Spice DAO erwirbt Dune-Buch für 2,6 Millionen Euro – ohne Rechte

Um den aktuellen Wirbel zu verstehen, muss man sich zunächst den Gegenstand anschauen, um den es aktuell geht: Das Buch “Dune” aus dem Jahr 1965, geschrieben von Frank Herbert. Konkreter geht es hier um eine der noch 20 erhaltenen Original-Ausgaben der Vision, die Regisseur Alejandro Jodorowsky für eine mögliche Verfilmung entwickelte. Das Buch gilt heute als Science-Fiction-Bibel und als Inspiration für Filme wie “Star Wars” oder “Alien”. Jodorowsky selbst scheiterte in den 1970ern an der Umsetzung der Vorlage.

Was hat das mit heute zu tun?

Eine dieser Ausgaben wurde nun im November 2021 bei Christie’s versteigert. Die Kunstexpert:innen schätzen den Wert auf zwischen 25.000 und 35.000 Euro, verkauft wurde es für 2,66 Millionen Euro.

Grund für diesen hohen Preis war die “Spice DAO” (Decentralized autonomous Organisation). Diese ersteigerte das Buch, um nach eigener Aussage die einzelnen Seiten der Öffentlichkeit als NFTs zugänglich zu machen und eine Serie zu produzieren, die auf den Inhalten basiert.

Das sorgte für Spott und Häme in den sozialen Medien. Denn das Buch ist nicht nur seit 2021 vollständig digitalisiert und somit für jede:n zugänglich. Die Organisation hat auch nicht die erforderlichen Lizenz- und Verwaltungsrechte erworben – darf also gar keine Serie auf Basis des Buches drehen, geschweige den veröffentlichen.

Ist die Schadenfreude gerechtfertigt?

Dass die Spice DAO gerade in den Medien als relativ ungebildet und blöd dargestellt wird, ist an dieser Stelle nicht ganz fair. Bereits in einem Statement vom 2. Dezember 2021 verwiesen sie darauf, dass sie die Probleme bei der Serien-Verfilmung sehen:

Wir besitzen zwar nicht das geistige Eigentum an Frank Herberts Meisterwerk, haben aber die einmalige Gelegenheit, unsere eigene Ergänzung des Genres als Hommage an die Giganten vor uns zu schaffen.

Spice DAO, 2. Dezember 2021

Es wird also spannend bleiben, wie es der dezentralen Organisation gelingen soll, die geplante Mini-Serie an einen Streaming-Dienst zu verkaufen, ohne die genannten Rechte zu verletzten. Möglicherweise war die Aktion, der gezahlte Betrag und der jetzige Medien-Rummel auch nichts weiter als eine ganz schön mutige PR-Aktion. Gegen die Tokenisierung der einzelnen Seiten oder Geschichten daraus spricht zudem vorerst nichts. Die Spice DAO kann die Buchseiten digitalisieren, als NFT vermarkten und über eine Plattform verkaufen.

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Bitcoin-Kurs: Die Bullen geben sich weiterhin nicht geschlagen

Bitcoin (BTC): Steht die Kursumkehr in den Startlöchern?

BTC-Kurs: 41.992 USD (Vorwoche: 43.800 USD)

Widerstände/Ziele: 42.406 USD, 43.800 USD, 44.499 USD, 45.474 USD, 45.846 USD, 47.070 USD, 48.639 USD, 49.487 USD, 51.307 USD, 52.125 USD, 53.005 USD, 54.077 USD, 55.817 USD, 56.979 USD, 57.901 USD, 59.778 USD, 61.771 USD, 63.189 USD, 64.896 USD, 66.299 USD, 67.416 USD, 69.000 USD, 70.856 USD, 76.472 USD, 77.678 USD, 85.563 USD, 87.090 USD, 89.982 USD, 100.259 USD, 114.961 USD

Unterstützungen:  41.438 USD, 40.585 USD, 39.650 USD, 37.389 USD, 36.643 USD, 34.899 USD, 30.000 USD, 28.810 USD, 26.170 USD

Auch diese Woche geht die Stabilisierungsphase im Bereich der 40.000 USD weiter.  Den Bullen gelang es in den letzten Handelstagen trotz einer zunehmenden Schwäche am klassischen Finanzmarkt in den USA den BTC-Kurs oberhalb der 41.000 USD zu halten. Zwar befindet sich die Krypto-Leitwährung weiterhin in einer Seitwärtsphase, welche sich durchaus noch Wochen hinziehen kann, dass die Bullen zuletzt jedoch immer wieder zur Stelle waren, als der BTC-Kurs abzustürzen drohte, ist ein erstes positives Indiz. Da das Open-Interest der Kurswetten auf den Bitcoin ein deutlich erhöhtes Niveau aufweist, ist jederzeit ein Kurs-Squeeze vorstellbar.

Laut aktueller On-Chain Daten von Glassnode haben Anleger aktuell mehr als 250.000 BTC in gehebelte Future-Wetten investiert. In welche Richtung sich der Bitcoin-Kurs in der Folge entladen könnte, ist aktuell jedoch nicht abzusehen. Argumente für beide Szenarien gibt es genügend. Solange die Käuferseite Bitcoin nicht dynamisch über die 47.000 USD zurück in Richtung 52.000 USD hochkaufen kann, haben trotz sämtlicher bullisher Argumente die Bären weiterhin das Szepter in der Hand. Zudem gilt es weiterhin einen Blick auf die Kursentwicklung der Technologie-Börse Nasdaq zu haben.

