„Universelle DeFi-Wallet“ – Rabby fordert MetaMask heraus

Endlich ist es so weit – MetaMask bekommt einen weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten. DeBank, eine Krypto-Datenanalyseplattform, hat eine neue Browser-Wallet speziell für DeFi veröffentlicht.

DeFi ist zurück und sowohl der Total Value Locked (TVL) als auch die Kurse der meisten DeFi-Token konnten in den letzten sieben Tagen einen Zuwachs verzeichnen. Auf Wochenbasis flossen über 10 Milliarden US-Dollar in die Smart Contracts des jungen Sektors. Zu Redaktionsschluss beläuft sich der TVL damit auf 114,69 Milliarden US-Dollar.

DeFi Total Value Locked
Quelle: https://defillama.com/home

Darüber hinaus konnte der “DeFi-ETF-Token” DeFi Pulse Index (DPI) von Index Coop im selben Zeitraum knapp acht Prozent zulegen. Im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum ist das Wachstum des DeFi-Sektors in dieser Woche aber deutlich schlechter ausgefallen – BTC stieg innerhalb der letzten Woche um knapp 20 Prozent, während ETH mehr als 15 Prozent zulegte.

THORChain (RUNE) meldet sich zurück

Nachdem die Cross-Chain-Swaps-Plattform THORChain (RUNE) im Juli mehrmals Opfer eines DeFi-Exploits gewesen ist, hat sie nun ein starkes Comeback hingelegt. Am Freitag gehörte RUNE, der native Token des DeFi-Projekts, zu den Top-Performen des Handelstages und konnte über 35 Prozent wachsen.

Einige haben den Glauben an die Cross-Chain-Swaps-Plattform vermutlich schon verloren und sind nun überrascht. Doch das Netzwerk hatte Glück im Unglück. Denn beim zweiten Exploit entpuppte sich der Angreifer als “White Hat”. Ein “White Hat” ist ein sogenannter Hacker, der Systeme in “guter Absicht” auf seine Schwachstellen testet und diese anschließend darauf hinweist.

Daraufhin hat THORChain angekündigt, dass man über 20 Partnerschaften mit externen Sicherheitsunternehmen abgeschlossen hat, um den Code der Cross-Chain-Swaps-Plattform auf Herz und Nieren zu testen. In einer großangelegten “Code Walkthrough”-Runde, bei der auch die Communities der verschiedenen Sicherheitsfirmen beteiligt waren, suchen sie derzeit gemeinsam nach Schwachstellen im Netzwerk.

Investoren scheinen diese Maßnahmen mit kräftigen Zukäufen belohnt zu haben. Wie effektiv das Krypto-Kollektiv die Sicherheitslücken schließen kann, wird sich zeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt deutet jedoch vieles darauf hin, dass sich THORChain das Vertrauen der Community zurück erkämpfen konnte. Zu Redaktionsschluss handelt THORChain bei 5,25 US-Dollar.

Nach Jahren der Monopolstellung bekommt MetaMask zunehmend Konkurrenz. DeBank, bislang vor allem als DeFi-Datenplattform bekannt, hat mit Rabby eine neue Multi-Chain-Browser-Wallet, die sich speziell an DeFi-Nutzer richtet, auf den Markt gebracht. Beispielsweise kann die Wallet automatisch zwischen den Chains von verschiedenen Blockchains wechseln. In der Praxis heißt das, dass wenn ein DeFi-User zwei Tabs geöffnet hat – einen auf der Ethereum-Börse-SushiSwap und einen auf der Binance-Smart-Chain-Börse-PancakeSwap – dann erkennt Rabby dies und wechselt entsprechend zwischen den Blockchains der beiden dezentralen Anwendungen.

Außerdem will Rabby seinen Nutzern mehr Details zu Transaktionen anzeigen, die sie bestätigen müssen.

Viele DeFi-User unterschreiben blindlings Transaktionen, die sie nicht wirklich verstehen.

Medium-Beitrag von Rabby

Darüber hinaus führt Rabby eine neue Risikoprüfung von Transaktionen ein, die Nutzer warnen soll, wenn sie potenziell riskante Transaktionen ausführen. Falls beispielsweise ein Smart Contract bereits gehackt wurde, erhalten Nutzer eine Benachrichtigung, bevor sie mit diesem interagieren.

Insbesondere in der DeFi-Community erhält die Wallet von DeBank schon einigen Zuspruch. Haseeb Qureshi, Geschäftsführer bei Dragonfly Capital, twitterte, dass der MetaMask-Konkurrent vielversprechend aussehe und fragte:

Warum hat es so lange gedauert, bis jemand eine von Menschen lesbare Transaktionssignierung geschaffen hat?

Zudem äußerte sich auch das Sidechain-Projekt xDai auf Twitter zu Wort und pries Rabby als “für die DeFi-Ära entwickelte Wallet” an.

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Der neue Kryptokompass ist da: Das steckt in der August-Ausgabe

Der neue Kryptokompass ist da. Vom Sommerloch über den Coin des Monats: Quant Network; von IOTA über Robinhood und vieles mehr – das steckt drin.

Coin des Monats: Quant Network – ein Coin ohne Blockchain

Der Krypto-Markt ist über die Jahre nicht nur in der Marktkapitalisierung, sondern auch in der Breite gewachsen: Satte 8.376 Coins finden sich zur Zeit des Schreibens auf der Krypto-Tracking-Seite Coingecko. Dass sich darunter zahlreiche Exemplare der Gattung “Shitcoin” finden, daran hat sich auch seit dem Platzen der ICO-Blase im Jahr 2018 wenig geändert. Doch über den Token-gewordenen Pump-and-Dump-Systemen, betrügerischen Ponzi-Projekten und anderen Perversionen der Krypto-Wirtschaft thronen zahlreiche ambitionierte Kandidaten wie Ethereum, Solana, Cardano oder Flow. 

Nun gibt es auch im Krypto-Space einige Projekte – darunter Polkadot – die sich als “Internet der Blockchains” positionieren. Ein Projekt geht noch einen Schritt weiter: Quant Network (QNT) will nichts weniger, als die Architektur des Internets grundlegend verändern.

Die genauen Pläne erläutert Christopher Klee im Coin des Monats August.

Wann endet die Sommerpause?

Die Luft ist raus. Diesen Eindruck konnte man zumindest mit Blick auf den Bitcoin-Kurs sowie die Altcoins in den letzten Wochen gewinnen. Doch macht der Bitcoin-Kurssprung Ende Juli – von 30.000 US-Dollar auf 40.000 US-Dollar innerhalb einer Woche – wieder Hoffnung auf ein baldiges Ende der Sommerpause.

Um die aktuelle Marktlage einzuordnen und einen Ausblick zu geben, wie es weitergehen könnte, beschäftigt sich BTC-ECHO-Chefredakteur Sven Wagenknecht in der Titelstory in diesem Monat unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Was verrät die Newslage über das aktuelle Marktumfeld? 
  • Wie steht es um die Volatilität?
  • Welche Signale senden institutionelle Investoren?
  • Inwiefern beeinflusst die Inflation den Bitcoin-Kurs?
  • Wie heftig wirken sich Klima- und China-Debatte aus?

