Wann knackt Bitcoin $40k? Analyst: „Von hier aus geht’s nach oben“

Nach dem brutalen 50%-Crash hat Bitcoin in jüngster Zeit zwar einige Anzeichen von Stärke gezeigt. Doch wie geht es von hier aus weiter? Droht ein erneuter Rückgang in den unteren $30k-Bereich – oder hat Bitcoin nun das Gröbste hinter sich und beginnt wieder zu steigen, wie ein beliebter Analyst glaubt?

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Bitcoin-Rallye drängt auf Fortsetzung

Nach El Salvadors Ankündigung, Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, fand starkes Kaufinteresse nahe dem $31.000-Bereich, woraufhin der BTC-Kurs einen starken Anstieg über den Widerstand bei $35.000 begann. Aktuell (Zeitpunkt dieses Artikels) notiert BTC bei 36.881 Dollar und scheint gut positioniert, kurzfristig erneut zu steigen. Wie lauten die Einschätzungen der Analysten?

Bloombergs Krypto-Experte Mike McGlone glaubt, dass BTC nun mit größerer Wahrscheinlichkeit über 40.000 Dollar steigen wird als auf 20.000 Dollar abzusacken. Dem Analysten zufolge sei der jüngste Absturz typisch gewesen für Bullenmarkt-Rückgänge. McGlone:

„Bitcoin Kapitulation? $40,000 erscheint wahrscheinlicher als $20,000 – Der Bitcoin-Absturz vom 8. Juni und der erneute Besuch der unteren Unterstützung um $30,000 hatte viele der Anzeichen einer extremen bärischen Stimmung, die typisch für dauerhaftere Bullenmarkt-Tiefs ist.”

Der populäre Krypto-Youtuber Benjamin Cowen betont: Der aktuelle Bull-Run ist anders als bisherige. Durch Bitcoins enorm hohe Marktkapitalisierung werde es immer schwieriger, neue Höchststände zu erreichen. BTC könne deshalb durchaus mehrere Monate seitwärts traden oder sogar unter $30k crashen. Aber auch Cowen glaubt, dass der aktuelle Bull-Run noch nicht zuende ist. Der Analyst in einem neuen Video:

„Ich denke, dass wir eine ähnliche Art von Aussichten haben werden wie im Jahr 2019, wo wir entweder nach unten oder für eine kleine Weile seitwärts gehen. Wir werden diese Konsolidierungsphase haben, und dann werden wir die nächste Etappe unserer Reise fortsetzen, und dies wird nur ein weiteres Sprungbrett für uns sein, um dorthin zu gelangen. Das ist es, was ich letztendlich sehe.“

Erst $30k, dann $40k?

Eine ähnliche Entwicklung sagt der pseudonyme Branchenbeobachter Beastlyorion voraus. Er schreibt seinen mehr als 67.000 Twitter-Followern: Es sei wahrscheinlich, dass Bitcoin erst wieder unter $30k fällt, bevor ihm eine Bewegung über 40.000 Dollar gelingt.

Es gibt aber auch gegensätzliche Stimmen. Trader CredibleCrypto beispielsweise geht davon aus, dass Bitcoin von hier aus nicht mehr weiter fallen wird. Er hält den jüngsten Kurs-Rücksetzer für eine gesunde korrigierende Bewegung und sagt voraus, dass Bitcoin von hier aus weiter nach oben drängen wird.

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Nach El Salvador nun auch Mexiko: Wird Bitcoin zur Weltwährung?

Mexikos Regierungsvertreter folgt dem Beispiel der Nachbarländer und treibt die Legalisierung von Bitcoin voran.

Der Vertreter der mexikanischen Bundesregierung, Eduardo Murat Hinojosa, hat auf Twitter angekündigt, dass er Maßnahmen ergreifen wird, um die Bitcoin- und Krypto-Adaption im Land voranzutreiben.

Hinojosa, der ausdrücklich Bitcoin in einem Tweet erwähnte:

„Ich werde einen rechtlichen Rahmen für Krypto-Coins im mexikanischen Unterhaus fördern und vorschlagen.“

Der Schritt folgt dem von El Salvador, das den Status von Bitcoin (BTC, zu kaufen hier bei eToro) als “gesetzliches Zahlungsmittel” anerkannt hat. Ähnliche Absichten kamen Anfang dieser Woche aus Paraguay – und nun beeilt sich auch Mexiko, den Zug zu erwischen und Krypto zu legalisieren. Ein regelrechter Dominoeffekt, der dazu führen könnte, dass Bitcoin eines Tages zur Weltwährung wird.

Lateinamerikanische Länder öffnen sich für Bitcoin

Hinojosa, der derzeitige Gouverneur von Oaxaca, hat aktuell auch sein Profilbild geändert, um die ikonischen “Laser-Augen” zu zeigen und damit seine Unterstützung für Kryptowährungen auszudrücken.

Hinojosa erklärte in einem Tweet seine Absicht, Mexiko kryptotechnisch an die Spitze zu bringen:

„Wir werden den Wechsel zu Krypto und Fintech in Mexiko anführen.“

Laseraugen sollen die Verbreitung und die wachsende Macht von Bitcoin symbolisieren. Als solche wurden sie zu einer üblichen Art und Weise von Politikern, die ihre Unterstützung und ihr Engagement für die Krypto-Legalisierung kommunizieren.

Neben Hinojosa änderte auch eine andere Regierungsvertreterin ihr Profilbild und fügte die symbolischen Laseraugen hinzu: Indira Kempis Martinez, eine Senatorin, die den Staat Nuevo León vertritt. Hinojosa nannte sie eine “Freundin” der Sache.

Der Präsident von El Salvador, Nayib Bukele, und der paraguayische Kongressabgeordnete Carlitos Rejala änderten ihre Profilbilder auf ähnliche Weise, nachdem sie ihre aktive Rolle im Bitcoin-Legalisierungsprozess bekanntgegeben hatten.