Bullishes Szenario (Bitcoin-Kurs)

Die Bitcoin-Bullen geben sich weiterhin nicht geschlagen. Dass ein erneuter Absturz unter die 40.000 USD in den letzten Handelstagen immer wieder abgewendet werden konnte, ist ein erstes Indiz für eine mögliche Bodenbildung und zeigt die Relevanz dieses Bereichs. Dass Bitcoin am heutigen Mittwochmorgen erneut den Bereich um 41.200 USD als Startrampe für den aktuellen Sprung über die 42.500 USD nutzen konnte, macht kurzfristig höhere Kurse erwartbar. Somit könnte sich die in der Vorwochenanalyse angesprochene Divergenz sowie der überverkaufte Status beim RSI-Indikator zunehmend positiv auf den BTC-Kurs auswirken.

Kann sich der Bitcoin-Kurs zeitnah oberhalb der 42.406 USD stabilisieren, rückt der Bereich um 43.800 USD wieder in den Blick. Hier findet sich aktuell auch der EMA20 (rot). Gelingt es, diese Marke per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, und in der Folge auch das Verlaufshoch der Vorwoche bei 44.499 USD zu durchstoßen, kommt es zwischen 45.474 USD und 45.846 USD zu einer Vorentscheidung für die kommenden Handelswochen. Gelingt es den Bullen diese Widerstandszone zu durchbrechen, ist ein Durchmarsch bis an die 47.070 USD einzuplanen. An dieser Kursmarke werden die Bären erneut versuchen den BTC-Kurs zu deckeln. Der Kreuzwiderstand aus Supertrend und EMA50 (orange) wirkt hier als starke Barriere.

Die Make-or Break Zone

Der grüne Widerstandsbereich kombiniert mehrere starke Widerstandslinien. Im Bereich der 48.639 USD finden sich aktuell der EMA200 (blau), der MA200 (grün) sowie das obere Bollinger-Band. Im ersten Versuch werden die Bullen hier scheitern. Kann sich der BTC-Kurs in der Folge jedoch oberhalb der 45.846 USD stabilisieren, und daraufhin auch die 48.639 USD per Tagesschlusskurs hinter sich lassen, hellt sich das Chartbild zugunsten der Käuferseite auf. Sodann ist ein Anstieg bis in die blaue Zone zwischen 50.790 USD und 51.307 USD einzuplanen.

Kommt es auch hier zu keiner nachhaltigen Umkehrbewegung zurück unter die 48.639 USD, ist ein Angriff auf das Zwischenhoch vom 27. Dezember 2021 bei 52.124 USD vorstellbar. Kann die Käuferseite in den kommenden Handelswochen diese Widerstandsmarke zurückerobern, rückt die Zone zwischen 53.005 USD und 54.077 USD als Zielbereich in den Blick. Fällt der Bitcoin-Kurs sodann nicht massiv zurück unter die 52.124 USD, dürfte Bitcoin zum Sprung auf die 55.817 USD ansetzen. Erste Anleger werden hier Gewinne einstreichen wollen.

Sollte dieser Resist überwunden werden, müssen beide Seiten spätestens im Bereich der 57.901 USD Farbe bekennen. Eine nachhaltige Überwindung dieses Kursniveaus steigert die Chancen auf einen Anstieg in Richtung eines neuen Allzeithochs zunehmend. Hier verläuft neben dem horizontalen Widerstand auch das 61er Fibonacci-Retracement der kompletten Abwärtsbewegung vom Allzeithoch. Ein Ausbruch über diesen starken Widerstand hätte für die kommenden Monate einen wichtigen charttechnischen Charakter. Sodann dürfte Bitcoin die 59.778 USD anlaufen.

Gelingt eine Rückeroberung der psychologisch wichtigen 60.000 USD und Bitcoin übersteigt auch die 61.771 USD, ist ein Angriff auf das Allzeithoch zunehmend wahrscheinlich. Ein Ausbruch über die Widerstandszone zwischen 63.189 USD und 64.896 USD aktiviert das Verlaufshoch vom 15. November bei 66.299 USD. Spätestens wenn auch die 67.416 USD durchbrochen werden, wird Bitcoin die 69.000 USD anlaufen. Für die kommenden Handelswochen ist nicht mit einem unmittelbaren Durchmarsch bis ans Allzeithoch zu rechnen. Zu viele starke Widerstände müssen die Bullen erst aus dem Weg räumen.

Bearishes Szenario (Bitcoin-Kurs)

Den Bären scheint kurzfristig die Kraft ausgegangen zu sein. Dieses zeigt sich eindrucksvoll an den langen Kerzendochten der letzten Tageskerzen. Jedoch darf die fehlende Durchschlagskraft im Bereich der 40.000 USD nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verkäuferseite weiterhin den Takt vorgibt. Solange Bitcoin nicht mal den EMA20 (rot) zurückerobert und in der Folge die Abrisskante bei 45.846 USD dynamisch durchbricht, können die Bären jederzeit einen neuen Abverkauf initiieren. Ein Tagesschlusskurs unterhalb der 42.406 USD macht einen Rückfall bis in die Zone zwischen 41.438 USD und 40.585 USD wahrscheinlich. Sollte diese Zone aufgegeben werden, ist ein Retest des Wochentiefs bei 39.650 USD einzuplanen. Wie oft die Bullen einen derartigen Rücksetzer noch parieren können, gilt es genau zu beobachten.

Ein erstes Indiz eines möglichen Durchbruchs des Verlaufstiefs ist in einem Wochenschlusskurs unterhalb dieser Unterstützung zu sehen. Bricht diese Supportmarke, droht eine Beschleunigung der Trenddynamik gen Süden. Das Krypto-Winterszenario wäre damit wieder auf dem Tisch. Ein mögliches erstes Ziel ist das 23er Fibonacci-Retracement bei 37.389 USD. Dreht Bitcoin hier nicht dynamisch gen Norden, weitet sich der Abverkauf augenblicklich bis in die türkise Zone zwischen 36.643 USD und 34.899 USD aus. Dieser Bereich ist als letzter potenzieller Umkehrbereich für die Käuferseite anzusehen.