Pay-per-Use: Wie IOTA die industrielle Transformation einläutet

Wer den ein oder anderen Science-Fiction-Film gesehen hat, dürfte mit dem folgenden Szenario vertraut sein: Eine voll automatisierte Welt, wo jedes Element miteinander vernetzt ist; Maschinen, die in riesigen Produktionshallen Fertigungsaufgaben ausführen, wo früher noch Menschen gestanden haben; fahrerlose Fahrzeuge, die Güter von A nach B transportieren und Service-Roboter, die für ihre organischen “Herren” Aufgaben im Haushalt erfüllen.

Wenngleich sich bereits heute einige Teilaspekte diesen einstigen Zukunftsvisionen angenähert haben, wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis vollumfänglich aus Fiktion Realität geworden ist.

Durch die Digitalisierung beschleunigen sich diese Prozesse jedoch zusehends. So kursiert im Industriesektor bereits seit einer Weile die Vision der “Industrie 4.0”, bei der beispielsweise smarte Maschinen untereinander kommunizieren, automatisiert Engpässe im Betrieb erkennen und Bestellungen aufgeben, um diese auszugleichen. Vernetzung über das Internet findet dabei nicht nur innerhalb von Fabriken statt, sondern erstreckt sich auch über Branchengrenzen hinweg. Vom mittelständischen Logistikunternehmen über spezialisierte technische Dienstleister bis zu kreativen Start-ups. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Distributed Ledger Technology (DLT). Wo die disruptive Technologie bereits heute zum Einsatz kommt, veranschaulicht das Beispiel Synctive.  

Als Basis für seine Plattform greift Synctive auf die DLT-Technologie von IOTA zurück, die speziell für die Machine Economy und IoT Use Cases entwickelt wurde.

Wie genau Synctive dank IOTA seine Pay-per-Use-Technologie zum Einsatz bringt, erläutert Daniel Hoppmann.

Robinhood IPO: Lohnt sich der Einstieg?

Als das FinTech Robinhood im Zuge der Causa WallStreetBets den Handel mit insgesamt 13 Aktien angeschlagener Unternehmen aussetzte – darunter GameStop, Nokia, BlackBerry und AMC – war der Aufschrei der Nutzer:innen groß. Wie konnte sich ein Broker, der sich buchstäblich soziale Gerechtigkeit auf die Fahne schreibt, auf die Seite der Hedgefonds stellen und gegen den “kleinen Mann”? Die Folge: Robinhood-CEO Vladimir Tenev erhielt Drohbriefe, musste vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten aussagen und stellte schließlich einen Antrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, um Robinhood an die Börse zu bringen.

Paol Hergert klärt auf, ob sich ein Investment in Robinhood lohnt.

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Tokenisierung der Finanzierung von Industriegütern

Direkte Investitionen in einzelne Maschinen und Produktionsstraßen ermöglichen Industrieunternehmen neue Finanzierungsmethoden und eröffnen interessante Investments für Anleger.

Tokenisierung vereinfacht den Transfer von und die Investition in zuvor illiquide Vermögenswerte und erhöht Markteffizienz

Tokenisierung hat transformatives Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft. Für Unternehmen erschließen sich durch Tokenisierung neue Finanzierungsmethoden und Geschäftsmodelle. Für Investoren eröffnet sich eine Vielzahl von neuen Investmentmöglichkeiten, da durch Tokenisierung für zuvor nur schwer transferierbare Vermögenswerte liquide Märkte entstehen können. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten zur Portfoliodiversifikation. Beispielsweise könnte ein Investor ohne großen Aufwand ein Bruchstück eines tokenisierten Gegenstands erwerben. Außerdem werden Innovation und Wachstum beschleunigt, da Investoren direkt in die Entwicklung neuer Technologien und Produktionsstätten investieren können.

Neben neuen Investmentmöglichkeiten führt Tokenisierung auch zu einem einfacheren Investmentprozess, da durch den Transfer über die Blockchain viele Intermediäre potenziell obsolet werden. Durch den direkten Tokentransfer verringern sich die anfallenden Transaktionskosten, was zu effizienteren Marktergebnissen führt.

Tokenisierung ist die digitale Abbildung von Vermögenswerten

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft nimmt der Prozess der Tokenisierung eine wichtige Rolle ein. Der Begriff der Tokenisierung ist dabei eng verknüpft mit der Blockchain-Technologie und bezeichnet die digitale Abbildung physischer und nicht-physischer Vermögenswerte mit digitalen Token. Diese digitale Abbildung erfolgt heutzutage üblicherweise auf einer Blockchain. Konkret wird auf der Blockchain ein entsprechender Token herausgegeben, welcher den entsprechenden Vermögenswert repräsentiert – man könnte also auch von einer digitalen Verbriefung von Vermögenswerten sprechen. 

Konkreter Use Case zur Finanzierung für industrielle Investitionsgüter 

Zusammen mit Bosch, Daimler Mobility, der Universität Stuttgart und dem Technologiepartner 51nodes hat die Börse Stuttgart eine flexible Finanzierungsmethode für industrielle Investitionsgüter auf Basis der Blockchain im Rahmen eines Grundlagenprojekts entwickelt und erprobt.

Mit der neuen Methode können einerseits Investoren über digitale Token in industrielle Investitionsgüter wie Maschinen, Fahrzeugflotten oder Energieinfrastruktur investieren. Andererseits hat der Emittent der Token den Vorteil, seine Finanzierungskosten nach einem Pay-per-Use-Modell an die tatsächliche Nutzung der finanzierten Güter zu koppeln. Die Bereitstellung von relevanten Nutzungsdaten schafft dabei Transparenz und bildet die Grundlage für variable Auszahlungen an die Investoren. Als technische Basis wurde in dem Projekt die Ethereum-Blockchain gewählt. 

Tokenisierungsprozess umfasst Token-Erzeugung, Token Sale, Token Transfer und Ausschüttung

Die Wertschöpfungskette der Tokenisierung der Industriegüterfinanzierung umfasst vereinfacht die folgenden Stufen:

  • Der erste Schritt ist dabei die Token Erzeugung. Hierzu gilt es neben der Entwicklung des Finanzierungs-/bzw. Investment Smart Contracts diesen mit den Daten des zu finanzierenden Industrieguts und einem Pay-per-use/Payout-Algorithmus zu verbinden.
  • Der zweite Schritt ist der Token Verkauf. Nachdem der Token erzeugt wurde, wird der Token auf einer Primärmarktplattform erstmalig veräußert und anschließend auf einer Sekundärmarktplattform gehandelt. In diesem Kontext ist die grundsätzliche Frage der Verwahrung der Token zu berücksichtigen.
  • Der dritte Schritt ist der Token Transfer. Neben dem Transfer, sprich dem Handel auf einer Sekundärmarktplattform, gilt es einen regulierungs-/rechtskonformen Prozess der Übertragbarkeit auf externe Adressen (beispielsweise das private Wallet des Investors) aufzusetzen. 
  • Der vierte Schritt ist die Ausschüttung. Informationen über die tatsächliche Nutzung des Industrieguts werden mittels des hinterlegten Pay-per-use/Payout-Algorithmus in definierten Intervallen in Ausschüttungsbeträge „übersetzt“ und an die Halter der Investmenttoken überwiesen.