Bukele tauschte sein Profilbild allerdings erneut aus und wechselte die Laserfarbe seines Blickes auf blau. Das hat eine Menge Neugier in der Krypto-Community ausgelöst, die die symbolische Botschaft hinter dem neuesten Profilbild des Präsidenten nicht genau entziffern konnte. Ob sein neuer Look seine Affinität zu DeFi-Projekten widerspiegelt?

Krypto-Regulierung in Mexiko

Im März 2018 erließ Mexiko ein Fintech-Gesetz, in dem der rechtliche Rahmen für Krypto umrissen wird. Das Gesetz definiert Kryptowährungen als Wertdarstellungen, die elektronisch registriert und von der Öffentlichkeit als Zahlungsmittel genutzt und übertragen werden.

Das Fintech-Gesetz verleiht der mexikanischen Zentralbank (Banxico) die Regulierungsbefugnis über Kryptowährungen, die durch den Erlass von Sekundärvorschriften ausgeübt wird. Darüber hinaus wurden Dienstleistungen, die mit Kryptowährungen zu tun haben, als anfällig für Geldwäsche eingestuft. Das hat dazu geführt, dass entsprechende Transaktionen, die einen festgelegten Betrag von etwa 2.800 US-Dollar erreichen oder überschreiten, an die mexikanische Regierung gemeldet werden müssen.

Obwohl Bitcoin in Mexiko durchaus beliebt ist, gaben die Behörden bereits zahlreiche Warnungen aus in Bezug auf Kartelle und die zunehmende Nutzung von Kryptowährungen für Geldwäsche-Operationen.

Textnachweis: Cryptoslate

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Deutsche Bitcoin-Investoren haben letztes Jahr 600 Mio. mit BTC verdient

Ein neuer Chainalysis-Bericht zeigt: Investoren in Deutschland haben 2020 mit Bitcoin rund 600 Millionen Dollar Gewinn erzielt.

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Ein neuer Bericht des Kryptowährungs-Analyseunternehmens Chainalysis verdeutlicht, dass zahlreiche Länder massive Gewinne mit ihren Bitcoin-Investitionen gemacht haben, wenn man sie mit ihren traditionellen wirtschaftlichen Rankings vergleicht.

US-Bitcoin-Investoren führen Gewinne an

Der Bericht schlüsselt die geschätzten Gewinne der Länder im Jahr 2020 auf. Darin schneiden Länder, die man als Schwellenländer bezeichnen könnte, bei Bitcoin-Investitionen viel besser ab als ihre weiter entwickelten Gegenstücke.

Laut dem Bericht dominieren die Vereinigten Staaten die Tabelle, denn Investoren in diesem Land konnten mehr als 4 Milliarden Dollar an Bitcoin-Gewinnen einfahren. Das ist dreimal so viel wie das nächste Land auf der Liste: China, dessen Investoren etwas mehr als 1 Milliarde Dollar verdient haben. Deutschland liegt mit 600 Millionen Dollar auf Platz 6.

Chainalysis führt die enormen Gewinne der US-Investoren auf die “riesigen Zuflüsse” zurück, die die Krypto-Börsen im Land gegen Ende des Jahres verzeichneten. Dies spielte höchstwahrscheinlich eine entscheidende Rolle bei den Gewinnen des Landes.

Entwicklungsländer erzielen ebenfalls massive Gewinne

Ein interessantes Ergebnis des Berichts ist die Tatsache, dass Länder, die man als “Entwicklungsländer” oder “Schwellenländer” bezeichnen könnte, massive Gewinne bei ihren Bitcoin-Investitionen verzeichneten.

Am Beispiel Vietnam erklärt Chainalysis, dass das asiatische Land mit einem BIP von 262 Milliarden Dollar auf Platz 53 rangiert und von der Weltbank als Land mit mittlerem Einkommen eingestuft wird. Allerdings herrscht in Vietnam bereits ein hohes Maß an Kryptowährungsadaption, das Land rangiert auf dem „Global Crypto Adoption Index“ auf dem zehnten Platz.

Der Bericht stellt weiter fest, dass Vietnam 351 Millionen Dollar an Bitcoin-Gewinnen erzielen konnte und damit besser abgeschnitten hat als andere Länder wie Belgien und sogar Australien.

Weitere Länder, die besser abschneiden als ihr BIP-Ranking, sind Spanien, die Türkei und die Tschechische Republik. Jedes dieser Länder hat mit seinen Bitcoin-Investitionen Gewinne von über $250 Millionen gemacht.

Indien jedoch widersetzt sich diesem Trend. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von über 2 Milliarden Dollar haben die Investoren in diesem Land einen mickrigen Gewinn von 241 Millionen Dollar mit ihren Investitionen gemacht. Der Bericht führt dies auf die “historische Unfreundlichkeit der indischen Regierung gegenüber Kryptowährungen” zurück.

Dem Bericht zufolge sahen “Investoren in fast allen Ländern die größten Steigerungen gegen Ende des Jahres”. In diesem Zeitraum stieg der Wert von Bitcoin zwischen Oktober und Dezember von etwa 11.000 Dollar auf fast 30.000 Dollar.

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Textnachweis: Cryptoslate

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156%-Rallye! Was ist Streamr (DATA) – und warum explodiert der Coin?

Streamr (DATA) ist laut Coinmarketcap.com in den letzten 24 Stunden um 156% gestiegen – liegt aber mit einem Preis von 0,18 Dollar immer noch mehr als 50% unter seinem Allzeithoch. Zeit, sich dem Coin zu widmen. Wir erklären: Was ist Streamr (DATA)? Wieso ist Streamr (DATA) besonders? Und wie lauten die Kurs-Prognosen für Streamr (DATA) – von 2021 bis 2025?