Glänzen die Bullen hier mit Abstinenz, wird Bitcoin die psychologisch wichtige 30.000 USD Marke anvisieren. Auch ein direkter Retest des 2021er-Tiefs bei 28.795 USD ist vorstellbar. Kann diese Kursmarke nicht massiv verteidigt werden, rückt die hellgrüne Zone zwischen 26.170 USD und 27.562 USD als Zielbereich in den Blick. Mittelfristig könnte Bitcoin sogar bis an das Ausbruchslevel aus 2020 bei 20.000 USD zurückfallen. Anleger können aktuell erste Positionen aufbauen, sollten diese jedoch unterhalb der 39.650 USD absichern.   

Bitcoin-Dominanz: Die Bullen verteidigen die 40 Prozent

Kursanalyse Bitcoin-Dominanz (BTC-Dominanz) KW02
Bitcoin-Dominanz auf Basis von Werten von Cryptocap dargestellt

Bei der Betrachtung der Bitcoin-Dominanz hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche nur wenig geändert. Erneut konnte die BTC-Dominanz die psychologisch wichtige 40-Prozent-Marke verteidigen und macht sich aktuell daran den Kreuzwiderstand bei 40,66 Prozent anzugreifen. Gelingt ein Ausbruch über diesen Widerstand, rückt erneut die Oberseite der blauen Unterstützungszone bei 41,13 Prozent in den Blick.  

BTC-Dominanz: Bullishes Szenario

Der BTC-Dominanz konnte auch diese Woche einen Absturz abwenden. Die Bitcoin-Dominanz verteidigte abermals den Bereich um 40 Prozent, und versucht aktuell in Richtung des EMA50 (orange) anzusteigen. Interessanterweise biegt sich das obere Bollinger-Band zunehmend gen Norden auf, was einen potenziellen Folgeanstieg zunehmend wahrscheinlicher macht. Wird die 40,66 Prozent durchbrochen und der Bereich um 41,13 Prozent angelaufen, ist eine erste Richtungsentscheidung für die kommenden Wochen erwartbar. Gelingt es in die 41,13 Prozent per Tagesschlusskurs zu durchbrechen und aus der blauen Unterstützungszone nach oben rauszulaufen, wartet zunächst der Supertrend bei 41,44 Prozent als Widerstandsmarke. Wird dieser überwunden, wäre zunächst Platz in Richtung der 42,28 Prozent. Hier scheiterte die Marktdominanz bereits im Dezember 2021.

Stabilisierung nimmt Formen an

Gelingt es auch diesen Widerstand dynamisch zurückzuerobern, kommt die orange Widerstandszone zwischen 42,99 Prozent und 43,36 Prozent als Zielbereich in den Blick. In dieser Zone finde sich der MA200 (grün). Bricht die Bitcoin-Dominanz über diese Zone nachhaltig aus, ist ein Folgeanstieg bis in die rote Resistzone einzuplanen. An der 43,67 Prozent verläuft neben dem EMA200 (blau) auch ein wichtiger horizontaler Widerstand. Sollte Bitcoin es in der Folge schaffen, die Altcoins outzuperformen, und auch die Oberkante der roten Widerstandszone bei 44,25 Prozent hinter sich lassen, ist die Bodenbildung als abgeschlossen anzusehen.

Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg bis in die gelbe Zone zwischen 45,08 Prozent und 45,70 Prozent. Sollte Bitcoin die 47.000 USD zurückerobern und in Richtung 52.000 USD marschieren, sollte auch die Bitcoin-Dominanz bis an das Oktoberhoch bei 47,72 Prozent durchstarten können. Aktuell ist diese Kursmarke als maximales Anstiegsziel für die kommenden Wochen anzusehen. 

BTC-Dominanz: Bearishes Szenario

Sollte die BTC-Dominanz jedoch an der 40,66 Prozent, spätestens aber an der 41,13 Prozent gen Süden umdrehen, ist vorerst weiterhin mit einem Kampf um die 40 Prozent zu planen. Ein Rückfall unter die 40,03 Prozent wäre ein erstes Indiz für eine anhaltende Schwäche der Bitcoin-Dominanz. Fällt die Marktmacht der Krypto-Leitwährung sodann zurück in Richtung 39,56 Prozent und gibt diese abermals auf, ist ein Retest des Jahrestiefs bei 39,24 Prozent wahrscheinlich. Hier ist erneut mit Gegenwehr der Bitcoin-Bullen zu rechnen.

Sollte die BTC-Dominanz diese Marke per Wochenschluss unterschreiten, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Folgebewegung gen Süden deutlich an. Sodann dürfte sich die Trendbewegung unmittelbar bis an die 37,67 Prozent ausdehnen. Die Bullen dürften hier erneut alles versuchen, um einen endgültigen Absturz der BTC-Dominanz in Richtung 30 Prozent zu verhindern. Kommt es in diesem Bereich zu keiner dynamischen Gegenbewegung und dieser Support wird durchbrochen, rückt perspektivisch die psychologisch wichtige 30 Prozentmarke in den Blick. Dieses Szenario würde die Chance auf die von vielen erwartete Altcoin-Saison deutlich erhöhen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,87 Euro.

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BIZ-Direktor: Ist DeFi nur eine „große Illusion“?

Agustín Carstens, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), findet klare Worte, was die Distributed-Ledger-Technologie betrifft. Wie es in einem Bericht von Bloomberg heißt, meint er, die Befürworter einer dezentralisierten Zukunft des Geldes würden einer Illusion aufsitzen. Ihr Vorhaben sei es, das Finanzwesen zu demokratisieren, indem sie große Banken und andere Mittelsmänner ausschalten. Doch dies sei de facto gar nicht das, was diese Finanzanwendungen schlussendlich leisten würden, so Carstens am Dienstag bei einer Veranstaltung in Frankfurt. 

