrutschen. Sollte TitanSwap unter die Unterstützungsmarke bei 1,38 US-Dollar wegbrechen, droht ein erneuter Rückfall bis an das Verlaufstief aus dem März 2022 im Bereich 1,10 US-Dollar.

Rettung von BlockFi lässt Celsius Network (CEL) um 26 Prozent steigen

3. Juli 2022:

Trotz der Gefahr einer möglichen Insolvenz der Lending-Plattform Celsius, kann sich der Kurs der Celsius-Token (CEL) in den letzten 24 Handelsstunden um 26 Prozent erholen. Positive Nachrichten über eine bevorstehende Übernahme des Konkurrenten BlockFi durch die US-Kryptobörse FTX wirken sich aktuell positiv auf die Kursentwicklung von Celsius (CEL) aus. Bereits in den letzten Handelstagen konnte sich der CEL-Kurs von seinem Wochentief bei 0,53 US-Dollar gen Norden absetzen und handelt mit 0,76 US-Dollar gut 42 Prozent höher. Ob Celsius eine mögliche Insolvenz ebenfalls abwenden kann, ist jedoch keines Wegs sicher. Die US-Großbank Goldman Sachs plant im Falle einer Insolvenz Vermögenswerte von Celsius übernehmen zu wollen.

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Italien: Regierung lässt 45 Millionen Euro für Blockchain springen

  • Ab September sollen umfangreiche Subventionen für Projekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) und Blockchain möglich sein.
  • Ganze 45 Millionen Euro will die italienische Regierung dafür bereitstellen.
  • “Wir unterstützen die Investitionen der Unternehmen in Spitzentechnologien mit dem Ziel, die Modernisierung der Produktionssysteme durch zunehmend vernetzte, effiziente, sichere und schnelle Managementmodelle zu fördern”, erklärt der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Giancarlo Giorgetti.
  • Der offiziellen Meldung zufolge können Unternehmen jeder Größe Subventionen beantragen. Projekte sollen sich auf ausgewählte Sektoren fokussieren. Dazu zählen: Industrie und Fertigung, Bildung, Logistik und Mobilität, Agrarlebensmittel, Umwelt, Kultur und Tourismus, Gesundheit oder Luft- und Raumfahrt.
  • Bereits im Mai ging Italien einen weiteren Schritt in Richtung des Krypto-Spaces. Binance erhielt die Zulassung als Börse – BTC-ECHO berichtete.
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Polkadot: So wird an der Zukunft des Internets gearbeitet

ITler aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt strömten in den vergangenen Tagen in die alte Eisenfabrik in Berlin – zu Polkadot-Decoded, dem Event, um sich von den neuesten Visionen rund um die Blockchain und einem ganz außergewöhnlichen Gefühl des Zusammenhalts mitreißen zu lassen. Mit dabei natürlich auch BTC-ECHO.

Von außen wirkt die Location alt, industriell und kühl. Doch im Inneren der alten Fabrik treffen Menschen aufeinander, die das Internet und unser gesamtes Leben revolutionieren wollen.

Überall in den Co-Working-Areas tummeln sich ITler. Wie hoch motivierte Ameisen finden sie zu kleinen Gruppen zusammen, tüfteln gemeinsam an Next Generation Smart Contracts, neuen Metaversen, der Zukunft des Web 3.0.

Was ist Polkadot?

Das von Gavin Wood 2017 gegründete Polkadot hat ein ambitioniertes Ziel: die Kommunikation zwischen verschiedenen Blockchains ermöglichen. Bisher ist das nur über Tricks möglich, die oft mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden sind, wie beispielsweise Brücken. Durch sogenannte Parachains können sich verschiedene Netzwerke jedoch sicher über Polkadot miteinander verbinden. Die allgegenwärtigen Grabenkämpfe zwischen Blockchains sollen so beendet werden und einer Ära der Kooperation weichen.

Angekommen merken wir schnell: Die Gemeinschaft verbindet etwas ganz Eigenes. Aus ihren technischen Fähigkeiten könnten “Polkadotianer” bei Techkonzernen wie Google, Apple oder Amazon dickes Kapital schlagen. Stattdessen stehen sie hier auf der Bühne und teilen ihre Errungenschaften mit den anderen Leuten aus der Community. Sie alle wollen das Internet dezentraler und sicherer machen.

Ein Metaverse mit Sinn?

“The Metaverse is bullshit if you’re not solving a problem.” Das erklärt Christel Sieling, bevor sie das Publikum mit einer Art Rakete durch das von ihrem Team kreierte Kusamaverse fliegt. Über eine große Leinwand tauchen wir gemeinsam mit ihr in eine vollkommen neue Welt ein.

Speakerin Christel Sieling und das Kusamaverse
Das Kusamaverse bietet eine visuelle Darstellung des Polkadot-Ökosystems. Quelle: Youtube/Kusama Network

Hier soll ein neues Ökosystem entstehen, welches das Polkadot-Netzwerk abbildet und es gleichzeitig ermöglicht, virtuell am Staking, Parachain-Auktionen, Versammlungen und Hackathons teilzunehmen.

Die Geburtsstunde vom Kusamaverse war die Corona-Pandemie. Vorher veranstaltete Polkadot regelmäßig die größten Coding-Events in Europa. In Zeiten von Social Distancing war das Kusamaverse eine Möglichkeit, um Menschen zusammenzubringen, gemeinsame Experimente zu wagen. Man konnte sich virtuell treffen und zusammen arbeiten. Durch Arbeitsgruppen, Videocalls und Messengern entsteht so ein virtueller Co-Working-Space. 