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Streamr (DATA)?

Streamr ist eine seit 2017 entwickelte, quelloffene, dezentrale Plattform für Echtzeitdaten, auf der Benutzer ihre Informationen kontrollieren und auf einem dedizierten Marktplatz monetarisieren können. Einfach ausgedrückt: Die Streamr-Plattform möchte es Anwendern ermöglichen, für die Weitergabe ihrer persönlichen Daten bezahlt zu werden. So können sich Data-Union-Mitglieder beispielsweise für ihren Google-Suchverlauf oder die Liste ihrer letzten Amazon-Einkäufe bezahlen lassen. Wie man mittlerweile weiß, sind diese persönlichen Nutzerdaten viel Geld wert – etwa für Werbetreibende oder Analysten.

Das Herzstück des Protokolls ist das Streamr-Netzwerk. Das transportiert Nachrichtenströme von Daten-Publishern zu Abonnenten und fungiert für den Benutzer wie ein globaler Publish/Subscribe-Messaging-Dienst. Die Funktionalität ähnelt der von Enterprise Messaging-Systemen, Message Queues, MQTT-Brokern, Apache Kafka oder Pub/Sub-Cloud-Messaging-Diensten. Jeder Stream oder jedes Pub-Sub-Thema hat ein eigenes Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk. Diese werden von einer Reihe von BitTorrent-ähnlichen Trackern aufgebaut und gewartet.

Die wichtigsten Merkmale solcher Systeme, einschließlich Streamr, sind:

  • Veröffentlichen von Nachrichten, um sie für Abonnenten verfügbar zu machen
  • Abonnieren von Nachrichten
  • Speichern von Nachrichten zur späteren Verwendung

Anwender können mit Streamr über die Core-Benutzeroberfläche, SDKs oder direkt über die API interagieren. Zusätzlich zum Netzwerk enthält der Streamr-Stack wie erwähnt einen Marktplatz für die gemeinsame Daten-Nutzung und -Monetarisierung. Die Verwendung der integrierten Tools ist optional, da Streamr auch mit zahlreichen populären Daten-Frameworks wie Apache Spark und Node-RED integriert werden kann.

Was zeichnet Streamr (DATA) aus?

Der große Unterschied zu vergleichbaren Daten-Frameworks ist: Streamr versteht sich als dezentral und Peer-to-Peer. Die Entwickler sehen in der Dezentralisierung einige Vorteile. Ähnlich wie bei Cloud-Diensten erhält man On-Demand-Skalierbarkeit und muss nur minimale Vorabinvestitionen tätigen. Anders als bei Cloud-Diensten entfällt aber die Anbieterbindung, es gibt keine Monopole und keinen proprietären Code. Ein wesentlicher Aspekt ist zudem, dass man seine Daten keiner dritten Partei anvertraut. Dezentrale Netzwerke gelten als sicher und grundlegend widerstandsfähiger gegen Angriffe und Störungen.

Anstelle einer zentralen Instanz wird das Netzwerk auf Basis der zugrundeliegenden Kryptographie von den Anwendern betrieben. So entsteht ein erlaubnisfreies und neutrales Netzwerk für Echtzeitdaten, das sich den Entwicklern zufolge gut für Anwendungsfälle wie Daten-Monetarisierung oder dezentrales Web eignet. Ein weiteres Plus sei die Möglichkeit, das zugrundeliegende Internet zu erweitern, ohne dessen offene und dezentrale Natur zu gefährden.

Ein weiterer wichtiger Unterschied: Streamr verwendet begleitend eine Blockchain (derzeit Ethereum, das soll sich aber ändern). Die stattet die Nutzer mit einer digitalen Identität aus und ermöglicht direkte Werttransfers in Form des Streamr-spezifischen Tokens DATA.

Im Gegensatz zu Proof-of-Work-Blockchains werden die DATA-Mining-Belohnungen durch das Teilen von Bandbreite erzeugt – und nicht durch das Lösen komplexer Rechenpuzzles, wie dies z.B. bei Bitcoin der Fall ist. Der Vorteil: Der Prozess erfordert keine leistungsfähige Hardware. Miner können die Software sogar auf einem alten Laptop oder einem Raspberry Pi laufen lassen.

Warum ist Streamr (DATA) mehr als 100% gestiegen?

Vermutlich aufgrund der voranschreitenden Entwicklung. So hat das Streamr-Projekt gerade angekündigt, im Sommer eine Reihe mehrerer Testnetze an den Start zu bringen. Interessierte Miner können sich anmelden, um einen Platz als Knotenbetreiber zu reservieren. Insgesamt sollen zwei Millionen DATA-Token als Mining-Belohnungen an Testnet-Teilnehmer verteilt werden. Das Projekt stößt auf großes Interesse, denn zwischenzeitlich haben sich mehr als 1.000 Nutzer angemeldet, um einen Node im Testnetz zu betreiben.

Wofür wird Streamr (DATA) verwendet?

Das Streamr Network ist eine Middleware-Lösung, die von jeder dezentralen Anwendung als Infrastruktur-Baustein genutzt werden kann (etwa von Web 3.0-Anwendungen oder Blockchain-Netzwerken). Das Projekt kann Anwendungsfälle wie DeFi oder NFTs durch Echtzeit-Datenfunktionalität erweitern. Streamr macht dApp-Entwickler unabhängig von zentralisierten Diensten wie AWS. Das Netzwerk versteht sich als Plug-and-Play-Lösung, durch die erlaubnisfreie Systeme Anschluss an eine Daten-Ökonomie erhalten.

Bereits genutzt wird Streamr beispielsweise von Tracey, einer App zur Verfolgung von Lieferkettendaten oder Swash, einem Browser-Plugin, mit dem Nutzer beim Surfen im Internet an ihren Daten verdienen können. Mögliche künftige Anwendungsfälle umfassen unter anderem Chat-Apps, Video-Streaming, soziale Medien oder Echtzeit-Kollaborationstools.