Herausforderungen auf technologischer, regulatorischer und Produkt-Ebene

Während im Jahr 2018 erstmals einfache Pay-per-Use Produkte zur Unternehmensfinanzierung entwickelt wurden, nutzt das vorgestellte Projekt erstmals das disruptive Potenzial der Blockchain-Technologie. Dadurch wird der gesamte Investitions- sowie Ausschüttungprozess effizienter und schneller, da der oft komplexe Weg über Intermediäre überflüssig wird bzw. vollautomatisch ablaufen kann. Wahr ist aber auch, dass Herausforderungen für die breite Anwendbarkeit des Projektergebnisses in der Praxis existieren.

Aus technischer Sicht muss die gesamte Wertschöpfungskette von Tokenerzeugung bis Ausschüttung digital abgebildet werden können. Somit besteht insbesondere im Rahmen der Ausschüttungen Bedarf für eine “anerkannte” Stablecoin oder digitale Zentralbankwährung, welche heute so (noch) nicht existieren. Nur mit diesen lassen sich jedoch die Effizienzpotentiale vollständig heben. Außerdem bedarf es einer klaren Regulatorik hinsichtlich der Begebung von tokenisierten Wertpapieren. Produktseitig ist die zentrale Herausforderung die Skalierung des Marktplatzes, ohne den sich die notwendige Plattform betriebswirtschaftlich nicht betreiben lässt. Dazu müssen eine ausreichende Anzahl von Emittenten und Investoren überzeugt werden.

Dr. Ulli Spankowski ist Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Digital Ventures GmbH.

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Experiment Selbst-Tokenisierung: Wie Jonas Lund NFT-Kunst radikalisiert

Jonas Lund ist ein Grenzgänger und radikaler NFT-Künstler. Wo andere es bei Bildern belassen, geht Lund einen Schritt weiter und tokenisiert sich selbst. Investoren profitieren dabei nicht nur vom steigenden Marktwert des Künstlers, sie bestimmen sein kreatives Schaffen auch maßgeblich mit. Kuratiert von der Berliner KÖNIG GALERIE ist jetzt die interaktive Ausstellung ON THIS DAY im Decentraland angelaufen, in der die Grenzen zwischen Kunst und Krypto konsequent aufgeweicht werden.

Wer sich am digitalen Kunstmarkt herumtreibt, kommt kaum noch an ihnen vorbei. Non-fungible Token (NFT) wirbeln die Auktionshäuser auf und deuten dabei immer mehr ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten an. Was als Spielerei für Krypto-affine Künstler und Kunst-interessierte Blockchain-Enthusiasten begann, hat sich inzwischen zu einem attraktiven und überaus umsatzstarken Nischenmarkt entwickelt. Wohl kaum jemand testet die Grenzen des Machbaren aber so radikal aus wie der schwedische Künstler Jonas Lund.

Vor gut drei Jahren gab Lund den Startschuss für das Experiment Selbst-Tokenisierung. Dabei entstanden ist der Jonas Lund Token (JLT), der seitdem eine zentrale Funktion in seinem künstlerischen Schaffen einnimmt. Mäzene und Investoren profitieren über den JLT nicht nur vom steigenden Marktwert des Künstlers. Sie sind auch Anteilseigner an der Kunstfigur Lund selbst und stimmen auf der JLT-Website über Vorschläge und Projekte ab, um so den Werdegang des Künstlers aktiv mitzugestalten.

Das Ein-Personen-Gesamtkunstwerk hält der Ökonomisierung von Kunst somit den Spiegel vor, ohne sich jedoch mit erhobenem Zeigefinger in müder Kapitalismuskritik zu ergehen. Wie das aussieht, lässt sich aktuell in der Ethereum-basierten VR-Welt Decentraland bestaunen. Dort ist die von der Berliner KÖNIG GALERIE kuratierte Ausstellung ON THIS DAY angelaufen, die noch bis zum 27. August zum direkten Austausch mit dem Künstler einlädt.

Der NFT-Elefant im Raum

Allgegenwärtig ist auch hier die für Lund untrennbare Verknüpfung von Exponaten und Token-Ökonomie. Denn die Galerie ist auch zugleich eine Art Vorstandssitzung, oder umgekehrt? So genau weiß man das im Lund-Kosmos nie. An den Wänden hängen einige Fotografien in der JLT-typischen Puzzle-Optik, die von einem Algorithmus aus dem persönlichen Fundus des Künstlers ausgewählt wurden. In der Mitte steht ein raumfüllender Tisch, an dem 50 Stühle für ausgewählte JLT-Investoren freigehalten sind.

Dazwischen tummeln sich einige Tiere wie Elefant, Zebra oder Pinguin, die jedoch nicht nur Dekozwecke erfüllen. Sie sind NFT, mit deren Erwerb die Käufer je 250 Jonas Lund Token und dadurch auch im Anschluss Anteile aus den Gewinnen weiterer NFT-Verkäufe erhalten. Sie berechtigen die Investoren auch zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen und gewähren exklusiven Zugang zum VIP-Bereich auf dem Dach von St. Agnes in Decentraland, das eine Nachbildung der KÖNIG GALERIE ist. 

Selbst-Tokenisierung: Zwischen Performance und Marketing

Die Ausstellung ist “das Endergebnis einer fast jahrzehntelangen Forschungsarbeit darüber, wie Werte in der – und um die Kunstwelt herum – produziert, vermittelt und verbreitet werden”, erklärt uns Lund im Gespräch. Schon seit 2011 interessiert er sich für Kryptowährungen und dezentrale Technologien, hat den günstigen Einstieg in Bitcoin aber damals verpasst. Warum, wisse er eigentlich selber nicht so genau. Erst mit dem Ethereum-Einschlag 2015 und dem ICO-Boom zwei Jahre später sei Lund vom Krypto-Fieber gepackt worden.