Dezentralisierung kann ein hehres Ziel sein. In vielen Fällen verbessert sich die Regierungsführung, wenn die Macht wirklich gestreut ist, mit angemessenen Kontrollen und Gegengewichten. Dieses Prinzip ist in freien und wettbewerbsorientierten Märkten verankert. Aber dieses Prinzip ist nicht das, was DeFi-Anwendungen bieten. Es besteht eine große Kluft zwischen Vision und Realität

, erklärte Carstens bei einem Vortrag am Frankfurter Institute for Law and Finance (ILF). Diese Skepsis überrascht nicht, denn der BIZ-Direktor hat sich in der Vergangenheit schon öfter skeptisch zu digitalen Assets geäußert. Seiner Meinung nach können selbstausführende Protokolle oder Smart Contracts nicht jedes mögliche Szenario abdecken. Sie seien stattdessen darauf angewiesen, dass Einzelpersonen den Code schreiben und aktualisieren.

BIZ-Chef lobt Regulierung von Stablecoins

Darüber hinaus begünstigen bestimmte Merkmale von DeFi-Blockchains die Konzentration der Entscheidungsgewalt in den Händen einiger weniger Token-Besitzer, so Carstens. Zum Beispiel müssten Transaktionsvalidierer eine ausreichende Entschädigung erhalten, um ihnen “den richtigen Anreiz” zur Teilnahme zu geben, sagt er. Stablecoins seien eine stabilere und bessere Alternative. Allerdings unter der Vorraussetzung, dass 

sie angemessen reguliert werden, um die Risiken, die sie darstellen, wie z. B. Zahlungsausfälle, Risiken für das Zahlungssystem und die Konzentration wirtschaftlicher Macht, anzugehen.

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Opera bringt Krypto-Browser heraus: Konkurrenz für Brave?

  • Die Betaversion des Krypto-Browsers von Opera, der in Konkurrenz zum beliebten Brave Browser geht, ist ab sofort PC, Mac und Smartphones verfügbar.
  • Der neue Browser fokussiert sich auf Web-3.0-Anwendungen und soll den 2018 eingeführten Webbrowser mit integrierter Krypto-Wallet ablösen.
  • Der Bowser “wurde speziell entwickelt, um mit einer Vielzahl von dezentralen Apps (dApps) zu arbeiten und eine tiefere Funktionalität zu bieten als ein herkömmlicher Browser mit einem einfachen Web-Wallet-Add-on”, erklärt Opera in einem Blogpost.
  • Auch eine “neue native Krypto-Wallet” sei in der Betaversion integriert, kompatibel ist der Browser aber auch mit der Metamask-Wallet.
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Krypto-Mining: EU-Regulator fordert Verbot

  • Erik Thedéen, stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), hat sich laut Financial Times für ein Verbot von Proof-of-Work-basiertem Krypto-Mining ausgesprochen.
  • Bitcoin-Mining sei demnach zu einer nationalen Frage geworden: “Die Lösung ist, Proof-of-Work zu verbieten. Proof-of-Stake hat ein deutlich geringeres Energieprofil”, erklärte Thedéen.
  • Thedéen wolle eine Debatte über den Energieverbrauch im Krypto-Sektor anstoßen: “Wir müssen eine Diskussion über die Umstellung der Branche auf eine effizientere Technologie führen”.
  • Die Bitcoin-Ökobilanz sorgt immer wieder für Verbotsdebatten.
  • Im November forderte die schwedische Finanzaufsicht ebenfalls ein entsprechendes Verbot.
  • In der Juli-Ausgabe des Kryptokompass von BTC-ECHO räumen wir mit einigen Mythen rundum das Thema Krypto-Mining auf und nehmen den tatsächlichen Energieverbrauch von Bitcoin genauer unter die Lupe.
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CoinMarketCap arbeitet mit Shiba Inu zusammen

Der offizielle Twitter-Account von Shiba Inu hat ein Update zu dem jüngsten Vorfall bei CoinMarketCap veröffentlicht. Die Ranking-Website für Kryptowährungen arbeitet nun mit den SHIB-Entwicklern zusammen, da es zuletzt im Zusammenhang mit Wormhole-Adressen zu Problemen kam. Zuvor hatte die Shiba-Inu-Community auf drei gefälschte Smart-Contract-Adressen auf CoinMarketCap hingewiesen. Diese basierten jedoch auf den drei Ethereum-Konkurrenten Binance Smart Chain, Terra und Solana. 

Das Team von Shiba Inu hat daraufhin klargestellt, dass jede Nicht-Ethereum-Adresse in der Tat ungültig sei. SHIB ist ein ERC-20-Token. Daher seien Coins, die an Adressen anderer Chains gesendet werden, für immer verloren. Die Plattform CoinMarketCap hatte jedoch zunächst argumentiert, dass es sich dabei nicht um bösartige Adressen handele. Sie würden lediglich zur “Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit” dienen. Dazu ist auch zu sagen, dass Shiba Inu unter Ether-Großinvestoren außerordentlich beliebt ist

Shiba Inu äußert Sicherheitsbedenken

In seinem Statement würdigt das Shiba-Inu-Team zwar die Bemühungen hinsichtlich der Interoperabilität. Es weist aber auch auf “fundamentale Grenzen” für das Sicherheitsniveau hin, die durch die Integration solch fremder Adressen entstehen würden. In Anlehnung an die von der Community geäußerten Bedenken kritisierten die Entwickler auch CoinMarketCap dafür, Entscheidungen über den Token auf “zentralisierte” Weise zu treffen. Gleichzeitig nahmen sie aber auch ihre Anschuldigungen, gefälschte Smart-Contract-Adressen zu verbreiten, zurück.

In der Tat wirft die Aktion von CoinMarketCap Zweifel auf.