Streamr (DATA) – was bringt die Zukunft?

Streamr funktioniert zwar bereits heute, ist aber noch nicht vollständig funktionsfähig und auch nicht gänzlich dezentralisiert. Aktuell wird die Kryptowährung allerdings gezielt in Richtung Dezentralisierung entwickelt. Bis 2022 soll der DATA-Token als Bootstrap für das Wachstum des Streamr-Netzwerks verwendet werden. Netzwerkteilnehmer können DATA-Token auch staken, um Rendite zu erzielen. Da der Coin sich noch in der Entwicklung befindet, könnte das Erreichen künftiger Meilensteine immer wieder als Preistreiber fungieren.

Aktuell arbeiten die Entwickler auch verstärkt an Marketing-Maßnahmen, um die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen, beispielsweise auf sozialen Medien wie Twitter oder Facebook. Hierfür wurde gerade eine neue PR-Aktion gestartet. Streamrs PR-Managerin Marlene Ronstedt schreibt über das „Wolfpack“:

„Wir haben euch laut und deutlich gehört. Ihr wollt mehr Marketing. Deshalb starten wir das Wolfpack – eine Marketing Data Union, die euch für euer Engagement auf Twitter bezahlt.“

Das bedeutet: Das Team hinter Streamr bezahlt User jetzt dafür, dass sie das Projekt auf Twitter bewerben. Insgesamt werden DATA-Token im Wert von 3.000 US-Dollar jeden Monat vergeben. In Verbindung mit der Tatsache, dass es sich bei Streamr noch um ein vergleichsweise unbekanntes Projekt handelt, könnte der DATA-Kurs folglich noch entsprechendes Aufwärtspotenzial besitzen.

Wie lauten also die Streamr (DATA)-Kurs-Prognosen?

Streamr (DATA) Kurs-Prognosen 2021 – 2025

  • CoinCodex.com ist bullish bezüglich der DATA-Kursvorhersage: 27 technische Analyse-Indikatoren signalisieren demnach bullische Signale. Dem gegenüber steht lediglich ein bearishes Signal.
  • WalletInvestor.com sagt einen kontinuierlichen Anstieg beim DATA-Kurs voraus: Demnach liegt Streamr (DATA) innerhalb der nächsten 12 Monate bei 0,12 Dollar. Für die DATA-5-Jahres-Kurs-Prognose wird dann ein Preis von 0,80 Dollar prognostiziert.
  • DigitalCoinPrice.com erwartet beim DATA-Kurs keine großen Sprünge: Demnach verharrt Streamr 2021 bei 0,17 Dollar. 2022 steigt DATA minimal auf 0,19 Dollar, und selbst bis Ende 2028 wird lediglich ein DATA-Kurs von 0,51 vorhergesagt.
  • Gov.Capital hingegen ist mehr als bullish bei Streamr: Die 1-Jahres-Kurs-Prognose sieht DATA zunächst auf 0,30 steigen. Dann beginnt der Streamr-Bull-Run: Die 5-Jahres-Kursprognose sieht DATA bis auf 3,50 Dollar steigen!
  • tradingbeasts.com sagt bezüglich der Streamr-Preisprognose bis Jahresende einen Kurs von 0,10 Dollar voraus. Auch 2022 und 2023 kommt es demnach zu keinen erwähnenswerten Preisaktionen bei DATA. Erst Ende 2024 gelingt DATA der Prognose zufolge im besten Fall ein Anstieg auf 0,17 Dollar.

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Ripple vs. SEC: Warum der Prozess den XRP-Kurs explodieren lassen könnte

Es gibt Neues im gefühlt unendlichen Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der SEC: Wird der Fall zu den Akten gelegt, könnte das bei Ripples XRP einen Angebotsschock auslösen, der die Preise explodieren lässt. Das glaubt Anwalt Jeremy Hogan.

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Positive Entwicklung für XRP

Noch vor einigen Monaten sah es richtig finster aus für Ripples XRP: Während die meisten Coins sich im laufenden Bull-Run über zweistellige Zuwächse freuen konnten, verharrte der Token in einer Art Schockstarre. Der laufende Prozess der Börsenaufsichtsbehörde SEC sorgte bei Investoren für enorme Unsicherheit. Viele befürchteten für die umkämpfte Kryptowährung das Schlimmste. Jetzt scheint sich das Blatt allerdings langsam zu wenden. Und wie ein Rechtsexperte formuliert, könnte der XRP-Kurs unterm Strich sogar von dem Prozess profitieren.

Wie Daily Hodl ursprünglich berichtet, glaubt der auf Kryptowährungen spezialisierte Rechtsanwalt Jeremy Hogan nun: Im Idealfall könnte sich der Rechtsstreit mit der SEC sogar positiv auf Ripples XRP auswirken. Denn bei einer Vergleichsvereinbarung müsste Ripple vermutlich eine Strafe an die Aufsichtsbehörde zahlen. Und damit verbunden sein könnten Bedingungen, die Ripple daran hindern oder einschränken, XRP wie bislang aus dem Treuhandkonto zu verkaufen.

Hogan zufolge könnte eine solche Entwicklung „in der Tat“ die Menge an XRP begrenzen, die auf den Markt kommt – oder die Geschwindigkeit, mit der dies der Fall ist. Verkäufe an Sektion-D- oder Firmenkäufer könnten dann für sechs Monate oder sogar bis zu einem Jahr nicht an öffentliche Börsen gebracht werden. Der Anwalt schätzt, dass ein Vergleich mit einer entsprechenden Klausel das XRP-Angebot auf dem Markt „für die kommenden Jahre“ einschränken wird. Das wiederum könnte bei steigender Nachfrage zu einem sogenannten Angebotsschock führen, bei dem der XRP-Preis explodiert.