Dabei sind Kryptos für ihn nicht nur Mittel zum Zweck. Die Selbst-Tokenisierung bietet Lund zwar eine Einnahmequelle, ist aber auch zugleich Performance-Kunst, die die Werk-Wertschöpfung im Kunstbetrieb zum Thema macht. Die Tokenisierung gibt dem Künstler schließlich die Möglichkeit, sich in diesen Prozess einzubringen: “Um den Mechanismus der Wertproduktion in der Kunstwelt zu kontrollieren, muss man die Kunstwelt oder einen kleinen Teil davon kontrollieren”. In gewisser Weise sichere “JLT also die Wertproduktion ab, denn der Vorstand besteht aus Kuratoren, Sammlern, Galeristen, Händlern, Schriftstellern und Kritikern, und wenn sie eine bestimmte Entscheidung für richtig halten, dann muss sie das auch sein, denn sie repräsentieren ja die Kunstwelt, und wenn sie sagen, dass sie gut ist, dann ist sie aufgrund ihrer Rolle in der Kunstwelt auch als solche anerkannt”, so Lund. Er kennt die Regeln des Spiels und nimmt die Würfel gern selbst in die Hand.

Wieviel Lund steckt in Lund?

Von den Entscheidungen der JLT-Investoren fühlt sich Lund zudem keineswegs eingeengt oder fremdbestimmt. Der Beirat habe zwar “ein paar Mal Entscheidungen in eine Richtung gedrängt, die ich nicht eingeschlagen hätte”. Doch genau darin besteht ja der Reiz. Dass Lund die Kontrolle über sein Schaffen und damit vielleicht auch über seine eigene Handschrift verliert, sieht er jedenfalls nicht so. In den Werken stecke “100 Prozent Lund”. Mehr noch: “Man kann sogar sagen, dass es umso mehr “Lund” wird, je größer der JLT-Vorstand wird, da die Entscheidungen von einem Gremium von Fachleuten überprüft wurden”.

Das verlangt jedoch einiges an organisatorischem Talent: “Es gibt sicherlich Vor- und Nachteile, und ich glaube nicht, dass dieses Modell für jeden geeignet ist. Es bedeutet im Grunde die doppelte oder dreifache Arbeit, da für jeden Vorschlag eine Reihe von Optionen erforderlich ist”. Einer feindlichen “Übernahme” von JLT-Großinvestoren steht Lund übrigens gelassen gegenüber. Und selbst wenn: “Ich würde mich über eine Übernahme sehr freuen, denn dann könnte ich einen Schritt zurücktreten, aber die JLT würden weiterlaufen”.

ON THIS DAY zeigt mal wieder, welche Potenziale in NFT schlummern. Künstler wie Lund loten die Möglichkeiten immer weiter aus und weichen dabei die Grenzen zwischen Physischem und Digitalem, und letztlich zwischen Kunst und Krypto allmählich auf. Dass der Hype abflacht und NFT von der Bildfläche verschwinden, hält Lund für sehr unwahrscheinlich: “Ich denke, die NFTs werden so schnell angenommen wie keine andere neue Sache in der Kunstwelt. Man bedenke, dass die Kunstwelt Jahrzehnte gebraucht hat, um die Videokunst als echtes künstlerisches Medium anzuerkennen”. So ist er sich sicher, “dass jede Galerie ihre eigene NFT-Plattform einführen wird und NFT Teil eines viel größeren Ökosystems werden”.

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Tokenisierung von Oldtimern: Diversifizierung von Finanzanlagen?

Oldtimer sind eine sehr traditionelle Branche. Die Tokenisierung von Oldtimern durch Start-ups wie die Amazing Blocks AG könnte diese Branche verändern, wenn Oldtimer in viele Stücke fraktioniert werden, um Investitionen in diese Anlageklasse zu erleichtern. Ein Gastbeitrag von Nicolas Weber und Paul Zimmermann.

Als der 1962er Ferrari 250 GTO bei der RM Sotheby’s Auktion am 25. August 2018 für mehr als 48 Millionen Dollar versteigert wurde, waren einige über die Geldsumme für ein 30 Jahre altes Autos erstaunt. Autos gelten tendenziell als “Fehlinvestition”, da ihr Wert nach dem Kauf stark sinkt und nur menschliche Emotionen ihnen ihren wahren “inneren Wert” verleihen. Aber vielleicht ist es ja gerade diese emotionale Bindung an Autos, die sie unter dem Investitionsaspekt so attraktiv macht. Oldtimer werden oft über verschiedene Kanäle verkauft und gekauft, ihr Wert wird nach unterschiedlichen Modellen geschätzt und insgesamt ist die Branche regional sehr fragmentiert. Die Tokenisierung dieser Assets durch Start-ups wie die Amazing Blocks AG könnte genannte Probleme lösen und den Markt zu einem standardisierten, gleichermaßen fairen System führen. Dadurch wird diese wertvolle Branche weiter gestärkt.

Wie Emittenten und Investoren von der Tokenisierung von Oldtimern profitieren können

Die Investition in alternative Vermögenswerte wie Oldtimer kann im Vergleich zu traditionellen Anlagen große Vorteile haben. Nach der hohen Volatilität an den Aktien- und Devisenmärkten im Zuge der Covid-19-Pandemie wurden Aspekte wie Wertbeständigkeit bei der Suche nach Anlagen immer relevanter. Oldtimer bieten einen effizienten Schutz vor Inflation und übernehmen somit die Rolle des Wertspeichers. Durch die Tokenisierung kann das Eigentum an Oldtimern und anderen illiquiden Vermögenswerten verteilt werden, da ein Teileigentum ermöglicht wird. Dies schafft perfekte Voraussetzungen für ein diversifiziertes Portfolio zur Risikominimierung.

Jetzt können auch Kleinanleger an derartigen Investition teilnehmen, da sie leicht Anteile an den typischerweise teuren Oldtimern erwerben können. Dies wird zu einem weitaus größeren Kapitalzufluss führen, da Oldtimer zu 24/7, Peer-to-peer handelbaren Vermögenswerten für jedermann umgewandelt werden. Darüber hinaus ist es leicht durchführbar, Ihr Vermögen zu jeder gewünschten Zeit und an jedem gewünschten Tag zu liquidieren, ohne die üblichen Hürden wie Anwalt, Papierarbeit und kostspielige Arbeitszeiten. Zudem sind tokenisierte Vermögenswerte in Liechtenstein steuerlich deutlich attraktiver. Mehr dazu erfahren Sie, wenn Sie sich mit den Experten von Amazing Blocks in Verbindung setzen.

Generell bieten alternative Anlagen vielversprechende Renditen, da sie oft antizyklisch wirken und somit Ihr Portfolio diversifizieren. Dennoch ist der Wohlstand mit Nachteilen wie geringer Transparenz und mangelnder Liquidität im Markt behaftet. Dies ist mit einem hohen Risiko auf beiden Seiten – Investor und Eigentümer – verbunden. Um dem entgegenzuwirken, wurde im Januar 2020 das einzigartige Liechtensteiner-Token-Gesetz eingeführt. Es ermöglicht die perfekten rechtlichen Voraussetzungen für echte Equity- und Ownership-Tokens. In diesem Modell bietet das disruptive Framework eine rechtskonforme Struktur für die Tokenisierung von Eigentums-basierten Rechten. Amazing Blocks ist ein First Mover in diesem Bereich, indem es zum Beispiel die weltweit erste echte Equity-Tokenisierung durchführt und eine bankenlose Gründung ausschließlich mit ETH als Ersteinlage erfüllt. Amazing Blocks bietet eine Software als Service für das gesamte Lebenszyklusmanagement und einen detaillierten Entwurf für die Gründung und Tokenisierung von juristischen Personen.