Ich verstehe nicht, wie CMC … sich in die Funktionsweise eines Coins oder Tokens einmischen kann. Es ist wie ein Einzelhandelsgeschäft, das einen Markennamen verkauft und beschließt, die Farbe oder die Größe der Marke des Händlers zu ändern, ohne dass das Unternehmen davon weiß

, schreibt ein Twitter-User namens @MrBarre

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Singapur verschärft Anti-Krypto-Kurs

  • Singapur geht konsequent gegen die Verbreitung von Kryptowährungen im öffentlichen Raum vor.
  • Wie Bloomberg berichtete, hat der größte ATM-Betreiber in Singapur, Daenerys & Co., seine Dienste bereits eingestellt.
  • Dem waren neue Richtlinien der Monetary Authority of Singapore vorausgegangen.
  • Singapur will demnach die Vermarktung von Kryptowährungen drastisch einschränken.
  • Auch das Finanzministerium in England möchte Krypto-Werbung zum Schutz von Verbraucher:innen künftig schärfer regulieren – BTC-ECHO berichtete.
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Ethereum-Wal pumpt 120 Millionen US-Dollar in Altcoins

  • Der laut Whalestats drittgrößte Ethereum-Wal namens “Light” hat in den letzten Tagen über 128 Millionen US-Dollar in Altcoins investiert.
  • Die Einkaufstour begann vergangenen Donnerstag, den 13. Januar. Allein an dem Tag erwarb der Ethereum-Wal über 3,2 Millionen GALA-Token für 1,1 Millionen USD, knapp 400.000 OMG-Token für 2,4 Millionen USD, eine Million LINK-Token für 25 Millionen US-Dollar und 2.000 WBTC für 86 Millionen US-Dollar.
  • Am 17. Januar kaufte der Wal zunächst 426.000 SAND-Token und im Anschluss weitere 1,1 Millionen für insgesamt über zehn Millionen US-Dollar.
  • Am 18. Januar legte der Ethereum-Wal 1,8 Millionen USD für 642,999 MANA-Token und zwei Millionen USD für drei Millionen CQT-Token auf den Tisch.
  • Im vergangenen November hatte der drittgrößte Bitcoin-Wal 100 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung investiert, BTC-ECHO berichtete.
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OpenSea schluckt Ethereum-Walletanbieter Dharma Labs

OpenSea kauft Dharma Labs

19. Januar 2022:

Der NFT-Marktplatz OpenSea expandiert mit der Übernahme von Walletanbieter Dharma Labs weiter im Ethereum-Ökosystem. OpenSea-CEO Devin Finzer erklärte in einer Stellungnahme, dass der “Zusammenschluss die Akzeptanz von NFTs und web3 fördern wird und uns dabei helfen wird, das Erlebnis des Kaufs, des Minting und des Verkaufs von NFTs auf OpenSea dramatisch zu verbessern”. Mitbegründer und CEO von Dharma Labs, Nadav Hollander, bekleidet im Zuge der Übernahme den Posten als neuer Chief Technology Officer bei OpenSea. Wieviel sich der Markplatz den Deal kosten ließ, gab das Unternehmen nicht bekannt. Laut Axios könnte die Übernahme zwischen 110 und 130 Millionen US-Dollar gekostet haben.

NF-G: Mercedes-Benz lanciert NFT-Kollektion

18. Januar 2022:

Gemeinsam mit Art2People bringt Mercedes-Benz eine NFT-Kollektion auf Basis der neuen G-Klasse raus. Nach Inhalt eines Tweets, den der Autohersteller am gestrigen Montag, dem 17. Januar, veröffentlicht hat, sind fünf Künstler:innen damit betraut, NFT-Kunst für Mercedes zu schaffen. Als Vorbild soll die Mercedes-Benz G-Klasse dienen, ein Luxus-SUV.

Als NFT-Künstler:innen mit dabei sind: Baugasm, Klarens Malluta, Antonio Tudisco, Charlotte Taylor x Anthony Authié und Roger Kilimanjaro,

20.000 Euro für Schach-Weltmeister NFTs

14. Januar 2022:

Anfang des Jahres traute sich das Hamburger Unternehmen ChessBase mit der ersten NFT-Kollektion berühmter Schachspieler auf den Handelsplatz OpenSea. Nun ist der Groschen wortwörtlich gefallen: Insgesamt 14 digitale Kunstwerke ausgewählter Schach-Legenden erzielten bei der Versteigerung rund 20.000 Euro.

Mit einem Preisschild von knapp 1 ETH (aktuell rund 2.855 Euro) verbleibt Bobby Fischer als teuerster Schachweltmeister der Auktion. Auf dem zweiten und dritten Platz sind demnach Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik zu finden.

“Wir haben mit dieser CHESS WORLD CHAMPIONS NFT Collection Neuland für uns und für die globale Schach-Community betreten”, so Matthias Wüllenweber, Geschäftsführer von ChessBase. “Ich kann heute schon sagen, da wird noch mehr von uns kommen”.

Snoop Doggs Bong-Bauer bringt NFTs heraus

12. Januar 2022:

Der Designer maßgeschneiderter Bongs für Persönlichkeiten aus Hollywood setzt nun auf non-fungible Token. Wie jüngst angekündigt, möchte Jerome Baker Designs seine gläsernen Meisterwerke als NFTs verewigen.

“Wir bei JBD glauben leidenschaftlich an die Zukunft einer Blockchain- und Krypto-basierten digitalen Kunstwelt und die ultimative Demokratisierung und Verteilung von authentischen und geschützten digitalen Assets”, erklärte Jason Harris, Gründer und Präsident von Jerome Baker Designs.

Zusammen mit der Trading-Plattform FDCTech plant der Bong-Hersteller, die digitalen Kunststücke und dazugehörige, physische Produkte auf der Ethereum-Blockchain zu launchen. Die NFTs sollen pünktlich zum Superbowl im Februar im Angebot sein.