Hintergrund der Klage gegen Ripple und zwei seiner Führungskräfte: Die SEC behauptet, die Beklagten hätten “mehr als 1,3 Milliarden Dollar durch ein unregistriertes, laufendes Wertpapierangebot für digitale Vermögenswerte gesammelt“. Ripple gibt sich jedoch kämpferisch, verneint die Vorwürfe und beharrt auf dem Standpunkt, XRP sei kein Wertpapier.

Warum Ripple gewinnen könnte

Ripple Labs hat einen Antrag eingereicht, um die „Securities and Exchange Commission“ zu zwingen, interne Dokumente zu den Kryptowährungen BTC, ETH und XRP auszuhändigen. Hintergrund des Schrittes: Die SEC hatte 2015 entschieden, dass Ethereum ausreichend dezentralisiert ist und folglich nicht gegen Sicherheitsgesetze verstößt. Aufgrund dieser Einschätzung gab die Aufsichtsbehörde Bitcoin und Ethereum grünes Licht. Das möchte sich Ripples Verteidigung zunutze machen – denn die betont, dass die SEC bei Ripple genauso entscheiden müsse.

Bitcoin-Bulle Tone Vays glaubt, dass genau diese Einschätzung der SEC dafür sorgen wird, dass Ripple den Fall gewinnt:

„Das kolossale SCHEITERN von @SEC_News, die glauben, dass ETH “ausreichend dezentralisiert” ist und die Ethereum NICHT nachgehen, obwohl es 2015 gegen Sicherheitsgesetze verstoßen hat, wird @SEC_Enforcement im Fall XRP #Ripple zum Verhängnis.”

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Krypto-CEO bullish: 1 BTC = 1 Lamborghini – und zwar noch vor Jahresende

Ein populärer Krypto-Unternehmer hat seine Einschätzung wiederholt, dass ein einziger Bitcoin so viel wert sein wird wie ein Lamborghini – und zwar noch vor Ablauf des Jahres. Zum Vergleich: Der günstigste Lamborghini ist zu haben ab rund 180.000 Dollar. Doch ist das realistisch?

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Krypto-CEO bleibt bei optimistischer Prognose

Auf den Krypto-Märkten herrscht derzeit zwar hauptsächlich Angst und Ungewissheit – doch Jesse Powell, Chef der Krypto-Börse Kraken, gibt sich alles andere als unsicher. Er sagt: Bitcoin – jene Kryptowährung, die im Zuge eines marktweiten Abschwungs gerade erst 50% ihres Wertes einbüßen musste – wird bis Jahresende massiv steigen. So hoch, dass man mit einem Bitcoin einen Sportwagen der Luxusmarke Lamborghini damit kaufen können wird. Das entspricht im günstigsten Fall also einem Preisziel von rund 180.000 Dollar.

Powell hatte die Aussage zwar bereits vor einigen Monaten getroffen, als der Bitcoin-Bull-Run in vollem Gange war. In einem aktuellen Interview mit Bloomberg betont er allerdings, dass er immer noch dazu steht.

„Ich stehe dazu. Schauen Sie, Sie können jetzt einen Lamborghini mit einem Rabatt kaufen, für günstige 37.000 Dollar. Viele Leute kaufen den Dip.“

Mit einem Augenzwinkern ergänzt er, er persönlich würde gerade googlen, wie er seine Nieren verkaufen kann, um mit dem Erlos BTC zu erwerben. Aber: „Es hat sich herausgestellt, dass es illegal ist…“

Der CEO erläutert: Die Krypto-Industrie wächst – und die breite Masse nimmt davon Kenntnis. Gut für Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen. Powell:

„Also bin ich nicht besorgt über diesen kleinen Einbruch. Wir haben das immer wieder gesehen. Krypto ist eine Achterbahnfahrt. Man muss in der Lage sein, einen eisernen Magen zu haben, um die Fahrt zu tolerieren, aber die Gewinne sind massiv für diejenigen, die damit umgehen können.”

Sein Tipp für Krypto-Investoren: Nicht übertraden, lieber hodln. Die beste Variante für ein Bitcoin-Investment sei ein langfristiges Zeitfenster von fünf bis zehn Jahren. Bitcoin sei zwar immer noch eine sehr riskante Investition, erklärt er. Aber, so Powell: Der Chart zeige, dass Bitcoin vor zehn Jahren noch für einen Dollar getradet wurde – heute für 36.000 Dollar:

“Von Jahr zu Jahr ist er um 200% gestiegen, also ist er langfristig gesehen eine absolut fantastische Investition aus meiner Sicht.”

On-Chain-Daten zeigen: Bitcoin-Wale akkumulieren

Gestützt wird Powells bullishe Prognose von On-Chain-Daten. Die zeigen: Seit Bitcoins Crash unter 40.000 Dollar haben Bitcoin-Wale Coins im Wert von fast 2 Milliarden Dollar angehäuft, wie die Krypto-Analysefirma Santiment berichtet. Demnach wurden insgesamt rund 50.000 Bitcoins von Walen erworben. Hierbei handelt es sich um Branchenteilnehmer mit Wallets, in denen sich zwischen 100 und 1.000 BTC befinden. Das könnte bedeuten, dass große Marktteilnehmer nach wie vor an Bitcoins Aufschwung glauben.

Santiment kommentiert außerdem: Während BTC-Wale akkumulieren, verkaufen kleinere Investoren ihre Coins mit Verlust. HODLn (also das einfache Kaufen und Halten einer Kryptowährung) könnte sich insofern für viele Einsteiger tatsächlich als beste Strategie erweisen.