Auf der Grundlage des einzigartigen Liechtensteiner Token-Gesetzes ermöglicht ein physischer Validator innerhalb der Blockchain-Ebene eine vollständig legale und lizenzierte Übertragung des Eigentums nach der jeweiligen Tokenisierung. Somit wird der effiziente Kauf und Verkauf von tokenisierten Vermögenswerten sofort möglich, während Funktionen wie Fundraising-on-the-go einige der begleitenden Vorteile sind. Illiquide Sammlerstücke wie Oldtimer werden so zu einer neuen, dynamischen Anlageklasse. Dadurch erhält die eher lokalisierte Branche (z.B. Deutschland als Hub) internationalen Zugang zu Investoren, gepaart mit der versprochenen Liquidität durch Tokenisierung. Sogar ein Fond für tokenisierte Oldtimer wird möglich, indem in verschiedene Oldtimer-Token unter ener Instanz investiert wird.

Eine kurze Zusammenfassung der Tokenisierung

Basierend auf Smart Contracts wird die sogenannte Tokenisierung heutige Geschäftsmodelle disruptieren. Mit dem Token Container Model (TCM) hat der Kleinstaat Liechtenstein dafür einen idealen Erklärungsansatz geschaffen. In diesem Rahmen ist ein Token als “technischer Container” zu verstehen, der Rechte aller Art beinhalten kann. Dieser Ansatz etabliert ein Vehikel (z.B. Token) für ein Recht bzw. einen Vermögenswert und ermöglicht eine Aufteilung dieser. Das Special Purpose Vehicle wird durch Ethereum-basierte ERC20-Tokens auf einer Blockchain-basierten Ebene verkörpert. Auf diese Weise wird eine Unterscheidung zwischen (1) Recht und (2) Technologie getroffen. Dies führt zu zahlreichen Vorteilen. Die Tokenisierung schafft die Basis für die digitale Finanzierungs- und Investitionswirtschaft der Zukunft. Die allmählich wachsende Verschmelzung von Technologie und Finanzen wird so vorangetrieben. Der Prozess der Tokenisierung ist in der folgenden Abbildung 1 dargestellt. Hinter der Tokenisierung steht die Blockchain-Technologie, die in erster Linie auf Basis des “Beziehungsmodells” der privaten und öffentlichen Schlüssel innerhalb dieser Systeme funktioniert, dem Fundament einer nachhaltigen “Tokenomy”. Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Website von Amazing Blocks.

Abbildung 1: Das Token-Container-Modell (Quelle: Das liechtensteinische Blockchain-Gesetz (3. März 2019), Regierung Fürstentum Liechtenstein)
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Ethereum-Kurs weiter auf dem Vormarsch – folgt der Durchbruch?

Ethereum (ETH) wie auch Solana (SOL) steigen zurück in Richtung zentraler Widerstandsniveaus an und könnten perspektivisch weiter zulegen.

Ethereum (ETH): Ether-Kurs an neuralgischem Kurslevel

  • Kurs (ETH): 2.051 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 2.051 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.471 USD, 2.645 USD, 2.886 USD, 2.982 USD, 3.198 USD, 3.568 USD, 3.715 USD, 3.976 USD, 4.374 USD
  • Unterstützungen: 2.344 USD, 2.261 USD, 2.174 USD, 2.022/2.050 USD, 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.294 USD, 1.223 USD, 1.049 USD, 984 USD, 922 USD, 769 USD, 544 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW29

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Der Ether-Kurs ist weiter auf dem Vormarsch und erreicht am heutigen Morgen ein neues Monatshoch bei 2.455 USD. Damit hat Ethereum das in der Vorwoche genannte maximale Kursziel von 2.471 USD nahezu erreicht. Gelingt es diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, ist zeitnah mit einem Durchmarsch bis an das nächste Kursziel bei 2.645 USD zu rechnen. Solange der Ether-Kurs nicht dynamisch zurück unter die 2.022 USD zurückfällt, richtet sich der Blick gen Norden.

Bullishe Variante (Ethereum):

Der Ether-Kurs stieg diese Handelswoche bis auf wenige US-Dollar an das in der Vorwoche genannte maximale Kursziel bei 2.471 USD an. Es fehlten lediglich 20 Dollar, weshalb das Kursziel als abgearbeitet zu werten ist. In den letzten Handelsstunden kommt es zu ersten Gewinnmitnahmen seitens der Bullen. Mehrere Gründe können hierfür angeführt werden.

Neben dem Ablauf von Future-Wetten auf die Krypto-Leitwährung Bitcoin am heutigen Freitag, wirkte sich auch die Meldung, wonach Binance.com bis auf Weiteres den Future- und Derivathandel mit sofortiger Wirkung in Deutschland, Italien und den Niederlanden unterbindet, in einer ersten Reaktion negativ auf den Gesamtmarkt aus. Aktuell hält sich der Ether-Kurs jedoch verhältnismäßig stabil und kann den ersten Support bei 2.344 USD vorerst verteidigen. Selbst wenn Ethereum weiter konsolidieren sollte, solange der Ether-Kurs per Tagesschlusskurs nicht unter den Key-Support bei 2.174 USD zurückfällt und insbesondere die 2.022 USD nicht unterbietet, stehen die Chancen für einen weiteren Kursanstieg in den kommenden Tagen und Wochen weiter gut. Sollte sich Ethereum oberhalb dieser Unterstützungsniveaus stabilisieren und zurücksteigen gen 2.471 USD, könnte es hier zu einer Richtungsentscheidung kommen.