JBDs Kundenstamm ist derweil mit Berühmtheiten der Entertainment-Branche bestückt. Etwa Rapper Snoop Dogg oder Schauspieler George Clooney gehören zu den Abnehmern des Glasherstellers.

Rapper Nas verkauft Lizenzgebühren als NFTs

7. Januar 2022:

Die New Yorker Raplegende Nas verkauft Streaming-Lizenzgebühren als LDAs (Limited Digital Assets) – Polygon-basierte NFTs – über die Plattform Royal. Zur Auswahl stehen “Ultra Black”, die erste Single aus dem 2021 mit dem Grammy Award ausgezeichneten Album King’s Disease, und “Rare” aus dem Nachfolgealbum King’s Disease II. Die Song-Rechte sind in mehrere Token gestückelt und in den Kategorien Gold, Platin und Diamant aufgeteilt, mit denen Käufer:innen unterschiedlich hohe prozentuale Anteile an den Streaming-Lizenzgebühren erhalten. Überraschend kommt der Schritt nicht. Der Schöpfer vom 1994 erschienenen Hip-Hop-Meilenstein “Illmatic” hat sich bereits als Investor bei Royal betätigt. Der Verkauf startet am 11. Januar.

ChessBase versteigert legendäre Schachspieler als NFTs

4. Januar 2022:

Schachbegeisterte mit Hang zu Krypto kommen aktuell auf OpenSea auf ihre Kosten. Auf dem NFT-Marktplatz versteigert der deutsche Publisher von Schachsoftware, ChessBase, die offizielle CHESS WORLD CHAMPIONS NFT Collection. Die NFTs bilden die Speerspitze der Schachwelt, darunter Bobby Fischer, Anatoly Karpov und Viswanathan Anand, und Züge ihrer unsterblichen Partien ab. Als besonderes Schmankerl hat ChessBase die Kollektion am 4. Januar um einen NFT zu Viktor Kortschnoj ergänzt. Unvergessen ist Kortschnojs 32 Partien dauernde Schachschlacht gegen Karpov bei der Weltmeisterschaft 1978, die er am Ende verlor. Sein NFT ist nicht verkäuflich und wird unter allen Bietenden nach Auktionsende am 12. Januar verlost.

Eminem kauft NFT für 450.000 US-Dollar

3. Januar 2022:

Der US-Rapper Eminem hat seine NFT-Sammlung weiter ausgebaut. Zum Jahreswechsel sicherte sich der 49-Jährige ein Exemplar der heißbegehrten Bored Ape Yacht Club (BAYC). Dafür legte “Slim Shady” 123,45 ETH (zu dem Zeitpunkt knapp 450.000 US-Dollar) auf die virtuelle Ladentheke. Mittlerweile ist es bereits der 15. NFT, den Eminem sein Eigen nennen kann.

Das BYAC-Mitglied “GeeGazza” zeigte sich auf Twitter überglücklich über den Kauf des NFT durch die Detroiter Raplegende.

Neben Eminem sicherten sich bereits zuvor auch andere US-Promis eigene BAYC-Exemplare. Unter Ihnen etwa NBA-Star Stephen Curry oder auch Talkshow Host Jimmy Fallon.

Disney bringt Mickey Mouse als NFT

22. Dezember 2021:

Bereits Ende Oktober verkündete Disney gemeinsam mit dem NFT-Marktplatz VeVe die Lancierung einiger Disney-NFTs, die etwa Charaktere aus den beliebtesten Franchises des Unternehmens beinhalten sollten – BTC-ECHO berichtete. Mit dabei, neben Darth Vader, Elsa und den Helden aus den Marvel-Filmen, waren auch die ältesten Figuren des Disney-Universums: Mickey Mouse und Co.

Nun verkünden die Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung den Drop einer neuen NFT-Kollektion, die sich gänzlich Mickey Mouse widmet – die Mickey Mouse NFT Kollektion. Die Kollektion umfasst dreidimensionale, schwarzweiße NFTs der legendären Figur am Steuer eines Dampfschiffes. Mal lächelnd, mal pfeifend, mal animiert. In ebendieser Reihenfolge wird auch die Seltenheit der NFTs angegeben. Von “Common”, bis “Uncommon” hin zu “Ultra Rare”. Der Clou: Vor dem Kauf weiß man nicht, welchen Seltenheitsgrad man erwischt.

Die Dritte Liga hat jetzt auch NFTs

17. Dezember 2021:

Nachdem der offizielle Lizenzpartner des DFB die digitalen Sammlerstücke für die Nationalmannschaft lanciert hatte, erweiterte FANZONE nun das NFT-Angebot bis in die Dritte Liga. Aus einer Pressemitteilung geht hervor, dass für Weihnachten sogar ein Penalty Game geplant sei, in dem man mit den gesammelten NFT-Karten gegeneinander antreten könne.

Mit schon weniger als 5 Euro kann man sieben NFTs von Spielern aller Drittligisten bei FANZONE erwerben. Der Drop passiert dabei in zwei Stufen. Während Mitte Dezember die ersten Sammelkarten erschienen, ist die nächste Fuhr im Januar 2022 geplant.

Dirk Weyel, Geschäftsführer von FANZONE Media, erklärte, dass es dabei vor allem um “neue Möglichkeiten zur digitalen Fan-Aktivierung” ginge und das Unternehmen “den Fans die Chance geben [möchte], noch näher an ihre
Lieblingsklubs und -spieler heranzukommen”.

BTC-ECHO Magazin (Print & Digital)
Der Kryptokompass ist das führende deutschsprachige Magazin zu den Themen Bitcoin, Blockchain & Kryptowährungen.