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Volumen auf Rekord-Niveau: PayPal verarbeitet immer mehr Krypto-Trades

Ungeachtet des jüngsten Krypto-Marktabschwungs hat PayPal in der letzten Maiwoche einen neuen Rekord beim täglichen Krypto-Tradingvolumen in Höhe von 300 Millionen Dollar erzielt, wie sein Broker-Dealer itBit enthüllt.

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PayPals Verwahrer von Krypto-Fonds, itBit, hat im Mai Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, und PAX im Wert von über $2.1 Milliarden getradet. Das zeigen Daten des Analyse-Tools Nomics.

itBit (im Besitz von Paxos) ist eine Krypto-Börse, die Liquidität für PayPal bereitstellt. PayPal wiederum ist ein US-Unternehmen, das ein Online-Zahlungssystem betreibt und im Oktober 2020 in den Krypto-Markt eingestiegen ist.

Tägliche Trading-Volumina fünfmal höher

Einfach zu integrierende APIs und Paxos’ regulatorischer Rahmen ermöglichten PayPal den Einstieg in den Kryptomarkt in einem Ausmaß, das nur eine Mainstream-Finanzplattform erreichen kann. Derzeit unterstützt Paypal vier Kryptowährungen: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC).

itBit hat in letzter Zeit ein signifikantes Wachstum beim Trading-Volumen gesehen. Das deutet darauf hin, dass die PayPal-Kryptowährungsplattform bei ihren Nutzern sehr beliebt ist.

Am 19. Mai, direkt nachdem der Markt anfing zu dumpen, kam es sogar zu einem Rekord beim täglichen Trading-Volumen in Höhe von $303 Millionen. Zuvor erreichte die Krypto-Börse im Januar dieses Jahres beim täglichen Trading-Volumen einen Rekord von fast 240 Millionen Dollar.

PayPal provozierte letztes Jahr verschiedene Reaktionen, als man ankündigte, dass Kunden Bitcoin auf der Plattform kaufen, verkaufen und halten können. Zu dieser Zeit bot das Unternehmen seiner Nutzerbasis, die erst während der Pandemie zahlenmäßig wuchs, nicht die Option an, Gelder auf einen externen Wallet zu übertragen. Nutzer hatten also nicht die wahre Kontrolle über ihr Vermögen.

Überweisungen an fremde Wallets

Kürzlich kündigte der Leiter von PayPals Blockchain-Abteilung, Jose Fernandez da Ponte, auf der Consensus-Konferenz allerdings an: PayPal und seine Tochtergesellschaft für mobile Zahlungen, Venmo, werden Unterstützung für Überweisungen von Bitcoin von den Plattformen an Wallets von Drittanbietern hinzufügen.

“Wir wollen es so offen wie möglich machen”, so da Ponte. Und:

„Wir verstehen, dass es mehr Nutzen gibt für diese Token, wenn man Sie bewegen kann, deshalb erkunden wir definitiv, wie wir die Menschen Krypto von und zu ihren PayPal-Adressen übertragen lassen können.”

Paypal hat mehr als 3.5 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt. Die Möglichkeit, Bitcoin und Co. von Paypal auf einen Drittanbieter-Wallet zu übertragen und umgekehrt, hat das Potenzial, eine gigantische Menge neuer Nutzer mit Kryptowährungen in Berührung zu bringen.

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Rallye im Juni? Profi-Trader enthüllt fünf Altcoins, die sich lohnen könnten

Ein Berufs-Trader hat in einem neuen Video fünf Altcoins genannt, die er derzeit akkumuliert und für vielversprechend hält: Orion (ORN), Algorand (ALGO), Kava (KAVA), Cosmos (ATOM) und Chainlink (LINK). Wir stellen die Analyse des Traders vor sagen: Um welche Coins handelt es sich hierbei?

Inhaltsverzeichnis

Orion Protocol (ORN)

Profi-Trader Michaël van de Poppe widmet sich in einem neuen Video fünf Altcoins, die er aktuell beobachtet. So akkumuliert Van de Poppe beispielsweise Orion Protocol (ORN), ein Liquiditäts-Aggregator-Protokoll. Dem Holländer zufolge hält sich der niedrigkapitalisierte Altcoin gut inmitten des jüngsten Marktabschwungs: Orion bricht bei starker Volatilität nicht zusammen, sondern beweist Stärke. Unter anderem deshalb steht ORN (hier zur Börse) bei ihm ganz oben auf der Liste. Der Analyst:

„Wenn wir uns die Preisaktion ansehen, können wir sehen, dass Orion während des letzten Teils des Jahres eine sehr schöne Aufwärtsbewegung gemacht hat, auch während der letzten Altsaison, und jetzt können wir sehen, dass wir höhere Hochs und höhere Tiefs machen.”

Für Poppe eine gute Kaufgelegenheit. Doch was ist ORN?

Das Orion-Protokoll wurde mit dem Ziel entwickelt, die Liquidität verschiedener Krypto-Börsen in einer einzigen dezentralen Plattform zu kombinieren. Die Plattform soll folglich die einzige Anlaufstelle für den gesamten Krypto-Markt werden. Gegründet wurde ORN im Jahr 2018, gestartet dann im Jahr 2020.

Onion möchte die Schwierigkeiten lösen, die bei Transaktionen durch einen Liquiditätsmangel entstehen können. Dieses Problem existiert sowohl bei zentralisierten als auch dezentralen Börsen. Die Lösung von Orion: die Orderbücher der Börsen in einem einfach zu bedienenden und verständlichen Interface zu vereinen.

Das Orion-Protokoll sammelt quasi die Liquidität, die auf mehreren Krypto-Börsen angeboten wird, und stellt sie in einer einzigen universellen API dar. Die API kombiniert dabei mehrere Auftragsbücher und fasst benutzerfreundlich zusammen. So möchte Orion Protokoll die Risiken minimieren, die mit der Nutzung mehrerer Börsen verbunden sind und den Nutzern helfen, die besten Renditen aus ihren Investitionen zu erzielen.