Durchbricht der Ether-Kurs per Tagesschluss den Widerstand bei 2.471 USD, ist ein Folgeanstieg bis an die 2.645 USD wahrscheinlich. Gelingt der Ausbruch über diesen Widerstand, ist ein Durchmarsch bis in den orangen Widerstandsbereich vorstellbar. Wird auch das 50er Fibonacci-Retracement durchbrochen und das Verlaufshoch bei 2.886 USD ebenfalls überwunden, könnte Ethereum mittelfristig bis an den Widerstand bei 2.981 USD ansteigen. Tendiert auch der Gesamtmarkt weiter bullish in Kombination mit einem Durchbruch Ethereums bei 2.981 USD, kommt das 61er Fibonacci-Retracement bei 3.198 USD in den Fokus. Hier dürften Anleger abermals Kasse machen wollen. Solange Ethereum in der Folge nicht unter 2.471 USD zurückfällt, ist in den kommenden Monaten auch ein Durchmarsch bis an Oberkante des blauen Widerstandsbereichs bei 3.568 USD möglich. Auch ein Anstieg bis an das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.715 USD wäre vorstellbar. Das maximale Kursziel findet sich, wie bereits in den Vorwochen mehrfach erwähnt, im Bereich der 3.976 USD. Erst wenn auch Bitcoin sich zurück über die 53.000 USD schleppen kann, rückt auch bei Ethereum das Allzeithoch bei 4.374 USD wieder in den Blick.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären sind nach einer Woche des Winterschlafs rechtzeitig zurück und wehrten einen Anstieg über das Wochenziel bei 2.471 USD vorerst ab. Gelingt es nun, genug Abwärtsdynamik zu generieren, ist zunächst ein Rückfall bis an die 2.261 USD vorstellbar. Um den Ether-Kurs jedoch nachhaltig nach unten zu drücken, gilt es zunächst die 2.174 USD dynamisch zu unterbieten. Zwischen 2.174 USD und der Schlüsselunterstützung bei 2.022 USD findet sich ein ganz Bündel an Unterstützungen: EMA20 (rot), MA200 (grün) sowie EMA200 (blau) stellen starke Supports dar. Erst wenn genug Verkaufsdruck aufkommt und die 2.022 USD per Tagesschlusskurs durchbrochen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine erneute nachhaltige Abwärtsbewegung. Wird in der Folge auch die 1.930 USD unterboten und damit auch der Supertrend, ist ein Rückfall an das Vorwochentief bei 1.713 USD einzuplanen. Schaffen es die Bären dieses Verlaufstief nachhaltig zu durchbrechen, aktivieren sich Kursziele bei 1.664 USD sowie 1.545 USD.

Das untere Bollinger-Band biegt sich aktuell nach unten auf und signalisiert erhöhte Kursvolatilität. Fällt der Ether-Kurs bis an das Verlaufstief vom März 2021 zurück, müssten die Bullen langsam aktiv werden, um eine Korrekturausweitung abzuwenden. Sollte auch diese Unterstützungsmarke dynamisch unterboten werden, ist mit einer Abwärtsbewegung zurück in den lila Supportbereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD zu rechnen. Geben diese Kursmarken ebenfalls keinen Halt, ist mittelfristig eine Konsolidierung bis 1.359 USD sowie 1.294 USD einzuplanen. Eine zunehmende Gesamtmarktschwäche könnte Ethereum sogar bis an die 1.049 USD führen. Damit würde auch die übergeordnete grüne Aufwärtstrendlinie aufgegeben werden. Wird dieser Bereich nachhaltig nach unten durchschlagen, ist ein Rückfall bis an die 922 USD einzuplanen. Fällt Bitcoin gleichsam bis 20.000 USD zurück, ist auch eine Korrektur in Richtung 769 USD sowie 720 USD vorstellbar. Die maximalen bearishen Kursziele lauten weiterhin 544 USD sowie 489 USD. Vorerst sind diese jedoch rein theoretischer Natur.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD weisen aktuell ein Kaufsignal auf. Auch im Wochenchart steht der RSI-Indikator kurz vor einem neuen Kaufsignal. Hingegen hat der MACD weiterhin ein deutliches Verkaufssignal anliegen. Kurzfristig haben die Käufer das Ruder in der Hand.

Solana (SOL): Solana stemmt sich gegen Korrektur und steigt bis an wichtige Widerstandszone

  • Kurs (SOL):  30,95 USD (Vorwoche: 28,69 USD)
  • Widerstände/Ziele: 31,44 USD, 32,97 USD, 34,04 USD, 36,64 USD, 38,11 USD, 41,77 USD, 43,27 USD, 44,17 USD, 47,89 USD, 49,98 USD, 52,62 USD, 58,20 USD
  • Unterstützungen: 28,73 USD, 25,53 USD, 23,69 USD, 22,06 USD 20,11 USD, 19,11 USD, 18,20 USD, 16,66 USD, 12,54 USD
Kursanalyse Solana (SOL) KW29

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  SOL/USD auf Binance

  • SOL-Kurs kann sich gut behaupten und versucht aktuell den EMA50 (orange) zu überwinden.
  • 34,12 USD als erstes wichtiges Kursziel auf dem Weg zu alter Stärke.
  • 25,53 USD fungiert nun als wichtiger Schlüsselsupport.

Die High-Speed Blockchain Solana findet nach deutlichen Kursabschlägen in den Vorwochen zunehmend zu alter Stärke zurück. An heutigen Freitag den 30. Juli stieg der Kurs bis an den Widerstand bei 32,97 USD bevor der SOL-Kurs in den letzten Handelsstunden auf 30,97 USD nachgibt. Solange Solana sich oberhalb der 25,53 USD stabilisieren kann, ist der Blick weiter aufwärtsgerichtet.

Bullishe Variante (Solana)

Zwar konnte Solana in den letzten Handelstagen deutlich zulegen, prallte am heutigen Freitag, den 30. Juli 2021 jedoch am Supertrend gen Süden ab. Sollte dieser Widerstand und in der Folge auch die 32,97 USD durchbrochen werden, hellt sich das Chartbild weiter auf. Die aktuelle Aufwärtsdynamik von Solana könnte den SOL-Kurs im ersten Schritt bis an die 34,12 USD führen. In diesem Bereich finden sich das 38er Fibonacci-Retracement sowie das obere Bollinger-Band. Erst wenn es den Bullen gelingt auch diese Kursmarke per Tagesschlusskurs zu überwinden, ergeben sich neue Anstiegschancen in Richtung 36,64 USD. Wird auch dieses Widerstandslevel überwunden, rückt das Verlaufshoch vom Monatsanfang bei 38,11 USD wieder in den Blick.

Gelingt ein Durchbruch dieser Chartmarke und wird auch das 50er Fibonacci-Retracement bei 38,75 USD überwunden, ist mit einem Anstieg bis an die rote Widerstandszone zu rechnen. Insbesondere im Bereich des 61er Fibonacci-Retracements bei 44,17 USD ist mit deutlicher Gegenwehr der Bären zu rechnen. Wird auch dieser Bereich nachhaltig durchbrochen, steigt der SOL-Kurs bis 47,89 USD oder sogar 49,98 USD an. Hier findet sich zum einen die Oberkante der Widerstandszone sowie das 78er Fibonacci-Retracement. Erste Gewinnmitnahmen sind daher wahrscheinlich. Perspektivisch wäre bei einem ansteigenden Gesamtmarkt auch ein Folgeanstieg über die 52,62 USD bis an das Allzeithoch bei 58,20 USD vorstellbar. Vorerst stellt diese Widerstandsmarke das maximale Kursziel für die kommenden Handelswochen dar.