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Krypto-Kursticker: Cardano (ADA) legt Bauchlandung hin

Krypto-Kursticker: Cardano (ADA) legt Bauchlandung hin

19. Januar 2022:

Der ADA-Kurs verbuchte die letzten Tage große Zuwächse. Nach einem 42-prozentigem Wochenanstieg lassen Gewinnmitnahmen die Cardano-Währung jedoch deutlich korrigieren. Zu Redaktionsschluss notiert ADA bei 1,37 US-Dollar – ein Minus von elf Prozent in 24 Stunden.

Damit liegt Cardano im Trend: Die Gesamtmarktkapitalisierung verliert auf Tagessicht rund vier Prozentpunkte und liegt damit nur knapp über der 2-Billionen-Marke. Die größte Kryptowährung Bitcoin rutscht zur Stunde um zwei Prozent nach Süden, Ethereum (ETH) verbucht ein Minus von vier Prozent.

Kursticker: Verlierer des Tages Pocket Network (POKT) sackt 20 Prozent ab

18. Januar 2022:

Die Web-3-Lösung Pocket Network (POKT) ist der am schlechtesten performende Coin des Tages. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert POKT 19 Prozent im Minus. Eine Einheit des nativen Token kostet 2,04 US-Dollar.

Ein Grund des Kursverfalls ist derzeit nicht auszumachen – der Verlust dürfte also vorwiegend technisch zu erklären sein. Da Pocket Network hat es sich zur Aufgabe gemacht, das “neue Internet”, also das Web 3 dezentral und permissionless zu gestalten.

IOTA legt zu: 3,7 Prozent Tagesplus

18. Januar 2022:

Die hierzulande beliebte Kryptowährung IOTA ist der Gewinner des Tages. Auf 24 Stunden gerechnet liegt der Tangle Coin 3,7 Prozent im Plus. Dafür gibt es mannigfaltige Gründe. Zum einen wurde IOTA von der “European Blockchain Services Infrastructure” in die zweite Runde eines Infrastruktur-Projekts gehoben. Zum anderen kann man auf IOTA nun staken.

Trotz starker Gewinne in jüngster Zeit notiert IOTA 78 Prozent unter seinem Allzeithoch bei 5,25 US-Dollar.

Cardano (ADA) legt um knapp 11 Prozent zu

17. Januar 2022:

Cardano (ADA) startet mit einem dicken Plus in die neue Handelswoche. Insgesamt legte der Kurs des Ethereum-Konkurrenten in den vergangenen 24 Stunden um fast 11 Prozent zu. Damit handelt ADA laut Coingecko zum Zeitpunkt des Schreibens bei 1,52 US-Dollar. Im Ranking der zehn wertvollsten Kryptowährungen kann sich Cardano damit auf Platz fünf vorschieben.

Allgemein korreliert die Rallye mit der Ankündigung des Mainnet Launches von SundaeSwap, einer dezentralen Exchange auf Basis der Cardano Blockchain. Der Start der voll funktionsfähigen Betaversion wird am 20. Januar erwartet.

Minus 12 Prozent: Kadena (KDA) auf Talfahrt

14. Januar 2022:

Kadena (KDA) ist auf der Überholspur – allerdings in die falsche Richtung. Der Altcoin, der aktuell auf Platz 87 auf Coingecko einnimmt (sortiert nach Marktkapitalisierung) und es auf eine Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden US-Dollar bringt, notiert am heutigen Freitag, 14. Januar, 12 Prozent im Minus. Vom Allzeithoch bei 24 USD ist der Coin 67 Prozent entfernt.

KDA ist der native Token der Kadena Chain. Der Supply ist auf 1 Milliarde Token begrenzt. 

Überflieger Secret (SCRT) mit 18 Prozent Kursplus

14. Januar 2022:

Kadena (KDA) ist auf der Überholspur – allerdings in die falsche Richtung. Der Altcoin, der aktuell auf Platz 87 auf Coingecko einnimmt (sortiert nach Marktkapitalisierung) und es auf eine Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden US-Dollar bringt, notiert am heutigen Freitag, 14. Januar, 12 Prozent im Minus. Vom Allzeithoch bei 24 USD ist der Coin 67 Prozent entfernt.

KDA ist der native Token der Kadena Chain. Der Supply ist auf 1 Milliarde Token begrenzt. 

Dogecoin und Shiba Inu pumpen um 12 Prozent

13. Januar 2022:

Die Memecoins verzeichnen über Nacht die größten Kurszuwächse. Laut Coingecko legten sowohl Dogecoin (Doge) als auch Shiba Inu (SHIB) in den letzten 24 Stunden jeweils um knapp 12 Prozent zu. Dogecoin verteidigt damit Platz 12 im Ranking der wertvollsten Kryptowährungen mit einer Marktkapitalisierung von knapp 22,8 Milliarden US-Dollar.

Shiba Inu liegt im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Polygon um Platz 13 nun wieder eine Nasenspitze vorne. Den SHIB-Kurs begünstigten dabei Gerüchte über ein mögliches Listing auf der Trading-Plattform Robinhood.

Polygon (MATIC) überholt Shiba Inu (SHIB)

12. Januar 2022:

Nachdem sich die zwei Coins ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen in der Endjahresrallye geboten hatten, konnte sich nun Polygon (MATIC) gegenüber dem Memecoin Shiba Inu (SHIB) durchsetzen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 16 Milliarden US-Dollar laut Coingecko hat Polygon inzwischen den 13. Platz im Kryptowährungs-Ranking eingenommen. Shiba Inu befindet sich nun auf Platz 14 und erreicht aktuell eine Marktkapitalisierung von rund 15,6 Milliarden US-Dollar.

Zum Zeitpunkt des Schreibens verzeichnet der MATIC-Token einen Kursanstieg innerhalb der letzten 24 Stunden von 7,9 Prozent und notiert damit bei 2,33 US-Dollar.