Außerdem bietet das Orion-Protokoll einen Marktplatz für dezentralisierte Anwendungen (DApps) und eine Portfolio-Management-Anwendung. Damit können Nutzer beispielsweise ihre Aktivitäten über die Börsen hinweg überwachen und aufzeichnen oder sich benachrichtigen lassen (Alarm-Funktion).

Algorand (ALGO)

Als zweiten wichtigen Coin führt der Analyst die Kryptowährung Algorand (ALGO) an. Van de Poppe erläutert: ALGO konnte die gleitenden 100- und 200-Tage-Durchschnitte sicher halten und hat zudem in seinem BTC-Paar (ALGO/BTC) höhere Tiefststände erreicht. Doch worum handelt es sich bei ALGO (hier kaufen bei Capital.com)?

Algorand ist ein dezentrales Blockchain-Netzwerk, das eine breite Palette von Anwendungen unterstützt. Entwickelt hat Algorand Turing-Preisträger und MIT-Professor Silvio Micali. Das Algorand-Mainnet wurde im Juni 2019 live geschaltet und soll im Dezember 2020 fast 1 Million Transaktionen pro Tag verarbeitet haben. Den Entwicklern zufolge ist der Transaktionsdurchsatz von Algorand auf Augenhöhe mit großen Zahlungs- und Finanznetzwerken und bietet eine sofortige Finalität der Transaktion. Das Netzwerk bietet angeblich eine Leistung von mehr als 1000 Transaktionen pro Sekunde und eine Latenz von weniger als 5 Sekunden.

Der offiziellen Homepage zufolge bauen Hunderte von Organisationen derzeit auf Algorand auf – Fintechs, Startups, Finanzdienstleister, Institutionen und Defi-Unternehmen. Darunter beispielsweise Circle, IDEX oder Chainalysis. Dem Whitepaper zufolge ist es Algorands Hauptaufgabe, die Blockchain-Technologie so zu optimieren, dass sie genutzt werden kann, um Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu Finanzsystemen zu ermöglichen.

Im April ist Algorand zudem eine Partnerschaft mit ClimateTrade eingegangen, einem führenden Unternehmen im Bereich der Transparenz und Rückverfolgbarkeit von CO2-Emissionen.

Hierzu Silvio Micali, Gründer von Algorand:

„Algorand verzeichnet derzeit eine beschleunigte Akzeptanz und Expansion seines Netzwerks. Während dieser Periode des Hyperwachstums ist es für uns von entscheidender Bedeutung, auf einem kohlenstoffnegativen Niveau zu arbeiten. Denn nachhaltiges Wachstum ist um ein Vielfaches besser als normales Wachstum.“

Und:

„Wir verstehen, dass die Methoden zur Messung der Umweltauswirkungen einer globalen, dezentralen und weit verteilten Blockchain differenziert und komplex ist. Deshalb haben wir uns mit ClimateTrade zusammengetan, um unsere umweltbewussten Bemühungen fortzusetzen und zu verdoppeln.“

Kava (KAVA)

Nummer 3 auf Van de Poppes Akkumulations-Liste ist das DeFi-Finanzprotokoll Kava (KAVA). Das, so der Analyst, tradet ebenfalls über den gleitenden 100- und 200-Tage-Durchschnitten im BTC-Paar (KAVA/BTC).

Bei Kava handelt es sich um eine blockchainübergreifende DeFi-Kreditplattform. Auf Kava können Nutzer Kredite aufnehmen, indem sie Sicherheiten im Austausch für USDX einschließen. USDX ist ein Stablecoin, der an den US-Dollar gekoppelt ist. Das Kava-Protokoll basiert auf Cosmos und verwendet das Zones-Feature des Ökosystems, um Unterstützung für Kryptowährungen zu bieten, die sich auf unterschiedlichen Blockchains befinden.

Kava (hier zur Börse) möchte Nutzern den Zugang zu einer größeren Vielfalt an Krypto-Assets ermöglichen und durch seine dezentralen Kreditvergabemöglichkeiten und den USDX-Stablecoin zum führenden DeFi-Lending-Protokoll werden.

Nativer Governance-Token und Staking-Asset für das Kava-Protokoll ist dabei der Kava-Token (KAVA). Die Inhaber des Tokens sind für die Governance des Protokolls verantwortlich. Sie stimmen beispielweise über Smart Contract-Vorschläge ab und sichern das Netzwerk.

Im Prinzip funktioniert das Kava-Protokoll ähnlich wie eine Bank. Benutzer können ihr Vermögen hinterlegen, erhalten Zinsen oder auf Wunsch Kredite.

Bei traditionellen Finanzinstitute sind diese Dienstleistungen nur nach langwierigen Registrierungsprozessen, strengen Bonitätsprüfungen und der Einhaltung von KYC- (Know-Your-Customer) und AML-Vorschriften (Anti-Money Laundering) verfügbar. Bei Kava müssen Benutzer aufgrund der dezentralen Natur des Protokolls nur ihre Wallet-Adresse und eine beliebige unterstützte Kryptowährung angeben, um ähnliche Dienste zu nutzen.

Um ein USDX-Darlehen zu erhalten, können User beispielsweise auf Kava.io eine unterstützte Krypto-Sicherheit in den Kava-Smart-Contract einschließen. Kava bietet derzeit Support für BTC, BNB, BUSD, XRP, KAVA und HARD als Sicherheiten. Wie hoch der generierte Kredit ausfällt, hängt dabei zum einen von der Menge der eingeschlossenen Sicherheiten ab und andererseits vom Besicherungsgrad der gewählten Sicherheiten.

Cosmos (ATOM)

Ebenfalls bullish scheint Poppe zufolge das skalierbare Blockchain-Netzwerk Cosmos (ATOM) zu sein. Dem Analysten zufolge könnte es hier bald zu einer großen Impulswelle im Bitcoin-Paar (ATOM/BTC) kommen, da ATOM sich schon länger in einer Akkumulationsphase befindet.