Bearishe Variante (Solana)

Die Bären versuchen aktuell den Durchmarsch der Bullen abzuwehren. Gelingt es den SOL-Kurs per Tagesschlusskurs unterhalb des EMA50 (orange) bei 31,44 USD gen Süden umzudrehen, rückt die grüne Unterstützungszone wieder in den Blick. Schafft es die Verkäuferseite den SOL-Kurs zurück unter den EMA20 (rot) sowie das 23er Fibonacci-Retracement bei 28,33 USD zu manövrieren, wäre dieses ein wichtiger Teilerfolg. Sollte der SOL-Kurs auch diesen Support durchbrechen, dürfte sich die Korrektur bis an das Zwischentief bei 25,53 USD ausweiten. Hier verläuft aktuell auch der EMA200 (blau) weshalb mit Gegenwehr der Bullen zu rechnen ist. Tendiert Solana in der Folge jedoch weiter schwach und gibt auch die 23,69 USD auf, ist mit einem weiteren Kursrücksetzer zu planen. Erstes Ziel wäre das Vorwochentief bei 22,06 USD.

Wird auch diese Supportmarke dynamisch unterboten, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Retest der 20,11 USD. Hier verläuft das markante Tief vom 22. Juni 2021. Auch ein direkter Kursrutsch bis an das Verlaufstief vom 23. Mai dieses Jahres ist nicht ausgeschlossen. Ein Rückfall unter die 19,11 USD würde weiteres Abwärtspotential generieren. Als nächstes Kursziel ist die 18,20 zu erwähnen. Hier wird der SOL-Kurs vermutlich zunächst gen Norden abprallen. Erst wenn auch diese Unterstützungszone per Tagesschlusskurs unterboten wird, ist ein Rückfall an die rote horizontale Unterstützungslinie bei 16,66 USD vorstellbar. Als maximales bearishes Kursziel fungiert der Support bei 12,54 USD. Vorerst ist das bullishe Szenario jedoch zu bevorzugen.

Indikatoren (Solana):

Der RSI steht im Tageschart kurz davor ein neues Kauf-Signal zu generieren. Ein Ausbruch aus der neutralen Zone zwischen 45 und 55 dürfte weiteres Aufwärtspotential generieren. Diese Sicht wird vom aktiven Long-Signal beim MACD untermauert.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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Trotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin fest

Mit dem Projekt Miami Coin unterstreicht Bürgermeister Francis Suarez seinen Ruf als großer Krypto-Protégé im US-Staat Florida.

Der Bürgermeister von Miami, Francis Suarez, genießt schon länger den Ruf, ein großer Krypto-Freund zu sein. Unlängst lockte er Mining-Unternehmen nach Florida. Nun sprach er bei einem Auftritt in der Fox-Sendung “Varney & Co.” über MiamiCoin, die neueste Kryptowährungsinitiative der Stadt. Suarez kündigte an, diese Initiative werde die Wirtschaft der Stadt “differenzieren, indem sie eine neue Welle von technologischen Produkten schafft”.

MiamiCoin baut auf dem Prinzip von City Coins auf, das seinerseits wiederum auf Stacks fußt. Das Stacks-Ökosystem besteht aus unabhängigen Unternehmen, Entwicklern und Community-Mitgliedern, die daran arbeiten, ein durch Nutzer kontrolliertes Internet auf Bitcoin aufzubauen und auch das Staking von Bitcoin zu ermöglichen. So ergibt sich mit diesem Projekt ein neuer Weg für die Stadt, potenziell Geldmittel zu beschaffen. Und Bürgermeister Suarez steht voll und ganz hinter dem Projekt:

Die Stadt Miami könnte durch die Popularität von MiamiCoin Millionen von Dollar verdienen […]. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Wirtschaft zu differenzieren, indem wir eine neue Welle technologischer Produkte entwerfen, die Anreize für Menschen schaffen, nach Miami zu ziehen und Teil unseres Tech-Ökosystems zu werden.

30 Prozent des MiamiCoin kommen Infrastruktur zugute

Jedes Mal, wenn ein MiamiCoin geschürft wird, gehen laut Suarez 30 Prozent davon an die Stadt Miami. 70 Prozent behalten die Miner. Der Bürgermeister erhofft sich, dass die Stadt von der Verwendung des MiamiCoin und des damit verbundenen Brandings profitieren wird. Die Einnahmen sollen in allgemeine Fonds zugunsten weiterer Krypto-Projekte fließen und demgemäß eine Win-win-Situation schaffen.

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Trotz Rechtsstreit: XRP-Handelsvolumen verdoppelt | BTC-ECHO

Bullische Nachrichten von Ripple: Ungeachtet des Konflikts mit der SEC floriert der Handel mit der firmeneigenen Kryptowährung XRP.

Das tägliche Handelsvolumen von XRP hat sich zum zweiten Quartal 2021 verdoppelt. Die Kryptowährung aus dem Hause Ripple verhielt sich damit wie das Ganze des Krypto-Marktes. Etwaige negative wirtschaftliche Auswirkungen des Rechtsstreits zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) fallen demnach nicht allzu sehr ins Gewicht.

Die Zahlen stammen aus einem Quartalsbericht, den Ripple am 29. Juli per Blogbeitrag veröffentlichte. Das tägliche XRP-Handelsvolumen betrug im ersten Quartal des Jahres im Durchschnitt demnach 2,26 Milliarden US-Dollar. In den drei darauf folgenden Monaten stieg es auf 4,492 Milliarden US-Dollar an. Die von Ripple getätigten XRP-Verkäufe erhöhten sich ebenfalls von 150,3 auf 157,9 Millionen US-Dollar.

XRP-Entwicklung korrelierte mit Bullenmarkt

Dem Ripple-Bericht ist zu entnehmen, dass die positive Entwicklung von XRP nicht losgelöst vom Gesamttrend am Krypto-Markt zu betrachten ist. Sowohl das Handelsvolumen als auch der Preis der Kryptowährung hatten ihren Peak im April und damit zur selben Zeit wie das Bitcoin-Allzeithoch.

Die Verfasser:innen des Blogsposts gehen auch auf die Volatilität am Krypto-Markt ein, die im zweiten Quartal des Jahres erneut deutlich zum Tragen kam. Bei den anhaltenden Preisschwankungen sahen sie die letzten Monate eine Vielzahl an Faktoren am Werk. Genannt werden Ransomware-Attacken, regulatorische Bedenken und die Tweets von Elon Musk. Als weiteren Faktor mit Einfluss auf das Marktgeschehen identifizieren sie eine steigende Inflationsangst, diese führt Anleger:innen bekanntlich dazu, sich nach Alternativen zu Fiatwährungen umzusehen.

XRP verhielt sich im Übrigen volatiler als die Leitwährungen Bitcoin und Ether.

Ripple vs. SEC dauert an

Alles in allem scheint die erste Jahreshälfte für XRP und Ripple günstig verlaufen zu sein. Wäre da nicht der anhaltende Konflikt mit der SEC, der die Freude über das verdoppelte Handelsvolumen sicherlich etwas trüben dürfte.

Zur Erinnerung: Die US-Börsenaufsicht behauptet, dass XRP kein bloßer Token ist, sondern ein Wertpapier. Der Rechtsstreit, der auf diesem Argument beruht, begann im vergangenen Dezember. Ripple sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, seit 7 Jahren Wertpapiere ohne Genehmigung zu vertreiben. Dem Unternehmen droht eine Strafzahlung von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar.