Und den kann die Welt, das denken zumindest Verfechter des Metaverse als Zukunftsvision von Arbeit im Web 3.0 des 21. Jahrhunderts, auch nach der Pandemie gut gebrauchen. Doch es wird nicht nur gearbeitet im Web 3.0, auch Wissen soll vermittelt werden.

Wissen im Web 3.0

OriginTrail hat den Anspruch, die physische Welt mit der digitalen Welt in einer einzigen verbundenen Realität zu verbinden. Es will die weltweit erste dezentrale Applikation für die grafische Darstellung von Wissen werden. Die Daten sollen einfach auffindbar, überprüfbar und damit nutzbar gemacht werden.

Bereits heutzutage wird eine ähnliche Technologie von US-Techkonzernen wie Google und Facebook genutzt. OriginTrail implementiert diese Technologie nun dezentral im Web.3.0 auf Polkadot. So ermöglicht OriginTrail bereits heute einen reibungslosen internationalen Handel zwischen internationalen Konzernen, u.a. um Lieferketten im Pharmasektor via Blockchain zu überwachen und zu schützen. Auch in DeFi und dem Metaverse wollen sie die Technologie einsetzen, um einfachen Zugriff auf Daten zu schaffen, beispielsweise auf Vermögenswerte.

Doch innerhalb der Polkadot-Community gibt es nicht nur Lobgesänge für die “schöne, neue dezentrale Welt.” So äußert der nächste Vortragende etwa Kritik an den Entwicklern innerhalb der Branche.

Astar Network: Next Generation Smart Contracts mit WASM

Seinen Vortrag beginnt Hoon Kim vom Parachain-Projekt Astar Network mit einer Abrechnung mit der (entwickelnden) Krypto-Community. Der wirkliche Wert von Blockchains liege für ihn in der Qualität und Nutzbarkeit sogenannter dApps. Genau hier fehle es an Innovationskraft.

Anstatt sich gegenseitig beim Entwickeln einer App zu helfen, kochten Softwareentwickler zu häufig ihr eigenes Süppchen. Um die dApp-Entwicklung voranzutreiben, setze sein Projekt deshalb auf die Nutzung und Optimierung von WASM-basierten Smart-Kontrakten (WASM = WebAssembly, eine Programmiersprache).

Sie bieten mehrere Vorteile gegenüber klassischen Smart Contracts. Vor allem erlauben sie ein Zusammenspiel zwischen Apps auf Ethereum und Polkadot. Das Astar Network fungiere laut Kim als eine Art Smart-Hub. Es verbinde beide Kontraktarten. Bereits heute vereine es die meisten Ethereum-basierten Vermögenswerte auf seiner Parachain und weise den höchsten Total Value Locked auf (TVL).

Disclaimer

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Stefan Lübeck und Giacomo Maihofer.

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Das sagt „Wolf of Wall Street“ Jordan Belfort über Bitcoin

  • Der ehemalige Börsenmakler und Crash-Prophet Jordan Belfort aka “Wolf of Wall Street” äußerte sich in einem Interview mit Yahoo Finance über Bitcoin.
  • Während der Wall-Street-Mogul noch vor einigen Jahren als Bitcoin-Gegner bekannt war, änderte Belfort seine Meinung. Mittlerweile tritt er als Krypto-Kenner auf.
  • Nun meint der berüchtigte Ex-Börsenmakler, dass man Bitcoin nicht als kurzfristiges Investment verstehen sollte. “Mit etwas Glück werden Sie bei einem Zeithorizont von 24 Monaten fast sicher Geld verdienen”, erklärt Belfort. “Wenn man einen Zeithorizont von drei oder vielleicht fünf Jahren ansetzt, wäre ich schockiert, wenn man kein Geld verdienen würde, weil die zugrundeliegenden Fundamentaldaten von Bitcoin wirklich stark sind.”
  • Als Grund führt Belfort die deflationäre Eigenschaft Bitcoins an. Aufgrund der steigenden Inflationsraten würde Bitcoin in Zukunft mehr als Wertspeicher genutzt werden, prophezeit er.
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Nach 3AC-Reinfall: Krypto-Lending-Anbieter Voyager Digital insolvent

  • Nachdem der Krypto-Lending-Anbieter Voyager Digital erst vor einer Woche verkündet hatte, den Handel, Einzahlungen, Abhebungen und das Rewards-Programm vorerst auszusetzen, meldete das Unternehmen nun seine Insolvenz an.
  • Der Lending-Dienst leitete ein entsprechendes Insolvenzverfahren bei einem New Yorker Gericht unter dem sogenannten Chapter 11 Code ein.
  • Diese Art von Insolvenz bedeutet, dass Sanierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen getroffen werden. Diese sollen zu einem Plan führen, wie das Unternehmen seine Gläubiger bestmöglich befriedigen kann.
  • Eigenen Aussagen zufolge halte Voyager Digital Krypto-Assets in Wert von etwa 1,3 Milliarden US-Dollar auf seiner Plattform. Seine Ansprüche gegenüber 3AC sollen über 650 Millionen US-Dollar betragen. Außerdem führe man mehr als 350 Millionen US-Dollar auf einem Konto bei der Metropolitan Commercial Bank.
  • “Diese umfassende Umstrukturierung ist der beste Weg, um die Vermögenswerte der Plattform zu schützen und den Wert für alle Beteiligten, einschließlich der Kunden, zu maximieren”, erklärt Stephen Ehrlich, CEO von Voyager Digital in einem offiziellen Statement.
  • Insbesondere die Pleite des Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) habe auch bei Voyager Digital zu finanziellen Engpässen geführt. Der offiziellen Meldung zufolge schulde 3AC dem Lending-Anbieter über 15.000 BTC und 350 Millionen USDC.
Steuererklärung für Kryptowährungen leicht gemacht
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