Cosmos möchte den Entwicklern zufolge einige der “schwierigsten Probleme” der Blockchain-Industrie lösen. ATOM setzt auf ein Ökosystem von verbundenen Blockchains, um eine Alternative zu bieten zu “langsamen, teuren, nicht skalierbaren und umweltschädlichen” Proof-of-Work-Protokollen. So besteht das Cosmos-Netzwerk aus zahlreichen unabhängigen, parallel laufenden Blockchains. Diese heißen „Zones“ (Zonen) bei ATOM und werden jeweils von klassischen Konsensprotokollen wie Tendermint angetrieben. Einige Zonen fungieren als Hubs für andere Zonen. Das bewirkt, dass viele Zonen über einen gemeinsamen Hub zusammenarbeiten können. Cosmos (kann z.B. auf Capital.com gekauft werden) hat so die Fähigkeit, mit anderen Kryptowährungen und Anwendungen zu interagieren. Nutzer können eine neue Zone erstellen, jedes Blockchain-System an den Cosmos-Hub anschließen und dann Token zwischen den Zonen hin- und herbewegen.

Chainlink (LINK)

Der letzte Coin auf Van de Poppes Juni-Liste ist das Top-20-Projekt Chainlink. Hier beobachtet der Analyst ebenfalls das Bitcoin-Paar (LINK/BTC). Poppe zufolge befindet sich LINK offenbar in einer guten Kaufzone.

Auch bei Chainlink geht es um die Interoperabilität verschiedener Blockchains: LINK (kann bei eToro gekauft werden) ermöglicht universell verbundene Smart Contracts. Über ein sogenanntes Orakelnetzwerk bietet Chainlink Blockchains die Möglichkeit, auf sichere Weise mit externen Datenfeeds, Ereignissen und Zahlungsmethoden zu interagieren.

Das Projekt arbeitet mit zahlreichen vertrauenswürdigen Partnern zusammen und gilt als einer der Hauptakteure im Bereich Off-Chain-Datenintegration. Datenanbieter können den Zugang zu ihren Daten direkt an Chainlink verkaufen und so die verfügbaren Informationen monetarisieren.

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Bitcoin-On-Chain-Analyst: „Geduld“, der BTC-Selloff ist bald vorbei

Investoren und Trader blicken mit großer Sorge auf Bitcoins jüngsten Rückgang unter 35.000 Dollar: Vor einigen Stunden ist BTC unter ein wichtiges Support-Niveau gerutscht und droht nun weiter abzusacken. Viele Analysten hoffen auf einen Aufschwung über 36.000 Dollar und neues bullishes Momentum, um den Aufwärtstrend der Kryptowährung Nummer 1 fortzusetzen. Dass es dazu kommen wird, glaubt On-Chain-Analyst William Clemente. Er rät zu Geduld, denn seiner Einschätzung nach hat der jüngste Ausverkauf bald ein Ende.

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Harmloser Ausverkauf – oder ernsthafter Rückgang?

Aktuell notiert BTC bei 33.166 Dollar und zeigt weiterhin Anzeichen von Schwäche. Innerhalb der letzten 24 Stunden musste BTC rund 8% verlorengeben – ein Trend, der sich bereits die letzten sieben Tage gezeigt hat: Hier ist Bitcoin ebenfalls rund 8% gefallen. Ein Indiz für künftige Abwärtsbewegungen?

Es gibt zahlreiche Metriken, die Analysten dazu nutzen, Bitcoins mögliche Preisaktion vorherzusagen. Eine davon sind die Börsen-Zu- und Abflüsse der Coins. Damit gemeint ist die Anzahl an Bitcoins, die Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums auf die Krypto-Exchanges transferieren – oder von diesen Exchanges abheben.

Hierzu hat sich nun der beliebte On-Chain-Analyst William Clemente geäußert. Er sieht Licht am Ende des Tunnels und kommentiert: Die Verkäufer auf den BTC-Märkten fangen an, Anzeichen von Erschöpfung zu zeigen. Dem Analysten zufolge werden derzeit Bitcoins mit der höchsten Rate seit November von den Börsen abgezogen.

„Seit über zwei Wochen hat der Markt mit Verlusten verkauft. Dieser Prozess scheint jedoch fast abgeschlossen zu sein.”

Krypto-Einsteiger stoßen Coins ab

Der Hintergrund des Ausverkaufs, so seine Analyse: Nach wie vor sind es die Krypto-Einsteiger, also die Kurzzeithalter, die ihre Coins verkaufen. Aufgekauft werden die Bitcoins allerdings von den Krypto-Veteranen, also den Langzeithaltern.

„Langfristige Inhaber akkumulieren, während kurzfristige Inhaber verkaufen. Aber hier wird es interessant: Im letzten Monat haben die Verkäufe von kurzfristigen Inhabern die Käufe von langfristigen Inhaber ausgeglichen. In den letzten sieben Tagen jedoch gleichen die Käufe der langfristigen Inhaber die Verkäufe der kurzfristigen Inhaber aus.”

Einfach ausgedrückt: Neue Marktteilnehmer verkaufen ihre Bitcoins immer noch mit Verlust, aber Clemente zufolge dreht sich das Verhältnis langsam um – Verkäufer werden weniger, Käufer werden mehr. Der Analyst rät deshalb dazu, sich in Geduld zu üben. Sein Fazit:

„Dieser Prozess wird eine Weile dauern, bis er abgeschlossen ist. Jetzt heißt es Geduld haben.“

Sollte es tatsächlich so kommen, wie Clemente vorhersagt, könnte jetzt eine gute Gelegenheit sein, günstig Bitcoin zu kaufen.

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