Gegen diese Behauptung führt Ripple das Argument ins Feld, dass die SEC es versäumt habe, Ripple über den begangenen Regelverstoß in Kenntnis zu setzen. Vor Gericht erzielte der XRP-Herausgeber jüngst einen Erfolg. Der ehemalige SEC-Beamte William Hinman muss als Zeuge vorsprechen. Hinman ist für seine Einschätzung bekannt, die Kryptowährungen gerade nicht als Wertpapiere ansieht.

Das Verfahren selbst befindet sich indes noch in einer Phase der Vorbereitung. Beide Parteien tauschen Dokumente aus. Im Blogpost verspricht Ripple, alles zu tun, um “den Fall so zügig wie möglich voranzutreiben”.

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Robinhood: IPO nach hohem Kursverlust vollkommen verkorkst

Die Aktien des Onlinebrokers Robinhood verloren am ersten Handelstag an der Technologie-Börse Nasdaq bereits mehr als acht Prozent an Wert. Das Unternehmen ging im Vorfeld auch äußerst ungewöhnlich vor.

Das Börsendebüt hatte man sich in Sherwood Forest sicherlich anders vorgestellt. Die zu 38 US-Dollar ausgegebene Aktie des Onlinebrokers Robinhood schmierte bei ihrem Handelsstart an der Nasdaq um rund 8,3 Prozent ab und endete am 34,82 US-Dollar. Das Tagestief hatte sogar bei 33,35 US-Dollar gelegen, was einen Verlust von ganzen 12 Prozent bedeutet hatte. Und das, obwohl die Aktien schon deutlich günstiger in den Handel gingen, als ursprünglich geplant. Denn eigentlich hatte Robinhood einen Ausgabepreis von 42 US-Dollar je Aktie und damit eine Gesamtbewertung von rund 35 Milliarden US-Dollar angestrebt.

Robinhood ist als Trading-App zwar sehr erfolgreich, allerdings auch recht umstritten. Daher gilt die Aktie vielen Anlegern womöglich als zu riskant. Zudem verfolgte das Unternehmen bei seinem IPO, der laut Bloomberg der siebtgrößte in diesem Jahr ist, eine eigenartige Strategie. Und zwar reservierte Robinhood etwas mehr als ein Drittel der Aktien für eigene Nutzer. Der Schuss ging deutlich nach hinten los. Normalerweise sind es die Investmentbanken, die bei einem IPO den Kurs einigermaßen stabil halten. Dieser Mechanismus wurde hier aber von vorneherein außer Kraft gesetzt.

Lockt Robinhood zu viele unerfahrene Nutzer an?

Erst diese Woche hatten wir über ein neues Feature von Robinhood berichtet, dass gerade die Volatilität bei Krypto-Kursen entgegenwirken soll. Das Besondere an der Handelsplattform Robinhood ist, dass sie keine Gebühren von ihren Nutzern einstreicht. Das Geschäftsmodell beruht stattdessen auf Provisionen für die Vermittlung von Transaktionen. Gerade das ruft die Kritiker auf den Plan. Sie werfen Robinhood vor, nicht wie ein Börsenhändler, sondern eher wie ein Glückspielanbieter zu agieren. Insbesondere die jungen und unerfahrenen Nutzer würden so zu besonders riskanten Trades angestiftet. Auch gegen Vorwürfe der Marktmanipulation musste sich der Onlinebroker von CEO Vladimir “Vlad” Tenev schon des Öfteren erwehren. Doch dieser redet sich stets damit heraus, er versuche nichts weiter, als den Finanzmarkt zu “demokratisieren”.

Erst Ende Juni schloss Robinhood einen Vergleich mit der US-Finanzaufsicht Finra. Die Behörde warf dem Onlinebroker Irreführung von Kunden, zu lasche Kontrollen bei riskanten Börsenwetten und überdies auch noch technische Pannen vor. Insgesamt musste das Unternehmen bei diesem Vergleich fast 70 Millionen Dollar berappen. Dieser Betrag setzt sich aus einem Bußgeld in Höhe von 57 Millionen USD und 12,5 Millionen USD Schadenersatz zusammen. 

Mehr zum Neobroker Robinhood könnt ihr in der August-Ausgabe des Kryptokompass erfahren – im Unternehmen des Monats widmen wir uns ausführlich dem IPO und der Frage, ob sich ein Einstieg lohnt.

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Zur Kasse, bitte: Dash wird jetzt in 155.000 Geschäften akzeptiert

Nach dem Crackdown in China sehen andere Bitcoin Miner ihre Stunde gekommen. Auch bei Genesis Digital Assets stehen die Zeichen deshalb auf Expansion.

Genesis Digital Assets hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Bitcoin-Mining-Unternehmen nahm 125 Millionen US-Dollar ein. Die Gelder sollen “aggressiven Expansionsplänen” zugutekommen.

Der Pressemitteilung vom 28. Juli ist zu entnehmen, dass die Mittel vom britischen Kapitalfonds Kingsway Capital stammen. Genesis plant mit den Geldern den Erwerb von weiteren Mining-Maschinen und die Inbetriebnahme neuer Rechenzentren in Skandinavien und den USA.

Der Finanzierungsdeal beinhaltet außerdem den Beitritt von Kingsway CEO Manuel Stotz zum Vorstand des Mining-Betriebs. In einem Statement hob Stotz dabei die langjährige Erfahrung von Genesis im Bitcoin Mining hervor. Darüber hinaus sprach er der Kryptowährung Nr. 1 ebenfalls sein Vertrauen aus:

Bitcoin wird die wichtigste Technologie für die finanzielle Eingliederung der armen und Bank-losen Menschen in der Welt sein, und das Mining bietet die Sicherheit, um dies zu ermöglichen.

Bitcoin Miner auf Expansionskurs

Die Expansionspläne von Genesis sind tatsächlich ehrgeizig. Das Unternehmen plant, die eigene Hash Rate in den nächsten 12 Monaten von 2,6 Exahash pro Sekunde auf 8,1 zu verdreifachen. Das Unternehmen ist damit nicht das einzige, das aus dem gegenwärtigen Stand des Bitcoin Mining Profit schlagen will. Mit dem Wegfallen der chinesischen Mining-Anbieter setzt in der Branche eine großflächige Umstrukturierung ein.

Das US-Amerikanische Stronghold Digital Mining beantragte am 27. Juli beispielsweise einen 100 Millionen US-Dollar schweren Börsengang. Die nach eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit abzielenden Bitcoin Miner planen, die eigene Hashrate bis Ende 2022 um 75 Prozent auszubauen.

In Südostasien floss in den letzten Tagen ebenfalls Kapital in den Bitcoin-Abbau. Denn Jasmine Telecom Systems gab den Einstieg ins Mining Game bekannt. Bis zum Jahr 2024 möchte der thailändische Telekom-Anbieter die größte Mining-Operation Südostasiens betreiben. Hierfür ist der Erwerb von 50 Tausend Mining-Geräten geplant.

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