Überflieger: NEAR-Token nimmt Kurs auf Allzeithoch

11. Januar 2022:

Nach wie vor kreist der Rotstift über dem Krypto-Markt. Abverkäufe haben die Gesamtmarktkapitalisierung in den letzten 24 Stunden auf 2 Billionen US-Dollar gedrückt. Davon ausgenommen: der NEAR-Token. Im Tagesvergleich legt der Token des gleichnamigen Protokolls 13 Prozent zu und steigt somit zu Redaktionsschluss auf 16,26 US-Dollar. Damit liegt der NEAR-Kurs nur sechs Prozent unter dem am 4. Januar erreichten Rekordhoch bei 17,60 US-Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von zurzeit 9,9 Milliarden US-Dollar schielt NEAR inzwischen auf Platz zwanzig der größten Kryptowährungen. NEAR scheint den Schwung aus 2021 mitzunehmen. Laut Forbes zeigte das NEAR-Ökosystems das drittschnellste Wachstum im letzten Jahr.

Flop des Tages: yearn.finance

10. Januar 2022:

Der Kursverlierer des Tages nennt sich yearn.finance (YFI). Der DeFi Token sackte im 24-Stunden-Vergleich um 11 Prozent ab und notiert mit 31.092 USD 66 Prozent unter seinem Allzeithoch.

Besondere Ereignisse sind als Auslöser des Kursrutschers nicht auszumachen. Vielmehr geraten spekulative Coins, zu denen DeFi Token wie YFI freilich gehören, bei allgemeinen Korrekturen deutlich stärker unter die Räder, als etablierte Projekte. Die YFI-Marktkapitalisierung beträgt zum Zeitpunkt des Schreibens 1,1 Milliarden US-Dollar.

Top-Performer: cETH trotzt dem Bärentrend

10. Januar 2022:

Zwar gibt es an diesem Montag, dem 10. Januar, leichte Erholungen am Krypto-Markt zu vermelden. Der Befreiungsschlag bleibt bisher aber aus. So manchen Ausreißer gibt es aber. So verzeichnet etwa Compound Ether (cETH) ein Tagesplus von 9,2 Prozent. cETH ist einer der nativen Token im DeFi-Ökosystem von Compound. Sinn und Zweck des Tokens ist es, Zinszahlungen und DeFi-Prozesse zu delegieren. Compound Ether notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 68 US-Dollar und bringt es auf eine Marktkapitalisierung von 4,8 Milliarden USD.

Top-Performer: Decentraland (MANA) legt zweistellig zu

7. Januar 2022:

Der Kurs des Mana-Token, der plattformeigenen Kryptowährung in der 3D-Welt Decentraland, legt im Tagesvergleich zwölf Prozent zu und trotzt damit der momentan schwachen Lage am Krypto-Markt. Zu Redaktionsschluss notiert MANA bei 3,22 US-Dollar. Auch weitere Metaverse-Token wie The Sandbox oder Enjin Coin können Boden gut machen. Als Auftrieb dürfte die Bekanntgabe von Samsung gedient haben, einen eigenen Store in Decentraland zu eröffnen – BTC-ECHO berichtete. Wie nachhaltig der Hype aber ist, wird sich zeigen. Die allgemeine Tendenz am Krypto-Markt könnte auch größere Korrekturen bei MANA nach sich ziehen.

IOTA: Kursverluste zur Unzeit

5. Januar 2022:

Eigentlich war IOTA aufgrund des Starts der Staking-Funktion bei Investor:innen wieder im Beliebtheitsgrad gestiegen. Zum Jahreswechsel geht es für das Projekt aber erst einmal auf Talfahrt. 4,5 Prozent Kursverlust stehen im 24-Stunden-Zeitraum zu Buche.

Trotzdem: Mit Shimmer und Assembly wagt IOTA den überfälligen Schritt in den Staking-Kosmos – Airdrop inklusive.

Internet Computer (ICP) ist der Überflieger des Tages

5. Januar 2022:

Der Internet Computer (ICP) ist auf einem Höhenflug. Die Smart-Contract-Plattform der DFINITY Foundation verzeichnete innerhalb der letzten 24 Stunden einen Kursgewinn von 22,7 Prozent und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 36,02 US-Dollar. 

Die Rallye ist vornehmlich durch Spekulation getrieben, fundamentale Neuerungen, die zweistellige Kursgewinne rechtfertigen würden, gab es zuletzt nicht. Lediglich der “Canisters Count”, also die Anzahl der dApps und Smart Contracts auf ICP, stieg seit Jahresbeginn leicht an.

ICP verzeichnet immer wieder Kurzzeit-Rallyes, die in Blasen münden. Zuletzt stieg der Kurs Anfang September auf knapp 80 US-Dollar – stürzte bis Ende des Monats aber auf rund die Hälfte ein.

FTM-Kurs mit 15 Prozent im Plus

4. Januar 2022:

  • Fantom (FTM) glänzt mit einem Kursplus von 17 Prozent im Vergleich zum Vortag.
  • Im 7-Tage-Vergleich steht der FTM-Kurs sogar 32 Prozent im Plus.
  • Der Bitcoin-Kurs kann sich derweilen nicht aus seinem Seitwärtsgang befreien.
  • Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Indikatoren und möglichen Kursentwicklungen finden sich in der aktuellen Gesamtmarktanalyse.

NEAR Protocol mit großen Gewinnen

4. Januar 2022:

  • Der NEAR-Token des gleichnamigen Protokolls hat in den letzten 24 Stunden ein neues Allzeithoch bei 17,28 US-Dollar erreicht.
  • Auf Tagessicht steht der Token 18,7 Prozent im Plus, auf Wochensicht verhält es sich mit 18,8 Prozent ähnlich.
  • Betrachtet man den Kurs jedoch in der Monatsansicht, hat er eine Steigerung von knapp 120 Prozent hingelegt.
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